Kapitel 28 - Die Geister.... der Vergangenheit

  • Vittorio quittierte mit einem Lächeln, als Davard und Vanja ihre Hände fest ineinander verschränkten.


    "Ich werde euch nach Drakenstein begleiten, wo er momentan eine kleine Wohnung behaust, die mir gehört. Dein Flugtier scheint uns alle drei beziehungsweise vier zu tragen, wenn der kolossale Anblick nicht täuscht. Lass es einfach auf dich zukommen und vertraue mir. Das hat Vanja auch und sogar Vendelin. Ich habe bisher niemanden enttäuscht."

  • "Du nicht Vittorio, aber Vendelin schon. Wie bist Du überhaupt an diesen Kerl gekommen und wie hälst Du es mit ihm aus? Gut, dass Eure Treffen nicht täglich stattfinden, habe ich schon mitbekommen. Ihr seht Euch nur Dekadenweise und ich kann es Dir nicht verübeln. Mir wären alle 15 Jahre mit Vendelin sogar zu viel. Aber wo die Liebe hinfällt, falls es Liebe ist, die Euch verbindet. Das geht nicht gegen Dich, verstehe mich da nicht falsch. Das geht ausschließlich gegen Vendelin. Du warst ein freundlicher, zuvorkommender Gastgeber und bist sogar aus Deinem eigenen Haus geflohen.


    Wie hast Du Vendelin kennengelernt und was hindert Dich daran, Dir einen anderen Mann zu suchen? Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es bessere Männer als Vendelin gibt. Und sollte er der letzte Mann auf Asamura sein, hätte ich Dir empfohlen, es mal als Eremit zu versuchen. Gar nicht so schlecht, vor allem hat man seine Ruhe vor Zickereien.


    Kariakin wird uns nach Drakestein tragen, dass schafft er problemlos. Er ist groß und kräftig, folge mir einfach", bat Dave Vitto und verließ mit Vanja das Haus. Er schwang sich auf den großen Greif, zog seinen Mann hinauf und half dann Vittorio ebenfalls nach oben.


    "Auf nach Drakestein", sagte Dave zu dem Greifen.


    Als alle sicher saßen, stieß sich Kariakin ab und flog Richtung Drakestein. Sie ließen den Hauptort Monleone hinter sich und stiegen höher auf. Die Sümpfe Ledwicks zogen unter ihnen dahin, während Kariakin die Geschwindigkeit erhöhte. Als unter ihnen der Ort Riva Verde auftauchte flog der Greif landeinwärts und folgte dem Lauf des großen Flusses Draken bis nach Drakestein.


    Schon vom Weiten sah man die Verwüstung, die Burg hatte im Hauptort von Ehveros einen zentralen Punkt gebildet, der nun wie ein Mahnmal gebrochen gen Himmel ragte. Das geschah mit jenen die versuchten Almanien zu brechen... sie wurden zerbrochen...


    Kariakin zog einen Bogen und landete auf einer freien Fläche im Ort, so dass die Drei ohne Probleme absteigen konnten. Der große Greif hockte sich dort ins Gras und wartete ab.


    `Wir suchen Vittorios Kontakt, warte auf uns. Falls sich in der Zwischenzeit etwas anderes ergeben sollte, rufe ich Dich oder sage Dir Bescheid. Pass auf Dich auf Großer´, übermittelte Dave und strich dem riesigen Geschöpf über den Kopf.


    "Drakestein Vittorio. Du führst uns zu Deinem Kumpel. Wir beide müssen über Deine Aufgabe einmal in Ruhe reden Vanja, bezogen darauf, genau dass was Du getan hast verhindern zu können. An einem anderen Ort, Du verstehst was ich meine. Wiedergutmachung durch Information", sagte Dave und küsste seinen Mann.

  • Vittorio wartete mit der Beantwortung der Fragen, bis sie alle auf dem Greif saßen und auf dem Weg in Richtung Drakenstein waren.


    "Warum ich mir Vendelin antue, fragst du mich ... das frage ich mich auch manchmal. Ich kannte seinen Vater Wenzel von Wigberg, wir waren Freunde und durch das Schicksal verbunden. Wie, das darf ich dir allerdings nicht sagen. Ich schwor Wenzel, falls ihm etwas geschehen würde, dann würde ich mich seiner Söhne annehmen und das tat ich. Damals war ich noch ein junger Mann, so jung wie Wenzel. Für Vendelin hätte ich der Mentor sein sollen, was ich aber nur kurzzeitig war, da er ein Interesse erkennen ließ, was mich damals störte, da er mir mit 14 eindeutig zu jung war. Damals verzog ich mich und überließ ihn und Vanja ihrem Schicksal. Alles, was ich hätte tun können, hatte ich getan und ich traute Vendelin zu, sich allein um sie beide zu kümmern.


