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BeitragVerfasst: So 29. Jan 2017, 23:35 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Trolle

Trolle sind ein hochgewachsenes, vielfarbiges, humanoides Volk. Die meisten Trolle sind im Vergleich zu einem Menschen überdurchschnittlich groß (um/über 2 Meter), haben einen stärkeren Knochenbau als der Durchschnittsmensch mit markanten, kantigen Gesichtern. Alle Trolle sind muskulös und es findet sich kein Gramm überflüssiges Fett an ihren Körpern. Sie haben lange Nasen, sehr lange, spitze Ohren, tragen Stoßzähne und haben sehr markante Gesichtszüge.

Weibliche Trolle sind jedoch, wie bei den meisten anderen Rassen, im Schnitt kleiner als ihre männlichen Artgenossen. Bei Trollen ist der Größenunterschied zwischen Mann und Frau noch deutlicher ausgeprägt, als bei anderen Rassen.

Troll-Männer reichen fast an die Größe von Orks heran, sind aber im Gegensatz zu diesen leichter gebaut. Generell haben Trolle eine muskulöse, durchtrainierte Gestalt, welche wohl auch teilweise auf ihren Lebenswandel zurückzuführen ist.

Die Rasse ist bekannt dafür, eine besonders farbenfrohe Haut zu besitzen, welche in diversen Farbvarianten erscheinen kann. Das Spektrum ihrer Hautfarbe reicht von gelb, über orange bis hellrot, genauso gibt es sie in sämtlichen braunen, grünen und blauen Schattierungen. Sogar dunkle, schwarze und helle fast menschliche Hautfarbe sind unter ihnen bekannt. Alte Trolle haben partielle verhornte oder verknöcherte Flächen auf Schultern, Unterarmen, Händen sowie am Fußrücken und Schienbein.

Aus dem Mund erwachsener Trolle ragen je nach Geschlecht und Alter mehr oder minder große Stoßzähne. Die Stoßzähne der männlichen Trolle sind richtige Stoßzähne, welche im Oberkieferknochen (Maxilla) verankert sind. Bei den männlichen Trollen wachsen die Stoßzähne ein Leben lang.

Die "Stoßzähne" der weiblichen Trolle, sind verlängerte, untere Eckzähne. Sie bleiben deutlich kleiner als die Stoßzähne der Männer. Diese unteren Eckzähne nehmen hier eine dominante Rolle ein und sitzen im Unterkieferknochen (Mandibel) fest.

Es gibt allerdings auch Männer, bei denen neben den Stoßzähnen auch die oberen und unteren Eckzähne verlängert sind. Dies gilt als besonderes Schönheitsmerkmal.

Alle Trolle haben zwei breite Finger und einen Daumen an jeder Hand, sowie zwei große Zehen an jedem Fuß. Eine Besonderheit ist der Sporn an der Ferse. Sowohl männliche wie auch weibliche Trolle besitzen dieses Merkmal. Dabei könnte es sich um eine dritte Zehe handeln, die im Laufe der Evolution ihre Funktion verändert bzw. verloren hat.

Anzunehmen wäre in diesem Fall, dass die Füße, ähnlich wie die Hände, als Greifwerkzeug zum klettern benutzt wurden und später der “Daumen” die Funktion einer Stütze übernommen hat. In der Weise wie es bei vielen Vogelarten der Fall ist, nicht wie bei Menschen der Ballen.

Trolle sind durch ihre Anpassung an das unwirtliche Wüstenklima sehr hitzeresistent geworden und können sehr gut in trockenen und heißen Gegenden überleben. Dafür sind sie extrem empfindlich gegen Kälte. Anders als Zwerge oder Menschen können Trolle Kälte kaum ertragen, weshalb das wärmende Feuer eine besondere Bedeutung für sie hat.

Da es in der Wüste Nachts empfindlich kalt werden kann, sind Trollzelte gut isoliert. Wärmende Kleidung und die Familienangehörigen tragen zusätzlich zum Wärmen jedes einzelnen Zeltbewohners bei. Gegenüber nasser Kälte sind Trolle besonders empfindlich und krankheitsanfällig.

Es ist vermutlich noch kein Troll in der Geschichte an einem Hitschlag gestorben, aber schon einige sind in kalten Nächten ohne den wärmenden Schutz eines Feuers, eines Zeltes oder Stammesgeschwister erfroren. Besonders die Kleinsten von ihnen sind sehr wärmebedürftig.

Eine zusätzliche Anpassung an ihren Lebensraum ist es, dass Trolle weniger Wasser benötigen als andere Völker. Einen Großteil des Wassers nehmen sie über ihre Nahrung auf, dennoch benötigen auch Trolle Trinkwasser.

Zudem ist Trollblut aufgrund einer Anpassung durch generationslangem Wassermangel dickflüssiger als das anderer Rassen. Es ist so zähflüssig, dass man es in den Händen halten kann.

Trolle können gut im Dunklen sehen. Mond- und Sternenlicht, wie auch andere schwache Lichtquellen (wie zum Beispiel Fackeln) reichen ihnen für eine gute Sicht aus. Dabei können sie noch doppelt soweit sehen wie Menschen. Auch ist die Fähigkeit Farben und Details zu sehen unter diesen Umständen nicht beeinträchtigt.

Ihre Lebenserwartung liegt über dem normalen menschlichen Durchschnitt und zwar bei ca. 120 Jahren.

Die Haarpracht der Trolle ist eine volle, dichte, struppige Mähne. Ihrer Lebensart entsprechend tragen die Männer ihre Haare zu kunstvollen Frisuren rasiert, Frauen ist es selbst überlassen in welcher Länge sie ihre Haare tragen. Meist wird längeres Haar zu einem Zopf zusammengebunden und mit allerlei Zierrat verschönert.

Ihr gesamtes Erscheinungsbild spiegelt ihre Lebensweise wieder. Die Kleidung ist leichte Kleidung oft mit viel Zierde. Ihre Zelte und deren Einrichtung sind funktionell und dennoch haben sie einen fast mystischen Stellenwert in ihrer Gesellschaft.

Trolle haben einen sehr starken Sexualdimorphismus. Die Männer sind eindeutig größer und muskulöser als die Frauen. Zudem gibt es drei Geschlechter bei den Trollen.

Trolle vermehren sich genau wie die meisten anderen Völker geschlechtlich. Allerdings bilden sie hier eine besondere Ausnahme, da sie ein dreigeschlechtliches Volk sind.

Um es vereinfacht zu erklären - es gibt Trollfrauen und zwei Arten von Trollmännern.

Die zwei Arten von Trollmännern unterscheidet man in Stor (große, muskulöse Troll-Männer mit gewaltigen Stoßzähnen und Buckeln) und Lite (schmächtigere, filigranere und kleinere Troll-Männer).

Für die Befruchtung eines weiblichen Eies zur Zeugung eines weiblichen Nachkommen erfordert es nur die Paarung von einer Trollfrau mit einem Troll-Mann, einem Stor.

Die Befruchtung des weiblichen Eies für einen männlichen Nachkommen erfordert beide Arten von Männern. Der Beitrag des Lite bei dieser Art der teilweisen tricytogenen Fortpflanzung sorgt dafür, dass sich aus dem Embryo ein männlicher Troll entwickeln kann.

Die Geschlechtsdetermination (Geschlechtsausbildung) wird bei Trollen hormonell gesteuert im Gegensatz zu anderen Wesen (z.B. dort über Chromosomen (X- und Y--Chromsome oder temperaturbedingt).

Der Lite sorgt während der Paarung mit seiner Abgabe seines Hormonfluids dafür, dass sich der gezeugte Embryo der Frau und des Stor-Mannes zu einem männlichen Nachkommen entwickeln wird.

Liten Kinder sind selten, 1 von 100 männlichen Kindern wird vielleicht ein Lite. Ein Lite nimmt sich selbst keine Frau/en. Er gehört als Partner dem Stammesführer des jeweiligen Stammes.

Lite genießen eine Sonderstellung, sind aber dennoch Sklaven ihrer Besonderheit. Es wird von ihnen erwartet, dass sie ihre Dienste für die Fortpflanzung ihres Stammes zur Verfügung stellen.

Aufgrund ihrer Seltenheit ist es ihnen verboten sich an kriegerischen Auseinandersetzungen zu beteiligen.

Ein Lite ist erkennbar an einer schmaleren Statur, er hat kürzere und schlankere Stoßzähne und wirkt generell filigraner als andere männliche Artgenossen. Meist ist er auch auf besondere Art und Weise geschmückt um sich von seinen Artgenossen hervorzuheben.

Den Liten wird besondere Achtung entgegengebracht, zeitgleich werden sie als wertvollster Besitz des Stammes betrachtet.

Die Zeremonie für die Zeugung eines männlichen Nachkommen wird mit dem ganzen Stamm geteilt. Der Stor (der Vater) liefert das Sperma, der Lite liefert das hormonelle Fluid damit sich ein männlicher Nachkomme entwickelt. Ein Lite trägt jedoch nicht genetisch zum Nachkommen bei.

Die Rasse der Trolle gilt als streitlustig, rachsüchtig, sie sind Fremdspezies gegenüber meist misstrauisch und verkehren größtenteils freundschaftlich nur unter ihrer Art.

Handelsbeziehungen gehen sie zu jeder Spezies ein, die sich ihnen gegenüber friedfertig verhält und ihre Lebensweise achtet. Sie selbst achten harte, konsequente Handlungsweisen. Eine andere Lebensweise kommt für einen Großteil überhaupt nicht in Betracht.

Die Trolle sind in Stammesgemeinschaften organisiert. Einige der Stämme haben sich in Freundschaft zusammengefügt. Gemeinsames Ziel ist dabei z.B. die Arbeitserleichterung, Aufzucht und Ausbildung der Kinder und die Partnerwahl.

Jeder Stamm vom Volk der Trolle wird von einem männlichen Stammesführer geführt. An seiner Seite steht sein Lite, dahinter die Frau/en des Stammesführers.

Damit ihre Art und die Liten nicht auszusterben drohen, werden Lite-Kinder unter den befreundeten Stämmen weitergegeben bzw. verheiratet, damit jeder Stammesführer Nachfolger zeugen kann und kein Stamm Gefahr läuft, ohne Führung zu sein.

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Vermischung mit Fremdrassen

Eine Vereinigung mit Fremdrassen ist möglich. Egal ob sich eine Trollfrau oder ein Trollmann (Stor) mit einer anderen Fremdrasse vereinigt, es entsteht immer ein weibliches Mischlingskind, da die hormonelle Komponente des Lite fehlt. Sollten beide Komponenten vorhanden sein (Stor und Lite) kann ein männliches Mischlingskind entstehen.

Die Vereinigung mit einem Lite-Trollmann führt mit einer Fremdrasse zu keinem Nachwuchs. Ebenso wird die ausschließliche Vereinigung einer Trollfrau mit einem Lite-Mann keinen Nachwuchs hervorbringen.


Aussehen

Die Trolle sind ein hochgewachsenes Volk, mit einer Durchschnittgröße von ca. 200 cm bei Stor-Männer, ca. 170 cm bei Lite-Männern und um die 160 cm bei Frauen.

Sie haben lange Arme und Beine. Ihre Hände haben drei Finger und ihre Füße haben zwei große Zehen.

Die erwachsenen Trolle haben Stoßzähne, Kinder besitzen diese noch nicht. Ansonsten unterscheiden sich Trolle stark in ihrem Körperbau. Die Frauen sind etwas runder, wesentlich kleiner und haben nicht so stark entwickelte Stoßzähne wie die männlichen Artgenossen.

Die Trollmänner unterteilen sich in zwei Varianten und zwar in die Stor-Männer und die Lite-Männer.

Stor-Männer sind groß, muskulös, haben große, schwere Stoßzähne und eine volle Haarpracht. Zudem haben sie auch Barthaare. Sie gehen aufgrund ihres Buckels in leicht gebeugter Haltung. Ihre langen, spitzen Ohren und Nasen sind wesentlich länger als die der Frauen und genau wie die Stoßzähne gelten sie als männliches Schönheits- und Statussymbol. Ein Mann mit kurzer Nase oder kleinen Ohren gilt unter Trollen als hässlich. Stor-Männer sind äußerst kämpferisch, aggressiv und besitzergreifend veranlagt.

Lite-Männer sind etwas kleiner, etwas weniger muskulös und haben schmalere, kürzere Stoßzähne. Sie haben ebenfalls eine volle Haarpracht, tragen aber oft keinen Bart. Lite-Männer besitzen keinen Buckel und gehen meist in der gleichen aufrechten Haltung wie die Trollfrauen.

Auch ihr Gesicht ist nicht annähernd so scharf und markant geschnitten wie dass der Stor-Männer. Optisch wirken sie etwas wie ein Troll-Heranwachsender von der Statur. Entgegen der Stor-Männer sind Lite-Männer weit weniger aggressiv veranlagt. Meist sind sie der ruhende Pol im Stamm und bemühen sich um den inneren Frieden des Stammes, schlichten Streitigkeiten oder vermitteln bei Problemen einzelner Stammesangehöriger.

Neugeborene Trolle sind sehr klein. Viel kleiner als ein Menschenkind. Sie haben gut und gerne nur die Hälfte der Größe eines menschlichen Neugeborenen. Ein Trollbaby passt auf die Handfläche seines Vaters wenn es geboren wurde. Sie haben riesige, verknautsche Ohren. Troll-Neugeborene wachsen schnell, sind stets hungrig und brauchen sehr viel Wärme. Aus diesem Grund werden sie in der ersten Zeit von der Mutter oder dem Vater am Körper getragen, da sie sonst auskühlen würden.

Trolle haben sehr unterschiedliche Haut- und Haarfarben in den Tönen von gelb, orange, rot, grün, blau, türkis, braun, schwarz sogar bis weiß und menschlich-hautfarben ist alles vorhanden.

Auf ihren Köpfen tragen sie eine mähnenartige Haarpracht die von ihnen gehegt und gepflegt wird. Haare wie viele andere körperliche Attribute gelten bei Trollen als Schönheitssymbol. Und je mehr man davon hat, je besser ist es.

Trolle sind mit dem bekleidet was sie selbst hergestellt, getauscht, gekauft oder anderen geraubt haben. Das kann ein einfaches gewebtes Gewand sein, oder eine gewaltige Rüstung starrend vor Verzierungen und Waffen - je nach Geschmack und Vorliebe des jeweiligen Trolls.

Da Trolle sehr abergläubisch sind und viel Wert auf Zähigkeit, Stärke und Furchtlosigkeit legen versprechen sie sich von ihren Talismanen zusätzlichen Mut und Stärke. Ein Talisman kann eine Waffe, ein Relikt, ein Artefakt - eigentlich jede Art von Gegenstand sein, dem besondere Kraft zugeschrieben wird.

Trolle haben demnach eine Vorliebe für Waffen, Zierrat und Artefakte. Trolle sind stets auf der Suche nach Artefakten, Relikten und bilden enge Bande mit ihren Funden. Ein Troll der etwas gefunden hat, dass er als Talisman sieht, trägt diesen Gegenstand stets bei sich. So kann ein alter Troll mit Talismanen und Artefakten regelrecht behangen sein.


Vorkommen

Trolle leben nomadisch und bevorzugen das warme, trockene Klima des Südostens Asamuras. Der Großteil der Troll-Stämme lebt in Rakshanistan.

Eine endlose Weite aus Sand, ist die natürliche Heimat der Trolle. Tamjara, die weiße Wüste ist keinesfalls so tödlich wie man vermuten mag. Ortskundige oder auch Fremde mit einem Führer werden feststellen, dass man die Wüste durchkreuzen kann.

An den Ufern des Rasmat wie auch an grünen Oasen zeugen alte Kalksteinruinen von dem einstigen Wohlstand des gefallenen Wüstenreichs der Tamjid.

Heute ist das Land nach den Siegern der Chaoskriege - den Rakshanern benannt und heißt Rakshanistan.

Jeder männliche Troll lernt das Handwerk eines Jangwa (Wüstenführers) von seinem Vater oder seinen älteren Brüdern.

Auch für die Jagd ist dieses Wissen unerlässlich. Trolle verwenden Tarntechniken und nutzen das Terrain um ungesehen und ungehört durch die Dünen in die Nähe von ihrer Beute zu gelangen. Das Wissen wird von einer Generation zur nächsten weitergegeben, gelegentlich auch an Verbündete, wie zum Beispiel an einige ausgewählte Rakshaner oder Orks.

Jeder männliche Troll muss sich und seine Familie zur Not zurück zum Stamm oder zur nächsten Wasserstelle führen können. Ebenso muss er Wächter und Jäger seiner Familie sein - ein Wesen der Wildnis, das gelernt hat eins mit seiner Wüstenwelt um sich herum und darin zu werden.

Ihre Spurenlese,- und Überlebenskenntnisse machen männliche Trolle auch zu grandiosen Kundschaftern und Aufklärungsexperten in Wüstenregionen.


