Sal’jil [Tamjid-Al'hamra]

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Sal'jil
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Volk: Tamjid (Al'hamra)

Sal’jil [Tamjid-Al'hamra]

#1

Beitragvon Sal'jil » Fr 8. Sep 2017, 12:59

Allgemeines

Name: Sal’jil ibn Al-Sahif
Alter: 22 Jahre
Volk: Tamjid (Al'hamra)
Fraktion: Freie Völker
ggf. Gilde: -
Herkunft: Shiribad (WĂŒste Kundum)
Derzeitiger Wohnort: Hauptstadt Al'haram im Palast des Sultans
Geschlecht: MĂ€nnlich
Familienstand: Sal’jil ist ledig. Er möchte nicht heiraten oder Kinder haben.

- GrĂ¶ĂŸter Förderer Sal’jils: Emir Jikhbar ibn Khalid von Danos
- Mutter: Shirin ibn Dunchaban (Tochter aus einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie)
- Vater: Al-Sahif ibn Faizal (Pascha ĂŒber eine unwirtliche Gegend in der WĂŒste Kundum)
- Geschwister:
1. Omar al’alam ibn Al-Sahif (26, Erbe des Al-Sahif)
2. Ibrahim abu’l chandjarr ibn Al-Sahif (25, Hochrangiger Offizier)
3. Ezra bint-al-jamlikha ibn Al-Sahif (23, Verheiratet mit Kasim al’ghaniy)

Profession
Sal’jil ist der Sohn des Paschas Al-Sahif. Er verdient sein Geld als Hofmagier in den PalĂ€sten des Sultans, der Emire und Paschas. Er belustigt und unterhĂ€lt die Adligen am Hof und steht ihnen außerdem mit magischen Tricks behilflich zur Seite.

Sal’jil hat nie einen ordentlichen Beruf gelernt. Weder erwies er sich als besonders talentiert in der Verwaltung, der Rechtslehre im Finanzwesen und KaufmĂ€nnischen. Noch hat er besonders gute, kĂ€mpferische, strategische FĂ€higkeiten. Sein Vater Al-Sahif versuchte sein Leben lang den Jungen fĂŒr diese Dinge zu begeistern. Doch Sal’jil hatte schon immer mehr Spaß an der Illusionsmagie und Gaukelei. Sowie der FĂ€higkeit seine Mitmenschen durch rhetorische FĂ€higkeiten zu beeinflussen und zu tĂ€uschen.

Glaube
Sal’jil betet zu Dal und Noldil.


Erscheinungsbild

Sal’jil ist ein 1,89 m großer, gutaussehender Mann. Seine Statur ist muskulös, weder ist er zu dĂŒnn, noch hat er zu viel Fett an den Rippen. Der Magier hat schwarze kurze Haare, die er meist durch einen Turban oder durch TĂŒcher verdeckt hĂ€lt. Der Schnurrbart lĂ€sst sein Gesicht ein wenig Ă€lter wirken. Seine Hautfarbe ist dunkel. Auch seine Augenfarbe hat einen angenehmen Braunton.

Er hat eine stets aufrechte Körperhaltung, eine angenehme, unterhaltende und ĂŒberzeugende Körpersprache, eine dunkle, ansprechende Stimme und geht so wie ein Edelmann es tun wĂŒrde. Sein Atem ist stets frisch, auch sein Körper duftet sehr gut und einladend. Auf Körperhygiene legt der Tamjid viel wert. Daher besitzt er viele Seifen und Duftstoffen und wĂ€scht sich tĂ€glich, wenn er als Hofmagier in den PalĂ€sten ist. In der WĂŒste, wenn er auf Reisen ist, gibt es eher weniger Wasser, weshalb er dort die Methode des Sandwaschens anwendet.

Zudem legt der Tamjid viel Wert auf seine Kleidung, seine Kopfbedeckung und den Goldschmuck. Was das angeht ist er sehr eitel und ĂŒbertreibt da teilweise auch sehr (NĂ€heres dazu, siehe Charaktereigenschaften).

