Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Einf√ľhrung Shattered World

Rollenspielbereich f√ľr das Projekt von Dimicus. Shattered World ist inhaltlich von Asamura unabh√§ngig.
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Dimicus
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Die Freien Völker Die fleißige Feder in Bronze Rote Laterne Quasselstrippe

Einf√ľhrung Shattered World

#1

Beitrag von Dimicus » Sa 11. Feb 2017, 22:16

Heyho Leute,

eigentlich hat das nicht wirklich viel mit unserem Forum zu tun oder soll eine Arbeit in dem Sinne sein, aber ich habe mir vor langer Zeit schon einmal ein Konzept f√ľr eine Welt √ľberlegt, welches seit seiner Ablehnung in einem anderen Forum auf meiner Festplatte verstaubt.

Es ist kein wirklicher Vorschlag f√ľr ein RPG oder soll jetzt noch eines werden, aber ich wollte einfach mal meine geschriebene Arbeit mit jemandem teilen und schauen, was ihr so davon haltet/denkt.

Viel Spa√ü beim lesen, √ľber eine R√ľckmeldung freue ich mich nat√ľrlich! :)

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Shattered World


Shattered World ist ein der Postapokalypse angesiedeltes RPG, das den √úberlebenskampf darstellen und auch in mehrer Hinsicht verschiedene Systeme wie Politik, Ideologien und verschiedenste Denkweisen in solch einer Gesellschaft. In einer vollkommen zerr√ľtteten Welt, in denen in der gef√§hrlichen Au√üenwelt um das nackte √úberleben gek√§mpft wird, w√§hrend in den gr√∂√üten verbleibenden St√§dten Politik, Ideologien und gesellschaftliche Machtk√§mpfe den Alltag bestimmen. Die Welt wie sie einst existierte war nicht mehr und die Menschen zeigen sich durch die Neuordnung der Gesellschaft in ihren zahlreichen Facetten. Zwischen den machthungrigen Gesellschaften und einer vom Mensch zum Monster gemachten Welt, deren Natur die Menschheit nun zu verschlingen droht, gibt es einzelne Schicksale, die ihren ganz eigenen Kampf zu erz√§hlen versuchen.

Hintergrund/Geschichte:

