Kapitel 2 - Beißer ganz zahm

  • Beißer ganz zahm

    Vor ihm ragte die Mauer gen Himmel. Neu noch, unverwittert. Hinter den Zinnen zogen die Wächter ihre Bahn. Garlyn folgte der Straße, die von Drakenstein nach Norden führte in Richtung des Tores. Sein Ziel war Beaufort - Volkinheym konnte warten. Er hatte einen Tipp erhalten, wo einer seiner ehemaligen Schüler sich momentan aufhielt und gedachte, ihm einen Besuch abzustatten. Robere hatte es mittlerweile bis zum Hof von Beaufort geschafft. Für Garlyn war das ein Anlass, Stolz auf ihn zu sein, insbesondere, da Robere einen sehr schweren Start gehabt hatte. Als Ausbilder interessierte Garlyn, was aus seinem schwierigsten Rekruten geworden war. Das letzte Mal, als er Robere gesehen hatte, war er noch sehr jung gewesen, kaum ein Mann. Heute musste er an die vierzig sein. Bei Rakshor, war das lange her. Garlyn freute sich sehr auf das Treffen und darauf, zu hören, wie sein Schützling es geschafft haben mochte, all die Ängste zu überwinden, die ihn stets wie ein zu schwerer Rucksack begleitet hatten.


    Doch am Tor, das ins Landesinnere führte, kam die kalte Ernüchterung.


    Er wurde aus dem Tross der Einreisenden beiseitegezogen und sehr genau in Augenschein genommen. Das Himmelsauge, das ihn magisch abzutasten versuchte, schaute wenig freundlich unter seiner schwarzen Kapuze hervor. Die Himmelsaugen mochten es nicht, wenn man sich ihrem magischen Zugriff entzog. Doch Garlyn tat das nicht freiwillig. Es war ein Nebeneffekt seiner Natur.


    "Welcher Art von Untoten gehörst du an, Naridier?", fragte das Himmelsauge. Auf seiner Schulter saß ein Schmutzgeier und er guckte genau so schlecht gelaunt wie sein Besitzer.


    "Ich bin seit meinem Ableben ein Ghul, Chevalier."


    "Verstehe. Dann ist für dich hier Schluss. Dir ist die Einreise verwehrt."


    "Wie bitte? Seit wann denn das?", schnauzte Garlyn das Himmelsauge an. "Zufällig bin ich nicht nur ein Ghul, sondern auch eine Person. Für etliche Jahre war Souvagne mein zu Hause! Ich habe als Soldat mein Leben für dieses Land eingesetzt! Ich war Ausbilder der Strafkompanie in den nördlichen Lehen und war mir nicht zu fein, auch selbst das Schwert gegen die rakshanischen Hundseöhne zu erheben! Ich habe für Souvagne geblutet, ist das der Dank?"


    Garlyn hatte überhaupt nichts gegen Rakshaner. Sein Kampf gegen sie war rein geschäftlich gewesen. Aber in Gegenwart eines Souvagners konnte es nicht schaden, sich über sie aufzuregen.


    "Prüft das nach, wenn Ihr mir nicht glaubt. Mein Name ist Garlyn Meqdarhan", versuchte er es noch einmal ruhiger. "Ich möchte nichts anderes tun, als meinen ehemaligen Rekruten Robere Moreau zu besuchen. Danach verschwinde ich wieder. Robere dient bei der Krone als Leibwache. Bitte fragt nach, ob da nicht eine Ausnahme gemacht werden könnte, Chevalier."


    Das Himmelsauge hatte keinerlei Lust darauf, daraus machte es keinen Hehl. Aber wenn die Krone ins Spiel kam oder deren nahes Umfeld, konnte es nicht einfach Nein sagen, ohne den Fall wenigstens geprüft zu haben.


    "Einen Moment bitte", knurrte es und verzog sich in die Wachstube, während das Tor von den übrigen Soldaten weiter bewacht wurde. Nach einer Weile kam es wieder. Plötzlich war es überraschend höflich. "Die Krone selbst ist nicht zu erreichen. Aber Palaisin Tekuro Chud hat mir mitgeteilt, dass man Euch willkommen heißt, da man Euren Namen in guter Erinnerung behielt. Darum wird ein Mitglied der Leibgarde Euch abholen und auf direktem Wege zum Palast geleiten. Euch ist es untersagt, zu versuchen, Euch diesem Schutz zu entziehen. Ihr habt Euch stets in Begleitung eines Leibgardisten aufzuhalten und das Land nach dem Besuch umgehend auf direktem Wege wieder zu verlassen."


    "Das werde ich, Chevalier." Erfreut ließ Garlyn sich in einen Raum führen, wo er bei einem Glas Wasser warten durfte.