Auf die meisten wirkt er sehr klug. Dies liegt daran, weil Sal’jil großes rhetorisches Geschick besitzt und er die Adligen meist durch oberflĂ€chliche, allgemeinumfassende Aussagen von möglichen WissenslĂŒcken bei ihm ablenken kann. Wegen seines hervorragenden Erscheinungsbilds und seiner höflichen, charmanten Art ist er durchaus anziehend. TatsĂ€chlich hatte der junge Tamjid sogar so manche Liebschaft mit einem Mann. Doch sein Hauptinteresse gilt den Frauen und jene bewundern den eleganten Mann fĂŒr seine Art.


AusrĂŒstung

Sal’jil ist ein wohlhabender Mann.

Am Körper
- Geldbeutel (Das Vermögen, was er bei sich trĂ€gt, variiert sehr stark. Von einem zum Anderen Moment kann Sal’jil sein ganzes Geld beim GlĂŒcksspiel ausgeben, oder durch andere Dinge verschwenden. Sein aktuelles Vermögen betrĂ€gt: 90 Deral, sowie 100 Siral. Umgerechnet betrĂ€gt das 90 Handelstaler und Kupferlinge)

Kleidung
- 2x edle GewĂ€nder in purpur und grĂŒn (Wert der GewĂ€nder ca. 10 GoldmĂŒnzen)
- Turban und TĂŒcher
- Goldschmuck (Wert des Goldschmucks ca. 10 GoldmĂŒnzen)

Sonstige AusrĂŒstung
- Trinkflasche
- Öllampe
- Handtuch, Seifen, Duftstoff
- SĂ€bel


Charaktereigenschaften

Verschwenderisch, verwöhnt, eitel, wichtigtuerisch, arrogant, feige

WĂ€ren die Worte mit denen man Sal’jil am besten beschreiben kann. Der Tamjid liegt viel Wert auf sein Äußeres. Seine beiden, edlen GewĂ€nder sind ein Vermögen wert (Wert siehe oben). Er hat sie vom reichsten Tuch- und StoffhĂ€ndler von Al‘hamra gekauft. Das kunstvoll ausgearbeitete Gewand besteht zu grĂ¶ĂŸten Teil aus Seide und ist damit fĂŒr die WĂŒste perfekt geeignet. Er trĂ€gt stets eines der beiden GewĂ€nder an seinem Körper, wobei er pedantisch darauf achtet, dass darauf keine Flecken entstehen. Neben der Kleidung hat er stets Goldschmuck in Form von Arm-und Halsschmuck, sowie Ringen an seinem Körper, welchen er noch nicht mal nachts zum Schlafen ablegt. Er benutzt zudem ziemlich exzessiv Duftstoffe und Seifen.

Sal’jil ist ein Mensch, der absolut nicht mit Geld umgehen kann. Er verschĂ€tzt sich oft mit seinen Ausgaben, verspielt sein Geld bei GlĂŒcksspielen, gibt alles im Freudenhaus oder fĂŒr guten Speisen und Wein aus, oder verschwendet es an unnötigen Luxusartikeln, wie Goldschmuck, neuen Seifen oder Duftstoffen. Doch nicht nur das: Der Tamjid ĂŒbertreibt sogar bei gewöhnlichen AlltagsgeschĂ€ften
 Oft guckt er gar nicht erst richtig auf den Preis, zahlt was er will. Auf den Gedanken ĂŒber den Preis einer Ware zu verhandeln oder zu feilschen, wĂŒrde er nie kommen. Sal’jil ist so selbstgerecht, dass er sogar denkt, dass er nicht zu Feilschen braucht, da er „genug Geld hat“. TatsĂ€chlich ist dies eine Illusion, die sich der Illusionsmagier selbst geschaffen hat. Ein Wirt oder HĂ€ndler darf also froh sein, wenn der Hofmagier durch die TĂŒre kommt und etwas kaufen möchte.