    Ob ihm das gelang, müsste Vanja dir beantworten, aber als ich heimkehrte, waren sie beide gesund und am Leben. Und es war klein Moritz hinzugekommen, für den Vendelin mir das gleiche Versprechen abrang wie einst sein Vater. Aus irgendeinem Grund scheinen mich alle für einen hervorragenden Ersatzvater zu halten. Zu der Zeit kamen Vendelin und ich uns erstmalig näher. Er ist eigentlich überhaupt nicht mein Typ, aber er schaffte es überzeugend, mir weiszumachen, er würde mich lieben. Und so alt ich auch inzwischen bin, ist das Gefühl für einen Veteranen, der so viel Tod gesehen und gesät hat, sehr wohltuend. Sicher nicht für jeden, manche fühlen irgendwann nichts mehr. Ich schon.


    Und bei allen Fehlern muss man Vendelin zugestehen, dass er immer zu mir gehalten und mir nie etwas getan hat. Im Gegenteil, er gibt sich große Mühe, obwohl ich ihm gegenüber manchmal recht hart bin. Zu mir ist er sehr gut und, ja, lieb. Wirklich lieb. Nur das Geturtel mit Veyd hätte nicht sein müssen und noch weniger der Tiefschlag gegen dich. Aber den Fehler korrigieren wir ja nun."


    Der Flug verlief reibungslos. Die Küstenlinie von Ehveros jedoch war voller Transportdschunken der ledwicker Armee. In Drakenstein liefen die Aufräumarbeiten und man sah ledwicker Militär, was hier war, um zu "helfen". Was das bedeutete, war jedem klar, die Stimmung entsprechend angespannt. Vittorio führte sie in die Altstadt. Eine schlichte, aber ordentliche Gasse war sein Ziel, in der in eine Mauer in großes Holztor eingelassen war, was einer Burg zur Ehre gereichte. Als er es aufschloss, erkannte man, dass dies die Frontmauer eines Dreiseitenhofs war, dessen vierte Seite auf diese Weise abgeriegelt war. Der Innenhof war voller verwilderter Beete, man sah jedoch, dass irgendjemand versuchte, die Pflanzen zu pflegen und Ordnung zu halten. Nichts hier war heruntergekommen, wenngleich man dem Gehöft ansah, dass hier lange niemand gewohnt hatte. An einer Werkbank stand ein Mann, größer als Vittorio und kräftiger, er war regelrecht bullig trotz seiner geschätzten 60 Jahre und sehr narbig. Sein Haar war unten abrasiert und bildete auf dem Kopf ein Oval, dass er als Zopf trug. Wie Vittorio auch trug er einen Dreitagebart.


    Die beiden Veteranen umarmten sich aufs Herzlichste und eine Kussorgie verriet, was sie wirklich verband. Freudestrahlend stellte Vittorio ihnen seinen Freund vor.


    "Marquis Davard von Hohenfelde, darf ich vorstellen, Garlyn Meqdarhan aus Naridien. Garlyn, das ist Dave und Vanja kennst du ja schon."

  • Dave hörte Vittorio während seiner Ausführung genau zu. Vieles von dem was der Mann sagte, waren Interna. Sie warfen ein anderes Licht auf Vendelin, warum er vielleicht der Mann von heute geworden war. Aber das traf genauso auf sein Schicksal zu wie auf das von Vitto selbst.


    "Danke für den ziemlich privaten Einblick in Euer Leben. Was Du über die Liebe gesagt hast, kann ich unterschreiben. Man sucht Wärme in einer eisigen Welt. Dumm von mir, sie ausgerechnet bei einem Frostalben gesucht zu haben. Ein Wesen, dass es gewöhnt ist, im ewigen Eis zu leben... Manchmal ist der Wunsch Vater der Gedanken und man sieht was man sehen möchte.


    Bei Dir und Vendelin ist es auf eine gewisse Art ebenso. Manches mag erklären warum er der Mann wurde, der er nun ist. Aber das gilt ebenso für Dich, für Vanja und auch für mich. Wobei unsere Tätigkeit sich wohl am meisten ähnelt. Soldaten sind wir ebenso, nur agieren wir aus dem Verborgenen heraus. Sozusagen permanenter Überraschungsangriff Vittorio.


    Mit 14 Jahren ist man in Souvagne erwachsen, ich vermute in jedem anderen almanischen Land ebenso. Trotzdem ist das jung, sehr jung. Wenn ich bedenke wie sich Wolfi oder Linhard in dem Alter verhalten haben, würde ich das nicht als erwachsen bezeichnen. Vergleiche ich Ansgar und mich, frage ich mich ob wir je Kinder waren. Gut es kommt dann vielleicht auch auf die Erziehung an, dennoch halte ich es für sehr jung um auf ein Kind dauerhaft aufzupassen.


