Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

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Novec Sarili Gojim
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Die Ordnung

Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#1

Beitragvon Novec Sarili Gojim » So 20. Sep 2015, 09:09

Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

Bax und ich hatten vor einigen Jahren mal einen Roman angefangen zu schreiben der durch nen mehr als miesen Chara (meiner) dann ins "Stocken" geraten ist. :ugly: *h√ľste*

Aber hier mal ein Ausschnitt aus dem Weg in das Zwergenreich:

√úber ihm erhob sich ein Gew√∂lbe, in das ein ganzer Berg hinein gepasst h√§tte, wie die Kathedrale eines Riesen. Kunsvolle Muster waren in den Stein gehauen und verflochten sich zu einem wundersch√∂nen Gesamtbild. Wer h√§tte gedacht, dass die grobschl√§chtigen Zwerge imstande waren, etwas so Wundersch√∂nes zu erschaffen! Zu beiden Seiten zog sich eine Reihe von S√§ulen, welche dicker und h√∂her waren als die gr√∂√üten B√§ume, die Arrak je gesehen hatte. Auch sie waren von geflochtenen Mustern √ľberzogen. Kristalle, die √ľberall wuchsen, spendeten auf geheimnisvolle Weise ein vielfarbiges Licht, das sich in zahllosen Regenb√∂gen brach. Welche Naturgesetze machten so etwas m√∂glich?
In rhythmischen Abst√§nden passierten sie die S√§ulen. Ein frischer Windhauch fuhr durch den Gang. Arrak hatte stickige, feuchte Bergwerksluft erwartet, doch offenbar war es genau der Zweck des m√§chtigen Stollens, dies zu verhindern ‚Äď er diente der Bel√ľftung der unterirdischen Anlagen.
Auch, als sie schon längere Zeit unterwegs waren, roch die Luft sauber.
"Das ist einer unserer Wirtschaftstunnel", raunte Grobhammer, der wieder neben dem Karren ritt. "Du kannst noch eine Weile schlafen, es ist eine volle Tagesreise bis wir in Niewar angelangt sind. Wir kehren erst einmal in einer Herberge ein. Also wundere dich nicht, wenn wir dich samt Karren plötzlich ein paar Stunden irgendwo abstellen."...


Und ein Ausschnitt zur Beschreibung der Hauptstadt:

‚Ķ"Wie muss ich mir eure Stadt vorstellen? Ist sie in die nat√ľrlichen Auswaschungen unterirdischer Fl√ľsse hineingebaut?"
Novec lachte freundlich.
"Aber nein. Wie man mir erzählt hat, bilden die Höhlen eure Wohnungen. Wir hingegen haben richtige Häuser!"
"Häuser? Wie gigantisch muss ein Stollen sein, um Gebäude beherbergen zu können?"
"Das kann ich dir sagen: f√ľnfundzwanzig Kilometer im Durchmesser und einen Kilometer H√∂he."
"Du blöffst."
"Aber nein, das ist mein voller Ernst. Mein Volk arbeitet seit mehr als zweitausend Jahren an der Stadt. Also eine Menge Zeit, um Niewar zu perfektionieren. Kaum eine oberirdische Stadt hat ein solch stolzes Alter. Aber so sind wir eben, Zwerge lieben die Beständigkeit."
Arrak war schwer beeindruckt. "Es muss hier uralte Bauwerke geben, immerhin sind sie keiner Witterung ausgesetzt, weder St√ľrmen noch starken Temperaturschwankungen, die das Wasser in den Spalten gefrieren lassen und das Gestein sprengen. Eure ganze Stadt muss voller Geschichte sein, voller ehrw√ľrdigem Altertum!"
"Mach mal deinen Deckenzipfel etwas weiter auf, ich seh den Leuten gern ins Gesicht, wenn ich mit ihnen rede."
"Lieber nicht, man sagte mir, dass nicht alle Zwerge so erpicht auf Dämonen sind."
"Aber dann verpasst du auch das Schauspiel. Die Reliefkunst verr√§t n√§mlich, dass wir in wenigen Kilometern die Stadt erreichen. Aber so altert√ľmlich, wie du sie dir vielleicht vorstellst, ist sie gar nicht. Zumindest nicht, wenn du damit Ruinen und leerstehende Protzbauten meinst. Bei uns in Niewar lebt die Geschichte. Wir wohnen in den selben H√§usern wie die Zwerge vor etlichen Generationen. Wir bauen so wenig neu wie m√∂glich und modernisieren lieber die alten Bauten. Es w√§re ja sonst Verschwendung. Die ganz alten Bauten sind den wohlhabendsten Zwergen vorbehalten, je √§lter desto begehrter sind sie. Und unser K√∂nig Donnerklang wohnt im selben Palast wie K√∂nig Ulfbold, der erste K√∂nig, den die Zwerge jemals hatten."
Arrak dachte an die stickige H√∂hle, in der Veskim hauste. Dort lagen Felle herum und baumelten Knochen von der Decke, die beim seltenen L√ľften klapperten.
"Ich w√ľrde mir das alles zu gern ansehen. Vielleicht erkennt dein Volk irgendwann, dass man auch mit Reisenden, welche die Sehensw√ľrdigkeiten besichtigen wollen, gutes Geld verdienen kann."
"Nur noch einen Kilometer. Ach, wenn du sie sehen könntest!"
Novec geriet ins Schmachten.
"Die Stadt besteht aus zwei Ringen. Im √§u√üeren befindet sich alles, was man nicht bei den Wohnh√§usern haben will: stinkende und l√§rmende Schmieden, R√§uchereien, wo wir den Fisch aus den unterirdischen Fl√ľssen haltbar machen, Pilzfarmen, Bildhauerateliers, wo es tagein, tagaus klopft, Webereien, wo aus Pilzfasern Stoffe hergestellt werden und so weiter. Der ganze Gestank wird von den Bel√ľftungstunneln fortgetragen. Durch einen davon kommen wir gerade, aber netter Weise bringt er den Wind hinein und nicht hinaus."
Novec lachte wieder. Seine Stimme klang kratzig und er musste husten, ehe er krächzend weitersprach: "Im inneren Kreis befinden sich die Wohnungen und Verwaltungs- und Regierungsgebäude. Wobei man letzteres in meinen Augen getrost mit aus den Stinkekreis verfrachten könnte. König Donnerklang ist kein König mehr, dem ich gern Untertan bin."
Er fasste sich an den Hals. Es war ersichtlich, dass er schwer krank war, auch wenn er gerade euphorisch von seiner Heimat schwärmte.
"Und was ist nun das Besondere an Niewar, abgesehen von seinem Alter und seinen beiden Ringen? Bis jetzt hört sie sich, ehrlich gesagt, recht gewöhnlich an."
"Das Licht", fl√ľsterte Novec. "Das blaue Licht des Wasserkristalls. √úber der Stadt w√∂lbt sich ein transparenter Kristall, kunstvoll geschliffen zu einem Gew√∂lbe, das ganz Niewar √ľberdacht und getragen von acht gewaltigen S√§ulen. Und √ľber dem Kristall liegt der See, der flach genug ist, um das Sonnenlicht bis zu uns hindurch zu lassen. Der Wasserkristall ist es, der unsere Stadt am Leben erh√§lt, dank ihm k√∂nnen wir Pilze, Moose und Farne anbauen, die unsere Nahrungsgrundlage bilden ‚Äď er ist unsere unterirdische Sonne."
Arrak blieb der Mund offen stehen. Konnte es tatsächlich einen solchen gewaltigen Kristall geben und war es den Zwergen tatsächlich gelungen, ihn so zu schleifen, dass er das Licht bis zur Stadt hindurch ließ? Immerhin musste er sehr dick sein, um die Last des Wassers zu tragen, ganz zu schweigen von seinem Eigengewicht. Wenn dieses Volk so etwas geschafft hatte, dann traute Arrak ihnen auch zu, Kristall zu Linsen zu schleifen, die sein schlechtes Augenlicht korrigierten. Er wollte Novec nach diesen Linsen fragen, doch da knisterte es neben ihm und Dragan erwachte.