  • Garlyn fragte sich, ob er jetzt etliche Tage, bis die Pferde eintrafen, hier ausharren sollte, doch kaum zwei Stunden später landete ein vogelähnliches Geschöpf, das ihn abholen sollte. Auf seinem Rücken saß ein Mann, den Garlyn vom Sehen her kannte. Er trug Reisekleider und den Wappenrock des Hofes, an seiner Seite ein Schwert. Seine eisblauen Augen und die Narbe in seinem Mundwinkel waren wohl einmalig, weshalb Garlyn sich sofort an ihn erinnerte, obwohl sie sich nur kurz gesehen hatten.


    "Boldiszàr Boucher", grüßte er, stolz darauf, dass sein Gedächtnis ihn nicht im Stich ließ.


    Der Mann nickte. "Boldiszàr Bovier inzwischen, Coutilier der Unitè B von der Leibwache des Duc de Souvagne. Steigt auf."


    Garlyn kletterte hinter ihn auf das riesige Tier, wo Boldiszàr ihm zeigte, wie er sich festschnallen sollte. Danach drückte er ihm ein weiches Paket in die Hand. "Ein kleiner Imbiss am Rande, mit freundlichen Grüßen von Robby. Er möchte, dass Ihr satt seid, wenn Ihr Souvagne betretet. Durch die Himmelsaugen wurde er über Eure Natur informiert."


    Garlyn packte das Paket sofort aus, seine Nasenflügel hatten sich geweitet und sein Herz schlug schneller, als er registrierte, dass das wirklich Leichenfleisch war. "... freundlich", konnte er noch hervorpressen, dann verlor er die Kontrolle. Er begann er hemmungslos zu fressen. Obgleich der Flug etwas Phänomenales hätte sein können, war er ihm völlig gleichgültig, für ihn zählte nur noch das Fleisch zwischen seinen Zähnen. Es war sehr viel, mehrere Kilogramm, so dass er gerade die letzten Bissen herunterschluckte und seine Finger sauberlutschte, als sie landeten. Satt und träge stieg er ab. Vermutlich war das gewollt. Ein überfressener, fauler Ghul war vollkommen harmlos.


    Boldiszàr führte ihn in einen noblen Warteraum, wo er von einem Diener gewaschen wurde, um das Blut zu entfernen. Garlyn war das Recht. Danach durfte er auf einem Sofa platznehmen, während Boldiszàr mit hinter dem Rücken verschränkten Händen stehen blieb und wachte. Auch ein Magier in einer roten Robe mit dunkelgraue abgesetzten Verzierungen war zugegen, der Garlyn feindselig musterte. Er wurde ihm als Comte de la Lucchesi vorgestellt, Hexenmeister des Blutes. Dagegen war sogar das Himmelsauge freundlich erschienen. Im Gegensatz zum Gardisten nahm der Hexenmeister er an einem extra Tischlein platz, einen Ritualdolch vor sich in Griffreichweite liegend. Was für ein Arsch.


    Garlyn beschloss, so zu tun, als sei der Kerl gar nicht da. Er schenkte Boldiszàr ein kurzes Grinsen, das dieser verhalten erwiderte, und schaute in Richtung Tür.


    Endlich öffnete sie sich.

  • In dem Moment ihres Wiedersehens schenkte Robere keinem anderen Beachtung. Sein Blick war nur auf Garlyn gerichtet. Groß war Robere geworden, kräftig und kantig, aber Garlyn erkannte ihn sofort. Mit einem Strahlen, das überhaupt nicht zu seinem Posten als Schwert des Duc passte, und ausgebreiteten Armen kam Robere auf ihn zu. Garlyn erhob sich. Noch ehe er dazu kam, ein paar freundliche Worte zu sagen, wurde er von Robere an sich gezogen und zerdrückt.


    "Mecki", jammerte Robere. Garlyn wurde von einer kalten, nassen Zunge angeleckt. Die Schläfe, die Wange, sogar seine Haare und dann sein Ohr und sein Hals, alles auf dieser Seite wurde kalt eingespeichelt, ehe Robere seinen Kopf an der nassen Seite rieb. Dabei greinte er leise wie ein Katzenjunges, dessen Mutter heimgekehrt war. Die Tiersprache hatte ihm offenbar noch immer niemand austreiben können. Die Begrüßung dauerte lange. Garlyn wollte ihn schon mehrfach von sich schieben, wurde dafür aber jedes Mal umso fester gehalten, sogar aufs Sofa gepresst und noch mehr eingespeichelt, so dass er es schließlich aufgab und die gewöhnungsbedürftige Zärtlichkeit über sich ergehen ließ, bis Robere von sich aus aufhörte. Jetzt endlich konnten sie sich normal hinsetzen. Garlyn rappelte sich auf.


    "Ich bin so froh", piepste Robere, offenbar immer noch nicht in der Lage, normal zu sprechen und jetzt Garlyns Kleidung knetend. Mit dem Handrücken musste er sich die Tränen aus den Schlitzaugen wischen. Herrje.


