Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt. Die ├╝berlebenden V├Âlker beginnen zu ahnen, dass der Schl├╝ssel zur Herrschaft ├╝ber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W├Ąhrend die Almanen auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb├╝nde der Schatten sehen in der Magie die m├Ąchtigste Waffe und f├╝r die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

Der Vernichtungsfeldzug der Choucas gegen die Farisin.
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Robere Tekuro Chud-Moreau
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Rote Laterne

Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#1

Beitrag von Robere Tekuro Chud-Moreau » Di 4. Dez 2018, 16:32

In Beaufort ging ein Schreien durch die Nacht. Er nahm seinen Anfang bei dem verlassen geglaubten Zuckerr├╝benhof. ┬╗Mamaaaaa┬ź, t├Ânte das Heulen eines Mannes durch die Dunkelheit. Eine schwarze Fledermaus raste wie ein Geschoss kreuz und quer durch die Gassen. In regelm├Ą├čigen Abst├Ąnden verwandelte sie sich in einen Mann, der herzerweichend nach seiner Mutter schrie, vergebens auf Antwort lauschte und dann in Tiergestalt weiter raste. Die Nachtw├Ąchter waren machtlos gegen den verzweifelten Vampir. Ihnen blieb nur, zu hoffen, dass er sich bald aus ihrem Bezirk entfernte und woanders l├Ąrmte. Das einsame Geschrei zog sich hin bis zur Morgend├Ąmmerung.

Als ein grauer Streifen sich am Horizont zeigte und die Sterne verblassten, kehrte Tekuro heim zum R├╝benhof. Vor Schmerz tobte er durchs Haus. Die T├╝r flog auf und sein Sohn fl├╝chtete ins Tageslicht, ein blondes Abbild seines Vaters mit zwei lila geschlagenen Augen und blutender Nase.
┬╗Bleib hier┬ź, br├╝llte es aus der Dunkelheit der T├╝r. ┬╗Mako! Du undankbares St├╝ck Schei├če! MAKO!┬ź Doch Mako hielt nicht an. Das w├╝tende Br├╝llen wurde erneut zu Geheul. ┬╗Makoooo ... mein Sohn!┬ź
Mako schlug die T├╝r hinter sich zu und fl├╝chtete durch die Morgend├Ąmmerung.

Tekuro fuhr herum. Patrice war an der Reihe. Sein Sklave fl├╝chtete nicht. Er sa├č wie erstarrt auf dem Fu├čboden und wartete auf den Sturm, der gleich ├╝ber ihn hinwegtoben w├╝rde. ┬╗Du┬ź, br├╝llte Tekuro ihm ins Gesicht und gab ihm einen Hieb gegen die Schl├Ąfe. ┬╗Ich bring dich um! Ich bring dich um, wenn du wegl├Ąufst!┬ź
Ein weiterer Schlag. Patrice lie├č alles ohne Gegenwehr ├╝ber sich ergehen, bis er zu Boden sank. Das Gesicht hatte Tekuro ausgespart. Seine Wut schlug in erneute Verzweiflung um, als Patrice reglos vor ihm lag, um ihn nicht zu provozieren. Er stellte sich nur bewusslos, denn er schaute vor sich hin, dennoch jagte es erneuten Schmerz durch Tekuros Herz.
┬╗Du verl├Ąsst mich nicht! Oder? Du machst so was nicht! Du bist ein lieber Patti!┬ź
Er krallte sich von hinten an ihm fest, riss seinen Rachen auf und biss ihm in den Hals, wo er sich festhakte. Er riss Patrice die Hose herunter und nahm sich, was ihm geh├Ârte, tief und brutal. Er trank dabei nur einen einzigen Schluck von dem k├Âstlichen Blut, denn Patrice sollte ein kr├Ąftiger Vampir werden, wenn er erwachte. Der Tod w├╝rde niemals zwischen ihnen stehen.
Als er von seinem Sklaven ablie├č, machte dieser keine Anstalten, in den t├Âdlichen Schlaf zu sinken, der sich nach dem Biss einstellen sollte. Stattdessen blieb er putzmunter liegen und presste er sich die Hand auf den stark blutenden Hals. Tekuro starrte ihn verwundert an. Vielleicht dauerte es einfach noch ein bisschen, weil er so wenig Blut von ihm getrunken hatte. Er w├╝rde warten. Sie hatten Zeit. Patrice w├╝rde ihn in die Ewigkeit begleiten.

Noch immer verzweifelt, blickte Tekuro sich um. ┬╗BOLDI┬ź, schrie er die T├╝r an. ┬╗ARBO! BELLY!┬ź Doch keiner der Dreien zeigte sich. Sie trieben sich irgendwo in der Stadt herum, ohne ihn, f├╝hrten ihr eigenes Leben, in dem er keinen Platz hatte. Sie w├╝rden niemals wiederkehren. Er schlug gegen das T├╝rblatt, bis seine F├Ąuste bluteten, w├Ąhrend er immer wieder die drei Namen rief. Pl├Âtzlich lie├č er ab und wandte sich Nori zu. Ganz langsam ging er vor ihr in die Hocke. Seine Augen schienen in schwarzen Flammen zu stehen. ┬╗Du ...darfst ...Tanuki ... nicht ... wegtragen┬ź, sagte er so beherrscht wie m├Âglich und dennoch mit einer unverkennbaren Drohung in der Stimme. F├╝r seine Verh├Ąltnisse vorsichtig drehte er sie auf die Seite, zog ihre Hose ├╝ber das Hinterteil und stellte auch hier die Besitzverh├Ąltnisse klar. Nur, dass er sie dabei nicht biss.

Die schlimmste Wut war nach zwei Ficks und endlos vielen Faustschl├Ągen verraucht. V├Âllig fertig und mit geschwollenen und blutenden H├Ąnden kroch Tekuro zu seinem Vater. Er erwartete die Strafe f├╝r seinen Ausraster. ┬╗Alles┬ź, winselte er unterw├╝rfig, ┬╗aber geh nicht weg, Papa!┬ź
"Not all those who wander are lost."
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Die flei├čige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#2

Beitrag von Silvano de Mancini » Mi 5. Dez 2018, 14:20

Der Kartentisch, der Biss und andere Erziehungstipps


Teku:
Kaz wird nicht geschlagen^^ der wird vollgejammert

Kaz:
da hat er ja nochmal Gl├╝ck gehabt, sonst m├╝sste Teku wieder einen neuen K├Ârper suchen g

Teku:
Nah Papa ist heilig^^
Boldi wurde auch nie geschlagen, abgesehen davon, dass der zur├╝ckgelangt h├Ątte

Kaz:
aber nicht unsterblich oder noch nicht gg
LOL

Vano:
das sollte Teku sich ├╝berlegen, ich kann ihm den Kartentisch zeigen gg

Teku:
Kommt noch, er muss nur vorher v├Âgeln :-D
haha xD

Vano:
wus? auf unserem Kartentisch? niemals!

Teku:
NEIN xD
Bevor Papa unsterblich wird, soll er v├Âgeln und Teku lauter geschwister zeugen

Vano:
Klar warum Calli ein Klavier hat, ich den bl├Âden Tisch. Werfen wir ihn raus. Den Tisch, nicht den Calli gg

Davet:
das ist kein Klavier, dass ist ein Fl├╝gel, merkt Dir das doch mal

Kaz:
genau ich werde mich vermehren so wie Archi es getan hat

Vano:
gar nicht?
0
Kaz:
:ugly: er hat ├╝berall hunderte Kinder, Nori ist von ihn, Derya und und und und

Vano:
also zwei

Kaz:
:ugly: Arbo und noch zig andere. Ich kenne die alle nicht! Ist das wichtig?

Vano:
├ťberhaupt nicht ich h├Ąnge mich nur ungefragt rein

Davet:
LOL

Kaz:
:verdutzt:

Teku:
xD

Vano:
Wieso hat der Mann denn hunderte Kinder und Du nur eines? Da stimmt doch was nicht

Davet:
K├Ânnte am Sex liegen

Kaz:
ich war tot

Davet:
gut das ist ein Argument g

Vano:
waren wir alle schon, n├Ąchster Punkt

Kaz:
:erstaunt: nunja ich hatte keine Frau

Davet:
wie keine Frau? W├Ąre mir neu das man daf├╝r heiraten muss

Vano:
ja ehrlich gg such Dir eine gute Frau und dann besteig und schw├Ąnger sie. Mach das 100 x die Woche und Du hast gleichgezogen gg

Davet:
oder eine sehr wunde Nudel gg

Vano:
oder beides. Hauptsache Du isst viele Kocheier mit Schale am St├╝ck

Kaz:
wegen dem Eiwei├č :)

Vano:
ehm... genau :D

Davet:
:misstrauisch:

Teku:
Teku hat einen neuen Plan :-D

Vano:
Dann musst Du zusehen dass Du morgens nicht rumkleckerst, Du kannst Dir keinen Munitionsverlust leisten

Davet:
Vano! LOL

Vano:
ist doch wahr g

Teku:
xD

Kaz:
Ich muss mindesten 300 Kinder zeugen

Davet:
jetzt dreht er durch

Vano:
Viel Spa├č bei den Alimenten lol

Kaz:
Ich ziehe die alle selbst gro├č, per Hand! :sauer:

Vano:
Handaufzuchten sind immer zahm gg

Davet:
das gilt f├╝r V├Âgel nicht f├╝r Arashi

Vano:
Doch f├╝r die auch, Boldi kann das best├Ątigten

Boldi:
wus?

Vano:
Na bitte

Davet:
:misstrauisch:

Kaz:
von uns ist niemand zahm, die gef├Ąhrlichsten von uns werden geboren, weil sie sich durch den Leib der Mutter bis hin zum Lichte in die Freiheit fressen

Vano:
wa :waah:

Teku:
LOL xD

Davet:
das ist eine Metapher!

Vano:
sowas voll eklig

Davet:
gibt ekligere Dinge

Vano:
Nenne uns eines Du Schlaumeier gg

Kaz:
SPINAT! :sauer:

Vano:
verdammt der ist gut :sauer:

Davet:
:D

Teku:
Teku wird Kaz seinen neuen Plan mitteilen, sobald Mama wieder da ist

Ciel:
:verdutzt:

Vano:
warum habt Ihr sie nicht in eine Geisterlaterne gesteckt?

Davet:
gute Idee :)

Vano:
Boldi macht das auch immer so gg

Davet:
Super Boldi ist also Nekromant?

Vano:
gewisserma├čen eventuell ja

Kaz:
ja oder nein? Boldi beschw├Âr meinen Mann!

Boldi:
wus?

Vano:
er hat keinen Bock hei├čt dass, k├╝mmere Dich allein um Deine Schei├če

Davet:
was Du so alles aus anderer Leute Komentaren ableitest gg

Vano:
:D

Kaz:
Dann machte ich es eben allein. Wo ist Brandur? :sauer:

Vano:
Wer ist Brandur?

Teku:
Der arme Boldi *g*

Boldi:
Das ist der Nekro der alle beschworen hat auf Deinem Schiff

Vano:
diese eitige Pestbeule!

Davet:
lecker, Du hast ihn doch darum gebeten

Vano:
w├╝sst ich aber, warst Du dabei?

Davet:
N├ muss ich auch nicht, Du sagst ja auch st├Ąndig was wir sagen, meinen, denken, darf ich dann auch gg

Vano:
touche┬┤Davet

Davet:
also wer wurde nun beschw├Âren Giovanni? gg

Vano:
gg die Mutter von Kazrar, mein Vater, Boldis Vater und noch irgendwer glaube ich. Man ich wei├č es doch nicht mehr, ich wei├č ├╝berhaupt nichts mehr. Au├čer dass ich Heimweh habe und derma├čen stinksauer bin, dass ich am liebsten alle Seekarten ins Feuer werfen w├╝rde. Weil ich die gezeichnet hab. Mache ich aber nicht, weil das fies f├╝r die Kollegen w├Ąre oder meinen Nachfolger. Aber ich bin stinkig :/

Boldi:
Na der dumme Quennel.

Davet:
*dr├╝ck* Das ist schon in Ordnung, Du musst Deinen Frust loswerden. Wir ├╝berlegen uns was. Vorher helfen wir Kaz seinen Mann wiederzubekommen. Der muss ja irgendwohin sein g

Vano:
genau Quennel war es. Ciel war total aus dem H├Ąuschen. Eine Schande war das *Boldi und Davet umarm*

Kaz:
wo fangen wir mit der Suche an? Wo ist Arkans K├Ârper? Ich muss wenigstens seinen K├Ârper sichern. K├Ânnt Ihr mich nach Naridien fahren?

Davet:
wenn wir ein Schiff dort h├Ątten ja so im Moment nicht, oder steht die Dschunke schon?

Vano:
wei├č ich nicht, muss ich mich mal erkundigen. Falls ja, dann klar machen wir :)

Kaz:
:)

Teku:
Der lag doch im Keller, zusammen mit deinem K├Ârper. Wir hatten euch besucht. Und alles in Ordnung gebracht dank dem ├ältesten.

Davet:
Bald werden die Schiffe r├╝bergebracht, einige jedenfalls in den Dhunischen :) vielleicht Deines auch :)

Kaz:
Ich brauche seinen K├Ârper, ganz dringend :/

Teku:
Wozu? Im Keller wolltest du ihn nicht mal ansehen.

Vano:
notfalls mieten wir eben eins, die Heuer f├╝r einen Kapit├Ąn musst Du nicht zahlen, Du hast zwei dabei

Davet:
Weil er seinen Mann vermisst Tekuro. Nichts ist schlimmer, als nichts mehr von seinem Partner zu haben, dass man anfassen kann. Nichts, kein noch so kleines Geschenk, oder etwas von ihm und wenn es nur seine alte verbogene Lesebrille w├Ąre

Vano:
Was aber nicht hei├čt, dass ich je so eine gehabt h├Ątte *Davet box*

Davet:
LOL

Teku:
Das versteh ich. Wir holen seinen K├Ârper.

Kaz:
wir m├╝ssen ihn konservieren, damit er nicht vergeht :/ er muss erhalten bleiben. Ich m├Âchte ihn in Arashima bestatten im ewigen Eis :/

Teku:
Deinen auch?

Kaz:
nein es geht mir nur um das Andenken von Arkan. Ich war so durchl├Âchert, dass war nicht normal. Warum nur? Es war schrecklich, sch├Ąndlich und bestialisch. Daf├╝r werden sie noch b├╝├čen :(

Teku:
Es w├Ąre mir aber wichtig. Ich will nicht, dass du da im Keller bist. Oder kann ich dich mit in den R├╝benhof nehmen?

Davet:
Klar in den Eiskeller f├╝r die Vorr├Ąte, man muss eben nur Eisbl├Âcke nachf├╝llen. Aber es ist Winter, es ist kalt dort k├Ânnen sie lange liegen

Vano:
aha...

Kaz:
:) dann holen wir sie her und Du wirst nicht dort unten neben Arkan betten mein Sohn
3
Teku:
Mach ich! *k├╝ss* Dann seid ihr zu Hause. Darf ich auch die Sch├Ądel behalten?

Kaz:
Ja nat├╝rlich, aber stelle sie dort unten hin, wie ein Mausoleum, wo wir ruhen.

Teku:
Mach ich auch! Du, Papa ... ich hab eine gute Idee f├╝r Arkan. *schnurr*

Kaz:
Was denn? :) erz├Ąhl :)

Teku:
Wir holen ihn zur├╝ck. Und wir packen ihn ... in einen Frauenk├Ârper.

Kaz:
in Ordnung und dann wird er schwanger :D

Vano:
:erstaunt:

Teku:
Genau. Dann hab ich ein Vollgeschwister.

Davet:
die Idee ist effektiv, aber m├Âchte Arkan das auch?

Kaz:
ganz sicher, aber zur Not fragen wir ihn gar nicht gg

Teku:
Er kann ja immer noch wechseln, wenn der K├Ârper verbraucht ist. Nach zehn Kindern oder f├╝nfzehn.

Kaz:
ja das muss Brandur erledigen oder wir müssen endlich den Ältesten retten :/

Teku:
Ist die Idee gut?

Kaz:
Ich bin dabei, er tut es f├╝r die Familie und die Bei├čer und es erleichert mir den Job der Zeugung gg

Teku:
Das ist dann richtige Familie. Mit Mama und Papa und leiblichen Kindern. Ich w├Ąr auch gern von Arkan geboren.

Teku:
Papa ...

Kaz:
Du musst nicht aus seinem Scho├če entsprungen sein, wie Quelle aus dem Gebirge, denn Du bist jene meiner Freude und Liebe. Eine nie versiegende Quelle Tekuro Chud *k├╝ss auf die Stirn*

Vano:
oh :liebe2: *Boldi und Davet k├╝ss* Ihr seid meine :)

Kaz:
Ja mein Sohn?

Teku:
Du kannst so sch├Ân reden. Ich kann nur dumm rumlabern. Ich wollt sagen, dass ich dich lieb. Und dass Patti einfach nicht einschl├Ąft. Ich wollt ihm Unsterblichkeit schenken, der brauch nicht rumpoppen. Aber es klappt nicht.

Kaz:
Ich liebe Dich ebenso mein Sohn. Hast Du ihn gebissen?

Boldi:
*Vano feucht knutsch* Du bist auch meine Quelle. *durchknet*

Teku:
Ja, vorhin. Er blutet, aber er schl├Ąft nicht ein.

Vano:
Danke Schnecke, Du musst Dein neues Zuhause noch einrichten. Geh mit Davet und Ma einkaufen :)

Kaz:
hast Du von seinem Blute getrunken, so dass Du seinen Lebenssaft aufgenommen hast?

