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 Betreff des Beitrags: Bartholomäus von Bärenstein
BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 20:18 
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Volk: Tiefling
Beiträge: 201
Auszeichnungen: 2

Chronist in Bronze (1) Rote Laterne (1)
Bartholomäus von Bärenstein

Kurzinformation

Name: von Bärenstein (Älter Namen: Schwarz,
Kräutermann)
Vorname: Bartholomäus
Spitznamen: Bartho, Bärenpranke, Der Schwarzbär, Baribal…

Volk: Almanen
Alter: 40 Jahre
Größe: 185 cm
Statur: wirkt leicht übergewichtig ist trotzdem gut trainiert
Beruf: Krimineller Kopf einer Bande (Schwarz Pranken)
Herkunft: Drakenstein
Derzeitiger Wohnort: Wolfenfels
Familienstand: Ledig
Sprachen: Asameisch und Rakschanich

Tiergestalt: Schwarzbär

Aussehen:

Seine Tiergestalt nimmt sehr großen Einfluss auf Bartholomäus. Zwar trainiert er seinen Körper und achtet darauf das er nicht zu schwer wird, trotz alle dem ziert ein gut genährter Bauch ihn. Unter dem aber viele starke Muskeln schlummern. Wenn man den Mann fragt wie viel er wiege, so lächelt er den Fragenden an und sagt nur mit seiner tiefen dunklen Bassstimme „Nimm vier mal die Dreißig und du weißt es.“. Sein Gang ist schwermütig und doch sieht er nicht tölpelhaft aus.

Sein Kopfhaar ist schwarz und sehr dick. Es reicht ihm bis zu dem dicken Nacken, wo er es mit Zuckerwasser oder Harz hin zwingt. Bartholomäus Augen sind dunkelbraun, fast schwarz und werden von buschigen aber gepflegten Augenbrauen kaschiert. Auch hat die Tiergestalt auf seine Nase einen großen Einfluss, denn sie ist platt und Breit. Mancher Trunkenbold wäre neidisch auf diese Nase. Auch der Mund hat etwas vom Tier geerbt, denn Bartholomäus Lippen sind etwas breiter als normal. Er trägt einen Bart der bei den Koteletten anfängt, sich runter bis zum Unterkiefer zieht, diesen bis vor zum Kinn ziert, dann hoch zu den Nasenlöchern geht und dort zusammen kommt. Auch das breite Kinn wird von dem Bart eingenommen doch nur Linienhaft. Ein kleiner streifen von Haaren in der Mitte des Kinnes zieht sich hoch bis zu Unterlippe. Bartholomäus versucht die Barthaare kurz zu halten jedoch ist es sehr schwierig.

Auch von der Art her ähnelt Bartholomäus sehr seiner Tiergestalt. Er ist ein gemütlicher Mensch den nichts Eilt. Er verliert nicht gerade viele Wort und greift gerne auf Körpersprache zurück. In Konflikten behält er die Ruhe, kann aber auch ohne jede Vorwarnung einen Angriff starten. Ein Teil der Kraft des Tieres hat sich bei ihm schon auf die menschliche Seite geschlagen. Von Grund auf ist Bartholomäus ein eher friedlicher Typ, jedoch nimmt er sich was er will und kann auch mal sauer werden.

Bei der Wahl seiner Kleidung bevorzugt er eher schlichte Kleidung, wie ein einfaches weißes Baumwollhemd mit V-Auschnitt und Schnürung, dazu eine braune weite Hose die unten an den Waden hauteng wird. Seine Füße bedeckt er gerne mit weißen Schafswollsocken und gleitet dann in seine großen aus Rehleder gefertigten Stulbenstiefel. Ein Dreispitz aus schwarzem Leder ziert seinen Kopf und ein schwarzer Reiseumhang aus Baumwolle hält ihn auf seinen reißen warm.

Charakter und Mentalität

Wie gesagt ist Bartholomäus ein eher ruhiger Gesell, der nicht viele Worte verliert und eher auf Nonverbale Arten kommuniziert. Konflikte hasst er und will auch keine haben, was sich durch seine Arbeit aber nicht vermeiden lässt. Meist versucht er dann, wenn ein Konflikt entsteht, mit Worten ihn zu beenden. Sollten Worte nicht mehr ausreichen so wägt er ab ob eine körperliche Auseinandersetzung ihm als Siegreich erscheine oder ob er den Rückzug antreten solle. Meist reicht aber schon seine riesenhafte massige Gestalt aus um Gegner zu verjagen. Zu mal er sich über Jahre einen Ruf aufgebaut hat, welcher für Angst und Schrecken sorgt. Denn seine Feinde gehen bei Körperlichen Auseinandersetzung meist nicht ohne Brüche oder Verstümmlungen davon.

