Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

Der Vernichtungsfeldzug der Choucas gegen die Farisin. Die Kriegsbrigg Choucas fährt unter dem Kommando von Kapitän Silvano de Mancini Patroullen auf der Azursee. Getrieben von den persönlichen Rachegelüsten seines Kapitäns fährt das Schiff mitunter auch inoffizielle Kurse.
Der Vernichtungsfeldzug der Choucas gegen die Farisin. Die Kriegsbrigg Choucas fährt unter dem Kommando von Kapitän Silvano de Mancini Patroullen auf der Azursee. Getrieben von den persönlichen Rachegelüsten seines Kapitäns fährt das Schiff mitunter auch inoffizielle Kurse.
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Tekuro Chud

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Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#1

Beitrag von Tekuro Chud » Di 4. Dez 2018, 16:32

In Beaufort ging ein Schreien durch die Nacht. Er nahm seinen Anfang bei dem verlassen geglaubten Zuckerrübenhof. »Mamaaaaa«, tönte das Heulen eines Mannes durch die Dunkelheit. Eine schwarze Fledermaus raste wie ein Geschoss kreuz und quer durch die Gassen. In regelmäßigen Abständen verwandelte sie sich in einen Mann, der herzerweichend nach seiner Mutter schrie, vergebens auf Antwort lauschte und dann in Tiergestalt weiter raste. Die Nachtwächter waren machtlos gegen den verzweifelten Vampir. Ihnen blieb nur, zu hoffen, dass er sich bald aus ihrem Bezirk entfernte und woanders lärmte. Das einsame Geschrei zog sich hin bis zur Morgendämmerung.

Als ein grauer Streifen sich am Horizont zeigte und die Sterne verblassten, kehrte Tekuro heim zum Rübenhof. Vor Schmerz tobte er durchs Haus. Die Tür flog auf und sein Sohn flüchtete ins Tageslicht, ein blondes Abbild seines Vaters mit zwei lila geschlagenen Augen und blutender Nase.
»Bleib hier«, brüllte es aus der Dunkelheit der Tür. »Mako! Du undankbares Stück Scheiße! MAKO!« Doch Mako hielt nicht an. Das wütende Brüllen wurde erneut zu Geheul. »Makoooo ... mein Sohn!«
Mako schlug die Tür hinter sich zu und flüchtete durch die Morgendämmerung.

Tekuro fuhr herum. Patrice war an der Reihe. Sein Sklave flüchtete nicht. Er saß wie erstarrt auf dem Fußboden und wartete auf den Sturm, der gleich über ihn hinwegtoben würde. »Du«, brüllte Tekuro ihm ins Gesicht und gab ihm einen Hieb gegen die Schläfe. »Ich bring dich um! Ich bring dich um, wenn du wegläufst!«
Ein weiterer Schlag. Patrice ließ alles ohne Gegenwehr über sich ergehen, bis er zu Boden sank. Das Gesicht hatte Tekuro ausgespart. Seine Wut schlug in erneute Verzweiflung um, als Patrice reglos vor ihm lag, um ihn nicht zu provozieren. Er stellte sich nur bewusslos, denn er schaute vor sich hin, dennoch jagte es erneuten Schmerz durch Tekuros Herz.
»Du verlässt mich nicht! Oder? Du machst so was nicht! Du bist ein lieber Patti!«
Er krallte sich von hinten an ihm fest, riss seinen Rachen auf und biss ihm in den Hals, wo er sich festhakte. Er riss Patrice die Hose herunter und nahm sich, was ihm gehörte, tief und brutal. Er trank dabei nur einen einzigen Schluck von dem köstlichen Blut, denn Patrice sollte ein kräftiger Vampir werden, wenn er erwachte. Der Tod würde niemals zwischen ihnen stehen.
Als er von seinem Sklaven abließ, machte dieser keine Anstalten, in den tödlichen Schlaf zu sinken, der sich nach dem Biss einstellen sollte. Stattdessen blieb er putzmunter liegen und presste er sich die Hand auf den stark blutenden Hals. Tekuro starrte ihn verwundert an. Vielleicht dauerte es einfach noch ein bisschen, weil er so wenig Blut von ihm getrunken hatte. Er würde warten. Sie hatten Zeit. Patrice würde ihn in die Ewigkeit begleiten.

Noch immer verzweifelt, blickte Tekuro sich um. »BOLDI«, schrie er die Tür an. »ARBO! BELLY!« Doch keiner der Dreien zeigte sich. Sie trieben sich irgendwo in der Stadt herum, ohne ihn, führten ihr eigenes Leben, in dem er keinen Platz hatte. Sie würden niemals wiederkehren. Er schlug gegen das Türblatt, bis seine Fäuste bluteten, während er immer wieder die drei Namen rief. Plötzlich ließ er ab und wandte sich Nori zu. Ganz langsam ging er vor ihr in die Hocke. Seine Augen schienen in schwarzen Flammen zu stehen. »Du ...darfst ...Tanuki ... nicht ... wegtragen«, sagte er so beherrscht wie möglich und dennoch mit einer unverkennbaren Drohung in der Stimme. Für seine Verhältnisse vorsichtig drehte er sie auf die Seite, zog ihre Hose über das Hinterteil und stellte auch hier die Besitzverhältnisse klar. Nur, dass er sie dabei nicht biss.

Die schlimmste Wut war nach zwei Ficks und endlos vielen Faustschlägen verraucht. Völlig fertig und mit geschwollenen und blutenden Händen kroch Tekuro zu seinem Vater. Er erwartete die Strafe für seinen Ausraster. »Alles«, winselte er unterwürfig, »aber geh nicht weg, Papa!«
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Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#2

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 5. Dez 2018, 14:20

Der Kartentisch, der Biss und andere Erziehungstipps


Teku:
Kaz wird nicht geschlagen^^ der wird vollgejammert

Kaz:
da hat er ja nochmal Glück gehabt, sonst müsste Teku wieder einen neuen Körper suchen g

Teku:
Nah Papa ist heilig^^
Boldi wurde auch nie geschlagen, abgesehen davon, dass der zurückgelangt hätte

Kaz:
aber nicht unsterblich oder noch nicht gg
LOL

Vano:
das sollte Teku sich überlegen, ich kann ihm den Kartentisch zeigen gg

Teku:
Kommt noch, er muss nur vorher vögeln :-D
haha xD

Vano:
wus? auf unserem Kartentisch? niemals!

Teku:
NEIN xD
Bevor Papa unsterblich wird, soll er vögeln und Teku lauter geschwister zeugen

Vano:
Klar warum Calli ein Klavier hat, ich den blöden Tisch. Werfen wir ihn raus. Den Tisch, nicht den Calli gg

Davet:
das ist kein Klavier, dass ist ein Flügel, merkt Dir das doch mal

Kaz:
genau ich werde mich vermehren so wie Archi es getan hat

Vano:
gar nicht?
0
Kaz:
:ugly: er hat überall hunderte Kinder, Nori ist von ihn, Derya und und und und

Vano:
also zwei

Kaz:
:ugly: Arbo und noch zig andere. Ich kenne die alle nicht! Ist das wichtig?

Vano:
Überhaupt nicht ich hänge mich nur ungefragt rein

Davet:
LOL

Kaz:
:verdutzt:

Teku:
xD

Vano:
Wieso hat der Mann denn hunderte Kinder und Du nur eines? Da stimmt doch was nicht

Davet:
Könnte am Sex liegen

Kaz:
ich war tot

Davet:
gut das ist ein Argument g

Vano:
waren wir alle schon, nächster Punkt

Kaz:
:erstaunt: nunja ich hatte keine Frau

Davet:
wie keine Frau? Wäre mir neu das man dafür heiraten muss

Vano:
ja ehrlich gg such Dir eine gute Frau und dann besteig und schwänger sie. Mach das 100 x die Woche und Du hast gleichgezogen gg

Davet:
oder eine sehr wunde Nudel gg

Vano:
oder beides. Hauptsache Du isst viele Kocheier mit Schale am Stück

Kaz:
wegen dem Eiweiß :)

Vano:
ehm... genau :D

Davet:
:misstrauisch:

Teku:
Teku hat einen neuen Plan :-D

Vano:
Dann musst Du zusehen dass Du morgens nicht rumkleckerst, Du kannst Dir keinen Munitionsverlust leisten

Davet:
Vano! LOL

Vano:
ist doch wahr g

Teku:
xD

Kaz:
Ich muss mindesten 300 Kinder zeugen

Davet:
jetzt dreht er durch

Vano:
Viel Spaß bei den Alimenten lol

Kaz:
Ich ziehe die alle selbst groß, per Hand! :sauer:

Vano:
Handaufzuchten sind immer zahm gg

Davet:
das gilt für Vögel nicht für Arashi

Vano:
Doch für die auch, Boldi kann das bestätigten

Boldi:
wus?

Vano:
Na bitte

Davet:
:misstrauisch:

Kaz:
von uns ist niemand zahm, die gefährlichsten von uns werden geboren, weil sie sich durch den Leib der Mutter bis hin zum Lichte in die Freiheit fressen

Vano:
wa :waah:

Teku:
LOL xD

Davet:
das ist eine Metapher!

Vano:
sowas voll eklig

Davet:
gibt ekligere Dinge

Vano:
Nenne uns eines Du Schlaumeier gg

Kaz:
SPINAT! :sauer:

Vano:
verdammt der ist gut :sauer:

Davet:
:D

Teku:
Teku wird Kaz seinen neuen Plan mitteilen, sobald Mama wieder da ist

Ciel:
:verdutzt:

Vano:
warum habt Ihr sie nicht in eine Geisterlaterne gesteckt?

Davet:
gute Idee :)

Vano:
Boldi macht das auch immer so gg

Davet:
Super Boldi ist also Nekromant?

Vano:
gewissermaßen eventuell ja

Kaz:
ja oder nein? Boldi beschwör meinen Mann!

Boldi:
wus?

Vano:
er hat keinen Bock heißt dass, kümmere Dich allein um Deine Scheiße

Davet:
was Du so alles aus anderer Leute Komentaren ableitest gg

Vano:
:D

Kaz:
Dann machte ich es eben allein. Wo ist Brandur? :sauer:

Vano:
Wer ist Brandur?

Teku:
Der arme Boldi *g*

Boldi:
Das ist der Nekro der alle beschworen hat auf Deinem Schiff

Vano:
diese eitige Pestbeule!

Davet:
lecker, Du hast ihn doch darum gebeten

Vano:
wüsst ich aber, warst Du dabei?

Davet:
Nö muss ich auch nicht, Du sagst ja auch ständig was wir sagen, meinen, denken, darf ich dann auch gg

Vano:
touche´Davet

Davet:
also wer wurde nun beschwören Giovanni? gg

Vano:
gg die Mutter von Kazrar, mein Vater, Boldis Vater und noch irgendwer glaube ich. Man ich weiß es doch nicht mehr, ich weiß überhaupt nichts mehr. Außer dass ich Heimweh habe und dermaßen stinksauer bin, dass ich am liebsten alle Seekarten ins Feuer werfen würde. Weil ich die gezeichnet hab. Mache ich aber nicht, weil das fies für die Kollegen wäre oder meinen Nachfolger. Aber ich bin stinkig :/

Boldi:
Na der dumme Quennel.

Davet:
*drück* Das ist schon in Ordnung, Du musst Deinen Frust loswerden. Wir überlegen uns was. Vorher helfen wir Kaz seinen Mann wiederzubekommen. Der muss ja irgendwohin sein g

Vano:
genau Quennel war es. Ciel war total aus dem Häuschen. Eine Schande war das *Boldi und Davet umarm*

Kaz:
wo fangen wir mit der Suche an? Wo ist Arkans Körper? Ich muss wenigstens seinen Körper sichern. Könnt Ihr mich nach Naridien fahren?

Davet:
wenn wir ein Schiff dort hätten ja so im Moment nicht, oder steht die Dschunke schon?

Vano:
weiß ich nicht, muss ich mich mal erkundigen. Falls ja, dann klar machen wir :)

Kaz:
:)

Teku:
Der lag doch im Keller, zusammen mit deinem Körper. Wir hatten euch besucht. Und alles in Ordnung gebracht dank dem Ältesten.

Davet:
Bald werden die Schiffe rübergebracht, einige jedenfalls in den Dhunischen :) vielleicht Deines auch :)

Kaz:
Ich brauche seinen Körper, ganz dringend :/

Teku:
Wozu? Im Keller wolltest du ihn nicht mal ansehen.

Vano:
notfalls mieten wir eben eins, die Heuer für einen Kapitän musst Du nicht zahlen, Du hast zwei dabei

Davet:
Weil er seinen Mann vermisst Tekuro. Nichts ist schlimmer, als nichts mehr von seinem Partner zu haben, dass man anfassen kann. Nichts, kein noch so kleines Geschenk, oder etwas von ihm und wenn es nur seine alte verbogene Lesebrille wäre

Vano:
Was aber nicht heißt, dass ich je so eine gehabt hätte *Davet box*

Davet:
LOL

Teku:
Das versteh ich. Wir holen seinen Körper.

Kaz:
wir müssen ihn konservieren, damit er nicht vergeht :/ er muss erhalten bleiben. Ich möchte ihn in Arashima bestatten im ewigen Eis :/

Teku:
Deinen auch?

Kaz:
nein es geht mir nur um das Andenken von Arkan. Ich war so durchlöchert, dass war nicht normal. Warum nur? Es war schrecklich, schändlich und bestialisch. Dafür werden sie noch büßen :(

Teku:
Es wäre mir aber wichtig. Ich will nicht, dass du da im Keller bist. Oder kann ich dich mit in den Rübenhof nehmen?

Davet:
Klar in den Eiskeller für die Vorräte, man muss eben nur Eisblöcke nachfüllen. Aber es ist Winter, es ist kalt dort können sie lange liegen

Vano:
aha...

Kaz:
:) dann holen wir sie her und Du wirst nicht dort unten neben Arkan betten mein Sohn
3
Teku:
Mach ich! *küss* Dann seid ihr zu Hause. Darf ich auch die Schädel behalten?

Kaz:
Ja natürlich, aber stelle sie dort unten hin, wie ein Mausoleum, wo wir ruhen.

Teku:
Mach ich auch! Du, Papa ... ich hab eine gute Idee für Arkan. *schnurr*

Kaz:
Was denn? :) erzähl :)

Teku:
Wir holen ihn zurück. Und wir packen ihn ... in einen Frauenkörper.

Kaz:
in Ordnung und dann wird er schwanger :D

Vano:
:erstaunt:

Teku:
Genau. Dann hab ich ein Vollgeschwister.

Davet:
die Idee ist effektiv, aber möchte Arkan das auch?

Kaz:
ganz sicher, aber zur Not fragen wir ihn gar nicht gg

Teku:
Er kann ja immer noch wechseln, wenn der Körper verbraucht ist. Nach zehn Kindern oder fünfzehn.

Kaz:
ja das muss Brandur erledigen oder wir müssen endlich den Ältesten retten :/

Teku:
Ist die Idee gut?

Kaz:
Ich bin dabei, er tut es für die Familie und die Beißer und es erleichert mir den Job der Zeugung gg

Teku:
Das ist dann richtige Familie. Mit Mama und Papa und leiblichen Kindern. Ich wär auch gern von Arkan geboren.

Teku:
Papa ...

Kaz:
Du musst nicht aus seinem Schoße entsprungen sein, wie Quelle aus dem Gebirge, denn Du bist jene meiner Freude und Liebe. Eine nie versiegende Quelle Tekuro Chud *küss auf die Stirn*

Vano:
oh :liebe2: *Boldi und Davet küss* Ihr seid meine :)

Kaz:
Ja mein Sohn?

Teku:
Du kannst so schön reden. Ich kann nur dumm rumlabern. Ich wollt sagen, dass ich dich lieb. Und dass Patti einfach nicht einschläft. Ich wollt ihm Unsterblichkeit schenken, der brauch nicht rumpoppen. Aber es klappt nicht.

Kaz:
Ich liebe Dich ebenso mein Sohn. Hast Du ihn gebissen?

Boldi:
*Vano feucht knutsch* Du bist auch meine Quelle. *durchknet*

Teku:
Ja, vorhin. Er blutet, aber er schläft nicht ein.

