• Kurzinformation Hector von Dornburg


    Name: Junker Hector von Dornburg

    Beiname: Das Grauen

    Zugehörigkeit: Der Ring der Menschenfresser (Beißer)

    Volk: naridischer Almane/Naridier

    Alter: 42 Jahre

    Größe: 170 cm

    Gewicht: 75 kg

    Haarfarbe: schwarz-grau

    Augenfarbe: blau

    Statur: schlank, drahtig, trainiert

    Beruf: Schwertmeister

    Herkunft: geboren in Obenza, Zirkel der Menschenfresser, Nest der Himmelsröhre

    Derzeitiger Wohnort: Shohiro, Obenza

    Sprachen: Asameisch, Rakshanisch

    Familienstand: ledig



    Familie:

    Vater:

    Archibald von Dornburg



    Aussehen:

    https://i.pinimg.com/originals…bf971c2a419ef60b981f8.jpg

    https://medias.spotern.com/spo…0/63/63424-1532336916.jpg

    http://kura3.photozou.jp/pub/4…16455_org.v1582531239.jpg

    http://www.angelfire.com/ga2/h…mages/shannonshessian.JPG



    Glaube:

    Der Älteste



    Optische Besonderheiten:

    - gefeilte Zähne

    - Tätowierungen von okkulte Symbole auf dem Körper


    Erläuterung der gefeilten Zähne:

    Laut einer fast uralten Tradition eines unbekannten Volkes, musste jeder erwachsene Krieger seine Zähne gefeilt haben, wie Archibald einst in einem alten Folianten gelesen hatte. Wenn es zu Lebzeiten versäumt worden war, geschah dies spätestens am Leichnam kurz vor der Verbrennungszeremonie. Das Zahnfeilen hatte mit dem Glauben an Wiedergeburt zu tun. Eine Seele wurde nur dann in einem Körper wiedergeboren, wenn am früheren Körper die Zahnfeilung stattgefunden hatte.


    Der Glaube an Tod und Wiedergeburt, persönlich herbeigeführt durch die Teilnahme an diesem Ritual und das Ertragen solcher Schmerzen, faszinierte Archibald. Es hieß, nur dann, kann eine Seele für ihre erneute Wiedergeburt einen Krieger von den anderen Leibern unterscheiden. Das Thema „Zähne“ war bei diesem alten Volk ein sehr komplexes. Nicht nur der Glaube an eine Wiedergeburt gehörte dazu, sondern auch das Bild des Kriegers mit seinen unterschiedlichen Qualitäten und Aufgaben, die er im Idealfall in den verschiedenen Lebensabschnitten durchlaufen hatte.


    In Anlehnung an die Aufteilung des Kosmos in zwei sich ergänzende Prinzipien galt, dass ein Krieger, als spiegelbildliches Abbild des Makrokosmos aus zwei Körpern bestand.


    Er hatte einen physischen, weltlichen Körper und einem spirituellen Körper, sprich Körper und Seele. Dies bedeutete, dass sich in den einzelnen Teilen des weltlichen Körpers auch alle spirituellen Wesen befinden, die in gleicher Weise den Makrokosmos füllen. Zentrum des Mikrokosmos ist der Nabel.


    Vier „geistige Brüder“ begleiten jeden Krieger durch das Leben bis über den Tod hinaus. Diese vier Brüder unterstützen den Krieger so lange, wie sie geehrt und mit Opfern bedacht werden. Ansonsten können sie den sie vernachlässigenden Krieger schädigen oder ihn verlassen. Die verschiedenen Elemente des Kosmos sind miteinander verknüpft und aufeinander abgestimmt. Sie garantieren die Kontinuität der Lebensprozesse, solange der Zustand der Harmonie aufrechterhalten wird.


    Die Missachtung der hierarchischen kosmischen Prinzipien führt zu Unordnung und Disharmonie, zum Auseinanderfallen sämtlicher Elemente des Kosmos, und das ist gleichbedeutend mit Unglück, Krankheit, Untergang und Tod, so teilten es die Ältesten laut diesem Folianten mit. Der Beitrag zur Erhaltung des Gleichgewichts zwischen den Kräften der Ordnung und des Chaos war eine alltägliche Verpflichtung, der jeder Krieger nachkommen musste.


    Nach Überlieferung der Ältesten reinkarniert sich eine Seele in der vierten Generation seines Älteren, also seines Vaters. Mithilfe dieser Ritualzyklen wird die enge Verbindung zwischen beiden Dimensionen der Wirklichkeit (der sichtbaren und der nicht sichtbaren, der Welt der Krieger und der der Gottheiten) immer wieder bewusst gemacht.

    Die zwei Dimensionen werden durch rituelle Handlungen erlebbar und mitgestaltbar. Wichtige Erkennungszeichen beider Dimensionen von Wirklichkeit sind alle am natürlichen Körper gestaltbaren Teile wie vor allem die Zähne und die Haut. Nicht nur Ziernarben und Tätowierungen, sondern auch die nicht natürliche Zahnstellung dienen als Zeichen der Unterscheidung zwischen Krieger und einfachen Menschen und Lebewesen.


    Haut und Zähnen verfügen über besondere Lebenskräfte.


    Bei großflächigen Körperzeichnungen, Tätowierungen und extremen, geschärften Zähnen geht jeder Krieger von einem extrem harten Krieger auf der Matte und dem Schlachtfeld aus. Dieser Krieger wäre ein perfekter Weg-Gefährte. Großflächige Zeichnungen, Tätowierungen, Narben und geschärfte Zahne sind für Archibald somit Zeichen von besonderer spiritueller Kraft und Macht. Die natürliche Zahnfolge bei allen Lebewesen ist so angeordnet, dass die oberen Eckzähne hinter den unteren stehen. Egal bei welchem Lebewesen, die Schneidezähne sind glatt und stumpf. Gleichgültig ob sie wie beim Menschen groß, oder bei Raubtieren klein sind. Kein Lebewesen hat von Natur aus eine Front aus Reißzähnen. Das heißt, die sechs Vorderzähne egal ob groß oder klein sind glatt. Ausnahme bei Raubtieren die Reißzähne.


