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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 14:17 
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Die Handelsallianz (1)
Frostalben


Die Frostalben sind ein intolerantes Volk, welches im hohen Norden von Asamura lebt. Sie sind spitzohrig, haben kreidebleiche Haut und schneeweißes Haar. Sie können die kältesten Temperaturen aushalten und verehren die Dunkelheit.

Ihre Gesellschaft ist in einem Kastensystem organisiert an deren Spitze der sogenannte „Regent“ steht. Frostalben bringen starke Geistmagier und Nekromanten hervor und sind gut in der Kriegsführung, sowie im Jagen. Sie sind bekannt für ihre handwerklichen Erzeugnisse aus Eis und für ihr grausames Rechtssystem.


Aussehen

Frostalben sind spitzohrig und haben eine hervorragende Sehkraft. Anders als ihre Artgenossen haben sie jedoch kreidebleiche Haut und schneeweißes Haar. Im Allgemeinen haben sie eine sehr durchschnittliche Statur, genau wie Menschen. Sie werden durchschnittlich 1.70-1.80m groß. Augenfarben besitzen sie in allen Facetten und Farben, am häufigsten aber in einem strahlend-hellen Blau.

Frostalben sind gleichwarme Lebewesen. Das bedeutet, dass sie eine konstante Körpertemperatur aufrecht halten müssen. Ihre Körpertemperatur liegt bei 25°C. Also eine Körpertemperatur, wo normale Menschen oder Alben schon längst dem Kältetod erleiden würden. Frostalben können die kältesten Temperaturen aushalten. Eine Temperatur von -10°C empfinden sie als angenehm. Mit richtiger Kleidung können sie in Temperaturen von bis zu -60°C überleben.

Im Gegensatz dazu sind sie extrem empfindlich gegenüber Wärme.
Temperaturen über 25°C führt zu einer erhöhten Temperatur und Kreislaufproblemen, für ältere Frostalben oder kleine Kinder kann dies bereits den Tod bedeuten. Ab 30°C erliegt auch der stärkste Mann einem Kreislaufversagen, was den Tod bedeutet.
In südlichen Ländern sind Frostalben darum dazu gezwungen, den Tag in kühlen Steinbauten zu verbringen oder gar in Kellerlöchern oder Erdhölen. Nur Nachts, wenn die Temperaturen für sie auf ein angenehmes Maß fallen, können sie sich auch in wärmeren Ländern frei bewegen.

An Kleidung tragen sie dicke Mäntel aus Wolle, Fell und Pelz. Sowohl von wilden Tieren, als auch vom eigenen Vieh. An Schmuck stellen sie unterschiedliche Erzeugnisse aus Eis, Tierknochen und sogenannte „Dunkelsteine“ her.


Kultur und Mentalität

Frostalben sind im Allgemeinen sehr verschlossen, rational und gefühlskalt. Sie sind keine Quasselstrippen, sondern reduzieren das Reden nur auf das Nötigste. Das was gesagt werden muss, wird gesagt, alles Andere ist unnötig.

Sie verehren die Dunkelheit. Nach ihrer Überzeugung liegt in der Dunkelheit der Ursprung der Welt. Mit der Entstehung des Lichts entstand auch das Böse in der Welt.
Durch die "Schreckensherrschaft der Sonne", wie die Frostalben sagen, entstehen Wüsten, Dürre und Hungersnöte. Ohne die brennende Geißel am Horizont wäre die Welt ein schöner Ort. Für Frostalben ist zu viel Sonnenlicht noch weitaus gefährlicher, als für andere Völker. Denn ihre Haut, ist nicht für viel Sonnenlicht geeignet, weswegen sich Frostalben schnell an der Sonne verbrennen und sich ihre Haut rot verfärbt. Da Eis das hauptsächliche Baumaterial der Frostalben ist, bearbeiten sie dies so, dass möglichst wenig Sonnenlicht hindurchgeht und das Licht durch die Spiegelung im Eis komplett zurückreflektiert wird.

Speziell im Sommer, wenn die Tage länger werden, müssen Frostalben sogenannte „Dunkelkammer“ aufsuchen. Dabei handelt es sich um Kammern, die von Magiern entworfen worden und die vollkommen abgedunkelt sind. Ein magischer Dunkelstein im Zentrum des Raumes, eine Art Katalysator, entzieht den Frostalben die überschüssige Sonnenenergie und bringt ihren Körper damit wieder in Ausgeglichenheit.
Alternativ gibt es auch eine kleinere „Dunkelsteine“ in Form von Halsschmuck. Die Kunst einen Dunkelstein zu schaffen, ist aber sehr kostspielig, weil nur Magier die notwendigen Kenntnisse für die Erschaffung eines Dunkelsteins besitzen. Daher ist dieser Halsschmuck sehr teuer und nur wenige Frostalben können sich diesen leisten.

Der Mittwinter, die längste Nacht im Jahr, ist das größte Fest der Frostalben. An diesem Tag werden riesige Dunkelsteine in den Städten platziert, ein Festmahl wird veranstaltet und es werden sich Geschenke überreicht. Das Fest ist zu Ehren von Malgorion und ihm zu Ehren finden an diesem Tag auch großzügige Opferabgaben statt.

Ein weiteres bedeutendes Fest ist zu Ehren der Ahnen, was alljährlich stattfindet. An diesem Tag werden Familiengrabstätten besichtigt und es wird mit den Toten gesprochen. Da es nur eine begrenzte Anzahl an Nekromanten gibt, dauert das Fest so lange, bis alle Familien mit ihren Toten gesprochen haben. Meist dauert die ganze Prozedur mehrere Tage. Das Besondere daran ist, dass man nicht nur den Toten sprechen kann, sondern sie auch förmlich vor sich sieht, da ihr Leichnam durch die Bestattung im Eis konserviert wird. Sobald alle Familien mit ihren Ahnen gesprochen haben, wird das Fest mit einem Festmahl beendet.

