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BeitragVerfasst: Do 1. Okt 2015, 12:31 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
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Es vergingen Stunden. Stunden in welchen Tarias bestimmt zig Mal den Tisch abgewischt hatte und ständig irgendwelche Dinge die in der Küche standen umsortierte. Nur Djironnyma schien die Ruhe selbst zu sein, wie sollte es auch anders sein. Er hatte gesagt das für die Meisten schwer zu verstehen sein würde. Und dabei hatte der Elf es nur grob gehalten.

Dann ertönten Schritte und als die Beiden aufsahen stand dort Illahin mit seiner Familie. Sie wollten aufbrechen. Nachdem er sich von den Kindern und der Frau seines Bruders verabschiedet hatte standen sich nun die beiden Brüder gegenüber. Illahin lächelte ihm aufmunternt zu.
"Ich mag es nicht verstehen aber ich bin dennoch stolz was aus dir gewurden ist. Als du gingst, warst du ein Träumer, aber jetzt steht ein Mann vor mir."
Unweigerlich mußte Tarias schmunzeln. "Ich bin noch immer ein Träumer"
Der Druide lächelte nur, und verabschiedete sich dann auch von Djironnyma wobei er den Magier einen ganzen Moment lang eindringlich betrachtete ehe er seiner Familie folgte.

Einige Minuten später trat sein Vater ein, noch immer war das Gesicht des sonst so strengen aber humorvollen Elfen eisig. Seinen Sohn sah er nicht mal an sondern sprach direkt Djironnyma an.
Höflich und ruhig aber mit einem Ton der kalt war wie der tiefste Winter verwieß er den Magier seines Hauses und wieß ihn an sich von seiner Familie fern zu halten und das sein Sohn nicht sein Eigentum wäre.
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BeitragVerfasst: Di 6. Okt 2015, 11:02 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
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Erschrocken sprang Tarias auf und während Djironnyma wie immer vollkommen ruhig und erhaben wirkte, war der junge Elf weniger ruhig.
"Vater! Wenn du ihn wegschickst werde ich mit ihm gehen!"
Tharion sah zu seinem Sohn und schien ihn zurecht weißen zu wollen doch als er in die funkelnden Augen seines Jüngsten blickte erkannte er das aus ihm ein Mann gewurden war der seine eigenen Entscheidungen traf und fest dazu stand. Das er ihn nicht würde umbewegen können. Er würde selbst erkennen müßen was richtig und was falsch war.
"Dann geh."
Knapp waren die Worte und er wande sich ohne weitere ab und verschwand wieder in den Garten.
Mit dem Temperament eines jungen Geistes verschwand Tarias nach oben, packte seine und die Sachen seines Meisters zusammen um zu gehen.
Ashariel brachte die Männer noch zur Tür und lächelte Tarias traurig aber warm an.
"Gib ihm Zeit."
"Auch ich mag es vieleicht nicht verstehen aber mir ist das wichtigste das du glücklich bist."

Tarias lächelte und umarmte seine Mutter noch ehe sie Djironnyma mit dem selben warmherzigen Blick bedachte.
"Seht es ihm nach, und bitte achtet mir gut auf meinen Jungen."
Dann trat sie zurück in den Tür.
"Mögen die Fünf eure Pfade behüten und euch sicher wieder heim geleiten."
Lange noch sah sie ihnen nach, bis die beiden Männer in der Dunkelheit verschwanden.
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BeitragVerfasst: Sa 17. Okt 2015, 15:50 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
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Die Rückreise verlief recht still. Tarias warf tief getroffen von der harten Abweisung seines Vaters. Auch wenn er nach Außen hin fast wirkte wie immer so spürte man es doch wenn man ihn etwas näher kannte. Die meiste Zeit schien er abwesend und seinen Gedanken nach zu hängen. Ein Lächeln suchte man auf der Rückreise vergebens. Selbst seiner geliebten Panflöte entlockte er nicht einen einzigen Ton.
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BeitragVerfasst: So 18. Okt 2015, 19:23 
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
Schööön! :bax: Und traurig. Wo mag der Weg die beiden hinführen?

