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Tsacko [Gestaltwandler]

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Tsacko
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Tsacko [Gestaltwandler]

#1

Beitrag von Tsacko » Sa 27. Mai 2017, 10:35

Tsacko / Morvinroe

:punkt: Kurzinfo

Name: Tsacko (Hundename), Morvinroe Nadamna (Geburtsname)
Volk: Gestaltwandler (Waldalb/Sch├Ąferhundartiger)
Fraktion: Freie V├Âlker
Gilde: Aschehunde
Alter: 19 (umgerechnet als Alb etwa 35)
Gr├Â├če: 1,71 m (Alb), 67 cm (Hund)
Statur: als Alb etwas klein, ansonsten durchschnittlich
Beruf: Streuner, Stra├čenk├Âter
Herkunft: Obenza
Derzeitiger Wohnort: Obenza
Familienstand: Alphar├╝de
Sprachen: Alle, da er in einer multikulturellen Stadt lebt. Muttersprache: Asameisch.


:punkt: Aussehen als Waldalb

Tsacko, der als Alb eigentlich Morvinroe hei├čt, ist ein etwas klein geratener Albenmann, gegen├╝ber einem Menschen wirkt er jedoch regelrecht winzig. Die meisten M├Ąnner sind einen Kopf gr├Â├čer als er und selbst die meisten Frauen ├╝berragen ihn ein St├╝ck. Seine Augen sind braun, sein Haar ist dunkelblond und raspelkurz. Damit sticht er unter den Mitgliedern seines Volkes, die ihre lange Haarpracht kultivieren, negativ hervor, doch in einer gef├Ąhrlichen Stadt wie Obenza sind kurze Haare, an denen man nicht gepackt werden kann, in den unteren Schichten ein beliebte Frisur. In Kombination mit seinen abstehenden spitzen Ohren und seinem grob geratenen Gesicht sieht er auch ansonsten eher unalbisch aus und den Ruf der Sch├Ânheit seines Volkes f├╝hrt er ad absurdum. Ein breites Grinsen mit schmalen Lippen komplettiert sein etwas merkw├╝rdiges, aber einpr├Ągsames Antlitz.

Seine Ohren, sein Mund und sein Hals sind vernarbt von Rangk├Ąmpfen mit anderen Hundewandlern oder echten Hunden. Diese Narben sorgen bei unwissenden Gegegen├╝bern oft f├╝r Mitleid, da sie sein Gesicht doch sehr deutlich zeichnen, doch manch einer wei├č die Zeichen auch richtig zu deuten. Sie st├Âren Tsacko nicht im geringsten, sondern beweisen, dass er bereit ist, seinen Rang auch mit Gewalt zu verteidigen.

Da er sehr viel Zeit in Tiergestalt verbringt, kann er sich nicht mehr vollst├Ąndig in seine urspr├╝ngliche Gestalt verwandeln. Insbesondere f├╝r einen Alben ist er darum ziemlich haarig, aber da seine K├Ârperbehaarung dunkelblond ist, kann er sie noch recht gut verbergen, wenn er sich nicht allzu freiz├╝gig kleidet. Die Rute kann er nicht mehr vollst├Ąndig einziehen, also tr├Ągt er sie als kurze Stummelrute, die er mithilfe einer um die H├╝fte gebundenen Jacke verbirgt. Auch die Fingern├Ągel sind dick und spitz. Seine Kleidung gestaltet sich aus zusammengeklauten Lumpen, in der Regel ohne Schuhe, da es schwer ist, passendes Schuhwerk f├╝r seine F├╝├če zu finden.


:punkt: Aussehen als Hund

Tsacko erinnert in Hundegestalt an einen Deutschen Sch├Ąferhund aus Leistungslinie, eher hell mit hohem Gelb- und Grauanteil. Seine Gestalt ist schlank und hochbeinig mit geradem R├╝cken. Seine Ohren sind von zahllosen Bei├čereien an den R├Ąndern eingerissen und mehrfach durchgestanzt und auch ├╝ber der Schnauze tr├Ągt er Narben. Jene am Hals sind von der Fellm├Ąhne in Tiergestalt verborgen.


