Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den AnfĂ€ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. WĂ€hrend die Urvölker auf AltbewĂ€hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. GeheimbĂŒnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Handelsallianz – Naridische Adelskarten (Rolle d. Karten?)

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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#11

Beitrag von Knozzy » Di 12. Sep 2017, 20:52

Edit (Bax): Themen zusammengefĂŒhrt

Jeelen und ich haben uns kurzgeschlossen. Wir kamen zum folgenden Ergebnis.

Naridische Almanen
Die Naridischen Almanen leben weiter in einem Feudalsystem. Ebenso wie ihre Verwandten in Almanien.

Es gibt insgesamt:
- 1 Ratsherr
- 2 Großherzöge
- 4 Herzöge
- 8 Freiherren
- 16 RittertĂŒmer

Der Ratsherr ist der Vorsteher des gesamten naridisch-almanischen Sektors und vertritt das Volk im Handelsrat. Er hat keinen Herrschaftssitz und keine Hausmacht. De facto sind die beiden Großherzöge also "mĂ€chtiger", da ja die Herzöge ihnen im Feudalsystem die Rechenschaft schuldig sind. Sie besitzen ein eigenes Herr und sind die obersten Richter im Land. Die Großherzöge sind dem Ratsherr nicht zur Rechenschaft schuldig, sondern werden lediglich durch diesen vertreten.


Daijan
Daijan ist ein alter Handelsaußenposten der Tamjid und der Ort ist Ă€lter als die Handelsallianz. Einige Tamjid aus Tamjidstan sind damals im Rakshanischen Feldzug dorthin geflĂŒchtet. Auch dort wurden sie letzlich von den Rakshanern heimgesucht. Ganz Asamura war ja unterjocht, wie ihr wisst.

Seitdem die Handelsallianz aber sich dort ausgebreitet hat, leben sie in Frieden und Wohlstand. Anders als ihre Verwandte in der alten Heimat.
Die Stadt hat den Titel einer freien Stadt erhalten. Die Tamjid wollen aber weder in den Rat, noch beteiligen sie sich im Kindergartenkrieg (wie sie es sehen) gegen die Kaishos. Deswegen haben sie keinen eigenen Sektor.
Das habe ich damals ĂŒberlegt, um den Tamjid eine Möglichkeit zu schaffen, sich zu entfalten. Falls die Tamjid der Handelsallianz als "Volk" beitreten sollten, wĂŒrde sich ihr Sektor um Daijan und Umgebung ausweiten.


Naridische Goblins
- Ratsherr -> Warum da StammesfĂŒhrer steht, ist mir ein RĂ€tsel. Da hat sich wohl Zeex beim Eintippen vertan.
- Khan
- Yar


Arashi und Naridische Arashi
Das Volk braucht noch ne gute Adelsaufteilung / Machtstruktur. Das sieht bisher noch sehr dĂŒnn dort aus. WĂŒrde mir dazu mal Gedanken machen die Tage.
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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#12

Beitrag von Baxeda » Di 12. Sep 2017, 21:26

Ich habe jetzt eine Weile ĂŒber alles nachgedacht.

Ich glaube nicht, dass es nur die politische Hierarchie ist, an der die Diskussion scheitert, sondern an der momentanen Struktur der Handelsallianz selbst. Sie beherbergt einen logischen Fehler, der das SpielgefĂŒhl stört und auch die Diskussion schwierig macht:
Obwohl die Völker mit dem „Rat der Handelsallianz“ ein gemeinsames, ĂŒbergeordnetes Gremium besitzen, werden die Sektoren jedoch von den einzelnen Völkern recht unterschiedlich verwaltet.
In den Konstituten der Handelsallianz steht ausdrĂŒcklich, dass „jedes einzelne Volk die maximale Freiheit in Bezug auf die Verwaltung ihres eigenen Sektors bekommt“.
Die BeschlĂŒsse des „Rates der Handelsallianz“ sind aber hoheitliches Gesetz und stehen prinzipiell stets immer ĂŒber den einzelnen BeschlĂŒssen der Sektoren.