_________________
"Lieber ein lebender Feigling als ein toter Held."
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BeitragVerfasst: Di 27. Okt 2015, 22:53 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
Entspannt saß er unter einem Baum, an seinem Stammplatz und sah, mal wieder, abwesend in den Himmel als Schritte ihn ablenkte. Als er zur Seite sah steuerte ein Botenjunge eilig auf ihn zu, in der ausgestreckten Hand einen Brief.
Dankend nahm der junge Elf den Brief entgegen und schenkte dem Botenjungen, im Gegenzug ein gro´ßzügiges Stück Erdbeerkuchen.

Als der Junge wieder verschwunden war sah Tarias nachdenklich auf den Brief. Ob er von seinem Vater war? Viel Zeit war wieder ins Land gegangen seit seinem Besuch daheim. Nun viel Zeit für einen Menschen. Für einen Elf waren es wohl nur gefühlte paar Wochen.
Noch immer schmerzte die Erinnerung daran, aber er hatte es hingenommen so das er wieder sich ganz seinem Leben widmen konnte.

Langsam öffnete er den Brief und kam schnell zu der Erkenntniss das es sich nicht um die Handschrift seines Vaters handelte.
Es war eine alte Freundin aus vergangener Zeit. Wie sie schrieb wirkte es fast als wäre er für sie viel näher als er es jemals gedacht hätte.

Gut als Kinder hatte sie oft mit ihm Hochzeit und Familie gespielt, und als sie älter waren, sich beim gemeinsamen Nacktbaden im See manchmal etwas seltsam angestellt. Er hatte es damals nicht verstanden, warum auch.
Sie waren Freunde, da war es doch egal wie der Andere ohne Kleidung aussah oder nicht?

Nachdenklich sah er wieder hinauf zum Himmel und seufzte tief, er würde mit seinem Meister darüber sprechen müßen. Vieleicht wußte er mehr Rat.
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BeitragVerfasst: Di 9. Feb 2016, 14:06 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
Tarias Reise.
Ein paar kurze Ausschnitte aus einzelnen Etappen seiner Reise.
Nachdem er mit seinem Meister über den Brief einer alten Freundin gesprochen hatte, war er irgendwann sehr spontan, fast etwas überstürzt aufgebrochen. Er wußte das was vor ihm stand würde nicht einfach werden. Er war nicht der Typ dem es leicht fiel, schlechte NArichten zu überbringen. Und diese hier, war in gewisser Weise eine solche.

...

---------------------------------------------------------------------------------------



~Meister Djironnyma.

Verzeiht das ich einfach aufbrach, ohne mich nochmal von euch zu verabschieden.
Ich befürchtete das mich dies nochmal wanken läßt.
Die Reise frischt offenbar auch mein Gedächtnis gleich auf. Ich hatte Seereisen schlimmer in Erinnerung.
Diese hier ist angenehm. Die See hat nur leichten Wellengang und der Himmel ist strahlend blau.
Ich befürchte fast das ich braun gebrannt zu euch zurück kehre, aber wir werden sehen.
Außer mir sind noch eine Familie und ein Pärchen mit auf dem Schiff, so ist es abgesehen von den Kindern und den üblichen Geräuschen ruhiger als angenommen.
Die meiste Zeit verbringe ich auf Deck, beobachte die Crew beim arbeiten oder die anderen Passagiere, sofern sie sich blicken lassen.

Ich werde euch alsbald wieder schreiben.

Euer Tarias ~



Der Elf hob den Blick von dem Brief und sah einen Moment zu wie die Crew die Segel herrab ließen, da etwas WInd aufgekommen war welchen sie für sich nutzen mußten.
Vereinzelte Schweißtropfen glänzten auf den, durch die Arbeit gestählten nackten Oberkörpern. Der Blonde vermochte seinen Blick für einen ganzen AUgenblick nicht davon los zu lösen, ehe er sich mit einem kaum hörbaren Räuspern abwand und den Brief zusammen rollte um mit selbigen in der Kajüte zu verschwinden.