Kann man vielleicht mit einbauen, uns gefiel die Idee damals ziemlich. :tiptop:
Zuletzt geändert von Baxeda am So 4. Jun 2017, 15:03, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Ein paar ältere Beiträge gelöscht zur Übersichtlichkeit, damit Barlok es leichter hat.
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#2

Beitragvon Novec Sarili Gojim » Di 8. Dez 2015, 16:09

Hab mal meinen ersten Grobentwurf f√ľr die Zwerge zur Anschauung. Ist wei√ü, einiges fehlt noch wie, Milit√§r, Berufe wie Linsenschleifer, Bergbau Beschreibung und f√ľr Kultru und Gesellschaft muss ich auch noch was schreiben. Wollt aber gern mal eure Meinungen, Gedanken und Ideen zu h√∂ren. :)



Zwerge


Die Zwerge sind eine kleinw√ľchsiges Volk, welches tief unter Asamura lebt. Zwerge sind ein m√ľrrisches, stolzes und handwerklich hoch begabtes Volk, welches viel Wert auf ihre Traditionen legt. Familie, Ehre und Loyalit√§t sind ihnen am wichtigsten. Zwerge sowohl M√§nnliche, als auch Weibliche tragen lange B√§rte, sowie lange Haare. In der Regel werden sie zwischen 300 und 350 Jahre alt. Die mei√üten Zwerge sind getrieben von der Sehnsucht, ihr Reich zu vergr√∂√üern und zu verbessern, dies spiegelt sich im hoch angesehenen Handwerk wieder. Ebenfalls ist der Drang stark, Reicht√ľmer anzuh√§ufen.


Aussehen

Die Zwerge sind im Vergleich zu Menschen recht klein. Sie messen nur zwischen 100 und 140 Zentimeter und sind dabei von kr√§ftiger und f√ľlliger Statur. Langes Haar ziert das Haupt der Zwerge, welches in verschiedenen Braun und Schwarzt√∂nen gibt. √Ąltere Zwerge haben auch graues bis wei√ües Haar. Das selbe gilt f√ľr den Bart, den sowohl M√§nner, als auch Frauen tragen.

Unterschiede gibt es jedoch gerade bei der Haarpracht viele. Während Frauen ihre Haare oft mit Zöpfen und Perlen kunstvoll verflechten, tragen männliche Zwerge die Haare offen, selten werden männliche Zwerge mit einem Zopf gesehen.

Beim Bart gibt es ebenfalls gro√üe Unterschiede. M√§nnlichen Zwergen ist ihr Bart heilig, so wird er besonders gepflegt und geschm√ľckt. Oft sind hier Flechtarbeiten zu sehen oder auch hier kleine Steinperlen im Haar. Frauen tragen ihre B√§rte offen, jedoch scheren immer mehr Zwergenfrauen ihren Bart ab, um sich so besser von den M√§nnern zu unterscheiden und ihre Weiblichkeit zu betonen.

Somit ist der kunstvoll geschm√ľckte Bart ein besonderes Statussymbol bei M√§nnern wie die ebenfalls geschm√ľckte Haarpracht bei Frauen. Um so kunstvoller geschm√ľckt und um so filegraner die Flechtarbeiten, um so angesehener ist der Zwerg. Oft werden Steinperlen, Glasperlen, Perlen aus Gold, Perlmut oder anderen Materialien hineingeflochten. Jedoch gibt es auch die Sorte Zwerg, die sich damit wenig bis gar nicht besch√§tigt und den Bart und die Haare nat√ľrlich tr√§gt.

Ihre Augen haben die Farben braun und grau, selten blau und gr√ľn. Merkmal ist vor allem, dass Zwergenaugen besonders leuchten. Zwergenaugen sind im Stande im dunkeln zu sehen und haben eher Probleme bei sehr hellem Licht. Bei Zwergen die l√§nger an der Oberfl√§che leben, passen sich die Augen dem Tageslicht allm√§hlich an, jedoch werden sie am Tag nie so gut sehen k√∂nnen, wie Menschen oder andere Oberweltbewohner.

Kräftemässig sind sie, obwohl sie kleiner als Menschen sind, ihnen gleich gestellt, bedingt durch die harte Arbeit unter der Erde.

Zumei√üt tragen Zwerge robuste Bekleidungen aus Pflanzenfasern, Metall und neuerlich, durch den Handel mit der oberfl√§che auch aus Leder. Farblich sind die Zwerge eher wenig f√ľr bunte Sachen zu begeistern. Sie sch√§tzen vorrangig die Farben braun, schwarz und grau.


Kultur und Gesellschaft

(Kommt noch.)

Mentalität

Zwerge werden mei√üt als rau und m√ľrrisch bezeichnet, wenn man nach ihrer Mentalit√§t fragt. Jedoch stimmt dies nur zum Teil. Zwerge sind ein stolzes Volk, welches sehr drauf bedacht ist, ihre Kultur zu besch√ľtzen und keine sch√§dlichen Einfl√ľsse von aussen tolleriert. So sehen sich Zwerge ihr Gegen√ľber lieber etwas ausw distanz an, bis sie mit ihm reden bzw. die Person n√§her kennen lernen wollen.

