Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

Taverne Zum Schluckspecht
Die Taverne ist politisch neutrales Territorium und jeder ist hier willkommen, unabhängig von Fraktion oder Abstammung. Der Schluckspecht ist daher ein belieter Treffpunkt für Abenteurer aus aller Herren Länder, um in rustikaler Atmosphäre einen heben zu gehen, Mitrstreiter zu finden oder von hier aus die gemeinsame Reise zu planen.
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Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#1

Beitrag von Urako » Do 26. Nov 2015, 17:31

Edit (Bax): Abgetrennt von hier.

Der Kampf gefiel Urako. Er liebte es, wenn leicht (oder gar nicht) bekleidete Männer sich miteinander rauften, übereinander kugelten während ihre Körper vor Schweiß glänzten. Der Tiefling saß in der äußersten Ecke des neu errichteten Freudenhauses, die Linke an den Kelch voll heißem Glühwein gelegt, dessen Duft nach Zimt den Schweißgeruch der Anwesenden angenehm überlagerte, die Rechte in der Hose, wo er sich massierte. Er wechselte immer mal wieder die Hand, weil es ihm gefiel, wenn seine Finger vom Umfassen des Kelches heiß geworden waren. Besonders der pummlige Ork hatte es ihm angetan und er hoffte inständig, dass sich sein Gürtel lösen oder die Hose ein wenig über seinen drallen kleinen Hintern rutschen würde.

Viel zu schnell war der Kampf zu Ende. Urako hatte sich heute Zeit gelassen, um das Geschehen in aller Ruhe zu genießen, es aber offensichtlich ein wenig zu sehr in die Länge gedehnt. Der Kampf war vorbei, noch bevor er sein Werk zu Ende bringen konnte. Der Vampir und der schnucklige Ork zogen sich an die Bar zurück und besprachen irgendwas.

Urako schnaufte frustriert. Er legte beide Hände wieder oberhalb der Tischplatte. Seine Hose spannte sich wie ein Zelt mit einer einzigen Zeltstange in der Mitte. Hoffentlich passierte hier noch irgendwas Spannendes, sonst blieb von ihm heute abend nur ein weißer Fleck übrig und eine geplatzte Hose.
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Re: Selektion

#2

Beitrag von Viktor van Blutar » Mo 30. Nov 2015, 18:04

Er setzte sich auf den gepolsterten Stuhl, welcher einem Thron gleich kam. Die Verletzungen waren am verheilen. Mit Genugtun sah er die großen Glubschaugen des Orks dessen Mund ein wenig offen stand und das Büro betrachtete. Sein Blick glitt über die Regale mit Büchern, über die antiken Waffen, über seinen Schreibtisch welcher einem König geschmeichelt hätte denn er war riesig selbst für ihn selber. Er wies auf einen der ihm gegenüberliegenden Stühle welche prunkvoll waren jedoch nicht ganz so wie sein eigener. Der Ork kletterte auf den Stuhl und setzte sich. „Verdammte Scheiße, ihr Vampire habt echt immer die scheißverdammtesten schicksten Höhlen. Ich kannte mal einen der war sogar ein verdammter Herrscher. Habe ihm gedient bis er mich rausgeworfen hat. Dann habe ich mich den verdammten Rebellen angeschlossen und sieh da ihr gottverfluchter Anführer war des Herrschers Bruder. Haben dem Bastard die Stirn geboten, gottverdammt war das ein Spaß. Aber am Ende hat sich da ein Gott eingemischt verdammte Scheiße. Keine Ahnung wie das geendet hat. Ich bin dann abgehauen um mein beschissenes Leben zu retten. Ich weis es war sehr unehrenhaft, aber hey was solls? Nur leider habe ich hier keinen verdammten Fuß fassen können. Habe mich bei verschieden Horden vorgestellt. Die Arschlöcher meinten dass ich zu klein war. Pah nun sind sie einen Kopf kürzer. Wer ist jetzt zu kurz?“. Er war erstaunt dass aus dem Ork soviele Wörter rausgekommen waren. Ein Großmaul und eine Plauderasche.

