Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

Beendete Diskussionen zur Weltenbeschreibung.
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#11

Beitrag von Baxeda » Fr 5. Aug 2016, 12:39

Ah, okay, das wusste ich nicht.

Die Alchimisten würde ich lassen und eher die Schmiede zusammenschmeißen, da für die meisten Menschen ein Schmied einfach nur ein Schmied ist, hier würde ich vom Alltagswissen des Einzelnen ausgehen.
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#12

Beitrag von Artok Petraniol » Fr 5. Aug 2016, 13:09

Okay ich fasse dann mal zusamen:
Kastensystem= Nein
Clansystem= Ja

Ich werde den Gott sehr gern spielen und auch vertreten, jedoch muss ich mich erstmal durch die Götter durchlesen (hab nie gedacht das ich mal soweit komme XD).

Desweiteren erstelle ich gern den König garkein Problem, würde an dieser Stelle dann aber auch mit ihm spielen wollen. Das bedeutet das dort dan mehrere Abgesandten dorthin kommen, um mit den Zwergen an der Oberfläche in Kontakt zu tretten. Dann wäre es so das im Königstal, die Feste Ehlan Dhor liegt.

Wo wir gerade bei Festungen sind, es gibt ja noch ein paar Zwergenpforten inwiefern sollten die vielleicht noch beschrieben werden? Ich hatte eher das Königstal aufm Schirm und noch Dunkelerz. Also nur die beiden, zu den Bärten bei den Frauen würde ich es so halten. Das es auf die Genetische Veranlagung ankommt, zum Beispiel hat Helgar einen leichten Flaum der ihre Wangen bedeckt. Er ist daher kaum zu sehen, auf der anderen Seite gibt es dann auch Zwergenfrauen die mehr Bart haben, als nur einen Flaum.

Diese flechten sie dann oder rasieren ihn durchaus ab, also ich würde das dann eher dem einzelnen überlassen, ob Bart oder Flaum. Ich bedanke mich rechtherzlig nochmal ^^ und werde mich sogleich ans Werk setzen um dann den Punkt "Kultur und Geselschaft" zu bearbeiten.

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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#13

Beitrag von Baxeda » Fr 5. Aug 2016, 13:27

Wir sind es, die zu danken haben. :-)

Die Zugangsdaten zu Clawis lässt Zeex dir dann rüberflattern.

Dass du den König auch spielst, ist vollkommen in Ordnung. Wir sind froh, wenn sich einer so für sein Volk engagiert. :tiptop:
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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#14

Beitrag von Zeexmix Fizzlegrinder » Mo 29. Aug 2016, 21:02

Artok, möchtest du dann den gesamten Zwergentext schreiben oder soll ich das machen?

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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#15

Beitrag von Artok Petraniol » Di 30. Aug 2016, 20:30

Da ich beruflich zur Zeit sehr gebunden bin wäre es schön wenn du mir zur Hand gehen würdest. Ich möchte jedoch nicht den Eindruck erwecken andere für meine Ideen einspannen zu wollen :/

Ich würde mich am Wochenende mal dran setzen, also im großen und ganzen kannst du es dir aussuchen :)

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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#16

Beitrag von Zeexmix Fizzlegrinder » Di 30. Aug 2016, 21:12

Also wenn du gern willst, dann mach ruhig. Die Zwerge haben so lange keine Volksbeschreibung, da machen noch ein paar Tage länger auch nix. :D

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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#17

Beitrag von Knozzy » Di 30. Aug 2016, 22:13

Da die Zwerge eh was gemütlicher und langsamer von ihrem Wesen sind, finde ich das vollkommen im Sinne dieses Volkes. :klasse:
"Geld ist geprägte Freiheit".

Vielen Dank an Baxeda für das charmante Avatarbild!

