Im Schankraum [offenes Endlosspiel]


Taverne Zum Schluckspecht
Die Taverne ist politisch neutrales Territorium und jeder ist hier willkommen, unabh√§ngig von Fraktion oder Abstammung. Der Schluckspecht ist daher ein belieter Treffpunkt f√ľr Abenteurer aus aller Herren L√§nder, um in rustikaler Atmosph√§re einen heben zu gehen, Mitrstreiter zu finden oder von hier aus die gemeinsame Reise zu planen.
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Lihame Nebelseele
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Lihame Nebelseele

Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#211

Beitragvon Lihame Nebelseele » Sa 1. Jul 2017, 13:42

Wirklich weiter zum nachdenken kam die Waldalbin auch schon garnicht mehr, denn es geschahen Dinge die so sicher nicht geplant waren. Es schien eher als wäre das völlig normal, denn die restlichen Gäste der Taverne gröhlten und tranken weiter. Noch bevor die Seele den, an sie gerichteten Worten antworten konnte, vernahm sie das zischen und drohen des Fischmenschen. Die Albin hatte zwar ein gutes Gehör, jedoch vermochte sie nicht alles zu hören was gesagt wurde.
Brauchte sie auch nicht, denn die Blicke des Menschen und des Shezem sprachen B√§nde und noch bevor sie dar√ľber nachdenken konnte, wie sie sich da am besten einmischen konnte und sollte, gab der kleinere und eben noch im W√ľrgegriff gehaltende theatralisches zum Besten und drehte sich einige Male um sich selbst.
Der Nebelseele Augen veengten sich zun√§chst um dann einen v√∂llig √ľberraschten Ausdruck anzunehmen. Der Nebel in ihnen wurde schlagartig heller und bewegte sich nur z√∂gerlich, die Albin l√∂ste die Hand vom langen Stab und fing den fallenden Shezem mit beiden Armen auf, w√§hrend ihr Stab polternd gen Boden fiel.
Sie sank mit ihm zusammen auf die Knie und das lange, dunkle Haar fiel nach vorne, vereinzelte Str√§hnen kitzelten den " Bewusstlosen" und ihre samtige Stimme erklang " Herr‚Ķkommt zu Euch", mehr leise gefl√ľstert die Worte √ľber die Lippen flo√üen. W√§hrenddessen die Augen sich zum Sandj√§ger hoben und die Iriden der Albin sich verdunkelten.

Was fiel dem Fischmenschen ein ? Lihame hatte noch weitere Fl√ľche und Gedanken, die sie jedoch f√ľr sich behielt, waren der Mensch und dessen‚Ķ Freund? Schon dabei ihn auf die eine oder andere Art und Weise zu beruhigen.
Die Waldalbin sah sich derweil um im der Taverne und bemerkte das sonst niemand sich einzumischen ersuchte. Sinnvoll oder nicht‚ĶLihame¬īs Blick blieb einige Lidschl√§ge an dem riesigen Troll h√§ngen und dessen Tischnachbarn. Schon ungew√∂hnlich wer hier mit wem ein Bier oder dergleichen trank.

Feiner Nebel schlang sich den Boden um sie herum entlang und die Nebelseele sah wieder zu ihrem "Fang" war er wieder zu Bewusstsein gekommen ? Sanft strich sie ihm √ľber die Stirn und lie√ü den Seelenblick auf ihm ruhen. "nun kommt ‚ĶEuch ist nichts geschehen" fl√ľsterte sie erneut und ein sachts Schmunzeln erklommt die Lippen.
Er war nicht wirklich verletzt, nicht √§usserlich aber mit Sicherheit innerlich‚Ķniemand w√ľrde gerne so behandelt werden‚Ķ.zus√§tzlich unangenehm wenn noch andere Blicke auf einem ruhten in einer solchen Situation.

Sie hielt den armen kleinen Shezem weiter in ihren Armen und hob den Kopf sacht‚Ķstrich einige Haarstr√§hnen zur√ľck und lie√ü die Seelenaugen vom Menschen zum Sandj√§ger wander, bis sie am Menschen und dessen riesige Begleitung h√§ngen blieben.


Ihr Stab lag einsam und verlassen im Schankraum und der Nebelstein….er glomm ganz sacht.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#212

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » So 2. Jul 2017, 09:28

Massimo
 
stimmte seinen Gargole zu und hörte auf die Warnung seines langjährigen Kameraden und Begleiters.
 
‚ÄěSollte er uns angreifen, dann werden wir keine Gnade kennen. Sollte er Vernunft annehmen, dann werden wir ihn verschonen.‚Äú
 
Der Comte sch√ľttelte den Kopf.
 