    "Na, na", brummte Garlyn freundlich. Seine sein Repertoire an Einfühlsamkeit war recht eingeschränkt. Einen weinenden Mann tröstete er normalerweise mit motivierenden Beschimpfungen oder Schlägen. Aber Robere weinte ja vor Freude, so dass nicht einmal das sinnvoll schien. Garlyn versuchte, die Situation zu überspielen, indem er mit Robere redete, als sei dieser normal.


    "Du bist also nicht nur Leibgardist, sondern sogar Palaisin, wie ich hörte?", erkundigte er sich im Plauderton.


    "Ja", jammere Robere, als hätte er eben bestätigt, zu lebenslanger Kerkerhaft verurteilt worden zu sein. "Du bist ganz grau, früher waren deine Haare und dein Bart rot. Zum Glück bist du jetzt ein Ghul. Ich hab dich so vermisst! Geh nicht wieder weg!" Flehend zog er an seinem Ärmel.


    Also immer noch das gleiche Lied. Dass Robere einer der wichtigsten Männer im Lande war, schien ihm gerade gleichgültig zu sein. Garlyn fragte sich, was der Duc davon halten würde, ausgerechnet seinen Palaisin in solch einem erbarmungswürdigen Zustand vorzufinden. Garlyn blickte hilfesuchend zu Boldiszàr, doch dieser schaute nur neutral und zuckte mit den Schultern. Offenbar gab es nichts, was man tun konnte, um das Gegreine zu unterbinden.


    Robere schnaubte in ein Stofftaschentuch. "Comte de la Lucchesi", sagte er zum Bluthexer, "bitte habt die Güte, Euch zu verpissen."


    Der Blick des Magiers sprach Bände. Sein mahlender Kiefer verriet, dass er überlegte, ob der Palaisin hier nicht seine Kompetenzen überschritt. Garlyn nahm an, dass es so war. Dennoch schob der Mann am Ende seinen Ritualdolch in die Scheide und marschierte erhobenen Hauptes von dannen. Hinter sich schlug er die Tür lauter zu als nötig.


    Garlyn sah ihm mit hochgezogener Braue nach. "Was ist der Comte für ein Fatzke", wollte er wissen. "Da trifft man sich nach fast zwei Jahrzehnten wieder und der Sack versaut es."


    "Comte de la Lucchesi ist ein Bluthexer. Die sind alle so maulig. Besonders mit zwei Untoten in einem Raum."


    "Zwei?", rief Garlyn aufgebracht. "Du bist tot?! Wer hat dir das angetan?"


    "Archibald von Dornburg. Der hat mich ausgesaugt. Den kennst du. Aber es ist in Ordnung, dafür altere ich nicht mehr und ich habe zu Lebzeiten zwei Söhne gemacht. Die Linie ist gesichert. Einen großen Mako und einen kleinen Tanuki. Letzterer ist sehr süß und lieb. Ersterer ist böse und hasst mich."


    "Was für eine Linie, du hast doch gar keine? Ich denk, du bist Waise?"


    "Archibald hat meinen Papa gekannt und mich zu ihm gebracht. Kazrar Chud."


    "DER Kazrar Chud?" Nun war es an Garlyn, entgeistert zu schauen. "Das Mündel, dem Archibald so lange nachweinte, nachdem er ihn Jahrzehnte malträtiert hat?"


    Robere schaute listig. "Du hast mich auch malträtiert."


    "Ja, damit du stark wirst! Und es hat geholfen! Sieh dich an, du bist Palaisin, meine Güte, PALAISIN! Ich bin unsagbar stolz auf dich. Der Sohn von Kazrar, du bist also ein Chud."


    "Tekuro Chud. Ich bin ein Tekuro. Aber du darfst trotzdem Robby zu mir sagen. Boldi macht das auch immer. Ich mag den Namen Robby. Er ist lieb. Jetzt zieh dich aus. Ich will dich. Begrüßen."

  • Robby, der nun Tekuro hieß, konnte es nicht länger aushalten, er half Garlyn, die Kleider möglichst rasch vom Leib zu zerren. Dass er ihm dabei das Hemd zerriss, war ihm offenbar egal. Garlyn hoffte stark, dass er ein Neues bekommen würde. Während er erst halb entkleidet war, fing der Vampir schon an, ihm leise winselnd die grau behaarte Brust zu befühlen, das Paket zwischen seinen Beinen auch und dabei seinen Hals zu lecken. Trotz seiner offenkundigen Gier war seine Körpersprache unterwürfig. So was konnte Garlyn zwar nicht leiden, aber aufgrund der harten Ausbildung saß der alte Respekt vermutlich noch tief in den Knochen. Die letzten Kleider fielen achtlos auf den Boden und Garlyn ließ sich rücklings auf das Sofa sinken, wobei er Tekuro, der noch angekleidet war, auf sich zog.


    "Zieh dich aus", raunte er zwischen zwei Küssen. "Ich will dich ganz sehen."


