Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

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Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#1

Beitrag von JEELEN » So 29. Jan 2017, 22:35

Trolle

Trolle sind ein hochgewachsenes, vielfarbiges, humanoides Volk. Die meisten Trolle sind im Vergleich zu einem Menschen √ľberdurchschnittlich gro√ü (um/√ľber 2 Meter), haben einen st√§rkeren Knochenbau als der Durchschnittsmensch mit markanten, kantigen Gesichtern. Alle Trolle sind muskul√∂s und es findet sich kein Gramm √ľberfl√ľssiges Fett an ihren K√∂rpern. Sie haben lange Nasen, sehr lange, spitze Ohren, tragen Sto√üz√§hne und haben sehr markante Gesichtsz√ľge.

Weibliche Trolle sind jedoch, wie bei den meisten anderen Rassen, im Schnitt kleiner als ihre männlichen Artgenossen. Bei Trollen ist der Größenunterschied zwischen Mann und Frau noch deutlicher ausgeprägt, als bei anderen Rassen.

Troll-M√§nner reichen fast an die Gr√∂√üe von Orks heran, sind aber im Gegensatz zu diesen leichter gebaut. Generell haben Trolle eine muskul√∂se, durchtrainierte Gestalt, welche wohl auch teilweise auf ihren Lebenswandel zur√ľckzuf√ľhren ist.

Die Rasse ist bekannt daf√ľr, eine besonders farbenfrohe Haut zu besitzen, welche in diversen Farbvarianten erscheinen kann. Das Spektrum ihrer Hautfarbe reicht von gelb, √ľber orange bis hellrot, genauso gibt es sie in s√§mtlichen braunen, gr√ľnen und blauen Schattierungen. Sogar dunkle, schwarze und helle fast menschliche Hautfarbe sind unter ihnen bekannt. Alte Trolle haben partielle verhornte oder verkn√∂cherte Fl√§chen auf Schultern, Unterarmen, H√§nden sowie am Fu√ür√ľcken und Schienbein.

Aus dem Mund erwachsener Trolle ragen je nach Geschlecht und Alter mehr oder minder große Stoßzähne. Die Stoßzähne der männlichen Trolle sind richtige Stoßzähne, welche im Oberkieferknochen (Maxilla) verankert sind. Bei den männlichen Trollen wachsen die Stoßzähne ein Leben lang.

Die "Stoßzähne" der weiblichen Trolle, sind verlängerte, untere Eckzähne. Sie bleiben deutlich kleiner als die Stoßzähne der Männer. Diese unteren Eckzähne nehmen hier eine dominante Rolle ein und sitzen im Unterkieferknochen (Mandibel) fest.

Es gibt allerdings auch Männer, bei denen neben den Stoßzähnen auch die oberen und unteren Eckzähne verlängert sind. Dies gilt als besonderes Schönheitsmerkmal.

Alle Trolle haben zwei breite Finger und einen Daumen an jeder Hand, sowie zwei große Zehen an jedem Fuß. Eine Besonderheit ist der Sporn an der Ferse. Sowohl männliche wie auch weibliche Trolle besitzen dieses Merkmal. Dabei könnte es sich um eine dritte Zehe handeln, die im Laufe der Evolution ihre Funktion verändert bzw. verloren hat.

Anzunehmen w√§re in diesem Fall, dass die F√ľ√üe, √§hnlich wie die H√§nde, als Greifwerkzeug zum klettern benutzt wurden und sp√§ter der ‚ÄúDaumen‚ÄĚ die Funktion einer St√ľtze √ľbernommen hat. In der Weise wie es bei vielen Vogelarten der Fall ist, nicht wie bei Menschen der Ballen.

Trolle sind durch ihre Anpassung an das unwirtliche W√ľstenklima sehr hitzeresistent geworden und k√∂nnen sehr gut in trockenen und hei√üen Gegenden √ľberleben. Daf√ľr sind sie extrem empfindlich gegen K√§lte. Anders als Zwerge oder Menschen k√∂nnen Trolle K√§lte kaum ertragen, weshalb das w√§rmende Feuer eine besondere Bedeutung f√ľr sie hat.

Da es in der W√ľste Nachts empfindlich kalt werden kann, sind Trollzelte gut isoliert. W√§rmende Kleidung und die Familienangeh√∂rigen tragen zus√§tzlich zum W√§rmen jedes einzelnen Zeltbewohners bei. Gegen√ľber nasser K√§lte sind Trolle besonders empfindlich und krankheitsanf√§llig.

Es ist vermutlich noch kein Troll in der Geschichte an einem Hitschlag gestorben, aber schon einige sind in kalten N√§chten ohne den w√§rmenden Schutz eines Feuers, eines Zeltes oder Stammesgeschwister erfroren. Besonders die Kleinsten von ihnen sind sehr w√§rmebed√ľrftig.

Eine zus√§tzliche Anpassung an ihren Lebensraum ist es, dass Trolle weniger Wasser ben√∂tigen als andere V√∂lker. Einen Gro√üteil des Wassers nehmen sie √ľber ihre Nahrung auf, dennoch ben√∂tigen auch Trolle Trinkwasser.

Zudem ist Trollblut aufgrund einer Anpassung durch generationslangem Wassermangel dickfl√ľssiger als das anderer Rassen. Es ist so z√§hfl√ľssig, dass man es in den H√§nden halten kann.

Trolle k√∂nnen gut im Dunklen sehen. Mond- und Sternenlicht, wie auch andere schwache Lichtquellen (wie zum Beispiel Fackeln) reichen ihnen f√ľr eine gute Sicht aus. Dabei k√∂nnen sie noch doppelt soweit sehen wie Menschen. Auch ist die F√§higkeit Farben und Details zu sehen unter diesen Umst√§nden nicht beeintr√§chtigt.

Ihre Lebenserwartung liegt √ľber dem normalen menschlichen Durchschnitt und zwar bei ca. 120 Jahren.

Die Haarpracht der Trolle ist eine volle, dichte, struppige M√§hne. Ihrer Lebensart entsprechend tragen die M√§nner ihre Haare zu kunstvollen Frisuren rasiert, Frauen ist es selbst √ľberlassen in welcher L√§nge sie ihre Haare tragen. Meist wird l√§ngeres Haar zu einem Zopf zusammengebunden und mit allerlei Zierrat versch√∂nert.

Ihr gesamtes Erscheinungsbild spiegelt ihre Lebensweise wieder. Die Kleidung ist leichte Kleidung oft mit viel Zierde. Ihre Zelte und deren Einrichtung sind funktionell und dennoch haben sie einen fast mystischen Stellenwert in ihrer Gesellschaft.

Trolle haben einen sehr starken Sexualdimorphismus. Die Männer sind eindeutig größer und muskulöser als die Frauen. Zudem gibt es drei Geschlechter bei den Trollen.

Trolle vermehren sich genau wie die meisten anderen Völker geschlechtlich. Allerdings bilden sie hier eine besondere Ausnahme, da sie ein dreigeschlechtliches Volk sind.

Um es vereinfacht zu erklären - es gibt Trollfrauen und zwei Arten von Trollmännern.

Die zwei Arten von Trollmännern unterscheidet man in Stor (große, muskulöse Troll-Männer mit gewaltigen Stoßzähnen und Buckeln) und Lite (schmächtigere, filigranere und kleinere Troll-Männer).

F√ľr die Befruchtung eines weiblichen Eies zur Zeugung eines weiblichen Nachkommen erfordert es nur die Paarung von einer Trollfrau mit einem Troll-Mann, einem Stor.

Die Befruchtung des weiblichen Eies f√ľr einen m√§nnlichen Nachkommen erfordert beide Arten von M√§nnern. Der Beitrag des Lite bei dieser Art der teilweisen tricytogenen Fortpflanzung sorgt daf√ľr, dass sich aus dem Embryo ein m√§nnlicher Troll entwickeln kann.

Die Geschlechtsdetermination (Geschlechtsausbildung) wird bei Trollen hormonell gesteuert im Gegensatz zu anderen Wesen (z.B. dort √ľber Chromosomen (X- und Y--Chromsome oder temperaturbedingt).

Der Lite sorgt w√§hrend der Paarung mit seiner Abgabe seines Hormonfluids daf√ľr, dass sich der gezeugte Embryo der Frau und des Stor-Mannes zu einem m√§nnlichen Nachkommen entwickeln wird.

Liten Kinder sind selten, 1 von 100 m√§nnlichen Kindern wird vielleicht ein Lite. Ein Lite nimmt sich selbst keine Frau/en. Er geh√∂rt als Partner dem Stammesf√ľhrer des jeweiligen Stammes.

Lite genie√üen eine Sonderstellung, sind aber dennoch Sklaven ihrer Besonderheit. Es wird von ihnen erwartet, dass sie ihre Dienste f√ľr die Fortpflanzung ihres Stammes zur Verf√ľgung stellen.

Aufgrund ihrer Seltenheit ist es ihnen verboten sich an kriegerischen Auseinandersetzungen zu beteiligen.

Ein Lite ist erkennbar an einer schmaleren Statur, er hat k√ľrzere und schlankere Sto√üz√§hne und wirkt generell filigraner als andere m√§nnliche Artgenossen. Meist ist er auch auf besondere Art und Weise geschm√ľckt um sich von seinen Artgenossen hervorzuheben.

Den Liten wird besondere Achtung entgegengebracht, zeitgleich werden sie als wertvollster Besitz des Stammes betrachtet.

Die Zeremonie f√ľr die Zeugung eines m√§nnlichen Nachkommen wird mit dem ganzen Stamm geteilt. Der Stor (der Vater) liefert das Sperma, der Lite liefert das hormonelle Fluid damit sich ein m√§nnlicher Nachkomme entwickelt. Ein Lite tr√§gt jedoch nicht genetisch zum Nachkommen bei.

Die Rasse der Trolle gilt als streitlustig, rachs√ľchtig, sie sind Fremdspezies gegen√ľber meist misstrauisch und verkehren gr√∂√ütenteils freundschaftlich nur unter ihrer Art.

Handelsbeziehungen gehen sie zu jeder Spezies ein, die sich ihnen gegen√ľber friedfertig verh√§lt und ihre Lebensweise achtet. Sie selbst achten harte, konsequente Handlungsweisen. Eine andere Lebensweise kommt f√ľr einen Gro√üteil √ľberhaupt nicht in Betracht.

Die Trolle sind in Stammesgemeinschaften organisiert. Einige der St√§mme haben sich in Freundschaft zusammengef√ľgt. Gemeinsames Ziel ist dabei z.B. die Arbeitserleichterung, Aufzucht und Ausbildung der Kinder und die Partnerwahl.

Jeder Stamm vom Volk der Trolle wird von einem m√§nnlichen Stammesf√ľhrer gef√ľhrt. An seiner Seite steht sein Lite, dahinter die Frau/en des Stammesf√ľhrers.

Damit ihre Art und die Liten nicht auszusterben drohen, werden Lite-Kinder unter den befreundeten St√§mmen weitergegeben bzw. verheiratet, damit jeder Stammesf√ľhrer Nachfolger zeugen kann und kein Stamm Gefahr l√§uft, ohne F√ľhrung zu sein.

****

Vermischung mit Fremdrassen

Eine Vereinigung mit Fremdrassen ist möglich. Egal ob sich eine Trollfrau oder ein Trollmann (Stor) mit einer anderen Fremdrasse vereinigt, es entsteht immer ein weibliches Mischlingskind, da die hormonelle Komponente des Lite fehlt. Sollten beide Komponenten vorhanden sein (Stor und Lite) kann ein männliches Mischlingskind entstehen.

Die Vereinigung mit einem Lite-Trollmann f√ľhrt mit einer Fremdrasse zu keinem Nachwuchs. Ebenso wird die ausschlie√üliche Vereinigung einer Trollfrau mit einem Lite-Mann keinen Nachwuchs hervorbringen.


Aussehen

Die Trolle sind ein hochgewachsenes Volk, mit einer Durchschnittgröße von ca. 200 cm bei Stor-Männer, ca. 170 cm bei Lite-Männern und um die 160 cm bei Frauen.

Sie haben lange Arme und Beine. Ihre H√§nde haben drei Finger und ihre F√ľ√üe haben zwei gro√üe Zehen.

Die erwachsenen Trolle haben Stoßzähne, Kinder besitzen diese noch nicht. Ansonsten unterscheiden sich Trolle stark in ihrem Körperbau. Die Frauen sind etwas runder, wesentlich kleiner und haben nicht so stark entwickelte Stoßzähne wie die männlichen Artgenossen.

Die Trollmänner unterteilen sich in zwei Varianten und zwar in die Stor-Männer und die Lite-Männer.

Stor-Männer sind groß, muskulös, haben große, schwere Stoßzähne und eine volle Haarpracht. Zudem haben sie auch Barthaare. Sie gehen aufgrund ihres Buckels in leicht gebeugter Haltung. Ihre langen, spitzen Ohren und Nasen sind wesentlich länger als die der Frauen und genau wie die Stoßzähne gelten sie als männliches Schönheits- und Statussymbol. Ein Mann mit kurzer Nase oder kleinen Ohren gilt unter Trollen als hässlich. Stor-Männer sind äußerst kämpferisch, aggressiv und besitzergreifend veranlagt.

Lite-M√§nner sind etwas kleiner, etwas weniger muskul√∂s und haben schmalere, k√ľrzere Sto√üz√§hne. Sie haben ebenfalls eine volle Haarpracht, tragen aber oft keinen Bart. Lite-M√§nner besitzen keinen Buckel und gehen meist in der gleichen aufrechten Haltung wie die Trollfrauen.

Auch ihr Gesicht ist nicht ann√§hernd so scharf und markant geschnitten wie dass der Stor-M√§nner. Optisch wirken sie etwas wie ein Troll-Heranwachsender von der Statur. Entgegen der Stor-M√§nner sind Lite-M√§nner weit weniger aggressiv veranlagt. Meist sind sie der ruhende Pol im Stamm und bem√ľhen sich um den inneren Frieden des Stammes, schlichten Streitigkeiten oder vermitteln bei Problemen einzelner Stammesangeh√∂riger.

Neugeborene Trolle sind sehr klein. Viel kleiner als ein Menschenkind. Sie haben gut und gerne nur die H√§lfte der Gr√∂√üe eines menschlichen Neugeborenen. Ein Trollbaby passt auf die Handfl√§che seines Vaters wenn es geboren wurde. Sie haben riesige, verknautsche Ohren. Troll-Neugeborene wachsen schnell, sind stets hungrig und brauchen sehr viel W√§rme. Aus diesem Grund werden sie in der ersten Zeit von der Mutter oder dem Vater am K√∂rper getragen, da sie sonst ausk√ľhlen w√ľrden.

Trolle haben sehr unterschiedliche Haut- und Haarfarben in den T√∂nen von gelb, orange, rot, gr√ľn, blau, t√ľrkis, braun, schwarz sogar bis wei√ü und menschlich-hautfarben ist alles vorhanden.

Auf ihren Köpfen tragen sie eine mähnenartige Haarpracht die von ihnen gehegt und gepflegt wird. Haare wie viele andere körperliche Attribute gelten bei Trollen als Schönheitssymbol. Und je mehr man davon hat, je besser ist es.

Trolle sind mit dem bekleidet was sie selbst hergestellt, getauscht, gekauft oder anderen geraubt haben. Das kann ein einfaches gewebtes Gewand sein, oder eine gewaltige R√ľstung starrend vor Verzierungen und Waffen - je nach Geschmack und Vorliebe des jeweiligen Trolls.

Da Trolle sehr abergläubisch sind und viel Wert auf Zähigkeit, Stärke und Furchtlosigkeit legen versprechen sie sich von ihren Talismanen zusätzlichen Mut und Stärke. Ein Talisman kann eine Waffe, ein Relikt, ein Artefakt - eigentlich jede Art von Gegenstand sein, dem besondere Kraft zugeschrieben wird.

Trolle haben demnach eine Vorliebe f√ľr Waffen, Zierrat und Artefakte. Trolle sind stets auf der Suche nach Artefakten, Relikten und bilden enge Bande mit ihren Funden. Ein Troll der etwas gefunden hat, dass er als Talisman sieht, tr√§gt diesen Gegenstand stets bei sich. So kann ein alter Troll mit Talismanen und Artefakten regelrecht behangen sein.


Vorkommen

Trolle leben nomadisch und bevorzugen das warme, trockene Klima des S√ľdostens Asamuras. Der Gro√üteil der Troll-St√§mme lebt in Rakshanistan.

Eine endlose Weite aus Sand, ist die nat√ľrliche Heimat der Trolle. Tamjara, die wei√üe W√ľste ist keinesfalls so t√∂dlich wie man vermuten mag. Ortskundige oder auch Fremde mit einem F√ľhrer werden feststellen, dass man die W√ľste durchkreuzen kann.

An den Ufern des Rasmat wie auch an gr√ľnen Oasen zeugen alte Kalksteinruinen von dem einstigen Wohlstand des gefallenen W√ľstenreichs der Tamjid.

Heute ist das Land nach den Siegern der Chaoskriege - den Rakshanern benannt und heißt Rakshanistan.

Jeder m√§nnliche Troll lernt das Handwerk eines Jangwa (W√ľstenf√ľhrers) von seinem Vater oder seinen √§lteren Br√ľdern.

Auch f√ľr die Jagd ist dieses Wissen unerl√§sslich. Trolle verwenden Tarntechniken und nutzen das Terrain um ungesehen und ungeh√∂rt durch die D√ľnen in die N√§he von ihrer Beute zu gelangen. Das Wissen wird von einer Generation zur n√§chsten weitergegeben, gelegentlich auch an Verb√ľndete, wie zum Beispiel an einige ausgew√§hlte Rakshaner oder Orks.

Jeder m√§nnliche Troll muss sich und seine Familie zur Not zur√ľck zum Stamm oder zur n√§chsten Wasserstelle f√ľhren k√∂nnen. Ebenso muss er W√§chter und J√§ger seiner Familie sein - ein Wesen der Wildnis, das gelernt hat eins mit seiner W√ľstenwelt um sich herum und darin zu werden.

Ihre Spurenlese,- und √úberlebenskenntnisse machen m√§nnliche Trolle auch zu grandiosen Kundschaftern und Aufkl√§rungsexperten in W√ľstenregionen.


