Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

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Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#1

Beitrag von Sinthara » Mo 6. Jul 2015, 11:16

Hier werde ich hin und wieder etwas aus dem Leben eines meiner Charaktere nieder schreiben. Der Charakter stammt nicht aus der Welt von Exilium sondern aus einem anderen Rpg.

..............

Es handelt sich dabei um einen jungen Elf der in menschlichen Jahren gez√§hlt etwa 19 w√§re. Er ist eine treue loyale Person, vertr√§umt, gutherzig und charmant gegen√ľber der Damenwelt.

Als J√ľngster seiner Geschwister ist er der letzte der das Haus der Familie verlie√ü um seinen Platz in der Welt zu finden.
Er reiste viel umher, verweilte oft in Taverne wo er , schweigsam in seiner Ecke sitzend, die Leute beobachtete. An einem Tag als er wieder umher reiste wurde er darauf aufmerksam wie ein Waldtroll einen in dem Moment unachtsamen Mann angreifen wollte. Ihm zu Hilfe eilend bewarf er den Troll törichter Weise mit Steine, lenkte so von dem Mann ab, aber zog auch die Aufmerksamkeit dieser kreatur auf sich.
Und Tarias, so heißt der Elf, war wahrlich kein Kämpfer. Mit vereinten Kräften mit diesem Mann schafften sie es aber unverletzt davon zu kommen.
Sie zogen eine Weile gemeinsam umher und Cereler, so hieß der Fremde wußte viel zu erzählen. Auch sprach er von einer Stadt in der Freunde von ihm lebten und erzählte immer wieder von einem Orden der sich "Die Träger des Feuers" nannte.
Nun was soll ich sagen. Es erweckte die Neugier des jungen Elfen und so begleitete er seinen neuen Freund und sollte von da an der Stadt namens Runewick heimisch werden....

...............
Damit ihr eine ungef√§hre Vorstellung habt wie er aussieht.: (wer sich k√ľnstlicher bet√§tigen will, darf ihn gerne mal zeichnen. ^^)

Mit 183cm K√∂rpergr√∂√üe geh√∂rt Tarias wohl weder zu den besonders kleinen, noch zu den besonders gro√üen Vertretern seines Volkes. Seine schmale, jedoch trotz allem athletische Statur l√§sst vermuten, dass er keiner besonders harten k√∂rperlichen Arbeit nachgeht, aber dennoch darauf zu achten scheint, etwas in Form zu bleiben. Die nur zart gebr√§unte Haut macht einen weichen ebenm√§√üigen EIndruck nur die Narben welche sich gleich z√ľngelnder Flammen √ľber seinen rechten Unterarm ziehen, durchbrechen dieses Erscheinungsbild.

Nur selten sieht man Tarias in R√ľstung gekleidet. Meistens begegnet man ihm also in v√∂llig normaler Kleidung, die - wie der Elf selbst auch - einen √§u√üerst gepflegten Eindruck macht.
Das einzige was seinen K√∂rper schm√ľckt ist ein schlichtes wei√ües Lederhalsband um seinen Hals.

Tarias Gesichtsz√ľge zeichnen sich durch eine Mischung aus jugendlicher Weichheit und scharfen, aristokratischen Konturen aus.
Er mustert die Welt um sich herum aus gr√ľn-blauen mandelf√∂rmigen Augen und bedenkt seine Umgebung mit einem neugierigen aufgeschlossenem Blick.

Das sachte Lächeln auf seinen Lippen und der oftmals verträumt wirkende Ausdruck auf dem Gesicht des Elfen verleihen ihm einen jugendlichen Charme.
Unterstrichen wird das ganze von seinem schulterlang gehaltenen weißblondem Haar von diessem ihm hin und wieder gern einige Strähnen vorwitzig in das Gesicht hängen.

....

In der Zeit wo die ersten Beitr√§ge entstanden lebt Tarias schon eine Weile in Runewick. Er hat angefangen zu schneidern, was gut zu ihm passt, da er viel Wert darauf legt gut gekleidet zu sein. Nat√ľrlich sollte es auch gut farblich aufeinander abgestimmt sein. Auch Andere kleidet er gerne ein.
Auch viele neue Leute hat er kennen gelernt unter anderem auch den Spiritus Rector des Ordens von dem ihm einst Cereler erz√§hlt hatte. Es ist sogar soweit das er ihm beitreten wollte und als Probemitglied aufgenommen wurde. Er mu√üte sich noch bew√§hren bevor er soweit war, den Schwur abzulegen und ein volles Mitglied zu sein. Auch sucht er √∂fters die N√§he Djironnymas, den Spiritus Rector des Ordens. Aus irgendeinem Grund hatte dieser sehr alte Elf und Magier etwas anziehendes Besonderes f√ľr ihn. Ob es am Alter lag und die damit verbundene Erfahrungen, Wei√üheit und Autorit√§t die er ausstrahlte? Verwunderlich w√§re es nicht, wenn man bedachte wie jung, naiv und unerfahren Tarias doch war.....