Vano:
Danke Schnecke, Du musst Dein neues Zuhause noch einrichten. Geh mit Davet und Ma einkaufen :)

Kaz:
hast Du von seinem Blute getrunken, so dass Du seinen Lebenssaft aufgenommen hast?

Boldi:
*Davet muster, Schultern zuck* Lass uns einkaufen. Vano befielt es.

Teku:
Ja, einen großen Schluck. Und ich hab ihn auch gevögelt. Aber er bleibt munter.

Davet:
Das machen wir, am besten in der Stadt, da können wir was essen gehen. Vano drückt sich

Boldi:
Ne Bockwurst wär super. Wieso drückt Vano sich?

Kaz:
das ist seltsam ist er gegen Vampirbisse immun? Beiß gleich mal wen anderes, ein Versuchsopfer. Du hast zu schwach gebissen?

Davet:
weil er nicht gerne einkaufen geht gg das nervt unser Blondie

Teku:
Schau es dir an, das war nicht schwach! *zeig* Wen soll ich beißen? *Boldi mustere*

Boldi:
Guck woanders hin.

Vano:
stimmt ist nicht meins rumlatschen, tausend Dinge angucken, essen hier, essen da und dann was kaufen. Da sitze ich lieber beim Angeln oder über Karten

Davet:
von uns wird keiner gebissen!

Vano:
Boldi will nicht gebissen werden, dass das klar ist *Haken zück* Behalt Deine Zähne bei Dir, dann bleibt der Haken bei mir

Kaz:
doch nicht einen Deiner Leute! Einen Wildfremden um zu überprüfen ob Deine Zähne funktionieren. Wäre mal wieder typisch Archibald, er vermacht Dir schlaffe Zähne *stöhn

Teku:
Wenn ihr alt und klapprig seid, denkt ihr anders darüber. Wen soll ich sonst beißen? Arbo?

Kaz:
Arbo? Dann hast Du eine Alkoholvergiftung Sohn! Du wirst sterben!

Davet:
Beiß doch jemanden der gebissen werden will

Teku:
Du meinst ... meine Zähne sind zeugungsunfähig? *sehr ernst schau*

Vano:
Boldi und wir nicht

Davet:
Zeugungsunfähige Zähne?

Teku:
Na die sind so was wie der Stachel vom Vampir. Mein richtiger Stachel ist nutzlos geworden wegen dem Untotenscheiß. Der kann keine Kinder mehr machen.

Kaz:
Ja mein Sohn, so trocken wie von Archibald nun die Nudel ist, so staubtrocken sind Deine Zähne. Sie führen kein Vampirgift in sich oder was immer Vampire weitergeben. Es kann nur so sein. Ich glaube es liegt am Unfall, er hat Dir keine Macht mitgegeben, wie bei einer Zeremonie. Er infizierte Dich versehentlich

Davet:
unsere Stachel funktionieren noch zum Glück

Vano:
Oh ja, besonders der von Boldi :D

Teku:
Oh nein! Das hat echt noch gefehlt ... scheiße! Verdammt sei Archibald! Ich hoffe, ihm faulen die Eier ab!

Davet:
:ugly:

Kaz:
Er hat das absichtlich getan um die völlig zu entmannen! Die Zähne sind doch echt für den Arsch. Zeig mal her ob sie vampirisch aussehen

Boldi:
Ich hab keinen Stachel.

Teku:
*Maul aufreiß und zähne zeig*

Vano:
*Boldi den Schritt kraul* doch hier fühlst Du ihn? gg

Davet:
Heilige Scheiße, die sehen aber ganz schön lang aus

Boldi:
Das ist kein Stachel, das ist ein Schwanz.

Kaz:
ja aber sie müssen echte Vampirzähne sein *untersuch*

Vano:
das war sicher auch nur eine Metapher Boldi *Arm um die Hüfte leg*

Boldi:
Ihr müsst mal normal reden. *murr*

Kaz:
:sauer: Archibald soll mir unter die Augen treten ich schlag ihn windelweich!

Vano:
Gut wir müssen eh noch ein bisschen miteinander reden, ich dachte beim Angeln *drück*

Teku:
Sind meine Zähne wirklich impotent? *verzweifelt stöhn*

Kaz:
erst wird mein Sohn gebissen, dann läuft Patti weg und er tut nichts dagegen. Bei Dunwin hat der Kerl verschlafen. War ihm total egal

Boldi:
Ich dachte, Davet und ich sollen essen gehen.

Vano:
Belly wollte gebissen werden

Davet:
Ja dass machen wir auch, Du kannst doch danach mit Vano angeln und ein bisschen plaudern

Kaz:
Ich glaube Du hast sterilisierte Zähne Tekuro

Teku:
Mann, wie kannst du nur je in Archibald verknallt gewesen sein? Der ist unzuverlässig.

Boldi:
Wieso will Belly gebissen werden? Was soll der Mist?

Kaz:
das frage ich mich gerade auch, aber er hat Dich gefunden und sich Deiner angenommen, so wie er mir das Wort gab und ich ihm das meine. Wusste ich, dass mich das Leben so aus der Bahn werfen würde? Das mein Leben Monate später verwirkt sein würde? Zerschnuden, geschunden und geschändet mit einer Dauerwurst?

Vano:
Das hat er so gesagt, damit er unsterblich wird. Seine Worte auf der Choucas

Davet:
oh :/

Teku:
Ja, ich soll ihn ficken und beißen.

Kaz:
nein! Du wolltest es auf Arashima tun, in einem Ritual wo er die Segnung von Dir erhält, das ewige Leben. Nicht so widerlich zwischen Tür und Angel. Welche Würde Archi Dir damit genommen hat. Ich bin sehr enttäuscht von ihm.

Boldi:
Na prima. Ich hab Hunger. Könnt ihr mal aufhören, dauernd über Salamis zu reden?

Vano:
liebst Du mich noch?

Teku:
Belly ist mit dem Schoko abedampft, hat es sich anders überlegt.

Kaz:
Salami :verdutzt: :verwirrt: :( Über ein Jahrzehnt hatte ich eine Salami im Po

Boldi:
Klar lieb ich dich. Warum?

Davet:
ehm ja

Vano:
ich liebe Dich auch

Boldi:
Da gehört die aber nicht hin, was soll der Scheiß? Kannst du keinen Dildo nehmen?

Davet:
weil er Mist gebaut hat, aber das erklärt er Dir ein anderes mal. So schlimm ist der Mist nicht, Du musst ihn nur einnorden

Vano:
LOL ja echt

Boldi:
Vano hat Mist gebaut? Was für Mist?

Davet:
wenn man weiß wie knapp Lebensmittel bei manchen Stellen sind, sollte man sich wirklich nicht mit einer Salami verlustieren

Kaz:
Ich habe mich nicht mit der Salami befriedigt! Sie wurde mir gewaltsam in den Arsch gerammt!

Teku:
Ansgar und Davard, die kleinen Huren. Die waren das.

Boldi:
Das hört sich nicht gut an.

Davet:
Er hat Kocheier verschluckt ganz um damit zu üben. Er wollte üben Glaskugeln gefahrlos zu verschlucken die mit hochkonzentriertem Gift gefüllt sind. Er wollte sie schlucken und auf Farisin ins Trinkwasser auswürgen. Das war sein Plan.

Boldi:
Sag mal, hackt`s?! *wütend Vano anschau*

Kaz:
Das war auch nicht gut, ich habe mich um sie gekümmert und dann als ich schwach war, als ich schon müde war überrummpelten sie mich. Stachen auf mich ein. Und als ich spürte wie ich schwächer wurde, griff mir Ansgar in die Haare, riss meinen Kopf in den Nacken und ich spürte wie er mir mit kalter Klinge die Kehle durchschnitt. Schmerzen, unvorstellbare Schmerzen, kalte Klinge - heißer Schmerz. Unerträglich und dann explodierte meine Welt weil mir jemand eine Salami in diesem Moment ins Rektur rammte als ich starb! Kann man respektloser sein *wein*

Vano:
Der Plan war scheiße Boldi. Ich denke mir immer so einen Dreck aus und dann habe ich Schiss vor mir selbst. Ich mach das nicht, ich muss das aus dem Kopf kriegen. Davet ist hier. Du bist an meiner Seite, ich gehöre zu Euch. Gemeinsam werden wir uns rächen aber ich muss Euch nicht rächen. Das passiert wenn ich zuviel Leerlauf habe im Kopf, dann denke ich mir sowas aus

Teku:
Hey, alles gut. *Papa liebevoll in den Arm nehm* Sie kriegen ihre Rache. Wir richten sie ab. Bevor wir sie in gleicher Weise töten. Die Salami ist weg. Und du bist hier. *küss*

Davet:
Dagegen kann man ja was tun. Und hätte Dir das einer erzählt, hättest Du ihm sicher auch was anderes gesagt. Stell Dir vor, James hätte Dir diesen Plan präsentiert. Du hättest ihn windelweich geschlagen für seine Dummheit

Boldi:
Das ist echt hart von Kaz. Wir sollten ihm helfen. Und du machst so ein Scheiß. Vano, dafür müsste man dich eigentlich sperren! Wieso transportierst du das Gift im Körper? Wieso nicht in einer Tasche?

Kaz:
sie hatten doch alles warum mussten sie das tun? Ein Ende, in Ordnung. Es endet alles irgendwann, aber warum so? Wie kommt man auf so etwas Bösartiges. Es klingt so lächerlich, so verdreht und sie wollten mich lächerlich machen *an Teku klammer*

Davet:
ja eine sehr gute Frage, dafür gibt es Taschen Mancini

Teku:
Wollten sie, ist ihnen nicht gelungen. Wir haben ihren Plan durchkreuzt. Sie werden dich wiedersehen müssen. Und mich. Sie werden wissen, wer wir sind. Wir machen ihnen das Leben zum Abgrund.

Vano:
weil ich dachte so kann ich sie nicht verlieren versteht ihr? Die Tasche schon. Und wenn ich sie nicht rausbekomme, bleibe ich im Wasser und vergifte sie mit dem Gift und meinem Kadaver

Boldi:
Also jetzt wirst du wirklich gesperrt. Gibt`s das?

Davet:
*Vano mustere* Rede nicht so über Dich, dass habe ich Dir schon mal gesagt. Gut ich ziehe gleich ich sperre Dich auch

Patrice:
*Kazrars Arm streichel*

Boldi:
Wir sperren ihn und machen vor seinen Augen rum. Dann sieht er, was er verpasst.

Teku:
Die Sau will dich echt allein lassen, Boldi. Du solltest ihn nicht sperren, du solltest ihn ficken.

Boldi:
Also jetzt weiß ich gar nicht mehr, was ich machen soll.

Vano:
Wir helfen Dir Kazrar, wir holen Deinen Mann zurück. Boldi mach das nicht. Ich denke mir immer so ein Quark aus und plane es durch. Das sind so Gedankenspiele, weil nur so ertrage ich dass die noch da sind. Aber wenn ich es dann laut sage oder aufschreibe denke ich mir, bist Du eigentlich verrückt? Und manchmal denke ich, ich bin es wirklich. Auf der anderen Seite weiß ich was ich kann, meine Befähigung kann mir niemand absprechen. Ich weiß zu wem ich gehöre. Ich will Euch nur beschützen, aber dass muss anders gehen. Tut mir leid Schatz.

Boldi:
Du wolltest Davet und mich echt allein hier lassen. Dafür ... ja was? Davet, sprich ein Machtwort! Ich bin durcheinander, er hat meinen Schritt gekrault. Das war pure Absicht, damit ich nicht denken kann.

Davet:
Wir können ihm ja zeigen wie schön es ist, allein zu sein. Du willst uns nicht verlieren Vano. Toll. Weil es zu sehr schmerzt, weil es kein beschisseneren Schmerz gibt. Darum passt Du auf uns auf. Das wir Dich dann verlieren, scheint nicht in Deinen Schädel zu gehen.

Teku:
Ich könnte ihn beißen. Angebot steht.

Vano:
Jetzt reicht es aber! Ich will und werde Euch nicht verlassen! Und verdammt ich will einfach mal wieder mit Dir ficken, darum habe ich Dich gekrault Herr Bouvier-Mancini!

Boldi:
Dann müssen wir dich sperren? *fragend Davet anschau*

Davet:
Hier wird keiner gebissen und schön dass Du so einsichtig bist Vano. Dann halt Dich doch an Deine Worte

Vano:
Nein müsst Ihr nicht, kommt schon

Boldi:
Eine Woche ist angemessen.

Davet:
gut eine Woche Sperre gg

Teku:
Papa, die reden Blödsinn.

Vano:
das ist nicht witzig

Boldi:
Das ist ja auch eine Strafe, weil du ganze Eier runtergeschluckt hast. Ohne zu kauen. Um für Blödsinn zu trainieren.

Davet:
glaub uns, wir fanden das auch nicht witzig. Du lässt Dich von Deiner Wut und Deinem Hass immer mitreißen. Das ist das Problem. Leg das ab und wenn Du sie töten willst, töte sie mit Kalkül

Teku:
Man kann sie auch ficken. *anmerk*

Vano:
Nur drei oder vier ich schwöre es Dir. Ich mache das nicht, so glaubt mir doch

Davet:
Frage - wo ist das Gift?

Kaz:
Ich nehme es! :sauer:

Teku:
Und für wen?

Kaz:
Ansgar diese Bestie, damit wird er leiden immer nur ein bisschen

Teku:
Gute Idee! Wir könnten seine Salami vergiften.

Boldi:
Könnt ihr das Thema mal lassen, mir knurrt schon der Magen.

Vano:
Eigentlich sind die Glaskugeln dafür da, dass man das Gift in einen Brunnen schmeißt, sie zerschellen und geben das Gift frei. Gut dass ginge auch in einer Phiole, aber die kann sich versehentlich öffnen und man würde sich selbst töten. Was man auch tut, falls man sie verschluckt und nicht rausbekommt, ich weiß. Sag nichts Calli. Aber ich wollte nur erklären, warum es in in-sich-geschlossenen-Kugel ist. Es ist ein Kriegskampfstoff. Es befindet sich bei mir an Bord der Choucas.

Davet:
Man ich habe auch Hunger, wollen wir zu Leala oder wollen wir in der Stadt essen? Worauf hast Du Lust?

Kaz:
Dann könnten wir die Kugeln auch in sein Bett legen gg

Teku:
Das geht zu schnell.

Boldi:
Ich will zu Leala. Da gibt`s garantiert Vor- und Nachspeise.

Kaz:
Stimmt oder wir tränken seine Matratze damit, nur einige Tropfen

Teku:
Vano ist schon ziemlich krass drauf. *mustere*

Vano:
Eine Kugel ist so groß wie ein Hühnerei und hochkonzentriert, das pustet locker 1000 - 2000 Menschen um. Also ein Tropfen würde in sofort ins Jenseits befördern gg gut gehen wir zu Ma

Boldi:
Schau ihn nicht so an.

Davet:
Vano *übers Kreuz streich* Du bist ne Marke

Teku:
*Schultern zuck und Rauchstange dreh*

Kaz:
Ja er ist ein Beißer ohne Zähne so wie Boldi und Bellamy

Teku:
Er könnte Patti Gesellschaft leisten. Wenn Boldi mal normal werden würde.

Vano:
*Arm um Boldis Schulter leg* Danke für Deinen Schutz Knubbel. Ich händige es Euch aus, oder geb es zurück. Ich füge mich Eurer Entscheidung

Davet:
wieso sollte er Patti Gesellschaft leisten?

Vano:
Boldi ist mein Mann, wenn er jemandem Gesellschaft leistet dann mir und sonst niemandem :sauer:

Boldi:
Gib es meinetwegen Kazrar. Weil Teku einen an der Waffel hat und gleich aufs Maul kriegt, wenn er die Fresse nicht hält.

Teku:
Ich mein ja nur. *grins*

Boldi:
Und hör auf zu grinsen!

Teku:
*ein paar Schritte wegschlender und qualm*

Patrice:
Gesellschaft wäre nicht schlecht. Es ist ein bisschen langweilig manchmal.