Haben Zwerge sich jedoch jemanden ausgesucht, den sie m√∂gen, ist dies jedoch eine tiefe Freundschaft. Zwergen bedeutet Loyalit√§t alles, egal ob zum Partner, zur Familien oder in der Politik. Ehre und Zusammenhalt wird gro√ü geschrieben, ein Angriff au√üer Zwergen ist undenkbar, man ist zwar in Familien organisiert, trotzdem geh√∂ren alle Zwerge zur gro√üen Zwergenfamilie und jeder ist f√ľr den anderen da.

Gewissenhaftigkeit, Kunstverst√§ndniss, Handwerliches Geschick und einen ausgepr√§gten Sinn f√ľr Handel liegt den Zwergen im Blut.


Wirtschaft

Die Zwergenwirtschaft ist auf den Export von Erzen aus ihrem Reich ausgelegt. Des weiteren bieten Zwerge vielerlei Handwerksk√ľnste an, die in ganz Asamura gefragt sind. Selten gehen auch Zwerge auf die Oberwelt um selbst an Bauwerken und arbeiten an der Oberfl√§che Hand an zu legen.


Handwerk

Das Handwerk wird bei den Zwergen extrem hoch angesehen. Ein Handwerker mit viel können ist im Zwergenreich genau so hoch angesehen, wie an der Menschenwelt ein Adliger. Zwergen liegt das Handwerk im Blut. Ihr Sinnen und trachten ist es vorrangig die Schönheit aus jedem Stein heraus zu holen. So ist ihr Kunsthandwerk und ihr architektonische Wissen auf ganz Asamura sehr begehrt. Es wundert somit auch nicht, dass die besten Edelmetallverarbeiter Zwerge sind. Gold, Silber, Kupfer und viele andere edle Metalle werden im Zwergenreich Kunstvoll hergestellt.

Zwerge sind Meister der Metallherstellung und verf√ľgen √ľber umfangreiches Wissen in Alchemie, sowie Metallogie. Oft werden im Zwergenreich Legierungen hergestellt, die es so an der Oberfl√§che nicht gibt. So sind gerade Waffen, Messer und Kriegsger√§te der Zwerge extremst gefragt.

Ebenfalls sind Zwerge Meister in der Bearbeitung von Stein, was man auch gut an ihren Höhlen und Gängen erkennen kann. Kaum ein Fleck in der Zwergenwelt ist zu finden, der nicht durch kunstvolle Verzierungen verschönert wurde. Gern nutzt man dazu auch Motive aus der eigenen Geschichte, Myten, Sagen und Legenden, um die Wände und Gänge des Zwergenreiches zu verschönern.


Baustil

Zwerge bauen ihre Gebäude tief im Herzen von Asamura. Vorwiegend werden dabei die Häuser direkt in den Stein gehauen oder in großen Höhlen auch aus Stein gemäuert. Die größe und Form der Gebäude ist dabei recht unterschiedlich, doch arbeitet man darauf hin, einen einheitlichen Stil zu erzeugen. Ein kunstvoll verziertes Haus, soll sich passend neben dem nächsten präsentieren.

Die Stadt bzw. die Häuser sollen selbst ein architektonisches Kunstwerk werden. So ist es auch nicht verunderlich, dass alles, ob nun Häuser, Brunnen, Plätze oder andere Bautzen perfekt auf einander abgestimmt und ausgerichtet ist. Zwerge lieben Höhlen, um so größer um so besser. So wollen Zwerge auch gern große Häuser haben, sie lieben Platz und Freiraum.

Die Stra√üen sind √ľberall gepflastert und f√ľgen sich gut in die nicht barbeitetn Steine und W√§nde der H√∂hlen ein. Verbunden sind alle 16 gro√üen Zwergenh√∂hlen durch gro√üe Tunnel die zwischen 12 und 20 Meter im Durchmesser sind. Diese verbinden eine H√∂hle mit der n√§chsten, dabei sind diese Kunstvoll verziert und wie auch die H√∂hlen schwach ausgeleuchtet mit Leuchtkristallen.

Systematisch angelegt befinden sich aller weniger hundert Meter gr√∂√üere Festpl√§tze, f√ľr die oft statt findenden Feste, der Zwerge.

Hauptstadt der Zwerge ist Niewar, diese besteht aus zwei Ringen. Im √§u√üeren befindet sich alles, was man nicht bei den Wohnh√§usern haben will, stinkende und l√§rmende Schmieden, R√§uchereien, f√ľr unterirdisch gefangenen Fisch, Pilzfarmen, Bildhauerateliers, Webereien wo aus Pilzfasern Stoffe hergestellt werden. Der ganze Gestank wird von Bel√ľftungstunneln fortgetragen. Im inneren Kreis befinden sich die Wohnungen und Verwaltungs- und Regierungsgeb√§ude. Der innerste Kreis ist mit knapp sechs Kilometern der gr√∂√üte Bereich. Weitere zwei Kilometer nimmt der √§u√üere Kreis ein. Nach diesem Kreis befindet sich einige hundert Meter nichts, danach kommt ein Graben der die Stadt ringsum umschlie√üt. Der Graben ist fast 200 Meter breit und Kilometer tief, in diesem wird Erz abgebaut. Vier gro√üe Br√ľcken, steinerne und imposant verzierte Br√ľcken √ľberspannen diesen Graben.

√úber der Stadt w√∂lbt sich ein transparenter Kristall, kunstvoll geschliffen zu einem Gew√∂lbe, das ganz Niewar √ľberdacht und getragen von acht gewaltigen S√§ulen, die Clawis den Gott der Elementar darstellen. √úber den Kristall der Decke liegt der See (???), der flach genug ist, um das Sonnenlicht bis zur Stadt hinunter zu leiten. Bedingt durch diesen Kristall und das herunter fallende Sonnenlicht ist es Zwergen m√∂glich auch oberirdische Tiere und Pflanzen zu beherbergen.


Politik

Die Politik unterscheidet sich stark von der auf der Oberwelt. Herrscher wird man nicht von Geburt an, jeder in der Zwergenwelt ist previstiniert eines Tages Herrscher zu sein. Eine Blutlinie des Adels wie auf der Oberwelt, gibt es nicht. Jeder Zwergenherrscher muss zeigen, dass er der richtige ist, um die Zwerge zu f√ľhren.

