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BeitragVerfasst: So 7. Jun 2015, 20:00 
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
GIMP-Tutorial für Anfänger
- Figuren im Comicstil colorieren -

http://www.in-exilium.de/images/tutorials/gimp-tutorial/14.png


0. Einleitung

Grundlagen von GIMP

Da ich nicht alles hier erklären kann, begnüge ich mich an dieser Stelle mit dem Link für
ein Video bei YouTube, welches ich euch sehr ans Herz legen möchte, wenn ihr mit den Grundfunktionen, wie dem Erstellen von Ebenen, überhaupt noch nicht vertraut seid:

Gimp für dummies – Einsteigertutorial Hier wird GIMP wirklich vom Urschleim an erklärt.

Von mir gibt es hier nur noch den Hinweis in einer Sache, an der ich selber anfangs öfter mal verzweifelt bin:

Wenn eines der „Kästchen“ (die sogenannten Dialoge), die ich hier verwende, bei euch einmal fehlen sollte, geht einfach auf Fenster → Andockbare Dialoge und markiert dort jenes, was ihr vermisst, z. B. den Werkzeugkasten. Dann ist alles wieder da.


Aufbau dieses Tutorials

Die erstem Kapitel sind in Unterpunkte gegliedert:

- Unter a findet ihr stets die Vorgehensweise, wie ihr ein Bild komplett von Null an in GIMP erstellt.
- Unter b findet ihr die Erklärung, wie man einen vorgezeichneten Scan coloriert.

Ihr müsst also nicht alles lesen.


Wichtig

Euer Bild aller paar Minuten speichern! Das geht wie bei Word einfach über das gleichzeitige Drücken von Strg und S. Oder per Mausklick über Datei → speichern.

Fragen könnt ihr gern im Diskussionsthread stellen: Link

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BeitragVerfasst: So 7. Jun 2015, 20:01 
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1. Sich den Arbeitsplatz einrichten

a) Bild komplett neu erstellen

Diese Variante habe ich in den Screenshots, die dieses Tutorial begleiten, gewählt.
Ihr beginnt mit:

Datei → neu → Vorlagen → A5 (bei weniger guter Rechnerleistung reicht A6) bzw.
an dieser Stelle die gewünschte Bildgröße manuell in Pixeln einstellen.

Wenn ihr das Bild ins Hoch- oder Querformat drehen wollt, tut ihr das oben über:
Bild → Transformation → 90° im Uhrzeigersinn drehen

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/1.jpg


b) eingescanntes Bild colorieren

Falls ihr ein eingescanntes Bild verwendet, geht ihr oben in Bild → Modus → RGB-Farben. Meist ist bei Scans automatisch der Modus Graustufen eingestellt, was dazu führen würde, dass ihr nur in Grautönen zeichnen könntet. Die Einstellung RGB-Farben ermöglicht die Verwendung des gesamten Farbspektrums.

___________________________________________________________________________


Ihr benötigt nun für das Colorieren folgende Dialoge:

    Pinsel
    Ebenen
    Werkzeugeinstellungen

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/1-2.jpg

Rückt sie euch mit der Maus so zurecht, dass ihr bequem arbeiten könnt, auch die Größe ist veränderbar. Im oben verlinkten Videotutorial wird gleich zu Anfang eine platzsparende Methode erklärt, alles zusammen bequem in den Werkzeugkasten zu packen.

Wenn ihr an euer Bild heranzoomen wollt, drückt +, wollt ihr hinauszoomen, drückt -. Dabei muss jedoch eure Arbeitsfläche ausgewählt sein, also falls es einmal nicht funktioniert, klickt einfach neben euer Bild auf den grauen Hintergrund.

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BeitragVerfasst: So 7. Jun 2015, 20:04 
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2. Outlines

Outlines nennt man die schwarze Umrandung, welche Comicfiguren haben. Diese zeichnet man entweder direkt in GIMP oder man zeichnet sie auf einem Blatt Papier vor und scannt sie dann ein. Eine dritte Möglichkeit besteht darin, eine gescannte Skizze mit GIMP ordentlich nachzuzeichnen.

