Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Städte Avinars - Illustrationen und Kurzbeschreibungen

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Jaro Ballivòr

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Städte Avinars - Illustrationen und Kurzbeschreibungen

#1

Beitrag von Jaro Ballivòr » Mi 20. Sep 2017, 20:13

... und nun folgt Avinar! Eigentlich wollte ich nur Falathri beschreiben, doch dann ist mir spontan auch etwas zu Noldor und Vanyar eingefallen.
Falls jemand andere Vorstellungen hat(te) oder etwas nicht passt, einfach schreien :)

Falathri
Falathri ist die drittgrößte Stadt in Avinar, dem Reich der Lichtalben. Bekannt ist Falathri hauptsächlich für das Glashandwerk, da die naheliegende Küste hervorragende Sande für die Herstellung liefert. Außerdem ist sie Sitz einer der ältesten existierenden wissenschaftlichen Akademien mit integrierter Sternwarte.
Falathri liegt östlich der Kandoren, ungefähr auf halbem Weg zwischen den Ausläufern des Gebirges und der skallischen See.
Die Gebäude der Stadt bestehen hauptsächlich aus gelbem Sandstein, der der Stadt ihr cremefarbenes Gesicht verleiht. Die typischen Merkmale lichtalbischer Städte lassen sich auch in Falathri entdecken: Zwischen den Häusern spannen sich hängende Gärten und die Gebäude sind filigran und hell. Auf jedem größeren Platz befindet sich ein kunstvoll verzierter Springbrunnen.
Falathri ist mäßig befestigt, auch wenn die Bemühungen diesbezüglich in jüngerer Vergangenheit deutlich gestiegen sind. Mittlerweile gibt es einige große dreh- und verschiebbare Hohlspiegel und Wachtürme, die auch als Quartiere für die dort positionierten Krieger der Stadtwache dienen. Die Zentrale der Wache liegt im östlichen Stadtteil Falathris. Dies ist jedoch keine Grundausbildungsstätte, wie in Vanyar. Die Krieger erhalten hier lediglich Weiterbildungen. Ebenso gibt es in Falathri keine Magierakademie. Historisch gewachsen ist die Stadt als Zentrum von Handwerk, Wissenschaft und Kunst und das ist sie auch immer geblieben.

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(wegen der Scheinwerfer auf dem letzten Bild: ich könnte mir gut vorstellen, dass das raffinierte Gerätschaften der Lichtalben sind ;))

Noldor
Noldor ist mit Sitz der Magier- und Gelehrtenakademie das Herz Avinars. Hier sitzen die mächtigsten Lichtalben nach dem Regenten und seinen Mondpriestern. Die Stadt liegt an der Nordwestküste und ist die größte und prächtigste des Reiches. Neben der Akademie beherbergt sie auch viele wissenschaftliche Institute, eine bedeutende Sternwarte und handwerkliche Betriebe. In Noldor gibt es eine große Bibliothek, in der mit die ältesten Schriften ganz Asamuras verwahrt werden. In Eleganz und Ästhetik übertrifft Noldor Falathri ebenso wie bei der Befestigung und den Verteidigungsanlagen.

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https://pixabay.com/de/bath-geb%C3%A4ud ... nd-510548/

Vanyar
Vanyar ist die Brutstätte der lichtalbischen Krieger. Hier ist die Rekrutenschule ansässig, die viele junge Männer und Frauen in die Stadt zieht. Ebenso sind dort viele Greifen anzutreffen, die gemeinsam mit den angehenden Lichtreitern ihre Ausbildung erhalten. Neben dem altehrwürdigen Ausbildungsapparat gibt es in Vanyar zudem große Forschungseinrichtungen, die auf den Gebieten der strategischen Kriegsführung und Materialwissenschaft arbeiten. Beispielsweise laufen Untersuchungen, die Macht von Runensteinen in die Waffen und Rüstungen der Krieger zu integrieren. Auch die Weiterentwicklung der Hohlspiegel und sonstiger stationärer Waffen wird hier vorangetrieben. Die Stadt liegt südlich von Noldor an der Westküste.
Entgegen dem Bemühen der Stadthalter und Krieger höherer Ränge, ist Vanyar teilweise ein rauhes Pflaster. Viele Krieger, vor allem jene, die es in der Ausbildung nicht weit gebracht haben, legen häufig ein rüpelhaftes Auftreten an den Tag. Das wird nicht nur von den Oberen mit Missbilligung gestraft, auch das Verhältnis zu den Händlern und Landwirten aus dem Umland ist strapaziert.
Vanyar und Noldor stehen in engem Austausch miteinander, da die Heere häufig von Kampfmagiern befehligt und verstärkt werden. Die enge Bindung ist auch rein geographisch bedingt, da sie nicht allzu weit voneinander entfernt sind.