Sal’jils ganzes Benehmen rĂŒhrt daher, dass er in einem verwöhnten Haushalt ausgewachsen ist, und er sich an ĂŒbermĂ€ĂŸigen Luxus gewöhnt hat. Dementsprechend wichtigtuerisch, ĂŒberheblich und hochmĂŒtig verhĂ€lt sich Sal’jil gegenĂŒber dem gewöhnlichen Volk. Der WĂŒstenmensch spielt sich sogar bei Themen auf von denen er keine Ahnung hat.

GegenĂŒber Adligen und Reichen ist Sal’jil weniger autoritĂ€r und ĂŒberheblich. Bei ihnen gibt der Tamjid sich mehr MĂŒhe bei den Äußerungen, die er von sich gibt. Insgesamt redet der WĂŒstenmensch ohnehin sehr viel. Doch es muss betont werden, dass Sal’jil verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig ungebildet fĂŒr die PalĂ€ste der Paschas, Emire oder des Sultans ist. Er schafft durch seine oberflĂ€chlichen, verallgemeinernden Aussagen aber meist den Eindruck, dass er denselben Wissensstandard wie die Adligen am Hofe hat. GrundsĂ€tzlich gilt bei Sal’jil daher: Mehr Schein als Sein.

Sal’jils Charakter zeichnet sich weiterhin durch eine gewisse Art von IlloyalitĂ€t und Prinzipienlosigkeit aus. Der Mann hat kaum irgendwelche Werte fĂŒr die er einsteht. Zwar hat er recht fundierte Meinungen ĂŒber Politik und anderen Themen, doch wĂŒrde er niemals aus Leidenschaft und Überzeugung in den Krieg ziehen wollen. Er hĂ€lt sich da weitestgehend raus. Nach gegenwĂ€rtigem Stand kann sich der WĂŒstenmensch auch nicht mit dem Gedanken anfreunden eine Familie zu grĂŒnden, sesshaft zu werden, oder eine Frau zu heiraten.

Sal’jils hat kaum wirkliche Ziele oder TrĂ€ume, da er genau das Leben fĂŒhrt, was er fĂŒhren möchte.


FĂ€higkeiten

StĂ€rken und SchwĂ€chen - Übersicht
+ Hervorragender Illusionsmagier
+ Sehr gute Menschenkenntnis und praktisches Wissen ĂŒber die Psyche der Menschen
+ Gute rhetorische FĂ€higkeiten und Charme
+ Gutes Aussehen
+ Klug
+ Höfische Etikette
+ Reiten eines Kamels
+ Gutes VerhÀltnis zum Sultan und zum Emir Jikhbar
+ MittelmĂ€ĂŸige Musikalische FĂ€higkeiten (Singen und Tanzen)
+ MittelmĂ€ĂŸĂ­ge FĂ€higkeiten als Akrobat und Gaukler
+ OberflĂ€chliches Wissen ĂŒber: Schrift, Rechnen und Handel, Rechtskunde, Politik, Religion, Heilkunde, KriegsfĂŒhrung, Architektur, Handwerk und Landwirtschaft

- Keine handwerklichen FĂ€higkeiten
(Nicht mal kochen: „Das Handwerk ist fĂŒr das einfache Volk“)
- Kann sich wehren, ist aber eher schlecht im SĂ€belkampf im Vergleich zu ausgebildeten Kriegern
- Arroganz / Überheblichkeit / Eitelkeit
- Verschwenderisch / Verwöhnt / Kann absolut nicht mit Geld umgehen -> Schulden
- Ein Leben außerhalb von Al‘Hamra ist dem Tamjid gĂ€nzlich unbekannt. Klimatisch, kulturell, und sprachlich treten große Probleme auf.
- Wird im Emirat Abu Dhul aufgrund seiner Schulden in Höhe von 40 Harvam (400 Deral) als Schwerverbrecher gesucht. Verteilt in ganz Al’hamra hat Sal‘jil noch weitere Schulden in Höhe von 20 Harvam.
- Schlechtes VerhÀltnis zu Emir Nezahet und zu seiner Familie

StÀrken und SchwÀchen - Text
Zu Sal’jils grĂ¶ĂŸten StĂ€rken zĂ€hlen seine Fertigkeiten als Illusionsmagier.