    "Du küsst mich", rief Tekuro fassungslos, dann drückte er ihm fest die Lippen auf den Mund und begann ihn hemmungslos zu knutschen. Zum Glück brauchte Garlyn nicht mehr zu atmen, sonst hätte er nun ein Problem gehabt. Früher hatten sie nie geküsst, aber da waren sie auch Ausbilder und Rekrut gewesen und mehr als Sex war Garlyn nicht bereit, ihm zuzugestehen. Nun, da sie beide erwachsen und selbstständig waren, sah er die Dinge etwas anders.


    Endlich zog Tekuro sich aus. Er war im beginnenden Alter noch kräftiger geworden und ungezählte kleinere und größere Narben waren dazugekommen, die den schwarzen Bauchpelz weiß durchzogen. Außerdem eine Tätowierung an seiner Flanke auf Höhe des Herzens, wo ein B prangte. Garlyn schlussfolgerte daraus, dass er und Boldiszàr nun ein Paar waren, weshalb Boldiszàr vermutlich Wache schieben durfte, damit er sah, was sein Mann so trieb. Von Garlyn aus hätte der Bursche auch mitmachen können, aber erst später, der erste Akt gehörte ihnen beiden.


    "Komm rein", flüsterte er und umschlang Tekuros Hüfte mit den Beinen. Sein eigenes riesiges Rohr stand schon seit der Begrüßung stramm, als Tekuro ihn dermaßen abgeleckt hatte.


    "Danke", schmachtete Tekuro vor lauter Glück.


    Einen Moment später bekam Garlyn unvorbereitet den Stachel zu spüren. Er bäumte sich auf und stöhnte laut vor Schmerz und Geilheit und hoffte, Tekuro würde es ihm noch härter besorgen als früher. Der Junge wusste ja, was Meqdarhan liebte und Schmusesex war selten in seinem Interesse. Als Tekuro auf ihm ackerte, brüllte und knurrte Garlyn, während er sich unter ihm wand, um ihn anzufeuern. Tekuro gab sein Bestes.


    Und der arme Boldiszàr stand mit betretenem Blick Wache und versuchte vergebens, neutral auszusehen.

  • Fabien hatte von einem aufgebrachten Bluthexer erfahren, dass sich ein Ghul im Palast herumtrieb. Umgehend sollte der Duc darüber in Kenntnis gesetzt werden. Nun nichts leichter als das für Fabs, aber so langsam fragte er sich, was hier in letzter Zeit los war. Anstatt das der Bluthexer den Ghul einfach erledigt hatte, kam dieser zu ihm. Was erwartete der Mann? Das er ein Hausmittel gegen Ghule kannte, oder beim nächsten Durchgang des Palastes die Dienerschaft darauf hinwies, auch alte Ghule zu entsorgen? Magier waren wirklich extrem schräge Typen. Er hatte noch keinen getroffen, bei dem es im Oberstübchen tatsächlich rund lief. Allen voran die Himmelsaugen waren seltsame Vögel. Sie liebten und beschützten ihr Land und jeden Souvagner, trotzdem waren sie ein Ding für sich, fand Fabien.


    Der treue Leibdiener des Duc betrat dessen Gemach und schaute sich nach seinem Herrn um. Wobei sie wesentlich mehr waren als nur Herr und Diener. Max saß an seinem Schreibtisch und las irgendetwas gelangweilt. Als Fabien eintrat schaute er gut gelaunt auf und schmunzelte ihn an.


    "Du wirst nicht glauben was mir ein Bluthexer erzählte, ohne eingeschritten zu sein!", erklärte Fabien und blieb vor Max stehen.

    "Also eigentlich glaube ich Dir immer, aber spielen wir das Spiel. Was werde ich nicht glauben?", fragte Max.


    "Halte Dich fest, angeblich geistert im Palast ein Ghul herum. Der Bluthexer der mir diesen Umstand mitteilte erklärte mir, dass ich Dich ganz dringend darüber in Kenntnis setzen soll. Was ich hiermit gemacht habe. Allerdings frage ich mich, hat dieser Mann den Ghul nur beobachtet, wie bei einer Feldforschung? Wozu ist ein Bluthexer da? Sie jagen Untote. Wer ist untoter als ein Ghul? Warum ist sagt mir dieser Bluthexer das? Ich kann nichts gegen einen Ghul ausrichten, er schon. Jedenfalls gehe ich davon aus. Und da dieser Kerl unnützt, faul und feige nicht den Ghul beseitigte flitzt dieser nun im Palast herum. Falls es den Ghul überhaupt gibt, dass müssen wir ja auch noch in Betracht ziehen. Es könnte ja auch einer der unpässlichen Adligen gewesen sein. Die sind auch des öfteren derart geschminkt dass sie wie wandelnde Wasserleichen aussehen. Ich traue dem Braten nicht und deshalb wollte ich ein Himmelsauge fragen", antwortete Fabien ganz in seinem Element da er Tratsch liebte.