Dort holte er eine der Tauben, die er mitgenommen hatte, aus ihrem Käfig und band den Brief am Fuße fest.

"Flieg mein Täubchen, flieg und bring ihm den Brief, die Fünf mögen dich auf deinem Weg schützen."

Mit der Taube wieder auf Deck warf er sie hoch in die Luft und sah ihr noch lange nach selbst als sie seinem Blick schon entschwunden war, bis er unsanft von der Seite angestoßen wurde und in die Augen des Bootsjungen blickte. Für einen Moment schienen die Beiden den Blick nicht von einander abwenden zu können, bevor der Bursche sich entschuldigte und weiter hastete um mit dem Käptn keinen Ärger zu bekommen. Nur der Elf sah dem jungen Mann noch einen Moment nachdenklich nach, ehe er sich abwand und wieder einen Platz an der Reling suchte.
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BeitragVerfasst: Di 9. Feb 2016, 23:46 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
"Verzeiht die Störung."

Tarias sah auf die Hand die sich auf seinen Arm gelegt hat, und dort nur eine kurze Berührung hinterließ ehe er den Blick hob zu der Person welcher diese Hand gehörte. Unverblümt sah er direkt in die strahlend blauen Augen welche ihn so unschuldig, unsicher und dennoch intensiv ansahen.

"D-Der Käptn wünscht euch zu sprechen."

Der junge Elf nickte und schenkte dem Burschen ein sanftes Lächeln bevor er sich erhob, sein Buch zusammen klappte und hinauf zum Kapitän trat. Dabei hatte er das Gefühl beobachtet zu werden. Tatsächlich stand der Schiffsjunge noch da und starrte dem Elf nach, bis ein Schlag auf dem Hinterkopf mit einem unsanften. "Scher dich an die Arbeit und halt nicht Maulaffen feil" ihn wieder aus seinen Gedanken riss, er den ersten Maat etwas murrend ansah, sich dann aber rasch wieder an die Arbeit machte.

"Etwas Wein?"

Tarias hob höfflich ablehnend die Hand und nahm auf dem Stuhl Platz. der Käptn, ein durchaus in die Jahre gekommener Mann, lehnte sich zurück und nippe an seinem weinbefüllten Krug.

"Ich hoffe ihr konntet bisher gut auf meinem Schiff reisen, und normaler Weise belästige ich meine Passagiere nicht, aber in diesem Fall wäre ich...euch sehr verbunden wenn ihr meine Bitte anhört."

Etwas verwundert lauschte er den Worten des Käptn, machte aber keine Anzeichen das er dem abgeneigt wäre, so konnte der Käptn sein Anliegen vortragen und man kam letzendlich zu der Einigung das Tarias seiner Bitte nachkommen würde.
Und als zwei Tage später endlich am Hafen ankam, verließ der junge Elf mit mehr das Schiff als er es betreten hatte. Einige Goldmünzen hatten ihren Besitzer gewechselt, und sein neuster Schatten war der Schiffsjunge.
Daniel...so wie der Junge hieß, gerade mal 17 war ein Waisenkind, die Schwester des Käptn hatte den Jungen damals gefunden, halb erfroren und hungrig. Sie nahm ihn bei sich auf und der Käptn vermochte nicht ihr diesen Gedanken aus dem Kopf zu schlagen. So war der Junge bei ihnen aufgewachsen und kaum das er alt genug war, stehts mit auf See gewesen. Heute sollte er zurück nach Hause und der Käptn fühlte sich offenbar besser, wenn er in Begleitung war.
Die Reise war viele Tagesmärsche lang, doch die beiden verstanden sich gut, zu gut möchte man fast meinen, den Daniel schien sehr die Nähe des Elfen zu suchen, hin und her gerissen zwischen Neugier und Unsicherheit.
Aber der Elf war sich nicht sicher, ob es die gleiche Ursache war, wie bei ihm oder ob es nur die Neugier eines jungen Burschen war. Andererseits beobachtete er ihn auch öfters, aber man sprach nie mehr über das was vieleicht war oder nicht war.
Und dann war auch schon der Abschied gekommen. Obwohl man Tarias noch bat, wenigstens zum Essen zu bleiben lehnte er höfflich aber bestimmt ab. Er wollte weiter kommen, immerhin hatte er ein Ziel, und eigentlich wollte er das schnell erreichen und wieder hinter sich bringen.
Daniel schenkte ihm zum Abschied eine geschnitzte Seemöwe welche er nicht schlecht bestaunte, den es war eine sehr feine Arbeit. Der Junge hatte Talent.

