Das Herzland - Infos √ľber die Region

Das gemäßigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkämpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, während die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gemäßigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkämpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, während die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Das Herzland - Infos √ľber die Region

#1

Beitragvon Erz√§hler » So 4. Jun 2017, 14:12

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Aufgrund seiner Gr√∂√üe gestaltet sich das Herzland klimatisch und kulturell sehr unterschiedlich. Es ist nach dem S√ľdwesten die Region mit der h√∂chsten Bev√∂lkerungsdichte und in jedem Fall jene mit den meisten unterschiedlichen Kulturen. Doch die bl√ľhende Vielfalt wird bedroht durch die pl√ľndernden Horden Rakshors, die alles niederbrennen, um das Chaos zu verbreiten. An den K√ľsten ist das Klima gem√§√üigter als im Landesinneren, insbesondere der mediterrane S√ľden bietet beste Bedinungen. Die Winter sind dort fast frei von Schnee, die Sommer wunderbar milde. Unter diesen guten Voraussetzungen gelangten das Imperium der Handelsallianz und das Ritterland Almanien zur vollen Bl√ľte. In der zentralen Steppe jedoch konnten die Rakshaner mit dem befestigten Lager Cara'Cor einen Br√ľckenkopf errichten, von dort aus √ľberfallen sie strahlenf√∂rmig die Zwerge, Lichtalben und Naridier, brennen Ortschaften nieder und legen jahrhundertealte Handelsrouten lahm. Abseits der Chaosfront ist das Leben noch sch√∂n und von Wohlstand gepr√§gt, doch wird man die K√ľsten dauerhaft halten k√∂nnen gegen die Bedrohung aus der Steppe?


Schnellinks zu den einzelnen Gebieten:





Shakorz (Orks)

Das Land der Orks ist eine H√ľgellandschaft mit nur sp√§rlicher Vegetation. Hier und da wachsen Kr√ľppelkiefern, ansonsten vor allem Buschwerk und z√§hes Gras. Die Winter sind von bei√üender K√§lte, die Sommer eher k√ľhl, aber trocken. In solch einem widrigen Umfeld ist anstelle von Ackerbau eher die Jagd erfolgversprechend. So √ľberrascht es wenig, dass sich hier ein Volk entwickelte, dass sich fast nur von Fleisch ern√§hrt und dessen K√∂rper auf Jagd und Kampf ausgelegt ist. Im Herzen von Shakorz finden sich die Bruth√∂hlen der Orks, wo die Frauen und Kinder wohnen, von allen Seiten gesch√ľtzt durch die Kriegsrotten der M√§nner. Als Fremder ist man in diesen Landen ohne einen einen namhaften orkischen F√ľrsprecher (und eine Schutzgarde aus dessen Reihen) todgeweiht.


Naridien (Handelsallianz)

Naridien profitiert von den warmen Meeresstr√∂mungen des Dhunischen Ozeans. Hier herrscht ein mediterranes Klima, Schneefall ist √§u√üerst selten. Das Land ist durchzogen von der Zivilisation, gr√∂√üere zusammenh√§ngende W√§lder gibt es kaum noch, daf√ľr ein gut ausgebautes Stra√üennetz f√ľr die zahlreichen H√§ndler. Nach einigen Stunden Fu√ümarsch in eine beliebige Richtung trifft man immer auf das n√§chste Dorf oder die n√§chste Stadt. Auch die N√§chte sind warm und erm√∂glichen f√ľr nachtaktive Wesen ein angenehmes Leben. Hier herrscht Wohlstand, die H√§user und Stra√üen sind in einem guten Zustand und es gibt nur wenige Slums.


Almanien (Almanen & Gargoyles)

Das Land der Ritter und Schildmaiden ist politisch und klimatisch viergeteilt:

Ehveros ist eine mediterrane Kultur. Die Hauptstadt Drakenstein ist mit 20.000 Einwohnern die gr√∂√üte Stadt der Almanen und verf√ľgt √ľber eine namhafte Magierakademie. Gewaltige Tempelbauten und eine eindrucksvolle Burg zieren die Stadt. Im fruchtbaren Ehveros gibt es viele Obstplantagen, aber auch zahlreiche Gem√ľse- und Getreidefelder. Ehveros verf√ľgt √ľber das am besten ausgebaute Stra√üennetz der almanischen Herzogt√ľmer und √ľber eine Vielzahl von H√§fen, die allerdings immer wieder von Norkara angegriffen werden, was das Herzogtum schw√§cht.

