Freiherr Ansgar von Hohenfelde

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JEELEN
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Das Kaisho Abkommen Die fleißige Feder in Bronze Die fleißige Feder in Silber Rote Laterne

Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon JEELEN » Sa 9. Sep 2017, 17:01

Kurzinfo Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Name: Freiherr Ansgar von Hohenfelde
Volk: Naridier/Naridische Almane
Fraktion: Handelsallianz
Alter: 44 Jahre
GrĂ¶ĂŸe: 185 cm
Gewicht: 75 kg
Haarfarbe: dunkelbraun mit grauen StrÀhnen
Augenfarbe: grau-blau
Statur: schlank und durchtrainiert
Herkunft:
Derzeitiger Wohnort: Shohiro, Alessa, eigene Scholle
Sprachen: Asameisch, Rakshanisch, Demonai
Familienstand: verheiratet
Beruf: Freiherr, Lehnsherr ĂŒber seinen ZustĂ€ndigkeitsbereich
Status: Familienoberhaupt der Familie von Hohenfelde

Direkte Familie:
Ehefrau:
Freifrau Fingard von Hohenfelde, geborene: Fingard von Rotenwalde
Link:
http://tesall.ru/uploads/imgs/pre_14389 ... _hires.jpg

Kinder:
1. Sohn - Linhard von Hohenfelde
Link:
https://mospineq.deviantart.com/art/Lucien-405492543

2. Sohn - Anwolf von Hohenfelde
Link:
http://gwendan.tumblr.com/image/157491342873
Link Charbogen:
viewtopic.php?f=17&t=923

Geschwister/Bruder:
Davarad von Hohenfelde
Link:
http://images.uesp.net//7/74/ON-npc-Speaker_Terenus.jpg
Link Charbogen:
viewtopic.php?f=17&t=847

Schwager:
Varmikan von Hohenfelde-Eisseher, geborener Eisseher
Link:
https://staticdelivery.nexusmods.com/mo ... 160127.jpg
Link Charbogen:
viewtopic.php?f=17&t=875


Aussehen
Ansgar ist ein 44 Jahre alter Naridischer Almane. Mit seinen 185 cm ist Ansgar etwas grĂ¶ĂŸer als der Durchschnitts-Almane. Er hat eine schlanke durchtrainierte Statur, da er es trotz seines Berufs fĂŒr wichtig erachtet, seinen Körper fit zu halten.

Ansgar hat grau-blaue Augen. Der Naridier hat dicke, lange, dunkelbraune Haare die bereits von so einigen grauen StrÀhnen durchzogen werden. Er trÀgt seine Haare auf Schulter-LÀnge und meist zu einem schlichten Zopf nach hinten gebunden, damit sie ihn nicht stören.

Link:
https://static.truetrophies.com/customimages/030553.jpg


Charakter und MentalitÀt
Das Leben in der Familie Hohenfelde hat jedes Mitglied auf seine bestimmte Art und Weise geprÀgt. Von Generation zu Generation wird nicht nur Wert auf die Weitergabe der magischen Gabe gelegt, sondern auch auf ein bestimmtes Welt- und Erziehungsbild.

Dazu gehört Macht und StÀrke in jeder Hinsicht, einhergehend mit nötiger Skrupellosigkeit, Gerissenheit und BrutalitÀt.

Ansgar jedoch schlicht einfach nur als Choleriker zu bezeichnen, wĂŒrde seiner Person nicht wĂŒrdig werden. Genauso facettenreich wie seine Interessen, ist auch sein Charakter. Zwar neigt der Freiherr dazu aus kleinstem Anlass oder auch unvermittelt in Zorn auszubrechen, dennoch hat auch er bis zu einem gewissen Grad gelernt sich zu beherrschen.

Allen voran seiner geliebten Frau Fingard gegenĂŒber. Die Ehe von Ansgar und Fingard beruht auf Liebe und Zuneigung, nicht auf einem Arrangement seiner Familie. Dementsprechend bedeutet ihm seine Frau alles. Sie ist seine Kameradin, beste Freundin, Geliebte und die Mutter seiner Kinder.

Und dies in einer Familienwelt, in der jedes GefĂŒhl als Zeichen von SchwĂ€che gedeutet und bei Möglichkeit ausgenutzt wird. Infolgedessen hatte Ansgar seine Frau vor seinen Verwandten zu behĂŒten. Die einzige Ausnahme bildete hierbei sein Bruder Dave, dem er selbst von Kindheit an immer beistand, da er die GefĂŒhlskĂ€lte und Herzlosigkeit seines Großvaters und Vaters selbst nicht ertrug. Aufgezogen wurden die beiden Jungen von Großvater und Vater, die keine Gelegenheit ungenutzt ließen, sie nach ihren MaßstĂ€ben formen zu wollen.

Auf die besonderen Erziehungsmaßnahmen von Vater und Großvater reagierte Dave meist mit Stille, Ansgar hingegen mit maßloser Wut.

Ebenso wie Ansgar fĂŒr eine Kleinigkeit in Wut ausbrechen kann, hat er einen hohen Gerechtigkeitssinn, allerdings gewĂŒrzt mit der makaberen HĂ€rte der von Hohenfelde. FĂŒr ihn war es von frĂŒhester Kindheit an selbstverstĂ€ndlich seinen kleinen Bruder zu beschĂŒtzen. Auch wenn sein Bruder ihm nie hundertprozentig vertrauen konnte, aufgrund des Erlebten, hatte Ansgar - dessen Erlebnisse nicht minder grauenvoll waren - niemals auch nur eine einzige Möglichkeit genutzt seinem Bruder zu schaden. Im Gegenteil, stets stand er ihm mit all seinen Möglichkeiten und FĂ€higkeiten helfend zur Seite.

Sein Bruder hat einen gleich hohen Stellenwert fĂŒr ihn, wie seine Frau. Sie hatten als Kinder nur sich, dementsprechend hat Ansgar stets versucht seinen kleinen Bruder zu beschĂŒtzen. Bis zum heutigen Tage hat sich daran nichts geĂ€ndert, Dave ist einer der wenigen Vertrauten fĂŒr Ansgar.

Denn genauso wie Ansgar eine dunkle, jÀhzornige Seite hat, genauso hat auch er eine stille und liebevolle Seite. Diese Seite offenbart er nur besonders vertrauten und geschÀtzten Personen.

In seinem Amt als Freiherr versucht er stets seinen Untertanten gegenĂŒber gerecht zu werden, selbst wenn dies harte Entscheidungen erfordert. Ansgar folgt der Pflicht und dem Grundsatz

„Treue und Gehorsam gegen Schutz und Schirm“.

Diese Pflicht seine ihm unterstellten Schutzbefohlenen und AbhĂ€ngigen gegenĂŒber nimmt der Freiherr sehr ernst. Seinen AbhĂ€ngigen gewĂ€hrt er wirtschaftliche Grundsicherung, UnterstĂŒtzung bei Krankheit, Missernten oder Katastrophen. Auch wird den AbhĂ€ngigen eine BestattungsfĂŒrsorge zukommen lassen. Innerhalb seines Herrschaftsbereichs sorgt er fĂŒr Frieden, er schlichtet Streit und verurteilt Friedensbrecher mit Hilfe eines Schiedsgerichtes, falls notwendig sogar zum Tode.

Ein selbstloses Hilfeersuchen erkennt er ebenso an, wie eine Beziehung die auf den Werten der Zuneigung beruht. Dies ist etwas, dass fĂŒr ihn von klein auf Mangelware war, aus diesem Grund misst der Freiherr Zuneigung und Freundschaften einen sehr hohen Stellenwert bei.


****

Magie (Nekromantie)

Rang 1:

Dunkle Prophezeiung
Den nahenden Tod einer Person spĂŒren.

Kleiner Spuk
Einen Totengeist herbeirufen. Dieser behÀlt jedoch seinen eigenen Willen, kann also auch wieder verschwinden oder bleiben, wie es ihm beliebt.

Kleiner Böser Blick
Einer Person oder einem Tier mit schwachem Willen panikartige Todesangst einflĂ¶ĂŸen. Bei Wesen mit starkem Willen wirkt dieser Zauber nicht oder nur begrenzt.

Rang 2:

Knochenpfeil
Aus einem Knochen erschafft der Nekromant einen Pfeil, der je nach Knochen unterschiedlich groß sein kann. Diesen kann der Nekromant auf einen Gegner werfen. Sehr beliebt sind kleine Knochen, getrunken mit Gift.

Das Wort der Toten [Ritual]
Durch das Ritual ist der Nekromant in der Lage mit Untoten zu sprechen. Welche Sprache der Verstorbene gesprochen hat ist dabei unwichtig, die Kommunikation mental ablÀuft.

Physische Barriere
Der Magier erzeugt mittels Magie eine Barriere in der GrĂ¶ĂŸe eines Kreises mit 50 Zentimeter Durchmesser. Diese Barriere kann nur durch einen stĂ€rkeren Magier gebrochen werden. Auch Schwerter und andere Waffen können die Barriere nicht durchdringen.

Rang 3:

Haut aus Knochen
Knochen und Knochensplitter in der Reichweite des Magiers fliegen zu ihm und schmiegen sich an ihn wie eine RĂŒstung. Diese KnochenrĂŒstung, die so stark wie eine MetallrĂŒstung ist, schrĂ€nkt den Magier dabei nicht in seiner Bewegung ein.

Mit Toten reden [Ritual]
Mit Hilfe dieses Zaubers ruft der Nekromant den Geist eines Verstorbenen aus dem Jenseits herbei, um mit ihm zu reden. FĂŒr diesen Zauber braucht er ein Teil des Verstorbenen oder einen sehr persönlichen Gegenstand. Welche Sprache der Verstorbene sprach, ist unwichtig, da die Kommunikation mental ablĂ€uft.

Untote zusammenflicken [Ritual]
Macht Verletzungen an Untoten, die wĂ€hrend des letzten Umlaufs entstanden sind, rĂŒckgĂ€ngig. Das Ziel muss dabei im Bannkreis des Magiers liegen. Abgehackte Körperteile mĂŒssen vorhanden sein, um sie wieder anzufĂŒgen. Dieser Zauber kann nicht auf sich selbst angewendet werden.

Rang 4:

Untote beschwören [Ritual]
Der Nekromant beschwört in seinem Bannkreis ein Skelett oder einen Zombie. Diese gehorchen ihm bedingungslos. Die Untoten bleiben so lange aktiv, bis sie zerstört, verbrannt oder vom Magier entzaubert werden. Verliert der Magier sein Bewusstsein, stirbt oder schlĂ€ft, stehen die Untoten nicht mehr unter seinem Befehl und folgen ihrem eigenen Willen. Die Untoten erhalten die FĂ€higkeiten zurĂŒck, die sie als sterbliche hatten. ZusĂ€tzlich haben sie die Eigenschaften aus der Volksbeschreibung WiedergĂ€nger.