Leben

Trolle leben in Stämmen zusammen. Angeführt wird ein Stamm stets von einem Stammesführer. Jeder Stammesführer verfolgt sein Ziel seinen Stamm zu schützen und ihren Besitz zu vergrößern mit außerordentlicher Verbissenheit. Das Wort des Stammesführers ist Gesetz für seinen Stamm. Über ihm gibt es keine nächst höhere Instanz.

Die traditionelle Gesellschaft der Trolle ist in fünf Schichten eingeteilt.

Die Herrschaftsschicht - der Stammesführer.
Gefolgt von seinem Lite.
Nachfolgend ist der Stammes-Schamane.
Hierauf folgen die Führer der Familienverbände.
Zuletzt folgen die einfachen Stammesangehörigen.

Die fünf Klassen haben folgende Bezeichnungen:

1. Schicht - Ensim (Stammesführer)
2. Schicht - Ikala (Lite)
3. Schicht - Ikat (Schamane)
4. Schicht - Apat (Führer-Familienverband)
5. Schicht - Aidu (einfache Stammesangehörige)

Jede Frage die das Leben des Stammes betrifft, wird von dem Stammesführer geregelt.

Ehen werden mündlich geschlossen. Der Stammesführer vermählt seine Stammesangehörigen. Genauso besitzt der Stammesführer das Recht Ehen aufzulösen. Im Scheidungsfalle sind die überreichten Braut- und Bräutigam- Geschenke zu erstatten.

Selbst wenn ein Troll beschließen sollte, dass er gerne mit seiner Frau Nachwuchs haben möchte, wird er vorher seinen Stammesführer aufsuchen.

Der Stammesführer entscheidet dann, ob dieser Troll ein Junges haben darf. Er muss sich im Kampf bewiesen haben, er muss ein guter Jäger sein und er muss gesund sein. Natürlich wird der Häuptling auch das schützende Geistwesen des Stammes hierzu befragen.

Davon ausgehend dass alles passt, wird der Stammesführer seine Zustimmung erteilen. Wünschte sich der Troll einen männlichen Nachkommen, dann wird er nach dem Gespräch und der erfolgten Erlaubnis zum Lite des Stammes gehen.

Der Lite des Stammes hat eigene Körperzeichnungen, meist sind es Punkte. Viele von ihnen bleiben auch einfach ungeschmückt. Sie tragen weder Tätowierungen noch Hautzeichnungen um zu verdeutlichen, dass sie diese Form des Schmucks nicht nötig haben indem sie ihren Status hervorheben.

Von jeder Nahrungen die der Stamm beschafft, erhält der Lite das beste Fleisch. Im schlimmsten Notfall erhält er sogar alles. Danach folgt der Stammesführer, dann der Rest des Stammes dem Rang nach gestaffelt. Das zeigt den Wert des Lite.
Der Lite verlässt niemals den Stamm. Ein Lite geht niemals selbst auf Jagd. Ferner ist es ihm verboten sich an jeglicher kriegerischen Handlung zu beteiligen.

Der Troll der sich einen männlichen Nachkommen wünscht, wird den Liten in seinem persönlichen Bereich aufsuchen. Dort wird der Lite ihn ihm erklären was es bedeutet ein männliches Junges zu führen und er wird ihm erläutern, was der Troll dafür tun muss - auch wenn dies unter Trollen allgemeinhin bekannt ist. Dieses Gespräch gehört zum Ritual. Wenn der Lite beschließt, dass dieser Troll ein männliches Junges führen soll, wird für die Zeremonie der Zeugung alles vorbereitet.

Nach der Geburt des Jungen wird er von seinem Vater feierlich in einem Ritual seinen Namen erhalten.

Solange ein Troll noch ein Kind ist, bleibt es in der Mitte des Stammes und lebt dort sicher und geschützt durch alle Stammesmitglieder. Kindern wird im Stamm und allgemein bei Trollen viel Zuneigung und Liebe entgegengebracht.

Lite-Trolle dürfen wie zuvor bereits erwähnt, ihren Stamm nicht verlassen. Das ist ein großes Tabu. Sie haben große Verantwortung und Macht. Ihr Wort hat fast die gleiche Macht wie das Wort des Stammesführers, aber sie dürfen die Stammesumgebung, sprich den Wohnbereich des Stammes nicht verlassen.

Das bedeutet, ist ein Lite erwachsen geworden und mit einem Stammesführer vermählt, lebt er für immer im Lager seines Stammesführers. Er wird in den Stamm aufgenommen und wird ihn nie wieder verlassen. Dafür hat er die wichtigste Aufgabe im Stamm - er schafft durch seine "Mit-Akt" neues männliches Leben. Bestenfalls sogar einen neuen Lite.

Das Amt des Lite ist etwas ehrenvolles, aber die Lite sind so gesehen auch Gefangene ihres Amtes. Sollte ein Lite versuchen seinen Stamm zu verlassen, wird sein Stammesführer zuerst versuchen den Konflikt friedlich mit ihm zu regeln.

Sollte der Lite dennoch oder gar heimlich das Lager verlassen, wird er auch gegen seinen Willen zurück zu seinem Stamm geholt. Widersetzt er sich bei seiner Rückkehr, wird er auch angegriffen. Natürlich wird er dabei nur soweit verletzt, dass er keine Folgeschäden davon trägt. Der Mann soll schließlich nur eingefangen und zurückgebracht werden. Sein Schicksal ist durch Geburt vorher bestimmt. Ein Lite muss in seinem Bereich bleiben. Sein Lager, sein Stamm und sein Stammesführer sind seine Welt.

Trolleltern bringen ihren Kindern alles bei, was sie zum Leben und Überleben wissen müssen. Meist lehrt der Vater seinen Kindern zu jagen, die Landschaft zu lesen, Spuren zu lesen, zu mit Pfeil und Bogen zu schießen und wie man mit dem Messern und anderen Waffen kämpft.

Die Mütter lehren ihren Kindern die handwerklichen Dinge des täglichen Lebens. Das Hüten der Weidetiere, die Gewinnung der Milch und Wolle wie auch das Weben von Stoffen. Auch bringen sie ihren Kindern den Handel mit ihren Waren bei.

Die Arbeit in Friedenszeiten ist bei Trollen strikt in einen männlichen und weiblichen Bereich getrennt. Trollmänner erledigen die harte, körperliche Arbeit, gehen auf die Jagd und stellen Waffen her. Frauen kümmern sich um den Haushalt, die Nahrungszubereitung und die Kinder.

In Kriegszeiten kann diese Aufteilung aufgehoben werden. Bei einem Angriff von einem verfeindeten Stamm oder anderen Feinden, greifen alle zur Verteidigung des eigenen Stammes zur Waffe.

Ausnahme bilden hier nur die kleinen Kinder und der Lite. Jeder Troll, egal ob Mann oder Frau lernt den Umgang mit Waffen und weiß diese auch zu gebrauchen.

Stammeszusammenhalt ist für Trolle oft lebensnotwendig, wird erwartet und zeitgleich auch verlangt.

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Das Stammesgebiet
Das Stammesgebiet ist grundsätzlich immer dort, wo sich gerade der jeweilige Stamm aufhält/niedergelassen hat. Ab dem Zeitpunkt des Aufbaus der Zelte, sehen die Trolle dieses Land als ihr Land an. Mit dem Abbau der Zelte, ist das Land wieder freigegeben und wird nicht mehr verteidigt.


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Kultur, Bildung und Handwerk

Trolle leben in kleinen Stämmen zusammen. Der Stammesführer ist das Oberhaupt seines Stammes und sein Wort ist maßgeblich für alle Entscheidungen im Stamm. Zweitmächtigster Mann im Stamm ist sein Lite. Nach dem Lite folgt der Schamane, darauf das jeweilige männliche Familienoberhaupt einer Familie in der Rangfolge.

Wie zuvor erwähnt ist die traditionelle Gesellschaft der Trolle ist fünf Klassen eingeteilt. Die Herrschaftsschicht - die Schicht der Stammesführer. Als oberster des Stammes der Stammesführer selbst, gefolgt von seinem Lite. Nun folgt der Schamane. Dann folgen die Führer der Familienverbände.

Der Grundpfeiler der Trollkultur ist der Stamm über den sich jeder Troll definiert. Eine der schlimmsten Strafen für einen Troll ist es vom eigenen Stamm verstoßen zu werden. Ein Stamm kann aus ein paar Mitglieder bestehen oder sich über zwanzig Zelte erstrecken. Die meisten Stämme haben eine Stärke von ungefähr 10 bis 20 Zelte (Familien). Größere Stämme sind selten und können bis 50 und mehr Zelte erreichen. Trolle sind ein zahlenmäßig kleines Volk.

Ein Stamm kann auch eine Gemeinschaft von Trollen bezeichnen, die sich aus einem bestimmten Grund zusammen getan hat oder sich von einem größeren Stamm abspaltete und seiner eigenen Wege zog. Hier spricht man von wilden Stämmen.

Ein Stamm setzt sich aus mehreren Familienverbänden zusammen. Eine Familie (Mann, mit Frau/en und Kind/ern) bezeichnen Trolle als "ein Zelt".

Die Macht des Troll-Stammesführers wird vererbt. Sie geht auf seinen erstgeborenen Sohn seiner Erstfrau über. Das heißt, wenn der Stammesführer vorher nicht herausgefordert und besiegt wurde.

Ein Troll wird vorrangig durch sein soziales Umfeld und seinen Rang in der Stammesgemeinschaft definiert.

Daraus lässt sich ein mehr oder minder genaues Ansehen ableiten, in dem ein Troll sowohl aufsteigen wie auch fallen kann.

Dieser Status eines Trolls wird bestimmt durch:

Zuerst einmal die generelle Zugehörigkeit zu einem Stamm!
Trolle die keinem Stamm angehören (durch Verlust bei Krieg oder Raubzug) oder schlimmer noch verstoßen wurden, haben ein sehr niedriges Ansehen. Für eine Trollfrau die ihren Stamm verloren hat, ist es wesentlich leichter als für einen Mann Anschluss in einem neuen Stamm zu finden.

Das Geschlechts des Trolls.
Bei vielen Stämmen waren und sind Trollfrauen im Ansehen des Stammes nicht aufgeführt. Außer in der Rolle der Haushaltsführerin, der Nachwuchsaufzucht oder eventuell als Kräuterfrau hat eine Trollfrau kein Ansehen zu erwerben. Sie definiert sich durch das Ansehen ihres Mannes. Wobei einige Trollfrauen äußerst geschickt darin sind, ihre Männer in die passende Richtung zu lenken, die sie sich wünschen. Kurzum die kluge Frau herrscht durch ihren Mann.

Das Alter.
Junge Trolle die noch nicht den Mannesritus vollzogen haben gelten als unmündig, sie müssen sich ihren Status noch verdienen. Die Ältesten und erfahrensten Trolle genießen ein sehr hohes Ansehen. Hier zählen seine persönlichen Fähigkeiten und Taten, die er sich entweder im Stamm selbst oder im Kampf verdient hat.

Auch die Taten seiner Familie zählen und können über Ansehen und Status eines Trolles entscheiden. Dies bedeutet, eine Trollfrau hat zwar kein persönliches Ansehen, aber sie könnte dem Ansehen ihres Mannes mit Fehlverhalten durchaus schaden.

Entgegen der benachbarten Rakshaner kann sich ein Troll mehrere Ehefrauen nehmen, soweit er diese von sich überzeugen und mit seiner Arbeit (in welcher Form auch immer) ernähren kann. Denn vor jeder Hochzeit steht das Werben. Die Lebensweise sollte nicht darüber hinweg täuschen, dass auch Trolle ihren Partnern in Liebe verbunden sind.

Es hat Vor- und Nachteile in einer Vielehe zu leben. Je größer die Familie, je sicherer lebt jedes einzelne Familienmitglied, die Familie selbst und der dazugehörige Stamm.
Allerdings haben sich die Frauen in diesem Fall einen Mann zu teilen. Der Ehemann ist verpflichtet keine seiner Frauen auf irgendeine Weise zu vernachlässigen.

Ansonsten kann die Frau die Trennung verlangen, wenn er sie z.B. nicht mit ausreichend Nahrung oder Kleidung versorgen kann. Auch bei anderer Vernachlässigung kann sie bei ihrem Stammesführer vorsprechen und um Aufhebung der Ehe bitten. Das Recht haben Frauen wie Männer. Der Stammesführer entscheidet dann nach genauer Abwägung, ob er diese Ehe aufhebt.

Mehrere Ehefrauen zu besitzen, gilt bei Trollen zudem als Statussymbol.
Mehrere Ehefrauen des selben Trollmannes gelten untereinander als angeheiratete Schwestern. Allerdings leben auch viele Trolle als reine Paare zusammen und der Mann verzichtet bewusst auf weitere Ehefrauen.

Trolle leben nomadisch als Hirtenvolk. Sie bevorzugen trockene Wüsten und Steppen wo kein dauerhafter Ackerbau möglich ist. Trolle betreiben Weidewirtschaft auf natürlichem Weideland und verlegen ihr Lager, sobald eine Weide von ihren Tieren abgegrast wurde.

Die Natur hat dieses Volk abgehärtet durch ein Leben in einer lebensfeindlichen Umgebung. Legenden besagen, dass sie wilde Kämpfer sind und sehr gut mit Waffen umgehen können.

Weitere Kulturelemente sind ihre Zelte, die leicht zu errichten und wieder abzubauen sind. Im Gegensatz zu anderen Nomaden haben Trolle keine begrenzte Materialkultur, die ihnen vorschreibt, so wenig Besitz wie möglich anzuhäufen. Trolle häufen gerne für sie persönliche, wichtige Gegenstände an, die auch in den Status einen Talismans erhoben werden können.

Reit- und Zugtiere haben neben ihren Nutzentieren einen sehr hohen Stellenwert für Trolle. Sie werden gut versorgt und behandelt.

Trolle leben von ihrem Vieh und deren Produkten. Aber sie leben auch von der Jagd, dem Raub und dem Handel.

Die Basis ihres Auskommens bilden die Tiere der Trolle, die oft aus vielen Tierarten bestehen. Die Tiere dienen dabei als Lieferanten für Milch, Wolle, Fleisch, Fell, Leder, Kleidung oder als Tauschmaterial für Produkte die sie selbst nicht herstellen können. Besonders häufig findet man Ziegen und Schafe bei Trollen als Herden-Nutztiere. Geflügel wird oft ebenfalls gehalten als Eier- und Fleischlieferant. Das Hüten der Nutztiere ist Aufgabe der etwas älteren Kinder.

Aber auch andere Tiere werden bei Trollen angetroffen. Viele Stämme und einzelne Trolle halten Haustiere, in Form von Mini-Raptoren in unterschiedlichen Größen. Die kleinsten Raptoren dienen eher als wachsame Gesellschafter, während die etwas größeren Exemplare als Begleit-, Wach-, Schutz- und Jagdraptoren eingesetzt werden.

Einen besonderen Stellenwert nehmen die Reit-Raptoren der Trolle ein. Der Besitz eines Reit-Raptors ist ein Statussymbol.

Die Mengen des Futterangebotes in den trockenen Landschaften sind die wesentlichen Ursachen für die nomadische Lebensweise.

Dabei sind die Größe der Herde, ihre Zusammensetzung, die produzierte Menge tierischer Produkte, die Nähe zu Wasserstellen und festen Siedlungen betreffs Handel und nicht zuletzt das erforderliche Arbeitspensum von Bedeutung.

Darüber hinaus spielten von jeher auch Beziehungen zu anderen Völkern eine wesentliche Rolle. Bisweilen kann die Viehzucht kurzfristig nachrangig werden. Daher gehört Jagen und Sammeln, Handel und der Austausch mit anderen Völker ebenfalls zur Lebensart der Trolle.

So schlagen einige Troll-Stämme gerne ihr Lager in der Nähe von Rakshanern auf, wenn sie diesen auf ihren Wanderungen begegnen, um mit ihnen Tauschhandel zu betreiben.

Mit anderen Völkern ist der Ausgang des Kontaktes ungewiss. Man kann nie mit Sicherheit sagen, ob ein Troll gekommen ist um zu verhandeln oder zu rauben.

Macht, Stärke und Status sind ein großer Bestandteil der Kultur der Trolle. Ein Troll würde niemals offen zugeben sich vor etwas zu fürchten.

In so einer Situation würde er einem Stammesbruder seinen mächtigsten Talisman zeigen und fragen, wie mächtig dieser Talisman ist.

Die passende Antwort um den Bruder zu beruhigen wäre - "so wie sich dieser Talisman anfühlt - ist er sehr mächtig Bruder".

Auch Feste sind ein fester Bestandteil ihrer Kultur. Ein besonderes Ritual ist es, wenn die Zeugung eines männlichen Trolls bevorsteht.


****


Auszug aus einer rituellen Mannes-Zeugung:

Das Zelt war vorbereitet. Fast der ganze Stamm war anwesend. Es dauerte eine Minute, bis sich die Augen der Besucher an die Finsternis trotz gewöhnt hatten. Sie nahmen Platz im Zeremonienbereich.

Durch einen weiteren Nebeneingang trat eine andere Gruppe von Trolle herein. Die Familie der Braut gesellte sich zu ihnen. Mit knappen Nicken oder herzlichen Blinzeln wurde sich begrüßt. Dann nahm die Gruppe Platz.

