Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt. Die ĂŒberlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der SchlĂŒssel zur Herrschaft ĂŒber Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. WĂ€hrend die Almanen auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die GeheimbĂŒnde der Schatten sehen in der Magie die mĂ€chtigste Waffe und fĂŒr die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

Taverne Zum Schluckspecht
Die Taverne ist politisch neutrales Territorium und jeder ist hier willkommen, unabhĂ€ngig von Fraktion oder Abstammung. Der Schluckspecht ist daher ein belieter Treffpunkt fĂŒr Abenteurer aus aller Herren LĂ€nder, um in rustikaler AtmosphĂ€re einen heben zu gehen, Mitrstreiter zu finden oder von hier aus die gemeinsame Reise zu planen.
Antworten
Benutzeravatar
Urako
Zweitcharakter
BeitrÀge: 217
Registriert: Mo 16. MĂ€r 2015, 16:58
Auszeichnungen: 2
Volk: Tiefling

Die Freien Völker Rote Laterne

Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#1

Beitrag von Urako » Do 26. Nov 2015, 17:31

Edit (Bax): Abgetrennt von hier.

Der Kampf gefiel Urako. Er liebte es, wenn leicht (oder gar nicht) bekleidete MĂ€nner sich miteinander rauften, ĂŒbereinander kugelten wĂ€hrend ihre Körper vor Schweiß glĂ€nzten. Der Tiefling saß in der Ă€ußersten Ecke des neu errichteten Freudenhauses, die Linke an den Kelch voll heißem GlĂŒhwein gelegt, dessen Duft nach Zimt den Schweißgeruch der Anwesenden angenehm ĂŒberlagerte, die Rechte in der Hose, wo er sich massierte. Er wechselte immer mal wieder die Hand, weil es ihm gefiel, wenn seine Finger vom Umfassen des Kelches heiß geworden waren. Besonders der pummlige Ork hatte es ihm angetan und er hoffte instĂ€ndig, dass sich sein GĂŒrtel lösen oder die Hose ein wenig ĂŒber seinen drallen kleinen Hintern rutschen wĂŒrde.

Viel zu schnell war der Kampf zu Ende. Urako hatte sich heute Zeit gelassen, um das Geschehen in aller Ruhe zu genießen, es aber offensichtlich ein wenig zu sehr in die LĂ€nge gedehnt. Der Kampf war vorbei, noch bevor er sein Werk zu Ende bringen konnte. Der Vampir und der schnucklige Ork zogen sich an die Bar zurĂŒck und besprachen irgendwas.

Urako schnaufte frustriert. Er legte beide HĂ€nde wieder oberhalb der Tischplatte. Seine Hose spannte sich wie ein Zelt mit einer einzigen Zeltstange in der Mitte. Hoffentlich passierte hier noch irgendwas Spannendes, sonst blieb von ihm heute abend nur ein weißer Fleck ĂŒbrig und eine geplatzte Hose.
[ externes Bild ]

"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

Benutzeravatar
Viktor van Blutar
Zweitcharakter
BeitrÀge: 82
Registriert: Do 22. Okt 2015, 16:51
Auszeichnungen: 1
Volk: Vampire