Ist ein alter Zwergenherrscher gestorben, so wird umgehend ein Rat der Zwerge einberufen. 12 Zwergenmeister aus dem Handwerk finden sich zusammen, um das neue Oberhaupt der Zwerge zu erw√§hlen. Diese 12 Zwerge, die alle mindestens den Rang eines Meisters haben m√ľssen, zudem ein mindestalter von 120 Jahren haben m√ľssen, werden von den Zwergen erw√§hlt.

Krieger, H√§ndler und der gleichen d√ľrfen nicht zur Wahl antreten, da das Handwerk in alle Augen das wichtigste im Zwergenreich ist. Auch besteht ein Verbot f√ľr Frauen zu w√§hlen oder sich als Herrscher auf zu stellen.

Dieses Tribunal aus 12 Zwergen entscheidet, welcher Zwerg, dass Volk der Zwerge als n√§chstes f√ľhren darf.

Die zur Wahl stehenden Oberh√§upter m√ľssen ebenfalls mindestens den Rang eines Meisters haben und ein mindestalter von 180 Jahren haben. So m√∂chte man sicherstellen, dass sowohl das Tribunal, als auch die Anw√§rter alt und weise genug sind, um die wichtige Aufgabe zu erf√ľllen.

Alle Anw√§rter werden vom Tribunal nach und nach getestet und aussortiert. Die Anw√§rter m√ľssen ihr Verst√§niss in Politik beweisen, ihre Gerechtigkeit, ihre Weisheit. Ihr Sinn f√ľr Zahlen, Fakten und Geschichte. (Hier fehlen mir noch ein paar Ideen.)

Dieses aussortieren der Anw√§rter dauert bis zu einem Monat, in der Zeit wird das Zwergenvolk vom n√§chsten Verwandten des Verstorbenen regiert und wird anschlie√üend vom neuen Herrscher abgel√∂st. Dieser hat uneingeschr√§nkte Handlungsfreiheit in allen Fragen der Politik und dem f√ľhren des Zwergenvolkes.

Der Rat der 12 Zwerge bleibt die gesamte Regendschaft des Herrschers aktiv. Sollte der Herrscher gegen sein Volk aggieren oder es schlecht regieren, hat der Rat die Befugniss den Herrscher ab zu setzen und einen neuen Herrscher zu erwählen. Dies ist jedoch in der Zwergengeschichte bisher nicht vorgekommen.


Magie

Zwerge beherrschen keine Magie.


Religion

Zwerge verehren einzig Clawis, den Gott der Elemete, der sie und ihr gesamtes Volk allumfassend mit Erde und Stein umgibt. Feste zeiten, in denen sie ihrem Gott huldigen haben Zwerge nicht. Ihrer Ansicht nach, ehrt man Clawis am besten, in dem man den Stein und alles was aus der Erde kommt ehrt und das was er einem gibt nutzt. Genau so erzeugen sie kunstvolles und architektonische Wunder um Clawis ehre zu erweisen. Ab und an wird Clawis in Stein gemei√üelt oder symbolisch als eine tragende S√§ule dargestellt. Besondere ehrerbietung erweisen die Zwerge mit acht rie√üigen S√§ulen in ihreer Haupth√∂hle, diese acht S√§ulen zieren alle das Anglitz Clawis der in voller Pracht die Decke der Zwergenh√∂hle st√ľtzt.


Geschichte

Nach einer Legende soll Clawis selbst die Zwerge aus Eisenerz erschaffen. Sie sollten in seinem Erdreich leben und nur ihn ehren. Über Jahrhunderte wuchs das Zwergenreich herran, wurde prunkvoller und schöner, bis die Zwerge zu gierig wurden und ihre Höhlen immer gewaltiger wurden. Eines Tages brach die Decke einer ihrer Höhlen ein. Gleißendes Licht brach in die Dunkelheit herein und ernste Konsequenzen drohten dem Zwergenreich.

Wie sollte man mit dieser Welt umgehen? Zwei Fraktionen bildeten sich und es entbrannte ein wilder B√ľrgerkrieg unter den Zwergen. Der Grund war, sollte man weiter unter der Erde leben odr auf der Erde. Zudem, sollte man Clawis weiter verehren oder hassen?

Eines Tages schloss man ein B√ľndniss. Die Zwerge blieben unter der Erde, alle die gehen wollten durften gehen, so entstand das Volk der Berggipfler.

Die Zwerge bauten ihre vom B√ľrgerkrieg zerst√∂rten H√∂hlen wieder auf. Tradition, treue und Zusammenhalt wurden ein st√§rkerer Begleiter der Zwerge. Clawis wurde vortan noch mehr verehrt, da die Zwerge der Oberwelt und dem Sonnenlicht die Schuld f√ľr den schrecklichen Krieg gaben.
Die entstandenen Zugangswege wurden versch√ľttet und f√ľr Jahrhunderte sah man keinen Zwerg mehr an der Oberfl√§che.

Erst seit gut 200 Jahren kommen Zwerge wieder an die Oberfl√§che. Die wunden des Krieges sind vergessen, so wurden wieder G√§nge bis an die Oberfl√§che getrieben. Man wollte die aussessigen zur√ľck nach Hause holen, Frieden haben, die Familie wieder zusammen f√ľgen. Die Berggipfler jedoch hatten sich auch weiter entwickelt und lehnten das Angebot ab.

Doch hatte dieser Ausflug an die Oberfläche auch etwas nutzvolles. Die Zwerge lernten andere Völker an der Oberfläche kennen. Völker die ihnen wohlgesonnen waren und ihre Arbeiten zu schätzen wussten, ebenfalls ihren Export an wichtigen Erzen. Die Gier nach noch mehr Reichtum war einer der Auslöser um den Handel mit der Oberfläche zu beginnen.

Jedoch sch√§tzt man weiterhin seine Ruhe in den Stollen und H√∂hlen unter Asamura, wo Zwerge gern unter sich bleiben wollen. Nur selten d√ľrfen Auserw√§hlte das Reich der Zwerge betreten.
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#3

Beitragvon Baxeda » Di 8. Dez 2015, 17:10

Man merkt, dass es sich noch um ein Grundger√ľst handelt, sehr vieles ist noch offen. Hier mal ein paar Anregungen und Ideen:


Aussehen:

Dass m√§nnliche Zwerge ihr langes Haar offen tragen, halte ich bei Handwerkern nicht f√ľr sinnvoll. Das gleiche gilt f√ľr die B√§rte. Es sei denn, sie tragen spezielle Kopfmasken, die Bart und Haar hinten halten.

