Jaro Ballivòr [Frostalb]

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Jaro Ballivòr
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Volk: Lichtalben
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Chronist in Bronze Die flei√üige Feder in Bronze Schl√ľsselloch

Jaro Ballivòr [Frostalb]

#1

Beitragvon Jaro Balliv√≤r » Mo 6. M√§r 2017, 21:42

Jaro Ballivòr

Kurzinfo
Name: Jaro Ballivòr (noch kein zweiter Vorname, da nicht volljährig)
Volk: lebt als Frostalb bei den Lichtalben. Seine Eltern sind Lichtalben
Fraktion: Die Ordnung
Alter: 14
Größe: 1,40 m
Statur: drahtig und schlank aber kräftiger als viele Gleichaltrige
Beruf: lernender Handwerker; Handel mit den Zwergen; Bau von astronomischen Geräten
Herkunft: Siedlung Calorod (der strahlende Berg) s√ľdlich von Falathri
Derzeitiger Wohnort: ebenda; in der N√§he befindet sich ein Zugang zum Stra√üennetz der Zwerge. Die Grenzlinie zum von den Rakshanern besetzten Gebiet ist weit genug entfernt, um ein sicheres Leben zu erm√∂glichen, jedoch nah genug, dass die Gegend bereits durch Grenzsteine gesch√ľtzt ist.
Familienstand: ledig
Sprachen: Asameisch
Familie: Baldur Ferin Ballivòr (Vater) und Alienor Thalorn Ballivòr (Mutter)

Aussehen
Jaro wirkt eher unscheinbar. √Ąndern wird sich das vermutlich, wenn er herangewachsen ist, da er durch seine frostalbischen Gene gr√∂√üer werden wird als die meisten Lichtalben. Durch die vegetarische Ern√§hrung ist er wie diese aber grunds√§tzlich eher schm√§chtig. Sein Gesicht ist ebenm√§√üig und weich. Haut und Haar sind sehr bleich, seine Augen von strahlendem Blau. Er hat die typischen Spitzohren und tr√§gt sein Haar meist zu einem lockeren Zopf geflochten. Dies hat eher pragmatische als √§sthetische Gr√ľnde. Das Haar ist sehr fein, sodass sich immer ein paar Str√§hnen aus dem Zopf l√∂sen, der ihm bis zwischen die Schulterbl√§tter reicht. Er tr√§gt immer Kleidung aus gebleichten Leinen. Schmuck tr√§gt er nie, mit Ausnahme des Dunkelsteines, den er momentan noch f√ľr einen Talisman Orils h√§lt (sein Vater h√§lt ihn noch nicht f√ľr alt genug, um die ganze Wahrheit zu erfahren; am liebsten w√ľrde er bis zu Jaros Vollj√§hrigkeit (20 Jahre) damit warten).

Charakter und Mentalität
In seinem Verhalten zeigt sich der Frostalb in ihm vor allen Dingen durch die Wortkargheit. Durch seinen Beruf und die zur√ľckgezogenen Lebensweise der Familie, hat er aber generell wenig soziale Kontakte und wenn, meist auf einer sachlichen Ebene, sodass er nicht als ungew√∂hnlich auff√§llt. Wie seine Eltern glaubt er an Oril und betet mit ihnen einmal t√§glich an einem kleinen Altar im Esszimmer. Seine Familie glaubt an die Vereinigung der Gegens√§tze im Sternenhimmel und die Harmonie nach dem Ende des Kampfes zwischen Malgorion und Oril und ist daher grunds√§tzlich eher friedlich eingestellt. Im Falle eines Konfliktes, w√ľrden sie sich trotz allem auf die Seite der Lichtalben stellen.
Jaro interessiert sich nicht f√ľr Schmuck und √Ąsthetik, er ist allerdings sehr akribisch und perfektionistisch, sodass seine handwerklichen Erzeugnisse den hohen Anspr√ľchen der Lichtalben mehr als gen√ľgen. Sein Lieblingsort ist eine kleine H√∂hle am Meer, wo er oft die Einsamkeit sucht.

Fähigkeiten
Jaro arbeitet mit seinen Eltern gemeinsam als Handwerker und im Handel mit den Zwergen. Dieser Beruf wurde √ľber die Generationen in der Familie seines Vaters Baldur weitergegeben. Baldur verwertet die meisten Linsen gleich selber und unterweist Jaro in der Technologie des astronomischen Ger√§tebaus. Auch die Verarbeitung von Erz und Gestein ist der Familie gel√§ufig. Jaro hat keinerlei Erfahrung im Kampf, jedoch verf√ľgt er √ľber die typische scharfe Sehst√§rke der Frostalben und ist sehr ausdauernd. Lesen und Schreiben kann er bedingt. Alles, was er wei√ü, hat er von seinen Eltern gelernt.