Rote Laterne

Re: Selektion

#2

Beitrag von Viktor van Blutar » Mo 30. Nov 2015, 18:04

Er setzte sich auf den gepolsterten Stuhl, welcher einem Thron gleich kam. Die Verletzungen waren am verheilen. Mit Genugtun sah er die großen Glubschaugen des Orks dessen Mund ein wenig offen stand und das BĂŒro betrachtete. Sein Blick glitt ĂŒber die Regale mit BĂŒchern, ĂŒber die antiken Waffen, ĂŒber seinen Schreibtisch welcher einem König geschmeichelt hĂ€tte denn er war riesig selbst fĂŒr ihn selber. Er wies auf einen der ihm gegenĂŒberliegenden StĂŒhle welche prunkvoll waren jedoch nicht ganz so wie sein eigener. Der Ork kletterte auf den Stuhl und setzte sich. „Verdammte Scheiße, ihr Vampire habt echt immer die scheißverdammtesten schicksten Höhlen. Ich kannte mal einen der war sogar ein verdammter Herrscher. Habe ihm gedient bis er mich rausgeworfen hat. Dann habe ich mich den verdammten Rebellen angeschlossen und sieh da ihr gottverfluchter AnfĂŒhrer war des Herrschers Bruder. Haben dem Bastard die Stirn geboten, gottverdammt war das ein Spaß. Aber am Ende hat sich da ein Gott eingemischt verdammte Scheiße. Keine Ahnung wie das geendet hat. Ich bin dann abgehauen um mein beschissenes Leben zu retten. Ich weis es war sehr unehrenhaft, aber hey was solls? Nur leider habe ich hier keinen verdammten Fuß fassen können. Habe mich bei verschieden Horden vorgestellt. Die Arschlöcher meinten dass ich zu klein war. Pah nun sind sie einen Kopf kĂŒrzer. Wer ist jetzt zu kurz?“. Er war erstaunt dass aus dem Ork soviele Wörter rausgekommen waren. Ein Großmaul und eine Plauderasche.

Der Ork schaute sich im Raum noch Mal um. „ Ich kann Euch nicht diesen Luxus bieten Herr Ork jedoch kann ich euch ein Gemach in meinem Keller bieten
.“ Weiter kam er nicht da Basch ihm bereits im Wort fiel „Ach Quatsch wer braucht schon diesen ganzen verdammten Luxus, ein Bett und sechs Mahlzeiten am Tag noch dazu ein verdammt gutes Bier das lang mir.“. Er atmete tief durch. Hatte er sich das gut ĂŒberlegt? Wollte er wirklich mit diesem Wesen zusammen arbeiten? Er holte aus einer Schublade Pergament und Tinte, sowie eine Feder heraus. Der Ork schaute ihn verdutzt an. Viktor begann zu schreiben:

Arbeitsvertrag
Arbeitgeber: Viktor van Blutar,
Arbeitnehmer:

Er schaute den Ork an und fragte dann „WĂŒrdet ihr mir euren gesamten Namen nennen Herr Ork“. Die Antwort kam prompt. „Wenn ich mir verratet was dieses Mistblatt soll und was ihr vorhabt damit?“. Viktor rĂŒmpfte die Nase etwas. Benehmen musste man ihm bei der Armee nicht gerade in großen Löffeln verabreicht haben. Er rĂ€usperte sich leicht und sagte dann „Nun ich setze einen Arbeitsvertrag auf. Dieser garantiert ihnen werter Herr das ihr fĂŒr mich
.“ weiter kam er nicht denn der Ork unterbrach ihn „ Ein was fĂŒr ein Vertrag? Was soll die Scheiße? Wo ist die gute alte ICH GEBE DIR DIE HAND DRAUF Kacke hin? Ich kann weder lesen noch schreiben. Das einzige was ich mit Papier mache ist mir meinen Hinte
.“. Jetzt reichte es, zu viel Information fĂŒr Viktor. Er sprang auf und fing an zu schreien „ ICH HABE SEHR VIEL GEDULD MIT EUCH GEHABT. ICH WOLLT HÖFFLICH BLEIBEN ABER ICH MACHT ES MIR NICHT GERADE EINFACH! ENTWEDER ICH SAGT MIR EUREN BESCHISSENEN NAMEN UND UNTERSCHREIBT DIESEN VERTRAG IRGENDWIE ODER IHR SETZT EUREN HINTERN WIEDER AUF DIE STRAßE! VERSTANDEN?“. Viktor ließ sich in seinen prunkvollen Sessel fallen undschaute zornig Basch an. Dieser grinste ihn an. „Endlich mal ein paar Normale Worte die auch ich verstehe! Also mein Name ist Basch Gremnak Gremgal Granak Ragoul.“. Viktor schaute fassungslos und hilflos den Ork an. Aus dem wĂŒrde er nicht schlau werden? Er griff die Feder und schrieb die vielen Namen hin. Dann setzte seine Feder auf die nĂ€chste Zeile und schrieb:

Die oben genannte Person Arbeitnehmer verpflichtet sich fĂŒr die obengenannte Person Arbeitgeber zu arbeiten. Die Arbeit besteht darin das der Arbeitnehmer in der Arena kĂ€mpft! Als Bezahlung bekommt er 55 Anteile der WetteinsĂ€tze sowie drei warme Mahlzeiten und ein eigenes Zimmer im Keller des Hauses.
Wieder machte er eine Leerzeile und schrieb dann darunter Unterschrift des Arbeitnehmer etwas weiter links schrieb er dann Unterschrift des Arbeitgebers und setzte sogleich seinen Namen in schönster Schreibschrift dahinter.
Er drehte das Blatt um und schob es dem Ork hin. Dieser schaute verdutz darauf „Ich sagte euch doch ich kann nicht lesen.“. Viktor atmete tief durch und legte dann die Feder daneben. „Unterschreibt einfach da rechts.“. Basch Augen flogen ĂŒber das Blatt. Langsam riss Viktor die Geduldsschnurr. Mit dem Finger wies er dem Ork dem Platz wo er Unterschreiben sollte. Basch rĂŒmpfe die kurze Nase, strich mit der Feder hinter seinem spitzen Ohren entlang und machte den Eindruck dass er nachdachte. Dann griff er sich das Tintenfass und schĂŒttete den Inhalt ĂŒber seine Hand und drĂŒckte diese auf das Papier. Viktor fiel der Unterkiefer nach unten. Die Tinte verteilte sich auf dem Schreibtisch und auf dem teuren Teppich welcher unter dem Tisch lag. „So genehm Meister?“ fragte der Ork grinsend, rutschte vom Stuhl runter und hinter lies auf dem gepolsterten Stuhl einen Handabdruck. Dann schritt er zur TĂŒre und hinter lies auch dort einen Abdruck bevor er hinunter in de Schankraum ging. Er lies einen verzweifelten und geschockten Viktor zurĂŒck.
Die Weisheit hat ihr Haus gebaut,
Die Torheit reißt es nieder,
Wer gerade aus geht fĂŒrchtet den Herrn,
Wer krumme Wege geht verachtet ihn,
Leben heißt Entscheidung
Der Tod ist entschieden

Benutzeravatar
Urako
Zweitcharakter
BeitrÀge: 217
Registriert: Mo 16. MĂ€r 2015, 16:58
Auszeichnungen: 2
Volk: Tiefling

Die Freien Völker Rote Laterne

Re: Selektion

#3

Beitrag von Urako » Mi 2. Dez 2015, 07:32

Ah, da war der Kleine ja wieder! Urako beschloss, einen Versuch zu wagen. Mehr als ihn abblitzen zu lassen oder ihm auf die Fresse zu hauen konnte das Kerlchen ja nicht machen. Seine Erektion war inzwischen wieder abgeflaut, so dass er sich erheben konnte, ohne wie ein wandelnder Kleiderhaken herumzulaufen.

"Du hast gut gekÀmpft", posaunte er, wÀhrend er auf den Ork zu ging.
[ externes Bild ]

"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

Benutzeravatar
Viktor van Blutar
Zweitcharakter
BeitrÀge: 82
Registriert: Do 22. Okt 2015, 16:51
Auszeichnungen: 1
Volk: Vampire

Rote Laterne

Re: Selektion

#4

Beitrag von Viktor van Blutar » Mi 2. Dez 2015, 18:42

Als Basch

Er schritt den langen Flur entlang, schaute kurz nach unten in den Schankraum. Ein Platz an der Bar war noch frei. Wenn er sich beeilen wĂŒrde, wĂŒrde er ihn noch bekommen. Seine Schritte beschleunigten sich und er trampelte die Holztreppe hinunter. Die Menge stand dicht an dicht. Er schob sich an den Leuten vorbei. Verdammte Riesen die hier standen, dachte er sich. Die Masse wurde dichter und dichter. Auf ein Mal begann ein Mann zu singen und die Besucher schunkelten dazu. Er wurde wiederum hin und her geschupst. Nur noch ein paar Schritte und er wĂ€re an dem Platz an der Bar. Doch da passierte es! Ihm kam jemand zuvor. Ein Mann wahrscheinlich ein Mensch ließ sich auf den Hocker aus hellem Holz fallen. Das langte ihm.

