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 Betreff des Beitrags: Sal’jil [Tamjid-Al'hamra]
BeitragVerfasst: Fr 8. Sep 2017, 12:59 
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Volk: Tamjid (Al'hamra)
Beiträge: 18
Allgemeines

Name: Sal’jil ibn Al-Sahif
Alter: 22 Jahre
Volk: Tamjid (Al'hamra)
Fraktion: Freie Völker
ggf. Gilde: -
Herkunft: Shiribad (Wüste Kundum)
Derzeitiger Wohnort: Hauptstadt Al'haram im Palast des Sultans
Geschlecht: Männlich
Familienstand: Sal’jil ist ledig. Er möchte nicht heiraten oder Kinder haben.

- Größter Förderer Sal’jils: Emir Jikhbar ibn Khalid von Danos
- Mutter: Shirin ibn Dunchaban (Tochter aus einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie)
- Vater: Al-Sahif ibn Faizal (Pascha über eine unwirtliche Gegend in der Wüste Kundum)
- Geschwister:
1. Omar al’alam ibn Al-Sahif (26, Erbe des Al-Sahif)
2. Ibrahim abu’l chandjarr ibn Al-Sahif (25, Hochrangiger Offizier)
3. Ezra bint-al-jamlikha ibn Al-Sahif (23, Verheiratet mit Kasim al’ghaniy)

Profession
Sal’jil ist der Sohn des Paschas Al-Sahif. Er verdient sein Geld als Hofmagier in den Palästen des Sultans, der Emire und Paschas. Er belustigt und unterhält die Adligen am Hof und steht ihnen außerdem mit magischen Tricks behilflich zur Seite.

Sal’jil hat nie einen ordentlichen Beruf gelernt. Weder erwies er sich als besonders talentiert in der Verwaltung, der Rechtslehre im Finanzwesen und Kaufmännischen. Noch hat er besonders gute, kämpferische, strategische Fähigkeiten. Sein Vater Al-Sahif versuchte sein Leben lang den Jungen für diese Dinge zu begeistern. Doch Sal’jil hatte schon immer mehr Spaß an der Illusionsmagie und Gaukelei. Sowie der Fähigkeit seine Mitmenschen durch rhetorische Fähigkeiten zu beeinflussen und zu täuschen.

Glaube
Sal’jil betet zu Dal und Noldil.


Erscheinungsbild

Sal’jil ist ein 1,89 m großer, gutaussehender Mann. Seine Statur ist muskulös, weder ist er zu dünn, noch hat er zu viel Fett an den Rippen. Der Magier hat schwarze kurze Haare, die er meist durch einen Turban oder durch Tücher verdeckt hält. Der Schnurrbart lässt sein Gesicht ein wenig älter wirken. Seine Hautfarbe ist dunkel. Auch seine Augenfarbe hat einen angenehmen Braunton.

Er hat eine stets aufrechte Körperhaltung, eine angenehme, unterhaltende und überzeugende Körpersprache, eine dunkle, ansprechende Stimme und geht so wie ein Edelmann es tun würde. Sein Atem ist stets frisch, auch sein Körper duftet sehr gut und einladend. Auf Körperhygiene legt der Tamjid viel wert. Daher besitzt er viele Seifen und Duftstoffen und wäscht sich täglich, wenn er als Hofmagier in den Palästen ist. In der Wüste, wenn er auf Reisen ist, gibt es eher weniger Wasser, weshalb er dort die Methode des Sandwaschens anwendet.

Zudem legt der Tamjid viel Wert auf seine Kleidung, seine Kopfbedeckung und den Goldschmuck. Was das angeht ist er sehr eitel und übertreibt da teilweise auch sehr (Näheres dazu, siehe Charaktereigenschaften).

Auf die meisten wirkt er sehr klug. Dies liegt daran, weil Sal’jil großes rhetorisches Geschick besitzt und er die Adligen meist durch oberflächliche, allgemeinumfassende Aussagen von möglichen Wissenslücken bei ihm ablenken kann. Wegen seines hervorragenden Erscheinungsbilds und seiner höflichen, charmanten Art ist er durchaus anziehend. Tatsächlich hatte der junge Tamjid sogar so manche Liebschaft mit einem Mann. Doch sein Hauptinteresse gilt den Frauen und jene bewundern den eleganten Mann für seine Art.