    "Verstehe Fabs und hast Du mit dem Himmelsauge gesprochen?", hakte Maximilien nach und legte den Bericht beiseite, den er gelesen hatte.


    "Nein weil ich mir dachte, frag einen Magier dann hast Du alle gefragt. Und Du warst in letzter Zeit nicht gerade gut auf sie zu sprechen um es mal vorsichtig auszudrücken. Deshalb habe ich Lorainne gefragt, eine der Zimmermädchen, sie sagte mir, dass sie den Ghul gemeinsam mit Boldiszar gesehen habe und dieser hätte ihn zu Tekuro geführt! Da fällt mir ein, fressen Ghule Vampire nicht? Oha. Hoffentlich hat der Ghul unseren Palaisin nicht verspeist. Das wäre echt unglücklich für ihn und für Dich", grinste Fabien.

    "War irgendetwas in Deinem Kaffee? Hör auf so zu grinsen. Komm mit", antwortete Maximilien ernst, schnappte sich sein Schwert und marschierte in Richtung Tekuros Quartier.


    "Eure Majestät wartet!", rief Fabien der dem Duc hinterher eilte.

    "Spute Dich", kam nur die knappe Antwort.


    "Hört Ihr das Gestöhne? Wir kommen zu spät! Majestät wollt Ihr nicht lieber die Wache ru..", setzte Fabien vor der Türe Tekuros an, als Max Klopfen und Eintreten in einer Handlung verband und die Tür eintrat. Mit einem Krachen flog sie aus den Angeln und Boldiszar mitten ins Kreuz.


    Mit gezücktem Schwert schaute sich Maximilien grimmig in Tekuros Quartier um.

    ♛ Duc de Souvagne ♛


    "Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
    "Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

  • Boldiszàr stolperte ein paar Schritte quer durch den Raum von der Wucht des Aufpralls, bis es ihm gelang, eine Drehung zu machen und die Hellebarde kampfbereit nach vorn zu reißen, um sie den Wüterich auf den Kopf oder in den Bauch zu rammen.


    "Majestät", keuchte er entsetzt, als er die Bewegung aufhielt, militärisch grüßte und sich dann rasch stramm an die Seite stellte, damit er nicht im Weg herumstand.


    Tekuro steckte derweil bis zum Anschlag in dem aus voller Kehle stöhnenden Ghul, den es überhaupt nicht interessierte, was gerade geschah, obwohl er es durchaus mitbekam. Er wollte einfach nur, dass Tekuro weitermachte.


    Der hörte allerdings nun auf, rutschte auf die Knie, ohne Garlyns Körper zu verlassen und schaute schuldbewusst über seine Schulter zu Maximilien. "Ich pass auf den Ghul auf", sagte er kleinlaut.

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Max hielt selbst mitten in der Bewegung inne, als er Boldiszar erkannte, er starrte auf Tekuro der den Ghul auf seine Art verwahrte. Langsam ließ er das Schwert sinken und steckte es zurück in die Scheide.


    "Wie ich sagte, er ist nicht mehr zu retten Eure Majestät", warf Fabien hinter Maximilien ein.


    Maximilien drehte sich in Zeitlupe mit steinernem Gesicht zu Fabien um, der nur mit einem breiten und entwaffnenden Lächeln antwortete.


    "Eine neue Form der Festnahme? Der Kadaver scheint gerne fest genommen zu werden", antwortete Max in einem schneidenden Ton, der Teku und Fabien deutlich machte was er gerade von der Nummer hielt.


    Fabien vermutete dass die Nummer nicht den Unmut von Max weckte, sondern dass der Ghul gerade das bekam, was eigentlich dem Duc zustand. Aber den Kommentar verkniff er sich, ehe Maximilien ihm mit der Helebarde einen Scheitel bis zur Arschkimme zog.

    ♛ Duc de Souvagne ♛


    "Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
    "Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

  • Nun zog Tekuro sich doch aus Garlyn zurück, der stöhnend protestierte und einen Moment noch mit angewinkelten Beinen liegen blieb, während er sein wundgebumstes Loch betastete. Als Ghul war er nur mäßig zum vernünftigen Denken fähig, wenn irgendein Trieb gerade rief, das betraf nicht nur die Nahrungsaufnahme. Tekuro indess stellte sich mit gesenktem Haupt vor Maximilien auf, wobei er seinen Schritt hinter den Händen verbarg, um seine Majestät nicht zu beleidigen.


    "Soll ich. Ihn wegbringen?", fragte er leise.

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Maximilien verschränkte die Arme vor der Brust und starrte Tekuro einen winzigen Moment lang an, ehe sein Blick milder wurde.


    "Vielleicht erklärst Du mir erst einmal, wer das ist und was er hier macht. Außer sich von Dir festnehmen zu lassen. Und was soll der Unsinn mit den Händen? Als hätte ich noch nie Deinen Schwanz gesehen. Gerade habe ich weitaus mehr gesehen Tekuro, als nur Deinen Prügel. Also? Wer ist der Ghul? Wo kommt er her? Was will er hier? Dir ist hoffentlich bewusst, dass die Bluthexer ein Auge auf ihn haben.