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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#18

Beitrag von Zeexmix Fizzlegrinder » Mi 31. Aug 2016, 07:09

Das finde ich nun komisch, selbst bei ihrer eigenen Beschreibung sind die Zwerge langsam! :D

Ach wie schön muss das Zwergenreich sein, alles etwas langsamer und gemütlicher, kein Stress, keine Hektik. :verdutzt:

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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#19

Beitrag von Knozzy » Sa 11. Mär 2017, 15:55

Ich hab die Aufgabe mal übernommen, weil sonst nie was zustandgekommen wäre. Hier mal die Überarbeitung: :ugly:
Zwerge


Die Zwerge sind eine kleinwüchsiges Volk, welches tief unter Asamura lebt. Zwerge sind ein mürrisches, stolzes und handwerklich hochbegabtes Volk. Zwerge sowohl männliche, als auch weibliche tragen lange Bärte, sowie lange Haare. In der Regel werden sie zwischen 300 und 350 Jahre alt. Die meisten Zwerge sind getrieben von der Sehnsucht, ihr Reich zu vergrößern und zu verbessern, dies spiegelt sich im hoch angesehenen Handwerk wieder. Ebenfalls ist der Drang stark, Reichtümer anzuhäufen.


Aussehen

Die Zwerge sind im Vergleich zu Menschen recht klein. Sie messen nur zwischen 100 und 140 Zentimeter und sind dabei von kräftiger und fülliger Statur. Langes Haar ziert das Haupt der Zwerge, welches in verschiedenen Braun und Schwarztönen gibt. Ältere Zwerge haben auch graues bis weißes Haar. Das selbe gilt für den Bart, den sowohl Männer, als auch Frauen tragen.

Unterschiede gibt es jedoch gerade bei der Haarpracht viele. Während Frauen ihre Haare oft mit Zöpfen und Perlen kunstvoll verflechten, tragen männliche Zwerge die Haare offen, selten werden männliche Zwerge mit einem Zopf gesehen.

Beim Bart gibt es ebenfalls große Unterschiede. Männlichen Zwergen ist ihr Bart heilig, so wird er besonders gepflegt und geschmückt. Oft sind hier Flechtarbeiten zu sehen oder auch hier kleine Steinperlen im Haar. Frauen tragen ihre Bärte offen, jedoch scheren immer mehr Zwergenfrauen ihren Bart ab, um sich so besser von den Männern zu unterscheiden und ihre Weiblichkeit zu betonen.

Somit ist der kunstvoll geschmückte Bart ein besonderes Statussymbol bei Männern wie die ebenfalls geschmückte Haarpracht bei Frauen. Um so kunstvoller geschmückt und um so filegraner die Flechtarbeiten, um so angesehener ist der Zwerg. Oft werden Steinperlen, Glasperlen, Perlen aus Gold, Perlmut oder anderen Materialien hineingeflochten. Jedoch gibt es auch die Sorte Zwerg, die sich damit wenig bis gar nicht beschätigt und den Bart und die Haare natürlich trägt.

Ihre Augen haben die Farben braun und grau, selten blau und grün. Merkmal ist vor allem, dass Zwergenaugen besonders leuchten. Zwergenaugen sind im Stande im dunkeln zu sehen und haben eher Probleme bei sehr hellem Licht. Bei Zwergen die länger an der Oberfläche leben, passen sich die Augen dem Tageslicht allmählich an, jedoch werden sie am Tag nie so gut sehen können, wie Menschen oder andere Oberweltbewohner.

Kräftemässig sind sie, obwohl sie kleiner als Menschen sind, ihnen gleich gestellt, bedingt durch die harte Arbeit unter der Erde.

Zumeist tragen Zwerge robuste Bekleidungen aus Pflanzenfasern, Metall und neuerlich, durch den Handel mit der oberfläche auch aus Leder. Farblich sind die Zwerge eher wenig für bunte Sachen zu begeistern. Sie schätzen vorrangig die Farben braun, schwarz und grau.


Kultur und Mentalität

Zwerge werden meißt als rau und mürrisch bezeichnet, wenn man nach ihrer Mentalität fragt. Jedoch stimmt dies nur zum Teil. Zwerge sind auch ein stolzes Volk, welches sehr drauf bedacht ist, ihre Kultur zu beschützen und keine schädlichen Einflüsse von aussen tolleriert. So sehen sich Zwerge ihr Gegenüber lieber etwas aus Distanz an, bis sie mit ihm reden bzw. die Person näher kennen lernen wollen.
Haben Zwerge sich jedoch jemanden ausgesucht, den sie mögen, ist dies jedoch eine tiefe Freundschaft. Zwergen bedeutet Loyalität alles, egal ob zum Partner, zur Familien oder in der Politik. Ehre und Zusammenhalt wird groß geschrieben, ein Angriff außer Zwergen ist undenkbar, man ist zwar in Familien organisiert, trotzdem gehören alle Zwerge zur großen Zwergenfamilie und jeder ist für den anderen da.