Eine große Angst von Bartholomäus sind Bienen, vielmehr die Stiche welche für ihn Schmerzhaft sind und die er immer wieder bekommt wenn er in den Wäldern Honig sucht. Honig ist eine Sucht von ihn und er würde alles geben für diese süße Substanz. Weiter hat er Angst vor Feuer. Nicht vor dem Feuer von Fackeln oder dem im Kamin, nein nur Feuer welches unkontrolliert Häuser zerstört.

Wesen welche schnell Lebrig sind verabscheut Bartholomäus zu tiefst. So auch die Goblins welche Eile als höchstes Gut haben. Er ist noch nie einen begegnet doch aus Erzählungen heraus kann er diese Wesen schon nicht leiden. In der Ruhe liegt die Kraft so sein Motto.

Bartholomäus ist kein gläubiger Mensch. Er weiß aus Erfahrung das es so was wie Glück nicht gibt und man für sein Leben selbstverantwortlich ist. Jede Entscheidung hat Konsequenzen, ob diese Gut oder schlecht sind hängt von der Person selbst ab die sie macht.

Fähigkeiten

Als kleiner Junge hatte er bereits die Kraft des Bären in sich und diese Kraft wurde von Isack Kräutermann entdeckt und genutzt. Er brachte dem jungen Bartholomäus das Armdrücken bei. Des weiteren lehrte ihm Ivana Kräutermann eine Adoptivtochter von Isack das Stehlen und den Umgang mit den Dolch. Später sollte ihm Brutus Kräutermann ein Adoptivsohn von Isack den Faustkampf beibringen und den Umgang mit dem Kurzschwert. Alle diese Fähigkeiten versucht er bis Heute zu perfektionieren.

Später als Bartholomäus den Wunsch äußerte sich von Isack loszusagen brachte dieser ihm als Abschiedsgeschenk das Lesen und Rechnen bei, was ihm bis heute genügt um seine Geschäfte zu führen.

Als er sein zweites Geschäft eröffnete traf er eine Frau Irena. Sie war von edlem Geblüt und von ihrer Familie verstoßen wurden und so bei Bartholomäus gelandet. Anstatt von ihrem Verdienst die üblichen vier Teile abzugeben schlug sie ihm ein Geschäft vor. Irena bezahlt nur zwei Teile ihres Verdienstes an ihn und unterrichtet Bartholomäus stattdessen in der Sprache der Adligen.

Durch seine Sucht zum Honig und seinem ersten Geschäft und dessen Hauptprodukt Bier, war es nur eine Frage der Zeit bis sich Bartholomäus dem brauen von Met verschrieben hatte. Er kann sein eigenes Met brauen und züchte seinen eigen Honig, trotz seiner Angst.

Religion

Bartholomäus glaubt nicht an die Götter und beten keinen von ihnen an. Auch glaubt er nicht das der Chaosgott persönlich den Krieg anführt, sondern das ein alter Narr mit Macht und Verstand diesen Krieg angezettelt hat und sich nur hinter dem Gott verstecken will. Im großen und ganzen weiß Bartholomäus das es so was wie Götter wahrscheinlich gibt, diese jedoch nur Beobachter und nicht Akteur sind und das sie nicht auf seine Gebete angewiesen sind.

Sympathie hegt er für den Gott Noldil. Doch sieht er den Gott nicht als Gott an sondern als eine Art Gastaltenwandler mit Vampirwurzeln oder Albenblut. Über der Tür zu seiner Gaststube steht auf einem Holzschild folgender Satz „Tritt ein und bring Noldils Appetit und Durst herein!“

Stärken und Schwächen

+ Stärke des Bären
+ ist des Lesen und Schreibens mächtig
+ beherrscht etwas die feine Sprache
+ Stehlen
+ Ringer und Faustkämpfer
+ gut im Umgang mit Dolchen
+ kann mit dem Kurzschwert umgehen
+ Führt seine Geschäfte
+ ...