Der Ork schaute sich im Raum noch Mal um. „ Ich kann Euch nicht diesen Luxus bieten Herr Ork jedoch kann ich euch ein Gemach in meinem Keller bieten….“ Weiter kam er nicht da Basch ihm bereits im Wort fiel „Ach Quatsch wer braucht schon diesen ganzen verdammten Luxus, ein Bett und sechs Mahlzeiten am Tag noch dazu ein verdammt gutes Bier das lang mir.“. Er atmete tief durch. Hatte er sich das gut überlegt? Wollte er wirklich mit diesem Wesen zusammen arbeiten? Er holte aus einer Schublade Pergament und Tinte, sowie eine Feder heraus. Der Ork schaute ihn verdutzt an. Viktor begann zu schreiben:

Arbeitsvertrag
Arbeitgeber: Viktor van Blutar,
Arbeitnehmer:

Er schaute den Ork an und fragte dann „Würdet ihr mir euren gesamten Namen nennen Herr Ork“. Die Antwort kam prompt. „Wenn ich mir verratet was dieses Mistblatt soll und was ihr vorhabt damit?“. Viktor rümpfte die Nase etwas. Benehmen musste man ihm bei der Armee nicht gerade in großen Löffeln verabreicht haben. Er räusperte sich leicht und sagte dann „Nun ich setze einen Arbeitsvertrag auf. Dieser garantiert ihnen werter Herr das ihr für mich….“ weiter kam er nicht denn der Ork unterbrach ihn „ Ein was für ein Vertrag? Was soll die Scheiße? Wo ist die gute alte ICH GEBE DIR DIE HAND DRAUF Kacke hin? Ich kann weder lesen noch schreiben. Das einzige was ich mit Papier mache ist mir meinen Hinte….“. Jetzt reichte es, zu viel Information für Viktor. Er sprang auf und fing an zu schreien „ ICH HABE SEHR VIEL GEDULD MIT EUCH GEHABT. ICH WOLLT HÖFFLICH BLEIBEN ABER ICH MACHT ES MIR NICHT GERADE EINFACH! ENTWEDER ICH SAGT MIR EUREN BESCHISSENEN NAMEN UND UNTERSCHREIBT DIESEN VERTRAG IRGENDWIE ODER IHR SETZT EUREN HINTERN WIEDER AUF DIE STRAßE! VERSTANDEN?“. Viktor ließ sich in seinen prunkvollen Sessel fallen undschaute zornig Basch an. Dieser grinste ihn an. „Endlich mal ein paar Normale Worte die auch ich verstehe! Also mein Name ist Basch Gremnak Gremgal Granak Ragoul.“. Viktor schaute fassungslos und hilflos den Ork an. Aus dem würde er nicht schlau werden? Er griff die Feder und schrieb die vielen Namen hin. Dann setzte seine Feder auf die nächste Zeile und schrieb:

Die oben genannte Person Arbeitnehmer verpflichtet sich für die obengenannte Person Arbeitgeber zu arbeiten. Die Arbeit besteht darin das der Arbeitnehmer in der Arena kämpft! Als Bezahlung bekommt er 55 Anteile der Wetteinsätze sowie drei warme Mahlzeiten und ein eigenes Zimmer im Keller des Hauses.
Wieder machte er eine Leerzeile und schrieb dann darunter Unterschrift des Arbeitnehmer etwas weiter links schrieb er dann Unterschrift des Arbeitgebers und setzte sogleich seinen Namen in schönster Schreibschrift dahinter.
Er drehte das Blatt um und schob es dem Ork hin. Dieser schaute verdutz darauf „Ich sagte euch doch ich kann nicht lesen.“. Viktor atmete tief durch und legte dann die Feder daneben. „Unterschreibt einfach da rechts.“. Basch Augen flogen über das Blatt. Langsam riss Viktor die Geduldsschnurr. Mit dem Finger wies er dem Ork dem Platz wo er Unterschreiben sollte. Basch rümpfe die kurze Nase, strich mit der Feder hinter seinem spitzen Ohren entlang und machte den Eindruck dass er nachdachte. Dann griff er sich das Tintenfass und schüttete den Inhalt über seine Hand und drückte diese auf das Papier. Viktor fiel der Unterkiefer nach unten. Die Tinte verteilte sich auf dem Schreibtisch und auf dem teuren Teppich welcher unter dem Tisch lag. „So genehm Meister?“ fragte der Ork grinsend, rutschte vom Stuhl runter und hinter lies auf dem gepolsterten Stuhl einen Handabdruck. Dann schritt er zur Türe und hinter lies auch dort einen Abdruck bevor er hinunter in de Schankraum ging. Er lies einen verzweifelten und geschockten Viktor zurück.
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Re: Selektion

#3

Beitrag von Urako » Mi 2. Dez 2015, 07:32

Ah, da war der Kleine ja wieder! Urako beschloss, einen Versuch zu wagen. Mehr als ihn abblitzen zu lassen oder ihm auf die Fresse zu hauen konnte das Kerlchen ja nicht machen. Seine Erektion war inzwischen wieder abgeflaut, so dass er sich erheben konnte, ohne wie ein wandelnder Kleiderhaken herumzulaufen.

