Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Pavo Louis Vertlaire [Goblin/Souvagner]

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Pavo Louis Vertlaire [Goblin/Souvagner]

#1

Beitrag von Pavo » So 25. Dez 2016, 02:16

Kurzinfo Pavo Dinkar

Name: Pavo
Volk: Goblin
Alter: 32 Jahre
GrĂ¶ĂŸe: 108 cm
Statur: stÀmmig
Besondere Kennzeichen: rechtes Auge fehlt, rechte GesichtshÀlfte vernarbt
ehemaliger Beruf: ehemals Priester (Priester des Ainuwar), Bereich Medizin und Heiler
jetziger Beruf: Mediziner, Heiler, Alchemist, Giftmischer und selbsternannter Forscher
Herkunft: Riano - Hauptstadt des goblinischen Reichs
Derzeitiger Wohnort: Shohiro
Familienstand: ledig
Sprachen: Asameisch & Rakshanisch

ehemaliger Clan: Dinkar (Clanmitgliedschaft abgelegt, da Priester)
Yar-Dinkar-Clan: Osari
Khan: Ambu

Aussehen
Pavo ist ein 32 Jahre alter Goblin. Mit einer KörpergrĂ¶ĂŸe von 108 cm ist Pavo durchschnittlich groß fĂŒr einen Goblin. Pavo hat eine etwas stĂ€mmige Statur, da er sich von Natur nicht gerne sportlich betĂ€tigt und auch nicht gerne körperlich schwer arbeitet.

Ein besonderes Merkmal an ihm sind seine einst stahlblauen Augen und seine sehr helle Haut. Mittlerweile jedoch fehlt ihm das rechte Auge und seine rechte GesichtshĂ€lfte ist von Narben gezeichnet. Seine Haare waren einst schwarz, mittlerweile sind sie ĂŒberwiegend grau.

Link:

http://vignette1.wikia.nocookie.net/dra ... 0615101048

http://static.giantbomb.com/uploads/ori ... lysion.png


Charakter und MentalitÀt

Pavo ist auf den ersten Blick ein alter, freundlicher, und sympathischer Goblin. Der ehemalige Priester Ainuwars kann sehr gut zuhören, tatsĂ€chliches VerstĂ€ndnis fĂŒr sein GegenĂŒber aufbringen oder es gekonnt heucheln.

Pavo bezeichnet sich selbst gerne als Kriegs-Mediziner. Sein medizinisches Wissen und seine FĂ€higkeiten als Heiler entscheiden ĂŒber das Wohl seines "Clans", der Bande der Geister. Dabei hĂ€lt sich Pavo allerdings etwa nicht an einen allgemein gĂŒltigen Eid. Er nutzt all seine FĂ€higkeiten, egal wodurch er sie erworben hat. Sein Wohlwollen gilt vorwiegend der eigenen Bande, der er angehört.

Wenn ein Außenstehender seine Dienste in Anspruch nehmen möchte, ist Pavo Goblin genug sich seine Dienste teuer bezahlen lassen. Falls er es ĂŒberhaupt in Betracht zieht jemand Fremdes zu untersuchen oder zu behandeln.

Pavo ist und war stets ein loyaler Heiler und Mediziner der Geister. FĂŒr seine Bande wendet er seine FĂ€higkeiten allerdings auch genau gegenteilig an. So stellt er fĂŒr seine Kameraden Gifte her und geht in seinem Labor ungehindert seiner Forschung nach.

Obwohl Goblins ein schneller Verstand gemein ist, ist Pavo selbst fĂŒr goblinische VerhĂ€ltnisse schnell. Er ist permanent mit Studien, Forschungen, Beobachtungen und Berechnungen beschĂ€ftigt, seine GedankensprĂŒnge und permanenten SelbstgesprĂ€che sind fĂŒr andere kaum nachvollziehbar.

Pavo verteidigt stets sein Handeln als Heiler, auch wenn er sich moralisch bis zur Gegenwart fragwĂŒrdig nach allgemeingĂŒltiger Meinung verhĂ€lt.