Auf einmal vernahm er eine Stimme von hinten die sagte „Du hast gut gekĂ€mpft!“. Dies war ihm aber jetzt scheißegal! WĂŒtend schritt er auf den Platzbesetzer zu, tippte ihm auf die Schulter oder besser an das untere Ende des Schulterblattes und sagte höfflich „Dies war mein Platz!“. Nichts. Es geschah Nichts! War das denn die Wirklichkeit? Dieser Blödmann beachtet ihn gar nicht stattdessen kratzte er sich an der Stelle wo er ihn berĂŒhrt hatte. Jetzt langte es! Er packte den Mann an dessen Baumwollhemd und riss ihm nach hinten vom Hocker. Der Mann fiel auf den Boden die Masse war beiseite getreten. Er setzte sich nun auf den freien Platz und hob seinen Arm mit ausgestrecktem Ringfinger. Der Wirt reagierte nicht. Da spĂŒrte er ein leichtes tippen auf seiner Schulter. Langsam drehte er sich um. Der Platzbesetzer starrte ihn wĂŒtend an. „Das war mein Platz!“ sagte dieser zu ihm. Er lachte nur und sprach „Pech gehabt! Der Wein ist euch wohl nicht bekommen!“. Dann drehte er sich wieder der Theke zu und orderte ein Bier. Da wurde er an der Schulter gepackt und zurĂŒck gezogen. Die Faust landete genau auf seiner Wange und der Schlag beförderte ihn auf den Boden. Verflixt, dachte er! Wenn man schon mal freundlich ist!

Langsam richtete er sich auf. Der Platzbesetzer nahm wieder auf den Hocker Platz und ließ sich als Sieger feiern. Mit festem Schritt, schritt er auf seinen Feind zu, er holte aus und versenkte seine Faust in der Seite des Angreifers. Dieser jaulte auf und beugte sich seitlich um dem Schmerz zu entgehen. Nun packte er den Kragen des Baumwollhemdes und zog den Platzbesetzer zu Boden. Dann sprang er auf ihn und schlug mit seinen FĂ€usten auf ihn ein. Der Mann nahm seine Arme vor den Kopf zum Schutz. Da hörte er eine laute Stimme von der Empore „Genug! Das Reicht!“. Doch es reichte noch lange nicht. Er schlug weiter auf den Mann ein. Dann spĂŒrte er wie er an den Schulter nach hinten gezogen wurde. „LASST ES MICH BEENDEN! ER HAT MEINEN PLATZ GESTOHLEN DAFÜR SOLL ER BÜßEN!“ schrie er. Über ihm stand Viktor und versuchte ihm fest zu halten. Es gelang ihn aus dem Griff sich zu lösen. Er rannte auf den Platzbesetzer der immer noch auf dem Boden lag zu und trat ihn in die Seite. Wieder wurde er zurĂŒck gezogen. Doch dieses Mal stellte Viktor sich vor ihm. "Lass mich ihm nur noch eine verdammte ihn verpassen! SchlĂ€ge fordern das Denkvermögen hat man mir gesagt.“. Doch Viktor sah ihn nur Böse an und sagte „Genug Basch es reicht!“.

Nur widerwillig gehorchte er. Er drehte sich von Viktor weg und schritt auf die Bar zu. Im Hintergrund hörte er noch wie Viktor zu einem sagte er solle den Platzbesetzer zur TĂŒr geleiten und das dieser sich hier nicht mehr blicken lassen brauche. Er drehte sich noch mal zu Viktor um und sagte „Ich hĂ€tte da eine verflucht gute ErgĂ€nzung fĂŒr dieses Vertrag Dinge! Ich will meinen eigenen verschissenen personenbezogen Hocker!“. Viktor verdrehte die Augen und nickte dann.

