Papas Problem - Rettung wider Willen

  • Papas Problem - Rettung wider Willen



    Auriville hatte es sich auf einer Sonnenliege gemütlich gemacht und rauchte genüsslich eine Rauchstange, als sich Jeremy zu ihm gesellte.


    "Hallo, sag mal hast Du Val irgendwo gesehen? Oder Miles? Ich hoffe mal Miles nicht", grinste Jerry breit und knuffte Auriville.

    "Weder noch, keinen der beiden hier gesehen. Aber um die Zeit, wäre auch was verwunderlich. Liegen die nicht noch im Bett? Die Frage ist dann auch,
    was machst Du schon hier? Sonst bist Du doch hier der Siebenschläfer", antwortete Auriville und hielt Jerry seine Packung Rauchstangen hin.


    "Ich hab Val gerettet, aber jetzt ist Miles stinkig auf mich", erklärte Jerry geknickt und lehnte kopfschüttelnd die Rauchstange ab.

    "Versteh ich nicht, erklär mal", bat Auriville freundlich.


    "Also ich bin aufgewacht und hab mir nichts Böses gedacht, als ich die beiden hörte. Dachte mir so, was ist denn nur los? Verdächtige Geräusche, Kampfgeräusche. Ich also ins Schlafzimmer rein und Miles lag auf Val und hat versucht ihn fertig zu machen. Val hat sich nicht gewehrt. Da hab ich Miles mit einer Hand im Genick gepackt und mit der anderen an der Kehle und ihn von Val runtergezerrt. Der hat sich ganz schön gewehrt. Keine Ahnung warum er ihn angegriffen hat! Paps Miles hat mich angemeckert. Ich sollte ihn sofort loslassen. Ja sicher, ich lass ihn auch los, wo er Val so behandelt hat. Hab sein Gekeife einfach ignoriert und gesagt er soll sich beruhigen, dann würde ich ihn loslassen.


    Das Ergebnis war, er hat sich noch mehr aufgeregt. Sag nie jemanden der soll sich beruhigen. Ergebnis der regt sich erst richtig auf. Val hat auf ihn eingelabert sich zu beruhigen, aber Miles wollte gar nicht zuhören. Also hab ich ihn losgelassen und ihm geschubst. Logisch, ich musste ihn ja irgendwie aus dem Schlafzimmer von Val weglocken. Also wenn er Dich je verfolgt, renn was Du kannst, der ist unheimlich schnell. Ich hab ihn unten in der Garage abgeschüttelt. Aber jetzt kann ich nicht mehr nach Hause, weil ich sonst ausgemeckert werde", erklärte Jeremy.


    "Du hast was? Du hast Miles von seinem Mann runtergezerrt?", prustete Auriville vor Lachen.

    "Hab ich doch gesagt. Daran ist nichts lustig", erklärte Jerry, was Auriville noch heftiger loslachen ließ.


    "Jerry die haben nicht gekämpft, die haben sich geliebt. Da machen manche Leute Geräusche wie bei einem Kampf, oder stöhnen als hätten sie Schmerzen. Und Du hast Miles mitten beim Sex von Val runtergerissen, klar dass er sauer war. Und dann schubst Du ihn auch noch durch die Gegend. Du bist vielleicht ne Marke", lachte Auriville und drückte Jerry.

    "Ich wollte nur sie nur trennen und Papa Val beschützen! Konnte ich doch nicht wissen, was die da machen. Die haben sich nicht geknuddelt oder so. Außerdem
    sah das echt nicht gerade angenehm aus, was er da tat. Warum sagt er denn nichts zur Warnung?", fragte Jerry schmollend.


    "Was denn? Lass mich los ich hab gerade Sex?", prustete Auriville.

    "Ja zum Beispiel. Was ist Sex?", fragte Jeremy.


    "Das ist wenn sich zwei körperlich lieben. Dein Papa weiß schon, dass Du da was missverstanden hast. Der wird Dich nicht zur Schnecke machen", kicherte
    Auriville.

    "Glaub ich nicht. Ich hab ja versucht ihm beruhigende Gedanken zu übermitteln. Und wie wütend er war. Woher weißt Du das überhaupt mit dem Sexzeug? War das schon in Deinen Erinnerungen drin? Ich hab solches Wissen nicht. Kein Wunder, dass ich in die Fettnäpfe latsche", antwortete Jeremy.

    "Nein. Aber meine Eltern haben es einst auch getan, drum bin ich hier. Du weißt wer gerade anrückt?", fragte Auriville und nickte Richtung Tür.


    "Ja", gab Jerry zurück.


    „Hallo Auriville. Wir haben mal was zu klären Jerry“, grinste Val und hockte sich dazu. Miles hockte sich neben Val und musterte Jeremy.

    „Du hast vorhin im Schlafzimmer was extrem falsch verstanden. Das war kein Angriff. Du wirst das später selbst mit einer Person tun die Du liebst. Trotzdem… trotz allem, dem Missverständnis und so… also… Danke für Deinen Schutz. Du kannst es nicht wissen, aber es bedeutet mir was. Miles würde mich niemals angreifen Jerry, dass weißt Du doch. Oder nicht? Was war los mit Dir?“, hakte Val freundlich nach und strich Jerry über den Kopf.

    „Nee ich weiß wirklich nicht was Du meinst. Ist auch egal, wenn Dich wer angreift, verteidige ich Dich. Egal vor wem, auch vor der Familie. Jeden von uns verteidige ich. Klar weiß ich dass er Dir nie was tun würde. Aber etwas wissen und dann genau das Gegenteil mit eigenen Augen zu sehen ist was anderes. Zudem hab ich versucht den Streit zu lösen. Er wollte sich überhaupt nicht abregen, als ich sagte er soll sich nicht aufregen. Ich will keinen Streit, nicht mit Paps Milli, nicht mit Dir, mit niemanden", antwortete Jerry.


    „Gut Du hast Recht, ich hätte mich beruhigen können, gebe ich zu. Zumal ich weiß, was Du getan hättest, wenn es ein echter Angriff von irgendeinem Kerl gewesen wäre. Komm vertragen wir uns wieder. Ich will mich auch nicht mit Dir streiten, Du bist doch mein Baby“, sagte Miles freundlich.

    „Was hättest Du getan?“, fragte Auriville neugierig.

    "Die Antwort bleibt offen Auri", schmunzelte Val.


    „Du kannst noch nicht auf andere aufpassen und auch nicht auf Dich. Dafür hast Du uns“, grinste Miles megabreit und schmiegte sich an Val.

    „Lass ihn jetzt bloß da Jeremy und zerr ihn nicht weg“, prustete Auriville, was die Vier loslachen ließ.




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