Ein Wächter erschien, fand die Vorhangschnüre und zog die Vorhänge zu. Er musste es dreimal entlang der Zeltwand wiederholen. Im Stockdunklen für die Gäste entflammten zeitgleich Feuerschalen. Es war als hätte der Troll ein winziges Licht im Mittelpunkt der Welt angeknipst.

Nach einigen Minuten des Wartens, wurde am Kopfende des Raumes eine Plane zur Seite geschlagen. Mit angemessenen Schritten betrat der Lite in schwarz-roter Robe den Saal des Zeltes fast wie ein Priester. Einladend breitete er die Hände aus und schlug das Fell des Altars aus Knochen, Leder und Fellen zur Seite.

Es herrschte fast absolute Finsternis. Die einzigen Lichtquellen waren die drei Feuerstellen von denen eine direkt auf dem Boden stand.

Und nur diese 3 Lichtquellen im Meer der Schwärze waren von Bedeutung.

Die kalte Finsternis wurde immer vom Feuer vertrieben. Die drei Schalen repräsentierten die drei Personen, um deren Vereinigung es hier ging.

Fremde hätten mit einer kostspieligen Einrichtung gerechnet, aber die gab es nicht. Es gab keine Vasen, kein Nippes, keine Deko – die kleinen Dinge mit denen sich Menschen und andere Spezies umgeben um ihr Heim wohnlich und behaglich zu machen. Die Einrichtung spiegelte den Geist der Trolle bei diesem wichtigen Ritual wieder. Berauscht und dennoch ohne jede unnötige Ablenkung. Klar aufs Ziel fixiert.

Keiner konnte das Zelt als geschmacklos abtun. Nein alles war mit großer Akribie ausgesucht worden. Dann wurde es schlagartig still, denn ein Mann betrat auf der einen Seite, und eine Frau auf der anderen Seite den Raum. Beide in festliche Kleidung gehüllt.

Der Mann ging in die Mitte des Zeltes und wartete ab. Die Frau kam im Takt der einsetzenden Musik auf ihn zu, mit den Augen lächelnd, streckte die Arme nach ihm aus, berührte ihn aber nicht. Sie blieb in einem gewissen Abstand vor ihm stehen.

Der Trollmann näherte sich ihr ausdrucklos, so wie es von ihm erwartet wurde und sie schlang die Arme um ihn. Er langte mit den Händen vorsichtig nach oben, machte sich frei und ging in die Nähe des Altars, Desinteresse heuchelnd.

Die Trollfrau kam wieder auf ihn zu, noch immer lächelnd und berührte ihn zaghaft. Er ignorierte sie und schritt an ihr vorbei. Dann zog er die Robe aus, warf sie auf den Boden und setze sich nackt darauf.

Die Frau wartete ab, musterte ihn extrem prüfend und eingehend und heuchelte Unentschlossenheit.

Dann wandte sie sich wieder dem Mann zu. Langsam ging sie auf ihn zu, während er sie nun seinerseits aufmerksam musterte aber sitzenblieb. Erst stand sie vor ihm, dann kniete sie sich auf den Boden, die Augen auf sein Gesicht gerichtet.

Kniend lächelte sie ihn an und senkte den Kopf noch weiter nach unten, bis er fast zwischen seinen Füßen war.

„Was willst Du von mir?“ kam die vorgegebene Frage von ihm.
Es war das erste Wort, das zwischen ihnen gesprochen wurde.
„Alles!“, kam die dazugehörige Antwort von ihr.

Sie strich sich über die Lippen, den Hals und ihre glatten, türkisblauen Schultern, schob die Träger von den Schultern, damit das fließende Material über die Brust nach unten rutschen konnte.

Dann beugte sie sich leicht nach vorn und ließ das Oberteil des Kleids auf die Taille fallen.

Er bewegte keinen Muskel. Sie trat zurück, lächelte und stand aufrecht da, während sie sich das Kleid über die Hüften streifte und es bis unten auf die Knöchel fallen ließ. Nun kreiste sie mit den Hüften ein wenig und stieg ganz aus der Robe.

Niemand im Zelt rührte sich, bis auf ihn der nun aufstand. Er betrachtete sie mit unverhohlener Gier, die Spannung elektrisierte den Raum. Die Frau schritt an ihm vorbei, setzte sich auf den Altar und drehte sich zu ihm um.

Die Grübchen an ihren Hüften waren auf der einen Seite deutlich zu erkennen, weil sie ihr Gewicht auf einen Fuß verlagerte und sich so abstützte.

„Alles?“, brummte er freundlich und trat vorsichtig näher an sie heran.

Außer ihm sprach keiner ein Wort. Er richtete sich zur vollen Größe auf, umrundete die Frau auf dem Altar und betrachtete sie ausgiebig. Er kam um den Altar herum und strich ihr sanft über die Schulter.

Ihre Antwort war eine blitzschnelle Bewegung ihres rechten Fußes. Sie stieß ihn hart gegen den Hals und ihn damit ein wenig zur Seite. Der riesige Troll schüttelte sich kurz. Anerkennung und Lust mischten sich in seinem Blick. Nach einer Atempause schritt er erneut auf die Frau zu. Diesmal trat sie spielerisch nach ihm. Er duckte sich unter dem Tritt hinweg, bekam das Fußgelenk zu fassen und zog sie in liegende Position auf den Altar.

Er selbst war mit einem kurzen Satz über ihr, packte die Frau vorsichtig, hakte einen Arm unter ihre Arme. Er zog sie behutsam so auf den Altar, dass sie genau mittig lag. Erneut verpasste sie ihm eins, diesmal mit den Krallen und hinterließ 3 blutige Striemen auf seiner Schulter.

Der Trollmann atmete so schwer wie ein Langstreckenläufer, hielt den Mund nur mit Mühe geschlossen, denn so verlangte es die Tradition. Es galt keine Zähne zu zeigen, außer die Stoßzähne. Dies wäre ein Zeichen der Provokation. Keine Aggression gegen eine Frau - niemals. Zumal dies seine Frau war. Zärtlich streichelte er ihr Haar und drapierte es so, dass es wie Tinte über den Altar herabfloss.

Das Zelt war dunkel bis auf den Feuerschein, der nun wie ein Punktlicht auf die Frau fiel und so auch seinen Körper erhellte. Er hob die Arme und begann sie überall am Körper zu streicheln.

Das Tempo der Musik beschleunigte sich, während sich die Stimme des Lite zu den Trommeln mischte in einem Kontrapunkt-Rhythmus, der einen hypnotischen Effekt auf die beiden ausübte. Er bewegte sich in diesem Rhythmus auf ihr und strich mit seinem Körper ihren entlang. Ihr Körper wand sich unter seinem.

Der Priester trat genau hinter beide, sang weiter die Ritualgesänge während die puderartige Weiheasche auf beide herab rieselte. Je blasser sie wurde, je zahmer wurde sie. Und je zahmer die Frau wurde, desto mehr erregte sich ihr Mann.

Ein letztes Mal bäumte sie sich etwas auf und versuchte sie ihn gespielt abzuschütteln. Er stieß sie mit zärtlicher Geste nach hinten zurück auf den Altar. Er zitterte hemmungslos, die Musik beherrschte seine Bewegungen.

Ihre Hand verkrallte sich in seiner Mähne, eine Einladung. Er riss sein Maul auf, so dass man für einen Sekundenbruchteil die gewaltigen, messerscharfen Eckzähne sah und biss ihr sanft in die Kehle.

Blitzartig packte er mit dem Maul zu, ohne sie jedoch zu verletzen und nagelte sie mit seinen langen Stoßzähnen auf dem Altar fest. In dem Moment vereinigten sich beide. Einen Moment verharrte er so auf ihr, sie ihm schutzlos ausgeliefert. Ihr Band zueinander absolutes Vertrauen.

Dann löste er mit aller Vorsicht seinen Klammerbiss von ihrem Hals und sich selbst von seiner Frau. Er stellte sich abwartend ans Kopfende des Altars.

Während der schmächtigere Trollmann aus seiner zeremoniellen Robe stieg, musterte ihn der Mann am Kopfende des Altars ohne den Blickkontakt mit ihm zu unterbrechen.

Die Frau auf dem Altar schaute zu ihrem Mann hoch, der ihren Kopf festhielt und sanft streichelte. Seine vorherige Position nahm nun der Lite ein. Er vereinigte sich mit der Frau, streichelte und biss sie aber nicht, schaute sie nicht einmal an, sondern behielt den Blick auf ihren Ehemann gerichtet, da sie nicht seiner Familie angehörte.

Nachdem der Lite seinen Teil dazu beigetragen hatte, löste er sich von der Frau.
„Die Zeugung ist vollzogen“, verkündete er mit wohlwollender Stimme.

Die Gäste gaben im Chor zustimmendes tief-gutturales Geknurre von sich, das für Fremde äußerst bedrohlich klingen würde.


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Neben der traditionellen Lebensweise der Trolle, hat sich auch ein anderes Zusammenleben etabliert. Vor allem unter jungen Männern, die die alten Traditionen des Zusammenlebens ablehnen oder ihren Stamm verlassen mussten.

Diese jungen Männer schließen sich zu kleinen "Junggesellen-Stämmen" zusammen, die von Familienstämmen äußerst kritisch beäugt werden.

Diese jungen Kerle streifen mitunter über Jahre umher und schließen sich meist mit anderen nomadisierenden Junggesellen zusammen. Diese Bindung zwischen miteinander verwandten oder auch fremden jungen Troll-Kerlen kann dabei sehr stark werden.

Sie legen in dieser Zeit sehr große Strecken zurück und respektieren keine Lagergrenzen. Um einen eigenen Stamm zu erobern, müssten sie den alten Stammesführer herausfordern, vertreiben oder im Kampf besiegen.

Solche Übernahmekämpfe sind in der Regel extrem blutig und brutal, und nicht selten enden sie tödlich. Geschlagene Stammesführer sind tote Stammesführer, aus diesem Grund wird ein herausgeforderter Troll-Führer mit aller Gewalt gegen seinen Herausforderer antreten.

Wenn möglich werden solche Junggesellen-Banden bei Sichtung schon vom ganzen Stamm angegriffen. Selbst wenn sie den Stammesführer nicht herausfordern sollten, bedeuten diese Banden nie etwas Gutes. Sie kommen um zu stehlen, Frauen zu rauben oder zu morden. Für die alten Trolle sind solche Junggesellen-Banden glücklicherweise ein seltenes Phänomen.

Aber nicht alle teilen diese Sichtweise.

Einige junge Männer wie auch Frauen schließen sich freiwillig solchen Stämmen an, um die Fesseln der alten Traditionen hinter sich zu lassen. In diesen Stämmen finden sie eine Freiheit, die sie sonst bei ihrem Volk nicht finden. In Einzelfällen soll es sogar schon vorgekommen sein, dass auch ein junger Lite versucht hat, sich solchen Stämmen anzuschließen.

Sind diese Junggesellen-Stämme groß genug, haben sie genügend Macht um sich ein eigenes Gebiet anzueignen. Männer und Frauen leben in dieser neuen Ordnung gleichberechtigt nebeneinander. Ebenso würde es sich mit einem Lite verhalten.

Die wilden Stämme - wie sie sich selbst bezeichnen, verehren besonders stark Rakshor, da sie die alten Traditionen als Sklavenjoch betrachten. Sie betreiben weder Viehzucht noch eine andere handwerkliche Tätigkeit, sondern leben von Raubüberfällen und Plünderungen.

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Die Sand- oder Wüstenrose
Eine Sandrose auch Wüstenrose genannt, ist ein bizarres Kristallgebilde, das meist aus Sandkörnern besteht , die in einen Kristall aus Gips oder Baryt eingebettet sind.
Die wasserlöslichen Sandrosen entstehen in heißen, trockenen Wüsten Asamuras.

Durch schnell verdunstende Oberflächenfeuchtigkeit wird Grundwasser durch Kapillarkräfte nach oben gefördert. Die im Wasser gelösten Salze kristallisieren aufgrund der fortschreitenden Verdunstung aus und bilden zusammen mit dem Sand die charakteristischen, blattförmigen Strukturen die einer tatsächlichen Blumen sehr ähnlichen sehen.

Sandrosen kommen in vielen Formen und Größen vor. Die kleinste nur so groß, wie das winzigste Geldstück, die größten von ihnen können bis zu 6 Tonnen Gewicht erreichen, sind aber nur in Tiefen um die 50 Meter zu finden. Sandrosen sind bei entsprechender Lagerung haltbar.

Bei Trollen sind diese Gebilde das Werbegeschenk schlechthin. Wenn eine Trollfrau oder überhaupt eine Frau von einem Troll eine Wüstenrose geschenkt bekommt, wirbt er damit offiziell um ihre Hand. Das Geschenk anzunehmen, kommt einer Zusage gleich. Verglichen mit anderen Kulturen, könnte man die Wüstenrose mit einem Verlobungsring vergleichen.

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Von Rob Lavinsky, iRocks.com – CC-BY-SA-3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=10140406


http://fs5.directupload.net/images/170129/teopvo26.jpg

Von Phrontis - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=26140561

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Der (legendäre) Gestank der Trolle

Es ist eine Tatsache, dass Trolle für andere Völker regelrecht stinken. Dies liegt aber nicht an dem Troll bzw. seinem Körper selbst, sondern an seiner Lebensweise. Wer sich mit Sand und Asche wäscht, sich zudem mit einer Kriegsbemalung hergestellt aus Asche, Blut und färbenden Pflanzensäften verziert und sich mit abgeschlagenen Körperteilen seiner Feinde schmückt, kann einfach nicht angenehm duften.

Ein Troll der sich ein Wannenbad gönnen könnte und würde, würde danach genauso angenehm riechen, wie jede andere frischgewaschene Person.

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Schrift

Trolle kennen keine Schrift im eigentlichen Sinne, höchstens Zeichnungen und einzelne Symbole, insbesondere für Zahlen, das Volk ist schließlich nicht dumm und zählen können Trolle durchaus. Aufgrund dieser fehlenden Schreibkenntnisse wird Wissen gleich ob im Bereich Kampf, Schamanismus, Kräuter- oder Giftkunde bei Trollen nicht in kodifizierter „verschriftlicher“ Form weitergegeben, sondern vielmehr wird dieses in langen Lehrjahren von einem Meister an seine/n Schüler weitergegeben. Diese Beziehung zwischen Meister und Schüler/n ist sehr eng und dauert oft ein Leben lang, durch den Ahnenkult manches Mal sogar darüber hinaus.

Mit diesen Mustern verzieren sie ihre Haut durch Bemalung oder Tätowierung, gravieren sie in ihre Stoßzähne ein, malen sie an ihre Zeltinnenwände, weben sie in ihre Tücher und Kleidungsstücke ein.

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Handwerk

Das Handwerk der Trolle ist von ihrer Lebensart geprägt. Sie nutzen und verarbeiten die Wolle, die ihnen ihre Tierherden liefern. Die Stämme beherrschen die einfache Wolle Herstellung, sowie auch das Weben von Stoffen. Aus der Milch ihrer Nutztiere stellen sie Milchprodukte her. Auch sonst wird nichts von den Nutztieren verschwendet. Fell- und Lederwaren werden ebenfalls von den Trollen hergestellt. Ihre hergestellten Waren dienen zur Selbstversorgung wie auch zum Tauschhandel.

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Gebrauchsgegenstände

Die meisten täglichen Gebrauchsgegenstände wie Teller, Tassen, Schalen, Besteck etc. sind aus Holz, Horn, Knochen oder auch zum Teil aus Leder gefertigt. Dies hat den einfachen Grund, dass jene Materialien den Trollen zur Verfügung stehen und die Gebrauchsgegenstände beim Transport nicht beschädigt oder zerstört werden.

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Beliebte/Bevorzugte Tauschgegenstände:

Kaffee
Trolle lieben den bitteren, angenehmen Geschmack von Kaffee und tauschen dafür gerne andere Waren ein. Kaffee wird ein hoher Wert beigemessen.

Glas
Glas, besonders Gefäße aus Glas, sind sehr wertvoll für Trolle. Ihnen ist nicht bekannt wie man Glas herstellt. Zudem ist Glas sehr zerbrechlich, was es noch wertvoller macht. Getränke und auch Speisen können in Glasbehältern aufbewahrt werden, ohne dass diese einen Fremdgeschmack annehmen. Trolle tauschen aus diesem Grund auch gerne Waren gegen Glaswaren.

Glas-Spiegel
Da den Trollen die Glasherstellung unbekannt ist, verfügen sie auch nicht über die Fähigkeit Spiegel herzustellen. Statt üblicher Spiegel verwenden sie polierte Metallscheiben/Metall-Spiegel, in denen man sich sehen kann. Echte Glas-Spiegel haben einen sehr hohen Tauschwert.

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Medizin

Medizin wird von den Stammes-Schamanen ausgeübt. Ein Schamane ist ein Spezialist auf spiritueller, heilerischer und ritueller Ebene. Dazu nutzt er sein Fachwissen über die Heilkräuter und anderen Substanzen seiner Gegend. Er dient auch als Vermittler zur Geisterwelt.