Im Jahre 2025 hatte der Mensch als Spezies es geschafft, den Ast auf dem er sa√ü abzus√§gen und besiegelte in diesem Jahre seinen entsprechenden Untergang, der Untergang jener Welt wie wir sie kannten. Hass, Habgier und die stetig wachsende Bev√∂lkerung samt ihrer gr√∂√üer werdenden Bed√ľrfnisse verschlang schlie√ülich endg√ľltig die Natur und ihre Ressourcen. Fr√ľher als gedacht verbrauchten sich die grundlegenden Rohstoffe unserer Erde.
W√§lder wurden immer rarer, die √Ėlvorkommen versiegten allm√§hlich und die Menschen begannen, statt gemeinsam an einer L√∂sung zu arbeiten oder auf die wenigen Stimmen der Vernunft zu h√∂ren, die letzten Reste der ersehnten Rohstoffe hart zu umk√§mpfen. Immer mehr wandte man Waffengewalt an, um die wertvollen und immer seltener werdenden G√ľter dem "Feinde" zu entrei√üen. Kriege wurden um einzelne √Ėlquellen gef√ľhrt, ganze St√§dte wurden von ihrer Grundversorgung abgeschnitten, weil verschiedenste Truppen immer wieder Zufahrten und Nahrungsquellen blockierten.
Nach dem rasanten Bev√∂lkerungsanstieg ab Jahre 2020, die aufgrund medizinischer Durchbr√ľche in Punkten wie der Lebenserwartung, Bek√§mpfung jeglicher Krankheiten und allgemeiner Verbesserung der Lebensqualit√§t entstand, wurde das Bed√ľrfnis nach jeglicher Art an Grundversorgung beinahe unermesslich. Die L√§nder arbeiteten an L√∂sungen, doch gierten die meisten einfach nach den Ressourcen des anderen.
Nun, zur√ľck im Jahre 2025, m√ľndeten die Kriege in ihren H√∂hepunkten, als die bis an die Z√§hne bewaffneten Nationen zum letzten Gefecht aufeinander trafen und ihr gesamtes Arsenal aufwandten, um ihre Gegner in die Knie zu zwingen. Als die erste Nation den Einsatz von Massenvernichtungswaffen nutzte, endete die Welt, wie man sie zuvor kannte.
Unser Planet wurde zwischen den vom Raubbau verursachten Naturkatastrophen und den Folgen des nuklearen Fallouts in einen Abgrund gest√ľrzt, aus dem sich die Menschheit und unsere Heimat nicht wieder erholen sollte. Die Anzahl der Menschen hatte sich, im Zuge aller Vorkommnisse um 7 Milliarden Menschen verringert. Davon ausgehend, dass es einst 9 Milliarden waren, mussten die √úberlebenden nun ihren eigenen Weg finden, um in dieser feindlichen Umgebung zurecht zu kommen und den Fortbestand der Menschheit zu sichern.
Dank neuester Technologien, die kurz vor dem Ausbruch des nuklearen Krieges entwickelt und gesichert wurde, war es den Menschen möglich, weite Teile der Gebiete von seiner nuklearen Belastung zu befreien.
Genmanipulierte Pflanzen wurden gez√ľchtet, die die radioaktiven Isotope aufnahmen und neutralisierten, k√ľnstliche W√§lder wurden erzeugt und doch blieb ein gro√üer Teil der Oberfl√§che unfruchtbar. Die meiste Vegetation die so in die Welt hinaus getragen wurde, schaffte es zwar einen Gro√üteil der Gebiete zu dekontaminieren, doch starben die meisten Pflanzen schon bald ab. Der Boden war meist schlichtweg vollkommen ruiniert, bot nicht genug N√§hrstoffe f√ľr ein Bestehen.
Nur an einigen Orten konnten die Pflanzen Fu√ü fassen, schafften es zu bl√ľhen und sich aufrecht zu erhalten. Doch die Strahlung und unvorhergesehene Mutationen lie√üen die entstandenen W√§lder schnell von dem abweichen, was wir Menschen kannten. Viele Versuche schlugen fehl, denn diese neuartige Flora hatte eine ganz ebenso neuartige Fauna angezogen. Sehr gef√§hrlich und hungrig verteidigte diese ihr Revier, die entsandten Expeditionen kamen entweder stark dezimiert oder gar nicht mehr zu ihrer Heimat zur√ľck. Die √úberlebenden sprachen meist von Grauen, dass besser niemand sehen sollte.
Drum konzentrierte man sich weiter auf die Entwicklung und den Erbau von neuen St√§dten, die meist um die riesigen Bunkeranlagen entstanden, in denen viele Menschen Zuflucht gefunden hatten. So entstanden Gemeinden, neue D√∂rfer, gar neue St√§dte. Gemeinschaften neuster Arten formten sich, neue Berufe entstanden und beinahe vergessene Handwerke kamen zur√ľck ins Leben. Ackerbau, die Erforschung der √Ėkologie und die Erschlie√üung von neuen Nahrungsquellen stellte die gr√∂√üte Herausforderung dar, doch St√ľck f√ľr St√ľck gewannen die Menschen ihren Lebensraum zur√ľck, wenngleich sie diesen erst wieder neu verstehen mussten.
Doch sollte es nicht nur die Nahrung sein, die bald zur Mangelware wurde. Mineralien, Rohstoffe wie Holz und Metall wurden immer gefragter, so bedurften viele Dinge dies auch als Grundlage. Somit wurden alte Ruinen immer attraktiver, Menschen zogen in die trostlose Welt hinaus, um nach brauchbaren √úberresten zu suchen. Reste von Wolkenkratzern, alten Geb√§uden und den alten Wahrzeichen wurden abgetragen und wiederverwertet. Neue Minen wurden gegraben, Steinbr√ľche erschlossen, unter den widrigsten Bedingungen des √Ėdlandes.
Im Laufe der Zeit entstanden so die Gesellschaften, Staaten und Reiche der neuen √Ąra. Zum Trotze der ver√§nderten Natur, vollkommen unbekannten Ph√§nomenen und einer noch wesentlich feindseeligeren Umgebung hatte die Menschheit ein neues Ziel und die neue Richtung.
Schlie√ülich angekommen im Jahre 2045, in der sich die Weltbev√∂lkerung zwar nicht vollkommen weiterentwickelt, aber ihr √úberleben gesichert hat, so schien die Geschichte sich zu wiederholen, als erneute Spannungen zwischen den einzelnen Gesellschaften entstanden. Sei es wegen Territorium, Rohstoffe oder diplomatischen Vergehen, doch schon nach 20 Jahren drohte ein n√§chstes Unheil wieder √ľber die Welt hinein zu brechen. Hier beginnt unsere Geschichte, der Zeitpunkt f√ľr Frauen und M√§nner, ihre ganz eigene Geschichte zu erz√§hlen.

