Kapitel 69 - T'n'T - Theo & Teku

  • Tekuro erinnerte sich daran, was Bellamy ihm mitgeteilt hatte. Theo würde ihm etwas Wichtiges sagen wollen. Also packte er seine Siebensachen und seine Liebsten, um eine Weile in der Himmelslanze Quartier zu beziehen. Die Regierung von Carnac überantwortete er für diese Zeit Tanuki, seinem wunderbaren Sohn. Nachdem sie sich eingerichtet hatten im Nest auf der 109. Etage, wartete Tekuro auf einen Zeitraum, in dem Theo ihm zur Verfügung stehen würde. Und dann ging Tekuro ihn besuchen, einen kuschligen schwarzen Trainingsanzug am Leib, der aus einer Pluderhose und einem Kapuzenpullover bestand. Schuhe trug er keine, aber dicke Socken. Tekuro erschien pünktlich zu Dienstschluss an Theodors Arbeitsplatz.


    "Abend", schnurrte er und schaute, wo Theodor sich versteckte.

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Tekuro befand sich auf der 110. Etage der Himmelslanze. Hier hatten die unmittelbaren Vertrauten von Valerian und Miles ihre Wohnungen. Zudem befand sich hier der Arbeitsplatz von Richard von Wigberg alias Roland Krones, sowie das Büro von Theodor von Laurenloff. Letzterer war nicht nur der zweite Assistent von Valerian, sondern er war auch der Sicherheitschef der Himmelslanze, eine Tätigkeit die Theodor extrem ernst nahm. Das Praktische an der Lage des Sicherheitsbüros war, dass es auf der gleichen Etage lag, wie die Wohnung von Theodor.


    Als Tekuro an der Rezeption vorbei ging, nickte ihm Anton freundlich zu und hob grüßend die Hand. Der Sicherheitsmann kannte den Vampir. Nicht persönlich, dass wäre etwas zuviel verlangt. Pflicht war es jedoch für das Sicherheitspersonal die Bewohner ihres Abschnitts und ihrer Etagen zu kennen und selbstverständlich jene Personen, die zum engsten Kreis des Eigentümers gehörten. Tekuro war beides und somit war er Anton bekannt.


    Theodor verließ gerade sein Büro, ging nach vorne um sich von Anton zu verabschieden der im Vorraum hinter dem Wachtisch saß und musterte Tekuro gut gelaunt.


    "Na Du, was verschafft mir die Ehre?", fragte Theodor grinsend und umarmte Tekuro fest zur Begrüßung. Er schob ihn ein Stück von sich und musterte ihn von oben bis unten.


    "Du siehst gut aus, aber das tust Du immer. Komm mit", bot Theo an.

  • Als Theodor Tekuro umarmte, spürte er kurz etwas feuchtes an seiner Wange, als die Zunge des Vampirs rasch über seine Haut schleckte.


    "Ich bin hier, weil mein Belly meinte, dass wir beide reden müssen. Dass du mir etwas sagen willst. Ich freu mich aber auch so, dass wir uns wiedersehen, es war Zeit. Du siehst auch sehr gut aus, Theo. Kein Wunder, dass du Assistent geworden bist, so können dich Val und Miles den ganzen Tag anschauen."


    Er begleitete Theodor, wohin auch immer dieser gehen wollte. Hoffentlich irgendwohin, wo sie zu zweit waren.


    "Belly hat sich nur in Andeutungen gehüllt. Sonst ist das gar nicht seine Art. Deswegen weiß ich nicht, worum es geht, nur, dass es was Gutes sein muss. Hast du Mako gefunden?"

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Weit hatten sie nicht zu laufen, Theodor umfasste Tekuros Hüfte und führte ihn aus dem Sicherheitsbereich. Sie gingen den Flur ein Stück hinunter und blieben direkt vor der ersten Wohneinheit stehen. Theodor schloss auf und schob Teku in seine Wohnung. Tekuro hatte bereits einmal bei Theodor übernachtet, daher kannte er die Wohnung. Im Flur stand nun allerdings eine Pflanze, die in einer Art Vitrine verwahrt war. Theo warf seine Schlüssel auf das Schränkchen dass im Flur stand, drehte sich zu Tekuro um und schlang ihm die Arme um den Hals.


    Teku wurde zur Begrüßung fest und innig geküsst und zwar derat, dass er seine Zunge ein zweites Mal einsetzen durfte. Theo hielt ihn einen Moment lang fest, ehe er ihn etwas widerstrebend freigab.


