Zordan Schattenrabe

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Leviathan
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Chronist in Bronze Rote Laterne

Zordan Schattenrabe

#1

Beitragvon Leviathan » So 2. Okt 2016, 15:47

Zordan Schattenrabe

Kurzinfo

Name: Zordan Schattenrabe
Volk: Zwerg
Alter: 125
Größe: 120 cm
Statur: kräftig
Beruf: ExSoldat, Gesellschaftsspieler
Herkunft: Zwergenpforte Dunkelerz
Derzeitiger Wohnort: Sein Gehöft nahe Dunkelerz

Familienstand:
verheiratet mit Fenna Schattenrabe,
√Ąltester Sohn Morgrim Schattenrabe
Tochter Kalea Schattenrabe
J√ľngstes Kind Finni Schattenrabe
Vater Bombier Schattenrabe
Mutter Olka Schattenrabe
Großvater Dwain Schattenrabe

Sprachen:
Asameisch & Rakshanisch


Aussehen

Zordan Schatterabe ist ein 120 cm gro√üer Zwerg, welcher gut gen√§hrt doch kr√§ftig aussieht. Seine Haare haben ein ziemlichen rotbraunen Farbton welche seine Haselnussbraunen Augen gut betonen. Jedoch unterscheidet sich Zordan von den √ľblichen Zwergen was seine Friseur angeht. Die Meisten Zwerge lassen sich ihre Haare wachsen, doch nicht Zordan. Dieser rasiert seinen Sch√§del an den Seiten ab und l√§sst nur einen schmalen streifen des Haupthaares stehen, den er sich mit einer klebrigen Substanz wie einen Hahnenkamm hoch k√§mmt.
Durch die Zeit und einer schlechten Angewohnheit haben sich bei ihm schon sehr fr√ľh Falten auf der Stirn und an den Augenpartien gebildet, welche auch ohne Anspannung deutlich zu sehen sind. Das macht ihn jedoch nicht h√§sslich nur sieht er etwas √§lter aus als er tats√§chlich ist.

Ein weitere Besonderheit an ihm ist das er seinen vollen Bart nicht wachsen l√§sst, sondern ihn von Zeit zu Zeit stutzt. Dieser darf n√§mlich nur bis zu den Ansatz seiner Schl√ľsselbeine gehen. An Schmuck wie es andere Zwerge es f√ľr n√∂tig halten gibt es bei Zordan nichts. Einzig sein linkes Ohr wei√üt Schmuck auf in Form von drei Ohrringen die in das L√§ppchen und einem an der Rundung seines Ohres gestochen wurden. Bart oder Haarschmuck ist nichts f√ľr ihn.

Eine letztere Besonderheit gibt es noch in Zordans Gesicht. Sein rechtes Auge hat nicht die Farbe der Haselnuss mehr, sondern wei√üt einen hellen Schleier auf. Eine blasse kaum wahrnehmbare Linie verl√§uft vom Wangen Knochen √ľber das Lied bis zu seinen vollen, √ľppigen Augenbraue. Es war die Kralle eines Dravac die ihm das Augenlicht auf dieser Seite nahm und ihm diese Narbe hinterlie√ü.
Zordan kleidet sich eher Schlicht und bleibt auch seinen zwergischen Wurzeln treu. H√§ufig trifft man ihn in einem wei√üen, schlichten Baumwollhemd mit Schn√ľren am V-Auschnitt an, welche er gerne auseinander tr√§gt und somit sein Brusthaar pr√§sentiert. Dazu kommt noch eine hellbraune Hose ebenfalls aus Baumwolle. Dazu tr√§gt er gerne noch aus seiner Milit√§rzeit stammende dunkelbraune Stulpenstiefel.

Wenn er sich auf Reisen begibt wirft er sich einen langen Gambeson mit Schn√ľren √ľber um ein wenig Schutz zu haben.
Seit einigen Jahren begleitet ihn ein Rabe welcher √ľberall dabei ist.


Charakter und Mentalität

Zordan ist ein eher ruhiger Geselle, der lieber zuh√∂rt statt zu reden . Jedoch hat man ihn einmal so weit gebracht ein Gespr√§ch mit einem zu f√ľhren kann er auch wie ein Wasserfall reden. Dabei ist es meist egal um was sich das Gespr√§ch gerade dreht. Ein Tabu Thema bei Gespr√§chen sind jegliche Anspielungen auf Licht-, Frost- oder Waldalben, denn er hat Vorurteile gegen√ľber diesen, wie er sagt, komischen Volk mit den Spitzenohren. Zwar hegt er keine Feindseligkeiten gegen eines dieser V√∂lker, Ihm ist auch noch nie ein Frostalb √ľber den Weg gelaufen oder gar ein Lichtalb, jedoch empfindet er dieses Volk als komisch und beleidigt es wo er nur kann.