    Die besondere Bedeutung von Zähnen spiegelt sich im Zahnfeil-Ritual wider, das alle Krieger durchliefen. Das Ritual, in welchem die sechs unteren Vorderzähne messerscharf gefeilt werden, dient dazu den Unterschied zwischen Krieger und nicht Krieger-Wesen hervorzuheben. Die unteren sechs Vorderzähne galten als Sitz verschiedener Leidenschaften, wie Verlangen, Ärger, Gier, Dummheit, Trunkenheit und Neid. Ziel der Zahnfeilung ist das Markieren der Beherrschung dieser Leidenschaften. Gefeilte Zähne repräsentieren damit ein emotionales Leistungsvermögen, welches bewusst eingesetzt werden kann.


    Die Zahnfeilung dient nicht nur zur Markierung der Kontrolle von Leidenschaften. Gleichzeitig erlaubt die Zahnfeilung auch offen das Ausleben sämtlicher Leidenschaften. Wie gesagt, Leidenschaften und deren Auslebung sind absolut werteneutral. Zur Anbetung der Ältesten wie sie im Folianten genannt wurden und deren Kult gehörte als fester Bestandteil das Zahnfeilen dazu. In den gefeilten Zähnen wurde das Zusammentreffen von spiritueller und materieller Weltsicht am deutlichsten. Eine allgemeine Verantwortung für den Clan, der Welt und dem Kosmos wurde auf diese Weise durch bewusste Körpergestaltung zum Ausdruck gebracht.


    Aus diesem Grund trägt Hector genau wie sein Vater zu Ehren des Ältesten geschärfte Zähne, die er sich bereits in jungen Jahren verdient hatte. Ebenso ist sein Körper mit Tätowierungen geschmückt.



    Waffen:

    Repetierarmbrust (Waffe für den Notfall)

    Schwert - Jian


    Das Jian wurde als Waffe als Prunk- und Seitenwaffe von Offizieren, sowie als Selbstverteidigungswaffe wohlhabender Zivilpersonen benutzt. Das Jian wird vor allem schneidend und stechend eingesetzt. Angriffspunkte sind empfindliche Stellen des Körpers, wie z.B. die Sehnen der Handgelenke, der Knie und der Fußgelenke, oder der Hals. Daher spielt bei der Schwerttechnik auch eher die Geschwindigkeit, Geschicklichkeit und Genauigkeit eine Rolle als Körperkraft. Eine effektive Anwendung des Jian erfordert jahrelanges Training. Das Jian diente eher als Prestigewaffe oder als Waffe für gut trainierte Kämpfer.


    Jian:

    http://www.jaws.ch/swords/imag…roduct/jian2019-(115).jpg



    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    13.02.205 n.d.A.- Ansichten über das Jian und den Zirkel

    - Die Waffe ist mit dem Herz und Verstand zu wählen

    - Schwertkunst ist Kunst, Perfektion

    - Nationalitäten und Völker sind unwichtig, wir sind Beißer

    Obenza, Buch 2 - Die Himmelsröhre - Kapitel 3, Worte des Meisters


    Link:

    Kapitel 3 - Worte des Meisters


    ...Bitte. Ich zitiere - eine Waffe muss mit dem Herzen und Verstand gewählt werden, besteht nur der geringsteZweifel, muss die Waffe verworfen werden. Um Deine Frage zu beantworten, ich habe niemals Interesse daran gehabt, eine leicht zu führende Waffe zu erlernen. Ein wahrer Virtuose weiß um die Arbeit, Mühe und Leistung die ihm seine Wahl aberverlangt und er nimmt sie dankbar an. Ich wählte das Jian und das Jian wählte mich, ebenso wie mein Vater.


    Womit die Wahl des Jians zusammenhängt? Kunst und zwar Schwertkunst, Perfektion. Es ist ein tödlicher Tanz mit dieser Waffe. Sie hat Schwächen, aber weißt Du sie perfekt zu führen, werden daraus die größten Stärken. Ihre Klinge ist weich, biegsam und geschmeidigt. Sie mag Dir auf den ersten Blick kein Schutz sein. Aber der erste Blick trügt. Das Jian beschützt Dich nur, wenn Du Dich nicht hinter ihm versteckst. Es ist keine Rüstung, es ist kein Schild, es ist ein Reißzahn aus feinstem Stahl. Es ist schärfer als jedes Rasiermesser und so durchdringt es die feinsten Ritzen oder auch feindliches Fleisch.


    Unsere Nationalität spielt keine Rolle, ich bin weder Naridier, noch Almane, noch Mensch, ich fühle mich ausschließlich dem Zirkel und den Beißern zugehörig. Ob Du dem Volke nach ein Arashi bist oder ein Ork ist für mich bedeutungslos. Du bist einer von uns. Nur verwechsele meine Loyalität nicht, mit betüddelnder Schwäche als Bruder. Das sollte der Skopo auch nicht.



    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    19.02.205 n.d.A. - Bedeutung von Hectors Tätowierungen

    - Jäger, Schlüssel, Wächter. Wächter des Zirkels würde man meinen. Aber dem ist nicht so, ich bewache seine Reliquien und noch andere Dinge.

    - Hector erhielt die Tätowierungen vom Ältesten selbst, gestochen mit seinen Krallen



    Buch 1, In der Himmelsröhre, Kapitel 9, Der persönliche Abgrund


    Link:

    Kapitel 9 - Der persönliche Abgrund

    Kapitel 9 - Der persönliche Abgrund

    Kapitel 9 - Der persönliche Abgrund



    ...Meine Tätowierungen gab mir der Älteste persönlich, ich wurde ihm geweiht. Jäger, Schlüssel, Wächter. Wächter des Zirkels würde man meinen. Aber dem ist nicht so, ich bewache seine Reliquien und noch andere Dinge. Dazu später mehr, ohne fremde, schwache Ohren", erkärte Hector und drückte Kakkos Maus fest über dem Lichtlosen aus.



    ..."Der Älteste kann sich manifestieren Kakko, ebenso kann er in eine Person fahren und von dieser Besitz ergreifen. Mir wurde die Ehre zuteil, dass er mir persönlich erschien als ich ihm geweiht wurde. All das was Du auf meiner Haut siehst, hat er mir mit seinen Nägeln eingestochen. Das waren keine läppischen weltlichen Nadeln, die mich segneten. Diese Zeichen sind ein Talisman, Sprüche unter der Haut, so dass sie wie ein Artefakt fungiert. Der Schlüssel zu Bereiche, anderen Welten von denen Du keine Vorstellung hast. Ich selbst von ebensowenig wie Du. Manche Türen vermag ich zwar zu öffnen, aber es ist mir verboten. Es sei denn ich habe eine direkte Weisung dazu.




