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 Betreff des Beitrags: Einführung Shattered World
BeitragVerfasst: Sa 11. Feb 2017, 23:16 
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Volk: Almane
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Die Freien Völker (1) Schlüsselloch (1) Quasselstrippe (1)
Heyho Leute,

eigentlich hat das nicht wirklich viel mit unserem Forum zu tun oder soll eine Arbeit in dem Sinne sein, aber ich habe mir vor langer Zeit schon einmal ein Konzept für eine Welt überlegt, welches seit seiner Ablehnung in einem anderen Forum auf meiner Festplatte verstaubt.

Es ist kein wirklicher Vorschlag für ein RPG oder soll jetzt noch eines werden, aber ich wollte einfach mal meine geschriebene Arbeit mit jemandem teilen und schauen, was ihr so davon haltet/denkt.

Viel Spaß beim lesen, über eine Rückmeldung freue ich mich natürlich! :)

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Shattered World


Shattered World ist ein der Postapokalypse angesiedeltes RPG, das den Überlebenskampf darstellen und auch in mehrer Hinsicht verschiedene Systeme wie Politik, Ideologien und verschiedenste Denkweisen in solch einer Gesellschaft. In einer vollkommen zerrütteten Welt, in denen in der gefährlichen Außenwelt um das nackte Überleben gekämpft wird, während in den größten verbleibenden Städten Politik, Ideologien und gesellschaftliche Machtkämpfe den Alltag bestimmen. Die Welt wie sie einst existierte war nicht mehr und die Menschen zeigen sich durch die Neuordnung der Gesellschaft in ihren zahlreichen Facetten. Zwischen den machthungrigen Gesellschaften und einer vom Mensch zum Monster gemachten Welt, deren Natur die Menschheit nun zu verschlingen droht, gibt es einzelne Schicksale, die ihren ganz eigenen Kampf zu erzählen versuchen.

Hintergrund/Geschichte:

Im Jahre 2025 hatte der Mensch als Spezies es geschafft, den Ast auf dem er saß abzusägen und besiegelte in diesem Jahre seinen entsprechenden Untergang, der Untergang jener Welt wie wir sie kannten. Hass, Habgier und die stetig wachsende Bevölkerung samt ihrer größer werdenden Bedürfnisse verschlang schließlich endgültig die Natur und ihre Ressourcen. Früher als gedacht verbrauchten sich die grundlegenden Rohstoffe unserer Erde.
Wälder wurden immer rarer, die Ölvorkommen versiegten allmählich und die Menschen begannen, statt gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten oder auf die wenigen Stimmen der Vernunft zu hören, die letzten Reste der ersehnten Rohstoffe hart zu umkämpfen. Immer mehr wandte man Waffengewalt an, um die wertvollen und immer seltener werdenden Güter dem "Feinde" zu entreißen. Kriege wurden um einzelne Ölquellen geführt, ganze Städte wurden von ihrer Grundversorgung abgeschnitten, weil verschiedenste Truppen immer wieder Zufahrten und Nahrungsquellen blockierten.
Nach dem rasanten Bevölkerungsanstieg ab Jahre 2020, die aufgrund medizinischer Durchbrüche in Punkten wie der Lebenserwartung, Bekämpfung jeglicher Krankheiten und allgemeiner Verbesserung der Lebensqualität entstand, wurde das Bedürfnis nach jeglicher Art an Grundversorgung beinahe unermesslich. Die Länder arbeiteten an Lösungen, doch gierten die meisten einfach nach den Ressourcen des anderen.
Nun, zurück im Jahre 2025, mündeten die Kriege in ihren Höhepunkten, als die bis an die Zähne bewaffneten Nationen zum letzten Gefecht aufeinander trafen und ihr gesamtes Arsenal aufwandten, um ihre Gegner in die Knie zu zwingen. Als die erste Nation den Einsatz von Massenvernichtungswaffen nutzte, endete die Welt, wie man sie zuvor kannte.
Unser Planet wurde zwischen den vom Raubbau verursachten Naturkatastrophen und den Folgen des nuklearen Fallouts in einen Abgrund gestürzt, aus dem sich die Menschheit und unsere Heimat nicht wieder erholen sollte. Die Anzahl der Menschen hatte sich, im Zuge aller Vorkommnisse um 7 Milliarden Menschen verringert. Davon ausgehend, dass es einst 9 Milliarden waren, mussten die Überlebenden nun ihren eigenen Weg finden, um in dieser feindlichen Umgebung zurecht zu kommen und den Fortbestand der Menschheit zu sichern.
Dank neuester Technologien, die kurz vor dem Ausbruch des nuklearen Krieges entwickelt und gesichert wurde, war es den Menschen möglich, weite Teile der Gebiete von seiner nuklearen Belastung zu befreien.
Genmanipulierte Pflanzen wurden gezüchtet, die die radioaktiven Isotope aufnahmen und neutralisierten, künstliche Wälder wurden erzeugt und doch blieb ein großer Teil der Oberfläche unfruchtbar. Die meiste Vegetation die so in die Welt hinaus getragen wurde, schaffte es zwar einen Großteil der Gebiete zu dekontaminieren, doch starben die meisten Pflanzen schon bald ab. Der Boden war meist schlichtweg vollkommen ruiniert, bot nicht genug Nährstoffe für ein Bestehen.
Nur an einigen Orten konnten die Pflanzen Fuß fassen, schafften es zu blühen und sich aufrecht zu erhalten. Doch die Strahlung und unvorhergesehene Mutationen ließen die entstandenen Wälder schnell von dem abweichen, was wir Menschen kannten. Viele Versuche schlugen fehl, denn diese neuartige Flora hatte eine ganz ebenso neuartige Fauna angezogen. Sehr gefährlich und hungrig verteidigte diese ihr Revier, die entsandten Expeditionen kamen entweder stark dezimiert oder gar nicht mehr zu ihrer Heimat zurück. Die Überlebenden sprachen meist von Grauen, dass besser niemand sehen sollte.
Drum konzentrierte man sich weiter auf die Entwicklung und den Erbau von neuen Städten, die meist um die riesigen Bunkeranlagen entstanden, in denen viele Menschen Zuflucht gefunden hatten. So entstanden Gemeinden, neue Dörfer, gar neue Städte. Gemeinschaften neuster Arten formten sich, neue Berufe entstanden und beinahe vergessene Handwerke kamen zurück ins Leben. Ackerbau, die Erforschung der Ökologie und die Erschließung von neuen Nahrungsquellen stellte die größte Herausforderung dar, doch Stück für Stück gewannen die Menschen ihren Lebensraum zurück, wenngleich sie diesen erst wieder neu verstehen mussten.
Doch sollte es nicht nur die Nahrung sein, die bald zur Mangelware wurde. Mineralien, Rohstoffe wie Holz und Metall wurden immer gefragter, so bedurften viele Dinge dies auch als Grundlage. Somit wurden alte Ruinen immer attraktiver, Menschen zogen in die trostlose Welt hinaus, um nach brauchbaren Überresten zu suchen. Reste von Wolkenkratzern, alten Gebäuden und den alten Wahrzeichen wurden abgetragen und wiederverwertet. Neue Minen wurden gegraben, Steinbrüche erschlossen, unter den widrigsten Bedingungen des Ödlandes.
Im Laufe der Zeit entstanden so die Gesellschaften, Staaten und Reiche der neuen Ära. Zum Trotze der veränderten Natur, vollkommen unbekannten Phänomenen und einer noch wesentlich feindseeligeren Umgebung hatte die Menschheit ein neues Ziel und die neue Richtung.
Schließlich angekommen im Jahre 2045, in der sich die Weltbevölkerung zwar nicht vollkommen weiterentwickelt, aber ihr Überleben gesichert hat, so schien die Geschichte sich zu wiederholen, als erneute Spannungen zwischen den einzelnen Gesellschaften entstanden. Sei es wegen Territorium, Rohstoffe oder diplomatischen Vergehen, doch schon nach 20 Jahren drohte ein nächstes Unheil wieder über die Welt hinein zu brechen. Hier beginnt unsere Geschichte, der Zeitpunkt für Frauen und Männer, ihre ganz eigene Geschichte zu erzählen.