Untotenschutz

Ein Schutzkreis der auf den Boden gezeichnet wird und somit vor Untoten schĂŒtzt. Solange diese Schutzkreis auf dem Boden wirkt, können untote Wesen diesen Schutzkreis nicht betreten. Es wirkt um den Anwender wie eine schĂŒtzende Mauer. Die SchutzkreisgrĂ¶ĂŸe ist auf die GrĂ¶ĂŸe beschrĂ€nkt, die der Magier aufzeigt. Jedoch gilt, um so grĂ¶ĂŸer der zu schĂŒtzende Bereich, um so stĂ€rker muss der Magier sein. Mehr als 5 m Durchmesser wird selten genutzt. Nach einigen Stunden verblasst der Schutzkreis und verschwindet.

Untote kontrollieren
Der Nekromant kann durch diesen Zauber herum wandernde, willenlose Untoten unter seine Kontrolle stellen. Dieser Zauber funktioniert nicht bei Untoten, die bereits kontrolliert werden.


****


Ansgars und Daves Stammbaum - Verwandte:

Ururgroßvater vĂ€terlicherseits:
Freiherr Hadwin von Hohenfelde
Ehefrau von Hadwin = Waldegund von Hohenfelde, geborene Freiin von Falkenwalde

**

Urgroßvater vĂ€terlicherseits:
Freiherr Kylion von Hohenfelde = Sohn von Hadwin, Vater von Alastair
Ehefrau von Kylion = Irmla von Hohenfelde, geborene Freiin von Wigberg

**

Urgroßtante/Urgroßonkel vĂ€terlicherseits:
Freiherr Maginhard von Hohenfelde = Sohn von Hadwin, Bruder von Kylion und Maghilia
Freiin Maghilia von Hohenfelde = Tochter von Hadwin, Schwester von Kylion und Maginhard

**

Großvater:
Alastair von Hohenfelde = Sohn von Kylion, Vater von Kunwolf, Brandur und Dunwin
Ehefrau von Alastair = Mechthilt von Hohenfelde, geborene Freiin von Wigberg

**

Großvater mĂŒtterlicherseits:
Freiherr Marbod von Eibenberg
Ehefrau von Marbod = Barbelin von Eibenberg, geborene von Wigberg

**

Vater:
Dunwin = Sohn von Alastair, Vater von = Ansgar und Davard
Ehefrau von Dunwin = Melisande von Hohenfelde, geborene von Eibenberg

**

Onkel/Tante:
Kunwolf = Sohn von Alastair, Bruder von Dunwin
Brandur = Sohn von Alastair, Bruder von Dunwin, Vater von = Gerwolf, Solveig und Ragnvald
Ehefrau von Brandur = Magdalena von Hohenfelde, geborene Comtes de la Cantillion

**

Cousins/Cousinen:
Gerwolf = Sohn von Brandur
Solveig = Tochter von Brandur
Ragnvald = Sohn von Brandur

**

Geschwister:
Ansgar = Sohn von Dunwin, Vater von Linhard und Anwolf
Ehefrau von Ansgar = Fingard von Hohenfelde, geborene von Rotenwalde

Davard = Sohn von Dunwin,
Ehemann von Davard = Varmikan Eisseher,

**

Kinder von Ansgar (Daves Neffen):
Linhard = 1. Sohn von Ansgar
Anwolf = 2. Sohn von Ansgar


**

Ansgars und Daves Cousin:
Freiherr Veyd Landogar von Eibenberg = Bruder von Melisande, Vater von Wolfram und Fara
Ehefrau von Veyd = Freifrau Salgard von Eibenberg, Geborene von Luitburg

Ansgars und Daves Neffen/Nichten 2 Grades:
Wolfram Markward von Eibenberg (18 Jahre) = Sohn von Veyd
Fara Hallgard von Eibenberg, (16 Jahre) = Tochter von Vey

****

Bekannte/Freunde:
Freiin Eloise Leontina von Wolfenberg

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Glaube/Anbetung:
Ainuwar, den Gott der Zeit, des Geistes und Todes


FĂ€higkeiten

Ausbildung eines Adligen in:
Grammatik
Rhetorik
Logik
Arithmetik
Geometrie
Astronomie
Musik
Übungen in ĂŒberlieferten Gewohnheiten
Fechten
Jagen
Reiten
Schwimmen
Schachspiel
Bogenschießen
Verseschmieden
Saitenspiel
Kenntnisse von Liedern
Erlernen von Spruchweisheiten

**

FĂ€higkeiten:


StÀrken und SchwÀchen

StÀrken:
Magier - ausschließlich Nekromantie
Ausbildung eines Adligen
Treu und loyal Freunden gegenĂŒber
Willensstark
Furchtlos
Entschlossen

SchwÀchen:
Choleriker
Leicht erregbar
Unausgeglichen
JĂ€hzornig
Zu WutanfÀllen neigend
In Trance völlig wehrlos, muss und wird beschĂŒtzt
Bis auf den Dolch beherrscht er keine Waffe
Hat keinerlei Ahnung von Hausarbeit


Reiserucksack:

Kleidung:

Sonstiges:
Mattschwarzer, gezackter Dolch

Stab:
Magierstab
Mannshoch mit einem Stab aus gehĂ€rtetem Dunkelholz. Am oberen Ende des Stabes ist eine geflĂŒgelte Sanduhr als Zeichen Ainuwars angebracht. Am unteren Ende des Stabes befindet sich eine kurze Klinge. Der Stab trĂ€gt mehrere Verzauberungen in sich.

Verzauberungen:
Licht:
Die TotenschÀdel an der Spitze des Stabes verbreitet ein magisches Licht auf Befehl hin.
VerstÀrkung:
VerstÀrkung von SchlÀgen mit dem Stab
Selbstschutz:
Wird der Stab von jemand anderem als dem rechtmĂ€ĂŸigen Besitzer (ohne dessen Erlaubnis) berĂŒhrt, versetzt er dieser Person einen Schock


Reittiere:

Pferd Socke
Link:
http://richthoferzuchtstall.weebly.com/ ... 0_orig.jpg

Untotes Pferd Hörnchen
Link:
https://vignette3.wikia.nocookie.net/dr ... 1126082826

StÀndige Begleiter:
Drei Bullmastiffs - Himmel, Arsch und Zwirn
Link:
https://esosslfiles-a.akamaihd.net/cms/ ... 9681cc.jpg


Lebenslauf:

Kindheit

Freiherr Ansgar von Hohenfelde ist der erstgeborener Sohn des Hauses von Hohenfelde. Bereits in jungen Jahren zeigte Ansgar ein großes Potential fĂŒr die magischen KĂŒnste, genauso wie spĂ€ter sein jĂŒngerer Bruder Dave. Im Gegensatz zu seinem Bruder Dave, war Ansgar jeher von aufbrausender und cholerischer Natur.

Die Mutter der beiden Jungen konnte sich kaum um ihre Kinder kĂŒmmern. Besucher, Bekannte oder entfernte Verwandte hielten Melisande fĂŒr schwermĂŒtig. Eine liebe und herzliche Frau, die mit der HĂ€rte des tĂ€glichen Lebens schon ĂŒberfordert war.

Ihr Mann wie auch ihre beiden Söhne wussten es besser. Melisande war nicht schwermĂŒtig, sie geistig tatsĂ€chlich nicht zugegen. Wenn sie sich in diesem Zustand befand, dann konnten nur ihre beiden Söhne mit ihr Kontakt aufnehmen.

Meist war es Dave, der sich zu seiner Mutter setzte und sich mit ihr „unterhielt“. Sein Vater wusste aus seiner eigenen Kindheit, dass Melisandes Geist an einem anderen Ort weilte.

Dunwins Vater – der Großvater von Ansgar und Davard, war ebenfalls ein Magier. Ein mĂ€chtiger Nekromant, der ebenfalls mit dem Geist oft woanders war als im Hier und Jetzt. Nur war er im Gegensatz zu der zartbesaiteten Melisande imstande sich vom Nexus zu lösen.

Da Melisandes Familie sie fĂŒr schwermĂŒtig gehalten hatte, wie so viele andere Personen auch, hatte sie nie eine Ausbildung erhalten. So war Melisande weder als junges MĂ€dchen, noch spĂ€ter als Frau in der Lage ihre FĂ€higkeit bewusst zu kontrollieren.

Sie glitt immer wieder in Trancen ab, in denen sie exotische Orte besuchte und mit weit entfernten Personen sprach. Oft sprach sie auch mit ihren Söhnen, wenn sich diese weitab von Zuhause befanden, obwohl ihr Körper oben in ihrem Zimmer in ihrem heimatlichen Anwesen verweilte.

FĂŒr Ansgar und Dave war es völlig normal, dass sich ihre Mutter im Nexus aufhielt. Die beiden Jungs erschraken ehr, wenn sich der Blick ihrer Mutter klĂ€rte auf sie heftete und sie das Wort an sie richtete.

Und so wurden Ansgar und Davard von ihrem Vater und Großvater großgezogen, mit all den dazugehörigen Konsequenzen die sich daraus ergaben.


****


Kindheitserinnerungen von Ansgar:

Die besagten NĂ€chte...
Er kam Nachts in mein Zimmer und riss mich an den Haaren aus dem Bett. Bevor ich ĂŒberhaupt begriff was los war, hatte ich schon den ersten Hieb kassiert. Ehe ich ĂŒberhaupt richtig wach war, hat er mir die Faust in den Magen gehĂ€mmert. Und im gleichen Moment als ich zusammenklappte, bekam ich einen Faustschlag ins Gesicht.

Zum Anfang habe ich mich noch versucht zu wehren, ihn angeschrien, aber das hat nichts an der Tatsache geĂ€ndert, dass er mich zusammengeschlagen hat. Worte halten keine FĂ€uste auf und ein kleiner Junge von nicht mal 10 Jahren hat keine Chance gegen einen Mann. Zumal mein Vater kein alter Mann war, sondern in der BlĂŒte seiner Jahre. Er war stark, geschickt und schnell wie eine Viper.

Irgendwann hielt ich es wie mein kleiner Bruder, ich ließ es ĂŒber mich ergehen.
Sagte kein Wort, schrie nicht, blieb einfach stumm.

Dave ging davon aus, dass er unser Leid genoss. Das tat Vater auch. Allerdings war der Mann nicht dumm, er wusste schon wie er bekam, wonach ihm verlangte.

Er beendete die Erziehungsmaßnahme anders, falls Du ihn nicht um Gnade angefleht hast. Wenn Du auf dem Boden gelegen hast und Du Dich vor Schmerzen gekrĂŒmmt hast, trat er Dir beim Verlassen Deines Zimmers in die Nieren oder zwischen die Beine, als Dank.

Bei seinem nĂ€chsten Besuch wĂŒrdest Du betteln, keiner kassiert so einen Tritt freiwillig ein zweites oder drittes mal... nun fast niemand... einer tat es stumm... ich war es nicht.