Davet:
Lass Dich nicht provozieren, weder kommst Du weg noch Vano. Dass steht fest. Das Gift ist Eigentum der Krone Vano, dass kommt zurück in den Kriegsbestand. Händige es Ciel aus. Freiwillig. Ein guter erster Schritt. Und falls es eingesetzt werden soll, wird er es Dir genau für den Einsatz wiedergeben

Vano:
*Boldi sanft auf die Narbe küss* ich pass auf Dich auf *ins Ohr flüster

Boldi:
Machst du nicht. Du lässt dir nur wieder irgendwelchen Rotz einfallen. *Vano den Arsch durchknet* Das wird eine beschissene Woche, Davet.

Davet:
Nun er ist gesperrt. Du nicht, ich nicht und wir wollten es testen - zwar für ihn aber wieso nicht auch für uns?

Boldi:
Das sollten wir echt machen. *Davet anschau* Gleich nach dem Essen.

Vano:
Doch ich habe es Dir geschworen *über Boldis Ehering streichel* Ich pass auf Dich auf. Oh wartet, nicht streiten! Ich habe eine wunderbare und echt schöne Neuigkeit für Dich Bold. Ich weiß wo Antoine wohnt und auch bei wem. Antoine ist blond, gut dass dürfte Dir bekannt sein Schatz. Ich habe mich als einen Verwandten von ihm ausgegeben und werde mich bald mit ihm treffen. Was genau möchtest Du dass ich ihm antue? Ich wollte ihn für Dich zeichnen.

Davet:
machen wir, aber dann dürfen wir nicht soviel essen, dass wir rumliegen wie gestrandete Wale. Wer ist Antoine?

Vano:
Der Mann, der Boldi das Gesicht raubte :sauer:

Teku:
Die Sau. Aber wir dürfen dem nix mehr tun.

Vano:
Natürlich dürfen wir das, was ist denn nun mit Dir los? Ich kenne Dich aber mit mehr Biss gg

Davet:
Vano! gg Erzähl was ist mit Antoine, ist er tot?

Boldi:
Du brauchst mich nicht beschützen, indem du Blödfug verzapfst, Vano. Echt. Damit ist mir nicht geholfen.

Teku:
Nee, der Duc hat ihm Absolution erteilt.

Davet:
oh. Weshalb denn das?

Teku:
Keine Ahnung. Der ist blond, dem lassen die alles durchgehen, nur weil er schöne Augen macht. Er hat den Prince beklaut und keinen juckts. Er hat Boldi verstümmelt und das selbe Resultat.

Vano:
Nein, damit hast Du wohl Recht. Weißt Du Renaud hat gesagt, solange ich es aufschreibe und ausspreche ist es auch draußen. Er hat Recht Boldi, ausgesprochen und aufgeschrieben ist eine Befreiung. Ich hab Heimweh nach der Choucas Boldi und ich möchte wieder zur See fahren gemeinsam mit Euch beiden. Da können wir alle so einen Dreck nicht gebrauchen Schatz. Keiner von uns. Falls ich wieder so etwas denke, schreibe ich es nur auf oder spreche es aus. Mehr nicht, ich werde weder was besorgen, noch irgendwie handeln. Außer dass was wir wirklich benötigen für unser Zuhause. Geschworen *um den Hals umarm und ganz fest an Boldi drück* Bitte glaub mir

Boldi:
Ich glaub dir doch. Trotzdem bist du erstmal gesperrt, damit du auch dran denkst. *knutsch*

Teku:
Der raffts nicht, wenn du es ihm nicht deutlicher machst. Kaz weiß, wie man das macht. Stimmt`s, Papa?

Vano:
ja gut, akzeptiert, ich hab es mir ja selbst zuzuschreiben. Auch wenn ich Dich vermisse

Kaz:
Ja wir wissen das, aber Du siehst ja es nützt nichts. Arkan ist trotzdem verschwunden und ich weiß nicht weiter. Wir müssen erneut zu Brandur. Er hat was falsch gemacht. Oder absichtlich falsch gemacht

Davet:
Ich frage mich wer da mehr leidet, aber es muss sein

Teku:
Scheiße, Mama ... *Augen zusammenkneif* Boldi gib mal schnell `ne Rauchstange.

Davet:
*Rauchstange reich* hier nimm

Teku:
Danke. *nehm und tief inhalier* Scheiße ... alles Scheiße.

Boldi:
Kacke, Mann.

Kaz:
ja das ist das Problem wenn sie nicht gehorchen, man verliert sie. Mache Deinem Mann niemals solchen Kummer Silvano. Er sorgt sich, er liebt Dich. Und wie er Dich liebt, dass haben wir in unserem Nest in der Choucas gesehen.

Teku:
Patti ist nicht lieb. Er wird kein Vampir. Wegen Archibald, dem falschen Fuffziger.

Vano:
Ihr habt Recht. Das was ich durchgemacht habe bürde ich Boldi und Davet auf. Davet sogar zum zweiten Mal. Leute es tut mir leid, keine Spinnereien mehr. Ich hab übrigens was für Dich Boldi. Muss es Brandur sein? Warum rettet keiner den Ältesten?

Boldi:
Zuckermaus, was hast du für mich? Der Älteste wäre zuverlässiger als ein Hohenfelde.

Kaz:
So langsam glaube ich Archibald hat Dich mit seinem Biss irgendwie beschissen. Anders kann ich es nicht sagen und ihm wollte ich die alte Heimat zeigen, woher sein Schwert stammt. Das kann er sich abschminken. Das Schwert sollte ich in die Heimat zurücktragen, es wurde beschmutzt

Vano:
Mach die Augen zu und Hand auf *Grins und vorsichtig etwas in Boldis Hand leg*
https://images-na.ssl-images-amazon.com ... BzGUuL.jpg

Boldi:
Eine Muschelkette? *anguck* Hat die eine Bedeutung oder so? Danke, Vano. *knutsch und dabei großzügig ansabber*

Vano:
Eine Muschel kann nur im guten, sauberen Wasser leben. Und sie hat eine Widmung auf der glatten Seite. Mögest Du immer eine Muschel in der Tasche und Sand zwischen Zehen haben. Für Dich Boldi", schmunzelte Vano, küsste ihn fest und innig und wischte ihm liebevoll den Mund sauber. "Eigentlich wollte ich sie Dir geben, wenn ich geheilt bin. Aber ich gebe sie Dir jetzt, weil mein Wort gilt".
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Boldi:
"Hört sich gut an. Aber was bedeutet die Widmung? Du musst das erklären, ich weiß so was nicht."

Vano:
Hab Glück und fühl Dich wohl, dass ist die einfache Übersetzung Schatz. Ich fühle mich bei Dir absolut wohl und geborgen und ich bin glücklich. Und dass ich bei Euch beiden sein darf ist etwas Wunderbares. Drum etwas Kleines für Dich. Davet bekommt später was *grins

Boldi:
Das mag ich, das ist hübsch. *umhäng* Schick. Und jetzt rück das Gift raus. *grins*

Davet:
Ich habe schon einen Anhänger, wunderschön und sehr nützlich. Hier Du darfst ihn auch mal sehen. Ein immerwährender Kalender. Er hat alles überstanden und mich an Vano erinnert. Hier schau. https://www.imagebanana.com/s/1261/6TlbA5Lf.html

Teku:
Sag mal, kann man Toni nicht einfach trotzdem killen? Man müsste es halt so machen, dass der Duc nix davon merkt.

Vano:
Der Trick wäre es außerhalb von Souvagne zu tun Tekuro. Dort wirst Du dann auch nicht bestraft gg

Boldi:
Der ist auch schön. Aber meins ist schöner. Muscheln kann man essen. *Davet knuff*

Davet:
LOL ja dass ist wohl wahr und sie schmecken sogar ziemlich gut *freundlich zurückknuff*

Teku:
Eigentlich wollten wir Arkan in Toni stopfen.

Vano:
Das Gift ist auf der Choucas, ich werde es Dir aushändigen oder Du kannst es Dir von Jaques aushändigen lassen Boldi. Also Ihr beiden richtet die Kajütte für uns drei ein. Es ist nicht einfach eine kleine Kajütte, sondern eine komplette Wohneinheit.

Davet:
Und wie sieht Toni aus?

Vano:
noch niedlich, dass ist ja das Problem. Aber Toni und Arkan, besser nicht

Teku:
Blond und kräftig. Eigentlich hübsch. Ist nur eine Sau. Und müsste mehr trainieren.

Davet:
*Vano durch die Haare streichel* so blond? Oder dunkler gg

Boldi:
Der ist nicht hübsch. Ich hasse seine Visage.

Vano:
die Rache dafür dass ich seine Sturmfrisur ständig zu bändigen versuche

Davet:
Er sagte ja auch noch. Ich werde mit dem Duc reden. Wir sollten mit ihm reden, er weiß was Toni getan hat oder? Sonst hält er sehr große Stücke auf Dich Boldi

Teku:
Ich sag`s euch. Das ist weil die Sau blond ist und scheiße rumgrinst. Der kommt mit allem durch.

Boldi:
Er kann sich gut verkaufen. Ich nicht. Das wird es sein.

Vano:
Gut wieso komme ich dann nicht mit allem durch?

Teku:
Weil ihr nicht so gut rumsülzen könnt wie der. Der lacht und turtelt und meint, jeder bläst ihm alles in den Arsch.

Davet:
Da hast Du es, aber das wird es nicht sein. Denn der Duc gab Dir den Vorzug vor ihm. Oder hast Du einen Pflock in den Hintern bekommen? Dein Bericht über Tekuros neustes Vergehen landete im Feuer. Teku schuldet Dir was.

Teku:
Ich hab nen Pflock in den Hintern bekommen.

Boldi:
Hat er. Das war ziemlicher Mist.

Davet:
Richtig, dass war für Nathan die Nervensäge. Aber danach der Pflock der für diesen Blonden Heini fällig gewesen wäre, für den Dieb, der Bericht ging ins Feuer. Und das war wohl Toni. Er wurde in der Zelle bearbeitet oder?

Vano:
Quatsch Wuschel, er ist in der Zelle gestolpert gg

Davet:
gg ;)

Boldi:
Der hat sich wo draufgesetzt, der Dussel.

Teku:
Der hätte sich fast am Laken erhängt. Leider wurde er vorher rausgelassen.

Davet:
auf einen Schrubberstiel gg

Teku:
Er könnte Patti Gesellschaft leisten. *nachdenk*

Boldi:
Das ist geschmacklos. Echt.

Vano:
Toni? das geht nicht, er ist nicht dafür bestimmt weiter in Boldis Nähe herumzulaufen. Dass macht meinen Mann krank

Boldi:
Macht es.

Teku:
Patti ist auch krank. Der braucht wen zum Spielen.

Vano:
ich bitte Dich, dann lass ihn von einem Heiler behandeln. Aber Toni kommt nicht in die Tüte. Auf keinen Fall. Notfalls wird Toni auf eine sehr lange Reise gehen. Und wer weiß, ob wir ihn je wieder sehen werden. Er wandert aus, segelt über die unendliche See, direkt in sein Apartment im Abgrund

Davet:
Nummer 999 gg

Vano:
gg

Boldi:
Wird er.

Teku:
Papa bummelt. Ich warte schon ewig, dass der sich ein Spieli sucht.

Kaz:
wer ich? ich hatte Arkan und er war die Liebe meines Lebens und kaum ist er verschwunden soll ich mir einen Geliebten suchen? :/

Teku:
Nein, ein Spieli!

Kaz:
einen Sklaven? Aber den hatte ich mir doch schon ausgesucht! Ansgar!

Teku:
Mit dem lass ich Patti nicht spielen. Außerdem dauert das noch ewig. Du brauchst jetzt einen.

Kaz:
Eigentlich wollte ich mir etwas ganz besonderes gönnen. Ein ganz seltenes, stolzes Exemplar, dass sich erst sträuben und mir dann dienen wird. Und nun... so seltsam es klingt, dienen wir alle ihm. Aber stellt Euch das nur vor, was das für ein Gefühl sein muss, wenn man so einen Sklaven sein eigen nennt. Gleich wann man zu ihm kommt, er wird wütend sein, bockig, anmaßend. Aber Schicht für Schicht schält man ihn aus diesen weltlichen Überheblichkeiten und dann bleibt nur noch er selbst. Schutzlos ohne jede Hüllen und wenn man ihn dann berührt, berührt man nicht nur seinen Körper, sondern auch seine Seele. Wenn er merkt, dass all seine Macht machtlos ist, wenn er einem ausgeliefert ist und sich irgendwann in die Führung übergibt, dann wird es ein Festmahl sein diesen Sklaven dass erstmal richtig gemüsslich zu besteigen und durchzureiten bis zum morgen. Er wird so abgerichtet sein, dass er bettelt dienen zu dürfen, er wird gefallen wollen. Aber es ist auch möglich, dass er für immer Ketten tragen muss, da er sein altes Ich nicht ablegen kann. Sind es Schalen oder ist es ein festgewachsener Panzer? Dass müsste man herausfinden".

Teku:
Der wollte dich gestern zu sich holen. Und ich hab dich nicht gehen lassen ... tut mir echt leid. Willst du ihn noch jagen?

Kaz:
nein mein Sohn, er ist geboren um frei zu sein. So soll er mit dem Wind schreiten und dessen Ruf folgen. Er gehört nicht in meine Hand, dass habe ich begriffen. Aber vielleicht einer seiner Brüder oder sein Vater *lach

Boldi:
Du willst den Prince durchreiten? Das ist schräg.


Kaz:
Das wollte ich, nun möchte ich es nicht mehr

Teku:
Und wieso? Klein, blond, biestig. Genau dein Fall.

Davet:
Mit dererlei Aussagen wäre ich vorsichtig. Selbst ein Scherz in diese Richtung ist nicht das was dem Duc gefallen wird

Boldi:
Echt mal. Das ist der Prince, die Krone! Geht`s euch gut?

Teku:
Es war nur ein Gedankenspiel.

Vano:
Euch ist schon bewusst, dass unser Job ist die Krone zu schützen, zu Land, zu Wasser, zu Luft?

Davet:
Lasst solche Gedankenspiele, sonst endet ich vielleicht noch auf dem Pflock :/

Boldi:
Du nicht, aber Teku und Kaz! Mann, Leute! Denkt doch mal nach!

Teku:
Dann macht `nen besseren Vorschlag. *murr*

Vano:
ja wieso überhaupt Du?

Davet:
Na weil ich es gehört habe, ein Familienmitglied bin und nichts sagte!

Vano:
Da wäre Ciel dauergepflockt g

Davet:
Wenn Ihr es hoch mögt, einen Staatsfeind, oder ein fremder Staatsmann. Rammelt Roderich durch oder Felipe gg

Teku:
*Patti tätschel* Mit solchen darf Patti auch nicht spielen. Mann, ich brauch echt zwei Pattis, weil Papa sich nicht auskäst. Habt ihr nicht einen passenden Spieli an Bord, den ihr nicht mehr braucht?

Davet:
es gab hunderte Spielis auf zig Schiffen, Du müsstest sie nur behalten. Oder zumindest einen davon

Teku:
Dann muss ich da eins suchen. Gibt`s das. Belly hast du auch eins von deinen geschenkt.

Boldi:
Du solltest dir wieder Arbeit suchen. Die Freizeit tut dir nicht gut.

Davet:
Sherkal ist kein Spieli sondern ein vollwertiges Mannschaftsmitglied. Aber ich rede von feindlichen Schiffen. Der Prince, die Krone, jeder davon ist tabu. Dass solltest Du als Leibgardist wissen. Gleich was sich Dein Vater wünscht, er kann ja gerne den Herzog von Bongo-Bongo ballern, aber nicht einen unserer Leute. Es gibt da draußen genug kratzbürstige Typen mit Höhenkoller und eigenem Schiff unter dem Arsch, sind nicht alle so geschmeidig wie Vano oder ich. Vor allem Piraten sind es nicht. Es gibt zwei Sorten die einen geben Dir eine Chance alles zu übergeben und lassen Dich ziehen. Die anderen töten sofort. Jene die Dir eine Chance einräumen, erkennst Du an der Sanduhr in der Flagge. Oder schau Dir Obenza an, man sagt ein Ort der nur aus Kriminellen für Kriminelle besteht. Wenn Du da keine Kratzbürste findest, wo dann?