Dass Frauen ihren Bart abschneiden, um weiblicher zu wirken, ist unlogisch f√ľr ein Volk, in dem beide Geschlechter B√§rte tragen. Entweder, sie tragen diesen auf spezielle weibliche Art und Weise oder sie sollten keinen Bart haben.


Wirtschaft:

Wichtig ist die Lage an unterirdischen Fl√ľssen oder Seen zu erw√§hnen. Diese ist unerl√§sslich zur Trinkwassergewinnung und Hygiene (Abwassersystem?). Dort k√∂nnten sie auch Fischerei betreiben (augenlose H√∂hlenfische, wie den H√∂hlensalmler). Ansonsten k√∂nnten Pilze eine wichtige Rolle in der Ern√§hrung spielen. Dort, wo es Licht gibt durch Kristalle, k√∂nnen auch Pflanzen wachsen wie Algen, Moose, Farne oder Flechten. Eventuell haben sie vertikale Felder mit k√ľnstlicher Beleuchtung?


Gesellschaft:

Welche Rolle haben die Frauen? Sind sie auch Handwerker? Oder nur f√ľr die Hausarbeit und das Kinderh√ľten zust√§ndig?

Haben Zwerge Z√ľnfte oder Gilden, die das Handwerk kontrollieren und die Qualit√§t waren? Wenn ja, welche Macht haben diese?


Politik:

Ich f√§nde es sinnvoll, die Zwerge in die Fraktion der Ordnung zu stecken wegen ihres konservativen Weltbildes. Dann br√§uchte man nat√ľrlich noch einen Grund, der sie dazu treibt, nicht einfach weiter ihr eigenes Ding zu machen.

Falls sie in die Ordnung sollen: Ich f√§nde es passend, wenn sie eine wichtige Rolle spielen, um die Lichtalben mit Linsen zu versorgen - entweder, indem sie diese Linsen liefern oder ihnen die passenden Kristalle daf√ľr verkaufen.

Zwerge leben ja in Stollen unter der Erde und haben somit sicher auch Kontakt zu Unterwelt - und somit zu den l√§stigen D√ľsterlingen. :D Wie gehen sie mit diesen L√§stlingen um? Wenn sie keinen Kontakt zu diesen haben, w√ľrde ich das gern begr√ľndet haben, warum.


Religion:

Mich w√ľrde noch interessieren, wie das Volk der Zwerge zu unserem Erdelementar Garaxymo steht. W√§re es nicht sinnvoll, wenn sie auch diesen verehren w√ľrden? Oder ist er gar der B√∂se f√ľr sie, weil er die Gargoyles mit Steinmagie segnete, aber die Zwerge nicht?
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#4

Beitragvon Meister Dozzy » Sa 19. Dez 2015, 14:37

Erstmal stimme ich Baxis gesagtem zu. Gerade das mit den Bärten und die Rolle der Frau in der Zwergengesellschaft sollte geklärt sein.

Jetzt aber zu meinen Ideen. Vorsicht lang... :ugly: :) :novec:


Magie

Ich finde es reizvoll, wenn die Zwerge aufgrund ihrer Verehrung von Clawis, begabte Artefaktmagier und Runenkundige sind. Clawis ist es ja gewesen, der die Artefaktmagie nach Asamura gebracht hat.

Die Zwerge sehen die Artefaktmagie, aber nicht wirklich als "Magie", sondern eher als eine Art Veredelungsprozess f√ľr ihre handwerkliche Erzeugnissen.

Mentalität

Sturheit, Stolz, M√ľrrischkeit und Verschlossenheit sind schon mal passende Beschreibungen.

Mir kam aber noch eine andere Idee, den Zwergen eine "Kultur der Langsamkeit" zu geben. Das bedeutet, dass sich Zwerge bei ihren Bauwerken, handwerklichen Erzeugnissen, aber auch bei gesellschaftlichen und außenpolitischen Veränderungen immer sehr viel Zeit lassen.

Dies w√§re ein starker Gegensatz zu den Goblins, die ja arbeitsw√ľtig und hastig sind, woraus ja schon mal Fehler entstehen k√∂nnen.
Die Zwerge hingegen durchdenken viel und lassen sich Zeit, eben weil sie eine deutlich l√§ngere Lebenserwartung haben. Handwerkliche Produkte der Zwerge dauern daher immer sehr lange, aber wenn sie dann mal fertig sind, kann sie von der Qualit√§t eigtl. kein Volk mehr √ľbertreffen.

Irgendwon w√§re das ja auch eine Schw√§che f√ľr die Zwerge, die ja bisher sehr viele St√§rken besitzen.

Gesellschaft

Eine Einteilung der Zwergengesellschaft in Clans, wie √ľblich in der Fantasy, halte ich f√ľr sinnvoll.

Politik

Die Idee mit den 12 Handwerksmeistern finde ich sehr gut!
Ich w√ľrde aber an der Stelle ausdr√ľcklich erw√§hnen, welche Handwerksberufe damit gemeint sind! Hier habe ich mal eine Auswahl getroffen, die f√ľr mich logisch erscheint:

1. Steinmetz
2. Glasmacher
3. Keramikmacher
4. Gießer
5. Diamant- und Edelsteinschleifer
6. Metallschmied
7. Gold und Silberschmied
8. Artefaktmagier (Veredlung)
9. Alchimist und Legierungsmeister (Finden von neuen Materialen)
10. Schneider
11. Sch√ľrfer (Findung und Gewinnung von Rohstoffen)
12. Baumeister
13. Kriegsmeister

Desweiteren w√ľrde ich diese Staatsform "Wahlmonarchie" nennen und den durch die Handwerksmeister gew√§lte Oberhaupt als "K√∂nig der Zwerge" bezeichnen, mit Hauptsitz im K√∂nigstal.

Au√üerdem w√ľrde ich noch die Clans miteinbeziehen.
Der gew√§hlte K√∂nig regiert im Namen seines Clans und kann damit die Ziele des Clans durchsetzen. Beispielsweise kann momentan ein Clan herrschen, der sich mehr f√ľr Handel mit den Lichtalben einsetzt.

Der K√∂nig setzt in allen anderen St√§dten der Zwergenwelt Statthalter aus seinem Clan oder aus befreundeten Clans als Verwaltungsinstanz ein. Dadurch ergeben sich interessante Intrigen und B√ľndnism√∂glichkeiten zwischen den einzelnen Zwergenclans, je nachdem welcher K√∂nig gerade an der Macht ist und gew√§hlt wurde.