Spielwelt:

Wir befinden uns auf der Erde des Jahres 2045, die vollkommen geschunden und brach liegt. Weite Teile der Erde sind vom Ödland durchzogen, nur vertrocknete Pflanzen, Knochen und Ruinen alter Zivilisationen zierten diese Flächen der Erde. Das normale Ödland ist kaum gefährlich, doch sind überlebenswichtige Dinge in diesen Gebieten kaum gegeben. An Wasser kam man nur, wenn man Brunnen bohrte und es war auch nur genießbar, sofern man es filterte. Viele Flüsse waren ausgetrocknet und die Meerespiegel sind an sich stark abgefallen.
Nicht in großer Zahl, aber dennoch über der Welt verteilt sind stark mutierte und vom Menschen erzeugte Wälder, Beweise für die Versuche der Rehabilitation der Erde und Wiederherstellung der Flora. Doch diese Wälder gerieten außer Kontrolle und nachdem zahlreiche Expeditionen fehlschlugen, zog man sich aus ihnen vollständig zurück. Niemand weiß, inwieweit diese Wälder sich am Leben erhalten oder die mutierten, darin lebenden Wesen überhaupt existieren konnten. Meist meidete man diese Zonen und Gebiete, sind sie doch extrem gefährlich und eben unerforscht.
Noch heute gibt es stark verstrahlte Zonen, die man ohne eine entsprechende Schutzausrüstung nicht betreten konnte. Diese fanden sich meist in den Ruinen von strategisch wichtigen Punkten, die im Krieg präzise bombardiert wurden. Militärstützpunkte, Waffenfabriken, Raketensilos und militärunterstützende Industrie, aber auch einige Großstädte. Diese Gebiete sind größtenteils unbetreten und stecken noch voller Schätze, doch schon viele haben es versucht hinein zu gelangen. Doch die Meisten kamen vollkommen unvorbereitet, schafften es nicht einmal sehr weit einzudringen, ehe sie der Strahlenbelastung erlagen. Ihre Skelette zieren diese Gebiete und dienen jedem als Warnung, schnell umzukehren.
Selten gibt es unerklärliche Gebiete, die zu wandern scheinen. Es sind meistens Areale die von einem Tag auf den anderen auftauchen und plötzlich wieder verschwinden. Sie sind meist nicht größer als einen Quadratkilometer, doch vollkommen unerklärliche Phänomene aufweisen. Die bisher bekannten und dokumentierten Phänomene sind:

Nebelschwaden: Dichter Nebel durchzieht diese Gebiete. Einmal betreten, hat man dort einen maximale Sichtweite von zwei Metern. Man kann sich in diesen Nebeln schnell verlaufen, so gibt es Berichte dass darin sich befundene Personen vollkommen verrückt geworden sind. Sie sprachen von Geistern, Phantomen und Irrlichtern. Alle der Opfer dieses Phänomens begangen im Zuge dieses Wahnsinns wenige Tage danach Suizid.

"Bermudazone": Ein Gebiet in dem sich Menschen sprichwörtlich in Luft auflösten. Wenn man in der Nähe eines solchen Gebietes ist, überschlägt es einem plötzlich mit Übelkeit und einem starken flauem Bauchgefühl. Nach Versuchen mit Hunden stellte man fest, dass organische Wesen einfach verschwinden, wenn sie das Gebiet an sich betreten. Doch nicht immer sofort. Mal kommen sie weiter, mal verschwinden sie direkt schon beim Betreten. Was genau passiert, konnte nicht untersucht werden.

Hochofen: Ein relativ einfaches und dennoch fast unmöglich zu erforschendes Gebiet. Man erkennt diese Gebiete recht schnell an der stark flimmernden Luft und die Hitze spürt man bereits schon aus 50m Entfernung. Messungen ergaben, dass sich schon an der Grenze des Gebietes knappe 500° Celsius bildeten, versuchte man weiter hinein zu gehen, lagen die Temparaturen außerhalb des messbaren Bereiches. Aus unerklärlichen Gründen blieb der Boden unter diesem Phänomen vollkommen unangetastet, doch alle anderen Dinge die man hinein zu bringen versuchte, gingen entweder direkt in Flammen auf oder schmolzen einfach.