Das Volk hat zudem eine "Kultur der Langsamkeit" entwickelt. Das bedeutet, dass sich Zwerge bei ihren Bauwerken, handwerklichen Erzeugnissen, aber auch bei gesellschaftlichen Veränderungen immer sehr viel Zeit lassen. Die Zwerge durchdenken viel und lassen sich Zeit, vorallem weil sie eine hohe Lebenserwartung haben. Handwerkliche Produkte der Zwerge dauern daher immer sehr lange, aber wenn sie dann mal fertig sind, kann sie von der Qualität eigentlich kein Volk mehr übertreffen.

Das Rollenbild zwischen Mann und Frau ist noch sehr traditionell, beginnt sich aber sehr langsam zu wandeln. Dies liegt hauptsächlich am aktuellen König, der weltoffener und moderner ist, als seine Vorgänger. Für Frauen war es früher verboten, einer berufliche Tätigkeit nachzugehen. Sie mussten sich grundsätzlich um den Haushalt kümmern. Seit einigen Reformen des neuen Königs können nun aber auch Frauen eingeschränkt einer beruflichen Tätigkeit nachgehen. Eingeschränkt bedeutet, dass der Mann die Erlaubnis dafür erteilen muss, und sie nicht mehr als 12 Stunden pro Woche arbeiten dürfen.


Gesellschaft

Die Gesellschaft der Zwerge wird in Clans und in clanlose Zwerge eingeteilt. Dabei ist der überwiegende Teil der Zwerge clanlos. Nur um die 10 % der Zwerge haben einen Clannamen.
Ein Clan ist in etwa mit einer menschlichen Adelsfamilie zu vergleichen. Insgesamt gibt 32 Clans, die zumeist auf einen Handwerksberuf spezialisiert sind, um einen Sitz im "Rat der 13 Zwerge" zu bekommen. Sie konkurrieren untereinander stark, um bei der nächsten Wahl einen Handwerksmeister aufstellen zu können, der der Beste in seinem Handwerk ist. Die Clans haben unterschiedliche Aufgabenbereiche. Angefangen von der Verteidigung der Zwergenpforten, bis hin zur Vergrößerung der Städte oder dem Ausbau der Stollen.

Die gewöhnlichen Zwerge tragen meist einen Nachnamen, der ihrer Tätigkeit entspricht, oder bekommen einen Nachnamen, den sie sich verdient haben. Beispielsweise: "Barlok Eisenhand".


Wirtschaft

Zwerge sind keine guten Händler. Erstens liegt dies an der verschlossenen, kulturellen Ausrichtung dieses Volkes. Denn Zwerge mögen einfach nicht den Kontakt mit anderen Völkern und bleiben am liebsten unter sich. Daher haben sie auch kein Interesse zu wandern, exotische Güter von anderen Königreichen zu importieren, oder auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
Zweitens haben die Zwerge eine unglaublich unpraktische Währung. Als Währung dienen unverarbeitete Metallerze. Das heißt es handelt sich nicht um eine Münzwährung (wie z.B. im Goblinkönigreich), sondern ist ein reines Warengeld.
Bsp: Für eine Wolljacke bezahlen Zwerge 2 kg Metallerze
Alle anderen zivilisierten Völker besitzen große Mengen an Goblinkronen oder Handelstalern (die beiden Leitwährungen in Asamura). Doch welcher Goblinhändler hat schon Lust 30 kg Erze mit nach Hause zu schleppen, nur weil Zwerge kaum Münzgeld besitzen?