Boldi:
*Davet muster, Schultern zuck* Lass uns einkaufen. Vano befielt es.

Teku:
Ja, einen gro├čen Schluck. Und ich hab ihn auch gev├Âgelt. Aber er bleibt munter.

Davet:
Das machen wir, am besten in der Stadt, da k├Ânnen wir was essen gehen. Vano dr├╝ckt sich

Boldi:
Ne Bockwurst w├Ąr super. Wieso dr├╝ckt Vano sich?

Kaz:
das ist seltsam ist er gegen Vampirbisse immun? Bei├č gleich mal wen anderes, ein Versuchsopfer. Du hast zu schwach gebissen?

Davet:
weil er nicht gerne einkaufen geht gg das nervt unser Blondie

Teku:
Schau es dir an, das war nicht schwach! *zeig* Wen soll ich bei├čen? *Boldi mustere*

Boldi:
Guck woanders hin.

Vano:
stimmt ist nicht meins rumlatschen, tausend Dinge angucken, essen hier, essen da und dann was kaufen. Da sitze ich lieber beim Angeln oder ├╝ber Karten

Davet:
von uns wird keiner gebissen!

Vano:
Boldi will nicht gebissen werden, dass das klar ist *Haken z├╝ck* Behalt Deine Z├Ąhne bei Dir, dann bleibt der Haken bei mir

Kaz:
doch nicht einen Deiner Leute! Einen Wildfremden um zu ├╝berpr├╝fen ob Deine Z├Ąhne funktionieren. W├Ąre mal wieder typisch Archibald, er vermacht Dir schlaffe Z├Ąhne *st├Âhn

Teku:
Wenn ihr alt und klapprig seid, denkt ihr anders dar├╝ber. Wen soll ich sonst bei├čen? Arbo?

Kaz:
Arbo? Dann hast Du eine Alkoholvergiftung Sohn! Du wirst sterben!

Davet:
Bei├č doch jemanden der gebissen werden will

Teku:
Du meinst ... meine Z├Ąhne sind zeugungsunf├Ąhig? *sehr ernst schau*

Vano:
Boldi und wir nicht

Davet:
Zeugungsunf├Ąhige Z├Ąhne?

Teku:
Na die sind so was wie der Stachel vom Vampir. Mein richtiger Stachel ist nutzlos geworden wegen dem Untotenschei├č. Der kann keine Kinder mehr machen.

Kaz:
Ja mein Sohn, so trocken wie von Archibald nun die Nudel ist, so staubtrocken sind Deine Z├Ąhne. Sie f├╝hren kein Vampirgift in sich oder was immer Vampire weitergeben. Es kann nur so sein. Ich glaube es liegt am Unfall, er hat Dir keine Macht mitgegeben, wie bei einer Zeremonie. Er infizierte Dich versehentlich

Davet:
unsere Stachel funktionieren noch zum Gl├╝ck

Vano:
Oh ja, besonders der von Boldi :D

Teku:
Oh nein! Das hat echt noch gefehlt ... schei├če! Verdammt sei Archibald! Ich hoffe, ihm faulen die Eier ab!

Davet:
:ugly:

Kaz:
Er hat das absichtlich getan um die v├Âllig zu entmannen! Die Z├Ąhne sind doch echt f├╝r den Arsch. Zeig mal her ob sie vampirisch aussehen

Boldi:
Ich hab keinen Stachel.

Teku:
*Maul aufrei├č und z├Ąhne zeig*

Vano:
*Boldi den Schritt kraul* doch hier f├╝hlst Du ihn? gg

Davet:
Heilige Schei├če, die sehen aber ganz sch├Ân lang aus

Boldi:
Das ist kein Stachel, das ist ein Schwanz.

Kaz:
ja aber sie m├╝ssen echte Vampirz├Ąhne sein *untersuch*

Vano:
das war sicher auch nur eine Metapher Boldi *Arm um die H├╝fte leg*

Boldi:
Ihr m├╝sst mal normal reden. *murr*

Kaz:
:sauer: Archibald soll mir unter die Augen treten ich schlag ihn windelweich!

Vano:
Gut wir m├╝ssen eh noch ein bisschen miteinander reden, ich dachte beim Angeln *dr├╝ck*

Teku:
Sind meine Z├Ąhne wirklich impotent? *verzweifelt st├Âhn*

Kaz:
erst wird mein Sohn gebissen, dann l├Ąuft Patti weg und er tut nichts dagegen. Bei Dunwin hat der Kerl verschlafen. War ihm total egal

Boldi:
Ich dachte, Davet und ich sollen essen gehen.

Vano:
Belly wollte gebissen werden

Davet:
Ja dass machen wir auch, Du kannst doch danach mit Vano angeln und ein bisschen plaudern

Kaz:
Ich glaube Du hast sterilisierte Z├Ąhne Tekuro

Teku:
Mann, wie kannst du nur je in Archibald verknallt gewesen sein? Der ist unzuverl├Ąssig.

Boldi:
Wieso will Belly gebissen werden? Was soll der Mist?

Kaz:
das frage ich mich gerade auch, aber er hat Dich gefunden und sich Deiner angenommen, so wie er mir das Wort gab und ich ihm das meine. Wusste ich, dass mich das Leben so aus der Bahn werfen w├╝rde? Das mein Leben Monate sp├Ąter verwirkt sein w├╝rde? Zerschnuden, geschunden und gesch├Ąndet mit einer Dauerwurst?

Vano:
Das hat er so gesagt, damit er unsterblich wird. Seine Worte auf der Choucas

Davet:
oh :/

Teku:
Ja, ich soll ihn ficken und bei├čen.

Kaz:
nein! Du wolltest es auf Arashima tun, in einem Ritual wo er die Segnung von Dir erh├Ąlt, das ewige Leben. Nicht so widerlich zwischen T├╝r und Angel. Welche W├╝rde Archi Dir damit genommen hat. Ich bin sehr entt├Ąuscht von ihm.

Boldi:
Na prima. Ich hab Hunger. K├Ânnt ihr mal aufh├Âren, dauernd ├╝ber Salamis zu reden?

Vano:
liebst Du mich noch?

Teku:
Belly ist mit dem Schoko abedampft, hat es sich anders ├╝berlegt.

Kaz:
Salami :verdutzt: :verwirrt: :( ├ťber ein Jahrzehnt hatte ich eine Salami im Po

Boldi:
Klar lieb ich dich. Warum?

Davet:
ehm ja

Vano:
ich liebe Dich auch

Boldi:
Da geh├Ârt die aber nicht hin, was soll der Schei├č? Kannst du keinen Dildo nehmen?

Davet:
weil er Mist gebaut hat, aber das erkl├Ąrt er Dir ein anderes mal. So schlimm ist der Mist nicht, Du musst ihn nur einnorden

Vano:
LOL ja echt

Boldi:
Vano hat Mist gebaut? Was f├╝r Mist?

Davet:
wenn man wei├č wie knapp Lebensmittel bei manchen Stellen sind, sollte man sich wirklich nicht mit einer Salami verlustieren

Kaz:
Ich habe mich nicht mit der Salami befriedigt! Sie wurde mir gewaltsam in den Arsch gerammt!

Teku:
Ansgar und Davard, die kleinen Huren. Die waren das.

Boldi:
Das h├Ârt sich nicht gut an.

Davet:
Er hat Kocheier verschluckt ganz um damit zu ├╝ben. Er wollte ├╝ben Glaskugeln gefahrlos zu verschlucken die mit hochkonzentriertem Gift gef├╝llt sind. Er wollte sie schlucken und auf Farisin ins Trinkwasser ausw├╝rgen. Das war sein Plan.

Boldi:
Sag mal, hackt`s?! *w├╝tend Vano anschau*

Kaz:
Das war auch nicht gut, ich habe mich um sie gek├╝mmert und dann als ich schwach war, als ich schon m├╝de war ├╝berrummpelten sie mich. Stachen auf mich ein. Und als ich sp├╝rte wie ich schw├Ącher wurde, griff mir Ansgar in die Haare, riss meinen Kopf in den Nacken und ich sp├╝rte wie er mir mit kalter Klinge die Kehle durchschnitt. Schmerzen, unvorstellbare Schmerzen, kalte Klinge - hei├čer Schmerz. Unertr├Ąglich und dann explodierte meine Welt weil mir jemand eine Salami in diesem Moment ins Rektur rammte als ich starb! Kann man respektloser sein *wein*

Vano:
Der Plan war schei├če Boldi. Ich denke mir immer so einen Dreck aus und dann habe ich Schiss vor mir selbst. Ich mach das nicht, ich muss das aus dem Kopf kriegen. Davet ist hier. Du bist an meiner Seite, ich geh├Âre zu Euch. Gemeinsam werden wir uns r├Ąchen aber ich muss Euch nicht r├Ąchen. Das passiert wenn ich zuviel Leerlauf habe im Kopf, dann denke ich mir sowas aus

Teku:
Hey, alles gut. *Papa liebevoll in den Arm nehm* Sie kriegen ihre Rache. Wir richten sie ab. Bevor wir sie in gleicher Weise t├Âten. Die Salami ist weg. Und du bist hier. *k├╝ss*

Davet:
Dagegen kann man ja was tun. Und h├Ątte Dir das einer erz├Ąhlt, h├Ąttest Du ihm sicher auch was anderes gesagt. Stell Dir vor, James h├Ątte Dir diesen Plan pr├Ąsentiert. Du h├Ąttest ihn windelweich geschlagen f├╝r seine Dummheit

Boldi:
Das ist echt hart von Kaz. Wir sollten ihm helfen. Und du machst so ein Schei├č. Vano, daf├╝r m├╝sste man dich eigentlich sperren! Wieso transportierst du das Gift im K├Ârper? Wieso nicht in einer Tasche?

Kaz:
sie hatten doch alles warum mussten sie das tun? Ein Ende, in Ordnung. Es endet alles irgendwann, aber warum so? Wie kommt man auf so etwas B├Âsartiges. Es klingt so l├Ącherlich, so verdreht und sie wollten mich l├Ącherlich machen *an Teku klammer*

Davet:
ja eine sehr gute Frage, daf├╝r gibt es Taschen Mancini

Teku:
Wollten sie, ist ihnen nicht gelungen. Wir haben ihren Plan durchkreuzt. Sie werden dich wiedersehen m├╝ssen. Und mich. Sie werden wissen, wer wir sind. Wir machen ihnen das Leben zum Abgrund.

Vano:
weil ich dachte so kann ich sie nicht verlieren versteht ihr? Die Tasche schon. Und wenn ich sie nicht rausbekomme, bleibe ich im Wasser und vergifte sie mit dem Gift und meinem Kadaver

Boldi:
Also jetzt wirst du wirklich gesperrt. Gibt`s das?

Davet:
*Vano mustere* Rede nicht so ├╝ber Dich, dass habe ich Dir schon mal gesagt. Gut ich ziehe gleich ich sperre Dich auch

Patrice:
*Kazrars Arm streichel*

Boldi:
Wir sperren ihn und machen vor seinen Augen rum. Dann sieht er, was er verpasst.

Teku:
Die Sau will dich echt allein lassen, Boldi. Du solltest ihn nicht sperren, du solltest ihn ficken.

Boldi:
Also jetzt wei├č ich gar nicht mehr, was ich machen soll.

Vano:
Wir helfen Dir Kazrar, wir holen Deinen Mann zur├╝ck. Boldi mach das nicht. Ich denke mir immer so ein Quark aus und plane es durch. Das sind so Gedankenspiele, weil nur so ertrage ich dass die noch da sind. Aber wenn ich es dann laut sage oder aufschreibe denke ich mir, bist Du eigentlich verr├╝ckt? Und manchmal denke ich, ich bin es wirklich. Auf der anderen Seite wei├č ich was ich kann, meine Bef├Ąhigung kann mir niemand absprechen. Ich wei├č zu wem ich geh├Âre. Ich will Euch nur besch├╝tzen, aber dass muss anders gehen. Tut mir leid Schatz.

Boldi:
Du wolltest Davet und mich echt allein hier lassen. Daf├╝r ... ja was? Davet, sprich ein Machtwort! Ich bin durcheinander, er hat meinen Schritt gekrault. Das war pure Absicht, damit ich nicht denken kann.

Davet:
Wir k├Ânnen ihm ja zeigen wie sch├Ân es ist, allein zu sein. Du willst uns nicht verlieren Vano. Toll. Weil es zu sehr schmerzt, weil es kein beschisseneren Schmerz gibt. Darum passt Du auf uns auf. Das wir Dich dann verlieren, scheint nicht in Deinen Sch├Ądel zu gehen.

Teku:
Ich k├Ânnte ihn bei├čen. Angebot steht.

Vano:
Jetzt reicht es aber! Ich will und werde Euch nicht verlassen! Und verdammt ich will einfach mal wieder mit Dir ficken, darum habe ich Dich gekrault Herr Bouvier-Mancini!

Boldi:
Dann m├╝ssen wir dich sperren? *fragend Davet anschau*

Davet:
Hier wird keiner gebissen und sch├Ân dass Du so einsichtig bist Vano. Dann halt Dich doch an Deine Worte

Vano:
Nein m├╝sst Ihr nicht, kommt schon

Boldi:
Eine Woche ist angemessen.

Davet:
gut eine Woche Sperre gg

Teku:
Papa, die reden Bl├Âdsinn.

Vano:
das ist nicht witzig

Boldi:
Das ist ja auch eine Strafe, weil du ganze Eier runtergeschluckt hast. Ohne zu kauen. Um f├╝r Bl├Âdsinn zu trainieren.

Davet:
glaub uns, wir fanden das auch nicht witzig. Du l├Ąsst Dich von Deiner Wut und Deinem Hass immer mitrei├čen. Das ist das Problem. Leg das ab und wenn Du sie t├Âten willst, t├Âte sie mit Kalk├╝l

Teku:
Man kann sie auch ficken. *anmerk*

Vano:
Nur drei oder vier ich schw├Âre es Dir. Ich mache das nicht, so glaubt mir doch

Davet:
Frage - wo ist das Gift?

Kaz:
Ich nehme es! :sauer:

Teku:
Und f├╝r wen?

Kaz:
Ansgar diese Bestie, damit wird er leiden immer nur ein bisschen

Teku:
Gute Idee! Wir k├Ânnten seine Salami vergiften.

Boldi:
K├Ânnt ihr das Thema mal lassen, mir knurrt schon der Magen.

Vano:
Eigentlich sind die Glaskugeln daf├╝r da, dass man das Gift in einen Brunnen schmei├čt, sie zerschellen und geben das Gift frei. Gut dass ginge auch in einer Phiole, aber die kann sich versehentlich ├Âffnen und man w├╝rde sich selbst t├Âten. Was man auch tut, falls man sie verschluckt und nicht rausbekommt, ich wei├č. Sag nichts Calli. Aber ich wollte nur erkl├Ąren, warum es in in-sich-geschlossenen-Kugel ist. Es ist ein Kriegskampfstoff. Es befindet sich bei mir an Bord der Choucas.

Davet:
Man ich habe auch Hunger, wollen wir zu Leala oder wollen wir in der Stadt essen? Worauf hast Du Lust?

Kaz:
Dann k├Ânnten wir die Kugeln auch in sein Bett legen gg

Teku:
Das geht zu schnell.

Boldi:
Ich will zu Leala. Da gibt`s garantiert Vor- und Nachspeise.

Kaz:
Stimmt oder wir tr├Ąnken seine Matratze damit, nur einige Tropfen

Teku:
Vano ist schon ziemlich krass drauf. *mustere*

Vano:
Eine Kugel ist so gro├č wie ein H├╝hnerei und hochkonzentriert, das pustet locker 1000 - 2000 Menschen um. Also ein Tropfen w├╝rde in sofort ins Jenseits bef├Ârdern gg gut gehen wir zu Ma

Boldi:
Schau ihn nicht so an.

Davet:
Vano *├╝bers Kreuz streich* Du bist ne Marke

Teku:
*Schultern zuck und Rauchstange dreh*

Kaz:
Ja er ist ein Bei├čer ohne Z├Ąhne so wie Boldi und Bellamy

Teku:
Er k├Ânnte Patti Gesellschaft leisten. Wenn Boldi mal normal werden w├╝rde.

Vano:
*Arm um Boldis Schulter leg* Danke f├╝r Deinen Schutz Knubbel. Ich h├Ąndige es Euch aus, oder geb es zur├╝ck. Ich f├╝ge mich Eurer Entscheidung

Davet:
wieso sollte er Patti Gesellschaft leisten?

Vano:
Boldi ist mein Mann, wenn er jemandem Gesellschaft leistet dann mir und sonst niemandem :sauer:

Boldi:
Gib es meinetwegen Kazrar. Weil Teku einen an der Waffel hat und gleich aufs Maul kriegt, wenn er die Fresse nicht h├Ąlt.

Teku:
Ich mein ja nur. *grins*

Boldi:
Und h├Âr auf zu grinsen!

Teku:
*ein paar Schritte wegschlender und qualm*

Patrice:
Gesellschaft w├Ąre nicht schlecht. Es ist ein bisschen langweilig manchmal.

Davet:
Lass Dich nicht provozieren, weder kommst Du weg noch Vano. Dass steht fest. Das Gift ist Eigentum der Krone Vano, dass kommt zur├╝ck in den Kriegsbestand. H├Ąndige es Ciel aus. Freiwillig. Ein guter erster Schritt. Und falls es eingesetzt werden soll, wird er es Dir genau f├╝r den Einsatz wiedergeben

Vano:
*Boldi sanft auf die Narbe k├╝ss* ich pass auf Dich auf *ins Ohr fl├╝ster

Boldi:
Machst du nicht. Du l├Ąsst dir nur wieder irgendwelchen Rotz einfallen. *Vano den Arsch durchknet* Das wird eine beschissene Woche, Davet.