Männer und Frauen sind nahezu gleichberechtigt. Häufig üben Frauen einen Beruf aus. In der Kriegerkaste werden Frauen allerdings benachteiligt. Für Frauen ist es nämlich nicht möglich „echte Krieger“ zu werden. Das heißt, dass Frauen zu Kriegern ausgebildet werden können, aber sie niemals in den Krieg ziehen dürfen.


Politik

Die Frostalben sind in einem Kastensystem organisiert. Die Gesellschaft ist in drei Kasten unterteilt:
1. die Kaste der Magier, 2. die Kaste der Handwerker, 3. die Kaste der Krieger.

Am bedeutendsten sind die Magier, die rund 5% der Bevölkerung ausmachen. Sie stellen auch die politische und geistige Führung der Frostalben dar. An oberster Stelle steht „der Regent“, darauf folgen die beiden „Mitregenten“. Unter den zwei Mitregenten stehen die obersten Prälaten, welche den obersten Rat bilden. Dann folgen die Prälaten, und zuletzt die zahlreichen Adepten und Novizen, die Schüler der Prälaten.

Der Regent ist das geistige und politische Oberhaupt der Frostalben. Sein Sitz ist in der Hauptstadt Xash’ir. Dort befindet sich allerdings nur seine physische Gestalt. Sein Geist und Bewusstsein wandelt in der Astralwelt umher. In der Astralwelt ist er im direkten Kontakt mit den Göttern, insbesondere mit Malgorion. Dort erforscht er den Willen der Götter und leitet diesen an die untergebenen Mitregenten weiter. Er ist uralt und hat dieses Amt schon seit Jahrhunderten inne. Gestürzt wurde er jedenfalls noch nie. Für die Frostalben wäre dies auch eine undenkbare Tat und absolut frevelhaft. Er handelt stets im Sinne des Volkes, auch wenn seine Befehle manchmal wirr und willkürlich erscheinen. Die Frostalben sind dem Regenten treu ergeben.

Die beiden Mitregenten verbringen ihre Zeit zur Hälfte in physischer Gestalt und zur anderen Hälfte in astraler Gestalt. In der Astralwelt haben sie die Aufgabe den Regenten zu unterstützen und sich mit ihm in Kontakt zu befinden. In ihrer physischen Gestalt sind sie dafür verantwortlich die Befehle des Regenten an den obersten Rat weiterzuleiten und den Rat zu leiten. Auch sie sind Bestandteil des obersten Rates und haben im Streitfall das letzte Wort. Der oberste Rat interpretiert die Befehle des Regenten, diskutiert sie und setzt sie in die Tat um. Er besteht aus den obersten Prälaten.

Die Kaste der Handwerker wird von rund 50% der Bevölkerung gebildet.
Die restlichen 45% der Bevölkerung befinden sich in der Kaste der Krieger.

Frostalben haben zudem ein schlechtes Verhältnis zu anderen Völkern. Sie sind ein sehr intolerantes Volk und können kein Verständnis für andere Kulturen aufbringen. Alles was anders ist, ist für sie nicht nachvollziehbar und trifft daher auf vollkommene Ablehnung. Sie bekämpfen alles, was ihnen fremd ist und eine Bedrohung darstellen könnte. Deswegen sind sie auch mit den benachbarten Arashi im Krieg.


Wirtschaft und Gesellschaft

Die Frostalben halten starr an ihr Kastenwesen fest. Für einen Frostalben ist es undenkbar seine Kaste zu wechseln, jedenfalls kam es in der langen Geschichte des Volkes bisher noch nie vor. Dies liegt daran, dass Frostalben mit dem Glauben aufwachsen, dass ihr Platz in der Gesellschaft vorherbestimmt und daher nicht anzuzweifeln ist. Sie haben den Glauben, dass man seine Vorherbestimmung akzeptieren muss. Alles Andere wäre gegen den Willen der Götter. Es ist ihnen aber auch zuwider sich gegen die Tradition ihres Volkes zu stellen, da sie einen starken Ahnenkult betreiben. Im Allgemeinen gelten alle Kasten als gleichberechtigt. Die Magierkaste hat zwar das Sagen, doch die Krieger- und Handwerkerkaste genießt ebenso hohes Ansehen. Ohne die beiden anderen Kasten würde die Gesellschaft nicht funktionieren. Das ist den Magiern bewusst.

1. Kaste: Magier und Gelehrte
An erster Stelle stehen die Magier und Gelehrten. Sie bilden die geistige Elite und stellen die politischen Führungskräfte dar. Ausgebildet werden sie in der Magierakademie in Xash’ir, der Hauptstadt der Frostalben. In weit entfernten Gebieten werden die Kinder der Magierkaste bis zum 10. - 15. Lebensjahr von ihren Eltern unterrichtet. Aber spätestens ab dem jugendlichen Alter ist es üblich, dass man für einige Jahre an die Akademie geht, um dort zu studieren. Gelehrt wird vor allem Geist- und Illusionsmagie und Nekromantie. Aber auch elementare Magie und Artefaktmagie wird ihnen beigebracht (in diese beiden Magiearten sind die Eishandwerker aber häufig besser). Neben den Magiefächern werden aber auch geisteswissenschaftliche Studienfächer angeboten. Insbesondere folgende Fächer sind beliebt: Arithmetik, Algebra, Philosophie, Rhetorik, Historik, Sprache und Kunst.

2. Kaste: Handwerker
Das Herz der Gesellschaft bildet die Handwerkerkaste. Die Handwerkerkaste besteht aus den Eishandwerkern, Versorgern und Schneidern. Handwerker werden von ihren Eltern ausgebildet.

Die Eishandwerker stellen handwerkliche Erzeugnisse aus Eis her. Sowohl Werkzeuge, als auch Waffen. Ja sogar die Gebäude und das ganze Mobiliar der Frostalben bestehen aus Eis. Dabei handelt es sich aber keinesfalls um gewöhnliches Eis. Das Eis wird nämlich mit unterschiedlichen Zaubern und handwerklichen Techniken geformt, bearbeitet, gehärtet und verfeinert. Die Frostalben stellen alles aus Eis her. Das Bearbeiten von Holz, Stein und Metall ist ihnen nicht bekannt. Derlei Rohstoffe sind im hohen Norden auch wesentlich schwieriger zu besorgen. Außerdem ist die Abarbeitung von Erzvorkommen viel zu kostspielig und aufwendig. Eis dagegen gibt es überall. Daher haben die Frostalben schon vor sehr langer Zeit gelernt das Eis zu nutzen und nach ihren Vorstellungen zu formen.