Troll-Schamanen setzen ihre rituellen und medizinischen Fähigkeiten zum Wohl ihres Stammes ein. Sie üben dazu verschiedene mentale Praktiken und Rituale (zum Teil unter Drogengebrauch) aus, mit denen die normale Sinnenwahrnehmung erweitert werden soll, um aus diversen Gründen Kontakt zu den Mächten der Geisterwelt aufnehmen zu können.

Um die kleinere Alltagsbeschwerden kümmert sich die Kräuterfrau des Stammes.


Der Schamane
Der Schamane ist als Verantwortlicher in Glaubensfragen – zumindest in den Augen seines Stammes – unfehlbar und so soll es auch bleiben. Diese Machtposition wird er zu verteidigen wissen.

Dabei macht er durchaus auch mal wesentlich mehr Brimborium und Geheimniskrämerei um eine Sache als eigentlich notwendig wäre, nur um vor seinem Stamm Eindruck zu schinden.

Sollte also zum Beispiel ein Gefangener gegen die eingeflößten "Wahrheitszauber" immun sein, beziehungsweise. die Aussage verweigern so erfindet der Schamane (der seine Schwäche NIE eingestehen wird) einfach irgendwelche Antworten.

Sollte aberwitziger Weise ein Kämpfer aus den Reihen des Stamms ihn beleidigt oder bedroht und damit seine Autorität untergraben haben, so ist beim nächsten Kampf dieser Krieger wahrscheinlich nicht beim Rückzug mit dabei oder aber er hat seine Lektion gelernt.


Die Kräuterfrau
Die Kräuterfrau des Stammes kennt nützliche Kräuter und kann auf deren Basis vor allem (schwache) Gifte, und kleine Heiltränke herstellen. Entsprechend ihrer Fähigkeiten werden sie im Stamm geschätzt und respektiert.

Sowohl Heiler als auch Giftmischer sind bei ihrem Stamm aber aufgrund ihrer mystisch anmutenden Tätigkeit, aber auch der bei der Anwendung entstehenden Schmerzen oft auch gefürchtet (wenn auch eher hinter vorgehaltener Hand/immerhin ist sie eine Frau).

Die Kräuterfrau des Stammes ist der kleine Heiler der Trolle. Sie nutzt dafür natürliche bzw. vor allem pflanzliche Heilmittel zur Wundversorgung. Verbände und Schienen kennt sie durchaus, das Zunähen von Wunden fällt schon eher derb (und schmerzhaft) aus.

Operationen dagegen sind äußerst grobschlächtig, extrem schmerzhaft, mit eher unsachgemäßem Instrumentarium durchgeführt (die grobe Keule als Narkosemittel, der einfache Dolch als Skalpell etc.) und enden deshalb zumeist tödlich, weshalb sie nur sehr selten in Notlagen durchgeführt werden.

Die Kräuterfrauen arbeiten oft mit den Giftmischerinnen zusammen. Bei kleinen Stämmen übernimmt eine Kräuterfrau die beiden Aufgaben für Waffen und Fallen der Kämpfer entsprechende Gifte herzustellen.

Dabei gilt grundsätzlich – Masse statt Klasse! Dies bedeutet, ein sofortwirkendes Schlafgift, von dem eine Giftmischerin zwei Anwendungen erstellen kann, ist ihr lieber, als eine Anwendung eines sofort tödlichen Giftes. In einer Welt wo Ressourcen Mangelware sind, muss man aus so wenig wie möglich, so viel wie möglich herstellen können.

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Das Zelt - Trano Lay

Das Zelt (Trano-Lay) hat bei Trollen eine besondere Bedeutung. Das Wort beschreibt sowohl eine Familie, als auch deren Wohnort.

Das Zelt ist im Wesentlichen ein rundes Gebäude und besteht aus einem Holzgestänge, auf das Baumwoll- und Wollfilzstoffe gespannt werden. Es ist die traditionelle Behausung der Trolle, die in diesen Zelten den Härten der Natur ihrer Heimat trotzen.

Das Zelt hat für seine Bewohner eine ebenso lebenswichtige wie geradezu mystische Bedeutung. Ein Troll-Zelt wird immer mit dem rechten Fuß zuerst betreten, dabei wird die Türschwelle nicht betreten und auch nicht in der Tür verweilt, da dies die Zelt-Geister verärgern könnte.

Einerseits bietet das Zelt Schutz vor den harten klimatischen Bedingungen, denen die Trolle während des Wanderns inmitten der flachen Steppe ausgesetzt sind. Sie müssen dies tun, damit ihr Vieh stets genügend Fläche zum Grasen und Überleben findet.

Das Klima wechselt je nach Region zwischen Dürren, extrem hohen Temperaturschwankungen und gewaltigen Sandstürmen.

Andererseits ist das Zelt fester Bestandteil des archaischen Daseins als Nomaden. Die Hauptachse des Zeltes zeigt mit der Türöffnung stets nach Süden, was der zeitlichen Orientierung dient – wenn dann durch die Mitte der Rauchöffnung das Sonnenlicht dringt, dient es den Trollen als Sonnenuhr.

Die Mitte ist das kultische Zentrum des Zeltes. In der Mitte befindet sich die Feuer-stelle oder der Ofen. Dieses Zentrum ist der heiligste Platz, dem Respekt entgegen gebracht wird. So sollten die Bewohner oder Gäste Ihre Füße nie dem Ofen- und Feuerstellen-Feuer entgegenstrecken.

Die linke Seite des Innenraums (der Osten) gilt als die weibliche Zeltseite. Sie beherbergt die Frauen und Kinder – hier werden die Dinge des Alltags erledigt und weibliche Gegenstände aufbewahrt wie Küchengeräte, Kinderbetten und andere typisch weibliche Gegenstände.

Die rechte Seite (der Westen) gilt als männliche Zeltseite und ist damit den Männern vorbehalten. Dort werden die typischen männlichen Gebrauchsgegenstände wie Waffen und Werkzeuge verwahrt. Auf dieser Seite sitzen und schlafen nur die Männer.

Hinten an der Nordseite, ist der bedeutendste Platz im Zelt. Dort wird das Totem aufgestellt und Opfergaben für die Geister erbracht. An diesem besonderen Platz sitzen die Stammesältesten und Ehrengäste, sie beherbergt auch die ältesten männlichen Besucher der Familie.

Ein Troll-Zelt kann innerhalb von einer Stunde auf- oder abgebaut werden und passt in ihrer einfachen Form auf zwei Packtiere. Der Holzrahmen des Zeltes besteht aus mehreren Scherengittern, die auseinandergezogen und aneinander gebunden werden. Dann werden sie in einem Kreis aufgestellt, wobei der Türrahmen eines Zeltes stets nach Süden zeigen soll.

In der Mitte des Tano-Lay befindet sich ein Paar zwei bis drei Meter hohe Pfosten, auf denen ein runder Dachkranz aufliegt. In diesen Kranz werden die Dachstangen gesteckt, in einem Winkel von etwa dreißig Grad. Als Tür fungiert ein Filzvorhang, manchmal auch eine hölzerne Tür (Talup).

Früher wurde die Zelte auf den nackten Steppenboden gestellt, heute findet man häufig einen Holzboden vor.

Eine Besonderheit der Troll-Zelte ist die Tatsache, dass sie im Gegensatz zu einem normalen Zelt über keinerlei Fixierung am Boden verfügen. Das Troll-Zelt wird bei stürmischem Wetter allein durch sein Gesamtgewicht am Boden gehalten. Häufig wird ein Seil an der Krone befestigt, an das bei Sturm ein schwerer Gegenstand zur Stabilisierung gehängt wird.

Die Abdeckung des Holzrahmens erfolgt in mehreren Schichten: Ganz unten wird helles Baumwolltuch als Himmel fürs Dach gelegt, gefolgt von Wollfilz als Wärmedämmung – in der kalten Jahreszeit können das mehrere Lagen sein, die auch wasserabweisend wirken.

In der Mitte des Zeltes steht der kleine Herd/Ofen dessen Ofenrohr durch die Krone ragt. Die Öffnung fürs Rohr kann mit einem Tuch bei Regen geschlossen werden. Das Öffnen und Schließen erfolgt dabei über ein Seil. So kann die Rauchöffnung bei Sturm oder Regen geschlossen und bei Sonnenschein geöffnet werden, um die natürliche Uhr der Trolle wieder hinein zu lassen.

Das Zelt, Trano-Lay bei den Trollen genannt, ist die traditionelle Behausung und im Allgemeinen die Wohnung der nomadisch lebenden Trolle.

Das Zelt (Trano-Lay) besteht zu einem aus Pfählen (Tsatoka) gebildeten Rahmenwerk, das sich strahlenförmig von einem mittigen Rauchlochring (Peratra) erstreckt, der oben auf einer kreisförmigen Gitterwand festgezurrt ist.

Die Ausrichtung und Symbolik Trano-Lays ist in allen Troll-Stämmen die gleiche. Die Trano-Lays sind so konzipiert, dass sie leicht zusammen- und abgebaut werden können, wenn die nomadischen Besitzer ihre Reise fortsetzen. Die Verbildlichung und Bedeutung des Trano-Lays bleibt aber immer gleich, egal, wo dieses aufgestellt wird.

Das Trano-Lay ist nicht nur das Zentrum des Universums sondern gleichzeitig auch ein Mikrokosmos darin. Tatsächlich ist das Trano-Lay eine Landkarte des Universums in der Gesamtheit, und das Himmelsgewölbe spiegelt sich in der gewölbten Form des inneren Trano-Lay-Daches wieder.

Der Eingang ist immer nach Süden ausgerichtet, da dieser in der Vorderseite des Trano-Lay liegt. Die Nordseite, die als Uttara bezeichnet wird und hinter der Feuerstelle liegt, ist der heiligste Platz im gesamten Trano-Lay (hier wird das Stammestotem aufgebaut).

Hier wird das Totem, dazugehörige heilige Gegenstände, Geistbehausungen und andere religiöse Bilder auf einem Tisch oder eine Truhe aufgestellt.

Der Sitzplatz neben diesem Bereich stellt den Ehrenplatz dar und steht den Älteren, Anführern, Schamanen und anderen Ehrengästen zur Verfügung.

Der westliche Raum auf der rechten Seite ist die sogenannte männliche Seite: hier befindet sich der Sitzplatz für die Männer und die Lagerstätte für das Werkzeug der Männer, die Sättel, Bögen und Waffen. Die linke und östliche Seite ist der Sitzplatz für die Frauen, wozu auch die Lagerstätte für Kochutensilien, Hängegestelle und andere Gegenstände der Frauen gehört. Da die südliche Seite die am wenigsten ehrenwerte Stelle ist, nehmen die jungen Leute gewöhnlich ihren Sitzplatz im südlichen Teil der linken und rechten Seite ein.

Die Bewegung innerhalb des Trano-Lays erfolgt im Sonnenverlauf, also im Uhrzeigersinn.

Der Grund, warum dies als Sonnenverlauf von Trollen angesehen wird, wird offensichtlich, wenn man die Bahn verfolgt, die das Sonnenlicht, das durch das Rauchloch eintritt, während des Tages durchläuft.

Bewegt man sich innerhalb des Trano-Lays, so muss die Bewegung immer in der Richtung des Sonnenverlaufs erfolgen.

Die gleiche Bewegung wird auch in schamanistischen Tänzen, Geisteranrufungen und Ritualen befolgt.

Die Trano-Lay-Mitte ist der heiligste Platz überhaupt, es ist dies der Platz des Feuers und wird als Feuerstelle (Afo Fatana) bezeichnet.

Es handelt sich hierbei um die des Lebenserhaltenden Feuers und muss mit größtem Respekt behandelt werden.

Da das Tano-Lay das Zentrum der Welt ist, stellt die Feuerstelle das Zentrum des durch das Tran-Lay selbst dargestellten Universums dar. Die durch die Rauchsäule, die vom Afo Fatana aufsteigt, gebildete vertikale Achse steht auch für den Rauch- bzw. Geisterpfad, auf welchem Schamanen in die Oberwelt aufsteigen, während der Rauchring (Peratra) jenem Tor entspricht, das zur Oberwelt führt.

Das Tano-Lay stellt somit als eine bildliche Darstellung des geheiligten Kreises mit einer bestimmten Ausrichtung in die vier Himmelsrichtung und das Universum dar.

Das kreisförmige Muster und die Ausrichtung in die vier Himmelsrichtungen wird auch in schamanistischen Zeremonien im Freien beibehalten, wozu etwa das Gehen und Tanzen um die heiligen Steine Vato herum, gehört, die für die Geister errichtet wurden, oder der Kreistanz um ein Jahresfeuer, wodurch die Tänzer eine Energiespirale erzeugen, um den Schamanen in die Himmel zu heben.

Die kreisförmige Bewegung im Sonnenverlauf wird auch in der Segnungszeremonie der Namensgebung eines Neugeborenen sowie in allen Arten von Schamanentänzen des Schamanen eingesetzt.

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Eigennamen rund ums Zelt:

Zelt = Trano Lay
Feuerstelle, heiliges Feuer, heilige Flamme = Afo Fatana
Rauchring = Peratra
Pfahl/Zeltpfahl = Tsatoka
Tür/Türvorhang = Talup
heilige Steine = Vato

Nordseite = Uttara
Westseite = Paskima
Ostseite = Turpu
Südseite = Darsina

Herd/Ofen = Laforo
Küche = Lako
Kessel (für Tee) = Etona
Bett = Fandri

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Totem

Trolle eines Stammes sind Verwandte eines Stammes, auch wenn sie nicht Blutsverwandt sind. Man betrachtet sich als von einem gemeinsamen Urahn der Geisterwelt abstammend und damit als stammesverwandt.

Die Clans unterscheiden sich anhand von Tiernamen. Diese Kategorie wird Stammesabzeichen genannt. Nach der traditionellen Weltanschauung der Trolle gehen die Stämme übernatürliche Wesen der mythischen Urzeit zurück, die selbst allerdings nicht Ahnen der Trolle sind, sondern eher Beschützer der Troll-Urahnen waren und diesen beigestanden haben. Es sind sozusagen persönliche Schutzgeister eines Stammes.

Jeder aus dem Stamm der Wüstenwölfe wird ein Totem des Wüstenwolfs in seinem Zelt stehen haben. Wie jeder aus dem Stamm der Hyänen, ein Hyänen-Totem in seinem Zelt aufzuweisen hat. Das Totem wird in der hinteren Nordseite des Zeltes aufgestellt.

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Talismane

Ein Talisman ist ein kleiner Gegenstand oder ein Erinnerungsstück, dem zauberkräftige, Glück bringende, Eigenschaften zugeschrieben werden. Ein Troll erhofft sich von seinem Talisman darüber hinaus auch die Abwehr von Unheil.

Ein Troll-Talisman kann jeder Gegenstand werden, den der Troll gefunden hat. Vorwiegend sind es jedoch Schmuckstücke und Waffen. Der Gegenstand hat somit seinen Weg zu seinem Troll gefunden und steht ihm bei.

Neben Fund-Talismane gibt es auch solche, die speziell für ihren Träger angefertigt worden sind. Dieser Talisman wird traditionell von einer hierauf spezialisierten Person für einen bestimmten Auftraggeber hergestellt, meist vom Stammes-Schamanen.

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Die heilige Flamme - Afo Fatana

Das Feuer wird von Trollen in Form der heiligen Flamme verehrt. Das Feuer spendet durch seine Wärme Leben, in einer Welt wo die Nächte eisig kalt werden können. Und Feuer brennt tagsüber in ihrer Welt vom Himmel. Auch schenkt ihnen das Feuer die heilige Asche, die sie vor Krankheiten schützt und ihnen und ihren Tieren als Medizin dient.

Im Lebensraum (Wüste, Steppe) der Trolle ist nichts von Dauer. Selbst die Orte an denen sie sich niederlassen sind nicht für die dauerhafte Besiedlung bestimmt. Alles ist in ständiger Bewegung von Entstehung, Leben und Vergehen.

Die stetige Veränderung im Kreislauf des Lebens symbolisiert die heilige Flamme, ähnlich wie der Chaosspirale.

So werden z.B. auch feindliche Behausungen von Trollen nach dem Plündern gebrandschatzt, damit nicht von ihnen übrig bleibt.

Bei vielen Ritualen verwenden Trolle die heilige Flamme. So übereignen sie auch ihre Toten in einer feierlichen Zeremonie dem Feuer.

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Asche der heiligen Flamme
Trolle reiben ihre Körper mit der Asche der heiligen Flamme aus ihren Öfen ein. Dies dient nicht nur der kosmetischen Verschönerung. Sie nehmen ein Staubbad um sich vor Parasiten zu schützen.

Einige Trolle verwenden die Asche auch zur Körperhaarentfernung, um an einigen Stellen unerwünschte Haare zu entfernen.

Weitere Gebiete sind neben dem Staubbad auch das Zähneputzen mit Asche. Die Holzasche wird als natürliche Zahncreme verwendet.