    Ich sehe es ja an meiner Kleinen, sie ist fast zwei Jahre alt. Am 12.05. wird sie genau zwei Jahre, wie die Zeit vergeht. Einerseits wollte ich nach Souvagne, andererseits frage ich mich hier, ob ich sie verheiraten soll. Es ist ein völlig anderes System, eines über das ich mir bis dato keine Gedanken gemacht hatte. Möglicherweise heiratet sie ja Wolfi... mal in die Richtung überlegen.


    Jedenfalls benötige ich einen Sohn, nichts für ungut Vanja. Einen Stammhalter für meine Scholle und ich habe mir immer mindestens zwei Kinder gewünscht. Zwei oder vier Kinder sollten es sein, keine drei. Aber darüber reden wir in Ruhe. Ich hoffe Du magst darüber reden Vanja, dass wäre mir sehr wichtig", antwortete Dave.


    Vitto führte sie durch Drakestein. Sie betraten einen Dreiseitenhof und dort wurden sie schon erwartet. Dave reichte dem Mann die Hand, als Zeichen des gleichen Standes.


    "Schön Dich kennenzulernen Garlyn, wir alle hoffen Du hast Hunger", grinste Dave.

  • "14 findest du zu jung, um auf ein Kind achtzugeben? Vendelin war schon mit sechs nahezu vollständig sich selbst überlassen. Alle ein bis zwei Wochen kam einer von seinen Eltern nach ihm sehen, nahm die Schmutzwäsche mit und brachte frische Wäsche und Vorräte mit. Ansonsten spielte der Kleine allein und schaffte es, dabei keinen Blödsinn anzustellen. Einmal hat er beim Versuch, selber seine Wäsche zu waschen, den Waschraum geflutet, aber er ist ohne größere Unfälle durchgekommen. Das fand ich schon bemerkenswert, wie Wenzel seinen Sohn dazu gebracht hat, dermaßen selbstständig und zuverlässig zu sein. Daran beißen sich die Ausbilder beim Heer ja schon bei so manchem Erwachsenen die Zähne aus."


    Garlyn begrüßte Davard und Vanja mit einem unangenehm festen Händedruck. Seine Finger waren eiskalt, gerötet und geschwollen, was von der Arbeit an der Werkbank herrühren mochte. Ein Fensterladen harrte dort seiner weiteren Reparatur. Das Wetter war schön, aber winterlich kalt und morgens überzog eine dünne Schicht Raureif das Kopfsteinpflaster von Drakenstein.


    "Hunger habe ich immer." Garlyn klopfte auf seinen Bauch, der von einem kleinen Fettpolster sanft gewölbt war. Das meiste seiner Nahrung schien er allerdings in Muskeln umzusetzen. In jedem Fall war er gut genährt. "Darf ich euch etwas zu Essen anbieten?"


    Vittorio winkte rasch ab. "Wir haben vor der Abreise Garnelen gegessen. Vanja und ich zumindest. Was Davard aus irgendeinem Grund angewidert hat, weil ich den Hinterleib dazu aus dem Panzer zog. Wie isst man denn in Souvagne Garnelen?"


    "Im Ganzen, mit Schale", mutmaßte Garlyn. "Der Panzer repräsentiert die persönliche Mauer der Garnele, darum wird der mitgeschnurpst."


    Der bedauernswerte Vanja stand derweil da wie ein begossener Pudel. Dermaßen beiläufig mit dem Thema Kinder von seiten Davard konfrontiert zu werden, war wohl nicht sein Ding. Vittorio vermutete, dass er es gerade bereute, ihm den Gefallen des Kontaktes zu Garlyn erwiesen zu haben. Der arme Kerl riss sich für alle anderen, einschließlich Davard und Vendelin, den Arsch auf und nun das. Im Gegensatz zu Vendelin war er nicht sonderlich wehrhaft - allerdings auch wesentlich entspannter. Vielleicht war es ihm nach dem ersten Schock auch egal. Was das anging, konnte er ihn schlecht einschätzen. Wie Vendelin reagiert hätte, wäre hingegen klar gewesen.


    Vittorio dachte an seine eigene Tochter. Er hatten guten Grund dafür, sie und die dazugehörige Mutter vor Vendelin versteckt zu haben. Genau wie Garlyn, dem er einen zärtlichen Blick zuwarf. Hätte Vanja ihn nicht um diesen Gefallen gebeten und hätte er selbst nicht das Gefühl, dass Vanja auch einmal verdient hatte, dass ihm jemand entgegenkam, hätte er Garlyns Existenz und Identität weiterhin geheim gehalten.

  • Dave drückte sich mit der Flanke an Vanja, so dass sie sich seitlich der Länge nach berührten.


    `Dein Schmollmund ist sexy, aber Du hast keinen Grund eine Flunsch zu ziehen. Ich wollte Dich gerade etwas necken, als kleine Rache. Das mit den Kinder ist nicht böse gemeint Vanja. Wie Du weißt, habe ich schon eine Tochter und ich hätte gerne weitere. Um Dir jede Angst zu nehmen, ich habe nicht vor eine Frau zu heiraten. Wir werden eine Frau dafür bezahlen.


