Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Gras-Schlangen

Souvagne 1077.
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Maximilien Rivenet de Souvagne

Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne
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Re: Gras-Schlangen

#21

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » So 10. Feb 2019, 22:22

Danke


„Lasst uns von hier verschwinden“, sagte ich und wir kletterten zerschunden wieder nach oben. Sophie packte meine Hand und hielt sie noch fester als dort unten in dem Bunker. Tränen stiegen ihr in die Augen. Ich zog sie an mich und lehnte meine Stirn gegen ihre.

„Ein Leben für ein Leben. Ich stehe in Deiner Schuld. Danke Sophie“, flüsterte ich. Sie schüttelte den Kopf und küsste mich auf die Wange.

„Wir rechnen nichts auf Großer“, lächelte sie mich an.

Wir lösten uns voneinander und versorgten unser Team. Zum Glück hatten keiner von ihnen wirklichen Schaden erlitten. Ich konnte froh sein, dass Timion beschlossen hatte, mich zuerst auszuschalten, anstatt mein Team per Suizidhack umzubringen.

Seine HEFF-Kanone hatte ihn glauben lassen, dass er immer noch mit ihnen gefahrlos abrechnen konnte. Und er hätte auch Recht behalten, wäre Sophie nicht gewesen. Dass sie kein Implantat hatte, nicht mal über ein Interkom verfügte hatte uns das Leben gerettet. Gemeinsam saßen wir zerschlagen und verwirrt im Wüstensand.

„Danke Kab“, sagte Vas und rieb sich den Schädel.
„Falsche Adresse, der Dank geht ausschließlich an Sophie. Sie hat uns den Hintern gerettet. Vor allem mir“, antwortete ich ihm.

Vas schaute Sophie erstaunt an und grinste breit.

„Schau mal einer an. Dann geht mein Dank selbstverständlich an Dich. Danke Sophie“, sagte er und drückte sie stolz.

Wir alle nickten zustimmend.
„Wie konntest Du ihn überwältigen?“, fragte Mitch und knuffte sie dankbar.

„Er sprang aus dem Wagen, stürmte an uns vorbei und die anderen vom Team fielen gefällt zu Boden. Sie zuckten wie unter einem elektrischen Schlag und lagen still. Er kümmerte sich nicht darum, der Kerl sprang Euch direkt hinterher ins Erdloch. Ich wusste er würde Euch das Gleiche antun. Ich sprang hinterher und da war es wieder, dieses Gefühl…

Drum zog ich das Messer das Kabir mir geschenkt hat, ganz so wie Ihr es mir beigebracht habt und hab ihn abgestochen. Ich war selber erstaunt, dass ich ihn erledigen konnte“, lächelte sie schüchtern.

„Wir werden uns einige Tage in der Belette auskurieren, die Stützpunktleitung kläre ich. Sobald wir wieder bei vollen Kräften sind, vor allem Du Kabir, werden wir uns die Made vorknöpfen.

Es ist eine Sache mit einem Agenten krumme Geschäfte zu machen. Es ist eine völlig andere Sache unsere Armee zu bestehlen, Souvagne selbst zu bestehlen, so das Souvagner Gefahr laufen in souvagnische Waffenmündungen blicken müssen. Dafür räuchern wir das grüne Schwein aus“, befahl Vas.


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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung für etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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