    "Damit hat Bellamy Recht, ich möchte Dir etwas sagen, allerdings betrifft das uns beide und nicht Mako. Zu Deiner Frage, nein ich habe Mako nicht gefunden und auch nicht den Maulwurf von dem der Älteste uns berichtet hat. Falls es ihn wirklich gibt Teku, dann ist er verdammt gut getarnt. Nun was weltlichen Augen verschlossen bleibt, offenbart vielleicht Magie. Wir werden sehen. Soll ich Mako für Dich suchen? Ich meine gezielt? Komm mit ins Wohnzimmer, da machen wir es uns gemütlich. Ich freue mich dass Du hier bist. Bleibst Du länger? Du kannst bei mir wohnen, falls Du nicht auf der 109. Etage wohnen möchtest. Ist zwar nicht viel Platz, aber wer braucht den schon", grinste Theo.


    Wohnzimmer

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  • Als Tekuro zur Tür reingeschoben wurde, sah er gerade hinter Theodor Patrice entlangschlendern, der ihn kurz ansah, aber unbeirrt weiter in Richtung Büro ging. Scheinbar war Tekuro nicht der Einzige, der jemanden abholen wollte. Die Tür schlug zu, der Blickkontakt riss ab. Da Theodor hier war und ihn aufs herzlichste begrüßte, konnte Tekuro gut damit leben. Den innigen Zungenkuss spürte Tekuro bis zwischen die Beine und er hielt sich an Theodors Kleidern fest, als dieser ihn wieder freigab, um ihn zur Sitzecke zu führen.


    "Ich wäre froh, wenn ich meinen störrischen kleinen Mako wieder hätte, Theo ... ich weiß nicht, warum er mit mir nicht mehr redet, uns kaum besucht und all die Zeit auf dem Meer verbringt. Er ist ein Vampir, es ist lebensgefährlich für ihn, er gehört nach Carnac, zu seiner Familie."


    Tekuro machte es sich auf dem weißen Sofa bequem ohne Theodor loszulassen.


    "Wir wollten ein paar Tage bleiben, ja. Aber ich hab meine Lieben mitgenommen. Der blöde Patti ist schon wieder ausgebüchst, aber Belly ist ganz allein, weil Max sicher in Carnac verwahrt ist. Wenn ich hier wohne, muss Belly auch mit einziehen."


    Er begann, Theodors Hemd zu öffnen, weil er keinen Grund sah, lange zu fackeln. Freudig betrachtete er den schönen muskulösen Männerhals, auf dem sich die Bartstoppeln abzeichneten.


    "Der Maulwurf war Richard. Hat er doch auf dem Konzil gesagt. Er heißt in Wahrheit gar nicht Roland, er ist ein Wigberg!"

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Theos Hände fuhren unter Tekuros Kapuzenpullover und streichelten den Pelz des Vampirs zärtlich.


    "Ist Mako Dein eigen Fleisch und Blut? Sprich hast Du ihn gezeugt oder ist er Dein Biss-Sohn wie Vampire ihre selbst verursachten Vampire auch nennen? Falls er Dein Fleisch und Blut ist, könnte ich ihn suchen. Dazu benötige ich Blut von Dir. Dauert etwas, ich habe die benötigten Utensilien nicht hier, ich müsste zu mir ins Herrenhaus. Aber dort könnte ich ihn vermutlich aufspüren. Falls er nicht abgeschirmt wird, durch andere Magie.


    Alles kann lebensgefährlich sein Teku, das Meer, die Luft, das Haus verlassen, im Haus bleiben. Du bist nirgendwo sicher, wenn es Dich erwischen soll, erwischt es Dich. Trotzdem gebe ich Dir Recht, dass eine Familie zusammen gehört. Ihr gehört zusammen, wo immer ihr zusammen sein könnt. Ob Carnac oder sonst wo, der Ort ist unbedeutend.


    Patti ist nicht blöde, er ist cleverer als ihm gut tut und er ist verdammt heiß. Aber das gehört nicht hierher, er will Dich provozieren und Du springst drauf an. Soll ich das mal versuchen, ob das genauso gut funktioniert? Weißt Du ich würde Dich nicht provozieren um Dich zu ärgern, sondern für ein ganz anderes Ergebnis", lachte Theo und küsste Teku innig.


    "Du solltest all Deine Lieben um Dich scharen, auch Max und... nun alle eben. Warum wird Max sicher in Carnac verwahrt? Baut er Scheiße? Nun er war doch mal Duc, wobei die auch Scheiße bauen können. Du hast ja gesehen was Aleron abgezogen hat", schob Theo nach und seine Hände wanderten tiefer.


    Theodor räusperte sich und schaute Tekuro schelmisch an, ehe sein Blick ernst wurde.