    Boldiszar begleite Fabien zurück in mein Quartier und dort wartet Ihr. Ich habe hier etwas Privates zu klären", befahl Max.

    ♛ Duc de Souvagne ♛


    "Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
    "Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

  • Boldiszàr salutierte, schenkte Tekuro einen Blick, den dieser erwiderte und verschwand. Nun war sein Bruder auch noch um seine Vorführung gebracht worden, nur, weil Garlyn so laut machen musste. Warum Ghule immer stöhnten, wussten sie vermutlich selber nicht.


    "Er ist meine Mama", sagte Tekuro liebevoll, dann schüttelte er rasch den Kopf, als er merkte, wie schräg das klang. "Garlyn hat ... er hat mich aus meinem Grab gezogen. Damals. Als ich niemanden hatte und sterben wollte. Er hat mir das Leben ... geschenkt. Ich starb als Junge und erwachte als Skorpion. Er hat mich ausgebildet bei der Strafkompanie im Norden. Über mich gewacht. Zwanzig Jahre war er weg! Ich hab ihn so vermisst, Majestät! Nun ist er ein Ghul und das ist gut, aber er ist noch immer Garlyn Meqdarhan. Den ich lieb hab. Bitte ... ich kenn das Verbot. Aber er kannte es nicht! Es war meine Schuld. Ich kann ihn sofort zu Grenze bringen, mit Geleit."

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Fabien verließ etwas widerwillig gemeinsam mit Boldiszar das Quartier von Tekuro. Max wartete ab, bis beide verschwunden waren und wandte sich dann an Teku.


    "Nun ich hätte meine Mutter vermutlich anders begrüßt, aber ich hätte sie auch nicht als meine Mutter bezeichnet. Beruhige Dich Tekuro, nichts dergleichen habe ich verlangt. Dein Ziehvater ist Garlyn also, ich verstehe. Du kennst die Regeln, falls Du eine Ausnahme erbitten möchtest, solltest Du vorher fragen. Nicht danach oder mittendrin. Aber da Garlyn nun hier ist, werte ich ihn als Deinen persönlichen Gast. Das heißt Du bist für den Mann auch persönlich verantwortlich. Einst muss er Souvagner gewesen sein sonst hätte er Dich nicht ausbilden können.


    Zwanzig Jahre sind eine sehr lange Zeit Tekuro. Verständlich dass Du diesen Mann vermisst hast, bei alle dem was er für Dich geleistet hat. Oder was Du durch ihn geworden bist. Ich bin nicht hier um Dich anzuklagen, ich kam her um Dich vor einem hungrigen Ghul zu retten. Du siehst die Sache gerade etwas falsch", gab Max zurück und strich Teku mit drei Fingern über das Kinn.

    ♛ Duc de Souvagne ♛


    "Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
    "Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

  • Tekuro trat einen Schritt vor, er wollte gern von Maximilien umarmt werden, damit er wusste, dass alles gut war. "Es ... tut mir leid. Ich hatte Angst. Dass du Nein sagst. Aber ich konnte meinen Posten nicht verlassen. Darum habe ich absichtlich ... die Regel übertreten. Ich nehme meine Strafe entgegen. Nur bitte, wenn ich was erbitten darf, straf nicht Garlyn. Er ist ein guter Ghul. Du kannst mit ihm reden, er kann nicht nur stöhnen, der redet ganz normal und ist pappesatt."

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Max kannte Tekuro gut genug um zu wissen, was er sich wünschte. Er gab dem Wunsch gerne nach und nahm ihn in die Arme.


    "Tja Tekuro, wer fragt muss mit einem Nein leben können. Aber wieso hätte ich Dir den Wunsch abschlagen sollen? Ich weiß, dass Ghule nicht nur stöhnen können. Es sind Untote, genau wie Vampire. Sie sind die Personen die sie zu Lebzeiten waren, nur wenn der Hunger sie umtreibt verlieren sie sich darin. Das Merkmal weisen aber nicht nur Untote wie Ghule und Vampire auf, ebenso sagt man es einigen Beißern nach sich im Hunger wie in einem Rausch zu verlieren.


    Neutral betrachtet gibt es unter Ghulen und Vampiren genauso gute und schlechte Personen wie bei jedem anderen Volk auch. Allein ihre Natur lässt sie uns als das sehen was sie sind, Räuber. Aber Menschen halten sich auch Hunde und Katzen und die sind ebenfalls Mini-Raubtiere. Hinzu kommt, wie wurde jene Person ein Ghul oder ein Vampir? Vermutlich ist ein Großteil der Untoten nicht freiwillig in dem Zustand. Die meisten Vampire waren vorher Opfer eines anderen Vampirs. Selten wird wohl jemand um den Biss gebeten haben, auch wenn es diese Personen gibt.