- Angst vor Bienen und Stichen
- Angst vor unkontrollierten Feuer
- keine körperliche Ausdauer auf langen Strecken
- Honigsüchtig
- Übergewicht bei menschlicher Form
- Wird träger in den Wintermonaten und fällt manch mal in einen mehr
Tägigen Schlaf

Reiserucksack

Momentan trägt Bartholomäus ein weißes Leinenhemd mit V-Auschnitt der Schnüre hat. Dazu seine dunkelbraune weite Hose die an den Waden hauteng wir. Als Schuhwerk trägt er ein Paar Stulpenstiefel aus Rehleder. Um vor Regen geschützt zu sein führt er ein Schwarzen Reiseumhang mit Kapuze mit sich. Seine Hände sind mit einem Paar schwarzen Lederhandschuhe behandschuht.

Als Bewaffnung tragt Bartholomäus ein Kurzschwert mit Scheide mit sich. Außerdem zwei Dolche. Einen trägt er offen an seinem Gürtel neben dem Schwert den anderen verborgen im Schaft des Stiefels.

Lebenslauf

Bartholomäus Schwarz der Zweite wurde im Winter in der Stadt Drakenstein von Marta Schwarz, einer Bäuerin zu Welt gebracht. Leider verstarb sie einige Wochen später im Bett. Sein Vater war Bartholomäus Schwarz der Erste, ein Bauer mit eigenen Hof. Leider war er auch ein Säufer und ein Schwerenöter welcher den Mägden hinterher stieg. Bartholomäus Schwarz der Zweite seines Namens wurde daher von den Mägden aufgezogen die in den Diensten seines Vater standen. Mit seinem fünften Lebensjahr landete Bartholomäus auf der Straße da sein Vater den Hof bei einer Wette verloren hatte, außerdem noch von der Stadtwache wegen illegalen Brennen von Alkohol verhaftet und Verurteilt wurde. Bartholomäus Schwarz der Zweite seines Namens sah seinen Vater nie wieder.

Anfangs war es für ihn schwer auf der Straße da er dieses Leben nicht kannte. Trotz seines Vater Desinteresse an ihn wuchs der junge Bartholomäus doch recht gut auf und bekam immer drei Mahlzeiten am Tag. Dies änderte sich nun und der Junge musste erwachsen werden. Er schaute sich um und sah das einige Leute nur da saßen und die Hände aufhielten. Das manch einer in die offenen Hände etwas Geld reinlegte. Und so begann der junge Bartholomäus mit dem Betteln, was er jedoch nicht lange durchhielt. Am Anfang sahen ihn die Leute misstrauisch an, sogar einige mit Verachtung. So manch einer sagte dann auch „So ein fettes Schwein brauche man nicht mästen!“. Auch die Stadtwache war nicht wirklich nett zu dem Jungen und so kam es das sie ihn meist von den Plätzen scheuchten oder gar prügelten. Eines Tages bekam er mit wie ein Mädchen bei einem Händler auf dem Markt einen Beutel abholte. Sie sah nicht gerade so aus das sie sich den Sack leisten konnte und so folgte der Junge dem Mädchen bis zu einem Haus was in dem Teil der Stadt lag wo die Schönen und Reichen wohnten. Das Mädchen klopfte an die Tür und eine Dienstmagd öffnete die Tür und nahm so gleich den Sack entgegen. Sie warf dem Mädchen sogar eine Münze vor die Füße. Von seiner Neugier getrieben ging Bartholomäus auf das Mädchen zu und fragte was das gerade war. Sie antwortete das manch Reicher Bürger die Waisenkinder dieser Stadt anheuerte um für sich Besorgungen zu machen. So sparten sie Personal. Auf die Frage wie man solche reichen Bürger finde antwortet das Mädchen nur, dass er sich auf dem Markt umschauen solle. Und dies tat Bartholomäus auch. Schon bald war er ein Laufbursche und besorgte für manchen reichen Bürger Lebensmittel die er sich nie hätte leisten können, holte fertige Schmiedearbeiten ab oder putzte sogar manche Häuser. Jedoch merkte er schnell das Geiz der Reichen schlimmste Manier war. Manche seiner Dienste wurden gar nicht mal vergütet oder gar so knapp das er trotzdem Hunger litt. Eines Tages auf dem Markt stand er bei einem Obst- und Gemüsehändler und wollte eine Lieferung abholen. Der Händler weigerte sich jedoch ihm einen dreckigen Bastard so wertvolle Ware anzuvertrauen. Da legte sich von hinten eine Hand auf Bartholomäus schulter und als er sich umwandte sah er einen älteren Mann mit Pferdeschwanzfrisur, bleicher Haut, teurem Hemd und Hosen, teurem Stiefel. In der anderen Hand hielt er einen Sonnenschirm aus schwarzem dicken Stoff. Der Mann lächelte ihn an und sagte „Hallo mein Junge ich bin Isack Kräutermann!“.

