Lacrima [Mensch/ Vampir]

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Lacrima Dal'danil
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Das Kaisho Abkommen Schl√ľsselloch

Lacrima [Mensch/ Vampir]

#1

Beitragvon Lacrima Dal'danil » Mo 16. M√§r 2015, 16:46

Lacrima Valerie

Kurzinfo

Name: Lacrima Valerie
Volk: Vampir
Größe: 1,70


Erscheinungsbild

Auch ihr Erscheinungsbild hatte sich ver√§ndert. Ninilie nun genannt Lacrima Valerie war nun eine sehr zarte und anmutige Erscheinung. Ihre Haut war sehr blass und elfenbeingleich. Im Mondlich wirkte schimmerte sie wie die feine Oberfl√§che einer Perle. Ihre Narben welche ihren K√∂rper im Leben als Mensch noch zierten waren verschwunden und so war die Haut ebenm√§√üig und rein. Die Lippen der Vampirin waren sinnlich geformt und rot wie Blut. Das lange Haar war immernoch schwarz und viel ihr flie√üend weich √ľber die Schultern hinab. Von der schm√§chtigen Statur war nur nichts mehr zu sehen. Sie war noch immer recht schlank aber bei weitem nicht mehr mager. Ebenso zeichneten sich ihre weiblichen Rundungen, von welchen in ihrem vorherigen Leben nichts zu sehen war, gut unter der Kleidung ab. Ihr Auftreten ist selbstbewu√üt und sicher. Das strahlen auch ihre smaragdgr√ľnen Augen aus welche fr√ľher immer ver√§ngstigt und vor allem vorsichtig gewirkt hatten.


Ausr√ľstung

Waffen:

Ein kleiner verzierter Dolch der an einem Strumpfband ihres linken Oberschenkels befestigt ist.


Kleidung:

Ein langes edles rotes und schulterfreies Kleid welches an der rechten Seite einen Schnitt bis zum Oberschenkel hat. Über dem Kleid trägt sie einen schwarzen Umhang mit weiter Zipfelkaputze.


Sonstige Ausr√ľstung:

Ein edles schwarzes Collier mit einem roten Stein und eine Kette mit einem Anh√§nger der Aussieht wie eine Kugel in welcher Feuer gefangen w√§re. Diesen hat ihr einst Ragon gekauft. Und ein h√∂lzener Schl√ľssel trug sie stets an einem langen Band um den Hals.


Besondere Fähigkeiten

Magiefähigkeiten:

Verwandlung in eine Fledermaus mit einem winzigen Gedankenschlag
Der Vampir flapt, bedeutet, er verschwindet und taucht nicht weiter als 6 Meter entfernt wieder auf


Besondere körperliche Eigenschaften:

Stillt sie ihren Blutdurst von einem jungen Opfer regeneriert sich der K√∂rper sofort, auch heilen Wunden sogleich. Ihre Augen gl√ľhen manchmal rot auf wenn sie Blut riecht und werden rot solange sie ihren Blutdurst stillt


Besondere Fertigkeiten:

Sie schafft es immer wieder an einem Ort aufzutauchen ohne das sie hat jemand kommen sehen.


Charaktereigenschaften

Sie ist noch immer eher der zur√ľck haltende Typ aber nun eher in gr√∂√üeren Ansammlungen von Personen, und dr√§ngt sich eher selten in den Mittelpunkt. Hat man sie dann aber doch bemerkt reagiert sie recht unterschiedlich. Mal ist sie sehr freundlich und zuvor kommend, ein anderes Mal dann wieder abweisend bis hin zu arrogant. An machen Tagen ist sie recht schnell w√ľtend zu machen. Aber dennoch tr√§gt sie Feindseligkeiten nicht offen aus. Sie bringt Streit in der Dunkelheit und Einsamkeit der Nacht zu Ende. Wenn sie Blut sieht oder riecht leckt sie sich des √∂fteren √ľber die Lippen und starrt die Verletzungen regelrecht an. Eine vielleicht recht seltsame Eigenart von ihr ist auch das sie sich bei ihren Opfern manchmal entschuldigt.