Ledwick ist ein bev√∂lkerungsarmes und wirtschaftlich schwaches Herzogtum, welches von S√ľmpfen dominiert wird.

Die Hohe Mark ist gepr√§gt durch die h√ľgelige Landschaft der B√§renberge. Die sonnigen H√§nge eignen sich hervorragend f√ľr den Hopfen- und Weinanbau. Aufgrund der H√ľgellandschaft existiert allerdings auf der anderen Seite kein ausgebautes Stra√üennetz, sondern nur unwegsame, ungepflasterte Gebirgspfade.

Die Souvagne ist ein politisch gem√§√üigtes Herzogtum, was sich aus dem Krieg gegen die Handelsallianz gr√∂√ütenteils heraush√§lt. Im √úbereinkommen mit Ledwick, der hohen Mark und Ehveros stellt die Souvagne stattdessen viel Geld und landwirtschaftliche Erzeugnisse zur Verf√ľgung. Ritter an der vordersten Front aus der Souvagne sind daher √§u√üerst selten.


Nord- und Zentralrakshanistan (Chaosvölker)

Eine Wildnis mit den Ruinen vernichteter D√∂rfer und daneben vereinzelte Zeltlager. Rakshanistans Norden ist kalt und feucht von den Winden der Skallischen See. Im Sommer ist es regnerisch, k√ľhl und voller Nebel, im Winter jedoch etwas milder als im Inland und entsprechend matschig. Nordrakshanistan gilt somit als der unattraktivste Teil des Imperiums und oftmals werden widerspenstige Krieger dorthin versetzt, um sie im Kampf gegen die Lichtalben und den allgegenw√§rtigen Schlamm zu disziplinieren.

Im s√ľdlicher gelegenen Steppenland Zentralrakshanistans hingegen herrscht kontinentales Klima. Die Winter sind eisig und gepr√§gt von h√§ufigem Schneefall, die Sommer hei√ü und trocken. Lediglich Fr√ľhling und Herbst bieten angenehm mildes Klima. Die Hauptstreitmacht des Chaos ist hier stationiert.


Hymaya (Venthros)

Man sagt, der Erdelementar Garaxymo h√∂chstselbst habe dieses einsam in der Ebene aufragende Gebirge erschaffen, um hinauf in die Wolken steigen und den Luftelementar Is'emi besuchen zu k√∂nnen. Ob diese Legende stimmt, ist nicht bekannt, Fakt ist jedoch, dass die S√∂hne und T√∂chter des Windes dieses h√∂chste aller Gebirge lieben und Garaxymo daf√ľr danken. Auf den H√§ngen w√§chst nichts als Flechten und Hochgebirgspflanzen, auf den h√∂chsten Spitzen gar nichts mehr. Auf den steilaufragenden und zu Fu√ü kaum zu bezwingenden Felsen haben sich die Harpyien und Greifen niedergelassen. Am Fu√üe Hymayas lauern zu allen Seiten die Truppen des Chaos und belagern seit Jahrzehnten die Berggruppe. Zwar k√∂nnen die Venthros das besetzte Territorium im Fluge √ľberqueren, doch ist auf diese Weise kein Transport gr√∂√üerer Warenmengen m√∂glich und kein H√§ndler kann seinerseits ihre Festung erreichen, so dass das einst stolze Volk verarmt, in Ruinen haust und sich z√ľgellosen Sinnesfreuden hingibt, w√§hrend es auf seinen Untergang wartet.


Skyron (Lichtalben)

Auch ein Teil der Lichtalben ist wegen der vorr√ľckenden Chaostruppen von der Au√üenwelt nahezu abgeschnitten: die Mondpriester, die den im Koma liegenden K√∂rper des Regenten h√ľten. Sie stehen nur noch √ľber die Lichtreiter im Kontakt mit ihrem Volk und leben ansonsten unter sich. Wer ihren Rat sucht, muss zu ihnen kommen, denn nur selten verl√§sst ein Mondpriester seinen Bestimmungsort. Doch leicht ist der Weg dorthin nicht. Der Skyron besteht aus s√§ulenartigen Kalksteinformationen, die mit H√§ngebr√ľcken untereinander verbunden sind. Die Kuppeln der Kalks√§ulen sind √ľppig begr√ľnt, doch die W√§nde kahl und schroff. In den Spalten wachsen h√§ngende Pflanzen, die im Fr√ľhling rosa erbl√ľhen und w√§hrend des Regens zahlreiche Wasserf√§lle, die das Klettern erschweren. Zusammen bilden die S√§ulen ein gro√ües Ganzes, einen spitz zulaufenden Kegel, auf dessen h√∂chstem Plateau der Mondtempelkomplex liegt. Noch immer ist der Skyron einer der sch√∂nsten Orte Asamuras.