Ausrüstung

Sal’jil ist ein wohlhabender Mann.

Am Körper
- Geldbeutel (Das Vermögen, was er bei sich trägt, variiert sehr stark. Von einem zum Anderen Moment kann Sal’jil sein ganzes Geld beim Glücksspiel ausgeben, oder durch andere Dinge verschwenden. Sein aktuelles Vermögen beträgt: 90 Deral, sowie 100 Siral. Umgerechnet beträgt das 90 Handelstaler und Kupferlinge)

Kleidung
- 2x edle Gewänder in purpur und grün (Wert der Gewänder ca. 10 Goldmünzen)
- Turban und Tücher
- Goldschmuck (Wert des Goldschmucks ca. 10 Goldmünzen)

Sonstige Ausrüstung
- Trinkflasche
- Öllampe
- Handtuch, Seifen, Duftstoff
- Säbel


Charaktereigenschaften

Verschwenderisch, verwöhnt, eitel, wichtigtuerisch, arrogant, feige

Wären die Worte mit denen man Sal’jil am besten beschreiben kann. Der Tamjid liegt viel Wert auf sein Äußeres. Seine beiden, edlen Gewänder sind ein Vermögen wert (Wert siehe oben). Er hat sie vom reichsten Tuch- und Stoffhändler von Al‘hamra gekauft. Das kunstvoll ausgearbeitete Gewand besteht zu größten Teil aus Seide und ist damit für die Wüste perfekt geeignet. Er trägt stets eines der beiden Gewänder an seinem Körper, wobei er pedantisch darauf achtet, dass darauf keine Flecken entstehen. Neben der Kleidung hat er stets Goldschmuck in Form von Arm-und Halsschmuck, sowie Ringen an seinem Körper, welchen er noch nicht mal nachts zum Schlafen ablegt. Er benutzt zudem ziemlich exzessiv Duftstoffe und Seifen.

Sal’jil ist ein Mensch, der absolut nicht mit Geld umgehen kann. Er verschätzt sich oft mit seinen Ausgaben, verspielt sein Geld bei Glücksspielen, gibt alles im Freudenhaus oder für guten Speisen und Wein aus, oder verschwendet es an unnötigen Luxusartikeln, wie Goldschmuck, neuen Seifen oder Duftstoffen. Doch nicht nur das: Der Tamjid übertreibt sogar bei gewöhnlichen Alltagsgeschäften… Oft guckt er gar nicht erst richtig auf den Preis, zahlt was er will. Auf den Gedanken über den Preis einer Ware zu verhandeln oder zu feilschen, würde er nie kommen. Sal’jil ist so selbstgerecht, dass er sogar denkt, dass er nicht zu Feilschen braucht, da er „genug Geld hat“. Tatsächlich ist dies eine Illusion, die sich der Illusionsmagier selbst geschaffen hat. Ein Wirt oder Händler darf also froh sein, wenn der Hofmagier durch die Türe kommt und etwas kaufen möchte.

Sal’jils ganzes Benehmen rührt daher, dass er in einem verwöhnten Haushalt ausgewachsen ist, und er sich an übermäßigen Luxus gewöhnt hat. Dementsprechend wichtigtuerisch, überheblich und hochmütig verhält sich Sal’jil gegenüber dem gewöhnlichen Volk. Der Wüstenmensch spielt sich sogar bei Themen auf von denen er keine Ahnung hat.

Gegenüber Adligen und Reichen ist Sal’jil weniger autoritär und überheblich. Bei ihnen gibt der Tamjid sich mehr Mühe bei den Äußerungen, die er von sich gibt. Insgesamt redet der Wüstenmensch ohnehin sehr viel. Doch es muss betont werden, dass Sal’jil verhältnismäßig ungebildet für die Paläste der Paschas, Emire oder des Sultans ist. Er schafft durch seine oberflächlichen, verallgemeinernden Aussagen aber meist den Eindruck, dass er denselben Wissensstandard wie die Adligen am Hofe hat. Grundsätzlich gilt bei Sal’jil daher: Mehr Schein als Sein.