Stärken und Schwächen

Ihre St√§rke liegt wohl darin das ihr Aussehen und ihre melodi√∂se Stimme M√§nner recht schnell um den Verstand bringt und so zum leichten Spielball f√ľr sie werden. Ihre Schw√§che ist wohl ihr doch recht sensibles Inneres was im v√∂lligen Kontrast zu ihrem meist sicheren Auftreten steht.


Hintergrund wie sie zum Vampir wurde

Lange war Ninilie unterwegs gewesen. hier und dort hat sie sich an vielen verschiedenen orten herum getrieben. Irgendwann stie√ü sie ,nachdem sie einem Bauern die Beste Wurst gestohlen hatte , und jener sie mit seinen S√∂hnen verfolgt hatte, auf einen Ork. Jener nahm sie mehr oder weniger widerwillig auf und sie bekam das erste Mal seit langer Zeit etwas Warmes in den Magen. Doch das Gl√ľck w√§hrte wie so oft nur von kurzer Dauer. Dank eines Brandanschlages auf das Haus des Orks ergriff das M√§dchen wieder die Flucht.
Nach einer langen Reise kehrte sie in eine Taverne ein wo sie auf einen f√ľr sie recht interesannt wirkenden Alb traf. Sie schlich ihm nach und wurde Zeuge seiner Art sich zu st√§rken. Dennoch hatte sie keine Angst. Etwas verband sie. Die sonst so einzelg√§ngerische Nini zog mit dem Alb durch die Gegend und durch die W√§lder.
Es war nicht nur die Maske und die zahlreichen Zeichen der Vergangenheit die Beide auf der Haut trugen, was sie verband sondern wurde auch bald mehr. Es entwickelte ein zartes Band der Bindung sich. W√§hrend dem Alb welcher den Namen Ragon trug, das recht schnell bewu√üt wurde, Str√§ubte sich das M√§dchen noch dagegen. Nur langsam konnte sie seine N√§he zulassen ohne sich unwohl zu f√ľhlen. Mittlerweile waren sie schon ein gutes Team und Freunde. Freunde zwischen denen es leise knisterte. Als sie mal wieder vor Wachen in die W√§lder geflohen waren und die Nacht herrein brach sollte eine Begegnung das ganze Leben des M√§dchens auf den Kopf stellen. Das M√§dchen hatte sich zu einem Teich verzogen wo sie im Mondschein in v√∂lliger Ruhe ihre Wunden s√§ubern wollte, als pl√∂tzlich eine Gestalt fast wie aus dem Nichts neben ihr auftauchte.
Es war ein junger Mann und er hatte etwas an sich was dem Mädchen sofort den Kopf verdrehte. Sie konnte ihre Augen nicht mehr von ihm lassen und der Fremde griff nur nach ihre Hand und wollte das sie ihm folgte. Wie in Trance folgte sie ihm. Weg von Ragon der in der Nähe des Wassers am Feuer hockte, in die Tiefe des Waldes hinein.
Dort drehte sich der Fremde wieder zu ihr und strich mit seinen Fingern √ľber ihren Hals.
Pl√∂tzlich weitete das M√§dchen die Augen und sp√ľrte wie etwas Warmes den Hals hinunter lief und der Fremde seinen Mund √ľber ihren Hals senkte dann wurde alles schwarz. Stunden sp√§ter kam sie wieder zu sich. Etwas verwirrt blickte sie sich um und kam taumelnd auf die Beine. Sie sp√ľrte einen unertr√§glichen Durst und st√ľrzte sich mit einem Dolch auf ein Reh welches in der N√§he graste. Kaum hatte das Blut des Rehes ihres Lippen benetzt und ihre Kehle hinunterrann ging es ihr besser auch wenn das Blut nicht unbedingt lecker schmeckte. Ein Flattern erklang und als Ninilie den Kopf hob sah sie eine Fledermaus die sich vor ihren Augen in einen stattlichen jungen Mann verwandelte.
Er schien nicht wirklich erfreut √ľber den Anblick des M√§dchens dennoch trat er zu ihr.
In einem langen Gespr√§ch w√§hrend sie durch den Wald schritten, erkl√§rte er ihr was sie war. Das M√§dchen nahm das erst geschockt auf bald wurde ihr aber klar das sie sich damit abfinden musste oder sterben. Und Sterben wollte sie nicht. Also folgte sie ihm . Das einzige was von ihr im Wald zur√ľck blieb war ihre Maske. Viele Monde vergingen in denen Aus Ninilie ein echter Vampir wurde. Sie lernte was sie zu beachten hatte und was sie alles wissen mu√üte. Und der Fremde Vampir brachte ihr auch bei wie sie sich in binnen eines Gedankenschlages in eine Fledermaus verwandeln konnte. Eines Tages war es dann soweit das aus Ninilie welche nun den Namen Lacrima Valerie ,Sie hatte nach dem sie zum vampir wurde fast alles vergessen was vorher war nur der Name Ragon war ihr im Ged√§chtnis geblieben, trug eine selbstst√§ndige Vampirin geworden war. Der Vampir welcher ihr dies alles gelehrt hatte war ein Einzelg√§nger und verlie√ü sie sobald sie allein zurecht kommen w√ľrde Lacrima Valerie ging von nun an ihren eigenen Weg, wer wei√ü wo dieser sie hinf√ľhren w√ľrde in der Zukunft.





