Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Jaro Ballivòr [Frostalb]

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Jaro Ballivòr

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Jaro Ballivòr [Frostalb]

#1

Beitrag von Jaro Ballivòr » Mo 6. Mär 2017, 21:42

Jaro Ballivòr

Kurzinfo
Name: Jaro Ballivòr (noch kein zweiter Vorname, da nicht volljährig)
Volk: lebt als Frostalb bei den Lichtalben. Seine Eltern sind Lichtalben
Fraktion: Die Ordnung
Alter: 14
Größe: 1,40 m
Statur: drahtig und schlank aber kräftiger als viele Gleichaltrige
Beruf: lernender Handwerker; Handel mit den Zwergen; Bau von astronomischen Geräten
Herkunft: Siedlung Calorod (der strahlende Berg) südlich von Falathri
Derzeitiger Wohnort: ebenda; in der Nähe befindet sich ein Zugang zum Straßennetz der Zwerge. Die Grenzlinie zum von den Rakshanern besetzten Gebiet ist weit genug entfernt, um ein sicheres Leben zu ermöglichen, jedoch nah genug, dass die Gegend bereits durch Grenzsteine geschützt ist.
Familienstand: ledig
Sprachen: Asameisch
Familie: Baldur Ferin Ballivòr (Vater) und Alienor Thalorn Ballivòr (Mutter)

Aussehen
Jaro wirkt eher unscheinbar. Ändern wird sich das vermutlich, wenn er herangewachsen ist, da er durch seine frostalbischen Gene größer werden wird als die meisten Lichtalben. Durch die vegetarische Ernährung ist er wie diese aber grundsätzlich eher schmächtig. Sein Gesicht ist ebenmäßig und weich. Haut und Haar sind sehr bleich, seine Augen von strahlendem Blau. Er hat die typischen Spitzohren und trägt sein Haar meist zu einem lockeren Zopf geflochten. Dies hat eher pragmatische als ästhetische Gründe. Das Haar ist sehr fein, sodass sich immer ein paar Strähnen aus dem Zopf lösen, der ihm bis zwischen die Schulterblätter reicht. Er trägt immer Kleidung aus gebleichten Leinen. Schmuck trägt er nie, mit Ausnahme des Dunkelsteines, den er momentan noch für einen Talisman Orils hält (sein Vater hält ihn noch nicht für alt genug, um die ganze Wahrheit zu erfahren; am liebsten würde er bis zu Jaros Volljährigkeit (20 Jahre) damit warten).

Charakter und Mentalität
In seinem Verhalten zeigt sich der Frostalb in ihm vor allen Dingen durch die Wortkargheit. Durch seinen Beruf und die zurückgezogenen Lebensweise der Familie, hat er aber generell wenig soziale Kontakte und wenn, meist auf einer sachlichen Ebene, sodass er nicht als ungewöhnlich auffällt. Wie seine Eltern glaubt er an Oril und betet mit ihnen einmal täglich an einem kleinen Altar im Esszimmer. Seine Familie glaubt an die Vereinigung der Gegensätze im Sternenhimmel und die Harmonie nach dem Ende des Kampfes zwischen Malgorion und Oril und ist daher grundsätzlich eher friedlich eingestellt. Im Falle eines Konfliktes, würden sie sich trotz allem auf die Seite der Lichtalben stellen.
Jaro interessiert sich nicht für Schmuck und Ästhetik, er ist allerdings sehr akribisch und perfektionistisch, sodass seine handwerklichen Erzeugnisse den hohen Ansprüchen der Lichtalben mehr als genügen. Sein Lieblingsort ist eine kleine Höhle am Meer, wo er oft die Einsamkeit sucht.

Fähigkeiten
Jaro arbeitet mit seinen Eltern gemeinsam als Handwerker und im Handel mit den Zwergen. Dieser Beruf wurde über die Generationen in der Familie seines Vaters Baldur weitergegeben. Baldur verwertet die meisten Linsen gleich selber und unterweist Jaro in der Technologie des astronomischen Gerätebaus. Auch die Verarbeitung von Erz und Gestein ist der Familie geläufig. Jaro hat keinerlei Erfahrung im Kampf, jedoch verfügt er über die typische scharfe Sehstärke der Frostalben und ist sehr ausdauernd. Lesen und Schreiben kann er bedingt. Alles, was er weiß, hat er von seinen Eltern gelernt.