"Du hast gut gekämpft", posaunte er, während er auf den Ork zu ging.
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Re: Selektion

#4

Beitrag von Viktor van Blutar » Mi 2. Dez 2015, 18:42

Als Basch

Er schritt den langen Flur entlang, schaute kurz nach unten in den Schankraum. Ein Platz an der Bar war noch frei. Wenn er sich beeilen würde, würde er ihn noch bekommen. Seine Schritte beschleunigten sich und er trampelte die Holztreppe hinunter. Die Menge stand dicht an dicht. Er schob sich an den Leuten vorbei. Verdammte Riesen die hier standen, dachte er sich. Die Masse wurde dichter und dichter. Auf ein Mal begann ein Mann zu singen und die Besucher schunkelten dazu. Er wurde wiederum hin und her geschupst. Nur noch ein paar Schritte und er wäre an dem Platz an der Bar. Doch da passierte es! Ihm kam jemand zuvor. Ein Mann wahrscheinlich ein Mensch ließ sich auf den Hocker aus hellem Holz fallen. Das langte ihm.

Auf einmal vernahm er eine Stimme von hinten die sagte „Du hast gut gekämpft!“. Dies war ihm aber jetzt scheißegal! Wütend schritt er auf den Platzbesetzer zu, tippte ihm auf die Schulter oder besser an das untere Ende des Schulterblattes und sagte höfflich „Dies war mein Platz!“. Nichts. Es geschah Nichts! War das denn die Wirklichkeit? Dieser Blödmann beachtet ihn gar nicht stattdessen kratzte er sich an der Stelle wo er ihn berührt hatte. Jetzt langte es! Er packte den Mann an dessen Baumwollhemd und riss ihm nach hinten vom Hocker. Der Mann fiel auf den Boden die Masse war beiseite getreten. Er setzte sich nun auf den freien Platz und hob seinen Arm mit ausgestrecktem Ringfinger. Der Wirt reagierte nicht. Da spürte er ein leichtes tippen auf seiner Schulter. Langsam drehte er sich um. Der Platzbesetzer starrte ihn wütend an. „Das war mein Platz!“ sagte dieser zu ihm. Er lachte nur und sprach „Pech gehabt! Der Wein ist euch wohl nicht bekommen!“. Dann drehte er sich wieder der Theke zu und orderte ein Bier. Da wurde er an der Schulter gepackt und zurück gezogen. Die Faust landete genau auf seiner Wange und der Schlag beförderte ihn auf den Boden. Verflixt, dachte er! Wenn man schon mal freundlich ist!

Langsam richtete er sich auf. Der Platzbesetzer nahm wieder auf den Hocker Platz und ließ sich als Sieger feiern. Mit festem Schritt, schritt er auf seinen Feind zu, er holte aus und versenkte seine Faust in der Seite des Angreifers. Dieser jaulte auf und beugte sich seitlich um dem Schmerz zu entgehen. Nun packte er den Kragen des Baumwollhemdes und zog den Platzbesetzer zu Boden. Dann sprang er auf ihn und schlug mit seinen Fäusten auf ihn ein. Der Mann nahm seine Arme vor den Kopf zum Schutz. Da hörte er eine laute Stimme von der Empore „Genug! Das Reicht!“. Doch es reichte noch lange nicht. Er schlug weiter auf den Mann ein. Dann spürte er wie er an den Schulter nach hinten gezogen wurde. „LASST ES MICH BEENDEN! ER HAT MEINEN PLATZ GESTOHLEN DAFÜR SOLL ER BÜßEN!“ schrie er. Über ihm stand Viktor und versuchte ihm fest zu halten. Es gelang ihn aus dem Griff sich zu lösen. Er rannte auf den Platzbesetzer der immer noch auf dem Boden lag zu und trat ihn in die Seite. Wieder wurde er zurück gezogen. Doch dieses Mal stellte Viktor sich vor ihm. "Lass mich ihm nur noch eine verdammte ihn verpassen! Schläge fordern das Denkvermögen hat man mir gesagt.“. Doch Viktor sah ihn nur Böse an und sagte „Genug Basch es reicht!“.