****


Verweis auf Daves Lebenslauf:
Link:
viewtopic.php?f=17&t=847


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Verweis auf Canan - Erinnerungen einer Dienerin:
Link:
viewtopic.php?f=55&t=1085


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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Ansgar von Hohenfelde » Sa 16. Sep 2017, 16:19

Charbogen-ErgÀnzung:


Familienangehörige:

Daves Ururgroßvater vĂ€terlicherseits:
Freiherr Hadwin von Hohenfelde

Ehefrau von Hadwin = Waldegund von Hohenfelde, geborene Freiin von Falkenwalde

**

Daves Urgroßvater vĂ€terlicherseits:
Freiherr Kylion von Hohenfelde = Sohn von Hadwin, Vater von Alastair

Ehefrau von Kylion = Irmla von Hohenfelde, geborene Freiin von Wigberg

**

Daves Urgroßtante/Urgroßonkel vĂ€terlicherseits:
Freiherr Maginhard von Hohenfelde = Sohn von Hadwin, Bruder von Kylion und Maghilia

Freiin Maghilia von Hohenfelde = Tochter von Hadwin, Schwester von Kylion und Maginhard


**

Daves Großvater:
Alastair von Hohenfelde = Sohn von Kylion, Vater von Kunwolf, Brandur und Dunwin

Ehefrau von Alastair = Mechthilt von Hohenfelde, geborene Freiin von Wigberg

**

Daves Großvater mĂŒtterlicherseits:
Freiherr Marbod von Eibenberg

Ehefrau von Marbod = Barbelin von Eibenberg, geborene von Wigberg

**

Daves Vater:
Dunwin = Sohn von Alastair, Vater von = Ansgar und Davard
Link:
http://img09.deviantart.net/3ba8/i/2014 ... 85uq8q.jpg
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/73 ... crolls.jpg
https://s-media-cache-ak0.pinimg.com/or ... ba0b1b.jpg

Ehefrau von Dunwin = Melisande von Hohenfelde, geborene von Eibenberg

**

Daves Onkel/Tante:
Kunwolf = Sohn von Alastair, Bruder von Dunwin

Brandur = Sohn von Alastair, Bruder von Dunwin, Vater von = Gerwolf, Solveig und Ragnvald

Ehefrau von Brandur = Magdalena von Hohenfelde, geborene Comtes de la Cantillion

**

Daves Cousins/Cousinen:
Gerwolf = Sohn von Brandur
Solveig = Tochter von Brandur
Ragnvald = Sohn von Brandur

**

Ansgars Bruder:
Dave = Sohn von Dunwin, Vater von Linhard und Anwolf

Ehemann von Dave = Varmikan von Hohenfelde-Eisseher, geborener Eisseher


**

Ansgars Söhne:
Linhard = Sohn von Ansgar
Link:
http://mospineq.deviantart.com/art/Lucien-405492543

Anwolf = Sohn von Ansgar
Link Bild:
http://gwendan.tumblr.com/image/157491342873
Link Charbogen:
viewtopic.php?f=17&t=923

**

Ansgars Cousin:
Freiherr Veyd Landogar von Eibenberg = Bruder von Melisande, Vater von Wolfram und Fara
Link:
http://files.elderscrollsonline.com/cms ... 53e134.jpg

Ehefrau von Veyd = Freifrau Salgard von Eibenberg, Geborene von Luitburg

Ansgars Neffen/Nichten 2 Grades:
Wolfram Markward von Eibenberg (18 Jahre) = Sohn von Veyd
Fara Hallgard von Eibenberg, (16 Jahre) = Tochter von Vey


****


Bekannte/Freunde:

Freiin Eloise Leontina von Wolfenberg
Link:
http://files.elderscrollsonline.com/cms ... b59102.jpg

**

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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Ansgar von Hohenfelde » Sa 16. Sep 2017, 16:22

Charbogen-ErgÀnzung:


Tiere/Haustiere:

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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Ansgar von Hohenfelde » Sa 16. Sep 2017, 16:23

Charbogen-ErgÀnzung:


Immobilien/HĂ€user von Ansgar:

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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Ansgar von Hohenfelde » Sa 16. Sep 2017, 16:24

Familienwappen
von
Hohenfelde



http://fs5.directupload.net/images/170611/uaenj376.png



KĂŒnstlerisch gefertigt und ĂŒberreicht von Baxi am 11.06.202 n.d.A.



Urheber/KĂŒnstler des Alerion:
Rinaldum
Link:
https://commons.wikimedia.org/wiki/File ... uselang=de

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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Ansgar von Hohenfelde » Do 28. Sep 2017, 08:54

Charbogen-ErgÀnzung:


Seele/Seelenfarben von Ansgar


Seele ruhig/ausgeglichen:
Link:
https://img04.deviantart.net/1d68/i/201 ... 588lcv.png

**

Seele bewegt/verwirrt:
Link:
https://img08.deviantart.net/bb87/i/201 ... 55atzu.png

**

Seele aufgebracht/wĂŒtend:
Link:
http://vignette3.wikia.nocookie.net/eld ... 0221192951

**

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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Baxeda » Fr 29. Sep 2017, 10:05

Huhu Jeelen,

schön, dass er endlich einen Charakterbogen hat, der seiner wĂŒrdig ist! :tiptop: Besonders sein Charakter ist sehr gut beschrieben. Was ich mir wĂŒnschen wĂŒrde, wĂ€ren vielleicht noch ein paar Worte zu der harten Erziehung, die er durchleben musste oder an der entsprechenden Stelle der Link zu Dunwins Charakterbogen. Diese Kindheit hat ihn ja sehr geprĂ€gt und prĂ€gt ihn auch noch heute.

Allgemein:

Mir ist aufgefallen, dass wir beide im rpg unsere Nekromanten teilweise nicht im Einklang mit den Zaubern der Weltenbibliothek spielen. So ist in deinem Falle der Fleischgolem den Magiern ab Rang 5 vorbehalten, ebenso wie in meinem Falle Crizes Armeen von Ghulen, die ebenfalls erst ab Rang 5 spielbar wĂ€re. Wir sollten uns mal bei Gelegenheit zusammensetzen und die Zauber der Nekromantie besprechen und ggf. teilweise neu sortieren, da momentan erst ab Rang 4 ein Nekromant sinnvoll gespielt werden kann, wie ich beim Erstellen von Brandur feststellte und Rang 4 geht ja weit ĂŒber einen durchschnittlich guten Zauberer hinaus. Der durchschnittlich gute Zauberer sollte mit Rang 3 brauchbar gespielt werden können.

Das hat jetzt aber nichts mit Ansgars Charakterbogen zu tun.

Weiterhin viel Freude mit dem sanftherzigen Choleriker. :tiptop: Er erhĂ€lt den grĂŒnen Haken.

MfG
Bax
"Lieber ein lebender Feigling als ein toter Held."
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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon JEELEN » Fr 29. Sep 2017, 11:34

Huhu Baxi,

sehr gute EinwÀnde :) :) :)
ich werde seinen Bogen zu Dave & Dunwin verlinken, einzelne Nachweise von Dave die er preisgab ebenfalls anfĂŒgen (waren ja meist beide betroffen) und vor allem es bezogen rein auf Ansgars Person zusĂ€tzlich ausarbeiten, was er zu ertragen/durchleben hatte :) :tiptop: :tiptop: :tiptop:


Ja die Magie an sich sollten wir beizeiten mal neu sortieren und ausrichten.
Einige Zauber mehr wĂ€ren auch schön, so dass z.B. 2 Nekromanten trotz dass sie beide den 3. Rang inne haben ĂŒber völlig verschiedene FĂ€higkeiten verfĂŒgen. :) :) :)

Halt je nachdem welche Ausrichtung sie auch bevorzugen, siehe z.B. Ansgar Ghule/Untote etc. andere evtl. Geisterbeschwörung etc. :)

Ich denke bei uns lag es auch daran, dass sich unsere liebgewordenen NPCs zu echten Spielchars gemausert haben :) :) :)

Das Magiesystem sollten wir bei Lust und Laune in Angriff nehmen, ich bin jedenfalls auf alle FĂ€lle dabei :tiptop: :klasse: :) :) :)

Danke fĂŒr die charmante Bezeichnung sanftherzigen Choleriker und den grĂŒnen Haken :) :) :) :D :D :D
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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Ansgar von Hohenfelde » Fr 29. Sep 2017, 11:38

CharbogenergÀnzung - Info-ErgÀnzung

Preisgegebene Familieninformationen
von Dave
(Ansgars jĂŒngerer Bruder)


Info - 28.02.202 n.d.A., (Story Ausritt)
-Daves Reitunfall
-Ansgars Hilfe
-Pavos Hilfe
-Dunwins UntÀtigkeit

Daves Reitunfall als Geschichte
Link:
viewtopic.php?f=55&t=891


****


Info - 05.03.202 n.d.A., (RPG Zum Henker und Heiler, S. 5)
-Dave bittet Pavo um Hilfe seinen Großvater Alastair und seinen Vater Dunwin zu töten.
-Ansgar weiß ĂŒber den Plan Bescheid, er wird sie unterstĂŒtzen.
-Ansgar und Dave planen Melisande nach der Befreiung von Alastair und Dunwin nach Rakshanistan umziehen zu lassen


...Dave gesellte sich zu Pavo ins Labor und schaute den Goblin durchdringend an.

"Ich brauche Deine Hilfe Pavo", sagte der Magier.
"Ja sicher helfe ich Dir. Setz Dich Dave. Was ist los?", fragte der alte Heiler besorgt.
"Nicht diese Art von Hilfe, Du musst fĂŒr mich einen Hausbesuch machen", bat Dave gut gelaunt.
"Einen heilenden Hausbesuch, oder einen helfenden Hausbesuch?", hakte Pavo nach.
"Letzteres", antwortete der Magier.

"Wen soll ich umlegen?", fragte Pavo freundlich.
"Meinem Großvater und meinem Vater", gab Dave zurĂŒck.
"Dunwin und Alastair?", hakte Pavo sicherheitshalber nach.
"Korrekt", antwortete Dave.

"Langsam. Du bist Dir ĂŒber die Konsequenzen im Klaren? Was sagt Dein Bruder dazu? Weiß er davon? Wenn nicht Davy nĂŒtzt deren Ableben nichts, Dein Bruder wird die zwei einfach zurĂŒckholen. Dann sind die zwei eben Ghule. Ich mache das jederzeit fĂŒr Dich. Allerdings hast Du keinen Nutzen davon, wenn Dein Vater und Großvater am anderen Tag untot allen erzĂ€hlen, dass sie einen Hausbesuch von Deinem Leibarzt hatten oder?", fragte Pavo und deutete Dave an sich hinzusetzen.

Die beiden hockten sich hin.