Sal’jils Charakter zeichnet sich weiterhin durch eine gewisse Art von Illoyalität und Prinzipienlosigkeit aus. Der Mann hat kaum irgendwelche Werte für die er einsteht. Zwar hat er recht fundierte Meinungen über Politik und anderen Themen, doch würde er niemals aus Leidenschaft und Überzeugung in den Krieg ziehen wollen. Er hält sich da weitestgehend raus. Nach gegenwärtigem Stand kann sich der Wüstenmensch auch nicht mit dem Gedanken anfreunden eine Familie zu gründen, sesshaft zu werden, oder eine Frau zu heiraten.

Sal’jils hat kaum wirkliche Ziele oder Träume, da er genau das Leben führt, was er führen möchte.


Fähigkeiten

Stärken und Schwächen - Übersicht
+ Hervorragender Illusionsmagier
+ Sehr gute Menschenkenntnis und praktisches Wissen über die Psyche der Menschen
+ Gute rhetorische Fähigkeiten und Charme
+ Gutes Aussehen
+ Klug
+ Höfische Etikette
+ Reiten eines Kamels
+ Gutes Verhältnis zum Sultan und zum Emir Jikhbar
+ Mittelmäßige Musikalische Fähigkeiten (Singen und Tanzen)
+ Mittelmäßíge Fähigkeiten als Akrobat und Gaukler
+ Oberflächliches Wissen über: Schrift, Rechnen und Handel, Rechtskunde, Politik, Religion, Heilkunde, Kriegsführung, Architektur, Handwerk und Landwirtschaft

- Keine handwerklichen Fähigkeiten
(Nicht mal kochen: „Das Handwerk ist für das einfache Volk“)
- Kann sich wehren, ist aber eher schlecht im Säbelkampf im Vergleich zu ausgebildeten Kriegern
- Arroganz / Überheblichkeit / Eitelkeit
- Verschwenderisch / Verwöhnt / Kann absolut nicht mit Geld umgehen -> Schulden
- Ein Leben außerhalb von Al‘Hamra ist dem Tamjid gänzlich unbekannt. Klimatisch, kulturell, und sprachlich treten große Probleme auf.
- Wird im Emirat Abu Dhul aufgrund seiner Schulden in Höhe von 40 Harvam (400 Deral) als Schwerverbrecher gesucht. Verteilt in ganz Al’hamra hat Sal‘jil noch weitere Schulden in Höhe von 20 Harvam.
- Schlechtes Verhältnis zu Emir Nezahet und zu seiner Familie

Stärken und Schwächen - Text
Zu Sal’jils größten Stärken zählen seine Fertigkeiten als Illusionsmagier.

Die Erziehung seiner Eltern sah vor, dass der Sohn in Disziplinen unterrichtet wurde, um aus ihm einen gebildeten, starken und anständigen Menschen zu machen. So hatte Sal’jil drei verschiedene Lehrer: Neben seinem eigenen Vater als Mentor, wurde Sal’jil von einem gebildeten Schriftgelehrten in Schrift, Rechnen, Rechtskunde, Rhetorik, Politik, Religion und etwas Architektur sowie Heilkunde unterrichtet. Der dritte Lehrer war Ra’Alhamar, ein hervorragender Krieger und Offizier. Er trainierte Sal’jil und gab dem Jungen außerdem Unterrichtsstunden im Säbelkampf. Außerdem brachte er ihm das Reiten bei und zeigte ihm, wie man in der Wüste überleben kann. Sein Vater hat ihn in der höfische Etikette unterrichtet. Tamjid hat gute Menschenkenntnis und rhetorisches Geschick, weshalb der Illusionsmagier Leute gut überzeugen kann. Sein hervorragendes Aussehen und sein charmante Art sind gewiss auch noch Vorteile, die der Tamjid ausspielen kann.

Sal'jil mag zwar Ahnung von vielen Dingen zu haben, aber der Wüstenmensch beherrscht so gut wie nichts richtig gut: Weder ist er ein richtiger Magier, noch ein Kämpfer oder ein Experte in irgendeinem Fachgebiet. Von seinem Vater wurde der Hofmagier außerdem enterbt und wurde aus der Familie verstoßen. (Näheres dazu siehe Lebenslauf).

