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BeitragVerfasst: Mi 12. Okt 2016, 15:27 
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Chronist in Bronze (1) Rote Laterne (1)
Habe mir mal Gedanken gemacht was für einen Kodex die Jäger folgen könnten:

Erstes Gebot:
Jedem Verdacht auf Untote muss nach gegangen werden!

Zweites Gebot:
Jedes Untote Wesen muss vernichtet werden damit die natürliche Ordnung wieder hergestellt wird.

Drittes Gebot:
Wenn das Wesen über die Fähigkeit des Sprechen und über einen Intellekt verfügt, ist vor der Vernichtung ein Verhör zu führen, um zu erfahren ob es alleine ist oder ein Teil einer Vereinigung ist. Dabei sind alle Mittel einzusetzen die ein Geständnis zu Tage fördern erlaubt. Dieses Gebot gilt auch für den bloßen Verdacht auf untotes Leben.

Viertes Gebot
Vampire können sich der Gnade des Infiniatus unterwerfen. Sollte ein Vampir sich kooperativ zeigen und seine Sünden/Vergehen gestehen, darf der Jäger entscheiden ob er diesen vernichtet oder ob er ihn als "Begleiter" mit nimmt. Sollte der Jäger den Vampir als würdig erweisen der Gnade des Infiniatuses gerecht zu werden wird seine Hinrichtung bis zum Ende der Jagd aufgeschoben. Mit Ende der Jagd meint man wenn alles untote Leben vernichtet ist.

Fünftes Gebot
Ein Untoter hat nach seiner Ergreifung und nach der Überführung keine Rechte. Mit ihm darf verfahren werden wie es dem Jäger gefällt. Verdächtige haben ein Recht auf Leben und dürfen daher nicht währen eines Verhörs ermordet werden, sonst wird der Jäger vor Gericht wegen Mordes gestellt.

Sechstes Gebot
Einen Verdächtigen dessen Unschuld bewiesen werden konnte wird eine Entschädigung gezahlt. Des weiteren wird der Jäger vor ein Gericht gestellt und seiner gerechten Strafe übergeben. Jedoch darf er nicht getötet werden.

Siebtes Gebot
Mit den Überresten der Untoten wird wie folgt verfahren und zwar immer. Die Leichen werden verbrannt ihre Asche in alle vier Winde verweht. Sollte dies nicht gemacht werden und die Untote Plage ersteht wieder auf wird der Jäger hingerichtet

Achtes Gebot
Nekromantie und Hilfsmittel die sich mit der Art Magie behelfen sind verboten, deren Besitz und Anwendung steht unter Strafe und der Beteiligte wird aus der Gilde verbannt und als Vogelfreier gekennzeichnet.

Neuntes Gebot
Jeder Jäger sollte ein Mal in seinem Leben seine Aufwartung gegenüber dem Großmeister mache und den Hauptsitz besuchen.

Zehntes Gebot
Wenn ein Bruder oder eine Schwester während der Jagd oder danach infiziert wird, sind die Begleiter und alle andere Jäger angehalten die Betroffenen zu eliminieren.

So wenn ich was vergessen habe sagt es, wenn euch was nicht pass sagt es

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BeitragVerfasst: Mi 12. Okt 2016, 22:19 
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Zitat:
Vampire können sich der Gnade des Infiniatus unterwerfen. Sollte ein Vampir sich kooperativ zeigen und seine Sünden/Vergehen gestehen, darf der Jäger entscheiden ob er diesen vernichtet oder ob er ihn als "Begleiter" mit nimmt. Sollte der Jäger den Vampir als würdig erweisen der Gnade des Infiniatuses gerecht zu werden wird seine Hinrichtung bis zum Ende der Jagd aufgeschoben. Mit Ende der Jagd meint man wenn alles untote Leben vernichtet ist.

Find ich quatsch. Auf der einen Seite alles auslöschen, auf der anderen Seite so kullant? Passt nicht zusammen drum würde ich den Punkt streichen.

Zitat:
Einen Verdächtigen dessen Unschuld bewiesen werden konnte wird eine Entschädigung gezahlt. Des weiteren wird der Jäger vor ein Gericht gestellt und seiner gerechten Strafe übergeben. Jedoch darf er nicht getötet werden.

Auch nicht so toll. Jedem Verdacht muss nachgegangen werden und wenn man sich irrt, pech, er wird wieder frei gelassen und entschädigt. Warum einen eifrigen Jäger bestrafen?

Zitat:
Mit den Überresten der Untoten wird wie folgt verfahren und zwar immer. Die Leichen werden verbrannt ihre Asche in alle vier Winde verweht. Sollte dies nicht gemacht werden und die Untote Plage ersteht wieder auf wird der Jäger hingerichtet

Der zweite Satz ist etwas klischeehaft.^^ Und wenn der Jäger mal krank war und ihn nicht rechtzeitig "aufräumen" konnte? Wer ist eigentlich bei solchen Strafen der Böse? Jäger oder gejagter? ^^

Zitat:
Nekromantie und Hilfsmittel die sich mit der Art Magie behelfen sind verboten, deren Besitz und Anwendung steht unter Strafe und der Beteiligte wird aus der Gilde verbannt und als Vogelfreier gekennzeichnet.

Nekromantie ist in Asamura nicht gern gesehen, jedoch auch nicht verboten. ;)

Ansonsten klingts schon ganz gut, könnten wir mit in die Beschreibung rein nehmen. :)

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BeitragVerfasst: Mi 12. Okt 2016, 23:14 
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Chronist in Bronze (1) Rote Laterne (1)
Zu dem Thema Vampire als Jäger einzusetzen schrieb Bax folgendes:

Ich
In besonderen Fällen würde ich sogar Vampire mit aufnehmen denn der Beste Jäger ist immer der gejagte. Sie bekommen dafür einen schnellen und fast schmerzlosen Tod. (Weiß das dies abgelehnt wird)

Baxs Antwort
Das finde ich einen interessanten Gedanken! Verräterische Vampire, die unter den Vampirjägern als der letzte Husten betrachtet werden, als schändliches Mittel zum edlen Zweck. Gefällt mir!