Eine Besonderheit stellen die freien StÀdte Obenza und Daijan dar. Diese werden jeweils von einem Statthalter regiert, welche von den naridisch-almanischen Adligen eingesetzt wird. Diese Statthalter haben aber recht wenig Einfluss auf die MÀchteverhÀltnisse in der Stadt, da KaufmÀnner und kriminelle Banden in Obenza und Daijan das Sagen haben.
1.) Wenn jeder eh sein eigenes SĂŒppchen kocht, warum braucht man dann noch ĂŒbergeordnete Gesetze?

2.) Niemand weiß, wie die Gesetze und das Leben in den einzelnen Sektoren aussieht, ergo wie man es spielen soll. Das ist nicht ausgearbeitet und das auszuarbeiten wĂŒrde es auch megakompliziert machen. Momentan tappt man also völlig im Dunklen, wenn man in Naridien spielen will.

3.) Wenn man sich an den Prinzipien der Muttervölker orientiert - wozu sind diese Ableger dann Teil der freigeistigen Handelsallianz? Außerdem wiederholt sich dann einfach das Große im Kleinen, was es etwas eintönig macht. Man hat Arashima - wozu braucht man dann das Selbe noch mal in Naridien? Wenn man es aber nicht so umsetzt - wie dann?

4.) Obenza ist KEIN Teil Naridiens, nie gewesen! Keine Ahnung, warum das so in der Beschreibung steht. Es ist ein freier Stadtstaat, wie der Vatikan, und kein Sektor. Daijian kann gern als Stadt ein Sektor Naridiens sein.

Deine Idee mit Daijian als Außenposten der Tamjid gefĂ€llt mir ĂŒbrigens! :tiptop: Das eröffnet spannende Möglichkeiten.

5.) Die Mehrheit der Spieler scheint die Handelsallianz als "richtigen Multikultistaat" anzusehen und spielt ihn auch immer wieder intuitiv so. Die momentane Aufteilung ist sehr traditionell und steif, streng bĂŒrokratisch und wirkt wenig "modern".

6.) Momentan ist die Handelsallianz insgesamt derart unklar und kompliziert, dass nicht mal mehr die Mods durchsehen, wer wo was macht und verwaltet. Das ist natĂŒrlich fĂŒr ein Rollenspiel ein No-Go. Wir mĂŒssen Klarheit schaffen, die auch ein Spieler mit durchschnittlichem Intellekt und Völkerwissen versteht.

7.) Was, wenn die zwei Großherzöge sich uneins sind?

Alles in allem möchte ich fĂŒr folgendes plĂ€dieren:

:punkt: Die Sektoren haben KEINE eigenen Gesetzem, sondern das Gesetz der Handelsallianz gilt fĂŒr ALLE gleichermaßen ohne Extrawurst.

:punkt: Naridien sollte eine richtige Multikultination sein und kein in Mikrostaaten aufgeteiltes Land.

:punkt: Noch mal ĂŒber die zwei Großherzöge nachdenken bzw. generell, wie der Adel in GESAMT Naridien aussehen soll, nicht nur im almanischen Sektor, sofern man es dabei belĂ€sst, dass die Almanen einen eigenen abgeschotteten Sektor kriegen. Hat der Adel in Naridien reale Macht? Wenn ja - wozu gibt es einen Rat? Das ist alles noch unklar und muss geklĂ€rt werden.

:punkt: Obenza ist freier Stadtstaat und kein Sektor Naridiens
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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#13

Beitrag von JEELEN » Mi 13. Sep 2017, 06:23

@Baxi: :tiptop: Sehr guter Vorschlag :)

Unterliegen alle der gleichen Gesetzgebung in der Handelsallianz ist das eine sehr angenehme Vereinfachung. Diese Vereinfachung fördert den Spielspaß wie das VerstĂ€ndnis und passt auch von der Logik her.

Ein Lichtalb in der Handelsallianz sollte sich von seiner Kultur und seiner MentalitĂ€t von seinen Lichtalben-Verwandten in deren Heimat unterscheiden. Kein Kastenwesen etc., dafĂŒr leben sie ja in der Handelsallianz in einer großen, bunten Völkergemeinschaft.

Ebenso sollte es sich mit allen anderen Völkern verhalten die der Handelsallianz angehören.

Naridische Almanen und die Almanen des Kaisho-Abkommens haben eine völlig andere MentalitĂ€t und Grundeinstellung, ansonsten hĂ€tte es eine Abspaltung nie geben mĂŒssen.