Spielwelt:

Wir befinden uns auf der Erde des Jahres 2045, die vollkommen geschunden und brach liegt. Weite Teile der Erde sind vom √Ėdland durchzogen, nur vertrocknete Pflanzen, Knochen und Ruinen alter Zivilisationen zierten diese Fl√§chen der Erde. Das normale √Ėdland ist kaum gef√§hrlich, doch sind √ľberlebenswichtige Dinge in diesen Gebieten kaum gegeben. An Wasser kam man nur, wenn man Brunnen bohrte und es war auch nur genie√übar, sofern man es filterte. Viele Fl√ľsse waren ausgetrocknet und die Meerespiegel sind an sich stark abgefallen.
Nicht in gro√üer Zahl, aber dennoch √ľber der Welt verteilt sind stark mutierte und vom Menschen erzeugte W√§lder, Beweise f√ľr die Versuche der Rehabilitation der Erde und Wiederherstellung der Flora. Doch diese W√§lder gerieten au√üer Kontrolle und nachdem zahlreiche Expeditionen fehlschlugen, zog man sich aus ihnen vollst√§ndig zur√ľck. Niemand wei√ü, inwieweit diese W√§lder sich am Leben erhalten oder die mutierten, darin lebenden Wesen √ľberhaupt existieren konnten. Meist meidete man diese Zonen und Gebiete, sind sie doch extrem gef√§hrlich und eben unerforscht.
Noch heute gibt es stark verstrahlte Zonen, die man ohne eine entsprechende Schutzausr√ľstung nicht betreten konnte. Diese fanden sich meist in den Ruinen von strategisch wichtigen Punkten, die im Krieg pr√§zise bombardiert wurden. Milit√§rst√ľtzpunkte, Waffenfabriken, Raketensilos und milit√§runterst√ľtzende Industrie, aber auch einige Gro√üst√§dte. Diese Gebiete sind gr√∂√ütenteils unbetreten und stecken noch voller Sch√§tze, doch schon viele haben es versucht hinein zu gelangen. Doch die Meisten kamen vollkommen unvorbereitet, schafften es nicht einmal sehr weit einzudringen, ehe sie der Strahlenbelastung erlagen. Ihre Skelette zieren diese Gebiete und dienen jedem als Warnung, schnell umzukehren.
Selten gibt es unerklärliche Gebiete, die zu wandern scheinen. Es sind meistens Areale die von einem Tag auf den anderen auftauchen und plötzlich wieder verschwinden. Sie sind meist nicht größer als einen Quadratkilometer, doch vollkommen unerklärliche Phänomene aufweisen. Die bisher bekannten und dokumentierten Phänomene sind:

Nebelschwaden: Dichter Nebel durchzieht diese Gebiete. Einmal betreten, hat man dort einen maximale Sichtweite von zwei Metern. Man kann sich in diesen Nebeln schnell verlaufen, so gibt es Berichte dass darin sich befundene Personen vollkommen verr√ľckt geworden sind. Sie sprachen von Geistern, Phantomen und Irrlichtern. Alle der Opfer dieses Ph√§nomens begangen im Zuge dieses Wahnsinns wenige Tage danach Suizid.

"Bermudazone": Ein Gebiet in dem sich Menschen sprichw√∂rtlich in Luft aufl√∂sten. Wenn man in der N√§he eines solchen Gebietes ist, √ľberschl√§gt es einem pl√∂tzlich mit √úbelkeit und einem starken flauem Bauchgef√ľhl. Nach Versuchen mit Hunden stellte man fest, dass organische Wesen einfach verschwinden, wenn sie das Gebiet an sich betreten. Doch nicht immer sofort. Mal kommen sie weiter, mal verschwinden sie direkt schon beim Betreten. Was genau passiert, konnte nicht untersucht werden.