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    20.02.205 n.d.A. - Leibliche Kinder

    - Hector hat 8 leibliche Kinder

    - Sein Ältester heißt Justinian und ist 23 Jahre alt


    Buch 1, In der Himmelsröhre, Kapitel 10 - Aufbruch nach Norden


    Link:

    Kapitel 10 - Aufbruch nach Norden


    ...Ich habe acht leibliche Kinder Kakko. Der Älteste von ihnen ist 23 Jahre alt, der Jüngste ist 1 Jahr alt. Kiri hat fünf leibliche Kinder. Der Älteste ist 16 Jahre, der Jüngste ist 4 Jahre alt. Auf die Frage wo sie leben, kann ich Dir nur bei den über 20 Jährigen antworten. Um ihrer selbst Willen, Du verstehst das hoffentlich.



    Link:

    Kapitel 10 - Aufbruch nach Norden


    ..."Du kannst Justinian jederzeit kennenlernen, sobald wir zurück sind stelle ich Euch einander vor. Er lebt in Daijan, ebenfalls ein sehr schöner Ort. Was ist mit Dir Kakko, ich meine wie fühlst Du Dich an dem Ort Deiner Mutter? Hast Du irgendwelche Gefühle für die Frau, oder siehst Du sie nur als Brutmutter, die die Saat Deines Vaters austragen durfte? Und spürst Du hier an diesem Ort?", hakte Hector freundlich nach und drückte seinen Kopf gegen den von seinem Mündel. Er zückte den Lichtlosen und legte ihn auf den Bauch von Kakko.




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    28.02.205 n.d.A. - Die Segnung und Tätowierung des Ältesten

    - Aus was die Tätowierung des Ältestens besteht

    - Wie die Tätoweirung gestochen wurde

    - Wie der Segen erhalten wurde


    Buch 1 - In der Himmelsröhre, Kapitel 14 - Fleisch und Blut

    Link:

    Kapitel 14 - Fleisch und Blut


    ..."Dann sieh richtig hin Skorpion. Er ist für Dich ein Alb, für die Alben ein Arashi. Von einem Beißer ausgebildet? Ehrenwert Tekuro, aber nicht alles.


    Ich wurde von einem Beißer gezeugt, wie mein Vater ebenso von einem Beißer gezeugt wurde. Ich wuchs im Zirkel auf - ich trank das Wissen des Zirkels, ich frass ihren Kodex, ich atme die Lehren des Ältesten, ich verfüge über Einsichten in den Zirkel die so tief sind dass sich mir manche von ihnen nicht einmal erschließen. Ich BIN der Zirkel, denn ich halte die Schlüssel zu all dem in Händen Skorpion.


    Ich verdiente mir mit 14 Jahren die Zähne und mit 19 Jahren diese Segnung. Wie viele Schlüsselmeister kennst Du? Wieviele Jäger die auserkoren sind die Pforten in der Physis und im Nexus zu verteidigen? Wie viele glaubst Du haben diese Segnung überlebt, auch wenn sie würdig waren? Wie viele erhielten die Male des Ältesten?


    Deine Tätowierungen sind selbst gewählt, meine wählte der Älteste.


    Sie haben eine Funktion, genau wie ich. Sie wurden mir mit seinen Krallen gestochen. Die Farbe eine Mischung aus seinen heiligen und anderem Blut, Asche und anderen Dingen. Besiegelt in einem Akt der dem Abgrund gleich kommt, nur so können sie ihre magische Wirkung entfalten.


    Du bist keine Beute Tekuro, sondern Jäger? Dann beweise es mir, ich habe nichts dagegen", raunte Hector ihm mit seiner kratzigen Stimme zu, die in der Dunkelheit des Waldes beängstigend und anziehend zugleich klang.




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    01.03.205 n.d.A. - Vampirwerdung von Hector von Dornburg

    - Biss von Tekuro Chud, dem Schwarzen Skorpion

    - Kakko Hectors Ziehsohn behütete ihn während der Transformation



    Buch 1 - In der Himmelsröhre, Kapitel 14 - Fleisch und Blut

    Link:

    Kapitel 14 - Fleisch und Blut



    Der Schatten hatten seinen Kleinen zurückgebracht. Er war wohlauf und unversehrt.


    Vater - die Stimme seines Sohnes klang kläglich. Etwas tief in seinem Innersten wurde davon berührt und dennoch konnte er ihn nicht mehr beschützen. Hector fühlte wie er fiel. Es gab keinen Aufschlag. Die Welt um ihn herum versank in diffusem, kaltem Grau.


    Finsternis und Geborgenheit, er spürte wie ihn jemand im Arm hielt und wärmte. Der vertraute Duft verriet ihm wer es war. Sein Sohn zog ihn enger an sich. Hector kämpfte gegen den stärker werdenden Sog an und schmiegte sich an ihn. Unter größter Anstrengung schlug er die Augen auf. Er hob die Hand, strich mit der Außenseite seiner Finger behutsam über Kakkos Gesicht und wischte ihm die Tränen fort.


    "Mein Kleiner.... ich liebe Dich", krächzte Hector kaum hörbar.


    Die Hand die Kakko eben noch sanft gestreichelt hatte fiel zu Boden. Es war das Letzte was Hector zu Kakko sagte. Der kleine Kuckuck spürte, wie der Mann in seinen Armen sämtliche Körperspannung verlor. Er war fort.


    Endlose Stunden später, die der junge Arashi in dem hohlen Baumstumpf ausharrte, brach erneut die Nacht herein. Kakko schreckte hoch, als er bemerkte wie sich Hector in seinen Armen regte. Zitternd setzte sich sein Vater auf und nahm den kleinen Kuckuck so fest er konnte in die Arme und drückte ihn liebevoll an sich.


    "Du hast mich bewacht", schmunzelte Hector und knuffte Kakko vor das Kinn.


    Draußen hörten sie Kirimar, Arbogast, Nathan und die beiden Sklaven rufen.