Nichtdestotrotz gibt es sie: Die zwergischen Händler. Meist mürrische Gestalten, mit denen es sich nicht lohnt zu verhandeln oder zu feilschen. Denn der Preis für zwergische Erze oder für handwerkliche Erzeugnisse ist fest vorgeschrieben. Der zwergische Händler bleibt felsenfest und stur auf seinem Preis sitzen, egal welche Argumente die Gegenseite nennt. Dass der Händlerberuf nicht zu den 13 Handwerksberufen gehört, stellt diesen nochmal zusätzlich schlechter. Ein zwergischer Kaufmann ist also meist jemand, der es in seinem Leben zu nichts gebracht hat und kein vernünftiges Handwerk erlernt hat. Der große und fast einzige Handelspartner der Zwerge ist das Volk der Lichtalben. Das Handelsinteresse wird aber hauptsächlich durch die Lichtalben aufrechterhalten. Die Zwerge könnten sich auch problemlos ohne die Lichtalben versorgen.
Beim Handel mit den Lichtalben werden die Waren über ein unterirdisches Straßennetz transportiert. Die Eingänge des Straßennetzes werden von Zwergenkriegern streng bewacht. Von den Zwergen erwerben die Lichtalben wertvollen Linsen für ihre astronomischen Geräte, aber auch Erze und Gestein. Im Austausch bieten die Lichtalben Gläser, Obst, Gemüse und Getreide.


Das Handwerk hingegen wird bei den Zwergen extrem hoch angesehen. Ein Handwerker mit viel Können ist im Zwergenreich genau so hoch angesehen, wie ein Adliger in der Menschenwelt. Zwergen liegt das Handwerk im Blut. Ihr Sinnen und Trachten ist es vorrangig die Schönheit aus jedem Stein heraus zu holen. So ist ihr Kunsthandwerk und ihr architektonische Wissen auf ganz Asamura sehr begehrt. Es wundert somit auch nicht, dass die besten Edelmetallverarbeiter Zwerge sind. Gold, Silber, Kupfer und viele andere edle Metalle werden im Zwergenreich kunstvoll hergestellt.

Zwerge sind Meister der Metallherstellung und verfügen über umfangreiches Wissen in Artefaktmagie, Alchemie, sowie Metallurgie. Oft werden im Zwergenreich Legierungen und Materialen hergestellt, die es so an der Oberfläche nicht gibt. So sind Waffen, Messer und Kriegsgeräte der Zwerge extremst gefragt.
Ebenfalls sind Zwerge Meister in der Bearbeitung von Stein, was man auch gut an ihren Höhlen und Gängen erkennen kann. Kaum ein Fleck in der Zwergenwelt ist zu finden, der nicht durch kunstvolle Verzierungen verschönert wurde. Gern nutzt man dazu auch Motive aus der eigenen Geschichte, Myten, Sagen und Legenden, um die Wände und Gänge des Zwergenreiches zu verschönern.

Zwerge siedeln sich immer in der Nähe von unterirdischen Flüssen oder Seen an. Zum Einen dient dies zur Trinkwassergewinnung. Zum Anderen betrieben die Zwerge aber auch Fischerei. In vielen Zwergenstädten gibt es zudem ein Abwasser- und Kanalsystem, welches gerade für die Schmieden und Gießereien wichtig ist.
Ansonsten spielen in der Ernährung die Pilzzüchtung, und der Anbau von Algen, Moosen, Farnen und Flechten mittels lichtalbischer Kristalle, die das Licht in einem günstigen Winkel reflektieren können, eine bedeutende Rolle.
In den unterirdischen Stollen gibt es aber auch allerhand von seltsame Tiere, auf die die Zwerge Jagd machen. Diese sogenannten Stollenjäger sind Krieger, die speziell für die Jagd ausgebildet wurden. Vieh wird allerhöchstens zur Wollgewinnung gehalten.



Politik

Das Zwergenreich ist eine Wahlmonarchie. Der gewählte Herrscher, "der König der Zwerge", hat seinen Herrschaftssitz in der Hauptstadt Niewar. Zudem gibt es noch einen Vizekönig, der in der Festung Elan Dhor residiert, die mehr repräsentativ für das Volk der Zwerge ist. Das hat den Grund, weil niemand Fremdes ohne die Erlaubnis in die Hauptstadt Niewar eintreten darf.
Die oberirdische Festung Elan Dhor war ein Bauvorhaben des letzten Königs und ist erst in den letzten Jahren fertiggestellt worden. Die Feste ist eine Art Botschaft für außenpolitische Kontakte mit anderen Völkern.