Leben

Trolle leben in St√§mmen zusammen. Angef√ľhrt wird ein Stamm stets von einem Stammesf√ľhrer. Jeder Stammesf√ľhrer verfolgt sein Ziel seinen Stamm zu sch√ľtzen und ihren Besitz zu vergr√∂√üern mit au√üerordentlicher Verbissenheit. Das Wort des Stammesf√ľhrers ist Gesetz f√ľr seinen Stamm. √úber ihm gibt es keine n√§chst h√∂here Instanz.

Die traditionelle Gesellschaft der Trolle ist in f√ľnf Schichten eingeteilt.

Die Herrschaftsschicht - der Stammesf√ľhrer.
Gefolgt von seinem Lite.
Nachfolgend ist der Stammes-Schamane.
Hierauf folgen die F√ľhrer der Familienverb√§nde.
Zuletzt folgen die einfachen Stammesangehörigen.

Die f√ľnf Klassen haben folgende Bezeichnungen:

1. Schicht - Ensim (Stammesf√ľhrer)
2. Schicht - Ikala (Lite)
3. Schicht - Ikat (Schamane)
4. Schicht - Apat (F√ľhrer-Familienverband)
5. Schicht - Aidu (einfache Stammesangehörige)

Jede Frage die das Leben des Stammes betrifft, wird von dem Stammesf√ľhrer geregelt.

Ehen werden m√ľndlich geschlossen. Der Stammesf√ľhrer verm√§hlt seine Stammesangeh√∂rigen. Genauso besitzt der Stammesf√ľhrer das Recht Ehen aufzul√∂sen. Im Scheidungsfalle sind die √ľberreichten Braut- und Br√§utigam- Geschenke zu erstatten.

Selbst wenn ein Troll beschlie√üen sollte, dass er gerne mit seiner Frau Nachwuchs haben m√∂chte, wird er vorher seinen Stammesf√ľhrer aufsuchen.

Der Stammesf√ľhrer entscheidet dann, ob dieser Troll ein Junges haben darf. Er muss sich im Kampf bewiesen haben, er muss ein guter J√§ger sein und er muss gesund sein. Nat√ľrlich wird der H√§uptling auch das sch√ľtzende Geistwesen des Stammes hierzu befragen.

Davon ausgehend dass alles passt, wird der Stammesf√ľhrer seine Zustimmung erteilen. W√ľnschte sich der Troll einen m√§nnlichen Nachkommen, dann wird er nach dem Gespr√§ch und der erfolgten Erlaubnis zum Lite des Stammes gehen.

Der Lite des Stammes hat eigene K√∂rperzeichnungen, meist sind es Punkte. Viele von ihnen bleiben auch einfach ungeschm√ľckt. Sie tragen weder T√§towierungen noch Hautzeichnungen um zu verdeutlichen, dass sie diese Form des Schmucks nicht n√∂tig haben indem sie ihren Status hervorheben.

Von jeder Nahrungen die der Stamm beschafft, erh√§lt der Lite das beste Fleisch. Im schlimmsten Notfall erh√§lt er sogar alles. Danach folgt der Stammesf√ľhrer, dann der Rest des Stammes dem Rang nach gestaffelt. Das zeigt den Wert des Lite.
Der Lite verlässt niemals den Stamm. Ein Lite geht niemals selbst auf Jagd. Ferner ist es ihm verboten sich an jeglicher kriegerischen Handlung zu beteiligen.

Der Troll der sich einen m√§nnlichen Nachkommen w√ľnscht, wird den Liten in seinem pers√∂nlichen Bereich aufsuchen. Dort wird der Lite ihn ihm erkl√§ren was es bedeutet ein m√§nnliches Junges zu f√ľhren und er wird ihm erl√§utern, was der Troll daf√ľr tun muss - auch wenn dies unter Trollen allgemeinhin bekannt ist. Dieses Gespr√§ch geh√∂rt zum Ritual. Wenn der Lite beschlie√üt, dass dieser Troll ein m√§nnliches Junges f√ľhren soll, wird f√ľr die Zeremonie der Zeugung alles vorbereitet.

Nach der Geburt des Jungen wird er von seinem Vater feierlich in einem Ritual seinen Namen erhalten.

Solange ein Troll noch ein Kind ist, bleibt es in der Mitte des Stammes und lebt dort sicher und gesch√ľtzt durch alle Stammesmitglieder. Kindern wird im Stamm und allgemein bei Trollen viel Zuneigung und Liebe entgegengebracht.

Lite-Trolle d√ľrfen wie zuvor bereits erw√§hnt, ihren Stamm nicht verlassen. Das ist ein gro√ües Tabu. Sie haben gro√üe Verantwortung und Macht. Ihr Wort hat fast die gleiche Macht wie das Wort des Stammesf√ľhrers, aber sie d√ľrfen die Stammesumgebung, sprich den Wohnbereich des Stammes nicht verlassen.

Das bedeutet, ist ein Lite erwachsen geworden und mit einem Stammesf√ľhrer verm√§hlt, lebt er f√ľr immer im Lager seines Stammesf√ľhrers. Er wird in den Stamm aufgenommen und wird ihn nie wieder verlassen. Daf√ľr hat er die wichtigste Aufgabe im Stamm - er schafft durch seine "Mit-Akt" neues m√§nnliches Leben. Bestenfalls sogar einen neuen Lite.

Das Amt des Lite ist etwas ehrenvolles, aber die Lite sind so gesehen auch Gefangene ihres Amtes. Sollte ein Lite versuchen seinen Stamm zu verlassen, wird sein Stammesf√ľhrer zuerst versuchen den Konflikt friedlich mit ihm zu regeln.

Sollte der Lite dennoch oder gar heimlich das Lager verlassen, wird er auch gegen seinen Willen zur√ľck zu seinem Stamm geholt. Widersetzt er sich bei seiner R√ľckkehr, wird er auch angegriffen. Nat√ľrlich wird er dabei nur soweit verletzt, dass er keine Folgesch√§den davon tr√§gt. Der Mann soll schlie√ülich nur eingefangen und zur√ľckgebracht werden. Sein Schicksal ist durch Geburt vorher bestimmt. Ein Lite muss in seinem Bereich bleiben. Sein Lager, sein Stamm und sein Stammesf√ľhrer sind seine Welt.

Trolleltern bringen ihren Kindern alles bei, was sie zum Leben und √úberleben wissen m√ľssen. Meist lehrt der Vater seinen Kindern zu jagen, die Landschaft zu lesen, Spuren zu lesen, zu mit Pfeil und Bogen zu schie√üen und wie man mit dem Messern und anderen Waffen k√§mpft.

Die M√ľtter lehren ihren Kindern die handwerklichen Dinge des t√§glichen Lebens. Das H√ľten der Weidetiere, die Gewinnung der Milch und Wolle wie auch das Weben von Stoffen. Auch bringen sie ihren Kindern den Handel mit ihren Waren bei.

Die Arbeit in Friedenszeiten ist bei Trollen strikt in einen m√§nnlichen und weiblichen Bereich getrennt. Trollm√§nner erledigen die harte, k√∂rperliche Arbeit, gehen auf die Jagd und stellen Waffen her. Frauen k√ľmmern sich um den Haushalt, die Nahrungszubereitung und die Kinder.

In Kriegszeiten kann diese Aufteilung aufgehoben werden. Bei einem Angriff von einem verfeindeten Stamm oder anderen Feinden, greifen alle zur Verteidigung des eigenen Stammes zur Waffe.

Ausnahme bilden hier nur die kleinen Kinder und der Lite. Jeder Troll, egal ob Mann oder Frau lernt den Umgang mit Waffen und weiß diese auch zu gebrauchen.

Stammeszusammenhalt ist f√ľr Trolle oft lebensnotwendig, wird erwartet und zeitgleich auch verlangt.

****

Das Stammesgebiet
Das Stammesgebiet ist grundsätzlich immer dort, wo sich gerade der jeweilige Stamm aufhält/niedergelassen hat. Ab dem Zeitpunkt des Aufbaus der Zelte, sehen die Trolle dieses Land als ihr Land an. Mit dem Abbau der Zelte, ist das Land wieder freigegeben und wird nicht mehr verteidigt.


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Kultur, Bildung und Handwerk

Trolle leben in kleinen St√§mmen zusammen. Der Stammesf√ľhrer ist das Oberhaupt seines Stammes und sein Wort ist ma√ügeblich f√ľr alle Entscheidungen im Stamm. Zweitm√§chtigster Mann im Stamm ist sein Lite. Nach dem Lite folgt der Schamane, darauf das jeweilige m√§nnliche Familienoberhaupt einer Familie in der Rangfolge.

Wie zuvor erw√§hnt ist die traditionelle Gesellschaft der Trolle ist f√ľnf Klassen eingeteilt. Die Herrschaftsschicht - die Schicht der Stammesf√ľhrer. Als oberster des Stammes der Stammesf√ľhrer selbst, gefolgt von seinem Lite. Nun folgt der Schamane. Dann folgen die F√ľhrer der Familienverb√§nde.

Der Grundpfeiler der Trollkultur ist der Stamm √ľber den sich jeder Troll definiert. Eine der schlimmsten Strafen f√ľr einen Troll ist es vom eigenen Stamm versto√üen zu werden. Ein Stamm kann aus ein paar Mitglieder bestehen oder sich √ľber zwanzig Zelte erstrecken. Die meisten St√§mme haben eine St√§rke von ungef√§hr 10 bis 20 Zelte (Familien). Gr√∂√üere St√§mme sind selten und k√∂nnen bis 50 und mehr Zelte erreichen. Trolle sind ein zahlenm√§√üig kleines Volk.

Ein Stamm kann auch eine Gemeinschaft von Trollen bezeichnen, die sich aus einem bestimmten Grund zusammen getan hat oder sich von einem größeren Stamm abspaltete und seiner eigenen Wege zog. Hier spricht man von wilden Stämmen.

Ein Stamm setzt sich aus mehreren Familienverbänden zusammen. Eine Familie (Mann, mit Frau/en und Kind/ern) bezeichnen Trolle als "ein Zelt".

Die Macht des Troll-Stammesf√ľhrers wird vererbt. Sie geht auf seinen erstgeborenen Sohn seiner Erstfrau √ľber. Das hei√üt, wenn der Stammesf√ľhrer vorher nicht herausgefordert und besiegt wurde.

Ein Troll wird vorrangig durch sein soziales Umfeld und seinen Rang in der Stammesgemeinschaft definiert.

Daraus lässt sich ein mehr oder minder genaues Ansehen ableiten, in dem ein Troll sowohl aufsteigen wie auch fallen kann.

Dieser Status eines Trolls wird bestimmt durch:

Zuerst einmal die generelle Zugehörigkeit zu einem Stamm!
Trolle die keinem Stamm angeh√∂ren (durch Verlust bei Krieg oder Raubzug) oder schlimmer noch versto√üen wurden, haben ein sehr niedriges Ansehen. F√ľr eine Trollfrau die ihren Stamm verloren hat, ist es wesentlich leichter als f√ľr einen Mann Anschluss in einem neuen Stamm zu finden.

Das Geschlechts des Trolls.
Bei vielen St√§mmen waren und sind Trollfrauen im Ansehen des Stammes nicht aufgef√ľhrt. Au√üer in der Rolle der Haushaltsf√ľhrerin, der Nachwuchsaufzucht oder eventuell als Kr√§uterfrau hat eine Trollfrau kein Ansehen zu erwerben. Sie definiert sich durch das Ansehen ihres Mannes. Wobei einige Trollfrauen √§u√üerst geschickt darin sind, ihre M√§nner in die passende Richtung zu lenken, die sie sich w√ľnschen. Kurzum die kluge Frau herrscht durch ihren Mann.

Das Alter.
Junge Trolle die noch nicht den Mannesritus vollzogen haben gelten als unm√ľndig, sie m√ľssen sich ihren Status noch verdienen. Die √Ąltesten und erfahrensten Trolle genie√üen ein sehr hohes Ansehen. Hier z√§hlen seine pers√∂nlichen F√§higkeiten und Taten, die er sich entweder im Stamm selbst oder im Kampf verdient hat.

Auch die Taten seiner Familie z√§hlen und k√∂nnen √ľber Ansehen und Status eines Trolles entscheiden. Dies bedeutet, eine Trollfrau hat zwar kein pers√∂nliches Ansehen, aber sie k√∂nnte dem Ansehen ihres Mannes mit Fehlverhalten durchaus schaden.

Entgegen der benachbarten Rakshaner kann sich ein Troll mehrere Ehefrauen nehmen, soweit er diese von sich √ľberzeugen und mit seiner Arbeit (in welcher Form auch immer) ern√§hren kann. Denn vor jeder Hochzeit steht das Werben. Die Lebensweise sollte nicht dar√ľber hinweg t√§uschen, dass auch Trolle ihren Partnern in Liebe verbunden sind.

Es hat Vor- und Nachteile in einer Vielehe zu leben. Je größer die Familie, je sicherer lebt jedes einzelne Familienmitglied, die Familie selbst und der dazugehörige Stamm.
Allerdings haben sich die Frauen in diesem Fall einen Mann zu teilen. Der Ehemann ist verpflichtet keine seiner Frauen auf irgendeine Weise zu vernachlässigen.

Ansonsten kann die Frau die Trennung verlangen, wenn er sie z.B. nicht mit ausreichend Nahrung oder Kleidung versorgen kann. Auch bei anderer Vernachl√§ssigung kann sie bei ihrem Stammesf√ľhrer vorsprechen und um Aufhebung der Ehe bitten. Das Recht haben Frauen wie M√§nner. Der Stammesf√ľhrer entscheidet dann nach genauer Abw√§gung, ob er diese Ehe aufhebt.

Mehrere Ehefrauen zu besitzen, gilt bei Trollen zudem als Statussymbol.
Mehrere Ehefrauen des selben Trollmannes gelten untereinander als angeheiratete Schwestern. Allerdings leben auch viele Trolle als reine Paare zusammen und der Mann verzichtet bewusst auf weitere Ehefrauen.

Trolle leben nomadisch als Hirtenvolk. Sie bevorzugen trockene W√ľsten und Steppen wo kein dauerhafter Ackerbau m√∂glich ist. Trolle betreiben Weidewirtschaft auf nat√ľrlichem Weideland und verlegen ihr Lager, sobald eine Weide von ihren Tieren abgegrast wurde.

Die Natur hat dieses Volk abgehärtet durch ein Leben in einer lebensfeindlichen Umgebung. Legenden besagen, dass sie wilde Kämpfer sind und sehr gut mit Waffen umgehen können.

Weitere Kulturelemente sind ihre Zelte, die leicht zu errichten und wieder abzubauen sind. Im Gegensatz zu anderen Nomaden haben Trolle keine begrenzte Materialkultur, die ihnen vorschreibt, so wenig Besitz wie m√∂glich anzuh√§ufen. Trolle h√§ufen gerne f√ľr sie pers√∂nliche, wichtige Gegenst√§nde an, die auch in den Status einen Talismans erhoben werden k√∂nnen.

Reit- und Zugtiere haben neben ihren Nutzentieren einen sehr hohen Stellenwert f√ľr Trolle. Sie werden gut versorgt und behandelt.

Trolle leben von ihrem Vieh und deren Produkten. Aber sie leben auch von der Jagd, dem Raub und dem Handel.

Die Basis ihres Auskommens bilden die Tiere der Trolle, die oft aus vielen Tierarten bestehen. Die Tiere dienen dabei als Lieferanten f√ľr Milch, Wolle, Fleisch, Fell, Leder, Kleidung oder als Tauschmaterial f√ľr Produkte die sie selbst nicht herstellen k√∂nnen. Besonders h√§ufig findet man Ziegen und Schafe bei Trollen als Herden-Nutztiere. Gefl√ľgel wird oft ebenfalls gehalten als Eier- und Fleischlieferant. Das H√ľten der Nutztiere ist Aufgabe der etwas √§lteren Kinder.

Aber auch andere Tiere werden bei Trollen angetroffen. Viele Stämme und einzelne Trolle halten Haustiere, in Form von Mini-Raptoren in unterschiedlichen Größen. Die kleinsten Raptoren dienen eher als wachsame Gesellschafter, während die etwas größeren Exemplare als Begleit-, Wach-, Schutz- und Jagdraptoren eingesetzt werden.

Einen besonderen Stellenwert nehmen die Reit-Raptoren der Trolle ein. Der Besitz eines Reit-Raptors ist ein Statussymbol.

Die Mengen des Futterangebotes in den trockenen Landschaften sind die wesentlichen Ursachen f√ľr die nomadische Lebensweise.

Dabei sind die Größe der Herde, ihre Zusammensetzung, die produzierte Menge tierischer Produkte, die Nähe zu Wasserstellen und festen Siedlungen betreffs Handel und nicht zuletzt das erforderliche Arbeitspensum von Bedeutung.

Dar√ľber hinaus spielten von jeher auch Beziehungen zu anderen V√∂lkern eine wesentliche Rolle. Bisweilen kann die Viehzucht kurzfristig nachrangig werden. Daher geh√∂rt Jagen und Sammeln, Handel und der Austausch mit anderen V√∂lker ebenfalls zur Lebensart der Trolle.

So schlagen einige Troll-Stämme gerne ihr Lager in der Nähe von Rakshanern auf, wenn sie diesen auf ihren Wanderungen begegnen, um mit ihnen Tauschhandel zu betreiben.

Mit anderen Völkern ist der Ausgang des Kontaktes ungewiss. Man kann nie mit Sicherheit sagen, ob ein Troll gekommen ist um zu verhandeln oder zu rauben.

Macht, St√§rke und Status sind ein gro√üer Bestandteil der Kultur der Trolle. Ein Troll w√ľrde niemals offen zugeben sich vor etwas zu f√ľrchten.

In so einer Situation w√ľrde er einem Stammesbruder seinen m√§chtigsten Talisman zeigen und fragen, wie m√§chtig dieser Talisman ist.

Die passende Antwort um den Bruder zu beruhigen w√§re - "so wie sich dieser Talisman anf√ľhlt - ist er sehr m√§chtig Bruder".

Auch Feste sind ein fester Bestandteil ihrer Kultur. Ein besonderes Ritual ist es, wenn die Zeugung eines männlichen Trolls bevorsteht.


****


Auszug aus einer rituellen Mannes-Zeugung:

Das Zelt war vorbereitet. Fast der ganze Stamm war anwesend. Es dauerte eine Minute, bis sich die Augen der Besucher an die Finsternis trotz gewöhnt hatten. Sie nahmen Platz im Zeremonienbereich.