Darum habe ich es mit rein genommen

Das mit dem Verdacht ok kann man streiten, was hält den Jäger dann ab nicht auch Unschuldige zu töten. Aber gut dann lassen wir das raus.

Es ist die Pflicht jedes Jägers die Vernichtung komplett durchzuführen. Wenn er den Untoten erledigt hat erst in die Kneipe gehen und dann Früh aufräumen ist nicht. So ist das gemeint. Ok das mit in den Wind streuen klingt wirklich klischeehaft. So muss er auch die Asche dem Wind übergeben? Verbrennen ist die beste Art etwas verschwinden zu lassen und das würde ich auch lassen

Ein Orden der gegen Untote vorgeht soll Nekromantie billigen. Nein Zeex nicht dein ernst. Gut dann kann man mit der Sache mit dem Vampir streiten aber das hat eher jägerische hintergründe. Ein Nekromant als Jäger von dem was er erschaffen kann? Diesen Punkt würde ich gerne drinnen lassen und als erste Gilde ein Verbot aussprechen. Es heißt nicht das sie es in ganz Asamura durchsetzen wollen, sondern das es in der Gilde, Orden nicht erlaubt ist und unter Strafe steht sich solcher Methoden zu bedienen. Meine Meinung.

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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 06:46 
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Zitat:
Ein Orden der gegen Untote vorgeht soll Nekromantie billigen. Nein Zeex nicht dein ernst.
Der Grundtenor lautet: Untote ja - freie Untote ohne Nekromanten, der sie kontrolliert, nein. Gehorsame Untote sind also in gewissen Kreisen gute Untote, während freie Untote nur in Naridien und Rakshanistan willkommen sind. ABER: Der Orden soll von den Lichtalben finanziert und organisiert werden. Da macht eine Abneigung gegen Untote ALLER Art durchaus Sinn. Von daher von meiner Seite aus:

:dafuer: Für ein Nekromantieverbot dieser Gilde.

Finde es gut, dass du den Anführer spielst, Levi! :tiptop: Würdest du dich da auch um Neulinge kümmern, die dem Orden beitreten wollen und sie ggf. bei den ersten Schritten im rpg rollenspieltechnisch an die Hand nehmen? Dann hättest du deine Privatarmee! :klasse: Keine Pflicht, wäre aber super!

Zitat:
Das mit dem Verdacht ok kann man streiten, was hält den Jäger dann ab nicht auch Unschuldige zu töten. Aber gut dann lassen wir das raus.
Lichtalben sind nicht per se "gut". In erster Linie sind sie fanatisch. Sinnvoller finde ich daher: Falsche Opfer werden für das große Ganze in Kauf genommen. Der Verantwortliche erhält höchstens mal einen Rüffel vom Vorgesetzten. Aber einen guten Jäger nur wegen eines Fehltrittes hinzurichten - nein, das finde ich auch nicht sinnvoll. Wer würde denen dann noch beitreten?

Ich finde die Gebote sehr gut so, würde dich aber bitten, sie nicht "Gebote" zu nennen, da "10 Gebote" sehr stark mit unserer eigenen Kultur verwoben ist. Wie wäre es stattdessen zB mit "Das Vampirjägerregularium", "Erlass zur Vekämpfung der Vampirplage", "Die zehn Weisungen zur Jagd von Vampiren", umgangssprachlich genannt "Die zehn Weisungen"?

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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 07:06 
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Zitat:
Lichtalben sind nicht per se "gut". In erster Linie sind sie fanatisch. Sinnvoller finde ich daher: Falsche Opfer werden für das große Ganze in Kauf genommen. Der Verantwortliche erhält höchstens mal einen Rüffel vom Vorgesetzten. Aber einen guten Jäger nur wegen eines Fehltrittes hinzurichten - nein, das finde ich auch nicht sinnvoll. Wer würde denen dann noch beitreten?

Eventuell ich. Muss mal sehen, bei Selan ist bisschen die Luft raus nach 5 Jahren. Grübel schon ne weile bezüglich einem neuen Charakterkonzept.

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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 07:07 
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Selan wird Vampirjäger? xD Wie geil ist das denn!

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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 11:25 
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Also Ja ich würde Neulinge an die Hand nehmen, nicht nur wegen meiner Armee :-), sondern weil es mir den Weg zu Mentor zeigt. Um dann eventuell in die Reihen der Moderatoren aufgenommen zu werden.

Und dann wird Knozzy seine goldene Peitsche.... Nein Scherz also das mit der Peitsche und Knozzy er darf sie behalten :-)

Was das Regelwerk angeht war mir fast schon klar aber mir viel zu der Zeit nichts anderes ein.

Würde dabei aber gerne den Namen Vampierjägerkodex mit rein nehmen. In dem die Weisungen drin stehen. Ging das?

Ja meine rechte Hand ist geboren. Auch wenn Selan Nekromant ist Lücken gibt es in jedem System :augenbrauen:

Lieber Selan

Wie wir über den Geheimdienst von Asamura erfahren haben, möchtest du dich neu Orientieren und eine neu Arbeit suchen. Jeder ist bei uns Willkommen außer Untote.

Was haben wir die Vampirjäger zu bieten für dich? Zum einen bestehen wir aus einem starken, freundlichen Team was ein edles Ziel hat. Dein Lohn wird dir immer sofort Ausgezahlt und du bestimmst dessen Höhe, einen Kleinen Obolus für unseren Orden würden wir abziehen aber es ist nur ein geringer Teil. Deine Arbeitszeiten kannst du dir Frei wählen auch den Ort wo du gerne arbeiten willst. Deine Berufsbekleidung so wie deine komplette Erstausrüstung bekommst du von uns gestellt.