In Konflikten verh√§lt Zordan sich immer gleich, den gegen√ľber Reizen bis es zu einer Pr√ľgelei oder gar schlimmeren kommt, diese Angewohnheit brachte er wahrscheinlich aus seiner Milit√§rzeit mit und kann sie bis heute nicht ablegen, jedoch wird er sich es verkneifen den ersten Schlag zu machen. Das √ľberl√§sst er der armen Seele welche sich mit ihm streitet. Sollte er den Gegner als w√ľrdig empfinden und sich bei dem Konflikt um eine Kneipenpr√ľgelei handeln, l√§dt Zordan nach seinen Sieg oder Niederlage gerne seinen Kontrahenten auf ein Bier ein. So manche Freundschaft hat er dadurch bereits geschlossen. Ein Motto von ihm lautete ‚ÄěEin wahrer Freund ist nur der, welcher dir schon mal die Fresse poliert hat!‚Äú

Da Zordan eine Familie hat und viel an ihr liegt, ist seine gr√∂√üte Angst das einem seiner Liebsten etwas passiert. Gerade seinem j√ľngsten Sohn Finni h√ľtet er wie seinen verbliebenen Augapfel, da der Bengel ganz nach ihm kommt und nur Bl√∂dsinn im Kopf hat.

Auch zu seiner einzigen Tochter h√§lt er eine besch√ľtzende Beziehung. Ihre bisherigen Bekannten welche um ihre Hand angehalten haben, zogen nach dem traditionellen Vorstellen der Familie ihren Antrag zur√ľck. Nur wer ihm gefiel durfte seine Tochter heiraten und ehelichen. Das gilt f√ľr ihn bis heute auch wenn seine Tochter schon l√§ngst nicht mehr unter seinem Dach lebt.

Viel Sorgen bereitet ihm aber sein √Ąltester Sohn, welcher eher nach Zordans Vater ,Bombier Schattenrabe, kommt. Dieser wohnt noch in Dunkelbruch und dient im Heer. Zordan war von Anfang an dagegen das sein Sohn in der Armee diente und es kam zu gro√üen Streit bei dem Morgrim weglief. Seit dem macht sich sein Vater Vorw√ľrfe und lebt mit der Angst das sein Sohn tot auf einem Schild von einigen Kriegern zu ihm nach Hause getragen wird.

Auch besch√§ftigt ihn sehr, was mit seiner Familie passiert wenn er vorzeitig vor Ainuwar treten w√ľrde. K√§men sie zurecht ohne ihn oder w√ľrden sie wieder nach Dunkelbruch gehen? W√ľrde sein Sohn Morgrim ihn ehren? W√ľrde er an sein Grab kommen? Was w√ľrden seine Frauen machen? W√ľrden sie Fenna wieder heiraten oder wieder zu ihren Eltern nach Dunkelerz ziehen. Was w√ľrde Kale f√ľr einen Mann bekommen? W√ľrde er f√ľr sie Sorgen? Und was w√ľrde aus Finni werden? Er w√ľrde bei seiner ;Mutter bleiben doch w√ľrde er es in sp√§teren Jahren seinem Bruder gleich tun?

Durch seine Zeit im Milit√§r hat Zordan vieles gesehen und geh√∂rt, was ihm viele √Ąngste nahm. Dennoch entwickelte sich auch mit der Zeit die Angst vor Krieg, weshalb er aus dem Dienst ausschied und weg von Dunkelbruch zog, weg von seiner Familie.

Als typischer Zwerg ist ein Anh√§nger von Clawis gewesen. Jedoch verehrt ihn nicht mehr so stark seit seiner Flucht aus Dunkelbruch. Nun betet er ihn nur noch an wenn er etwas Produziert oder baut. Im Moment verehrt er Ardemia mehr als alle anderen G√∂tter da sie f√ľr sein √úberleben und das seiner Familie wichtig ist. Ein wenig verehrt er auch Dal und Noldil weil die beiden etwas verk√∂rpern was er au√üerdem zum √úberleben braucht, den Handel mit seinen Erzeugnissen und die feste wo man Gesellschaftsspiele spielt.