Im handwerklichen Bereich kennt der Charakter sich nicht aus. Überhaupt er ist der Meinung, dass das Handwerk, die Landwirtschaft und Viehzucht für das einfache Volk ist. Sal’jil kann daher weder Sachen reparieren, noch herstellen. Er kann weder handwerkliche Tätigkeiten, noch kochen, oder andere hauswirtschaftliche Aufgaben erledigen. Der Tamjid ernährt sich auf Durchreise nur von Fertigwaren, die man roh essen kann.

Er kennt sich im Allgemeinen nur wenig mit der Tier- und Pflanzenwelt aus. Wie er sein Kamel abrichten und ernähren muss ist ihm zwar bekannt, und dass man sich vor Skorpionen und Schlangen fernhalten sollte auch, doch da hört es auch schon auf. Ein Leben außerhalb der Wüste ist dem Tamjid gänzlich unbekannt. Er würde in einer anderen Wildnis nicht überleben können. Aber auch in den Städten würden kulturelle und sprachliche Probleme auftreten, da er die rakshanische Sprache nicht beherrscht und das Asameisch in Al’hamra schwer zu verstehen ist.

Hinzu kommt noch, dass Sal’jil wegen seiner verschwenderischen Art erhebliche Nachteile hat. So kann er nicht mit Geld umgehen und verspielt oder verschwendet alles. Er hat Schulden in der Größenordnung von 600 Silbermünzen im ganzen Land verteilt. Die größten Schulden (400 Silber) hat er beim Emir von Abu Dhul wo er inzwischen ein gesuchter Verbrecher ist. Zwar hat ihn sein Vater im Rechnungswesen unterrichtet und ihm auch gezeigt, wie man angemessen mit Geld umgeht, doch da Sal'jil noch nie besonders talentiert in Rechnen war und ihn das auch absolut nicht interessierte, hörte er meistens nicht zu. Doch die entscheidende Rolle spielt hier Sal'jils Charakter, da er sich grundsätzlich für etwas Besseres hält und aus dieser selbstgerechten Art heraus der festen Überzeugung ist, dass er genug Geld habe, nur weil er von einem reichen Haushalt kommt. Zu betonen ist, dass Sal'jil seine Schulden auch meist nicht abbezahlt. Dies liegt an seiner verschwenderischen Art und der Tatsache, dass er weder vorausschauend noch sparsam mit Geld umgehen kann. Er würde das gesparte Geld an der nächsten Ecke eh wieder ausgeben und dadurch nie von seinen Schulden runterkommen, sondern im Gegenzug vergrößern. Damit verbunden ist Sal'jils Überzeugung, dass man seine Schulden eigentlich erlassen sollte, da er ein ansehnlicher Mann ist und er es seiner Meinung verdient hätte.

Im Umgang mit den vielen Sklaven in Al’hamra ist Sal'jil überheblich und arrogant. Er schätzt aber auch die wenigen freien Bürger als sehr gering ein. Dies mag ebenso als Nachteil zu deuten sein. Zudem kommen seine Eitelkeit und die Tatsache, dass er recht unehrlich ist (auch zu sich selbst) hinzu.


Lebenslauf

Einleitung: Die Familie
Sal’jils Vater Al-Sahif war der fünfte Sohn des Pascha Faizal und damit in der Erbreihenfolge weit unten. Er wurde im Jahr 142 n.d.A. geboren. Mit Al-Sahifs Vater als Mentor, und durch zwei Hauslehrer erwarb Al-Sahif umfassende Kenntnisse, zur Mithilfe an der Verwaltung des Kleinfürstentums. Er übte lange Zeit die Tätigkeit als Finanzbeamter aus und heiratete mit 16 Jahren seine derzeitige Ehefrau Shirin. Die Ehe war, wie so üblich unter adligen Tamjid, von seinem Vater Faizal arrangiert worden. Doch aus dem Arrangement entwickelte sich auch mit der Zeit eine starke Liebe.