Gravitationsspitze: Diese Zonen weisen eine stark erhöhte Erdanziehungskraft auf, die viele Dinge plötzlich sehr schwer machte. Sie war schwer zu identifizieren und wurde meist nur aus Zufall oder genauer Beobachtungsgabe gefunden. Alle Dinge und Wesen die diese Zone betraten, wurden um ein Vielfaches an Gewicht schwerer. So konnte ein durchschnittlicher Mann mit 80kg plötzlich 800kg wiegen. Für Lebewesen ein absolut tödliches Areal.

Es gab noch wenige, eher kaum bekannte Phänomene die auch meist kaum dokumentiert, benannt oder untersucht wurden. Die meisten beruhten auf Gerüchten und Legenden, die sich im Ödland Umherstreifende erzählten.

Nahrung:
Von Vegation und pflanzlicher Nahrung konnte man im Ödland selbst nur träumen. Alle Frucht- und Gemüsearten wurden nur noch in den Städten selbst gezüchtet. Mit Hilfe von stark genmanipulierten Pflanzen war das die einzige Möglichkeit, um einen gewissen natürlichen Kreislauf aufrecht zu erhalten.
Auch Vieh wurde nur noch in Städten und Bunkern gehalten, gezüchtet und geschlachtet. Tatsächlich trat bei Nutzvieh keinerlei Mutation oder ähnliche Veränderung auf, was auch auf Genmanipulation und spezielle Züchtung zurückzuführen war.
Wasser ist eines der kostbarsten Güter, die es zu diesen Zeiten noch gab. An sich war Grundwasser noch vorhanden, aber dennoch erforderte es einen langen Prozess, es von seinen Schadstoffen zu befreien und es genießbar zu machen. In den meisten größeren Städten wurden komplexere Reinigungssysteme erbaut, oder die bereits bestehenden repariert. Allerdings hatten besonders kleinere Dörfer und Gemeinden Trinkwasser- und Nahrungsprobleme und mussten sich diese meist erst erhandeln.
Die Menschen versuchten einen künstlichen Kreislauf aus diesen Dingen zu schaffen, was auch gelang aber extrem fragil war. Fiel durch einen Umstand ein wichtiger Faktor des Kreislaufes aus, zum Beispiel plötzliches Viehsterben, Eingehen der Pflanzen oder Wassermangel, konnte das schnell ein Grund sein, woran eine Stadt zugrunde geht. Deswegen ist besonders der künstlich geschaffene Kreislauf ein gefragtes Ziel für Sabotageakte.
Technologie:
Der Technologiestand der zerstörten Welt war gar nicht so weit von dem Zeitpunkt entfernt, als die Erde zugrunde ging. Alle Erkenntnisse waren dank der schlauen Köpfe des Planeten, Büchern und Dateien gut geschützt. Die jetzige Menschheit kam zwar nur beschwerlich an die erforderlichen Ressourcen für die Produktion und Forschung von neuen Dingen, aber das bedeutete nicht, dass nicht dennoch geforscht wurde.
Immer noch gab es Fahrzeuge, die meist jedoch eher aus zusammengeschweißten und wieder flott gemachten Buggys bestanden. Gelegentlich fand man auch Lastwagen, die aber hauptsächlich zum Transport und Verschieben von Waren genutzt wurden. Der Treibstoff wurde inzwischen hauptsächlich aus einem neuen Verfahren gewonnen, der es ermöglichte aus 1 Liter Öl das Zwanzigfache an Treibstoff heraus zu holen, als es noch in der alten Welt war. Militärische Fahrzeuge gab es tatsächlich auch, doch etwas wie Panzer oder Fluggeräte gab es nicht mehr. Meistens waren es Busse, die mit Panzerplatten und Schießscharten versehen wurden. Ansonsten Buggys mit montierten Geschützen und Motorrädern.
Waffen, Munition und Schutzausrüstung entsprachen meist noch der alten Welt. In den meisten Fällen wurden besonders Schusswaffen von Handwerkern neu zusammen gebaut und interpretiert. Diese Waffen kamen gut an die Originale der Vorkriegszeit heran, doch fehlte es ihnen am Feinschliff und den richtigen Materialien. Diese Waffen waren am weitesten verbreitet, eher ungewöhnlicher waren Alte-Welts-Waffen, die entweder nur in den Armeen der Gesellschaften vorkamen, oder aber für wahre Vermögen hergestellt und verkauft wurden. Wer Glück hatte und solch eine Waffe fand, konnte damit gutes Geld verdienen, sofern sie denn noch intakt war. Munition an sich wurde ohne Probleme hergestellt, war aber an sich recht teuer. Gewehrmunition konnte sich nur jemand leisten, der regelmäßig sich das Geld verdiente oder bewaffnete Karawanen überfiel.