Was erwarten wir von dir? Nun es sind nur wenige Dinge die wir von dir erwarten. Zum einen solltest du die Untoten nicht vergöttern, ein gesunder Hass auf sie würde uns freuen. Desweiteren erwarten wir von dir das unser Kodex dir ins Blut übergeht und du diesen verkörperst. Auch solltest du in Rechtsdingen sehr gut bescheid wissen da du einer Sache dienen Wirst die von dem Erfinder der Gesetze mit geführt wird. Zu unseren Kunden sollte stets ein höflicher Umgangston gepflegt werden.

So das war jetzt aber genug Informationen. Überleg es dir Selan und entscheide dich für das Richtige! Bei uns hast du schnelle Aufstiegsmöglichkeiten.

Mit Freundlichen Grüßen

Vampirjäger

PS: Eine Gewerkschaft gibt es nicht!

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BeitragVerfasst: Do 13. Okt 2016, 14:24 
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Na klar kannst du den Kodex/das Regularium (wie auch immer du es nennen möchtest) mit in die Beschreibung hineinnehmen. Dafür ist derlei ja da und nicht, um irgendwo zu vergammeln! ;)

Zitat:
Also Ja ich würde Neulinge an die Hand nehmen, nicht nur wegen meiner Armee, sondern weil es mir den Weg zu Mentor zeigt. Um dann eventuell in die Reihen der Moderatoren aufgenommen zu werden.

Ich freue mich über deinen Enthusiasmus, aber muss dich ein wenig ausbremsen, um keine falschen Hoffnungen zu erwecken^^ Die Moderation wird voraussichtlich noch sehr lange zu dritt bleiben, vielleicht für immer. Je mehr Leute in einer Moderation vertreten sind, umso langwieriger und komplizierter werden Entscheidungsprozesse. Besonders problematisch ist dies in Situationen, die schnellstmöglichen Handlungsbedarf erfordern und solche gibt es leider manchmal. Da kann nicht ewig gewartet werden, bis hundert Leute ihren Senf dazu gegeben und sich dann vielleicht irgendwann geeinigt haben. Wir haben ein dereinst großartiges rpg wegen einer trägen und entscheidungsschwachen Moderation/Administration untergehen sehen, weil selbst in höchster Not nur ewig debattiert wurde, ohne dass es zu einer Lösung kam. Diesen Fehler werden wir nicht wiederholen, darum bleibt die Moderation so klein wie nur möglich, um schnell und effektiv handeln zu können. Asamura soll kein träges Verwaltungsungeheuer werden. Ich hoffe, das ist verständlich und dass sich nun niemand auf den Schlips getreten fühlt.

Aber:

Sollte Asamura weiter wachsen, wäre es jedoch denkbar, dass die Mentoren irgendwann eingeschränkte Moderationsrechte erhalten, um besser wirken zu können. Momentan helfen die Mentoren vor allem dabei, Neulinge im Chat willkommen zu heißen, gehen ihnen beim Einstieg in die Welt zur Hand und sind nebenbei auch der Kummerkasten, falls es mal Beschwerden über die Moderation gibt, also eine Art Vertrauensuser. Später könnten eventuell weitere Aufgaben dazu kommen, wenn es notwendig ist und die Mentoren sich dazu bereit erklären. Sollte der Weg des Mentors jener sein, den du gehen möchtest, kann ich dir den Rat geben, viel in der Weltenbibliothek zu stöbern und dir dort Wissen anzueigenen, damit du es den Neulingen weitergeben kannst, dich bei den Diskussionen zu beteiligen und weiterhin so aktiv zu sein. :) Weltenwissen und langfristige Aktivität sind die Vorraussetungen. Wir freuen uns sehr über dein Interesse, gut Ding will Weile haben. Wir behalten dein Angebot im Hinterkopf. :-)

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BeitragVerfasst: So 4. Jun 2017, 15:37 
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Die Freien Völker (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1) Goldene Quasselstrippe (1)
Da das hier schon ewig brach liegt, wandert es erstmal in die Bibliothek. Bei Bedarf darf es gern wieder hervorgekramt und ausgearbeitet werden.

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BeitragVerfasst: Mo 19. Jun 2017, 14:01 
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Ich würde gerne das ganze wieder aufleben lassen was hier geschrieben wurde und habe mir die letzten Tage Gedanken gemacht. Es ist noch nicht ganz fertig aber so gut wie denke ich. Es fehlen noch Punkte wie welchen Gott folgen sie und so und das wird nachgetragen werden.

Bei dem Eid bräuchte ich noch Hilfe da ich mit dem nicht ganz zufrieden bin. Er soll wie ein Gedicht wirken und beinhalten das die Jäger die Untoten hassen, sie vernichten werden bis ihr irdischen Leben endet. Ein Jäger wird immer verbrannt auf einem Scheiterhaufen wenn er stirbt und geborgen wird. Auch sollte er eines natürlichen Todes sterben wird sein Körper verbrannt .

Orden der reinigenden Flamme (Vampir und Untotenjäger)

Kredo.: Was tot ist soll nicht wieder auferstehen und wandeln auf dieser Erde.

Aufbau:

Der Orden der reinigenden Flamme ist hierarchisch Aufgebaut. Geführt werden die Mitglieder des Ordens durch ihren Großmeister, welcher an der Spitze steht. Ihm wird die Ehre zu teil den Orden zu leiten.

Dem Großmeister unterstellt sind die Wächter der Glut. Diese Einheit beschützt den Großmeister und sollte es zu einem Kampf kommen so stehen sie ihm auch zur Seite. Nur besonders talentierte Meister kommen in diese Einheit, welche auch zum großen teil aus nur jungen Jägern besteht.

Ihnen unterstellt sind die Meister, welche die Befehle an die Jäger weiter geben. Außerdem obliegen dem Meistern die Aufgabe die Finanzen des Ordens im Auge zu behalten, Ausrüstungen zu besorgen und diese zu verteilen, Koordinierung der Aufträge so wie die Überwachung der Einhaltung der Ordensregeln. In jedem Zweig, welche auch Flammenarm genannt werden ist ein Meister zu finden.