Zordan verachtet inzwischen sinnlose Gewalt und Kriege, auch wenn er damals und ab und zu Heute noch damit zu tun hat. Von Politik allgemein h√§lt er nichts und verabscheut die L√ľgner und Hetzer. Pl√ľndern Brandschatzen und schlimmeres liegt in der Vergangenheit und er will damit so wenig wie m√∂glich damit zu tun haben.


Fähigkeiten

Durch seinen Großvater Dwain Schattenrabe hat Zordan sich viele Fähigkeiten angeeignet und gelernt. So brachte ihm der Großvater das Lesen und Schreiben bei was Zordan bis heute beherrscht, dies zwar nicht gut und nur einfache Texte. Auch lernte er von seinem Großvater das bändigen von Vögeln da dieser nicht wie andere Zwerge einen Beruf unter Tage antrat sonder ein Falkner wurde.
Durch die F√§higkeit etwas zu Lesen erfuhr Zordan auch etwas √ľber die Landwirtschaft an der Oberfl√§che. Sein Wissen stammt aus B√ľchern. Jedoch h√§tte dies nicht ausgereicht. Doch wie es der Zufall so wollte hatte er ein abendliches Betrinken in einer st√§dtischen Taverne. Geriet dort mit einem Menschen in eine Pr√ľgelei.

Dieser war Bauer und die beiden freundeten sich nach der Schl√§gerei an. Vom ihm erfuhr Zordan das restliche Wissen. Auch verdankt er einer Schl√§gerei sein Wissen √ľber das bedienen einer Armbrust und das Jagen.
Seine k√§mpferischen Erfahrungen verdankt er seinen Vater und dessen Erziehung. Schon fr√ľh zwang er Zordan mit Der Axt zu √ľben. Er dr√§ngte ihn auch eine Laufbahn als Soldat einzuschlagen. Zordan tat dies aus zu ehren seines Vater und wurde mit den Jahren ein respektabler Axtk√§mpfer.

Zordan ist gegen√ľber der Kunst nicht abgeneigt, jedoch z√§hlt f√ľr ihn unter Kunst nur das Schmieden. F√ľr Edelsteine oder gar Schmuck hat er wenig √ľbrig. Noch weniger Interesse zeigt er an Bildhauerei oder Malerei. Seine Intelligenz ist nicht gerade so hoch das er als Herrscher antreten k√∂nnte und ein Volk f√ľhren k√∂nnte, doch dumm ist er auch nicht. Er geh√∂rt zu der Mittelschicht.


Stärken und Schwächen

+ Ist mit der Falknerei vertraut
+ Ist mit der Landwirtschaft vertraut
+ Ist ein respektabler Axtkämpfer
+ Gutes Verh√§ltnis zu seiner Tochter und zu seinem J√ľngsten
+ Ist ein fortgeschrittener Armbrustsch√ľtze
+ ein fortgeschrittener Jäger

- ist auf einem Auge blind
- leicht reizbar wenn er betrunken ist
- schlecht auf jegliche Alben zu sprechen
- √úberbeh√ľtung seiner Kinder
- Schlechtes Verhältnis zu seinem Erstgeborenen


Reiserucksack

Kleidung:
Ein wei√ües, schlichtes Baumwollhemd mit Schn√ľren am V-Auschnitt. Eine hellbraune Hose und dunkelbraune Stulpenstiefel. √úber der ganzen Kleidung tr√§gt er einen dunkelrotbraunen Gambeson mit Schn√ľren und eingearbeiteter Halterung f√ľr eine Waffe auf dem R√ľcken.

Waffen:
Eine Zweih√§nder Doppelaxt, welche er auf dem R√ľcken tr√§g. Ein Beil und einen Dolch jeweils am G√ľrtel.
Sonstiges:
Seine Geldbörse, Feuersteine