Als er das Haus des Burschen schon eine Weile hinter sich gelassen hatte, so das man es nicht mal mehr in der Ferne sehen konnte, machte er eine Pause. Setze sich gemütlich unter den Baum, mit etwas Pergament und einem Kohlestift.

~Meister Djironnyma

Das Schiff habe ich bereits sein einigen Tagen hinter mich gelassen. Doch zog sich meine Reise in die Länge da ich dem Käptn noch den Gefallen tat, seinen Schiffsburschen bis nach Hause zu geleiten.
Als ob ich ihm hätte im Fall eines Angriffes Sicherheit bieten können. Aber seis darum. Er war eine nette Gesellschaft, auch wenn immer irgendwas in der Luft zu stehen schien. Etwas Unausgesprochenes zwischen uns. Nun inzwischen ist er heil daheim angekommen und ich habe meinen Weg allein fortgesetzt.
So wirklich vermag ich diese schöne Gegend gar nicht zu genießen, da meine Gedanken stehts zwischen euch und dem was vor mir liegt hin und her schwanken. Ich hoffe sie wird es verstehen.

Auf ewig
- Euer Tarias. ~


Den Brief zu Ende geschrieben, befreite er eine weitere Taube aus dem Käfig, band den Brief an ihren Fuß und schickte sie los, dann schulterte er sein Bündel und setzte den Weg fort...
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BeitragVerfasst: Mi 10. Feb 2016, 20:03 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
Regen riss ihn aus seinen Gedanken und er blieb stehen. Sein Blick zum Himmel gewand genoß er das erfrischende Nass und fuhr sich durch das Haar. Er hatte längst vergessen wie lange er schon unterwegs war, das wurde ihm in dem Moment bewußt.
So lenkte er seinen Blick wieder nach vorne und erstarrte.
Ein paar Meter vor ihm stand eine Elfenfrau. Das lange dunkle Haar fiel offen ihren Rücken herrab und erinnert ihn für einen kurzen Moment, unweigerlich an seinen Meister. Doch sein Blick glitt weiter über die schlanke Gestalt welche in ein einfaches figurbetontes aber nicht billig wirkendes Kleid gehüllt waren.
Tarias betrachtete sie noch einen Moment, lächelt dann sachte und trat näher herran. EIn Zweig der unter seinen Füßen zerbrach, ließ die Elfe zusammen zucken und sie schnellte herum, erstarrte zugleich, als sie ihn erblickte, ungläubig rief sie seinen Namen und dann hielt sie nichts mehr unter dem Schutz des Baumes.
Tarias wußte gar nicht wie ihm geschah als seine Kinderfreundin ihm plötzlich um den Hals fiel. Überrumpelt blinzelte er und legte dann lächelnd seine Arme um ihre schlanke Gestalt.
"Celane" sprach er liebevoll ihren Namen und sie sah zu ihm auf. tiefe schwarze aber unglaublich sanfte Augen betrachteten den jungen durchnässten Elf.
"Wie kommst du hier her, Wieso hast du nicht geschrieben."
"Ich ehm...Ich dachte ich überrasch dich einfach."
"Oh..Die ist dir gelungen, komm lass uns schnell heim."