Zufrieden mit sich und der Welt wandte er sich der Bar zu setzte sich auf den freien Platz. Noch bevor er irgendetwas gemacht hatte stellte der Wirt einen Humpen mit Bier hin. Warum nicht gleich so dachte er sich.
Die Weisheit hat ihr Haus gebaut,
Die Torheit reißt es nieder,
Wer gerade aus geht fĂŒrchtet den Herrn,
Wer krumme Wege geht verachtet ihn,
Leben heißt Entscheidung
Der Tod ist entschieden

Benutzeravatar
Urako
Zweitcharakter
BeitrÀge: 217
Registriert: Mo 16. MĂ€r 2015, 16:58
Auszeichnungen: 2
Volk: Tiefling

Die Freien Völker Rote Laterne

Re: Selektion

#5

Beitrag von Urako » Sa 5. Dez 2015, 09:21

... er hatte ihn ABBLITZEN LASSEN. Einfach ignoriert. Wie einen dummen Straßenköter oder einen Hausierer und sonstige minderwertige Daseinsformen, zu denen er sich nicht rechnete.

"Du kleiner Pisser hast mich ĂŒberhaupt nicht verdient!", brĂŒllte er die RĂŒckseite des Orks an, was fĂŒr Außenstehende völlig aus dem Zusammenhang gerissen erscheinen musste. "Du sollst an deinem Bier ersticken!" Der Spruch klang gut. An FlĂŒssigkeiten konnte man zwar nicht ersticken, höchstens darin ertrinken, aber egal.

Urako drĂ€ngelte sich - betont an anderer Stelle - zwischen die Massen an der Bar. "Dienstleister! Das MenĂŒ!", rief er dem Vampir zu.
[ externes Bild ]

"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

Benutzeravatar
Lacrima Dal'danil
Zweitcharakter
BeitrÀge: 33
Registriert: Mo 16. MĂ€r 2015, 16:29
Auszeichnungen: 2
Volk: Vampir

Das Kaisho Abkommen SchlĂŒsselloch

Re: Selektion

#6

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Di 8. Dez 2015, 18:49

Die TĂŒr öffnete sich und der von draußen kalt herrein strömende Windhauch pauschte die Kleidung der im TĂŒrrahmen stehenden Person auf, der schwarze Umhang wallte wie Meereswellen im Sturm um die zarte Person und erlaubte einen Blick auf den roten Stoff der sich darunter um den Leib der Fremden schmiegte.
die schlanken Beine welche die langen Schlitzen an den Seiten des roten Stoffes offenbarten, gehörten eindeutig zu einer weiblichen Person.
Die fremde Gestalt streifte die Kapuze ab und schĂŒttelte das lange schwarze Haar auf welches das feine Gesicht mit der eleganten BlĂ€sse umspielte.
Nun endlich schloß sie auf die TĂŒre hinter sich und rĂŒmpfte kurz kaum merklich die Nase wĂ€hrend ihre smaragdgrĂŒnen Augen die Umgebung erfassten.

"Du kleiner Pisser hast mich gar nicht verdient!"

Sie wand den Kopf und erfasste den Schreier, dessen Äußere sie erstmal erfasste und verzog die sinnlichen Lippen zu einem amĂŒsieren LĂ€cheln.
EIn HalbdÀmon...interessant. Doch wen hatte er so angeschrien.
Rasch folgte sie dem Blick und konnte so noch erhaschen wem dieser Ruf offenbar gegolten hat, bevor sich der HalbdÀmon einem Anderen zuwande.
Ein Ork. Es hÀtte nicht viel gefehlt und sie hÀtte gelacht, andererseits wÀre das nicht ihre Art gewesen. Aber es war auch nicht ihre Art sich in solchen ..."Spelunken" ...herum zu treiben.
Aber ihr war langweilig gewesen, und wer wußte schon ob es vieleicht doch noch etwas Interessantes zu erleben gab.

Doch zuerst wollte sie sich etwas zu GemĂŒte fĂŒhren. Vieleicht hatten sie einen guten Wein. Doch als sie sich einen Weg leichtfĂŒssig durch die Massen bahnte spĂŒrte sie plötzlich eine Hand an ihrem Hintern und ein gelalltes

"Hey kleine komscht mit ufsz Zimmer, isch zahl gut."