    "Richard war ein Maulwurf, aber er ist nicht der Maulwurf. Ich glaube nicht, dass er es gewesen ist, der Miles hingehangen hat. Das kann ich mir nicht vorstellen. Er hat gesagt, seine Aufgabe war es Valerian zu schützen. Das als Ausgangslage nehmend, wäre es doch wahnsinnig ihm Miles wegzunehmen. Seine einzige Bezugsperson und seinen Beschützer. Das ergibt keinen Sinn. Zumal wir nun wissen, dass er ein Wigberg ist, die handeln absolut rational. Jedenfalls was ihre Aufgaben oder Aufträge angeht. Nein Richard ist nicht der Maulwurf den wir suchen. Glaub es mir. Wir finden das irgendwann noch heraus.


    Der Älteste wird es uns nicht mehr offenbaren, aber möglicherweise einer der anderen Ältesten, die nun zu unserer Sippe gehören. Wobei Tekuro, wir gehören nun auch zur gleichen Sippe. Was für ein genialer, schöner und erregender Zustand. Ich ärgere Dich ein bisschen, aber ich meine es trotzdem so wie ich es sage. Klingt verwirrend, ich lasse das mal mit den unnützen Erklärungsversuchen ja? Ich habe Dich vermisst glaub es mir und wie ich Dich vermisst habe", raunte Theodor Tekuro ins Ohr und zerrte ihm die Hose von den Hüften.

  • Tekuro streckte den Rücken ein Stück durch und drückte seine haarige Brust der streichelnden Hand entgegen. Sein Brusthaar ging ins Bauchhaar über und dieses übergangslos ins dichte Schamhaar. Auf dieser Höhe war nichts davon gestutzt. Tekuro liebte Hände auf seiner Haut und wenn ihm die Besitzer der Hände viel bedeuteten, gefiel es ihm am allerbesten.


    "Patti will das gleiche Ergebnis wie du, Theo ... er ist eifersüchtig, darum macht er das. Weil ich dich besuche. Aber das, was er braucht, muss ihm heute Miles liefern. Ich habe keine Zeit."


    Etwas ungeduldig fummelte er an Theodors Hemd rum.


    "Zieh das aus, das brauchst du nicht. Du bist so ein schöner Mann, es gibt keine Kleidung, die dich besser aussehen lassen könnte, als wie du in Natura bist. Mako ist mein Erstgeborener, leiblicher Sohn und er hasst mich. Im Gegensatz zu seinem wundervollen Brüderchen Tanuki.


    Ich hab dich auch vermisst, Theo ... und Belly hat verdammt oft von dir gesprochen.


    Max ist in Carnac, weil er zu wertvoll ist. Weil er ein Souvagne ist, will jeder ihn haben und behalten. Er ist mein Kronjuwel, viel zu kostbar. Jeder sieht in ihm nur einen Teil der Krone. Niemand sieht in ihm Max. Darum bleibt er da, wo es ihm gut geht. Bei ihm sind Mitch und Bolek, darum ist er nicht allein und hat auch wen zum Spielen."

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    J.R.R. Tolkien

  • Theodor fasste fester zu, so dass sein Griff eine Mischung aus Massage und Streicheln wurde.


    "Das freut mich, das Patti eifersüchtig ist und er hat allen Grund dazu. Miles wird ihn schon zu trösten wissen und falls er Glück hat, nimmt er ihn mit nach Hause. Dann werden sich zwei ganz liebevoll um Patti kümmern. Du schmeichelst mir, dabei hast Du das gar nicht nötig Teku. Du weißt wie ich Dich sehe", antwortete Theodor und rutschte ganz nah zu Tekuro auf, während er sich aus seinem Hemd schälte.


    "Du siehst nicht nur in Max die Person die er wirklich ist, Du siehst jeden so. Für Max ist dieser Blick eine Wohltat, denn wer wird schon gerne auch als Privatperson als sein Amt, sein Titel oder seine Funktion betrachtet? Bei Dir darf er, er selbst sein. Sprich er ist nicht der Ex-Duc er ist Max. Natürlich ist und bleibt er ein Teil der Krone, dass ist genauso seine Natur da er ein Souvagne ist. Aber auch sie sind Privatpersonen und dass der Mann Dich liebt steht fest.


    Für andere hingegen ist Dein Blick schmerzhaft, manche möchte nicht als die gesehen werden, die sie sind. Sie schauen sich selbst nicht an, weil sie den Blick nicht ertragen können und sehen dann die Wahrheit in Deinen Augen. Wiederum andere scheuen die Enttarnung und fürchten sie regelrecht und folglich fürchten sie auch Dich. Deine Macht ist nicht allein die Gabe die Du als Vampir besitzt Teku. Deine Macht beruht vor allem auf Erfahrung. Kein Normalsterblicher kann einen derartigen Erfahrungsschatz anhäufen wie Du oder ein anderer uralter Vampir. Das ist ein großer Teil Deiner Stärke.