Darunter kommen die Meisterjäger. Um diesen Titel zu erlangen braucht es viele bestätigte Reinigungen (Tötungen) von Untoten. Sie sind auch für Nachwuchs verantwortlich in dem sie auf ihren Jagden neue Anwärter suchen und sie rekrutieren und wenn sie wollen Ausbilden.

Unter dem Meisterjäger kommen die Jagdlehrer. Ihre Aufgabe ist es die Neuen Jäger auszubilden und zu schulen. Meist wird dieses Amt den Älteren oder schwer verstümmelten Jägern gegeben, welche sich nicht mehr für die Jagd eignen

Die Jäger bilden einen der untersten Ränge dieses Ordens. Wie der Name es schon verrät sind sie dafür verantwortlich den Feind zu jagen und zu reinigen. Dabei muss jede Reinigung durch minimal einen Zeugen, meist ein oder mehrere andere Jäger bestätigt werden. Je mehr Reinigungen durchgeführt wurden durch den Jäger desto mehr Ansehen genießt er und kann sich irgendwann Meisterjäger nennen.

Um in den Orden der reinigenden Flamme zu kommen muss eine Neuling, bei den Jägern meist Frischling genannt, sich beweisen und verschiedene Ränge erreichen. Als Frischling zählt man wenn man von einem Jäger entdeckt wurde und zuvor noch nie einen Untoten getötet hat. Auch wer sich freiwillig meldet bekommt diesen Rang.

Erst wenn sie die Prüfung des Tiers abgenommen bekommen haben dürfen sich die Frischlinge Schüler nennen. Nach ihrer Ausbildung müssen sie die Prüfung der ersten Reinigung bestehen um sich Anwärter zu nennen. Ein Anwärter muss dann mindesten noch drei Reinigungen, maximal Fünf, durchführen um sich Anwärterschüler nennen zu dürfen und dann als Jäger zu dienen.

Zu den Prüfungen

Die Prüfung des Tiers

Bei dieser Prüfung wird dem zu Prüfling ein untotes Tier vorgesetzt. Dieses muss er reinigen. Zur Auswahl stehen alle Tiere. In den Annalen des Ordens gibt es Schriftrollen welche von untoten Bären, Hirschen, Wildschweinen, Hyänen oder anderen gefährlichen Raubtieren zeugen, welche für diese Prüfung eingesetzt wurden. Jedoch gibt es auch Rollen welche von Ratten, Mäusen oder gar anderen Getier zeugen. Die Wahl des Tieres ist dem Ausbilder überlassen.

Die Prüfung der ersten Reinigungen

Diese Prüfung muss ein jeder Schüler bestehen. Dabei soll vor der Prüfung dem Schüler alles zur Reinigung beigebracht werden. Dem Ausbilder ist es untersagt bei der Reinigung zu helfen oder gar einzugreifen.

Der erste Teil der Prüfung ist das Ausfindig machen eines Untoten, bevorzugt werden hier Vampire. Ghule gingen auch jedoch nichts anderes. Sollte der Schüler dies bewältigen und dies innerhalb einer Woche so beginnt der nächste Teil der Prüfung. Wenn nicht wird es als Versagen gesehen und der Schüler wird wieder zu einem Frischling.

Als Nächstes wird das Ziel beobachtet, auch wenn das bedeutet das unschuldige sterben. Dabei muss der Schüler erkennen welche Schwächen das Ziel hat, wie dessen Jagdmethode ist und um was es sich handelt. Auch sollte er den Unterschlupf des Zieles raus finden und dessen Schwachpunkte. Dafür bekommt der Schüler 2 Wochen Zeit. Auch hier gilt die Regel bestehen oder zurück.

Nach diesem Teil muss der Schüler innerhalb drei Tage einen Plan ausarbeiten wie er das Ziel reinigen will. Diesen legt er dann dem Meister und dem Jäger vor. Sie geben dann ihr Einverständnis oder weisen auf gewisse Schwachpunkte hin.

Den Abschluss der Prüfung macht dann die Reinigung selbst. Dabei achten die Prüfer ein Meister und ein Jäger sowie der Ausbilder Haar genau auf die Einhaltung des Planes des Schülers. Ihnen ist untersagt einzugreifen auch wenn das heißt das der Schüler stirbt. Nur wenn ihr eigenes Leben auf dem Spiel steht dürfen sie sich verteidigen. Jedes Abweichen des Plans muss der Schüler nach der Reinigung erklären und begründen. Wenn die Prüfer zum Schluss kommen das die Abweichung sinnlos war oder es besser gewesen wäre sich an den Plan zu halten so wird ein Weiterkommen dem Schüler verwehrt. Er darf dann niedere Dienste für den Orden machen und nach einem Jahr mit der Gnade des Großmeister darf er eventuell die Prüfung wiederholen. Dies geschieht auch wenn die Prüfer eingreifen müssen.

Wenn jedoch die Prüfung erfolgreich absolviert ist dann wird dem Schüler der Eid abgenommen werden und er darf sich als Anwärter sehen. Damit ist er befugt alleine Reinigungen durchzuführen. Um ein Anwärterschüler zu werden muss er noch drei Reinigungen durchführen und sie bestätigen lassen durch den Meister. Mit dem Rang des Anwärterschülers darf er Jägern bei ihren Jagten behilflich sein. Er hat den Rang so lange inne bis ein Jäger stirbt und er seinen Platz im Orden einnimmt. Dazu wird ihm der Eid nochmals abgenommen doch dieses Mal in der großen Halle des Hauptsitzes des Ordens welche auch das ewige Jagdgebiet genannt wird. Der Großmeister selbst wir dem Anwärterschüler den Eid abnehmen und ihn in den Orden willkommen heißen.

