Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt. Die √ľberlebenden V√∂lker beginnen zu ahnen, dass der Schl√ľssel zur Herrschaft √ľber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. W√§hrend die Almanen auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimb√ľnde der Schatten sehen in der Magie die m√§chtigste Waffe und f√ľr die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Das Lager der Raubvögel [Gilde]

Besprechung und Abstimmungen zur neuen Welt
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Dimicus
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Das Lager der Raubvögel [Gilde]

#1

Beitrag von Dimicus » Mi 29. Nov 2017, 00:00


Intro


Als Sodo aus seinem Rausch erwachte, roch die Luft anders, als sie es h√§tte tun sollen. Er hatte die √ľblichen Ger√ľche des S√∂ldnerlagers erwartet, die Ausd√ľnstungen von zu vielen M√§nnern auf zu wenig Raum, den Mief der durchgelegenen und in unterschiedlichen Verwesungsstadien befindlichen Matratzen, Bohnerwachs, Stiefelfett, den vertrauten Kantinengeruch nach halb verbranntem Fleisch (¬ĽDas muss gut durch sein, sonst holen wir uns die W√ľrmer!¬ę). Stattdessen vernahm er das schmerzhafte Bei√üen von Rauch in seinen Nasenl√∂chern, die sogleich missbilligend zuckten. Der Halbork √∂ffnete die Augen und hob den Kopf.

Er lag auf dem R√ľcken und sah seinen Rumpf, der in einer penibel gepflegten S√∂ldnerr√ľstung steckte und darunter seine Panzerstiefel, die zu seiner gro√üen Erleichterung nicht vollgekotzt waren. Weniger erfreulich fand er den Umstand, dass er nicht innerhalb der Mannschaftsquartiere lag, wie es sein sollte, sondern drau√üen auf der Wiese, mit Blick auf das S√∂ldnerlager, das lichterloh ihn Flammen stand.

¬ĽAlso jetzt √ľbertreiben sie in der Kantine wirklich¬ę, stellte er fest.
¬ĽFurchtbar witzig¬ę, entgegnete Cherax, der im Schneidersitz neben ihm sa√ü und ein angebranntes W√ľrstchen verspeiste. Um sie herum lag ein Teil ihrer Habseligkeiten verstreut, Rucks√§cke, Waffen und Klamotten. Die √ľbrige S√∂ldnerkompanie veranstaltete viel L√§rm und Hektik, zu viel f√ľr Sodos verkaterten Kopf. M√ľhsam setzte er sich auf, griff nach dem W√ľrstchen in der Hand seines Kameraden, biss ein St√ľck ab und reichte es ihm zur√ľck. Im n√§chsten Augenblick kotzte er sich die Stiefel voll.
¬ĽSchei√üe¬ę, √§chzte er und w√ľrgte einen weiteren Schwall heraus, der auch das zerkaute W√ľrstchen wieder zu Tage brachte. ¬ĽIch h√§tte bei Limo bleiben sollen.¬ę
Die eine Hälfte der Männer versuchte, der Flammen Herr zu werden, die andere Hälfte fand den Anblick lustig. Nur Cherax mimte den Spielverderber, den es scheinbar immer irgendwo geben musste. An den Löscharbeiten wollte er sich aber auch nicht beteiligen.
¬ĽDas war`s dann¬ę, konstatierte er. ¬ĽArbeit: futsch. Dach √ľber dem Kopf: futsch. Bett und regelm√§√üige Mahlzeiten: ebenfalls futsch. Danke, Sodo. Du hast es wieder mal geschafft.¬ę
Sodo h√∂rte auf, seine schmutzigen Stiefel zu betrachten. ¬ĽH√§? Wieso denn ich?¬ę
Der Blick des Trolls wurde nicht gl√ľcklicher. ¬ĽWei√üt du echt gar nix mehr? Wie besoffen muss man sein? Du hast in der Kantine den Ofen umgerissen! W√§hrend du den Koch mit einem Fleischklopfer gr√ľn und blau geschlagen hast! Wir anderen waren damit besch√§ftigt, zu verhindern, dass du ihn umbringst und dann fiel unbemerkt ein Sack Mehl um.¬ę
Sodo lachte herzhaft, aber Cherax bedachte ihn mit einem giftigen Blick.
¬ĽDas ist nicht halb so witzig, wie du glaubst. Mehlstaubexplosion sagt dir nichts, oder?¬ę
¬ĽNee¬ę, entgegnete der Halbork, noch immer feixend. ¬ĽIst doch auch egal. Wir haben unseren letzten Sold erhalten, was will man mehr. Soll die Bude doch in Tr√ľmmern liegen. Die Leitung war eh schei√üe. Von der K√ľche ganz zu schweigen.¬ę