Durch einen weiteren Nebeneingang trat eine andere Gruppe von Trolle herein. Die Familie der Braut gesellte sich zu ihnen. Mit knappen Nicken oder herzlichen Blinzeln wurde sich begr√ľ√üt. Dann nahm die Gruppe Platz.

Ein W√§chter erschien, fand die Vorhangschn√ľre und zog die Vorh√§nge zu. Er musste es dreimal entlang der Zeltwand wiederholen. Im Stockdunklen f√ľr die G√§ste entflammten zeitgleich Feuerschalen. Es war als h√§tte der Troll ein winziges Licht im Mittelpunkt der Welt angeknipst.

Nach einigen Minuten des Wartens, wurde am Kopfende des Raumes eine Plane zur Seite geschlagen. Mit angemessenen Schritten betrat der Lite in schwarz-roter Robe den Saal des Zeltes fast wie ein Priester. Einladend breitete er die Hände aus und schlug das Fell des Altars aus Knochen, Leder und Fellen zur Seite.

Es herrschte fast absolute Finsternis. Die einzigen Lichtquellen waren die drei Feuerstellen von denen eine direkt auf dem Boden stand.

Und nur diese 3 Lichtquellen im Meer der Schwärze waren von Bedeutung.

Die kalte Finsternis wurde immer vom Feuer vertrieben. Die drei Schalen repräsentierten die drei Personen, um deren Vereinigung es hier ging.

Fremde h√§tten mit einer kostspieligen Einrichtung gerechnet, aber die gab es nicht. Es gab keine Vasen, kein Nippes, keine Deko ‚Äď die kleinen Dinge mit denen sich Menschen und andere Spezies umgeben um ihr Heim wohnlich und behaglich zu machen. Die Einrichtung spiegelte den Geist der Trolle bei diesem wichtigen Ritual wieder. Berauscht und dennoch ohne jede unn√∂tige Ablenkung. Klar aufs Ziel fixiert.

Keiner konnte das Zelt als geschmacklos abtun. Nein alles war mit gro√üer Akribie ausgesucht worden. Dann wurde es schlagartig still, denn ein Mann betrat auf der einen Seite, und eine Frau auf der anderen Seite den Raum. Beide in festliche Kleidung geh√ľllt.

Der Mann ging in die Mitte des Zeltes und wartete ab. Die Frau kam im Takt der einsetzenden Musik auf ihn zu, mit den Augen l√§chelnd, streckte die Arme nach ihm aus, ber√ľhrte ihn aber nicht. Sie blieb in einem gewissen Abstand vor ihm stehen.

Der Trollmann näherte sich ihr ausdrucklos, so wie es von ihm erwartet wurde und sie schlang die Arme um ihn. Er langte mit den Händen vorsichtig nach oben, machte sich frei und ging in die Nähe des Altars, Desinteresse heuchelnd.

Die Trollfrau kam wieder auf ihn zu, noch immer l√§chelnd und ber√ľhrte ihn zaghaft. Er ignorierte sie und schritt an ihr vorbei. Dann zog er die Robe aus, warf sie auf den Boden und setze sich nackt darauf.

Die Frau wartete ab, musterte ihn extrem pr√ľfend und eingehend und heuchelte Unentschlossenheit.

Dann wandte sie sich wieder dem Mann zu. Langsam ging sie auf ihn zu, während er sie nun seinerseits aufmerksam musterte aber sitzenblieb. Erst stand sie vor ihm, dann kniete sie sich auf den Boden, die Augen auf sein Gesicht gerichtet.

Kniend l√§chelte sie ihn an und senkte den Kopf noch weiter nach unten, bis er fast zwischen seinen F√ľ√üen war.

‚ÄěWas willst Du von mir?‚Äú kam die vorgegebene Frage von ihm.
Es war das erste Wort, das zwischen ihnen gesprochen wurde.
‚ÄěAlles!‚Äú, kam die dazugeh√∂rige Antwort von ihr.

Sie strich sich √ľber die Lippen, den Hals und ihre glatten, t√ľrkisblauen Schultern, schob die Tr√§ger von den Schultern, damit das flie√üende Material √ľber die Brust nach unten rutschen konnte.

Dann beugte sie sich leicht nach vorn und ließ das Oberteil des Kleids auf die Taille fallen.

Er bewegte keinen Muskel. Sie trat zur√ľck, l√§chelte und stand aufrecht da, w√§hrend sie sich das Kleid √ľber die H√ľften streifte und es bis unten auf die Kn√∂chel fallen lie√ü. Nun kreiste sie mit den H√ľften ein wenig und stieg ganz aus der Robe.

Niemand im Zelt r√ľhrte sich, bis auf ihn der nun aufstand. Er betrachtete sie mit unverhohlener Gier, die Spannung elektrisierte den Raum. Die Frau schritt an ihm vorbei, setzte sich auf den Altar und drehte sich zu ihm um.

Die Gr√ľbchen an ihren H√ľften waren auf der einen Seite deutlich zu erkennen, weil sie ihr Gewicht auf einen Fu√ü verlagerte und sich so abst√ľtzte.

‚ÄěAlles?‚Äú, brummte er freundlich und trat vorsichtig n√§her an sie heran.

Au√üer ihm sprach keiner ein Wort. Er richtete sich zur vollen Gr√∂√üe auf, umrundete die Frau auf dem Altar und betrachtete sie ausgiebig. Er kam um den Altar herum und strich ihr sanft √ľber die Schulter.

Ihre Antwort war eine blitzschnelle Bewegung ihres rechten Fu√ües. Sie stie√ü ihn hart gegen den Hals und ihn damit ein wenig zur Seite. Der riesige Troll sch√ľttelte sich kurz. Anerkennung und Lust mischten sich in seinem Blick. Nach einer Atempause schritt er erneut auf die Frau zu. Diesmal trat sie spielerisch nach ihm. Er duckte sich unter dem Tritt hinweg, bekam das Fu√ügelenk zu fassen und zog sie in liegende Position auf den Altar.

Er selbst war mit einem kurzen Satz √ľber ihr, packte die Frau vorsichtig, hakte einen Arm unter ihre Arme. Er zog sie behutsam so auf den Altar, dass sie genau mittig lag. Erneut verpasste sie ihm eins, diesmal mit den Krallen und hinterlie√ü 3 blutige Striemen auf seiner Schulter.

Der Trollmann atmete so schwer wie ein Langstreckenl√§ufer, hielt den Mund nur mit M√ľhe geschlossen, denn so verlangte es die Tradition. Es galt keine Z√§hne zu zeigen, au√üer die Sto√üz√§hne. Dies w√§re ein Zeichen der Provokation. Keine Aggression gegen eine Frau - niemals. Zumal dies seine Frau war. Z√§rtlich streichelte er ihr Haar und drapierte es so, dass es wie Tinte √ľber den Altar herabfloss.

Das Zelt war dunkel bis auf den Feuerschein, der nun wie ein Punktlicht auf die Frau fiel und so auch seinen K√∂rper erhellte. Er hob die Arme und begann sie √ľberall am K√∂rper zu streicheln.

Das Tempo der Musik beschleunigte sich, w√§hrend sich die Stimme des Lite zu den Trommeln mischte in einem Kontrapunkt-Rhythmus, der einen hypnotischen Effekt auf die beiden aus√ľbte. Er bewegte sich in diesem Rhythmus auf ihr und strich mit seinem K√∂rper ihren entlang. Ihr K√∂rper wand sich unter seinem.

Der Priester trat genau hinter beide, sang weiter die Ritualgesänge während die puderartige Weiheasche auf beide herab rieselte. Je blasser sie wurde, je zahmer wurde sie. Und je zahmer die Frau wurde, desto mehr erregte sich ihr Mann.

Ein letztes Mal b√§umte sie sich etwas auf und versuchte sie ihn gespielt abzusch√ľtteln. Er stie√ü sie mit z√§rtlicher Geste nach hinten zur√ľck auf den Altar. Er zitterte hemmungslos, die Musik beherrschte seine Bewegungen.

Ihre Hand verkrallte sich in seiner M√§hne, eine Einladung. Er riss sein Maul auf, so dass man f√ľr einen Sekundenbruchteil die gewaltigen, messerscharfen Eckz√§hne sah und biss ihr sanft in die Kehle.

Blitzartig packte er mit dem Maul zu, ohne sie jedoch zu verletzen und nagelte sie mit seinen langen Stoßzähnen auf dem Altar fest. In dem Moment vereinigten sich beide. Einen Moment verharrte er so auf ihr, sie ihm schutzlos ausgeliefert. Ihr Band zueinander absolutes Vertrauen.

Dann löste er mit aller Vorsicht seinen Klammerbiss von ihrem Hals und sich selbst von seiner Frau. Er stellte sich abwartend ans Kopfende des Altars.

Während der schmächtigere Trollmann aus seiner zeremoniellen Robe stieg, musterte ihn der Mann am Kopfende des Altars ohne den Blickkontakt mit ihm zu unterbrechen.

Die Frau auf dem Altar schaute zu ihrem Mann hoch, der ihren Kopf festhielt und sanft streichelte. Seine vorherige Position nahm nun der Lite ein. Er vereinigte sich mit der Frau, streichelte und biss sie aber nicht, schaute sie nicht einmal an, sondern behielt den Blick auf ihren Ehemann gerichtet, da sie nicht seiner Familie angehörte.

Nachdem der Lite seinen Teil dazu beigetragen hatte, löste er sich von der Frau.
‚ÄěDie Zeugung ist vollzogen‚Äú, verk√ľndete er mit wohlwollender Stimme.

Die G√§ste gaben im Chor zustimmendes tief-gutturales Geknurre von sich, das f√ľr Fremde √§u√üerst bedrohlich klingen w√ľrde.


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Neben der traditionellen Lebensweise der Trolle, hat sich auch ein anderes Zusammenleben etabliert. Vor allem unter jungen Männern, die die alten Traditionen des Zusammenlebens ablehnen oder ihren Stamm verlassen mussten.

Diese jungen Männer schließen sich zu kleinen "Junggesellen-Stämmen" zusammen, die von Familienstämmen äußerst kritisch beäugt werden.

Diese jungen Kerle streifen mitunter √ľber Jahre umher und schlie√üen sich meist mit anderen nomadisierenden Junggesellen zusammen. Diese Bindung zwischen miteinander verwandten oder auch fremden jungen Troll-Kerlen kann dabei sehr stark werden.

Sie legen in dieser Zeit sehr gro√üe Strecken zur√ľck und respektieren keine Lagergrenzen. Um einen eigenen Stamm zu erobern, m√ľssten sie den alten Stammesf√ľhrer herausfordern, vertreiben oder im Kampf besiegen.

Solche √úbernahmek√§mpfe sind in der Regel extrem blutig und brutal, und nicht selten enden sie t√∂dlich. Geschlagene Stammesf√ľhrer sind tote Stammesf√ľhrer, aus diesem Grund wird ein herausgeforderter Troll-F√ľhrer mit aller Gewalt gegen seinen Herausforderer antreten.

Wenn m√∂glich werden solche Junggesellen-Banden bei Sichtung schon vom ganzen Stamm angegriffen. Selbst wenn sie den Stammesf√ľhrer nicht herausfordern sollten, bedeuten diese Banden nie etwas Gutes. Sie kommen um zu stehlen, Frauen zu rauben oder zu morden. F√ľr die alten Trolle sind solche Junggesellen-Banden gl√ľcklicherweise ein seltenes Ph√§nomen.

Aber nicht alle teilen diese Sichtweise.

Einige junge Männer wie auch Frauen schließen sich freiwillig solchen Stämmen an, um die Fesseln der alten Traditionen hinter sich zu lassen. In diesen Stämmen finden sie eine Freiheit, die sie sonst bei ihrem Volk nicht finden. In Einzelfällen soll es sogar schon vorgekommen sein, dass auch ein junger Lite versucht hat, sich solchen Stämmen anzuschließen.

Sind diese Junggesellen-St√§mme gro√ü genug, haben sie gen√ľgend Macht um sich ein eigenes Gebiet anzueignen. M√§nner und Frauen leben in dieser neuen Ordnung gleichberechtigt nebeneinander. Ebenso w√ľrde es sich mit einem Lite verhalten.

Die wilden St√§mme - wie sie sich selbst bezeichnen, verehren besonders stark Rakshor, da sie die alten Traditionen als Sklavenjoch betrachten. Sie betreiben weder Viehzucht noch eine andere handwerkliche T√§tigkeit, sondern leben von Raub√ľberf√§llen und Pl√ľnderungen.

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Die Sand- oder W√ľstenrose
Eine Sandrose auch W√ľstenrose genannt, ist ein bizarres Kristallgebilde, das meist aus Sandk√∂rnern besteht , die in einen Kristall aus Gips oder Baryt eingebettet sind.
Die wasserl√∂slichen Sandrosen entstehen in hei√üen, trockenen W√ľsten Asamuras.

Durch schnell verdunstende Oberflächenfeuchtigkeit wird Grundwasser durch Kapillarkräfte nach oben gefördert. Die im Wasser gelösten Salze kristallisieren aufgrund der fortschreitenden Verdunstung aus und bilden zusammen mit dem Sand die charakteristischen, blattförmigen Strukturen die einer tatsächlichen Blumen sehr ähnlichen sehen.

Sandrosen kommen in vielen Formen und Gr√∂√üen vor. Die kleinste nur so gro√ü, wie das winzigste Geldst√ľck, die gr√∂√üten von ihnen k√∂nnen bis zu 6 Tonnen Gewicht erreichen, sind aber nur in Tiefen um die 50 Meter zu finden. Sandrosen sind bei entsprechender Lagerung haltbar.

Bei Trollen sind diese Gebilde das Werbegeschenk schlechthin. Wenn eine Trollfrau oder √ľberhaupt eine Frau von einem Troll eine W√ľstenrose geschenkt bekommt, wirbt er damit offiziell um ihre Hand. Das Geschenk anzunehmen, kommt einer Zusage gleich. Verglichen mit anderen Kulturen, k√∂nnte man die W√ľstenrose mit einem Verlobungsring vergleichen.

http://fs5.directupload.net/images/170129/9ie94rrz.jpg

Von Rob Lavinsky, iRocks.com ‚Äď CC-BY-SA-3.0, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=10140406


http://fs5.directupload.net/images/170129/teopvo26.jpg

Von Phrontis - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=26140561

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Der (legendäre) Gestank der Trolle

Es ist eine Tatsache, dass Trolle f√ľr andere V√∂lker regelrecht stinken. Dies liegt aber nicht an dem Troll bzw. seinem K√∂rper selbst, sondern an seiner Lebensweise. Wer sich mit Sand und Asche w√§scht, sich zudem mit einer Kriegsbemalung hergestellt aus Asche, Blut und f√§rbenden Pflanzens√§ften verziert und sich mit abgeschlagenen K√∂rperteilen seiner Feinde schm√ľckt, kann einfach nicht angenehm duften.

Ein Troll der sich ein Wannenbad g√∂nnen k√∂nnte und w√ľrde, w√ľrde danach genauso angenehm riechen, wie jede andere frischgewaschene Person.

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Schrift

Trolle kennen keine Schrift im eigentlichen Sinne, h√∂chstens Zeichnungen und einzelne Symbole, insbesondere f√ľr Zahlen, das Volk ist schlie√ülich nicht dumm und z√§hlen k√∂nnen Trolle durchaus. Aufgrund dieser fehlenden Schreibkenntnisse wird Wissen gleich ob im Bereich Kampf, Schamanismus, Kr√§uter- oder Giftkunde bei Trollen nicht in kodifizierter ‚Äěverschriftlicher‚Äú Form weitergegeben, sondern vielmehr wird dieses in langen Lehrjahren von einem Meister an seine/n Sch√ľler weitergegeben. Diese Beziehung zwischen Meister und Sch√ľler/n ist sehr eng und dauert oft ein Leben lang, durch den Ahnenkult manches Mal sogar dar√ľber hinaus.

Mit diesen Mustern verzieren sie ihre Haut durch Bemalung oder T√§towierung, gravieren sie in ihre Sto√üz√§hne ein, malen sie an ihre Zeltinnenw√§nde, weben sie in ihre T√ľcher und Kleidungsst√ľcke ein.

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Handwerk

Das Handwerk der Trolle ist von ihrer Lebensart geprägt. Sie nutzen und verarbeiten die Wolle, die ihnen ihre Tierherden liefern. Die Stämme beherrschen die einfache Wolle Herstellung, sowie auch das Weben von Stoffen. Aus der Milch ihrer Nutztiere stellen sie Milchprodukte her. Auch sonst wird nichts von den Nutztieren verschwendet. Fell- und Lederwaren werden ebenfalls von den Trollen hergestellt. Ihre hergestellten Waren dienen zur Selbstversorgung wie auch zum Tauschhandel.

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Gebrauchsgegenstände

Die meisten t√§glichen Gebrauchsgegenst√§nde wie Teller, Tassen, Schalen, Besteck etc. sind aus Holz, Horn, Knochen oder auch zum Teil aus Leder gefertigt. Dies hat den einfachen Grund, dass jene Materialien den Trollen zur Verf√ľgung stehen und die Gebrauchsgegenst√§nde beim Transport nicht besch√§digt oder zerst√∂rt werden.

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Beliebte/Bevorzugte Tauschgegenstände:

Kaffee
Trolle lieben den bitteren, angenehmen Geschmack von Kaffee und tauschen daf√ľr gerne andere Waren ein. Kaffee wird ein hoher Wert beigemessen.

Glas
Glas, besonders Gef√§√üe aus Glas, sind sehr wertvoll f√ľr Trolle. Ihnen ist nicht bekannt wie man Glas herstellt. Zudem ist Glas sehr zerbrechlich, was es noch wertvoller macht. Getr√§nke und auch Speisen k√∂nnen in Glasbeh√§ltern aufbewahrt werden, ohne dass diese einen Fremdgeschmack annehmen. Trolle tauschen aus diesem Grund auch gerne Waren gegen Glaswaren.

Glas-Spiegel
Da den Trollen die Glasherstellung unbekannt ist, verf√ľgen sie auch nicht √ľber die F√§higkeit Spiegel herzustellen. Statt √ľblicher Spiegel verwenden sie polierte Metallscheiben/Metall-Spiegel, in denen man sich sehen kann. Echte Glas-Spiegel haben einen sehr hohen Tauschwert.