Und schon wollte der betrunkene und wenig attraktiv aussehen beleibte Gast erneut seine fette Hand auf ihrem Hintern landen lassen doch leichtfĂŒssig wisch die Vampirin diesmal aus was einen murrenden Laut des Gastest zu Folge hatte.

"DAS könntest du dir gar nicht leisten"

SĂ€uselte sie wobei ihr Stimme eine scharfen Unterton hatte der jeden VernĂŒnftigen vieleicht gewarnt hĂ€tte, doch nicht so diesen. Er erhob sich wobei er sie sogar ĂŒberragte.

"Wasch erlaubst du Hure dir"

Polterte er los und wollte zu mehr Beschimpfungen ausholen doch plötzlich verlor er seine Hose.

der GĂŒrtel welcher sie gehalten hat wieß einen sauberen Schnitt auf, und fĂŒr einen kurzen Moment sah man etwas silbrig aufblitzendes unter dem Umhang der Fremden verschwinden.

Verdutz sah der Gast auf seinen Verlust ehe er nun erzĂŒrnt durch die Abweisung und nun auch diese Bloßstellung nach einer Flasche griff, bereit damit die Vampirin niederzuschlagen....

Benutzeravatar
Urako
Zweitcharakter
BeitrÀge: 217
Registriert: Mo 16. MĂ€r 2015, 16:58
Auszeichnungen: 2
Volk: Tiefling

Die Freien Völker Rote Laterne

Re: Selektion

#7

Beitrag von Urako » Di 8. Dez 2015, 21:11

... aber er kam nicht mehr dazu, weil Urako ihm nun seinerseits an den Hintern grabschte. Und zwar nicht gerade zimperlich. Mit der ganzen Hand hielt Urako die feiste Arschbacke umschlossen, so fest, dass sich seine Finger wie ein Seestern darum legten, der seine Spitzen in die Haut bohrte. Der Dicke kam nicht einen Schritt weiter.

"Es ist heute nicht gut, mich zu provozieren", grollte Urako und knetete ein wenig. "Ich bin verdammt noch mal kurz vorm Platzen. Zieh die Hose wieder an oder ich bin es, der dich hier auf ein Zimmer schleift. Und dessen kannst du dir gewiss sein: bezahlen werde ich dafĂŒr nichts."

Verdattert zog der Dicke seine Hose wieder hoch. Urako beobachtete jede seiner Bewegungen, besonders, als der Mann sich bĂŒcken musste. Er mochte dicke Leute. Er liebte ihre wogenden Fleischmassen. Die Frau, die der Kerl belĂ€stigt hatte, war hingegen viel zu dĂŒrr. Nichts zum Kneten und Walken, nichts, das wogte und wabbelte, wenn er sie nehmen wĂŒrde. Auf ihren Rippen konnte man sicher Klavier spielen und einen weiten Ausschnitt hatte sie auch nicht. Eindeutig nicht sein Geschmack. Aber vielleicht ließ sie ja etwas springen, weil er sie vor dem Kerl gerettet hatte, der gerade wie ein geprĂŒgelter Hund zurĂŒck an seinen Tisch schlich, wo er vom schallenden GelĂ€chter seiner Kumpel empfangen wurde.
[ externes Bild ]

"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

Benutzeravatar
Viktor van Blutar
Zweitcharakter
BeitrÀge: 82
Registriert: Do 22. Okt 2015, 16:51
Auszeichnungen: 1
Volk: Vampire