Die Kaste der Handwerker umfasst auch die sogenannten Versorger. Sie stellen etwa die Hälfte der Nahrungsmittel durch Pflanzenzucht in Gewächshäusern und durch Züchtung von Fischen und Fleischfressern in Brutstätten her.

Die Gewächshäuser der Frostalben zur Pflanzenzucht bestehen aus transparenten Eiskacheln, die durch komplizierte Lichtreflektionen, soviel Sonnenenergie auf die Pflanzen umleiten können, dass diese Photosynthese betreiben können und wachsen können. Die Versorger bauen [color=#BF0000]hauptsächlich
Rüben, Kraut und Kohl an. Alles Andere kann in der frostigen Kälte nicht überleben.
Fisch wird von den Versorgern zu großen Massen in riesigen Brutkästen, allerdings unterhalb des Eis, gezüchtet. Außerdem halten die Frostalben auch Vieh. Darunter fallen ausschließlich Fleischfresser, wie Robben, Vielfraße, Seebären, See-Elefanten und Walrosse, die sie mit Abfällen und Krill ernähren. Die Krill treten im kalten Meer der Frostalben in großen Schwärmen auf. Bei der Fischerei bleiben die Krill, als eine Art unappetitlicher stinkender Brei hängen und wird daher nachher den Fleischfressern zum Fraß vorgeworfen.
[/color]
Ein weiterer Beruf in der Handwerkerkaste sind die Schneider. Die Schneider stellen aus Wolle, Fell und Pelz Kleidung her. Außerdem bestücken sie das Sitzmobiliar und Betten mit Polsteroberflächen.

3. Kaste: Krieger
Die dritte Kaste bildet die Kriegerkaste. Die Krieger beschützen die Siedlungen und Städte vor wilden Tieren oder gehen auf die Jagd. In Kriegszeiten bilden sie das Heer.

Frostalben ernähren sich hauptsächlich von Fisch und Fleisch. Mehr als die Hälfte der Nahrung wird von den Jägern der Kriegerkaste beschafft. Gejagt werden alle Tiere, die im hohen Norden vorkommen. Vor allem: Bären, Vielfraße, Wale, Robben, Seebären, See-Elefanten und Walrosse. Als besonders wertvoll gilt das Fell des Polarfuchses, Polarwolfes und des Polarhasen.
Für die Wasserjagd und Fischerei haben frostalbische Jäger gelernt Tiere abzurichten, wie den Eiskormoran, der ein hervorragender Fischer ist, selbst aber nur wenig Nahrung benötigt.

Eine besonders ehrenvolle Aufgabe für einen Krieger ist die Funktion des Eiswächters. Dieser hat die Aufgabe über die eingefrorenen Leichen der Verstorbenen zu wachen. Er pflegt die Grabstätten und ist für deren Unversehrtheit verantwortlich. Aufgrund des starken Ahnenkultes der Frostalben ist dies daher eine besonders ehrenvolle Aufgabe für einen Krieger.
Die Krieger werden von ihren Eltern ausgebildet.

Frostalben treiben so gut wie gar keinen Handel. Das liegt daran, dass der Gedanke des kulturellen und wirtschaftlichen Austausches in ihrer Gesellschaft nicht vorhanden ist. Sie sind dafür viel zu intolerant. Aufgrund des effizienten und grausamen Rechtssystems der Frostalben gibt es außerdem kaum Kriminalität. (Näheres siehe unten)


Magie

Wie auch Lichtalben und Elementarvölker, zählen Frostalben zu den stärksten Magiern in ganz Asamura. Die Eishandwerker der Frostalben sind sehr bewandert in der Eismagie. Neben der Frostmagie beherrschen die Eishandwerker häufig auch Artefaktmagie.

Die richtigen Magier hingegen lernen hauptsächlich Nekromantie, sowie Geistmagie. Zwar wird ihnen auch elementare Magie und Artefaktmagie beigebracht. Die Eishandwerker erreichen in den beiden Magiearten aber meist eine deutlich größere Perfektion.

Der Hang zur Nekromantie stammt vom starken Ahnenkult der Frostalben und dem Wunsch mit den Verstorbenen in Kontakt zu treten.
Geistmagie hingegen wird benötigt um in die Astralwelt einzutauchen, mit den Göttern in Kontakt zu treten und Energie aus der Astralwelt zu speisen. Auch lernen die Frostalben sogenannte „Gegenträume“ mit denen sie ihre Feinde – die Lichtalben, in der Astralwelt auszuschalten versuchen.


Religion

Frostalben haben einen extrem starken Glauben an Malgorion, der fast schon an Fanatismus grenzt. Da sie die Dunkelheit verehren, aber das Licht als „das Böse der Welt“ betrachten, hegen sie einen großen Hass gegenüber Oril. Sie verleugnen Oril und haben den felsenfesten Glauben, dass Oril der „destruktive Part“ in der Gottheit darstellt. Da es für die Lichtalben genau anders herum ist, befinden sie sich mit dem Volk in Konflikt.

Von großer Bedeutung ist auch Ainuwar, da die Frostalben an Vorherbestimmung glauben und Ainuwar als Gott der Zeit für ihr Schicksal verantwortlich ist. Er ist es der das Schicksal jedes einzelnen Frostalben bestimmt, hingegen Malgorion derjenige ist, der sie beschützt.
Zusätzlich pflegen die Frostalben auch einen starken Ahnenkult. Beim alljährlichen Fest der Ahnen wird mit den Verstorbenen gesprochen. Auch wird stets versucht im Sinne der Ahnen zu handeln. Traditionen werden gepflegt. Alte Bräuche und Regeln werden nur dann abgeschafft, wenn es notwendig wird.

Weitere Gottheiten zu denen die Frostalben beten sind Clawis, Segira und Elgorn.