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Medizin

Medizin wird von den Stammes-Schamanen ausge√ľbt. Ein Schamane ist ein Spezialist auf spiritueller, heilerischer und ritueller Ebene. Dazu nutzt er sein Fachwissen √ľber die Heilkr√§uter und anderen Substanzen seiner Gegend. Er dient auch als Vermittler zur Geisterwelt.

Troll-Schamanen setzen ihre rituellen und medizinischen F√§higkeiten zum Wohl ihres Stammes ein. Sie √ľben dazu verschiedene mentale Praktiken und Rituale (zum Teil unter Drogengebrauch) aus, mit denen die normale Sinnenwahrnehmung erweitert werden soll, um aus diversen Gr√ľnden Kontakt zu den M√§chten der Geisterwelt aufnehmen zu k√∂nnen.

Um die kleinere Alltagsbeschwerden k√ľmmert sich die Kr√§uterfrau des Stammes.


Der Schamane
Der Schamane ist als Verantwortlicher in Glaubensfragen ‚Äď zumindest in den Augen seines Stammes ‚Äď unfehlbar und so soll es auch bleiben. Diese Machtposition wird er zu verteidigen wissen.

Dabei macht er durchaus auch mal wesentlich mehr Brimborium und Geheimniskrämerei um eine Sache als eigentlich notwendig wäre, nur um vor seinem Stamm Eindruck zu schinden.

Sollte also zum Beispiel ein Gefangener gegen die eingeflößten "Wahrheitszauber" immun sein, beziehungsweise. die Aussage verweigern so erfindet der Schamane (der seine Schwäche NIE eingestehen wird) einfach irgendwelche Antworten.

Sollte aberwitziger Weise ein K√§mpfer aus den Reihen des Stamms ihn beleidigt oder bedroht und damit seine Autorit√§t untergraben haben, so ist beim n√§chsten Kampf dieser Krieger wahrscheinlich nicht beim R√ľckzug mit dabei oder aber er hat seine Lektion gelernt.


Die Kräuterfrau
Die Kr√§uterfrau des Stammes kennt n√ľtzliche Kr√§uter und kann auf deren Basis vor allem (schwache) Gifte, und kleine Heiltr√§nke herstellen. Entsprechend ihrer F√§higkeiten werden sie im Stamm gesch√§tzt und respektiert.

Sowohl Heiler als auch Giftmischer sind bei ihrem Stamm aber aufgrund ihrer mystisch anmutenden T√§tigkeit, aber auch der bei der Anwendung entstehenden Schmerzen oft auch gef√ľrchtet (wenn auch eher hinter vorgehaltener Hand/immerhin ist sie eine Frau).

Die Kr√§uterfrau des Stammes ist der kleine Heiler der Trolle. Sie nutzt daf√ľr nat√ľrliche bzw. vor allem pflanzliche Heilmittel zur Wundversorgung. Verb√§nde und Schienen kennt sie durchaus, das Zun√§hen von Wunden f√§llt schon eher derb (und schmerzhaft) aus.

Operationen dagegen sind √§u√üerst grobschl√§chtig, extrem schmerzhaft, mit eher unsachgem√§√üem Instrumentarium durchgef√ľhrt (die grobe Keule als Narkosemittel, der einfache Dolch als Skalpell etc.) und enden deshalb zumeist t√∂dlich, weshalb sie nur sehr selten in Notlagen durchgef√ľhrt werden.

Die Kr√§uterfrauen arbeiten oft mit den Giftmischerinnen zusammen. Bei kleinen St√§mmen √ľbernimmt eine Kr√§uterfrau die beiden Aufgaben f√ľr Waffen und Fallen der K√§mpfer entsprechende Gifte herzustellen.

Dabei gilt grunds√§tzlich ‚Äď Masse statt Klasse! Dies bedeutet, ein sofortwirkendes Schlafgift, von dem eine Giftmischerin zwei Anwendungen erstellen kann, ist ihr lieber, als eine Anwendung eines sofort t√∂dlichen Giftes. In einer Welt wo Ressourcen Mangelware sind, muss man aus so wenig wie m√∂glich, so viel wie m√∂glich herstellen k√∂nnen.

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Das Zelt - Trano Lay

Das Zelt (Trano-Lay) hat bei Trollen eine besondere Bedeutung. Das Wort beschreibt sowohl eine Familie, als auch deren Wohnort.

Das Zelt ist im Wesentlichen ein rundes Gebäude und besteht aus einem Holzgestänge, auf das Baumwoll- und Wollfilzstoffe gespannt werden. Es ist die traditionelle Behausung der Trolle, die in diesen Zelten den Härten der Natur ihrer Heimat trotzen.

Das Zelt hat f√ľr seine Bewohner eine ebenso lebenswichtige wie geradezu mystische Bedeutung. Ein Troll-Zelt wird immer mit dem rechten Fu√ü zuerst betreten, dabei wird die T√ľrschwelle nicht betreten und auch nicht in der T√ľr verweilt, da dies die Zelt-Geister ver√§rgern k√∂nnte.

Einerseits bietet das Zelt Schutz vor den harten klimatischen Bedingungen, denen die Trolle w√§hrend des Wanderns inmitten der flachen Steppe ausgesetzt sind. Sie m√ľssen dies tun, damit ihr Vieh stets gen√ľgend Fl√§che zum Grasen und √úberleben findet.

Das Klima wechselt je nach Region zwischen D√ľrren, extrem hohen Temperaturschwankungen und gewaltigen Sandst√ľrmen.

Andererseits ist das Zelt fester Bestandteil des archaischen Daseins als Nomaden. Die Hauptachse des Zeltes zeigt mit der T√ľr√∂ffnung stets nach S√ľden, was der zeitlichen Orientierung dient ‚Äď wenn dann durch die Mitte der Rauch√∂ffnung das Sonnenlicht dringt, dient es den Trollen als Sonnenuhr.

Die Mitte ist das kultische Zentrum des Zeltes. In der Mitte befindet sich die Feuer-stelle oder der Ofen. Dieses Zentrum ist der heiligste Platz, dem Respekt entgegen gebracht wird. So sollten die Bewohner oder G√§ste Ihre F√ľ√üe nie dem Ofen- und Feuerstellen-Feuer entgegenstrecken.

Die linke Seite des Innenraums (der Osten) gilt als die weibliche Zeltseite. Sie beherbergt die Frauen und Kinder ‚Äď hier werden die Dinge des Alltags erledigt und weibliche Gegenst√§nde aufbewahrt wie K√ľchenger√§te, Kinderbetten und andere typisch weibliche Gegenst√§nde.

Die rechte Seite (der Westen) gilt als männliche Zeltseite und ist damit den Männern vorbehalten. Dort werden die typischen männlichen Gebrauchsgegenstände wie Waffen und Werkzeuge verwahrt. Auf dieser Seite sitzen und schlafen nur die Männer.

Hinten an der Nordseite, ist der bedeutendste Platz im Zelt. Dort wird das Totem aufgestellt und Opfergaben f√ľr die Geister erbracht. An diesem besonderen Platz sitzen die Stammes√§ltesten und Ehreng√§ste, sie beherbergt auch die √§ltesten m√§nnlichen Besucher der Familie.

Ein Troll-Zelt kann innerhalb von einer Stunde auf- oder abgebaut werden und passt in ihrer einfachen Form auf zwei Packtiere. Der Holzrahmen des Zeltes besteht aus mehreren Scherengittern, die auseinandergezogen und aneinander gebunden werden. Dann werden sie in einem Kreis aufgestellt, wobei der T√ľrrahmen eines Zeltes stets nach S√ľden zeigen soll.

In der Mitte des Tano-Lay befindet sich ein Paar zwei bis drei Meter hohe Pfosten, auf denen ein runder Dachkranz aufliegt. In diesen Kranz werden die Dachstangen gesteckt, in einem Winkel von etwa drei√üig Grad. Als T√ľr fungiert ein Filzvorhang, manchmal auch eine h√∂lzerne T√ľr (Talup).

Fr√ľher wurde die Zelte auf den nackten Steppenboden gestellt, heute findet man h√§ufig einen Holzboden vor.

Eine Besonderheit der Troll-Zelte ist die Tatsache, dass sie im Gegensatz zu einem normalen Zelt √ľber keinerlei Fixierung am Boden verf√ľgen. Das Troll-Zelt wird bei st√ľrmischem Wetter allein durch sein Gesamtgewicht am Boden gehalten. H√§ufig wird ein Seil an der Krone befestigt, an das bei Sturm ein schwerer Gegenstand zur Stabilisierung geh√§ngt wird.

Die Abdeckung des Holzrahmens erfolgt in mehreren Schichten: Ganz unten wird helles Baumwolltuch als Himmel f√ľrs Dach gelegt, gefolgt von Wollfilz als W√§rmed√§mmung ‚Äď in der kalten Jahreszeit k√∂nnen das mehrere Lagen sein, die auch wasserabweisend wirken.

In der Mitte des Zeltes steht der kleine Herd/Ofen dessen Ofenrohr durch die Krone ragt. Die √Ėffnung f√ľrs Rohr kann mit einem Tuch bei Regen geschlossen werden. Das √Ėffnen und Schlie√üen erfolgt dabei √ľber ein Seil. So kann die Rauch√∂ffnung bei Sturm oder Regen geschlossen und bei Sonnenschein ge√∂ffnet werden, um die nat√ľrliche Uhr der Trolle wieder hinein zu lassen.

Das Zelt, Trano-Lay bei den Trollen genannt, ist die traditionelle Behausung und im Allgemeinen die Wohnung der nomadisch lebenden Trolle.

Das Zelt (Trano-Lay) besteht zu einem aus Pfählen (Tsatoka) gebildeten Rahmenwerk, das sich strahlenförmig von einem mittigen Rauchlochring (Peratra) erstreckt, der oben auf einer kreisförmigen Gitterwand festgezurrt ist.

Die Ausrichtung und Symbolik Trano-Lays ist in allen Troll-Stämmen die gleiche. Die Trano-Lays sind so konzipiert, dass sie leicht zusammen- und abgebaut werden können, wenn die nomadischen Besitzer ihre Reise fortsetzen. Die Verbildlichung und Bedeutung des Trano-Lays bleibt aber immer gleich, egal, wo dieses aufgestellt wird.

Das Trano-Lay ist nicht nur das Zentrum des Universums sondern gleichzeitig auch ein Mikrokosmos darin. Tatsächlich ist das Trano-Lay eine Landkarte des Universums in der Gesamtheit, und das Himmelsgewölbe spiegelt sich in der gewölbten Form des inneren Trano-Lay-Daches wieder.

Der Eingang ist immer nach S√ľden ausgerichtet, da dieser in der Vorderseite des Trano-Lay liegt. Die Nordseite, die als Uttara bezeichnet wird und hinter der Feuerstelle liegt, ist der heiligste Platz im gesamten Trano-Lay (hier wird das Stammestotem aufgebaut).

Hier wird das Totem, dazugehörige heilige Gegenstände, Geistbehausungen und andere religiöse Bilder auf einem Tisch oder eine Truhe aufgestellt.

Der Sitzplatz neben diesem Bereich stellt den Ehrenplatz dar und steht den √Ąlteren, Anf√ľhrern, Schamanen und anderen Ehreng√§sten zur Verf√ľgung.

Der westliche Raum auf der rechten Seite ist die sogenannte m√§nnliche Seite: hier befindet sich der Sitzplatz f√ľr die M√§nner und die Lagerst√§tte f√ľr das Werkzeug der M√§nner, die S√§ttel, B√∂gen und Waffen. Die linke und √∂stliche Seite ist der Sitzplatz f√ľr die Frauen, wozu auch die Lagerst√§tte f√ľr Kochutensilien, H√§ngegestelle und andere Gegenst√§nde der Frauen geh√∂rt. Da die s√ľdliche Seite die am wenigsten ehrenwerte Stelle ist, nehmen die jungen Leute gew√∂hnlich ihren Sitzplatz im s√ľdlichen Teil der linken und rechten Seite ein.

Die Bewegung innerhalb des Trano-Lays erfolgt im Sonnenverlauf, also im Uhrzeigersinn.

Der Grund, warum dies als Sonnenverlauf von Trollen angesehen wird, wird offensichtlich, wenn man die Bahn verfolgt, die das Sonnenlicht, das durch das Rauchloch eintritt, während des Tages durchläuft.

Bewegt man sich innerhalb des Trano-Lays, so muss die Bewegung immer in der Richtung des Sonnenverlaufs erfolgen.

Die gleiche Bewegung wird auch in schamanistischen Tänzen, Geisteranrufungen und Ritualen befolgt.

Die Trano-Lay-Mitte ist der heiligste Platz √ľberhaupt, es ist dies der Platz des Feuers und wird als Feuerstelle (Afo Fatana) bezeichnet.

Es handelt sich hierbei um die des Lebenserhaltenden Feuers und muss mit größtem Respekt behandelt werden.

Da das Tano-Lay das Zentrum der Welt ist, stellt die Feuerstelle das Zentrum des durch das Tran-Lay selbst dargestellten Universums dar. Die durch die Rauchs√§ule, die vom Afo Fatana aufsteigt, gebildete vertikale Achse steht auch f√ľr den Rauch- bzw. Geisterpfad, auf welchem Schamanen in die Oberwelt aufsteigen, w√§hrend der Rauchring (Peratra) jenem Tor entspricht, das zur Oberwelt f√ľhrt.

Das Tano-Lay stellt somit als eine bildliche Darstellung des geheiligten Kreises mit einer bestimmten Ausrichtung in die vier Himmelsrichtung und das Universum dar.

Das kreisf√∂rmige Muster und die Ausrichtung in die vier Himmelsrichtungen wird auch in schamanistischen Zeremonien im Freien beibehalten, wozu etwa das Gehen und Tanzen um die heiligen Steine Vato herum, geh√∂rt, die f√ľr die Geister errichtet wurden, oder der Kreistanz um ein Jahresfeuer, wodurch die T√§nzer eine Energiespirale erzeugen, um den Schamanen in die Himmel zu heben.

Die kreisförmige Bewegung im Sonnenverlauf wird auch in der Segnungszeremonie der Namensgebung eines Neugeborenen sowie in allen Arten von Schamanentänzen des Schamanen eingesetzt.

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Eigennamen rund ums Zelt:

Zelt = Trano Lay
Feuerstelle, heiliges Feuer, heilige Flamme = Afo Fatana
Rauchring = Peratra
Pfahl/Zeltpfahl = Tsatoka
T√ľr/T√ľrvorhang = Talup
heilige Steine = Vato

Nordseite = Uttara
Westseite = Paskima
Ostseite = Turpu
S√ľdseite = Darsina

Herd/Ofen = Laforo
K√ľche = Lako
Kessel (f√ľr Tee) = Etona
Bett = Fandri

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Totem

Trolle eines Stammes sind Verwandte eines Stammes, auch wenn sie nicht Blutsverwandt sind. Man betrachtet sich als von einem gemeinsamen Urahn der Geisterwelt abstammend und damit als stammesverwandt.

Die Clans unterscheiden sich anhand von Tiernamen. Diese Kategorie wird Stammesabzeichen genannt. Nach der traditionellen Weltanschauung der Trolle gehen die St√§mme √ľbernat√ľrliche Wesen der mythischen Urzeit zur√ľck, die selbst allerdings nicht Ahnen der Trolle sind, sondern eher Besch√ľtzer der Troll-Urahnen waren und diesen beigestanden haben. Es sind sozusagen pers√∂nliche Schutzgeister eines Stammes.

Jeder aus dem Stamm der W√ľstenw√∂lfe wird ein Totem des W√ľstenwolfs in seinem Zelt stehen haben. Wie jeder aus dem Stamm der Hy√§nen, ein Hy√§nen-Totem in seinem Zelt aufzuweisen hat. Das Totem wird in der hinteren Nordseite des Zeltes aufgestellt.

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Talismane

Ein Talisman ist ein kleiner Gegenstand oder ein Erinnerungsst√ľck, dem zauberkr√§ftige, Gl√ľck bringende, Eigenschaften zugeschrieben werden. Ein Troll erhofft sich von seinem Talisman dar√ľber hinaus auch die Abwehr von Unheil.

Ein Troll-Talisman kann jeder Gegenstand werden, den der Troll gefunden hat. Vorwiegend sind es jedoch Schmuckst√ľcke und Waffen. Der Gegenstand hat somit seinen Weg zu seinem Troll gefunden und steht ihm bei.

Neben Fund-Talismane gibt es auch solche, die speziell f√ľr ihren Tr√§ger angefertigt worden sind. Dieser Talisman wird traditionell von einer hierauf spezialisierten Person f√ľr einen bestimmten Auftraggeber hergestellt, meist vom Stammes-Schamanen.

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Die heilige Flamme - Afo Fatana

Das Feuer wird von Trollen in Form der heiligen Flamme verehrt. Das Feuer spendet durch seine W√§rme Leben, in einer Welt wo die N√§chte eisig kalt werden k√∂nnen. Und Feuer brennt tags√ľber in ihrer Welt vom Himmel. Auch schenkt ihnen das Feuer die heilige Asche, die sie vor Krankheiten sch√ľtzt und ihnen und ihren Tieren als Medizin dient.

Im Lebensraum (W√ľste, Steppe) der Trolle ist nichts von Dauer. Selbst die Orte an denen sie sich niederlassen sind nicht f√ľr die dauerhafte Besiedlung bestimmt. Alles ist in st√§ndiger Bewegung von Entstehung, Leben und Vergehen.

Die stetige Veränderung im Kreislauf des Lebens symbolisiert die heilige Flamme, ähnlich wie der Chaosspirale.

So werden z.B. auch feindliche Behausungen von Trollen nach dem Pl√ľndern gebrandschatzt, damit nicht von ihnen √ľbrig bleibt.

Bei vielen Ritualen verwenden Trolle die heilige Flamme. So √ľbereignen sie auch ihre Toten in einer feierlichen Zeremonie dem Feuer.

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Asche der heiligen Flamme
Trolle reiben ihre K√∂rper mit der Asche der heiligen Flamme aus ihren √Ėfen ein. Dies dient nicht nur der kosmetischen Versch√∂nerung. Sie nehmen ein Staubbad um sich vor Parasiten zu sch√ľtzen.

Einige Trolle verwenden die Asche auch zur K√∂rperhaarentfernung, um an einigen Stellen unerw√ľnschte Haare zu entfernen.

Weitere Gebiete sind neben dem Staubbad auch das Z√§hneputzen mit Asche. Die Holzasche wird als nat√ľrliche Zahncreme verwendet.