Pavo hat prinzipiell eine pragmatische Weltanschauung. FĂŒr ihn heiligt der Zweck die Mittel, selbst wenn seine Aktionen brutal werden mĂŒssen. So ist es fĂŒr ihn gleich, ob man jemandem hilft indem man ihn heilt oder dessen Peiniger umbringt. Auch in seiner Forschungsarbeit beeindruckt Pavo mit geradezu kalter RĂŒcksichtslosigkeit. Gefangene sind Probanden und diese sind fĂŒr ihn nur noch Dinge, Forschungsobjekte. Schließlich zĂ€hlt fĂŒr Pavo nur das Ergebnis seiner Arbeit.


Glaube:

Leitsatz:
Den Tod zu hintergehen ist eine FÀhigkeit die von einem Goblin-Heiler erlangt werden muss. Ich sehe unsere kurze Lebensspanne als persönliche Kampfansage der Götter an unser Genie!

Trotz seiner Überzeugung verehrt Pavo nach wie vor Gott Ainuwar „das UnergrĂŒndliche“, den Gott der Zeit, des Geistes und des Todes.


FĂ€higkeiten:
Guter Heiler und Arzt
Guter Alchemist, Giftmischer
VerfĂŒgt ĂŒber ausgezeichnete Folterkenntnisse


StÀrken und SchwÀchen

StÀrken:
Risikofreudig was seine Forschung anbelangt
Auf vielen Wissensgebieten gebildet, hat eine gute Allgemeinbildung
Treu und loyal Freunden gegenĂŒber
Logisch aber mit dem Fehlen jeder Moral
Hat mit Gefangenen und Probanden kein Mitleid
Hohe Reizschwelle
Guter Zuhörer
Neugier
Skrupellos
Ehrgeizig

SchwÀchen:
EingeschrÀnkte Sicht durch das fehlende, rechte Auge
Absolut Nachtblind, kann im Dunklen nichts sehen
Körperlich schwach
Gelegentliche Zerstreutheit
fĂŒrchtet das Alleinsein/kann nicht gut allein sein


Reiserucksack

Kleidung:
Hemd
Robe
Lederhose
Lederstiefel

Waffen:
Dolch

Sonstiges:
Proviant
Wasserflasche
Diverse HeiltrÀnke und Gifte
Eine Pflanzentrommel zum Sammeln von seltenen Pflanzen
Ein Herbarium

Tasche mit Hilfsmitteln zur Heilung und Wundversorgung:
Skalpell
Verbandsmaterial
Nadel, Faden
Desinfektionsmittel (Alkohol)


Lebenslauf

Elternhaus & Kindheit

Pavo ist ein hellhÀutiger, blauÀugiger Goblin, welcher in der Hauptstadt der Goblinreichs geboren wurde und aufgewachsen ist. Pavo wuchs mit seiner Schwester Perlini gemeinsam bei seinen Eltern Wrada (Mutter) und Pinak (Vater) auf. Seine Mutter Wrada und sein Vater Pinak verdienten als Finanzbeamte ihr Geld.

Im Alter von fĂŒnf Jahren verließ er seine Familie um sich ganz den Glauben an Ainuwar hinzugeben. Schon frĂŒh interessierte er sich fĂŒr die Welt und ihre Lebewesen. Er war von der Frage fasziniert, woher der Lebensfunke der Lebewesen stammte, wie man ihn erhalten konnte bei Krankheit und Siechtum oder wie man solches Unbill vermeiden konnte.

In dem Reich der Goblins ĂŒbernahmen die Priester die Sorge fĂŒr die Kranken. Da Medizin und Heilkunst bei Goblins in die HĂ€nde der Priester gehört, schloss sich Pavo der Priesterschaft Ainuwars an. Fortan lebte der Goblin im Tempel Ainuwars, einem der drei riesigen Tempelanlagen der Stadt Riano und widmete sich seiner Ausbildung zum Heiler und Mediziner.


Das Erwachsenwerden

Pavo war ein gelehriger SchĂŒler und brachte es als Heiler und Mediziner zu einem guten Ruf. Der Goblin liebte schon immer das Mystische. Durch seine Kenntnis von der Beeinflussung des Lebens wie Lebenserhalt, fragte sich Pavo spĂ€ter welche Ergebnisse seine Forschung liefern wĂŒrden, wenn man nicht nur den Lebenserhalt erforschte und dokumentierte, sondern auch das Ableben.