Alter Steckbrief als Mensch


Allgemeines

Name: Ninilie
Alter: 17
Volk: Mensch /Norkara
Geschlecht: weiblich
Familienstand: ledig
Eltern: Ingalf Lohgar und Maren Lohgar sind beide tot. Maren starb als Ninilie 7 jahre war und ihr Vater Hagen starb als sie 16 Jahre zählte.
Herkunft: etwas abseits eines Fischereihafens


Erscheinungsbild

Sie ist eine sehr schm√§chtige Erscheinung. Selbst ihre schwarze Robe kann ihre magere Statur kaum verbergen. Abgesehen davon sieht man nicht viel von ihr. Selbst wenn man mal einen Blick unter ihre Kapuze werfen kann wird man nicht viel sehen den ihr Gesicht liegt hinter einen wei√üen Maske verborgen. Ihre blattgr√ľnen Augen wirken oft √§ngstlich und scheu. Allen in allem wirkt sie recht hilflos und deutlich j√ľnger als sie wirklich ist. Ihr Art und ihr Aussehen lassen sie die Meisten auf 14 sch√§tzen.

Sollte man doch mal irgendwann einen Blick unter die Maske werfen k√∂nnen wird man ein eigentlich sch√∂nes Gesicht zu Gesicht bekommen welche aber leider einige Narben aufwei√üt. So zieht sich √ľber ihre rechte Gesichtsh√§lfte eine lange Narbe und auch √ľber die linke H√§lfte ihrer Lippen zieht sich eine eine senkrechte Narbe.


Ausr√ľstung

Waffen:
    :punkt: einen Dolch

R√ľstung:
    :punkt: Keine

Kleidung:
    :punkt: Eine schwarze Robe mit Kapuze schwarze Hose und ebenso schwarzes Hemd.

Werkzeuge:
    :punkt: Eine Axt zum Holz hacken und zwei kleine Messer zum Schnitzen.

Sonstige Ausr√ľstung:
    :punkt: Sonst hat sie nichts bei sich.


Besondere Fähigkeiten

Magiefähigkeiten:
    :punkt: Magische Fähigkeiten besitzt sie keine.

Handwerk:
    :punkt: Ein Handwerk √ľbt sie direkt nicht aus aber dennoch kann sie etwas kochen und n√§hen.

Besondere körperliche Eigenschaften:
    :punkt: Recht flink und gewand ebenso beherscht sie eine gute Fingerfertigkeit.