    Vermutlich möchtest Du dass alles gar nicht hören, sondern einfach nur wissen ob zwischen uns alles in Ordnung ist. Ist es", antwortete Max und küsste Tekuro fest und leidenschaftlich auf den Mund.


    "Alles gut zwischen uns", bestätigte er erneut.

    ♛ Duc de Souvagne ♛


    "Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
    "Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

  • Froh erwiderte Tekuro den Kuss. "Danke", sagte er und rieb seinen Stachel an Maximilien, während er ihn umarmte. "Ich weiß nicht, warum Garlyn ein Ghul ist, aber das ist gut, so bleibt er auf ewig bei mir an meiner Seite. Belly wird ihn auch mögen und Patti."


    Der Kommentar hatte einen sehr schrägen Blick von Garlyn zur Folge, den Tekuro jedoch nicht sah, weil er mit dem Rücken zu ihm stand. Tekuro kuschelte arglos mit Max.

    "Danke, dass du nicht böse bist. Ich wollte kein Nein. Darum wollte ich nicht fragen und Prince Ciel ist so schon sauer auf mich. Wie lange darf Garlyn bleiben?"

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Maximilien umarmte Teku etwas fester und strich ihm dabei über den Rücken.


    "Dass kannst Du ihn doch fragen, sprich wie es dazu gekommen ist, dass er ein Ghul wurde. Ein Ghul ist unsterblich, genau wie ein Vampir. Das heißt, falls ihn niemand vernichtet. Was hat denn Ciel mit der ganzen Sache zu tun? Falls er wütend auf Dich ist, weil Du mir loyal, treu und heiß dienst, nun dann soll er wütend sein. Du hast mir in dem Moment wo ich mich von allen verraten gefühlt habe beigestanden. Genau wie Boldiszar und Fabien.


    Ich habe Dich nicht aus einer Laune heraus zum Palaisin ernannt, sondern weil ich Dir vertraue. Ich vertraue Dir mit dieser Würde mein Leben und ganz Souvagne an, sei Dir dessen bewusst. Das gleiche Vertrauen in mich erwarte ich ebenso. Falls ich Dir also etwas vernein muss, hat das einen guten Grund. Dir etwas zu missgönnen steckt nicht dahinter", antwortete Maximilien.


    Einen Atemzug später zuckte Tekuro zusammen, als sich Maximiliens Finger wie eine Schraubzwinge um seine Juwelen legten. Max griff alles andere als sanft zu, knetete, quetschte und zog sie ohne Gnade, so dass sich Tekuros Kehle erneut ein Wimmern entrang. Mit der anderen freien Hand drängte er Tekuro rückwärts in die Zimmerecke, wo er ihn mit Gewalt gegen die Wand presste. Der Zug an Tekuros Juwelen wurde noch härter.


    Max starrte Tekuro dabei ohne die Miene zu verziehen in die Augen, während er ihn einige Etagen tiefer fest durchknetete. Ein weiterer Zug der Tekuro den Schweiß auf die Stirn getrieben hätte, hätte er noch schwitzen können. Dann presste ihm Max erneut die Lippen auf den Mund, küsste ihn nicht weniger verlangend als Tekuro Garlyn den Atem geraubt hätte und ging dann vor ihm auf die Knie.


    All die Zeit über, hielt er Tekuro fest an den Eiern gepackt, so dass es kein Entkommen für den Palaisin gab. Mit nasser Zunge umspielte er den Kopf von Tekuros Stachel der sich knallhart bei der Tourtur aufgerichtet hatte. Dann nahm er ihn ganz in den Mund, saugte ihn fest in sich hinein und massierte Tekus heißen Prügel mit Zunge und Wangen. Seine Finger gruben sich in den harten Munitionsbeutel von Tekuro und walkten ihn durch, bis er steinhart wurde.


    Tekuro kam fast unter spastischem Zucken und spritzte seine Sahne tief in Maximiliens Rachen, während Max keine Gnade kannte und ihn noch fester massierte und saugte. Für einen winzigen Moment ließ er den Stachel etwas aus seinen Mund gleiten, nur um ihn dann noch fester in den Mund zu saugen. Der Zog wurde fest, fester und dann regelrecht schmerzhaft. Tekuro hechelte als er spürte wie es ihm nach so kurzer Zeit erneut kam, dass ich fast schwarz vor Augen wurde. Max saugte ihm regelrecht das Hirn zwischen die Beine, als er sich erneut in dessen Mund ergoss. Er lutschte den Schwanz von Tekuro sauber und ließ dessen weichen, wunden, überstrapazierten Munitionsbeutel los und richtete sich vor Teku wieder auf.


    "Das dazu", raunte er.