Nur widerwillig gehorchte er. Er drehte sich von Viktor weg und schritt auf die Bar zu. Im Hintergrund hörte er noch wie Viktor zu einem sagte er solle den Platzbesetzer zur Tür geleiten und das dieser sich hier nicht mehr blicken lassen brauche. Er drehte sich noch mal zu Viktor um und sagte „Ich hätte da eine verflucht gute Ergänzung für dieses Vertrag Dinge! Ich will meinen eigenen verschissenen personenbezogen Hocker!“. Viktor verdrehte die Augen und nickte dann.

Zufrieden mit sich und der Welt wandte er sich der Bar zu setzte sich auf den freien Platz. Noch bevor er irgendetwas gemacht hatte stellte der Wirt einen Humpen mit Bier hin. Warum nicht gleich so dachte er sich.
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Re: Selektion

#5

Beitrag von Urako » Sa 5. Dez 2015, 09:21

... er hatte ihn ABBLITZEN LASSEN. Einfach ignoriert. Wie einen dummen Straßenköter oder einen Hausierer und sonstige minderwertige Daseinsformen, zu denen er sich nicht rechnete.

"Du kleiner Pisser hast mich überhaupt nicht verdient!", brüllte er die Rückseite des Orks an, was für Außenstehende völlig aus dem Zusammenhang gerissen erscheinen musste. "Du sollst an deinem Bier ersticken!" Der Spruch klang gut. An Flüssigkeiten konnte man zwar nicht ersticken, höchstens darin ertrinken, aber egal.

Urako drängelte sich - betont an anderer Stelle - zwischen die Massen an der Bar. "Dienstleister! Das Menü!", rief er dem Vampir zu.
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Re: Selektion

#6

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Di 8. Dez 2015, 18:49

Die Tür öffnete sich und der von draußen kalt herrein strömende Windhauch pauschte die Kleidung der im Türrahmen stehenden Person auf, der schwarze Umhang wallte wie Meereswellen im Sturm um die zarte Person und erlaubte einen Blick auf den roten Stoff der sich darunter um den Leib der Fremden schmiegte.
die schlanken Beine welche die langen Schlitzen an den Seiten des roten Stoffes offenbarten, gehörten eindeutig zu einer weiblichen Person.
Die fremde Gestalt streifte die Kapuze ab und schüttelte das lange schwarze Haar auf welches das feine Gesicht mit der eleganten Blässe umspielte.
Nun endlich schloß sie auf die Türe hinter sich und rümpfte kurz kaum merklich die Nase während ihre smaragdgrünen Augen die Umgebung erfassten.

"Du kleiner Pisser hast mich gar nicht verdient!"

Sie wand den Kopf und erfasste den Schreier, dessen Äußere sie erstmal erfasste und verzog die sinnlichen Lippen zu einem amüsieren Lächeln.
EIn Halbdämon...interessant. Doch wen hatte er so angeschrien.
Rasch folgte sie dem Blick und konnte so noch erhaschen wem dieser Ruf offenbar gegolten hat, bevor sich der Halbdämon einem Anderen zuwande.
Ein Ork. Es hätte nicht viel gefehlt und sie hätte gelacht, andererseits wäre das nicht ihre Art gewesen. Aber es war auch nicht ihre Art sich in solchen ..."Spelunken" ...herum zu treiben.
Aber ihr war langweilig gewesen, und wer wußte schon ob es vieleicht doch noch etwas Interessantes zu erleben gab.

Doch zuerst wollte sie sich etwas zu Gemüte führen. Vieleicht hatten sie einen guten Wein. Doch als sie sich einen Weg leichtfüssig durch die Massen bahnte spürte sie plötzlich eine Hand an ihrem Hintern und ein gelalltes

"Hey kleine komscht mit ufsz Zimmer, isch zahl gut."

Und schon wollte der betrunkene und wenig attraktiv aussehen beleibte Gast erneut seine fette Hand auf ihrem Hintern landen lassen doch leichtfüssig wisch die Vampirin diesmal aus was einen murrenden Laut des Gastest zu Folge hatte.

"DAS könntest du dir gar nicht leisten"

Säuselte sie wobei ihr Stimme eine scharfen Unterton hatte der jeden Vernünftigen vieleicht gewarnt hätte, doch nicht so diesen. Er erhob sich wobei er sie sogar überragte.

"Wasch erlaubst du Hure dir"

Polterte er los und wollte zu mehr Beschimpfungen ausholen doch plötzlich verlor er seine Hose.

der Gürtel welcher sie gehalten hat wieß einen sauberen Schnitt auf, und für einen kurzen Moment sah man etwas silbrig aufblitzendes unter dem Umhang der Fremden verschwinden.