    Und so blöde das vielleicht für Dich klingt, in Souvagne benötigt man einen Stammhalter. Irminabourg soll in unserer Hand bleiben. Mein Plan war, zwei Kinder von Dir und zwei von mir. Du bist ein Wigberg, ich bin ein Hohenfelde, es wäre innerhalb der Sippe. Und selbst wenn Du kein Wigberg wärst, würde ich trotzdem mit Dir eine Familie gründen wollen.


    Wie Du dazu stehst weiß ich nicht und ich wollte Dich eigentlich auch nicht so nebenbei damit überfallen... aber so eine winzige Rache konnte ich mir nicht verkneifen. Sie es als Rache aus Liebe, so kleine Vanjas bei uns Zuhause wäre doch schön oder nicht?´, übermittelte Dave seinem Verlobten.


    Dave wandte sich an Vittorio.


    "Da gebe ich Dir Recht, manche Erwachsene schaffen nie, was Vendelin als Kind geschafft hat. Es ist meine persönliche Meinung, dass 14 Jahre sehr jung ist. Dass er von klein auf erwachsen sein musste, zeigt dass er so wenig Kindheit hatte wie wir. Du musst die Gründe nicht benennen. Aber von klein auf, auf eigenen Beinen stehen, alleine klar kommen, sich alleine durchbeißen, dass teilt er mit einer Person die ihm sehr ähnlich ist... Archibald von Dornburg. Er lebt und denkt genauso wie Vendelin.


    Was er für Vanja bedeutet? Er ist mehr als ein Bruder, er ist zeitgleich Vater, Bruder und bester Freund in einem. Ob er Vanja gut erzogen hat? Ja. Er hat ihn erstklassig hinbekommen, denn immerhin gleicht er ihm trotzdem nicht aufs Haar, sondern ist eine eigenständige Person geworden und keine Abzeichnung von Vendelin", antwortete Dave seinem Gastgeber und Informant.


    "Wie Vitto schon sagt, Hunger haben wir wirklich nicht. Ich fand die Garnelen sahen irgendwie so schlaff und komisch aus, als sie aus der Schale gezogen wurden. Wie man Garnelen isst, gleich wo, kann ich Euch nicht beantworten. Natürlich weiß ich, dass es uns irgendwann mal beigebracht wurde, aber bis auf Muscheln heute, habe ich noch nie Meerestier gegessen. Außer Fisch, falls man den dazuzählt. Also keine Ahnung, ob Souvagner Garnelen komplett mit Panzer verputzen.


    Aber einen Kaffee würde ich nehmen, falls Du einen hättest. Bohnenkaffee, keinen Apfelkaffee. Den habe ich jetzt so oft getrunken, dass ich schon an Entzugserscheinungen leide. Wobei er lecker und topp ist, aber Kaffee sollte sonst Bohnenkaffee sein. Das unterscheidet mich wohl von den Ureinwohnern Souvagnes, sie benötigen in allem einen Apfel und ich Kaffee.


    Wollen wir nicht hineingehen? Wo Du uns schon etwas zu Essen anbietest?

    Denn eigentlich sind wir hier, um Dir etwas zu Essen anzubieten Garlyn. Bestens genährt, absolut gesund, denn jeder unnötige Arztbesuch kostet Geld. Gesunde Ernährung ist also versteckte Sparsamkeit. Was isst Du generell so? Dieses Schwein wurde wie gesagt bestens gemästet, ohne Fett angesetzt zu haben. Der Schinken ist lange gereift", sagte Dave und reichte Vanja die Rauchstangen.

  • "Wie unhöftlich von mir", stellte Garlyn fest und führte die Gäste zur Holztür. Von außen wirkte sie, wie auch das Tor, unscheinbar und etwas marode, doch von innen war sie verstärkt und das Schloss war nicht halb so lavede, wie es wirkte. Dieses Haus war recht einbruchsicher, davon durfte ausgegangen werden. Die Fallen hier und da taten ihr übriges, doch wenn jemand zu Hause war, waren sie deaktiviert.


    Im Inneren stellten sie fest, dass das geräumige Gebäude kaum durch Zwischenwände untergliedert war. Während das Erdgeschoss als Lager für Lebensmittel und Werkzeuge diente, war in der ersten Etage der Wohnbereich zu finden:


    Erste Etage


    Im Dachgeschoss befand sich das Schlafzimmer:


    Schlafzimmer


    Dieses sahen sie jedoch nur kurz, weil Garlyn von hier einige Dinge herunterholte. Vittorio zog ihnen derweil die Stühle in der ersten Etage zu einer Sitzgruppe zusammen. Es war hier alles ein wenig staubig und unordentlich, aber nicht über das normale Maß eines lange nicht benutzten Hauses hinaus. Man sah, dass Garlyn sich Mühe gab, hier Ordnung zu schaffen. Er ging allein in die Küche, schloss hinter sich die Tür und kam kurz darauf mit dem Kaffee hinaus. Er verteilte dicke Keramiktassen und schenkte jedem vom heißen Bohnensud ein.