Stärken und Schwächen
Stärken:
- Im Vergleich zu vielen Lichtalben ist er aufgrund seiner Gene kräftiger
- Jaro ist fleißig, effizient und akribisch
- Er hat eine gute Beobachtungsgabe und lernt schnell
Schwächen:
- Jaro ist wärmeemfpindlich und muss zumindest im Sommer immer den Dunkelstein tragen (Frostalb)
- Er ist in sich gekehrt und wortkarg (Frostalb)
- Jaro schließt nur schwer soziale Kontakte (Frostalb)
- Jaros Bildung beschränkt sich auf sein Handwerk und den Umgang mit den Zwergen

Reiserucksack
Jaro ist aktuell noch nicht auf Reisen.

Lebenslauf
Elternhaus & Kindheit
Jaro wurde als Frostalb geboren (wenn auch nicht reinrassig), obwohl seine Eltern Alienor und Baldur beide Lichtalben sind. In der Familie des Vaters wurde das Wissen über die vermischten Gene seit je her weitergegeben. Sein frostalbischer Vorfahre hatte sich in eine Lichtalbe verliebt und mit ihr ein Kind bekommen. Als es aufflog, verhalf er den beiden zur Flucht und überreichte der Frau seine Dunkelsteinhalskette. Die Kette solle von nun an von Generation zu Generation weitergeben werden, falls je ein frostalbischer Nachkomme geboren werde. Während sich die Frau mit dem Kind in Avinar niederließ, wurde er Opfer des grausamen Rechtssystems der Frostalben. Genaueres über seine Identität ist in der Familie nicht bekannt. Ebenso wenig ist man sich über den tatsächlichen Wert des Dunkelsteins bewusst.
Als Jaro mit schwachem Kreislauf geboren wurde, wusste sein Vater sofort Bescheid. Das Neugeborene schwebte in großer Lebensgefahr und wäre ohne den Stein direkt der Wärme des Sommers erlegen. Die Mutter war bis zu diesem Augenblick unwissend über ihren eigenen Blutstatus, doch auch in ihr hatten frostalbische Gene gesteckt. Der Vater erklärte ihr alles in Ruhe und sie nahm es mit Gefasstheit auf, doch als sie sprach, war ihre Stimme voll Furcht: „Niemand darf es je erfahren. Das wäre sein Tod!“
Es war klar: je nachdem in welche Hände die Information um Jaros Sein fiel, er würde entweder als Gefahr oder als Waffe gesehen. Die beiden Eltern waren angespannt ob Jaros Entwicklung: würden deutliche Charakterzüge der Frostalben bei ihm auftreten? Sie nannten ihn „Jaro“, was „Licht in der Nacht“ bedeutet und gaben ihm damit ihre Hoffnung für sein Leben mit: zum einen, dass er nie in die Dunkelheit verbannt sein müsste, wie das Volk der Frostalben, zum anderen sahen sie in ihm ein Zeichen, dass die angestrebte Harmonie der Gegensätze Dunkelheit und Licht nicht bloße Illusion war.
Jaro wuchs behütet auf. Die Vorfahren väterlicherseits hatten bereits alles in die Wege geleitet, für den Fall dieses Ereignis trete ein: ein Haus in einem kleinen Ort nahe einer der unterirdischen Handelsstraßen, von den anderen Häusern nicht zu unterscheiden: große Fenster, ein Lichthof und ein Brunnen, doch mit einem großen ausgebauten Keller und einigen versteckten schattigen Nischen im Garten; der Beruf des Handwerkers und Handelsmannes, der viel Zeit in den unterirdischen Straßen unterwegs verbringt und eben der Stein. Damit Jaro ihn als Kind nicht verlor, anderen zeigte oder öffentlich damit spielte, hatten seine Kleider immer versteckte Taschen, an denen die Mutter oder der Vater den Stein verstecken konnten. Im Alter von 12 überreichten sie Jaro den Stein als Halskette. Er sei ein Talisman Orils, der ihn beschützen solle. Nach Vorgabe der Eltern trägt Jaro den Stein immer versteckt direkt auf der Haut. Er betrachtet ihn als ein Geschenk von Oril selbst und hütet ihn daher gewissenhaft.