Davet:
Nun er ist gesperrt. Du nicht, ich nicht und wir wollten es testen - zwar f├╝r ihn aber wieso nicht auch f├╝r uns?

Boldi:
Das sollten wir echt machen. *Davet anschau* Gleich nach dem Essen.

Vano:
Doch ich habe es Dir geschworen *├╝ber Boldis Ehering streichel* Ich pass auf Dich auf. Oh wartet, nicht streiten! Ich habe eine wunderbare und echt sch├Âne Neuigkeit f├╝r Dich Bold. Ich wei├č wo Antoine wohnt und auch bei wem. Antoine ist blond, gut dass d├╝rfte Dir bekannt sein Schatz. Ich habe mich als einen Verwandten von ihm ausgegeben und werde mich bald mit ihm treffen. Was genau m├Âchtest Du dass ich ihm antue? Ich wollte ihn f├╝r Dich zeichnen.

Davet:
machen wir, aber dann d├╝rfen wir nicht soviel essen, dass wir rumliegen wie gestrandete Wale. Wer ist Antoine?

Vano:
Der Mann, der Boldi das Gesicht raubte :sauer:

Teku:
Die Sau. Aber wir d├╝rfen dem nix mehr tun.

Vano:
Nat├╝rlich d├╝rfen wir das, was ist denn nun mit Dir los? Ich kenne Dich aber mit mehr Biss gg

Davet:
Vano! gg Erz├Ąhl was ist mit Antoine, ist er tot?

Boldi:
Du brauchst mich nicht besch├╝tzen, indem du Bl├Âdfug verzapfst, Vano. Echt. Damit ist mir nicht geholfen.

Teku:
Nee, der Duc hat ihm Absolution erteilt.

Davet:
oh. Weshalb denn das?

Teku:
Keine Ahnung. Der ist blond, dem lassen die alles durchgehen, nur weil er sch├Âne Augen macht. Er hat den Prince beklaut und keinen juckts. Er hat Boldi verst├╝mmelt und das selbe Resultat.

Vano:
Nein, damit hast Du wohl Recht. Wei├čt Du Renaud hat gesagt, solange ich es aufschreibe und ausspreche ist es auch drau├čen. Er hat Recht Boldi, ausgesprochen und aufgeschrieben ist eine Befreiung. Ich hab Heimweh nach der Choucas Boldi und ich m├Âchte wieder zur See fahren gemeinsam mit Euch beiden. Da k├Ânnen wir alle so einen Dreck nicht gebrauchen Schatz. Keiner von uns. Falls ich wieder so etwas denke, schreibe ich es nur auf oder spreche es aus. Mehr nicht, ich werde weder was besorgen, noch irgendwie handeln. Au├čer dass was wir wirklich ben├Âtigen f├╝r unser Zuhause. Geschworen *um den Hals umarm und ganz fest an Boldi dr├╝ck* Bitte glaub mir

Boldi:
Ich glaub dir doch. Trotzdem bist du erstmal gesperrt, damit du auch dran denkst. *knutsch*

Teku:
Der raffts nicht, wenn du es ihm nicht deutlicher machst. Kaz wei├č, wie man das macht. Stimmt`s, Papa?

Vano:
ja gut, akzeptiert, ich hab es mir ja selbst zuzuschreiben. Auch wenn ich Dich vermisse

Kaz:
Ja wir wissen das, aber Du siehst ja es n├╝tzt nichts. Arkan ist trotzdem verschwunden und ich wei├č nicht weiter. Wir m├╝ssen erneut zu Brandur. Er hat was falsch gemacht. Oder absichtlich falsch gemacht

Davet:
Ich frage mich wer da mehr leidet, aber es muss sein

Teku:
Schei├če, Mama ... *Augen zusammenkneif* Boldi gib mal schnell `ne Rauchstange.

Davet:
*Rauchstange reich* hier nimm

Teku:
Danke. *nehm und tief inhalier* Schei├če ... alles Schei├če.

Boldi:
Kacke, Mann.

Kaz:
ja das ist das Problem wenn sie nicht gehorchen, man verliert sie. Mache Deinem Mann niemals solchen Kummer Silvano. Er sorgt sich, er liebt Dich. Und wie er Dich liebt, dass haben wir in unserem Nest in der Choucas gesehen.

Teku:
Patti ist nicht lieb. Er wird kein Vampir. Wegen Archibald, dem falschen Fuffziger.

Vano:
Ihr habt Recht. Das was ich durchgemacht habe bürde ich Boldi und Davet auf. Davet sogar zum zweiten Mal. Leute es tut mir leid, keine Spinnereien mehr. Ich hab übrigens was für Dich Boldi. Muss es Brandur sein? Warum rettet keiner den Ältesten?

Boldi:
Zuckermaus, was hast du f├╝r mich? Der ├älteste w├Ąre zuverl├Ąssiger als ein Hohenfelde.

Kaz:
So langsam glaube ich Archibald hat Dich mit seinem Biss irgendwie beschissen. Anders kann ich es nicht sagen und ihm wollte ich die alte Heimat zeigen, woher sein Schwert stammt. Das kann er sich abschminken. Das Schwert sollte ich in die Heimat zur├╝cktragen, es wurde beschmutzt

Vano:
Mach die Augen zu und Hand auf *Grins und vorsichtig etwas in Boldis Hand leg*
https://images-na.ssl-images-amazon.com ... BzGUuL.jpg

Boldi:
Eine Muschelkette? *anguck* Hat die eine Bedeutung oder so? Danke, Vano. *knutsch und dabei gro├čz├╝gig ansabber*

Vano:
Eine Muschel kann nur im guten, sauberen Wasser leben. Und sie hat eine Widmung auf der glatten Seite. M├Âgest Du immer eine Muschel in der Tasche und Sand zwischen Zehen haben. F├╝r Dich Boldi", schmunzelte Vano, k├╝sste ihn fest und innig und wischte ihm liebevoll den Mund sauber. "Eigentlich wollte ich sie Dir geben, wenn ich geheilt bin. Aber ich gebe sie Dir jetzt, weil mein Wort gilt".
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Boldi:
"H├Ârt sich gut an. Aber was bedeutet die Widmung? Du musst das erkl├Ąren, ich wei├č so was nicht."

Vano:
Hab Gl├╝ck und f├╝hl Dich wohl, dass ist die einfache ├ťbersetzung Schatz. Ich f├╝hle mich bei Dir absolut wohl und geborgen und ich bin gl├╝cklich. Und dass ich bei Euch beiden sein darf ist etwas Wunderbares. Drum etwas Kleines f├╝r Dich. Davet bekommt sp├Ąter was *grins

Boldi:
Das mag ich, das ist h├╝bsch. *umh├Ąng* Schick. Und jetzt r├╝ck das Gift raus. *grins*

Davet:
Ich habe schon einen Anh├Ąnger, wundersch├Ân und sehr n├╝tzlich. Hier Du darfst ihn auch mal sehen. Ein immerw├Ąhrender Kalender. Er hat alles ├╝berstanden und mich an Vano erinnert. Hier schau. https://www.imagebanana.com/s/1261/6TlbA5Lf.html

Teku:
Sag mal, kann man Toni nicht einfach trotzdem killen? Man m├╝sste es halt so machen, dass der Duc nix davon merkt.

Vano:
Der Trick w├Ąre es au├čerhalb von Souvagne zu tun Tekuro. Dort wirst Du dann auch nicht bestraft gg

Boldi:
Der ist auch sch├Ân. Aber meins ist sch├Âner. Muscheln kann man essen. *Davet knuff*

Davet:
LOL ja dass ist wohl wahr und sie schmecken sogar ziemlich gut *freundlich zur├╝ckknuff*

Teku:
Eigentlich wollten wir Arkan in Toni stopfen.

Vano:
Das Gift ist auf der Choucas, ich werde es Dir aush├Ąndigen oder Du kannst es Dir von Jaques aush├Ąndigen lassen Boldi. Also Ihr beiden richtet die Kaj├╝tte f├╝r uns drei ein. Es ist nicht einfach eine kleine Kaj├╝tte, sondern eine komplette Wohneinheit.

Davet:
Und wie sieht Toni aus?

Vano:
noch niedlich, dass ist ja das Problem. Aber Toni und Arkan, besser nicht

Teku:
Blond und kr├Ąftig. Eigentlich h├╝bsch. Ist nur eine Sau. Und m├╝sste mehr trainieren.

Davet:
*Vano durch die Haare streichel* so blond? Oder dunkler gg

Boldi:
Der ist nicht h├╝bsch. Ich hasse seine Visage.

Vano:
die Rache daf├╝r dass ich seine Sturmfrisur st├Ąndig zu b├Ąndigen versuche

Davet:
Er sagte ja auch noch. Ich werde mit dem Duc reden. Wir sollten mit ihm reden, er wei├č was Toni getan hat oder? Sonst h├Ąlt er sehr gro├če St├╝cke auf Dich Boldi

Teku:
Ich sag`s euch. Das ist weil die Sau blond ist und schei├če rumgrinst. Der kommt mit allem durch.

Boldi:
Er kann sich gut verkaufen. Ich nicht. Das wird es sein.

Vano:
Gut wieso komme ich dann nicht mit allem durch?

Teku:
Weil ihr nicht so gut rums├╝lzen k├Ânnt wie der. Der lacht und turtelt und meint, jeder bl├Ąst ihm alles in den Arsch.

Davet:
Da hast Du es, aber das wird es nicht sein. Denn der Duc gab Dir den Vorzug vor ihm. Oder hast Du einen Pflock in den Hintern bekommen? Dein Bericht ├╝ber Tekuros neustes Vergehen landete im Feuer. Teku schuldet Dir was.

Teku:
Ich hab nen Pflock in den Hintern bekommen.

Boldi:
Hat er. Das war ziemlicher Mist.

Davet:
Richtig, dass war f├╝r Nathan die Nervens├Ąge. Aber danach der Pflock der f├╝r diesen Blonden Heini f├Ąllig gewesen w├Ąre, f├╝r den Dieb, der Bericht ging ins Feuer. Und das war wohl Toni. Er wurde in der Zelle bearbeitet oder?

Vano:
Quatsch Wuschel, er ist in der Zelle gestolpert gg

Davet:
gg ;)

Boldi:
Der hat sich wo draufgesetzt, der Dussel.

Teku:
Der h├Ątte sich fast am Laken erh├Ąngt. Leider wurde er vorher rausgelassen.

Davet:
auf einen Schrubberstiel gg

Teku:
Er k├Ânnte Patti Gesellschaft leisten. *nachdenk*

Boldi:
Das ist geschmacklos. Echt.

Vano:
Toni? das geht nicht, er ist nicht daf├╝r bestimmt weiter in Boldis N├Ąhe herumzulaufen. Dass macht meinen Mann krank

Boldi:
Macht es.

Teku:
Patti ist auch krank. Der braucht wen zum Spielen.

Vano:
ich bitte Dich, dann lass ihn von einem Heiler behandeln. Aber Toni kommt nicht in die T├╝te. Auf keinen Fall. Notfalls wird Toni auf eine sehr lange Reise gehen. Und wer wei├č, ob wir ihn je wieder sehen werden. Er wandert aus, segelt ├╝ber die unendliche See, direkt in sein Apartment im Abgrund

Davet:
Nummer 999 gg

Vano:
gg

Boldi:
Wird er.

Teku:
Papa bummelt. Ich warte schon ewig, dass der sich ein Spieli sucht.

Kaz:
wer ich? ich hatte Arkan und er war die Liebe meines Lebens und kaum ist er verschwunden soll ich mir einen Geliebten suchen? :/

Teku:
Nein, ein Spieli!

Kaz:
einen Sklaven? Aber den hatte ich mir doch schon ausgesucht! Ansgar!

Teku:
Mit dem lass ich Patti nicht spielen. Au├čerdem dauert das noch ewig. Du brauchst jetzt einen.

Kaz:
Eigentlich wollte ich mir etwas ganz besonderes g├Ânnen. Ein ganz seltenes, stolzes Exemplar, dass sich erst str├Ąuben und mir dann dienen wird. Und nun... so seltsam es klingt, dienen wir alle ihm. Aber stellt Euch das nur vor, was das f├╝r ein Gef├╝hl sein muss, wenn man so einen Sklaven sein eigen nennt. Gleich wann man zu ihm kommt, er wird w├╝tend sein, bockig, anma├čend. Aber Schicht f├╝r Schicht sch├Ąlt man ihn aus diesen weltlichen ├ťberheblichkeiten und dann bleibt nur noch er selbst. Schutzlos ohne jede H├╝llen und wenn man ihn dann ber├╝hrt, ber├╝hrt man nicht nur seinen K├Ârper, sondern auch seine Seele. Wenn er merkt, dass all seine Macht machtlos ist, wenn er einem ausgeliefert ist und sich irgendwann in die F├╝hrung ├╝bergibt, dann wird es ein Festmahl sein diesen Sklaven dass erstmal richtig gem├╝sslich zu besteigen und durchzureiten bis zum morgen. Er wird so abgerichtet sein, dass er bettelt dienen zu d├╝rfen, er wird gefallen wollen. Aber es ist auch m├Âglich, dass er f├╝r immer Ketten tragen muss, da er sein altes Ich nicht ablegen kann. Sind es Schalen oder ist es ein festgewachsener Panzer? Dass m├╝sste man herausfinden".

Teku:
Der wollte dich gestern zu sich holen. Und ich hab dich nicht gehen lassen ... tut mir echt leid. Willst du ihn noch jagen?

Kaz:
nein mein Sohn, er ist geboren um frei zu sein. So soll er mit dem Wind schreiten und dessen Ruf folgen. Er geh├Ârt nicht in meine Hand, dass habe ich begriffen. Aber vielleicht einer seiner Br├╝der oder sein Vater *lach

Boldi:
Du willst den Prince durchreiten? Das ist schr├Ąg.


Kaz:
Das wollte ich, nun m├Âchte ich es nicht mehr

Teku:
Und wieso? Klein, blond, biestig. Genau dein Fall.

Davet:
Mit dererlei Aussagen w├Ąre ich vorsichtig. Selbst ein Scherz in diese Richtung ist nicht das was dem Duc gefallen wird

Boldi:
Echt mal. Das ist der Prince, die Krone! Geht`s euch gut?

Teku:
Es war nur ein Gedankenspiel.

Vano:
Euch ist schon bewusst, dass unser Job ist die Krone zu sch├╝tzen, zu Land, zu Wasser, zu Luft?

Davet:
Lasst solche Gedankenspiele, sonst endet ich vielleicht noch auf dem Pflock :/

Boldi:
Du nicht, aber Teku und Kaz! Mann, Leute! Denkt doch mal nach!

Teku:
Dann macht `nen besseren Vorschlag. *murr*

Vano:
ja wieso ├╝berhaupt Du?

Davet:
Na weil ich es geh├Ârt habe, ein Familienmitglied bin und nichts sagte!

Vano:
Da w├Ąre Ciel dauergepflockt g

Davet:
Wenn Ihr es hoch m├Âgt, einen Staatsfeind, oder ein fremder Staatsmann. Rammelt Roderich durch oder Felipe gg

Teku:
*Patti t├Ątschel* Mit solchen darf Patti auch nicht spielen. Mann, ich brauch echt zwei Pattis, weil Papa sich nicht ausk├Ąst. Habt ihr nicht einen passenden Spieli an Bord, den ihr nicht mehr braucht?

Davet:
es gab hunderte Spielis auf zig Schiffen, Du m├╝sstest sie nur behalten. Oder zumindest einen davon

Teku:
Dann muss ich da eins suchen. Gibt`s das. Belly hast du auch eins von deinen geschenkt.

Boldi:
Du solltest dir wieder Arbeit suchen. Die Freizeit tut dir nicht gut.

Davet:
Sherkal ist kein Spieli sondern ein vollwertiges Mannschaftsmitglied. Aber ich rede von feindlichen Schiffen. Der Prince, die Krone, jeder davon ist tabu. Dass solltest Du als Leibgardist wissen. Gleich was sich Dein Vater w├╝nscht, er kann ja gerne den Herzog von Bongo-Bongo ballern, aber nicht einen unserer Leute. Es gibt da drau├čen genug kratzb├╝rstige Typen mit H├Âhenkoller und eigenem Schiff unter dem Arsch, sind nicht alle so geschmeidig wie Vano oder ich. Vor allem Piraten sind es nicht. Es gibt zwei Sorten die einen geben Dir eine Chance alles zu ├╝bergeben und lassen Dich ziehen. Die anderen t├Âten sofort. Jene die Dir eine Chance einr├Ąumen, erkennst Du an der Sanduhr in der Flagge. Oder schau Dir Obenza an, man sagt ein Ort der nur aus Kriminellen f├╝r Kriminelle besteht. Wenn Du da keine Kratzb├╝rste findest, wo dann?

Teku:
Arkan war aus Obenza. Vielleicht sollten wir da mal gucken.

Boldi:
Ich versteh echt nicht, was der ganze Mist soll. Und wie sieht Patti aus? Sag mal, hast du den gebissen?

Davet:
Na bitte, warum solltet Ihr dort nicht f├╝ndig werden. Vielleicht findet sich dort auch die eine oder andere verlorene Seele. W├Ąhrend Boldi und ich nachher ein bisschen auf Tour gehen, k├╝mmere Dich um Bev Vano. Der Kurze freut sich und ich mich auch.

Teku:
Ich wollt ihn unsterblich machen. Aber irgendwas klappt nicht. Archibald ist schuld, aber wir finden neue Wege.