    "Die Küche ist schmutzig, drum trinken wir besser hier unseren Kaffee", entschied er. Die Leichenteile dort wollte er nicht unbedingt der Allgemeinheit zeigen. "Wo wühlt das Schwein, das geschlachtet werden soll? Ist es wehrhaft? Was ich esse ..." Garlyn lachte leise. "Ich halte eine strenge Fleischdiät. Aus gesundheitlichen Gründen. Ich habe im ersten Moment gedacht, du seist ein Magier aufgrund deiner Robe."

  • Vanjas gab ein Geräusch von sich, was ein Mittelding zwischen Lachen und Keuchen war. Dann wurde eindeutig ein unterdrücktes Lachen daraus.


    'Was für eine Frage, du kannst so viele Kinder zeugen, wie du möchtest. Wir sind ja nicht verheiratet, ich habe also kein Anrecht auf dich. Ich hätte mir nur gewünscht, dass du mich etwas so Persönliches nicht als Waffe zwischen Tür und Angel fragst. Hier geht es schließlich nicht um deine verletzten Gefühle, sondern um deine Kinder. Schieb sie nicht vor dich, um deine Wunden zu verbergen, bitte. Wir sind erwachsen, reden wir also wie Erwachsene.'


    Er warf Davard einen Blick zu.


    'Was mich wirklich verletzen würde, ist, wenn es für dich mehr ist als nur eine Vereinbarung zwischen dir und einer der Damen. Ich schätze es nicht, wenn man mit mir spielt und sei es nur für eine Nacht. Das Thema hatten wir ja bereits besprochen. Und noch etwas. Falls sie meinen Namen erfährt oder mein Kind austrägt und nicht der Sippe entstammt, wird sie nach dem Abstillen sterben.'

  • Dave schaute sich um, als sie das Haus betraten. Es war nicht wirklich unordentlich, es war scheinbar lange Zeit nicht bewohnt gewesen. Das Wohnzimmer war offen und gut einzusehen, was Dave gefiel. Das Schlafzimmer, in dass sie einen Blick erhaschen konnten, war absolut gemütlich. Das ganze Haus strahlte Heimeligkeit und Sicherheit aus. Entweder sollte hier niemand unbefugt hinein, heraus oder beides. Ebenso wie im Fantomehause.


    Mit dankbarem Seufzen ließ er sich in einem der Stühle nieder und nahm den Kaffee entgegen. Selbst die dicken Tassen strahlten das Gefühl von Zuhause aus. Warum Vitto diesen Mann mochte, war klar. Er war das ganze Gegenteil von Vendelin und seiner zickigen, unterkühlten Art.


    Dave schloss die Finger um den Kaffeebecher und genoss das warme Gefühl. Bei der Erwähnung seiner Robe schmunzelte er Garlyn an.


    "Dein Ersteindruck hat Dich nicht getäuscht, ich bin ein Magier. Aber ich bin als Freund hier, als jemand der Deine Hilfe erbittet. Eine strenge Fleischdiät? Rind oder Schwein? Das Schwein wohnt in Souvagne, hat aber auch einen großen Suhlplatz in Shohiro, dort ist es oft und wälzt sich im Dreck. Eines vorweg, gleich wann und wie Du es schlachtest, lass seine Ferkel leben. Beide sollen nicht für den dussligen Eber leiden.


    Das Schwein ist wehrhaft, auch wenn sein Äußeres täuscht. Er ist Geistmagier und er ist alles andere als zimperlich. Das Schwein kennt weder Skrupel noch Mitleid, alles was für dieses Schwein zählt ist Geld. Ihm extrem zu schaden und zwar so, dass er etwas fühlen würde, wäre ihn zu ruinieren. Aber das bekommt keiner von uns hin. Niemand. Selbst ich würde es mit meinen Mitteln nicht hinbekommen, in solchen Dingen würde er mich leider locker in die Tasche stecken.


    Ein fettes Schwein kann nur geschlachtet nützlich sein. Und da kommst Du als Metzger ins Spiel", antwortete Dave und trank noch einen Schluck Kaffee.


    Er hörte sich die Antwort von Vanja an und stubste ihn mental an.


    `Sag doch sowas nicht, natürlich hast Du ein Anrecht auf mich. Wir haben uns doch etwas versprochen oder nicht? Ich bin vielleicht manchmal ein Feigling, weil ich bei Problemen weglaufe. Allerdings bin ich nicht vor Dir weggelaufen Vanja, sondern vor dem Problem.