Wie man das macht, ist Geschmackssache, von Bedeutung ist nur, dass die Outlines als erster Schritt erstellt werden.

Wichtig ist, dass ihr die Outlines möglichst sauber zeichnet und euch Mühe mit der Zeichnung gebt, denn wenn ihr hier einen Fehler macht ist dieser später nur noch mit größerem Aufwand zu korrigieren, denn der Fehler erstreckt sich anschließend über alle Ebenen.


a) Outlines direkt in GIMP erstellen

Zunächst benötigt ihr zwei Ebenen.

Die erste Ebene ist ja schon vorhanden, sie wurde erstellt, als ihr das neue Bilddokument geöffnet habt. Ihr füllt sie nun mit einer neutralen Hintergrundfarbe, ich nehme am liebsten Weiß oder einen pergamentähnlichen hellen Braunton. Wichtig ist, dass die Farbe angenehm für eure Augen ist, denn ihr werdet sie nun längere Zeit anstarren müssen. Und dass sich die Outlines gut davon abheben.

Die ausgewählte Farbe füllt ihr mittels des Füllwerkzeuges (des kleinen Eimerchens) in die Ebene. Diese eingefärbte Ebene nennen wir fortan 'Hintergrund', sie liegt immer ganz unten im Ebenenstapel. Ihr benennt eine Ebene um, indem ihr auf ihren Namen doppelklickt und dann den gewünschten neuen Namen eintragt und mit Enter bestätigt.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/1-3.jpg

Dann erstellt ihr eine zweite Ebene. Eine Ebene erstellt man mittels des kleinen Symboles ganz links unten im Ebenendialog. Darauf ist ein Blatt mit einem grünen Plus zu sehen, das ihr nun anklickt. Diese Ebene nennen wir 'Outlines'.

Auf ihr zeichnet ihr mit Schwarz die Umrandung eurer Figur. Dafür benutzt ihr einen harten Pinsel, also einen von denen, die einen glatten Rand haben, keinen weichen, der verschwimmt. Die Deckkraft des Pinsels stellt ihr auf 100%. Mit diesen Einstellungen ist es euch möglich, saubere, deutliche Outlines zu ziehen.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/3.jpg

b) Eingescannte Outlines

Hintergrund (weiß) und Outlines liegen in dieser Version auf ein und derselben Ebene. Das macht aber nichts, wir müssen nur einige wenige Kleinigkeiten anders handhaben.

Als erstes geht ihr auf Farben → Helligkeit / Kontrast.
Ihr stellt ein wenig an den Reglern herum, bis die Outlines sich schön kontrastreich vom Hintergrund abheben. Dann lest ihr weiter bei 3 b).


c) Eingescannte Outlines mit GIMP nachzeichnen

Hier nutzt ihr die Ebene mit dem eingescannten Dokument als Hintergrund. Ihr erstellt eine zweite Ebene, diese nennt ihr 'Outlines'. Auf ihr zeichnet ihr wie bei a die Linien nach und korrigiert dabei auch die Fehler der Originalzeichnung.

Nun erstellt ihr eine dritte Ebene, die euer neuer Hintergrund wird. Ihr zieht sie zwischen die Ebene mit dem Scan und die Outlines. Dann befüllt ihr sie mit einer angenehmen Hintergrundfarbe, wie in a schon beschrieben. Die gescannte Zeichnung verschwindet nun vollständig unter der neuen Ebene. Ihr könnt die Ebene mit dem Scan nun löschen, indem ihr die Entf-Taste drückt. Ihr braucht sie nicht mehr, denn ihr habt die Zeichnung ja auf die Outlines-Ebene übertragen.