    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    01.03.205 n.d.A. - Aussprache mit Kakko

    - Hectors Zeugung, Aufwachsen

    - Ein dem Zirkel geweihtes Leben

    - Die Weihung des Ältesten war ein Akt, Folter und Tätowierung

    - Ein Bestandteil der Tätowierung ist Asche - Janniks Asche

    - Zweifel an dem Zirkel nach dem Biss



    Buch 1 - In der Himmelsröhre, Kapitel 15 - Nach dem Biss

    Link:

    Kapitel 15 - Nach dem Biss



    ...Ein Rückblick auf mein Leben.


    Ich wurde in Gewalt gezeugt, meine Mutter lebte in Ketten bis ich geboren wurde. Ich kam auf die Welt und mein Vater übergab mich der Baronin. Mein Leben war noch vor meiner eigentlichen Zeugung vorherbestimmt. Ich wurde von der Baronin aufgezogen, von kleinauf war der Zirkel und seine Dogmen meine Welt.


    Als Säugling trank ich Milch mit Blut, sobald ich essen konnte Fleisch und bekam das dazu, was man als Mensch runterwürgen muss um erwachsen zu werden. Je größer ich wurde, je weniger aß ich von dem grünen Abfall bis ich es fast vollständig einstellen konnte. Was ich aß, aß ich roh und frisch. Ich war nie ein Kadaverfresser, ich wurde mit dem besten Futter versorgt.


    Um meiner Selbstwillen? Wohl kaum, denn mein Vater hatte mich so gesehen dem Zirkel und diesem Leben übereignet. Mit 14 Jahren tötete ich völlig allein mein erstes Opfer und verdiente mir die Zähne. Vorher war ich oft auf der Jagd dabei. Mit 18 Jahren zeugte ich mein ersten Sohn und mit 19 Jahren wurde ich dem Ältesten geweiht.


    Geweiht.... Genau genommen hat er mich als sein Eigentum markiert und zu seinem Werkzeug gemacht. Einer Person, einem Ding mit Funktion. Die Weihe ist eine Mischung aus Akt, Tätowierung und Folter. Viele überleben sie nicht und Du kannst Dir vorstellen, was es heißt, wenn sie einer von uns nicht überlebt. Eine Person die von kleinauf lernte zu kämpfen und Schmerzen zu ertragen. Ich habe es Tekuro nicht verraten, aber Dir sage ich es. Ein Teil der Farbe ist Asche, sie gehörte Jannik.


    Ich empfand all das als Ehre und trug die Zeichen mit Würde. Im Moment fühle ich mich nur noch von allen verraten, vom Ältesten, vom Zirkel, von meinem Vater nur von Dir nicht Kakko. Von Dir als Einzigem nicht...




    ****




  • Charbogen-Ergänzung:


    05.03.205 n.d.A. - Hectors Tätowierungen

    - Zungentätowierung - Bedeutung: Zeichen seiner Nestzugehörigkeit als Wächter (Nest Himmelsröhre/Obenza)

    - Chaosstern - um den Bauchnabel tätowiert



    Zungentätowierung:

    https://f0.pngfuel.com/png/136…-of-kain-png-clip-art.png


    Bedeutung:

    Das Symbol auf Hectors Zunge zeigt seine Nestzugehörigkeit an. Er ist der Schlüsselmeister und Wächter des Nestes in Obenza namens Himmelsröhre. Jeder der sieben Wächter trägt das Zeichen seines Nestes auf der Zunge, das Nest für das er spricht und indem er Recht spricht im Namen des Ältesten und des Zirkels.




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:



    Lebenslauf


    21.12.163 n.d.A. / 0 Jahre =

    Hectors Geburt. Vater: Archibald von Dornburg, Mutter: Sklavin


    21.12.163 n.d.A. / 0 Jahre =

    Hector wird in die Obhut der Baronin übergeben


    21.12.167 n.d.A. / 4 Jahre =

    Beginn der Lehre zum Schlüsselmeister/Wächter

    Meister: Urban von Feuerheuffen (Schlüsselmeister Nest Obenza/Himmelsröhre)


    21.12.177 n.d.A. / 14 Jahre =

    Hector verdient sich die Zähne

    Hector bekommt am selben Abend die Zähne von Archibald verliehen/geschärft


    08.02.179 n.d.A. / 16 Jahre =

    Hector lernt Chizuko Shimura (16 Jahre) kennen


    01.05.180 n.d.A. / 17 Jahre =

    Hochzeit, Hector und Chizuko heiraten

    Hector von Dornburg und Chizuko von Dornburg geborene Shimura


    28.07.181 n.d.A./ 18 Jahre =

    Jannik wird geboren, Hectors und Chizukos erstes Kind/erster Sohn


    11.08.181 n.d.A./ 18 Jahre =

    Janniks Tod, Jannik wird von Hector getötet im Zustand des Hungers/Fressrausch


    18.08.181 n.d.A./ 18 Jahre =

    Chizukos Tod, Hector tötet seine Frau Chizuko


    20.12.182 n.d.A./ 19 Jahre =

    Kakko wird geboren und an "Ratte" verkauft


    21.12.182 n.d.A. / 19 Jahre =

    Hector nimmt Kakko als sein Mündel/Ziehsohn an, genau am Tage seines Geburtstags


    10.04.183 n.d.A. / 20 Jahre =

    Justinian von Dornburg - 2. Sohn wird geboren


    19.11.183 n.d.A./ 20 Jahre =

    Tod des Schlüsselmeisters Urban von Feuerheuffen


    21.12.183 n.d.A. / 20 Jahre =

    Weihe zum Schlüsselmeister/Wächter,

    Hector wird am Tage seines 19 Geburtstages zum Schlüsselmeister/Wächter vom Ältesten geweiht


    05.01.185 n.d.A. / 22 Jahre =

    Hector und Kirimar Tanba lernen sich kennen


    06.11.185 n.d.A. / 22 Jahre =

    Ilker von Dornburg - 3. Sohn wird geboren, Mutter: Jimena Rojo Ramos


    06.11.188 n.d.A. / 25 Jahre =

    Ianto von Dornburg - 4. Sohn wird geboren


    29.08.189 n.d.A. / 26 Jahre =

    Lucian von Dornburg - 5. Sohn wird geboren


    04.12.191 n.d.A. / 28 Jahre=

    Wigo von Dornburg - 6. Sohn wird geboren


    18.05.200 n.d.A. / 37 Jahre =

    Peer von Dornburg - 7. Sohn wird geboren


    03.01.204 n.d.A. / 41 Jahre =

    Nicklas von Dornburg - 8. Sohn wird geboren




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:



    Kinder/Söhne:


    28.07.181 n.d.A - Jannik von Dornburg - 1. Sohn - verstorben, Mutter: Chizuko

    20.12.182 n.d.A. - Kakko Korikara - Adoptivsohn

    10.04.183 n.d.A. - Justinian von Dornburg - 2. Sohn, Mutter: Sklavin (Meleri, Waldalbe)

    06.11.185 n.d.A. - Ilker von Dornburg - 3. Sohn, Mutter: Jimena Rojo Ramos "Die Schlitzerin"

    06.07.188 n.d.A. - Ianto von Dornburg - 4. Sohn, Mutter: Sklavin (Hideko, Arashi)

    29.08.189 n.d.A. - Lucian von Dornburg - 5. Sohn, Mutter: Sklavin (Mesora, Arashi)

    04.12.191 n.d.A. - Wigo von Dornburg - 6. Sohn, Mutter: Jimena Rojo Ramos "Die Schlitzerin"

    18.05.200 n.d.A. - Peer von Dornburg - 7. Sohn, Mutter: Sklavin (Mimondal, Lichtalbin)

    03.01.204 n.d.A. - Nicklas von Dornburg - 8. Sohn, Mutter: Sklavin (Teruna, Arashi)




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    15.03.204 n.d. A. Erwähnungen des Grauens

    - Bellamy, Tekuro und Kazrar diskutieren über "Das Grauen"

    - Bellamy, Tekuro und Kazrar beschließen, "Das Grauen" aka Hector von Dornburg in ihre Gruppe der Beißer aufzunehmen


    Buch 1 - Der abtrünnige Lotos - Kapitel 10 - Die ersten gemeinsamen Jagdausflüge

    Link:

    Kapitel 10 - Die ersten gemeinsamen Jagdausflüge



    Bellamy Bourgeois

    Bell fixierte Tekuro sehr ernst. "Soweit ich bezüglich der Nachforschungen weiß Teku, hat Archibald wesentlich mehr Kinder als die, die Du nennst. Er war mit einer Souvagnerin zusammen, Merna. Mit dieser Frau hat er eine Tochter, Derya. Diese Frau hat zwei Kinder - Zwillinge. Er hat also bereits zwei Enkel von dieser Frau! Er hat noch Nori. Und von ihr bald auch ein Enkel! Er hat noch Arbo. Das sind die, von denen wir offiziell wissen. Aber ich weiß, dass er mindestens noch einen Sohn hat, seinen "Erben". Oder glaubst Du Schnapsdrossel Arbo ist DER Sohn, von dem er manchmal sprach? Sein Erbe, sein Stammhalter? Das ist er nicht. Dein Vater sagte mal etwas ähnliches. Wer weiß wieviele Kinder er tatsächlich hat? Aber einer, der nicht minder gefährlicher ist, also Archibald selbst ist garantiert. Kaz wusste von ihm, wir wussten von ihm, aber weder ist sein Name bekannt, noch wo er lebt, wie er heißt oder wie er aussieht. Man kennt ihn nur... das Grauen. Das ist sein Spitzname wie die Bestie. Aber ob er real ist, oder von Archibald ein erfundener Sohn, sprich eine Wunschvorstellung, kann man nicht genau sagen. Allerdings ist eines sicher, mehr als 100 Menschen fanden den Tod durch "das Grauen". Das heißt, wenn Arch sie nicht selbst erlegt hat. Was ich nicht glaube, er ist ein Menschenfresser, er tötet und frisst Kinder. Er tötet keine Frauen - das Grauen tötet nur Frauen und er soll sich besonders in der Neujahrsnacht mordend durch Obenza oder Sturmfels schlachten. Er tötet laut der düsteren Legende niemals Prostituierte, Bettlerinnen oder der gleichen, er tötet Frauen die um diese Zeit nicht mehr in die Nacht gehören, also wir würden sagen gut situierte Frauen. Und er frisst sie teilweise, bevorzugt ihre Innereien, wie gesagt, wenn die Legenden stimmen. Aber ich denke Archibald hat sein Erbe viel weitläufiger verstreut als wir vermuten und das Grauen wird nicht das einzige Überraschungspaket für die Welt sein Teku. Ja wir müssen mit Boldi reden", sagte Belly gewichtig.



    Tekuro Chud

    »Das Grauen ... nie von ihm gehört. Aber wenn Papa ihn kannte, Belly ... dann wünsch ich mir nach Tanuki eine Tochter! Also eine Enkelin, ich kann ja leider nicht mehr. Sie soll die Saat des Grauens aufnehmen. Das wäre eine gute Partie. So einen Schwiegersohn wünscht sich jeder liebende Vater. Papa ...« Tekuro wandte sich an Kazrar. »Das Grauen. Kanntest du ihn persönlich?«



    Kazrar

    Kazrar rollte sich auf die Füße und stand in einer fließenden Bewegung auf, die erkennen ließ, zu was er sonst im Stande wahr, wenn er nicht den unfähigen Trottel für Archibald spielte. Mit ernster Miene ging Kazrar auf seinen Sohn zu und schaute ihn liebevoll an. "Das Grauen - Archibalds Sohn, der Nebelgänger, der Neujahrsschlächter, der Damenverschlinger, der Herzensfresser... oh ja ich habe von ihm gehört. Er beißt seinen Opfern die Kehle durch, er zerfleischt ihnen die Kehle und er frisst ihnen das Herz aus dem Brustkorb. Aufgebrochen, ausgehöhlt... so findet man sie in einer gewaltigen Blutlache. Manchmal frisst er auch vom anderen Fleisch aber immer die Kehle, das Herz und einige Innereien. Gesehen? Nein, das Grauen habe ich nie gesehen. Arkan sagte, er hätte ihn einmal herumschleichen sehen, ein Schatten innerhalb des Zwielichts, manche Huren innerhalb Obenzas Grube berichten von ihm. Die Büttel tun es als Rausch ab, als Drogengeschwätz, wenn eine der Dirnen erzählt sie habe ihn gesehen. Nur seltsamerweise reiben sie sich dann ihre dürren Hälse und schauen in der Nacht öfter als üblich über ihre Schultern... nur schaue niemals zurück... drehe den Kopf niemals nach hinten... denn das Grauen schnappt Dich in dem Moment von vorn! Er rammt Dir seine messerscharfen Zähne genau dann in die Kehle und zerfleischt sie. Kein Schrei wird mehr Deine blutigen Lippen verlassen. Oh ja, das Grauen ist so real wie der Neujahrstag und die 142 Damen die es fraß, jedenfalls die in Obenza. Aber er zieht durch die Lande, vermutlich nur Naridien, Nähe Obenza. Er tötet keine "kleinen Leute" er tötet nur wertige Beute, Beute die ihn den Kopf kosten könnte. Eine Dienerin, Sklavin, Nutte und so weiter hat ihn nicht zu fürchten, nicht mal wenn sie ihn sieht. Jene die ihn sahen behaupten er blass, mit einem blauen Bartschatten, hellen Augen und leicht lockigen Haaren. Man könnte meinen es wäre Archibald der da beschrieben wird. Dass er es nicht ist, weiß ich deshalb, weil er zu Neujahr bei uns weilte mein Sohn. Er und Dunwin ließen es sich zu Neujahr stets gut gehen, also wer als nicht das Grauen, jagte dort? Manche behaupten auch, man sagt nur als Metapher das Grauen wäre der Sohn der Bestie - sozusagen wie ein Nachfolger. Aber bei der Ähnlichkeit wird er wahrlich sein Sohn sein. Und ich weiß, dass Archibald noch mindestens vier oder fünf weitere Kinder hat. Das ist ein Fakt mein Sohn", erklärte Kaz.