Verdutz sah der Gast auf seinen Verlust ehe er nun erzürnt durch die Abweisung und nun auch diese Bloßstellung nach einer Flasche griff, bereit damit die Vampirin niederzuschlagen....

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Re: Selektion

#7

Beitrag von Urako » Di 8. Dez 2015, 21:11

... aber er kam nicht mehr dazu, weil Urako ihm nun seinerseits an den Hintern grabschte. Und zwar nicht gerade zimperlich. Mit der ganzen Hand hielt Urako die feiste Arschbacke umschlossen, so fest, dass sich seine Finger wie ein Seestern darum legten, der seine Spitzen in die Haut bohrte. Der Dicke kam nicht einen Schritt weiter.

"Es ist heute nicht gut, mich zu provozieren", grollte Urako und knetete ein wenig. "Ich bin verdammt noch mal kurz vorm Platzen. Zieh die Hose wieder an oder ich bin es, der dich hier auf ein Zimmer schleift. Und dessen kannst du dir gewiss sein: bezahlen werde ich dafür nichts."

Verdattert zog der Dicke seine Hose wieder hoch. Urako beobachtete jede seiner Bewegungen, besonders, als der Mann sich bücken musste. Er mochte dicke Leute. Er liebte ihre wogenden Fleischmassen. Die Frau, die der Kerl belästigt hatte, war hingegen viel zu dürr. Nichts zum Kneten und Walken, nichts, das wogte und wabbelte, wenn er sie nehmen würde. Auf ihren Rippen konnte man sicher Klavier spielen und einen weiten Ausschnitt hatte sie auch nicht. Eindeutig nicht sein Geschmack. Aber vielleicht ließ sie ja etwas springen, weil er sie vor dem Kerl gerettet hatte, der gerade wie ein geprügelter Hund zurück an seinen Tisch schlich, wo er vom schallenden Gelächter seiner Kumpel empfangen wurde.
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Re: Selektion

#8

Beitrag von Viktor van Blutar » Do 10. Dez 2015, 08:20

Viktor wusste schon weshalb er seine Mädchen und Jungs nicht in der Taverne herumlaufen lies. Dieser Vollidiot hatte es eindeutig mal wieder gezeigt. Sinnloses Gefummel und vielleicht schlimmeres waren die Folge. Dies wussten auch seine Mädchen. In jedem Zimmer hatte er eine Flasche für sie platzieren lassen die etwas Angstschweiß enthielt. Sollte er diesen Geruch auf den oberem Stockwerk riechen wusste er das ein Freier gegen die Regeln verstieß. Schlecht für ihn denn nichts ging Viktor über seine Mädchen und Jungs. Sie brachten den Gewinn ein. Hätte der Gehörnte sich nicht eingemischt wäre der Fette hier nicht lebend heraus spaziert. Dies musste belohnt werden. Schnell schritt er hinter die Theke griff sich dort ein Blatt Pergament und begann zu schreiben: Gutschein für das Obere Stockwerk

Name:

Die hier erwähnte Person bekommt die ein Malige Gelegenheit sich frei von Kosten, in den oberen Stockwerken zu vergnügend. Dieses Angebot kann nur ein Mal eingelöst werden.

Hochachtungsvoll

Viktor van Blutar

Auf ein Mal hörte er wie ein Mann an der Bar etwas flüsterte "Hast du den mit den Hörnern gesehen? Das ist Urako der Henker!". Schnell schrieb er den Namen in das vorgesehene Feld und faltet das Papier. Dann suchte er in der Menge den Gehörnten. Er fand ihm am Tisch nahe des Fensters. Schnell zapfte er ein Bier vom Fass und winkte eine Bedienung zu sich. "Du bringst diesen Zettel und dieses Bier zu dem Gehörnten dort drüben, wenn er nicht lesen kann sagst du er soll einfach nach oben gehen, Pedro wird ihm dann alles erklären!" flüsterte er leise der Bedienung zu. Diese machte sich schnell auf dem Weg.