Lebenslauf

Elternhaus & Kindheit

Zordan wuchs als Erstgeborener Sohn von Helga Schattenrabe und Bombier Schattenrabe auf. Seine Mutter Helga √ľbernahm den gr√∂√üten Teil seiner Erziehung bis sie Zordans Bruder bekam. Da Bombier eher in Tavernen seine Zeit verbrachte war Helga mit zwei Kindern √ľberfordert. Da schritt Dwain Schattenrabe ein und nahm seinen Enkel zu sich mit an die Oberfl√§che. Der Abschied von seiner Mutter fiel ihm schwer und damals verfluchte er den alten Zwerg der ihn von heute auf Morgen seiner Mutter entrissen hatte . Ab seinen f√ľnften Lebensjahr an 12 Jahre bei seinem Gro√üvater. Das erste Jahre waren f√ľr beide nicht leicht, da Zordan immer wieder versuchte zu seiner Mutter zur√ľck zu kommen. Dwain war streng mit dem Jungen und vereitelte fast jeden Fluchtversuch. Es brauchte ein Jahr bis der Gro√üvater den jungen davon √ľberzeugen konnte das es ihm hier besser ergeht als in seiner Familie. Mit der Zeit brachte der Gro√üvater Zordan das Lesen und Schreiben bei so gut er konnte. Auch band er den Jungen schon recht fr√ľh in seinen Beruf als Falkner ein. Allm√§hlich f√ľhlte sich Zordan wohl bei seinem Gro√üvater und half ihm wo er nur konnte. Dwain erz√§hlte dem Jungen gerne Geschichten und Legenden von den Zwergen.


Das Erwachsenwerden

In dem Jahr als Zordan 17 Jahre alt wurde, geschah etwas mit dem keiner der beiden gerechnet hatte. Bombier tauchte auf und forderte seinen Sohn zur√ľck. Sein Gro√üvater versuchte alles um seinen Sohn von dem er seit langen keine gute Meinung mehr hatte, zu bes√§nftigen. Doch Bombier drohte mit der Axt dem alten Zwerg. Dieser lies sich nicht davon ab bringen und weigerte sich weiter den Jungen heraus zu r√ľcken. Da erhob Bombier seine Axt und griff seinen Vater an. Doch bevor die Situation eskalierte kam Zordan hervor und erkl√§rte sich freiwillig mit dem Vater zu gehen. Die n√§chsten Jahre lernte Zordan das Kriegshandwerk. So auch den Umgang mit der Axt die er sehr gut beherrscht. Einige Jahre diente er gemeinsam mit seinem Vater in dem Zwergen Heer doch quittierte er recht bald den Dienst und machte sich auf die Reise nach Dunkelerz, weg von dem Krieg.
In Dunkelerz verbrachte er einige Jahre und fand seine Frau, welche er bald darauf heiratet. Sie zogen weg von Dunkelfelz und kauften ein St√ľck Land nahe der Zwergenpforte. Dort baute er ein kleines Geh√∂ft auf und lebte da seit dem. Die beiden bekamen drei Kinder. Zordans Tochter ist Schmiedin, sein √§ltester Sohn hat sich der Armee angeschlossen. Sein J√ľngster lebt noch bei ihm und seiner Frau.
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Re: Zordan Schattenrabe

#2

Beitragvon JEELEN » Sa 17. Jun 2017, 17:09

Huhu Leviathan,

bei dem Charakterbogen Deines Zwerges Zordan Schattenrabe und seinem Verhältnis zu den Alben, musste ich lachen. Typisch Zwerg, fiel mir dazu ein und genau so soll es ja auch sein :)

F√ľr mich pers√∂nlich sind Zwerge:
klein mit extremer Bartwuchs, meist ernst, geduldig, kampferprobt, raubeinig, trinkfest, haben einen derben Humor, sind aufrecht und direkt und sind zudem handwerklich begabt.

Dein Zordan ist durch und durch ein Zwerg, bis auf seine Frisur ;) gg aber auch die gefällt mir sehr gut :tiptop:

Auch dass er gerade heraus ist, keiner Schl√§gerei abgeneigt ist, aber dennoch mit dem Kontrahent danach ein Bier trinken w√ľrde, zeigt mir, dass er ein waschechter Zwerg ist. :)


Eine Anmerkung von mir, Du schreibst, er beherrscht die Falknerei und das als Zwerg :D außergewöhnlich und warum auch nicht?

Da aber f√ľr Menschen schon die meisten gro√üen Raubv√∂gel eine wirkliche Gr√∂√üe haben, w√§re es w√ľnschenswert, wenn Du dazu schreiben k√∂nntest, ob er sich vielleicht auf kleinere Raubv√∂gel spezialisiert hat und welche Art das w√§re.

So hätte man eine genauere Vorstellung von Zordan als Falkner. Mit einem Adler auf dem Arm, kann ich ihn mir schlecht vorstellen, mit einem kleinen Falken schon :)

Ansonsten finde ich Deinen Zwerg einfach topp :tiptop:

Liebe Gr√ľ√üe

Jeelen :) :) :)
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