Die vom König eingesetzten Statthalter aber ebenso eine Beratungskammer von 12 Handwerkersmeistern aus der Stadt.

Wirtschaft bzw. Handel

Dass die Zwerge eine florierenden Handel haben, mag zwar auf den ersten Blick logisch erscheinen, aber da sie ja ein sehr verschlossenes Volk sind, fast niemanden in ihr Reich lassen und keinen kulturellen Austausch wollen, passt das nicht ganz zusammen.

Stattdessen w√ľrde ich es so beschreiben, dass Zwerge grunds√§tzlich kein wirkliches Interesse am Handel haben, da sie lieber unter sich bleiben wolen.
Es jedoch einige Zwergenclans gibt, die etwas offener sind und die mit den Lichtalben von der Fraktion Ordnung und / oder der Handelsallianz handeln.
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Vielen Dank an Novec Sarili Gojim f√ľr die Signatur und ein Danke an Minaya von der Avatarschmiede f√ľr das tolle Avatarbild!

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Die Kalten Fluten

Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#5

Beitragvon Artok Petraniol » Do 4. Aug 2016, 20:06

SOOOOOOOOOOO
Also ich muss ganz ehrlich sagen ich dachte mir das ist, ganz schnell mal hingeschrieben doch das ist sowas, von nicht der Fall! XD

Also ich sehe das bereits eine Beschreibung exestiert, ich habe bez√ľglich dieser mehrere Fragen. Also ich sehe das Niewar die Hauptstadt der Zwerge ist, das find ich auch mega gut auch die Beschreibung und alles das passt auch. Also ich will nochmal sagen an dieser Stelle ich m√∂chte, nichts √ľber den Haufen werfen, wenn √ľberhaupt nur Erg√§nzungen hinzuf√ľgen und das Ger√ľst bzw das Konzept der Zwerge vervollst√§ndigen!

Ich hatte mir einen Kopf gemacht und habe mehrere Vorschl√§ge. Zum einen die verschiedenen Clans, diese w√ľrde ich gern mit Namen versehen. Das seht ihr zum Beispiel anhand von Mordin Schwarzbanner oder auch Helgar Dunkelerz, ich w√ľrde solche Clans hervorheben. Mit den menschlichen Adel ist sowas eventuell zu vergleichen, doch diese Clans haben Aufgaben wie zum Beispiel die Zwergenpforte Dunkelerz zu verteidigen und auszubauen.

Auf der anderen Seite gibt es jedoch das "gemeine" Volk wie z.b Barlok Eisenhand. Der sich seinen Namen verdient hat, indem er Leistung gezeigt hat in seinem Fall als Krieger. Ich finde sowas passt ganz gut hinein, da es ja auch bei den Zwergen möglich ist, ein König zu werden ohne in einer Blutlinie gezeugt worden zu sein.

Also mehrere Zwergenclans m√∂chte ich erschaffen, ein paar sind schon im Umlauf z.b Clan Schwarzbanner, Dunkelerz oder Dunkelklinge hatte ich auch erw√§hnt. Diese ganzen Punkte die bisher genannt wurden, w√ľrden dann in den Punkt "Kultur und Geselschaft" kommen. Dieser ist noch garnicht vorhanden, sofern er komplett ist w√§re die Zwergenbeschreibung fertig, daher gehe ich das als erstes an.

Dann noch ein Punkt, welchen Stand hat die Frau in der Zwergengeselschaft? Ich w√ľrde sagen es war eine sehr lange Zeit, sehr traiditionell gehalten. Das bedeutet Kinder gro√ü ziehen und Haushalt schmei√üen etc. Mitlerweile haben sie jedoch einen K√∂nig, der ja offener ist als seine Vorg√§nger. Das hat man nachlesen k√∂nnen, in dem Post von Helgar also nur kurz. Das bedeutet, das Frauen jetzt ebenso Krieger werden k√∂nnten oder Abenteurer, jedoch geht dieser Prozess nur sehr langsam voran.

Zu guter letzt w√ľrde ich gern wissen was K√∂nigstal ist, es liegt im Zwergenreich an der Oberfl√§che, jedoch sehr weit westlich. Daher kann es nicht die Hauptstadt sein, diese liegt unter dem Azursee ( was sicher mega cool, aussieht mit dem Kristal etc) mein Vorschlag w√§re jetzt, das der K√∂nig dort eine Festung bauen l√§sst. Eine Festung die mehr repr√§sentativ f√ľr das Volk der Zwerge steht. DAmit wollen sie, niemanden provozieren diese Feste soll ein Anhaltspunkt f√ľr jedes Volk sein. Zum Verhandeln oder sonstiges, nat√ľrlich ist sie auch f√ľr eine Verteidigung ausgelegt, doch ist das nicht der Zweck den sie prim√§r erf√ľllen soll. Der K√∂nig residiert somit nicht dort, da er in Niewar regieren muss sondern ein Vertreter der ebenso ein hohes Amt dadurch bekleiden muss.

Wir hatten vor geraumer Zeit eine Abstimmung gehalten, daher w√ľrde ich diese Feste Ehlan Dhor nennen, sofern dieser Vorschlag den Geh√∂r und ZUstimmung findet.

PUH! XD Das war einiges, ich hoffe ihr versteht wie ich das meine haha Zudem w√ľrde ich eine Gelehrtenkaste einf√ľgen. Diese besch√§ftigt sich, mit der Geschichte der Zwerge und schreibt alle Ereignisse auf, die wichtig waren. Vom gro√üen B√ľrgerkrieg bis hin zu jeglicher Mine die versiegt ist oder jedem einzelnem K√∂nig und dessen Taten. Quasi alles was wichtig f√ľr dieses Volk ist, zudem kommt dann noch eine Handwerkskaste, diese sind f√ľr alle arbeiten zust√§ndig. Egal ob Stollenbau oder an den Festungen an ihren Grenzen einfach alles. Zu guter letzt ebenfalls eine Kriegerkaste, diese ist f√ľr die Ausr√ľstung der Armee verantwortlich und regelt den Nachschub an die Festungen.

xD Es hört nicht auf haha
Zu wirklich guter letzt w√ľrde ich gerne, den K√∂nig der Zwerge als einzellnden Charakter erstellen. Wenn das erlaubt ist ^^ und spielt schon jemand den Gott Clawis? Ich w√ľrde somit viele Aufgaben was die ZWerge angeht, √ľbernehmen. Also nur wenn es gestattet ist, ich bin gespannt was ihr dazu sagt zu den ganzen Vorschl√§gen meine ich XD
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#6

Beitragvon Knozzy » Do 4. Aug 2016, 21:09

Hi Artok,

erstmal vielen Dank f√ľr deine Bereitschaft an den Zwergen zu arbeiten. Ich fange dann direkt mal an und beziehe mich auf deine aufgef√ľhrten Punkte:

Clawis

Clawis ist DER Zwergengott. Umgekehrt verh√§lt es sich genau so. Clawis interessiert sich nur f√ľrs Bauen und f√ľr die Zwerge.