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Alle drei Städte liegen zwar an der Küste, haben aber keine Häfen. Die Nähe zur See hat andere Gründe. Zum einen dient das Meer als Schutz. Da per Schiff nicht direkt angelegt werden kann, sind Angriffe über den Seeweg nur schwer möglich. Zum anderen haben die Lichtalben Möglichkeiten entwickelt, die Kraft des Meeres zur Energieerzeugung zu nutzen, beispielsweise für Gebläse bei der Glasherstellung oder für Getreidemühlen. Neben dem normalen Wellengang, machen sie sich hierbei vor allem die Kraft der Gezeiten zunutze. Ein dritter Grund ist das Abernten von Algen, die eine wichtige Nahrungsergänzung im streng vegetarischen, teils veganen Leben des Volkes darstellen.


Lichtalbische Städte / Orte, die aktuell von Avinar abgeschnitten sind:

Arcamar - Tempelschule für Infiniatus
aktuell keine Beschreibung

Vyamar - Tempelschule für Oril
aktuell keine Beschreibung

Skyron
Auch ein Teil der Lichtalben ist wegen der vorrückenden Chaostruppen von der Außenwelt nahezu abgeschnitten: die Mondpriester, die den im Koma liegenden Körper des Regenten hüten. Sie stehen nur noch über die Lichtreiter im Kontakt mit ihrem Volk und leben ansonsten unter sich. Wer ihren Rat sucht, muss zu ihnen kommen, denn nur selten verlässt ein Mondpriester seinen Bestimmungsort. Doch leicht ist der Weg dorthin nicht. Der Skyron besteht aus säulenartigen Kalksteinformationen, die mit Hängebrücken untereinander verbunden sind. Die Kuppeln der Kalksäulen sind üppig begrünt, doch die Wände kahl und schroff. In den Spalten wachsen hängende Pflanzen, die im Frühling rosa erblühen und während des Regens zahlreiche Wasserfälle, die das Klettern erschweren. Zusammen bilden die Säulen ein großes Ganzes, einen spitz zulaufenden Kegel, auf dessen höchstem Plateau der Mondtempelkomplex liegt. Noch immer ist der Skyron einer der schönsten Orte Asamuras.
(http://asamura.de/viewtopic.php?f=4&t=1011#Skyron)


Sonstiges:
Vielleicht ein kleiner Tempel zu Ehren Orils:
https://pixabay.com/de/europäische-indi ... r-2677515/
~ Die größte Offenbarung ist die Stille ~

Laotse

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Re: Städte Avinars - Illustrationen und Kurzbeschreibungen

#2

Beitrag von Baxeda » Mi 20. Sep 2017, 21:13

Sehr schön, nichts zu bemängeln! :tiptop:
Du warst fleißig, danke für die Mühe und auch die Bilder passen super.
Ich versuche, morgen alles in die Weltenbibliothek einzupflegen.
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Re: Städte Avinars - Illustrationen und Kurzbeschreibungen

#3

Beitrag von Baxeda » Fr 6. Okt 2017, 17:15

In die Weltenbibliothek übertragen: http://asamura.de/kb.php?a=208

Vielen Dank für die anschaulichen Beschreibungen und das Heraussuchen der Grafiken, Jaro! :tiptop: Die Grafiken werde ich bei Gelegenheit optisch passender einpflegen.
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Re: Städte Avinars - Illustrationen und Kurzbeschreibungen

#4

Beitrag von JEELEN » Fr 6. Okt 2017, 19:37

Huhu Jaro,

sehr schöner Artikel über Avinar, bei den Beschreibungen und Bildern bekommt man Lust auf einen Urlaub bei den Lichtalben :) :) :) :tiptop:

Leider geht bei mir das letzte Bild vom Tempel zu Ehren Orils nicht auf. Da wird mir eine Fehlermeldung angezeigt. Ansonsten wie zuvor geschrieben topp :tiptop:

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