"Ich fange am besten von vorne an", grinste Dave.
"WĂ€re gut. Keks?", fragte Pavo und hielt Dave eine Keksdose hin.
Der Magier nahm sich einen Keks und aß ihn auf, wĂ€hrend sich Pavo zwei in den Mund stopfte.

"Durch einen Zufall habe ich jemanden kennengelernt - er heißt Tarkan. Wir redeten lange miteinander und ich erzĂ€hlte ihm von meiner Familie und dem Problem meiner Mutter. Ebenso erzĂ€hlte ich ihm, wie sehr sie die WĂŒste geliebt hat und dass ich sie nicht mehr sehen darf. Tarkan erklĂ€rte mir, dass meine Mutter vielleicht keine Probleme hĂ€tte, wenn sich jemand liebevoll, persönlich um sie kĂŒmmern wĂŒrde. Dann wĂŒrde sie bestimmt auch lernen, dass ihr Körper keine Last ist. Dem stimme ich zu.

Aus dem Grund habe ich beschlossen, dass wir Vater und Großvater umbringen mĂŒssen. Vater da er Mutters Umzug in die WĂŒste nie gestatten wĂŒrde und Großvater, weil er Vater unterstĂŒtzt und ihn wie Du schon richtig sagst, zurĂŒckholen wĂŒrde. Die beiden haben nie was an Mutters Situation geĂ€ndert. FĂŒr Großvater war sie nur praktisch - sie vererbte die Gabe weiter, die sein eigener Sohn nicht abbekommen hatte. Aber wir sollten sie bekommen, also brauchte er eine passende Frau fĂŒr seinen Sohn. Er hat es im Blut, aber nicht die aktive FĂ€higkeit. Wie dem auch sei.

Ansgar weiß Bescheid. Tarkan ist ein weiser Mann. Er sagte, Ansgar wĂŒrde mir helfen - wenn er seine Mutter liebt. Und das tut er genau wie ich. Ansgar wird sich magisch um Großvater kĂŒmmern, Du tötest ihn. Es muss wie ein natĂŒrlicher Tod aussehen. Kurzum ich buche bei Dir das Scheidungs-Programm", sagte Dave und nahm sich noch einen Keks.

"Ein natĂŒrlicher Tod von zwei Personen zur selben Zeit? Du hast ja vielleicht SonderwĂŒnsche Davy", lachte Pavo und nahm sich auch noch einen Keks.

"Witzig. Sie sollen nicht synchron abnippeln. Zuerst Alastair - er ist der Nekromant der andere wiederbeleben könnte. Ein paar Tage spÀter Dunwin. Die Trauer raffte ihn dahin... Lecker die PlÀtzchen", antwortete Dave und nahm sich noch ein Keks.

"Und Ansgar hat kein Problem damit?", fragte Pavo.
"Die zwei gefĂŒhlskalten DrecksĂ€cke loszuwerden und den gesamten Familienbesitz zu erben? Er wird sich an den Reichtum gewöhnen", grinste Dave breit.

"Gut wenn Alastair und Dunwin umgezogen sind, was geschieht dann? Was habt Ihr mit Eurer Mutter vor?", fragte Pavo und knuffte Dave.
"Sie zieht nach Rakshanistan", antwortete Dave mit Unschuldsblick und nahm sich noch einen Keks.
"Sie macht bitte was?", fragte Pavo perplex.
"Pavo, versprich mir nicht wĂŒtend zu werden. Wenn ich Dir jetzt was erklĂ€re, musst Du wissen ich habe das aus Liebe zu meiner Mutter getan", bat Dave.
"Was hast Du getan Dave?", fragte Pavo mit mulmigem GefĂŒhl.

****

Info - 12.03.202 n.d.A., (RPG Zum Henker und Heiler, S. 5)
-Ermordung von Alastair und Dunwin durch Dave, Ansgar und Pavo

...Nach ihrem GesprĂ€ch machte sich Pavo umgehend an die Arbeit. Ein Gift herzustellen war fĂŒr den alten Heiler mittlerweile Routinearbeit. Nachdem der alte Goblin fertig war und Dave einige Sachen zusammengepackt hatte, gingen sie gemeinsam zum Stall. Der Magier sattelte sein Pferd Rulrot, setzte den Goblin aufs Ross, schwang sich dann selbst hinauf und Ritt zum Anwesen seines Bruders.

„Es braucht nur drei Dinge um alles ins Lot zu bringen", sagte Dave gut gelaunt zu Pavo, wĂ€hrend des Ritts.
"Und die wÀren?", fragte der Goblin neugierig.

"Erstens die entfernten Verwandten.
Zweitens Abschluss der meiner MeisterprĂŒfung.
Drittens das Erlernen des Zaubers des Essenzentzugs.

Habe ich die drei Dinge gemeistert, ist unser Leben perfekt Pavo. Aus diesem Grund sind die drei Ziele meine PrimĂ€rziele, alles andere ist zweitrangig und kann erledigt werden, wenn Zeit keine Rolle mehr fĂŒr uns spielt. Das heißt, wenn sich bis dato einiges nicht von selbst geklĂ€rt hat, oder man noch Interesse daran hat“, erklĂ€rte Dave.

"Punkt eins und zwei packst Du locker. Punkt drei bedeutet genau was Dave, sag schon", grinste der alte Goblin.

"Punkt drei bedeutet genau dass, was ich gerade erlĂ€uterte, dass Zeit fĂŒr uns keine Rolle mehr spielen wird Pavo. Wenn ich vorsichtig vorgehe, aufmerksam und umsichtig bleibe dann löse ich Dein Problem. Du wirst dann nicht in ein paar Jahren abtreten mĂŒssen - ewige Freundschaft wird auf eine neue Ebene gehoben. Alles andere, jedes andere Problemchen ist dann nur noch kalter Kaffee", schmunzelte Dave.

"Tee! Hör mir auf mit Kaffee. Du sprichst davon den Tod zu besiegen? Du kennst einen Spruch wie das geht?", fragte Pavo ernst.

"Nein, natĂŒrlich nicht. Nicht mal ein Nekromant kennt SprĂŒche um den Tod zu besiegen, denn sonst wĂ€re er ja automatisch jeder unsterblich, wenn ihn jemand beseitigt hĂ€tte. Ein Nekro umgeht ihn, trickst ihn aus
 untot ist weder lebendig noch tot, sondern untot.

Die EssenzĂŒbertragung ist ein Spruch ihm nie begegnen zu mĂŒssen. Das ist etwas anderes. Wir legen uns nicht mit ihm an, wir vermeiden jeden Kontakt – dass ist wesentlich sicherer und besser. Wobei der Spruch trotzdem nicht ohne ist. Man stiehlt einem Opfer seine Essenz – seine Lebensenergie und fĂŒgt sie einer anderen Person hinzu.

Dabei stiehlt man keine bewusste Zeit Pavo, ich kann nicht sagen – hier hast Du fĂŒnf Jahre. Man stiehlt Lebensessenz, Vampire tun dies ĂŒber den Lebenssaft, dem Blut. Ich wĂŒrde es direkt aus der Seele abzapfen. Manche Seelen brennen wie Sonnen im Äther, mache sind nicht mal glimmende Stecknadelköpfe. Manche Sonnen verglĂŒhen durch ihre eigene Macht, manche Stecknadelköpfe glimmen Ewigkeiten. Es sagt also nichts aus, wie mĂ€chtig eine Seele ist – der eine kommt mit wenig Atman aus, der andere hat viel, verschlingt aber auch Unmengen an Energie. Eines ist jedenfalls sicher, nach der Übertragung lebst Du lĂ€nger als vorher.

Falls Du am Sterben bist, hĂ€lt Dich die Übertragung am Leben. Wie wenn jemand verblutet und Du fĂŒgst ihm permanent neues Blut hinzu. So musst Du Dir das vorstellen. Das was Ansgar einst fĂŒr mich leistete. Gewaltiger Spruch, gewaltig gefĂ€hrlich, aber auch gewaltiges Potential. Dass muss ich erlernen“, erklĂ€rte der Magier.

"Ich dachte damals Dein Bruder hat mich verarscht, ich ging einfach davon aus Du lebst noch weil er Dir Beistand geleistet hat. Weil er Dich dazu brachte zu kÀmpfen um zu bleiben.

Völlig egal wie Du es erreichst, das Ergebnis zĂ€hlt. Endlos Zeit, da regelt allein die Zeit schon vieles fĂŒr einen. Verstehe dass jetzt nicht falsch – ich liebe Dich", grinste Pavo ĂŒber beide Ohren.

"Dito, ich Dich auch. Genau, die Zeit arbeitet fĂŒr einen. Ich meine wir haben genug AuftrĂ€ge, warum sollte man den Rest unserer Opfer verkommen lassen? Wir beseitigen die Körper. Warum nicht die Seele abzapfen, dann hat sich das mit dem Körper auch erledigt. Ist vergleichbar mit einer Jagd, man soll nichts verkommen lassen vom erlegten WildstĂŒck, heißt es. Gehandelt wird auch anders.

Wie gesagt, der Spruch stiehlt Lebensessenz. So hielt mich Ansgar einst am Leben, bis Du den Job ĂŒbernommen hast und nicht durch HĂ€ndchenhalten. Ich schulde es Dir Pavo und fĂŒr mich ist das ja auch recht nĂŒtzlich", warf Dave grinsend ein, was Pavo losprusten ließ.

„Ich bitte darum, dass Du den Spruch auch fĂŒr Dich nutzt. Denn ohne Dich bin ich dann gewaltig aufgeschmissen“, warf der Goblin ein.

„Du ohne mich, ich ohne Dich? Wann in den letzten zig Jahren? Wir kleben doch stĂ€ndig zusammen. Wann sind wir je allein unterwegs? Wir ĂŒberleben gemeinsam oder wir gehen gemeinsam vor die Hunde. Von daher – Ruhe bewahren Pavo“, schmunzelte Dave.

##

Der Magier und der Heiler erreichten das Anwesen von Ansgar, Daves Bruder. Dave stieg ab, half Pavo vom Pferd und umarmte Ansgar zur BegrĂŒĂŸung.

„Ansgar“, grĂŒĂŸte Pavo freundlich.
„Pavo“, grĂŒĂŸte Ansgar gut gelaunt zurĂŒck.

"Wie viele BrĂŒder hast Du eigentlich Dave?", flĂŒsterte Pavo.
"Nur den einen, wieso?", grinste der Almane.
"Sowas kannst Du mir ruhig mal erzĂ€hlen und ich frag Dich letztens bei dem Höllenritt noch so dĂ€mlich", murrte der Goblin, was Dave losprusten ließ.

"Ich hab Dich vermisst", schmunzelte Dave seinen Bruder an.
"Dann komm öfter vorbei, Du bist immer gerne gesehen", antwortete Ansgar grinsend.
"Sehen das Vater und Großvater auch so?", hakte Dave nach.
"Davy nach deren Meinung mĂŒsstest Du auf dem Anwesen wohnen, Deinen dummen Mund halten, heiraten und so viele Kinder mit Gabe wie möglich zeugen.