Aktuell wird der alte Haudegen von keiner Menschen Seele hier im Forum gespielt. Du bist lange genug dabei, und hast dich als t√ľchtiger RPG Spieler erwiesen, der das Zeug dazu hat einen Gott zu steuern! :) Von meiner Seite aus sehe ich da kein Problem und du erh√§lst meine Genehmigung. Aber warten wir ab, was die anderen beiden Mods sagen.
Wenn du dich dazu entschlie√üt, den Gott zu spielen, und wenn die anderen Mods ihr Einverst√§ndnis geben, w√ľrde ich dich bitten Clawis Beschreibung (KLICK!) genauestens durchzulesen, bevor du mit ihm schreibst. Du musst dich im RPG Spiel grob an seinem dort beschriebenen Charakter halten.

Ich bin der Ersteller (au√üer Rakshor) und Ansprechpartner f√ľr alle G√∂tter und Elementare. Bei Fragen einfach an mich wenden.

Hauptstadt Niewar

Ist gar nicht auf der Karte verzeichnet. Das stimmt. Wundert mich. Ich glaube da ist uns bei der Erstellung der Karte ein Fehler unterlaufen.

Königstal

Ehrlich gesagt, habe ich keine Ahnung, was Königstal ist. Ich dachte immer, es sei eine oberirdische Stadt der Zwerge, was aber an sich wenig Sinn macht, weil sie ein unterirdisches Volk sind. :verwirrt: :misstrauisch:
Es zu einer Repräsentations / eine Art Gala-Schloss zu machen, gefällt mir. Jedoch verstehe ich nicht, ob die Feste jetzt Königstal oder Ehlan Dhor heißen soll?

Kastensystem

Ich bin gegen ein Kastensystem bei den Zwergen. Das haben wir schon bei den Frost- und Lichtalben. Bisschen mehr Vielfalt sollten wir schon haben. Vorallem macht es keinen Sinn ein Kasten- und ein Clansystem zu haben. Das beißt sich irgendwie.

Clans

Ja, ein Clansystem unter den Zwergen w√ľrde ich auch begr√ľ√üen. Dass die einzelnen Clans alle namentlich bekannt sind, k√∂nnte man so handhaben. Die Frage ist, wieviele Clans du dir vorstellst?

Bei den Goblins gibts beispielsweise auch Clans. Aber unglaublich viele, die alle unter einem Khan dann nochmal zusammengefasst werden, damit es in der Verwaltung sinnvoller ist. Zur Übersichtlichkeit halte ich bei den Goblins immer die 8 wichtigsten Clans in der Wissensdatenbank aktuell: kb.php?a=8 (siehe beim Unterpunkt: Politik). Sowas könntest du ja auch machen?

Um eine Unterscheidung zu den Goblins zu haben, fänd ich es irgendwie cool, wenn nicht jeder Zwerg in einem Clan ist, sondern es war Besonderes ist, wenn man Teil eines Clans ist. Es ist, wie du schon angedeutet hast, mit adligen Königshäusern zu vergleichen. Wenige Zwerge sind in einem Clan. Der Rest hat einfach nur "so" einen Nachnamen.
_____________________________________________________________
Zum Abschluss noch vier Dinge, die mir wichtig sind:

1. Fraktion der Ordnung

Die Zwerge gehören der Fraktion der Ordnung an. Das muss dringend im Text erwähnt werden, wenn du ihn erstellst.

2. Kultur der Langsamkeit
Meister Dozzy hat geschrieben:Mir kam aber noch eine andere Idee, den Zwergen eine "Kultur der Langsamkeit" zu geben. Das bedeutet, dass sich Zwerge bei ihren Bauwerken, handwerklichen Erzeugnissen, aber auch bei gesellschaftlichen und außenpolitischen Veränderungen immer sehr viel Zeit lassen.

Dies w√§re ein starker Gegensatz zu den Goblins, die ja arbeitsw√ľtig und hastig sind, woraus ja schon mal Fehler entstehen k√∂nnen.
Die Zwerge hingegen durchdenken viel und lassen sich Zeit, eben weil sie eine deutlich l√§ngere Lebenserwartung haben. Handwerkliche Produkte der Zwerge dauern daher immer sehr lange, aber wenn sie dann mal fertig sind, kann sie von der Qualit√§t eigtl. kein Volk mehr √ľbertreffen.

Irgendwo w√§re das ja auch eine Schw√§che f√ľr die Zwerge, die ja bisher sehr viele St√§rken besitzen.

3. Artefaktmagie
Meister Dozzy hat geschrieben:Ich finde es reizvoll, wenn die Zwerge aufgrund ihrer Verehrung von Clawis, begabte Artefaktmagier und Runenkundige sind. Clawis ist es ja gewesen, der die Artefaktmagie nach Asamura gebracht hat.

Die Zwerge sehen die Artefaktmagie, aber nicht wirklich als "Magie", sondern eher als eine Art Veredelungsprozess f√ľr ihre handwerkliche Erzeugnisse.


4. Zwerge sind keine guten Händler!

Mein Hintergedanke dabei ist den Zwergen eine eindeutige Schw√§che zu geben, da sie ein sehr starkes V√∂lkchen sind. Wenn man genauer dar√ľber nachdenkt, macht es Sinn, auch wenn es im ersten Moment √ľberrascht.