Besondere Fertigkeiten:
    :punkt: Besitzt sie eigentlich keine


Charaktereigenschaften

Ninilie ist scheu und √§ngstlich doch im Grunde ihres Herzens liebevoll und f√ľrsorglich. F√ľr Freunde oder Wesen denen sie vertraut w√ľrde sie alles tun selbst sich dem gr√∂√üten Feind entgegen stellen um sie zu sch√ľtzen.
Deshalb mag sie auch ein wenig naiv wirken.
Oftmals ist sie auch etwas trotzig.
Vieles scheint sie nicht zu verstehen oder verstehen zu wollen.
Eine absolute Abneigung hat sie gegen Alkohol und gegen jene die ihn zu sich nehmen, obwohl es in dem Punkt wohl eher vor allem viel Angst ist.
Feuer scheint eine unheimliche Anziehungskraft auf sie zu haben obwohl sie dennoch ein kleines bisschen Angst davor zu haben scheint.
Betrunke und gewalttätige Leute jagen ihr Angst ein und sei es nur eine erhobene Hand.
Allein festhalten von Personen die sie nicht kennt oder vetraut kann sie recht schnell panisch werden lassen.
Vieles der ganzen Eigenschaften scheinen Folgen der Misshandlung durch ihren Vater zu sein.


Stärken und Schwächen

Sie ist recht flink und gewand sei es wenn sie jemand abh√§ngen muss oder h√∂here Hindernisse erklimmen beziehungsweise √ľberwinden muss.
Als Schw√§chen kann man vielleicht ihre Naivit√§t sehen und ihr Besch√ľtzerinstinkt da dieser sie oft in in schwierige und teilweise gef√§hrliche Situationen bringen kann.
Und auch ihre recht magere Statur kann mal wohl als Schwäche sehen.


Lebenslauf

Ninilie wurde als Tochter eines Fischers geboren. Sie wuchs am Rande des Meeres in einer kleinen H√ľtte auf. die ersten Jahre waren recht unbeschwert. Ihre Mutter k√ľmmerte sich sehr liebevoll um das Kleine M√§dchen doch bemerkte Ninilie recht fr√ľh das es immer wieder Streit zwischen den Eltern gab. Die Netze ihres Vaters blieben immer √∂fters leer und so suchte dieser seinen Trost in Alkohol. Sehr zum Leidwesen seiner Frau die unter den Gewaltausbr√ľchen w√§hrend seiner Trunkenheit zu leiden hatte.
Eines Tages Ninilie war 7 Jahre alt kam ihr Vater mal wieder betrunken nach Hause. Von seinem Gebr√ľll und dem √§ngstlichen Geschrei ihrer Mutter geweckt beobachtet das kleine M√§dchen wie er wieder mal sie schlug und versteckte sich voller Angst unterm Tisch. Von dort aus musste sie mit ansehen wie ihr Vater ihre Mutter solange schlug bis sie regungslos am Boden lag. Selbst dann schlug und trat er noch eine Weile auf sie ein bis er sich beruhigt hatte. Erst dann bemerkte er ihre Regungslosigkeit und schaute genauer nach doch mit erschrecken musste er feststellen das er seine eigene Frau umgebracht hatte.