Isack überredete den Händler doch die Ware ihm zu geben und bürgte sogar für ihn. Auf dem Weg zu dem Bürger erzählte Isack das er es nicht richtig finde das ein so talentierter Junge auf der Straße lebe und für diese reichen Säcke arbeite. Er fragte Bartholomäus ob statt er für mehre reiche Bürger die ihm nur einen Hungerlohn zahlten nicht lieber für ihn Isack arbeiten wolle. Aus Berichten von anderen Kinder wusste Bartholomäus das man bei solchen angeboten vorsichtig sein musste. Meist wurden solche Angebote jungen Mädchen gemacht die man ein paar Tage später entweder total verstört oder tot auffand. Auch Jungen wurden solche Angebote gemacht doch von denen hörte man nie wieder was. Doch Isack hatte eine eine Art die Bartholomäus gefiel und so lieferte er zum letzten Mal etwas bei einem reichen Bürger ab und ging dann mit Isack mit. Dieser führte ihn zu einem mehrstöckigen Haus am Randbezirk der Stadt und sagte „Das ist von nun an dein zu Hause!“. In den folgenden Tagen lernte Bartholomäus die Kinder von Isack kennen und freundete sich mit einigen an. Sie erzählten alle das Isack sie von der Straße geholt habe und ihnen richtige Berufe gegeben hätte. Das einzige was er für ein Bett und ein Dach über dem Kopf haben wolle wäre von jedem ein Glas Blut. Alles was man bei seiner Aufgabe verdient kommt am Ende eines Monats in einen Krug und wird unter den Kinder aufgeteilt. Jedoch achtet Isack immer darauf das welche die viel arbeiten auch eine Art Bonus bekommen. Bartholomäus war gespannt was Isack für eine Aufgabe für ihn bereit hielt. Am siebten Tag rief Isack Bartholomäus zu sich in den Keller wo er sein Zimmer hatte und der Junge staunte nicht schlecht. In dem Zimmer befand sich ein gemütliches großes Bett, ein großer Alt wirkender Schrank und zwei genau so edel und alt wirkende Stuhle mit einem Tisch. Auf einen der Stühle saß Isack und winkte ihn zu sich. Er gebot Bartholomäus sich zu setzen und blickte ihn dann ernst an. „Du weißt nicht das du etwas besonderes bist oder?“ fragte er ihn. Bartho schüttelte den Kopf. Isack lächelte und fuhr dann fort „Du Bartho bist ein Wandler und damit eigentlich ein Feind meines Volkes!“. Bei diesen Worten bekam Bartholomäus Angst und Isack lachte nun los. Es war ein warmes herzliches lachen „Kein Angst Bartho ich tue dir nichts. Doch bevor ich dir eine Aufgabe gebe müssen wir ergründen was für ein Tier in dir steckt.“.

Und so kam es das Bartholomäus die nächsten Wochen damit beschäftigt war heraus zu finden wie er sich verwandeln konnte. Doch all seine Bemühungen waren erfolglos. Daraufhin nahm ihn Isack mit in den Wald und begründete es damit das manche Wandler nur in ihrer Ursprungsumgebung eine Wandlung machen können. Und tatsächlich gelang es Bartho nach vielen Anläufen sich zu verwandeln. Isack war überrascht und sagte ihm das er ein schwarzer Bär war. Bartholomäus hatte seit er denken konnte immer mehr Kraft gehabt als andere Kinder in seinem Alter doch dies hatte er nie in Frage gestellt. In den folgenden Jahren brachte Isack und seine Adoptivkinder Bartho das Armdrücken, das professionelle Ringen, Stehlen, Dolchkampf, den Umgang mit dem Schwert. Isack nutzte die Kraft von Bartho aus und arrangierte für Kämpfe mit Erwachsen. Die meisten unterschätzten den kleinen dicken Jungen. Wetten wurden gemacht und meist gewonnen. Doch mit zunehmenden Alter wurde es schwerer da Bartho schnell wuchs und seine Gestalt etwas einschüchternder wurde. Beim Stehlen stellte er sich zwar ganz passabel an jedoch merkte er schnell das aus ihm kein Meisterdieb werden würde.