Die Erziehung seiner Eltern sah vor, dass der Sohn in Disziplinen unterrichtet wurde, um aus ihm einen gebildeten, starken und anstĂ€ndigen Menschen zu machen. So hatte Sal’jil drei verschiedene Lehrer: Neben seinem eigenen Vater als Mentor, wurde Sal’jil von einem gebildeten Schriftgelehrten in Schrift, Rechnen, Rechtskunde, Rhetorik, Politik, Religion und etwas Architektur sowie Heilkunde unterrichtet. Der dritte Lehrer war Ra’Alhamar, ein hervorragender Krieger und Offizier. Er trainierte Sal’jil und gab dem Jungen außerdem Unterrichtsstunden im SĂ€belkampf. Außerdem brachte er ihm das Reiten bei und zeigte ihm, wie man in der WĂŒste ĂŒberleben kann. Sein Vater hat ihn in der höfische Etikette unterrichtet. Tamjid hat gute Menschenkenntnis und rhetorisches Geschick, weshalb der Illusionsmagier Leute gut ĂŒberzeugen kann. Sein hervorragendes Aussehen und sein charmante Art sind gewiss auch noch Vorteile, die der Tamjid ausspielen kann.

Sal'jil mag zwar Ahnung von vielen Dingen zu haben, aber der WĂŒstenmensch beherrscht so gut wie nichts richtig gut: Weder ist er ein richtiger Magier, noch ein KĂ€mpfer oder ein Experte in irgendeinem Fachgebiet. Von seinem Vater wurde der Hofmagier außerdem enterbt und wurde aus der Familie verstoßen. (NĂ€heres dazu siehe Lebenslauf).

Im handwerklichen Bereich kennt der Charakter sich nicht aus. Überhaupt er ist der Meinung, dass das Handwerk, die Landwirtschaft und Viehzucht fĂŒr das einfache Volk ist. Sal’jil kann daher weder Sachen reparieren, noch herstellen. Er kann weder handwerkliche TĂ€tigkeiten, noch kochen, oder andere hauswirtschaftliche Aufgaben erledigen. Der Tamjid ernĂ€hrt sich auf Durchreise nur von Fertigwaren, die man roh essen kann.

Er kennt sich im Allgemeinen nur wenig mit der Tier- und Pflanzenwelt aus. Wie er sein Kamel abrichten und ernĂ€hren muss ist ihm zwar bekannt, und dass man sich vor Skorpionen und Schlangen fernhalten sollte auch, doch da hört es auch schon auf. Ein Leben außerhalb der WĂŒste ist dem Tamjid gĂ€nzlich unbekannt. Er wĂŒrde in einer anderen Wildnis nicht ĂŒberleben können. Aber auch in den StĂ€dten wĂŒrden kulturelle und sprachliche Probleme auftreten, da er die rakshanische Sprache nicht beherrscht und das Asameisch in Al’hamra schwer zu verstehen ist.

Hinzu kommt noch, dass Sal’jil wegen seiner verschwenderischen Art erhebliche Nachteile hat. So kann er nicht mit Geld umgehen und verspielt oder verschwendet alles. Er hat Schulden in der GrĂ¶ĂŸenordnung von 600 SilbermĂŒnzen im ganzen Land verteilt. Die grĂ¶ĂŸten Schulden (400 Silber) hat er beim Emir von Abu Dhul wo er inzwischen ein gesuchter Verbrecher ist. Zwar hat ihn sein Vater im Rechnungswesen unterrichtet und ihm auch gezeigt, wie man angemessen mit Geld umgeht, doch da Sal'jil noch nie besonders talentiert in Rechnen war und ihn das auch absolut nicht interessierte, hörte er meistens nicht zu. Doch die entscheidende Rolle spielt hier Sal'jils Charakter, da er sich grundsĂ€tzlich fĂŒr etwas Besseres hĂ€lt und aus dieser selbstgerechten Art heraus der festen Überzeugung ist, dass er genug Geld habe, nur weil er von einem reichen Haushalt kommt. Zu betonen ist, dass Sal'jil seine Schulden auch meist nicht abbezahlt. Dies liegt an seiner verschwenderischen Art und der Tatsache, dass er weder vorausschauend noch sparsam mit Geld umgehen kann. Er wĂŒrde das gesparte Geld an der nĂ€chsten Ecke eh wieder ausgeben und dadurch nie von seinen Schulden runterkommen, sondern im Gegenzug vergrĂ¶ĂŸern. Damit verbunden ist Sal'jils Überzeugung, dass man seine Schulden eigentlich erlassen sollte, da er ein ansehnlicher Mann ist und er es seiner Meinung verdient hĂ€tte.