Von Noldil haben sie noch nie gehört, da Noldil nicht in astraler Form auftritt und die Frostalben ihr Wissen über die Götter nur durch die Astralwelt haben. Zu Ardemia, Dal, Rakshor, Infiniatus und zu den Elementaren sind sie recht neutral eingestellt.


Geschichte

Die Frostalben sind ein Albenvolk was vor vielen Jahrtausenden von Lodranion ausgewandert ist und in den hohen Norden von Asamura gezogen ist. In Abgeschiedenheit von anderen Völkern konnten sie sich intensiv dem Studium der Magie hingeben und haben eine eigene Kultur aufgebaut, die sich stark von den Lichtalben und Waldalben unterscheidet.

Durch die natürliche Evolution setzte sich bei den Frostalben eine kreidebleiche Haut und schneeweißes Haar durch. Auch werden Frostalben mit 40-50 Jahren deutlich jünger, als ihre Artgenossen. Denn die Nahrungsversorgung von alten Alben verschwendete zu viele Ressourcen. Der Norden ist arm an Nahrungsmitteln. Dadurch verstarben ganze Sippschaften am Hunger. Letztlich setzte sich durch eine genetische Mutation also ein Albenvolk durch, was eine deutlich kürzere Lebensspanne aufwies.

Nur Magier können durch ihre Anbindung an die astrale Welt annähernd 100 Jahre alt werden. Eine Ausnahme bildet der Regent, der nahezu unsterblich ist. Dies liegt daran, dass sein physischer Körper nicht altert, da sein Bewusstsein komplett in der Astralwelt umherwandert. Daher regiert der Regent schon seit Äonen von Jahren.


Sonstiges

Das Rechtssystem der Frostalben
Das Rechtssystem der Frostalben ist äußerst grausam und effizient. Sehr selten kommt es mal zu Strafvergehen, worauf der oberste Rat ein Schiedsgericht einberufen lässt. Dieses Schiedsgericht besteht aus den beiden Mitregenten und aus drei offiziellen Vertretern der drei Kasten. Hierbei ist jede Kaste selbstständig dafür verantwortlich ihren Vertreter auszuwählen. Der Angeklagte erhält einen Fürsprecher aus dem Volk, welcher zufällig ausgewählt wird und aus allen drei Kasten stammen kann.

- Das Grausame am frostalbischen Rechtssystem besteht darin, dass das Gerichtsurteil schon bereits vor der Gerichtsverhandlung fest steht. -

Wenn jemand zum Schiedsgericht verurteilt wird, ist er automatisch schuldig. Der Angeklagte darf sich während des ganzen Prozesses nicht äußern. Stattdessen spricht der Fürsprecher im Namen des Angeklagten und hat im Prinzip nur die Funktion „den Tatbestand zu bestätigen“.

Jedes Schiedsgerichtsverfahren ist deswegen ein großes Spektakel für das Volk und soll dem Volk lediglich darstellen und vor Augen halten, wie „effektiv“ das frostalbische Rechssystem ist. Freispruch oder eine Änderung des Gerichtsurteils während der Verhandlung ist nicht möglich.



Näheres zur Astralebene
In der Astralebene (hier kommt demnächst ein Link zum Lexikon) befinden sich die Magier der Frostalben in einem Machtkampf mit den Lichtalben. Die Lichtalben verleugnen Malgorion und haben den felsenfesten Glauben, dass Malgorion der „destruktive Part“ in der Gottheit darstellt. Für die Frostalben hingegen ist es genau anders herum.

Da die Magier beider Völker eine immense Energie aus der Astralwelt schöpfen, stellt die andere Seite eine Bedrohung dar. Frostalben und Lichtalben teilen sich die Astralwelt. Das Kräfteverhältnisse ist relativ ausgeglichen, auch wenn die Frostalben momentan leicht im Vorteil sind.
Beide Seiten hätten die Astralwelt aber lieber komplett für sich alleine, um die volle Energie aus der Astralwelt ausschöpfen zu können. Durch komplizierte Zauber sogenannte „Gegenträume“ wird in den Verstand des Gegners eingedrungen und es wird versucht ihn zu schwächen, an seiner Macht zu zehren und ihn auszuschalten. Allerdings ist es noch nie einem Frost- oder Lichtalben gelungen einen Magier von der anderen Seite zu töten. Bisher hat man lediglich geschafft durch die Gegenträume an den Kräften des anderen zu zehren und ihn zu schwächen.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 14:20 
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Die Handelsallianz (1)
So und hier direkt ein Kommentar von mir:
- Die Position der Frostalben muss in den absolut hohen Norden hin. (Ich mache später mal ne Skizze)
- Die Feindschaft mit den Orks ist weg, weil sie durch die Positionsverschiebung nun nicht mehr aneinander grenzen.
- Vampire habe ich doch nicht reingenommen. Machte keinen wirklichen Sinn.
---> Beides müsste man dann auf der Karte/Fraktionsübersicht ändern

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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 15:10 
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Die Ordnung (1)
Wird sofort geändert.

Du sagtest Freundschaft bzw. Bündnis zwischen Frostalben und Vampiren, bleibt das?

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Novec Sarili Gojim - Quadratisch - Praktisch - Gut! (Weisheit von Baxeda Bakane)
Für die einen ist es Novec, für die anderen die kleinste Großklappe der Welt. (Weisheit von Baxeda Bakane)
Die Klappe groß, der Körper klein, dass kann doch nur der Novec sein. (Weisheit von Baxeda Bakane)

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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 15:16 
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
So, bin durch.

Nicht erschrecken über die vielen Anmerkungen, es sind vor allem Gedankenspiele und Ergänzungsvorschläge, die meinen Beitrag so lang machen, zu meckern habe ich wenig.

Zitat:
Eine Temperatur ab dem Gefrierpunkt ist für sie warm. m. Ab -10°Grad müssen sie sich in dicke Pelze einkleiden. -10°C ist für sie angeneh

Vermutlich ein Tippfehlern, zwei mal -10°C in unterschiedlichem Kontext.