Wirtschaft:

Die Wirtschaft funktionierte tatsächlich noch nach den Regeln und Normen der alten Welt. Genutzt wurden hauptsächlich Münzen, also zumeist alte Euromünzen, die jedoch den liebevollen Namen "Ödis" tragen und nun als Währung dienen. Papiergeld gibt es nicht mehr, da es die raue Welt kaum überleben würde, dafür konnte man mit 7 Ödis zum Beispiel ein komplettes Magazin kaufen. Eine Tagesration um zu überleben, an Wasser und Nahrung, kostete 2 Ödis. Eine Waffe zu erwerben kostete schnell mal von 60-200 Ödis. Für die meisten rechtschaffenen Arbeiten der unteren Schichten, gab es meist 2-3 Ödis am Tag. Dies war der Durchschnitt den jede Gesellschaft anders handhabte.

Gesellschaften:

In der neuen Welt gab es zahlreiche Formen der Gesellschaft, in den meisten Fällen verwalteten und lenkten sich kleinere Gemeinden und Dörfer selbst. Allerdings breiteten sich seit den vergangenen Jahren Gruppierungen und selbst ernannte Reiche aus. Wo noch früher unabhängige Städte und Gemeinden waren, vermehrten sich immer mehr Ideologien und Ansichten. Es entstanden neue, künstliche Grenzen zwischen Menschen und vor allem gab es Konflikte zwischen den verschiedensten Weltanschauungen. Sogar kleinere Gefechte und Kleinkriege wüteten durch das Land, versuchten Territorien abzustecken und von Feinden zurück zu erobern.
Insgesamt gab es vier zu beachtende Fraktionen, dazu noch unzählige kleine Gemeinden und Gruppierungen, die allerdings zum dem Zeitpunkt keinerlei Gewichtung hatten und nicht erwähnenswert waren.
Die vier Hauptgruppierungen sind:

Die freie Welt:
Kampfstärke: mittel
Ausbreitung: gering
Hauptstadt: Berlin
Geschichte: Die freie Welt entstand aus dem Grundprinzip der alten westlichen Welt. Ein demokratisches Prinzip, ein gebildetes Parlament und eine geordnete Regierung die die Menschen frei wählen konnten. Man versuchte die Werte und Stände der Vorkriegszeit wiederherzustellen. In diesem selbsternannten Staat galten Grundrechte sowie Freiheit als oberstes Gebot.
Allerdings war die Fraktion nicht bei jedem wirklich gefragt, so schreckten die Zustände vor dem Krieg viele davon ab, solch ein System erneut zu unterstützen. Doch trotz ihrer geringen Zahl sind sie recht gut aufgestellt, so hatten sie Vorräte und Waffen aus damaligen offiziellen Regierungsrücklagen zur Hand, mit deren Hilfe sie sich doch ihren Platz in der Gesellschaft verdient hatten.
Meist ausgerüstet mit alten NATO-Waffen und Fahrzeugen, sowie Ausrüstungen eines Vorkriegssoldatenstandards, konnten sie sich im Kampf behaupten. Allerdings zählten sie trotz der bereits gesammelten Erfahrung mit dem Ödland noch eher zu den Unerfahrenenen. Die Härte und Unbarmherzeigkeit des zerfressenen Landes wurde bei der freien Welt nicht für voll genommen, weswegen sie besonders in der Ausbreitung und Erschließung des Landes extrem langsam waren.