Das Erwachsenwerden
Jaro ist gerade mitten im Erwachsenwerden. Er wächst in letzter Zeit schneller und wird muskulöser.

Gegenwärtige Situation
Der unterirdische Pfad hat sich neben dem Handelsweg auch noch zu einem wichtigen Informationszweig im Kampf gegen das Chaos entwickelt. Die Händler gewinnen daher immer mehr Bedeutung als Boten im Austausch mit den Zwergen. Sein Vater sieht mit Sorge, wie seine Heimat ein steigendes Interesse in hohen Kreisen der Lichtalben weckt. Auf der einen Seite hat er Jaro noch immer nicht über dessen Identität eingeweiht und fürchtet, den geeigneten Moment zu verpassen, auf der anderen Seite fürchtet er, dass die Magier seine wahre Natur erkennen und ihn verbannen oder schlimmer: töten könnten. Jaro selbst empfindet die Aufmerksamkeit ebenfalls als unangenehm; die frostalbische Skepsis gegenüber Fremden bildet sich dadurch verstärkt in ihm aus.

Zuletzt geändert von Jaro Ballivòr am Di 7. Mär 2017, 11:44, insgesamt 1-mal geändert.
~ Die größte Offenbarung ist die Stille ~

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Re: Jaro Ballivòr [Frostalb]

#2

Beitrag von Jaro Ballivòr » Fr 8. Sep 2017, 09:44

Charbogen-Ergänzung:

Wie Jaro zum Ziegenwandler wurde...
Es war der 06.09. im Jahre 202 n.d.A. Auf dem Rückweg von einem Abenteuer im Waldalbenreich änderte sich Jaros Leben nachhaltig. Durch eine Verkettung wahrlich mystischer Umstände, geriet der Frostalb in ein Zwiegespräch der Gottheiten Ardemia und Rakshor und, obwohl er um Unauffälligkeit bedacht war, wurde ihm schließlich die Aufmerksamkeit der beiden zuteil. Der Rosendämon Dimicus, ebenfalls zugegen, bat die Mutter Ardemia großzügig darum, Jaro den ursrprünglich für ihn angedachten Segen zu schenken. Jaro versuchte verschüchtert abzuwinken, doch die Göttin zweifelte daran, dass es ihm an nichts fehle, wo er als Frostalb doch in relativ warmen Gefilden lebte. So beging Jaro in dem Glauben, vor einer Göttin keine Geheimnisse haben zu können, einen folgenschweren Fehler: er zeigte ihr seinen Dunkelstein. Rakshor, der sich zunächst still im Hintergrund gehalten hatte, sah dies und zerdrückte den Stein aus purer Boshaftigkeit zu Staub.
Da stand er nun zwischen zwei Göttern, unfähig etwas zu sagen oder zu tun und seiner Lebensversicherung beraubt, für die seine Familie schon so viel geleistet hatte. Was sollte er nun tun? Musste er in den Norden ziehen, ein fremdes Land, weg von allem, das er kannte?
Doch Ardemia bat ihm voller Güte noch immer ihren Segen an. Sie fragte Jaro nach einer Tierart, die nicht in Eis und Schnee lebt und ohne zu wissen, auf was die Mutter abzielte, nannte der Frostalb die kandorische Bergziege, jene Tierart, mit der er von der Kindheit an so viel Zeit verbracht und in deren Nähe er sich schon immer so wohl gefühlt hatte.
Und so geschah es: Ardemia gab Jaro die Gabe, seine Gestalt zu wandeln, sodass er wann immer das Klima es verlangte, in den Körper einer Bergziege schlüpfen und sich vor dem Hitzetod retten konnte.
Dennoch wies sie ihn darauf hin, dass er auch alle Nachteile der Gestaltwandlung würde tragen müssen und bleibende Veränderungen eintreten würden, bliebe er zu lange in seiner tierischen Gestalt.
~ Die größte Offenbarung ist die Stille ~

Laotse

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