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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#2

Beitrag von Sinthara » Sa 18. Jul 2015, 16:59

Tagebucheintrag_ 7. Eldas im Jahre 43 nach dem Fall des Hexerkönigs

Dies ist mein erster Tagebuch-eintrag. Eigentlich sollte ich meine Träume niederschreiben aber noch hat die nächste Nacht nicht begonnen und ich muß jetzt versuchen einfach mal meine Gedanken zu ordnen.
Sollte Er wirklich Recht haben, was nahe liegt, dann muß ich mich daran gewöhnen, auch wenn sich alles in mir sträubt. Aber ich sollte versuchen seinen Anweisungen zu folgen in der Hoffnung das es mir wirklich hilft.

___________________
Traum

Wieder einmal war es tiefste DUnkelheit welche ihn umfing. Er vermochte nichts zu sehen, nicht mal seine eigenen H√§nde. Und da war es wieder, dieses boshaftige kichern diese Augen welche ihn anstarrten und doch war irgend etwas anders. Er konnte es sp√ľren, die Anwesenheit einer fremden und doch so vertrauten Pr√§senz.
Vorsichtig sah sich der Elf um, doch in der Dunkelheit war das umsonst, er vermochte nicht erkennen wer das neue anwesende Wesen war. Tarias wu√üte er mu√üte raus aus dieser Dunkelheit, aber ob er den Weg finden w√ľrde. Er f√ľhlte sich ein wenig verloren und doch war er nicht bereit aufzugeben. Voller Tatendrang schritt er los, mitten hinein in die Dunkelheit.

Aus dieser Dunkelheit hoben sich langsam die starken Kronen zahlreicher B√§ume, weit hinauf in den Nachthimmel welcher sich nun √ľber dem jungen Mann auftat. Tief atmete er die frische Brise ein welche zu ihm hin√ľber wehte und kam nicht umhin zufrieden zu l√§cheln. Er hatte den Weg hinaus aus der Dunkelheit gefunden. Noch w√§hrend er es genos wieder in Freiheit zu sein, ert√∂nte hinter ihm ein unheilvolles Knacken, welches immer n√§her kam.
Tarias welcher nun eben erst aus der Dunkelheit gefunden hatte sp√ľrte nicht das Verlangen sich umzudrehen um zu erkennen was ihn verfolgte. Er ergriff lieber sofort die Flucht nach vorne.
Zweige splitterten unter seinen Schuhen während er wie ein gehetztes Wild zwischen den Bäumen hindurch rannte. Rechts und links sah er aus den Augenwinkeln Schatten zu seinen Seiten, welche ihn beobachtete. Sie durften ihn nicht bekommen, niemals.

Angst legte sich wie eiserne Ketten um sein Herz und schienen seine Beine langsam zu l√§hmen. Am Ende seiner Kr√§fte brach er nach einer scheinbar endlosen Jagd aus dem Wald herraus auf eine Lichtung. Keuchend geriet er ins stolpern und st√ľrzte. Noch schwer atmend sah er langsam auf und sah sich nach seinen Verfolgern um. Da standen sie Schatten wabbernd in der Dunkelheit, glutrote Augen welche ihn zu durchbohren schienen, und mitten aus diesen Schatten vernahm er eine Stimme die seinen Namen rief. Die ihn zu sich rief.
Doch der Elf wollte nicht. Trotzig wenn auch mit zittriger Stimme antwortet er entschieden ablehnend und dann sah er wie Bewegungen in die Front aus Schatten geriet. Sie glitten n√§her auf ihn zu, und wieder rief die Stimme verlangend nach ihm. Er sp√ľrte wie seine Selbstsicherheit mit jedem erneuten Rufen und jedem Schritte welchen die Kreaturen n√§her traten, schw√§chert wurden, selbstzweifel und Angst die Oberhand gewonnen.

"Ich wei√ü was du willst" fl√ľstert die Stimme geh√§ssig und vor seinen Augen verformten sich die Schatten, nahmen die Gestalten von zwei M√§nnern an welche sich z√§rtlich zu k√ľssen schienen. Und diese Gestalten nahmen langsam genauere Bildnisse an, bis der junge Elf sich selbst sehen konnte, eng an seinen Lehrmeister gekuschelt. Ein boshaftes kichern war zu h√∂ren, die Schatten schienen sich √ľber ihn und diese Szene lustig zu machen. Selbst die Stimme lachte ehe sie am√ľsiert ihm wei√ü machte das er sich l√§cherlich mache. Das er nie mehr sein w√ľrde als ein Spielzeug. "Gef√ľhle? Liebe?" sp√∂ttisch lachend beendete die Stimme ihr Gespr√§ch und hinterlie√ü einen aufgel√∂sten Elfen, welcher sich unter Tr√§nen zusammen kr√ľmmte und flehte das sie aufh√∂ren m√∂gen.