Teku:
Arkan war aus Obenza. Vielleicht sollten wir da mal gucken.

Boldi:
Ich versteh echt nicht, was der ganze Mist soll. Und wie sieht Patti aus? Sag mal, hast du den gebissen?

Davet:
Na bitte, warum solltet Ihr dort nicht fündig werden. Vielleicht findet sich dort auch die eine oder andere verlorene Seele. Während Boldi und ich nachher ein bisschen auf Tour gehen, kümmere Dich um Bev Vano. Der Kurze freut sich und ich mich auch.

Teku:
Ich wollt ihn unsterblich machen. Aber irgendwas klappt nicht. Archibald ist schuld, aber wir finden neue Wege.

Boldi:
Du spinnst ja. Davet, lass uns was essen gehen. Ich verhungere hier gleich.

Vano:
Keine Sorge ich kümmere mich um den Kurzen, Ihr geht einkaufen Ihr zwei Hübschen gg

Boldi:
Erstmal was essen.

Kaz:
Vielleicht muss er zum Heiler und hat irgendwas. Wir sollten da überprüfen lassen. Das ist nicht normal!

Vano:
ganz wie Ihr mögt Schatz, ich bin Zuhause. Also wir sind im Garten. Ich werde dem Kurzen zeigen wie man ein Boot flechten kann. Da lernt er was nützliches. Passt auf Euch auf, ich vermisse Euch jetzt schon

Davet:
Wir bringen Dir was Schönes mit *drück* viel Spaß Euch beiden

Teku:
Zu Benito. Etti schwört auf den.

Kaz:
Ja man sagt er hat sogar den Prince geheilt als der Älteste ihn niedergestreckt hatte. Bodenlose Frechheit, aber heute brauchen wir den alten Sack. Komm! :sauer:

Boldi:
Der schwört auf den, weil die zusammen sind. *Vano knutsch* Man sieht sich. *loslatsch*

Teku:
Etti hatte noch nie Geschmack. *Patrice kraul* Scheiße, hoffentlich ist das nix ernstes. Wo der Älteste wohl jetzt ist?

Vano:
*Boldi und Davet hinterherstarr* man sieht sich... *umdreh und nach Hause geh*

Teku:
Ja, auch tschö, Vano. *finster anstarr* Boldi ist zu sanft mit dem. Der ist zu weichherzig.
Ein Blutbad bleibt ein Blutbad - auch wenn man zu den Überlebenden gehört

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Kazrar
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Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#3

Beitrag von Kazrar » Mi 5. Dez 2018, 14:21

Die Rückkehr des Ältesten


Kaz:
Wir müssen beten! Wir werden schwächer ohne den wahren Glauben. Oh nein. SOHN! Sohn Tekuro sprich zu mir, offenbare Dich mir, bist Du... bist Du vom Glauben abgefallen? *stöhn

Teku:
Ich?! *Papa festkrall* Nie! Er hat dich zurückgeholt. Er hat dir das Leben geschenkt. Ich tu alles für ihn. Aber du jagst nicht mehr. Das wird es sein!

Kaz:
Ich!?! Oh nein, aber ich bin nicht vom Glauben abgefallen. Aber vielleicht sieht er es so? Ich war faul und dekadent. Wir müssen jagen, er muss sehen, was er uns bedeutet. Wie konnte ich nur so unvorsichtig sein!"

Teku:
Ich sag`s ja, du hast gebummelt! Ein Spieli ist so was wie eine Dauerjagd. Da kann man ihn täglich ehren. Erst zu Benito oder erst jagen?

Kaz:
Das Glaube immer so anstrengend sein muss. Als er noch unter uns wandelte sagte er uns was wir tun müssen.

Oma: *umschau*
https://i.pinimg.com/564x/45/62/56/4562 ... 9ac520.jpg

Teku:
"He, Oma. Hast du `nen Ainuwarpriester gesehen? Wir suchen einen."

Oma:
"Das kann durchaus sein... liegt tot bei mir im Kräuterladen... wäre schön gewesen man hätte nach mir gesucht... scheint nicht mehr der Fall zu sein...

Teku:
"Eh..hä...ältester??? Steckst du DA drin?"

Oma:
sicher... ich musste nehmen was ich kriegen kann... es ist nicht so als wäre die Auswahl groß gewesen... aber eine sichere, wenn auch sehr langsame Tarnung... so wo ist der Glatzenprince?

Teku:
"Im ... Palast. Scheiße, Papa! Schau nur! DA!"

Kaz:
*niederknie* Ältester in der schwärzesten Stunde bist Du zu uns zurückgekehrt um uns mit Deiner leiblichen Anwesenheit zu ehren. Vergib uns, wir waren schwach und uneins. Wir haben die Jagd vernachlässigt und die Huldigungen an Dich. In der Fremde ist alles schwierig Ältester.... Arkan hat uns verlassen! Arkan Ältester!

Teku:
Ja, die Mama ist weg! *auf die Knie sink*

Oma:
*Kaz mustere* Die Fremde?... Die Fremde hat mit Deiner Unfähigkeit und Undankbarkeit nichts zu tun. Du hast Dich in Deiner lästerlichen Art an eines meiner Beutetiere gewandt! Du erwartest dass eine heilige Schlange Dich beachtet, aber Du verhandelst mit Ratten? Was bin ich für Dich? Nun siehe, was geschieht, wenn man Sterbliche um den göttlichen Segen bittet. Du wolltest Arkan beschworen haben von einem Nekromanten. Du hast es bekommen.... sei vorsichtig mit dem was Du Dir wünscht Kazrar... es könnte sein... es geht in Erfüllung....

Teku:
Oh, scheiße, Ältester! Papa hat dir immer treu gedient, immer, ich kann es bezeugen. Wie können wir dich so ehren, dass es dir gefällt? Wir wollten nicht lästern, aber wir waren da auf dem Schiff eingesperrt.

Oma:
"Jener dem das Schiff gehörte... er war zuerst bereit mich an Bord zu lassen... was ist geschehen? Er... nun ich spüre großen Blutdurst in ihm... wie ist es mit Euch? Habt Ihr mir aus Angst entsagt?... Dient Ihr nun der Glatze...

Teku:
Scheiße, ja! Aber nur, damit wir über ihn bessere Möglichkeit haben, dir zu huldigen. Wir haben dir nie entsagt, nie! Schau, ich hab dir einen Patti abgerichtet. *zeig*

Oma:
*Patti gelangweilt musterte* er ist völlig ohne Magie ich spüre keinen Funken in ihm, was ist das für eine Kreatur?...

Teku:
Er ist ja auch kein Magier, so wenig wie ich oder Papa. Du meinst, wir müssen dir einen Magier abrichten? Sonst macht es dich nicht satt?

Oma:
"Ich sagte dass er keinen Funken trägt. Jedes Lebewesen trägt den magischen oder nenne es den göttlichen Funken in sich, einige können darauf zugreifen, andere nicht. Er hat keinen Funken in sich, ich glaube ich hörte von Wesen wie ihm. Blunts... jaaa.... Blunts... so nennt man sie in Obenza... Naridien... so unglaublich weit entfernt...", sagte der Älteste und ließ sich als Oma auf den Hintern plumpsen.

Teku:
Tekuro musterte Patrice mit erneuter Besorgnis. "Was ist ein ... Blunts? Ist er krank?"

Oma:
"Sowas in der Art ja... er ist vom falschen Blute... einer der durch die Massen gleitet ohne gesehen zu werden... Stell Dir vor jedes Leben wäre eine Flamme Tekuro. Wir alle leben in der Finsternis und jedes Leben ist eine Flamme. Einige leuchten wie apokalyptische Sonnen so hell durch ihre Macht - dass bin ich. Andere strahlen sehr hell - Magier je nach Macht. Dann gibt es die kleinen normalen Kerzenflammen - der normale Sterbliche... der Purie. Es gibt Flammen die leuchten auf, Flammen die sich so gerade halten, Flammen die verlöschen und vergehen... Zwischen Feuersbrunst und Flämmchen ist alles dabei... die Flammen des göttlichen Funken... und dann gibt es sie! Jene die völlig ohne Flamme geboren werden... die Blunts! In einer Welt aus Finsternis kann sich keine Flamme verstecken... aber jene die Lichtlosen wie sie es sind, sind die Dunkelheit der Apkrypse selbst! Er ist ein Lichtloser!

Teku:
Entsetzt wich Tekuro einen Schritt von Patrice zurück. "Ist das ansteckend? Was macht das? Scheiße, Patti, was soll die Scheiße! Einmal wenigstens könntest du länger als 3 Tage am Stück lieb sein und nicht schon wieder rumspinnen."

Ältester:
"Was er macht? Nichts. Er verfügt über keine aktive Gabe. Aber dieses seelenlose Wesen ohne jegliche Flamme im Herzen ist immun gegen jede Form von Magie... Magie... ein Zustand der Seele... Jene ohne Seele können von der Magie niemals tangiert werden... Untote, Nekromanten, Magier jeglicher Art, Magie jeder Art, sie fließt von ihm ab wie Jauche von der Marmorsäule... sogar Heilmagie... jene die ihn retten könnte vermag dieses seelenlose Geschöpf nicht zu erreichen... Wäre er verwundet und ich würde seine Rettung wünschen... es wäre unmöglich... nicht einmal ein Gott kann die Hand nach einem Lichtlosen ausstrecken... nicht einmal ein Gott! Sie sind die Schatten... die blinden Flecken der Magie... sie sind das Gegenstück von Yang - sie sind Ying - die Finsternis. Jene die nicht gesehen werden können, jene die man anfassen doch niemals berühren kann, jene denen man zuhört aber sie nie erfassen kann - die Lichtlosen... der Volksmund der Magier nennt sie Blunt... Stumpfe.... und sie pflegen sie zu töten... weil nicht sein kann.... was nicht sein darf.... Ob sie tatsächlich eine Seele haben... nun darüber ließe sich streiten.... ich vermute jedes Lebewesen hat eine Seele. Die meisten verwechselen Seelen und Lebensenergie... also die Essenzen.... ich könnte es herausfinden...", bot der Älteste mit einem derart diabolischen Lächeln an, dass jedem klar war, dass diese uralte Frau keine Frau war. Was immer sie war, dass Lächeln in ihrem Gesicht ließ die Umgebungstemperatur um einige Grade sinken.

Teku:
"Dann ... kann ich ihn niemals unsterblich machen?" Tekuro wechselte einen fassungslosen Blick mit seinem Vater. "Wie kannst du herausfinden, ob er eine Seele hat? Musst du ihn dazu ... aufmachen?"

Ältester:
"Ich werde versuchen seine Seele zu verschlingen. Stirbt er dabei, hatte er eine Seele. Es ist ein sehr einfacher Vorgang.... und kann mir nicht gefährlich werden...", lächelte die Frau weise.

Teku:
"Dann ist er ja weg! Nein, das geht nicht. Ich muss mit seiner Hilfe für dich beten. Und es ist sauschwer einen guten Sklaven zu finden, der deiner würdig ist. Papa sucht schon lange, aber er findet keinen."

Ältester:
"Er soll näher treten... ich möchte ihn sehen den Blunt...", forderte der Älteste Tekuro auf.

Teku:
Tekuro leckte sich nervös die Unterlippe. Er zog Patrice vorsichtig an den Kleidern auf die Füße. Nach kurzem Zögern schob er ihn vor zum Ältesten. Patrice blieb erstaunlich ruhig. Tekuro hingegen schlug das Herz bis zum Hals.

Ältester:
Der Älteste machte eine einladende Handgeste. "Setz Dich Lichtloser, es gibt keinen Grund mich zu fürchten. Und gäbe es einen, gäbe es nichts auf der Welt was Dich rettet. Du magst der Magie wiederstehen, aber nicht den weltlichen Dingen, auf die ich ebenso Einfluss nehmen kann und diese widerum auf Dich. Aber ich möchte Dir nicht schaden, solange Du meinen Anhängern nicht schadest. Du wandelst mit ihnen, unter ihnen, wer bist Du Patrice?", fragte der Älteste und schaute ihm genau in die Augen. Die blinden Augen der alten Frau schienen weit mehr zu sehen, als es andere Augen vermochten.

Patrice:
Patrice setzte sich im Schneidersitz hin und erwiderte den Blick. "Du siehst viel, Wesen, das man den Ältesten nennt. Deine endlosen Jahre an Erfahrung machen dich vorauschauender als andere. Aber ich kann deine Frage nicht beantworten."

Ältester:
"Natürlich kannst Du sie beantworten. Ich fragte nicht, wer bist Du wirklich und wahrhaftig? Ich fragte Dich wer ist Patrice? Wer ist die Person, die Patti genannt wird und Tekuro den Beißer begleitet? Man kann sich viele Namen geben, vielleicht bist Du ein Bruchteil dessen oder nichts davon. Auch ich trug einst viele Namen, aber Ältester ist der, der blieb. Das ist es was ich bin, mein ureigenes ich. Älter als Du Dir vorstellen kannst, aber nicht so alt wie manche vermuten. Einem Lichtlosen bin ich auf meinen endlosen Streifzügen noch nie begegnet. Nicht real, ich hörte von Euch, aber traf niemals einen. Und glaube mir, ich traf schon einige Wesenheiten. Es wird bald Zeit dass ich diesen Körper aufgebe.... ich spüre wie er schwächer wird... um mich herum altert... verfällt... ich benötige einen Körper mit großem Potential... die Körper sind mein Tor zu Eurer Welt... große Tore lassen mich großes vollbringen... wie steht es mir Dir.... was verbringst Du?"

Patti:
Patrice musterte die alte Frau, die keine war, interessiert. Nach den Wochen der Langeweile und des untätigen Herumliegens genoss er die Begegnung mit dieser Wesenheit. Er hatte keine Angst. Wie wenig Angst er in der Lage war zu verspüren, war eine seiner größten Stärken, konnte aber auch gefährlich sein. Er hatte Timothèe so wenig gefürchtet wie Vittorio oder Caillou, Boldiszàr so wenig wie der Mann, den sie einst Robby nannten. »Patrice genießt das Spiel mit Tekuro«, erklärte er dem Ältesten. »Tekuro schützt ihn und vor allem tut er eines: Er spricht die Wahrheit. Er ist einfach gestrickt und berechenbar. Patrice fühlt sich wohl bei ihm, auch wenn es manchmal weh tut. Er wünschte nur, die Beißer würden ihren festen Wohnsitz behalten. Patrice liebt das Reisen nicht. Wir sind selten, Ältester. So selten wie deinesgleichen. Was sind deine Pläne?«

Ältester:
"Reisen.... manchmal nötig... oft beschwerlich... meist eine Untugend... man sollte viele Domiziele haben Lichtloser... verborgen eingehüllt in der Heimeligkeit des eigenen Heims... wo ist es schöner? Nirgendwo. Meine Pläne.... mein kleiner Plan ist ein fester Körper für diese Welt... mein großer Plan wird nicht offenbart werden... für einen sterblichen Verstand sind es zu viele Fäden... die ich in Händen halte... ich müsste zu einer Zeit ausholen... ich der ich nicht auf Asamura wandelte.... sondern in einem Land... dass Ihr nur die Aschelande nennt... Dieses Heim hier, sieht nach einem guten Heim aus.... Hat es einen Keller?"

Patrice:
Fragend blickte Patrice in Richtung von Kazrar, da er nur im Nest herumgelegen hatte und nicht wusste, wie das Haus aufgebaut war. Tekuro schien es ebenfalls nich zu wissen. "Wie alt bist du, Ältester?", erkundigte Sich Patrice.

Ältester:
"Als ich meine 300 Jahre überschritten hatte, hörte ich auf zu zählen Lichtloser. Wie alt bist Du meine lichtlose Flamme?", grinste der Älteste.

Patrice:
"26 Jahre. Und es werden nicht mehr werden, als Ainuwar für mich bestimmt hat." Er sagte dies für Tekuro. Der Älteste wusste, dass es für Patrice keine Rettung vor dem Tode gab.

Ältester:
Der uralte Nekromant nickte. "Nicht einen Herzschlag mehr Lichtloser, dass ist Dein Schicksal, Deine Tugend und Dein Untergang. Wie so vieles hat im Leben alles mindestens zwei Seiten. Es ist interessant mit Dir zu sprechen, mehr noch Dich abzutasten, als wärst Du nicht existent. Im Nexus, in den Gefilden der Magie bist Du nicht da... für die Himmelsaugen ein belustigender Zustand..."

