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Die Aschehunde (Gilde)

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Baxeda
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Die Aschehunde (Gilde)

#1

Beitrag von Baxeda » Di 7. Nov 2017, 19:24

Die Aschehunde


Bei dieser Gilde handelt es sich um eine Bande von Hundewandlern. Sie fristen ein gesetzloses Dasein auf den Straßen von Obenza. Ihr Hauptquartier ist die MĂŒlldeponie in der Unterstadt, wo sie einem Planwagen hausen. Der Name deutet bereits an, dass es sich bei den Mitgliedern um Verlorene handelt, denen das Leben ĂŒbel mitgespielt hat und die nicht mehr zu einem bĂŒrgerlichen Leben fĂ€hig sind. Das Rudel gibt ihnen ein zu Hause, Struktur und einen Sinn. Es ist bei ihnen Sitte, sich gegenseitig ausschließlich mit ihrem Hundenamen anzusprechen. Oft ist ihr wahrer Name nur ihnen selbst bekannt. Das fĂŒhrt dazu, dass ein von den BĂŒtteln gefasstes Mitglied keine verwertbaren Informationen ĂŒber die wahre IdentitĂ€t der anderen preisgeben kann.


Aussehen:

In menschlicher beziehungsweise albischer Gestalt handelt es sich bei den Aschehunden um heruntergekommene Gestalten, oft mit bunt gefĂ€rbten Haaren, großflĂ€chigen TĂ€towierungen und Piercings. Dies ist jedoch sehr unterschiedlich. Ihre Kleidung spiegelt ihre Armut wieder. Ihre Körper sind fast immer von mehr oder weniger starkem Substanzmissbrauch gezeichnet, meist Alkohol, Tabak und harte Drogen wie Dhanga.


Lebensweise:

Aufgrund von Suchtproblemen und langjĂ€hriger Obdachlosigkeit wĂ€ren die meisten von ihnen nicht mehr zu einem normalen Leben fĂ€hig, selbst fĂŒr den unwahrscheinlichen Fall, dass jemand einen von ihnen anstellen wĂŒrde. Das Organisieren und finanzieren von Nahrung, Drogen und Alkohol bestimmt ihren Alltag. Da das Betteln in Obenza wenig erfolgversprechend ist, greifen sie oft auf Diebstahl, Schmuggel, Wegelagerei und Prostitution zurĂŒck. Aufgrund der verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig guten Organisation durch ihren AnfĂŒhrers Tsacko sind sie dabei effizienter als andere Banden von vergleichbarer GrĂ¶ĂŸe. Wegen ihrer kriminellen Lebensweise stehen sie im stĂ€ndigen Konflikt mit BĂŒtteln und Stadtwachen, aber auch mit konkurrierenden Banden.

Sie stehen in Verbindung mit dem Schmugglernetzwerk und arbeiten diesem zu. Das Schmugglernetzwerk ist somit einer ihrer wichtigsten Geldgeber, gleichzeitig aber auch ein Rivale. Die Aschehunde versuchen daher, eher andere MĂ€rkte fĂŒr sich zu erschließen als den Schmuggel, insbesondere den Drogenhandel, wo sie inzwischen eine namhafte GrĂ¶ĂŸe darstellen. Sollten die Aschehunde weiterhin zahlreicher werden, ist es denkbar, dass sie dereinst zu einer erntszunehmenden Konkurrenz erwachsen und es zu einem erbitterten Bandenkrieg kommt.


Geschichte:

Es war jener als Tsacko bekannte Waldalb, der die Aschehunde grĂŒndete. Als Obdachloser und Bettler wusste er, wie hart es ist, sich allein auf den Straßen durchzuschlagen, besonders im Winter. So scharte er andere Hundewandler, die das selbe Schicksal teilten, um sich, damit sie sich gegenseitig helfen könnten. Er organisierte eine Aufgabenteilung und verteilte die ergaunerten GĂŒter im Sinne der Gemeinschaft. Es war sehr schwierig, die verrohten Gestalten anzutreiben und davon zu ĂŒberzeugen. So machte er das Anerkennen seiner absoluten AutoritĂ€t zur Bedingung, um Mitglied in seinem Rudel zu werden. Da er selbst körperlich nicht besonders imposant ist, hilft ihm sein BetarĂŒde Terry dabei, sich durchzusetzen. Die Fluktation im Rudel ist stark, immer wieder kommen oder gehen Mitglieder oder sterben. Tsacko hat es aufgegeben, sie vor ihren SĂŒchten retten zu wollen. Sein Ziel ist es nunmehr lediglich, den Verlorenen ein bestmögliches Leben und ein zu Hause zu bieten. Er spricht davon, dass die Aschehunde ein Hospiz sind, die letzte Station im Leben der Verlorenen.


Namentlich bekannte Mitglieder:
(Bewerbungen an Baxeda schicken)
  • „Tsacko“ (Alpha, SchĂ€ferhund)
    „Terry“ (Beta, Chihuahua)
    „Gizmo“ (Dogo Argentino)
    „Rosco“ (Bulldog)
    „Molly“ (Bulldog)
"Lieber ein lebender Feigling als ein toter Held."
Avatar mit freundlicher Genehmigung von: http://direwrath.deviantart.com/

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