Ebenso wenig hĂ€tte es dann die Handelsallianz geben mĂŒssen.

Sprich der Logik geschuldet, wĂŒrde es ausreichen, dass die Sektoren eigene LĂ€nder sind und ein BĂŒndnis eingegangen wĂ€ren, solange alle ihre eigenen Gesetze haben.

Es ist aber ein Land, die Handelsallianz, demzufolge ist es nur logisch dass sie einer Gesetzgebung unterliegen und wie ein Volk agieren und reagieren.

Zu der aufgeworfenen Frage die Adligen dann betreffend. Meiner Meinung nach hÀtten sie dann keine politische Macht.

FĂŒr die alten Bögen der "Adligen" (oder generell fĂŒr alle Adlige der Handelsallianz)wĂŒrde ich in dem Fall vorschlagen, dass sie keine politische Macht innehaben.
Sie besitzen Land, wie reiche BĂŒrger, Bauern etc.

Sie verfĂŒgen somit ĂŒber die Macht des Reichtums und des Geldes, aber sie haben keine angeborene politische Macht in der Neufassung der Handelsallianz.

Sie besitzen eben Werte samt Taler.
Wie die meisten heutigen Adligen die noch einen Namen tragen, noch ĂŒber Geld und Land verfĂŒgen, aber keine politische Macht mehr ausĂŒben.

Demzufolge mĂŒssen wir auch nicht mehr ĂŒber ihre "Territorien" innerhalb des Almanen-Sektors in der Handelsallianz nachdenken oder diesen aufteilen, da es alte Titel sind, die mit keiner realen politischen Macht mehr verbunden sind.
Sie sind eben reich und tragen einen guten Namen, dank vergangener Tage.


Folglich

- pro einheitliche Gesetze der gesamten Handelsallianz
- pro offener und anders artiger Kultur gegenĂŒber der Herkunftsvölker
- pro Daijan und den daraus spannenden Möglichkeiten
- pro Obenza steht fĂŒr sich

:) :) :)

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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#14

Beitrag von Baxeda » Mi 13. Sep 2017, 12:22

Vorschlag einer neuen Volksbeschreibung

Naridier


Die Naridier sind eine Mischfraktion, ein Zusammenschluss mehrerer Völker zu einer Allianz, die man als Handelsallianz kennt. Ihr Land heißt Naridien, jeder ist hier willkommen, unabhĂ€ngig von Hautfarbe, Volkszugehörigkeit oder Religion. entschiedend ist nur die Bereitschaft zu Toleranz und Arbeitsamkeit. Die Handelsallianz ist bekannt fĂŒr ihre große Vielfalt und Toleranz, aber auch fĂŒr ihr modernes Wirtschaftssystem. UrsprĂŒnglich gegrĂŒndet als Vielvölkerstaat ist sie inzwischen nicht nur die stĂ€rkste Handelsmacht Asamuras, sondern auch eine bedeutende militĂ€rische Großmacht. Besonders ihre SeestreitkrĂ€fte gehören zu den effektivsten ĂŒberhaupt und werden nur von denen der Norkara ĂŒbertroffen.


Aussehen

Das Aussehen der Völker in der Handelsallianz könnte gar nicht vielfĂ€ltiger sein: Es kommen so gut wie alle Haut-, Augen- und Haarfarben, sowie GrĂ¶ĂŸen vor. Kreuzungen zwischen den unterschiedlichen Rassen sind nicht unĂŒblich, weswegen zum Teil auch Mischlinge anzutreffen sind.

Die kulturelle Vermischung der Völker findet sich auch in den Kleidern und im Schmuck wieder: So werden beispielsweise die langen PelzmÀntel der Norkara in Kombination mit tamjidischen Turbanen getragen, die typischen leuchtenden, lichtalbischen GewÀnder mit den weiten Hosen der Goblins, oder almanische WÀmser mit den bekannten TÀtowierungen der Arashi.

Daneben gibt es jedoch auch viele Leute, die ganz volkstypisch aussehen.