Und nach deren Meinung hĂ€tte ich eine Frau mit Gabe heiraten mĂŒssen anstatt Finny, wen von beiden schert schon so ein Scheiß wie GefĂŒhle? Die Frau kannst Du Dir ja als Kammerzofe halten. Geheiratet wird Standes- und Gabe gemĂ€ĂŸ.

Sieht man ja was bei denen dabei rauskam und zig Generationen davor. Wer starb in der Familie eines natĂŒrlichen Todes? Ich kann mich an keinen erinnern, irgendwer hat immer irgendwen entsorgt. Ich dachte mir, ich breche mit der Tradition von meiner Frau und meinen Nachkommen gehasst zu werden und heirate einfach die Frau die ich liebe. Hat doch geklappt.

Drum so wie Du jetzt lebst, sehen die Dich lieber von hinten, bis Du „vernĂŒnftig“ wirst. Du bist ja sozusagen ihre letzte Hoffnung auf ihren familiĂ€ren Irrsinn, solange Du noch unverheiratet bist, bist Du nicht mit der falschen verheiratet und beeinflussbar.

FĂŒr Großvater hast Du seit dem Sturz von Blakkur nicht mehr alle Tassen im Schrank und ich hab laut seiner Meinung noch nie Tassen besessen.

Von daher, schere Dich nicht um seine Meinung. Vater sieht es genauso, wĂ€re ja mal etwas Neues, wenn er eine eigene Meinung hĂ€tte. Wenn er sich einreden lĂ€sst minderwertig zu sein, nur weil er die Gabe nicht besitzt, ist das sein Problem. DafĂŒr mĂŒssen wir nicht herhalten. Wir mĂŒssen und werden nicht stellvertretend sein Leben leben
 aber wir werden es beenden“, grinste Ansgar ĂŒber beide Ohren.

"Richtig Ans, Du hast mich schon immer verstanden. Glaub mir, seit dem Sturz von Blakkur sah ich so klar wie noch nie zuvor in meinem Leben, vor allem was die Familie anbelangt. Und Vater hat bei der Bewertung verdammt miserabel abgeschnitten", flĂŒsterte Davard.

"Er hat sich wie der bornierte Arsch verhalten, der er ist Davy. Nenn das Kind beim Namen Kleiner", grinste Ansgar.
"Das hast Du gesagt", grinste Dave.
"Das hab ich ihm sogar ins Gesicht gesagt", grinste Ansgar zurĂŒck.

"Zum Thema entfernte Verwandte. Du bist nach wie vor dabei?“, hakte Dave nach.
„NatĂŒrlich, fĂŒr Mutter, uns beide und meine Jungs. Logisch bin ich noch dabei. Wir haben viel zu lange gewartet“, antwortete Ansgar.

„Falls was schief lĂ€uft, geht alles auf meine Kappe. Du und Pavo, Ihr hattet damit nichts zu tun. Weder wird er sich als mein Vater aufspielen, noch Du Dich als großer Bruder in Ordnung? Denkt in dem Fall an Euch. Und Du Ans an Deine Jungs und Deine Frau", sagte Dave.

„Du machst Dir zu viele Gedanken. Weder die BĂŒttel noch die BĂŒrger interessiert es, was unsereins miteinander fĂŒr Fehden hat. Die halten sich raus, denn die wollen in unsere Familie-Kriege nicht hineingezogen werden. Zudem Dave, das merkt keiner. Das hat noch nie einer gemerkt und falls doch, dann zahlt man den ĂŒblichen Obolus, weil ein ĂŒberalterter Nekro ins Gras biss. Meinst Du wirklich Familien-Interna interessieren wen? Und falls doch, buche ich bei Euch eine Beweis-Bereinigung. Bekomm ich Rabatt?“, schmunzelte Ansgar.
„Klar – fĂŒnf Reinigungen gebucht, die nĂ€chste fĂŒr lau“, grinste Dave.

„Mal nachzĂ€hlen, dann wĂ€re diese doch fĂŒr lau oder? GleichgĂŒltig, Großvater ist nicht von Belang was Erbrecht angeht, da er den gesamten Besitz Vater ĂŒbereignet hat. Vater schon.

Damit es zwischen uns zu keinem Zwist oder schlimmer noch zum Bruch kommt, einigen wir uns vorab. Wenn Vater geht, steht mir als Erstgeborener sein gesamter Besitz zu, Du bekommst ein Pflichtanteil. Das möchte ich nicht, drum was möchtest Du vom Besitz erhalten?“, fragte Ansgar.
„GleichgĂŒltig was?“, hakte Dave nach.

„Äußere erstmal Deine WĂŒnsche. Im schlimmsten Fall, feilschen wir“, grinste Ansgar.
„Pavo feilscht fĂŒr mich“, lachte Dave leise.
„Der Goblin? Garantiert nicht“, lachte Ansgar.
„Ob ich ĂŒberhaupt feilschen will, fragt keiner“, warf Pavo ein.
„Du tust eh alles fĂŒr ihn wie er mir sagte, von daher stellst sich die Frage doch gar nicht“, gab Ansgar zurĂŒck.
„Auch wahr. Gut Dave was soll ich fĂŒr Dich rausschlagen?“, grinste Pavo.

„Nachtmahr, einige BĂŒcher nach Wahl von Großvater und den Wert des Stadtanwesens samt Scholle in Taler. Das ist es schon“, antwortete Dave freundlich.
„DafĂŒr brauchen wir nicht feilschen, abgemacht. Es gehört Dir. Ich weiß ja das Du auf Pferde stehst, aber der uralte modrige Gaul hat es Dir richtig angetan was?“, schmunzelte Ansgar.
„Ich hab Nachtmahr schon immer geliebt, dass weißt Du doch und er ist eine Konstante in meinem Leben“, antwortete Dave ehrlich.

„Ich hab Dich nur aufgezogen Davy, war nur Spaß. Der alte KlĂ€pper sei Deiner, von Herzen. Wenn Großvater umgezogen ist, wird Vater versuchen sich an mich zu klemmen, um den Alten zurĂŒckzuholen.

Bevor wir Vater beim Umzug helfen, solltest Du ihm sagen dass Du als „Weichei“ seinen Umzug organisiert hast“, gab Ansgar gut gelaunt zurĂŒck.
„Och ja, dass mache ich. Wundervolle Idee, dass freut ihn sicher, zu erfahren dass ich doch nicht so zart besaitet bin, wie er immer befĂŒrchtet hatte“, grinste Dave.

„Eben. Nur sollten wir Vater direkt nach Großvaters Umzug ins Labor verfrachten, sicherheitshalber. Nicht dass er auf dumme Ideen kommt. Ich werde mich umgehend darum kĂŒmmern, sobald sich Dein Medicus Großvaters Problem annimmt.

Sobald Opa im Nexus ist, werden ihm seine WiedergĂ€nger eh nichts mehr nĂŒtzen, sie geben zeitgleich mit ihm den Löffel ab. Falls er etwas ahnt, werden wir gegen ihn antreten mĂŒssen Davy. Wir mĂŒssen den alten Sack dann zeitgleich mental mit zwei verschiedenen Angriffen angreifen, sonst haben wir am Ende selbst die Arschkarte gezogen und enden in seiner Gefolgschaft von WiedergĂ€ngern“, lachte Ansgar.
„Der Traum meiner schlaflosen NĂ€chte, der Zombie meines eigenen Opas. Ainuwar stehe uns bei“, stöhnte Dave.

„Naja selbst wenn er uns in den Nexus pusten sollte, das heißt nicht dass wir da drĂŒben wehrlos wĂ€ren“, gab Ansgar zurĂŒck.
„Das zwar nicht, aber wir wĂ€ren tot Ans, da lohnt sich ein Kampf eigentlich nicht mehr“, grinste Dave.

Ansgar zog fragend eine Augenbraue hoch.

„Du vergisst die Familien-Mitglieder, die ihm dann hier im Diesseits schutzlos ausgeliefert sind. Zudem schon mal was von Rache gehört? Wenn einer einen meiner Lieben oder mich umbringt, werde ich ihn töten und notfalls mit in den Tod reißen. Dazu zĂ€hlst auch Du.

Sicher lohnt sich da noch ein Kampf. Also kann sich der Alte nicht drauf ausruhen, falls er mich erledigt hat. Er hat vielleicht meinen Körper vernichtet, aber solange ich existierte, wird er keine Ruhe mehr finden. Sein Leben wird eine einzige Qual werden und er wird nicht mehr in den Äther wechseln können. Von Schlaf braucht er dann nicht mehr trĂ€umen. Er wird dauerwach sein mĂŒssen um mir nicht zu begegnen. Wie lange hĂ€lt man das wohl durch?“, antwortete Ansgar zufrieden.
„Ein paar Tage vermute ich. Hast Du eine Ahnung Pavo?“, fragte Dave.

„Dazu mĂŒsste man zuerst definieren was Du unter „wach“ verstehst. Gehen wir davon aus, Du meinst einfach keinen Schlaf zu finden. Der Rekord eines Menschen liegt bei 11 Tage.

Aber das ist extrem schwer durchzuhalten. Normalerweise schafft es eine Person in Extremsituationen wie im Kriegsgefecht drei bis vier Tage am StĂŒck dauerhaft wach zu bleiben.

LĂ€ngerer Schlafentzug induziert bei gesunden Probanden neben allerlei verĂ€nderten BewusstseinszustĂ€nden auch hĂ€ufigen "Sekundenschlaf", also kurze Episoden, in denen einen der Schlaf ĂŒberwĂ€ltigt, man sozusagen wegknackt. Sowie den teilweisen oder völligen Verlust kognitiver oder motorischer Kontrolle ĂŒber das Geschehen. Es beginnt mit Wahrnehmungsstörungen, geht weiter ĂŒber Sekundenschlaf, es folgen Halluzinationen, gegen Ende ist man kaum noch handlungsfĂ€hig – hĂ€lt man die Person weiter wach verstirbt sie. Kontinuierlicher Schlafentzug ist tödlich.

Allerdings kann Schlafentzug auch hilfreich sein, bei GemĂŒtsstörungen bei Malgorischen Krankheiten hilft es manchen Personen aus ihrem Tief heraus, wenn sie eine Nacht wachgehalten werden. Wie immer macht die Dosis das Gift “, erklĂ€rte Pavo freundlich und hilfreich.

„Da mĂŒssten wir abwechselnd eigentlich nur 12 NĂ€chte Radau machen, dass die zwei nicht pennen können und wir wĂ€ren die los“, lachte Dave was Pavo und Ansgar ebenfalls losprusten ließ.