Ferner verwenden Trolle die Asche als Reinigungsmittel/Aschenlauge und zur Seifenherstellung.

Auch zur Haarpflege wird Asche benutzt. Vor allem bei Männern, die ihre Haare in Form von Filzlocken tragen.

Bei vielen Krankheiten nehmen Trolle die Asche der heiligen Flamme auch als Medizin zu sich. Asche aus naturbelassenem Holz ist nicht nur gesundheitlich unbedenklich, sie f√ľhrt dem K√∂rper auch wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente zu. Asche ist zudem antibakteriell und kann auch Vergiftungen vorbeugen.

Trolle verwenden in vielen Lebensbereichen die Asche der heiligen Flamme.

Auch bei der Herstellung von Käse verwenden Trolle Asche. Einen aufgeschnitten Trollkäse erkennt man sofort an einem Streifen aus Asche, der sich waagerecht durch den Käse zieht.

Die Entstehung des Aschekäses hängt mit der Art der Herstellung des Käses zusammen. Trolle stellen nur kleine Käse her. Hierzu mischen sie die Milch der morgendlichen und abendlichen Melkung ihrer Tiere.

Damit sich auf dem frischen K√§sebruch keine Kruste bildet und um ihn vor Austrocknung und Verkeimung zu sch√ľtzen, wird die K√§semasse morgens mit Asche bestreut. Am Abend wird dann die Milch des zweiten Melkgangs auf die bereits vorhandene K√§semasse gegeben und der Bruch wird zusammengepresst. So w√§chst der K√§se in zwei Schichten, getrennt durch einen Aschestreifen.

Die besondere Liebe von Trollen zu Kaffee kann vielleicht damit erkl√§rt werden, dass er einen √§hnlichen bitteren Geschmack hat und √ľber Feuer zubereitet werden muss.

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Das Wassergesetz

In einer Welt wo Wasser Mangelware ist, wird ihm besonderen Respekt entgegengebracht. Trolle haben hierf√ľr ein eigenes Wassergesetz. Das Gesetz ist sehr einfach gehalten. Wer mit Wasser respektlos umgeht, es verschwendet oder bewusst verunreinigt wird bestraft.

Die Strafe richtet sich nach der Schwere des Verbrechens und nach dem Stammeshäuptling der den Straftäter zu verurteilen hat.
Auf Wasserverschmutzung/Vernichtung von Trinkwasser steht die Todesstrafe (gleichg√ľltig bei welchem Stamm).

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Stammestänze und Gesänge

Jeder Stamm hat seine eigenen Stammestänze und Gesänge, vor allem zu Ehren seines Stammesgeistes. Ebenso gibt Stammestänze und Gesänge die alle Troll-Stämme teilen.

Es wird zum festlichen Initiationsritus vor der Aufnahme neuer Stammes-Mitglieder in Gemeinschaft des Stammes getanzt. Oder auch nach Aufnahme in das Frauen- und Mannesalter, wenn ein Troll das Kindesalter verl√§sst. Die bestandene Pr√ľfung wird mit einem Fest und dazugeh√∂rigen T√§nzen gefeiert.

Vor ihrem religi√∂sem Hintergrund werden mit Tanzritualen die Stammesgeister geehrt oder um Beistand gebeten, w√§hrend b√∂se Geister abgewehrt oder vertrieben werden. Auch vor und nach jedem Pl√ľnderungs- und Raubzug, wie auch vor jedem kriegerischen Akt, wird vorher rituell getanzt um von dem Stammesgeist Kraft und Gl√ľck zu erbitten.

Das ritualisierte Tanzen dr√ľckt im Stamm Zusammengeh√∂rigkeit und Emotionen aus. Trolle gehen davon aus wer mittanzt, k√∂nne sich besser in den Stammesbruder oder die Stammesschwester einf√ľhlen. Gebete der Schamanen werden auch gesungen und getanzt.

Allgemeine Stammestänze (in jedem Stamm vorzufinden):

Himmels-Feuer-Tanz (Stand der Sonne am höchsten Stand)
Kriegstanz (vor Krieg, Raubzug, Pl√ľnderung)
Gebetstanz (Gebet des Schamanen an das Stammesgeisttier)
Freudentanz (Dankestanz an das Geistwesen oder Rakshor)
Initiationsritus-Tanz (Aufnahme ins Mannes-/Frauenalter)
Initiationsritus-Tanz (Aufnahme in den Stamm bei neuem Stammesmitglied)

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Allgemeine Feste (in jedem Stamm vorzufinden):
Feste haben eine gro√üe Bedeutung f√ľr Trolle. Hierbei wird der ewigen Flamme gehuldigt, z.B. beim Himmels-Feuer-Fest.

Das Himmelsfeuerfest findet am Tag des höchstens Sonnenstandes statt. Hier hat das Himmelsfeuer (die Sonne) seine größte Macht. Es wird ab dem Vorabend getanzt, gesungen und gefeiert, bis die Sonne aufgeht zu ihrem Ehrentag. Es ist Brauch bei Trollen, dem Himmelsfeuer/der Sonne an diesem Tag ein Opfer darzubringen.

Dazu wird ein Opfer (meist ein Feind, oder ein Tier) am Vorabend auf einen Altar festgebunden und an einen Platz gebracht, wo das Opfer am Tag des Himmelsfeuers diesem schutzlos ausgesetzt ist. Das Himmelsfeuer wird sich des Opfers annehmen. Ist das Opfer bei Sonnenuntergang verstorben, also vom Himmelsfeuer angenommen worden gilt dies als gutes Zeichen.

Lebt das Opfer widererwartend noch, so wird es auf einem Scheiterhaufen verbrannt, um es noch am Abend desselben Tages den heiligen Flammen zu √ľbergeben. So dass das Himmelsfeuer doch noch seine dargebrachte Nahrung erh√§lt.

Mit dem Hochzeits-Fest feiert man im Troll-Stamm die Verm√§hlung von zwei Trollen. Das Verm√§hlungsritual selbst nimmt der Stammesf√ľhrer vor.

Beim Mannes-Zeugungs-Fest wird die Zeugung eines männlichen Nachkommens während eines festlichen Aktes gefeiert.

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Musikinstrumente

Die Tänze und Gesänge der Trolle werden von rhythmischen, klappernden und lauten Instrumenten untermalt und begleitet.

Knochenflöte:
Knochenflöten werden aus Knochen gefertigt. Am besten eignet sich ein möglichst gerader Röhrenknochen, beispielsweise ein Schienbeinknochen von getöteten Feinden. Beim mazerierten Knochen entfernt man ein oder beide Gelenkenden.

Danach werden die L√∂cher gebohrt. Das oberste, das den Luftstrom teilt, nennt man Aufschnitt. Dann folgen nach Wunsch ein Daumenloch auf der R√ľckseite sowie Griffl√∂cher f√ľr die Finger auf der Vorderseite. Ins obere Ende der Fl√∂te setzt man einen Pfropfen aus Wachs als Mundst√ľck ein, in den der Luftkanal geschnitten werden muss.

Aufgrund der Unterschiede beim Knochenquerschnitt und der L√§nge lassen sich keine Gesetzm√§√üigkeiten f√ľr den Bau eines stimmigen Instrumentes ableiten. Gerade die geringe Anzahl Griffl√∂cher, aufgrund geringen Anzahl der Trollfinger, bei den verschiedenen Exemplaren zeigt, dass die Konstruktion eines vielseitigen Instrumentes gar nicht beabsichtigt ist.

Mit den einfachen Instrumenten lässt sich bemerkenswert abwechslungsreiche Musik spielen. Auf Instrumenten mit mehreren Löchern kann ein geschickter Troll mit Gabelgriffen, Halbdeckungen der Löcher und Überblastechnik gute Melodien zum Besten geben.

Insgesamt aber hat die Bohrung der Löcher kein System, dementsprechend klingen sie auch. Jeder Troll wählt den Klang seiner Flöte selbst. Nur selten ergibt sich eine Tonleiter, meistens klingen die Flöten in sich wundervoll unstimmig.

Und so soll es auch sein, der √Ąlteste des Geistwesen und der Gott des Chaos werden mit dem Fl√∂tenspiel geehrt. Und so soll die Fl√∂te auch klingen - chaotisch. Damit ehren die Trolle besonders Rakshor.

Trommeln:

Bei Trollen werden Trommeln als allm√§chtige magische Waffen betrachtet und zuallererst im Kampf verwendet. Mit einem derart majest√§tischen Klang, der schon von Weitem geh√∂rt werden kann, waren die Trommeln oft entscheidend, um die Moral der K√§mpfer wachzur√ľtteln und die Feinde in Angst und Schrecken zu versetzen.

Bei der Einteilung der Instrumente, erhielt die Trommel den höchsten Rang. Sie wurde zu einem gebräuchlichen Instrument, und wird besonders während der Opferzeremonien genutzt.

Der Rahmen bzw. Kessel der Trommel wird oft aus Holz gefertigt und die Bespannung besteht aus Tierhaut. Generell gilt, dass die Tonlage umso tiefer ist, umso größer der Durchmesser der Trommel ist.

Zur Erzielung verschiedener Klangeffekte schlagen die Trommler unterschiedliche Bereiche der Trommel an, wie zum Beispiel den Rand, wo das Fell auf das Holz trifft, die Trommelseiten oder sogar die Metallbolzen, mit denen das Fell fixiert wird.

In den T√§nzen der Trolle werden viele Arten von Trommeln verwendet, am h√§ufigsten die H√ľfttrommel, die Kampftrommel und die viereckige Trommel.

Handtrommel
Eine Handtrommel ist eine Trommel, die normalerweise durch das Schlagen einer oder beider bloßer Hände statt eines Schlägels oder anderem gespielt wird. Man unterscheidet die mit der Hand gehaltenen Einhand-Trommeln von auf dem Boden stehenden oder vor dem Körper hängenden Zweihandtrommeln.

Kriegstrommel
Zuerst wurden Kriegstrommeln auf dem Schlachtfeld eingesetzt, um die Krieger zu lenken, anzufeuern und wachzur√ľtteln. Verschiedene Schl√§ge leiteten die Krieger zu verschiedenen Aufstellungen an. Es gab beispielsweise einen Rhythmus zum ‚ÄěAngriff‚Äú und einen f√ľr den ‚ÄěR√ľckzug‚Äú.

Ihr kraftvoller widerhallender Schlag erweckt einen aufheiternden heroischen Geist. Diese Trommeln werden direkt und mit genau bestimmter Dynamik gespielt. Sie werden haupts√§chlich eingesetzt, um den Geist der Trolle auszudr√ľcken. Mit ihr lassen sich laut tosende Trommelger√§usche machen.

H√ľfttrommel
Die H√ľfttrommel hat einen Kessel in Form einer Sanduhr, wobei beide mit Fellen bespannte Enden gespielt werden. Sie ist ungef√§hr 40 Zentimeter lang und erzeugt eine mittlere Tonh√∂he. Sie wird vor dem Unterbauch gespielt und mit farbenfrohen B√§ndern an die H√ľfte geg√ľrtet, wodurch den Trommlern beim Tanzen gro√üe Beweglichkeit erm√∂glicht wird.

Vierseitige Trommel
Die vier Seiten dieser Trommeln stehen f√ľr die vier Himmelsrichtungen. Traditionell tanzt man und spielt gleichzeitig die Trommeln. Man h√§lt sie mit der linken Hand hoch und schl√§gt sie mit der rechten Hand. Die Finger der linken Hand k√∂nnen auch die Rhythmen anklopfen. Schnalzen, d√§mpfen und rollen sind nur einige der beliebten Spieltechniken auf der viereckigen Trommel.


K√ľrbisrassel

Die K√ľrbisrassel besteht, wie der Name schon sagt, aus dem Fruchtk√∂rper eines Flaschenk√ľrbis, an dem ein Haltegriff angebracht ist.

Die Oberfl√§che der K√ľrbisrassel ist mit einem Netz aus Fruchtkernen, Perlen, Muscheln oder auch kleinen Knochen √ľberzogen.

K√ľrbisrasseln gibt es in verschiedenen Ausf√ľhrungen und Gr√∂√üen.

Es gibt zwei gebräuchliche Spieltechniken:

Bei der einen wird die ge√∂ffnete und leicht gerundete Handfl√§che an die Perlenketten gelegt und der Griff mit ruckartigen Bewegungen gedreht. So entsteht ein metallisch-ratschendes Ger√§usch unterschiedlicher L√§nge, je nach K√ľrze und Schnelligkeit der Drehung.

Durch leichtes Drehen des Griffes und der Handfläche bzw. der Perlenketten gegeneinander entsteht ein fließender Rhythmus, der nach Bedarf akzentuiert werden kann.

Bei der anderen Spieltechnik wird die K√ľrbisrassel am Griff in der Hand gehalten, so dass der Griff senkrecht und das zylinderf√∂rmige Kopfteil waagerecht sind.

Durch das Vor- und Zur√ľcksch√ľtteln der K√ľrbisrassel schlagen die nicht vollst√§ndig anliegenden Perlenketten je gegen die Vorder- und R√ľckseite der Rassel. Diese Technik erzeugt ein klapperschlangen√§hnliches Rasseln.


Gesänge:

Der grundlegende Charakter der Sänger ist ihre Verwendung von trollischen Gedichten oder Mythen. Dies heißt, dass der Sänger bzw. die Sängerin die äußerst schwierigen Anforderungen der Sagen und Mythen beherrschen muss, während er die korrekte Aussprache und Ausdrucksweise beibehalten muss.

Die Texte sind alle randvoll mit philosophischen Reflektionen √ľber das Troll-Leben und strotzen voll tiefer Bedeutungsschichten.

Meist singt ein Troll im Solo vor, w√§hrend der Stamm einzelne Passagen bzw. den Refrain wiederholt. Die meisten Vorsinger sind der Stammesf√ľhrer, der Stammesschamane oder auch die Kr√§uterfrau.


Besondere Troll-Schamanen Gegenstände:

Der K√ľrbis/die Sonnenfrucht - Fana
Troll-Legenden schildern oft Gestalten, die K√ľrbisse mit sich tragen ‚Äď Schamanen verwendeten sie, wenn sie ihre Patienten behandelten.

Kojani, eines der Schutz-Geistwesen, hat immer einen goldenen K√ľrbis √ľber seine Schulter geworfen. Er lie√ü seine Wein-K√ľrbisflasche nie von seiner Seite.

Der betrunkene Sagen-Krieger Velnior Kojan vom Stamme der Sandpanther, hatte neben seinem Sperr immer eine K√ľrbisflasche an seine H√ľfte geg√ľrtet.

Der K√ľrbis ist eine Art Kletterpflanze aus der Familie der Cucurbita, zu der auch Zucchini und Melonen geh√∂ren.

Junge K√ľrbisse sind mit einer zarten gr√ľnen Schale umh√ľllt und werden als Gem√ľse gegessen. Reife K√ľrbisse haben eine goldgelbe F√§rbung wie die Sonne.

Die Alten gestalten K√ľrbisse in Schnupftabak-, Kautabak- und Schnapsflaschen um. Sie werden auch als Beh√§lter f√ľr Wasser und Medizin verwendet.

Flaschenk√ľrbisse k√∂nnen den Geschmack von Wein sehr lange bewahren. Im alten Heilwissen ist festgehalten, dass Wein aus K√ľrbisflaschen Entz√ľndungen abbauen und die Sehkraft verbessern kann, sowie die Verdauung unterst√ľtzen kann.
Trolle glauben dass K√ľrbisse (Sonnenf√ľrchte) die Kraft haben, b√∂se Geister fernzuhalten.

Das trollische Eigenwort f√ľr K√ľrbis ‚Äď fana ‚Äď ist gleichbedeutend mit dem Wort ‚ÄěSchutz‚Äú.

Dies ist vermutlich auch der Grund, warum die Alten den K√ľrbis als gl√ľckbringenden Talisman betrachteten, ihn √ľber T√ľrrahmen aufh√§ngen, zu ihrem Totem legen oder bei sich tragen, um das B√∂se abzuwehren.


Der Zauberwedel des Schamanen
Viele T√§nze stellen einen √§lteren weisen Troll dar, der seine Sch√ľler lehrt und dabei einen Wedel schwingt.

Der Zauberwedel ist aus Tierhaarbändern hergestellt, die auf einem Holzgriff zusammengebunden sind. Die trollischen Schamanen tragen sie während ihrer spirituellen Wanderungen bei sich. Die Wedel symbolisieren die Majestät und Feierlichkeit der spirituellen Lehre.

In der Troll-Kultur glaubt man, dass die Wedel die Kraft haben, Dämonen und böse Geister als den Schmutz der Welt zu vertreiben.

Der Wedel ist außerdem eine sehr bekannte Waffe unter Trollenschamanen. Wenn man die Kunst des Wedelschwenkens beherrscht, dann ist einem auch die Macht zur Fähigkeit der Selbstverteidigung gegeben.

Die Form des Wedels und die Bewegungen sind einzigartig, sie sind sowohl weich als auch hart, sowohl anmutig als auch frei. Das Verwenden des Zauberwedels erfordert nicht nur Flinkheit, sondern auch Harmonie von Temperament und Geist.

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Kampf- und Jagdverhalten
Die Befehlsgewalt bei einer kleineren Jagd- oder Kampfeinsatzgruppe von Trollen obliegt im Regelfall dem √Ąltesten, eventuell auch dem M√§chtigsten in der Gruppe, wenn der Stammesh√§uptling nicht anwesend ist.

Im schlimmsten Fall, wenn kein √Ąltester oder M√§chtiger anwesend ist, ist dem Befehl von einem niederen Troll Folge zu leisten. Die Erlangung der Befehlsgewalt in einer jungen M√§nnerrunde erfolgt nur selten √ľber Kampf, wie es z.B. bei Orks der Fall w√§re.

Bei Trollen versucht man dies durch Verwandtschaftsverh√§ltnisse und andere Beziehungen, oder Gewitztheit zu entscheiden. Wenn der Kandidat also einen Verwandten oder einen sehr guten Bekannten in einem h√∂heren Rang hat, z.B. ist der Schamane sein Onkel, oder aber anderweitig den anwesenden Haufen √ľberzeugen kann, dass er jetzt den Befehl hat, so hat er die Befehlsgewalt inne.

Während eines Kampfes gibt es keine Formation oder Schlachtreihe, mit Schildwall und ähnlichem bei Trolle. Es wird im losen Verbund gekämpft.