Die Politik der Zwerge unterscheidet sich stark von der auf der Oberwelt. Herrscher wird man nicht von Geburt an, jeder Zwerg kann theoretisch eines Tages Herrscher werden. Eine Blutlinie des Adels wie auf der Oberwelt, gibt es nicht. Jeder Zwergenherrscher muss zeigen, dass er der Richtige ist, um die Zwerge zu führen.

Ist ein alter Zwergenherrscher gestorben, so wird umgehend ein Rat der Zwerge einberufen. 13 Zwergenmeister aus dem Handwerk finden sich zusammen, um das neue Oberhaupt der Zwerge zu erwählen. Diese Zwergenmeister müssen aus einem Clan stammen, den Rang eines Meisters in ihrem jeweiligen Handwerksberuf innehaben und zudem ein Mindestalter von 120 Jahren besitzen.
Insgesamt gibt es die folgenden Zwergenmeister:

1. Steinmetz
2. Glasmacher
3. Keramikmacher
4. Gießer
5. Diamant- und Edelsteinschleifer
6. Metallschmied
7. Gold und Silberschmied
8. Artefaktmagier (Veredlung)
9. Alchemist (Finden von neuen Materialen)
10. Schneider
11. Schürfer (Findung und Gewinnung von Rohstoffen)
12. Baumeister
13. Kriegsmeister

Händler, Gelehrte, Fischer, Pilzzüchter und ähnliche Berufe dürfen nicht zur Wahl antreten, da das Handwerk in alle Augen das wichtigste im Zwergenreich ist. Das bedeutet, dass nur ein Handwerker ein König werden kann. Ebenfalls dürfen keine Frauen zur Königin gewählt werden, da das Frauenbild im Zwergenreich noch sehr traditionell ist.

Dieses Tribunal aus 13 Zwergen entscheidet, welcher Zwerg, dass Volk der Zwerge als nächstes führen darf.
Die zur Wahl stehenden Oberhäupter müssen ebenfalls mindestens den Rang eines Meisters haben und ein Mindestalter von 180 Jahren haben. Anders, als aber beim Tribunal kann der König aus dem Volk kommen und muss nicht in einem Clan sein. So möchte man sicherstellen, dass sowohl das Tribunal, als auch die Anwärter alt und weise genug sind, um die wichtige Aufgabe zu erfüllen.

Alle Anwärter werden vom Tribunal nach und nach getestet und aussortiert. Die Anwärter müssen ihr Verstänis in Politik beweisen, ihre Gerechtigkeit, ihre Weisheit. Ihr Sinn für Zahlen, Fakten und Geschichte.
Dieses Aussortieren der Anwärter dauert bis zu einem Monat, in der Zeit wird das Zwergenvolk vom Vizekönig regiert, welcher anschließend vom neuen Herrscher abgelöst wird.

Der König hat uneingeschränkte Handlungsfreiheit in allen Fragen der Politik und dem führen des Zwergenvolkes. Der Rat der 13 Zwerge bleibt die gesamte Regendschaft des Herrschers aktiv. Sollte der Herrscher gegen sein Volk aggieren oder es schlecht regieren, hat der Rat die Befugniss den Herrscher abzusetzen und einen neuen Herrscher zu erwählen. Dies ist jedoch in der Zwergengeschichte bisher nicht vorgekommen.

Außenpolitisch sind die Zwerge in der Fraktion der Ordnung. Sie bekämpfen die Rakshaner und die Chaostruppen schon seit dem ersten Chaossturm und konnten fast ihr gesamtes Reich gegen das feindliche Eindringen verteidigen. Die Zwerge verstehen sich als Hüter der alten Hochkulturen. Sie können die neumodische Handelsallianz nicht ausstehen und symphatisieren eher mit dem Kaisho Abkommen. Wenngleich sie außenpolitisch keine weitreichende Verantwortung übernehmen, stellen sie dennoch ein Bollwerk im Kampf gegen die Chaostruppen und helfen den Lichtalben zumindenst, indem sie ihnen die Grenzsteine, Waffen und Erze liefern und dabei sicherstellen, sodass der Transportweg nicht gestört wird.