    Ich werde Mako für Dich finden, dafür musst Du mir nur etwas von Deinem Blut überlassen. Was Du mit dem Wissen machst, überlasse ich Dir. Es ist Deine Wahl, ob Du Mako zurück in den Schoß der Familie holst, oder ob Dir das Wissen ausreicht. Sprich ob es Dir ausreicht zu wissen wo er ist. Benötigst Du meine Hilfe dann stehe ich Dir bei, jederzeit, immer. Aus welchem Grund hat Bellamy von mir gesprochen Teku?


    Sag wenn ich Dir zu viel quatsche und zieh endlich die verdammte Hose aus", forderte Theo Tekuro auf.

  • Tekuro lächelte milde. "Patti hat keinen Grund zur Eifersucht. Den hat niemand, denn mein Herz ist groß. Wer meine ist, der ist meine. Und niemand außer ihm selbst hat die Macht, das zu ändern. Und manchmal nicht mal er. Patti gehört mir, ganz egal, was er tut. Und du? Was ist mit dir?"


    Tekuro bog die Hüfte nach oben und zerrte sich die Hose über den Hintern. Dann strampelte er sie weg, wobei sein harter Stachel wippte. Auch der Kapuzenpullover folgte diesem Weg. Unterwäsche trug Tekuro keine, weil er weiche Gemütlichkeitskleidung angelegt hatte und Unterwäsche dabei störte. Die Socken behielt er an.


    "Mako soll nach Hause kommen. Wenigstens mal kurz zu Besuch. Wenn du mein Blut dafür brauchst, bekommst du es. Und was meinen Belly betrifft, so sprach er von dir, weil er dich heiß findet und weil er fand, dass du mir was sagen musst."

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    J.R.R. Tolkien

  • Theodor beobachtete Teku mit gierigem Blick und betrachtete den Stachel der ihn lockte. Einen Augenblick riss er sich von dem heißen Anblick los, obwohl er die Versuchung bis in die Juwelen spürte.


    "Du baust mir zwei goldene Brücken und rollst mir den roten Teppich aus mit Deinen Worten Tekuro. Ja ich sollte, muss und möchte Dir etwas sagen. Zeitgleich würde ich am liebsten meinen Mund halten, weil ich die Konsequenzen fürchte. Ich habe es bereits angedeutet, nur ist eine Andeutung keine klare Information. Du bist sogar extra wegen mir hierher gekommen, Du bemühst Dich, Du besuchst mich und ich habe nicht vor noch einmal so dumm zu sein, wie ich bis jetzt stets gewesen bin. Oder besser gesagt, so feige wie ich bis jetzt gewesen bin. Vor einigen Jahren habe ich mir damit etwas kaputt gemacht, das noch gar nicht richtig begonnen hatte. Aber es hätte beginnen können. Ich bin weggelaufen, ich wollte nicht dass er mir etwas bedeutet, denn dann wäre sein Verlust unerträglich.


    Auch wenn ich nicht mehr das Selbe empfinde, schon lange nicht mehr sind wir Freunde geworden. Er wurde ein Teil von mir, er ist ein winziges Stückchen Familie geworden, die ich nicht mehr habe. Gleich was wir jetzt sind, sein Verlust wäre trotz allem Weglaufens unerträglich. Das weiß er nicht, das geht ihn auch nichts an. Das ist schließlich mein Problem und nicht seins und es steht auch nicht zwischen uns Teku.


    Zwischen uns steht gar nichts, wird es auch nie, denn ich liebe Dich", sagte Theodor schlicht.

  • Tekuro, nackt wie er war, zerrte den angezogenen Theodor fest in seine Arme. Dort hielt er ihn, spürte die Wärme des lebenden Mannes, die selbst durch seine Kleidung drang, auf seiner kalten, untoten Haut. Tekuro ließ die Worte genau so wirken wie die Nähe.


    "Gut, dass du dich getraut hast ... sonst hättest du nicht erfahren, dass du auch ein Stück weit meiner bist. Meine Männer sind Belly, Patti und Max. Aber wie ich schon sagte, mein Herz ist groß. Da passen viele rein und es wird niemals voll, wie ein Ozean, in dem alle baden können, ohne dass er überläuft."


    Zärtlich leckte Tekuro über Theodors Wange und drückte ihm den Stachel zwischen die Beine.


    "Dein Freund stört mich nicht. Falls dir das Sorgen macht. Lad ihn einfach das nächste Mal mit ein und wenn Belly es erlaubt, darf er auch mitspielen. Er geht dir nicht verloren und ich auch nicht. Vor vielen Dingen müssen die Menschen Angst haben, aber davor nicht. Wer mir gehört, den halte ich. Theo, ich bin gerade sehr glücklich, dass du mir das gesagt hast.


    Aber ich hab auch Sorge, weil Belly mich so drängte. Er wusste es scheinbar. Und ich habe versprochen, nur noch mit ihm zusammenzuspielen, wenn wir jemanden mögen. Vielleicht wollte er mich prüfen? Dazu besteht kein Anlass. Aber du musst ihn jetzt entweder mit dem Handcom anrufen und eine Sondererlaubnis erbitten, oder ihn mit hierher einladen!"


