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Beschworene Geister ‚Äď F√§higkeiten und Erscheinungen

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JEELEN
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Beschworene Geister ‚Äď F√§higkeiten und Erscheinungen

#1

Beitrag von JEELEN » Mo 25. Sep 2017, 12:34

Beschworene Geister ‚Äď F√§higkeiten und Erscheinungen

Spuk:

Mit dem Wort Spuk wird meist eine unheimliche, unerkl√§rliche Erscheinung bezeichnet. Die Naturwissenschaft erkl√§rt den Spuk anhand nat√ľrlicher Ursachen, andere sehen den Ursprung in der Urenergie der Seele einer Person oder eines Lebewesens selbst. Letzte These wird haupts√§chlich durch Magier und Gelehrte vertreten.

Grundlage hierf√ľr ist die spiritistische Lehre, dass konkret Seelen von Verstorbenen von einigen Magiern (Nekromanten) aus dem Nexus heraufbeschworen werden k√∂nnen. Folglich handelt es sich auch bei freien Spukerscheinungen, ohne das vorherige Einwirken eines Magiers, um unabh√§ngige Wesenheiten in Form von Geistern. Konkret um die Seelen Verstorbener, die noch immer in der Physis/dem Diesseits verweilen und nicht bereit sind loszulassen und in den Nexus einzugehen.

Manche Spukerscheinungen stellen sich als spontane Magieanwendung heraus, meist bei jungen Personen, die mit der magischen Gabe gesegnet sind. Hierbei handelt es sich nicht um einen tatsächlichen Spuk.

Zu den tatsächlichen Spukerscheinen zählen u.a. Geister und Gespenster.


Der Spuk wird in zwei Formen unterteilt:

1.
Den Personengebundenen Spuk


2.
Den Ortsgebundenen Spuk



Personengebundener Spuk
Beim personengebundenen Spuk lässt sich eine, oft entweder pubertierende oder sterbende Person als Vermittler der Spukphänomene vermuten. Dies ist dann eine eher zufällige Spukerscheinung.

Man trifft aber auch einen bewussten, personenbezogenen Spuk an.
Dieser wird als Heimsuchung beschrieben. Ergreift die Erscheinung Besitz von einer lebenden Person, spricht man von Besessenheit.

Die Heimsuchung wie auch die Besessenheit einer lebenden Person, geht meist ein magischer Angriff eines Nekromanten mit einem passenden Zauber voraus.

Ortsgebundener Spuk
Der ortsgebundene Spuk benötigt keine lebende Person als Vermittler. Über Jahre, Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte bleibt eine Erscheinung am selben Ort. Beispielhaft sind einigen Burgen und Schlössern in denen wiederholt Erscheinungen gesehen wurden.

W√§hrend personenbezogener Spuk meist von kurzer Dauer ist, ist der ortsgebundene Spuk meist √ľber einen sehr langen Zeitraum anzutreffen.

Personengebundener Spuk wird vor allem mit physischer und akustischer Erscheinung in Verbindung gebracht. Während ortsgebundener Spuk meist ohne direkte Kommunikation mit den Beobachtern stattfindet.

Ausnahmen bestätigten die Regel, so kann es auch bei ortsgebundenen Erscheinungen zur Kontaktaufnahme durch beide Seiten kommen. Vor allem bei Geister und Gespenstererscheinungen.

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Geister:

Als Gespenst bezeichnet man meist ein Geistwesen, dass oft mit √ľbernat√ľrlichen F√§higkeiten ausgestattet zu sein scheint und spukt ‚Äď kurzum erscheint.

Die Erscheinung erfolgt in durchsichtiger, nebelhafter Form in menschlicher oder humanoider Gestalt, je nachdem welchem Volk der Geist zu Lebzeiten angehörte.

Gespenster sind somit Totengeister.

Geister sind ruhelose Tote, die in der Welt verbleiben, obwohl ihre Körper längst verfallen sind. In diesem Fall haben sie häufig noch eine Aufgabe in der Welt zu erledigen, oder bewachen bestimmte Orte. Meist handelt es sich dabei sogar um ihre eigene Grabstätte. Eine weitere Möglichkeit ist, dass der Geist von einem Nekromanten beschworen wurde.

Wie im Leben so gibt es auch im Tode, freundliche und weniger freundliche Personen.

Freundliche Geister sind ein Echo einer verstorbenen Person. Es kann vorkommen, dass eine Person nicht wei√ü, dass sie verstorben ist. Manchmal w√ľnschen freundliche Geister von den Lebenden Hilfe, manche sind bereit Hilfe zu gew√§hren.

Feindliche Geister hat der Tod bösartig und jähzornig werden lassen. Ihr Hass auf die Lebenden lässt sie jeden angreifen, der ihnen zu nahe kommt. Auch wenn Geister eher selten sind, kann man sie in manchen abgeschiedenen Gräbern oder Höhlen antreffen.