Er nickte nur und sie eilten durch den Regen, quer durch den Wald bis sie vor einem kleinen Haus ankamen. Rasch suchten sie Zuflucht im Inneren und Celane sah lachend zu ihm. Selbst er mußte schmunzeln, als hätten sie den selben Gedanken gehabt. Früher als Kinder sind sie oft hinaus gerannt und haben im Regen getanzt, bis ihre Eltern sie schimpfend ins Haus geholt haben.
Sie schauderte und trat zum Kamin um die noch heiße Glut zu schüren und etwas Holz nach zu legen. Während dessen ging er ganz wie gewohnt nach oben in das Zimmer was er früher immer bewohnt hatte, wann immer er sie besuchen war. Dort kleidete er sich um und griff zu Pergament und Feder.

~Meister Djironnyma

Überrascht von einem warmen Regen bin ich nun endlich angekommen. Es ist schön hier so mitten im Wald in dem kleinen gemütlichen Haus. Und es weckt viele schöne Erinnerungen. Ich freue mich, nun wo ich da bin, sie wieder zu sehen. Sie ist so hübsch gewurden, das ist mir damals nie aufgefallen. Und ihr Lachen. Wisst ihr, ihre Augen funkeln immer wie Sterne, wenn sie lacht.
Ich hoffe bei euch in Runewick ist alles ruhig wie immer.

- Tarias ~


Er band den Brief zusammen und legte ihn neben den Käfig der Tauben, sobald der Regen aufgehört hatte, würde er eine mit dem Brief auf die Reise schicken. Leise schloß er die Tür hinter sich und ging hinab.
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BeitragVerfasst: Do 11. Feb 2016, 19:27 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
Der restliche Abend war noch wunderschön gewesen. Sie hatten sich viel unterhalten und sich amüsiert. Celane hatte gekocht und ihn mit einem etwas eigen schmeckenden Wein überrascht.
Alles in Allem würde er sagen es war ein schöner Abend. Doch das geriet rasch in Vergessenheit als er am Morgen aufwachte.
Er fühlte sich schwach und heiß, und manchmal glaubte er einen Hund durch den Raum fliegen zu sehen.
Celane wirkte besorgt als sie auf sein Rufen herrein kam und machte sich sofort daran einen Trank zu fertigen.
Der junge Elf selbst wußte nicht wo oben und unten war. Er schwankte zwischen Schlaf und Wachphasen, und wann immer er die Augen aufschlug passierte etwas was ihn verwirrte. Mal hörte er Stimmen die ihm Dinge einredeten, und dabei klangen wie Celane. Nur die würde so etwas nicht tun, immerhin versuchte sie ihm doch zu helfen oder nicht? Andere Male sah er seinen Meister durch den Raum schweben wie einen Geist und gegen Ende glaubte er das Celane nackt durch sein ZImmer lief.
So vergingen Tage ohne das sich an seinem Zustand etwas verbesserte, doch er war viel zu schwach um sich darüber Sorgen zu machen. Als er wieder mal einen Trank dastehen hatte verfehlte er beim greifen die Flasche, welche umfiel und der Inhalt sich über den Boden ergoß. Seufzend stellte er die Flasche wieder richtig hin und erhob sich träge. Blinzelnd schwankte er hinüber zum Tisch und mußte feststellen das der Käfig seiner Brieftauben offen war, und alle Tauben weg. Ganz vage vermochte er sich daran zu erinnern das Celane sie freigelassen hatte, weil sie, wie sie sagte, der Meinung war das sie frei sein müßten. Nur das Brieftauben nicht einfach davon flogen, sondern zu ihrem Nest zurück.
Oder sie blieben ganz da, wie Tarias feststellte. Zwei der vier Tauben saßen munter auf dem Fensterbrett.
Er lächelte massierte sich nochmal die Schläfen und setzte einen Brief auf.