    Nervös zog Tekuro an seinem Stachel und leckte seine Lippen.

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    J.R.R. Tolkien

  • Theodor erwiderte die Umarmung so fest, dass es schmerzte. Er wollte Tekuro fühlen und ja er wollte auch den Schmerz dabei spüren, all dies gehörte zu diesem Gefühl dazu.


    "Nun ich möchte nicht nur ein Stück weit Deiner sein Tekuro, ich möchte es ganz sein. Das heißt, wenn Du vier Männer haben möchtest. Keiner Deiner Männer ist mir unsympatisch und Du weißt dass ich mich mit ihnen verstehen würde. Dass Du kein Problem mit meinem Freund hast, weiß ich Teku. Eine Einladung zum gemeinsamen Spiel ist nicht möglich. Dieser Mann teilt mit niemanden das Bett, wenn er nichts für ihn empfindet. Und selbst dann nicht zwangsläufig.


    Ich kann Dir nicht sagen, wie lange ich diesen scheinbaren Langweiler derart gemocht habe. Siehst Du ich rede mich wieder raus. Ich kann Dir nicht sagen, wie lange ich ihn geliebt habe. Ein Jahr war es bestimmt und wenige Stunden vor Neujahr damals hatten wir zeitgleich Feierabend. Dieser Abend bis zum Neujahrsmorgen war unsere einzige Begegnung, wir hatten Sex. Auf seltsame und total entspannte Art miteinander geschlafen. Ich wusste das erste Mal im Leben nicht, wie ich mich im Bett verhalten sollte, denn es ging nicht um Sex, es ging um ihn. Und genau das machte die Nummer schön, nicht was er tat. Er tat nichts außergewöhnliches, außer mich zu lieben und gut zu mir zu sein.


    Es konnte nur beschissen enden, das habe ich damals gedacht. Weißt Du ich wollte ihn nicht verlieren und habe ihn deshalb verlassen. Klingt verrückt und paradox und so bin ich oft auch.


    Aber diesmal nicht, diesmal habe ich es ausgesprochen und Du wirst mich nicht verlassen. Niemals. Selbst wenn ich schon längst verrottet bin, wirst Du noch existieren. Und ich ebenso und zwar in Deiner Erinnerung. Ein kleines Stück Unsterblichkeit, aber darum geht es mir nicht, mir geht es um Dich.


    Ich bin ebenfalls glücklich, dass ich es ausgesprochen habe und dass Du mich nicht rausgeworfen hast. Wobei das meine Wohnung ist. Ich bin was durcheinander, sagen wir dass Du nicht weggelaufen bist", lachte er glücklich und küsste Tekuro fest auf den Mund.


    "Wie soll ich Bellamy etwas erklären, wenn Du Dir an Deinem Stachel rumfummelst? Er hat Dich und mich gedrängt, er hat gesehen was ich für Dich empfinde Teku. Das ist meine Vermutung. Gib mir seine Com-Nummer und ich rufe ihn an", grinste Theo und leckte Teku über seinen heißen Stachel.

  • Tekuros Stachel schob sich gierig dem Mund entgegen. Tekuro hatte instinktiv die Hand in Theodors Haar gegraben, um ihn etwas zu lenken, doch so konnte der Mann nicht telefonieren ... sein Mann? Nummer vier? Tekuro gab ihn nun doch frei und setzte sich so, dass sie einander ganz nah waren, berührten und in die Augen blicken konnten.


    "Willst du das wirklich, ich meine, bist du dir sicher? Du kennst mich kaum ... und ich bin ... Teku. Der Schwarze Skorpion. Ich bin ganz anders als der Mann, den du mal geliebt hast. Vermutlich das Gegenteil.  Vielleicht hast du ein falsches Bild? Ich liebe meine Männer sehr. Sehr, Theodor, das kann nicht jeder abhalten. Außerdem halte ich noch Sklaven. Und Patti wird toben. Max? Vielleicht Sorge haben. Belly ... nun, der würde sich freuen. Sonst hätte er nicht so gedrängelt. Meine Nori gibt es auch noch, die Mutter meines Tanuki. Ihr wird es egal sein ... aber ist sie dir egal? Ich muss sie regelmäßig besuchen mit allem Drum und Dran, weil sie das braucht und ich das will. Die einzige Frau in meinem Leben, die mir so nahe ist."


    Ungeschickt schob Tekuro ihm das Handcom in die Hand. Die Nummer von Bellamy war schon ausgewählt, Theo musste nur noch bestätigen.