Stärken und Schwächen
Stärken:
- Im Vergleich zu vielen Lichtalben ist er aufgrund seiner Gene kräftiger
- Jaro ist fleißig, effizient und akribisch
- Er hat eine gute Beobachtungsgabe und lernt schnell
Schwächen:
- Jaro ist wärmeemfpindlich und muss zumindest im Sommer immer den Dunkelstein tragen (Frostalb)
- Er ist in sich gekehrt und wortkarg (Frostalb)
- Jaro schließt nur schwer soziale Kontakte (Frostalb)
- Jaros Bildung beschränkt sich auf sein Handwerk und den Umgang mit den Zwergen

Reiserucksack
Jaro ist aktuell noch nicht auf Reisen.

Lebenslauf
Elternhaus & Kindheit
Jaro wurde als Frostalb geboren (wenn auch nicht reinrassig), obwohl seine Eltern Alienor und Baldur beide Lichtalben sind. In der Familie des Vaters wurde das Wissen √ľber die vermischten Gene seit je her weitergegeben. Sein frostalbischer Vorfahre hatte sich in eine Lichtalbe verliebt und mit ihr ein Kind bekommen. Als es aufflog, verhalf er den beiden zur Flucht und √ľberreichte der Frau seine Dunkelsteinhalskette. Die Kette solle von nun an von Generation zu Generation weitergeben werden, falls je ein frostalbischer Nachkomme geboren werde. W√§hrend sich die Frau mit dem Kind in Avinar niederlie√ü, wurde er Opfer des grausamen Rechtssystems der Frostalben. Genaueres √ľber seine Identit√§t ist in der Familie nicht bekannt. Ebenso wenig ist man sich √ľber den tats√§chlichen Wert des Dunkelsteins bewusst.
Als Jaro mit schwachem Kreislauf geboren wurde, wusste sein Vater sofort Bescheid. Das Neugeborene schwebte in gro√üer Lebensgefahr und w√§re ohne den Stein direkt der W√§rme des Sommers erlegen. Die Mutter war bis zu diesem Augenblick unwissend √ľber ihren eigenen Blutstatus, doch auch in ihr hatten frostalbische Gene gesteckt. Der Vater erkl√§rte ihr alles in Ruhe und sie nahm es mit Gefasstheit auf, doch als sie sprach, war ihre Stimme voll Furcht: ‚ÄěNiemand darf es je erfahren. Das w√§re sein Tod!‚Äú
Es war klar: je nachdem in welche H√§nde die Information um Jaros Sein fiel, er w√ľrde entweder als Gefahr oder als Waffe gesehen. Die beiden Eltern waren angespannt ob Jaros Entwicklung: w√ľrden deutliche Charakterz√ľge der Frostalben bei ihm auftreten? Sie nannten ihn ‚ÄěJaro‚Äú, was ‚ÄěLicht in der Nacht‚Äú bedeutet und gaben ihm damit ihre Hoffnung f√ľr sein Leben mit: zum einen, dass er nie in die Dunkelheit verbannt sein m√ľsste, wie das Volk der Frostalben, zum anderen sahen sie in ihm ein Zeichen, dass die angestrebte Harmonie der Gegens√§tze Dunkelheit und Licht nicht blo√üe Illusion war.
Jaro wuchs beh√ľtet auf. Die Vorfahren v√§terlicherseits hatten bereits alles in die Wege geleitet, f√ľr den Fall dieses Ereignis trete ein: ein Haus in einem kleinen Ort nahe einer der unterirdischen Handelsstra√üen, von den anderen H√§usern nicht zu unterscheiden: gro√üe Fenster, ein Lichthof und ein Brunnen, doch mit einem gro√üen ausgebauten Keller und einigen versteckten schattigen Nischen im Garten; der Beruf des Handwerkers und Handelsmannes, der viel Zeit in den unterirdischen Stra√üen unterwegs verbringt und eben der Stein. Damit Jaro ihn als Kind nicht verlor, anderen zeigte oder √∂ffentlich damit spielte, hatten seine Kleider immer versteckte Taschen, an denen die Mutter oder der Vater den Stein verstecken konnten. Im Alter von 12 √ľberreichten sie Jaro den Stein als Halskette. Er sei ein Talisman Orils, der ihn besch√ľtzen solle. Nach Vorgabe der Eltern tr√§gt Jaro den Stein immer versteckt direkt auf der Haut. Er betrachtet ihn als ein Geschenk von Oril selbst und h√ľtet ihn daher gewissenhaft.