Patrice:
Patrice lächelte dünn. "Sie fürchten uns. Sie, die sonst mit den Sterblichen spielen wie eine Katze mit einem Wollknäuel. Denn gegen uns haben sie keine Handhabe. Sie spüren nicht einmal, dass wir da sind. Das Vergnügen ist ganz meinerseits." Er verneigte sich korrekt.

Ältester:
"Sie verkennen die einfachste und simpelste Methode um jedem Lebewesen beizukommen, scharfer Stahl aus der Dunkelheit. Ob Himmelsauge, Lichtloser, Magier, Bettler oder Edelmann - sie alle bluten, sie alle sterben. Die Frage ist nur, wer führt die Klinge am geschicktesten und am heimlichsten? Das ist die Frage, die seit Jahrtausenden gestellt wird, ohne je ausgesprochen zu werden. Eine einzige Klinge kann eine Nation erheben oder zu Fall bringen. Aber sei gewarnt kleiner Lichtloser, es ist nicht die Waffe die zählt. Es ist ein Trugschluss, dass Waffen töten. Es ist der Träger, der tötet. Die Waffe ist nur das Werkzeug".

Patrice:
"Das sind weise Worte. Ich mag ein Gardist sein, doch mein Mentor gab mir eine Weisheit mit auf den Weg, die ich stets im Herzen trage: Nur ein Idiot stellt sich einem Mann entgegen. In all den Jahren hat er nicht einem seiner Opfer ins Gesicht geblickt."

Ältester:
"Oh ich schon vielen Lichtloser, aber ich habe mich stets vorher vergewissert, dass sie auch wirklich tot waren", lachte der Älteste.

Patrice:
Patrice legte den Kopf etwas schräg und lächelte. Neben ihm starrte Tekuro ihn in einer Mischung aus Unverständnis, Erstaunen und Wut an. Natürlich, er kannte nur den unbeholfenen Patrice. "Warum tötet Ihr?", erkundigte Patrice sich.

Ältester:
"Lächerliche Frage... natürlich weil ich es kann. So wie der Skorpion seinen Stachel, halte ich meine Klinge gerne scharf... ich entstamme einer Welt wo Frieden nur eine Illusion ist um seine wahren Ziele durchzusetzen... für mich gibt es keine Ruhe... Rast... ich bin stets bereit mich und die meinen zu verteidigen... wohlwollend und gnädig zu meinen Anhängern... todbringend zu meinen Feinden... wieso sollte ich sie schonen? Es ist Beute... jedes Raubtier hat doch sein Recht auf Beute...".

Patrice:
Patrice nickte. "Das hat es. So lautet das Gesetz des Jägers: Tu, was du tun musst, um zu überleben. Das Brechen des Gesetzes bedeutet den eigenen Tod. Warst du einst ein Mensch?"

Ältester:
"Ja das war ich einst und durch meinen eigenen Fleiß, meine Wissbegier, meine Skrupellosigkeit und mein Schaffen stieg ich auf zu einem Gott. Jede Etappe vor jeder Methamorphose hatte ihre Berechtigung, sie lehrte mich viel. Dir wird dieser Aufstieg verwehrt bleiben", sagte der Älteste und es klang fast als bedauere er dies.

Patrice:
"Mir bleibt alles verwehrt, Unsterblichkeit, Heilung durch Magie, Auferstehung. Aber es macht dieses eine Leben, was ich habe, unendlich wertvoll. Möchtet Ihr etwas essen oder anderweitige Freuden genießen oder wollt ihr ruhen? Wir können schauen, ob unter dem Rübenhof ein Keller zu finden ist."

Tekuro:
"Papa, Brandur hatte ...Recht?", fragte Tekuro verwundert.

Kaz:
Kazrar schüttelte so heftig den Kopf, dass ihm schwindlig wurde. "Der? Niemals! Der hat nur versehentlich gut geraten um uns in die Irre zu führen. Du weißt genau wie hinterhältig ein Hohenfelde ist. Ältester Ihr könnt Euch nicht vorstellen was Brandur behauptete, er sagte er wäre von göttlichem Geblüt! Tekuro bestätige es dem Ältesten wie Brandur es wagte zu lästern".

Tekuro:
Tekuro nickte eifrig. "Er log, er sagte, Ihr wärt nur ein Hohenfelde so wie er!"

Ältester:
"Ich werde nach dem Keller sehen und sobald ich einen Körper um die 30 Jahre mit enormen magischen Potential erhalten habe meine lieben Anhänger, werde ich Arkan zurückrufen und auch diesem einen Körper schenken. Vielleicht seht Ihr dann an Arkans Zuwendung, wie man sich verhalten sollte. Wer band Dich einst in Deinen Körper Kazrar Chud? Brandur? Und dann fragst Du ihn. Ich ein Hohenfelde wie er... mein lieber einfältiger Tekuro... ich bin ein Hohenfelde! Er ist nur dass, was ich ihm zugestand! Eine kleine Laborratte, die dazu diente mich wie alle anderen zu belustigen, zu ernähren, sie waren dass was ich ihnen anzüchtete, wegzüchtete und sie selektierten sich auf meinen Wunsch. Es gab kaum einen der ihren, der es wagte über den Tellerrand hinauszuschauen. Wer von den Ratten drückte die Nase an die Käfigtür und schaute was die Welt draußen bot? Nein keine tat es. Jede Ratte wollte König des Käfigs werden und sie wurden es. Der beste Sklave ist der, der sein Joch für Schmuck hält und sein Dasein in diesem Zustand genießt. Sie taten was ich wollte, sie dachten sogar wie ich wollte. Magier, mächtig, sich selbst zu immer größerer Macht und Brutalität selektierend.... und weshalb? Je größer die Macht je größer mein Mittag.... Er und ein Hohenfelde... Lächerlich... Er ist gegen die wahren Hohenfelde von denen ich abstamme ein Nichts. Vergleiche hier diese Urgewalt von diesem gigantischen ungezähmten Riesenvogel und vergleiche einen Spatz... Der Spatz dass ist Brandur... dieser Urvogel kratzt nicht einmal daran was wir sind... Wir sind Königsmacher und Königsmörder... wenn ich es wünsche erzittern Nationen... warum sucht man mich? Weil ich einst so wundervolle himmelblaue Augen hatte... Augen wie Bellamy... Augen wie Boldiszar... Augen wie Berzan... Augen wie Bedard?... Ich bin unendlich... wir waren einst unendlich... Tekuro... Brandur ist nicht einmal ein Abziehbild von einem Dreck meiner Macht... aber Anwolf sein Körper war hervorrangend... nicht in der Macht wie ich es mir wünsche aber formbar... anschmiegsam wie ein maßgeschneiderten Kleid... dafür züchtet man Schafe nicht wahr?

Tekuro:
»Ihr wisst ... von Belly und Boldi?«, fragte Tekuro misstrauisch. »Und von Berzan? Sind sie ... mit den Hohenfeldes verwandt? Fresst sie nicht auf. Es sind gute Jäger. Würdig. Keiner von ihnen war jemals Beute für auch nur einen Tag. Niemand würde je wagen, Würmer wie Brandur mit Euch auch nur zu vergleichen.« Er gab Patrice einen Tritt.

Ältester:
"Tritt näher Tekuro, so nah wie Du nur kannst, ich habe keine Lust aufzustehen. Ich werde Dir eine kurze Erinnerung schenken", sagte der Älteste.

Tekuro:
Tekuro tat, wie geheißen. Ganz wohl fühlte er sich nicht dabei und hielt den Blick gesenkt, wie er es auch beim Gespräch mit dem Duc tun würde.

Ältester:
Der Älteste legte die kleine, dickliche Hand der Oma auf Tekuros Kopf um ihn zu segnen und gleichzeitig zu beschenken. "So brav und demütig... das erfreut unser altes Herz... ein Blick durch die Augen eines Feindes... auf... mich... einst... vor langer... langer... langer... Zeit... Du darfst meinem alter Ego in die Augen schauen... und erkennen...", sagte der Älteste freundlich und für einen Sekundenbruchteil blitzte in Tekuros Gedanken das Bild eines Mannes auf, dem er scheinbar in das Gesicht schaute. Blass, schwarzhaarig und mit blauen Augen die verboten gehörten und ihm so sehr vertraut vorkamen... https://www.imagebanana.com/s/1261/ZiDmCDV8.html

Tekuro:
Tekuro stutzte. "Boldi in ... dünn!", stellte er fest. "In dünn und hübsch. Belly und Boldi und Berzan ... bist du ihr Vorfahre? Aber sie haben keine Magie. Und sie füttern und ehren dich nicht. Oder etwa doch?"

Ältester:
"Wie kannst Du so etwas behaupten? Hast Du selbst nicht vor kurzem noch gesagt, dass Bellamy ein Jäger wäre ein Beißer? Und Boldiszar nicht auch? Lass sie ihrer Wege gehen, manche Blume verlässt den Garten und die schützende Hand. Aber in ihrem Wildwuchs entfalten sie eine eigene urtümliche Schönheit, eine Wildheit mit der es eine gezüchtete Blume niemals aufnehmen kann Tekuro. So würde es Dein Vater erläutern und jene Wildblumen sind Boldiszar und Bellamy und Generationen vor ihnen. Manchmal versuchen auch Wesen wie ich irgendwo einen Fuß in die Tür zu bekommen und vergessen dann wo es war.... ihre Gesandten... sie vermehren sich... vergessen das alte Wissen... ihre Herkunft... ihr Blut.... aber sie sind von meinem Blute ja... und sie sind frei. Ich hege nicht weiter als Verachtung für die Schwachen und Geknechteten.... wie starb Berzan? Wie starben die Hohenfeldes in Naridien? Und nun sage mir noch einmal in dieses von Falten zerfurchte Leih-Gesicht Brandur wäre aus meinen Lenden", grollte der Älteste.

Tekuro:
Tekuro schüttelte rasch den Kopf. "Nein, das ist ein verdorrter Ast im Stammbaum. Belly und Boldi ... das muss man denen sagen! Ich wusste, er ist ein Beißer, aber warum nur hat er sich so stur? Berzan ... er starb im Kampf, wenn ich mich recht entsinne. Mit Mercer. Sie haben die Himmelsaugen gemeuchelt. Und dabei musste er gehen."

Patrice:
"Drei Armbrustbolzen. Lunge, Leber, Darm. Jeder einzelne wäre tödlich gewesen."

Ältester:
"Ihnen sagen? Sie sind die eiserne Reserve was unser Blut angeht. Wie soll ich Dir das erklären? Stell Dir vor Du hast ein Gestüt von edelster Sorte. Deine Pferde sind stark, schnell, klug und sehr gefährlich. Aber ihre Art ist alt... sehr alt... und sie werden immer weniger... Du findest auch nicht mehr genug andere ihrer Art um sie zu kreuzen.... einer Deiner Hengste suchte sich eine andere Herde... zeugte Flohen.... sie tragen sein Blut in sich... jung... stark... unverfälscht... mit etwas fremden aber guten Einschuss.... lass sie leben... die Freiheit wird sie schmieden.... und eines Tages... dann wenn Du frisches Blut brauchst.... erinnere sie an ihre Herkunft.... sie wissen es schon längst nicht mehr... sie hören ihr Blut nicht singen.... aber sie wissen was wahre Macht ist... denn jeder von ihnen handelt für seine Anhänger so... wie für sich... und manche unter ihnen.... ja manche können sogar lieben... es mag absonderlich klingen... aber dort wo die Brutalität und Grausamkeit am größten ist, da wächst die Rose aus Blut und Asche Tekuro Chud... oder meinst ich wäre bereit zu gehen.... wenn dies nicht sein muss? Vielleicht ist unter all diesen fremden Pferden.... eines dass mein Reittier wird.... das mich trägt... so wie mich Anwolf trug... ein guter kleiner Hengst... stark und schwach zugleich... in der Magie mächtig... aber im Denken nicht frei... Wenn Du Brandurs Worten glaubst ja.... natürlich entstammt er meiner Linie... natürlich trägt er einen Teil meines Blutes in sich... wie jeder Leibeigene der ein Kegel ist... nicht anerkannt, sondern gezeugt für einen Zweck.... ich wäre doch dumm, würde ich nicht das Beste verzehren was diese Welt zu bieten hat... meine Nachkommen... Ich allein entscheide wer bleibt... wer geht... und wie er dass tut.... aber eines solltest Du wissen Tekuro....", sagte der Älteste und nahm ihn fest bei den Schultern. "Am Ende gehen sie alle... es ist nicht die Frage ob jemand geht. Die Frage ist wie. Das wie ist es was immer in Deinem Herzen bleiben wird...

Tekuro:
Tekuro hielt den Blick gesenkt. "Du ... willst Boldi und Belly auffressen?", fragte er so ruhig wie möglich.

Ältester:
Der Älteste klopfte Tekuro auf die Schulter. "Nein, ich fraß Brandur und jene die über mir leben durften. Jene aus alt Almanien sind meine verwilderte Linie. Meine Rückversicherung für schlechte Tage... möge ich in 100 Jahren eine Körper brauchen der mir genehm ist, der mir ein Zuhause ist... vielleicht lebt er in Souvagne.... gleich hier und hat himmelblaue Augen? Oder vielleicht lebt er in Ledwick? Oder in Naridien... wer weiß das schon? Ich wollte Dir erklären, warum es diesen Zweig gibt. Wie ich Dir sagte sie sind meine verwilderten Asche-Rosen Tekuro... sie werden nicht gefressen... sie werden aber auch nicht verzärtelt... sie müssen sich ihren Weg selbst erstreiten... finden sie zu mir.... halte ich meine Hände über sie... ansonsten erfreue ich mich an ihrer puren Existenz... wie an jener von Archibald von Dornburg... ein Vater ist der Vater von Brandur... Archibald von Dornburg ist der Halbbruder von Brandur, Dunwin und Kunwolf... selbstam nur... es braucht immer einen gewissen Spritzer zusätzlicher Brutalität... und das alte Blut kommt wieder völlig zum Tragen... Alastair... dumm und unfähig wie er war... zeugte Archibald... mit einer Frau wie der Deinen.... Deine Nori... eine gute ehrliche, menschenverschlingende Seele... so war auch Archibalds Mutter.... voller Elan... Tatendrang... Weitblick... Archibald ist von meinem Blut und er ist frei... aber meine Linie ist alt... sehr alt... es ist fast 300 Jahre her... als ich mit meinem echten Leib dass letzte mal unsere Linie fortführte... nun kann ich mich nur noch an ihr festhalten... sie entlangwandern... mir einen meiner mir zustehenden Körper nehmen... oder hoffen.... nun hoffen dass einer dieser Türknäufe sich ein passendes Weib oder einen guten Mann wählt und unser alten Blut wieder zu singen anfängt Tekuro... aber auch Dein Blut singt... voller Jagdlust und Tatendrang... deshalb erfreust Du mich und ich werde Euch erfreuen... denn Dein Vater war es... Dein Vater Kazrar... der aus den kleinen Eisenklumpen Ansgar und Dave ein Dolch der Dunkelheit schmiedete.... in der Esse des Schmerzes und sie wurden wunderbar.."

Tekuro:
"Wir werden sie töten", sprach Tekuro fest. "Und vorher mit ihnen spielen, wenn es sicher ist. Sie können nicht weiterleben, sie haben Kazrar gedemütigt und umgebracht. Ihn und Mama. Sag ... muss es ein Magier sein für deine Hülle? Ich habe ... einen Sohn. Mako. Gute Anlagen, aber weich, ich weiß nicht, warum. Er könnte so gut sein. Du kannst ihn haben, wenn er dir genehm ist."