Hochofen: Ein relativ einfaches und dennoch fast unm√∂glich zu erforschendes Gebiet. Man erkennt diese Gebiete recht schnell an der stark flimmernden Luft und die Hitze sp√ľrt man bereits schon aus 50m Entfernung. Messungen ergaben, dass sich schon an der Grenze des Gebietes knappe 500¬į Celsius bildeten, versuchte man weiter hinein zu gehen, lagen die Temparaturen au√üerhalb des messbaren Bereiches. Aus unerkl√§rlichen Gr√ľnden blieb der Boden unter diesem Ph√§nomen vollkommen unangetastet, doch alle anderen Dinge die man hinein zu bringen versuchte, gingen entweder direkt in Flammen auf oder schmolzen einfach.

Gravitationsspitze: Diese Zonen weisen eine stark erh√∂hte Erdanziehungskraft auf, die viele Dinge pl√∂tzlich sehr schwer machte. Sie war schwer zu identifizieren und wurde meist nur aus Zufall oder genauer Beobachtungsgabe gefunden. Alle Dinge und Wesen die diese Zone betraten, wurden um ein Vielfaches an Gewicht schwerer. So konnte ein durchschnittlicher Mann mit 80kg pl√∂tzlich 800kg wiegen. F√ľr Lebewesen ein absolut t√∂dliches Areal.

Es gab noch wenige, eher kaum bekannte Ph√§nomene die auch meist kaum dokumentiert, benannt oder untersucht wurden. Die meisten beruhten auf Ger√ľchten und Legenden, die sich im √Ėdland Umherstreifende erz√§hlten.

Nahrung:
Von Vegation und pflanzlicher Nahrung konnte man im √Ėdland selbst nur tr√§umen. Alle Frucht- und Gem√ľsearten wurden nur noch in den St√§dten selbst gez√ľchtet. Mit Hilfe von stark genmanipulierten Pflanzen war das die einzige M√∂glichkeit, um einen gewissen nat√ľrlichen Kreislauf aufrecht zu erhalten.
Auch Vieh wurde nur noch in St√§dten und Bunkern gehalten, gez√ľchtet und geschlachtet. Tats√§chlich trat bei Nutzvieh keinerlei Mutation oder √§hnliche Ver√§nderung auf, was auch auf Genmanipulation und spezielle Z√ľchtung zur√ľckzuf√ľhren war.
Wasser ist eines der kostbarsten G√ľter, die es zu diesen Zeiten noch gab. An sich war Grundwasser noch vorhanden, aber dennoch erforderte es einen langen Prozess, es von seinen Schadstoffen zu befreien und es genie√übar zu machen. In den meisten gr√∂√üeren St√§dten wurden komplexere Reinigungssysteme erbaut, oder die bereits bestehenden repariert. Allerdings hatten besonders kleinere D√∂rfer und Gemeinden Trinkwasser- und Nahrungsprobleme und mussten sich diese meist erst erhandeln.
Die Menschen versuchten einen k√ľnstlichen Kreislauf aus diesen Dingen zu schaffen, was auch gelang aber extrem fragil war. Fiel durch einen Umstand ein wichtiger Faktor des Kreislaufes aus, zum Beispiel pl√∂tzliches Viehsterben, Eingehen der Pflanzen oder Wassermangel, konnte das schnell ein Grund sein, woran eine Stadt zugrunde geht. Deswegen ist besonders der k√ľnstlich geschaffene Kreislauf ein gefragtes Ziel f√ľr Sabotageakte.
Technologie:
Der Technologiestand der zerst√∂rten Welt war gar nicht so weit von dem Zeitpunkt entfernt, als die Erde zugrunde ging. Alle Erkenntnisse waren dank der schlauen K√∂pfe des Planeten, B√ľchern und Dateien gut gesch√ľtzt. Die jetzige Menschheit kam zwar nur beschwerlich an die erforderlichen Ressourcen f√ľr die Produktion und Forschung von neuen Dingen, aber das bedeutete nicht, dass nicht dennoch geforscht wurde.
Immer noch gab es Fahrzeuge, die meist jedoch eher aus zusammengeschwei√üten und wieder flott gemachten Buggys bestanden. Gelegentlich fand man auch Lastwagen, die aber haupts√§chlich zum Transport und Verschieben von Waren genutzt wurden. Der Treibstoff wurde inzwischen haupts√§chlich aus einem neuen Verfahren gewonnen, der es erm√∂glichte aus 1 Liter √Ėl das Zwanzigfache an Treibstoff heraus zu holen, als es noch in der alten Welt war. Milit√§rische Fahrzeuge gab es tats√§chlich auch, doch etwas wie Panzer oder Flugger√§te gab es nicht mehr. Meistens waren es Busse, die mit Panzerplatten und Schie√üscharten versehen wurden. Ansonsten Buggys mit montierten Gesch√ľtzen und Motorr√§dern.
Waffen, Munition und Schutzausr√ľstung entsprachen meist noch der alten Welt. In den meisten F√§llen wurden besonders Schusswaffen von Handwerkern neu zusammen gebaut und interpretiert. Diese Waffen kamen gut an die Originale der Vorkriegszeit heran, doch fehlte es ihnen am Feinschliff und den richtigen Materialien. Diese Waffen waren am weitesten verbreitet, eher ungew√∂hnlicher waren Alte-Welts-Waffen, die entweder nur in den Armeen der Gesellschaften vorkamen, oder aber f√ľr wahre Verm√∂gen hergestellt und verkauft wurden. Wer Gl√ľck hatte und solch eine Waffe fand, konnte damit gutes Geld verdienen, sofern sie denn noch intakt war. Munition an sich wurde ohne Probleme hergestellt, war aber an sich recht teuer. Gewehrmunition konnte sich nur jemand leisten, der regelm√§√üig sich das Geld verdiente oder bewaffnete Karawanen √ľberfiel.