Der Eid:

Ich (Name des Jägers) bin vom heutigen Tag an ein Funke der reinigenden Flamme und daher gelobe (Name des Jägers) vor den Göttern Infiniatus und Ardemia und vor dem Großmeister und meinen Brüdern und Schwestern das mein Funke die reinigende Flamme überall hintragen soll wo das Geschwür des Untodes ist. Ich werde dieses ausbrennen und es nach besten Gewissen reinigen so das sich die Wunde welche entstanden ist sich wieder schließen kann.

Ich schwöre bei meinem Leben das meine Waffen den Willen der reinigenden Flamme unseren Feinden überbringen werde, das meine Hände den Kranken helfen sollen die ewige Ruhe zu finden und durch den reinsten aller Tode von ihren Sünden zubefreien. Der Feuertod durch die reinigende Flamme, welche gesegnet ist durch Infiniatus und Ardemia, ist der reinste Tod auf diesen Erde. Und soll ich fallen oder es den Göttern gefallen mich zu ihnen zu holen, dann will auch durch dieses Feuer gereinigt werden.

In die reinigende Flamme bin ich getreten als Anwärterschüler und erhebe mich aus meiner Asche und mit neuer Glut im Herzen als Jäger. So beginne ich vom heutigen Tag an meine ewige Jagd. Mit Asche soll mein Leben beginnen und mit Asche soll es enden.


Der Eid:


Ich (Name des Jäger) gelobe vor der reinigenden Flamme und deren Glut, sowie vor meinen Großmeister und meine Brüdern und Schwestern und vor den Göttern, das ich diese Welt vor dem Geschwür des Untods reinigen werde.

Meine Waffen sollen den Willen der reinigenden Flammen übermitteln, meine Hände sollen ihnen dabei helfen. Das Feuer reinigt uns und andere und lässt unsere Sünden verbrennen. Das Leben ist heilig wie auch der Tod.

Aus Feuer erhebe ich mich nun als Jäger und beginne meine ewige Jagd. Mit Feuer soll die Jagd und mein Leben enden. (Wird noch bearbeitet)

Die Finanzierung

Der Orden finanziert sich offiziell aus Spenden und den Aufträgen welche sie von diversen Leuten bekommen. Dazu hat der Orden noch Beziehungen zu diversen Händler die gerne gut ausgebildete Söldner haben wollen.

Dazu kommen noch die Einnahmen der Gebiete welche unter Infintiatus Glauben stehen. Dort bezahlt jeder Bürger 7 % seines Einkommens für den Orden. Die dortigen Schmiede erlassen den Jägern meist etwas auf ihre Ausrüstung da diese im besten Falle immer wieder kommen um diese zu reparieren lassen.

Inoffiziell bekommt der Orden durch Erpressung auch hohe Summen und durch das verlangen von Schutzgeld in Gebieten wo es von Untoten wimmelt. Auch kleinere Auftragsmorde und Verleumdungen füllen die Taschen des Ordens, doch davon will der Orden nichts wissen offiziell.

Die gesamten Einnahmen werden zu dem Hauptsitz oder einem Flammenarm gebracht wo es verwaltet wird. Jedes Ordensmitglied bekommt dann einen Teil des gesamt Gewinns zu gewiesen, welcher sich nach den Reinigungen und dem Rang ergibt. Auch Frischlinge bekommen ihren Anteil der aber nur so groß ist das sie sich vier Brote im Monat davon holen können.

Geschichte:

Der Orden der reinigenden Flamme wurde von Jonathan de La Flammore gegründet, dem ersten Großmeister und dem Urvater des Ordens. Wo er geboren wurde, noch was er war bevor er zum Großmeister aufstieg ist nicht bekannt. Auch wissen seine Anhänger nicht was dem Meister der Meister so lange am Leben erhält da er bis zum heutigen Tag den Orden führt. Er sagt von sich selbst, das es die reinigende Flamme selbst ist. Einige seiner Anhänger zweifelten dies an und de La Flammore stellte sich bereits mehre male den Test um zu beweisen das er kein Vampire ist. So ging er eine Woche lang ins Meer. Verzichtete einen Monat auf Fleisch und alles andere was Blutig war. All diese Test bestand er und strafte die welche an ihn zweifelten.

Aber all dies kam später. Nach der Nacht der Flamme welche Jonathan de La Flammore zu dem Mann machte welche er heute ist. Die de La Flammore waren schon immer edle Leute und alle de La Flammores Jungen begaben sich in die Ritterschaft. So auch Jonathan, welcher eine gute Ausbildung bei einem Großherzog und erhielt den Ritterschlag nach einer Schlacht welche das Herzogtum rettete. Jedoch was er nicht wusste auch das Geschwür wuchs mit jener Schlacht an. Die Leute in dem Herzogtum verschwanden des Nachts und tauchten nicht wieder auf, einige von ihnen sollen bei Nacht gesehen wurden sein. Bald schon fand man einige Bewohner des Herzogtum stark geschändet auf meist fehlten dem Opfern die Kehlen. Unter den Armen Leuten machte sich langsam die Geschichte breit das in jener Schlacht nur gewonnen habe, weil seine Männer bis Sonnenaufgang gekämpft haben. Jonathan gab nichts auf die Gerüchte und suchte weiter wie die anderen Ritter auch nach der Bestie.