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BeitragVerfasst: So 7. Jun 2015, 20:08 
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3. Colorieren

Colorieren bedeutet Einfärben. Dazu benötigt ihr eine neue Ebene. Wenn ihr die Outlines auf einer eigenen Ebene habt (wie in a und c beschrieben), so sollten die Outlines immer ganz oben sein. Sind sie auf einer Ebene mit dem Hintergrund, weil ihr einen Scan verwendet, sind sie nun jedoch auf der untersten Ebene. In diesem Fall lest unter b weiter.


a) Positionierung der Ebene 'Farben' unter den Outlines

Ebenen werden automatisch immer über jener Ebene erstellt, die gerade markiert ist. Damit die neue Ebene 'Farben', die ihr nun erstellen wollt, also unterhalb der Outlines ist, markiert ihr die Hintergrundebene. Dann klickt ihr auf das Symbol für das Erstellen einer neuen Ebene. Nun erscheint sie direkt darüber.

Sollte die neue Ebene einmal an falscher Stelle sein, könnt ihr sie einfach mit der Maus nach oben oder unten an die richtige Position ziehen.

Die neue Ebene nennt ihr 'Farben'. Sie befindet sich nun in der Mitte zwischen Outlines und Hintergrund.


b) Ebeneneinstellungen für Scan

Falls ihr den Scan direkt bearbeitet, dann ist die Ebene Farben die oberste Ebene. Ihr müsst nun den Modus der Ebene 'Farben' auf 'Multiplikation' stellen, sonst verschwindet eure Zeichnung komplett unter der Colorierung, die ihr nun auftragen werdet. Dies tut ihr im Dialog 'Ebenen'. Wenn ihr dort 'Modus' anklickt, öffnet sich ein entsprechendes Untermenü.

Durch die Veränderung der Einstellung auf Multiplikation bleiben die Outlines sichtbar, auch wenn ihr über sie zeichnet.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/5-2.jpg

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Nun geht es ans Einfärben. Verwendet wieder einen Pinsel mit harter Kante und eine Deckkraft von 100%. Malt eure Zeichnung nun so aus, wie ihr möchtet. Achtet dabei darauf, die Kanten möglichst exakt zu zeichnen, nichts sollte über die Outlines stehen, sonst sieht die Zeichnung später unordentlich aus.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/4.jpg

Auch bei diesem Arbeitsschritt ist Akkuratesse wichtig!

Es ist jedoch noch NICHT wichtig, ob die Farben euch perfekt gefallen. Denn sie sind später ganz einfach zu korrigieren. Wichtig ist in diesem Arbeitsschritt nur, dass erst einmal die gesamte Zeichnung Farbe bekommt – auch die weißen Areale, nichts darf transparent bleiben, denn vielleicht wollt ihr den durchschimmernden Hintergrund später noch einmal ändern.

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BeitragVerfasst: So 7. Jun 2015, 20:09 
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4. Korrektur der Farben

Die einzelnen Farben könnt ihr nun korrigieren, indem ihr sie mit dem Zauberstab einzeln markiert. Über die Einstellung Farben → Farbton / Sättigung spielt ihr am Regler herum, bis euch das markierte Farbareal gefällt. So könnt ihr ganz einfach z. B. die Hautfarbe ändern, ohne die Haut noch einmal komplett neu colorieren zu müssen.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/7-2.jpg


5. Schattieren

Es gibt zahllose Wege, eine digitale Zeichnung zu schattieren. Also wundert euch nicht, wenn ihr es an anderer Stelle völlig anders lest, viele Wege führen nach Rom. Ich zeige euch hier eine Methode, mit der ich das Schattieren ganz zu Anfang gelernt habe und die ich sehr anfängerfreundlich finde.

Ihr erstellt eine neue Ebene, die ihr 'Schatten' nennt. Sie befindet sich über der Ebene 'Farben'. Stellt die Ebeneneigenschaft auf 'Multiplikation', damit die Schattierung sich gut mit den Farben vermischt.