Kultur und MentalitÀt

Der Grundgedanke der Handelsallianz basiert auf der Idee, mit allen Völkern in friedlicher Koexistenz zu leben. Die Handelsallianz setzt sich stark fĂŒr einen kulturellen Austausch ein, wodurch die kulturellen IdentitĂ€ten und Grenzen teilweise verwischen oder sogar ganz verschwinden. Dieser "Kulturverfall" stellt einer der Hauptkritikpunkte dar, denn die kulturellen Eigenheiten der Völker werden nicht bewahrt und drohen zu verschwinden.

Im Gegenzug ist die Kommunikation und der Zusammenhalt unter den Völkern durch eine gemeinsame Sprache, durch eine gemeinsame WĂ€hrung, sowie durch eine abgestimmte Wirtschafspolitik deutlich verbessert worden, was zu allgemeinem Wohlstand gefĂŒhrt hat.

Kinder wachsen in der Handelsallianz mit dem VerstĂ€ndnis fĂŒr andere Kulturen auf und entwickeln eine große Toleranz. Ein Nachteil dessen ist aber, dass die Handelsallianz eine wahre "VerstĂ€ndniskultur" aufgebaut hat und viel zu oft zweifelhafte EingestĂ€ndnisse macht. So finden zum Beispiel ausgestoßene Völker, wie Untote und Tieflinge einen Platz in der Gesellschaft der Handelsallianz, doch insbesondere Vampire stellen eine große Gefahr fĂŒr Sterbliche dar, da sie sich von deren Blut ernĂ€hren.

Wilde Völker wie Orks, Rakshaner, DĂŒsterlinge, Gestaltwandler, aber auch Centauren und Waldalben werden aufgrund ihrer wilden Natur belĂ€chelt und eher als Plage angesehen, die man beherrschen und zivilisieren muss.


Politik

Die Handelsallianz ist ein demokratischer Staat, der nach modernen Prinzipien funktioniert. Es gibt sowohl eine Gewaltenteilung (Legislative, Exekutive, Judikative) als auch eine Trennung von Staat und Religion. Naridien wird von einem Rat aus zehn Ratsherren regiert, die direkt vom Volk gewĂ€hlt werden. Diese erlassen die Gesetze. UnterstĂŒtzt werden sie in ihrer TĂ€tigkeit von sogenannten Ratsdienern, welche die Verwaltungsaufgaben erledigen. Um die Rechtssprechung kĂŒmmern sich vereidigte Richter, fĂŒr kleine Streitigkeiten gibt es zusĂ€tzlich private Schiedsgerichte. FĂŒr Ordnung auf den Straßen sorgen BĂŒttel. FĂŒr außenpolitische Belange gibt es eine Berufsarmee, die durch Söldner ergĂ€nzt wird.

Die Ratsherren:
  • 1. Ratsherr fĂŒr Finanzen
    2. Ratsherr fĂŒr Justiz
    3. Ratsherr fĂŒr Kriegspolitik
    4. Ratsherr fĂŒr innere Sicherheit
    5. Ratsherr fĂŒr Außenpolitik und Außenhandel
    6. Ratsherr fĂŒr Verkehr und Botennetz
    7. Ratsherr fĂŒr Landwirtschaft, Forstwirtschaft
    8. Ratsherr fĂŒr Handwerk und Bergbau
    9. Ratsherr fĂŒr Bildungspolitik und Wissenschaft
    10. Ratsherr fĂŒr Religion, multikulturelles VerstĂ€ndnis und Diverses
Der Adel, vornehmlich naridische Almanen, hat in der Handelsallianz per se keine reale politische Macht. Der Adel ist teilweise verarmt und trĂ€gt nur noch den Titel, andere Mitglieder adliger HĂ€user haben jedoch aufgrund betrĂ€chtlicher Geldmittel, Grundbesitzes und anderen BesitztĂŒmern einen hohen wirtschaftlichen Einfluss. Teilweise kann dies auch in politischer Macht mĂŒnden. Adel nach traditionellem Muster findet man heute nur noch in Almanien.