Ruhe fand Bartho immer im Wald, wo er sich meist in einen Bären verwandelte und durch das Unterholz strich. Meist auf der Suche nach Honig. Doch am Anfang hätte Bartho dies mit seinem Leben bezahlt. Er war ungestüm auf den Baum geklettert, hatte dann den Bienenstock herunter gerissen und wollte dann den Honig fressen. Die Bienen attackierten ihn und stachen ihn. Es dauerte lange Zeit bis er sich von den ganzen Schwellungen erholt hatte. Doch die Sucht nach dem süßen klebrigen Zeug blieb.

Die Jahre zogen in das Land und Bartho wurde langsam erwachsen. Noch immer verdiente er sein Geld mit Armdrücken und Ringen jedoch hatte er sich in der Stadt langsam einen Ruf aufgebaut und nur noch Reisende oder Trunkenbolde legten sich mit ihm an. Sogar die Stadtwache vermied es mit ihm in Kontakt zu kommen. Und so entschied sich Bartholomäus weiter zu ziehen. Isack war von dieser Idee nicht gerade begeistert und forderte den Jungen auf zu bleiben, bot ihm sogar ein Turnier an, doch Bartholomäus lehnte danken ab. Bevor er jedoch aufbrach und Drakenstein den Rücken kehrte brachte ihn Isack noch das Lesen, Schreiben und Rechnen bei. Man weiß ja nie sagte er wofür es noch gut sei. Bartholomäus Kräutermann verließ Drakenstein und zog nach Wolfensfels, die Stadt unter dem Fels. (würde mich noch dran setzen und versuchen die Stadt zu entwickeln, ähnlich wie More Earth) In der Stadt angekommen suchte Bartholomäus sich ein Unterkunft in einem Wirtshaus. Seinen Unterhalt bestritt er mit Armdrücken und Ringkämpfen. Doch merkte er bald das seine Begeisterung für die Sportarten schwand. Schon bald würde niemand gegen ihn antreten. Es würde so werden wie in Drakenstein. Eines Abends in seiner bleibe trank Bartholomäus bis zur Sperrstunde und unterhielt sich lange mit dem Wirt. Am nächsten Tag wachte er am Tresen auf und fand einen Zettel neben sich auf dem folgendes stand:

Sehr geehrter Heer von Bärenstein,

wie in unseren gestrigen Gespräch besprochen übereigne ich ihnen das Wirtshaus „Zur Wolfshöhle“ mit all seinen Besitztümern. Der Preis wurde bereits an mich bezahlt und ich ziehe nun meine Wege. Ich möchte ihnen vielmals danken das sie mir meinen Traum von einer Reise in den Süden bitte wenden

Bartholomäus wendete den Zettel auf dessen Rückseite weiter stand:

Asamuras ermöglichen.
Mit freundlichen Grüßen

Der Wirt

PS.: Mit den Behörden habe ich alles bereits geklärt.

Von all dem wusste Bartholomäus nichts mehr. Er hatte doch keine Ahnung wie man so ein Geschäft führt. Da bemerkte er in der Ecke über den Tresen eine Statur. Sie sah wie ein kleiner Drachen aus und grinste ihn an. Er rieb sich die Augen doch es war war die Statur grinste. Langsam blickte er sich weiter um und beschloss die Herausforderung anzunehmen. Am Abend lernte er die grinsende Statur kennen die Felix hieß und ein Gargoyl war und zu den Besitztümern des Wirtshauses gehörte. Und Felix war Bartholomäus eine große Hilfe, denn er erklärte ihn auf seine freche Art und Weise wie man das Geschäft führt und auf was man achten sollte. Mit dem Jahren entstand eine Freundschaft zwischen den Gargoyl und Bartholomäus, welche bis heute anhält.

