Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Harbin und Vail - Ruhestand

Im Jahre 1077 nach der Asche wird Souvagne von mehreren Mauern geschützt und die Technik ist auf einem hohen Stand. Die Souvagner sind genetisch mit anderen Menschen nicht mehr kompatibel.
Souvagne 1077.
Antworten
Audric Bizier
Zweitcharakter
Beiträge: 14
Registriert: Fr 5. Jul 2019, 20:13

Harbin und Vail - Ruhestand

#1

Beitrag von Audric Bizier » So 11. Aug 2019, 20:43

Harbin und Vail - Ruhestand


Harbin saß gemütlich vor dem Holo, als Vail sich zu seinem Mann gesellte und ihm eine Decke um die Schultern legte. Er drückte Harb eine Tasse heißer Schokolade in die Hand, setzte sich neben ihn und kuschelte sich mit in die Decke.

"Danke, ich hatte uns vorhin Brote gemacht bedien Dich", sagte Harbin und trank einen Schluck Schokolade.
"Du machst Brote?", fragte Vail und nahm sich eines vom Teller, der auf dem Wohnzimmertisch stand.

"Mir war danach, lass es Dir schmecken. Heute habe ich Dich den ganzen Tag auf Arbeit vermisst, ich habe ständig an Dich gedacht und mir gewünscht es wäre Feierabend. Ich habe Dich rein persönlich vermisst Vail, ohne irgendwelche Hintergedanken. Einfach mit Dir auf der Couch sitzen und kuscheln, nichts weiter, einfach nur gemütlich zusammensitzen", warf Harb ein, während der die Schokolade trank.

Vail schlang seinem Mann einen Arm um die Hüfte und lehnte seinen Kopf gegen den von Harbin.

"Da war kein Begehren bei oder sowas. Versteh das nicht falsch, nicht dass ich Dich nicht mehr begehren würde, im Gegenteil. Ich find Dich scharf wie am ersten Tag. Ich wollte nur nicht dort sein, ich wollte bei Dir sein. Ergibt das Sinn?", fragte Harbin mit grimmigen Blick und musste dann grinsen.
"Sicher", gab Vail liebevoll zurück und küsste seinen Mann.

"Für mich ergibt das irgendwie keinen Sinn, weil nichts vorgefallen ist, dass mir den Tag verhagelt hätte. Die Kurzen waren lieb, der Tag war geschmeidig. Keine besonderen Vorkommnisse wie man so schön sagt. Ich versuche Dir gerade das Unerklärbare zu erklären. Ich hab Dich vermisst und ich wollte in Deiner Nähe sein", erklärte Harbin.

Vail kraulte seinem Mann zärtlich das Kreuz, während er sein Brot aß und überlegte.

" Ruhestandswunsch?", fragte er freundlich.
"Ja ich habe in letzter Zeit ziemlich oft drüber nachgedacht Schatz. Ich habe auch keine neuen Kurzen mehr angenommen. Wenn der Letzte flügge ist, war es das", antwortete Harbin.

"Harb?", fragte Vail fürsorglich.
"Was?", gab Harbin zurück, küsste seinen Mann und zog ihn fester an sich.

"Du brauchst keinen Ruhestand Harb, Du brauchst Urlaub", antwortete Vail liebevoll und kraulte Harbin den Nacken.

Harbin drückte seine Stirn gegen die von Vail.

"Sag mal habe ich Dich je all die Jahre genervt? Ich weiß, dass ich anstrengend sein kann und ich möchte ja nicht, dass Du mir wegläufst wenn ich in Ruhestand gehe", sagte Harbin und musste kichern.
"Unzählige Male, manchmal hätte ich Dich am liebsten sogar gewürgt für Deine Scherze. Aber ich schwieg immer dazu, ich liebe Dich schließlich trotzdem, oder gerade deshalb? Und ich Dich?", fragte Vail und krallte seine Finger in Harbins Oberschenkel.

"Nie", antwortete Harb.
"Nie?", fragte Vail erstaunt.
"Nie", bestätigte Harbin.


****

Antworten

Zurück zu „Souvagne 1077“