Geschockt nahm er ihre Leiche und trug sie aus dem Haus. Ninilie sa√ü die ganze Nacht zusammen gekauert unter dem Tisch v√∂llig allein in der H√ľtte den ihr Vater kehrte erst am folgenden Morgen wieder.
Er suchte nach ihr und versuchte Tagelang sie zu beruhigen den das M√§dchen war v√∂llig verst√∂rt und ver√§ngstigt. Als er es aber selbst nach tagen nicht wirklich schaffte griff er wieder zum Alkohol um seine Sorgen da drin zu ertr√§nken. Doch wenn er dann nach Hause kam schlug er im Rausch nun seine eigene Tochter. Ninilie lernte es mit der Zeit einfach √ľber sich ergehen zu lassen. Sie verbarg ihre Angst und ihre Wut. Jahrelang ging es so, niemand ahnte auch nur etwas davon den Ninilie verlie√ü nie das Haus. Sie k√ľmmerte sich um all das was ihre Mutter vorher getan hatte.
Jahre später als Ninilie 16 Jahre alt war passierte es erneut das ihr Vater wie so oft betrunken nach hause kam. Doch dies war einer der wenigen Male wo er zum Stock griff. Ihr Leben lang sollte sie an jene Nacht erinnert werden denn noch heute erinnern die Narben an ihrem Körper sie daran.
Selbst √ľber ihr Gesicht zog sich eine lange Narbe. Doch diesmal lie√ü sie es nicht ungeschehen davon kommen. Als er nach seinem Gewaltausbruch sich schlafen gelegt hatte floh sie aus dem Haus doch sie kehrte wieder und z√ľndete die H√ľtte an mit ihrem schlafenden Vater drin. Seit dem tr√§gt sie eine Angst in sich vor Alkohol und denen die es trinken. Ab und an hatte sie auf starke Schuldgef√ľhle wenn sie daran dachte auf der anderen Seite wiederum f√ľhlte sie sich im Recht den Ursprung ihrer Angst beseitigt zu haben.
Noch w√§hrend das Haus brannte floh sie von dem Ort der mal ihr Heim war. Sie stellte sich eine wei√üe Maske her welche sie recht fein hinbekam da sie doch recht fingerfertig war und ab und an ein wenig verschiedene Sachen geschnitzt hatte, die sie seit dem tr√§gt.Nach der Maskenherstellung mu√üte sie aber rasch weiter da sie die Farbe sich "besorgt" hatte und der eigentlich Besitzer dar√ľber sicherlich nich sehr erfreut sein wird wenn er es bemerkt.
Die Maske gab ihr ein gewisses Gef√ľhl der Sicherheit. Viele Monate zog sie durch die Gegend jeder Fremde auch mochte er noch so freundlich sie angesprochen haben konnte immer nur verwundert hinter der verh√ľllten kleinen und mageren Gestalt hinterher blicke. Zu Essen hatte sie nicht dabei was sie brauchte mu√üte sie sich besorgen was nicht gar so einfach war die leute passten teilweise doch recht gut auf ihre Habseligkeiten auf.
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Lacrima Dal'danil
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Das Kaisho Abkommen Schl√ľsselloch