Pl√∂tzlich ert√∂nte ein w√ľtendes Grollen, ein so tiefes Grollen als w√ľrde sich ein Gewitter √ľber ihm zusammenbrauen und kurz danach bebte die Erde. Tarias nahm etwas helles hei√ües wahr und h√∂rte wie die Schatten sich unter w√ľtendem zischen zur√ľck zogen. Als er zur Seite sah, bemerkte eine riesige geschuppte Gestalt neben sich, es war ein Drache welcher sich besch√ľtzerisch neben ihm aufgebaut hatte. Besch√§mt hob der Elf das tr√§nennasse Gesicht und sah hinauf. Ein so stolzes, starkes und weises Gesch√∂pf eilte ihm zu Hilfe und er...er war nur ein erb√§rmliches H√§ufchen Elend. Doch der Blick des Drachen ruhte warm fast sanft auf dem Elfen und beruhigte ihn. Er gab Tarias das Gef√ľhl das es nichts gab wof√ľr er sich sch√§men m√ľ√üte. Er ergriff den jungen Mann mit einer Klaue und zog ihn dichter an sich herran. Beruhigter und mit einem sicheren Gef√ľhl schlang der Elf seine Arme um die Klaue des Drachen und schlief schon bald ein.

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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#3

Beitrag von Baxeda » So 19. Jul 2015, 05:21

Den Teil kenne ich schon, hab ihn aber gern noch einmal gelesen. :tiptop:
Schöne Bilder, die du da heraufbeschwörst.
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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#4

Beitrag von Sinthara » So 19. Jul 2015, 16:26

(danke Bax, es wird noch mehr folgen, teils was du kennst, teils was du nicht kennst. ^^)


Tagebucheintrag_ 14. Eldas im Jahre 43 nach dem Fall des Hexerkönigs

Sendriel das ist der Name den ich dir gebe. Ich weiß es mag ungewöhnlich sein einem Buch einen Namen zu geben, aber ich möchte es so.
Sendriel bedeutet soviel wie spiegelnder Freund. Und das ist diese Buch ja gewisser Maßen. Es spiegelt meiner selbst wieder und ist wie ein Freund dem ich alle Geheimnisse anvertrauen kann.
Wei√üt du, es ist irgendwie schwierig. Da du meine Tr√§ume kennst, gerade meinen letzen magst du mich vieleicht verstehen k√∂nnen. Ich wei√ü einfach nicht ob ich damit umgehen kann oder √ľberhaupt will. Da ist der Beitritt beim Orden, der gut √ľberlegt sein will und dann das ich offenbar f√ľr M√§nner auch etwas empfinde. Eigentlich bin ich mir sehr sicher, das ich an Frauen interessiert bin. Aber schw√∂ren k√∂nnte ich es wohl nicht, daf√ľr hat es mich bisher nicht wirklich interessiert. Und diese Tr√§ume machen es nicht besser. Ach Sendriel ich hoffe das es bald etwas klarer wird.

___________________________

Traum

Es war dunkel und der Elf welcher sich gerade den letzten Bissen eines St√ľck Apfels in den Mund gesteckt hatte blieb abrupt stehen. Wo war er? Das einzige was er zu erkennen vermochte waren Tatsachen. Die Tatsache das es mitten in der Nacht war und er irgendwo an einem Waldrand stand. Mit der Zunge gierte er nach dem s√ľ√üen Fruchtsaft welcher sein Mundwinkel hinab lief und sah sich um. Aber Tarias konnte sich wirklich nicht erkl√§ren wo er war. Wie er hier her gekommen war, d√ľrfte vermutlich eindeutig sein. Wahrscheinlich hatte er einen seiner vielen Spazierg√§nge unternommen und hatte dabei die Zeit vergessen. Obwohl er sich eingestehen mu√üte das es ungew√∂hnlich war das er so sehr die Zeit verga√ü, das er nicht mal bemerkte das es Nacht wurde.

Kopfsch√ľttelnd zuckte er mit den Schultern. Es lie√ü sich ja nun nicht √§ndern und irgendwo wird ihm sicher etwas bekannt vorkommen, ansonsten bliebe noch die Nacht im Wald.
Also machte er sich unbek√ľmmert weiter, nun eigentlich hatte er das vorgehabt. Doch ein gl√ľhendes Augenpaar am Waldrand lie√ü ihn inne halten. Was oder wer war das?
Seine Hand tastet nach dem Speer welcher ihm nicht nur als Wanderstab sondern auch als Waffe diente. Dummerweise war dieser nicht aufzufinden und so w√ľrde er wenn es sein mu√ü sein Gl√ľck in der Flucht versuchen m√ľ√üen. Bis dahin versuchte er aber noch, mit leicht verengten Augen, zu erkennen was dort im Schatten der B√§ume lauerte.
Aber erst als das Mondlicht die Wolkendecke durchbrach konnte er erkennen was dort verharrte. Kein Dämon, kein Untier, nichts...nur ein Hund dessen Fell viel zu ordentlich aussah als das er hätte wild sein können und doch konnte man nie wissen.