Ferner gibt es selbstverständlich auch neutrale Geister und jene, deren Reaktionen man nicht von vornherein vorhersehen kann.

Ein Nekromant mit ausreichend Fähigkeiten kann einen spukenden und umherirrenden Geist in den Nexus schicken, ebenso kann er einen Geist aus dem Nexus herbei rufen.

Die Astralkörper der Geister sind in der Farbe ihrer Seelen (Spektralfarben) gehalten.

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Geisterarten:

Man unterscheidet folgende Arten von Geistern:

1.
Krisengeister, die Verwandten erscheinen, wenn deren Angehörigen ein furchtbares Schicksal mit Todesfolge zu ereilen droht.

2.
Toten-Geister, die erst nach dem Tod eines Menschen bzw. Humanoiden in Erscheinung treten ‚Äď kurzum die Seele des Verstorbenen.

3.
Freie Geister, die auftauchen und von Personen gesehen werden, die √ľberhaupt keine Verbindung zu ihnen haben. Sie k√∂nnen Jahrhunderte nach dem Todesfall erscheinen, sind aber im Allgemeinen an einen bestimmten Ort gebunden.

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Gerufen werden Geister √ľber die magische Anwendung von Nekromantie, hierbei handelt es sich um gerufene Totengeister.

Grundlage Nekromantie zur möglichen Geister-Rufung/Beschwörung:

Rang 1 -
Kleiner Spuk
Einen Totengeist herbeirufen. Dieser behält jedoch seinen eigenen Willen, kann also auch wieder verschwinden oder bleiben, wie es ihm beliebt.

Rang 3 -
Mit Toten reden [Ritual]
Mit Hilfe dieses Zaubers ruft der Nekromant den Geist eines Verstorbenen aus dem Jenseits herbei, um mit ihm zu reden. F√ľr diesen Zauber braucht er ein Teil des Verstorbenen oder einen sehr pers√∂nlichen Gegenstand. Welche Sprache der Verstorbene sprach, ist unwichtig, da die Kommunikation mental abl√§uft.

Rang 4 -
Großer Spuk
F√ľr kurze Zeit den Totengeist einer Person herbeirufen, der dem Willen des Magiers untersteht. Der Totengeist hat nur sehr begrenzte k√∂rperliche Macht, kann jedoch spuken und Antworten liefern.


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Mentalität der beschworenen Geister:

Die Mentalit√§t eines Geistes h√§ngt von seinem fr√ľheren Leben ab. Da die Seele zur√ľck in die Physis/das Diesseits geholt wurde, wird der Geist genau so oder √§hnlich handeln und f√ľhlen, wie er es einst zu Lebzeiten tat.

Jedoch mit den Einschränkungen, die sein rufender Nekromant ihm auferlegt hat. So ist der Geist abhängig von seinem Nekromanten.

Empfindungen sind bei Geistern immer noch genau so vorhanden wie bei einem Lebenden. Trauer, Wut, Hass, Leid, sogar Liebe und Freundschaft k√∂nnen sie empfinden. Schmerzen jeglicher Art nehmen diese Wesen jedoch nicht mehr wahr, ebenso wenig wie alle anderen, k√∂rperlichen, √§u√üeren Einfl√ľsse wie Hitze, K√§lte, N√§sse.

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Präsenz:

Die meisten Totengeister strahlen eine Aura eisiger Kälte (Grabeskälte) aus.

Ferner erscheinen die Geister meist in ihrer alten körperlichen Gestalt. Allerdings können Geister auch rein als Seelenlicht erscheinen, oder eine andere Form annehmen, da sie aus reiner Energie bestehen und an keine feste Form gebunden sind.

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Fähigkeiten der beschworenen Geister:

Die Fähigkeiten und Freiheiten der beschworenen Geister hängen in erster Linie von dem Nekromanten ab, der sie beschworen hat.

Allein dieser Nekromant entscheidet dar√ľber, wie viel Freiheiten er dem beschworenen Geist gew√§hrt und einr√§umt.

Spuk:
Der beschworene Geist erscheint einer oder mehreren lebenden Personen und versetzt sie durch seine bloße Anwesenheit in Angst und Schrecken.

Poltern:
Der beschworene Geist erscheint einer oder mehreren lebenden Personen, lärmt und erzeugt Krach (poltert), schmeißt dabei eventuell Gegenstände um, verschiebt Gegenstände, verlöscht Licht etc.

Kontaktaufnahme:
Der beschworene Geist erscheint und steht seinem Beschw√∂rer Rede und Antwort oder der gew√ľnschten Person, z.B. einem nahen, lebenden Verwandten.

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