:punkt: Charakter und Mentalit├Ąt

Er ist ungeheuer schnell und wendig, allerdings auch sehr triebig und kann selbst in Albengestalt seine h├╝ndischen Instinkte nur schlecht kontrollieren. Wirft jemand einen Stock, kann es schon mal vorkommen, dass er aufspringt und diesem hinterher will und erst nach einigen Schritten merkt, dass er gerade nicht in Hundegestalt ist und sich dann b├Âse f├╝r den schlechten Scherz bedankt. Auch neigt er dazu, auch in Albengestalt zu hecheln, sich hinterm Ohr zu kratzen oder andere h├╝ndische Verhaltensweisen zu zeigen, da er die meiste Zeit seines Lebens als Hund verbringt. Er ist der Rudelf├╝hrer eines Rudels von Hundewandlern, die als Stra├čenhunde leben. Seine F├╝hrungsqualit├Ąten sind vorhanden, aber nicht optimal. Seine F├╝hrungsrolle basiert vor allem auf seinem selbsbewussten Auftreten und seinem Humor, der ihn f├╝r die Meisten sympathisch macht. Allerdings ist er mitunter auch engstirnig und verbohrt, beispielsweise was seine Vorurteile gegen den "minderwertigen" Wolfswandlern anbelangt. Bis jetzt konnte er sich erfolgreich als Alpha behaupten, doch er ist nicht herausragend stark und er wei├č, dass der Tag kommen wird, da er seinen Meister findet.

Tsacko verehrt die G├Âttin Ardemia, ist jedoch kein Fanatiker.


:punkt: F├Ąhigkeiten

Tsacko hat eine hervorragende Alltagsintelligenz und kann sich durch die schwierigsten Situationen mogeln. Er hat stets unter ├Ąrmlichsten Bedingungen auf der Stra├če gelebt und den Luxus nur selten vermisst. Seine Nase f├╝hrt ihn zuverl├Ąssig zu Nahrungsquellen, seien es M├╝lleimer, Essensreste oder Ratten. Im Zweifelsfall wei├č er sich sehr gut mit seinen Z├Ąhnen zu verteidigen. In beiden Gestalten ist er gerissen und mitunter auch hinterh├Ąltig, jedoch nicht wirklich b├Âsartig. Sein Humor ist allerdings bisweilen taktlos und verletzend. Seinen Rudelmitgliedern gegen├╝ber ist er anh├Ąnglich und loyal. Das Wichtigste f├╝r ihn ist die Sicherung des Territoriums, einer M├╝llhalde und dem angrenzenden Elendsviertel, da dar├╝ber die Nahrungsversorgung des Rudels gew├Ąhrleistet wird.


:punkt: St├Ąrken und Schw├Ąchen

+ Schutzhundeausbildung, war Diensthund bei einem B├╝ttel namens Dimzel
+ kann kleine bis mittelgro├če Beutetiere ohne Hilfsmittel jagen und t├Âten
+ ist das harte Leben auf der Stra├če gewohnt und sehr abgeh├Ąrtet
+ gut im waffenlosen Nahkampf
+ beherrscht alle Sprachen, selbst Demonai

+/- hasst Katzen und Katzenwandler

- ist als Alb zu nichts zu gebrauchen, nur als Hund zu etwas gut
- seine tierischen Triebe sind auch in Albengestalt nur schwer zu kontrollieren


:punkt: Reiserucksack

- Eine weite Stoffhose, die bis unter die Knie geht
- Einen langen d├╝nnen Stoffpullover, der bis zu den Oberschenkel hinabreicht und den er mit einem Tuch um die Taille zusammenh├Ąlt
- Einen langen Schal mit sehr vielen Taschen, die mit neumodischen Rei├čverschl├╝ssen verschlossen werden, worin er Kleinkram aufbewahrt. Der Schal ist das einzige Kleidungsst├╝ck, was er in beiden Gestalten gut tragen kann und darum sein wertvollstes Kleidungsst├╝ck


Elternhaus & Kindheit

Geboren wurde er als Waldalb mit dem Namen Morvinroe Nadamna. Dass das Hundewandlergen in der Famile lag, war bekannt. Die Famile sorgte auf diese Weise f├╝r den Schutz ihrer Albengemeinschaft und waren gut integriert, sie hatten wenig Probleme mit ihrer Besonderheit, sie galt vielmehr als Gabe Ardemias. In Morvinroe jedoch machte sich mit dem ├älterwerden eine schier unbezwingbare Neugier breit, er war intelligent und langweilte sich sowohl als Alb als auch als Hund in dem kleinen Wald├Ârfchen zu Tode. Seine Streifz├╝ge wurden immer l├Ąnger und man nannte ihn schon scherzhaft einen Streuner.