Im Alter von 34 Jahren gelang es Al-Sahif durch eine geschickte Politik einen guten Vertrag mit dem Emir Eslam auszuhandeln. In dem Vertrag konnte Al-Sahif er zu einem günstigen Preis ein Stück Land vom Emir zu erwerben. Das Land bezahlte er aus seinen eigenen Besitztümern, die zwar nicht groß waren, aber für den Kauf ausreichten. Schon bei Vertragsschluss hatte Al-Sahif gewusst, dass das Land, was er verwalten sollte, neben einem kleinen Abzweig des Flusslaufs Dschadir und zwei winzigen Oasenstellen nicht brauchbar war. Der Großteil (7/8) seines neuen Paschaliks (Kleinfürstentum) war unwirtliches Land. An einer der beiden Oasenstellen baute die Familie ihren Wohnsitz auf. An der Oasenstelle, die nah am Fluss Dschadir lag, schuf Al-Sahif das Sklaven-Arbeitslager auf, wo er Hülsenfrüchte (Bohnen und Linsen) Kohl und Zwiebeln anbauen ließ. Durch erfolgreiche Landwirtschaft gelang es ihm auch Viehwirtschaft und mehrere Handwerker in seinem anzusiedeln. Das Paschalik, dass bisher in den Karten des Emirs Eslam nur als Khundum-Sektor 4 aufgelistet war, benannte Al-Sahif nach seiner Frau Shirin in das Gebiet Shiribad.

Vater Al-Sahif hatte drei Söhne und eine Tochter. Sal’jil war der Jüngste und tatsächlich der größte Taugenichts von allen drei Geschwistern. Aus dem ältesten Bruder Omar, mittlerweile 26 und hat den Titel „al’alam“ bekommen (bedeutet: der Gelehrte), wurde ein weiser Rechtsgelehrter. Nachdem sein Vater das Land Amirabad erwarb, wurde der älteste Sohn als Erbe von seinem Vater angesetzt. Momentan als rechte Hand des Vaters, erfüllt Omar seine Aufgabe mit Pflicht und Stolz. Das Erbe ist gut in seinen Händen aufgehoben und er hat als zukünftiger Pascha einen Weitblick und ein Geschick für Politik, die die Fähigkeiten des Vaters sogar noch übertreffen.
Aus Ibrahim, 25 Jahre jung, welcher den Titel „abu’l chandjarr“ trägt (bedeutet: Vater des Säbels), wurde ein hochrangiger Offizier und ist im Seekrieg gegen die Raben-Norkara als Kommandant, als sogenannter Kol ağası, eingesetzt. Die Tochter Ezra mit 23 Jahren hat den Titel „bint-al-jamlikha“ (bedeutet: Tochter der ewigen Schönheit) hat Kasim al’ghaniy aus einer reichen Efendi Familie geheiratet und damit der Familie großen Status innerhalb der einflussreichen Familien des Fluss Dschadir gebracht.

Aus Sal’jil nun ja… er wurde Illusionsmagier

Kindheit von Sal‘jil
…Alles begann im Jahre 188 der heutigen Zeitrechnung, als Sal’jil im Herrschaftssitz der Familie das Licht der Welt erblickte. Schon früh begann Sal‘jils Unterricht bei dem Rechtsgelehrten Rashid abu'l kitâb. Zusätzlich bekam er mit 10 Jahren noch Unterrichtsstunden im Säbelkampf von Ra’Alhamar, einem hervorragenden Krieger aus der Wüste Khundum. Der kleine Sal‘jil war talentiert und anfangs überdurchschnittlich schnell im Lernen.

Pubertät
Bis zu seinem 13. Lebensjahr lernte Sal’jil hart und machte gute Fortschritte. Mit Beginn der Pubertät verschoben sich Sal’jils Interessen aber immer mehr. Der Unterricht machte ihm plötzlich kein Spaß mehr. Dicke Bücher zu lesen und sich Wissen anzureichern, war nicht mehr das, was ihn interessierte. Auch der Kampfunterricht nervte und ödete ihn einfach nur noch an. Ra’Alhamars Methoden waren Sal’jils Faulheit und Begeisterungslosigkeit mit noch mehr Disziplin und Strenge zu bestrafen. Dies ging aber entschieden nach hinten los. Rashid abu'l kitâb hingegen hatte keine eigenen Kinder und dementsprechend Schwierigkeiten mit einem pubertierenden Kind umzugehen. Auch er verlor immer mehr den Draht zu Sal’jil.