    Das ich Dich liebe steht außer Frage. Aber ich wusste nicht, ob Du wirklich der Mann warst, den ich kennenlernte, oder ob Du ein Teil des Problems bist. Sprich ob Du ein Beißer bist. Davor hatte ich Angst, was Du sicher nachvollziehen kannst. Möglicherweise nur, weil Du Dir ausmalen kannst, wie es ist, ständig eine Bedrohung im Hintergrund zu haben. Sie ständig irgendwo am Horizont zu sehen. Wenn wir die Erinnerung geteilt haben, wirst Du es absolut verstehen, Du wirst es durch meine Augen sehen Vanja.


    Dabei wirst Du aber nichts sehen, nicht wirklich, ab einem bestimmten Zeitpunkt wirst Du nur noch fühlen. Und das was Du fühlst, wird der Abgrund sein. Falls Du Angst bekommst, falls Du meinst es nicht ertragen zu können, sag es und wir brechen die Erinnerung ab. Du kannst Dir aber auch selbst sagen, dass dies nur Bilder sind, Gefühlsbilder. Dass sie nicht einmal Dir gehören und dass all das gar nicht Dir passiert. Es ist Dir nie passiert, es wird Dir nie passieren Vanja.


    Du hast mich vor Vendelin verteidigt und Du warst für mich so wütend, dass hätte mir Antwort genug sein sollen. Doch selbst hier kann ich ein aber einfügen. Aber Du wirst immer Schläge von der Seite erwarten, die Dich eigentlich beschützen sollte, wenn Du ständige Schläge gewöhnt bist. Und damit meine ich keine Ohrfeige oder eine Faust im Gesicht.


    Du hast mich gefragt, wenn ich gefällt sehen möchte. Und ich habe geantwortet.

    Du hättest nicht gefragt, hättest Du es nicht so gemeint.


    Für meine Flucht... für mein Verdrücken entschuldige ich mich bei Dir Vanja.

    Ich wollte Dich nicht verlassen, ich wollte Dir nichts unterstellen. Es tut mir leid Schatz.


    Die Kinderfrage wiederhole ich gerne im privaten Rahmen, wenn wir beide ganz alleine sind. Als Waffe wollte ich sie nicht missbrauchen. Als Tarnung... vielleicht schon. Reden wir als Liebende, nicht als Erwachsene die einen Vertrag aushandeln. Ich liebe keine Frau, habe ich nie und mich hat auch nie eine geliebt. Respekt oder Freundschaft ja, Liebe nein. Du wirst niemanden beseitigen müssen Vanja. Und wäre das Dein Wunsch, würde ich das übernehmen. Das ist mein Part in unserer Ehe.


    Ich stehe nicht auf Spielchen und ich habe keine einzige Sekunde mit Dir gespielt Vanja. Es war mir vom ersten Augenblick an ernst mit Dir. Ich habe sogar meinem Ziehvater von Dir erzählt, habe ihm von unserem Treffen berichtet. Er wusste, dass ich mich in Dich verliebt hatte, wie ich Dich sah. Und er war sogar bereit mir dabei zu helfen, dass Varmikan den Weg freimacht.


    Das ich weggelaufen bin, kannst Du als Spiel gedeutet haben, aber es war kein Spiel. Das Weglaufen ist... Hilflosigkeit. Sobald ich nicht weiter weiß, verdrücke ich mich. Ist vielleicht nicht die beste Lösung, aber eine die früher funktioniert hat. Erstmal Abstand schaffen, nachdenken und die Situation beobachten. Ich bitte Dich um Verzeihung Vanja´, bat Dave mental.

  • Während die Gäste ihren Kaffee genossen, trank Meqdarhan nur einen Becher heißes Wasser.


    "Wenn du ein Magier bist, Davard, so spüre nach mir. Ich nehme die Antwort vorneweg: Da ist nichts, was du spüren kannst. Es sei denn, du bist ein Nekromant, was ich ausschließe, denn dann hättest du gewusst, warum ich diese Fleischdiät halte - halten muss. Man hat mich aus dem Leben gerissen, vor nicht allzu langer Zeit. Und wie du siehst, bin ich noch viel zu jung, als das es gleichgültig wäre. Vittorio verdanke ich meine Wiederkehr, wie ich ihm so vieles anderes verdanke, auch meine regelmäßige Versorgung mit dem passenden Fleisch. Darum seid ihr hier. Ihr wollt jemanden loswerden, ich habe Hunger. Die Sache ist klar, wir sind im Geschäft. Ich verlange kein Honorar, auch wenn eine Spende nett wäre, worauf es mir ankommt, ist das Fleisch. Das möchte ich zur vollständigen Verwertung erhalten, samt den Knochen. Nenn mir die notwendigen Eckdaten zu diesem Schwein und dann werde ich mich kümmern."

  • Dave hörte Meq aufmerksam zu und musterte den Mann dann für einen Bruchteil einer Sekunde über den Nexus, er war tatsächlich ein Ghul. Weder das eine noch das andere wurde er scheinbar je im Leben los. Nekromanten und Beißer, die ewigen unliebsamen Begleiter. Aber so lange sich beide gegenseitig auffraßen, war der Leid Genüge getan.