    Tekuro Chud

    »Warum versteckt er ihn und die anderen? Vertraut er uns nicht? Was soll das? Wir sind eine Familie, oder nicht? Er hat mir seine Tochter anvertraut, Nori! Über Tanuki werden er und ich, du und er, verwandt sein! Wozu diese Geheimnistuerei? Im Zirkel werden sie vom Grauen wissen, ich muss die Baronin fragen! Papa, noch was. Du siehst ja ... also Belly ... ist ... also er gehört nun noch mehr zur Familie. Als zuvor.«



    Kazrar

    "Archibald vertraut niemanden mein Sohn, ich vermute er hat Angst, dass man seine Brut jagt und sie alle einem nach dem anderen auslöscht. Die Angst ist verständlich, was war ich alles bereit für Dich zu tun? Ich habe mir sogar das Herz aus der Brust gerissen und mein ganzes Geld einer Frau anvertraut, von der ich glaubte sie würde Dich beschützen. Dabei war sie das was sie immer war, eine Sklavin, was habe ich erwartet? Sie nahm nur das Geld, aber nicht Dich. Sie spuckte auf Dich, auf mein Blut ich hätte ihr niemals vertrauen dürfen wie Arkan sagte. Ich hätte Dich einem Beißer geben müssen. Jemanden der Erwachsene jagt, jemanden wie... ja wie das Grauen. Die Baronin wird ihn nicht kennen, er dient nicht dem Zirkel, er jagt allein, er beugt sich niemanden. Aber Du kannst doch Archibald selbst fragen, oder den Ältesten. Archibald hat kaum Geheimnisse vor dem Ältesten, er wird das Grauen kennen, denn er trägt scharfe Zähne Tekuro, er wird ihn geweiht haben noch zu Zeiten als Dun-Haru-Mar. Ja Archibald gehört zu uns und stell Dir die Macht vor, würde sich das Grauen mit einem der unseren verbinden. Wer weiß wieviel Generationen Beißerblut Archibald in sich trägt ohne es zu wissen? Wir wissen es noch weniger als er. Stell Dir dies nur vor. Nun ich habe bereits erkannt, dass Bellamy Dein Ehemann wurde und das Du ihn gesegnet hast, habe ich hautnah mitbekommen. Warum weißt Du mich darauf extra hin mein Sohn? Ich bin nur alt, nicht blöde", lachte Kaz.



    Tekuro Chud

    Die Fledermaus schämte sich und schaute nach unten, um dann das Köpfchen hinter Bellamy zu verstecken. Dort nickte sie. Tapfer drehte Tekuro sich anschließend wieder nach vorn. »Ich, ich glaub, also ich glaub ... scheiße, ich rede wie Nathan! Dabei sind die Eier leer. Ich wollte was sagen.« Die Fledermaus legte ihren Daumen auf den der anderen Fledermaus als würden sie Händchen halten. Sie räusperte sich verlegen. »Hältst du mich jetzt für zu weich? Wir haben Jaques gefickt! Und wegen Archi, nicht vertrauen, gut. Ich verstehe ihn. Trotzdem muss er doch für sein Grauen einen geeigneten Paarungspartner suchen? Oder bin ich hier echt der Einzige, der sich darum Gedanken macht?« Tekuro sah als Fledermaus anklagend zwischen Kazrar und Bellamy hinterher, dann noch anklagender in Richtung von Boldiszàr und Silvano. Dann blitzten seine Äuglein mit einem Mal auf. »Papa ... was ist, wenn das Grauen eine Frau ist? Dann musst du sie schwängern! Versprich mir das! Warum bist du nur so passiv.«



    Kazrar

    Kazrar grinste breit, klaubte Teku und Bellamy vom Boden auf und drückte beide. "Weich? Weil Du einen Ehemann gefunden hast? Ich habe Euch zugedeckt, meinen Segen gegeben und über Euch gewacht, was soll ich noch machen mein lieber Sohn? Nein ich halte weder Dich noch Deinen Ehemann für weich. Gut so, Jaques braucht es so oft und hart wie möglich, damit er lernt was er ist und wohin er gehört. Das Grauen ist keine Frau, welche Frau hat ein Bartschatten! Manchmal frage ich mich, ob Du mich nur veräppelst Tekuro Chud! Warum ich so passiv bin? Ja das ist ein gute Frage. Fangen wir mal damit an, dass sich mein Ehemann in Luft auflöste. Das mir mein Sohn einen schielenden Sklaven andreht, ein Mann wohlgemerkt. Und das ich bis heute keine Frau gefunden habe, die meiner würdig ist. Aber anstatt das mir einer hilft, werde ich nur kritisiert. Also ich kann Dir wirklich nicht sagen, warum es bei mir nicht klappt. Vano ist zwar die Frau in der Beziehung, aber unser blonder Brüllaffe kann nicht gebären", lachte Kaz, was auch Belly kichern ließ.