Während dieser Zeit fand Sal’jil in dem Arbeitszimmer seines Vaters auch zufällig ein Buch, was seine Aufmerksamkeit erregte: „Illusionsmagie – Die Kunst des Täuschens“. Das Buch war ungeöffnet und schien ein Geschenk des Emirs Jikhbar an seinen Vater gewesen zu sein. Zunächst hatte er das ungeöffnete Buch dort liegen gelassen. Immerhin war es ein Geschenk gewesen und man hatte ihm beigebracht, dass man fremde Geschenke nicht einfach so öffnet. Doch Sal’jils Neugierde ließ ihn nicht in Ruhe. Nach ein paar Tagen konnte er nicht widerstehen, entwendete das Buch aus dem Arbeitszimmer seines Vaters und las es von nun an in seiner Freizeit.

Das Buch „Illusionsmagier – die Kunst des Täuschens“ ist einer der wenigen Grundlagenwerke von Meisterillusionisten aus Al’hamra. Es enthält viele Zaubertricks, die in sehr sauberen und einfachen Schritten erklärt werden und dem Leser es ermöglichen die Kunst der Illusionsmagie mit diesem Buch zu erlernen. Von dem Interesse gepackt wurde Illusionsmagie, sowie auch die Rhetorik und die Psyche des Menschen die Leidenschaft des jungen Sal’jil.

Als er seinen Vater wenige Zeit später die ersten Kunststücke zeigte, erntete er nur Lachen, Missgunst und abfällige Bemerkungen. Die Gaukelei und Illusionsmagie sah Al-Sahif als unnötigen Zeitvertreib an. Alles was nicht dem Wohl der Familie diente, galt als Zeitverschwendung und stellte für Al-Sahif eine Schande dar. Illusionsmagie schafft keinen Mehrwert, so war seine Meinung. Er verbot seinen Sohn sich weiter damit zu beschäftigen. Doch er hörte nicht und ließ sich von seiner Begeisterung nicht mehr abbringen.

Natürlich widersprach sein Vater auch Sal’jils Wunsch einer Ausbildung bei dem Meisterillusionisten Azzan al’chelar, dem Autor des Buches. Aus dem Buch wurde nicht ersichtlich, wo dieser Meisterillusionist lebte. So wäre Sal’jil wahrscheinlich irgendwann Hals über Kopf dorthin aufgebrochen.

Am Palast des Emirs Jikhbar
Es kam wie es kommen musste. Die ewigen Streitereien wurden dem Vater langsam zu viel und er überredete Ra’Alhamar seinen Sohn für das Militär des Emirs Jikhbar zu empfehlen. Sal’jil war damals 15 Jahre alt. Al-Sahif hoffe, dass sein Sohn auf diese Weise wieder zur Vernunft erzogen werden konnte. Doch Sal’jil machte ihm dort einen Strich durch die Rechnung.

Er fiel durch schlechtes Benehmen beim Militär auf und der damalige Kommandant ließ dem Emir eine Nachricht zukommen, dass der nichtsnutzige Sal’jil doch dringen versetzt werden sollte. „Er beherrsche den Säbelkampf nur äußerst stümperhaft und sei gänzlich untauglich sich der Befehlskette unterzuordnen. Seine Faulheit hinterlässt nur einen schlechten Einfluss auf seine Waffenkameraden. Ob er tatsächlich irgendwelche positiven Fähigkeiten besäße, wage der Kommandant zu bezweifeln“, hieß es in seinem Schreiben. „Ich beantrage eine Versetzung in eine andere Abteilung.“

So kam Sal’jil letztlich an den Palast des Emirs, wo er nun als bessergestellter Kammerdiener eingestellt werden sollte. Auch bei dieser Tätigkeit versagte der Adlige völlig. Eher zufällig erfuhr er aber von Sal’jils magischen Fertigkeiten. Dies ermöglichte Sal’jil eine Anstellung als Illusionsmagier und Gaukler beim und freien Zugang zur Bibliothek, wo sich letztlich auch andere Bücher zur Illusionsmagie befanden. Musizieren, Tanzen, Singen und Gaukeln brachte sich Sal’jil selbst bei und er fand ebenso Spaß daran. Aber vor allem die Illusionsmagie übte er nun an als Hofmagier aus.

Während seiner Tätigkeit als Hofmagier lernte Sal‘jil auch andere Illusionisten kennen. Vom gegenseitigen Wissensaustausch profitierten Beide. Zu seiner Familie hatte Sal’jil inzwischen gar keinen Kontakt mehr. Sein Vater erfuhr von Sal’jil aus einem Brief, dass er nicht mehr im Militär wäre, sondern von nun an als Illusionist für sich sorgen würde.