‚ÄěIch werde garantiert keine zehn Jahre hier herumstehen und eure H√§nde halten. Was seid ihr f√ľr ein Sandj√§ger? Sich an einen kleinen wehrlosen Kollegen zu vergreifen. Zehn Jahre soll ich warten? Worauf? Dass ihr noch gr√∂sser werdet und noch kleinere Gegner angreift? Ein sch√§ndliches Verhalten wie ihr euch hier auff√ľhrt. Ihr vergesst die G√§ste, beschimpft sie sogar. Es kann schon sein, dass ihr viel zu tun habt. Und wo ist da euer Problem? Seid doch froh, dass ihr viel zu tun und zu arbeiten habt. H√§ttet ihr nichts zu tun, w√§rt ihr arbeitslos und h√§ttet kein Einkommen. Denkt mal was nach bevor ihr handelt. Und wenn es euch zuviel Stress ist, wenn hier ein Trubel herrscht, dann bedient die G√§ste so wie sie eure Taverne betreten, in Reihenfolge. Dann behaltet ihr den √úberblick, die G√§ste behalten ihre Laune und alle Seiten sind zufrieden. Aber vor allen Augen einen Kollegen anzugreifen der viel kleiner ist, ist ein feiges Verhalten. Und die G√§ste zu beleidigen, die euch euer Brot sichern ist ganz einfach dumm.
Ich h√§tte schon jetzt nie so zu euch gesprochen, wenn ihr euch vern√ľnftig verhalten h√§ttet. Und dass ihr zu tun habt, dass sehe ich. Dann tut es endlich und vergeudet eure Zeit nicht mit schwatzen und schickanieren anderer.‚Äú
 
Massimo gab den Fisch frei, behielt ihn aber wachsam im Auge.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#213

Beitragvon Alaryah Schattenwind » So 2. Jul 2017, 11:16

Alaryah drehte sich knapp zu Lihame, h√§tte ihr fast am √Ąrmel gezupft. Vielleicht w√§re es doch besser nicht genau im Fokus zu bleiben. Dann kam jedoch alles anders. Die Waldalbin fing den Shezem auf und Alaryah schaute zu dem Stab, der sich polternd in Richtung Fu√üboden verabschiedete. <Auch das noch. Hoffentlich ist da mal nichts kaputt gegangen.>. Verletzt schien niemand und vielleicht w√ľrde sich die Situation ja wieder entsch√§rfen. "Ist...ist alles gut mit ihm?", fragte Alaryah Lihame schlie√ülich, die noch immer am Boden hockte. Dann huschte sie zu dem Stab. "Nicht, dass der noch weg kommt...", murmelte Alaryah und griff nach dem herumliegenden Gegenstand. Zwar machte niemand wirklich Anstalten den Stab aufzunehmen, aber man konnte ja nie wissen. Ein schwaches Licht schien dort zu glimmen. "Wartet, ich helfe Euch, Schwester. Euer Stab...". So griff Alaryah danach und hob den Stab auf, der sie nun leicht √ľberragte. "Ich hoffe damit ist alles in Ordnung.". Sie h√§tte sowohl den Shezem als auch den Gegenstand meinen k√∂nnen und hielt Lihame ihr Eigentum hin. Es mochte nur so etwas wie Aufregung sein, aber etwas kribbelte in Alaryah w√§hrend sie so da stand.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#214

Beitragvon Lahiko » Mi 5. Jul 2017, 05:47

Die holde Maid fing ihn galant auf. Lahiko √∂ffnete ein Auge und erblickte ihr besorgtes Antlitz, als sie sich erkundigte, ob ihm etwas geschehen sei. Das Auge drehte sich seitw√§rts, wo eine zweite Albin sich um den verlorengegangenen Stab der ersten k√ľmmerte. Heute war sein Gl√ľckstag!

"Leider ja", schniefte er. "Meine Handgelenke sind vermutlich gebrochen, so wie dieser Grobian zugepackt hat! Seht nur!" Er hob seine schlaff herunterhängenden Patschhändchen in die Höhe und zog ein so trauriges Gesicht, dass es ein Wunder war, dass die Kerzen nicht vor lauter Mitleid ausgingen und schmolzen.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#215

Beitragvon Shocai » Mi 5. Jul 2017, 05:58

Shocai wischte sich demonstrativ mit einem Wischlappen die Unterarme sauber, mit extra viel Seife, um dem Menschen zu demonstrieren, was er von ihm hielt. Den Gargoyle, der ihn die ganze Zeit taxierte, ohne scheinbar auch nur ein einziges Mal zu blinzen, hasste er genauso, da er sich mit dem Menschen verb√ľndet hatte und au√üerdem war es ein Abschaum Garaxymos, den keine Sprotte brauchte.