Rote Laterne

Re: Selektion

#8

Beitrag von Viktor van Blutar » Do 10. Dez 2015, 08:20

Viktor wusste schon weshalb er seine MĂ€dchen und Jungs nicht in der Taverne herumlaufen lies. Dieser Vollidiot hatte es eindeutig mal wieder gezeigt. Sinnloses Gefummel und vielleicht schlimmeres waren die Folge. Dies wussten auch seine MĂ€dchen. In jedem Zimmer hatte er eine Flasche fĂŒr sie platzieren lassen die etwas Angstschweiß enthielt. Sollte er diesen Geruch auf den oberem Stockwerk riechen wusste er das ein Freier gegen die Regeln verstieß. Schlecht fĂŒr ihn denn nichts ging Viktor ĂŒber seine MĂ€dchen und Jungs. Sie brachten den Gewinn ein. HĂ€tte der Gehörnte sich nicht eingemischt wĂ€re der Fette hier nicht lebend heraus spaziert. Dies musste belohnt werden. Schnell schritt er hinter die Theke griff sich dort ein Blatt Pergament und begann zu schreiben: Gutschein fĂŒr das Obere Stockwerk

Name:

Die hier erwĂ€hnte Person bekommt die ein Malige Gelegenheit sich frei von Kosten, in den oberen Stockwerken zu vergnĂŒgend. Dieses Angebot kann nur ein Mal eingelöst werden.

Hochachtungsvoll

Viktor van Blutar

Auf ein Mal hörte er wie ein Mann an der Bar etwas flĂŒsterte "Hast du den mit den Hörnern gesehen? Das ist Urako der Henker!". Schnell schrieb er den Namen in das vorgesehene Feld und faltet das Papier. Dann suchte er in der Menge den Gehörnten. Er fand ihm am Tisch nahe des Fensters. Schnell zapfte er ein Bier vom Fass und winkte eine Bedienung zu sich. "Du bringst diesen Zettel und dieses Bier zu dem Gehörnten dort drĂŒben, wenn er nicht lesen kann sagst du er soll einfach nach oben gehen, Pedro wird ihm dann alles erklĂ€ren!" flĂŒsterte er leise der Bedienung zu. Diese machte sich schnell auf dem Weg.

Nun suchten seine unterschiedlichen Augen die Frau mit dem schwarzen Mantel und dem rotem Kleid. Irgendetwas hatte sein Verlangen nach ihr geweckt. Er sah sie und steuerte auf sie zu.
________________________________________________________________________

PS.: Mit MĂ€dchen und Jungs sind keine Kinder gemeint sondern nur im ZuhĂ€ltersprache Frauen und MĂ€nner die fĂŒr den ZuhĂ€lter arbeiten
Die Weisheit hat ihr Haus gebaut,
Die Torheit reißt es nieder,
Wer gerade aus geht fĂŒrchtet den Herrn,
Wer krumme Wege geht verachtet ihn,
Leben heißt Entscheidung
Der Tod ist entschieden

Benutzeravatar
Urako
Zweitcharakter
BeitrÀge: 217
Registriert: Mo 16. MĂ€r 2015, 16:58
Auszeichnungen: 2
Volk: Tiefling

Die Freien Völker Rote Laterne

Re: Selektion

#9

Beitrag von Urako » Do 10. Dez 2015, 10:41

Urako nahm den Zettel entgegen. SelbstverstĂ€ndlich war er des Lesens mĂ€chtig. Sein Vater war FĂŒrst gewesen und eigentlich hĂ€tte Urako ebenfalls ein solcher werden sollen - wenn er sich nicht an allen Ecken und Enden als vollkommen untauglich erwiesen hĂ€tte und ihm somit nichts weiter als der ehrlose Beruf des Scharfrichters geblieben wĂ€re. Die Ausbildung im Lesen, Schreiben, Rechnen und den GrundzĂŒgen der Politik hatte er von seinem enttĂ€uschten Vater dennoch erhalten. So gebildet und ĂŒberqualifiziert wie er war (er könnte Schreiber werden, aber keiner dieser verdammten Ignoranten stellte ihn ein! Oder Schatzmeister eines Adelmannes! Botschafter! Diplomat!) entgingen ihm auch nicht die Rechtschreibfehler auf dem Papier, aber was machte das schon? Der Inhalt zĂ€hlte! Und der war gut!

"Richte deinem Herrn einen schönen Gruß von mir aus, Kleine", sagte er zu der Frau, die ihm den Gutschein ĂŒberreicht hatte. "Wenn das obere Stockwerk mir gefĂ€llt, denke ich möglicher Weise darĂŒber nach, euer Haus weiter zu empfehlen."

