• Wow! Das letzte Mal am 3.November gepostet....

    Verdammt!


    Nachdem ich jetzt diese Woche kurz verreist bin, fällt es mir beinahe noch schwerer mich wieder ran zu setzten. Vor allem, weil ich irgendwie immer noch frustriert bin. Ich hatte erst das Gefühl richtig gut zu starten, aber mit dem Bruch der kam, weil ich auf einmal das Gefühl hatte, die Story läuft in die verkehrte Richtung, habe ich immer noch etwas zu kämpfen. Mir haben sich dadurch sicher wieder ein paar neue Dinge eröffnet, aber ärgerlich finde ich es trotzdem noch. Vielleicht habe ich mich auch zu sehr an dem Ursprung der Geschichte verbissen, als dass ich die Wandlung, die sie während des Erschaffungsprozesses nimmt, zulassen wollte. Aber ich will eben auch nicht Gefahr laufen zu verlieren, was ich im Grundsatz erzählen wollte.


    Jetzt bin ich gerade dabei wieder einen vernünftigen Einstieg zu finden, aber mehr zu tüfteln, als zu schreiben, was ja so eigentlich nicht geplant war, aber ich nehme es hin wie es ist und mache das Beste daraus. Das ursprünglich gesteckte Ziel werde ich so zwar bis Ende November eher nicht erreichen können, aber ich schaue wie weit ich komme. Und wenn ich nun das erste Mal NaNo versemmelt habe, sei's drum. Auch wenn es sehr schade ist...

    Einfach nicht hinschmeißen und weiter machen ist die Devise! Ich will ja auch die Freude am Schreibe behalten und wenn ich gerade wieder frustriert war, muss ich nur besser darin werden, damit umzugehen.


    Ich finde es aber trotzdem noch super schön, hier einige Schreibebegeisterte Leute getroffen zu haben. Es ist schön zu lesen, wie du die Freude am Schreiben nicht verlierst, Baxeda! :) Und ich bewundere die tolle Recherchearbeit.8| Vor allem wie tief du dabei in die Materie eindringst. Gerade bei historischen Dingen. Das finde ich immer relativ frustrierend, weil die Berichte und Aufführungen im Internet sich da oft mal zu überschneiden scheinen. Und da werde ich dann leicht verwirrt und genervt.^^ Wahrscheinlich bin ich auch einfach gerne mal zu ungeduldig, was das angeht...^^


    Also, ich finde du kannst stolz auf dich sein Jaro! Und wenn du auch noch die perfekte Zeit gefunden hast, in der dir das Schreiben am besten von der Hand geht, ist das auch super schön.:) Ich bin mir da inzwischen gar nicht mehr so sicher. Ich dachte immer, ich könnte nachts ganz gut arbeiten, aber das hat sich doch nicht immer so gut bewehrt. Irgendwann lockt mich immer mein Bett...Und die Stille setzt einem gerne mal grausige Fratzen vor. Ich weiß nicht, ob nur ich dazu neige mir gerade zu solch unpassender Uhrzeit mir nichts dir nichts plötzlich gruselige Sachen auszumalen. Aber ich denke, dass sollte nicht der Fall sein.^^

    Hoffentlich...:/

    Ich denke solange man aus so einem Vorhaben, wie dem NaNoWriMo nur irgendetwas gewinnt, hat es sich doch zumindest schon mal zu einem gewissen Teil gelohnt, dass man mehr oder weniger teilgenommen hat. Zumindest möchte ich mir das auch selbst gern einreden.^^ Aber! Noch ist ja auch noch nicht alles verloren! Also hoffe ich, dass wir noch ordentlich was schaffen und nur weil der November bald auch schon wieder vorbei ist, heißt das ja noch nicht das Ende für unsere Projekte. :)

    Im Übrigen, jetzt wo ich das wieder lese, kriege ich auch richtig Lust auf Glühwein. Kanns also kaum erwarten, dass der Weihnachtsmarkt die Türen öffnet! Die ersten Buden stehen bereits, wenn auch teilweise nur zum Teil.


    Ganz viel Kraft und weiterhin Durchhaltevermögen an euch zwei!

    May the might of quill and ink be with you!

  • Guten Morgen, liebe Wrimos!