    Dave schmunzelte den Mann freundlich an, er schaute sich um, stand auf und nahm sich eines von Meqs Pergamenten und die Schreibfeder samt Tintenglas.


    "Abgemacht, die Vereinbarung steht. Du erhälst von mir eine Spende, als Zeichen meiner aufrichtigen Dankbarkeit, wenn Du das Schwein schlachtest und verspeist. Dann noch eine Frage, ist Dir bekannt, wer Dich ermordet hat? Möglicherweise könnte ich Deinen Mörder ermorden... so als kleine Gefälligkeit. Es sei denn es war versehentlich einer meiner Leute, dann muss ich leider ablehnen. Denn dann wird jemand für Deinen Tod bezahlt haben Meq. Die ganze Sache war dann nichts persönliches, sondern ein Geschäft. Aber je nach Zusammenarbeit, wäre ich gewillt eine alte Regel zu brechen und Dir den Auftraggeber zu nennen.


    Dafür müssten aber mehr Leute verschwinden. Wo wir von verschwinden reden, wie viel isst Du so? Ich meine vielleicht könnten wir dort eine Vereinbarung treffen. Personen die für immer verschwinden sollen, könnten dass ja auch in Deinem Rachen. Das wäre eine Gewinn - Gewinn - Situation für uns beide.


    Also zum Schwein. Eckdaten.


    Name Marquis oder Freiherr Veyd Landogar von Eibenberg.

    Aka Veyd, Lando

    Volk Naridier, naridischer Almane

    Alter: 47 Jahre

    Größe 178 cm

    Haarfarbe schwarz

    Augenfarbe blau-grau

    Statur: durchschnittlich, weder dick noch dünn

    Herkunft Kalthorst

    Derzeitiger Wohnort Kalthorst, eigene Scholle, Shohiro. Zudem Souvagne, eigene Scholle

    Sprachen Asameisch, Rakshanisch

    Familienstand verheiratet

    Beruf Freiherr, Banker, Pfandleiher

    Status Familienoberhaupt der Familie von Eibenberg

    Ehefrau Freifrau Salgard von Eibenberg, Geborene von Luitburg

    Kinder Wolfram Markward von Eibenberg, 20 Jahre, Fara Hallgard von Eibenberg, 18 Jahre

    Den Kindern soll nichts geschehen. Die Frau kannst Du auch verspeisen, sie ist keine Gebürtige aus der Sippe. Nur sieh zu, dass die Kinder verschont werden", erklärte Dave, während er mit Feder und Tinte auf dem Pergament herumkritzelte.


    "So sieht das Schwein aus, ich hoffe das Bild hat Wiedererkennungswert", grinste Dave und hielt Meq das Bild vor die Nase.


    Steckbrief Veyd:

    https://snappygoat.com/o/8ac0e…ioned-antique-1636219.jpg


    Er ließ sich einen Moment in Trance fallen und suchte nach Veyd. Allerdings so, als hätte er sich im Kontakt vertan. Sich zu verstecken, wäre auffälliger gewesen, als sich verschnupft abzuwenden, bei Fehlkontakt.


    "Er ist in seiner Bank in Shohiro.... ja... Shohiro", bestätigte Dave, was er gesehen hatte und rieb sich über das Gesicht.

    "Wann kannst Du aufbrechen?", hakte er nach.




  • Meqdarhans Gesicht wurde hart. Die joviale Maske war gefallen. Davard sah nun, dass dieser Mann auch vollkommen anders konnte. Er würde töten, er hatte es bereits getan und er spürte keine Reue. Dieser Mann war ein Soldat, er war ein Beißer und er war ein Ghul. Seine Freundlichkeit war nicht geheuchelt, sie war echt - doch genau so war es sein Wille, zu töten, um seinen Hunger zu stillen, so wie er es bereits zu Lebzeiten getan hatte.


    "Mein Mörder ist bekannt, doch blieb bislang ungefasst. Mich hat der Gelbe Goblin getötet, ich starb im Söldnerlager von Obenza. Er hat meine Eingeweide aus meinem Bauch herausgezerrt, es war nicht so, dass ich innerhalb eines Augenblickes tot war, er ließ sich Zeit und gab sein Bestes, mich bei Bewusstsein zu halten. Warum, das weiß der Scheißkerl allein, ich habe ihm keinen Anlass gegeben! Wäre nicht Vitto am gleichen Tag zu Besuch gekommen und hätte meinen Kadaver bergen können, wäre es das gewesen. Früher habe ich Überraschungsbesuche gehasst, nun liebe ich sie. Glaub mir, ich habe nach dem Quittenkopf gesucht. Gefunden aber habe ich ihn nie. Wenn du ihn beseitigen würdest für das, was er mir antat, wäre ich dir für den Rest deines sterblichen Lebens dankbar."