Ältester:
"Wenn Du es schaffst sie zu töten Tekuro, dann haben sie es nicht besser verdient... aber sie haben uns ein klein wenig mit ihrer Herausforderung erfreut. Ja Teku... JA es muss ein Magier sein. Dein Sohn ist nicht schwach, Du bist es der verkennt wie man ihn zu führen hat. Dein Sohn trug vor Dir die Zähne oder nicht? Wie kannst Du es da wagen von Schwäche zu sprechen? Du hast Dir Deine Zähne mit Kazrar ergaunert! Keine Widerrede! Auch das ist eine Leistung, aber eine wahre Mordsleistung erbrachte Dein Sohn. Er weiß wann es Zeit ist das Messer zu ziehen und wann es sich nicht lohnt. Oder wenn die Zeit gekommen ist, wo genau das ein Tabu ist. Du urteilst zu hart und völlig falsch über diesen jungen Jäger. Wie sähe sein Urteil über Dich aus? Hast Du den Schneid Dich einer Meeresbestie in ihrem Element zu stellen? Ihre "Dolche" wachsen nach und prangen in ihrem Maul in drei Reihen Tekuro! Du tauchst hinab mit einem einzigen "Zahn!" Rede nie wieder davon er wäre weich! Das ist Blasphemie!"

Tekuro:
Zerknirscht senkte Tekuro den Kopf. "Es ist richtig. Ich weiß nicht, wie er zu führen ist. Er benimmt sich nicht wie mein Sohn. Er liebt mich nicht. Meidet mich. Hat aber schön mit Patti gespielt. Ich kenne keine Meeresbestien ... von Mako abgesehen. Was soll ich tun mit ihm? Wir finden einen Körper für dich, einen neuen, deiner würdigen Körper. Ich schwöre es dir." Tekuro legte die Faust auf sein Herz.

Ältester:
Der Älteste drückte seinen Zeigefinger auf Tekuros Faust, so dass sie schmerzhaft gegen seine Brust drückte. "Versuch es doch einmal damit. Seid Ihr kein Rudel mehr? Hört man im Rudel nur auf den Verstand? Womit huldigst Du mir? Die Antwort lautet mit dem Herzen. Auch ein schwarzes Herz glüht innen rot Tekuro. Auch Deines, hast Du es für Mako geöffnet? Hast Du ihn willkommen geheißen? Er ist Dein Sohn? Weiß er das? Ja. Spürt er das? Nein. Wieso nicht? Wieso kann Kazrar das spüren und Dir zeigen und Du verweigerst Dich Deinem eigenen Fleisch und Blute. Wenn Du ihn an Deiner Seite wünscht, solltest Du ihm das zeigen. Verliere ihn nicht Tekuro, dass ist ein Schatten den Du nie wieder los wirst, er wird sich wie ein bleiener Umhang auf Deine Seele legen und Du wirst ihn den Rest Deines unendlichen Lebens tragen. Also was hindert Dich?"

Tekuro:
"Dass ich nicht weiß ... wie. Ohne den Stachel einzusetzen und die Zähne. Ich weiß es bei Kazrar allein. Alle anderen ... erscheinen wie Festungen. Ich steh vor ihnen und die Mauern sind riesig, die Tore verschlossen. Von oben schauen sie herunter wie auf einen erbärmlichen Bittsteller. Sie können Nein sagen, wenn ich frage. Drum frage ich nicht. Ich schlage die Tür ein. Oder befehle ihnen, die Zugbrücke hinabzulassen. Aber bei Mako ... funktioniert das nicht."

Ältester:
"Du hast Glück dass Du mir huldigst, denn ich helfe Dir. Du hältst Dich für unfähig, Du bist es aber nicht. Kazrar - Du - Mako. Kazrar kannst Du zeigen dass Du ihn liebst, seinem Enkel der zu einem Teil ein Stück Kazrar ist kannst Du es nicht zeigen? Sieh es einmal von der Seite. Würde Kazrar Dich ablehnen? Oh nein. Aber warum nicht? Weil Euer Verhältnis von Liebe und Respekt getragen wird. Begegnest Du so auch Deinem Sohn, warum sollte er da noch ablehnen? Ich bin wahrlich kein Gott der verbindet, ich bin jemand der seinen Blutzoll verlangt, denn dieser steht mir zu. Aber wie ich sagte kenne auch ich Barmherzigkeit und Gnade für meine treuen Anhänger. Und Du bist mehr als treu, Du bist überaus loyal, aus diesem Grund erkläre ich Dir diese Dinge des Rudellebens, des Familienlebens, mögen sonst andere sich mit diesen Themen befassen wie man sich näherkommt... aber auch einst führte ich ein Leben... ein weltliches Leben vor alle dem... und dennoch war ich immer ein Hohenfelde... wir können lieben und hassen mit maßloser Imbrunst Tekuro... ich weiß was Hass ist... ich weiß was Liebe ist... beides kann vernichtend und verschlingend sein... achte darauf dass Du nicht verschlungen wirst..."

Tekuro:
Tekuro schüttelte rasch den Kopf. "Ich will nicht verschlungen werden. Eure Gnade und Güte ist endlos und jeder Tropfen Blutzoll verdient. Ich werd mir Mühe geben, ja? Ich übe. Es ist schwer. Und macht mich so wütend. Wenn ich ein Nein wittere. Trotzdem, ich lerne. Danke, Ältester. Ich werde Eure wertvolle Zeit wieder gut machen." Er verneigte sich.

Ältester:
"Lerne von Deinem Vater, dafür sind Väter da Tekuro. Übe Dich in Geduld mit Deinem großen Sohn. Er ist es mehr als wert. Und Dein Lichtloser ist eine interessante Wahl wie eine interessante Person. Weißt Du... an dem Tag wo Brandur Aimerics Leben nahm... als er diesen Körper stahl... da dachte ich für einen winzigen Moment er hätte es begriffen... dann hätte ich mich ihm sogar offenbart.... Aber nein... einfältig und gefühlsduselig wie er war... verschenkte er diesen jungen Leib seinem Bruder... anstatt dort selbst einzuziehen und Ansgar glorreich zu vernichten und als erste frische Seele zu verschlingen samt Aimeric und Dunwin... schade... irendwie schade... wir begannen mit ihm das Gespräch... drum soll es mit jenem der sich selbst im Weg stand auch enden... Suche mir einen Körper Tekuro und ich werde Euch Arkan zurückgeben. So war es schon immer, Blut und Gnade gehen Hand in Hand".

Tekuro:
"Ich mag ... meinen Lichtlosen", gab Tekuro zu. "Ihr könntet in Brandur einziehen. Dann wärt Ihr nah an der Krone. So viele Möglichkeiten. Aber vielleicht finden wir noch was Besseres für Euch. Habt Dank. An Blut wird es euch niemals mangeln, so lange es die Beißer gibt."

Ältester:
"Oh ich habe für mein Vorhaben doch ein ganz bestimmtes End-Ciel", lachte der Älteste bei seinem Wortwitz.

Tekuro:
"Wir werden seine Hülle schützen, bis Ihr so weit seid, darin einzuziehen. Wir geben drauf acht. Stimmt`s, Papa?"

Kaz:
Kazrar nickte grimmig. "Wir werden unser Bestes geben, wir sind zu seinem Schutze da und niemand wird es auffallen, wenn in Ciel nicht mehr Ciel wohnt sondern Ihr ehrenwerter Ältester", grinste Kaz.

Tekuro:
Tekuro trat zurück, bekam einen merkwürdigen Gesichtsausdruck, bei dem man sah, wie er mit sich rang und legte einen Arm um Patrice. Er drückte seinen Kopf gegen Patrices Haare und rieb ihn. Es war seine Entschuldigung für die unbeherrschten Schläge. "Ciel würde euch gut stehen, Ältester", sprach Tekuro und als er Patrices Lippen an seiner Stirn spürte, bekam er am ganzen Körper eine Gänsehaut. Er musste sich sehr beherrschen, jetzt nicht erneut Blödsinn anzustellen.

Kaz:
Kazrar rollte mit den Augen. "Nun küss ihn doch einfach wo er schon so lieb zu Dir ist", beharrte sein Vater.

Tekuro:
"Scheiße", keuchte Tekuro, drehte sich um und packte Patrice. Er zog ihn ganz fest an sich und die zwei versanken in einen sehr langen Kuss, der nicht mehr zu enden schien. Irgendwann löste Tekuro sich wieder von Patrice mit einem hochroten Kopf. "Scheiße", wiederholte er leise und rieb sich das Gesicht. Er lächelte.

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Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#4

Beitrag von Davet la Caille » Do 6. Dez 2018, 22:16

Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

Auf dem Markt in Beaufort

Ü18-Story:
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Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#5

Beitrag von Davet la Caille » So 9. Dez 2018, 22:16

Auf dem Markt in Beaufort
Fortsetzung


Boldiszàr
»Mit uns jagen statt gegen uns ... das gefällt mir. Sag Robby das so, das wird auch ihm gefallen. Er liebt es, wenn man diese Symbolik verwendet. Das scheint er von seinen Arashi-Vorfahren geerbt zu haben, auch wenn die Muse der Poesie ansonsten einen riesen Bogen um ihn gemacht hat.« Boldiszàr streckte sich und setzte sich auf, wobei Davets Kopf von ihm herunterrutschte. Er streichelte seine Flanke und stellte Fest, dass der alte Seebär sogar auf seinem Rücken Haare hatte. Boldiszàr kraulte sie ihm. »Was ist, gehen wir Möbel kaufen?«

Davet la Caille
"Stimmt Arashi generell mögen das, es ist bei ihnen eine Kunst. Viele Dinge haben auch klangvolle Namen, was nicht heißen muss dass sie tatsächlich so aussehen oder so sind. Was weiß ich - tausendjährige Eier - das die Eier nicht tausendjahre alt sind, die man da verspeist ist Fakt. Jedenfalls kann man das nur hoffen, sonst ist man bald unter der Erde. Oder die eiserne Kralle, keiner hat eiserne Krallen. Oder sie beschreiben Dinge poetisch, damit sie das Gefühl dass sie dabei empfinden zeitgleich ausdrücken. Ich mag das, es gibt der Sprache was besonderes. Du solltest unseren Koch hören was er so zaubert, dabei ist es auch nur Fischsuppe", lachte Davet leise, küsste Boldi und setzte sich gähnend auf. "Wir müssen einkaufen, sonst ist Vano stinkig. Er verlässt sich auf uns und wir selbst wollen ja auch nicht ohne Möbel leben oder?", erklärte Davet und hielt Boldi das Gurtsystem mit den Haken hin. "Ich benötige Deine Hilfe", erklärte er freundlich.

Boldiszàr
»Brauchst du den Kneifer heute? Du bist schon ganz wund. Lass ihn doch einfach mal weg und wir nehmen ihn so mit, falls du es dir anders überlegst. Du hast selber gesagt, dass das Gurtsystem kneift.« Boldiszàr tippte mehrere wundgescheuerte Stellen an Davets Leib und an seinem Stumpf an. »Wenn du den Kneifer brauchst, helf ich dir natürlich. Musst du wissen. Die Arashi-Symbolik ist merkwürdig. Noch merkwürdiger ist, dass Robby sie verwendet, obwohl er nie wusste, dass er einen Arashi-Mischling zum Vater hatte. Er laberte immer vom Schwarzen Skorpion und dem Stachel. Von Jägern und Beute und vom Gesetz des Jägers.«

Davet la Caille
"Nein im Grunde benötige ich ihn nicht, ich bin dann nur einhändig. Aber Du hast Recht, ich lass ihn ab. Etwas Erholung schadet nicht", schmunzelte Davet. "Nun dass kann ich Dir erklären warum er das tut ohne jemals in Arashima gewesen zu sein. Ob Du es glaubst oder nicht Boldi ist Dir überlassen. Aber ich weiß, dass es eine Tatsache ist. Ob der Mensch es wahrhaben möchte oder nicht, er gehört auch zum Kreislauf der Natur und nicht alles was wir tun ist "freier Wille". Dazu zählen auch unsere Erinnerungen. Es gibt vererbte Erinnerungen, tief in uns selbst eingespeist - wo, ich weiß es nicht. Personen die ein Trauma durchgemacht haben, sagen wir eine Flutkatastrophe speichern das Wissen irgendwo. Vielleicht in ihrem Blut, vielleicht in ihrem Samen, niemand weiß es. Aber ihre Kinder können trotz allem dieses Trauma mit durchleiden, obwohl sie es nicht erlebten. Und noch wichtiger, sie tragen die Lösung des Überlebens in sich, ohne es zu wissen. Sollte es jemals wieder nötig sein, ruft Dein Geist diese Informationen ab und Du wirst leben - während jene die keine solchen Vorfahren hatten sterben werden. Die Natur ist da schlauer als der Mensch denkt und schlauer als der Mensch selbst. Ebenso verhält es sich mit vererbten Verhalten und anderen Informationen. Manche Handlungen führen wir aus und wissen nicht warum, weil man es so macht. Vor Jahren, Jahrhunderten, Jahrtausenden oder sogar Äonen hatte das eine Bedeutung und sollte Tag X kommen - werden wir begreifen was wir da eigentlich tun. So verhält es sich auch mit Sprachmustern oder kleinen Alltäglichen Dingen. Und drum spricht er so, weil er ein Arashi ist, dafür muss er nicht in Arashima gewesen sein. Du bist was Du bist, Du kannst Dein ich nicht wie eine alte Haut abstreifen. Du kannst es versuchen, aber es wird ein täglicher Kampf sein, der zu sein der Du sein möchtest. Und nicht zu dem Ding zu werden, der Du möglicherweise tief in Deinem Blut bist. Lass Dir das eine Warnung sein, eine lieb gemeinte, wir haben die gleiche Zeitbombe im Blut Bold. Sonst wärst Du nicht der Mann der Du heute wärst, oder ich. Anderes Thema - Möbel. Wir dürfen kein Schlafzimmer kaufen, dass hat Vano Dir schon gekauft, denk daran", erinnerte Davet und zog sich an.

Boldiszàr
Ungefragt half Boldiszàr seinem neuen Mann. Davet kam gut mit einer Hand zurecht und Boldiszàr wollte ihn auch nicht als hilfsbedürftig hinstellen, er hatte nur einfach Freude daran, sich nun auch um ihn zu kümmern und wollte zeigen, dass er genau das tun würde. So verschnürte er Davets Hemd hinter dessen Rücken und raffte seine Mähne mit dem Haarband zusammen. »Schick«, befand er, küsste ihn genüsslich, schnürte ihm die Schuhe und zog sich selber an. »Von welcher Zeitbombe sprichst du? Vom Erbe der Agenten? Oder in deinem Fall - dem der Himmelsaugen? Na, hoffentlich stehen wir dann wenigstens auf der selben Seite der Frontlinie, wenn dieser Sprengsatz je hochgeht.« Er räumte fix das Zimmer auf und hielt ihm dann die Tür auf.

Davet la Caille
Davet kraulte Boldi kurz unter dem Kinn als Zeichen dass er ihm dankbar war. "Wir stehen immer auf der selben Seite Schatz, wir sind eine Familie. Aber Deine eigenen Dämonen musst Du bekämpfen, genau wie ich meine. Mein Dämon ist die Magie im Blut der Dreck den mir mein Vater aufbrüdete. Und Deiner? Keine Ahnung, aber Du und Bellamy ihr beide seid knallhart. Und Vano ist es ebenso, wenn es drauf ankommt. Das ist nicht jeder, dass hat nicht jeder, dass kann auch nicht jeder. Sprich dermaßen geradlinig einer Linie folgen, gleichgültig der Konsequenzen. Aber manchmal muss man auch bereit sein, zu erkennen das der eingeschlagene Weg falsch war oder nicht mehr aktuell ist. Und falls Du nur den einen Weg kennst, zwingst Dich keiner weiterzulaufen oder zu segeln. Halte an, erkundige Dich und entscheide dann neu. Das meine ich. Was Dich umtreibt, kannst Du mir erzählen, falls es was gibt. Mich wie gesagt die Magie. Manchmal ist sie da, kratzt an der Oberfläche oder ich "weiß" Dinge, die ich nicht wissen sollte. Aber nur weil ich sie habe heißt es nicht, dass ich sie benutzen muss oder verpflichtet bin, entsprechend zu lernen oder? Das letzte was ich werde ist ein Himmelsauge. Ich habe das 50 Jahre geschafft dem Mist zu entgehen, was wollen die denn jetzt noch von mir? Mich als alten Knacker abholen, der mit 6 Jährigen da die Schulbank drückt und nach deren Willen geformt wird? Dafür bin ich wohl ein bisschen zu alt um ins "Kollektiv" einverleibt zu werden. Und meine Gedanken wären da sicher nicht sonderlich willkommen. Wollen wir unterwegs noch etwas essen? So auf die Hand? Ich bin dran und lade Dich ein", schlug Davet vor und ging gemeinsam mit Boldi zurück zum Marktplatz.