Zitat:
Temperaturen über 25°C führen zu einer erhöhten Temperatur, Kreislaufversagen und letztendlich zum Hitzetod.

Ich würde es noch staffeln:

Temperaturen über 25°C führt zu einer erhöhten Temperatur und Kreislaufproblemen, für ältere Frostalben oder kleine Kinder kann dies bereits den Tod bedeuten. Ab 30°C erliegt auch der stärkste Mann einem Kreislaufversagen, was den Tod bedeutet.

Und ich würde als Hinweis für das Rollenspiel ergänzen:

In südlichen Ländern sind Frostalben darum dazu gezwungen, den Tag in kühlen Steinbauten zu verbringen oder gar in Kellerlöchern oder Erdhölen. Nur Nachts, wenn die Temperaturen für sie auf ein angenehmes Maß fallen, können sie sich auch in wärmeren Ländern frei bewegen.


Das fände ich noch besser, als wenn sie sich nur durch Meditation schützen, das würde ja beim Reisen schwierig werden.

Zitat:
Frostalben wachsen Haare am ganzen Körper. Nur im Gesicht rasieren sie sich (Männer und Frauen). Das hat keinerlei praktischen Nutzen, sondern wird als „schön“ angesehen.

Ich finde so was ja cool, aber ob es für Otto-Normal-Rollenspieler akzeptabel ist, dass Alben über Fell verfügen? Wenn du es so lassen möchtest - welche Auswirkungen auf die Temperaturtoleranz hätte es, wenn sie sich das Fell scheren/stutzen/ausdünnen? Würde es eine Überhitzung vielleicht sogar beschleunigen - weil es auch dem Schutz vor Wärme dient, mehr noch als dem Schutz vor Kälte? Würde so rum zumindest Sinn machen bei 25°C Körpertemperatur.
Zitat:
Der Regent ist das geistige und politische Oberhaupt der Frostalben. Sein Sitz ist in der Hauptstadt Xash’ir. Er residiert auf „dem eisernen Thron“.
Bitte, bitte, bitte NICHT! Kein Game of Thrones in Asamura!

Zitat:
Für Frostalben ist zu viel Sonnenlicht noch weitaus tödlicher, als für andere Völker.
Tödlich ist es bislang nur für Vampire. Vielleicht aus 'gefährlich' reduzieren, wg. dem starken Sonnenbrand?

Zitat:
Dunkelsteine

Klasse Idee! :tiptop: Auch die Eisbestattung!

Zitat:
Die Eishandwerker stellen handwerkliche Erzeugnisse aus Eis her.

Dafür, dass sie so gute Meister sind, finde ich den Namen zu allgemein. Eisformer? Eiswandler? Eisarchitekten? Oder ist das tatsächlich ein Überbegriff für eine Vielzahl von Berufen?

Zitat:
Angebaut werden Rüben, Kraut und Kohl, was so ziemlich das Einzige ist, was in der frostigen Kälte wachsen kann.
Auch wenn es Wintergemüse ist, das noch bei Frost geerntet werden kann - sein Wachstum geschieht im Sommer. Bei Dauerfrost ohne Tauzeiten wächst eigentlich so gut wie gar nichts. Vielleicht haben die Frostalben spezielle Gewächshäuser entwickelt, deren Wände aus transparenten Eiskacheln bestehen, die immerhin so viel Wärme erzeugen, dass etwas wächst? Pflanzennahrung könnte dann eine Luxusnahrung sein, die streng rationiert wird.

Ob eine Viehhaltung mit dem Füttern durch die wenige Nahrung effektiv wäre, ist zweifelhaft ... logischer wäre es, sich Fleischfresser zu halten, die man von Abfällen ernährt, sowie von Krill, winzigen Krebstieren, die zu klein sind für den Verzehr durch Alben und bei der Fischerei mit speziellen feinmaschigen Netzen als unappetitlicher stinkender Brei hängen bleiben. Krill tritt in im kalten Meer in großen Schwärmen auf und ist zB Hauptnahrung für viele Walarten.

Wenn man Tiere komplett isst (auch alle Innereien, Blut, Augen ...) und das auch noch roh, entstehen übrigens keine Vitaminmangelerscheinungen (siehe Inuit), so dass Pflanzennahrung nicht zwingend nötig wäre.

Für die Wasserjagd könnten die Frostalben auch Tiere abrichten, wie den Eiskormoran, der ein hervorragender Fischer ist, selbst aber nur wenig Nahrung benötigt oder abgerichtete Robben.

Zitat:
Es gibt jedoch auch Bereiche in denen Frauen werden diskriminiert werden.

Ich mag den modernen Begriff nicht, 'benachteiligt' fände ich besser, da nicht so politisch gefärbt.

Zitat:
Frostalben und Lichtalben teilen sich die Astralwelt.

Was ist mit anderen magisch begabten Völkern?

Zitat:
Dabei wird der Verurteilte bei lebendigem Leib im Eis gefroren, wonach sein vereister Körper mit einem Hammer zerkleinert wird.
Das ist jetzt Erbsenzählerei und von der Sache her unwichtig, aber rein aus Interesse: Geht das denn? Ich stelle mir gerade vor, wie ich auf einer gefrorenen Putenkeule rumhämmern würde, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Körper dabei zerbricht, wenn er nicht gerade auf utopische Minusgrade heruntergekühlt wird.

FAZIT:

Innovatives Volk, mal etwas völlig anderes als die normalen Hoch- oder Waldalben oder bösen Dunkelalben. Gefällt mir gut! Danke für den ausführlichen und wohldurchdachten Beitrag! :tiptop:

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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 15:20 
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Ich weiß nicht ob es nur mir so gut.

Aber ich fühle mich von deren MAcht und Können recht erschlagen.

ich mein, theoretisch können sie mal eben einen riesigen Krieg anfangen, bei dem was sie alles können.
Und außer ihrer Schwäche gegenüber Sonne (dessen Sinn sich mir nicht ganz erschließt) habe ich keine weitere entdecken können.

Dann wachsen ihnen Haare überall? Wieso?