Wählt diesmal einen weichen Pinsel und nutzt die Farbe Schwarz. Stellt die Deckkraft des Pinsels gering ein, auf ca. 10%.

Geht nun noch einmal zurück auf die Ebene 'Farben' und markiert dort mit dem Zauberstab den leeren Hintergrund. Die ganze Zeichnung wird nun von der Markierung umschlossen. Geht oben auf Auswahl → Invertieren. Nun ist nicht mehr der leere Raum, sondern sind alle Farben im Inneren gleichzeitig markiert. Kehrt nun zurück auf die Ebene 'Schatten'.

Das nicht vergessen, nicht direkt auf die Farben malen (wie ich es auf dem Beispielbild versehentlich getan habe), sondern unbedingt auf die neue Ebene 'Schatten'!

So habt ihr eine Sicherheit, falls ihr das Schattieren einmal verpatzen solltet. Ihr braucht dann nur die Ebene mit den Schatten mit Entf leeren und fangt noch einmal von vorn an. Habt ihr hingegen direkt auf die Farben gemalt, habt ihr euch die Zeichnung versaut und das Korrigieren ist mühselig, oder ihr müsst einen früheren Speicherstand laden.

Ihr könnt nun in aller Ruhe Schattieren. Durch die geringe Deckkraft wird ein Bereich nach und nach umso dunkler, je öfter ihr darüber zeichnet. Korrektes Schattieren für eine realistische Optik ist eine Kunst für sich, aber im Comicstil brauchen wir das nicht. Die Schatten sollen hier einfach ein wenig Tiefe verleihen, es muss nicht realistisch aussehen, also keine Sorge, wenn es nicht gleich so klappt, wie ihr euch das vorstellt.

Für den Anfang empfiehlt es sich, sich eine Richtung zu überlegen, aus welcher das Licht kommen soll. Am einfachsten ist es, das Licht nicht irgendwo schräg zu platzieren, sondern genau rechts oder links. Das bedeutet, dass ihr nun einfach die andere Seite der Zeichnung abzudunkeln braucht. In diesem Beispiel platziere ich die Lichtquelle rechts und dunkle entsprechend die linke Seite ab.

Wenn ihr wollt, könnt ihr auch das Wischfingerwerkzeug ausprobieren, mit dem ihr die bereits gezeichneten Bereiche verschmiert.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/9.jpg

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BeitragVerfasst: So 7. Jun 2015, 20:10 
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6.) Belichtung

Sie ist das Gegenstück zur Schattierung. Erstellt wieder eine neue Ebene, die ihr 'Licht' nennt. Die Ebeneneigenschaften bleiben auf 'normal'. Sie befindet sich oberhalb der Ebene 'Schatten'.

Die Markierung der Zeichnung erfolgt genauso wie für die Schattierung über die Ebene 'Farben' mit dem Zauberstab.

Wählt einen weichen Pinsel, etwas kleiner als jener für die Schatten und mit einer etwas höheren Deckkraft von ca. 30%. Ihr stellt Weiß als Farbe ein.

Der Rest erfolgt auf gleichem Wege wie das Schattieren, nur auf der anderen Seite, Schicht für Schicht belichtet ihr euer Bild.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/10.jpg


7. Feinschliff

Euer Bild ist nun schon fast fertig. Im letzten Schritt korrigiert ihr die verbliebenen kleinen Fehler und probiert in der Farbebene noch einmal am Farbregler herum. Auch mit der Deckkraft der Ebenen (nicht der des Pinsels!) solltet ihr experimentieren, in diesem Beispiel der beiden Ebenen 'Schatten' und 'Licht', sowie mit den Einstellungen für Helligkeit / Kontrast.

Ihr könnt auch ruhig einmal die anderen Modi außer 'Normal' und 'Multiplikation' für diese beiden Ebenen durchprobieren um zu schauen, ob eine andere Einstellung einen besseren Effekt hat.