Der Hund aber blinzelt nur kurz und betrachtete den Elfen weiter mit einer Seelenruhe.
Der Elf betrachtet den Hund ruhig und nachdenklich ehe er seine Stimme erhob.
"Wer bist du?"
Langsam erhob der Hund sich zu voller Gr√∂√üe, den Blick noch immer ruhig auf den Elfen gerichtet setzte er sich in Bewegung und n√§herte sich Tarias. Dieser r√ľhrte sich nicht vom Fleck, er versp√ľrte keine Angst nur etwas Neugier.
Doch pl√∂tzlich schob sich ein Schatten vor den Mond und etwas riesiges st√ľrzte sich hinab, gro√üe Krallen umgriffen den Hund und zerrten ihn mit sich mit.
Mit offenem Mund und nicht sicher ob er ängstlich oder erbost sein sollte starrte der Elf dem Drachen nach welcher den Hund einfach mit sich genommen hatte.
Einen Moment sp√§ter kam aber wieder Leben in ihn und er wollte zur Verfolgung ansetzen, immerhin konnte er den Hund doch nicht einfach diesem Drachen √ľberlassen.
So holte er Luft um mit einem Schrei die Kreatur auf sich aufmerksam zu machen...

"Schh...er tut ihm nichts."
ertönte plötzlich eine vertraute Stimme hinter Tarias, doch ehe er reagieren konnte streckte sich ein schlanker Arm neben ihm aus und der Zeigefinger deutet in eine Richtung.
"Siehst du..."
Der Elf folgte dem Fingerdeut und tatsächlich konnte er sehen wie der Drache den Hund ganz behutsam absetzte, sich dann neben diesem niederließ und der Hund sich an den Drachen kuschelte wie an einen vertrauten Freund.
Stille trat nun ein, eine Stille in welcher seine Augen zwar noch auf dem ungewöhnlichen Paar ruhten, seine Gedanken aber schon bei dem Mann hinter ihm waren. Es gab keine Zweifel das es sein Lehrmeister war.
Tarias sp√ľrte deutliches diese krippeln, was dieser in ihm ausl√∂ste allein durch seine N√§he.

"So allein hier draußen" ergriff der Magier wieder das Wort.
Tarias sah zu seinem Lehrmeister auf als jener ihn an der Schulter griff und sanft aber bestimmt zu sich umdreht.
"Ich...."
Der junge Elf versuchte sich zu erkl√§ren aber wu√üte selbst nicht wie er hier hinaus gekommen war, Aber das war auch nicht n√∂tig. Der √Ąltere schmunzelte nur auf seine typische Art und Weise die Tarias immer wieder Gef√ľhl gab er w√ľ√üte mehr als er zugab und das er die Antworten der Fragen welche er stellte, schon l√§ngst kannte.

" Du h√§ttest dir wenigstens etwas anziehen sollen, es ist k√ľhl drau√üen."
Mit Erschrecken stellte der Elf fest das er lediglich in Hose unterwegs war. Und er konnte sich nicht erkl√§ren wieso dem so war. Aber der Blick des Menschen glitt langsam √ľber den freien Oberk√∂rper des Jungen. Tarias hatte keine kr√§ftige Statur, eher eine Knabenhafte, welche er in Form hielt wie die Muskeln verrieten welche sich nur zart unter der leicht gebr√§unten Haut abzogen.
Zittern sog er die Luft ein als die Fingerspitzen des Magiers ganz fein √ľber jene leichten Erhebungen strich. Tarias hatte das Gef√ľhl sein Lehrmeister k√∂nnte es deutlich h√∂ren so schnell und heftig wie das Herz in seiner Brust schlug.

Doch schon zog dieser seine Hand wieder zur√ľck und legte seinen Arm locker um die schmale H√ľfte des Elfen. Der Blick aus den smaragd-gr√ľnen Augen lag direkt , fast durchbohrend auf den blauen Augen Tarias.
"Vertraust du mir?"
Tarias schluckte unmerklich, Das Gesicht seines Meisters war so dicht an seinem das er den hei√üen Atem auf der Haut sp√ľren k√∂nnte. Er sp√ľrte das Verlangen sich enger an den ohnehin schon dicht vor ihm stehenden Mann zu schmiegen aber er hielt sich zur√ľck.
Aus Sorge seine Stimme könne ihn verraten nickte er nur und der Blick mit welchem der Magier ihn nun betrachtete war sanft fast zärtlich und dann näherten sich seine Lippen denen des Elfen...

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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#5

Beitrag von Sinthara » Mo 20. Jul 2015, 10:29

Tagebucheintrag_17.Eldas im Jahre 43 nach dem Fall des Hexerkönigs

Lieber Sendriel
Er hat es gelesen, alles! ich wäre vor Scham fast im Boden versunken.