Um das Volk zu beruhigen arrangierte der Großherzog eine Hochzeit. Seine einzige Tochter sollte einen Mann heiraten welcher als „Gewürzkönig“ galt. Sein Name war Vlademir Krov'. Nach der Schlacht war in das Herzogtum gekommen und hatte sich schnell einen Namen gemacht. Nun belieferte er Grafen, Herzöge, Edelmänner und Frauen mit Gewürzen aus aller Lande. Die Hochzeit wurde arrangiert und der Großherzog beorderte jeden Ritter zu dieser Festlichkeit. Auch Sir Jonathan de La Flammore ritt zu der Hochzeit, zu der das gesamte Herzogtum eingeladen wurde. Bis zu diesen Tag wusste er über das Tier welches er jagte nur das es seine Opfer gerne ausbluten ließ und ihnen die Kehle dabei aufriss. Es musste enorm stark sein und doch nicht größer als ein Lastentier sein. Auch wusste er das das Wesen welches er suchte einen „Herren“ bei sich haben musste da bei den meisten Tatorten Fußabdrücke eines Menschen zu sehen waren. Hufe musste es haben. Und es bevorzugte die Nacht zum jagen. Ausschließlich die Nacht. Die meisten Überfalle geschahen bei Nacht. Jonathan de La Falmmore ritt also zur Hochzeit welche im Sommer stattfand. Doch die Feierlichkeiten sollten nicht wie üblich am Tage stattfinden und in die Nacht gehen sondern es sollte Nachts gefeiert werden bis der Tag anbrach. Als Begründung brachte man hervor das der Bräutigam an einer Krankheit leidet. Jonathan de La Flammore wurde für die Bewachung des Großherzog und des Brautpaars eingeteilt. Diese Hochzeit sollte in die Annalen eingehen. Der Tag kam und die Nacht auch. Braut und Bräutigam gaben sich das Wort vor allen Göttern. Dann kam der Schmaus, welche traditionell mit einer Rede des Bräutigams beginnt. Er sprach zu den Gästen folgende Worte:

Sehr verehrte Gäste, Mylord,

ich Vlademir der Gewürzkönig Krov' bin nun mal ein Mann den die Worte nicht leicht fallen und ich anderen gerne diese Aufgabe überlasse. Doch da es Heute um mich geht und ich weiß das viele von euch, meinen Schwiegervater einbezogen, interessieren würde wo ich herkomme, so will ich dieses Geheimnis nun mit euch allen teilen. Ich war ein Drittgeborenen Sohn eines Weinhändlers in einem Land was ihr nicht kennt. Mein Vater erwählte keinen Erben und starb recht früh. Meine zwei älteren Brüder griffen zu den Waffen und einer ermordete den anderen. Auch ich sollte sterben. Meine Interessen galten aber nie dem Wein, sondern eher der Alchemie und so schlug ich meinem Bruder einen Handel vor. Er lies mich am Leben und ich verfeinerte seine Weine. Doch mir reichte das nicht und so beging ich eine Tat die mir die Götter nie vergessen werden.

Ich wollte wissen wie sich die Unsterblichkeit anfühlte und begann mit der Alchemie nicht nur Weine zu verfeinern. Meine Experimente wurden grausamer und ließen sich nicht mehr vertuschen. Also schmiedete ich einen Plan. An einem Tag ging ich zu der Stadtwache und sagte das ich wüsste wer die Menschen verschwinden lies. Sie meldeten es bei dem Kommandant und dann bei dem Grafen. Dieser gab mir 13 Silberlinge und sagte „Führe die Männer zu dem Monster.“ und dies tat ich. Zuvor legte ich eine Spur für meinen Bruder welcher mein Labor und einige Fehlschläge meiner Experimente darin fand. Genau in diesem Zeitpunkt stürmten die Wachen den Platz und töteten meinen Bruder. Ich sank neben meinen sterbenden Bruder und hielt ihn den Armen. Zuletzt hatte ich einige Experimente an mir selber ausgeführt und so kam es das ich das Blut meines Bruders soff. Leider sah das der Kommandant und ich wurde eingesperrt. Bei Sonnenuntergang wurde ich gehängt. Doch war ich nicht tot. Ich sah die Götter und sie wollten niemanden der seinen Bruder töten lies. Ich wurde zurück geschickt und konnte mich befreien irgendwie. Doch verspürte ich Hunger. Ich ging in ein Rasthaus und bestellte mir was zu Essen. Doch es stillte nicht den Hunger. Mein Pech war das die Stadtwache welche mich gehängt hatte auch dort hausierte. Sie erkannten mich und wollten mich töten. Ohne zu wissen wie mir geschah tötete ich die Männer, riss ihnen die Kehlen auf und soff das Blut.

Und ich war der erste meiner Art und ich danke meinen Schwiegervater das er mir so ein Mahl und meinen Gästen serviert hat.

Als das letzte Wort von ihm gesprochen wart ging das Gemetzel los. Vlademir machte sich über seine Braut her, riss deren Kehle auf und soff das Blut einige Gäste taten es ihm gleich und rissen ihre Nachbarn. Die Ritter zogen ihre Schwerter doch es ging alles zu schnell. Die Wesen bewegten sich schneller als Menschen und hatten enorme Kraft. Ihre Schläge beschädigten Rüstungen stark. Vlad nahm sich dann den Großherzog vor und seine Wache. Jonathan de La Falmmore sah zu wie sie fielen. Er und Vlademir kämpften doch entwaffnete er den Ritter und stieß ihn zu Boden. Danach stürzte Vlad sich auf ihn und biss ihn seinen Hals. Im Todeskampf griff de La Flammore um sich erwische eine Silbergabel und rammte sie Vlad in den Hals. Dieser lies sofort ab und jaulte auf. Kleine Rauchwolken stiegen aus den Wunden. Jonathan robbte unter einen Tisch und verlor dort das Bewusstsein. Erwachen tat er erst wieder am Morgen nach der Bluthochzeit. Seine Umgebung war ein Schlachtfeld. Schwer verwundet schleppte er sich Tage lang durch die Wälder, bis er zu einem Gasthaus kam. Die dortige Magd war bewandert in der Heilung und pflegte ihn.