Boldiszàr
Boldiszàr hakte sich, nicht ganz zufällig, an seinem neuen Lieblingsarm von Davet ein. Er konnte nicht sagen, warum, aber er mochte diesen verstümmelten Arm und freute sich, dass er ihn anschauen oder anfassen konnte. »Ich hätt gern ein Schmalzbrot oder so was. Oh nein!« Ein Rakshaner vollführte Kunststücke auf einer im Kreis rennenden Hyäne. Ein zweiter Rakshaner longierte das Tier. Der reitende Rakshaner wechselte gerade in den Handstand. »Wenigstens können sie nicht gleichzeitig flöten«, murrte Boldiszàr. »Was mich umtreibt, ist leicht erklärt. Es ist der Wille, um jeden Preis zu überleben. Für alles Wichtige zu kämpfen wie ein Vieh. Anfangs war es Robby und Essen, später war es Respekt und das Kämpfen für wichtige Dinge wurde zum Beruf. Mit meinem Leben stehe ich für die Krone ein und keiner kommt ohne Erlaubnis an einen der Souvagnes ran, so lange ich auf zwei Beinen stehen kann. Jetzt ist das Wichtigste in meinem Leben Vano, für den ich ebenso bereit bin, alles zu geben. Ergänzt nun um dich. Lass dir eines gesagt sein, Himmelsaugen braucht keine Sau. Sicher kann man hier und da Vorteile sehen, aber es hat Jahrhunderte bestens ohne sie funktioniert. Was für Möbel magst du am liebsten? Dunkle, helle? Massiv oder geflochten? Mit Polster?«

Davet la Caille
Davet ließ sich Boldi gut gelaunt einhaken. Das er die Verstümmelung nicht nur akzeptierte, sondern irgendwie mochte, fasste la Caille als Kompliment auf. "Sie sind immer etwas lauter, schriller, bunter und wilder. Es ist ein ähnlicher Grund wie Deiner Boldi, sie feiern dass sie leben. In jeder Sekunde ihres Daseins. Und Du kämpfst darum. Deshalb auch Deine Gier was das Essen angeht. Es sei Dir gegönnt. Ich habe auch stets bis zu meinem Abgang der Krone gedient und jetzt ist es wieder so. Ich bin sogar Teil davon geworden und Ihr seid es durch mich auch. Privat habe ich Vano stets beschützt, das ist wieder so und Dich gehörst nun ebenfalls an meine Seite, ergo beschütze ich Dich ganz genauso wie ihn, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln. Die Himmelsaugen mögen nützlich sein, das streite ich nicht einmal ab, mich hat nur als kleines Kind schon immer ihre Penetranz genervt. Mit dieser Gabe muss man... nein muss man nicht! Verpflichtet mich die Gabe Magie zu lernen? Nein. Und wenn ich Magie lernen möchte, muss ich ein Himmelsauge werden? Nein. Sehen Himmelsaugen natürlich anders. Du hast nicht umsonst diese Gabe verliehen bekommen, sie brachliegen zu lassen ist gegen Ainuwars Wille. Echt? Er kann sie wiederhaben. War sicher ein Irrläufer bei der Zustellung. So meine ich das", grinste Davet und rempelte Boldi beim Laufen liebevoll an. "Du hast gesehen wie ich meine Einrichtung mag, prunkvoll zusammengeklaut", gibbelte er und steuerte auf einen Brotstand zu. "Bestell worauf Du Lust hast für uns beide. Dann gehts ab zum Schreiner", erklärte Davet und drückte Boldi eine Rauchstange in den Mund, ebenso sich selbst und zündete beide an.

Boldiszàr
»Zwei dunkle Ofenbrote, mit viel Schmalz und ohne Körner. Mit Sauren-Gurken-Scheiben.« Er musste unweigerlich an Patti denken, schüttelte den Gedanken jedoch ab. Er verstand diesen merkwürdigen Mann nicht und wenn er zu sehr über ihn nachdachte, bekam er davon Kopfschmerzen. Er qualmte genüsslich das starke Rauchkraut von Davet, das fast schwarze Rauchschwaden verursachte. Genau als er fertig war, wurden ihnen riesengroße und fingerdicke Schnitten gereicht. »Siehste, hat nur Vorteile, wenn ich mich auf dieser Seite einhake, so kannst du trotzdem essen«, befand Boldiszàr und fraß die Schnitte in Windeseile. »Prunkvoll will ich es nicht unbedingt haben. Aber gemütlich und haltbar, damit man nicht aller paar Jahre neu kaufen muss.«

Davet la Caille
"Ich habe mich doch gar nicht beschwert, im Gegenteil ich finde es gemütlich", antwortete Davet und ließ Boldi auch noch von seinem Brot beißen, da dieser bereits fertig war, bevor er überhaupt angefangen hatte. "Haltbar ist Bongossi Holz, wenn wir etwas fertigen lassen für ein Schiff dann daraus. Lass Dir niemals unter keinen Umständen Teakholz andrehen. Es ist hart, hat eine gute Verwindungssteifigkeit was man für ein Schiff benötigt, aber es ist giftig. Vorerst nebensächlich, aber wenn Du mal beschossen wirst und Dir Teile davon um die Ohren fliegen, möchtest Du keinen giftigen Holzsplitter im Körper stecken haben. Drum niemals Teakholz für Dein Kriegsschiff, oder überhaupt ein Schiff. Denn auch ein Handelsschiff kann überfallen werden, ich muss es wissen, ist sonst mein täglich Brot. Wir kaufen nur einmal und dann wir es gepflegt. Wenn wir ständig neu kaufen müssen, sollten wir den Schreiner aufknüpfen", sagte Davet und schlenderte mit Boldi Richtung Schreinerei. Die Schilder der einzelnen Zünfte hingen über den Läden, so dass sich auch Ortsfremde gut zurecht fanden. Davet betrat mit Boldi die Schreinereistube und schaute sich erstmal um, was dort so ausgestellt wurde.

Boldiszàr
»Was du alles weißt ... ich find das interessant.« Boldiszàr blieb bei Davet eingehakt, als sie das Inventar durchstöberten. »Also was brauchen wir, Bongossi? Oder ist das egal für die Möbel? Wie wäre es mit Sandelholz, das riecht gut.« Sein Blick blieb an einer geflochtenen Couchgarnitur hängen. »Rattan«, las er das Schild. »Ist gar nicht so teuer.«

Davet la Caille
"Alles was uns nicht umbringt, falls es zu Klump geschossen wird Boldi. Was wir nicht hoffen, aber man muss vorausschauend denken. Zeig mal", sagte Davet, drückte Boldi fester an sich um sich das Preisschild anschauen zu können. So konnte er das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. "Sieht gut aus, ist günstig und vermutlich auch leicht zu schleppen. Falls mal was umfällt, dass müssen wir auch bedenken. In Ordnung was benötigen wir? Ein Esszimmer mit einem großen Tisch, sechs bis acht Stühlen, ein Wohnzimmer mit Tisch, Couch und Hockern, einige Kommoden für unsere Kleidung, ein Schlafzimmer haben wir bereits, Waschgelegenheiten für die Schüsseln und Krüge, Regale als Ablagemöglichkeiten. Oder was hältst Du davon, wenn der Bursche vor Ort alles anpassen soll? Sprich er nimmt man und fertig es uns?", schlug Davet vor und hielt Boldi so nah an sich gedrückt.

Boldiszàr
»Du meinst, der richtet uns unsere Dschunke gleich komplett ein? Sag mal, eine ganz dumme Idee - anstatt die Möbel zu erwerben - lass uns gleich den Schreiner kaufen. Der macht hübsche Sachen, ich will den haben. Ich bin jetzt Chevalier, ich kann Leute besitzen«, erklärte er grinsend.

Davet la Caille
"Falls er ein freier Mann ist kannst Du ihn fest anheuern, falls er jemandem gehört, kannst Du ihn abkaufen. Ein Schreiner an Bord ist Gold wert, eine gute Idee. Die Reparaturarbeiten übernehmen sonst die Matrosen. Meist auch sehr geschickt, aber ein Fachmann ist immer etwas anderes. Nur zu, ich bin dabei", freute sich Davet.

Schreiner - Jose Ermecagne:
Der Schreiner kam nach vorne und schaute die beiden freundlich an. "Kann ich behilflich sein? Interessiert Sie etwas besonders?"

Boldiszàr
»Ja, hallo. Wir brauchen sehr viele hochwertige Holzwaren. Für ein Schiff, ein verdammt großes. Ich hatte gerade die Idee, nicht die Möbel zu kaufen, sondern Sie. Sind sie käuflich, wenn ja, welcher Lehnsherr? Wenn Sie ein freier Mann sind, könnten wir sie ansonsten auch fest bei uns anheuern.«

Schreiner - Jose Ermecagne:
"Ich bin ein freier Händler, über welche Größenordnung sprechen wir denn hier? Wie groß ist das Schiff und was soll genau ausstatten?", fragte der Schreiner interessiert.

Davet la Caille
"Alles um es mit einem Wort zu erläutern", grinste Davet. "Wie groß ist die Dschunke?", fragte er Boldi rückversichernd.

Boldiszàr
»Das ist ein ziemlicher Oschi. Die Tordalk ist 163 Meter lang, 55 Meter breit und hat einige Etagen. Also da haben Sie zu tun. Wahrscheinlich müssen Sie ihre Gesellen mitschleppen oder unsere Matrosen einarbeiten.«

Schreiner - Jose Ermecagne:
"Das klingt wirklich nach einem gewaltigen Schiff. Wenn Sie einen Moment warten, dann bespreche ich das kurz und komme direkt wieder", sagte der Schreiner erfreut und verschwandt sofort nach hinten.

Davet la Caille
"163 Meter - 100 Meter mehr als die Choucas. Wie viele Masten hat die Tordalk?", fragte Davet breit grinsend.

Boldiszàr
"Acht", antwortete Boldiszàr und sein gesunder Mundwinkel grinste bis fast zum Ohr. "Und 60 Kabinen. Da haben wir dermaßen viel Platz! Das wird genial. Willst du jemanden mitnehmen, außer deine Mannschaft?"

Davet la Caille
"Ein Achtmaster? Bei den fünf Meeren, jetzt verstehe ich warum Vano blank ist. Aber glaub mir, dass wird er nicht lange sein, mit dem Schätzchen können wir richtig gut was verschiffen. Eine Dschunke, die lässt sich leicht steuern, wenn man weiß wie. Hervorragende Schiffe, wenig Tiefgang. Nun eigentlich wollte ich Euch mit der Aquila begleiten um Euch Geleitschutz zu geben. Aber bei der Größe würde ich sagen, passen doch einige Skorpione auch auf Euer Schiff. Die Aquila wird uns trotzdem folgen, sie ist klein, schnell, wendig und schlagkräftig. Dein Schiff ist ein behäbiger, anmutiger Riese, wir sind sowas wie ein kleiner fieser Vogel. Keine Ahnung wen ich mitnehmen soll, ich habe so niemanden. Ich würde Ciel vorschlagen für die erste Reise, aber ob das Vano mitmacht? Ich meine es wäre eine gute Gelgenheit, dass sie sich aussöhnen und was soll schon auf einer Geschäftsreise passieren? Und wenn einer der Krone dabei ist, neben mir, bekommen wir vielleicht auch einige Aufträge. Das darf man nicht vergessen. Ich denke nicht, dass Ciel vorhatte Dir oder Vano zu schaden. Im Gegenteil, er hat ihm Hals, Hintern und Rübe gerettet. Bei 60 Kabinen bekommst Du die Beißer locker unter Boldi", grinste Davet.

Schreiner - Jose Ermecagne:
Der Schreiner kam wieder nach vorne. "So bei mir wäre alles geregelt, mein Bruder würde allein das Geschäft weiterführen, während ich bei Ihnen angestellt wäre. Ab wann ginge es los und wo liegt das Schiff?", fragte der Mann glücklich.

Boldiszàr
»Ja, die Beißerchen haben genügend Platz und können den anderen Passagieren aus dem Weg gehen, wenn sie wollen. Sie können sich, nachdem wir uns eingerichtet haben, als erstes eine Kabine aussuchen, wo sie ihr Nest einrichten werden. Ich werde ihnen zufällig lauter Rollen von Stoff und Segeltuch da irgendwo liegen lassen, das Robby klauen kann. Da ist er beschäftigt und fühlt sich gut, weil er was für seine Familie tun kann. Prince Ciel sollten wir mitnehmen. Der Kleine ist nicht so fies, wie er manchmal wirkt. Er meint es eigentlich immer gut, nur ist er manchmal damit ungeduldig und richtet einem gleich die Armbrust aufs Herz, anstatt es langsam anzugehen und dann kommt es zum Streit. Aber eigentlich ist er ganz lieb. Wo das Schiff liegt ... weiß ich gar nicht. Das müssen wir Vano fragen.« Boldiszàr guckte sich den Schreiner an. (Wie sieht er aus?)

Davet la Caille
"Ciel ist ein herzensguter Mensch, der es mit seiner Güte oft zu eilig hat. Dadurch fühlen sich andere entweder überfahren oder sogar bedroht. Er möchte sie zum Guten drängen, dabei muss man die meisten sanft an die Hand nehmen und ihnen einfach nur erstmal die richtige Richtung zeigen. Aber das wird er auch noch lernen. Von Erfolg zu Erfolg, denn dann wird er sehen, womit er weiterkam und womit nicht. Aber sagen werde ich es dem Kurzem trotzdem. Ich hab ihn total lieb, die anderen beiden konnte ich noch gar nicht richtig kennenlernen. Ciel mangelt es zudem nicht an Mumm, dass muss ich dazu sagen. Er steht fest für seine Überzeugungen ein und das in seinem Alter. Das ist außergewöhnlich und es freut mich. Er hat sich sogar ohne Geheule Ohrringe von mir stechen lassen. Die meisten hätten da was Angst gehabt, er nicht. Er war da wie ich, einfach nur neugierig. Nun ich meine, er hat auch schon ganz andere Dinge gesehen. Ich möchte dass er sich mit Euch versteht. Er gehört nun auch zu meiner Familie, wie Maximilien, Greg, Dreux so seltsam das klingt. Ich bin froh, über so seltsame Wege eine Familie gefunden zu haben. Da war mein Vater widererwartend doch für etwas gut. Hätte er sicher nicht vermutet. Da fragen wir nachher Vano, der Schreiner kommt zu Leala und Santo ins Haus und wir reisen gemeinsam zum Schiff. Das ist kein Problem. Richtig, wir tun so mit dem Stoff als wäre er spurlos verschwunden und können uns das überhaupt nicht erklären. Geklaute Würstchen schmecken am Besten, frag mal Foufou", lachte Davet.

Schreiner:
Jose Ermecagne war ein kleiner, kräftiger Mann mit großen Händen und schütterem Haar. Er hatte strahlend hellbraune Augen, ein freundliches, wettergegerbtes Gesicht und schien die 60 Lenze schon überschritten zu haben. Aber das sprach für diesen Mann, denn er kannte sich mit seinem Handwerk aus. Gut gelaunt wartete er die Verhandlung der beiden Männer ab.