Boldi:
Du spinnst ja. Davet, lass uns was essen gehen. Ich verhungere hier gleich.

Vano:
Keine Sorge ich k├╝mmere mich um den Kurzen, Ihr geht einkaufen Ihr zwei H├╝bschen gg

Boldi:
Erstmal was essen.

Kaz:
Vielleicht muss er zum Heiler und hat irgendwas. Wir sollten da ├╝berpr├╝fen lassen. Das ist nicht normal!

Vano:
ganz wie Ihr m├Âgt Schatz, ich bin Zuhause. Also wir sind im Garten. Ich werde dem Kurzen zeigen wie man ein Boot flechten kann. Da lernt er was n├╝tzliches. Passt auf Euch auf, ich vermisse Euch jetzt schon

Davet:
Wir bringen Dir was Sch├Ânes mit *dr├╝ck* viel Spa├č Euch beiden

Teku:
Zu Benito. Etti schw├Ârt auf den.

Kaz:
Ja man sagt er hat sogar den Prince geheilt als der Älteste ihn niedergestreckt hatte. Bodenlose Frechheit, aber heute brauchen wir den alten Sack. Komm! :sauer:

Boldi:
Der schw├Ârt auf den, weil die zusammen sind. *Vano knutsch* Man sieht sich. *loslatsch*

Teku:
Etti hatte noch nie Geschmack. *Patrice kraul* Schei├če, hoffentlich ist das nix ernstes. Wo der ├älteste wohl jetzt ist?

Vano:
*Boldi und Davet hinterherstarr* man sieht sich... *umdreh und nach Hause geh*

Teku:
Ja, auch tsch├Â, Vano. *finster anstarr* Boldi ist zu sanft mit dem. Der ist zu weichherzig.
Ein Blutbad bleibt ein Blutbad - auch wenn man zu den ├ťberlebenden geh├Ârt

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Kazrar
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Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#3

Beitrag von Kazrar » Mi 5. Dez 2018, 14:21

Die Rückkehr des Ältesten


Kaz:
Wir m├╝ssen beten! Wir werden schw├Ącher ohne den wahren Glauben. Oh nein. SOHN! Sohn Tekuro sprich zu mir, offenbare Dich mir, bist Du... bist Du vom Glauben abgefallen? *st├Âhn

Teku:
Ich?! *Papa festkrall* Nie! Er hat dich zur├╝ckgeholt. Er hat dir das Leben geschenkt. Ich tu alles f├╝r ihn. Aber du jagst nicht mehr. Das wird es sein!

Kaz:
Ich!?! Oh nein, aber ich bin nicht vom Glauben abgefallen. Aber vielleicht sieht er es so? Ich war faul und dekadent. Wir m├╝ssen jagen, er muss sehen, was er uns bedeutet. Wie konnte ich nur so unvorsichtig sein!"

Teku:
Ich sag`s ja, du hast gebummelt! Ein Spieli ist so was wie eine Dauerjagd. Da kann man ihn t├Ąglich ehren. Erst zu Benito oder erst jagen?

Kaz:
Das Glaube immer so anstrengend sein muss. Als er noch unter uns wandelte sagte er uns was wir tun m├╝ssen.

Oma: *umschau*
https://i.pinimg.com/564x/45/62/56/4562 ... 9ac520.jpg

Teku:
"He, Oma. Hast du `nen Ainuwarpriester gesehen? Wir suchen einen."

Oma:
"Das kann durchaus sein... liegt tot bei mir im Kr├Ąuterladen... w├Ąre sch├Ân gewesen man h├Ątte nach mir gesucht... scheint nicht mehr der Fall zu sein...

Teku:
"Eh..h├Ą...├Ąltester??? Steckst du DA drin?"

Oma:
sicher... ich musste nehmen was ich kriegen kann... es ist nicht so als w├Ąre die Auswahl gro├č gewesen... aber eine sichere, wenn auch sehr langsame Tarnung... so wo ist der Glatzenprince?

Teku:
"Im ... Palast. Schei├če, Papa! Schau nur! DA!"

Kaz:
*niederknie* ├ältester in der schw├Ąrzesten Stunde bist Du zu uns zur├╝ckgekehrt um uns mit Deiner leiblichen Anwesenheit zu ehren. Vergib uns, wir waren schwach und uneins. Wir haben die Jagd vernachl├Ąssigt und die Huldigungen an Dich. In der Fremde ist alles schwierig ├ältester.... Arkan hat uns verlassen! Arkan ├ältester!

Teku:
Ja, die Mama ist weg! *auf die Knie sink*

Oma:
*Kaz mustere* Die Fremde?... Die Fremde hat mit Deiner Unf├Ąhigkeit und Undankbarkeit nichts zu tun. Du hast Dich in Deiner l├Ąsterlichen Art an eines meiner Beutetiere gewandt! Du erwartest dass eine heilige Schlange Dich beachtet, aber Du verhandelst mit Ratten? Was bin ich f├╝r Dich? Nun siehe, was geschieht, wenn man Sterbliche um den g├Âttlichen Segen bittet. Du wolltest Arkan beschworen haben von einem Nekromanten. Du hast es bekommen.... sei vorsichtig mit dem was Du Dir w├╝nscht Kazrar... es k├Ânnte sein... es geht in Erf├╝llung....

Teku:
Oh, schei├če, ├ältester! Papa hat dir immer treu gedient, immer, ich kann es bezeugen. Wie k├Ânnen wir dich so ehren, dass es dir gef├Ąllt? Wir wollten nicht l├Ąstern, aber wir waren da auf dem Schiff eingesperrt.

Oma:
"Jener dem das Schiff geh├Ârte... er war zuerst bereit mich an Bord zu lassen... was ist geschehen? Er... nun ich sp├╝re gro├čen Blutdurst in ihm... wie ist es mit Euch? Habt Ihr mir aus Angst entsagt?... Dient Ihr nun der Glatze...

Teku:
Schei├če, ja! Aber nur, damit wir ├╝ber ihn bessere M├Âglichkeit haben, dir zu huldigen. Wir haben dir nie entsagt, nie! Schau, ich hab dir einen Patti abgerichtet. *zeig*

Oma:
*Patti gelangweilt musterte* er ist v├Âllig ohne Magie ich sp├╝re keinen Funken in ihm, was ist das f├╝r eine Kreatur?...

Teku:
Er ist ja auch kein Magier, so wenig wie ich oder Papa. Du meinst, wir m├╝ssen dir einen Magier abrichten? Sonst macht es dich nicht satt?

Oma:
"Ich sagte dass er keinen Funken tr├Ągt. Jedes Lebewesen tr├Ągt den magischen oder nenne es den g├Âttlichen Funken in sich, einige k├Ânnen darauf zugreifen, andere nicht. Er hat keinen Funken in sich, ich glaube ich h├Ârte von Wesen wie ihm. Blunts... jaaa.... Blunts... so nennt man sie in Obenza... Naridien... so unglaublich weit entfernt...", sagte der ├älteste und lie├č sich als Oma auf den Hintern plumpsen.

Teku:
Tekuro musterte Patrice mit erneuter Besorgnis. "Was ist ein ... Blunts? Ist er krank?"

Oma:
"Sowas in der Art ja... er ist vom falschen Blute... einer der durch die Massen gleitet ohne gesehen zu werden... Stell Dir vor jedes Leben w├Ąre eine Flamme Tekuro. Wir alle leben in der Finsternis und jedes Leben ist eine Flamme. Einige leuchten wie apokalyptische Sonnen so hell durch ihre Macht - dass bin ich. Andere strahlen sehr hell - Magier je nach Macht. Dann gibt es die kleinen normalen Kerzenflammen - der normale Sterbliche... der Purie. Es gibt Flammen die leuchten auf, Flammen die sich so gerade halten, Flammen die verl├Âschen und vergehen... Zwischen Feuersbrunst und Fl├Ąmmchen ist alles dabei... die Flammen des g├Âttlichen Funken... und dann gibt es sie! Jene die v├Âllig ohne Flamme geboren werden... die Blunts! In einer Welt aus Finsternis kann sich keine Flamme verstecken... aber jene die Lichtlosen wie sie es sind, sind die Dunkelheit der Apkrypse selbst! Er ist ein Lichtloser!

Teku:
Entsetzt wich Tekuro einen Schritt von Patrice zur├╝ck. "Ist das ansteckend? Was macht das? Schei├če, Patti, was soll die Schei├če! Einmal wenigstens k├Ânntest du l├Ąnger als 3 Tage am St├╝ck lieb sein und nicht schon wieder rumspinnen."

Ältester:
"Was er macht? Nichts. Er verf├╝gt ├╝ber keine aktive Gabe. Aber dieses seelenlose Wesen ohne jegliche Flamme im Herzen ist immun gegen jede Form von Magie... Magie... ein Zustand der Seele... Jene ohne Seele k├Ânnen von der Magie niemals tangiert werden... Untote, Nekromanten, Magier jeglicher Art, Magie jeder Art, sie flie├čt von ihm ab wie Jauche von der Marmors├Ąule... sogar Heilmagie... jene die ihn retten k├Ânnte vermag dieses seelenlose Gesch├Âpf nicht zu erreichen... W├Ąre er verwundet und ich w├╝rde seine Rettung w├╝nschen... es w├Ąre unm├Âglich... nicht einmal ein Gott kann die Hand nach einem Lichtlosen ausstrecken... nicht einmal ein Gott! Sie sind die Schatten... die blinden Flecken der Magie... sie sind das Gegenst├╝ck von Yang - sie sind Ying - die Finsternis. Jene die nicht gesehen werden k├Ânnen, jene die man anfassen doch niemals ber├╝hren kann, jene denen man zuh├Ârt aber sie nie erfassen kann - die Lichtlosen... der Volksmund der Magier nennt sie Blunt... Stumpfe.... und sie pflegen sie zu t├Âten... weil nicht sein kann.... was nicht sein darf.... Ob sie tats├Ąchlich eine Seele haben... nun dar├╝ber lie├če sich streiten.... ich vermute jedes Lebewesen hat eine Seele. Die meisten verwechselen Seelen und Lebensenergie... also die Essenzen.... ich k├Ânnte es herausfinden...", bot der ├älteste mit einem derart diabolischen L├Ącheln an, dass jedem klar war, dass diese uralte Frau keine Frau war. Was immer sie war, dass L├Ącheln in ihrem Gesicht lie├č die Umgebungstemperatur um einige Grade sinken.

Teku:
"Dann ... kann ich ihn niemals unsterblich machen?" Tekuro wechselte einen fassungslosen Blick mit seinem Vater. "Wie kannst du herausfinden, ob er eine Seele hat? Musst du ihn dazu ... aufmachen?"

Ältester:
"Ich werde versuchen seine Seele zu verschlingen. Stirbt er dabei, hatte er eine Seele. Es ist ein sehr einfacher Vorgang.... und kann mir nicht gef├Ąhrlich werden...", l├Ąchelte die Frau weise.

Teku:
"Dann ist er ja weg! Nein, das geht nicht. Ich muss mit seiner Hilfe f├╝r dich beten. Und es ist sauschwer einen guten Sklaven zu finden, der deiner w├╝rdig ist. Papa sucht schon lange, aber er findet keinen."

Ältester:
"Er soll n├Ąher treten... ich m├Âchte ihn sehen den Blunt...", forderte der ├älteste Tekuro auf.

Teku:
Tekuro leckte sich nerv├Âs die Unterlippe. Er zog Patrice vorsichtig an den Kleidern auf die F├╝├če. Nach kurzem Z├Âgern schob er ihn vor zum ├ältesten. Patrice blieb erstaunlich ruhig. Tekuro hingegen schlug das Herz bis zum Hals.

Ältester:
Der ├älteste machte eine einladende Handgeste. "Setz Dich Lichtloser, es gibt keinen Grund mich zu f├╝rchten. Und g├Ąbe es einen, g├Ąbe es nichts auf der Welt was Dich rettet. Du magst der Magie wiederstehen, aber nicht den weltlichen Dingen, auf die ich ebenso Einfluss nehmen kann und diese widerum auf Dich. Aber ich m├Âchte Dir nicht schaden, solange Du meinen Anh├Ąngern nicht schadest. Du wandelst mit ihnen, unter ihnen, wer bist Du Patrice?", fragte der ├älteste und schaute ihm genau in die Augen. Die blinden Augen der alten Frau schienen weit mehr zu sehen, als es andere Augen vermochten.

Patrice:
Patrice setzte sich im Schneidersitz hin und erwiderte den Blick. "Du siehst viel, Wesen, das man den Ältesten nennt. Deine endlosen Jahre an Erfahrung machen dich vorauschauender als andere. Aber ich kann deine Frage nicht beantworten."

Ältester:
"Nat├╝rlich kannst Du sie beantworten. Ich fragte nicht, wer bist Du wirklich und wahrhaftig? Ich fragte Dich wer ist Patrice? Wer ist die Person, die Patti genannt wird und Tekuro den Bei├čer begleitet? Man kann sich viele Namen geben, vielleicht bist Du ein Bruchteil dessen oder nichts davon. Auch ich trug einst viele Namen, aber ├ältester ist der, der blieb. Das ist es was ich bin, mein ureigenes ich. ├älter als Du Dir vorstellen kannst, aber nicht so alt wie manche vermuten. Einem Lichtlosen bin ich auf meinen endlosen Streifz├╝gen noch nie begegnet. Nicht real, ich h├Ârte von Euch, aber traf niemals einen. Und glaube mir, ich traf schon einige Wesenheiten. Es wird bald Zeit dass ich diesen K├Ârper aufgebe.... ich sp├╝re wie er schw├Ącher wird... um mich herum altert... verf├Ąllt... ich ben├Âtige einen K├Ârper mit gro├čem Potential... die K├Ârper sind mein Tor zu Eurer Welt... gro├če Tore lassen mich gro├čes vollbringen... wie steht es mir Dir.... was verbringst Du?"

Patti:
Patrice musterte die alte Frau, die keine war, interessiert. Nach den Wochen der Langeweile und des unt├Ątigen Herumliegens genoss er die Begegnung mit dieser Wesenheit. Er hatte keine Angst. Wie wenig Angst er in der Lage war zu versp├╝ren, war eine seiner gr├Â├čten St├Ąrken, konnte aber auch gef├Ąhrlich sein. Er hatte Timoth├Ęe so wenig gef├╝rchtet wie Vittorio oder Caillou, Boldisz├ár so wenig wie der Mann, den sie einst Robby nannten. ┬╗Patrice genie├čt das Spiel mit Tekuro┬ź, erkl├Ąrte er dem ├ältesten. ┬╗Tekuro sch├╝tzt ihn und vor allem tut er eines: Er spricht die Wahrheit. Er ist einfach gestrickt und berechenbar. Patrice f├╝hlt sich wohl bei ihm, auch wenn es manchmal weh tut. Er w├╝nschte nur, die Bei├čer w├╝rden ihren festen Wohnsitz behalten. Patrice liebt das Reisen nicht. Wir sind selten, ├ältester. So selten wie deinesgleichen. Was sind deine Pl├Ąne?┬ź

Ältester:
"Reisen.... manchmal n├Âtig... oft beschwerlich... meist eine Untugend... man sollte viele Domiziele haben Lichtloser... verborgen eingeh├╝llt in der Heimeligkeit des eigenen Heims... wo ist es sch├Âner? Nirgendwo. Meine Pl├Ąne.... mein kleiner Plan ist ein fester K├Ârper f├╝r diese Welt... mein gro├čer Plan wird nicht offenbart werden... f├╝r einen sterblichen Verstand sind es zu viele F├Ąden... die ich in H├Ąnden halte... ich m├╝sste zu einer Zeit ausholen... ich der ich nicht auf Asamura wandelte.... sondern in einem Land... dass Ihr nur die Aschelande nennt... Dieses Heim hier, sieht nach einem guten Heim aus.... Hat es einen Keller?"

Patrice:
Fragend blickte Patrice in Richtung von Kazrar, da er nur im Nest herumgelegen hatte und nicht wusste, wie das Haus aufgebaut war. Tekuro schien es ebenfalls nich zu wissen. "Wie alt bist du, Ältester?", erkundigte Sich Patrice.

Ältester:
"Als ich meine 300 Jahre ├╝berschritten hatte, h├Ârte ich auf zu z├Ąhlen Lichtloser. Wie alt bist Du meine lichtlose Flamme?", grinste der ├älteste.

Patrice:
"26 Jahre. Und es werden nicht mehr werden, als Ainuwar für mich bestimmt hat." Er sagte dies für Tekuro. Der Älteste wusste, dass es für Patrice keine Rettung vor dem Tode gab.

Ältester:
Der uralte Nekromant nickte. "Nicht einen Herzschlag mehr Lichtloser, dass ist Dein Schicksal, Deine Tugend und Dein Untergang. Wie so vieles hat im Leben alles mindestens zwei Seiten. Es ist interessant mit Dir zu sprechen, mehr noch Dich abzutasten, als w├Ąrst Du nicht existent. Im Nexus, in den Gefilden der Magie bist Du nicht da... f├╝r die Himmelsaugen ein belustigender Zustand..."

Patrice:
Patrice l├Ąchelte d├╝nn. "Sie f├╝rchten uns. Sie, die sonst mit den Sterblichen spielen wie eine Katze mit einem Wollkn├Ąuel. Denn gegen uns haben sie keine Handhabe. Sie sp├╝ren nicht einmal, dass wir da sind. Das Vergn├╝gen ist ganz meinerseits." Er verneigte sich korrekt.