„Statt im Wechsel zu Tode gehetzt, wurden sie zu Tode ĂŒbermĂŒdet? Das sollten wir uns patentieren lassen“, schmunzelte Ansgar.
„Mal eine andere Frage Ans, ich brauche einen Greifen. Oder etwas anderes das fliegen kann. Wenn wir einen Greifenkadaver besorgen könnten, oder von einem anderen fliegenden Wesen, wĂŒrdest Du ihn fĂŒr mich nekrotisieren?“, fragte Dave.
„Klar, mache ich. Allerdings wĂ€re die Beschaffung eines toten Greifen gefĂ€hrlich oder sehr kostspielig. Wie wĂ€re es mit Artefaktmagie? Ein verzauberter Flug-Gegenstand“, schlug Ansgar vor.

„Sprich es ruhig aus! Ein fliegender Teppich – mit Kaffeekannenhalterung“, murrte Pavo, was Dave losprusten ließ.
„Der Teppich wĂ€re echt eine gute Idee“, grinste Ansgar.
„Sag nicht Du betest Rakshor an
“, stöhnte Pavo.

„Er? Garantiert nicht Pavo. Ans ist genau wie Du und ich AnhĂ€nger Ainuwars, er hat sogar einen eigenen „Mini-Tempel“ des Ainuwar in seinem Haus. Den kann er Dir gerne einmal zeigen“, warf Dave gut gelaunt ein.
„Ja gerne!“, freute sich Pavo.

„Wo wir beim Thema Tausch sind, ich möchte dass Du Anwolf ausbildest. Interesse?“, fragte Ansgar.
„Gerne, ich nehme ihn unter meine Fittiche. Was genau soll er alles lernen?“, fragte Dave Retour.
„Alles, auch Euer GeschĂ€ft. Er soll in der Lage sein die Familie mit allen Mitteln zu verteidigen“, antwortete Ansgar.
„Abgemacht, das heißt wenn er dazu bereit ist. Ohne dazugehörigen Willen, wird er nichts lernen“, sagte Dave.

„Er ist dazu bereit Dave, er hat mich gefragt ob Du ihn weiter ausbildest, sobald Du Deine PrĂŒfung abgelegt hast. Ihn vorher bereits unter Deine Fittiche zu nehmen, schadet ihm garantiert nicht. Und Dir ebenso wenig. Anwolf ist immer bereit zu lernen und garantiert kein Flaneur. Zudem kommt ihr beide doch sehr gut miteinander aus“, gab Ansgar zu bedenken.
„Ans, ich sagte ich mache es gerne. Wenn er vorher bei uns anfĂ€ngt, kann er meine Vertretung ĂŒbernehmen, wĂ€hrend ich meine PrĂŒfung in der Akademie ablege. Buchhaltung, AuftrĂ€ge und so weiter. Dass normale TagesgeschĂ€ft wird er hinbekommen“, schmunzelte Dave.
„NatĂŒrlich, Praxis im GeschĂ€ftlichen schadet nicht“, stimmte Ansgar zu.

„Ist dass der Kurze der bei uns schon mal fĂŒr ein paar Tage zu Besuch war?“, fragte Pavo neugierig.
„Richtig, der Mini-Magier“, erklĂ€rte Dave.
„Mini-Magier, dass lass ihn mal nicht hören“, lachte Ansgar.

##

Es dauerte einige Tage, dann hatten Ansgar, Dave und Pavo aus den unliebsamen Verwandten entfernte Verwandte werden lassen. Die Sache wurde auf ihre Familien Art und Weise bereinigt.

Dave und Pavo ritten gemeinsam mit Anwolf zurĂŒck nach Shohiro. Pavo saß bei Dave mit auf Nachtmahr, wĂ€hrend Anwolf Rulrot nutzte.


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Info - 12.03.202, 07.04.202 n.d.A., (RPG Verflucht nochmal - FlĂŒche und ihre Nebenwirkungen)
Daves Info an Lady Iolanthe:
-Auf der Suche fĂŒr VerstĂ€ndnis fĂŒr Nekromanten
-Nekromanten bevorzugt in der Familie von Hohenfelde
-Essgewohnheiten der von Hohenfelde
-Permanente Schmerzen


..."Ich bin hier um zu ergrĂŒnden, was andere an der Nekromantie fasziniert. Da die Seele an sich unsterblich ist, muss der Reiz körperlicher Natur sein. Vermutlich sind einigen Personen Kadaver lieber, als lebende Geschöpfe", erklĂ€rte Dave schlicht und musterte dann das Treiben im Klassenraum.

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12.03.202 n.d.A., Info an Lady Iolanthe
-Nekromantie

...Gute und edle Motive waren ihm bei der AusĂŒbung von Nekromantie völlig fremd und noch nie untergekommen. NatĂŒrlich mochte es Nekros geben, die eine andere Motivation hatten, als kostenloses, treues Dienstpersonal. Zum Beispiel die VerbrechensaufklĂ€rung. Aber diese Nekros waren ihm tatsĂ€chlich dermaßen zuwider, dass er es als körperlichen Ekel empfand. FĂŒr alle anderen Nekromanten hatte er nur UnverstĂ€ndnis ĂŒber. Allerdings war er hier um genau dass abzubauen. Er wollte sie verstehen und dazu musste er ihr Wirken begreifen.

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07.04.202 n.d.A., Info an Lady Iolanthe
-Nekromantie

..."Nunja, ehrlich gesagt, das Essen schreckt mich etwas ab, nicht Eure Gesellschaft. Ein Großteil meiner Familie und Vorfahren sind Nekromanten. Ich wĂ€re verhungert, könnte ich nicht in ihrer NĂ€he essen. NatĂŒrlich gibt es Dinge die mich Ă€ngstigen. Keine Person ist frei von Ängsten Lady Iolanthe. Aber meine Ängste sind so geheim, wie mein Kontostand", antwortete Dave freundlich schmunzelnd.

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07.04.202 n.d.A., Info an Lady Iolanthe
-Essgewohnheiten der von Hohenfelde

...Wo ich herkomme, isst man genauso wie es der persönliche Geschmack vorgibt Lady Iolanthe. Jedenfalls wenn Ihr meine Herkunftsfamilie meint - von Hohenfelde. Man wĂŒnschte etwas zu essen, und genau diese Speise wurde einem serviert. Es sei denn, es war ein Familienessen angeordnet worden - dann ass man am besten so langsam und so wenig wie möglich", schmunzelte Dave.

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07.04.202 n.d.A., Daves Gedanken
-Permanente Schmerzen

...Gemeinsam verließen sie den Klassenraum und begaben sich in den Speisesaal. Die Schlange vor der Essensausgabe war lang. Dave stellte sich so hin, dass er lange genug warten konnte. Seit seiner Verletzung damals, die ihm zig KnochenbrĂŒche beschert hatte, konnte er nicht ewig lange herumstehen, sitzen oder liegen. Irgendwas fing immer an zu schmerzen.

Allerdings hatte nur der Schmerzen, der noch am Leben war. Schmerzfrei war man nur, wenn man im Nexus schwebte, oder die Toten. Da er nicht zur letzten Sparte gehören wollte, war der Preis den er zu zahlen hatte gering. Was seine Knochen nicht mehr leisteten, ĂŒbernahm ein Großteil seiner Muskeln. DafĂŒr trainierte er, auch wenn einige aus seiner Wahlfamilie was anderes vermuteten.


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Info - 24.03.202 n.d.A., (RPG Ein geistreiches Examen)
Daves Gedanken:
-FĂ€higkeit in Personen zu Lesen der von Hohenfelde
-Daves Kindheit
-Kindheit eines Adligen von Hohenfelde
-GefÀhrliche Verwandte
-Nekromantie in der Familie


...Dave musterte den Dekan. Das Gesicht des Echsenwesens war kaum zu lesen, fast so wie das eines BĂ€ren. Aber sein Beruf den er seit einer Ewigkeit ausĂŒbte und seine VerwandtschaftsverhĂ€ltnisse hatten ihn gelehrt auf minimalste VerĂ€nderungen zu achten.

Ein zu kurzer Blick, war genauso verrÀterisch wie ein zu langer.
Ein unbewusstes Zucken, eine kaum wahrnehmbare Geste, nicht alles lief bewusst ab und gerade die unbewussten Handlungen, jene die Personen nicht steuern konnten, verrieten ihre wahren Absichten.

Zwar hatte er wie auch seine Verwandten keine hellseherische Gabe, jedenfalls nicht so, was man sich volkstĂŒmlich darunter vorstellte, aber sie waren aufgrund ihrer familiĂ€ren Eigenart und ihrem schon an Wahnsinn und Paranoia grenzendem Verfolgungs- und Entsorgungswahn wahre Experten darin geworden, Leute deuten zu können.

Ein uralter Spruch in ihrer Familie besagte, es war völlig gleichgĂŒltig was man aß - entscheidet war mit wem!

Jemand der ihr Familien internes Konkurrenzdenken nicht verstand, verstand die Botschaft nicht dahinter. Jede und jeder von Hohenfelde wusste was die Worte bedeuteten - jeder Bissen konnte der letzte sein, wenn man sein GegenĂŒber nicht einschĂ€tzen konnte.

Wer in einer Welt voller Nekromanten und Intrigen aufwuchs, wusste die FÀhigkeit Leute wie ein Buch lesen zu können war lebensnotwendig. Wer diese FÀhigkeit in der Familie nicht beherrschte, starb.

Ebenso war es lebensnotwendig, jedes GefĂŒhl, jede Regung hinter einer Maske aus GleichgĂŒltigkeit oder Arroganz zu verbergen. Der Rest war ĂŒbertriebene Etikette um unbewusste Handlungen zu vermeiden.

Ein lebenslanges TheaterstĂŒck, in dem das Gift, der Dolch und die Feinde keine Requisiten oder Schauspieler waren. Wenn der Vorhang fiel, dann fĂŒr immer. Jedenfalls in der Daseinsform, die man einst zu schĂ€tzen wusste.

Wenn alle ewig leben wollten, ihre Macht, ihren Status und vor allem ihr Geld auf ewig an sich binden wollten, fĂŒhrte dass unweigerlich dazu in jedem Neuankömmling in der Familie einen Konkurrenten zu witterten. Gerade dann, wenn er ĂŒber die Gabe verfĂŒgte.

Er selbst hatte oft genug ĂŒberlegt, ob Ansgars BrĂŒderlichkeit nur ein VortĂ€uschen falscher Tatsachen war. Solange er nicht verheiratet war, solange er selbst keine Kinder hatte - war er keine Gefahr fĂŒr seinen Bruder. Aber was wĂ€re, wenn sich die Situation jemals Ă€ndern wĂŒrde?

WĂŒrde sein Bruder ihn, seine Frau und sein Kind zwecks Selbstschutz entsorgen?
Oder wĂŒrde er Ansgar entsorgen, bevor er ĂŒberhaupt von den verĂ€nderten UmstĂ€nden erfuhr?