Magie

Das Volk der Zwerge beherrscht nur die Artefaktmagie. Sie sehen die Artefaktmagie, jedoch nicht als eigenständige Magie an, sondern als ein Handwerk. Eine Art Veredelungsprozess für ihre handwerkliche Erzeugnisse. Die zwergischen Artefaktmagier gehören zu den besten Artefaktmagiern in ganz Asamura.

Die herkömmliche Magie hingegen (also alles bis auf Artefaktmagie) hat im Zwergenreich einen sehr schlechten Ruf und wird nicht praktiziert. Erdmagier werden sogar stark belächelt, weil sie keine Handwerker sind und es nicht schaffen mit ihren eigenen Händen etwas zu schaffen, sondern zur Bearbeitung von Gestein, Erz und Erde Magie benutzen müssen. Eine Zeit lang in der Geschichte (etwa 100 Jahre) war der Gebrauch von Erdmagie den Zwergen verboten und wurde mit der Erhängung bestraft.
Nichtdestotrotz sind zwergische Schürfer und Stollenbauer, manchmal auf lichtalbische Erdmagier angewiesen, um an bestimmten Stellen durchzukommen.



Religion

Zwerge verehren einzig Clawis, den Gott der Elemete, der sie und ihr gesamtes Volk allumfassend mit Erde und Stein umgibt. Feste Zeiten, in denen sie ihrem Gott huldigen haben Zwerge nicht. Ihrer Ansicht nach, ehrt man Clawis am besten, in dem man den Stein und alles was aus der Erde kommt ehrt und das was er einem gibt nutzt. Genau so erzeugen sie kunstvolle und architektonische Wunder um Clawis Ehre zu erweisen. Ab und an wird Clawis in Stein gemeißelt oder symbolisch als eine tragende Säule dargestellt. Besondere Ehrerbietung erweisen die Zwerge mit acht riesigen Säulen in ihrer Haupthöhle, diese acht Säulen zieren alle das Antlitz Clawis der in voller Pracht die Decke der Zwergenhöhle stützt.

Garaxymo hingegen verachten sie. Die Zwerge verleugnen seine göttliche Existenz. Für sie ist er bloß ein Magier. Kein Handwerker oder Baumeister, wie Clawis ist einer ist. Zwerge fühlen sich deswegen auch in der Gegenwart von Gargoyles nicht behaglich, weil sie diese als das Erzeugnis von Garaxymo ansehen.


Geschichte

Nach einer Legende soll Clawis selbst die Zwerge aus Eisenerz erschaffen. Sie sollten in seinem Erdreich leben und nur ihn ehren. Über Jahrhunderte wuchs das Zwergenreich herran, wurde prunkvoller und schöner. Die Zwerge lebten unter sich und lange Zeit war ihre bloße Existenz ein Mythos in Asamura. Bis der Chaossturm über Asamura fiel und auch vor dem Reich der Zwerge kein Halt machte. Nach einer erbitterten Niederlage gegen die Chaostruppen auf dem Schlachtfeld, schütteten die Zwerge ihre Stolleneingänge zu, schlossen ihre Zwergenpforten, versiegelten sie mit Artefaktzaubern und versteckten sich in ihren Höhlen. Feige konnte sie sich so dem großen Chaos-Sturm entziehen und überlebten die Katastrophe. Nur ihre Außenposten und eine einzige unterirdische Festung fielen in der Zeit des Chaos an die Feinde.