Nicht nur die Forschung von Ursache und Wirkung ausgewĂ€hlter Substanzen, vor allem die Chirurgie brachte ihm dabei zahlreiche Erkenntnisse. Mit ihr sollten die Verwundeten der zahllosen Kriege und ScharmĂŒtzel verarztet werden. Zur VerfĂŒgung standen hierfĂŒr die stumpfen SĂ€gen, Zangen und Messer, mit der die Verletzten verarztet wurden.
Die priesterliche Heilkunst basierte zudem auf KrÀuterheilkunde. Doch gab es in der Umgebung nicht alle benötigten Pflanzen. Aus diesem Grund kultivieren die Priester in den GÀrten ihrer Tempel einheimische wie auch exotische Heilpflanzen mit denen Pavo zusÀtzlich experimentierte.

Pavo glaubte, dass sich jeder Aufstieg langsam erarbeitet werden mĂŒsste durch entsprechende wenn auch verbotene Forschung. Man konnte in seinen Augen erst dann eine außerordentliche Heilkunst beherrschen, wenn man alle Facetten des Lebens erforschte. Dazu zĂ€hlten nicht nur die heilende Wirkung von Stoffen, Medikamente und medizinische Anwendungen, sondern auch vernichtende Anwendung.

Pavo war immer auf der Suche nach grĂ¶ĂŸerer Macht was seine HeilfĂ€higkeiten anging.

Er fĂŒrchtete nichts mehr, als die FĂ€higkeiten zu verlieren, die er sich bereits offiziell wie auch heimlich, widerrechtlich angeeignet hatte.
Gleichzeitig war er geradezu davon besessen die kurze Lebensspanne der Goblins durch medizinische Forschung beenden zu können und sich selbst wie auch jedem anderen Goblin ein langes Leben schenken zu können.

Er hatte fĂŒr die RitualgesĂ€nge und Beschwörungen der anderen Priester nicht viel ĂŒbrig und versuchte, die Auswirkungen eines Rituals oder eines Talismans rational zu erklĂ€ren, was ihn bei manchen BrĂŒdern nicht gerade beliebt machte.

Pavo wurde zu dieser Zeit ein Verfechter der unnatĂŒrlichen Aspekte und Anwendungen der priesterlichen Medizin. Sein höchstes Forschungsziel war es irgendwann vorhandenes Goblinleben unendlich erhalten zu können. Vorzugsweise natĂŒrlich erst mal sein eigenes.

Seine Art zu heilen und seine Versuche den Tod zu hintergehen, fielen irgendwann auch seinen Priesterkollegen auf. Pavos Beteuerungen dies nur zum Wohle aller Goblins getan zu haben, schĂŒtzte ihn jedoch nicht vor der Verurteilung der anderen Priester.

Um sich seiner Strafe zu entziehen, flĂŒchtete Pavo in einer Nacht- und Nebelaktion mit seinen Aufzeichnungen. In seinen Augen sind seine Priester- und Heilerkollegen bis heute Ă€ngstliche Spießer die nicht ĂŒber den Tellerrand der Forschung hinausschauen wollen und können.

FĂŒr den Goblin gab es nur eine sichere ZufluchtsstĂ€tte und zwar das Gebiet der Handelsallianz.
Dort schloss er sich einer kleinen Gruppe Gesetzloser, namens "die Geister" an.


GegenwÀrtige Situation

Pavo arbeitet nach wie vor fĂŒr die Gruppe der Geister. In den Haus, dass sich die Bande in Shohiro eingerichtet hat, hat Pavo den zweiten Keller zu seinem persönlichen Forschungslabor ausgebaut. Den ersten Keller nutzt er als Arzt- und Heilerpraxis.


****
Zuletzt geÀndert von Pavo am Di 28. Feb 2017, 16:34, insgesamt 5-mal geÀndert.


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Die fleißige Feder in Bronze

Re: Pavo [Goblin]

#3

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Do 26. Apr 2018, 10:49

Charbogen-ErgÀnzung:

Ernennung zum Fantome und EinbĂŒrgerung - Pavo Louis Vertlaire 26.04.203 n.d.A.:

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