Einst hatte er mit Pavo ĂŒber das Thema gesprochen. Der alte Goblin sagte ihm, dass Ansgar ihn liebte und ihm tatsĂ€chlich stets brĂŒderlich wohlgesonnen war. Er hĂ€tte keinen Grund ihn zu entsorgen. Er hĂ€tte ihn nach dem Unfall einfach sterben lassen können, anstatt sein eigenes Leben zu gefĂ€hrden.

Ansgar wĂŒrde niemals ihn, seine Frau oder sein Kind bedrohen versicherte Pavo.
Wie sagte sein bester Freund einst? Wenn er Ansgar angehen wĂŒrde, dann hĂ€tte Dunwin gewonnen. Er wĂŒrde handeln wie sein Vater. Er wĂ€re zu dem geworden, was er selbst an seinen Vorfahren verabscheute. Das war eine Tatsache.

Dennoch... irgendeine Stimme in seinem Kopf, riet ihm dazu vorsichtig zu sein.
Ein Leben wo die nĂ€chsten Verwandten, die nĂ€chste Bedrohung waren vergaß man nicht so leicht.


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Info - 17.04.202 n.d.A., (Story Frostiges Flirten)
Daves Info an Varmikan:
-Auf die Frage hin, hattest Du vorher mal einen Mann?
-ErlÀuterung Anlernen in Liebesdingen


..."Na schau an Davy, geht doch. Deine Augenfarbe lÀuft in Strahlen aus. Deine Augen sehen aus wie graue Sterne, kalt, stahlhart. Drum Sternchen. Ich mag Deine Art. Warst Du mal mit einem Mann zusammen?", fragte der Alb und schob sich seitlich auf Dave.
"Nein, aber als junger Kerl habe ich die Spielart gelernt", gab Dave zurĂŒck, nahm Varmikan in die Arme und kĂŒsste ihn erneut.

"Was heißt das?", fragte Varmi und streichelte genussvoll den Naridier.
"Wir bekamen alles beigebracht. Auch Sex und ZĂ€rtlichkeit durch FachkrĂ€fte. Du sollst von allem Ahnung haben. Eine Lehrstunde war mit einem Lehrer. Wenn Du jemals eine Frau ins Heck beglĂŒcken willst, musst Du Dich zu verhalten wissen. Dazu musst wissen wie es sich anfĂŒhlt", erlĂ€uterte Dave.

"Der hat Dich gebumst? Ich glaube der wollte Dich einfach ran nehmen, nicht dass Du das Lernen musstest Dave. Wie war es fĂŒr Dich? Zudem ist eine Partnerschaft Geben und Nehmen, jedenfalls wird es zwischen uns so sein, wenn Du es zulĂ€sst", sagte Varmikan und zog Dave dass Haarband aus den Haaren und wuschelte sie durch.

"Damals? Das tat verdammt weh, ich war froh als es vorbei war.
Gut - zuhören Spitzohr. Wenn es Dir wirklich ernst ist, sei ein bisschen umgĂ€nglicher und zĂ€rtlicher zu mir. Du musst mir nichts beweisen", flĂŒsterte Dave und kraulte Varmikan.


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Info - 18.04.202 n.d.A., (RPG ein geistreiches Examen)
Daves Gedanken
-Erinnerung an Schmerzen


...Er erinnerte sich gut, er hatte genug Erfahrungsschatz was Schmerzen anging um sie als eigene erlebte GefĂŒhle zu teilen.

...Zerschmetterte Knochen, eine Lunge voller Blut, Pocken... nichts davon im Detail ĂŒbermittelte er, einfach nur die reinen Schmerzen. Pur, ungefiltert und mit voller IntenstitĂ€t...

Die Kopfschmerzen waren eine lĂ€cherliche BanalitĂ€t dagegen, was der Farisin nun spĂŒrte.


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Info - 23.04.202 n.d.A., (Story Reiten)
Daves Infos an Varmikan:
-Pocken in der Kindheit
-Reitunfall


...„Ich hatte als Kind auch Pocken und wĂ€re beinahe dran gestorben. Was soll ich Deiner Meinung nach noch alles fĂŒrchten? Ich kĂ€me aus dem FĂŒrchten gar nicht mehr raus.

Zudem war es nicht die Schuld von Blakkur, also meinen Pferd, sondern meine. Das Tier konnte nichts fĂŒr meine Dummheit. Es war miserables Wetter, der Boden war aufgeweicht, ich hĂ€tte ihn nicht springen lassen sollen. Ich hab es getan, er ist gestrauchelt und ich hab einen Satz ĂŒber seinen Hals gemacht. Nach dem Sturz habe ich viel zu spĂ€t reagiert um mich abzurollen. Dass er eine Rolle schlĂ€gt, damit hab ich nicht gerechnet, so ist er komplett auf mich gestĂŒrzt. Und Ansgar hat ihn
 erledigt“, erklĂ€rte Dave tonlos.


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Info - 11.06.202 n.d.A., (RPG Taverne Schluckspecht, Morasas Anwerben)
Info an Varmikan:
-Daves Kindheit
-Kindheit eines Adligen von Hohenfelde
-Die Bedeutung seiner Freundin Eloise fĂŒr Dave
-Infizierung mit Pocken
-Simans Bedeutung, die Bedeutung seiner Hunde fĂŒr Dave
-Varmikans Bedeutung fĂŒr Dave


..."Die Antwort samt weitreichender ErklÀrung erfolgt mental. Sonst verstehst Du nicht, warum ich sie so mag", antwortete Dave.

`Nein. Eloise ist nicht meine Ex Varmikan.
Eloise ist eine der wenigen Freunde die ich seit meiner Kindheit habe. Sie ist wirklich lieb, ein bisschen verrĂŒckt, war wie ich sehr oft einsam und sie redet wie ein Wasserfall, wenn sie ein Opfer findet, dass ihr zuhört.

Als wir uns kennenlernten haben wir uns direkt verstanden, weil wir das gleiche Leben lebten. Und was ich zu wenig gequatscht habe, hat sie mit dem doppelten und dreifachen Gerede wieder wett gemacht. Sie ist wie eine Schwester fĂŒr mich. Sie ist ein Jahr Ă€lter. Wenn Du sie kennenlernst, wirst Du sie mögen. Sie lĂ€stert genauso gerne wie Du und zieht Leute gerne durch den Kakao.

Zu den LebensumstÀnden.

Wie beschreibe ich Dir das am besten? Stell Dir vor Du sitzt lebenslĂ€nglich im Zuchthaus. Nur ist der Knast ohne Gitter. DafĂŒr aus Stein und SicherheitstĂŒren.

WĂ€chter gibt es natĂŒrlich auch und als Luxus obendrauf gibt es fĂŒr Dich Personal. Es gibt gute, neutrale und schlechte Tage.

An guten Tagen darfst Du raus, Du hast Hofgang sozusagen. Manchmal triffst Du Deinen Bruder dabei, falls er auch draußen ist.

Neutrale Tage sind der Trott. Ein neutraler Tag lĂ€uft wie folgt ab. Aufstehen, fertig gemacht werden - also gewaschen und angekleidet werden, FrĂŒhstĂŒck, lernen, Mittag, lernen, Abendessen. Bettfertig gemacht werden. Selbe Spiel wie morgens, eben nur rĂŒckwĂ€rts.

An einem neutralen Tag bist Du die ganze Zeit im Haus, in Deinen fensterlosen RĂ€umen mit Deinem jeweiligen Lehrer. Du siehst keinen aus Deiner Familie, Du kommst nicht raus, Du hast zu niemandem Kontakt, Du hast Deine Aufgaben zu erledigen - eben lernen.

Dann gibt es natĂŒrlich die letzte Kategorie - schlechte Tage. Das ist der Abgrund in Deinem Leben, wie Du es nennen wĂŒrdest.

An einem schlechten Tag erscheint Dein Vater oder noch schlimmer Dein Großvater. "Opa" nimmt Dich mit ins Labor oder ins Krankenzimmer.

Ein Beispiel. An einem dieser Tage erschien mein Großvater und brachte mich ins QuarantĂ€nekrankenzimmer. Die Diener haben mich ins Bett gepackt und fixiert. Großvater hat mir erklĂ€rt, dass man als Mensch nur einmal die Pocken bekommt.

Wenn man die Krankheit ĂŒberlebt ist man ab dato immun dagegen.
Man kann dies bewusst herbeifĂŒhren. Diese Form der Impfung nennt man Variolation. Bei einer Variolation wird durch Einritzen der Haut etwas FlĂŒssigkeit aus PockenblĂ€schen ĂŒbertragen.

Dies geschieht indem man jemanden mit einem Skalpell schneidet und infektiöse FlĂŒssigkeit einbringt. Man bekommt die Pocken und ĂŒberlebt - vermutlich. 30 Prozent sind Deine Überlebenschance - der Buchhalter in mir.

Um zu genauen Aufschluss ĂŒber die Dosis zu erhalten, wurde ich zuerst geimpft. Sobald ich krank wĂ€re, je nach meinem Krankheitsbild und Verlauf wĂŒrde danach Ansgar geimpft.

Damit er als Erstgeborener nicht in Gefahr gerĂ€t, daran zu sterben. Ich habe zwar versucht mich zu wehren, aber das war sinnlos. Es war nur ein kleinen Schnitt. Wenn die Krankheit ausbricht fĂŒhlst Du Dich elendig als wĂŒrdest Du verrecken.

Du bekommst Ausschlag, der sich zu stinkenden, nĂ€ssenden und eitrigen Pusteln verschlimmert und im Endstadium als Schorf abheilt. Und so wie Du dann aussiehst, so riechst Du auch. Als wĂŒrdest Du verfaulen.

Du hast Schmerzen, permanente fast unertrĂ€gliche Schmerzen. Bestimmte Diener kĂŒmmern sich ein paar Mal am Tag um Dich. Sie mĂŒssen immun sein, sprich die Pocken ĂŒberlebt haben. Sie waschen und fĂŒttern Dich. Mehr nicht.

Das heißt, in all der Zeit wo Du Angst hast und Schmerzen leidest, liegst Du da allein in Deinem Krankenzimmer.

Niemand der fragt wie es Dir geht. Wozu auch? Interessiert schließlich keinen.
Das was sie wissen wollen, erfahren sie von den pflegenden Dienern.
Es kommt auch niemand um Dir zu sagen, dass alles wieder gut wird, oder um Dir etwas Gesellschaft zu leisten, Dich zu trösten oder Dir beizustehen.
Du bist nur der Probelauf fĂŒr Ansgar.
Du bist entbehrlich.

Bei uns gab es vieles, Geborgenheit nicht.

Irgendwann, wenn Deine Krankheit abklingt, nehmen sie von Deinem Schorf um ihn damit zu impfen. Sie wissen dann, dass der Verlauf dieser Infektion ĂŒberlebt wird. Jedenfalls hochwahrscheinlich.