Das Erwachsenwerden
Jaro ist gerade mitten im Erwachsenwerden. Er wächst in letzter Zeit schneller und wird muskulöser.

Gegenwärtige Situation
Der unterirdische Pfad hat sich neben dem Handelsweg auch noch zu einem wichtigen Informationszweig im Kampf gegen das Chaos entwickelt. Die H√§ndler gewinnen daher immer mehr Bedeutung als Boten im Austausch mit den Zwergen. Sein Vater sieht mit Sorge, wie seine Heimat ein steigendes Interesse in hohen Kreisen der Lichtalben weckt. Auf der einen Seite hat er Jaro noch immer nicht √ľber dessen Identit√§t eingeweiht und f√ľrchtet, den geeigneten Moment zu verpassen, auf der anderen Seite f√ľrchtet er, dass die Magier seine wahre Natur erkennen und ihn verbannen oder schlimmer: t√∂ten k√∂nnten. Jaro selbst empfindet die Aufmerksamkeit ebenfalls als unangenehm; die frostalbische Skepsis gegen√ľber Fremden bildet sich dadurch verst√§rkt in ihm aus.

Zuletzt geändert von Jaro Ballivòr am Di 7. Mär 2017, 11:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Jaro Ballivòr [Frostalb]

#2

Beitragvon Jaro Balliv√≤r » Fr 8. Sep 2017, 09:44

Charbogen-Ergänzung:

Wie Jaro zum Ziegenwandler wurde...
Es war der 06.09. im Jahre 202 n.d.A. Auf dem R√ľckweg von einem Abenteuer im Waldalbenreich √§nderte sich Jaros Leben nachhaltig. Durch eine Verkettung wahrlich mystischer Umst√§nde, geriet der Frostalb in ein Zwiegespr√§ch der Gottheiten Ardemia und Rakshor und, obwohl er um Unauff√§lligkeit bedacht war, wurde ihm schlie√ülich die Aufmerksamkeit der beiden zuteil. Der Rosend√§mon Dimicus, ebenfalls zugegen, bat die Mutter Ardemia gro√üz√ľgig darum, Jaro den ursrpr√ľnglich f√ľr ihn angedachten Segen zu schenken. Jaro versuchte versch√ľchtert abzuwinken, doch die G√∂ttin zweifelte daran, dass es ihm an nichts fehle, wo er als Frostalb doch in relativ warmen Gefilden lebte. So beging Jaro in dem Glauben, vor einer G√∂ttin keine Geheimnisse haben zu k√∂nnen, einen folgenschweren Fehler: er zeigte ihr seinen Dunkelstein. Rakshor, der sich zun√§chst still im Hintergrund gehalten hatte, sah dies und zerdr√ľckte den Stein aus purer Boshaftigkeit zu Staub.
Da stand er nun zwischen zwei G√∂ttern, unf√§hig etwas zu sagen oder zu tun und seiner Lebensversicherung beraubt, f√ľr die seine Familie schon so viel geleistet hatte. Was sollte er nun tun? Musste er in den Norden ziehen, ein fremdes Land, weg von allem, das er kannte?
Doch Ardemia bat ihm voller G√ľte noch immer ihren Segen an. Sie fragte Jaro nach einer Tierart, die nicht in Eis und Schnee lebt und ohne zu wissen, auf was die Mutter abzielte, nannte der Frostalb die kandorische Bergziege, jene Tierart, mit der er von der Kindheit an so viel Zeit verbracht und in deren N√§he er sich schon immer so wohl gef√ľhlt hatte.
Und so geschah es: Ardemia gab Jaro die Gabe, seine Gestalt zu wandeln, sodass er wann immer das Klima es verlangte, in den K√∂rper einer Bergziege schl√ľpfen und sich vor dem Hitzetod retten konnte.
Dennoch wies sie ihn darauf hin, dass er auch alle Nachteile der Gestaltwandlung w√ľrde tragen m√ľssen und bleibende Ver√§nderungen eintreten w√ľrden, bliebe er zu lange in seiner tierischen Gestalt.
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