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    J.R.R. Tolkien

  • Theo schaute Teku in die Augen, die von Tekuro waren genauso braun wie die von Theodor. Tekuro spürte einen Augenblick später wie ihn etwas tief im Innersten berührte, ohne das Theo ihn anders angefasst hatte. Etwas dass nicht über seinen Körper, sondern über seine Seele glitt. Die Berührung war fremdartig, ungewohnt, ihr wohnte etwas bei dass uralt war. Vermutlich sogar älter das Tekuros eigene Gabe des Vampirismus. Die Berührung war noch etwas, so nah wie Teku es vorher nicht gespürt hatte. Die Berührung war nicht von dieser Welt, denn sie überschritt eine Sphäre und für einen winzigen Moment fühlte Tekuro sich nicht nur von seinem Körper losgelöst, sondern auch von der Welt selbst. Hätte Tekuro versucht es zu benennen, es wäre ihm nicht möglich gewesen. Dafür gab es kein Wort in seiner Sprache.


    "Natürlich kenne ich Dich kaum, niemand kennt den anderen wirklich. Auch Miles wird stets neues über Val lernen und Val über Miles obwohl sie schon weit über 30 Jahre zusammen sind. Und jede Person lernt sich selbst stets neu kennen. Du findest Stärke, von der Du nicht gewusst hast, dass sie Dir inne wohnt. Oder Du wirst geschlagen mit Schwäche, von der Du nie erwartet hättest Ihr zu erliegen. Nein ich kenne Dich nicht komplett, das wird niemals jemand erreichen. Es ist auch nicht mein Ziel, ich weiß was ich wissen muss. Das ist ausreichend, der Rest der geschehen soll, wird sich fügen.


    Kann man zu viel lieben? Ja wenn man selbst daran zerbricht, aber den anderen wirst Du damit nicht zerbrechen. Zerbrechen wird Dich der Verlust, wenn Du der Lehre nicht wortgetreu folgst. Deine Männer stören mich nicht, ich sehe sie als Bereicherung und nicht als Konkurrenz. Deine Frau lockt mich nicht, sie interessiert mich nicht, sie ist Deine Frau. Ich werde diese Frau niemals berühren. Begegne ich ihr, dann mit dem Respekt der ihr gebührt. Denn Du liebst sie und sie gehört zur Familie. Nicht mehr Teku, aber auch nicht weniger.


    Du hältst Sklaven, es sei Dir gegönnt. Nutze sie wozu Du sie auch immer nutzen möchtest. Hier halte ich keine, Zuhause hielt ich Sklaven. Meine Familie hielt früher Sklaven. Mein Haus, also meine Familie mit sämtlichen Ahnen sie taten es ebenso, wie jedes alte Haus. Essenzmagie benötigt Blut, soviel eigenes hast Du nicht zur Verfügung und einer muss für Dich bluten.


    Oh ja natürlich bist Du ganz anders als der Mann den ich einst liebte. Du und Richard Ihr beiden unterscheidet Euch wie Tag und Nacht. Aber ich liebe Dich um Deiner selbst Willen und so liebte ich ihn einst auch.


    Ich frage Dich Retour, kannst Du mit meiner Lebensweise leben? Kannst Du mit der Lehre meines Hauses leben? Kommst Du damit klar, dass mich menschengemachte Normen größtenteils nicht scheren oder interessieren? Sicher halte ich sie in meinem Beruf ein, aber nicht weil mir dieser Unsinn etwas bedeutet, sondern weil Valerian mein Freund ist. Ich diene ihm, also auch seinen Zielen. Wenn ich mich dafür an diese Regeln halten muss, in Ordnung. Ansonsten würde ich es nicht tun.


    Wir beide haben doch ein völlig anderes Weltverständnis, als der Rest. Also was spricht gegen uns?", fragte Theodor und Tekuro spürte wie seine Seele behutsam losgelassen wurde.

  • "Was hast du gerade mit mir gemacht?", fragte Tekuro und schaute Theodor nervös an. "Was dagegen spricht? Dass mein vertrautes Gefüge verändert wird. Dass meine Männer einen vierten akzeptieren müssen und mindestens einer wird mir grollen. Patti wirkt nur wie eine Zicke, aber er kann wirklich bösartig werden, es ist ein Wunder, dass Johnny noch lebt. Das ist ein besonders anhänglicher Sklave. Bellamy akzeptiert er, weil dieser zuerst da war. Max akzeptiert er, weil er einst sein Duc war. Nori mag er nicht sonderlich leiden und redet nicht mit ihr. Welchen Grund hat er, dich zu akzeptieren?"


    Tekuro blinzelte.


    "Richard ... war das?" Er musste nachdenken. Dann nickte er. "Richard ist lieb, aber typisch Wiggi, ein Lügner. Er sagte ja, er sei ein Roland. Vermutlich ist seine gesamte Biografie erlogen, seine Persönlichkeit, alles. Ich kenn das ja von Patti. Das hast du vielleicht gespürt. Warum scherst du dich nicht um menschengemachte Normen? Du wirst dich um meine scheren müssen. So ist das. Sag mal ... bist du der Maulwurf?"

