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Urheberrecht und Copyrightverletzung

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Leopold von Ghena
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Urheberrecht und Copyrightverletzung

#1

Beitrag von Leopold von Ghena » Fr 12. Jun 2015, 10:44

Urheberrechtsverletzung


Ausschnitt von Wikipedia zum Thema Urherberrechtsverletzung
Eine Urheberrechtsverletzung ist ein Verstoß gegen die Urheberrechte. Gemeint ist damit in der Regel ein Verstoß gegen die im Urheberrechtsgesetz definierten Verwertungsrechte oder die Aneignung eines fremden Werkes unter eigenem Namen (Plagiat). Ein hĂ€ufiger Verstoß besteht in einer rechtswidrig hergestellten oder verbreiteten Kopie von urheberrechtlich geschĂŒtzten – meist elektronischen – Medien. Diese Kopien werden in Anlehnung an den jahrhundertealten Begriff Raubdruck hĂ€ufig Raubkopie genannt. Daneben existiert die umgangssprachliche Bezeichnung Schwarzkopie, gemeint ist jedoch die gegen das Urheberrecht verstoßende illegale Kopie. Bei den Medien kann es sich um Filme, MusikstĂŒcke, BĂŒcher, Computerprogramme, Datenbanken oder anderes urheberrechtlich geschĂŒtztes Material handeln. Dabei unterbleibt die Bezahlung des Urhebers oder des Rechteinhabers, die beim Kauf einer legalen Kopie erfolgt wĂ€re.

Andere Urheberrechtsverletzungen können zum Beispiel in der Änderung eines Werkes oder seines Titels liegen. Unberechtigte Bearbeitung oder Umgestaltung eines Werkes ist ebenfalls ein Verstoß gegen das Urheberrecht.

Geschichtlich ist die Urheberrechtsverletzung eine relativ neue Erscheinung, da das Urheberrecht erst seit einigen Jahrhunderten existiert und erst im 20. Jahrhundert die heutige jahrzehntelange Schutzdauer erreichte. Vorher waren z. B. das Abschreiben oder Nachdrucken von BĂŒchern, die Übernahme von Liedern eines SĂ€ngers durch die Allgemeinheit oder andere Musiker, die Ausgestaltung eines ErzĂ€hlstoffes durch diverse Autoren in unterschiedliche Richtungen etc. normale VorgĂ€nge. Eigentum bestand nur an den materiellen TrĂ€gern – z. B. an einem Buch als Gegenstand – nicht an den Inhalten. Allerdings wurden die Schutzrechte verschĂ€rft.

Durch neue Techniken nahmen die wirtschaftlichen Folgen von widerrechtlichen Kopien immer grĂ¶ĂŸere Dimensionen an. Besonders erwĂ€hnenswert ist dabei das seit den 1990er Jahren auch im privaten Umfeld leicht mögliche Kopieren digitalen Ausgangsmaterials, welches eine 1-zu-1-Kopie ohne weiteren QualitĂ€tsverlust mit geringem Zeit- und Materialaufwand erlaubt.
Aufgrund diverser VerstĂ¶ĂŸe in der Vergangenheit durch User, mit welchen nicht nur die entsprechenden Spieler, sondern auch wir als Betreiber uns strafbar machen, hier einige Hinweise zum Urheberrecht:

:pfeil: Nichts was im Internet herum flattert darf einfach kopiert und irgendwo eingefĂŒgt oder hochgeladen werden, egal ob Text oder Bild!

Das Copyright liegt immer beim Ersteller, egal ob er dies vermerkt hat oder nicht! FĂŒr frei verfĂŒgbare Sachen gibt es verschiedene andere Anlaufstellen die das CC Logo tragen, welches fĂŒr creative commons steht. Hier gibt es auch wieder abstufungen. Die Werke sind frei, jedoch will der eine Ersteller seinen Namen sehn, der andere noch einen Backlink haben, ect. Auch hier ist Vorsicht geboten!
Demnach sollte man davon ausgehen, dass alles was man findet erst mal unter Copyright steht. Man ist im ĂŒbrigen auch nicht verpflichtet hinter jeden Satz oder unter jedes Bild auf seiner Webseite ein Copyright vermerk zu machen. Es reicht einmal im Impressum oder ganz unten auf der Indexseite!


:pfeil: Auch so genannte "Änderungen" fallen unter das Copyright Gesetz!

Beispiel: Ich finde das Bild eines stattlichen Zwergenmannes im Internet. Nun nehme ich mir mein Grafikprogramm, schneide den Herrn aus seiner Umgebung aus, pinne ihn eine Fliege an und setze ihn in eine neue Landschaft. Ist das neue Bild nun meine? Nein, es ist nur eine VerÀnderung und stellt auch eine Copyrightverletung dar!


:pfeil: Was mache ich aber dann, wenn mir etwas gefÀllt, was ich gern in die Weltenbeschreibung einbringen möchte, aber unter dem Copyright Verdacht steht?

Da gibt es:

A: Die möglichkeit es mit seinen Worten wieder zu geben, bzw. die Idee auf zu greifen und diese weiter zu entwickeln und einen deutlichen Unterschied zum Original zu liefern.

B: Einen normalen Link setzen und zeigen was man meint und dann ebenfalls eine Idee aufgreifen und weiter entwickeln.

Weiter entwickeln bedeutet dann im ĂŒbrigen nicht nur den Text umschreiben sondern eigene Ideen einfĂŒgen, ect.

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