Rettet ein Troll in einer Schlacht den ganzen Stamm, egal wodurch - steigt er in den Rang der Legenden auf. Besonders jene Trolle die ihr Leben f√ľr den Stamm gaben. Selbstopferungen werden nur in Ausnahmef√§llen durchgef√ľhrt. In diesem Fall muss die Existenz des ganzen Stamms durch den Tod eines seiner Mitglieder gesichert werden.

So etwa durch einen ablenkenden Angriff, der mit viel Gebr√ľll, Get√∂se und Gestik durchf√ľhrt wird, damit der Stamm vor einer feindlichen √úbermacht fliehen kann.

Ist so eine Selbstopferung jemals n√∂tig, wird dieses Stammesmitglied - egal ob Mann oder Frau als Held des Stammes gew√ľrdigt, wenn der Stamm √ľberlebt. Dieser Troll wird durch seine besondere Tat zu einer Legende.

Solange der Stamm existiert, wird der Name dieses Troll f√ľr die Ewigkeit in den schamanisch gepr√§gten Ahnenkult mit aufgenommen. Sein oder ihr Name ist auf ewig unvergessen. Dies ist auch einer der Gr√ľnde, warum legend√§re Trolle, trotz dass einige schon sehr lange Zeit tot sind, nicht in Vergessenheit geraten.

Bevorzugtes Kampfverhalten
Trolle k√§mpfen nicht im offenen Feld, sondern bevorzugen den Kampf aus dem Hinterhalt, von einem H√ľgel herab bzw. aus sicheren Distanz mit Fernwaffen wie B√∂gen oder Speeren.

Unterst√ľtzt wird dies bei einigen St√§mmen durch die massive Verwendung verschiedener Gifte von schwach und eher nicht t√∂dlich in Form von Schlaf- und paralysierende Giften, wie auch extrem t√∂dlichen Giftmischungen. Sollte ihnen im Kampf eine Niederlage drohen, so ziehen sie sich schnellstm√∂glich zur√ľck! Es gilt den Stamm und damit sich selbst zu sch√ľtzen.

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Aufnahme von Fremdrassen in den Stamm
Generell spricht f√ľr Trolle nichts dagegen Personen von fremden Rassen in ihre Stammesgemeinschaft aufzunehmen, wenn ihnen diese passend erscheinen. Nat√ľrlich ist die grunds√§tzliche Einstellung von Stamm zu Stamm, von Stammesf√ľhrer zu Stammesf√ľhrer unterschiedlich.

Sollte eine Person, in eine Stammesgemeinschaft aufgenommen werden wollen, hat sie sich alle Gepflogenheiten des Stammes unterzuordnen. Ferner gilt die Person bis zu ihrem Initiationsritus als Heranwachsender. Erst nach Ablegung der Pr√ľfung ist der Neuling vollwertiges Stammesmitglied und Troll.

F√ľr die Dauer bis zur Pr√ľfung wird der Neuling einem Paten zugeteilt. Dieser lernt den Neuling an, hilft bei dem Verst√§ndnis von allt√§glichen wie auch besonderen Dingen. Der Neuling lebt auch im Zelt des Paten.

Dies ist wichtig, da der Neuling vermutlich weder √ľber ein Zelt noch Vieh verf√ľgen wird.

Handelt es sich um einen Neuling der aufgrund einer Beziehung/bevorstehenden Hochzeit aufgenommen wird, lebt der Neuling selbstverständlich im Zelt seines Partners. Der Partner ist gleichzeitig sein Ansprechpartner und Pate.

Beziehungen zu Fremdvölkern sind möglich, kommen aber nicht sehr häufig vor. Zuerst aus dem einfachen Grund, da Trolle sehr abgeschieden leben. Selten begegnet man einem Trollstamm.

Am ehesten w√ľrden Rakshanern einem Trollstamm begegnen. Aber eine Beziehung zwischen einem Troll und einem Raksahner d√ľrfte sich allein wegen der unterschiedlichen Kultur als schwierig erweisen.

Eine Trollmann wird sich keiner Rakshanerin als Familienoberhaupt unterordnen wollen. Ebenso w√ľrde keine Rakshanerin sich einem Trollmann als Familienoberhaupt f√ľgen wollen. Beide V√∂lker verstehen sich √§u√üerst gut, leben aber ein sehr unterschiedliches Familienleben. Ausnahmen best√§tigen hier die Regel.

Ein Rakshaner hingegen w√ľrde eventuell seine erh√∂hte Position bei Trollen genauso sch√§tzen lernen, wie eine Trollfrau unter Rakshanern die ihre.

Bei anderen Völkern entscheidet die persönliche Einstellung der Person, ob ihr ein Leben in einem Trollstamm möglich wäre.

Die Person hat sich den Sitten und Gebr√§uchen zu f√ľgen und das Leben als nomadische Hirten ist hart, entbehrungsreich und mit sehr viel Arbeit verbunden. Daf√ľr zeichnen sich Trollst√§mme durch einen starken Zusammenhalt aus.

Von der Art, Lebensweise und dem Verst√§ndnis her, w√ľrden sich Trolle ehr Rakshanern oder Orks verbunden f√ľhlen. Zumal diese ebenfalls Rakshor ehren.

Einmal als vollwertiges Mitglied in eine Stammesgemeinschaft aufgenommen gilt die Person als Troll.

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Tiere

Als nomadische Hirten dienen die Tiere den Trollen als Lebensgrundlage. Sie reisen mit ihren Tieren von Weidegrund zu Weidegrund um ihren Lebensunterhalt das ganze Jahr √ľber zu sichern. Ackerbau, Bodenbewirtschaftung ist den Trollen fremd und h√§tte in ihrem Lebensraum auch keine Aussicht auf Erfolg.

"Zuerst das Tier, dann wir".

Nach dieser √úberzeugung werden die Tiere gehalten und versorgt. Egal ob man seine Herde mit Wasser versorgt, oder seinen Reit-Raptor mit Fleisch. Jeder Troll wird seine Tiere versorgen, bevor er sich zum Entspannen oder zur Nachtruhe hinlegt.

Denn wer sein Tier nicht achtet und sich nicht um sein Vieh k√ľmmert, hat bald jede Lebensgrundlage verloren. Kein Vieh bedeutet keine Kleidung und Nahrung.

Die Tierarten die von den Trollen gehalten werden, unterscheiden sich in drei Kategorien. In Reittiere, Nutztiere und Haustiere.

In einige Trollstämmen setzen die Stammesangehörigen auf bestimmte Reittiere um damit ihre Stammes-Zugehörigkeit nochmals zu unterstreichen. Jeder Troll reitet also das gleiche Reittier, am besten in der gleichen Farbe und in der gleichen Stammeszeichnung. Ebenso sind Zaum- und Reitzeug von der gleichen Farbe.

Andere St√§mme legen auf diese Optik weniger wert und reiten als Stamm bunt zusammengew√ľrfelt jedes Reittier. So kann der Schamane ein Reit-Mufflon reiten, w√§hrend sein H√§uptling auf einem Raptor sitzt.


Reittiere:

Reit-Raptoren
Seit Anbeginn haben Trolle mit Raptoren gejagt, welche in den Sand- und Steinw√ľsten Rakshanistans beheimatet sind. F√ľr Trolle sind Raptoren vollendeten J√§ger, gerissen, t√∂dlich und treu - all jene Eigenschaften die sie selbst besonders sch√§tzen. Aus diesem Grund sind gez√§hmte Raptoren die bevorzugten Reittiere m√§nnlicher Trolle.

Die Raptoren sind in vielerlei Hinsicht mit Wölfen oder Hyänen zu vergleichen. Sie sind schnelle Raubtiere, die bevorzugt in kleinen Gruppen jagen und dabei relativ taktisch vorgehen. Sie nutzen oft Hit-and-Run Taktiken sowie Sprungattacken und kreisen ihr Opfer ein, wobei sowohl ihre scharfen Zähne als auch die langen Klauen zum Einsatz kommen. Der Raptor zählt zu den aggressivsten Spezies, aber erst in der Gruppe werden sie wirklich gefährlich.

Ein gezähmter Raptor ist ein furchteinflößendes Geschöpf, da ein talentierter Troll die Wildheit seines Reittiers gänzlich seinem Willen unterwerfen kann. Es dauert sehr lange sich mit einem dieser wilden Geschöpfe gut zu stellen und ist eine wie eine Art Blutsbruderschaft. Nicht wenige sind bei dem Versuch umgekommen, einen dieser schnellen und tödlichen Raptoren zu unterwerfen. Einen von ihnen zu beherrschen, zeugt daher von einem hohen Rang und sie zählen als Statussymbol.

Es gibt auch M√§nner die ebenso ihre Frau mit einem Reit-Raptor ausstatten, denn ein Reit-Raptor bedeutet nicht nur Status, sondern auch Schutz und Schnelligkeit f√ľr seinen Reiter.

Neben der Möglichkeit einen wildlebenden Raptor einzufangen, gibt es auch die Möglichkeit eine Nachzucht von domestizierten Raptoren per Tauschhandel zu erwerben.

Als kleines K√ľken erworben, lassen sie sich sehr leicht auf eine Person pr√§gen, da Raptoren in ihrem nat√ľrlichen Umfeld im Rudel leben.

Ein Reit-Raptor kann die Länge von 7 Metern (von der Nasen- bis zur Schwanzspitze) erreichen. Das Tier wird ca. 2 Meter hoch und 500 kg schwer. Er zählt zu den größten Raptorenarten.

Bei Raptoren handelt es sich um auf zwei Beine laufende, gefiederte, warmbl√ľtige Fleischfresser (Raubsaurier) mit einem langen, steifen Schwanz und einer auff√§llig vergr√∂√üerten, sichelartigen Kralle an der zweiten Zehe des Hinterfu√ües. Diese ‚ÄěSichelkralle‚Äú wird bei der Jagd verwendet und ist eine t√∂dliche Waffe.

Wie andere Raptorenarten verf√ľgt auch der Reit-Raptor √ľber eine vergr√∂√üerte Sichelkralle an der inneren Zehe. Diese ist bis zu 24 cm lang.

Der Schwanz der Reitraptoren ist in seiner Beweglichkeit durch verl√§ngerte Wirbelforts√§tze eingeschr√§nkt. Diese Wirbelforts√§tze sorgen daf√ľr, dass der Schwanz als Balancestange auch beim Sprint bei sehr hoher Geschwindigkeit seine Form beh√§lt.

Der Schwanz kann horizontal ‚ÄěS‚Äú-f√∂rmig gebogen werden, ohne dass die Anordnung der Wirbelforts√§tze (Pr√§zygapophysen) beeintr√§chtigt wird. Somit ist eine betr√§chtliche seitliche Beweglichkeit des Schwanzes m√∂glich. Kurzum der Schwanz kann nur leicht horizontal nach oben oder unten gebogen werden, allerdings ist er seitlich sehr beweglich um beim Sprint einen raschen Richtungswechsel zu unterst√ľtzen, √§hnlich wie bei manchen Raubkatzen. Er ist die Balancestange beim Sprint des Raptors.

Das Schienbein der Reitraptoren ist gerade und massiv, so dass ihre Beine √ľber sehr viel Kraft verf√ľgen. Diese Anpassung dient ebenfalls dazu, die Sichelkralle m√∂glichst kraftvoll einsetzten zu k√∂nnen.

Reitraptoren k√∂nnen sehr gro√üe Beutetiere erlegen. √úber die Hand- und Fu√ükrallen wie auch √ľber die Z√§hne k√∂nnen sie Beutetieren und Gegner schwerste Verletzungen zuf√ľgen.

Die Arme der Raptoren sind lang und machen 70 Prozent der Hinterbeinlänge bei den Raptoren aus. Die Hand ist lang und macht 40 Prozent der Armlänge aus.

Jeder der drei Strahlen/Finger der Hand endete in gro√üen, gekr√ľmmten Klauen. Der erste Strahl war der k√ľrzeste, w√§hrend der zweite Strahl der l√§ngste war. Der dritte Strahl war etwas k√ľrzer aber deutlich d√ľnner als der zweite Strahl. Das zweite und das dritte Fingerglied des dritten Strahls sind extrem verk√ľrzt.

Reit-Raptoren k√∂nnen unter Zuhilfenahme beider H√§nde Objekte greifen. Bambiraptor k√∂nnen den ersten und dritten Finger jeden anderen Finger gegen√ľberstellen und somit Gegenst√§nde mit nur einer Hand greifen. Derartige opponierbare Finger sind von keinem anderen Raubsaurier bekannt.


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Bild von Von Ferahgo the Assassin (Emily Willoughby, e.deinonychus@gmail.com http://emilywilloughby.com - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=28604091


http://fs5.directupload.net/images/170129/6fz5jesv.jpg

By Laika ac from USA - File:Laika ac Naturhistorisches Museum Wien (10175331946).jpg, CC BY-SA 2.0,
https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=44446719


http://fs5.directupload.net/images/170129/cv8edqlo.png

Bild von Matt Martyniuk - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2625336

Es gibt Reit-Raptoren nicht nur in den unterschiedlichsten Gefiederfarben, sondern es gibt auch Varianten, die frei von Federn sind und eine ledrige Haut besitzen. Ebenso gibt es teilgefiederte Reit-Raptoren.

Vorteile des Reit-Raptors zu anderen Reittieren:

sehr schnelles Reittier
weite Spr√ľnge
sehr gefährlich (Sichelklaue)
man hat kaum Angriffe zu f√ľrchten, wenn man seinen Raptor bei sich f√ľhrt bzw. auf ihm sitzt

Der Reit-Raptor ist ein auf Mobilit√§t und Schutz ausgelegtes Reittier. Dass er im Gegensatz zum Reit-Mufflon nicht ann√§hernd so viel tragen kann, ist bei diesem Tier kein Nachteil. Es hat ausreichend Vorz√ľge, die es zu einem unverzichtbaren Begleiter machen, sobald man erst einmal einen Reitraptor besitzt.


Eckdaten Reit-Raptor:
Länge: bis 7 m (Nasen- bis Schwanzspitze)
Höhe: 2 m
Gewicht: 450 - 500 kg
Fortbewegung: zweibeinig (biped)
Ernährung: Fleischfresser (karnivor)


Freilebende Raptoren
Freilebende Reit-Raptoren sind eine unglaublich aggressive Raptorengattung. Sie jagen im kleinen Rudel und attackieren ihre Beute mit ihren messerscharfen Zähnen und/oder ihren verlängerten Sichelklauen.

Verhalten
Der Raptor greift sowohl Tiere wie auch Personen bei Sichtkontakt sofort an. Da sie mit einer hit-and-run Strategie angreifen, sind sie nicht leicht zu bekämpfen.

Durch ihre hohe Geschwindigkeit sind sie bei einem Angriff nicht abzuh√§ngen und vor allem f√ľr Fu√üg√§nger sind sie eine ernstzunehmende Bedrohung. Bei einer Flucht zu Fu√ü, wird man immer gegen den Raptor verlieren. Man hat keine Chance dem Tier zu entkommen. Raptoren sind meist in kleinen Jagdrudeln von 2 - 4 Tieren unterwegs.

Wichtige Informationen
Als eine der schnellsten Kreaturen setzt der Reit-Raptor meist auf hit-and-run Angriffe gegen gr√∂√üere Gegner. Die gro√üe gebogene Klaue am zweiten Zeh dieser Gattung eignet sich f√ľr Sprungangriffe besonders gut. Der Reit- oder Riesenraptor t√∂tet seine Beute mit vielen, kurz aufeinanderfolgenden Hieben mit seiner Sichelklaue.

Fang und Zähmung eines wilden Raptors
Wenn man genug Mut hat, n√§hert man sich mit einer berittenen Jagdgruppe einem Rudel Raptoren und versucht eines der Tiere von der Gruppe zu trennen. Nun schmei√üt man dem Raptor einfach ein paar Bolas in die Beine, damit dass Tier st√ľrzt. Ist der Raptor zu Boden gegangen bet√§ubt man ihn anschlie√üend mit Bet√§ubungspfeilen oder einem Kn√ľppel.

Bet√§ubt sichert man das Tier, vor allem die gef√§hrlichen Klauen. Nun beginnt die eigentliche, sehr schwierige Arbeit. Man muss das Vertrauen und die Zuneigung des Raptors gewinnen. Dies erreicht man, indem man vertrauensvoll mit ihm spricht, ihn zeitgleich nicht bedr√§ngt und ihn am besten mit seinen Lieblingsfleischsorten f√ľttert. Hier ist viel Feingef√ľhl und Geduld gefordert.

Ein gezähmter Raptor
Ungeachtet seiner sonst so aggressiven Natur, ist der Reit-Raptor mittlerweile zum Haupt-Reittier der Trolle geworden. Dieser schnelle J√§ger eignet sich hervorragend als Reittier f√ľr die Jagd, f√ľr Pl√ľnderungen und zum Kundschaften.

Besitzer eines gezähmten Raptors behaupten immer wieder, dass diese zwar schwierig zu zähmen, danach aber umso treuere Begleiter sind.

Wissenswertes:
Reisen mit einem Reit-Raptor ist eine sehr angenehme Erfahrung. Mit dem Raptor ist man sehr schnell unterwegs was einem manchmal das Leben retten kann!


Reit- und Lasttier:

Reit-Schaf/Reit-Mufflon
Ein sehr gro√ües, stattliches Schaf mit geschwungenen H√∂rnern. Reit-Mufflons sind f√ľr ihre Z√§higkeit und Ausdauer bekannt. Sie k√∂nnen problemlos schwere Lasten tragen und sind auch in unwegsamen Gel√§nde trittsicher. Das Reit-Mufflon kommt auch mit dem kargen Nahrungsangebot in Steppenregionen problemlos zu Recht. Ausgewachsene Widder haben eine Widerristh√∂he von 180 cm, Weibchen von 140 - 160 cm. Sie sind das allt√§gliche Last- und Reittier, meist genutzt von den Trollfrauen.


Haustiere:
Mini-Raptoren/Bambiraptoren
Mini-Raptoren oder auch Bambiraptoren genannt sind eine kleine, wendige Raptorenart die von Trollen als Haustieren gehalten wird.

http://fs5.directupload.net/images/170129/swoj8d3y.jpg

Von Nobu Tamura (http://spinops.blogspot.com) - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=19459077

Nutztiere:
Ziegen
Schafe
H√ľhner

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Waffen
Trollwaffen sind eine riesige Gattung mit hunderten von Waffenarten. F√ľr viele von ihnen gibt es keine Entsprechung bei anderen V√∂lkern.