Lahn'ahner:
Kampfstärke: gering
Ausbreitung: hoch
Hauptsitz: Neu-Lahn, am Fluss Lahn nahe Marburg
Geschichte: Eine Fraktion die aus Sammlern und Plünderern bestand. An sich sind diese Menschen äußerst friedlich und lehnen Gewalt ab. Zudem ist ihre Art sehr natur- und ursprungsverbunden, worauf sie auch eine recht religiöse und spirituelle Art besitzen. Sie hatten besonders ihrer Art wegen sehr viele Anhänger, in den meisten Fällen wurden sie auch in Ruhe gelassen.
Ihre Gemeinschaft basierte auf dem friedlichen Miteinander und sie wollten nichts anderes als den Frieden im Ödland. Aus diesem Grund besaßen sie nur improvisierte Waffen, Bögen, Keulen und Fallen, die sie zwar hervorragend einzusetzen wussten, aber sehr stark unterlegen gegenüber fast allen bewaffneten Fraktionen waren.
Allerdings ist ihr Wissen und die Erfahrung vom Ödland maßgeblich für ihren Erfolg. Sie wissen wo es etwas gab, beweisten sich als gute Führer durch die Ödlande und sind entsprechend gute Überlebenskünstler. Aus diesem Grund schließen sich auch viele ihnen an, lernen von ihnen und machen die Fraktion größer. Keine Fraktion ist größer oder vielfältiger, als die Lahn'ahner. Allerdings waren sie auch nur lose zusammenhängend und unter ihnen hatten sich auch schnell Untergruppen gebildet, die wieder ihre eigenen Interessen verfolgen.

Neue Ordnung:
Kampfstärke: Hoch
Ausbreitung: gering
Hauptsitz: Dresden
Geschichte: Die Neue Ordnung entstand aus den Bewohnern und Umkreisen der Stadt ehemaligen Stadt Dresden. Sie selbst bezeichneten sich als die Rettung der Menschheit, die jede Unreinheit dieser Erde tilgen wollte. Für sie gab es entweder nur Schmutz dieser Erde oder die gesunden Menschen der Neuen Ordnung.
Diese Fraktion hatte eine strikte Philosophie, die sie niemanden dulden ließ, der krank, alt, schwach oder körperlich bzw. geistig behindert war. Diese Menschen wurden meist gejagt und ausgemerzt, weswegen die Zahl der Neuen Ordnung sich stark in Grenzen hält. Allerdings nutzen sie zudem die neuesten medizinischen Methoden und Gegebenheiten, ihre Männer und Frauen gesund zu halten. Aufgrund Genmanipulationen, synthetische Aufputschmittel und Drogen haben sie sich ihr eigenes gesundes Volk herangezüchtet, dass allerdings sehr produktiv und äußerst unbeugsam ist.
Die Waffenschmieden und Forschungseinrichtungen dieser Gesellschaft sind legendär und produzierten nur Güter der höchsten Qualitätsstufe. Sie selbst waren als sehr gefährlich und aggressiv einzuschätzen. Wenn es Ärger gab oder einmal mehr es ein Blutbad samt Entführungen gab, so konnte man sich meist sicher sein, dass sie die Ursache dafür waren. Sie nahmen und brandschatzten sich durch das Ödland, ihre Kämpfer waren unerbittlich, wahnsinnig gefährlich. Nur ihre geringe Anzahl hielt sie in Schach, doch die meisten Angriffe auf ihre Hauptstadt oder Vorstädte wurden zumeist blutig und mit einer großen Menge an Verlusten seitens der Angreifer zurückgeschlagen.