Ferner verwenden Trolle die Asche als Reinigungsmittel/Aschenlauge und zur Seifenherstellung.

Auch zur Haarpflege wird Asche benutzt. Vor allem bei Männern, die ihre Haare in Form von Filzlocken tragen.

Bei vielen Krankheiten nehmen Trolle die Asche der heiligen Flamme auch als Medizin zu sich. Asche aus naturbelassenem Holz ist nicht nur gesundheitlich unbedenklich, sie führt dem Körper auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente zu. Asche ist zudem antibakteriell und kann auch Vergiftungen vorbeugen.

Trolle verwenden in vielen Lebensbereichen die Asche der heiligen Flamme.

Auch bei der Herstellung von Käse verwenden Trolle Asche. Einen aufgeschnitten Trollkäse erkennt man sofort an einem Streifen aus Asche, der sich waagerecht durch den Käse zieht.

Die Entstehung des Aschekäses hängt mit der Art der Herstellung des Käses zusammen. Trolle stellen nur kleine Käse her. Hierzu mischen sie die Milch der morgendlichen und abendlichen Melkung ihrer Tiere.

Damit sich auf dem frischen Käsebruch keine Kruste bildet und um ihn vor Austrocknung und Verkeimung zu schützen, wird die Käsemasse morgens mit Asche bestreut. Am Abend wird dann die Milch des zweiten Melkgangs auf die bereits vorhandene Käsemasse gegeben und der Bruch wird zusammengepresst. So wächst der Käse in zwei Schichten, getrennt durch einen Aschestreifen.

Die besondere Liebe von Trollen zu Kaffee kann vielleicht damit erklärt werden, dass er einen ähnlichen bitteren Geschmack hat und über Feuer zubereitet werden muss.

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Das Wassergesetz

In einer Welt wo Wasser Mangelware ist, wird ihm besonderen Respekt entgegengebracht. Trolle haben hierfür ein eigenes Wassergesetz. Das Gesetz ist sehr einfach gehalten. Wer mit Wasser respektlos umgeht, es verschwendet oder bewusst verunreinigt wird bestraft.

Die Strafe richtet sich nach der Schwere des Verbrechens und nach dem Stammeshäuptling der den Straftäter zu verurteilen hat.
Auf Wasserverschmutzung/Vernichtung von Trinkwasser steht die Todesstrafe (gleichgültig bei welchem Stamm).

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Stammestänze und Gesänge

Jeder Stamm hat seine eigenen Stammestänze und Gesänge, vor allem zu Ehren seines Stammesgeistes. Ebenso gibt Stammestänze und Gesänge die alle Troll-Stämme teilen.

Es wird zum festlichen Initiationsritus vor der Aufnahme neuer Stammes-Mitglieder in Gemeinschaft des Stammes getanzt. Oder auch nach Aufnahme in das Frauen- und Mannesalter, wenn ein Troll das Kindesalter verlässt. Die bestandene Prüfung wird mit einem Fest und dazugehörigen Tänzen gefeiert.

Vor ihrem religiösem Hintergrund werden mit Tanzritualen die Stammesgeister geehrt oder um Beistand gebeten, während böse Geister abgewehrt oder vertrieben werden. Auch vor und nach jedem Plünderungs- und Raubzug, wie auch vor jedem kriegerischen Akt, wird vorher rituell getanzt um von dem Stammesgeist Kraft und Glück zu erbitten.

Das ritualisierte Tanzen drückt im Stamm Zusammengehörigkeit und Emotionen aus. Trolle gehen davon aus wer mittanzt, könne sich besser in den Stammesbruder oder die Stammesschwester einfühlen. Gebete der Schamanen werden auch gesungen und getanzt.

Allgemeine Stammestänze (in jedem Stamm vorzufinden):

Himmels-Feuer-Tanz (Stand der Sonne am höchsten Stand)
Kriegstanz (vor Krieg, Raubzug, Plünderung)
Gebetstanz (Gebet des Schamanen an das Stammesgeisttier)
Freudentanz (Dankestanz an das Geistwesen oder Rakshor)
Initiationsritus-Tanz (Aufnahme ins Mannes-/Frauenalter)
Initiationsritus-Tanz (Aufnahme in den Stamm bei neuem Stammesmitglied)

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Allgemeine Feste (in jedem Stamm vorzufinden):
Feste haben eine große Bedeutung für Trolle. Hierbei wird der ewigen Flamme gehuldigt, z.B. beim Himmels-Feuer-Fest.

Das Himmelsfeuerfest findet am Tag des höchstens Sonnenstandes statt. Hier hat das Himmelsfeuer (die Sonne) seine größte Macht. Es wird ab dem Vorabend getanzt, gesungen und gefeiert, bis die Sonne aufgeht zu ihrem Ehrentag. Es ist Brauch bei Trollen, dem Himmelsfeuer/der Sonne an diesem Tag ein Opfer darzubringen.

Dazu wird ein Opfer (meist ein Feind, oder ein Tier) am Vorabend auf einen Altar festgebunden und an einen Platz gebracht, wo das Opfer am Tag des Himmelsfeuers diesem schutzlos ausgesetzt ist. Das Himmelsfeuer wird sich des Opfers annehmen. Ist das Opfer bei Sonnenuntergang verstorben, also vom Himmelsfeuer angenommen worden gilt dies als gutes Zeichen.

Lebt das Opfer widererwartend noch, so wird es auf einem Scheiterhaufen verbrannt, um es noch am Abend desselben Tages den heiligen Flammen zu übergeben. So dass das Himmelsfeuer doch noch seine dargebrachte Nahrung erhält.

Mit dem Hochzeits-Fest feiert man im Troll-Stamm die Vermählung von zwei Trollen. Das Vermählungsritual selbst nimmt der Stammesführer vor.

Beim Mannes-Zeugungs-Fest wird die Zeugung eines männlichen Nachkommens während eines festlichen Aktes gefeiert.

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Musikinstrumente

Die Tänze und Gesänge der Trolle werden von rhythmischen, klappernden und lauten Instrumenten untermalt und begleitet.

Knochenflöte:
Knochenflöten werden aus Knochen gefertigt. Am besten eignet sich ein möglichst gerader Röhrenknochen, beispielsweise ein Schienbeinknochen von getöteten Feinden. Beim mazerierten Knochen entfernt man ein oder beide Gelenkenden.

Danach werden die Löcher gebohrt. Das oberste, das den Luftstrom teilt, nennt man Aufschnitt. Dann folgen nach Wunsch ein Daumenloch auf der Rückseite sowie Grifflöcher für die Finger auf der Vorderseite. Ins obere Ende der Flöte setzt man einen Pfropfen aus Wachs als Mundstück ein, in den der Luftkanal geschnitten werden muss.

Aufgrund der Unterschiede beim Knochenquerschnitt und der Länge lassen sich keine Gesetzmäßigkeiten für den Bau eines stimmigen Instrumentes ableiten. Gerade die geringe Anzahl Grifflöcher, aufgrund geringen Anzahl der Trollfinger, bei den verschiedenen Exemplaren zeigt, dass die Konstruktion eines vielseitigen Instrumentes gar nicht beabsichtigt ist.

Mit den einfachen Instrumenten lässt sich bemerkenswert abwechslungsreiche Musik spielen. Auf Instrumenten mit mehreren Löchern kann ein geschickter Troll mit Gabelgriffen, Halbdeckungen der Löcher und Überblastechnik gute Melodien zum Besten geben.

Insgesamt aber hat die Bohrung der Löcher kein System, dementsprechend klingen sie auch. Jeder Troll wählt den Klang seiner Flöte selbst. Nur selten ergibt sich eine Tonleiter, meistens klingen die Flöten in sich wundervoll unstimmig.

Und so soll es auch sein, der Älteste des Geistwesen und der Gott des Chaos werden mit dem Flötenspiel geehrt. Und so soll die Flöte auch klingen - chaotisch. Damit ehren die Trolle besonders Rakshor.

Trommeln:

Bei Trollen werden Trommeln als allmächtige magische Waffen betrachtet und zuallererst im Kampf verwendet. Mit einem derart majestätischen Klang, der schon von Weitem gehört werden kann, waren die Trommeln oft entscheidend, um die Moral der Kämpfer wachzurütteln und die Feinde in Angst und Schrecken zu versetzen.

Bei der Einteilung der Instrumente, erhielt die Trommel den höchsten Rang. Sie wurde zu einem gebräuchlichen Instrument, und wird besonders während der Opferzeremonien genutzt.

Der Rahmen bzw. Kessel der Trommel wird oft aus Holz gefertigt und die Bespannung besteht aus Tierhaut. Generell gilt, dass die Tonlage umso tiefer ist, umso größer der Durchmesser der Trommel ist.

Zur Erzielung verschiedener Klangeffekte schlagen die Trommler unterschiedliche Bereiche der Trommel an, wie zum Beispiel den Rand, wo das Fell auf das Holz trifft, die Trommelseiten oder sogar die Metallbolzen, mit denen das Fell fixiert wird.

In den Tänzen der Trolle werden viele Arten von Trommeln verwendet, am häufigsten die Hüfttrommel, die Kampftrommel und die viereckige Trommel.

Handtrommel
Eine Handtrommel ist eine Trommel, die normalerweise durch das Schlagen einer oder beider bloßer Hände statt eines Schlägels oder anderem gespielt wird. Man unterscheidet die mit der Hand gehaltenen Einhand-Trommeln von auf dem Boden stehenden oder vor dem Körper hängenden Zweihandtrommeln.

Kriegstrommel
Zuerst wurden Kriegstrommeln auf dem Schlachtfeld eingesetzt, um die Krieger zu lenken, anzufeuern und wachzurütteln. Verschiedene Schläge leiteten die Krieger zu verschiedenen Aufstellungen an. Es gab beispielsweise einen Rhythmus zum „Angriff“ und einen für den „Rückzug“.

Ihr kraftvoller widerhallender Schlag erweckt einen aufheiternden heroischen Geist. Diese Trommeln werden direkt und mit genau bestimmter Dynamik gespielt. Sie werden hauptsächlich eingesetzt, um den Geist der Trolle auszudrücken. Mit ihr lassen sich laut tosende Trommelgeräusche machen.

Hüfttrommel
Die Hüfttrommel hat einen Kessel in Form einer Sanduhr, wobei beide mit Fellen bespannte Enden gespielt werden. Sie ist ungefähr 40 Zentimeter lang und erzeugt eine mittlere Tonhöhe. Sie wird vor dem Unterbauch gespielt und mit farbenfrohen Bändern an die Hüfte gegürtet, wodurch den Trommlern beim Tanzen große Beweglichkeit ermöglicht wird.

Vierseitige Trommel
Die vier Seiten dieser Trommeln stehen für die vier Himmelsrichtungen. Traditionell tanzt man und spielt gleichzeitig die Trommeln. Man hält sie mit der linken Hand hoch und schlägt sie mit der rechten Hand. Die Finger der linken Hand können auch die Rhythmen anklopfen. Schnalzen, dämpfen und rollen sind nur einige der beliebten Spieltechniken auf der viereckigen Trommel.


Kürbisrassel

Die Kürbisrassel besteht, wie der Name schon sagt, aus dem Fruchtkörper eines Flaschenkürbis, an dem ein Haltegriff angebracht ist.

Die Oberfläche der Kürbisrassel ist mit einem Netz aus Fruchtkernen, Perlen, Muscheln oder auch kleinen Knochen überzogen.

Kürbisrasseln gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen.

Es gibt zwei gebräuchliche Spieltechniken:

Bei der einen wird die geöffnete und leicht gerundete Handfläche an die Perlenketten gelegt und der Griff mit ruckartigen Bewegungen gedreht. So entsteht ein metallisch-ratschendes Geräusch unterschiedlicher Länge, je nach Kürze und Schnelligkeit der Drehung.

Durch leichtes Drehen des Griffes und der Handfläche bzw. der Perlenketten gegeneinander entsteht ein fließender Rhythmus, der nach Bedarf akzentuiert werden kann.

Bei der anderen Spieltechnik wird die Kürbisrassel am Griff in der Hand gehalten, so dass der Griff senkrecht und das zylinderförmige Kopfteil waagerecht sind.

Durch das Vor- und Zurückschütteln der Kürbisrassel schlagen die nicht vollständig anliegenden Perlenketten je gegen die Vorder- und Rückseite der Rassel. Diese Technik erzeugt ein klapperschlangenähnliches Rasseln.


Gesänge:

Der grundlegende Charakter der Sänger ist ihre Verwendung von trollischen Gedichten oder Mythen. Dies heißt, dass der Sänger bzw. die Sängerin die äußerst schwierigen Anforderungen der Sagen und Mythen beherrschen muss, während er die korrekte Aussprache und Ausdrucksweise beibehalten muss.

Die Texte sind alle randvoll mit philosophischen Reflektionen über das Troll-Leben und strotzen voll tiefer Bedeutungsschichten.

Meist singt ein Troll im Solo vor, während der Stamm einzelne Passagen bzw. den Refrain wiederholt. Die meisten Vorsinger sind der Stammesführer, der Stammesschamane oder auch die Kräuterfrau.


Besondere Troll-Schamanen Gegenstände:

Der Kürbis/die Sonnenfrucht - Fana
Troll-Legenden schildern oft Gestalten, die Kürbisse mit sich tragen – Schamanen verwendeten sie, wenn sie ihre Patienten behandelten.

Kojani, eines der Schutz-Geistwesen, hat immer einen goldenen Kürbis über seine Schulter geworfen. Er ließ seine Wein-Kürbisflasche nie von seiner Seite.

Der betrunkene Sagen-Krieger Velnior Kojan vom Stamme der Sandpanther, hatte neben seinem Sperr immer eine Kürbisflasche an seine Hüfte gegürtet.

Der Kürbis ist eine Art Kletterpflanze aus der Familie der Cucurbita, zu der auch Zucchini und Melonen gehören.

Junge Kürbisse sind mit einer zarten grünen Schale umhüllt und werden als Gemüse gegessen. Reife Kürbisse haben eine goldgelbe Färbung wie die Sonne.

Die Alten gestalten Kürbisse in Schnupftabak-, Kautabak- und Schnapsflaschen um. Sie werden auch als Behälter für Wasser und Medizin verwendet.

Flaschenkürbisse können den Geschmack von Wein sehr lange bewahren. Im alten Heilwissen ist festgehalten, dass Wein aus Kürbisflaschen Entzündungen abbauen und die Sehkraft verbessern kann, sowie die Verdauung unterstützen kann.
Trolle glauben dass Kürbisse (Sonnenfürchte) die Kraft haben, böse Geister fernzuhalten.

Das trollische Eigenwort für Kürbis – fana – ist gleichbedeutend mit dem Wort „Schutz“.

Dies ist vermutlich auch der Grund, warum die Alten den Kürbis als glückbringenden Talisman betrachteten, ihn über Türrahmen aufhängen, zu ihrem Totem legen oder bei sich tragen, um das Böse abzuwehren.


Der Zauberwedel des Schamanen
Viele Tänze stellen einen älteren weisen Troll dar, der seine Schüler lehrt und dabei einen Wedel schwingt.

Der Zauberwedel ist aus Tierhaarbändern hergestellt, die auf einem Holzgriff zusammengebunden sind. Die trollischen Schamanen tragen sie während ihrer spirituellen Wanderungen bei sich. Die Wedel symbolisieren die Majestät und Feierlichkeit der spirituellen Lehre.

In der Troll-Kultur glaubt man, dass die Wedel die Kraft haben, Dämonen und böse Geister als den Schmutz der Welt zu vertreiben.

Der Wedel ist außerdem eine sehr bekannte Waffe unter Trollenschamanen. Wenn man die Kunst des Wedelschwenkens beherrscht, dann ist einem auch die Macht zur Fähigkeit der Selbstverteidigung gegeben.

Die Form des Wedels und die Bewegungen sind einzigartig, sie sind sowohl weich als auch hart, sowohl anmutig als auch frei. Das Verwenden des Zauberwedels erfordert nicht nur Flinkheit, sondern auch Harmonie von Temperament und Geist.

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Kampf- und Jagdverhalten
Die Befehlsgewalt bei einer kleineren Jagd- oder Kampfeinsatzgruppe von Trollen obliegt im Regelfall dem Ältesten, eventuell auch dem Mächtigsten in der Gruppe, wenn der Stammeshäuptling nicht anwesend ist.

Im schlimmsten Fall, wenn kein Ältester oder Mächtiger anwesend ist, ist dem Befehl von einem niederen Troll Folge zu leisten. Die Erlangung der Befehlsgewalt in einer jungen Männerrunde erfolgt nur selten über Kampf, wie es z.B. bei Orks der Fall wäre.

Bei Trollen versucht man dies durch Verwandtschaftsverhältnisse und andere Beziehungen, oder Gewitztheit zu entscheiden. Wenn der Kandidat also einen Verwandten oder einen sehr guten Bekannten in einem höheren Rang hat, z.B. ist der Schamane sein Onkel, oder aber anderweitig den anwesenden Haufen überzeugen kann, dass er jetzt den Befehl hat, so hat er die Befehlsgewalt inne.