Und wieso haben sie eine Schwäche gegenüber Sonne leben aber im hohen Norden.
Immerhin spiegelt Schnee und Eis die Sonne, weshalb die SOnnen einstrahlung recht stark ist.
Hast du dich noch nie gefragt warum Schiurlauber brauner zurück kehren als sie gegangen sind? Nicht etwa weil sie zwischendrinnen ein Solarium aufsuchten, sondern weil durch den ganzen Schnee die Sonne reflektiert wurde.
Deshalb kann Schnee auch blenden.

Und wieso gehören Frostalben zu den stärksten Magiern wenn sie nur 50 Jahre alt werden können?


Alles Ancdere wurde schon von Bax erwähnt.

Abergesehen von diesen Dingen finde ich das Volk an sich nicht schlecht
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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 15:36 
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Dem Einwand mit dem UV-Licht stimme ich zu, das hatte ich irgendwie nicht beachtet. Sie können ja trotdem blasse Haut haben, aber ein Vorteil wäre das definitiv dann nicht, gerade in den Polarregionen hat man enorme UV-Strahlung (weswegen zB Eisbären unter ihrem weißen Fell eine komplett schwarze Haut haben). Den Vorteil wg. stärkerer Vitamin-D-Synthese hat man nur auf europäischen Breitengraden.

Zu stark finde ich sie nicht. Sie sind ein mächtiges Volk, ja. Aber nicht übermächtig. Das Einzelindividuum ist auch nicht überstark ... sie sind gute Magier, das war es aber auch schon. Ansonsten haben sie keine überdurchschnittlichen Fähigkeiten, weder körperlich noch geistig, sind durch ihre kurze Lebensspanne und die Empfindlichkeit gegen Wärme sogar gehandicapt, was imho ein mehr als angemessener Ausgleich ist.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 15:37 
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Die Ordnung (1)
Erst mal wieder eine klasse Beschreibung! :tiptop:

Schließ mich da den Punkten meiner Vorredner an, mit ein paar Ausnahmen:

:punkt: Ja, als Volk sind sie mächtig. Jedoch finde ich sie nun nicht übermächtig stark.
:punkt: Es kommt auch darauf an wie die Haut auf Sonne reagiert. ;) Der eine wird dorch Sonne braun, den anderen verbrennts die Haut. Deshalb helle Haut, kein Problem. Reagieren auf Sonne halt anders.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 16:52 
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Die Handelsallianz (1)
Novec Sarili Gojim hat geschrieben:
Wird sofort geändert.

Du sagtest Freundschaft bzw. Bündnis zwischen Frostalben und Vampiren, bleibt das?

Nein, habe es mir nochmal überlegt. Auch von Vampire Kreature der Nacht sind. Aber sie ernähren sich immer noch vom Blut von anderen Wesen.
Die Frostalben sind dafür zu intolerant. Also doch keine Freundschaft.

Baxeda hat geschrieben:
Eine Temperatur ab dem Gefrierpunkt ist für sie warm. m. Ab -10°Grad müssen sie sich in dicke Pelze einkleiden. -10°C ist für sie angeneh

Nein, eigentlich ist es so gemeint: Unter -10 Grad müssen sie sich in dicke Pelze einkleiden. Temperaturen von -10°C bis 0°C sind für sie angenehm. Schreibe ich auch so um jetzt. Ist wirklich was verwirrend.

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Temperaturen über 25°C führen zu einer erhöhten Temperatur, Kreislaufversagen und letztendlich zum Hitzetod.

Ich würde es noch staffeln:

Temperaturen über 25°C führt zu einer erhöhten Temperatur und Kreislaufproblemen, für ältere Frostalben oder kleine Kinder kann dies bereits den Tod bedeuten. Ab 30°C erliegt auch der stärkste Mann einem Kreislaufversagen, was den Tod bedeutet.

Und ich würde als Hinweis für das Rollenspiel ergänzen:

In südlichen Ländern sind Frostalben darum dazu gezwungen, den Tag in kühlen Steinbauten zu verbringen oder gar in Kellerlöchern oder Erdhölen. Nur Nachts, wenn die Temperaturen für sie auf ein angenehmes Maß fallen, können sie sich auch in wärmeren Ländern frei bewegen.

:dafuer: Übernehme ich so.

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Der Regent ist das geistige und politische Oberhaupt der Frostalben. Sein Sitz ist in der Hauptstadt Xash’ir. Er residiert auf „dem eisernen Thron“.
Bitte, bitte, bitte NICHT! Kein Game of Thrones in Asamura!

Ok, hab ganz vergessen das es den Begriff schon bei Game of Thrones gibt. Ändere ich. ^^

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Für Frostalben ist zu viel Sonnenlicht noch weitaus tödlicher, als für andere Völker.
Tödlich ist es bislang nur für Vampire. Vielleicht aus 'gefährlich' reduzieren, wg. dem starken Sonnenbrand?

Jep, war auch eigentlich so gedacht. Ändere ich.

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Angebaut werden Rüben, Kraut und Kohl, was so ziemlich das Einzige ist, was in der frostigen Kälte wachsen kann.
Auch wenn es Wintergemüse ist, das noch bei Frost geerntet werden kann - sein Wachstum geschieht im Sommer. Bei Dauerfrost ohne Tauzeiten wächst eigentlich so gut wie gar nichts. Vielleicht haben die Frostalben spezielle Gewächshäuser entwickelt, deren Wände aus transparenten Eiskacheln bestehen, die immerhin so viel Wärme erzeugen, dass etwas wächst? Pflanzennahrung könnte dann eine Luxusnahrung sein, die streng rationiert wird.

Ob eine Viehhaltung mit dem Füttern durch die wenige Nahrung effektiv wäre, ist zweifelhaft ... logischer wäre es, sich Fleischfresser zu halten, die man von Abfällen ernährt, sowie von Krill, winzigen Krebstieren, die zu klein sind für den Verzehr durch Alben und bei der Fischerei mit speziellen feinmaschigen Netzen als unappetitlicher stinkender Brei hängen bleiben. Krill tritt in im kalten Meer in großen Schwärmen auf und ist zB Hauptnahrung für viele Walarten.