Ältester:
"Sie verkennen die einfachste und simpelste Methode um jedem Lebewesen beizukommen, scharfer Stahl aus der Dunkelheit. Ob Himmelsauge, Lichtloser, Magier, Bettler oder Edelmann - sie alle bluten, sie alle sterben. Die Frage ist nur, wer f├╝hrt die Klinge am geschicktesten und am heimlichsten? Das ist die Frage, die seit Jahrtausenden gestellt wird, ohne je ausgesprochen zu werden. Eine einzige Klinge kann eine Nation erheben oder zu Fall bringen. Aber sei gewarnt kleiner Lichtloser, es ist nicht die Waffe die z├Ąhlt. Es ist ein Trugschluss, dass Waffen t├Âten. Es ist der Tr├Ąger, der t├Âtet. Die Waffe ist nur das Werkzeug".

Patrice:
"Das sind weise Worte. Ich mag ein Gardist sein, doch mein Mentor gab mir eine Weisheit mit auf den Weg, die ich stets im Herzen trage: Nur ein Idiot stellt sich einem Mann entgegen. In all den Jahren hat er nicht einem seiner Opfer ins Gesicht geblickt."

Ältester:
"Oh ich schon vielen Lichtloser, aber ich habe mich stets vorher vergewissert, dass sie auch wirklich tot waren", lachte der Älteste.

Patrice:
Patrice legte den Kopf etwas schr├Ąg und l├Ąchelte. Neben ihm starrte Tekuro ihn in einer Mischung aus Unverst├Ąndnis, Erstaunen und Wut an. Nat├╝rlich, er kannte nur den unbeholfenen Patrice. "Warum t├Âtet Ihr?", erkundigte Patrice sich.

Ältester:
"L├Ącherliche Frage... nat├╝rlich weil ich es kann. So wie der Skorpion seinen Stachel, halte ich meine Klinge gerne scharf... ich entstamme einer Welt wo Frieden nur eine Illusion ist um seine wahren Ziele durchzusetzen... f├╝r mich gibt es keine Ruhe... Rast... ich bin stets bereit mich und die meinen zu verteidigen... wohlwollend und gn├Ądig zu meinen Anh├Ąngern... todbringend zu meinen Feinden... wieso sollte ich sie schonen? Es ist Beute... jedes Raubtier hat doch sein Recht auf Beute...".

Patrice:
Patrice nickte. "Das hat es. So lautet das Gesetz des J├Ągers: Tu, was du tun musst, um zu ├╝berleben. Das Brechen des Gesetzes bedeutet den eigenen Tod. Warst du einst ein Mensch?"

Ältester:
"Ja das war ich einst und durch meinen eigenen Flei├č, meine Wissbegier, meine Skrupellosigkeit und mein Schaffen stieg ich auf zu einem Gott. Jede Etappe vor jeder Methamorphose hatte ihre Berechtigung, sie lehrte mich viel. Dir wird dieser Aufstieg verwehrt bleiben", sagte der ├älteste und es klang fast als bedauere er dies.

Patrice:
"Mir bleibt alles verwehrt, Unsterblichkeit, Heilung durch Magie, Auferstehung. Aber es macht dieses eine Leben, was ich habe, unendlich wertvoll. M├Âchtet Ihr etwas essen oder anderweitige Freuden genie├čen oder wollt ihr ruhen? Wir k├Ânnen schauen, ob unter dem R├╝benhof ein Keller zu finden ist."

Tekuro:
"Papa, Brandur hatte ...Recht?", fragte Tekuro verwundert.

Kaz:
Kazrar sch├╝ttelte so heftig den Kopf, dass ihm schwindlig wurde. "Der? Niemals! Der hat nur versehentlich gut geraten um uns in die Irre zu f├╝hren. Du wei├čt genau wie hinterh├Ąltig ein Hohenfelde ist. ├ältester Ihr k├Ânnt Euch nicht vorstellen was Brandur behauptete, er sagte er w├Ąre von g├Âttlichem Gebl├╝t! Tekuro best├Ątige es dem ├ältesten wie Brandur es wagte zu l├Ąstern".

Tekuro:
Tekuro nickte eifrig. "Er log, er sagte, Ihr w├Ąrt nur ein Hohenfelde so wie er!"

Ältester:
"Ich werde nach dem Keller sehen und sobald ich einen K├Ârper um die 30 Jahre mit enormen magischen Potential erhalten habe meine lieben Anh├Ąnger, werde ich Arkan zur├╝ckrufen und auch diesem einen K├Ârper schenken. Vielleicht seht Ihr dann an Arkans Zuwendung, wie man sich verhalten sollte. Wer band Dich einst in Deinen K├Ârper Kazrar Chud? Brandur? Und dann fragst Du ihn. Ich ein Hohenfelde wie er... mein lieber einf├Ąltiger Tekuro... ich bin ein Hohenfelde! Er ist nur dass, was ich ihm zugestand! Eine kleine Laborratte, die dazu diente mich wie alle anderen zu belustigen, zu ern├Ąhren, sie waren dass was ich ihnen anz├╝chtete, wegz├╝chtete und sie selektierten sich auf meinen Wunsch. Es gab kaum einen der ihren, der es wagte ├╝ber den Tellerrand hinauszuschauen. Wer von den Ratten dr├╝ckte die Nase an die K├Ąfigt├╝r und schaute was die Welt drau├čen bot? Nein keine tat es. Jede Ratte wollte K├Ânig des K├Ąfigs werden und sie wurden es. Der beste Sklave ist der, der sein Joch f├╝r Schmuck h├Ąlt und sein Dasein in diesem Zustand genie├čt. Sie taten was ich wollte, sie dachten sogar wie ich wollte. Magier, m├Ąchtig, sich selbst zu immer gr├Â├čerer Macht und Brutalit├Ąt selektierend.... und weshalb? Je gr├Â├čer die Macht je gr├Â├čer mein Mittag.... Er und ein Hohenfelde... L├Ącherlich... Er ist gegen die wahren Hohenfelde von denen ich abstamme ein Nichts. Vergleiche hier diese Urgewalt von diesem gigantischen ungez├Ąhmten Riesenvogel und vergleiche einen Spatz... Der Spatz dass ist Brandur... dieser Urvogel kratzt nicht einmal daran was wir sind... Wir sind K├Ânigsmacher und K├Ânigsm├Ârder... wenn ich es w├╝nsche erzittern Nationen... warum sucht man mich? Weil ich einst so wundervolle himmelblaue Augen hatte... Augen wie Bellamy... Augen wie Boldiszar... Augen wie Berzan... Augen wie Bedard?... Ich bin unendlich... wir waren einst unendlich... Tekuro... Brandur ist nicht einmal ein Abziehbild von einem Dreck meiner Macht... aber Anwolf sein K├Ârper war hervorrangend... nicht in der Macht wie ich es mir w├╝nsche aber formbar... anschmiegsam wie ein ma├čgeschneiderten Kleid... daf├╝r z├╝chtet man Schafe nicht wahr?

Tekuro:
┬╗Ihr wisst ... von Belly und Boldi?┬ź, fragte Tekuro misstrauisch. ┬╗Und von Berzan? Sind sie ... mit den Hohenfeldes verwandt? Fresst sie nicht auf. Es sind gute J├Ąger. W├╝rdig. Keiner von ihnen war jemals Beute f├╝r auch nur einen Tag. Niemand w├╝rde je wagen, W├╝rmer wie Brandur mit Euch auch nur zu vergleichen.┬ź Er gab Patrice einen Tritt.

Ältester:
"Tritt n├Ąher Tekuro, so nah wie Du nur kannst, ich habe keine Lust aufzustehen. Ich werde Dir eine kurze Erinnerung schenken", sagte der ├älteste.

Tekuro:
Tekuro tat, wie gehei├čen. Ganz wohl f├╝hlte er sich nicht dabei und hielt den Blick gesenkt, wie er es auch beim Gespr├Ąch mit dem Duc tun w├╝rde.

Ältester:
Der ├älteste legte die kleine, dickliche Hand der Oma auf Tekuros Kopf um ihn zu segnen und gleichzeitig zu beschenken. "So brav und dem├╝tig... das erfreut unser altes Herz... ein Blick durch die Augen eines Feindes... auf... mich... einst... vor langer... langer... langer... Zeit... Du darfst meinem alter Ego in die Augen schauen... und erkennen...", sagte der ├älteste freundlich und f├╝r einen Sekundenbruchteil blitzte in Tekuros Gedanken das Bild eines Mannes auf, dem er scheinbar in das Gesicht schaute. Blass, schwarzhaarig und mit blauen Augen die verboten geh├Ârten und ihm so sehr vertraut vorkamen... https://www.imagebanana.com/s/1261/ZiDmCDV8.html

Tekuro:
Tekuro stutzte. "Boldi in ... d├╝nn!", stellte er fest. "In d├╝nn und h├╝bsch. Belly und Boldi und Berzan ... bist du ihr Vorfahre? Aber sie haben keine Magie. Und sie f├╝ttern und ehren dich nicht. Oder etwa doch?"

Ältester:
"Wie kannst Du so etwas behaupten? Hast Du selbst nicht vor kurzem noch gesagt, dass Bellamy ein J├Ąger w├Ąre ein Bei├čer? Und Boldiszar nicht auch? Lass sie ihrer Wege gehen, manche Blume verl├Ąsst den Garten und die sch├╝tzende Hand. Aber in ihrem Wildwuchs entfalten sie eine eigene urt├╝mliche Sch├Ânheit, eine Wildheit mit der es eine gez├╝chtete Blume niemals aufnehmen kann Tekuro. So w├╝rde es Dein Vater erl├Ąutern und jene Wildblumen sind Boldiszar und Bellamy und Generationen vor ihnen. Manchmal versuchen auch Wesen wie ich irgendwo einen Fu├č in die T├╝r zu bekommen und vergessen dann wo es war.... ihre Gesandten... sie vermehren sich... vergessen das alte Wissen... ihre Herkunft... ihr Blut.... aber sie sind von meinem Blute ja... und sie sind frei. Ich hege nicht weiter als Verachtung f├╝r die Schwachen und Geknechteten.... wie starb Berzan? Wie starben die Hohenfeldes in Naridien? Und nun sage mir noch einmal in dieses von Falten zerfurchte Leih-Gesicht Brandur w├Ąre aus meinen Lenden", grollte der ├älteste.

Tekuro:
Tekuro sch├╝ttelte rasch den Kopf. "Nein, das ist ein verdorrter Ast im Stammbaum. Belly und Boldi ... das muss man denen sagen! Ich wusste, er ist ein Bei├čer, aber warum nur hat er sich so stur? Berzan ... er starb im Kampf, wenn ich mich recht entsinne. Mit Mercer. Sie haben die Himmelsaugen gemeuchelt. Und dabei musste er gehen."

Patrice:
"Drei Armbrustbolzen. Lunge, Leber, Darm. Jeder einzelne w├Ąre t├Âdlich gewesen."

Ältester:
"Ihnen sagen? Sie sind die eiserne Reserve was unser Blut angeht. Wie soll ich Dir das erkl├Ąren? Stell Dir vor Du hast ein Gest├╝t von edelster Sorte. Deine Pferde sind stark, schnell, klug und sehr gef├Ąhrlich. Aber ihre Art ist alt... sehr alt... und sie werden immer weniger... Du findest auch nicht mehr genug andere ihrer Art um sie zu kreuzen.... einer Deiner Hengste suchte sich eine andere Herde... zeugte Flohen.... sie tragen sein Blut in sich... jung... stark... unverf├Ąlscht... mit etwas fremden aber guten Einschuss.... lass sie leben... die Freiheit wird sie schmieden.... und eines Tages... dann wenn Du frisches Blut brauchst.... erinnere sie an ihre Herkunft.... sie wissen es schon l├Ąngst nicht mehr... sie h├Âren ihr Blut nicht singen.... aber sie wissen was wahre Macht ist... denn jeder von ihnen handelt f├╝r seine Anh├Ąnger so... wie f├╝r sich... und manche unter ihnen.... ja manche k├Ânnen sogar lieben... es mag absonderlich klingen... aber dort wo die Brutalit├Ąt und Grausamkeit am gr├Â├čten ist, da w├Ąchst die Rose aus Blut und Asche Tekuro Chud... oder meinst ich w├Ąre bereit zu gehen.... wenn dies nicht sein muss? Vielleicht ist unter all diesen fremden Pferden.... eines dass mein Reittier wird.... das mich tr├Ągt... so wie mich Anwolf trug... ein guter kleiner Hengst... stark und schwach zugleich... in der Magie m├Ąchtig... aber im Denken nicht frei... Wenn Du Brandurs Worten glaubst ja.... nat├╝rlich entstammt er meiner Linie... nat├╝rlich tr├Ągt er einen Teil meines Blutes in sich... wie jeder Leibeigene der ein Kegel ist... nicht anerkannt, sondern gezeugt f├╝r einen Zweck.... ich w├Ąre doch dumm, w├╝rde ich nicht das Beste verzehren was diese Welt zu bieten hat... meine Nachkommen... Ich allein entscheide wer bleibt... wer geht... und wie er dass tut.... aber eines solltest Du wissen Tekuro....", sagte der ├älteste und nahm ihn fest bei den Schultern. "Am Ende gehen sie alle... es ist nicht die Frage ob jemand geht. Die Frage ist wie. Das wie ist es was immer in Deinem Herzen bleiben wird...

Tekuro:
Tekuro hielt den Blick gesenkt. "Du ... willst Boldi und Belly auffressen?", fragte er so ruhig wie m├Âglich.

Ältester:
Der ├älteste klopfte Tekuro auf die Schulter. "Nein, ich fra├č Brandur und jene die ├╝ber mir leben durften. Jene aus alt Almanien sind meine verwilderte Linie. Meine R├╝ckversicherung f├╝r schlechte Tage... m├Âge ich in 100 Jahren eine K├Ârper brauchen der mir genehm ist, der mir ein Zuhause ist... vielleicht lebt er in Souvagne.... gleich hier und hat himmelblaue Augen? Oder vielleicht lebt er in Ledwick? Oder in Naridien... wer wei├č das schon? Ich wollte Dir erkl├Ąren, warum es diesen Zweig gibt. Wie ich Dir sagte sie sind meine verwilderten Asche-Rosen Tekuro... sie werden nicht gefressen... sie werden aber auch nicht verz├Ąrtelt... sie m├╝ssen sich ihren Weg selbst erstreiten... finden sie zu mir.... halte ich meine H├Ąnde ├╝ber sie... ansonsten erfreue ich mich an ihrer puren Existenz... wie an jener von Archibald von Dornburg... ein Vater ist der Vater von Brandur... Archibald von Dornburg ist der Halbbruder von Brandur, Dunwin und Kunwolf... selbstam nur... es braucht immer einen gewissen Spritzer zus├Ątzlicher Brutalit├Ąt... und das alte Blut kommt wieder v├Âllig zum Tragen... Alastair... dumm und unf├Ąhig wie er war... zeugte Archibald... mit einer Frau wie der Deinen.... Deine Nori... eine gute ehrliche, menschenverschlingende Seele... so war auch Archibalds Mutter.... voller Elan... Tatendrang... Weitblick... Archibald ist von meinem Blut und er ist frei... aber meine Linie ist alt... sehr alt... es ist fast 300 Jahre her... als ich mit meinem echten Leib dass letzte mal unsere Linie fortf├╝hrte... nun kann ich mich nur noch an ihr festhalten... sie entlangwandern... mir einen meiner mir zustehenden K├Ârper nehmen... oder hoffen.... nun hoffen dass einer dieser T├╝rkn├Ąufe sich ein passendes Weib oder einen guten Mann w├Ąhlt und unser alten Blut wieder zu singen anf├Ąngt Tekuro... aber auch Dein Blut singt... voller Jagdlust und Tatendrang... deshalb erfreust Du mich und ich werde Euch erfreuen... denn Dein Vater war es... Dein Vater Kazrar... der aus den kleinen Eisenklumpen Ansgar und Dave ein Dolch der Dunkelheit schmiedete.... in der Esse des Schmerzes und sie wurden wunderbar.."

Tekuro:
"Wir werden sie t├Âten", sprach Tekuro fest. "Und vorher mit ihnen spielen, wenn es sicher ist. Sie k├Ânnen nicht weiterleben, sie haben Kazrar gedem├╝tigt und umgebracht. Ihn und Mama. Sag ... muss es ein Magier sein f├╝r deine H├╝lle? Ich habe ... einen Sohn. Mako. Gute Anlagen, aber weich, ich wei├č nicht, warum. Er k├Ânnte so gut sein. Du kannst ihn haben, wenn er dir genehm ist."

Ältester:
"Wenn Du es schaffst sie zu t├Âten Tekuro, dann haben sie es nicht besser verdient... aber sie haben uns ein klein wenig mit ihrer Herausforderung erfreut. Ja Teku... JA es muss ein Magier sein. Dein Sohn ist nicht schwach, Du bist es der verkennt wie man ihn zu f├╝hren hat. Dein Sohn trug vor Dir die Z├Ąhne oder nicht? Wie kannst Du es da wagen von Schw├Ąche zu sprechen? Du hast Dir Deine Z├Ąhne mit Kazrar ergaunert! Keine Widerrede! Auch das ist eine Leistung, aber eine wahre Mordsleistung erbrachte Dein Sohn. Er wei├č wann es Zeit ist das Messer zu ziehen und wann es sich nicht lohnt. Oder wenn die Zeit gekommen ist, wo genau das ein Tabu ist. Du urteilst zu hart und v├Âllig falsch ├╝ber diesen jungen J├Ąger. Wie s├Ąhe sein Urteil ├╝ber Dich aus? Hast Du den Schneid Dich einer Meeresbestie in ihrem Element zu stellen? Ihre "Dolche" wachsen nach und prangen in ihrem Maul in drei Reihen Tekuro! Du tauchst hinab mit einem einzigen "Zahn!" Rede nie wieder davon er w├Ąre weich! Das ist Blasphemie!"