    ***



    Kazrar

    "Ihr liebt Euch Tekuro, Liebe überwindet so manche Hürde und manches Hindernis, auch ein wehes Herz mein Sohn. Dein Herz blutete und Bellamy hat die Blutung gestoppt. Was aus Patti wird, vermag noch niemand zu sagen, nur aufgeben dürfen wir ihn nicht. Er rettete selbstlos mein Leben, mir und das obwohl er allen Grund gehabt hätte, mir böses zu wünschen. Er war einer von uns und er wird immer einer von uns bleiben. Wir werden auch ihn zurückbekommen und wir werden auch das Grauen in die Gruppe der Beißer aufnehmen. Wir müssen es schaffen. Was Archibald verschweigt, wird der Älteste uns offenbaren!", erklärte Kaz.




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    18.08.181 n.d.A. - Chizukos Ende


    Link:

    Chizukos Ende



    Chizukos Ende


    Die Tür unseres Quartiers wurde aufgerissen und Chizukos stürmte mir mit offenen Armen entgegen. Sie hatte mich fast erreicht, als ihr Lauf jäh gebremst wurde. Mein Jian fraß sich in ihre Eingeweide, ihre schlanken Finger umklammerten die blutige Waffe.


    "Warum?"


    Die Worte nicht mehr als der Lufthauch eines letzten Atemzugs.


    Ihr Blick bohrte sich nicht verstehend in meinen, ich rammte meine Waffe tiefer in ihren Körper den ich so viele Male geliebt hatte und drehte die Waffe dabei todbringend um. Ihr Blick brach, ich hielt ihm bis zum Schluss stand. Der Leib meiner Ehefrau rutschte von meiner Klinge. Bevor sie auf dem Boden aufschlug, fing ich sie auf und legte sie behutsam ab.


    "Weil ein Kind seine Mutter braucht", antwortete ich ihr und schloss ihre Augen.




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    29.04.204 n.d.A. - Erwähnung des Grauens, Hector von Dornburg

    - Archibald erwähnt seinen Sohn

    Buch 1 - der abtrünnige Lotos - Obenza, die Himmelsröhre, Der Ring der Menschenfresser

    Link:

    Kapitel 20 - Obenza, die Himmelsröhre, Der Ring der Menschenfresser



    Archibald von Dornburg

    Archibald nickte knapp zur Bestätigung. "Brechen wir auf und Du bleibst hier. Dein Partner hat Recht, es gibt Dinge die möchtest Du nicht wissen. Und da Du sie nicht weißt, wärst Du vor Ort in Gefahr. Timo scheint Dir großen Wert beizumessen, nun mir ergeht es mit einer anderen Person nicht anders. Jene ist Timo bekannt, wir sind also bei einem Patt. Er schweigt und ich schweige. Sorge ist unbegründet, ich bringe Dir Deinen Mann wohlbehalten vor Sonnenaufgang zurück. Aber dafür müssen wir aufbrechen und zwar jetzt", sagte Archibald und machte eine eindeutige Handgeste.

    Arch wartete nicht länger, sondern er brach auf. Der Weg von Shohiro bis nach Obenza war weit und so führte von Dornburg Timo kurzerhand zu den Kutschenständen. An den einfachen Fuhrwerken marschierte er vorbei, denn sie hatten es eilig. Ihre Zeit rann unaufhörlich davon. Arch nahm in einer guten Kutsche mit schnellen Pferden Platz und wartete ab, bis sich Timo zu ihm gesellt hatte. Einen Augenblick später schlossen sich schon die Türen, der Tritt wurde hochgeklappt und die Peitsche knallte. Zügig ging es voran, denn Zeit war Geld in Naridien. Und nach Zeit wurde der Kutscher bezahlt, jedoch nicht danach wie lange er unterwegs war, sondern wie kurz. Ein Eildienst per Kutsche, der seinem Namen Ehre zu machen hatte. Die Fahrt war rasant und schon bald kam Obenza in Sicht. Die typischen gewaltigen Bauten, die geh Himmel ragten, waren jedem bekannt, auch jenen die sie noch nie zuvor gesehen hatten. Archibald stieg aus der Kutsche, bezahlte den Mann und gab ihm ein ordentliches Trinkgeld. Knausrig zu kleinen Leuten zu sein, war nicht seine Art. Zudem hatte sich ein Raubtier mit der Masse zu bewegen. Wer negativ auffiel wurde leichter angeschwärzt. Wer schon auffallen musste unter den Schäfchen, sollte es positiv tun. So war ihm Schweigen und Beute gewiss, nicht anders handhabte es sein Sohn, den alle nur das Grauen von Obenza nannten. Und das obwohl sein Revier weitaus größer war und sich nicht nur auf Obenza beschränkte. Archibald marschierte durch schmale, dunkle Gassen die jeder mit ein bisschen Verstand gemieden hätte. Ein Messer schien hier niemals fern, ein Beutelschneider schien an jeder Ecke zu lauern. Aber so wie bleiche Gesichter aus den Schatten der Häuserzeilen auftauchten, so verschwanden sie auch wieder. Und dann standen sie genau vor dem Gebäude, dass Timo so sehnlich betreten wollte - die Himmelsröhre. Ein heruntergekommener Hochbau, den nur das Glück vor dem Einsturz bewahrte. Der Tag schien nicht mehr fern, wo er in sich zusammen brechen und alle die dort wohnten unter sich begraben würde. Und genau jenes Gebäude betrat Archibald. Er schritt in den seltsamen Bau hinein und führte Timo tief hinab, bis sie an einem schmalen Gang ankamen der seltsam verziert war und sich in der Dunkelheit verlor. An den patschenden Geräuschen und an der klammen Kälte der Luft, spürte er, dass hier überall Wasser sein musste. Sie waren vermutlich einige Etagen unter der Erde. Archibald blieb vor einer gewaltigen Tür stehen und hämmerte dagegen. Der Türschlitz wurde aufgezogen. »Was hast Du mitgebracht?«, fragte die unsichtbare Stimme. In der kalt-nassen Finsternis hatte die Stimme etwas unwirkliches und unheimliches. "Hunger Bruder!", antwortete Arch leichthin. "Hast Du Deinen Begleiter zum Essen eingeladen?", folgte einen Moment später die Frage und Belustigung schwang in der Stimme mit. "Nein, er ist einer von uns. Er ist hier um die Baronin zu besuchen", erklärte Arch. Der Türschlitz wurde wieder zugeschoben, dann hörte man wie schwere Riegel beiseite gewuchtet wurden. Die Tür öffnete sich erstaunlicherweise lautlos und schwang einen spaltbreit nach innen auf. Archibald schlüpfte hinein und war verschwunden.