Im Umgang mit den vielen Sklaven in Al’hamra ist Sal'jil ĂŒberheblich und arrogant. Er schĂ€tzt aber auch die wenigen freien BĂŒrger als sehr gering ein. Dies mag ebenso als Nachteil zu deuten sein. Zudem kommen seine Eitelkeit und die Tatsache, dass er recht unehrlich ist (auch zu sich selbst) hinzu.


Lebenslauf

Einleitung: Die Familie
Sal’jils Vater Al-Sahif war der fĂŒnfte Sohn des Pascha Faizal und damit in der Erbreihenfolge weit unten. Er wurde im Jahr 142 n.d.A. geboren. Mit Al-Sahifs Vater als Mentor, und durch zwei Hauslehrer erwarb Al-Sahif umfassende Kenntnisse, zur Mithilfe an der Verwaltung des KleinfĂŒrstentums. Er ĂŒbte lange Zeit die TĂ€tigkeit als Finanzbeamter aus und heiratete mit 16 Jahren seine derzeitige Ehefrau Shirin. Die Ehe war, wie so ĂŒblich unter adligen Tamjid, von seinem Vater Faizal arrangiert worden. Doch aus dem Arrangement entwickelte sich auch mit der Zeit eine starke Liebe.

Im Alter von 34 Jahren gelang es Al-Sahif durch eine geschickte Politik einen guten Vertrag mit dem Emir Eslam auszuhandeln. In dem Vertrag konnte Al-Sahif er zu einem gĂŒnstigen Preis ein StĂŒck Land vom Emir zu erwerben. Das Land bezahlte er aus seinen eigenen BesitztĂŒmern, die zwar nicht groß waren, aber fĂŒr den Kauf ausreichten. Schon bei Vertragsschluss hatte Al-Sahif gewusst, dass das Land, was er verwalten sollte, neben einem kleinen Abzweig des Flusslaufs Dschadir und zwei winzigen Oasenstellen nicht brauchbar war. Der Großteil (7/8) seines neuen Paschaliks (KleinfĂŒrstentum) war unwirtliches Land. An einer der beiden Oasenstellen baute die Familie ihren Wohnsitz auf. An der Oasenstelle, die nah am Fluss Dschadir lag, schuf Al-Sahif das Sklaven-Arbeitslager auf, wo er HĂŒlsenfrĂŒchte (Bohnen und Linsen) Kohl und Zwiebeln anbauen ließ. Durch erfolgreiche Landwirtschaft gelang es ihm auch Viehwirtschaft und mehrere Handwerker in seinem anzusiedeln. Das Paschalik, dass bisher in den Karten des Emirs Eslam nur als Khundum-Sektor 4 aufgelistet war, benannte Al-Sahif nach seiner Frau Shirin in das Gebiet Shiribad.