Einige Jahre später, als die Handelsallianz sich im zerstörten Land Naridien ausbreitete, öffneten die Zwerge auch wieder ihre Pforten.
Die Bitte der Handelsallianz sich ihnen anzuschließen, wiesen die Zwerge ab. Sie mischten sich auch nicht in den Kaisho-Unabhängigkeitskrieg ein. Erst seitdem bekannt wurde, dass Rakshor wieder zurückgekehrt ist, müssen sie sich gegen ein erneutes Vorrücken der Chaostruppen zur Wehr setzen. Aktuell herrscht zwischen Tarkan und Barlok Eisenhand eine erbitterte Schlacht um die Festung Dunkelbruch, deren Ausgang entscheidend für die Sicherheit des Zwergenreiches ist.



Sonstiges

Baustil

Zwerge bauen ihre Gebäude tief im Herzen von Asamura. Vorwiegend werden dabei die Häuser direkt in den Stein gehauen oder in großen Höhlen auch aus Stein gemäuert. Die größe und Form der Gebäude ist dabei recht unterschiedlich, doch arbeitet man darauf hin, einen einheitlichen Stil zu erzeugen. Ein kunstvoll verziertes Haus, soll sich passend neben dem nächsten präsentieren.

Die Stadt bzw. die Häuser sollen selbst ein architektonisches Kunstwerk werden. So ist es auch nicht verunderlich, dass alles, ob nun Häuser, Brunnen, Plätze oder andere Bautzen perfekt auf einander abgestimmt und ausgerichtet ist. Zwerge lieben Höhlen, um so größer um so besser. So wollen Zwerge auch gern große Häuser haben, sie lieben Platz und Freiraum.

Die Straßen sind überall gepflastert und fügen sich gut in die nicht barbeitetn Steine und Wände der Höhlen ein. Verbunden sind alle 16 großen Zwergenhöhlen durch große Tunnel die zwischen 12 und 20 Meter im Durchmesser sind. Diese verbinden eine Höhle mit der nächsten, dabei sind diese Kunstvoll verziert und wie auch die Höhlen schwach ausgeleuchtet mit Leuchtkristallen.

Systematisch angelegt befinden sich aller weniger hundert Meter größere Festplätze, für die oft statt findenden Feste, der Zwerge.

Hauptstadt der Zwerge ist Niewar, diese besteht aus zwei Ringen. Im äußeren befindet sich alles, was man nicht bei den Wohnhäusern haben will, stinkende und lärmende Schmieden, Räuchereien, für unterirdisch gefangenen Fisch, Pilzfarmen, Bildhauerateliers, Webereien wo aus Pilzfasern Stoffe hergestellt werden. Der ganze Gestank wird von Belüftungstunneln fortgetragen. Im inneren Kreis befinden sich die Wohnungen und Verwaltungs- und Regierungsgebäude. Der innerste Kreis ist mit knapp sechs Kilometern der größte Bereich. Weitere zwei Kilometer nimmt der äußere Kreis ein. Nach diesem Kreis befindet sich einige hundert Meter nichts, danach kommt ein Graben der die Stadt ringsum umschließt. Der Graben ist fast 200 Meter breit und Kilometer tief, in diesem wird Erz abgebaut. Vier große Brücken, steinerne und imposant verzierte Brücken überspannen diesen Graben.

Über der Stadt wölbt sich ein transparenter Kristall, kunstvoll geschliffen zu einem Gewölbe, das ganz Niewar überdacht und getragen von acht gewaltigen Säulen, die Clawis den Gott der Elementar darstellen. Über den Kristall der Decke liegt der Azursee, der flach genug ist, um das Sonnenlicht bis zur Stadt hinunter zu leiten. Bedingt durch diesen Kristall und das herunter fallende Sonnenlicht ist es Zwergen möglich auch oberirdische Tiere und Pflanzen zu beherbergen.


Aktive Mitglieder dieses Volkes

Lydia
Barlok Eisenhand
Zordan Schattenrabe
Mordin Schwarzbanner
Novec Sarili Gojim
"Geld ist geprägte Freiheit".

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Re: Diskussion zur Volksbeschreibung - Zwerge

#20

Beitrag von Knozzy » Fr 17. Mär 2017, 13:42

Jooooo, Meinungen?
Im Chat wurde vor ein paar Tagen die Stellung der Zwerge zu Garaxymo kritisiert.
Würde dazu gerne was Ausführlicheres haben. Was genau stört euch daran?
"Geld ist geprägte Freiheit".

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