In Legenden Vazzi dem Weisen kommen in den mythologischen Geschichten manchmal traditionelle Waffen vor und ber√ľhmte Helden besitzen normalerweise eine besonders leistungsstarke Waffe ‚Äď oft mit magischen Kr√§ften verbunden.

Beispielsweise besaß der Stammeshäuptling Manon des Raptoren-Stammes laut Legenden eine Keule mit der magischen Fähigkeit der Verwandlung von der Größe einer Stecknadel bis zu der einer gewaltigen Säule.

Die Sandfarbene Sense des Schamanen Guarn des Hyänen-Stammes konnte alles aufschlitzen und half ihm wie auch seinem Stamm zahlreiche Schlachten zu gewinnen.

Gewöhnliche Trolle oder Troll-Krieger tragen bekanntere Waffen wie Stäbe, Bögen, Speere, Dolche und Stangen. Doch gewisse Waffen wie das Schwert werden mehr als Symbole der Tugendenden betrachtet als tatsächliche Kriegswaffen.


Einige von Trollen genutzte Waffen:

Stab/Stock - Tahiri
Der Tahiri ist die einfachste der Troll-Waffen. Es ist ein langer Stab, der aus Holz hergestellt ist. Er wird zum Viehh√ľten wie auch in der Kampfkunst verwendet und ist in geschulten H√§nden eine t√∂dliche Waffe.

Speer - Nirod
Der Nirod ist der bekannteste der Speere mit langem Griff, den Trollkrieger benutzten. Er ist eine der ältesten bekannten Kampfwaffen im Volk der Trolle.

Zweischneidiges Schwert - Saba Tra
Das Saba Tra ist ein zweischneidiges Schwert, das zur Kategorie kleiner alter Waffen z√§hlt. Wie viele Dolche in anderen Kulturen ist das Saba Tra nicht nur Waffe, sondern Kulturgut. Es verbindet Eleganz mit t√∂dlicher Gewalt. M√§nner vom Stammesf√ľhrer bis hinunter zu den Handwerkern tragen ein Saba Tra bei gesellschaftlichen Anl√§ssen bei sich.

Troll-Säbel - Gava
Der Gava ist nicht mit einem normalen S√§bel zu vergleichen, denn der Gava hat langen Griff (allerdings nicht so lang wie der Schaft eines Speeres) und eine k√ľrzere Klinge und wird auf t√∂dliche Weise von Trollfrauen auf dem Schlachtfeld geschwungen. Der lange Griff soll die geringere Armreichweite der Frauen ausgleichen.

√Ąhnlich zweischneidigen Schwert/Saba Tra f√ľr M√§nner hat der S√§bel/Gava einen gewissen gesellschaftlichen Status in der Troll-Gesellschaft. Eine erwachsene Frau, die an einem gesellschaftlichen Anlass teilnimmt, wird nicht ohne Gava erscheinen.

Bogen - Villu
Der Bogen/Villu ist die √§lteste ballistische Waffe. Das Bogenschie√üen ist eine der alten K√ľnste, die ein erwachsener Troll beherrschen muss.
Bogenschie√üen ist nicht nur wichtig f√ľr die Jagd und den Krieg, es ist zudem eine sportliche Aktivit√§t.

In der Legende der neun brennenden Sonnen, war es Godim vom Stamm der W√ľstennattern der mit seinem magischen Bogen Sonnenzerschmetterer acht der brennend hei√üen Sonnen abschoss. Da die falschen Himmels-Flammen Tod und Verw√ľstung brachten. Die heilige Flamme wurde von Godim nicht angetastet und brennt noch heute oben am Himmel.

Axt - Shoka
Die Axt/Shoka wurde urspr√ľnglich wie die meisten √Ąxte zum Spalten von Holz verwendet. Sie eignet sich aber auch hervorragend zum Spalten von Sch√§deln. Obwohl sie sp√§ter auch als Waffe eingesetzt wurde, ist die Axt/Shoka ein seltener Anblick auf dem Schlachtfeld bei Trollen.

Benannte mythologische/legendäre Waffen mit Namen
Sandfarbene Sense - Sense des Schamanen Guarn vom Stamm der Hyänen
Sonnenzerschmetterer - Bogen des Kriegers Godim vom Stamm der W√ľstennatter
Blut-Blatt - Axt der tapferen Ildini, Frau von Hiral vom Stamm der Skorpione


*****

Mythologische/legendäre Personen der Trolle:

Vazzi vom Skorpion-Stamm - legendärer Legenden Erzähler/Legenden Sammler

Guarn vom Hyänen-Stamm - legendärer Schamane

Godim vom W√ľstennattern-Stamm - legend√§rer Krieger

Ildini, Frau von Hiral vom Stamm der Skorpione - legendäre Frau
Als der Stamm der Skorpion angegriffen wurde und fast unterlag, warf Ildini die Tapfere ihre Axt Blut-Blatt und spaltete mit einem Wurf dem feindlichen Stammesf√ľhrer den Sch√§del. Mit dieser Tat rettete Ildini nicht nur ihren Ehemann, sondern den ganzen Stamm und ging in die Legenden der Trolle ein.

Nitya der Einäugige vom Fuchsstamm (Stamm existiert nicht mehr) - legendärer Schamane mit großen Hang zu Missgeschicken.
Man munkelt, aufgrund Nityas "F√§higkeiten" sei sein Stamm vom W√ľstensand verschluckt worden. Unter Trollen dient sein Name als gefl√ľgeltes Wort f√ľr Pechv√∂gel.


Religion

Trolle verehren ihr Stammes-Geisttier als Schutzpatron, nach welchem auch ihr Stamm benannt ist.

Wenn sich Trollst√§mme zu einem Gott hingezogen f√ľhlen, dann zu Rakshor. Er repr√§sentiert am ehesten ihre Wertevorstellung. So sehen Trolle Raubz√ľge gegen andere V√∂lker nicht als sch√§ndlich an. Wer sein Eigentum nicht verteidigen kann, ist es auch nicht wert es zu besitzen.


Magie

Trolle verehren jede Form von Magie. Besonders Magie die Zerst√∂rung und im Kampf Vorteile bringt erachten sie als sehr wertvoll. Auch Nekromantie sehen Trolle als sehr n√ľtzlich an. Die Macht √ľber Leben und Tod √ľbt eine Faszinierung auf sie aus. Trolle die sich magische F√§higkeiten angeeignet haben, werden von ihren St√§mmen hochgesch√§tzt.


Geschichte

Die Trolle sind ein Volk, dass in Form von kleinen St√§mmen vorwiegend die W√ľsten von Asamura bewohnt. Ihr bevorzugter Lebensraum ist Rakshanistan. Trolle leben vorwiegend in der W√ľste Tamjara.

Es kann auch vorkommen, dass sie bis in die W√ľste Sundhi wandern.

Trolle tauschen sich gerne mit Rakshanern aus, wenn sie diesen auf ihren nomadischen Wanderungen begegnen. Auch gehen sie gerne Tauschhandel mit Rakshanern ein, Kaffee ist immer ein beliebtes Tauschgut. Trolle akzeptieren nur den Tauschhandel. Geld ist f√ľr traditionell lebende Trolle bedeutungslos. Ware gegen Ware ist ihre Devise. So kann man sich gleich von der Qualit√§t der Erzeugnisse √ľberzeugen.

Auch wenn die Trolle den Rakshanern und auch Rakshor positiv gegen√ľberstehen, haben sich kaum Trolle dem Feldzug der Truppe Rakshors angeschlossen. Dies liegt an ihrer engen Stammstruktur, ihrer geringen Volksgr√∂√üe und ihrem Grundlebensunterhalt - dem der Hirten.

Dennoch unterst√ľtzten sie jederzeit die Chaosfraktion, wenn sich ihre Wege kreuzen. Sei es durch Unterst√ľtzung durch Nahrungs- und Waffenspenden, oder durch einfache Gastfreundschaft.

Einige junge Krieger die sich beweisen wollen, verlassen ab und an ihre Stämme und schließen sich trotz allen Widrigkeiten den Truppen Rakshors an.

Den meisten Trollen jedoch war und ist es einfach schlichtweg unm√∂glich, ihren Stamm mit ihren Stammesgeschwistern und ihre Herden zur√ľckzulassen. W√ľrden sie einfach in einen Krieg aufbrechen, w√ľrden sie nicht nur ihre Familien- und Stammesmitglieder schutzlos zur√ľcklassen, sie selbst w√ľrden auch als Arbeitskraft fehlen um die Ern√§hrung sicherzustellen. Junggesellen ohne eigene Herde und Familie haben es da wesentlich leichter.

Wenn sich Trolle dem Heer Rakshors angeschlossen haben, dann handelt es sich meist um Einzelgänger (aus welchem Grund auch immer dieser Troll allein umherstreift) und Junggesellen.


****

Namen und Stammesbezeichnungen:
Trolle tragen im Gegensatz zu anderen Völkern keinen Nachnamen. Der "Nachname" eines Trolles ist seine Stammesbezeichnung.

Tulasi vom Stamm der Hy√§nen hei√üt einfach nur Tulasi innerhalb seines eigenen Stammes. Bei Fremden w√ľrde er sich mit Tulasi vom Stamm der Hy√§nen vorstellen.


Bekannte Stämme:

Der Raptoren-Stamm
Ein sehr traditioneller Stamm, der viel Wert auf Traditionen legt. Alles was ein Raptor verk√∂rpert, sollte auch ein Troll aus dem Raptorenstamm verk√∂rpern. Raptoren sind vollendeten J√§ger, gerissen, t√∂dlich und treu. Ein Raptor ist ein furchteinfl√∂√üendes Gesch√∂pf und genauso hat jeder Troll dieses Stammes zu sein - Treu dem Stamm gegen√ľber und jedem Feind ein t√∂dlicher Gegner. Da Raptoren in der Natur ebenfalls Pl√ľnderer und J√§ger sind, f√ľhlen sich die Trolle des Raptoren-Stammes besonders dem Chaos zugetan.


Der Hyänen-Stamm
Ebenfalls ein sehr traditioneller Stamm, der besonders viel Wert auf gute V√∂lkerverst√§ndigung mit Rakshanern legt. Da diese Hy√§nen achten, pflegen und sogar reiten k√∂nnen. Hy√§nen gelten als grausame und gef√§hrliche R√§uber und Pl√ľnderer. Zudem symbolisieren sie Kraft und Ausdauer. In der Mythologie der Trolle nehmen sie einen besonderen Platz ein, denn es hei√üt, das Geistwesen der Hy√§ne sei es gewesen, das die Sonne von einem Beutezug mitgebracht, habe um die Welt zu w√§rmen. Ein Rakshaner hat vom Stamm der Hy√§nen niemals etwas zu bef√ľrchten, er ist stets ein gern gesehener Gast (am besten mit Reithy√§ne).


Der W√ľstenwolf-Stamm
Ein toleranter, kleiner Stamm der sich auch nicht davor scheut, mit anderen V√∂lkern in Kontakt zu treten - auch wenn diese aus unverst√§ndlichen Gr√ľnden Rakshor nicht anbeten. Vom Stamm des W√ľstenwolfes geht f√ľr Fremde die geringste Gefahr aus. Zuerst fragt sich jeder W√ľstenwolf ob man mit dem Fremden nicht etwas tauschen und ob man sich nicht gegenseitig von Nutzen sein kann. Ein toter Tauschpartner bringt keine neuen Waren und kommt garantiert nicht wieder. Sie gelten als die besten Tauschh√§ndler unter den Trollen.


Der Sandpanther-Stamm
Bei dem Sandpanther-Stamm handelt es sich um einen sehr ausgeglichenen und freundlichen Troll-Stamm. Wer es sich mit den Sandpanthern verdirbt, muss es schon bewusst darauf angelegt haben.

Sandpanther töten zudem nicht jeden Feind, sondern machen auch Gefangene.
Diese werden als Geiseln behandelt und sogar medizinisch versorgt, was aufgrund der fehlenden Anatomiekenntnis von Fremdvölkern durchaus schmerzhaft, aber trotzdem hilfreich sein kann.

Vielleicht können die Geiseln gegen Nutzbringenderes wie z.B. Essen, Wertgegenstände oder magische Artefakte eingetauscht werden, als Pfand den nächsten Kampf verhindern oder aber als Zeichen des guten Willens im Vorfeld von Verhandlungen freigelassen werden.

Auf gar keinen Fall wird gefoltert oder k√∂rperlich gequ√§lt. Dies ist f√ľr Sandpanther ein gro√ües Tabu und zeugt von Schw√§che.

Eventuelle Verh√∂re werden durch den Schamanen mit Hilfe von Wahrheitstr√§nken bzw. von den Giftmischern mit den entsprechend gef√ľgig machenden Arzneien durchgef√ľhrt.


Der Sandvipern-Stamm
Ein Stamm, der sehr viel Wert auf seine Eigenst√§ndigkeit legt. Der Stamm der Sandvipern ist bekannt f√ľr die Nutzung von Giften. Sein es bei der Jagd oder auch bei der Kriegsf√ľhrung. Waffen werden grunds√§tzlich mit Gifte pr√§pariert um ihre Effektivit√§t zu erh√∂hen. Es wird von anderen St√§mmen behauptet, dass die Sandvipern √ľber Gifte verf√ľgen die andere Trolle t√∂ten k√∂nnen, den Vipern aber nichts anhaben w√ľrden. Ob Tatsache oder Mythos ist ungewiss und k√∂nnte nur von einem Stammesangeh√∂rigen des Sandvipern-Stammes aufgekl√§rt werden. Nur w√ľrde dies kein Troll des Sandvipern-Stammes.

Vor vielen Generationen spaltete sich eine kleine Gruppe der Sandvipern ab und gr√ľndete einen eigenen Stamm - den Stamm der W√ľstennattern. Der Stammesf√ľhrer erkl√§rte diese Handlung zum Hochverrat an den Sandvipern. Zudem wurde somit das heilige Giftwissen der W√ľstennattern gestohlen! Die W√ľstennattern erkl√§rte er somit zu Todfeinden seines Stammes der Sandvipern.


Der W√ľstennattern-Stamm

Der Stamm der W√ľstennattern ist ein Stamm der sich vor vielen Generationen durch Abspaltung von dem Sandvipern-Stamm gebildet hat. Die W√ľstennattern sind nicht so eigenbr√∂tlerisch und zugekn√∂pft Fremden gegen√ľber wie die Sandvipern. Aber auch sie praktizieren den steten und st√§ndigen Giftgebrauch.

Aufgrund der Abspaltung und somit Schw√§chung des Sandvipern-Stammes stehen die Sandvipern den W√ľstennattern feindlich gegen√ľber!


Der Skorpion-Stamm
Der Skorpion-Stamm ist einer der aggressivsten Troll-Stämme. Der Skorpion-Stamm ist der einzige Stamm, der sogar Fleisch von Humanoiden erjagt. Trolle sind die geborenen Jäger und es ist nicht verwunderlich, dass dieser Stamm auch Humanoide und auf die Speisekarte gesetzt hat.

Dieses Verfahrensweise kommt nur bei dem Skorpion-Stamm vor, alle anderen Stämme lehnen das Jagen und Verzehren von anderen Völkern ab.

Von dem Skorpion-Stamm wird beispielsweise berichtet, dass sie mit Vorliebe die K√∂rper ihrer niedergestreckten Feinde verspeisen. So wurden von anderen Trollen, Orks oder Rakshanern auch schon eine Jagdgruppe Skorpion-Trolle dabei beobachtet, wie sie Zwerge √ľber offenem Feuer grillten.

"Es ist kein Troll, Ork oder Rakshaner? Kein Geschöpf Rakshors? Dann ist es essbar!"

So lautet ein Spruch des Skorpion-Stammes.

Bei kriegerischen Auseinandersetzungen schreckt der Skorpion-Stamm auch nicht vor Kannibalismus zur√ľck. Dabei werden die Herzen der get√∂teten Feinde verspeist um ihre Seele zu vernichten und ihre Kraft in sich aufzunehmen. Dies ist Teil ihrer kriegerischen Tradition.

Trolle des Skorpion-Stammes glauben, dass nach dem Tod der Geist eines Feindes seinen Mörder heimsuchen kann. Indem sie die Herzen und das Fleisch ihrer Feinde verspeisen, glauben sie damit auch den Geist ihres Feindes zu vernichten.

**

Neben den bekannten St√§mmen gibt es auch viele kleinere St√§mme, die hier nicht namentlich erw√§hnt wurden. Es gr√ľnden sich auch neue St√§mme durch Abspaltung von einem Alt-Stamm.

Ferner kann sich ein neuer gr√∂√üerer Stamm durch Zusammenschluss von einigen sehr kleinen St√§mmen bilden. Wobei ein Zusammenschluss stets schwieriger ist, als eine Neugr√ľndung durch Abspaltung. Kein Stammesh√§uptling verzichtet gerne freiwillig auf seine F√ľhrungsposition.

Zudem kann sich ein Stamm vergr√∂√üern, indem ein Stamm √ľberfallen, der Stammesf√ľhrer get√∂tet wird und die √ľberlebenden Mitglieder dem Siegerstamm einverleibt werden.



Aktive Mitglieder dieses Volkes



****

Hier neben dem Charakterbogen von Jozo mein zweites "Urlaubsprojekt". Als ich in einem Thread von Trollen lass, erinnerte ich mich an die Trolle aus WOW, die mir von der Optik schon immer gut gefallen haben. Gespielt habe ich in meiner kurzen WOW-Zeit leider keinen.

Aus dem Grund habe ich einen Volksvorschlag f√ľr die Trolle verfasst, der sich stark an diese Trolle anlehnt, aber sich trotzdem von ihnen unterscheidet. :)

F√ľr Trolle kam f√ľr mich keine andere Fraktion als die des Chaos in Betracht :)

Aus dem Grund schlage ich das Volk der Trolle vor. Vielleicht hat ja der eine oder andere genauso viel Spa√ü wie ich an den gebeugten gesellen und w√ľrde gerne mal einen Reitraptor reiten :)

Hier habe ich direkt an die Spielbarkeit und das Aussuchen eines passenden Bildes f√ľr eventuelle Charaktere gedacht, so gibt es Raptoren ohne, mit etwas und vielen Federn. Sollte man also ein sch√∂nes Charakter-Bild mit einem WOW-Troll und Raptor finden, ist dieser Raptor vermutlich nackt und ohne jede Befiederung. Er w√ľrde also auch ins Reittierschema passen. Zumal alle Raptoren ihre eigene Sch√∂nheit haben.