Vater Al-Sahif hatte drei Söhne und eine Tochter. Sal’jil war der JĂŒngste und tatsĂ€chlich der grĂ¶ĂŸte Taugenichts von allen drei Geschwistern. Aus dem Ă€ltesten Bruder Omar, mittlerweile 26 und hat den Titel „al’alam“ bekommen (bedeutet: der Gelehrte), wurde ein weiser Rechtsgelehrter. Nachdem sein Vater das Land Amirabad erwarb, wurde der Ă€lteste Sohn als Erbe von seinem Vater angesetzt. Momentan als rechte Hand des Vaters, erfĂŒllt Omar seine Aufgabe mit Pflicht und Stolz. Das Erbe ist gut in seinen HĂ€nden aufgehoben und er hat als zukĂŒnftiger Pascha einen Weitblick und ein Geschick fĂŒr Politik, die die FĂ€higkeiten des Vaters sogar noch ĂŒbertreffen.
Aus Ibrahim, 25 Jahre jung, welcher den Titel „abu’l chandjarr“ trĂ€gt (bedeutet: Vater des SĂ€bels), wurde ein hochrangiger Offizier und ist im Seekrieg gegen die Raben-Norkara als Kommandant, als sogenannter Kol ağası, eingesetzt. Die Tochter Ezra mit 23 Jahren hat den Titel „bint-al-jamlikha“ (bedeutet: Tochter der ewigen Schönheit) hat Kasim al’ghaniy aus einer reichen Efendi Familie geheiratet und damit der Familie großen Status innerhalb der einflussreichen Familien des Fluss Dschadir gebracht.

Aus Sal’jil nun ja
 er wurde Illusionsmagier


Kindheit von Sal‘jil

Alles begann im Jahre 188 der heutigen Zeitrechnung, als Sal’jil im Herrschaftssitz der Familie das Licht der Welt erblickte. Schon frĂŒh begann Sal‘jils Unterricht bei dem Rechtsgelehrten Rashid abu'l kitĂąb. ZusĂ€tzlich bekam er mit 10 Jahren noch Unterrichtsstunden im SĂ€belkampf von Ra’Alhamar, einem hervorragenden Krieger aus der WĂŒste Khundum. Der kleine Sal‘jil war talentiert und anfangs ĂŒberdurchschnittlich schnell im Lernen.

PubertÀt
Bis zu seinem 13. Lebensjahr lernte Sal’jil hart und machte gute Fortschritte. Mit Beginn der PubertĂ€t verschoben sich Sal’jils Interessen aber immer mehr. Der Unterricht machte ihm plötzlich kein Spaß mehr. Dicke BĂŒcher zu lesen und sich Wissen anzureichern, war nicht mehr das, was ihn interessierte. Auch der Kampfunterricht nervte und ödete ihn einfach nur noch an. Ra’Alhamars Methoden waren Sal’jils Faulheit und Begeisterungslosigkeit mit noch mehr Disziplin und Strenge zu bestrafen. Dies ging aber entschieden nach hinten los. Rashid abu'l kitĂąb hingegen hatte keine eigenen Kinder und dementsprechend Schwierigkeiten mit einem pubertierenden Kind umzugehen. Auch er verlor immer mehr den Draht zu Sal’jil.

WĂ€hrend dieser Zeit fand Sal’jil in dem Arbeitszimmer seines Vaters auch zufĂ€llig ein Buch, was seine Aufmerksamkeit erregte: „Illusionsmagie – Die Kunst des TĂ€uschens“. Das Buch war ungeöffnet und schien ein Geschenk des Emirs Jikhbar an seinen Vater gewesen zu sein. ZunĂ€chst hatte er das ungeöffnete Buch dort liegen gelassen. Immerhin war es ein Geschenk gewesen und man hatte ihm beigebracht, dass man fremde Geschenke nicht einfach so öffnet. Doch Sal’jils Neugierde ließ ihn nicht in Ruhe. Nach ein paar Tagen konnte er nicht widerstehen, entwendete das Buch aus dem Arbeitszimmer seines Vaters und las es von nun an in seiner Freizeit.

Das Buch „Illusionsmagier – die Kunst des TĂ€uschens“ ist einer der wenigen Grundlagenwerke von Meisterillusionisten aus Al’hamra. Es enthĂ€lt viele Zaubertricks, die in sehr sauberen und einfachen Schritten erklĂ€rt werden und dem Leser es ermöglichen die Kunst der Illusionsmagie mit diesem Buch zu erlernen. Von dem Interesse gepackt wurde Illusionsmagie, sowie auch die Rhetorik und die Psyche des Menschen die Leidenschaft des jungen Sal’jil.