Während eines Kampfes gibt es keine Formation oder Schlachtreihe, mit Schildwall und ähnlichem bei Trolle. Es wird im losen Verbund gekämpft.

Rettet ein Troll in einer Schlacht den ganzen Stamm, egal wodurch - steigt er in den Rang der Legenden auf. Besonders jene Trolle die ihr Leben für den Stamm gaben. Selbstopferungen werden nur in Ausnahmefällen durchgeführt. In diesem Fall muss die Existenz des ganzen Stamms durch den Tod eines seiner Mitglieder gesichert werden.

So etwa durch einen ablenkenden Angriff, der mit viel Gebrüll, Getöse und Gestik durchführt wird, damit der Stamm vor einer feindlichen Übermacht fliehen kann.

Ist so eine Selbstopferung jemals nötig, wird dieses Stammesmitglied - egal ob Mann oder Frau als Held des Stammes gewürdigt, wenn der Stamm überlebt. Dieser Troll wird durch seine besondere Tat zu einer Legende.

Solange der Stamm existiert, wird der Name dieses Troll für die Ewigkeit in den schamanisch geprägten Ahnenkult mit aufgenommen. Sein oder ihr Name ist auf ewig unvergessen. Dies ist auch einer der Gründe, warum legendäre Trolle, trotz dass einige schon sehr lange Zeit tot sind, nicht in Vergessenheit geraten.

Bevorzugtes Kampfverhalten
Trolle kämpfen nicht im offenen Feld, sondern bevorzugen den Kampf aus dem Hinterhalt, von einem Hügel herab bzw. aus sicheren Distanz mit Fernwaffen wie Bögen oder Speeren.

Unterstützt wird dies bei einigen Stämmen durch die massive Verwendung verschiedener Gifte von schwach und eher nicht tödlich in Form von Schlaf- und paralysierende Giften, wie auch extrem tödlichen Giftmischungen. Sollte ihnen im Kampf eine Niederlage drohen, so ziehen sie sich schnellstmöglich zurück! Es gilt den Stamm und damit sich selbst zu schützen.

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Aufnahme von Fremdrassen in den Stamm
Generell spricht für Trolle nichts dagegen Personen von fremden Rassen in ihre Stammesgemeinschaft aufzunehmen, wenn ihnen diese passend erscheinen. Natürlich ist die grundsätzliche Einstellung von Stamm zu Stamm, von Stammesführer zu Stammesführer unterschiedlich.

Sollte eine Person, in eine Stammesgemeinschaft aufgenommen werden wollen, hat sie sich alle Gepflogenheiten des Stammes unterzuordnen. Ferner gilt die Person bis zu ihrem Initiationsritus als Heranwachsender. Erst nach Ablegung der Prüfung ist der Neuling vollwertiges Stammesmitglied und Troll.

Für die Dauer bis zur Prüfung wird der Neuling einem Paten zugeteilt. Dieser lernt den Neuling an, hilft bei dem Verständnis von alltäglichen wie auch besonderen Dingen. Der Neuling lebt auch im Zelt des Paten.

Dies ist wichtig, da der Neuling vermutlich weder über ein Zelt noch Vieh verfügen wird.

Handelt es sich um einen Neuling der aufgrund einer Beziehung/bevorstehenden Hochzeit aufgenommen wird, lebt der Neuling selbstverständlich im Zelt seines Partners. Der Partner ist gleichzeitig sein Ansprechpartner und Pate.

Beziehungen zu Fremdvölkern sind möglich, kommen aber nicht sehr häufig vor. Zuerst aus dem einfachen Grund, da Trolle sehr abgeschieden leben. Selten begegnet man einem Trollstamm.

Am ehesten würden Rakshanern einem Trollstamm begegnen. Aber eine Beziehung zwischen einem Troll und einem Raksahner dürfte sich allein wegen der unterschiedlichen Kultur als schwierig erweisen.

Eine Trollmann wird sich keiner Rakshanerin als Familienoberhaupt unterordnen wollen. Ebenso würde keine Rakshanerin sich einem Trollmann als Familienoberhaupt fügen wollen. Beide Völker verstehen sich äußerst gut, leben aber ein sehr unterschiedliches Familienleben. Ausnahmen bestätigen hier die Regel.

Ein Rakshaner hingegen würde eventuell seine erhöhte Position bei Trollen genauso schätzen lernen, wie eine Trollfrau unter Rakshanern die ihre.

Bei anderen Völkern entscheidet die persönliche Einstellung der Person, ob ihr ein Leben in einem Trollstamm möglich wäre.

Die Person hat sich den Sitten und Gebräuchen zu fügen und das Leben als nomadische Hirten ist hart, entbehrungsreich und mit sehr viel Arbeit verbunden. Dafür zeichnen sich Trollstämme durch einen starken Zusammenhalt aus.

Von der Art, Lebensweise und dem Verständnis her, würden sich Trolle ehr Rakshanern oder Orks verbunden fühlen. Zumal diese ebenfalls Rakshor ehren.

Einmal als vollwertiges Mitglied in eine Stammesgemeinschaft aufgenommen gilt die Person als Troll.

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Tiere

Als nomadische Hirten dienen die Tiere den Trollen als Lebensgrundlage. Sie reisen mit ihren Tieren von Weidegrund zu Weidegrund um ihren Lebensunterhalt das ganze Jahr über zu sichern. Ackerbau, Bodenbewirtschaftung ist den Trollen fremd und hätte in ihrem Lebensraum auch keine Aussicht auf Erfolg.

"Zuerst das Tier, dann wir".

Nach dieser Überzeugung werden die Tiere gehalten und versorgt. Egal ob man seine Herde mit Wasser versorgt, oder seinen Reit-Raptor mit Fleisch. Jeder Troll wird seine Tiere versorgen, bevor er sich zum Entspannen oder zur Nachtruhe hinlegt.

Denn wer sein Tier nicht achtet und sich nicht um sein Vieh kümmert, hat bald jede Lebensgrundlage verloren. Kein Vieh bedeutet keine Kleidung und Nahrung.

Die Tierarten die von den Trollen gehalten werden, unterscheiden sich in drei Kategorien. In Reittiere, Nutztiere und Haustiere.

In einige Trollstämmen setzen die Stammesangehörigen auf bestimmte Reittiere um damit ihre Stammes-Zugehörigkeit nochmals zu unterstreichen. Jeder Troll reitet also das gleiche Reittier, am besten in der gleichen Farbe und in der gleichen Stammeszeichnung. Ebenso sind Zaum- und Reitzeug von der gleichen Farbe.

Andere Stämme legen auf diese Optik weniger wert und reiten als Stamm bunt zusammengewürfelt jedes Reittier. So kann der Schamane ein Reit-Mufflon reiten, während sein Häuptling auf einem Raptor sitzt.


Reittiere:

Reit-Raptoren
Seit Anbeginn haben Trolle mit Raptoren gejagt, welche in den Sand- und Steinwüsten Rakshanistans beheimatet sind. Für Trolle sind Raptoren vollendeten Jäger, gerissen, tödlich und treu - all jene Eigenschaften die sie selbst besonders schätzen. Aus diesem Grund sind gezähmte Raptoren die bevorzugten Reittiere männlicher Trolle.

Die Raptoren sind in vielerlei Hinsicht mit Wölfen oder Hyänen zu vergleichen. Sie sind schnelle Raubtiere, die bevorzugt in kleinen Gruppen jagen und dabei relativ taktisch vorgehen. Sie nutzen oft Hit-and-Run Taktiken sowie Sprungattacken und kreisen ihr Opfer ein, wobei sowohl ihre scharfen Zähne als auch die langen Klauen zum Einsatz kommen. Der Raptor zählt zu den aggressivsten Spezies, aber erst in der Gruppe werden sie wirklich gefährlich.

Ein gezähmter Raptor ist ein furchteinflößendes Geschöpf, da ein talentierter Troll die Wildheit seines Reittiers gänzlich seinem Willen unterwerfen kann. Es dauert sehr lange sich mit einem dieser wilden Geschöpfe gut zu stellen und ist eine wie eine Art Blutsbruderschaft. Nicht wenige sind bei dem Versuch umgekommen, einen dieser schnellen und tödlichen Raptoren zu unterwerfen. Einen von ihnen zu beherrschen, zeugt daher von einem hohen Rang und sie zählen als Statussymbol.

Es gibt auch Männer die ebenso ihre Frau mit einem Reit-Raptor ausstatten, denn ein Reit-Raptor bedeutet nicht nur Status, sondern auch Schutz und Schnelligkeit für seinen Reiter.

Neben der Möglichkeit einen wildlebenden Raptor einzufangen, gibt es auch die Möglichkeit eine Nachzucht von domestizierten Raptoren per Tauschhandel zu erwerben.

Als kleines Küken erworben, lassen sie sich sehr leicht auf eine Person prägen, da Raptoren in ihrem natürlichen Umfeld im Rudel leben.

Ein Reit-Raptor kann die Länge von 7 Metern (von der Nasen- bis zur Schwanzspitze) erreichen. Das Tier wird ca. 2 Meter hoch und 500 kg schwer. Er zählt zu den größten Raptorenarten.

Bei Raptoren handelt es sich um auf zwei Beine laufende, gefiederte, warmblütige Fleischfresser (Raubsaurier) mit einem langen, steifen Schwanz und einer auffällig vergrößerten, sichelartigen Kralle an der zweiten Zehe des Hinterfußes. Diese „Sichelkralle“ wird bei der Jagd verwendet und ist eine tödliche Waffe.

Wie andere Raptorenarten verfügt auch der Reit-Raptor über eine vergrößerte Sichelkralle an der inneren Zehe. Diese ist bis zu 24 cm lang.

Der Schwanz der Reitraptoren ist in seiner Beweglichkeit durch verlängerte Wirbelfortsätze eingeschränkt. Diese Wirbelfortsätze sorgen dafür, dass der Schwanz als Balancestange auch beim Sprint bei sehr hoher Geschwindigkeit seine Form behält.

Der Schwanz kann horizontal „S“-förmig gebogen werden, ohne dass die Anordnung der Wirbelfortsätze (Präzygapophysen) beeinträchtigt wird. Somit ist eine beträchtliche seitliche Beweglichkeit des Schwanzes möglich. Kurzum der Schwanz kann nur leicht horizontal nach oben oder unten gebogen werden, allerdings ist er seitlich sehr beweglich um beim Sprint einen raschen Richtungswechsel zu unterstützen, ähnlich wie bei manchen Raubkatzen. Er ist die Balancestange beim Sprint des Raptors.

Das Schienbein der Reitraptoren ist gerade und massiv, so dass ihre Beine über sehr viel Kraft verfügen. Diese Anpassung dient ebenfalls dazu, die Sichelkralle möglichst kraftvoll einsetzten zu können.

Reitraptoren können sehr große Beutetiere erlegen. Über die Hand- und Fußkrallen wie auch über die Zähne können sie Beutetieren und Gegner schwerste Verletzungen zufügen.

Die Arme der Raptoren sind lang und machen 70 Prozent der Hinterbeinlänge bei den Raptoren aus. Die Hand ist lang und macht 40 Prozent der Armlänge aus.

Jeder der drei Strahlen/Finger der Hand endete in großen, gekrümmten Klauen. Der erste Strahl war der kürzeste, während der zweite Strahl der längste war. Der dritte Strahl war etwas kürzer aber deutlich dünner als der zweite Strahl. Das zweite und das dritte Fingerglied des dritten Strahls sind extrem verkürzt.

Reit-Raptoren können unter Zuhilfenahme beider Hände Objekte greifen. Bambiraptor können den ersten und dritten Finger jeden anderen Finger gegenüberstellen und somit Gegenstände mit nur einer Hand greifen. Derartige opponierbare Finger sind von keinem anderen Raubsaurier bekannt.


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Bild von Von Ferahgo the Assassin (Emily Willoughby, e.deinonychus@gmail.com http://emilywilloughby.com - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=28604091


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By Laika ac from USA - File:Laika ac Naturhistorisches Museum Wien (10175331946).jpg, CC BY-SA 2.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=44446719


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Bild von Matt Martyniuk - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2625336

Es gibt Reit-Raptoren nicht nur in den unterschiedlichsten Gefiederfarben, sondern es gibt auch Varianten, die frei von Federn sind und eine ledrige Haut besitzen. Ebenso gibt es teilgefiederte Reit-Raptoren.

Vorteile des Reit-Raptors zu anderen Reittieren:

sehr schnelles Reittier
weite Sprünge
sehr gefährlich (Sichelklaue)
man hat kaum Angriffe zu fürchten, wenn man seinen Raptor bei sich führt bzw. auf ihm sitzt

Der Reit-Raptor ist ein auf Mobilität und Schutz ausgelegtes Reittier. Dass er im Gegensatz zum Reit-Mufflon nicht annähernd so viel tragen kann, ist bei diesem Tier kein Nachteil. Es hat ausreichend Vorzüge, die es zu einem unverzichtbaren Begleiter machen, sobald man erst einmal einen Reitraptor besitzt.


Eckdaten Reit-Raptor:
Länge: bis 7 m (Nasen- bis Schwanzspitze)
Höhe: 2 m
Gewicht: 450 - 500 kg
Fortbewegung: zweibeinig (biped)
Ernährung: Fleischfresser (karnivor)


Freilebende Raptoren
Freilebende Reit-Raptoren sind eine unglaublich aggressive Raptorengattung. Sie jagen im kleinen Rudel und attackieren ihre Beute mit ihren messerscharfen Zähnen und/oder ihren verlängerten Sichelklauen.

Verhalten
Der Raptor greift sowohl Tiere wie auch Personen bei Sichtkontakt sofort an. Da sie mit einer hit-and-run Strategie angreifen, sind sie nicht leicht zu bekämpfen.

Durch ihre hohe Geschwindigkeit sind sie bei einem Angriff nicht abzuhängen und vor allem für Fußgänger sind sie eine ernstzunehmende Bedrohung. Bei einer Flucht zu Fuß, wird man immer gegen den Raptor verlieren. Man hat keine Chance dem Tier zu entkommen. Raptoren sind meist in kleinen Jagdrudeln von 2 - 4 Tieren unterwegs.

Wichtige Informationen
Als eine der schnellsten Kreaturen setzt der Reit-Raptor meist auf hit-and-run Angriffe gegen größere Gegner. Die große gebogene Klaue am zweiten Zeh dieser Gattung eignet sich für Sprungangriffe besonders gut. Der Reit- oder Riesenraptor tötet seine Beute mit vielen, kurz aufeinanderfolgenden Hieben mit seiner Sichelklaue.

Fang und Zähmung eines wilden Raptors
Wenn man genug Mut hat, nähert man sich mit einer berittenen Jagdgruppe einem Rudel Raptoren und versucht eines der Tiere von der Gruppe zu trennen. Nun schmeißt man dem Raptor einfach ein paar Bolas in die Beine, damit dass Tier stürzt. Ist der Raptor zu Boden gegangen betäubt man ihn anschließend mit Betäubungspfeilen oder einem Knüppel.

Betäubt sichert man das Tier, vor allem die gefährlichen Klauen. Nun beginnt die eigentliche, sehr schwierige Arbeit. Man muss das Vertrauen und die Zuneigung des Raptors gewinnen. Dies erreicht man, indem man vertrauensvoll mit ihm spricht, ihn zeitgleich nicht bedrängt und ihn am besten mit seinen Lieblingsfleischsorten füttert. Hier ist viel Feingefühl und Geduld gefordert.

Ein gezähmter Raptor
Ungeachtet seiner sonst so aggressiven Natur, ist der Reit-Raptor mittlerweile zum Haupt-Reittier der Trolle geworden. Dieser schnelle Jäger eignet sich hervorragend als Reittier für die Jagd, für Plünderungen und zum Kundschaften.

Besitzer eines gezähmten Raptors behaupten immer wieder, dass diese zwar schwierig zu zähmen, danach aber umso treuere Begleiter sind.

Wissenswertes:
Reisen mit einem Reit-Raptor ist eine sehr angenehme Erfahrung. Mit dem Raptor ist man sehr schnell unterwegs was einem manchmal das Leben retten kann!


Reit- und Lasttier:

Reit-Schaf/Reit-Mufflon
Ein sehr großes, stattliches Schaf mit geschwungenen Hörnern. Reit-Mufflons sind für ihre Zähigkeit und Ausdauer bekannt. Sie können problemlos schwere Lasten tragen und sind auch in unwegsamen Gelände trittsicher. Das Reit-Mufflon kommt auch mit dem kargen Nahrungsangebot in Steppenregionen problemlos zu Recht. Ausgewachsene Widder haben eine Widerristhöhe von 180 cm, Weibchen von 140 - 160 cm. Sie sind das alltägliche Last- und Reittier, meist genutzt von den Trollfrauen.


Haustiere:
Mini-Raptoren/Bambiraptoren
Mini-Raptoren oder auch Bambiraptoren genannt sind eine kleine, wendige Raptorenart die von Trollen als Haustieren gehalten wird.