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    J.R.R. Tolkien

  • Theodor lächelte Tekuro versonnen an.


    "Nein ich bin nicht der Maulwurf, aber ich finde schon noch heraus wer es ist. Gleich ob er Roland, Richard, oder einen anderen Namen trug, ich liebte ihn. So wie Du Max liebst, gleich ob er einst Duc gewesen ist oder Straßenfeger. Es war seine ganze Art, die ich liebte. Nun falls dies alles gespielt gewesen ist, dann liebte ich eine Rolle die er spielte Teku. Ansonsten kann ich Dir sagen das Namen sind bedeutungslos sind. Ein Dolch bleibt auch dann noch scharf, wenn man ihn anders bezeichnet.


    Wigbergs sind Berufslügner Teku, es sind Schlangen aber deshalb muss es noch keine falsche Schlange sein. Es ist die Art des Umgangs. Eine Schlange kann Dich mit ihrem Gift töten, oder heilen. Es ist ihr Werkzeug und Du kannst das Deine daraus machen. Sie kann Dir also Freund oder Feind sein. Und Wigbergblut ist nichts was in einer Partnerschaft abstoßend ist. Im Gegenteil sie sind für ihre festen Bindungen bekannt die sie eingehen, wenn sie eine Person wirklich lieben. Denk nur an Ditzlin von Wigberg und Indutiomarus von Hohenfelde, oder an Thabit und Irving. Ihre Liebe ist tief und ewiglich wie der Ozean, wie Dein Meer Teku.


    Was ich getan habe? Ich habe Deine Suhanar, Deine Ur-Essenz, Deine Seele berührt. Sie setzt sich aus den Sieben Essenzen zusammen und diese findet man in Deinem Blut. Darauf habe ich zugegriffen um Dich also dass zu berühren was Du wirklich bist. Das was Dich ausmacht, Dein Ureigenes selbst.


    Nun ich habe nicht vor Dir zu schaden oder Deine Welt auf den Kopf zu stellen. Welchen Grund Patti hätte mich zu akzeptieren? Es gibt keinen Tekuro.


    Ich schere mich nicht um Normen, weil sie bedeutungslos sind. Alles was ist, wahr und sein wird entstammt dem Nichts und geht dahin wieder zurück. Die Vergangenheit ist fort, die Zukunft noch nicht eingetreten, was wir haben ist das jetzt. Soll ich mir diesen Augenblick verbieten oder zerstören lassen durch die Meinung oder Auffassung von Personen die für mich völlig bedeutungslos sind? Die in einigen Jahren sowieso nicht mehr existieren, als hätte es sie nie gegeben weil dem so ist? Was für mich zählt ist der Augenblick. Du bist hier, Du gehörst mir und ich Dir. Reicht das nicht?", fragte Theo und schaltete das Com aus und drückte es Teku in die Hand.


    "Deine Normen sind etwas anderes, sie betreffen Dich. Sie einzuhalten bedeutet Dir Achtung entgegen zu bringen Teku, weil Du mir etwas bedeutest. Das ist der Unterschied", erklärte Theodor und zuckte dann hilflos mit den Schultern. Es war schwer einem Außenstehenden seine Sicht zu erläutern. Vieles war mehr intuitiv, da er stets so gelebt hatte. Auf der anderen Seite lebte er nicht immer allein mit seinem Weltbild und allein war es äußerst schwer zu ertragen.

  • Tekuro schaute das Com verstört an. Dann schüttelte er den Kopf und warf es auf seine Hose.


    "Wir können nicht spielen, wenn Belly es nicht erlaubt hat. Ich gab ihm mein Wort. Dir ist das vielleicht egal. Aber mir nicht, weil Belly schon vor 900 Jahren meiner war und es auch in weiteren 900 Jahren sein soll. Ich würde dich gern auf den Stachel ziehen. Aber nicht um jeden Preis, Theo. Und du dürftest auch als mein Mann nicht einfach alles machen. Du würdest alles kaputt machen."


    Was Theodor für eine Lehre meinte, verstand Tekuro nicht. Auch nicht, was er mit der Ur-Essenz meinte. Er hielt stattdessen Theodor für ein bisschen verrückt.


    "Namen bedeuten sehr viel. Ob Patrice vor dir steht oder Moritz ... das ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Bist du nie Moritz begegnet? Moritz ..." Tekuro zog ein sehr unglückliches Gesicht. "... liebt mich nicht. Obwohl er in Pattis Körper steckt! Er findet mich sogar ... abstoßend. Das sind nicht nur Namen. Und vielleicht ist es bei Richard und Roland genau so. Ich will ihn mal sprechen. Irgendwann. Dann sage ich dir, ob es so ist oder nicht. Aber ich bin mir schon jetzt sicher, dass ich recht habe."