Wirtschaft:

Die Wirtschaft funktionierte tats√§chlich noch nach den Regeln und Normen der alten Welt. Genutzt wurden haupts√§chlich M√ľnzen, also zumeist alte Eurom√ľnzen, die jedoch den liebevollen Namen "√Ėdis" tragen und nun als W√§hrung dienen. Papiergeld gibt es nicht mehr, da es die raue Welt kaum √ľberleben w√ľrde, daf√ľr konnte man mit 7 √Ėdis zum Beispiel ein komplettes Magazin kaufen. Eine Tagesration um zu √ľberleben, an Wasser und Nahrung, kostete 2 √Ėdis. Eine Waffe zu erwerben kostete schnell mal von 60-200 √Ėdis. F√ľr die meisten rechtschaffenen Arbeiten der unteren Schichten, gab es meist 2-3 √Ėdis am Tag. Dies war der Durchschnitt den jede Gesellschaft anders handhabte.

Gesellschaften:

In der neuen Welt gab es zahlreiche Formen der Gesellschaft, in den meisten F√§llen verwalteten und lenkten sich kleinere Gemeinden und D√∂rfer selbst. Allerdings breiteten sich seit den vergangenen Jahren Gruppierungen und selbst ernannte Reiche aus. Wo noch fr√ľher unabh√§ngige St√§dte und Gemeinden waren, vermehrten sich immer mehr Ideologien und Ansichten. Es entstanden neue, k√ľnstliche Grenzen zwischen Menschen und vor allem gab es Konflikte zwischen den verschiedensten Weltanschauungen. Sogar kleinere Gefechte und Kleinkriege w√ľteten durch das Land, versuchten Territorien abzustecken und von Feinden zur√ľck zu erobern.
Insgesamt gab es vier zu beachtende Fraktionen, dazu noch unzählige kleine Gemeinden und Gruppierungen, die allerdings zum dem Zeitpunkt keinerlei Gewichtung hatten und nicht erwähnenswert waren.
Die vier Hauptgruppierungen sind:

Die freie Welt:
Kampfstärke: mittel
Ausbreitung: gering
Hauptstadt: Berlin
Geschichte: Die freie Welt entstand aus dem Grundprinzip der alten westlichen Welt. Ein demokratisches Prinzip, ein gebildetes Parlament und eine geordnete Regierung die die Menschen frei wählen konnten. Man versuchte die Werte und Stände der Vorkriegszeit wiederherzustellen. In diesem selbsternannten Staat galten Grundrechte sowie Freiheit als oberstes Gebot.
Allerdings war die Fraktion nicht bei jedem wirklich gefragt, so schreckten die Zust√§nde vor dem Krieg viele davon ab, solch ein System erneut zu unterst√ľtzen. Doch trotz ihrer geringen Zahl sind sie recht gut aufgestellt, so hatten sie Vorr√§te und Waffen aus damaligen offiziellen Regierungsr√ľcklagen zur Hand, mit deren Hilfe sie sich doch ihren Platz in der Gesellschaft verdient hatten.
Meist ausger√ľstet mit alten NATO-Waffen und Fahrzeugen, sowie Ausr√ľstungen eines Vorkriegssoldatenstandards, konnten sie sich im Kampf behaupten. Allerdings z√§hlten sie trotz der bereits gesammelten Erfahrung mit dem √Ėdland noch eher zu den Unerfahrenenen. Die H√§rte und Unbarmherzeigkeit des zerfressenen Landes wurde bei der freien Welt nicht f√ľr voll genommen, weswegen sie besonders in der Ausbreitung und Erschlie√üung des Landes extrem langsam waren.