Wenn man Tiere komplett isst (auch alle Innereien, Blut, Augen ...) und das auch noch roh, entstehen übrigens keine Vitaminmangelerscheinungen (siehe Inuit), so dass Pflanzennahrung nicht zwingend nötig wäre.

Für die Wasserjagd könnten die Frostalben auch Tiere abrichten, wie den Eiskormoran, der ein hervorragender Fischer ist, selbst aber nur wenig Nahrung benötigt oder abgerichtete Robben.

Ok, klingt logisch. Wird geändert.

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Es gibt jedoch auch Bereiche in denen Frauen werden diskriminiert werden.

Ich mag den modernen Begriff nicht, 'benachteiligt' fände ich besser, da nicht so politisch gefärbt.

Ok, geht klar.

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Frostalben und Lichtalben teilen sich die Astralwelt.

Was ist mit anderen magisch begabten Völkern?

Ich dachte mir dabei, dass die Astralwelt ein komplexer Ort ist und deshalb die anderen Völker diese Welt nicht kennen.
Als Magier nimmt man ja seine Magie nicht aus der Astralwelt, sondern aus dem Äther (Entstehungsort der Götter -> siehe Magiethread). Das heißt, dass sind zwei verschiedene Bewusstseins-/Existenzebenen.

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Die Eishandwerker stellen handwerkliche Erzeugnisse aus Eis her.

Dafür, dass sie so gute Meister sind, finde ich den Namen zu allgemein. Eisformer? Eiswandler? Eisarchitekten? Oder ist das tatsächlich ein Überbegriff für eine Vielzahl von Berufen?

Das ist nen Oberbegriff für mehrere Berufe, die es bei den Menschen geben würde, aber die Frostalben unterscheiden da nicht. Macht auch keinen Sinn.
Also Baumeister, Architekten, Schmiede...usw. (Keine Lust noch mehr aufzuzählen).

Baxeda hat geschrieben:
Zitat:
Dabei wird der Verurteilte bei lebendigem Leib im Eis gefroren, wonach sein vereister Körper mit einem Hammer zerkleinert wird.
Das ist jetzt Erbsenzählerei und von der Sache her unwichtig, aber rein aus Interesse: Geht das denn? Ich stelle mir gerade vor, wie ich auf einer gefrorenen Putenkeule rumhämmern würde, ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Körper dabei zerbricht, wenn er nicht gerade auf utopische Minusgrade heruntergekühlt wird.

Ok, stimmt. Werde mir eine andere Strafe ausdenken. Irgendwas mit Sonnenlicht auf jeden Fall.

Sinthara hat geschrieben:
Ich weiß nicht ob es nur mir so gut.

Aber ich fühle mich von deren MAcht und Können recht erschlagen.

ich mein, theoretisch können sie mal eben einen riesigen Krieg anfangen, bei dem was sie alles können.
Und außer ihrer Schwäche gegenüber Sonne (dessen Sinn sich mir nicht ganz erschließt) habe ich keine weitere entdecken können.

Die Alben sind nun mal eine Rasse, die eher mehr Stärken, als Schwächen haben. Abgesehen davon habe ich mir eigentlich schon Gedanken gemacht sie nicht zu mächtig zu machen. Finde es schwierig jetzt noch nachträglich irgendwelche Schwächen einzuführen.
Jedes vernünftige Volk braucht halt eine funktionierende Nahrungsversorgung, ein passables Handwerk, gutes Militärwesen zur Verteidigung gegen Tiere und andere Völker. Ausnahmen gibt es natürlich bei naturbelassenen Völkern, wie den Waldalben, oder weltfremden Völkern wie den Bergwychtln. Eine andere Ausnahme ist, dass das Volk zivilisatorische Schwächen, die normalerweise gegeben sein sollten, durch andere Stärken wett machen, wie z.B. bei den Goblins. Bei Frostalben trifft da nichts drauf zu. Deswegen brauchen sie alle oben genannten Eckpunkte damit sie funktionieren.

Hier mal eine Liste von Schwächen und Stärken im Überblick:
Stärken
+ Starke Magier
+ Meister des Eishandwerks
+ Gute Bildung
+ Können sehr gut kalte Temperaturen aushalten
+ Gute Kenntnisse in der Kriegskunst und der Jagd. Aber halt ganz normal, sowie jedes Volk.
Könnte dir jetzt nicht sagen, ob ein Ork oder ein Frostalb im Kampf Mann gegen Mann gewinnen würde. Genau so mit den Arashi. Die Sache, warum sie die Arashi besetzt halten, hat was mit der Kultur der Arashi zu tun. Diese haben sich nämlich zum Teil von jeglicher Gewalt abgesagt. Mehr dazu im Thread, wenn die Arashi irgendwann fertig sind.
+ Standardmäßig Viehzucht und bisschen Pflanzenzucht. Aber ganz normal halt.

Schwächen
- Malgorions Stimmungsschwankungen ausgesetzt
- Keine Metallverarbeitung, Stein und Holz
- Lichtempfindlich
- Hohe Temperaturen für sie tödlich
- Geringe Lebenserwartung (50 Jahre // 100 Jahre für Magier)

Sinthara hat geschrieben:
Und wieso gehören Frostalben zu den stärksten Magiern wenn sie nur 50 Jahre alt werden können?

Ganz einfach sie haben eine extrem gute Bildung. Bildung ist alles.
Im Gegensatz zu den anderen Völkern haben Lichtalben und Frostalben nicht nur Verbindung zum Äther, sondern auch zur Astralwelt. Das macht sie so mächtig.

50 Jahre stimmt auch nicht. Magier können durch die Anbindung an die Astralwelt rund 100 Jahre alt werden (siehe Beschreibung).
Zusätzlich ist eine Quote von 10% einer Bevölkerung als Magier und Gelehrte enorm viel. Genau wie in antiken Gesellschaften können sich die Gelehrten und Magier voll und ganz auf ihr Studium konzentrieren. Damals wurde jegliche notwendige Arbeit auf Sklaven und niedere Bürger abgedrückt. Hier wird die geistige Elite durch das Kastensystem gewährleistet.