    "Not all those who wander are lost."
    J.R.R. Tolkien

  • Theodor musste bei Tekus Erläuterung breit grinsen und tat es folglich auch.


    "Also ehrlich, vor ein paar Wochen ging das noch völlig problemlos und nun hast Du Ladehemmung weil Bellamy Deinen Stachel nicht entsichert? Meine Güte meinst Du ich renne zu Deinem Mann und verpfeif Dich? Und ich glaube er weiß, dass wir beiden uns nicht nur tief in die Augen geschaut haben. Warum bist Du nun so verkrampft? Weil ich es gesagt habe oder? Ich hätte mein Maul halten und Dich gleich rannehmen sollen. Entschuldige ist doch so. Du gibst doch erst die Diva, seit dem ich sagte was ich empfinde. Vergiss einfach was ich sagte, bekommst Du das hin?


    Warum glaubst Du, dass ich Dir etwas kaputt machen möchte? Das Einzige was ich vermutlich gerade ruiniert habe, war das mit uns. Darin bin Meister, sollte ich mir patentieren lassen. Aber das ist nicht Dein Problem, sondern meins.


    Ich meine damit, dass es gleich ist wie man eine Person oder einen Gegenstand bezeichnet. Das was Du meinst ist etwas anders, Du meinst Patti wäre besessen. Das ist leicht herauszufinden, zwei Seelen in einem Körper wären vorzufinden. Richard spielt wie alle anderen Wigbergs in Aktion nur eine Rolle. Es sind Schauspieler Tekuro, aber deshalb sind sie noch lange nicht besessen. Es ist allerdings möglich, dass sie sich derart in der Rolle verlieren, dass sie sich selbst vergessen und nur noch die Rolle leben. Also wirklich in ihr aufgehen, dass sagte ein einer meiner Verwandten", gab Theo zu bedenken und umfasste Tekus Stachel mit knallhartem Griff.

  • In dem Moment, als Theodor seine Hand derart fest um Tekuros Stachel schloss, ächzte Tekuro vor Geilheit. Trotzdem packte er dessen kleinen Finger und bog die Hand wieder auf.


    "Ich hatte es bloß ... vergssen", keuchte er. "Weil es eine alte Gewohnheit war. Ruf Belly an. Ich hab`s ihm versprochen. Kein Spielen mehr, ohne dass er dabei ist. Wobei er ruhig mal auf Patti hätte aufpassen können."


    Letzteres war ein kläglicher Versuch, Bellamy eine Teilschuld zuzuschieben, damit Tekuro nicht ganz so erbärmlich dastand.


    "Patti hat zwei Seelen. Also sind Namen nicht nur Schall und Rauch. Und deine Lehre ist wiederlegt. Jetzt ruf Belly an, oder ich ruf Patti."

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  • Theo gab ein ganz ähnliches Geräusch von sich, da er Tekuros Reaktion auf seinen Griff genüsslich zur Kenntnis nahm.


    "Du hartnäckiger Mistbock", lachte Theo als Teku ihm die Hand aufbog, "in Ordnung ich rufe ihn an. Nun Patti hatte sich über meine Dienst nicht beschwert. Aber ich glaube mit Miles ist er besser dran".


    Theodor schnappte sich das Com von Tekuro und schaute ob die Nummer noch markiert war. Das war sie und so wählte er durch.


    "Na wo steckst Du?", fragte eine tiefe Stimme gut gelaunt am anderen Ende der Leitung.

    "Zuhause und selbst?", fragte Theo Retour.


    Man hörte es am anderen Ende der Leitung schweigen und Teku konnte förmlich sehen, wie die Schräubchen in Bellamys Gehirn ratterten, was gerade los war.


    "Wer bist Du und woher hast Du das Com von Deinem Mann? Ich meine von meinem Mann!", blaffte Bellamy.

    "Achso stimmt, Theo hier, Teku hat mir sein Com gegeben und er bat mich Dich anzurufen und einzuladen. Also fühle Dich angerufen und eingeladen. Du wirst auf der 110. Etage erwartet, Wohneinheit 01. Du solltest Dich beeilen, Tekuro leidet gerade. Ist allerdings nicht meine Schuld, ich habe versucht sein Leiden zu lindern", erklärte Theo so seriös wie möglich.


    "Sag mal... in Ordnung ich bin gleich oben und wehe er ist wund und leer", hörte Teku Belly antworten, ehe er auflegte.

    "Dein Mann kommt hierher und lässt Dich lieb grüßen", schmunzelte Theo und küsste Tekuro sanft auf die Lippen, "sei wieder lieb zu mir".