Boldiszàr
Boldiszàr fand den kleinen bulligen Kerl auf Anhieb sympathisch. Von der Körperform her sahen sie beide sich gar nicht so unähnlich, nur, dass Boldiszàr noch alle Haare hatte und sein Haupthaar auch mit fast 40 noch keinerlei Anstalten machte, sich zu verdünnisieren. »Ich mag den kleinen Prince auch. Ich kenn ihn schon als Kind, da hat er nur Blödsinn gebaut und war bei den Domestiken gefürchtet. Frag mal Belly, den hatte er besonders auf dem Kieker. Aber ich war mit ihm und Unitè B im Krieg und glaub mir, an der Front hat er die Flausen sein gelassen. Er hat sich nicht einen Fehltritt geleistet. Und als wir dann nach Hause zurückkehrten, da war es regelrecht unheimlich, wie still er da war. Man hat regelrecht gehofft, dass er mal wieder Schabernack treibt und auch Maximilien hat sich große Sorgen gemacht. Ciel war quasi über Nacht erwachsen geworden. Nun ist er der Moralapostel, als den du ihn kennst und die Hörner der Jugend kommen nur noch selten durch. Wenn, dann bekommt sie, glaub ich, meist Maximilien zu spüren. Der arme.« Boldiszàr grunzte belustigt und nickte dem Schreiner freundlich zu. »Wie heißen Sie überhaupt?«

Davet la Caille
"Er hat erwachsen werden müssen, er hat Dinge gesehen die kein Kind sehen kann. Aus diesem Grund wurde er ein Mann Boldi. Wofür andere Jahre benötigen, hat er übersprungen um zu überleben. Ich werde Deinen Bruder fragen, was unser Ciel ihm so aufgebürdet hat. Vielleicht lockert er sich etwas an Bord, wenn es wirklich nur um die Fahrt, den Handel und den Spaß geht. Denn eine Schifffahrt bedeutet nicht nur Fahrt Bold, sie bedeutet auch anlanden, vor Anker gehen und sich Dinge anzuschauen die es Zuhause nicht gibt. Das vergessen manche Seebären. Und wir werden genau das tun. Denn mit Dingen die es Zuhause nicht gibt, werden wir Daheim Geld verdienen. Im- und Export Boldi oder so ähnlich", antwortete Davet und drückte ihn an sich.

Schreiner:
"Mein Name ist Jose Ermecagne Herr und ich habe hier mein Geschäft schon etliche Jahre. Meist beschränken wir uns auf kleinere Reparaturen von Edelleuten. Im Gegensatz zu Bauern reparieren sie ihre Möbel nicht selbst. Zum Glück sage ich da nur, sonst wären wir ja Brot los. Selten kommen ganze Aufträge herein, aber auch das findet statt, wie ein besonderer Schrank oder ein Bett. Aber die Auftragslage ist im Moment sehr dünn wisst Ihr? Der Krieg hat alle vorsichtig werden lassen. Auch wenn unser Duc die Grenzen geschlossen und das Schmarotzerpack draußen gehalten hat, auch die Edelleute halten ihr Geld beisammen für finstere Zeiten. Ich hoffe die Grenzen bleiben zu und die Taschen der Edelleute öffnen sich langsam wieder. Nichts wäre schlimmer als wenn unsere Straßen mit Flüchtlingen geflutet würden. Stellt Euch das nur vor, an jeder Ecke Herumlungerer ohne Dach über dem Kopf. Wovon sollen diese Leute leben? Ich sage es Euch sie werden kriminell. Die einen weil sie es nicht anders gewöhnt sind und die anderen weil sie sonst nicht überleben können. Aber schert das die alte Frau, die auf der Straße ausgeraubt wird? Nein, sie hat selbst ihr Päckchen zu tragen. Ich sage Euch meine Herrn, der Duc hat richtig entschieden. Wie meine Mutter immer sagte - was geht das uns an? Das geht uns gar nichts an und Tür zu! So haben wir schon manche Krise überstanden wir Souvagner nicht wahr? Wie wir hörten war der Duca von Ledwick zu besuch. Man munkelte es in allen Gassen in Beaufort, dass wir Staatsbesuch hatten. Habt Ihr den Duca gesehen? Wir haben zwar öfter geschaut, aber auf dem Marktplatz ist nichts gewesen, kein Ausrufer und nichts. Vielleicht war es ein geheimer Besuch oder der Mann wollte einfach nicht gesehen werden. Gut verständlich bei dem was er durchmachen musste. Ich würde gerne ausspucken um meinen Unmut kundzutun, aber in meiner Schreinerei spucke ich nicht", lachte der alte Schreiner.

Boldiszàr
Gut gelaunt drückte Boldiszàr Davet einen Sabberschmatz auf die Lippen, so dass Davet seinen eigenen Oberlippenbart in den Mund gedrückt bekam. »Dann sollten wir auch Prince Linhard mitnehmen. Der sieht älter aus als Ciel, ist aber ein ganzes Stück jünger. Er sieht groß und breit aus, ist aber innerlich irgendwo noch ein kleiner Junge. Er zeigt es nicht, aber ich sehe das. Der ist noch ganz verspielt. Er tut Ciel gut. Und Ciel ihm. Die zwei haben sich sogar eine gemeinsame Kajüte genommen. Vom Handel habe ich keine Ahnung, vom Seehandel noch weniger. Klärst du solche Dinge?«, fragte Boldiszàr hoffnungsvoll. »Ich kann höchstens die Matrosen striezen, zu mehr tauge ich nicht.« Er wandte sich Jose zu, der ihn mit einem wahren Schwall an Worten überflutete. Boldiszàr hörte ihm geduldig zu und hörte sich alles an, wobei er zwischendurch nickte. Am Ende schlug er sich mit der Faust auf die Brust. »Bei Ainuwars verschrumpelten Klöten, Sie haben so was von Recht! Die Kollegen von der Stadtwache hatten eine Zeitlang mit Naridiern zu tun, die sich in jedes leere Haus einnisteten! Seit wir die Mauer haben, ist nahezu Ruhe, die Mauer ist ein Segen!« Er drehte den Kopf und spuckte im hohen Bogen aus dem Fenster, das zum Lüften gerade einen Spalt offen stand.

Davet la Caille
Davet genoss den Kuss und erwiderte ihn mit gleicher Leidenschaft. "Noch nicht Boldi, wir bringen Dir alles bei was Du wissen musst. Als Kapitän gehört das dazu und als freier Händler wie ich einer wurde, natürlich auch. Ich lerne Dich an. Prince Linhard nehmen wir dann ebenfalls mit. Er ist doch der Ehemann von Greg nicht wahr? Ich habe den Burschen schon gesehen, hochgewachsen, sehr dunkle Augen. Ich vermute Ciel wird auch Costantino mitnehmen wollen. Wir sollten das in Betracht ziehen, denn der Mann "versagte" um Vano zu helfen, damit Ciel ihn rettet. Dass er dafür Kopf und Kragen riskierte sollten wir nicht vergessen. Eine Frage, teilen wir uns ein Schlafzimmer, oder bekommt jeder sein eigenes? Ich wäre dafür wir teilen uns ein Schlafzimmer aber für sein privates Zeug, gönnen wir uns jeder ein Zimmer. Du wirst noch lernen warum, Vano stellt gerne alles zu. Auch mit Deinen Sachen", lachte Davet und nickte zustimmend, als Boldi für sie alle ausspuckte.

Schreiner:
"Richtig, überall treiben sich sonst Kriminelle herum. Sie meinen was nicht umzäunt oder ummauert ist, gehört jedem. Keine Ahnung von Kultur diese Naridier. Die sind fast so schlimm wie Zwerge. Ihr habt gehört was die Zwerge mit ihren Verbündeten gemacht haben? Bei Ainuwars fauligen Zähnen, der Abgrund soll die Zwerge holen. Meine Herren, ich könnte mich bereits heute Abend auf den Weg nach Mancini machen. Wo genau soll ich mich dort einfinden? Ein markanter Punkt wäre das Herrenhaus der Mancinis", bot Jose an.

Boldiszàr
»Einverstanden. Ein Dreierbett und dazu bekommt jeder eine gesonderte Kajüte. Dort hätte ich aber auch gern ein Bett, falls man sich mal zurückziehen will. Plus ein Gästebett, falls mal jemand einen schlechten Tag hat, mit dem man sich ausquatschen will und der bei einem pennen soll.« Wer damit gemeint war, war klar. »Sie, Jose, gehen am besten zu eben jenem Herrenhaus. Sagen Sie da, dass Davet und Boldiszàr Sie angeheuert haben für die Dschunke. Und wissen Sie was, Sie haben schon wieder Recht, keine Sau braucht Naridier, man sollte eine Pufferzone um Souvagne ziehen, einen zweiten Wall in tausend Kilometer Umkreis und zwar auch nach unten, gegen die vermaledeiten, verräterischen Zwerge! Vom Duca hab ich auch nichts mitgekriegt, aber wenn, dann wäre der sicher nicht zu übersehen. Soll ein schriller Vogel sein. Einer aus meiner Einheit stammt aus Ledwick.«

Davet la Caille
"Die Zwerge werden bleiben wo sie sind, glaub mir das. Max ist ebenfalls nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen. Aber keiner ist das, sie haben keine Verbündeten gesucht. Sie haben Schlachtvieh gesucht, dass für sie kämpft und stirbt. Da werden die Kriegshunde, Pferde und Vögel besser behandelt, vor allem ehrlicher. Trau keinem Zwerg - das Sprichwort ist schlicht aber wahr. Das Herrenhaus ist wie Boldi schon sagt, genau Ihr Anlaufpunkt Jose. Wir treffen uns nachher dort", antwortete Davet und wandte sich Boldi zu. "So machen wir es, wobei er nicht oft seinen moralischen hat, Du hast ihn nur zu einer sehr emotionalen Zeit kennengelernt. Aber wie er alles mit voller Imbrunst macht, so auch das. Lass ihn runterkommen und gesund werden, Du liebst ihn doch und er liebt Dich auch über alles. Wobei, das Du das tust ist klar, sonst würdest Du kein Zimmer wünschen, wo Du Dich mit ihm aussprechen kannst. So halten wir es, ein gemeinsames Schlafzimmer und jeder bekommt seine Kajüte nach Gusto, wer mal für sich sein möchte, was ausarbeiten muss oder auch einfach etwas lesen möchte oder dergleichen. Ausarbeitungen was Kartenmaterial angeht für die Seewege, dass machen wir gemeinsam in der Kapitänskajüte Boldi. Du musst das direkt von der Pieke auf lernen. Ab nach Hause mit uns, komm", sagte Davet und hakte sich bei Boldi erneut unter.

Schreiner:
"Dann sage ich bis heute Abend die Herren, wir treffen uns am Haus. Danke für die Stelle, ich werde sie nicht enttäuschen. Und Recht so, ein Zwerg zum Abgrund. Sie kommen aus dem Abgrund! Bis heute Abend!", freute sich Jose.

Boldiszàr
»Wohl gesprochen, Jose. Die Abgründigen, so sollte man sie nennen. Bis später«, verabschiedete Boldiszàr sich gut gelaunt bei Jose, umklammerte seinen Lieblingsarm und folgte Davet nach draußen. »Das wird gemütlich auf der Dschunke. Hoffentlich ohne Gefechte, ich mag eigentlich einfach in Ruhe hin und her schippern. Vano ist und bleibt unser Sensibelchen, auch nach der Therapie, vermute ich. Aber das macht nichts, er hat ja uns an seiner Seite. Wollen wir ihm die Überraschung gleich mal mitteilen?«

Davet la Caille
"Das machen wir sofort Boldi. Ab nach Hause mit uns. Sensibelchen was das Private angeht, kann ich unterschreiben. Im Gefecht ist er alles andere als sensibel, er heißt nicht umsonst "der Schlächter", er streichelt die Feinde nicht mit dem Haken oder dem Rapier. Aber möglicherweise ist er genau deshalb so gnadenlos, weil er sensibel ist, er möchte erst gar nicht in die Zwickmühle geraten, Mitleid zu empfinden oder Gnade zu gewähren. Nur ein toter Feind ist ein guter Feind. Und damit hat er auch Recht. Feinde die wir damals bekämpft haben waren Kriminelle, Feinde von uns, der Marine und somit der Krone und Souvagne selbst. Feinde die ich auf hoher See bekämpfe, sind manchmal so arme Dämonen wie wir selbst. Sie schippern für ihr Geschäft wie wir. Drum haben wir das Stundenglas in der Flagge - händige Deinen Plörren, also Deine Besitztümer, freiwillig aus und wir lassen Dich ziehen. Machst Du Anstalten Dich zu wehren gehst Du mit Deinem Kahn samt Mann und Maus ab zu Davy nach unten. Andere führen keine Sanduhr, dass heißt sie werden Dich angreifen und töten. Nur zur Erläuterung was die Flaggen bedeuten. Die meisten rauben nicht nur Güter, sie rauben auch Besatzung. Je mehr Du kannst, je wertvoller bist Du. Kein Pirat der fünf Meere wird einen Navigator töten, wenn es nicht sein muss. Er wird in die Mannschaft gepresst, wie man so schön sagt. Natürlich mit etwas Laufzeit, sofort kann man ihm nicht trauen, er wird jemand unterstellt. Manche sind klug genug eine Heuer zu unterschreiben und freiwillig mitzuziehen. Es gibt aber auch sture Leute die trotz allen Könnens getötet werden müssen. Normalerweise tötet man auch zuerst den Kapitän eines Schiffes um die Gegenwehr der Mannschaft zu brechen. Ein Kapitän wird die Brücke bis zum äußersten verteidigen und er wird die Karten und so weiter verteidigen. Er wird sein Schiff nicht aufgeben. Aber wie gesagt, es gibt auch kluge Köpfe unter ihnen die sagen hier hast Du unsere Ladung, lasst und ziehen. Wir akzeptieren dass. Andere nicht. Du kennst Vano und mittlerweile so einige Salzbuckel und weißt wie sie zu ihren Schiffen stehen, einschließlich mir. Für uns sind es lebende Personen, keiner gibt sie leichtfertig auf. Aber bevor alle an Bord sterben, würde ich das Schiff aufgeben. In letzter Konsequenz - nie leichtfertig. Drum war es auch so eine bodenlose Dreistigkeit unsere Schiffe zu stehlen vom Kaisho. Max erzählte mir davon. Ich freue mich mit Dir und Vano zusammen zu leben und mir das Schlafzimmer zu teilen. Hund im Bett oder nicht?", grinste Davet.

Boldiszàr
»Kein Hund im Bett«, bellte Boldiszàr. »Weder Fou noch den dicken Roderich! Die schlafen in ihren Körbchen oder außerhalb der Kabine! Ich hab keinen Bock, dass die mitlecken oder mitrammeln oder alles vollsabbern. Gut, ich sabbere selbst, aber es ist Menschensabber von eurem Mann, also kein Gemecker!« Er atmete durch, um sich wieder zu beruhigen. »Der Diebstahl unserer Flotte muss für die Salzbuckel gewesen sein, als hätte man ihre Frauen geschändet. Einen Teil der Flotte mussten sie sogar abfackeln. Aber das wird künftig nicht mehr geschehen.« Er zog Davet fester an sich.

Davet la Caille
"So fühlt es sich an, als gesteht Dir Deine Frau jemand hätte sie... ehm und Du weißt auch noch wer und kannst dem Schwein nicht die Haut vom Leib ziehen. Jedenfalls noch nicht. Alles klar, mich musst Du da nicht überzeugen, ich habe Foufou sogar ein Körbchen gekauft. Roderich bekommt auch eines und wir stellen sie in Vanos Kabine. Die Tür kann ja offen bleiben, aber unser Schlafzimmer ist Foufou frei und Roderich frei. Nein die lecken nicht mit rum, bei Ainuwars alten Zitzen, Boldi, dass ist ja pervers", lachte Davet und küsste ihn glücklick. "Wir beide sind uns einig, da muss Vano einlenken. Foufou bleibt aus dem Bett. Dafür darf im Bett bei mir gegessen und getrunken werden", freute sich Davet.

Boldiszàr
»Wir machen es uns richtig schön auf der Tordalk. Die Hunde werden es gut haben, aber nicht in unserem Bett, sondern außerhalb davon. Roderich kann überhaupt nichts, ich glaub er ist strunzdumm, er beherrscht nicht einen Befehl. Kein Sitz, kein Platz, der latscht einfach rum und schnüffelt alles an. Nicht mal Ratten jagt er. Aber ich mag das gemütliche Viech irgendwie. Hat Vano mir geschenkt. Dass es ein Abschiedsgeschenk sein sollte, habe ich erst jetzt begriffen.« Er schnaufte. »Komm, wir teilen ihm mit, dass wir fortan zu dritt sind und dass wir einen Schreiner angeheuert haben.« Er kaufte ihnen beiden noch eine Wegzehrung, dann machten sie sich auf den Heimweg.

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