    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    08.03.205 n.d.A. - Die Bedeutung und die Aufgabe der Schlüsselmeister

    - Hector ist der siebte Schlüsselmeister

    - Schüsselmeister können aufgrund ihrer Weihe/ihrer Tätwoierungen Magie aktivieren, aber nicht wirken

    - Es gibt Tore und Artefakte die alle Schlüsselmeister öffnen können

    - Es gibt personenbezogene Tore und Artefakte je Schlüsselmeister

    - Es gibt Tore und Artefakte die sich nur im Verbund von allen Schlüsselmeistern öffnen und aktivieren lassen

    - Es gibt Tore und Artefakte die sich nur in einer bestimmten Kombination von Schlüsselmeistern öffnen oder aktivieren lassen (z.B. Schlüsselmeister eins und Schlüsselmeister sieben)

    - Die genutzte Schrift und Sprache ist jene der Alten


    Buch 1 - Die Himmelsröhre - Kapitel 17 - Neue Möglichkeiten

    Link:

    Kapitel 17 - Neue Möglichkeiten




    Hector blinzelte Kakko an und schenkte ihm ein zähnefletschendes Lächeln. Er drückte den kleinen Eiskuckuck an sich, der im Grunde genauso groß war wie er.


    "Dann schauen wir wohin uns unser Weg führt, ich bilde Dich als meinen Nachfolger aus. Mit all dem Wissen, dass Du haben musst. Entweder um das Nest und den Zirkel zu beschützen oder um ihn damit zu vernichten, falls nötig. Du musst die Sprache der Alten lernen und ihre Schriftzeichen.


    Du musst lernen wie Du Magie aktivieren kannst. Weder Du noch ich können Magie wirken, aber wir können Artefakte aktivieren, dadurch dass wir selbst eines sind als Schlüsselmeister. Das ist einer der Schlüssel, die wir in Händen halten, oder besser gesagt tief unter der Haut und in unserer Seele tragen.


    Für manche Artefakte benötigt man alle Schlüsselmeister, für die meisten nur einen einzigen. Die meisten Tore lassen sich von den Sieben öffen. Den sieben Schlüsselmeistern. Aber des gibt Tore und Artefakte, die sind nur einem Meister zugeteilt, nur mir, nur Justinian und so weiter. Und es gibt Tore und Artefakte die sich nur im Verbund öffnen lassen. Damit keiner der Meister einen tödlichen Alleingang startet. Dazwischen gibt es auch Tore und Artefakte, die sich nur in Kombination aktivieren lassen zum Beispiel von Meister eins und Meister Sieben und so weiter. Ich bin der siebte Meister, Nummer Sieben.


    Das für den Anfang, wobei ich Dir stets versucht habe Wissen zu vermitteln. Ein uralter Schwur aus dem Zirkel, den Du unbewusst oder bewusst verwandt hast, schwöre ich Dir ebenfalls. Ominas Hare Kakko - übersetzt, Treue über den Tod hinaus. Wo Du bist bin ich - wo ich bin, bist Du. Lass uns gehen, Arashima und möglicherweise ganz Asamura wartet auf uns", antwortete Hector.



    ****

  • Charbogen-Ergänzung:


    12.03.205 n.d.A. - Aushändigung des Dolch des Lichten

    - Hector händigt Prince Ciel Felicien de Souvagne den Dolch des Lichten aus


    Die Jungfernfahrt der Tordalk, Kapitel 8 - Zwei Chaosprincen

    Link:

    Kapitel 8 - Zwei Chaosprinzen



    "Der Vampirrismus war ein Geschenk meines Vaters, überreicht von Tekuro - Sohn von Kazrar Chud. Und ich möchte Euch ebenso ein Geschenk überreichen. Es ist persönlicher Natur Prince Ciel. Das ist für Euch", sagte Hector und zog eine kleine Schatulle hervor.


    In der Schatulle:

    https://66.media.tumblr.com/a4…a838c944b3f7c60f757b0.png


    Als Ciel die kleine Kiste öffnete sah er eine Waffe, deren Griff, aber nicht deren Klinge zerbrochen war.


    "Meine Zähne sind wohlverdient und weisen mich aus, als das was ich bin Prince Ciel. Aber Ihr habt sie nicht zu fürchten. Ihr seid ein ehrenwerter Gegner, das Dogma besagt - Jeder der so hart kämpft um am Leben zu bleiben, verdient es zu leben. Ihr habt es mehr als verdient. Von mir geht für Euch keine Bedrohung aus, dass darf auch Euer persönlicher Wächter wissen", sagte Hector freundlich, lehnte sich entspannt zurück und verschränkte die Finger.




    Link:

    Kapitel 8 - Zwei Chaosprinzen



    "Der Dolch des Lichten... eine Waffe die den Ältesten verletzen kann. In ihrem letzten Gefecht wurde sie versehrt, aber nur der Griff. Die Klinge selbst, sie ist ungebrochen und weder ihrer Schönheit noch ihrer Macht beraubt. Nutzt sie weise, eines Tages werdet Ihr sie benötigen. Sie ist älter als Ihr Euch vorstellen könnt. Der Griff ist gefertigt aus einem Kiefer- und Oberschenkelknochen, einer Person die vor ebenso langer Zeit starb. Es heißt die Finsternis umschlingt das Licht, aber manchmal ist es genau umgekehrt. Euch hat die Finsternis nicht verschlungen, damit dies so bleibt, der Dolch.


    Das was Ihr über Eure Männer sagt, klingt verlockend. Sie wissen was sie an Euch haben, Tekuro sprach stets in den höchsten Tönen von Euch, deshalb bat ich um dieses Treffen. Ich war auf Euch neugierig, auf die Person die es wagte meinem Gott zu trotzen und all dies überlebte. Das verlangt einem Respekt ab und ein klein wenig mehr hm", schmunzelte Hector sein Haifischgrinsen.


    "Sicher habt Ihr viele Wächter, aber einer ist hier ganz in der Nähe. Es liegt in meiner Natur, ich rieche Menschenfleisch", sagte das Grauen freundlich.




    ****