Lahn'ahner:
Kampfstärke: gering
Ausbreitung: hoch
Hauptsitz: Neu-Lahn, am Fluss Lahn nahe Marburg
Geschichte: Eine Fraktion die aus Sammlern und Pl√ľnderern bestand. An sich sind diese Menschen √§u√üerst friedlich und lehnen Gewalt ab. Zudem ist ihre Art sehr natur- und ursprungsverbunden, worauf sie auch eine recht religi√∂se und spirituelle Art besitzen. Sie hatten besonders ihrer Art wegen sehr viele Anh√§nger, in den meisten F√§llen wurden sie auch in Ruhe gelassen.
Ihre Gemeinschaft basierte auf dem friedlichen Miteinander und sie wollten nichts anderes als den Frieden im √Ėdland. Aus diesem Grund besa√üen sie nur improvisierte Waffen, B√∂gen, Keulen und Fallen, die sie zwar hervorragend einzusetzen wussten, aber sehr stark unterlegen gegen√ľber fast allen bewaffneten Fraktionen waren.
Allerdings ist ihr Wissen und die Erfahrung vom √Ėdland ma√ügeblich f√ľr ihren Erfolg. Sie wissen wo es etwas gab, beweisten sich als gute F√ľhrer durch die √Ėdlande und sind entsprechend gute √úberlebensk√ľnstler. Aus diesem Grund schlie√üen sich auch viele ihnen an, lernen von ihnen und machen die Fraktion gr√∂√üer. Keine Fraktion ist gr√∂√üer oder vielf√§ltiger, als die Lahn'ahner. Allerdings waren sie auch nur lose zusammenh√§ngend und unter ihnen hatten sich auch schnell Untergruppen gebildet, die wieder ihre eigenen Interessen verfolgen.

Neue Ordnung:
Kampfstärke: Hoch
Ausbreitung: gering
Hauptsitz: Dresden
Geschichte: Die Neue Ordnung entstand aus den Bewohnern und Umkreisen der Stadt ehemaligen Stadt Dresden. Sie selbst bezeichneten sich als die Rettung der Menschheit, die jede Unreinheit dieser Erde tilgen wollte. F√ľr sie gab es entweder nur Schmutz dieser Erde oder die gesunden Menschen der Neuen Ordnung.
Diese Fraktion hatte eine strikte Philosophie, die sie niemanden dulden lie√ü, der krank, alt, schwach oder k√∂rperlich bzw. geistig behindert war. Diese Menschen wurden meist gejagt und ausgemerzt, weswegen die Zahl der Neuen Ordnung sich stark in Grenzen h√§lt. Allerdings nutzen sie zudem die neuesten medizinischen Methoden und Gegebenheiten, ihre M√§nner und Frauen gesund zu halten. Aufgrund Genmanipulationen, synthetische Aufputschmittel und Drogen haben sie sich ihr eigenes gesundes Volk herangez√ľchtet, dass allerdings sehr produktiv und √§u√üerst unbeugsam ist.
Die Waffenschmieden und Forschungseinrichtungen dieser Gesellschaft sind legend√§r und produzierten nur G√ľter der h√∂chsten Qualit√§tsstufe. Sie selbst waren als sehr gef√§hrlich und aggressiv einzusch√§tzen. Wenn es √Ąrger gab oder einmal mehr es ein Blutbad samt Entf√ľhrungen gab, so konnte man sich meist sicher sein, dass sie die Ursache daf√ľr waren. Sie nahmen und brandschatzten sich durch das √Ėdland, ihre K√§mpfer waren unerbittlich, wahnsinnig gef√§hrlich. Nur ihre geringe Anzahl hielt sie in Schach, doch die meisten Angriffe auf ihre Hauptstadt oder Vorst√§dte wurden zumeist blutig und mit einer gro√üen Menge an Verlusten seitens der Angreifer zur√ľckgeschlagen.