Vorher das Speichern nicht vergessen, um euer fertiges Bild nicht versehentlich zu verderben.


8. Exportieren in ein passendes Format


Das Speichern des fertigen Bildes als .jpg oder .png ist in GIMP etwas umständlich:

Ihr geht auf Datei → exportieren als … und dann öffnet sich das Menü, in welchem ihr das gewünschte Dateiformat auswählen könnt.

http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/13.jpg

Über 'speichern unter' wird hingegen prinzipiell nur im GIMP-Format .xcf gespeichert, wobei die Ebenen alle einzeln erhalten bleiben. Es ist ein reines Arbeitsformat. Ein Hochladen, Darstellen und Verlinken einer xcf-Datei ist nur selten möglich. Dafür braucht es schon .jpg, .png oder ähnliches, in welchem das Bild auf eine einzige Ebene reduziert wird.

Seid ihr mit eurem Werk zufrieden, speichert ihr euer Bild entweder also entweder als .jpg (in diesem Falle wird der Hintergrund mit gespeichert) oder ihr blendet die Hintergrundebene aus, so dass das Bild im transparenten Raum schwebt, indem ihr auf das kleine Auge bei der Ebene klickt und speichert es dann als .png. So wird die Transparenz berücksichtigt, ihr habt isolierte Figuren ohne Hintergrund.

Transparenz wird in GIMP angezeigt durch einen gekästelten grauen Untergrund, dieser wird in der png-Version unsichtbar:

Hier die .xcf-Version in Form eines Screenshots:
http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/12.jpg

... und hier das dargestellte Bild als .png. Die Kästchen sind verschwunden.
http://www.asamura.de/images/tutorials/gimp-tutorial/14.png

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BeitragVerfasst: So 7. Jun 2015, 20:11 
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9. Letzter Feinschliff

Wer will, kann nun NOCH einen Feinschliff machen, indem er die .xcf-Datei schließt (vorher ein letztes Mal speichern) und die exportierte .jpg oder .png-Version mit GIMP öffnet. Das Bild wurde darin auf eine einzige Ebene reduziert und kann daher als Gesamtheit justiert werden, was zuvor nicht möglich war.

Wieder wird an sämtlichen verfügbaren Reglern herumgestellt, besonders Farbton / Sättigung und Helligkeit / Kontrast, um das Bild zu seinem finalen Aussehen zu bringen. Auch ein Speichern verschiedener Versionen, die euch gefallen, ist ratsam, die ihr schlussendlich im Explorer noch einmal miteinander vergleicht, um euch für die beste zu entscheiden.


10. Schlusswort

Ich hoffe, dass euch dieses Tutorial helfen kann, um die ersten Schritte im digitalen Colorieren eurer Zeichnungen zu gehen. Ich denke, für den Einstieg ist diese Methode ganz gut geeignet, da sie alle Basisfertigkeiten beinhaltet, die ein blutiger Anfänger braucht, nicht mehr und nicht weniger.

Ihr werdet, je mehr ihr Erfahrung sammelt, bald feststellen, dass es noch viel mehr Möglichkeiten gibt und sicher auch einiges von dem, was ihr hier gelernt habt, gegen andere Methoden austauschen.

Zum Beispiel, wenn ihr erkennt, dass ein Schatten aus mehr Farben als nur aus Schwarz besteht oder dass es nur selten reinweißes Licht gibt. Vielleicht versucht ihr euch auch irgendwann einmal an unterschiedlichen Positionierungen der Lichtquelle oder im Zeichnen völlig ohne Outlines.

Wenn irgendetwas unklar ist, könnt ihr mich gern fragen! Sehr würde ich mich auch darüber freuen, wenn ihr mich an euren ersten Schritten teilhaben lasst und eure Zeichnungen hier im Forum vorstellt.

Ich habe für diesen Zweck einen separaten Diskussionsthread eingerichtet: Link

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht
Baxeda

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