"Wenn Ihr zehn Jahre vor mir stehen w√ľrdet, w√ľrde ich vor lauter Abscheu zu einem Stockfisch zusammentrocknen", erwiderte er. "Kommt in zehn Jahren wieder und fordert mich zu einem Duell, Mann gegen Mann! Wenn ihr es wagt. Nur mit den Waffen, die Nyel uns gegeben hat oder in deinem Falle mit jenen, die er dir nicht gegeben hat! Es hat einen Grund, warum Euresgleichen nur an Land existieren kann, Nyel hat euch die Flossen und Kiemen genommen vor lauter Ekel, damit er euch nicht l√§nger in seinem blauen Fleische ertragen muss! Und es hat seinen Grund, warum Tiamor nun auf dem Meeresgrund liegt und nur wenige Auserw√§hlte von au√üerhalb des Ozeans ihre Bibliothek einsehen oder die Akademie betreten d√ľrfen! Eure Schiffe sind wie l√§stige Seepocken auf Nyels Haut! Eure Hafenst√§dte j√§mmerliche Versuche, euch dem Paradies zu n√§hern, das ihr doch niemals erreichen k√∂nnt!"
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#216

Beitragvon Komavan » Mi 5. Jul 2017, 06:01

Komavans Hand schnellte vor und packte den Nacken des unhöflichen Sandjägers. Wie ein Schraubstock schlossen sich die harten Finger um den grauen Hals. Die silbernen Augen quollen hervor.

"Darf ich ihm das Genick brechen, Freund?", fragte er Massimo und hoffte inständig auf ein Ja.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#217

Beitragvon Urako » Mi 5. Jul 2017, 07:47

Die Trolle warteten noch mit ihrer Antwort. Auch Gasmi war von dem Schauspiel offenbar so gebannt, dass er gar nicht daran dachte, Urakos Frage zu beantworten. Oder er verheimlichte ihm etwas. Urako knibbelte das Ohr st√§rker, fast schmerzhaft nun. "Was ist los, hm? Dir hat es ja die Sprache verschlagen. Gef√§llen dir die Fische? Mir auch. Vor allem der Kleine. H√ľbsch, oder?" Die Information war dazu gedacht, Gasmi eine reinzubraten, als Strafe daf√ľr, weil er so dumm glotzte. Aber wom√∂glich war der sowieso zu dumm, diesen Seitenhieb zu verstehen und seinem baldigen Gatten die Beachtung zu schenken, die ihm geb√ľhrte. Wann hatte Gasmi ihm √ľberhaupt das letzte Mal gesagt, wie sehr er ihn liebte?

Urako erhob sich r√ľde, so dass sein Freund von ihm runterrutschte und im Dreck landete. Dann spazierte er zum Tresen und schenkte sich und den Trollen jeweils ein Glas Schilfrohrschnaps ein, da der Kellner ja noch immer besch√§ftigt war, und stellte es ihnen hin. "Auf das Wohl der Fischk√∂pfe." Er kippelte mit seinem Stuhl beim Trinken und beobachtete das weitere Geschehen.
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warum soll`s nicht auch der Henker können?"
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#218

Beitragvon Gasmi » Mi 5. Jul 2017, 08:45

Gasmi musterte gerade noch das Schauspiel und hoffte das sie ihre Taler nicht verloren, als Puschel so urplötzlich und ruckartig aufstand, dass er von dessen Schoß geschleudert wurde und ziemlich unsanft auf dem Boden landete.

Puschel war wirklich ein Tölpel! Gut, er hatte ihn gerade auch beinahe durch die Taverne geschleudert, sie passten also hervorragend zusammen. Gasmi musste innerlich lachen.

Das Lachen verging ihm aber schlagartig, als der Puschels Laune bemerkte und wohin sein Mann sofort steuerte. Auf zum Tresen um sich dort einen Schnaps zu genehmigen. Aber da hatte er die Rechnung ohne Gasmi gemacht!

Der D√ľsterling war mit einem Doppelsatz bei Urako. Sein Mann setzte gerade dazu an, sich den Schnaps in den Rachen zu sch√ľtten, da wurde ihm das Glas mit der Pr√§zision eines Scharfsch√ľtzen aus der Hand getreten.

Im hohen Bogen flog es davon, dass einzige was Puschel abbekam, waren ein paar Schnapsspritzer.

"Du trinkst keinen weiteren Alkohol", grollte Gasmi, der nun genau vor Urako auf dem Tresen hockte, wie eine w√ľtende graue Nacktkatze.

Bevor Urako antworten konnte, schoss der Greifschwanz des D√ľsterlings vor und wickelte sich felsenfest wie eine W√ľrgeschlange um den Hals von Puschel.

"Du verstehst es nicht, aber es ist nur zu Deinem Besten, weil ich Dich liebe. Ich muss Dich vor Deinen Dummheiten besch√ľtzen!

Ein Bier haben wir gesagt und dann Kaffee!
Wenn Du jetzt Kaffee trinken willst nick!