    @Jaro :

    Ich bin ebenfalls ein Morgenschreiber! Früh geht es am schnellsten mit den besten Resultaten. Ich drücke dir die Daumen, dass du wieder in den Fluss kommst, und wenn es nur noch ein paar Seiten sein sollten! Mit Baby am NaNoWriMo teilzunehmen ist aber auch eine besondere Herausforderung. Es ist ja nicht "nur" die wenige Zeit, sondern vor allem auch die Müdigkeit, die an der Konzentration und Ausdauer zehren. Meine haben gestern gegen 23 Uhr noch ein volles Spielzeugregal umgeschmissen und einen Lego-Tsunami ausgelöst. In so einem Umfeld zu schreiben ist natürlich mega entpannend. *g*


    Niva :

    Wenn du dich festgefahren hast, ggf. einen ganz rohen Plot aufschreiben? Es muss ja kein Roman werden, falls der Stoff keine 50.000 Wörter hergibt, dann wird es eben "nur" eine Novelle oder Kurzgeschichte. :) Hauptsache eine fertige Geschichte. Ein Roman als Erstwerk ist eine Wahnsinns-Herausforderung, allein, dass du dich dem gestellt hast, verdient schon Respekt.


    Danke an euch beide für eure motivierenden Worte! Sie haben geholfen, ich bleibe auf jeden Fall weiterhin dran. Ich bin jetzt bei ~17.600 Wörtern. Die 30.000 sind definitiv noch zu knacken und die werden auch geknackt.


    Gestern und vorgestern sind zwei unanständige Kurzgeschichten entstanden, die auch hier in Asamura nachzulesen sind. Die zweite davon kann ich sogar als neues Kapitel für den Souvagne-Zyklus verbuchen, nur an welcher Stelle muss ich mir noch überlegen. Falls es irgendwen interessiert, hier sind sie:


    Tausend Jahre (Irving x Thabit)

    Der Bruder im Hochzeitskleid (Vendelin x Vanja)


    Abschließend noch ein motivierendes Zitat davon, wie schon ein kluger Kopf in der Schreibwerkstatt einem zermürbten Schreibfreund antwortete, der mit einer Schreibblockade zu kämpfen hatte:


    "Niemand hat je behauptet, dass Schreiben Spaß macht."


    Leute, haltet durch! :whip2:


    Ich werde jetzt mit gutem Beispiel vorangehen und mir ein Schreibstündchen gönnen, bevor es ans eigentliche Tagesgeschehen geht.


    MfG

    Bax

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -

  • In der Hoffnung, dass der Legotsunami dich nicht verschüttet hat, möchte ich gerne noch mein Fazit mit euch teilen :D


    Ich bin insgesamt auf 12.200 Wörter gekommen. Das ist natürlich nicht viel, aaaaber ich habe mehr oder weniger regelmäßig an dem Projekt gearbeitet. Es sind neue Ideen entstanden, ich habe Lösungen für Lücken im Plot gefunden, ich habe Neues über meine Schreibvorlieben gelernt und ich habe ein Nachfolgeprojekt gestartet:

    100.000 Wörter bis zum nächsten NaNo, Perfektionismus erlaubt!

    Die NaNo-Seite bietet nun ja die Möglichkeit beliebige Projekte zu dokumentieren und das mache ich jetzt! In einem Jahr werde ich das schon schaffen und es passt auch zu meinem Studium, an dessen Ende ich einen Roman zum Lektorat einreichen darf.

    Deshalb bin ich positiv gestimmt, trotz des "Misserfolges".

    Erfreulich war auch, dass ich von meiner Studienbetreuerin ein großes Lob bekommen habe und zwar für den Stil der Textpassage, die ich (wie berichtet) so oft umgeschrieben und verbessert habe. Die Arbeit hat sich immerhin gelohnt! :D


    Vermisst habe ich trotzdem das tägliche Produzieren, die Freude über die wachsende Wordcount-Kurve und den Austausch mit euch als Mitleidenden ( ;-) ). Tut mir leid, dass ich nicht öfter hereingeschneit bin, um rumzuheulen oder euch mit motivierenden Worten zur Seite zu stehen... Nächstes Jahr wird's wieder besser - versprochen!


    Statistik:

    An Glühwein gedacht: bestimmt 20x

    Glühwein getrunken (hehe...): 5x ein halbes Tässchen, nachdem der Sohn im Bett war :S

  • Ein tolles Fazit!