Die von mir verwendeten Bilder der W√ľstenrosen und der Raptoren sind aus Wikipedia und d√ľrfen unter Benennung des Urhebers verwandt werden. Was ich selbstverst√§ndlich getan habe. :)

Das Bild des Zeltes und seine Erläuterung wurde von mir per Paint erstellt. :)

Ich hoffe die Burschen finden Eure Zustimmung :) :) :)
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#2

Beitrag von Zeexmix Fizzlegrinder » Mo 30. Jan 2017, 08:36

WOW! Das nenne ich mal eine Volksbeschreibung! Ich bin immer noch am lesen. Fr√ľher hatten wir auch mal Trolle in Asamura geplant, die sollten etwas n√∂rdlich der Tamjid in dne Bergen leben, leider fanden wir die Ideen damals nicht so doll. Aber dein Volk ist vielversprechend, mehr wenn ich fertig mit lesen bin! :)

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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#3

Beitrag von Baxeda » Mo 30. Jan 2017, 10:12

Ich werde das auch bei Gelegenheit durcharbeiten. :-) Habe es erstmal √ľberflogen, sieht im Gro√üen und Ganzen gut aus, aber mit den Reitraptoren bin ich noch im Zwiespalt. Will das alles aber erstmal gr√ľndlich lesen, bevor ich mir eine Meinung bilde.

Freue mich, dass die Trolle wieder einen Platz in Asamura finden!
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#4

Beitrag von JEELEN » Mo 30. Jan 2017, 12:33

:) :) :) :) Dankesch√∂n f√ľr die lieben Worte!!! :) :) :)
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#5

Beitrag von Baxeda » Mo 13. M√§r 2017, 13:42

Huhu,

ich hoffe, meine Anmerkungen klingen nicht irgendwie pampig, ich habe es nur gerade etwas eilig, will das aber nicht noch länger liegen lassen. Etwaige Pampigkeiten bitte entschuldigen, nichts ist bös gemeint. :-)

1.)

Wer hat diesen Thread in die Bibliothek verschoben? Bitte keine offenen Themen in die Bibliothek verschieben! Die Bibliothek ist nur f√ľr Diskussionen, die auf die eine oder andere Weise beendet wurden, entweder, weil die Idee umgesetzt oder abgelehnt wurde. Alles, was noch offen ist, bitte im Versammlungsplatz belassen, damit nichts unter den Tisch f√§llt. Danke!

2.)

Mit den Reitraptoren bin ich irgendwie unschl√ľssig, einfach, weil wir hier ansonsten keine Dinosaurier haben. Ich w√ľrde mich eher dagegen aussprechen.

3.)
Alle Trolle sind muskul√∂s und es findet sich kein Gramm √ľberfl√ľssiges Fett an ihren K√∂rpern.
Ich finde es nicht sonnvoll, allen Mitgliedern ausnahmslos die selbe Statur aufzuwzingen. Besser ist es, von Tendenzen zu sprechen. Gegenvorschlag: "Die meisten Trolle sind aufgrund ihrer mit viel körperlicher Arbeit verbundenen Lebensweise muskulös."
Die Rasse ist bekannt daf√ľr, eine besonders farbenfrohe Haut zu besitzen, welche in diversen Farbvarianten erscheinen kann.
Damit sich niemand aufregt, sprechen wir hier von V√∂lkern statt Rassen. ;-) Mir sind die Trolle ehrlich gesagt auch zu bunt. Ich w√ľrde vorschlagen, das Farbspektrum auf grau, blau und lila in unterschiedlichen Helligkeiten zu beschr√§nken.

Dass M√§nner und Frauen derart unterschiedliche Sto√üz√§hen haben sollen, finde ich nicht gut. Dass die Trolle von Warcraft inspiriert sind, ist in Ordnung, aber gerade Blizzard ist daf√ľr bekannt, weltenbastlerischen Murks zu verzapfen. In Asamura legen wir sehr viel Wert darauf, dass die Welt inhaltlich anspruchsvoll und schl√ľssig bleibt. Es ist darum wichtig, die Referenzen kritisch zu betrachten. Gegenvorschlag: Frauen haben kleinere Sto√üz√§hne.

Warum haben nur Männer einen Buckel? Entweder beide oder keiner oder eine sinnvolle Erklärung, bitte. ;-)
Zudem ist Trollblut aufgrund einer Anpassung durch generationslangem Wassermangel dickfl√ľssiger als das anderer Rassen. Es ist so z√§hfl√ľssig, dass man es in den H√§nden halten kann.
Dann k√∂nnte es nicht durch die Adern flie√üen, besonders nicht durch die kleinen. Den Punkt w√ľrde ich weglassen.

Dass es drei Geschlechter gibt, finde ich interessant, aber ich w√ľrde die Details k√ľrzer fassen, ich liefere dann mal einen Vorschlag, muss aber gleich weg, daher erstmal nur kurz diese Anmerkung.
Selbst wenn ein Troll beschlie√üen sollte, dass er gerne mit seiner Frau Nachwuchs haben m√∂chte, wird er vorher seinen Stammesf√ľhrer aufsuchen.
Finde ich nicht gut, das w√ľrde die Sexualit√§t extrem beschr√§nken, was mir bei diesem Naturvolk seltsam erscheint. Das macht eigentlich nur Sinn bei der Verpaarung mit dem Liten, wie du es geschildert hast mit dem zeremoniellen Gespr√§ch etc.

Die ausgeschriebene Zeugungszeremonie w√ľrde ich nicht mit in die Volksbeschreibung reinnehmen, nur verlinken. Auch w√ľrde ich sie noch etwas umschreiben, so dass sie mehr nach Chronik klingt, nach einem Augenzeugenbericht. Zudem w√ľrde ich dem Liten keine Robe anziehen, es wirkt f√ľr meinen Geschmack zu zivilisiert. Ich w√ľrde eher Naturkleidung empfehlen, aus der man nicht so umst√§ndlich raussteigen muss, eher was, was man nur hochzuklappen oder zur Seite zu schieben braucht. Allgemein wirkt mir die Zeremonie noch etwas zu brav, ich h√§tte mir von den Trollen etwas Archaischeres gew√ľnscht, mit Zauberei und Trommeln etc. und einem anschlie√üenden Festmal o. √§.

Webkunst w√ľrde ich den Trollen nicht geben.

Kr√§uterfrau und Giftmischerin w√ľrde ich nicht trennen, da die Grenzen flie√üend sind (die Dosis macht oftmals das Gift).
Einerseits bietet das Zelt Schutz vor den harten klimatischen Bedingungen, denen die Trolle w√§hrend des Wanderns inmitten der flachen Steppe ausgesetzt sind. Sie m√ľssen dies tun, damit ihr Vieh stets gen√ľgend Fl√§che zum Grasen und √úberleben findet.

Das Klima wechselt je nach Region zwischen D√ľrren, extrem hohen Temperaturschwankungen und gewaltigen Sandst√ľrmen.
Wo genau sollen die Trolle leben? Oben schriebst du W√ľste, hier Steppe. Oder beides?

Die Eigennamen vom Zelt und den Waffen - selbst ausgedacht oder irgendwo √ľbernommen? Bin grad zu faul zum googlen. ;-)

Instrumente etc. - w√ľrde ich alles in einen extra Artikel packen.
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#6

Beitrag von JEELEN » Mo 13. M√§r 2017, 14:18

Huhu,
kein Problem verstehe dass schon nicht falsch :) :) :)

Zu 1.
Ich war es nicht gg :D


Zu 2.
Kein Problem, allerdings m√ľssten diese Raptoren auch nicht unbedingt Dinosaurier sein, man k√∂nnte sie als eigene Gattung/Tierart darstellen. Viele Tiere die im gleichen Lebensraum leben oder lebten haben eine √§hnliche Gestalt, wenn man z.B. Haie, Fischsaurier & Delfine vergleicht. Diese Tiere sehen sich sehr √§hnlich, sind aber Null miteinander verwandt.
Sollte es gar nicht passen, können die Raptoren raus, allerdings benötigten sie dann ein anderes Reittier.


Zu 3.
Klingt logisch - passe ich an :tiptop:


Zu 4. - Hautfarbe, Zähne & Buckel
Achso, in Ordnung - Wort Rasse kommt raus und Volk wird eingepflegt :tiptop:

Farben - gerne Blau muss bleiben :) ;) Passt sehr gut, - aber bitte dann noch um gr√ľn erg√§nzen. Erstens h√§tte ich da einen Troll der gr√ľn ist und zweitens ist gr√ľn sch√∂n und eine Naturfarbe :klasse:

Z√§hne/Sto√üz√§hne - alles klar. K√∂nnte man mit Sexualdimorphismus begr√ľnden, siehe Elefantenbullen & K√ľhe. Da ist auch ein Unterschied.

Buckel - ebenfalls wg. Sexualdimorphismus.
M√§nnchen sind gr√∂√üer, st√§rker, haben mehr Muskelmasse. Buckel, Nacken etc. dient z.B. auch der Aufh√§ngung f√ľr Muskeln.
Dies ist bei vielen lebenden Tieren heute so. Vergleichbar wären Bisons, ein Bisonbulle hat einen Buckel, eine Kuh weniger bis kaum. Oder die Statur eines Gorilla-Männchens und Weibchens etc. Zwar kämpfen Trolle nicht mehr in dem Sinne Mann gegen Mann im Stamm um eine Frau, Menschen tun dies ja auch nicht (mehr) gg, aber dennoch ist der Sexualdimorphismus immer noch vorhanden. :)


Zu 5. Blut/Geschlechter ¬ī
Klingt √ľberzeugend - wird weggelassen :tiptop:
Die 3 Geschlechter wollte ich gerne belassen :)


Zu 6. - Paarung, Lite, Zeremonie etc.
Auch da stimme ich Dir zu :tiptop:
Privat sollten Trolle sich paaren und Kinder zeugen so oft sie wollen.
Wenn sie sich von ihrem Stammesf√ľhrer den Liten ausborgen/ausleihen wollen, dann wird gefragt :tiptop:

Die Zeugungszeremonie nehme ich raus und passe sie an :)


Zu 7. - Webkunst
Kann gestrichen werden - war ein nur so eine Idee :tiptop:


Zu 8. - Kräuterfrau- und oder Giftmischer
Stimme ich ebenfalls zu, Pavo macht ja auch beides gg
Der Gute bezog sich selbst einst auf den Satz den Philippus Theophrastus Aureolus Bombastus von Hohenheim prägte - kein Almane sondern Parcelsus ;) :) :D


Zu 9. - W√ľste oder Steppe
Beides. Sie sind Nomaden. Der eine Stamm mag vielleicht lieber W√ľste oder Steppe, aber generell ziehen sie herum :)


Zu 10. - Eigennamen
F√ľr die Eigennamen habe ich einfach den Google-√úbersetzer in einer exotischen Sprache bem√ľht und dann etwas dazu gef√ľgt oder weggelassen, damit es gut klingt :) die Sprachen kann ich jetzt aber nicht mehr auff√ľhren. Ich habe es mir weder gemerkt noch irgendwo vermerkt ;) :)


Zu 11. - Instrumente etc.
Instrumente - wird einzeln gepackt :tiptop:

:) :) :)
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#7

Beitrag von Baxeda » Mo 13. M√§r 2017, 16:15

Huhu,

jetzt habe ich aus Zeitgr√ľnden nur gen√∂rgelt und gar nicht gesagt, wie gut ausgearbeitet ich das Volk eigentlich finde. Du hast dir da wirklich eine Wahnsinnsarbeit gemacht! :-)

Sexualdimorphismus bedingt keine derart unterschiedliche Anatomie, sondern eher eine unterschiedlich starke Ausprägung derselben, zB eben kleiner Buckel großer Buckel, kleine Stoßzähne - große Stoßzähne. Aber nicht, dass zB die Männer die Zähen oben haben und die Frauen unten oder die einen einen Buckel haben und die anderen kerzengerade gehen. Diese Unterschiede wurden von Blizzard nur aufgrund der bekannten sexistischen Motive umgesetzt, zu denen sie auch offen stehen. In Asamura steht allerdings die Logik an erster Stelle. Darum wäre es gut, wenn du dich entscheidest, ob Buckel oder nicht.

Drei Geschlechter d√ľrfen sehr gern bleiben, wollte nie etwas anderes, ist vielleicht doof r√ľbergekommen! :-)

Reittiere braucht ein Volk ja nicht unbedingt, was gut zu Fu√ü unterwegs ist, wenn du es wichtig findest, dann such dir einfach eins aus. In kargen Gebieten sind Esel, Dromedare und Kamele verbreitet, Pferde sind in solchen klimatischen Gegenden absoluter Luxus und nur der gehobenen Klasse vorbehalten. Auch Rinder w√§ren als Reittiere denkbar (das ist gar nicht so un√ľblich, wie man vielleicht glaubt).

Gegen die Raptoren bin ich zum einen wegen der Dinosache, zum anderen aber auch, weil Fleischfresser dieser Gr√∂√üe einen immensen Nahrungsbedarf haben und Fleisch f√ľr Naturv√∂lker in solch kargen Gegenden h√§ufig ein Luxuslebensmittel ist. Dass die Rakshaner ihre Hy√§nen durchf√ľttern k√∂nnen, ist ihrer auf Pl√ľnderungen ausgelegten Lebensweise geschuldet, bei der sie einfach Feinde verf√ľttern und der Tatsache, dass die Hy√§nen frei laufen und sich zus√§tzlich selbst versorgen, wobei durchaus auch der eine oder andere Ghul draufgeht. Das ist aber nur m√∂glich, da Rakshaner einen Eigengeruch haben, der dazu f√ľhrt, dass Hy√§nen sie als Argenossen ansehen und darum nicht angreifen. Man stelle sich einen Raptor in einem Dorf mit spielenden Kindern vor. M√∂glich, aber sehr schwierig, wenn jeder so ein gef√§hrliches Tier hat und vor seinem Zelt anbindet. Das gr√∂√üte Problem bleibt aber die Ern√§hrung. Wenn es dir wichtig ist, mache ich sonst einfach mal eine Umfrage. :-)

Aha, dann k√∂nnen die Eigennamen sehr gern bleiben und du brauchst auch nicht extra die Herkunft noch mal raussuchen, ich wollte nur nicht, dass beispielsweise alles aus der Sprache der Mongolen f√ľr ihre Jurte und den anderen Kram √ľbernommen wird. :-)
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#8

Beitrag von JEELEN » Mo 13. M√§r 2017, 17:08

Hi & Dankesch√∂n f√ľr die lieben Worte :) :) :),
ist doch kein Genörgele sondern eine Diskussion :) :) :)


Pro oder Kontra Buckel:
Dann eindeutig pro, also daf√ľr :D
Wenn jemand ein/e Troll/in spielen möchte und er/sie auf dem Bild gerade steht, hat sich die Person eben einfach aufgerichtet ;)


Reittiere:
Reittiere vielleicht generell nicht, Lastentiere schon, weil sonst m√ľssten sie irgendwen haben der Sack und Pack mitschleppt ;)

Wenn keine Raptoren, dann aus dem Grund der Fleischfresser. :)
Wenn wir die Dinosaurier wirklich beim Weltenbau beachten oder auslassen w√ľrden, m√ľssten wir ja auch s√§mtliche V√∂gel streichen ;) w√§re schade drum.
Die sind die direkten Nachfahren der Theropoden. Aber so weit w√ľrde ich jetzt mit der Begr√ľndung nicht gehen. Nahrungsknappheit in Fleischform ist als Grund ausreichend und auch logisch. :)

Aus dem selben Grund w√ľrde ich Rinder als Reittiere streichen.
Dort wo sie vorkommen, wie z.B. Wasserb√ľffel als genutzte Reittiere, gibt es ausreichend Gr√ľn und saftige Wiesen. Ausnahme ist vielleicht das Yak das sich an karge Bergregionen gew√∂hnt hat, aber das Tier w√ľrde in einer W√ľste am Hitzekoller sterben, wegen dem dicken Fell. Zebu-Rinder gingen h√∂chstens, aber da gibt es bessere und passendere Tiere f√ľr eine W√ľste.

Ich w√ľrde sagen Kamele und Dromedare - man kann sich aussuchen ob das eigene Tier 1 oder 2 H√∂cker haben soll ;)


Eigennamen:
Super :tiptop: die hätte ich nicht mehr zusammenbekommen. Dann hätte ich höchstens alles umtaufen können :ugly:

Drei Geschlechter:
:tiptop: Super, alles klar ich wollte auch dass es so bleibt. Hab ich vielleicht falsch verstanden :)

Gr√ľn:
kann Gr√ľn als Hautfarbe bleiben?

:) :) :)
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Baxeda
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#9

Beitrag von Baxeda » Mo 13. M√§r 2017, 18:10

Ich finde das sogar ziemlich cool mit den drei Geschlechtern. :-) Gute Idee!

Esel w√ľrden evntl. auch noch als Reit-/Lasttiere gehen. Oder wie w√§re es mit gez√§hmten Zebras? Ich finde, das w√ľrde auch zu den Trollen passen und w√§re vielleicht etwas spezieller als Kamele/Dromedare. Entgegen mancher Vermutung kann man Zebras durchaus reiten und z√§hmen, auch wenn das schwieriger ist als bei einem Pferd.

Gr√ľn als Hautfarbe kann ruhig bleiben! :-)
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Re: Vorschlag f√ľr ein neues Volk - die Trolle

#10

Beitrag von JEELEN » Mo 13. M√§r 2017, 20:08

Huhu,

ja es k√∂nnte ja beides m√∂glich sein. Normal w√ľrde ich schon ein Kamel dann nehmen, weil die Tiere sind hoch und Trolle sind gro√ü. Zudem haben Kamele weiche F√ľ√üe und sinken nicht ein, dass ist ein Vorteil im Sand :) Wie Zebras das machen wei√ü ich nicht.

Zebras sind kleiner. Jedenfalls sehen sie beritten klein wie Ponys aus.
Schmau mal - f√ľr einen Troll (Mann) w√§re dass was klein, aber f√ľr die Troll-Frau die es schick haben will, ist dass was :klasse:


http://fs5.directupload.net/images/170313/547v8a5u.jpg


(Quelle: Wikipedia. Von Scherl - unknown, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.p ... d=34156462) :)
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