Die Frau machte einen Knicks (recht so!) und entfernte sich. Er wartete noch einen Augenblick, ob die andere Dame, die er gerettet hatte, ihm vor Dankbarkeit um den Hals fallen und ihm ihre unsterbliche Liebe versichern wĂŒrde, ehe er sich in den oberen Bereichen umschauen wĂŒrde.
[ externes Bild ]

"Wenn Kaiser, Könige und Diktatoren ruhig schlafen,
warum soll`s nicht auch der Henker können?"
Charles Henry Samson, Scharfrichter

Benutzeravatar
Lacrima Dal'danil
Zweitcharakter
BeitrÀge: 33
Registriert: Mo 16. MĂ€r 2015, 16:29
Auszeichnungen: 2
Volk: Vampir

Das Kaisho Abkommen SchlĂŒsselloch

Re: Im Schankraum

#10

Beitrag von Lacrima Dal'danil » Do 10. Dez 2015, 16:03

Aus den Augenwinkeln sah sie die erhobene Flasche und schien innerlich schon bereit fĂŒr jegliche Bluttat die sich daraus ergeben wĂŒrde. Einfach so wĂŒrde sie den Angriff sicherlich nicht hinnehmen.
Doch man kam ihr zuvor. Dieser Tiefling drÀngte sich, als Retter aufspielend dazwischen.
Lacrima beobachtete Urakos Handlungen mit neutraler Mimik. Doch aufmerksam verfolgte sie jede Bewegung jede Regung, ganz gleich wo. Und dann war da noch dieses Rauschen. Das Rauschen in den Adern dieses Tieflings.
Sie mußte etwas irritiert blinzeln, dieses GerĂ€usch hatte sie bisher nur bei Jenen wahrgenommen, die sich gerade lĂŒstern auf irgendwelche hilflosen Damen stĂŒrzen wollten. Aber dieser hier, war weder weiblich noch eine Schönheit, aber dem Tiefling schien das gleich.

Nun wenigstens ersparte es ihr einen herzerweichenden Auftritt. Doch ehe sie ihr Wort erheben konnte drÀngte sich eine Bedienung daziwschen.
Wie sie dem GesprĂ€ch entnehmen konnte hatte der Tiefling offenbar eine Sondererlaubnis des Besitzers , dieses....Hauses...erlangt um sich, so vermutete sie, mit den MĂ€dchen zu vergnĂŒgen, ohne das die wenigstens etwas daran verdienen wĂŒrden.

Wenn sie daran dachte wÀre das vieleicht etwas gewesen was sie noch hÀtte tun sollen als ihr Herz noch schlug wie das eines Lebenden.
Wie dem auch sei. Die Aufmerksamkeit des Tieflings wieder sicher, schenkte sie ihm einen verfĂŒhrerischen Blick und die vollen Lippen verzogen sich zu einem sĂŒĂŸen LĂ€cheln.
Eigentlich schmolz bei diesem Blick bisher Jeder der Lebend war dahin. Bei diesem hier, war sich Lacrima nicht sicher, aber es war ihr auch gleich.

Mit einem gesĂ€uselten "Danke" wande sie sich ab, das sĂŒĂŸe LĂ€cheln wisch ihrem eher neutral-sĂŒffisantem Gesichtsausdruck, und schon bahnte sie sich wieder einen Weg durch die Massen um endlich an die Theke zu gelangen, schließlich wollte sie wissen ob man hier auch etwas ordentliches an GetrĂ€nken bieten konnte.

Und dann war sie fast da, als erneut jemand ihren Weg kreuzte. So zielsicher wie er ihr entgegen gekommen war, hatte er vorgehabt ihr den Weg abzuschneiden, nur in welcher Absicht.
Doch statt etwas zu sagen betrachtete sie ihn nur in ihrer sĂŒffisanten aber nicht arroganten Art. Etwas war anders an ihm, und sie war sich noch nicht sicher ob ihr das gefiel.

Antworten