Er stand etwas wacklig auf, klopfte seine R√ľckseite sauber und schlurfte mit den Stiefeln durch das feuchte Gras, um sie zu reinigen. Im Hintergrund brannte das S√∂ldnerlager lichterloh vor einem malerischen Sonnenuntergang. Sodo drehte sich im Gehen eine Rauchstange und pustete seine pers√∂nliche Erg√§nzung der monumentalen Rauchs√§ule in den Himmel.

¬ĽTja, alter Troll. Sieht aus, als br√§uchten wir und die andern Jungs einen neuen Auftraggeber.¬ę


- vielen lieben Dank an Baxeda, welcher diesen wundersch√∂nen Text zur Verf√ľgung stellte

F√ľr Andere war der Anblick des S√∂ldnerlagers keinesfalls lustig. Sie hatten Dach, regelm√§√üige Mahlzeit und Arbeit verloren, obendrein durch einen betrunkenen Idioten der wieder zu viel des Guten hatte. Viele der S√∂ldner versuchten das Schlimmste abzuwenden, doch von dem einstigen S√∂ldnerlager in Obenza war nicht mehr als die Grundmauern √ľbrig. Und selbst diese waren verkohlt und unbrauchbar. Alles von Wert wurde entweder gerettet oder gestohlen. Einige der S√∂ldner waren in den Flammen umgekommen. Die einst stolze Festung, in der S√∂ldnerscharen untergebracht waren hab es nicht mehr. Mangelnde Disziplin, gepaart mit einer fehlenden Hierarchie musste √ľber kurz oder lang √ľbel enden.

Viele S√∂ldner und herrenlose Gr√ľppchen balgen sich seit dem Untergang des Lagers um die St√§tte, niemand kann sich durchsetzen und den Platz f√ľr sich beanspruchen. Viele sind geflohen oder in andere Gefilde abgetaucht.

Doch was sollte nun geschehen? Wie sollte das Loch das durch den Verlust der Organisation in die Stadt Obenza geschlagen wurde wieder gestopft werden.

Ganz einfach!

Es braucht einen tapferen (und wahnsinnigen, seien wir ehrlich, wer w√§re so bl√∂d?) Anf√ľhrer der die verbliebenen S√∂ldner unter sich vereint und das Lager von Grund auf erbaut. Pr√§chtiger und effektiver als es je zuvor war.

Weder wussten es die restlichen S√∂ldner, noch wusste Farael Dornenwind was auf sie zukommen w√ľrde. Doch sie alle sollten eins werden und damit eine neue √Ąra gr√ľnden, die den Worten S√∂ldner und Alkohol in einem Satz eine neue Bedeutung gab! Nein, Moment. *Rascheln von Seiten ist zu h√∂ren* Ach ja. *r√§uspert sich* Die den Worten S√∂ldner und Streitkraft einen neuen Namen geben sollten!

- ein scheinbar verwirrter Erzähler, der ab sofort jeden Fortschritt der Fraktion kommentieren wird. Ob ihr es wollt oder nicht.


Damit ein herzliches Willkommen zu meiner kleinen Vorstellungen der neuen Fraktion, die noch klein und unbedeutend in den Weiten Asamuras ist.

Das Lager der Raubvögel


Die neue Fraktion soll eine von Grund auf erstellte S√∂ldnerfraktion werden, die sich √ľber die Threads und RPGs stetig weiterentwickelt. Ein einzelner Waldalb, dessen Name Farael Dornenwind lautet, stolpert schon bald in die Stadt Obenza. Als ehemaliger Anf√ľhrer einer mittlerweile zerst√∂rten S√∂ldnergruppe wird er die neue Leitung √ľbernehmen. Nachdem er sich bei dem k√ľmmerlichen Haufen der den Rest des obenzischen Lagers darstellt den n√∂tigen Respekt verschafft hat, versteht sich.