Re: Lacrima [Mensch/ Vampir]

#2

Beitragvon Lacrima Dal'danil » So 12. Jun 2016, 22:47

Ergänzung zur Kurzinfo

Name: Lacrima Valerie Dal'danil
Volk: Vampir
Größe: 1,70
Titel: Landgräfin


Ergänzung zum Lebenslauf

Wie sie zur Landgräfin wurde.

Nachdem Lacrima ihre Gef√§hrten aus den Augen verlor hielt sie sich √∂fters in St√§dten auf. Eines Abends, viele Monate danach durchstreifte sie die Stra√üen einer Stadt, deren Namen ihr nicht gel√§ufig war, da sie dies als unwichtig abtat, als aus dem Dunkeln drei Gestalten hervor traten. Das Grinsen in den Gesichter verriet nichts Gutes und f√ľr Lacrima war es eindeutig.
Es gab immer M√§nner die glaubten in einer so edel und zierlich wirkenden Dame eine leichte Beute zu finden. Und so eben wollte die Vampirin sie vom Gegenteil √ľberzeugen als sie von der Seite Bewegungen wahrnahm und zwei Wachen gefolgt von einem Mann der nicht wie eine Wache gekleidet war aber dennoch eine Waffe trug, auf sie zukamen.
Sie vertrieben die drei zweilichtigen Gesellen und wanden sich dann an die doch etwas √ľberrascht wirkende Lacrima.
WIe sie dann erfuhr war der Herr vor ihr der Meinung gewesen eine Lady in Not zu sehen und hatte seine Wachen los geschickt um ihr zu helfen und sie zu retten.
Die charmante und sehr galante Art des Herren schmeichelte ihr so nahm sie die Rolle der hilflosen Lady ein und begleitete ihn. Wie sie später erfuhr war der Herr von adligem Stand - Landgraf Dal'danil.
Nat√ľrlich verschwieg sie was sie war und gab sich als Lady aus welche nach einem `√úberfall ihr Hab und Gut verlor und seitdem auf sich allein gestellt ist.
Landgraf Dal'danil war ein Mann von Ehre, weshalb es f√ľr ihn selbst verst√§ndlich war das die fremde Lady bei ihm bleiben durfte um seinen Schutz zu genie√üen.
Und selbst Lacrima genoss die Gesellschaft des Gentlemann. So begleitete sie ihn auf seiner Reise und lernte ihn m√∂gen. F√ľr Liebe gab es keinen Spielraum, nicht f√ľr sie. Doch anders f√ľr Doran. Die geheimnissvolle Frau schien es ihm angetan zu haben.
Die Vampirin merkte davon nichts wirklich. Sie hielt es f√ľr den normalen Charme welchen sie auf M√§nner aus√ľbte, und war mehr darauf fixiert zu verheimlichen was sie war.
Um so mehr √ľberraschte es sie als er eines Tages um ihre Hand anhielt. Sie bat seine Frau zu werden, eine Mutter f√ľr seine Tochter zu sein und neben ihm die Herrin seines Landes, seiner Burg.
Nun Lacrima war gewillt es ihm auszuschlagen, es behagte ihr nicht zu wissen das sie eine Gefahr f√ľr ihn werden k√∂nnte. Doch der Gedanke auf einer Burg zu leben und diese ihr Eigen zu nennen reizte sie, also gab sie seinem Gesuch nach.

Als Landgr√§fin Dal'danil reiste sie mit ihm nach Hause. Die Landsleute waren zwar √ľberrascht und teilweise auch skeptisch ebenso wie die Tochter Lysa, doch Lacrima hielt sich, wenn sie jagen mu√üte au√üerhalb des Landesbesitz auf und war freundlich zu Jedermann so das man lernte sie zu sch√§tzen ja gar zu m√∂gen, trotz das manch Einer der Meinung war das etwas seltsam an ihr war.

Doch Lacrima wollte mehr, sie wollte nicht mehr so sehr verheimlichen was sie war, doch wie sollte das gehen solange sie nur die Frau des Hausherren war. Und so mischte sie ein leichtes Gift unter das Essen ihres Gatten. Es war nur leicht. der Körper baute es schnell ab, aber es schwächte ihn auch.
Heiler konnte nicht rausfinden was ihm fehlte, und der Landgraf schien immer schwächer zu werden.
Doch dann schien er sich wieder zu erholen als Lacrima das Gift ausging. Die Beschaffung eines solchen war auch nicht sonderlich leicht.
Und so fiel sie eines NAchts im Liebesspiel √ľber ihn her und saugte ihn bis zum letzten Tropfen aus, bevor sie seinen leeren K√∂rper die Turmtreppe hinunter stie√ü.

Sein Tod wirkte seltsam immerhin war er doch gerade wieder zu Kräften gekommen und kannte die Burg so gut das er unmöglich hätte einfach stolpern können.
Doch die Bl√§sse sprach f√ľr sich. Nur die nicht blutende Schnittwunde an seinem Hals konnte man sich nicht erkl√§ren. Lacrima hingegen konnte die trauernde Witwe so gut spielen das man nicht auf den Verdacht kam das hier etwas seltsam war. Also beerdigte man den Landgraf geb√ľhrlich und von da an war Lacrima die Herrin.
Nachdem der Tod ein paar Jahre zur√ľck lag machte sie sich nicht mehr die M√ľhe die liebe und nette zu spielen. Sondern zeigte ihre wahre Art.

Ihre Untertanen und alle anderen Bewohnern des Landes und der Burg lernten aber mit der Zeit das Lacrima sicherlich nicht die liebenswerteste Herrin war aber dennoch gerecht und so kehrte nach anfänglichen Unruhen auch wieder Frieden auf der Sturmfeste und dem Umland ein.
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