Aber er hat mit Bedacht darauf reagiert und ich konnte mit Rini etwas dar√ľber sprechen.
Rini ist ein verr√ľckter Kerl, aber ich mag ihn. Und obwohl ich das Gef√ľhl hatte das er viel Unfug im Kopf hat, hat er sich im Gespr√§ch irgendwie verst√§ndnisvoll gezeigt. Zumindestens habe ich endlich wirklich offen mit jemanden sprechen k√∂nnen. Jemand der mich vermutlich am ehesten verstehen kann.
Es tat wirklich gut.

Und ich habe zumindestens einen Schritt in eine Richtung machen k√∂nnen. Einen Schritt in die Richtung welche sich richtig anf√ľhlt.
Ich bin dem Orden beigetreten und ER wird mein Mentor sein.
Wenn du w√ľ√ütest wie mein Herz vor Nervosit√§t geschlagen hat, als w√ľrde es kein Morgen mehr geben

________________________________________________________

Traum

Eigentlich war es schon viel zu sp√§t, aber er mu√üte es ihm unbedingt noch sagen. Es war wichtig das wu√üte Tarias und so huschte er durch die Nacht. Es war kalt, eiskalt, der Wind zerrte an seinem Leib. Warum nur hatte er keinen Mantel √ľbergezogen, aber es war ja nicht mehr weit. Und schon klopften seine klammen Finger an die T√ľr.
Stille...
Der Elf griff nach der T√ľrklinge und dr√ľckte sie langsam herunter. Zu seiner √úberraschung war sie wirklich nicht verlassen.
"Meister Djironnyma?"
Rief er leise w√§hrend er hinein trat und die T√ľr hinter sich wieder schlo√ü. Doch niemand antwortete. Der Raum schien leer, nur aus einer T√ľr weiter hinten drang ein Ger√§usch und trat der Bursche etwas n√§her.

Djironnyma?
Fragte er erneut aber alles blieb still. So legte er die B√ľcher welche er bei sich hatte auf einen Tisch neben der T√ľr und √∂ffnete selbige.
Sofort schlug ihm Hitze entgegen. Tarias trat weiter hinein und bahnte sich einen Weg durch den heißen feuchten Nebel der in diesem Raum lag.
M√ľhsam versuchte er etwas zu erkennen und dann stockte ihm der Atem.

Nur vieleicht einen oder zwei Meter von ihm entfernt lag ein Mann entspannt auf einer breiten Holzbank. Nichts weiter als ein Handtuch um die H√ľften bedeckten dessen Leib.
Das lange dunkle Haar klebte Schweißnass am Körper des Magiers.
Verlegenheit machte sich in dem Elf breit und gleichzeitig war er absolut fasziniert, wie gebannt starrte er den halbnackten Mensch an und trat näher.
Leicht knapperte er an seiner Unterlippe w√§hrend ein Schwei√ütropfen von vielen sich an Djironnymas Kinn l√∂ste, seine Kehle hinab glitt und langsam seinen Weg √ľber den ansehlichen Oberk√∂rper bahnte und letzendlich im Bauchnabel versank.

Zitternd atmete Tarias und wischt sich mit einer Hand den Schweiß von der Stirn. seine Kleidung klebte durch die Hitze schon längst an ihm und das weiße Hemd ließ ganz leicht sein Leib durchschimmern.
Nein er konnte einfach nicht wiederstehen. Unbeachtet dessen ob der Magier wirklich schlief und jeden Moment erwachen k√∂nnte, streckte der Blonde seine Hand aus und strich ganz zaghaft √ľber den Brustkorb des Menschen.
Behutsam, sanft und mit einer unschuldigen Neugier bahnten sich seine Fingerspitzen ihren Weg.
"Willst du dich nicht ausziehen?"
Leise und ruhig erklang die Stimme und doch zuckte Tarias ertappt zusammen und sah hinauf zum Anlitz seines Meisters welcher ihn völlig gelassen ansah.

Gut es hatte keinen Zweck es zu leugnen und es war wirklich viel zu warm f√ľr Kleidung. So entledigte er sich seines Hemdes und auch die Hose folgte, auch wenn er sich ein wenig dabei genierte.
Deutlich sp√ľrte er wie Djironnyma ihn dabei unabl√§ssig beobachtete, und es gab auch nichts wof√ľr er sich sch√§men m√ľ√üte. Sein Leib war ansehlich aber dennoch genierte sich der Elf etwas.
Der Magier winkte ihn wieder zu sich. "Willst du nicht fortfahren?"
Röte stieg in das Gesicht des Elfen und er blickte nur, wie so oft, auf seine Finger.