Geschichte:

Der Orden der reinigenden Flamme wurde vom Großmeister Jonathan de la Flammore gegründet. De la Flammore wurde in einem Großherzogtum in Almanien als dritter Sohn von Alfred und Elisabeth de la Flammore geboren. Sein Vater war Ritter mit eigenen Ländereien. Im Alter von sechs Jahren wurde Jonathan zum Knappen erkoren. Er diente fortan seinem älteren Bruder James de Flammore. Das Verhältnis zwischen den beiden war harmonisch und gut. Jonathan lernte schnell was seine Aufgaben waren und erhielt im Gegenzug eine sehr gute Ausbildung. Den Umgang mit Waffen meisterte er schnell, was man nicht von dem Umgang mit Zahlen und Buchstaben behaupten konnte. Auch lernte er schnell wie man sich als Ritter zu Verhalten hatte. Mit seinem Sechzehnten Lebensjahr erhielt er von seinem Vater und dem Großherzog den Ritterschlag, weil er bei der Verfolgung einiger Verbrecher geholfen hatte und seinem Bruder das Leben gerettet hatte. Leider nahmen die Straftaten in dem Großherzogtum weiter zu und so war Jonathan einige Jahre damit nur beschäftigt Verbrecher zu jagen und ihnen den Gar aus zu machen. Er war einer der erfolgreichsten Ritter. Sein Vater starb als er Fünfundzwanzig war und James nahm seinen Platz ein. Kurz darauf entflammte ein Krieg mit einem anderen Großherzogtum und die de la Flammore zogen in den Krieg. Jonathan schlug viele Schlachten und gewann auch einige. Doch der Krieg forderte Tribute und so sah Jonathan wie James von einem Bolzen getroffen wurde und verstarb. Sein Ältere Bruder, der zweit Geborene, dessen Name nicht in verzeichnet ist, wurde Gefangen genommen und gefoltert. Er verlor den Verstand und starb in Gefangenschaft. So war Jonathan nun Herr über die Länderei der de la Flammores.

Der Krieg endete damit das ein Waffenstillstand ausgehandelt wurde und einige Ländereien annektiert wurden. Jonathan kehrte auf die Burg zurück. Inzwischen waren durch den Krieg die Straftaten in die Höhe geschnellt und daher fand Jonathan eine leere Burg vor. Niemand hatte ihm von dem Überfall der Banditen berichtet welche die Burg angriffen und Plünderten. Seine Mutter welche die Burg in der Abwesenheit verwaltete fand Jonathan in dem Schlafzimmer seiner Eltern tot vor. Die Schatzkammer war leer, seine Burg war eine Geisterburg und er war der letzte de la Flammore. Doch lies er sich von diesen Schicksalsschlägen nicht unterkriegen und begann die Verbrecher zu Jagen. Er nahm ihnen wenn er und sein Gefolge was aus nur fünfzehn Rittern bestand alles. Ihr Leben und ihr Geld, mit dem er seine Burg über Jahre wieder aufbauen lies. Mit Fünfunddreißig hatte Jonathan de la Flammore es geschafft. Seine Burg war wieder bewohnt, seine Ländereien halbwegs sicher und sie warfen genug ab um Leben zu können und eine kleine Armee zu unterhalten.

Mit all diesen Erfolgen wendete er sich dem nächsten Kapitel seines Lebens zu und so suchte er nach einer passenden Gemahlin für sich. Es gab viele junge Mädchen die ihn zu gern geheiratet hätten doch die meisten von ihnen hatten nicht genügend Voraussetzungen. Sogar einige Huren versuchten es. Jonathan war es wichtig das seine Zukünftige aus einem reichen Haushalt kam, etwas im Köpfchen hatte und dazu noch bezaubernd aussah. In ganz Almanien suchte er, gab Feste und doch war nie eine dabei die alles erfüllte. Zwei Jahre vergingen und Jonathan gab fast schon die Hoffnung auf. Da kam ein neuer Händler Namens Gregor Vlademir Oleg in die Stadt welche bei seiner Burg lag und eröffnete sein Geschäft. Wie jeder Händler musste er sich bei dem hiesigen Herren erst vorstellen und die Erlaubnis erbeten in der Stadt zu bleiben. Er war etwa in Jonathan Alter und sah recht gut aus für einen Händler. Keinen Wohlstandsbauch, keine Glatze noch war er Fett. Er sah aus wie ein Krieger. Doch das beeindruckendste an ihm war seine Begleitung. Eine junge Albin mit weißblonden Haaren einem wunderschönen Gesicht in dem sich ein schmaler Mund mit sinnlichen Lippen, einer kleinen Stupsnase und zwei hellblauen Augen befand. Das was ihr Kleid über ihren Körper verriet gefiel Jonathan. Er genehmigte dem Händler sein Anliegen. Schon bald machte der Händler sich einen Namen in der Stadt. Und so kam es das seine Gewürze auch bei der Hofküche landeten. Jonathan ging der weilen die Albin nicht aus den Kopf.

Doch mit dem Händler kam noch etwas anderes mit in die Ländereien der de la Flammore. Bauern erzählten wie Nachbarn verschwanden über Nacht und tauchten am nächsten Tag sehr entstellt wieder auf. Jonathan entsandte einige Ritter die die Bestie jagen sollten doch das morden ging weiter. Eines Tages kam der Kommandant des Jägertrupps Blutverschmiert und völlig wahnsinnig zur Burg zurück. Er erzählte etwas von Untoten, Blutmahlzeiten und einem Baron. Wirres Zeug was man nicht verstand. Doch mit seiner Rückkehr wuchs der Schrecken auf der Burg und in der Stadt an. Um das Volk zu beruhigen lies Jonathan ein Fest ausrichten, zu dem er auch den Händler und dessen Tochter einlud. Bei dem abendlichen Bankett lernte er Antonia, so hieß die Tochter von Gregor Oleg, besser kennen und sie nahm ihn für sich ein. So erfuhr Jonathan das Antonias Mutter eine Albin war und ihr Vater ein Mensch. Ihre Mutter verstarb als Antonia Sechs war. Ihr Vater brachte ihr den Umgang mit Zahlen bei und wenn er stirbt soll sie seine Geschäfte weiterführen. Auch erfuhr er das ihr Vater an einer seltenen Krankheit, dessen Betroffene allgemein als Mondkinder bekannt sind, leidet und er dadurch die Sonne meidet.