Wirtschaft

Die Handelsallianz basiert auf den Prinzipien der freien Marktwirtschaft. GlĂŒck und Leid liegen nah beieinander, so kann ein reicher HĂ€ndler wegen VerĂ€nderungen des Marktes rasch völlig verarmen, aber ein Bettler hat ebenso die Möglichkeit, grĂ¶ĂŸten Wohlstand zu erlangen, wenn er nur hart genug dafĂŒr arbeitet. Jeder hat die Freiheit, aufzusteigen oder zu fallen, unabhĂ€ngig von seiner Abstammung, Hautfarbe oder Religion. Es gibt keine soziale Absicherung, jedoch organisieren der Bettelorden der Ardemia und auch andere religiöse Einrichtungen ArmenkĂŒchen fĂŒr BedĂŒrftige.

Das Handwerk ist im Gebiet der Handelsallianz im Allgemeinen sehr weit entwickelt. Bekannt sind die hervorragenden Schiffe, Transportmittel und Transportwege. Neben den Norkara gibt es kein Volk, was bessere Schiffe baut. Die Naridier verfĂŒgen ĂŒber das am besten ausgebaute Verkehrsnetz in ganz Asamura. In ihren Bergwerken nutzen sie Lorenbahnen und bauen zudem hervorragende Tunnel.

Die Handelsallianz ist weiterhin geprĂ€gt von ihrem zerstörerischen VerhĂ€ltnis zur Natur. Denn alles Wilde stempelt sie als „primitiv“ ab. Und was „primitiv“ ist, muss beherrscht und zivilisiert werden. So ist es nicht verwunderlich, dass inzwischen viele WĂ€lder gerodet wurden, um Ackerland zu schaffen, SĂŒmpfe trocken gelegt, sowie DĂ€mme und KanĂ€le gebaut wurden.


Religion

Staat und Kirche sind in der Handelsallianz voneinander getrennt. Religiöse WĂŒrdentrĂ€ger haben keine politische Macht und die Ratsherren sind frei, ihre Religion nach GutdĂŒnken zu wĂ€hlen.

Dal ist mit Abstand die wichtigste Göttin fĂŒr die Handelsallianz. Sie symbolisiert so ziemlich alles, wofĂŒr die Handelsallianz steht: Maximale Freiheit, kultureller Austausch, Handel und Geld. Weiterhin von Bedeutung sind Clawis und Ainuwar. Clawis wird von Handwerkern und Artefaktmagiern angebetet. Ainuwar wird vor allem von Nekromanten angebetet, insbesondere im Gebiet um Nebreszko.

Doch auch die anderen Götter finden viele AnhÀnger im Gebiet der Handelsallianz.


Magie

Magie spielt eine bedeutende Rolle im Gebiet der Handelsallianz. Hier findet sich die grĂ¶ĂŸte Anzahl an Magierakademien (insgesamt 3 StĂŒck) auf engem Raum in ganz Asamura.

1. Hochschule fĂŒr Nekromantie in Nebreszko
Hineingeschlagen in die sturmgepeitschten Klippen des Dhunik befindet sich die einflussreichste nekromantische Lehranstalt Asamuras. Dekanin ist Gregoria von Hohnstein, Vampir, ehemals Almane.

2. Akademie fĂŒr Elementarmagie in der Hauptstadt Shohiro
Mitten im Herzen der Hauptstadt befindet sich die Magierakademie fĂŒr Elementarmagie. Ein imposanter SĂ€ulenvorbau ziert das HauptgebĂ€ude der Akademie. Viele HörsĂ€le bieten den Novizen Platz zum Lernen und Üben. Unterrichtet werden Grundlagen der Nekromantie und Geistmagie (Grad 1), Grundlagen der Illusionsmagie, sowie alle 5 Grade der Artefakt– und Elementarmagie.
Dekan ist Meistermagier Alfonso von Nagotien, ein naridischer Almane aus der Handelsallianz.

3. Lehrinstitut fĂŒr GeisteskĂŒnste in Alessa
Das Lehrinstitut fĂŒr GeisteskĂŒnste ist ein Teil der UniversitĂ€t von Alessa der Lichtalben. Hier wird ausschließlich nur Geistmagie unterrichtet. Das Lehrinstitut ist relativ klein, mit wenigen Studierenden. Angenommen werden nur die Talentiertesten.
Dekan ist Meistermagier Triton Thragarias – ein Lichtalb aus der Handelsallianz.