Tekuro:
Zerknirscht senkte Tekuro den Kopf. "Es ist richtig. Ich wei├č nicht, wie er zu f├╝hren ist. Er benimmt sich nicht wie mein Sohn. Er liebt mich nicht. Meidet mich. Hat aber sch├Ân mit Patti gespielt. Ich kenne keine Meeresbestien ... von Mako abgesehen. Was soll ich tun mit ihm? Wir finden einen K├Ârper f├╝r dich, einen neuen, deiner w├╝rdigen K├Ârper. Ich schw├Âre es dir." Tekuro legte die Faust auf sein Herz.

Ältester:
Der ├älteste dr├╝ckte seinen Zeigefinger auf Tekuros Faust, so dass sie schmerzhaft gegen seine Brust dr├╝ckte. "Versuch es doch einmal damit. Seid Ihr kein Rudel mehr? H├Ârt man im Rudel nur auf den Verstand? Womit huldigst Du mir? Die Antwort lautet mit dem Herzen. Auch ein schwarzes Herz gl├╝ht innen rot Tekuro. Auch Deines, hast Du es f├╝r Mako ge├Âffnet? Hast Du ihn willkommen gehei├čen? Er ist Dein Sohn? Wei├č er das? Ja. Sp├╝rt er das? Nein. Wieso nicht? Wieso kann Kazrar das sp├╝ren und Dir zeigen und Du verweigerst Dich Deinem eigenen Fleisch und Blute. Wenn Du ihn an Deiner Seite w├╝nscht, solltest Du ihm das zeigen. Verliere ihn nicht Tekuro, dass ist ein Schatten den Du nie wieder los wirst, er wird sich wie ein bleiener Umhang auf Deine Seele legen und Du wirst ihn den Rest Deines unendlichen Lebens tragen. Also was hindert Dich?"

Tekuro:
"Dass ich nicht wei├č ... wie. Ohne den Stachel einzusetzen und die Z├Ąhne. Ich wei├č es bei Kazrar allein. Alle anderen ... erscheinen wie Festungen. Ich steh vor ihnen und die Mauern sind riesig, die Tore verschlossen. Von oben schauen sie herunter wie auf einen erb├Ąrmlichen Bittsteller. Sie k├Ânnen Nein sagen, wenn ich frage. Drum frage ich nicht. Ich schlage die T├╝r ein. Oder befehle ihnen, die Zugbr├╝cke hinabzulassen. Aber bei Mako ... funktioniert das nicht."

Ältester:
"Du hast Gl├╝ck dass Du mir huldigst, denn ich helfe Dir. Du h├Ąltst Dich f├╝r unf├Ąhig, Du bist es aber nicht. Kazrar - Du - Mako. Kazrar kannst Du zeigen dass Du ihn liebst, seinem Enkel der zu einem Teil ein St├╝ck Kazrar ist kannst Du es nicht zeigen? Sieh es einmal von der Seite. W├╝rde Kazrar Dich ablehnen? Oh nein. Aber warum nicht? Weil Euer Verh├Ąltnis von Liebe und Respekt getragen wird. Begegnest Du so auch Deinem Sohn, warum sollte er da noch ablehnen? Ich bin wahrlich kein Gott der verbindet, ich bin jemand der seinen Blutzoll verlangt, denn dieser steht mir zu. Aber wie ich sagte kenne auch ich Barmherzigkeit und Gnade f├╝r meine treuen Anh├Ąnger. Und Du bist mehr als treu, Du bist ├╝beraus loyal, aus diesem Grund erkl├Ąre ich Dir diese Dinge des Rudellebens, des Familienlebens, m├Âgen sonst andere sich mit diesen Themen befassen wie man sich n├Ąherkommt... aber auch einst f├╝hrte ich ein Leben... ein weltliches Leben vor alle dem... und dennoch war ich immer ein Hohenfelde... wir k├Ânnen lieben und hassen mit ma├čloser Imbrunst Tekuro... ich wei├č was Hass ist... ich wei├č was Liebe ist... beides kann vernichtend und verschlingend sein... achte darauf dass Du nicht verschlungen wirst..."

Tekuro:
Tekuro schüttelte rasch den Kopf. "Ich will nicht verschlungen werden. Eure Gnade und Güte ist endlos und jeder Tropfen Blutzoll verdient. Ich werd mir Mühe geben, ja? Ich übe. Es ist schwer. Und macht mich so wütend. Wenn ich ein Nein wittere. Trotzdem, ich lerne. Danke, Ältester. Ich werde Eure wertvolle Zeit wieder gut machen." Er verneigte sich.

Ältester:
"Lerne von Deinem Vater, daf├╝r sind V├Ąter da Tekuro. ├ťbe Dich in Geduld mit Deinem gro├čen Sohn. Er ist es mehr als wert. Und Dein Lichtloser ist eine interessante Wahl wie eine interessante Person. Wei├čt Du... an dem Tag wo Brandur Aimerics Leben nahm... als er diesen K├Ârper stahl... da dachte ich f├╝r einen winzigen Moment er h├Ątte es begriffen... dann h├Ątte ich mich ihm sogar offenbart.... Aber nein... einf├Ąltig und gef├╝hlsduselig wie er war... verschenkte er diesen jungen Leib seinem Bruder... anstatt dort selbst einzuziehen und Ansgar glorreich zu vernichten und als erste frische Seele zu verschlingen samt Aimeric und Dunwin... schade... irendwie schade... wir begannen mit ihm das Gespr├Ąch... drum soll es mit jenem der sich selbst im Weg stand auch enden... Suche mir einen K├Ârper Tekuro und ich werde Euch Arkan zur├╝ckgeben. So war es schon immer, Blut und Gnade gehen Hand in Hand".

Tekuro:
"Ich mag ... meinen Lichtlosen", gab Tekuro zu. "Ihr k├Ânntet in Brandur einziehen. Dann w├Ąrt Ihr nah an der Krone. So viele M├Âglichkeiten. Aber vielleicht finden wir noch was Besseres f├╝r Euch. Habt Dank. An Blut wird es euch niemals mangeln, so lange es die Bei├čer gibt."

Ältester:
"Oh ich habe für mein Vorhaben doch ein ganz bestimmtes End-Ciel", lachte der Älteste bei seinem Wortwitz.

Tekuro:
"Wir werden seine H├╝lle sch├╝tzen, bis Ihr so weit seid, darin einzuziehen. Wir geben drauf acht. Stimmt`s, Papa?"

Kaz:
Kazrar nickte grimmig. "Wir werden unser Bestes geben, wir sind zu seinem Schutze da und niemand wird es auffallen, wenn in Ciel nicht mehr Ciel wohnt sondern Ihr ehrenwerter Ältester", grinste Kaz.

Tekuro:
Tekuro trat zur├╝ck, bekam einen merkw├╝rdigen Gesichtsausdruck, bei dem man sah, wie er mit sich rang und legte einen Arm um Patrice. Er dr├╝ckte seinen Kopf gegen Patrices Haare und rieb ihn. Es war seine Entschuldigung f├╝r die unbeherrschten Schl├Ąge. "Ciel w├╝rde euch gut stehen, ├ältester", sprach Tekuro und als er Patrices Lippen an seiner Stirn sp├╝rte, bekam er am ganzen K├Ârper eine G├Ąnsehaut. Er musste sich sehr beherrschen, jetzt nicht erneut Bl├Âdsinn anzustellen.

Kaz:
Kazrar rollte mit den Augen. "Nun k├╝ss ihn doch einfach wo er schon so lieb zu Dir ist", beharrte sein Vater.

Tekuro:
"Schei├če", keuchte Tekuro, drehte sich um und packte Patrice. Er zog ihn ganz fest an sich und die zwei versanken in einen sehr langen Kuss, der nicht mehr zu enden schien. Irgendwann l├Âste Tekuro sich wieder von Patrice mit einem hochroten Kopf. "Schei├če", wiederholte er leise und rieb sich das Gesicht. Er l├Ąchelte.

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Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#4

Beitrag von Davet la Caille » Do 6. Dez 2018, 22:16

Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

Auf dem Markt in Beaufort

├ť18-Story:
Link:
viewtopic.php?f=41&p=15807#p15807

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Re: Blutrote See Kapitel 18 - Schmerzensschreie

#5

Beitrag von Davet la Caille » So 9. Dez 2018, 22:16

Auf dem Markt in Beaufort
Fortsetzung


Boldiszàr
┬╗Mit uns jagen statt gegen uns ... das gef├Ąllt mir. Sag Robby das so, das wird auch ihm gefallen. Er liebt es, wenn man diese Symbolik verwendet. Das scheint er von seinen Arashi-Vorfahren geerbt zu haben, auch wenn die Muse der Poesie ansonsten einen riesen Bogen um ihn gemacht hat.┬ź Boldisz├ár streckte sich und setzte sich auf, wobei Davets Kopf von ihm herunterrutschte. Er streichelte seine Flanke und stellte Fest, dass der alte Seeb├Ąr sogar auf seinem R├╝cken Haare hatte. Boldisz├ár kraulte sie ihm. ┬╗Was ist, gehen wir M├Âbel kaufen?┬ź

Davet la Caille
"Stimmt Arashi generell m├Âgen das, es ist bei ihnen eine Kunst. Viele Dinge haben auch klangvolle Namen, was nicht hei├čen muss dass sie tats├Ąchlich so aussehen oder so sind. Was wei├č ich - tausendj├Ąhrige Eier - das die Eier nicht tausendjahre alt sind, die man da verspeist ist Fakt. Jedenfalls kann man das nur hoffen, sonst ist man bald unter der Erde. Oder die eiserne Kralle, keiner hat eiserne Krallen. Oder sie beschreiben Dinge poetisch, damit sie das Gef├╝hl dass sie dabei empfinden zeitgleich ausdr├╝cken. Ich mag das, es gibt der Sprache was besonderes. Du solltest unseren Koch h├Âren was er so zaubert, dabei ist es auch nur Fischsuppe", lachte Davet leise, k├╝sste Boldi und setzte sich g├Ąhnend auf. "Wir m├╝ssen einkaufen, sonst ist Vano stinkig. Er verl├Ąsst sich auf uns und wir selbst wollen ja auch nicht ohne M├Âbel leben oder?", erkl├Ąrte Davet und hielt Boldi das Gurtsystem mit den Haken hin. "Ich ben├Âtige Deine Hilfe", erkl├Ąrte er freundlich.

Boldiszàr
┬╗Brauchst du den Kneifer heute? Du bist schon ganz wund. Lass ihn doch einfach mal weg und wir nehmen ihn so mit, falls du es dir anders ├╝berlegst. Du hast selber gesagt, dass das Gurtsystem kneift.┬ź Boldisz├ár tippte mehrere wundgescheuerte Stellen an Davets Leib und an seinem Stumpf an. ┬╗Wenn du den Kneifer brauchst, helf ich dir nat├╝rlich. Musst du wissen. Die Arashi-Symbolik ist merkw├╝rdig. Noch merkw├╝rdiger ist, dass Robby sie verwendet, obwohl er nie wusste, dass er einen Arashi-Mischling zum Vater hatte. Er laberte immer vom Schwarzen Skorpion und dem Stachel. Von J├Ągern und Beute und vom Gesetz des J├Ągers.┬ź

Davet la Caille
"Nein im Grunde ben├Âtige ich ihn nicht, ich bin dann nur einh├Ąndig. Aber Du hast Recht, ich lass ihn ab. Etwas Erholung schadet nicht", schmunzelte Davet. "Nun dass kann ich Dir erkl├Ąren warum er das tut ohne jemals in Arashima gewesen zu sein. Ob Du es glaubst oder nicht Boldi ist Dir ├╝berlassen. Aber ich wei├č, dass es eine Tatsache ist. Ob der Mensch es wahrhaben m├Âchte oder nicht, er geh├Ârt auch zum Kreislauf der Natur und nicht alles was wir tun ist "freier Wille". Dazu z├Ąhlen auch unsere Erinnerungen. Es gibt vererbte Erinnerungen, tief in uns selbst eingespeist - wo, ich wei├č es nicht. Personen die ein Trauma durchgemacht haben, sagen wir eine Flutkatastrophe speichern das Wissen irgendwo. Vielleicht in ihrem Blut, vielleicht in ihrem Samen, niemand wei├č es. Aber ihre Kinder k├Ânnen trotz allem dieses Trauma mit durchleiden, obwohl sie es nicht erlebten. Und noch wichtiger, sie tragen die L├Âsung des ├ťberlebens in sich, ohne es zu wissen. Sollte es jemals wieder n├Âtig sein, ruft Dein Geist diese Informationen ab und Du wirst leben - w├Ąhrend jene die keine solchen Vorfahren hatten sterben werden. Die Natur ist da schlauer als der Mensch denkt und schlauer als der Mensch selbst. Ebenso verh├Ąlt es sich mit vererbten Verhalten und anderen Informationen. Manche Handlungen f├╝hren wir aus und wissen nicht warum, weil man es so macht. Vor Jahren, Jahrhunderten, Jahrtausenden oder sogar ├äonen hatte das eine Bedeutung und sollte Tag X kommen - werden wir begreifen was wir da eigentlich tun. So verh├Ąlt es sich auch mit Sprachmustern oder kleinen Allt├Ąglichen Dingen. Und drum spricht er so, weil er ein Arashi ist, daf├╝r muss er nicht in Arashima gewesen sein. Du bist was Du bist, Du kannst Dein ich nicht wie eine alte Haut abstreifen. Du kannst es versuchen, aber es wird ein t├Ąglicher Kampf sein, der zu sein der Du sein m├Âchtest. Und nicht zu dem Ding zu werden, der Du m├Âglicherweise tief in Deinem Blut bist. Lass Dir das eine Warnung sein, eine lieb gemeinte, wir haben die gleiche Zeitbombe im Blut Bold. Sonst w├Ąrst Du nicht der Mann der Du heute w├Ąrst, oder ich. Anderes Thema - M├Âbel. Wir d├╝rfen kein Schlafzimmer kaufen, dass hat Vano Dir schon gekauft, denk daran", erinnerte Davet und zog sich an.

Boldiszàr
Ungefragt half Boldisz├ár seinem neuen Mann. Davet kam gut mit einer Hand zurecht und Boldisz├ár wollte ihn auch nicht als hilfsbed├╝rftig hinstellen, er hatte nur einfach Freude daran, sich nun auch um ihn zu k├╝mmern und wollte zeigen, dass er genau das tun w├╝rde. So verschn├╝rte er Davets Hemd hinter dessen R├╝cken und raffte seine M├Ąhne mit dem Haarband zusammen. ┬╗Schick┬ź, befand er, k├╝sste ihn gen├╝sslich, schn├╝rte ihm die Schuhe und zog sich selber an. ┬╗Von welcher Zeitbombe sprichst du? Vom Erbe der Agenten? Oder in deinem Fall - dem der Himmelsaugen? Na, hoffentlich stehen wir dann wenigstens auf der selben Seite der Frontlinie, wenn dieser Sprengsatz je hochgeht.┬ź Er r├Ąumte fix das Zimmer auf und hielt ihm dann die T├╝r auf.

Davet la Caille
Davet kraulte Boldi kurz unter dem Kinn als Zeichen dass er ihm dankbar war. "Wir stehen immer auf der selben Seite Schatz, wir sind eine Familie. Aber Deine eigenen D├Ąmonen musst Du bek├Ąmpfen, genau wie ich meine. Mein D├Ąmon ist die Magie im Blut der Dreck den mir mein Vater aufbr├╝dete. Und Deiner? Keine Ahnung, aber Du und Bellamy ihr beide seid knallhart. Und Vano ist es ebenso, wenn es drauf ankommt. Das ist nicht jeder, dass hat nicht jeder, dass kann auch nicht jeder. Sprich derma├čen geradlinig einer Linie folgen, gleichg├╝ltig der Konsequenzen. Aber manchmal muss man auch bereit sein, zu erkennen das der eingeschlagene Weg falsch war oder nicht mehr aktuell ist. Und falls Du nur den einen Weg kennst, zwingst Dich keiner weiterzulaufen oder zu segeln. Halte an, erkundige Dich und entscheide dann neu. Das meine ich. Was Dich umtreibt, kannst Du mir erz├Ąhlen, falls es was gibt. Mich wie gesagt die Magie. Manchmal ist sie da, kratzt an der Oberfl├Ąche oder ich "wei├č" Dinge, die ich nicht wissen sollte. Aber nur weil ich sie habe hei├čt es nicht, dass ich sie benutzen muss oder verpflichtet bin, entsprechend zu lernen oder? Das letzte was ich werde ist ein Himmelsauge. Ich habe das 50 Jahre geschafft dem Mist zu entgehen, was wollen die denn jetzt noch von mir? Mich als alten Knacker abholen, der mit 6 J├Ąhrigen da die Schulbank dr├╝ckt und nach deren Willen geformt wird? Daf├╝r bin ich wohl ein bisschen zu alt um ins "Kollektiv" einverleibt zu werden. Und meine Gedanken w├Ąren da sicher nicht sonderlich willkommen. Wollen wir unterwegs noch etwas essen? So auf die Hand? Ich bin dran und lade Dich ein", schlug Davet vor und ging gemeinsam mit Boldi zur├╝ck zum Marktplatz.