Und so kam es, dass sein Vater ihn enterbte. Er stieß ihn aus seiner Familie und jegliche finanzielle Unterstützung waren von nun an beendet.

Aufbruch
Mit etwa 18 Jahren entschied Sal’jil mehr von Al’hamra zu sehen. Mit seinen Fähigkeiten als Illusionsmagier und als Adelssohn wurde er von jedem Emir und Pascha empfangen. Mit seinen Gaukeleien und magischen Tricks vermag er es die Leute zu belustigen und sich sein Geld als Hofmagier zu verdienen.

Seit etwa 2 Jahren wohnt er schon fast durchgehend beim Sultan von Al’hamra. Doch Sal’jils Schulden im gesamten Land haben ihn inzwischen schon viele Feinde geschaffen. Insbesondere der Emir Nezahet von Abu Dhul sucht ihn inzwischen und es ist nur eine Frage der Zeit bis er den verschuldeten Sal’jil auffindet und ihn zur Rechenschaft zieht.

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Zuletzt geändert von Sal'jil am Fr 13. Okt 2017, 20:12, insgesamt 5-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: Sa 16. Sep 2017, 17:04 
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Volk: Tamjid (Al'hamra)
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Charakter ist geändert und bereit zum Zerfleischen. :tiptop:

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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 07:38 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Huhu Knozzy,

- Den Fähigkeitspunkt + Mittelmäßig/Schlecht im Säbelkampf
würde ich entweder zur Schwäche verschieben oder 2-fach aufführen bei + und -, da Sal laut Deiner Beschreibung mittelmäßig bis schlecht im Säbelkampf ist.

- Für die Vermögensangaben in Deral/Siral, sowie Silber würde ich mir einen Handels-Taler-Vergleich wünschen, zwecks Wertvorstellung/Wertevergleich.

Das wären meine Anmerkungen zu Deinem Sal. Eventuell hat Baxi noch einige Anmerkungen. :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 08:52 
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Mach ich heute Abend mal. :)

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BeitragVerfasst: Mo 18. Sep 2017, 08:54 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
:tiptop: :tiptop: Perfekt Danke Zeex :) :) :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: Sa 30. Sep 2017, 21:37 
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Volk: Tamjid (Al'hamra)
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JEELEN hat geschrieben:
Huhu Knozzy,

- Den Fähigkeitspunkt + Mittelmäßig/Schlecht im Säbelkampf
würde ich entweder zur Schwäche verschieben oder 2-fach aufführen bei + und -, da Sal laut Deiner Beschreibung mittelmäßig bis schlecht im Säbelkampf ist.

- Für die Vermögensangaben in Deral/Siral, sowie Silber würde ich mir einen Handels-Taler-Vergleich wünschen, zwecks Wertvorstellung/Wertevergleich.

Das wären meine Anmerkungen zu Deinem Sal. Eventuell hat Baxi noch einige Anmerkungen. :)

Hallo Jeelen,
hab die Änderungsvorschläge umgesetzt. Änderungen sind in rot. :)

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"Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart". (Johann Wolfgang von Goethe)
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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 22:02 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Super Dankeschön.
:tiptop: :) :)

Zeex wollte auch noch einmal über Deinen Bogen schauen.
Falls danach keine weiteren Anmerkungen kommen, bekommst Du von mir den grünen Haken :)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: So 1. Okt 2017, 22:22 
Sozialbug
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
Ich glaube, das hat er vergessen, Knozzy kann sehr gern den grünen Haken bekommen für Sal'jil! :-)

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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: Mo 2. Okt 2017, 08:42 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Alles klar :tiptop: Dann bekommt er ihn auch :) :D

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 Betreff des Beitrags: Re: Sal’jil
BeitragVerfasst: Mo 2. Okt 2017, 09:10 
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Das Kaisho Abkommen (1) Weltenbastler in Silber (1) Chronist in Gold (1) Die fleißige Feder in Bronze (1)
Puh Glück gehabt. :waah: ;)

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"Meiner Meinung nach sollten Tieflinge nur bei einem Ereignis Gastgeber sein: Bei einer Invasion."


Vielen Dank an Baxeda für das charmante Avatarbild!
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