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Von Nobu Tamura (http://spinops.blogspot.com) - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=19459077

Nutztiere:
Ziegen
Schafe
Hühner

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Waffen
Trollwaffen sind eine riesige Gattung mit hunderten von Waffenarten. Für viele von ihnen gibt es keine Entsprechung bei anderen Völkern.

In Legenden Vazzi dem Weisen kommen in den mythologischen Geschichten manchmal traditionelle Waffen vor und berühmte Helden besitzen normalerweise eine besonders leistungsstarke Waffe – oft mit magischen Kräften verbunden.

Beispielsweise besaß der Stammeshäuptling Manon des Raptoren-Stammes laut Legenden eine Keule mit der magischen Fähigkeit der Verwandlung von der Größe einer Stecknadel bis zu der einer gewaltigen Säule.

Die Sandfarbene Sense des Schamanen Guarn des Hyänen-Stammes konnte alles aufschlitzen und half ihm wie auch seinem Stamm zahlreiche Schlachten zu gewinnen.

Gewöhnliche Trolle oder Troll-Krieger tragen bekanntere Waffen wie Stäbe, Bögen, Speere, Dolche und Stangen. Doch gewisse Waffen wie das Schwert werden mehr als Symbole der Tugendenden betrachtet als tatsächliche Kriegswaffen.


Einige von Trollen genutzte Waffen:

Stab/Stock - Tahiri
Der Tahiri ist die einfachste der Troll-Waffen. Es ist ein langer Stab, der aus Holz hergestellt ist. Er wird zum Viehhüten wie auch in der Kampfkunst verwendet und ist in geschulten Händen eine tödliche Waffe.

Speer - Nirod
Der Nirod ist der bekannteste der Speere mit langem Griff, den Trollkrieger benutzten. Er ist eine der ältesten bekannten Kampfwaffen im Volk der Trolle.

Zweischneidiges Schwert - Saba Tra
Das Saba Tra ist ein zweischneidiges Schwert, das zur Kategorie kleiner alter Waffen zählt. Wie viele Dolche in anderen Kulturen ist das Saba Tra nicht nur Waffe, sondern Kulturgut. Es verbindet Eleganz mit tödlicher Gewalt. Männer vom Stammesführer bis hinunter zu den Handwerkern tragen ein Saba Tra bei gesellschaftlichen Anlässen bei sich.

Troll-Säbel - Gava
Der Gava ist nicht mit einem normalen Säbel zu vergleichen, denn der Gava hat langen Griff (allerdings nicht so lang wie der Schaft eines Speeres) und eine kürzere Klinge und wird auf tödliche Weise von Trollfrauen auf dem Schlachtfeld geschwungen. Der lange Griff soll die geringere Armreichweite der Frauen ausgleichen.

Ähnlich zweischneidigen Schwert/Saba Tra für Männer hat der Säbel/Gava einen gewissen gesellschaftlichen Status in der Troll-Gesellschaft. Eine erwachsene Frau, die an einem gesellschaftlichen Anlass teilnimmt, wird nicht ohne Gava erscheinen.

Bogen - Villu
Der Bogen/Villu ist die älteste ballistische Waffe. Das Bogenschießen ist eine der alten Künste, die ein erwachsener Troll beherrschen muss.
Bogenschießen ist nicht nur wichtig für die Jagd und den Krieg, es ist zudem eine sportliche Aktivität.

In der Legende der neun brennenden Sonnen, war es Godim vom Stamm der Wüstennattern der mit seinem magischen Bogen Sonnenzerschmetterer acht der brennend heißen Sonnen abschoss. Da die falschen Himmels-Flammen Tod und Verwüstung brachten. Die heilige Flamme wurde von Godim nicht angetastet und brennt noch heute oben am Himmel.

Axt - Shoka
Die Axt/Shoka wurde ursprünglich wie die meisten Äxte zum Spalten von Holz verwendet. Sie eignet sich aber auch hervorragend zum Spalten von Schädeln. Obwohl sie später auch als Waffe eingesetzt wurde, ist die Axt/Shoka ein seltener Anblick auf dem Schlachtfeld bei Trollen.

Benannte mythologische/legendäre Waffen mit Namen
Sandfarbene Sense - Sense des Schamanen Guarn vom Stamm der Hyänen
Sonnenzerschmetterer - Bogen des Kriegers Godim vom Stamm der Wüstennatter
Blut-Blatt - Axt der tapferen Ildini, Frau von Hiral vom Stamm der Skorpione


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Mythologische/legendäre Personen der Trolle:

Vazzi vom Skorpion-Stamm - legendärer Legenden Erzähler/Legenden Sammler

Guarn vom Hyänen-Stamm - legendärer Schamane

Godim vom Wüstennattern-Stamm - legendärer Krieger

Ildini, Frau von Hiral vom Stamm der Skorpione - legendäre Frau
Als der Stamm der Skorpion angegriffen wurde und fast unterlag, warf Ildini die Tapfere ihre Axt Blut-Blatt und spaltete mit einem Wurf dem feindlichen Stammesführer den Schädel. Mit dieser Tat rettete Ildini nicht nur ihren Ehemann, sondern den ganzen Stamm und ging in die Legenden der Trolle ein.

Nitya der Einäugige vom Fuchsstamm (Stamm existiert nicht mehr) - legendärer Schamane mit großen Hang zu Missgeschicken.
Man munkelt, aufgrund Nityas "Fähigkeiten" sei sein Stamm vom Wüstensand verschluckt worden. Unter Trollen dient sein Name als geflügeltes Wort für Pechvögel.


Religion

Trolle verehren ihr Stammes-Geisttier als Schutzpatron, nach welchem auch ihr Stamm benannt ist.

Wenn sich Trollstämme zu einem Gott hingezogen fühlen, dann zu Rakshor. Er repräsentiert am ehesten ihre Wertevorstellung. So sehen Trolle Raubzüge gegen andere Völker nicht als schändlich an. Wer sein Eigentum nicht verteidigen kann, ist es auch nicht wert es zu besitzen.


Magie

Trolle verehren jede Form von Magie. Besonders Magie die Zerstörung und im Kampf Vorteile bringt erachten sie als sehr wertvoll. Auch Nekromantie sehen Trolle als sehr nützlich an. Die Macht über Leben und Tod übt eine Faszinierung auf sie aus. Trolle die sich magische Fähigkeiten angeeignet haben, werden von ihren Stämmen hochgeschätzt.


Geschichte

Die Trolle sind ein Volk, dass in Form von kleinen Stämmen vorwiegend die Wüsten von Asamura bewohnt. Ihr bevorzugter Lebensraum ist Rakshanistan. Trolle leben vorwiegend in der Wüste Tamjara.

Es kann auch vorkommen, dass sie bis in die Wüste Sundhi wandern.

Trolle tauschen sich gerne mit Rakshanern aus, wenn sie diesen auf ihren nomadischen Wanderungen begegnen. Auch gehen sie gerne Tauschhandel mit Rakshanern ein, Kaffee ist immer ein beliebtes Tauschgut. Trolle akzeptieren nur den Tauschhandel. Geld ist für traditionell lebende Trolle bedeutungslos. Ware gegen Ware ist ihre Devise. So kann man sich gleich von der Qualität der Erzeugnisse überzeugen.

Auch wenn die Trolle den Rakshanern und auch Rakshor positiv gegenüberstehen, haben sich kaum Trolle dem Feldzug der Truppe Rakshors angeschlossen. Dies liegt an ihrer engen Stammstruktur, ihrer geringen Volksgröße und ihrem Grundlebensunterhalt - dem der Hirten.

Dennoch unterstützten sie jederzeit die Chaosfraktion, wenn sich ihre Wege kreuzen. Sei es durch Unterstützung durch Nahrungs- und Waffenspenden, oder durch einfache Gastfreundschaft.

Einige junge Krieger die sich beweisen wollen, verlassen ab und an ihre Stämme und schließen sich trotz allen Widrigkeiten den Truppen Rakshors an.

Den meisten Trollen jedoch war und ist es einfach schlichtweg unmöglich, ihren Stamm mit ihren Stammesgeschwistern und ihre Herden zurückzulassen. Würden sie einfach in einen Krieg aufbrechen, würden sie nicht nur ihre Familien- und Stammesmitglieder schutzlos zurücklassen, sie selbst würden auch als Arbeitskraft fehlen um die Ernährung sicherzustellen. Junggesellen ohne eigene Herde und Familie haben es da wesentlich leichter.

Wenn sich Trolle dem Heer Rakshors angeschlossen haben, dann handelt es sich meist um Einzelgänger (aus welchem Grund auch immer dieser Troll allein umherstreift) und Junggesellen.


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Namen und Stammesbezeichnungen:
Trolle tragen im Gegensatz zu anderen Völkern keinen Nachnamen. Der "Nachname" eines Trolles ist seine Stammesbezeichnung.

Tulasi vom Stamm der Hyänen heißt einfach nur Tulasi innerhalb seines eigenen Stammes. Bei Fremden würde er sich mit Tulasi vom Stamm der Hyänen vorstellen.


Bekannte Stämme:

Der Raptoren-Stamm
Ein sehr traditioneller Stamm, der viel Wert auf Traditionen legt. Alles was ein Raptor verkörpert, sollte auch ein Troll aus dem Raptorenstamm verkörpern. Raptoren sind vollendeten Jäger, gerissen, tödlich und treu. Ein Raptor ist ein furchteinflößendes Geschöpf und genauso hat jeder Troll dieses Stammes zu sein - Treu dem Stamm gegenüber und jedem Feind ein tödlicher Gegner. Da Raptoren in der Natur ebenfalls Plünderer und Jäger sind, fühlen sich die Trolle des Raptoren-Stammes besonders dem Chaos zugetan.


Der Hyänen-Stamm
Ebenfalls ein sehr traditioneller Stamm, der besonders viel Wert auf gute Völkerverständigung mit Rakshanern legt. Da diese Hyänen achten, pflegen und sogar reiten können. Hyänen gelten als grausame und gefährliche Räuber und Plünderer. Zudem symbolisieren sie Kraft und Ausdauer. In der Mythologie der Trolle nehmen sie einen besonderen Platz ein, denn es heißt, das Geistwesen der Hyäne sei es gewesen, das die Sonne von einem Beutezug mitgebracht, habe um die Welt zu wärmen. Ein Rakshaner hat vom Stamm der Hyänen niemals etwas zu befürchten, er ist stets ein gern gesehener Gast (am besten mit Reithyäne).


Der Wüstenwolf-Stamm
Ein toleranter, kleiner Stamm der sich auch nicht davor scheut, mit anderen Völkern in Kontakt zu treten - auch wenn diese aus unverständlichen Gründen Rakshor nicht anbeten. Vom Stamm des Wüstenwolfes geht für Fremde die geringste Gefahr aus. Zuerst fragt sich jeder Wüstenwolf ob man mit dem Fremden nicht etwas tauschen und ob man sich nicht gegenseitig von Nutzen sein kann. Ein toter Tauschpartner bringt keine neuen Waren und kommt garantiert nicht wieder. Sie gelten als die besten Tauschhändler unter den Trollen.


Der Sandpanther-Stamm
Bei dem Sandpanther-Stamm handelt es sich um einen sehr ausgeglichenen und freundlichen Troll-Stamm. Wer es sich mit den Sandpanthern verdirbt, muss es schon bewusst darauf angelegt haben.

Sandpanther töten zudem nicht jeden Feind, sondern machen auch Gefangene.
Diese werden als Geiseln behandelt und sogar medizinisch versorgt, was aufgrund der fehlenden Anatomiekenntnis von Fremdvölkern durchaus schmerzhaft, aber trotzdem hilfreich sein kann.

Vielleicht können die Geiseln gegen Nutzbringenderes wie z.B. Essen, Wertgegenstände oder magische Artefakte eingetauscht werden, als Pfand den nächsten Kampf verhindern oder aber als Zeichen des guten Willens im Vorfeld von Verhandlungen freigelassen werden.

Auf gar keinen Fall wird gefoltert oder körperlich gequält. Dies ist für Sandpanther ein großes Tabu und zeugt von Schwäche.

Eventuelle Verhöre werden durch den Schamanen mit Hilfe von Wahrheitstränken bzw. von den Giftmischern mit den entsprechend gefügig machenden Arzneien durchgeführt.


Der Sandvipern-Stamm
Ein Stamm, der sehr viel Wert auf seine Eigenständigkeit legt. Der Stamm der Sandvipern ist bekannt für die Nutzung von Giften. Sein es bei der Jagd oder auch bei der Kriegsführung. Waffen werden grundsätzlich mit Gifte präpariert um ihre Effektivität zu erhöhen. Es wird von anderen Stämmen behauptet, dass die Sandvipern über Gifte verfügen die andere Trolle töten können, den Vipern aber nichts anhaben würden. Ob Tatsache oder Mythos ist ungewiss und könnte nur von einem Stammesangehörigen des Sandvipern-Stammes aufgeklärt werden. Nur würde dies kein Troll des Sandvipern-Stammes.

Vor vielen Generationen spaltete sich eine kleine Gruppe der Sandvipern ab und gründete einen eigenen Stamm - den Stamm der Wüstennattern. Der Stammesführer erklärte diese Handlung zum Hochverrat an den Sandvipern. Zudem wurde somit das heilige Giftwissen der Wüstennattern gestohlen! Die Wüstennattern erklärte er somit zu Todfeinden seines Stammes der Sandvipern.


Der Wüstennattern-Stamm

Der Stamm der Wüstennattern ist ein Stamm der sich vor vielen Generationen durch Abspaltung von dem Sandvipern-Stamm gebildet hat. Die Wüstennattern sind nicht so eigenbrötlerisch und zugeknöpft Fremden gegenüber wie die Sandvipern. Aber auch sie praktizieren den steten und ständigen Giftgebrauch.

Aufgrund der Abspaltung und somit Schwächung des Sandvipern-Stammes stehen die Sandvipern den Wüstennattern feindlich gegenüber!


Der Skorpion-Stamm
Der Skorpion-Stamm ist einer der aggressivsten Troll-Stämme. Der Skorpion-Stamm ist der einzige Stamm, der sogar Fleisch von Humanoiden erjagt. Trolle sind die geborenen Jäger und es ist nicht verwunderlich, dass dieser Stamm auch Humanoide und auf die Speisekarte gesetzt hat.

Dieses Verfahrensweise kommt nur bei dem Skorpion-Stamm vor, alle anderen Stämme lehnen das Jagen und Verzehren von anderen Völkern ab.

Von dem Skorpion-Stamm wird beispielsweise berichtet, dass sie mit Vorliebe die Körper ihrer niedergestreckten Feinde verspeisen. So wurden von anderen Trollen, Orks oder Rakshanern auch schon eine Jagdgruppe Skorpion-Trolle dabei beobachtet, wie sie Zwerge über offenem Feuer grillten.

"Es ist kein Troll, Ork oder Rakshaner? Kein Geschöpf Rakshors? Dann ist es essbar!"

So lautet ein Spruch des Skorpion-Stammes.

Bei kriegerischen Auseinandersetzungen schreckt der Skorpion-Stamm auch nicht vor Kannibalismus zurück. Dabei werden die Herzen der getöteten Feinde verspeist um ihre Seele zu vernichten und ihre Kraft in sich aufzunehmen. Dies ist Teil ihrer kriegerischen Tradition.

Trolle des Skorpion-Stammes glauben, dass nach dem Tod der Geist eines Feindes seinen Mörder heimsuchen kann. Indem sie die Herzen und das Fleisch ihrer Feinde verspeisen, glauben sie damit auch den Geist ihres Feindes zu vernichten.

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Neben den bekannten Stämmen gibt es auch viele kleinere Stämme, die hier nicht namentlich erwähnt wurden. Es gründen sich auch neue Stämme durch Abspaltung von einem Alt-Stamm.

Ferner kann sich ein neuer größerer Stamm durch Zusammenschluss von einigen sehr kleinen Stämmen bilden. Wobei ein Zusammenschluss stets schwieriger ist, als eine Neugründung durch Abspaltung. Kein Stammeshäuptling verzichtet gerne freiwillig auf seine Führungsposition.

Zudem kann sich ein Stamm vergrößern, indem ein Stamm überfallen, der Stammesführer getötet wird und die überlebenden Mitglieder dem Siegerstamm einverleibt werden.



Aktive Mitglieder dieses Volkes



****

Hier neben dem Charakterbogen von Jozo mein zweites "Urlaubsprojekt". Als ich in einem Thread von Trollen lass, erinnerte ich mich an die Trolle aus WOW, die mir von der Optik schon immer gut gefallen haben. Gespielt habe ich in meiner kurzen WOW-Zeit leider keinen.

Aus dem Grund habe ich einen Volksvorschlag für die Trolle verfasst, der sich stark an diese Trolle anlehnt, aber sich trotzdem von ihnen unterscheidet. :)

Für Trolle kam für mich keine andere Fraktion als die des Chaos in Betracht :)

Aus dem Grund schlage ich das Volk der Trolle vor. Vielleicht hat ja der eine oder andere genauso viel Spaß wie ich an den gebeugten gesellen und würde gerne mal einen Reitraptor reiten :)

Hier habe ich direkt an die Spielbarkeit und das Aussuchen eines passenden Bildes für eventuelle Charaktere gedacht, so gibt es Raptoren ohne, mit etwas und vielen Federn. Sollte man also ein schönes Charakter-Bild mit einem WOW-Troll und Raptor finden, ist dieser Raptor vermutlich nackt und ohne jede Befiederung. Er würde also auch ins Reittierschema passen. Zumal alle Raptoren ihre eigene Schönheit haben.