Die junge Albin verführte Jonathan und verdrehte ihm so den Kopf das dieser gleich am nächsten Tag zu ihrem Vater ging und um ihre Hand anhielt. Gregor Oleg willigt ein unter der Bedingung das die Feierlichkeit Abends stattfinden sollte und er einige Bekannte aus dem Ausland zu dieser Festlichkeit einladen durfte. Jonathan willigt ein und so kam es das an einem Sommerabend Jonathan de la Flammore und Antonia Oleg vor dreihundert Personen sich das Eheversprechen gaben. Danach kamen die Speisen und Gregor erhob sich, schlug mit einer Gabel an einen Becher und warte bis alles ruhig war. Dann begann er folgende Rede:

Liebe Gäste,

ich gab meine Tochter diesen Mann der den Namen Jonathan de la Flammore trägt zur Frau. Er ist ein Narr lasst es mich sagen, denn er weiß nicht auf was er sich einließ. Meine Tochter ist wunderschön und gebildet das weiß er. Doch sie kann auch manchmal zu einer Bestie werden wenn sie nicht das bekommt was sie will.

Er weiß wie die meisten auch nicht woher wir kamen bevor wir uns hier nieder gelassen haben. Doch ich möchte euch das Geheimnis gerne verraten. Ich war einst ein Tamjid und mein Vater war Händler, genau wie ich jetzt. Er zog mich auf der Straße groß und ich lernte schnell sein Handwerk. Als ich nach seinem Tod sein Geschäft übernommen habe machte ich weiter wie er es mich gelehrt hatte. Doch statt das es so blieb oder besser wurde, wurde das Geschäft immer schlechter und ich musste es aufgeben. Bald schon ging ich an einem Bettelstarb und musste um mein Leben betteln. Eines Tages fand ich heraus das ein Konkurrent mich dort wo ich war hingebracht hatte. Er hatte meine Kunden mit Lügen gefüttert und meine Lieferanten abgeworben. Ich schwor bei den Göttern das ich mich rechen würde. Als Bettler verkleidet ging ich zu ihm. Wie es mir gelang zu ihm zu gehen ist mir nicht mehr bewusst ich weiß nur das ich mit einem Schwert vor ihm stand und er mich anflehte sein Leben zu verschonen. Doch plötzlich schoss er hervor und biss mich in den Hals.

Er riss an mir herum und ich merkte wie er mein Blut soff. Aus einem Reflex heraus stach ich ihn in das Herz und er sackte mit mir zu Boden. Sein Blut schoss aus der Wunde und traf auf meins. Da öffneten sich die Tore hinter mir und ich wurde gepackt. Noch an diesem Tag stellte man mich vor Gericht und bezichtigte mich des mehrfachen Mordes. Meine Strafe war das sie mich auf ein Schiff verfrachteten und auf eine Insel brachten von der ihr noch nie gehört habt. Doch nicht dort sondern bereits auf dem Schiff fing die Krankheit an sich in mir auszubreiten. Ein stetig Hunger, Sonnenlicht was wehtat und meine Haut verbrannte. Sie warfen mich eines Nachts über Bord und die Wellen trugen mich an einen Strand. Steile Klippen waren dort zu sehen. Der Hunger trieb mich in den Wahnsinn und ich kann euch nicht sagen wie ich auf die Klippen kam. Egal ich erwachte in einer Hütte und der Hunger war nicht mehr da. Ich sah Antonias Mutter. Die Insel auf die sie mich geschickt hatten war die Insel der Gefangenen….

...Und so gelang es uns von der Insel zu fliehen, trotz meiner Krankheit. Und nun lade ich meine Bekannten ein denn das Festmahl ist eröffnet!

Kaum hatte Gregor Oleg die letzten Worte gesprochen viel er und seine Bekannten über die Hochzeitsgäste, Wachen und Bediensteten her. Sie bissen, rissen wie Tiere ihnen Fleischstücke heraus und soffen das Blut. Jonathan gelang es sein Schwert zu ziehen und einige dieser Kreaturen zu töten. Er sah noch wie Antonia sich von dem geschehen zurück zog. Er duellierte sich sogar mit Gregor Oleg. Doch dieser war flink und entwaffnete Jonathan und bis ihn in den Hals. Als beide auf den Boden sanken zog Jonathan einen Dolch aus seinen Stiefel und rammte ihn in Gregors Hals. Dieser lies von ihn ab richtete sich auf und versuchte die Wunde zu schließen. Sein Blut spritze umher und Jonathan verlor das Bewusstsein.
Erst durch ein stetiges Schaukeln, einen Gestank und durch das Schnalzen einer Peitsche erwachte er wieder. Er befand sich auf einen Leichenwagen. Auf den Karren befanden Unmengen von Leichen. Als der Fahrer den ersten Schock überwunden hatte, erzählte er Jonathan das der neue Herr der Ländereien von den de la Flammores Gregor de la Flammore ihn beauftragt hatte einen Leichenberg zu entsorgen. Alle Leichen sollten in eine Höhle gebracht werden und dort verbrannt werden. Nun kehrten die Erinnerungen bei Jonathan zurück und er schwor Rache.

Fast fünf Jahre lang streifte er alleine durch die Ländereien die ihn eins gehört hatten, er machte sich schlau über die Bestie welche Vampir genannt wurden war. Er nahm einige dieser Kreaturen gefangen und experimentierte mit ihnen. So erfuhr er das Feuer, am besten gesegnetes Feuer die sicherste Variante war um sie zu töten. So machte er sich ein Wappen auf dem ein Totenkopf mit spitzen Eckzähnen zu sehen war. Dieser war eingerahmt von einer Flamme. Unter dem Schädel kreuzten sich ein Schwert und eine Samenkorn. Mit diesen Wappen begann er die Jagd, auf der er einen Gelehrten traf welcher die Lehren des Infiniatus vertrat und ihm beibrachte. Nach diesen fünf Jahren des Lernens und Studienrens, des Kämpfen und des Reinigens, beschloss Jonathan seine Ländereien wieder zurück zu erobern.

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