Das Erwachsenwerden

Als Jugendlicher wurde sein Fernweh unertr├Ąglich, auch, da er wusste, dass ihm als Wandler weitaus weniger Lebenszeit verg├Ânnt war als anderen seines Volkes. Er verabschiedete sich, als er sich alt und reif genug f├╝hlte, um sich allein durchzuschlagen und machte sich auf die Reise nach Westen, denn im Osten begrenzte das Meer seine Heimat, im S├╝den gab es Rakshaner und im Norden war es kalt. So gelangte er nach einer sehr langen und Abenteuerlichen Reise nach Obenza.

Als Erwachsener

Hunger war sein st├Ąndiger Begleiter und er wusste, dass es so nicht weitergehen konnte. In Hundegestalt mogelte er sich also in die Obhut eines B├╝ttels namens Dimzel. Er wusste, dass Hunde von seinem Schlage in Obenza gut gebraucht wurden, so dass der Mann ihn behielt und ausbildete. Von ihm erhielt er den Hundenamen Tsacko, den er bis heute tr├Ągt. Die Ausbildung war hart und schmerzhaft, aber er war robust und sie machte ihm Spa├č. Er begleitete Dimzel bei seinen Streifen als treuer W├Ąchter und Besch├╝tzer und half ihm durch seine respekteinfl├Â├čende Erscheinung als Hund oder auch mit den Z├Ąhnen f├╝r Recht und Ordnung zu sorgen. Keine einfache Aufgabe in dieser Stadt. Er lernte das Angreifen und T├Âten mittels Kehlbiss auf Kommando. Jedoch geriet er dabei jedes Mal so sehr in Rage, dass sein Herr ihn verpr├╝geln musste, damit er wieder loslie├č. Er sagte, Tsacko sei sehr triebig. Wenigstens hatte diese Eigenheit nun einen Namen und erkl├Ąrte, warum er auch in Albengestalt seine h├╝ndischen Triebe so schwer kontrollieren konnte.

Sein Herr mochte den intelligenten, lernwilligen und zuverl├Ąssigen Hund sehr. Er hatte mitunter das Gef├╝hl, Tsacko verst├╝nde ihn aufs Wort. Es war der beste Hund, den er je gef├╝hrt hatte. Er liebte das Tier, vertraute ihm alles an, was ihn bewegte und Tsacko h├Ârte geduldig zu und schien jedes Wort zu verstehen. Dimzel lie├č ihn gar in seinem Bett schlafen.

Das ging so lange gut, bis eines Nachts ein Missgeschick geschah. Tsacko verwandelte sich im Schlaf w├Ąhrend eines lebhaften Traumes zur├╝ck in seine Albengestalt. Als Dimzel aufwachte, erschrak er sich fast zu Tode, als ein fremder Mann neben ihm im Bett lag und pr├╝gelte ihn aus seinem Haus. Erst, als Tsacko sich zur├╝ck in einen Hund verwandelte und unterw├╝rfig auf den R├╝cken schmiss, begriff Dimzel, dass er sich einen Gestaltwandler als Hund gehalten hatte. Erbost dar├╝ber, ausgerechnet von seinem treuesten Begleiter derart belogen worden zu sein und dar├╝ber, mit einem Mann im Bett gelegen zu haben, jagte er ihn fort auf die Stra├če.

Gegenw├Ąrtige Situation

Tsacko hatte bereits zuvor allein ├╝berleben m├╝ssen und so ging es ihm verh├Ąltnism├Ą├čig gut, auch wenn das Leben hart war. Er fand Anschluss an ein zusammengew├╝rfeltes Rudel Hundewandler, dessen Alpha er mit der Zeit wurde. Mit ihnen lebt er momentan als Stra├čenhund in Obenza und verbringt einen Gro├čteil seines Lebens in Hundegestalt, so dass er sich von seinem Dasein als Alb immer weiter entfremdet.
[ externes Bild ]

ÔÇ×He who makes a beast of himself gets rid of the pain of being a man.ÔÇť
Samuel Johnson

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