~ Meister

Es wird sich alles verzögern. Ich bin erkrankt, aber weiß nicht worran. Mir ist heiß als hätte ich Fieber, ganz zu schweigen von dem starken Schwächegefühl. Allein dieser Brief ist anstrengend. Und dann diese Halluzinationen. Celane meint es wird mir bald besser gehen. Sie mischt mir jeden Tag Tränke. Es fühlt sich mehr an als würde es schlimmer werden, weshalb ich hoffe das ihre Tränke bald wirken. Sie hat auch die Brieftauben frei gelassen. Meinte sie sollten frei sein. Zum Glück sind zwei geblieben. Die Anderen werden wohl irgendwann in Runewick auftauchen.
Ich schreibe euch sobald es mir wieder gut geht.

Euer Tarias ~


Seine Hände zitterten schon, als er den Brief zum Schluß zusammen band und am Fuß einer Taube befestigte welche sich dann auch gleich auf den Weg machte. strauchelnd ging er zurück zum Bett und fiel kaum das er drinnen lag, wieder in einen Schlaf.
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BeitragVerfasst: Fr 12. Feb 2016, 17:01 
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Weltenbastler in Bronze (1) Chronist in Silber (1) Die fleißige Feder in Silber (1) Rote Laterne (1)
Als er erwachte fühlte er sich gut. Etwas schwach noch, aber sein Kopf fühlte sich wieder klar an. Plötzlich öffnete sich die Tür und Celane trat herrein. Sie war vollkommen entblößt und setzt sich , wie selbstverständlich auf die Bettkante.
"Was tust du da?"
"Ich kümmer mich um dich." *säuselte sie sanft*
"Aber du bist...nackt!"


DIe Art und Weise wie er es sprach schien sie kurz zu irritieren und sie sah erschrocken zu ihm. Er begriff nun langsam das die Tränke die Ursache für sein Unwohlsein war. Sie hatte ihm damit hilflos gemacht, ihr regelrecht ausgeliefert. Und da er den letzten Trank ausversehen verschüttet hatte, hatte die Wirkung abgenommen,
Er setzte sich auf und sie wich zurück, griff sich das nächst beste Tuch und bedeckte ihren entblößten Leib.
"Warum?"
"Ich wollte dir doch nur helfen. Damit du von ihm los kommst."
"Los kommt; helfen?"

Er wirkte irritiert.
"Dein Vater...ich mein..."
Tarias seufzte und erhob sich vom Bett. "Er hat es dir erzählt."
"Ja und..." Wieder Mut gefasst trat sie näher und bettete ihre Hand anschmiegsam an seiner Brust ehe er von einem Kuss überrascht wurde. Sie schmeckte süß, und ihre Lippen waren so weich..so verführerisch....
Abrupt riss er sich los.
"Lass das."
"Aber irgendwer muß dich doch befreien, dieser "Meister" behandelt dich doch wie einen Hund, ein Spielzeug was er wegwirft wenn er keine Lust mehr darauf hat."

Er schüttelte den Kopf, doch sie war so aufgebracht und leidenschaftlich das sie ihn gar nicht zu Wort kommen ließ.
"Tarias ich liebe dich, was dieser widerwärtige Basta.....
Sie kam gar nicht dazu ihren Satz zu beenden da hatte sie von ihm eine Ohrfeige bekommen.
Entsetzt und erschrocken sah die zarte Elfe ihn an, aber auch Tarias war erschrocken darüber. Doch trug sein Blick auch etwas enttäuschtes und verletzes.
Dann wande er sich ab, schlüpfte in seine Kleidung und griff seine Sache ehe er wortlos hinaus ging und ohne nur einmal zurück zu blicken zwischen den Bäumen verschwand. Selbst ihr Ruf, als Celane aus ihrer Starre erwacht war, hielt ihn nicht auf.
Mit festen Schritten durchquerte er den Wald, ohne auf den Weg zu achten. Nur die grobe Richtung zurück zum Hafen im Blick.
Erst als schon die Mittagssonne hoch am Himmel stand machte er Rast um einen kurzen Brief mit einer Taube los zu senden.

~ Ich kehre heim. In 12 Tagen bin ich zurück.
- Tarias ~

Kaum war die Taube weg ging er weiter, als wolle er sich nicht mit dem Geschehenen befassen und sich so ablenken. Nur bemerkte er nicht das er beobachtet wurde....
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