Der Mensch hingegen setzte sich auf glitt dann langsam von der Bank herrab und trat hinter den Elfen. Sanft aber bestimmt glitten seine H√§nde √ľber die Schultern des J√ľngeren hinab, wanderten √ľber dessen R√ľcken und schlangen sich schlu√üendlich um dessen Leib.
Er dr√ľckten den mit Schwei√üperlen benetzten jugendlichen K√∂rper des Elfen an seinen und Tarias brauchte nicht hinzusehen um zu wissen das das Handtuch Djironnymas nicht mehr da war wo es vorhin noch seinen Platz hatte.
Genie√üerisch schlo√ü er die Augen und lehnte sich an den Gro√üen, dessen Ber√ľhrungen seinen Leib zum beben brachten. Ein tiefer Seufzer entglitt den Lippen des Blonden und dann wurde er herum gerissen. Nicht etwa grob nein, aber bestimmt.
Die Augen öffnend traf sein Blick direkt auf seines Meisters. Es brauchte keine Worte. Tarias wußte auch so das es richtig war und er wußte das auch Djironnyma diese Wissen teilte.
Es war nur ein Augenblick der einem gleichzeitig wie eine Unendlichkeit vorkam, in welchem sich die Blicke trafen, verbanden und ineinander verloren
.
Hei√ü waren die Lippen welche im n√§chsten Moment aufeinander trafen wobei die K√ľsse des J√ľngeren deutlich gieriger wirkten. Tarias war Wachs in den H√§nden seines Meister und das Feuer in ihm schien regelrecht herraus zu brechen.
Leidenschaftlich glitten seine H√§nde √ľber den Leib des Magiers und die K√∂rper der M√§nner schmiegten sich im hei√üen Nebel eng aneinander.
Dies war die Nacht, in der es geschah. In welcher sie sich miteinander verbunden und so einen Bund f√ľrs Leben besiegelten. Es gab kein Zur√ľck mehr und keinen der mehr zur√ľck wollte...

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Die Ordnung

Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#6

Beitrag von Novec Sarili Gojim » Mo 20. Jul 2015, 12:11

Na dann bin ich mal gespannt wie es weiter geht! :)
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Die Klappe groß, der Körper klein, dass kann doch nur der Novec sein. (Weisheit von Baxeda Bakane)

Kleine Legende: "Text" - Gesprochener Text /---\ >Text< - Gedachter Text

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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#7

Beitrag von Sinthara » Sa 25. Jul 2015, 15:20

Tagebucheintrag_19. Eldas im Jahre 43 nach dem Fall des Hexerkönigs

Er hat mich gek√ľsst!
Kannst du es glauben?
Er stand pl√∂tzlich vor mir und dann, mein Herz ist mir fast aus der Brust gesprungen. Es f√ľhlte sich so gut an. Die Unsicherheit die ich vorher noch hatte scheint wie weggeblassen. Ich bin mir sicher das ich nichts mehr m√∂chte als zu ihm zu geh√∂ren. Am Morgen neben ihm aufwachen, immer diese Sanfte, z√§rtliche in seinen Augen erblicken wenn er mich ansieht.

Ach Sendriel ich glaube ich bin hoffnungslos verliebt.

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Tagebucheintrag_1. Irmas im Jahre 43 nach dem Fall des Hexerkönigs

Er reist ab f√ľr eine ganze Weile. Irgendwie betr√ľbt es mich, aber der weite Abstand wird mir gut tun. Damit ich wei√ü wohin ich geh√∂re und was oder wie mein Leben sein soll.

Ich werde viel zum nachdenken haben, den es ist eine Entscheidung f√ľr mein ganzes Leben. Und jetzt mu√ü Herz und Verstand √ľber die Gef√ľhle siegen.
Allein die Zuneigung wird mich nicht durchs Leben f√ľhren. Wahre Liebe schon

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Tagebucheintrag_10. Irmas im Jahre 43 nach dem Fall des Hexerkönigs

Heute gehe ich mit kaputter Nase zu Bett. Mir wurde die Nase gebrochen.
Hätte nicht gedacht das Leute so schnell handgreiflich werden.
Ich wußte gar nicht wie mir geschah, hatte ich doch gar nichts getan.

Aber zum Schlu√ü mu√üte ich feststellen das offenbar ein sprachliches Missverst√§ndnis vorlag. Du wei√üt ja ich behersche die neue Sprache kaum und auch nur schlecht. Ich wollte mich wie immer m√∂glichst h√∂fflich ausdr√ľcken aber was ich sagte war sehr unfreudlich.

Ich bin froh das es sich aufgekl√§rt hat, und ich war recht best√ľrzt dar√ľber. Lag es doch niemals in meiner Absicht irgendwie unfreundlich oder gar beleidigend zu sein.

Caldarion hat sich dann f√ľr den Schlag entschuldigt und mir versucht etwas beim versorgen der Verletzung zu helfen. Er war es auch der mich dar√ľber aufkl√§rte was ich da gesagt habe.
Ich hoffe er hat seiner Frau mitgeteilt das es ledigtlich ein sprachliches Problem war, aber es niemals in meiner Absicht lag unfreundlich zu sein.