Als er seinen Vater wenige Zeit spĂ€ter die ersten KunststĂŒcke zeigte, erntete er nur Lachen, Missgunst und abfĂ€llige Bemerkungen. Die Gaukelei und Illusionsmagie sah Al-Sahif als unnötigen Zeitvertreib an. Alles was nicht dem Wohl der Familie diente, galt als Zeitverschwendung und stellte fĂŒr Al-Sahif eine Schande dar. Illusionsmagie schafft keinen Mehrwert, so war seine Meinung. Er verbot seinen Sohn sich weiter damit zu beschĂ€ftigen. Doch er hörte nicht und ließ sich von seiner Begeisterung nicht mehr abbringen.

NatĂŒrlich widersprach sein Vater auch Sal’jils Wunsch einer Ausbildung bei dem Meisterillusionisten Azzan al’chelar, dem Autor des Buches. Aus dem Buch wurde nicht ersichtlich, wo dieser Meisterillusionist lebte. So wĂ€re Sal’jil wahrscheinlich irgendwann Hals ĂŒber Kopf dorthin aufgebrochen.

Am Palast des Emirs Jikhbar
Es kam wie es kommen musste. Die ewigen Streitereien wurden dem Vater langsam zu viel und er ĂŒberredete Ra’Alhamar seinen Sohn fĂŒr das MilitĂ€r des Emirs Jikhbar zu empfehlen. Sal’jil war damals 15 Jahre alt. Al-Sahif hoffe, dass sein Sohn auf diese Weise wieder zur Vernunft erzogen werden konnte. Doch Sal’jil machte ihm dort einen Strich durch die Rechnung.

Er fiel durch schlechtes Benehmen beim MilitĂ€r auf und der damalige Kommandant ließ dem Emir eine Nachricht zukommen, dass der nichtsnutzige Sal’jil doch dringen versetzt werden sollte. „Er beherrsche den SĂ€belkampf nur Ă€ußerst stĂŒmperhaft und sei gĂ€nzlich untauglich sich der Befehlskette unterzuordnen. Seine Faulheit hinterlĂ€sst nur einen schlechten Einfluss auf seine Waffenkameraden. Ob er tatsĂ€chlich irgendwelche positiven FĂ€higkeiten besĂ€ĂŸe, wage der Kommandant zu bezweifeln“, hieß es in seinem Schreiben. „Ich beantrage eine Versetzung in eine andere Abteilung.“

So kam Sal’jil letztlich an den Palast des Emirs, wo er nun als bessergestellter Kammerdiener eingestellt werden sollte. Auch bei dieser TĂ€tigkeit versagte der Adlige völlig. Eher zufĂ€llig erfuhr er aber von Sal’jils magischen Fertigkeiten. Dies ermöglichte Sal’jil eine Anstellung als Illusionsmagier und Gaukler beim und freien Zugang zur Bibliothek, wo sich letztlich auch andere BĂŒcher zur Illusionsmagie befanden. Musizieren, Tanzen, Singen und Gaukeln brachte sich Sal’jil selbst bei und er fand ebenso Spaß daran. Aber vor allem die Illusionsmagie ĂŒbte er nun an als Hofmagier aus.

WĂ€hrend seiner TĂ€tigkeit als Hofmagier lernte Sal‘jil auch andere Illusionisten kennen. Vom gegenseitigen Wissensaustausch profitierten Beide. Zu seiner Familie hatte Sal’jil inzwischen gar keinen Kontakt mehr. Sein Vater erfuhr von Sal’jil aus einem Brief, dass er nicht mehr im MilitĂ€r wĂ€re, sondern von nun an als Illusionist fĂŒr sich sorgen wĂŒrde.

Und so kam es, dass sein Vater ihn enterbte. Er stieß ihn aus seiner Familie und jegliche finanzielle UnterstĂŒtzung waren von nun an beendet.

Aufbruch
Mit etwa 18 Jahren entschied Sal’jil mehr von Al’hamra zu sehen. Mit seinen FĂ€higkeiten als Illusionsmagier und als Adelssohn wurde er von jedem Emir und Pascha empfangen. Mit seinen Gaukeleien und magischen Tricks vermag er es die Leute zu belustigen und sich sein Geld als Hofmagier zu verdienen.