    ♛ Duc de Souvagne ♛


    "Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
    "Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

  • "... Max ...", keuchte Tekuro, dem noch immer schwindling war. "Wenn das die Strafe war ... du hast Recht. Ich muss dir vertrauen, so wie du mir vertraust. Es tut mir leid. Ich werde künftig fragen, vorher, das schwöre ich! Bei den Göttern, meine Eier ..."


    Er überlegte, ob er überhaupt schon je zwei mal so kurz hintereinander gekommen war, aber ihm fiel keine solche Situation ein. Aber jetzt waren sowohl Maximilien als auch Garlyn unbefriedigt und vermutlich beide rattig bis unter die Schädeldecke. Garlyn auf jeden Fall.


    "Ich kann ... Max ... ich kann nicht ein drittes Mal. In so kurzer Zeit. Aber Garlyn könnte, er könnte gut. Magst du? Oder darf ich dich lutschen?"


    Tekuro kraulte Maximiliens Schritt. Er wollte sehen, ob er hart war.

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Tekuro spürte wie knochenhart der Schwanz von Max war, ihn hatte die Strafe ganz und gar nicht kalt gelassen. Während Tekuro ihn streichelte warf er einen Blick auf Garlyn.


    "Hast Du daran gezweifelt dass ich Recht habe? Nun ich denke ich habe jeden Zweifel ausgeräumt. Deinen Eiern geht es hervorragend. Was Garlyn anbelangt, nun wieso nicht? Versuchen wir es zu dritt", stimmte Max Tekuro etwas zögerlich zu. Ihm schien Garlyn irgendwie nicht geheuer zu sein, dennoch war er der Versuchung nicht abgeneigt.


    "Häng Dir Tür vorher wieder ein Teku und dann sieh zu, dass wir beide uns ebenfalls entspannen können", sagte Maximilien und strich Tekuro über die kurzen Haare.

  • "Aber bei dir bin ich immer entspannt. Außer wenn ich denke, du bist böse. Und ja, ich wollte schauen, ob es dir gefallen hat ... ich war nicht sicher."


    Artig hängte er die Tür ein, was ihm vollkommen mühelos gelang. Er sah, dass Maximilien scheu hatte vor Garlyn. Dabei war der Ghul so ein Guter. Auch wenn sein Haar und sein Bart nun grau waren anstelle von Fuchsrot, und ein paar Falten hinzugekommen waren. Tekuro setzte sich hinter Garlyns Kopf und gab ihm zu verstehen, dass er sich ein wenig aufsetzen sollte, so dass Tekuro ihn in die Arme schließen konnte. Er wollte, dass Maximilien sah, dass Garlyn ungefährlich war. Doch das tat er nur kurz, denn Maximilien wollte sicher in die Mitte. Also zog Tekuro ihn nun dort hin. Er stellte fest, dass der Duc sehr winzig aussah zwischen ihnen beiden, und zierlich.

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Garlyn glaubte nicht, dass das wirklich der Duc war, er hielt das für einen durchgeknallten Scherz, aber den machte er gern mit, wenn er dafür nur den Überdruck in seinen Eiern loswurde. Er schnüffelte in Maximiliens blondem Haar und erkannte irgendwelches Duftwasser und den Geruch einer prallen Erregung etwas weiter unten. Mit den Pranken strich er fühlend über Maximiliens Arm.

  • Tekuro hängte die Tür ein, so dass sie drei ungestört waren. Auch wenn er sich vor niemanden rechtfertigen musste, hatte er nicht gerade gerne Sex auf dem Präsentierteller. Gerade als er sich Garlyn genauer beschauen wollte, zog Teku ihn schon in die Mitte. Garlyn streichelte ihn mit seinen riesigen Händen und schnupperte in seinem Haar. Max musste sich eingestehen, dass die Berührung von dem riesigen Brocken angenehm war. Er verhielt sich sanft. Er rutschte ein Stück nach hinten, so dass er sich an Tekuro presste und strich mit einer Hand ebenfalls über Garlyns Körper, um ihn zu erkunden.


    Maximiliens Blick wanderte in den Schritt von Tekuros einstigem Lehrer und da gab es einiges zu sehen. Der Bursche war gut bestückt und Max fragte sich mit einem inneren, schelmischen Grinsen, was Teku genau vermisst hatte. Er schob den Gedanken beiseite, da er Teku kannte. Sein Schritt meldete sich bei dem Anblick und er spürte wie sein Körper auf die Nähe von Teku und Garlyn reagierte. Sein Streicheln wurde ein Kraulen und das Kraulen wurde verlangender.


    Max schob Garlyn eine Hand in den Schritt und wog dessen Juwelen, während er sie knetete.


    "Du bist gut ausgestattet", flüsterte er Garlyn zu, ehe er sich umdrehte und Teku küsste.

    "Du passt auf mich auf, nicht dass er anderen Hunger bekommt", raunte er dem Skorpion ins Ohr, während er etwas näher zu Garlyn aufrutschte.

    ♛ Duc de Souvagne ♛


    "Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
    "Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."