Boldiszàr
Boldisz├ár hakte sich, nicht ganz zuf├Ąllig, an seinem neuen Lieblingsarm von Davet ein. Er konnte nicht sagen, warum, aber er mochte diesen verst├╝mmelten Arm und freute sich, dass er ihn anschauen oder anfassen konnte. ┬╗Ich h├Ątt gern ein Schmalzbrot oder so was. Oh nein!┬ź Ein Rakshaner vollf├╝hrte Kunstst├╝cke auf einer im Kreis rennenden Hy├Ąne. Ein zweiter Rakshaner longierte das Tier. Der reitende Rakshaner wechselte gerade in den Handstand. ┬╗Wenigstens k├Ânnen sie nicht gleichzeitig fl├Âten┬ź, murrte Boldisz├ár. ┬╗Was mich umtreibt, ist leicht erkl├Ąrt. Es ist der Wille, um jeden Preis zu ├╝berleben. F├╝r alles Wichtige zu k├Ąmpfen wie ein Vieh. Anfangs war es Robby und Essen, sp├Ąter war es Respekt und das K├Ąmpfen f├╝r wichtige Dinge wurde zum Beruf. Mit meinem Leben stehe ich f├╝r die Krone ein und keiner kommt ohne Erlaubnis an einen der Souvagnes ran, so lange ich auf zwei Beinen stehen kann. Jetzt ist das Wichtigste in meinem Leben Vano, f├╝r den ich ebenso bereit bin, alles zu geben. Erg├Ąnzt nun um dich. Lass dir eines gesagt sein, Himmelsaugen braucht keine Sau. Sicher kann man hier und da Vorteile sehen, aber es hat Jahrhunderte bestens ohne sie funktioniert. Was f├╝r M├Âbel magst du am liebsten? Dunkle, helle? Massiv oder geflochten? Mit Polster?┬ź

Davet la Caille
Davet lie├č sich Boldi gut gelaunt einhaken. Das er die Verst├╝mmelung nicht nur akzeptierte, sondern irgendwie mochte, fasste la Caille als Kompliment auf. "Sie sind immer etwas lauter, schriller, bunter und wilder. Es ist ein ├Ąhnlicher Grund wie Deiner Boldi, sie feiern dass sie leben. In jeder Sekunde ihres Daseins. Und Du k├Ąmpfst darum. Deshalb auch Deine Gier was das Essen angeht. Es sei Dir geg├Ânnt. Ich habe auch stets bis zu meinem Abgang der Krone gedient und jetzt ist es wieder so. Ich bin sogar Teil davon geworden und Ihr seid es durch mich auch. Privat habe ich Vano stets besch├╝tzt, das ist wieder so und Dich geh├Ârst nun ebenfalls an meine Seite, ergo besch├╝tze ich Dich ganz genauso wie ihn, mit allen mir zur Verf├╝gung stehenden Mitteln. Die Himmelsaugen m├Âgen n├╝tzlich sein, das streite ich nicht einmal ab, mich hat nur als kleines Kind schon immer ihre Penetranz genervt. Mit dieser Gabe muss man... nein muss man nicht! Verpflichtet mich die Gabe Magie zu lernen? Nein. Und wenn ich Magie lernen m├Âchte, muss ich ein Himmelsauge werden? Nein. Sehen Himmelsaugen nat├╝rlich anders. Du hast nicht umsonst diese Gabe verliehen bekommen, sie brachliegen zu lassen ist gegen Ainuwars Wille. Echt? Er kann sie wiederhaben. War sicher ein Irrl├Ąufer bei der Zustellung. So meine ich das", grinste Davet und rempelte Boldi beim Laufen liebevoll an. "Du hast gesehen wie ich meine Einrichtung mag, prunkvoll zusammengeklaut", gibbelte er und steuerte auf einen Brotstand zu. "Bestell worauf Du Lust hast f├╝r uns beide. Dann gehts ab zum Schreiner", erkl├Ąrte Davet und dr├╝ckte Boldi eine Rauchstange in den Mund, ebenso sich selbst und z├╝ndete beide an.

Boldiszàr
┬╗Zwei dunkle Ofenbrote, mit viel Schmalz und ohne K├Ârner. Mit Sauren-Gurken-Scheiben.┬ź Er musste unweigerlich an Patti denken, sch├╝ttelte den Gedanken jedoch ab. Er verstand diesen merkw├╝rdigen Mann nicht und wenn er zu sehr ├╝ber ihn nachdachte, bekam er davon Kopfschmerzen. Er qualmte gen├╝sslich das starke Rauchkraut von Davet, das fast schwarze Rauchschwaden verursachte. Genau als er fertig war, wurden ihnen riesengro├če und fingerdicke Schnitten gereicht. ┬╗Siehste, hat nur Vorteile, wenn ich mich auf dieser Seite einhake, so kannst du trotzdem essen┬ź, befand Boldisz├ár und fra├č die Schnitte in Windeseile. ┬╗Prunkvoll will ich es nicht unbedingt haben. Aber gem├╝tlich und haltbar, damit man nicht aller paar Jahre neu kaufen muss.┬ź

Davet la Caille
"Ich habe mich doch gar nicht beschwert, im Gegenteil ich finde es gem├╝tlich", antwortete Davet und lie├č Boldi auch noch von seinem Brot bei├čen, da dieser bereits fertig war, bevor er ├╝berhaupt angefangen hatte. "Haltbar ist Bongossi Holz, wenn wir etwas fertigen lassen f├╝r ein Schiff dann daraus. Lass Dir niemals unter keinen Umst├Ąnden Teakholz andrehen. Es ist hart, hat eine gute Verwindungssteifigkeit was man f├╝r ein Schiff ben├Âtigt, aber es ist giftig. Vorerst nebens├Ąchlich, aber wenn Du mal beschossen wirst und Dir Teile davon um die Ohren fliegen, m├Âchtest Du keinen giftigen Holzsplitter im K├Ârper stecken haben. Drum niemals Teakholz f├╝r Dein Kriegsschiff, oder ├╝berhaupt ein Schiff. Denn auch ein Handelsschiff kann ├╝berfallen werden, ich muss es wissen, ist sonst mein t├Ąglich Brot. Wir kaufen nur einmal und dann wir es gepflegt. Wenn wir st├Ąndig neu kaufen m├╝ssen, sollten wir den Schreiner aufkn├╝pfen", sagte Davet und schlenderte mit Boldi Richtung Schreinerei. Die Schilder der einzelnen Z├╝nfte hingen ├╝ber den L├Ąden, so dass sich auch Ortsfremde gut zurecht fanden. Davet betrat mit Boldi die Schreinereistube und schaute sich erstmal um, was dort so ausgestellt wurde.

Boldiszàr
┬╗Was du alles wei├čt ... ich find das interessant.┬ź Boldisz├ár blieb bei Davet eingehakt, als sie das Inventar durchst├Âberten. ┬╗Also was brauchen wir, Bongossi? Oder ist das egal f├╝r die M├Âbel? Wie w├Ąre es mit Sandelholz, das riecht gut.┬ź Sein Blick blieb an einer geflochtenen Couchgarnitur h├Ąngen. ┬╗Rattan┬ź, las er das Schild. ┬╗Ist gar nicht so teuer.┬ź

Davet la Caille
"Alles was uns nicht umbringt, falls es zu Klump geschossen wird Boldi. Was wir nicht hoffen, aber man muss vorausschauend denken. Zeig mal", sagte Davet, dr├╝ckte Boldi fester an sich um sich das Preisschild anschauen zu k├Ânnen. So konnte er das Angenehme mit dem N├╝tzlichen verbinden. "Sieht gut aus, ist g├╝nstig und vermutlich auch leicht zu schleppen. Falls mal was umf├Ąllt, dass m├╝ssen wir auch bedenken. In Ordnung was ben├Âtigen wir? Ein Esszimmer mit einem gro├čen Tisch, sechs bis acht St├╝hlen, ein Wohnzimmer mit Tisch, Couch und Hockern, einige Kommoden f├╝r unsere Kleidung, ein Schlafzimmer haben wir bereits, Waschgelegenheiten f├╝r die Sch├╝sseln und Kr├╝ge, Regale als Ablagem├Âglichkeiten. Oder was h├Ąltst Du davon, wenn der Bursche vor Ort alles anpassen soll? Sprich er nimmt man und fertig es uns?", schlug Davet vor und hielt Boldi so nah an sich gedr├╝ckt.

Boldiszàr
┬╗Du meinst, der richtet uns unsere Dschunke gleich komplett ein? Sag mal, eine ganz dumme Idee - anstatt die M├Âbel zu erwerben - lass uns gleich den Schreiner kaufen. Der macht h├╝bsche Sachen, ich will den haben. Ich bin jetzt Chevalier, ich kann Leute besitzen┬ź, erkl├Ąrte er grinsend.

Davet la Caille
"Falls er ein freier Mann ist kannst Du ihn fest anheuern, falls er jemandem geh├Ârt, kannst Du ihn abkaufen. Ein Schreiner an Bord ist Gold wert, eine gute Idee. Die Reparaturarbeiten ├╝bernehmen sonst die Matrosen. Meist auch sehr geschickt, aber ein Fachmann ist immer etwas anderes. Nur zu, ich bin dabei", freute sich Davet.

Schreiner - Jose Ermecagne:
Der Schreiner kam nach vorne und schaute die beiden freundlich an. "Kann ich behilflich sein? Interessiert Sie etwas besonders?"

Boldiszàr
┬╗Ja, hallo. Wir brauchen sehr viele hochwertige Holzwaren. F├╝r ein Schiff, ein verdammt gro├čes. Ich hatte gerade die Idee, nicht die M├Âbel zu kaufen, sondern Sie. Sind sie k├Ąuflich, wenn ja, welcher Lehnsherr? Wenn Sie ein freier Mann sind, k├Ânnten wir sie ansonsten auch fest bei uns anheuern.┬ź

Schreiner - Jose Ermecagne:
"Ich bin ein freier H├Ąndler, ├╝ber welche Gr├Â├čenordnung sprechen wir denn hier? Wie gro├č ist das Schiff und was soll genau ausstatten?", fragte der Schreiner interessiert.

Davet la Caille
"Alles um es mit einem Wort zu erl├Ąutern", grinste Davet. "Wie gro├č ist die Dschunke?", fragte er Boldi r├╝ckversichernd.

Boldiszàr
┬╗Das ist ein ziemlicher Oschi. Die Tordalk ist 163 Meter lang, 55 Meter breit und hat einige Etagen. Also da haben Sie zu tun. Wahrscheinlich m├╝ssen Sie ihre Gesellen mitschleppen oder unsere Matrosen einarbeiten.┬ź

Schreiner - Jose Ermecagne:
"Das klingt wirklich nach einem gewaltigen Schiff. Wenn Sie einen Moment warten, dann bespreche ich das kurz und komme direkt wieder", sagte der Schreiner erfreut und verschwandt sofort nach hinten.

Davet la Caille
"163 Meter - 100 Meter mehr als die Choucas. Wie viele Masten hat die Tordalk?", fragte Davet breit grinsend.

Boldiszàr
"Acht", antwortete Boldisz├ár und sein gesunder Mundwinkel grinste bis fast zum Ohr. "Und 60 Kabinen. Da haben wir derma├čen viel Platz! Das wird genial. Willst du jemanden mitnehmen, au├čer deine Mannschaft?"

Davet la Caille
"Ein Achtmaster? Bei den f├╝nf Meeren, jetzt verstehe ich warum Vano blank ist. Aber glaub mir, dass wird er nicht lange sein, mit dem Sch├Ątzchen k├Ânnen wir richtig gut was verschiffen. Eine Dschunke, die l├Ąsst sich leicht steuern, wenn man wei├č wie. Hervorragende Schiffe, wenig Tiefgang. Nun eigentlich wollte ich Euch mit der Aquila begleiten um Euch Geleitschutz zu geben. Aber bei der Gr├Â├če w├╝rde ich sagen, passen doch einige Skorpione auch auf Euer Schiff. Die Aquila wird uns trotzdem folgen, sie ist klein, schnell, wendig und schlagkr├Ąftig. Dein Schiff ist ein beh├Ąbiger, anmutiger Riese, wir sind sowas wie ein kleiner fieser Vogel. Keine Ahnung wen ich mitnehmen soll, ich habe so niemanden. Ich w├╝rde Ciel vorschlagen f├╝r die erste Reise, aber ob das Vano mitmacht? Ich meine es w├Ąre eine gute Gelgenheit, dass sie sich auss├Âhnen und was soll schon auf einer Gesch├Ąftsreise passieren? Und wenn einer der Krone dabei ist, neben mir, bekommen wir vielleicht auch einige Auftr├Ąge. Das darf man nicht vergessen. Ich denke nicht, dass Ciel vorhatte Dir oder Vano zu schaden. Im Gegenteil, er hat ihm Hals, Hintern und R├╝be gerettet. Bei 60 Kabinen bekommst Du die Bei├čer locker unter Boldi", grinste Davet.

Schreiner - Jose Ermecagne:
Der Schreiner kam wieder nach vorne. "So bei mir w├Ąre alles geregelt, mein Bruder w├╝rde allein das Gesch├Ąft weiterf├╝hren, w├Ąhrend ich bei Ihnen angestellt w├Ąre. Ab wann ginge es los und wo liegt das Schiff?", fragte der Mann gl├╝cklich.

Boldiszàr
┬╗Ja, die Bei├čerchen haben gen├╝gend Platz und k├Ânnen den anderen Passagieren aus dem Weg gehen, wenn sie wollen. Sie k├Ânnen sich, nachdem wir uns eingerichtet haben, als erstes eine Kabine aussuchen, wo sie ihr Nest einrichten werden. Ich werde ihnen zuf├Ąllig lauter Rollen von Stoff und Segeltuch da irgendwo liegen lassen, das Robby klauen kann. Da ist er besch├Ąftigt und f├╝hlt sich gut, weil er was f├╝r seine Familie tun kann. Prince Ciel sollten wir mitnehmen. Der Kleine ist nicht so fies, wie er manchmal wirkt. Er meint es eigentlich immer gut, nur ist er manchmal damit ungeduldig und richtet einem gleich die Armbrust aufs Herz, anstatt es langsam anzugehen und dann kommt es zum Streit. Aber eigentlich ist er ganz lieb. Wo das Schiff liegt ... wei├č ich gar nicht. Das m├╝ssen wir Vano fragen.┬ź Boldisz├ár guckte sich den Schreiner an. (Wie sieht er aus?)

Davet la Caille
"Ciel ist ein herzensguter Mensch, der es mit seiner G├╝te oft zu eilig hat. Dadurch f├╝hlen sich andere entweder ├╝berfahren oder sogar bedroht. Er m├Âchte sie zum Guten dr├Ąngen, dabei muss man die meisten sanft an die Hand nehmen und ihnen einfach nur erstmal die richtige Richtung zeigen. Aber das wird er auch noch lernen. Von Erfolg zu Erfolg, denn dann wird er sehen, womit er weiterkam und womit nicht. Aber sagen werde ich es dem Kurzem trotzdem. Ich hab ihn total lieb, die anderen beiden konnte ich noch gar nicht richtig kennenlernen. Ciel mangelt es zudem nicht an Mumm, dass muss ich dazu sagen. Er steht fest f├╝r seine ├ťberzeugungen ein und das in seinem Alter. Das ist au├čergew├Âhnlich und es freut mich. Er hat sich sogar ohne Geheule Ohrringe von mir stechen lassen. Die meisten h├Ątten da was Angst gehabt, er nicht. Er war da wie ich, einfach nur neugierig. Nun ich meine, er hat auch schon ganz andere Dinge gesehen. Ich m├Âchte dass er sich mit Euch versteht. Er geh├Ârt nun auch zu meiner Familie, wie Maximilien, Greg, Dreux so seltsam das klingt. Ich bin froh, ├╝ber so seltsame Wege eine Familie gefunden zu haben. Da war mein Vater widererwartend doch f├╝r etwas gut. H├Ątte er sicher nicht vermutet. Da fragen wir nachher Vano, der Schreiner kommt zu Leala und Santo ins Haus und wir reisen gemeinsam zum Schiff. Das ist kein Problem. Richtig, wir tun so mit dem Stoff als w├Ąre er spurlos verschwunden und k├Ânnen uns das ├╝berhaupt nicht erkl├Ąren. Geklaute W├╝rstchen schmecken am Besten, frag mal Foufou", lachte Davet.

Schreiner:
Jose Ermecagne war ein kleiner, kr├Ąftiger Mann mit gro├čen H├Ąnden und sch├╝tterem Haar. Er hatte strahlend hellbraune Augen, ein freundliches, wettergegerbtes Gesicht und schien die 60 Lenze schon ├╝berschritten zu haben. Aber das sprach f├╝r diesen Mann, denn er kannte sich mit seinem Handwerk aus. Gut gelaunt wartete er die Verhandlung der beiden M├Ąnner ab.