    Er legte die Hand auf das Pergament und zog es an sich heran. Nickend las er. "Die Zeichnung ist gut. Bank in Shohiro. Ich werde ihn finden. Aufbrechen kann ich recht schnell, wenn ihr in der Zwischenzeit helft, das Fleisch von Drakenstein zu bergen, wir müssen uns beeilen, sie räumen die Toten weg, sobald sie diese finden und wir müssen ihnen zuvorkommen. Viele sind nicht mehr da. Das Fleisch muss eingekocht, eingesalzen und getrocknet werden."

  • Dave schaute Meq mit einem Blick an, den man nicht deuten konnte.


    "Nun zuerst einmal bin ich Meuchler und kein Metzger, also ich habe keine Ahnung davon wie man Menschen, oder andere Lebewesen... verwurstet. Ich möchte es auch nicht erfahren, da ich nicht in diese Branche einsteigen werde. Ich nehme Aufträge an, leite sie weiter oder zückte selbst die Waffe. Damit ist der Auftrag erledigt. Aber jemanden zu Streichwurst, Pökelfleisch oder Salami zu verarbeiten gehört nicht zu meinen Fähigkeiten. Wobei so eine Salami würde ich Dir abkaufen. Sie muss ungefähr 15 cm Durchmesser haben. Ist für einen guten Freund, ginge das?


    Jozo... der Gelbe Goblin. Ob Du es glaubst oder nicht, wir kennen ihn. Einst, vor langer Zeit war er sogar einmal Mitglied in unserer Gilde. Das war noch zu der Zeit, als zwangsrekrutiert wurde. Das haben wir uns bei einem sagen wir mal, sehr weichen Charakter der sich für den Härtesten hielt, dann doch lieber abgewöhnt.


    Wir nehmen nur noch Freiwillige und Arbeitswillige auf.


    Jedenfalls war Jozo eine Gefahr für alle und jeden. Er hatte sogar einmal mich am Wickel und entführt. Frag nicht welches Spatzenhirn ihn dafür bezahlt hat. Aber so ein Schwachsinniger hat ihn wohl angeheuert um mich zu fangen und festzuhalten, bis er mich abholt. Abgeholt hatte mich dann allerdings mein Bruder und mein verschiedener Ehemann. Damals lebte er noch. Und den Göttern sei dank, mein Hund.


    Den Ghul meines Bruder hatte Jozo geschreddert, mein Mann und mein Bruder berieten sich was sie tun sollten, ich war für Flucht, sie wollten scheinbar was anderes. Was auch immer, jedenfalls hat mein Hund Jozo dann in die Flucht geschlagen. Mit dem Kerl ist nicht zu spaßen wie Du selbst gemerkt hast.


    Kurzum, er ist geisteskrank, gut wer ist das nicht. Wir alle haben doch mehr oder weniger einen neben uns laufen, sonst wären wir nicht in so einem Geschäft oder derart abgebrüht. Aber Jozo ist da ein anderes Kaliber. Er bezieht alles auf sich, mag seine Handlung noch so freundlich erscheinen, Grund seines Handelns ist immer er. Also es hat mit ihm und seinem Vorteil zu tun.


    Wo sich Jozo aufhält ist mir aus Eigenschutz stets bekannt. Ihm ist allerdings nicht bekannt, wo wir uns nun aufhalten.

    Was ist Dir die Info wert, dass ich Dir Jozos Aufenthalt verrate?


    Er hat Dich ausgeweidet, weil er ein perverses Vergnügen daran hat, in seinen selbstgeschlachteten Kadavern zu schlafen. Und das macht er auch, wenn er dazu kommt. Entweder baut er sich sowas wie Biberburgen aus Leichen, oder er höhlt eine große oder fette Person aus und schläft in ihrem Bauch. Frag nicht warum, vermutlich ein Mutterkomplex.


    Jedenfalls hat er, soweit ich von einem Bruder weiß, sogar seine eigene Familie ermordet. Schon als Kind war er wohl immer mit dem Messer zugange, ohne zu begreifen was er dort tat. Es herrschte keine Not, dass er sich hätte vor der Familie verteidigen müssen. Vielmehr wusste die Familie sich nicht mehr vor ihm zu schützen und gab ihn in einen Tempel. Aber Jozo brach aus und nun hat die Welt die gelbe Pest wieder am Bein.


    Er verspeist seine Opfer teilweise, er gebietet über ein Artefakt, dass Leute schreddern kann. Eine Art Peitsche und er hat seine Handlanger. Also falls Du ihn hochnehmen willst, solltest Du dort nicht allein auftauchen, es wäre Dein zweiter Tod. Und Du möchtest meinem Onkel Brandur sicher keine Konkurrenz machen, in wer stirbt öfter. Er ist glaube ich dreimal gestorben, da zählt schon keiner mehr mit...", lachte Dave leise.


    "Zurück zum Geschäft, wann könnne wir mit dem Schweinebraten rechnen?", fragte er hoffnungsvoll und streichelte Vanjas Hand.