Mittlerweile tut meine Nase, auch dank des Sibanac und des Weines kaum noch schmerzen.

Edit von Novec: Querlinien bitte mit:

Code: Alles auswählen

[linie=#000000]1[/linie]
machen und nicht hinein kopieren, da dadruch der Skin in Mitleidenschaft gerissen wird.[/color]

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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#8

Beitrag von Sinthara » Sa 25. Jul 2015, 17:37

Traum

Wie immer fing der Traum mit der Dunkelheit, selbst als er die Augen aufschlug war es dunkel. Aber das lag daran das es mitten in der Nacht war. Über sich sah der Elf den wolkenlosen klaren Sternenhimmel, der ihm unweigerlich ein Lächeln auf die Lippen zauberte. So ein Anblick lud aber auch zum träumen ein.
Dennoch wande er seinen Blick wieder ab und sah sich um. Wo war er nur?
Ein kalter Windzug jagte ihm einen Schauer √ľber den Leib und er schlug fr√∂stelnd die Arme um sich.

Trotz das er nicht wirklich zu erkennen vermochte entschied er sich los zu laufen, vieleicht offenbarte sich sein Weg ja im laufen. Doch kaum war er einige Schritte gegangen sp√ľrte er wie sich Steine unter seinen F√ľ√üen l√∂ste und er ins straucheln kam. Irgendwie schien vor ihm pl√∂tzlich der Boden weg. Doch noch ehe der Elf sich weiter Gedanken machen konnte, scho√ü pl√∂tzlich aus dieser Tiefe ein Drache empor.

Erschrocken fiel Tarias nach hinten und landete auf seinem Hosenboden, während er den Kopf drehte und dem Drachen mit großen Augen nachsah.
Das stolze Gesch√∂pf drehte eine Runde und landete dann gegen√ľber von Tarias. Ruhig aber mit einem Blick, der wirkte als w√ľrde er damit den Elf direkt durchbohren und in sein tiefstes Innere blicken k√∂nnen, sah er ihn an.
Es schien nur ein Augenblick aber dieser reichte um f√ľr den jungen Elf eines klar zu machen. Vor diesem Drachen brauchte er sich nicht f√ľrchten. Und das war nicht etwa weil er so ruhig vor ihm sa√ü, nein es war mehr ein Gef√ľhl,

"Danke..."

Dieses simple und dennoch nicht unbedeutende Wort durchbrach die Stille. Es war aufrichtig und das schienen Beide zu wissen. Wobei er sich bei dem Drachen nicht sicher war was jener dachte oder vorhatte, denn er erhob sich wieder, breitete die Fl√ľgel aus und stie√ü sich vom Boden ab.
Tarias sah ihm nach während er nun langsam aufstand und sich den Dreck vom Hosenboden putzte. er verfolgte den Kreis welchen das stolze Geschöpf zog.

Pl√∂tzlich speite er Feuer und der Elf mu√üte die Hand vor die Augen heben um sich vor dem grellen Licht etwas zu sch√ľtzen.
Als er sie wieder herunter nahm, vermochte er im letzten Schein des Flammenstoßes noch seine Umgebung kurz in Augenschein zu nehmen.
Er stand hoch oben auf einem Berg und rundherum ging es steil bergab, nur an zwei Teilen vermochte er einen Weg zu erkennen.
Das eine schien ein einfacher Abstieg zu sein und entgegen gesetzt war eine Br√ľcke, die weit √ľber diese scheinbar schier endlose Schlucht f√ľhrte. Nur das Ende vermochte er nicht zu erkennen.

Sollte das ein Rätsel sein?
eine Aufgabe welche er vieleicht l√∂sen mu√üte. Den der Drache hatte ihn zwar vor dem Absturz bewahrte aber hier oben zur√ľck gelassen.
Es schien als m√ľ√üte er seinen Weg selbst finden. Ob es einen falschen oder richtigen Weg gab, oder waren beides richtige Wege? Aber irgendwie machte das keinen Sinn.
Seufzend setzte er sich wieder und starrte gr√ľbelnd abwechselnd in beide Richtungen.

"So komme ich nicht weiter."

Brummelnd erhob sich der Elf irgendwann wieder und trat erst in die eine Richtung wo er sich nachdenklich noch √ľber das Kinn strich, dann den Kopf sch√ľttelte und hin√ľber zu der Br√ľcke lief. Auch jene wurde betrachtet aber irgendwie schien er nicht weiter zu kommen.
Die Entscheidung war wichtig und w√ľrde wom√∂glich eine Entscheidung f√ľr immer sein.
Wer wu√üte schon ob er den Aufstieg wieder machen k√∂nnte, oder die Br√ľcke nochmals √ľberqueren
Seufzend hob er seinen Blick in die Ferne, in die Endlosigkeit in welcher das Ende der Br√ľcke verschwand.