Eines Tages Bartholomäus war auf dem Markt da bemerkte er wie ein junges Mädchen ihm seinen Geldsack abschnitt und floh. Schnell drehte er sich um und rannte dem Kind nach. Er verlor sie jedoch. Da erinnerte er sich jedoch was Isack mal zu ihm gesagt hatte „Ein Dieb bleibt immer ein Dieb! Er wird nie mit dem Stehlen aufhören.“ Also beschloss Bartholomäus die nächsten Tage auf dem Markt zu verbringen. Es dauerte doch schließlich ertappte er das Mädchen wieder und dieses Mal erwischte er es auch. Es hatte gerade wieder einem Kunden den Beutel abgeschnitten und wollte davon laufen doch da stellte sich Bartholomäus in den weg und das Kind lief in ihn rein. Er nahm das Kind bei einem Ohr drehte es ein das es ihm schmerzte und zog das Mädchen welches nun anfing zu schreien in eine Seitengasse. Dort stellte er die Kleine zur Rede und nahm ihr erst Mal das Geldsäckchen ab. Die Kleine erzählte nach einiger Zeit und vielen Lügen welche Bartholomäus durchschaute, das sie eine Waise wäre und sich so nur ernähre. Bartholomäus hatte Mitleid mit dem Kind und nahm es mit ins Wirtshaus. Doch wie Isack sagte blieb die kleine eine Diebin und bestahl seine Gäste. Leider merkten die Gäste es und wollten das Kind am liebsten hängen sehen. Nur mit Bestechungsgeld gelang es Bartholomäus dies abzuwenden und er entschied sich eine alte Freundin um Hilfe zu bitten. Und so kam es das Ivana Kräutermann eine Meisterdiebin und seine ehemalige Mentorin nach Wolfenfels kam.

Mit den Jahren jedoch nahm Bartholomäus immer mehr Kinder von der Straße auf, doch der Platz reichte langsam nicht mehr aus. So entschied er sich wie Isack ein Waisenhaus aufzumachen wobei die Kinder zu keiner Adoption standen. Vielmehr verlieh er die Kinder und achtete darauf das sie für ihre Dienste wie das holen von Lebensmitteln ordentlich entlohnt wurden. Außerdem erkannte Bartholomäus wie er noch mehr Profit aus seinem Unternehmen schlagen konnte. So manch Bediensteter schaute Abends in seinem Wirtshaus vorbei und trank seinen Frust von der Seele. Und die Kinder kundschaften die Gebäude der reichen Bürger aus in die dann Nachts seine kleine Diebe einstigen und seinen und ihren Reichtum mehrten. Innerhalb kürzester Zeit hatte Bartholomäus viele reiche und einflussreiche Bürger in der Hand. Wurde einer seiner Diebe erwischt so konnte er ihn schnell wieder frei bekommen da er Information meist gegen den Hauptmann der Stadtwache oder gegen einen Richter hatte. Auch Ivana blieb in Wolfenfels und eröffnete ein Bordell aus dem Bartholomäus auch Informationen bekam. Er gab Ivana wiederum Informationen über Häuser von reichen Bürger. In der Verbrecherszene wurde langsam ein Gerücht laut, das eine Bande von Dieben in der Stadt wäre die sich die Schwarzpranken nannten. Bartholomäus versucht bis heute jedem Kornkurenten aus dem Weg gehen bzw. einen Kompromiss zu finden. Erst dann wenn es kein anderen Weg mehr gibt wendet er Gewalt an.

Was die Zukunft für Bartholomäus bereit hält ist ungewiss jedoch würde er nicht aus Wolfenfels verschwinden.

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Zuletzt geändert von Leviathan am Do 9. Nov 2017, 15:49, insgesamt 1-mal geändert.
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 Betreff des Beitrags: Re: Bartholomäus von Bärenstein
BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 20:54 
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
Hallo Levi,

ein interessanter Charakter und ein wirklich gut durchdachter Steckbrief! :tiptop: Gibt nichts zu beanstanden, außer diese eine Sache:

Der Schluckspecht gehört Noldil. Zudem liegt der Schluckspecht nicht in Almanien, sondern Obenza. Wenn es sich nur um eine zufällige Namensgleichheit handelt und nicht um DEN Schluckspecht, dann dies bitte in einem kurzen Satz dazu schreiben oder deine Kneipe vielleicht einfach anders nennen, damit es nicht zu Verwirrungen kommt.

Viel Freude mit dem gemütlichen Bärenwandler! :klasse:

Bax

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Avatar mit freundlicher Genehmigung von: http://direwrath.deviantart.com/
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 Betreff des Beitrags: Re: Bartholomäus von Bärenstein
BeitragVerfasst: Do 9. Nov 2017, 15:51 
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Chronist in Bronze (1) Rote Laterne (1)
So habe es umbenannt. "Zur Wolfshöhle" soll es von nun an heißen. Eigentlich lustig ein Bär im Wolfspelz

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