Alkena (Tieflinge)

Alkena ist ein unwirtliches Sumpfgebiet. Viele Areale sind √ľberschwemmt und so wachsen dort B√§ume mit hohen Stelzenwurzeln. Das Vorankommen ohne Boot ist nicht m√∂glich, wenn man nicht sehr gut schwimmen oder klettern kann. Zahllose Insekten und das schw√ľle Klima machen den Aufenthalt hier unangenehm. Die Bewohner, meist Tieflinge und D√ľsterlinge sowie einige Shezem und Vogelfreie, leben in Baumh√§usern. Alkena ist eine rechtsfreie Zone und geh√∂rt zu keinem Reich, hier regiert nur das Gesetz des St√§rkeren ‚Äď oder des Kl√ľgeren.


Firasani (Farisin)

Das Reich der Farisin ist vulkanischer Natur, eine aus dem Azursee gewachsene Vulkaninsel, dessen Hauptvulkan noch immer aktiv ist. Seine H√§nge sind mit fruchtbaren W√§ldern bewachsen und in seinem Inneren findet sich eine unterirdische Festungsanlage, welche von au√üen kaum als solche zu erkennen ist. Farisin sind begrenzt in der Lage, Lava mit Magie zu beherrschen, so formten sie einen Gro√üteil ihrer Behausungen, indem sie das fl√ľssige Gestein geschickt hin und her lenkten und es gezielt abk√ľhlen lie√üen. Darum sind ihre St√§dte voller weicher Formen anstatt schroffen Gesteins. Die W√§nde werden h√§ufig mit Teppichen in Rot und Gelb beh√§ngt, was einen sch√∂nen Kontrast zu dem schwarzen Gestein ergibt. Die Beleuchtung erfolgt mit Feuerschalen, wobei der Rauch √ľber ein L√ľftungssystem abgeleitet wird. Die M√∂bel sind h√§ufig aus dunklem, kunstvoll geschwungenem Eisen, welches mit farbenfrohem Stoff gepolstert wird.


Waldkönigreich (Waldalben)

Die von den Waldalben geh√ľteten W√§lder sind schon fast zauberhaft. Ihre Sch√∂nheit ist un√ľbertroffen. Lichte Birkenw√§lder wechseln sich ab mit Laubb√§umen, zwischen deren Wurzeln Blumenwiesen gedeihen. Nadelb√§ume sind hier selten und wenn, dann handelt es sich um Kiefern. Vogelgesang ist das ganze Jahr zu h√∂ren. √úberall findet man Bl√ľten, Beeren und N√ľsse. Das Waldk√∂nigreich macht dein Eindruck, kein Wald, sondern vielmehr ein wundersch√∂ner, etwas verwilderter Park zu sein, bei dem lediglich die Wege fehlen. Doch mitunter tr√ľgt die Idylle, denn es gibt hier neben zahlreichen Rehen und Kaninchen auch gef√§hrliche Raubtiere.


Wychtlgebirge (Bergwychtl)

Eine idyllische Berglandschaft mit Nadelw√§ldern und Weideland. Hier und da findet man die h√ľbsch gestalteten D√∂rfer des Volkes der Bergwychtl. Das Wetter ist im Sommer meistens sch√∂n, kann aber sehr schnell umschlagen. Im Winter ist es in h√∂heren Lagen mitunter gef√§hrlich wegen der vereinzelten Schneest√ľrme und Lawinen.


Wildnis (Zentrauren und Werwölfe)

Hier herrscht kontinentales Klima, so wie in Shakorz und Nordrakshanistan. Eisige Winter, heiße Sommer, wobei zähe Wiesen und lichte Nadelwälder abwechseln.
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