    Ich freue mich, dass du aus dem NaNo Positives mitnehmen konntest und optimistisch bleibst. Dass du dir gleich ein neues Ziel setzt, finde ich klasse! Und das ist vermutlich auch am besten so. Nicht aufgeben und weiter machen. Das will ich auch so angehen. :)

    Die Möglichkeit über das Jahr eigene Projekte auf der NaNo-Seite zu managen finde ich auch interessant und ich probiere es aus. Mal sehen, ob es mir weiterhilft. Auf jeden Fall bin ich ganz gespannt auf den nächsten NaNo im nächsten Jahr! Dieser lief ja schließlich auch nicht mehr so wie geplant bei mir, aber ich nehme es mir jetzt mal nicht krumm.^^ Ich bin trotzdem froh, dass ich es ausprobiert habe! Nächstes Mal läuft es dann sicher besser. (Hoffentlich!)


    Meinen Glückwunsch für die dem Fleiß entsprechend gelobte Arbeit!^^ Dann hat sich das ja wirklich allemal gelohnt!


    Ich hoffe von mir selbst auch, dass ich nächstes Mal während des NaNos fleißiger poste...Auf jeden Fall habe ich die Wordcount-Kurve zu Anfang auch als sehr motivierend empfunden. Das immer so vor Augen zu haben, wenn man tatsächlich Fortschritte macht, ist also auf jeden Fall ganz schön.

    Ich persönlich habe überraschender Weise in letzter Zeit noch nicht wieder zum Alkohol gegriffen (obwohl das stimmt nicht ganz, Ende November gab´s ein biiisschen Pflaumenwein) , aber jedes Mal wenn du den Glühwein erwähntest und gerade jetzt wo der Weihnachtsmarkt wieder die Pforten geöffnet hat, bin ich doch sehr versucht mich auch mindestens einer Tasse hinzugeben. :D Dafür mussten wie gewöhnlich eine Menge Tassen Tees dran glauben (und es hätten ruhig noch unzählige mehr sein können!)

    In diesem Sinne, freue ich mich auf nächstes Jahr und hoffe, dass wir dann wieder durchstarten, denn es hat, die kurze Zeit, die es gut lief, auf jeden Fall Freude gemacht und es hat mich gefreut von euch zu lesen. :)


    Liebe Grüße, Niva

  • Hallo ihr zwei Lieben und alle Mitleser,


    es freut mich, dass ihr trotz allen Widrigkeiten, Höhen und Tiefen ein Stück vorangekommen seid! Denn wie wir alle wissen, ist auch ein kurzer Text ist mehr als gar kein Text, darum sind wir alle trotz nicht erreichtem Wortziel auf gewisse Weise Sieger in unserer Liebe zum Schreiben.


    Ich muss dieses Jahr rein von der Wortanzahl her als das schlechteste von all meinen NaNo-Jahren verbuchen.


    ABER! https://www.amazon.de/dp/B082BDD9QQ


    Ich konnte trotzdem, mit über einem Monat Verspätung mein nächstes Buch auf die Menschheit loslassen. Und das ist doch etwas, über das ich mich freue. Ein loses Ende weniger und eine Geschichte, die mir sehr am Herzen lag und mehr verdient hatte als die Ewigkeit als Entwurf zu überdauern.


    Danke an euch beide, dass wir das hier gemeinsam durchgezogen haben und dass ich Einblicke in eure Arbeiten und Arbeitsweisen nehmen durfte!


    Der Goldene Baum nimmt immer mehr Gestalt an, Jaro, gut Ding will Weile haben, er wächst und gedeiht und ich freue mich darauf, eines Tages das fertige Buch zu sehen, hoffentlich lesen zu dürfen und vielleicht sogar in einem Regal zu finden! Auch an Niva geht ein dicker Dank für den Mut, hier die ersten Texte online zu stellen und ich hoffe, dass sie nicht die einzigen bleiben werden, denn sie haben sich vielversprechend lesen lassen! Nicht zuletzt auch ein großes Danke an Davard, unseren schweigenden Mitleser, ohne dessen kreative Ideen obige Geschichte gar nicht hätte entstehen können!


    Bis zum nächsten Jahr - denn nach dem NaNo ist vor dem NaNo. :)

    Und ich hoffe, wir sind dann wieder alle hier am Start!


    Viele Grüße

    Bax

    "Die Menschen bauen zu viele Brücken und zu wenige Mauern."

    - almanische Weisheit -