Sinthara hat geschrieben:
Und wieso haben sie eine Schwäche gegenüber Sonne leben aber im hohen Norden.
Immerhin spiegelt Schnee und Eis die Sonne, weshalb die SOnnen einstrahlung recht stark ist.
Hast du dich noch nie gefragt warum Schiurlauber brauner zurück kehren als sie gegangen sind? Nicht etwa weil sie zwischendrinnen ein Solarium aufsuchten, sondern weil durch den ganzen Schnee die Sonne reflektiert wurde.
Deshalb kann Schnee auch blenden.

Da bin ich gerade überfragt. Ich finde eigentlich nen Volk mit kreidebleicher Haut interessant. Das passt halt gut mit ihrer Verehrung der Dunkelheit zusammen. Naja müsste mir dann vielleicht nochmal deren Evolution angucken. Das passt logisch nicht ganz zusammen. Stimmt schon.

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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 17:12 
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Meister Dozzy hat geschrieben:
Sinthara hat geschrieben:
Und wieso gehören Frostalben zu den stärksten Magiern wenn sie nur 50 Jahre alt werden können?

Ganz einfach sie haben eine extrem gute Bildung. Bildung ist alles.
Im Gegensatz zu den anderen Völkern haben Lichtalben und Frostalben nicht nur Verbindung zum Äther, sondern auch zur Astralwelt. Das macht sie so mächtig.

Sinthara hat geschrieben:
Und wieso haben sie eine Schwäche gegenüber Sonne leben aber im hohen Norden.
Immerhin spiegelt Schnee und Eis die Sonne, weshalb die SOnnen einstrahlung recht stark ist.
Hast du dich noch nie gefragt warum Schiurlauber brauner zurück kehren als sie gegangen sind? Nicht etwa weil sie zwischendrinnen ein Solarium aufsuchten, sondern weil durch den ganzen Schnee die Sonne reflektiert wurde.
Deshalb kann Schnee auch blenden.

Da bin ich gerade überfragt. Ich finde eigentlich nen Volk mit kreidebleicher Haut interessant. Das passt halt gut mit ihrer Verehrung der Dunkelheit zusammen. Naja müsste mir dann vielleicht nochmal deren Evolution angucken. Das passt logisch nicht ganz zusammen. Stimmt schon.


Naja nehmen wir mal die Farisin. Sie besitzen eine riesige Bibliothek wo sie seit Jahrhunderten Wissen sammeln. Weshalb dieses Bibliothek ja auch begehrt ist bei anderen Völkern. Die warscheinlichkeit das sie jemanden außerhalb ihres Volkes lehren ist bei 0,1% Was die Warscheinlichkeit das irgendein anderes Volk, außer sie Feuermagie beherscht sehr unwarscheinlich macht. Und sie können teils sogar älter werden als Frostalben.

Somit würde ich behaupten das die Frost und Lichtalben nicht die stärksten Magier von Allen sind.

Oder du erklärst mir wieso sie, nur durch diese Astralwelt (was auch immer das sein mag ^^) stärker sind als andere Völker die genauso viel Wert auf Bildung legen und dazu sogar noch älter werden als die.

Wobei ich hier nur die Farisin im Kopf habe. keine Ahnung inwieweit das noch auf andere Völker zutrifft.

Das ist auch keine direkte Kritik mehr ein. "Erklärs mir, ich verstehs nicht." ;)


Was die Sonne betrifft. Belasse es doch bei der Wärme. im hohen Norden mag es zwar durch die Sonne auch warm werden, aber nie so warm wie zB eben im Süden, in der Wüste und Co. (wobei sie in der WÜste, nachts sogar leben könnten, nachts werden Wüsten bekanntlich recht kalt)
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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 19:24 
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Prinzipiell war es so gedacht, das alle Magiearten von Grund auf gleich stark sind und somit auch die Völker mit starker Magieaffinität, zumindest sind sie hinsichtlich ihrer magischen Fähigkeiten gleichrangig (das Gesellschaftliche und so jetzt mal außen vor gelassen). d.h. Farisin sollen anderen Magier-Völkern nicht überlegen sein, Frostalben allerdings auch nicht.

Zitat:
Zusammen mit den Lichtalben zählen die Frostalben zu den stärksten Magiern in ganz Asamura. Sie sind sehr bewandert in der Wassermagie, insbesondere in der Frostmagie.

Ich hatte das so verstanden, dass die Frostalben zu den Stärksten Magiern gehören, was bedeutet, sie sind nicht die stärksten, sondern gehören zu der Gruppe starker Magier-Völker, wie es auch die Farisin tun. Nur eben mit anderer Spezialisierung.

Vielleicht könnte man den Anfang etwas umformulieren, in etwa:

Wie auch Lichtalben und Elementarvölker, zählen Frostalben zu den stärksten Magiern in ganz Asamura.

Nach wie vor finde ich Stärken und Schwächen ausgewogen bei diesem Volk und würde da auch nichts weiter einfügen, es sei denn, es ergibt sich zwangsläufig noch aus der inneren Logik des Volkes beim Herumfeilen. Die bleiche Haut zB kann durchaus noch eine Schwäche sein.

---

Willst du das Fell beibehalten, Dozzy? Ggf. ist es eine recht häufige Mutation, so dass ca. die Hälfte der Frostalben Fell hat? Da könnte man es sich aussuchen, ob man die klassische Variante 'Alb-mit-babypopoglatter-Haut' oder die etwas gewagtere Variante spielt.

Die bleiche Haut kann man ihnen ja lassen, ich finde die auch passend, da fällt dir sicher eine logische Erklärung für ein. ^^

EDIT:

Vielleicht, weil die Haut normalerweise durch das Fell gegen Strahlung geschützt ist? Das Fell wäre also die Ursprungsversion. Dadurch, dass sich die nackte Mutante gegen die Strahlung anderweitig schützt, durch Tücher vor dem Gesicht oder spezielle Salben, ist diese Haut kein Nachteil und konnte sich allmählich neben der Fellvariante durchsetzen.

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