Geschichte

UrsprĂŒnglich war die Handelsallianz eine Notgemeinschaft von FlĂŒchtlingen aus Caltharnae, dem sĂŒdlichsten Kontinent, auf welchem Kriege und Naturkatastrophen tobten. Die FlĂŒchtlinge kamen im Jahre Null mit Schiffen ĂŒber das Meer und ließen sich als Siedler im heutigen SĂŒdnaridien nieder. In Asamura wollten sie in friedlicher Koexistenz einen Neuanfang wagen. So wurden Toleranz und der Erhalt des Friedens zum obersten Gebot und sie begannen zum Zeichen des Neuanfangs eine neue Zeitrechnung. Lange Zeit herrschte Frieden, ein kultureller Austausch fand statt, Handwerk und Handel erblĂŒhten.

Im Jahr 117 zeichneten sich erste Probleme im Rat ab. Die goblinischen Siedler erhoben Anspruch auf einige RuinenstĂ€dte, da sie darin das Erbe ihrer Vorfahren zu erkennen meinten. Die meisten naridischen Ratsherren waren anderer Meinung und erkannten die BesitzansprĂŒche der Goblins nicht an. Doch vier Großherzöge der Almanen unterstĂŒtzen das Vorhaben der Goblins.

Im Jahr 119 unterzeichneten die vier Großherzöge und der König der Goblins in Kaisho deswegen ein Abkommen, in dem sich Almanen und Goblins von der Handelsallianz trennten und jeweils ihr eigenes Reich proklamierten. Dies ist die Geburtsstunde Almaniens und des Goblinkönigreiches Evalon.

Die Handelsallianz reagierte auf die Proklamation mit einer Seeblockade, die bewirkte, dass sich der Konflikt im Jahr 121 zu einem offenen Krieg zwischen Goblins und der Handelsallianz entwickelte. Im Jahr 125 traten auch die vier GroßherzogtĂŒmer als BĂŒndnispartner der Goblins dem Krieg bei.

Der Konflikt konnte bislang weder beigelegt noch fĂŒr eine Partei entschieden werden. Seitdem befindet sich die Handelsallianz mit dem Kaisho-Abkommen im Krieg.


Sonstiges

Die Völker der Handelsallianz kommen doppelt vor. Deswegen grenzt man die Völker der Handelsallianz zur Verdeutlichung ab. Das Wort »naridisch« leitet sich vom Gebietsnamen »Naridien« der Handelsallianz ab.
  • Naridische Almanen
    Naridische Arashi
    Naridische Goblins
    Naridische Lichtalben
    Naridische Norkara
    Etc.
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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#15

Beitrag von Knozzy » Mi 13. Sep 2017, 12:43

Ein guter Kompromiss. Oben steht noch "zwölf" Ratsherren anstatt von zehn. Sonst perfekt. Man könnte vielleicht noch Dals Einfluss auf die Entstehung der Handelsallianz im Bereich Geschichte ergÀnzen. Schreibe demnÀchst zwei, drei SÀtze zu. :)
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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#16

Beitrag von JEELEN » Mi 13. Sep 2017, 13:44

Sehr gut ge- und beschrieben Baxi, :tiptop: :tiptop: :tiptop: meiner Meinung nach kann es genau so bleiben :) :)

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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#17

Beitrag von Zeexmix Fizzlegrinder » Mi 13. Sep 2017, 23:36

Finde ich sehr gut gelungen! :)

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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten - Muster

#18

Beitrag von Baxeda » Fr 29. Sep 2017, 09:31

Ich habe die neue Beschreibung eingepflegt.
http://asamura.de/kb.php?a=93

Danke euch allen fĂŒr die konstruktive und lehrreiche Diskussion im Forum und auch im Chat, auch wenn es etwas gedauert hat, bis wir uns geeinigt haben.

Die Rolle der Karten aus dem ersten Beitrag ist noch offen. Sollen sie als Beispiel fĂŒr die Familienstrukturen dienen, ohne gleichzeitig automatischen Herrschaftsanspruch oder sind sie hinfĂ€llig?
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Re: Handelsallianz – Naridische Adelskarten (Rolle d. Karten

#19

Beitrag von JEELEN » Fr 29. Sep 2017, 09:47

Huhu,

da es kein feudal system mehr gibt, sind sie hinfÀllig :-)

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