Falls nicht, in dem Falle habe ja ich ĂŒberlebt und wĂŒrde Nummer eins der Erbfolge, falls Ansgar widererwartend den Arsch zu macht.

So fĂŒrsorglich war mein lieber Opa.

An manchen guten Tagen, habe ich die Diener beobachtet, wenn sie feierten. So wie das FrĂŒhlingsfest. Mitmachen konnte ich nicht und unsere Familie hat sowas nicht gefeiert. Zudem welcher Diener hĂ€tte schon gerne einen seiner Herren dabei?

Oder wenn die Kinder der Dienerschaft gespielt haben, habe ich manchmal zugeschaut. Sah nach Spaß aus, aber fĂŒr mich gab es das nicht. Weder durfte ich spielen, noch waren die anderen Kinder meine Freunde.

Ich durfte nicht mal mit dem "niederen Personal" reden und dazu zĂ€hlten diese Kinder. Wenn ich etwas von so einem niederen Diener wollte, habe ich das meinem Leibdiener gesagt, er sprach fĂŒr mich mit den anderen. Ich persönlich nie.

Schon seltsam, dass mir Pavo einmal sagte, es wÀre eine "Unsitte" andere zu beobachten.
Er hat nie begriffen, dass ich nichts anderes hatte, als zu gucken.

Die Herrschaften, so wurden wir von den Dienern genannt und so haben sie uns auch angesprochen. Mit was fĂŒr eine Betonung, absolute Ehrerbietung in der Stimme. NatĂŒrlich wird sind "Wohlgeborene" vom höheren Stand.

Wenn die gewusst hĂ€tten, was ich in Wahrheit fĂŒr ein WĂŒrstchen war.
Ich hatte weniger Freiheit als die. Was hatte ich außer Geld und einen Titel?
Nichts. Nur permanente Angst vor den eigenen Verwandten.
Je nĂ€her der Verwandtschaftsgrad, je mehr habe ich mich vor ihnen gefĂŒrchtet.

Die Diener hatten hart zu arbeiten, aber sie hatten ab und an Spaß, sie hatten Arbeitskameraden und Freunde. Sie hatten Leute die sich sicher sorgten, wenn einer mal krank war oder so. Ganz bestimmt sogar.

Wo ich klein war, dachte ich immer, als einer von ihnen hÀtte ich es besser gehabt.
Kein Geld, kein Stand, aber glĂŒcklich.

Es gab Tage, da kamen uns andere von Stand besuchen.
So lernte ich Eloise kennen. Da war ich noch klein.
Das war dann einmal fĂŒr ein paar Tage so, dass ich auch einen Kumpel hatte.

Sie kamen nicht so oft auf Besuch, vielleicht zwei-, dreimal im Jahr.
Aber Eloise und ich haben uns trotzdem immer aufeinander gefreut. Ihr Leben war so lustig und fröhlich wie meines. Sie heißt mit vollem Namen Freiin Eloise Leontina von Wolfenberg. Freiin - nicht Freifrau da die Gute unverheiratet ist. Stell Dir das vor und das als Frau! Welch eine Schande!

Eloise ist zu unserer Hochzeit eingeladen, Du wirst sie kennenlernen.

Wenn jemals jemand an meiner Seite und fĂŒr mich da war, war es mein Hund. Ohne Siman hĂ€tte ich nicht gewusst, was Zuneigung oder Geborgenheit ist. Von daher ist es mir gleichgĂŒltig, was andere von meiner "Spinnerei" mit meinen Hunden halten.

Oder was sie von uns beiden halten.
Du bist nicht nur mein Mann. Du bist alles fĂŒr mich. Du bedeutest mir alles.
Du bist mein bester Freund, mein BeschĂŒtzer, manchmal mein Schutzbefohlener, mein Liebhaber, mein Lehrer, mein Lehrling - eben alles.

GleichgĂŒltig was die anderen sagen, ich gebe Dich nicht auf. Selbst Pavos Meinung interessiert mich dazu ĂŒberhaupt nicht. Was er bei dem GesprĂ€ch sagte, ist mir gleich. Wenn er meint mich vor die Wahl stellen zu mĂŒssen Du oder er, ist die Wahl klar. Du bleibst, er gehtÂŽ, erklĂ€rte Dave mental.


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Info - 12.08.202 n.d.A., (Story Dunwins Lehrstunde)
Info an Varmikan von Ansgar:
-Verhalten und Erziehungsmethoden von Dunwin seinen Söhnen gegenĂŒber

Dunwins Lehrstunde
Link:
viewtopic.php?f=55&t=1070


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Info - 13.08.202 n.d.A., (Story Dunkelheit)
Info an Urako von Dave:
-ErlÀuterung seiner Kindheit
-ErlĂ€uterung seiner Ängste/Flecken auf der Seele

Dunkelheit

Link:
viewtopic.php?f=55&t=1072


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Re: Freiherr Ansgar von Hohenfelde

Beitragvon Ansgar von Hohenfelde » Fr 29. Sep 2017, 11:39

CharbogenergÀnzung - Info-ErgÀnzung

Preisgegebene Familieninformationen
von Melisande
(Ansgars Mutter)

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15.09.202 n.d.A., Info an Tarkan auf Daves und Varmikans Hochzeit
- die Familiensippe von Hohenfelde, von Wigberg, von Eibenberg
- die Bedeutung des Grußes Dun-Haru-Mar

...Das beste Beispiel ist meine Familie, oder nimm unsere ganze Sippe. Was hÀtte man alles in der Gemeinschaft mit unserer Macht erreichen können? Was hÀtten all diese fÀhigen und begabten Gelehrten und Magier im festen Zusammenhalt bewirken können? Sehr viel und vermutlich sogar sehr viel Gutes Tarkan.

Stattdessen verschwenden sie seit Generationen ihre Zeit und Anstrengung darauf, als Einzelpersonen so mÀchtig wie möglich zu werden und zeitgleich jeden Konkurrenten klein zu halten oder gegebenenfalls auszulöschen. Wem wurde damit gedient? Der Familie und dem Familienfrieden an sich sicher nicht.

Ob die Legenden wahr sind, weiß ich nicht. Aber Du hast der Trauung beigewohnt. Unsere Sippe betet Ainuwar an und sie huldigt ihren drei GrĂŒndern. Also jenen drei MĂ€nnern die mit ihrer Familie das Dreier-BĂŒndnis unserer Sippe ins Leben gerufen haben. Jene drei MĂ€nner, die auch die Tradition des StĂ€rksten ins Leben gerufen haben.

Dun-Haru-Mar – so lautet der Gruß unserer Sippe.

Denn einst waren es Dunwolf von Hohenfelde, Harubold von Wigberg und Marthis von Eibenberg die vor einer Ewigkeit die alte Heimat verließen und sich zusammenschlossen um den Widrigkeiten des Lebens zu trotzen.

Die Familien schlossen sich zu einer Sippe zusammen, die gegen jeden Ă€ußeren Feind fest wie ein Bollwerk zusammenstehen wĂŒrde. Der hĂ€rteste und wenn möglich mĂ€chtigste der jeweiligen Familie wĂŒrde diese als Familienoberhaupt anfĂŒhren. Die gesamte Sippe wĂŒrde von den drei FamilienoberhĂ€uptern der hĂ€rteste und skrupellosteste Mann anfĂŒhren. Er wĂŒrde fĂŒr alle drei Familien sprechen.

Und so entstand die Tradition der HÀrte, StÀrke, Gerissenheit, HinterhÀltigkeit, Intrige
 und und und. Jede Familie der Sippe wÀhlte dazu ihren Weg.

Die von Hohenfelde wĂ€hlten den direkten und hĂ€rtesten Weg, ihr Credo wie auch ihr Mantra ist der Tod und der Mord. GleichgĂŒltig wieviel Söhne ein Mann zeugen wĂŒrde, es wĂŒrde zum Schluss nur einen geben, der die Familie fĂŒhren wĂŒrde.

Sie sollten in Konkurrenz zueinander stehen, so dass der Beste und Brutalste ĂŒberleben, die Familie fĂŒhren und sein Erbe weitergeben wĂŒrde. Zudem achteten sie nicht nur auf die korrekte geistige Haltung, sondern sie legten großen Wert auf die Gabe der Magie. Vor allem die Nekromantie und deren machtvolle Nutzung um sich ein Heer von Untoten schaffen zu können oder diese Form der Magie im Kampf einzusetzen.

Die von Wigberg legten Wert auf Besitz, nicht nur materieller Natur, sondern auch geistigem Besitz. Ihre Waffe ist nicht die Magie, sondern das Wissen. Sie versuchen alles ĂŒber Personen und mögliche Kontrahenten herauszufinden.

Je mehr einer von ihnen ĂŒber Dich weiß umso schneller kann er Dich ausschalten. Sie wĂ€hlten familienintern nicht das Ableben der schwĂ€cheren Söhne, sondern diese bekamen feste Posten von ihrem Familienoberhaupt zugeteilt. Sie verhalten sich intern fast wie Bienen oder Ameisen.

Jeder hat seinen Posten, es wird fĂŒr Dich nie etwas anderes geben. Eine Ausnahme befindet sich in ihren Reihen – Wolfram. Er ist sogar hier zu Gast. Er hat sich von seiner Familie und deren Verhalten losgesagt. Auch die Wigbergs lieben Magie, allerdings sind die meisten Magier aus dieser Familie keine Nekromanten, sondern Kampfmagier.

Es bleiben noch die Eibenbergs. Die von Eibenbergs lieben nichts mehr als Geld. Geld ist fĂŒr sie Macht in zĂ€hlbarer Form. GleichgĂŒltig was sie bewirken wollen, mit Bestechung, Erpressung, Schmiergeldern erreichen sie was die Wigbergs durch Wissen erpressen oder die Hohenfelde durch Morddrohungen.

Die Eibenbergs fĂŒgen sich in das Sippengesamtbild, sie lieben ebenfalls die Magie. Hier findet man vorrangig Geistmagier. Sie lieben die Geistmagie vor allem die FĂ€higkeit der bewussten Manipulation von Personen. Ein von Eibenberg musst Du Dir als Banker vorstellen, der Dir je nach seinem GeschĂ€ftsbedarf an der richtigen Stelle ein gutes GefĂŒhl schenkt oder ein mulmiges. Durch diese Art der subtilen Manipulation war es ihnen ĂŒber Generationen möglich ein Vermögen anzuhĂ€ufen.

GebĂŒndelt ist die Macht der Sippe sehr groß. Ist es irgendwie möglich, verheiraten sie ihre Kinder untereinander. Ab und an kommt frisches Blut in die Familie durch Außenstehende, aber dies ist selten. Brandur heiratete eine Außenstehende von einer fremden Adelsfamilie und mein Sohn Ansgar ebenso.

Sie könnten sich ebenso mit Mörder, Spitzel und Kredithai begrĂŒĂŸen.
Das wĂ€re wohl der ehrlichere Gruß...

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