Die von mir verwendeten Bilder der Wüstenrosen und der Raptoren sind aus Wikipedia und dürfen unter Benennung des Urhebers verwandt werden. Was ich selbstverständlich getan habe. :)

Das Bild des Zeltes und seine Erläuterung wurde von mir per Paint erstellt. :)

Ich hoffe die Burschen finden Eure Zustimmung :) :) :)

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 09:36 
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
WOW! Das nenne ich mal eine Volksbeschreibung! Ich bin immer noch am lesen. Früher hatten wir auch mal Trolle in Asamura geplant, die sollten etwas nördlich der Tamjid in dne Bergen leben, leider fanden wir die Ideen damals nicht so doll. Aber dein Volk ist vielversprechend, mehr wenn ich fertig mit lesen bin! :)

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 11:12 
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
Ich werde das auch bei Gelegenheit durcharbeiten. :-) Habe es erstmal überflogen, sieht im Großen und Ganzen gut aus, aber mit den Reitraptoren bin ich noch im Zwiespalt. Will das alles aber erstmal gründlich lesen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Freue mich, dass die Trolle wieder einen Platz in Asamura finden!

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BeitragVerfasst: Mo 30. Jan 2017, 13:33 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
:) :) :) :) Dankeschön für die lieben Worte!!! :) :) :)

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BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 14:42 
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
Huhu,

ich hoffe, meine Anmerkungen klingen nicht irgendwie pampig, ich habe es nur gerade etwas eilig, will das aber nicht noch länger liegen lassen. Etwaige Pampigkeiten bitte entschuldigen, nichts ist bös gemeint. :-)

1.)

Wer hat diesen Thread in die Bibliothek verschoben? Bitte keine offenen Themen in die Bibliothek verschieben! Die Bibliothek ist nur für Diskussionen, die auf die eine oder andere Weise beendet wurden, entweder, weil die Idee umgesetzt oder abgelehnt wurde. Alles, was noch offen ist, bitte im Versammlungsplatz belassen, damit nichts unter den Tisch fällt. Danke!

2.)

Mit den Reitraptoren bin ich irgendwie unschlüssig, einfach, weil wir hier ansonsten keine Dinosaurier haben. Ich würde mich eher dagegen aussprechen.

3.)

Zitat:
Alle Trolle sind muskulös und es findet sich kein Gramm überflüssiges Fett an ihren Körpern.
Ich finde es nicht sonnvoll, allen Mitgliedern ausnahmslos die selbe Statur aufzuwzingen. Besser ist es, von Tendenzen zu sprechen. Gegenvorschlag: "Die meisten Trolle sind aufgrund ihrer mit viel körperlicher Arbeit verbundenen Lebensweise muskulös."

Zitat:
Die Rasse ist bekannt dafür, eine besonders farbenfrohe Haut zu besitzen, welche in diversen Farbvarianten erscheinen kann.

Damit sich niemand aufregt, sprechen wir hier von Völkern statt Rassen. ;-) Mir sind die Trolle ehrlich gesagt auch zu bunt. Ich würde vorschlagen, das Farbspektrum auf grau, blau und lila in unterschiedlichen Helligkeiten zu beschränken.

Dass Männer und Frauen derart unterschiedliche Stoßzähen haben sollen, finde ich nicht gut. Dass die Trolle von Warcraft inspiriert sind, ist in Ordnung, aber gerade Blizzard ist dafür bekannt, weltenbastlerischen Murks zu verzapfen. In Asamura legen wir sehr viel Wert darauf, dass die Welt inhaltlich anspruchsvoll und schlüssig bleibt. Es ist darum wichtig, die Referenzen kritisch zu betrachten. Gegenvorschlag: Frauen haben kleinere Stoßzähne.

Warum haben nur Männer einen Buckel? Entweder beide oder keiner oder eine sinnvolle Erklärung, bitte. ;-)

Zitat:
Zudem ist Trollblut aufgrund einer Anpassung durch generationslangem Wassermangel dickflüssiger als das anderer Rassen. Es ist so zähflüssig, dass man es in den Händen halten kann.
Dann könnte es nicht durch die Adern fließen, besonders nicht durch die kleinen. Den Punkt würde ich weglassen.

Dass es drei Geschlechter gibt, finde ich interessant, aber ich würde die Details kürzer fassen, ich liefere dann mal einen Vorschlag, muss aber gleich weg, daher erstmal nur kurz diese Anmerkung.

Zitat:
Selbst wenn ein Troll beschließen sollte, dass er gerne mit seiner Frau Nachwuchs haben möchte, wird er vorher seinen Stammesführer aufsuchen.
Finde ich nicht gut, das würde die Sexualität extrem beschränken, was mir bei diesem Naturvolk seltsam erscheint. Das macht eigentlich nur Sinn bei der Verpaarung mit dem Liten, wie du es geschildert hast mit dem zeremoniellen Gespräch etc.

Die ausgeschriebene Zeugungszeremonie würde ich nicht mit in die Volksbeschreibung reinnehmen, nur verlinken. Auch würde ich sie noch etwas umschreiben, so dass sie mehr nach Chronik klingt, nach einem Augenzeugenbericht. Zudem würde ich dem Liten keine Robe anziehen, es wirkt für meinen Geschmack zu zivilisiert. Ich würde eher Naturkleidung empfehlen, aus der man nicht so umständlich raussteigen muss, eher was, was man nur hochzuklappen oder zur Seite zu schieben braucht. Allgemein wirkt mir die Zeremonie noch etwas zu brav, ich hätte mir von den Trollen etwas Archaischeres gewünscht, mit Zauberei und Trommeln etc. und einem anschließenden Festmal o. ä.

Webkunst würde ich den Trollen nicht geben.

Kräuterfrau und Giftmischerin würde ich nicht trennen, da die Grenzen fließend sind (die Dosis macht oftmals das Gift).

Zitat:
Einerseits bietet das Zelt Schutz vor den harten klimatischen Bedingungen, denen die Trolle während des Wanderns inmitten der flachen Steppe ausgesetzt sind. Sie müssen dies tun, damit ihr Vieh stets genügend Fläche zum Grasen und Überleben findet.

Das Klima wechselt je nach Region zwischen Dürren, extrem hohen Temperaturschwankungen und gewaltigen Sandstürmen.

Wo genau sollen die Trolle leben? Oben schriebst du Wüste, hier Steppe. Oder beides?

Die Eigennamen vom Zelt und den Waffen - selbst ausgedacht oder irgendwo übernommen? Bin grad zu faul zum googlen. ;-)

Instrumente etc. - würde ich alles in einen extra Artikel packen.

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BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 15:18 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Huhu,
kein Problem verstehe dass schon nicht falsch :) :) :)

Zu 1.
Ich war es nicht gg :D


Zu 2.
Kein Problem, allerdings müssten diese Raptoren auch nicht unbedingt Dinosaurier sein, man könnte sie als eigene Gattung/Tierart darstellen. Viele Tiere die im gleichen Lebensraum leben oder lebten haben eine ähnliche Gestalt, wenn man z.B. Haie, Fischsaurier & Delfine vergleicht. Diese Tiere sehen sich sehr ähnlich, sind aber Null miteinander verwandt.
Sollte es gar nicht passen, können die Raptoren raus, allerdings benötigten sie dann ein anderes Reittier.


Zu 3.
Klingt logisch - passe ich an :tiptop:


Zu 4. - Hautfarbe, Zähne & Buckel
Achso, in Ordnung - Wort Rasse kommt raus und Volk wird eingepflegt :tiptop:

Farben - gerne Blau muss bleiben :) ;) Passt sehr gut, - aber bitte dann noch um grün ergänzen. Erstens hätte ich da einen Troll der grün ist und zweitens ist grün schön und eine Naturfarbe :klasse:

Zähne/Stoßzähne - alles klar. Könnte man mit Sexualdimorphismus begründen, siehe Elefantenbullen & Kühe. Da ist auch ein Unterschied.

Buckel - ebenfalls wg. Sexualdimorphismus.
Männchen sind größer, stärker, haben mehr Muskelmasse. Buckel, Nacken etc. dient z.B. auch der Aufhängung für Muskeln.
Dies ist bei vielen lebenden Tieren heute so. Vergleichbar wären Bisons, ein Bisonbulle hat einen Buckel, eine Kuh weniger bis kaum. Oder die Statur eines Gorilla-Männchens und Weibchens etc. Zwar kämpfen Trolle nicht mehr in dem Sinne Mann gegen Mann im Stamm um eine Frau, Menschen tun dies ja auch nicht (mehr) gg, aber dennoch ist der Sexualdimorphismus immer noch vorhanden. :)


Zu 5. Blut/Geschlechter ´
Klingt überzeugend - wird weggelassen :tiptop:
Die 3 Geschlechter wollte ich gerne belassen :)


Zu 6. - Paarung, Lite, Zeremonie etc.
Auch da stimme ich Dir zu :tiptop:
Privat sollten Trolle sich paaren und Kinder zeugen so oft sie wollen.
Wenn sie sich von ihrem Stammesführer den Liten ausborgen/ausleihen wollen, dann wird gefragt :tiptop:

Die Zeugungszeremonie nehme ich raus und passe sie an :)


Zu 7. - Webkunst
Kann gestrichen werden - war ein nur so eine Idee :tiptop:


Zu 8. - Kräuterfrau- und oder Giftmischer
Stimme ich ebenfalls zu, Pavo macht ja auch beides gg
Der Gute bezog sich selbst einst auf den Satz den Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim prägte - kein Almane sondern Parcelsus ;) :) :D


Zu 9. - Wüste oder Steppe
Beides. Sie sind Nomaden. Der eine Stamm mag vielleicht lieber Wüste oder Steppe, aber generell ziehen sie herum :)


Zu 10. - Eigennamen
Für die Eigennamen habe ich einfach den Google-Übersetzer in einer exotischen Sprache bemüht und dann etwas dazu gefügt oder weggelassen, damit es gut klingt :) die Sprachen kann ich jetzt aber nicht mehr aufführen. Ich habe es mir weder gemerkt noch irgendwo vermerkt ;) :)


Zu 11. - Instrumente etc.
Instrumente - wird einzeln gepackt :tiptop:

:) :) :)

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BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 17:15 
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Die Freien Völker (1) Weltenbastler in Gold (1) Chronist in Gold (1) Rote Laterne (1)
Huhu,

jetzt habe ich aus Zeitgründen nur genörgelt und gar nicht gesagt, wie gut ausgearbeitet ich das Volk eigentlich finde. Du hast dir da wirklich eine Wahnsinnsarbeit gemacht! :-)

Sexualdimorphismus bedingt keine derart unterschiedliche Anatomie, sondern eher eine unterschiedlich starke Ausprägung derselben, zB eben kleiner Buckel großer Buckel, kleine Stoßzähne - große Stoßzähne. Aber nicht, dass zB die Männer die Zähen oben haben und die Frauen unten oder die einen einen Buckel haben und die anderen kerzengerade gehen. Diese Unterschiede wurden von Blizzard nur aufgrund der bekannten sexistischen Motive umgesetzt, zu denen sie auch offen stehen. In Asamura steht allerdings die Logik an erster Stelle. Darum wäre es gut, wenn du dich entscheidest, ob Buckel oder nicht.

Drei Geschlechter dürfen sehr gern bleiben, wollte nie etwas anderes, ist vielleicht doof rübergekommen! :-)

Reittiere braucht ein Volk ja nicht unbedingt, was gut zu Fuß unterwegs ist, wenn du es wichtig findest, dann such dir einfach eins aus. In kargen Gebieten sind Esel, Dromedare und Kamele verbreitet, Pferde sind in solchen klimatischen Gegenden absoluter Luxus und nur der gehobenen Klasse vorbehalten. Auch Rinder wären als Reittiere denkbar (das ist gar nicht so unüblich, wie man vielleicht glaubt).

Gegen die Raptoren bin ich zum einen wegen der Dinosache, zum anderen aber auch, weil Fleischfresser dieser Größe einen immensen Nahrungsbedarf haben und Fleisch für Naturvölker in solch kargen Gegenden häufig ein Luxuslebensmittel ist. Dass die Rakshaner ihre Hyänen durchfüttern können, ist ihrer auf Plünderungen ausgelegten Lebensweise geschuldet, bei der sie einfach Feinde verfüttern und der Tatsache, dass die Hyänen frei laufen und sich zusätzlich selbst versorgen, wobei durchaus auch der eine oder andere Ghul draufgeht. Das ist aber nur möglich, da Rakshaner einen Eigengeruch haben, der dazu führt, dass Hyänen sie als Argenossen ansehen und darum nicht angreifen. Man stelle sich einen Raptor in einem Dorf mit spielenden Kindern vor. Möglich, aber sehr schwierig, wenn jeder so ein gefährliches Tier hat und vor seinem Zelt anbindet. Das größte Problem bleibt aber die Ernährung. Wenn es dir wichtig ist, mache ich sonst einfach mal eine Umfrage. :-)

Aha, dann können die Eigennamen sehr gern bleiben und du brauchst auch nicht extra die Herkunft noch mal raussuchen, ich wollte nur nicht, dass beispielsweise alles aus der Sprache der Mongolen für ihre Jurte und den anderen Kram übernommen wird. :-)

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BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 18:08 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Hi & Dankeschön für die lieben Worte :) :) :),
ist doch kein Genörgele sondern eine Diskussion :) :) :)


Pro oder Kontra Buckel:
Dann eindeutig pro, also dafür :D
Wenn jemand ein/e Troll/in spielen möchte und er/sie auf dem Bild gerade steht, hat sich die Person eben einfach aufgerichtet ;)


Reittiere:
Reittiere vielleicht generell nicht, Lastentiere schon, weil sonst müssten sie irgendwen haben der Sack und Pack mitschleppt ;)

Wenn keine Raptoren, dann aus dem Grund der Fleischfresser. :)
Wenn wir die Dinosaurier wirklich beim Weltenbau beachten oder auslassen würden, müssten wir ja auch sämtliche Vögel streichen ;) wäre schade drum.
Die sind die direkten Nachfahren der Theropoden. Aber so weit würde ich jetzt mit der Begründung nicht gehen. Nahrungsknappheit in Fleischform ist als Grund ausreichend und auch logisch. :)

Aus dem selben Grund würde ich Rinder als Reittiere streichen.
Dort wo sie vorkommen, wie z.B. Wasserbüffel als genutzte Reittiere, gibt es ausreichend Grün und saftige Wiesen. Ausnahme ist vielleicht das Yak das sich an karge Bergregionen gewöhnt hat, aber das Tier würde in einer Wüste am Hitzekoller sterben, wegen dem dicken Fell. Zebu-Rinder gingen höchstens, aber da gibt es bessere und passendere Tiere für eine Wüste.

Ich würde sagen Kamele und Dromedare - man kann sich aussuchen ob das eigene Tier 1 oder 2 Höcker haben soll ;)


Eigennamen:
Super :tiptop: die hätte ich nicht mehr zusammenbekommen. Dann hätte ich höchstens alles umtaufen können :ugly:

Drei Geschlechter:
:tiptop: Super, alles klar ich wollte auch dass es so bleibt. Hab ich vielleicht falsch verstanden :)

Grün:
kann Grün als Hautfarbe bleiben?

:) :) :)

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BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 19:10 
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Ich finde das sogar ziemlich cool mit den drei Geschlechtern. :-) Gute Idee!

Esel würden evntl. auch noch als Reit-/Lasttiere gehen. Oder wie wäre es mit gezähmten Zebras? Ich finde, das würde auch zu den Trollen passen und wäre vielleicht etwas spezieller als Kamele/Dromedare. Entgegen mancher Vermutung kann man Zebras durchaus reiten und zähmen, auch wenn das schwieriger ist als bei einem Pferd.

Grün als Hautfarbe kann ruhig bleiben! :-)

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BeitragVerfasst: Mo 13. Mär 2017, 21:08 
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Das Kaisho Abkommen (1) Chronist in Silber (1) Rote Laterne (1) Quasselstrippe (1)
Huhu,

ja es könnte ja beides möglich sein. Normal würde ich schon ein Kamel dann nehmen, weil die Tiere sind hoch und Trolle sind groß. Zudem haben Kamele weiche Füße und sinken nicht ein, dass ist ein Vorteil im Sand :) Wie Zebras das machen weiß ich nicht.

Zebras sind kleiner. Jedenfalls sehen sie beritten klein wie Ponys aus.
Schmau mal - für einen Troll (Mann) wäre dass was klein, aber für die Troll-Frau die es schick haben will, ist dass was :klasse:


http://fs5.directupload.net/images/170313/547v8a5u.jpg


(Quelle: Wikipedia. Von Scherl - unknown, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=34156462) :)

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