Ecology Recovery Unit (ERU) *keine spielbare Fraktion
Kampfstärke: gering
Ausbreitung: gering
Hauptsitz: Unbekannt
Geschichte: Es ist kaum etwas √ľber diese Fraktion oder Gesellschaft bekannt. Es gab nur sehr wenige Berichte √ľber sie und die meisten Quellen waren nicht wirklich zuverl√§ssig. Man sah diese M√§nner und/oder Frauen nur selten im √Ėdland umherstreifen. Meist in tarnfarbenen oder gelben Schutzanz√ľgen, ausger√ľstet mit Hightechger√§ten und den fabrikneuesten Waffen die zu finden waren. Auf ihren R√ľcken stand meist in wei√üen oder schwarzen Lettern "ERU ‚Äď Ecology Recovery Unit".
Ihre Herkunft, ihr Zweck oder ihr Ziel sind vollkommen unbekannt, auch wenn der Name an sich etwas vermuten l√§sst. An sich verhalten sie sich sehr friedlich und meiden meist Mitglieder anderer Fraktionen oder freie √Ėdl√§nder. Einige vermuteten sie seien Wissenschaftler, andere dachten sie w√§ren Geister der Vorkriegszeit. Doch es war noch alles im Dunkeln, was diese seltsamen Sp√§her anging.

Die Story und dessen F√ľhrung:

Storyline:
Wir befinden uns im Jahre 2045 und der √úberlebenskampf f√ľr jeden einzelnen Menschen bzw. den einzelnen Gesellschaften ist extrem hart sowie unerbittlich. Es gibt viele Mysterien die es zu l√∂sen gilt und die Konflikte der Menschen kochen allm√§hlich nach oben, als ob sie nie etwas aus ihrer Vergangenheit gelernt h√§tten. In dem postapokalyptischen Deutschland versucht jeder seinen Platz zu finden und schlichtweg am Leben zu bleiben. Wie es geschieht ‚Äď ist jedoch immer die Sache des Einzelnen.
Die Spieler werden die geschichte selbst schreiben, ihre Aktionen und Entscheidungen werden Einfluss auf die Spielwelt, die Machtverh√§ltnisse und den Werdegang des √Ėdlandes bestimmen. Der Spielleiter wird eine grobe Richtung vorgeben und Pfeiler setzen, ansonsten ist der Rest den Spielern und ihrer Kreativit√§t √ľberlassen.
Vielen Dank an Sanni der Avatarschmiede f√ľr das schicke Profilbild!

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Re: Einf√ľhrung Shattered World

#2

Beitrag von Baxeda » So 12. Feb 2017, 09:21

Guten Morgen,

wo wurde das Konzept denn abgelehnt, im Weltenbastlerring?

Ich bin ja ein Freund von postapokalyptischen Szenarien. Sehr gut gefällt mir, dass deines in Deutschland spielt und sich daher angenehm von den amilastigen Szenarien abhebt. Interessant auch, dass Dresden der Hauptsitz der fiesesten Fraktion ist und es einen mysteriösen Eru gibt. *g*

Was mir noch fehlt, sind konkrete Namen w√§hrend der Ereignisse, z. B. Namen von historischen Ereignissen oder welche medizinischen Neuerungen stattfanden. Auch eine Erkl√§rung, warum Munition quasi endlos erzeugt werden kann, Waffen und alles andere jedoch nicht, h√§tte mich interessiert. Momentan wirkt das ein wenig wie ein Deus ex Machina, um endlos ballern zu k√∂nnen. Ein paar konkrete Anf√ľhrer oder Helden w√§ren auch super. Solche konkreten Informationen sind es, die einer Welt Tiefe verleihen und sie lebendig wirken lassen und sie von rohen Konzepten unterscheidet.

Ich denke, wenn du an der Tiefe und den Details noch feilen w√ľrdest, w√ľrde sich daraus durchaus ein gut spielbares rpg zaubern lassen. Die Grundidee gef√§llt mir in jedem Fall.

MfG
Bax
"Die Menschen bauen zu viele Br√ľcken und zu wenige Mauern."
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