Wenn Du nicht nickst schleif ich Dich so nach Hause. Solltest Du Dich wehren Puschel, dann werde ich Dir hier vor allen Leuten den Lendenschurz von Deinem knackigen Hintern reißen und Dir öffentlich den Arsch versohlen, bis Du Vernunft angenommen hast.

Also, möchtest Du einen Kaffee Schätzchen?",
fragte Gasmi lauernd.
Seine Mundwinkel zuckten dabei auffällig.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#219

Beitragvon Ekangar » Mi 5. Jul 2017, 08:55

Ekangar und Baran musterten Gasmi erstaunt, der mit einem Satz bei seinem Mann war und ihm den Schnaps wegkickte. So klein wie der D√ľsterling auch war, so schnell war er. Scheinbar durfte der Tiefling √ľberhaupt keinen Alkohol trinken, so wie sich der kleine Kerl aufregte.

"Lass uns lieber auf die beiden, anstatt auf den Fisch und den Menschen wetten. Wetteinsatz ist eine Spielstunde", brummte Eki Baran ins Ohr.
"Nun ich glaube der Tiefling hat schon so gut wie verloren. Immerhin hat der D√ľsterling in schon in der Hand, oder im Schwanz", lachte Baran.

"Das hat weder was mit der Hand oder dem Schwanz zu tun, sondern mit Gef√ľhl Baran. Er m√ľsste ihn √ľberhaupt nicht festhalten und hat ihn festgenagelt. Was soll der Kerl nun machen? Aber darum wetten wir ja", grinste Eki.
"Na toll, ich muss immer die nehmen die noch √ľbrig bleiben. Von mir aus, ich setze auf den Au√üenseiter, den Tiefling. Achte zeitgleich mal darauf, was mit dem Fisch geschieht. Ich glaube der andere gro√üe wird ihn zu Kleinholz verarbeiten", grinste Baran zur√ľck.

"Ich setzte da eher auf den Großen als auf den Fisch. Der Fisch wollte nur mit prahlerischen Worten sein Revier abstecken, damit er nicht ganz so harmlos dasteht wie er an Land scheinbar ist.

Der hat einen auf dicke Hose gemacht, wie Dein Ex-Mann Baran. Nur leider hat er da nicht mit dem Gegenwind der ganzen Taverne gerechnet. Komischweise zu uns war er nett",
antwortete Eki.
"Liegt vermutlich an Deiner Optik Liebling", grinste Baran √ľber beide Ohren.

"Was Du nicht sagst", brummte Eki.
"Soll ich den Tiefling retten?", fragte Baran.

"Nein, dass ist eine Sache zwischen den beiden als Paar. Wenn Du unbedingt gew√ľrgt werden willst, frag mich doch", lachte Eki.
"Vergiss meine Frage", gibbelte Baran.
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Re: Im Schankraum [offenes Endlosspiel]

#220

Beitragvon Nalcarya Rumaril » Mi 5. Jul 2017, 09:02

Die Lichtalbin konnte nur √ľber den Shezem den Kopf sch√ľtteln. Anstatt sich zu entschuldigen, machte er die Sache nur noch schlimmer. Mittlerweile hatte sogar Komavan sich den Kerl geschnappt und hielt ihn wie ein K√§tzchen in seinen gewaltigen Pranken.

Dort hing der Shezem im Karnickel-Fang-Griff und sah aus wie eine geangelte Forelle.

Vorher hatte er es sich nicht nehmen lassen, erneut den Comte und alle G√§ste zu beleidigen. Der junge Shezem ritt auf den 10 Jahren herum die er noch brauchen w√ľrde um ein gewaltiger J√§ger und wohl auch der Schrecken der Meere zu werden.

Aber wenn er weiter so freundlich zu den G√§sten war, wurde er wohl der n√§chste Freitagseintopf und der stand schon wesentlich eher an, als die 10 Jahre die der Shezem als seine Gl√ľcksgrenze gezogen hatte.

Die Waldalbin die als letzter neuer Gast die Taverne betreten hatte fing ihrerseits den bunten Shezem auf und k√ľmmerte sich sorgsam um ihn. Eine zweite Waldalbin eilte der jungen Dame zur Hilfe und hob deren Stab auf.

In einer anderen Ecke ging erst ein D√ľsterling zu Boden um dann zum Tresen her√ľber zu fliegen und seinen Partner zu w√ľrgen.

In diesem Laden ging es wirklich drunter und dr√ľber!
Und ausgelöst wurde das ganze Chaos nicht durch einen der Gäste, sondern durch den Kellner. So etwas hatte Nal auch noch nicht erlebt.

Die Lichtalbin blinzelte verstört in die Runde und nahm auf den Schreck einen Schluck Bier aus Massimos Krug, da der Comte im Moment anderweitig beschäftigt war.
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