Und da durchsfuhr es ihn wie ein Blitz. Die Br√ľcke w√ľrde sein Weg sein. Es war mehr ein Gef√ľhl, zumindestens konnte er nicht erkl√§ren warum er die Br√ľcke als richtig empfand.
Aber egal warum, er hatte seine Entscheidung getroffen und zu dieser stand er auch. Also setzte er seinen Fu√ü auf die Br√ľcke und betrat sie langsam. Ruhig mit vorsichtigem aber entschlossenen Schritt ging er langsam vorran, unter ihm lag eine schwindelerregende Schlucht.
Er lief und lief, nicht √ľberm√ľtig aber auch nicht z√∂gerlich und doch schien es kein Ende zu nehmen, oder kam er einfach nicht vorran?

Pl√∂tzlich erbebbte die Br√ľcke und Tarias hatte M√ľhe die Balance zu halten w√§hrend einige Teile der Br√ľcke abbrachen und polternd in die Tiefe fielen.
Erschocken sah er zur√ľck, doch hinter ihm lag ein weites St√ľck und auch da brachen Teile ab. Schlu√üendlich blieb nur ein schmaler Pfad.
Der junge Elf mußte merklich schlucken aber er ließ sich von seinem Vorhaben trotz des nun sehr gefährlichen Weges nicht abbringen.
Selbst der aufkommende beißende Wind ließ ihn nicht in seiner Entscheidung wanken. Nur seine Angst vor einem möglichen Fall ließ ihn noch einige Momente schwanken bevor er begriff das es eigentlich unnötig war.
Der Drache w√ľrde ihn auffangen falls er st√ľrzen w√ľrde, zumindestens glaubte er fest daran. Nein eigentlich schien er nach den anf√§nglichen Schwankungen nun sicher.

Nur war weit und breit keiner zu sehen. Aber nur weil man etwas nicht sieht muß das nicht bedeuten das es nicht da ist.

Blindes Vertrauen...war da nicht etwas?

Tarias sch√ľttelt den Kopf. Es war auch jetzt nicht wichtig. Wichtig war nur das er wu√üte was und wohin er wollte und wem er vertrauen konnte.
Und so lief er einfach weiter und obwohl noch immer kein Ende in Sicht schien, ließ er sich nicht entmutigen.

Und irgendwann konnte er auch das Ende erkennen und sah auch dort seinen alten Bekannten den Drachen sitzen. Es wirkte fast als w√ľrde er auf ihn warten.
Nur noch wenige Schritte....

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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#9

Beitrag von Baxeda » So 26. Jul 2015, 12:31

Allein die Zuneigung wird mich nicht durchs Leben f√ľhren. Wahre Liebe schon.
:bax: Schööön!

Wenn ich mal √ľber zwei Kerle schreibe, wird das immer vollkommen unromantisch. *zu Urako und Firxas schiel* Mindestens einer von beiden hat immer das Talent, jede Romantik im Keim zu ersticken.

Falls du so was, wie du es geschrieben hast, auch gern liest, kannst du mal auf Fanfiktion.de st√∂bern, da gibt es haufenweise Romanzen zwischen zartf√ľhlenden J√ľnglingen. Man muss allerdings ein bisschen suchen, bis man die wirklich Guten findet, die es aber durchaus gibt.
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Re: Ausschnitte aus der Welt eines Charakters

#10

Beitrag von Sinthara » Mo 27. Jul 2015, 15:10

Du mußt außer Acht lassen das es sich dabei um zwei Männer handelt. Wenn du den Focus darauf legst das es dabei um zwei Menschen geht, geht es denke ich einfacher. Zumindestens ist das bei mir so. Ich sehe nicht den Mann der einen Mann liebt sondern den Charakter der einen Anderen liebt.


______________________

Viel Zeit war vergangen, nichts hatte sich ver√§ndert. Der Letzte Traum hatte sich immer und immer wieder holt. Inzwischen hatte der junge Elf sich auch schon lange eingelebt. Er f√ľhlte sich wohl in Runewick und im Orden.
Doch es war nun Zeit das er seinen Platz finden w√ľrde. Nicht hatte sich an seiner Zuneigung zu seinem Lehrmeister ver√§ndert. Weder war es inniger gewurden noch hatten sie sich in der Hinsicht voneinander entfernt.
Eines Tages rief sein Lehrmeister ihn zu sich und sagte ihm er solle fortgehen. Er solle zum Schrein der F√ľnf alten G√∂tter und dort meditieren um seine Bestimmung zu finden. Ganze 9 Tage gab er ihm Zeit. Danach gab es nur zwei Entscheidung. Entweder er hatte seinen Platz gefunden oder er mu√ü weiter ziehen. So sagte er es ihm und Tarias gehorschte seinen Worten...
DIe folgenden Beiträge berichten davon.

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