Seit etwa 2 Jahren wohnt er schon fast durchgehend beim Sultan von Al’hamra. Doch Sal’jils Schulden im gesamten Land haben ihn inzwischen schon viele Feinde geschaffen. Insbesondere der Emir Nezahet von Abu Dhul sucht ihn inzwischen und es ist nur eine Frage der Zeit bis er den verschuldeten Sal’jil auffindet und ihn zur Rechenschaft zieht.
Zuletzt geÀndert von Sal'jil am Fr 13. Okt 2017, 20:12, insgesamt 5-mal geÀndert.
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Re: Sal’jil

#2

Beitragvon Sal'jil » Sa 16. Sep 2017, 17:04

Charakter ist geÀndert und bereit zum Zerfleischen. :tiptop:
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Der Avatar ist der Ausschnitt aus einem alten GemÀlde von Leon Gerome (1824-1904).

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Re: Sal’jil

#3

Beitragvon JEELEN » Mo 18. Sep 2017, 07:38

Huhu Knozzy,

- Den FĂ€higkeitspunkt + MittelmĂ€ĂŸig/Schlecht im SĂ€belkampf
wĂŒrde ich entweder zur SchwĂ€che verschieben oder 2-fach auffĂŒhren bei + und -, da Sal laut Deiner Beschreibung mittelmĂ€ĂŸig bis schlecht im SĂ€belkampf ist.

- FĂŒr die Vermögensangaben in Deral/Siral, sowie Silber wĂŒrde ich mir einen Handels-Taler-Vergleich wĂŒnschen, zwecks Wertvorstellung/Wertevergleich.

Das wÀren meine Anmerkungen zu Deinem Sal. Eventuell hat Baxi noch einige Anmerkungen. :)
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Re: Sal’jil

#4

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » Mo 18. Sep 2017, 08:52

Mach ich heute Abend mal. :)
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Re: Sal’jil

#5

Beitragvon JEELEN » Mo 18. Sep 2017, 08:54

:tiptop: :tiptop: Perfekt Danke Zeex :) :) :)
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Re: Sal’jil

#6

Beitragvon Sal'jil » Sa 30. Sep 2017, 21:37

JEELEN hat geschrieben:Huhu Knozzy,

- Den FĂ€higkeitspunkt + MittelmĂ€ĂŸig/Schlecht im SĂ€belkampf
wĂŒrde ich entweder zur SchwĂ€che verschieben oder 2-fach auffĂŒhren bei + und -, da Sal laut Deiner Beschreibung mittelmĂ€ĂŸig bis schlecht im SĂ€belkampf ist.

- FĂŒr die Vermögensangaben in Deral/Siral, sowie Silber wĂŒrde ich mir einen Handels-Taler-Vergleich wĂŒnschen, zwecks Wertvorstellung/Wertevergleich.

Das wÀren meine Anmerkungen zu Deinem Sal. Eventuell hat Baxi noch einige Anmerkungen. :)

Hallo Jeelen,
hab die ÄnderungsvorschlĂ€ge umgesetzt. Änderungen sind in rot. :)
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Re: Sal’jil

#7

Beitragvon JEELEN » So 1. Okt 2017, 22:02

Super Dankeschön.
:tiptop: :) :)

Zeex wollte auch noch einmal ĂŒber Deinen Bogen schauen.
Falls danach keine weiteren Anmerkungen kommen, bekommst Du von mir den grĂŒnen Haken :)
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Re: Sal’jil

#8

Beitragvon Baxeda » So 1. Okt 2017, 22:22

Ich glaube, das hat er vergessen, Knozzy kann sehr gern den grĂŒnen Haken bekommen fĂŒr Sal'jil! :-)
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Re: Sal’jil

#9

Beitragvon JEELEN » Mo 2. Okt 2017, 08:42

Alles klar :tiptop: Dann bekommt er ihn auch :) :D
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Re: Sal’jil

#10

Beitragvon Knozzy » Mo 2. Okt 2017, 09:10

Puh GlĂŒck gehabt. :waah: ;)
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Vielen Dank an Baxeda fĂŒr das charmante Avatarbild!