Nun suchten seine unterschiedlichen Augen die Frau mit dem schwarzen Mantel und dem rotem Kleid. Irgendetwas hatte sein Verlangen nach ihr geweckt. Er sah sie und steuerte auf sie zu.
________________________________________________________________________

PS.: Mit Mädchen und Jungs sind keine Kinder gemeint sondern nur im Zuhältersprache Frauen und Männer die für den Zuhälter arbeiten
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Re: Selektion

#9

Beitrag von Urako » Do 10. Dez 2015, 10:41

Urako nahm den Zettel entgegen. Selbstverständlich war er des Lesens mächtig. Sein Vater war Fürst gewesen und eigentlich hätte Urako ebenfalls ein solcher werden sollen - wenn er sich nicht an allen Ecken und Enden als vollkommen untauglich erwiesen hätte und ihm somit nichts weiter als der ehrlose Beruf des Scharfrichters geblieben wäre. Die Ausbildung im Lesen, Schreiben, Rechnen und den Grundzügen der Politik hatte er von seinem enttäuschten Vater dennoch erhalten. So gebildet und überqualifiziert wie er war (er könnte Schreiber werden, aber keiner dieser verdammten Ignoranten stellte ihn ein! Oder Schatzmeister eines Adelmannes! Botschafter! Diplomat!) entgingen ihm auch nicht die Rechtschreibfehler auf dem Papier, aber was machte das schon? Der Inhalt zählte! Und der war gut!

"Richte deinem Herrn einen schönen Gruß von mir aus, Kleine", sagte er zu der Frau, die ihm den Gutschein überreicht hatte. "Wenn das obere Stockwerk mir gefällt, denke ich möglicher Weise darüber nach, euer Haus weiter zu empfehlen."

Die Frau machte einen Knicks (recht so!) und entfernte sich. Er wartete noch einen Augenblick, ob die andere Dame, die er gerettet hatte, ihm vor Dankbarkeit um den Hals fallen und ihm ihre unsterbliche Liebe versichern würde, ehe er sich in den oberen Bereichen umschauen würde.
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Re: Im Schankraum

#10

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Do 10. Dez 2015, 16:03

Aus den Augenwinkeln sah sie die erhobene Flasche und schien innerlich schon bereit für jegliche Bluttat die sich daraus ergeben würde. Einfach so würde sie den Angriff sicherlich nicht hinnehmen.
Doch man kam ihr zuvor. Dieser Tiefling drängte sich, als Retter aufspielend dazwischen.
Lacrima beobachtete Urakos Handlungen mit neutraler Mimik. Doch aufmerksam verfolgte sie jede Bewegung jede Regung, ganz gleich wo. Und dann war da noch dieses Rauschen. Das Rauschen in den Adern dieses Tieflings.
Sie mußte etwas irritiert blinzeln, dieses Geräusch hatte sie bisher nur bei Jenen wahrgenommen, die sich gerade lüstern auf irgendwelche hilflosen Damen stürzen wollten. Aber dieser hier, war weder weiblich noch eine Schönheit, aber dem Tiefling schien das gleich.

Nun wenigstens ersparte es ihr einen herzerweichenden Auftritt. Doch ehe sie ihr Wort erheben konnte drängte sich eine Bedienung daziwschen.
Wie sie dem Gespräch entnehmen konnte hatte der Tiefling offenbar eine Sondererlaubnis des Besitzers , dieses....Hauses...erlangt um sich, so vermutete sie, mit den Mädchen zu vergnügen, ohne das die wenigstens etwas daran verdienen würden.

Wenn sie daran dachte wäre das vieleicht etwas gewesen was sie noch hätte tun sollen als ihr Herz noch schlug wie das eines Lebenden.
Wie dem auch sei. Die Aufmerksamkeit des Tieflings wieder sicher, schenkte sie ihm einen verführerischen Blick und die vollen Lippen verzogen sich zu einem süßen Lächeln.
Eigentlich schmolz bei diesem Blick bisher Jeder der Lebend war dahin. Bei diesem hier, war sich Lacrima nicht sicher, aber es war ihr auch gleich.

Mit einem gesäuselten "Danke" wande sie sich ab, das süße Lächeln wisch ihrem eher neutral-süffisantem Gesichtsausdruck, und schon bahnte sie sich wieder einen Weg durch die Massen um endlich an die Theke zu gelangen, schließlich wollte sie wissen ob man hier auch etwas ordentliches an Getränken bieten konnte.

Und dann war sie fast da, als erneut jemand ihren Weg kreuzte. So zielsicher wie er ihr entgegen gekommen war, hatte er vorgehabt ihr den Weg abzuschneiden, nur in welcher Absicht.
Doch statt etwas zu sagen betrachtete sie ihn nur in ihrer süffisanten aber nicht arroganten Art. Etwas war anders an ihm, und sie war sich noch nicht sicher ob ihr das gefiel.

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