Boldiszàr
Boldisz├ár fand den kleinen bulligen Kerl auf Anhieb sympathisch. Von der K├Ârperform her sahen sie beide sich gar nicht so un├Ąhnlich, nur, dass Boldisz├ár noch alle Haare hatte und sein Haupthaar auch mit fast 40 noch keinerlei Anstalten machte, sich zu verd├╝nnisieren. ┬╗Ich mag den kleinen Prince auch. Ich kenn ihn schon als Kind, da hat er nur Bl├Âdsinn gebaut und war bei den Domestiken gef├╝rchtet. Frag mal Belly, den hatte er besonders auf dem Kieker. Aber ich war mit ihm und Unit├Ę B im Krieg und glaub mir, an der Front hat er die Flausen sein gelassen. Er hat sich nicht einen Fehltritt geleistet. Und als wir dann nach Hause zur├╝ckkehrten, da war es regelrecht unheimlich, wie still er da war. Man hat regelrecht gehofft, dass er mal wieder Schabernack treibt und auch Maximilien hat sich gro├če Sorgen gemacht. Ciel war quasi ├╝ber Nacht erwachsen geworden. Nun ist er der Moralapostel, als den du ihn kennst und die H├Ârner der Jugend kommen nur noch selten durch. Wenn, dann bekommt sie, glaub ich, meist Maximilien zu sp├╝ren. Der arme.┬ź Boldisz├ár grunzte belustigt und nickte dem Schreiner freundlich zu. ┬╗Wie hei├čen Sie ├╝berhaupt?┬ź

Davet la Caille
"Er hat erwachsen werden m├╝ssen, er hat Dinge gesehen die kein Kind sehen kann. Aus diesem Grund wurde er ein Mann Boldi. Wof├╝r andere Jahre ben├Âtigen, hat er ├╝bersprungen um zu ├╝berleben. Ich werde Deinen Bruder fragen, was unser Ciel ihm so aufgeb├╝rdet hat. Vielleicht lockert er sich etwas an Bord, wenn es wirklich nur um die Fahrt, den Handel und den Spa├č geht. Denn eine Schifffahrt bedeutet nicht nur Fahrt Bold, sie bedeutet auch anlanden, vor Anker gehen und sich Dinge anzuschauen die es Zuhause nicht gibt. Das vergessen manche Seeb├Ąren. Und wir werden genau das tun. Denn mit Dingen die es Zuhause nicht gibt, werden wir Daheim Geld verdienen. Im- und Export Boldi oder so ├Ąhnlich", antwortete Davet und dr├╝ckte ihn an sich.

Schreiner:
"Mein Name ist Jose Ermecagne Herr und ich habe hier mein Gesch├Ąft schon etliche Jahre. Meist beschr├Ąnken wir uns auf kleinere Reparaturen von Edelleuten. Im Gegensatz zu Bauern reparieren sie ihre M├Âbel nicht selbst. Zum Gl├╝ck sage ich da nur, sonst w├Ąren wir ja Brot los. Selten kommen ganze Auftr├Ąge herein, aber auch das findet statt, wie ein besonderer Schrank oder ein Bett. Aber die Auftragslage ist im Moment sehr d├╝nn wisst Ihr? Der Krieg hat alle vorsichtig werden lassen. Auch wenn unser Duc die Grenzen geschlossen und das Schmarotzerpack drau├čen gehalten hat, auch die Edelleute halten ihr Geld beisammen f├╝r finstere Zeiten. Ich hoffe die Grenzen bleiben zu und die Taschen der Edelleute ├Âffnen sich langsam wieder. Nichts w├Ąre schlimmer als wenn unsere Stra├čen mit Fl├╝chtlingen geflutet w├╝rden. Stellt Euch das nur vor, an jeder Ecke Herumlungerer ohne Dach ├╝ber dem Kopf. Wovon sollen diese Leute leben? Ich sage es Euch sie werden kriminell. Die einen weil sie es nicht anders gew├Âhnt sind und die anderen weil sie sonst nicht ├╝berleben k├Ânnen. Aber schert das die alte Frau, die auf der Stra├če ausgeraubt wird? Nein, sie hat selbst ihr P├Ąckchen zu tragen. Ich sage Euch meine Herrn, der Duc hat richtig entschieden. Wie meine Mutter immer sagte - was geht das uns an? Das geht uns gar nichts an und T├╝r zu! So haben wir schon manche Krise ├╝berstanden wir Souvagner nicht wahr? Wie wir h├Ârten war der Duca von Ledwick zu besuch. Man munkelte es in allen Gassen in Beaufort, dass wir Staatsbesuch hatten. Habt Ihr den Duca gesehen? Wir haben zwar ├Âfter geschaut, aber auf dem Marktplatz ist nichts gewesen, kein Ausrufer und nichts. Vielleicht war es ein geheimer Besuch oder der Mann wollte einfach nicht gesehen werden. Gut verst├Ąndlich bei dem was er durchmachen musste. Ich w├╝rde gerne ausspucken um meinen Unmut kundzutun, aber in meiner Schreinerei spucke ich nicht", lachte der alte Schreiner.

Boldiszàr
Gut gelaunt dr├╝ckte Boldisz├ár Davet einen Sabberschmatz auf die Lippen, so dass Davet seinen eigenen Oberlippenbart in den Mund gedr├╝ckt bekam. ┬╗Dann sollten wir auch Prince Linhard mitnehmen. Der sieht ├Ąlter aus als Ciel, ist aber ein ganzes St├╝ck j├╝nger. Er sieht gro├č und breit aus, ist aber innerlich irgendwo noch ein kleiner Junge. Er zeigt es nicht, aber ich sehe das. Der ist noch ganz verspielt. Er tut Ciel gut. Und Ciel ihm. Die zwei haben sich sogar eine gemeinsame Kaj├╝te genommen. Vom Handel habe ich keine Ahnung, vom Seehandel noch weniger. Kl├Ąrst du solche Dinge?┬ź, fragte Boldisz├ár hoffnungsvoll. ┬╗Ich kann h├Âchstens die Matrosen striezen, zu mehr tauge ich nicht.┬ź Er wandte sich Jose zu, der ihn mit einem wahren Schwall an Worten ├╝berflutete. Boldisz├ár h├Ârte ihm geduldig zu und h├Ârte sich alles an, wobei er zwischendurch nickte. Am Ende schlug er sich mit der Faust auf die Brust. ┬╗Bei Ainuwars verschrumpelten Kl├Âten, Sie haben so was von Recht! Die Kollegen von der Stadtwache hatten eine Zeitlang mit Naridiern zu tun, die sich in jedes leere Haus einnisteten! Seit wir die Mauer haben, ist nahezu Ruhe, die Mauer ist ein Segen!┬ź Er drehte den Kopf und spuckte im hohen Bogen aus dem Fenster, das zum L├╝ften gerade einen Spalt offen stand.

Davet la Caille
Davet genoss den Kuss und erwiderte ihn mit gleicher Leidenschaft. "Noch nicht Boldi, wir bringen Dir alles bei was Du wissen musst. Als Kapit├Ąn geh├Ârt das dazu und als freier H├Ąndler wie ich einer wurde, nat├╝rlich auch. Ich lerne Dich an. Prince Linhard nehmen wir dann ebenfalls mit. Er ist doch der Ehemann von Greg nicht wahr? Ich habe den Burschen schon gesehen, hochgewachsen, sehr dunkle Augen. Ich vermute Ciel wird auch Costantino mitnehmen wollen. Wir sollten das in Betracht ziehen, denn der Mann "versagte" um Vano zu helfen, damit Ciel ihn rettet. Dass er daf├╝r Kopf und Kragen riskierte sollten wir nicht vergessen. Eine Frage, teilen wir uns ein Schlafzimmer, oder bekommt jeder sein eigenes? Ich w├Ąre daf├╝r wir teilen uns ein Schlafzimmer aber f├╝r sein privates Zeug, g├Ânnen wir uns jeder ein Zimmer. Du wirst noch lernen warum, Vano stellt gerne alles zu. Auch mit Deinen Sachen", lachte Davet und nickte zustimmend, als Boldi f├╝r sie alle ausspuckte.

Schreiner:
"Richtig, ├╝berall treiben sich sonst Kriminelle herum. Sie meinen was nicht umz├Ąunt oder ummauert ist, geh├Ârt jedem. Keine Ahnung von Kultur diese Naridier. Die sind fast so schlimm wie Zwerge. Ihr habt geh├Ârt was die Zwerge mit ihren Verb├╝ndeten gemacht haben? Bei Ainuwars fauligen Z├Ąhnen, der Abgrund soll die Zwerge holen. Meine Herren, ich k├Ânnte mich bereits heute Abend auf den Weg nach Mancini machen. Wo genau soll ich mich dort einfinden? Ein markanter Punkt w├Ąre das Herrenhaus der Mancinis", bot Jose an.

Boldiszàr
┬╗Einverstanden. Ein Dreierbett und dazu bekommt jeder eine gesonderte Kaj├╝te. Dort h├Ątte ich aber auch gern ein Bett, falls man sich mal zur├╝ckziehen will. Plus ein G├Ąstebett, falls mal jemand einen schlechten Tag hat, mit dem man sich ausquatschen will und der bei einem pennen soll.┬ź Wer damit gemeint war, war klar. ┬╗Sie, Jose, gehen am besten zu eben jenem Herrenhaus. Sagen Sie da, dass Davet und Boldisz├ár Sie angeheuert haben f├╝r die Dschunke. Und wissen Sie was, Sie haben schon wieder Recht, keine Sau braucht Naridier, man sollte eine Pufferzone um Souvagne ziehen, einen zweiten Wall in tausend Kilometer Umkreis und zwar auch nach unten, gegen die vermaledeiten, verr├Ąterischen Zwerge! Vom Duca hab ich auch nichts mitgekriegt, aber wenn, dann w├Ąre der sicher nicht zu ├╝bersehen. Soll ein schriller Vogel sein. Einer aus meiner Einheit stammt aus Ledwick.┬ź

Davet la Caille
"Die Zwerge werden bleiben wo sie sind, glaub mir das. Max ist ebenfalls nicht sonderlich gut auf sie zu sprechen. Aber keiner ist das, sie haben keine Verb├╝ndeten gesucht. Sie haben Schlachtvieh gesucht, dass f├╝r sie k├Ąmpft und stirbt. Da werden die Kriegshunde, Pferde und V├Âgel besser behandelt, vor allem ehrlicher. Trau keinem Zwerg - das Sprichwort ist schlicht aber wahr. Das Herrenhaus ist wie Boldi schon sagt, genau Ihr Anlaufpunkt Jose. Wir treffen uns nachher dort", antwortete Davet und wandte sich Boldi zu. "So machen wir es, wobei er nicht oft seinen moralischen hat, Du hast ihn nur zu einer sehr emotionalen Zeit kennengelernt. Aber wie er alles mit voller Imbrunst macht, so auch das. Lass ihn runterkommen und gesund werden, Du liebst ihn doch und er liebt Dich auch ├╝ber alles. Wobei, das Du das tust ist klar, sonst w├╝rdest Du kein Zimmer w├╝nschen, wo Du Dich mit ihm aussprechen kannst. So halten wir es, ein gemeinsames Schlafzimmer und jeder bekommt seine Kaj├╝te nach Gusto, wer mal f├╝r sich sein m├Âchte, was ausarbeiten muss oder auch einfach etwas lesen m├Âchte oder dergleichen. Ausarbeitungen was Kartenmaterial angeht f├╝r die Seewege, dass machen wir gemeinsam in der Kapit├Ąnskaj├╝te Boldi. Du musst das direkt von der Pieke auf lernen. Ab nach Hause mit uns, komm", sagte Davet und hakte sich bei Boldi erneut unter.

Schreiner:
"Dann sage ich bis heute Abend die Herren, wir treffen uns am Haus. Danke f├╝r die Stelle, ich werde sie nicht entt├Ąuschen. Und Recht so, ein Zwerg zum Abgrund. Sie kommen aus dem Abgrund! Bis heute Abend!", freute sich Jose.

Boldiszàr
┬╗Wohl gesprochen, Jose. Die Abgr├╝ndigen, so sollte man sie nennen. Bis sp├Ąter┬ź, verabschiedete Boldisz├ár sich gut gelaunt bei Jose, umklammerte seinen Lieblingsarm und folgte Davet nach drau├čen. ┬╗Das wird gem├╝tlich auf der Dschunke. Hoffentlich ohne Gefechte, ich mag eigentlich einfach in Ruhe hin und her schippern. Vano ist und bleibt unser Sensibelchen, auch nach der Therapie, vermute ich. Aber das macht nichts, er hat ja uns an seiner Seite. Wollen wir ihm die ├ťberraschung gleich mal mitteilen?┬ź

Davet la Caille
"Das machen wir sofort Boldi. Ab nach Hause mit uns. Sensibelchen was das Private angeht, kann ich unterschreiben. Im Gefecht ist er alles andere als sensibel, er hei├čt nicht umsonst "der Schl├Ąchter", er streichelt die Feinde nicht mit dem Haken oder dem Rapier. Aber m├Âglicherweise ist er genau deshalb so gnadenlos, weil er sensibel ist, er m├Âchte erst gar nicht in die Zwickm├╝hle geraten, Mitleid zu empfinden oder Gnade zu gew├Ąhren. Nur ein toter Feind ist ein guter Feind. Und damit hat er auch Recht. Feinde die wir damals bek├Ąmpft haben waren Kriminelle, Feinde von uns, der Marine und somit der Krone und Souvagne selbst. Feinde die ich auf hoher See bek├Ąmpfe, sind manchmal so arme D├Ąmonen wie wir selbst. Sie schippern f├╝r ihr Gesch├Ąft wie wir. Drum haben wir das Stundenglas in der Flagge - h├Ąndige Deinen Pl├Ârren, also Deine Besitzt├╝mer, freiwillig aus und wir lassen Dich ziehen. Machst Du Anstalten Dich zu wehren gehst Du mit Deinem Kahn samt Mann und Maus ab zu Davy nach unten. Andere f├╝hren keine Sanduhr, dass hei├čt sie werden Dich angreifen und t├Âten. Nur zur Erl├Ąuterung was die Flaggen bedeuten. Die meisten rauben nicht nur G├╝ter, sie rauben auch Besatzung. Je mehr Du kannst, je wertvoller bist Du. Kein Pirat der f├╝nf Meere wird einen Navigator t├Âten, wenn es nicht sein muss. Er wird in die Mannschaft gepresst, wie man so sch├Ân sagt. Nat├╝rlich mit etwas Laufzeit, sofort kann man ihm nicht trauen, er wird jemand unterstellt. Manche sind klug genug eine Heuer zu unterschreiben und freiwillig mitzuziehen. Es gibt aber auch sture Leute die trotz allen K├Ânnens get├Âtet werden m├╝ssen. Normalerweise t├Âtet man auch zuerst den Kapit├Ąn eines Schiffes um die Gegenwehr der Mannschaft zu brechen. Ein Kapit├Ąn wird die Br├╝cke bis zum ├Ąu├čersten verteidigen und er wird die Karten und so weiter verteidigen. Er wird sein Schiff nicht aufgeben. Aber wie gesagt, es gibt auch kluge K├Âpfe unter ihnen die sagen hier hast Du unsere Ladung, lasst und ziehen. Wir akzeptieren dass. Andere nicht. Du kennst Vano und mittlerweile so einige Salzbuckel und wei├čt wie sie zu ihren Schiffen stehen, einschlie├člich mir. F├╝r uns sind es lebende Personen, keiner gibt sie leichtfertig auf. Aber bevor alle an Bord sterben, w├╝rde ich das Schiff aufgeben. In letzter Konsequenz - nie leichtfertig. Drum war es auch so eine bodenlose Dreistigkeit unsere Schiffe zu stehlen vom Kaisho. Max erz├Ąhlte mir davon. Ich freue mich mit Dir und Vano zusammen zu leben und mir das Schlafzimmer zu teilen. Hund im Bett oder nicht?", grinste Davet.

Boldiszàr
┬╗Kein Hund im Bett┬ź, bellte Boldisz├ár. ┬╗Weder Fou noch den dicken Roderich! Die schlafen in ihren K├Ârbchen oder au├čerhalb der Kabine! Ich hab keinen Bock, dass die mitlecken oder mitrammeln oder alles vollsabbern. Gut, ich sabbere selbst, aber es ist Menschensabber von eurem Mann, also kein Gemecker!┬ź Er atmete durch, um sich wieder zu beruhigen. ┬╗Der Diebstahl unserer Flotte muss f├╝r die Salzbuckel gewesen sein, als h├Ątte man ihre Frauen gesch├Ąndet. Einen Teil der Flotte mussten sie sogar abfackeln. Aber das wird k├╝nftig nicht mehr geschehen.┬ź Er zog Davet fester an sich.

Davet la Caille
"So f├╝hlt es sich an, als gesteht Dir Deine Frau jemand h├Ątte sie... ehm und Du wei├čt auch noch wer und kannst dem Schwein nicht die Haut vom Leib ziehen. Jedenfalls noch nicht. Alles klar, mich musst Du da nicht ├╝berzeugen, ich habe Foufou sogar ein K├Ârbchen gekauft. Roderich bekommt auch eines und wir stellen sie in Vanos Kabine. Die T├╝r kann ja offen bleiben, aber unser Schlafzimmer ist Foufou frei und Roderich frei. Nein die lecken nicht mit rum, bei Ainuwars alten Zitzen, Boldi, dass ist ja pervers", lachte Davet und k├╝sste ihn gl├╝cklick. "Wir beide sind uns einig, da muss Vano einlenken. Foufou bleibt aus dem Bett. Daf├╝r darf im Bett bei mir gegessen und getrunken werden", freute sich Davet.

Boldiszàr
┬╗Wir machen es uns richtig sch├Ân auf der Tordalk. Die Hunde werden es gut haben, aber nicht in unserem Bett, sondern au├čerhalb davon. Roderich kann ├╝berhaupt nichts, ich glaub er ist strunzdumm, er beherrscht nicht einen Befehl. Kein Sitz, kein Platz, der latscht einfach rum und schn├╝ffelt alles an. Nicht mal Ratten jagt er. Aber ich mag das gem├╝tliche Viech irgendwie. Hat Vano mir geschenkt. Dass es ein Abschiedsgeschenk sein sollte, habe ich erst jetzt begriffen.┬ź Er schnaufte. ┬╗Komm, wir teilen ihm mit, dass wir fortan zu dritt sind und dass wir einen Schreiner angeheuert haben.┬ź Er kaufte ihnen beiden noch eine Wegzehrung, dann machten sie sich auf den Heimweg.

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