Ecology Recovery Unit (ERU) *keine spielbare Fraktion
Kampfstärke: gering
Ausbreitung: gering
Hauptsitz: Unbekannt
Geschichte: Es ist kaum etwas über diese Fraktion oder Gesellschaft bekannt. Es gab nur sehr wenige Berichte über sie und die meisten Quellen waren nicht wirklich zuverlässig. Man sah diese Männer und/oder Frauen nur selten im Ödland umherstreifen. Meist in tarnfarbenen oder gelben Schutzanzügen, ausgerüstet mit Hightechgeräten und den fabrikneuesten Waffen die zu finden waren. Auf ihren Rücken stand meist in weißen oder schwarzen Lettern "ERU – Ecology Recovery Unit".
Ihre Herkunft, ihr Zweck oder ihr Ziel sind vollkommen unbekannt, auch wenn der Name an sich etwas vermuten lässt. An sich verhalten sie sich sehr friedlich und meiden meist Mitglieder anderer Fraktionen oder freie Ödländer. Einige vermuteten sie seien Wissenschaftler, andere dachten sie wären Geister der Vorkriegszeit. Doch es war noch alles im Dunkeln, was diese seltsamen Späher anging.

Die Story und dessen Führung:

Storyline:
Wir befinden uns im Jahre 2045 und der Überlebenskampf für jeden einzelnen Menschen bzw. den einzelnen Gesellschaften ist extrem hart sowie unerbittlich. Es gibt viele Mysterien die es zu lösen gilt und die Konflikte der Menschen kochen allmählich nach oben, als ob sie nie etwas aus ihrer Vergangenheit gelernt hätten. In dem postapokalyptischen Deutschland versucht jeder seinen Platz zu finden und schlichtweg am Leben zu bleiben. Wie es geschieht – ist jedoch immer die Sache des Einzelnen.
Die Spieler werden die geschichte selbst schreiben, ihre Aktionen und Entscheidungen werden Einfluss auf die Spielwelt, die Machtverhältnisse und den Werdegang des Ödlandes bestimmen. Der Spielleiter wird eine grobe Richtung vorgeben und Pfeiler setzen, ansonsten ist der Rest den Spielern und ihrer Kreativität überlassen.

_________________
You gotta wonder though, what kind of bastard must I have been.....that nobody was there to claim me? I mean, I'm no, I'm not the most charming guy on the world so I've been told, but nobody?
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 Betreff des Beitrags: Re: Einführung Shattered World
BeitragVerfasst: So 12. Feb 2017, 10:21 
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Volk: Tiefling
Steckbrief: Baxeda (Tiefling)
Beiträge: 2109
Auszeichnungen: 6

Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
Guten Morgen,

wo wurde das Konzept denn abgelehnt, im Weltenbastlerring?

Ich bin ja ein Freund von postapokalyptischen Szenarien. Sehr gut gefällt mir, dass deines in Deutschland spielt und sich daher angenehm von den amilastigen Szenarien abhebt. Interessant auch, dass Dresden der Hauptsitz der fiesesten Fraktion ist und es einen mysteriösen Eru gibt. *g*

Was mir noch fehlt, sind konkrete Namen während der Ereignisse, z. B. Namen von historischen Ereignissen oder welche medizinischen Neuerungen stattfanden. Auch eine Erklärung, warum Munition quasi endlos erzeugt werden kann, Waffen und alles andere jedoch nicht, hätte mich interessiert. Momentan wirkt das ein wenig wie ein Deus ex Machina, um endlos ballern zu können. Ein paar konkrete Anführer oder Helden wären auch super. Solche konkreten Informationen sind es, die einer Welt Tiefe verleihen und sie lebendig wirken lassen und sie von rohen Konzepten unterscheidet.

Ich denke, wenn du an der Tiefe und den Details noch feilen würdest, würde sich daraus durchaus ein gut spielbares rpg zaubern lassen. Die Grundidee gefällt mir in jedem Fall.

MfG
Bax

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"Lieber ein lebender Feigling als ein toter Held."
Avatar mit freundlicher Genehmigung von: http://direwrath.deviantart.com/
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