Gr√ľnde daf√ľr:
  • Zwerge sind verschlossen, sie m√∂chten keinen kulturellen Austausch und bleiben am liebsten unter sich. Sie wollen auch keine fremden H√§ndler in ihr Reich lassen.
  • Zwerge haben eine unglaublich unpraktische W√§hrung. Sie handeln mit Warengeld, d.h. mit Erzen untereinander (wenn es dich n√§her interessiert, kannst du hier ein Blick drauf werfen: kb.php?a=142).
    Alle anderen zivilisierten V√∂lker besitzen gro√üe Mengen an Goblinkronen oder Handelstalern (die beiden Leitw√§hrungen in Asamura). Welcher Goblinh√§ndler hat schon Lust 30 kg Erze mit nach Hause zu schleppen, nur weil Zwerge kein M√ľnzgeld besitzen?
  • Zwerge brauchen keine anderen Waren. Alles was sie herstellen verbrauchen sie sofort, und alles was sie brauchen, finden sie unterirdisch in ihrem Reich. Sie sind pragmatisch!
    Zudem stellen sie ja auch das einzige unterirdische, zivilisierte Volk dar. Sie haben da unten keine gro√üe Konkurrenz und k√∂nnen so lange sch√ľrfen, und sich ausbreiten, bis sie tot umfallen, oder den Mittelpunkt Tasermons erreicht haben. ^^
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#7

Beitragvon Baxeda » Do 4. Aug 2016, 21:19

Ich bin daf√ľr, dass Artok G√∂tterhalter f√ľr Clawis wird. :dafuer:
W√ľrde mich sehr dar√ľber freuen, einen weiteren Gott im aktiven rpg zu sehen!

... ich bin √ľbrigens auch Ansprechpartner f√ľr Nyel und Garaxymo, nicht nur f√ľr Rakshor und auch f√ľr Xerzai. :-D Aber das G√∂ttersystem hat von Grund auf Knozzy erstellt, das stimmt, er ist da wirklich am bewandertsten.

Zu den anderen Sachen bzgl. der Zwerge sage ich morgen was!
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#8

Beitragvon Knozzy » Do 4. Aug 2016, 21:28

Baxeda hat geschrieben:... ich bin √ľbrigens auch Ansprechpartner f√ľr Nyel und Garaxymo, nicht nur f√ľr Rakshor und auch f√ľr Xerzai. :-D Aber das G√∂ttersystem hat von Grund auf Knozzy erstellt, das stimmt, er ist da wirklich am bewandertsten.


Ja, das wollte ich dir auch nicht unterschlagen. ;) :)
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#9

Beitragvon Baxeda » Fr 5. Aug 2016, 11:26

Also, Artok, ich habe mich durch alles noch einmal hindurchgew√ľhlt, inklusive deines Beitrags. Ich finde es sehr gut, dass du dich der Zwerge annimmst und mir gefallen die Gedanken, die du dir gemacht hast. :-) Hier nun meine detailierten √úberlegungen.

:punkt: Namentlich erwäntes Clansystem + gemeiner Mann ohne Clan :dafuer:

:punkt: Frauen in der Zwergengesellschaft fr√ľher Hausfrau, heute mit neuem K√∂nig langsames Umdenken u. mehr M√∂glichkeiten f√ľr Frauen :dafuer:

:punkt: Königstal wird Elan Dhor als repräsentative Feste /Botschaft an der Oberfläche :dafuer:


:punkt: Gelehrtenkaste + Kriegerkaste

Knozzy ist ja gegen die Einf√ľhrung eines Kastensystems und ich pers√∂nlich finde getrennte Kasten auch nicht unbedingt f√ľr die Zwerge optimal. Das Clansystem hingegen finde ich sehr gut.

Gegenvorschlag:

Kriegskunst wird von den Zwergen ebenfalls als ein Handwerk angesehen, das Kriegshandwerk, so dass einer der zw√∂lf Handwerksmeister im Rat der General ist. Den Gie√üer z. B. halte ich eher f√ľr eine Art Gehilfen des Metallschmieds, den k√∂nnte man ersetzen oder man fasst die Schmiede zusammen, anstatt sie gesondert in Metall- und Edelmetallschmiede aufzuschl√ľsseln, so dass ein Platz f√ľr den Meister des Kriegshandwerks (den General) frei wird.

Die Gelehrten hingegen gibt es zwar, man h√§lt sie jedoch nicht f√ľr wichtig genug, um sie im Rat vertreten zu lassen. Man akzeptiert sie, so wie man bei uns auch einen M√ľllmann oder Postboten akzeptiert, aber man w√ľnscht nicht unbedingt, dass das eigene Kind einen solchen Beruf ergreift und betrachtet sie im Allgemeinen mit leichter Verachtung.


:punkt: König der Zwerge als Charakter von dir
Du hast dich in den letzten Monaten als mehr als w√ľrdig erwiesen, darum ein dickes :dafuer: :-)


Sonstiges:


:punkt: Bewässerungssystem

Ich f√§nde es gut, wenn das Bew√§sserungssystem des Zwergenreiches kurz erkl√§rt werden w√ľrde. Ich denke, die Lage an unterirdischen Seen oder Fl√ľssen sollte bei den Zwergenst√§dten Standard sein, ich k√∂nnte mir vorstellen, dass sie sogar √ľber unterirdische Aqu√§dukte verf√ľgen und ein Abwassersystem. Das traue ich ihnen durchaus zu.


:punkt: Damenbart ja oder nein

Mich w√ľrde noch deine Meinung zu oberem Diskussionsthema interessieren, zu dem wir noch keine Einigung gefunden haben: Haben Zwergenfrauen B√§rte? Wenn ja, wie unterscheidet sich die Bartfrisur vom Mann? Ich dachte an eingeflochtene Z√∂pfchen und eingeflochtene Edelsteinperlen, sofern sie einen Bart h√§tten.


:punkt: Knozzys letzten Post unterschreibe ich so, finde die Gedankeng√§nge schl√ľssig.
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#10

Beitragvon Knozzy » Fr 5. Aug 2016, 12:30

Gießen ist was vollkommen Anderes als Schmieden. Baxi. Ich habe ne Zeit lang in ner Gießerei gearbeitet. Vom Schmieden habe ich trotzdem keine Ahnung.

Gemeinsam den beiden Verfahren ist die Nachbearbeitung des Werkstoffs. Unterschiede liegen darin, dass beim Gie√üen ein Gussmodell vorliegen muss, da das Metall geschmolzen wird und in fl√ľssiger Form eingebettet wird. Beim Ausk√ľhlen dehnt sich der Guss aus und kann nachher aus der Gussform audgeklopft werden.

Das Schmieden ist das Bearbeiten eines Werkstoffs im gl√ľhenden Zustand. D.h. es wird durch mechanische Bearbeitung unter Einf√ľhrung von Hitze (damit der Werkstoff weicher wird) geformt. Hier ist Muskelkraft und Feuerglut gefragt.

Das muss man schon gesondert auff√ľhren.
Zusammenf√ľhren kann man die Edelmetallschmiede mit den normalen Metallschmieden. Aber eher bin ich daf√ľr die Alchemisten rauszuschmei√üen.
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