Die neue Fraktion soll wichtige Kernpunkte f√ľr alle Spieler bringen, welche mit Fortschritt in RPGs immer weiter ausgebaut werden sollen. Folgende Punkte sind daf√ľr geplant:
  • Eine Unterkunft f√ľr bereits bestehende S√∂ldnercharaktere, welche sich dem neuen Haufen anschlie√üen wollen, der sich ‚ÄěDie Raubv√∂gel‚Äú nennt.
  • Die M√∂glichkeit f√ľr Spieler, bei dem Entstehungsprozess mitzuwirken. Sei es als Mitglied, Auftraggeber oder Gegner.
  • Ja, ihr habt richtig gelesen! Auftraggeber! Nach der Entstehung der ersten Grundz√ľge des Lagers wird es euch m√∂glich sein, Auftr√§ge an das schwarze Brett zu h√§ngen. Diese k√∂nnen dann von Spielern ausgespielt oder S√∂ldner der Raubv√∂gel als NPCs genutzt werden.
  • Der Entstehungsprozess soll mit dem Land wachsen und das Lager zu etwas Gro√üem werden lassen. Jeder Auftrag und jede M√∂glichkeit wird die Fertigkeiten steigern. Ihr k√∂nnte dem Lager beim Entstehen zusehen! Ist wie Gras beim Wachsen zuzuschauen, nur spannender!
  • Ein verwirrter Erz√§hler, der jeden gr√∂√üeren Fortschritt kommentiert und festh√§lt. Vermutlich s√§uft er zu viel oder kriegt einfach keine Ordnung in seine Manuskripte. Man wei√ü es nicht.
  • Kuchen. Jede Art die ihr euch w√ľnscht. Wirklich. Es ist nicht gelogen.
Das w√§re im Groben das gesamte Konzept des Lagers. Noch gibt es auch nicht viel zu erz√§hlen, denn die Idee kommt einem Mann, der noch nichts von seinem Gl√ľck wei√ü. Oder Pech. Wie man es sehen will.
Zuletzt geändert von Dimicus am Mi 29. Nov 2017, 00:20, insgesamt 2-mal geändert.
Vielen Dank an Sanni der Avatarschmiede f√ľr das schicke Profilbild!

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Re: Das Lager der Raubvögel

#2

Beitrag von Baxeda » Mi 29. Nov 2017, 00:15

Gefällt mir gut! :tiptop:

Die Sache mit dem Schwarzen Brett ist klasse, da werdet ihr euch sicher das ein oder andere Mal bem√ľhen m√ľssen.

Eventuell das Intro noch mit der √úberschrift "Intro" versehen und eher linksb√ľndig als zentriert, da sich das besser lesen l√§sst. :-)

Den Kuchen nimmt Sodo gern. :klasse:

Ich bin gespannt, was aus den Raubv√∂geln wird und wohin sie ihr Weg f√ľhren wird. Ich w√ľnsche dir viel Freude und Erfolg und freue mich darauf, dem Fraktionsbaby beim Wachsen zuzusehen, bis es ein gestandener Krieger ist.

MfG
Bax
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Re: Das Lager der Raubvögel [Gilde]

#3

Beitrag von Baxeda » Mo 4. Dez 2017, 08:06

Die Raubv√∂gel haben nun ihr eigenes Unterforum, in dem du Moderatorenrechte hast. Wie du siehst, hast du auch bereits einen neuen Benutzerrang. Wenn ich mich in die Funktionsweise des Wikis eingearbeitet habe, werde ich dorthin alles √ľbertragen, einen entsprechenden Men√ľpunkt gibt es schon, nur die Inhalte fehlen.

Was ist f√ľr dich jetzt noch zu tun?
  • - schauen, ob dir die Kurzbeschreibung in der Foren√ľbersicht gef√§llt und die Grafik
    - ggf. einen neuen Text und eine neue Grafik erstellen, die dir besser zusagen (muss Zeex dann f√ľr dich einstellen)
    - alle erforderlichen Beschreibungstexte ins Lager packen (wobei ich das Intro abtrennen und in einen extra Beitrag packen w√ľrde)
    - dran denken, dass die angepinnten Beiträge automatisch chronlogisch sortiert werden, was man auch nicht ändern kann, heißt, wenn du einen bestimmten ganz oben haben willst, muss der als letztes reingestellt werden
    - das Lager mit Leben f√ľllen
W√ľnsch dir viel Freude und freu mich drauf. :klasse:
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