Der L├Ąuterungskreuzug

Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#11

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » Mo 28. Aug 2017, 09:42

Massimo

schaute den Zwerg ernst an.

"Ohne jeden Zweifel bin ich ein Mann des Glaubens. Aber es wird keine Armee des Glaubens geben. Wie viele gute M├Ąnner sollen noch sinnlos durch die Horden vom Chaos sterben? Der Glauben verpflichtet uns nicht nur das Chaos zu bek├Ąmpfen, sondern er verpflichtet uns genauso die Unschuldigen zu bewahren. Ich plane keinen Meuchelmord, ich plane eine Geiselnahme. Mord bedeutet, dass wir den Kasper namens Tarkan durch einen anderen Hampelmann ersetzen. Damit ist gar nichts gewonnen worden. Wir brauchen den Kopf der Armee lebend. Wir brauchen ein Druckmittel um die ganze Armee zu stoppen und zum R├╝ckzug zu bewegen. Das erreichen wir nicht durch Mord, dass erreichen wir durch Erpessung.
Das Chaos behauptet sie h├Ątten den besten Zusammenhalt. So sagen sie doch. Dann wollen wir mal sehen, was davon wahr ist. Wie weit reicht ihr Zusammenhalt aus, wenn wir Tarkan in H├Ąnden halten und sein Leben von ihrer Kapitualtion abh├Ąngt. Wir machen das so. Wir werden uns verkleiden und uns bei den Rakshanern bewerben. Wir schleichen uns als welche von ihnen ein. Komavan mein Freund, du musst dich aussen halten und sp├Ąter zu uns eilen. Wir greifen das Chaos von innen an. Von aussen haben wir keine Chance gegen eine Armee. Und eine Armee des Lichts guter Zwerg w├Ąre nicht nur langsam, wir brauchen dann genauso eine Versorgung und eine Armee f├Ąllt auf. Ehe wir die ganze Logistik aufgebaut haben f├╝r den Erhalt eine Armee seit ihr alle tot. Wir sind eine kleine starke Eingreiftruppe. Zudem Zwerg, wenn ihr eine Waffe geschenkt bekommt, beschwert euch nicht, dass sie dreckig ist. So machen wir das."

Der Comte schaute seinen Gargole an. Sein Freund kannte seine Gedanken und er die von Komavan. Massimo w├╝rde nicht eine Armee von Alamanen Kampfmagier mit ihren Gorgole in den Tod f├╝hren f├╝r ein paar Zwerge. Kein Almane und kein Gargole w├╝rde f├╝r ein fremdes Volk sterben, wenn das nicht n├Âtig war. Sein Schutz und seine Hingabe galt seinen Volk. Der Comte wollte jeden Volk der Ordnung beistehen, aber sein eigenes Volk ging immer vor. Der Zwerg hatte keine Ahnung davon wie hart die Ausbildung eines Kampfmagiers war und wie teuer. Jeder alamenen Kampfmagier war mehr wert als eine Armee von Zwerge. Und die Gargole die steinernen W├Ąchter waren ihre W├Ąchter. Nicht die von den Zwergen. Es war ein Doppelb├╝ndnis von Almanen und Gargole. Eine Partnerschaft die beide Seiten einhielten. Kein Almane w├╝rde sein Gargole in einen sinnlosen Kampf f├╝r Fremde opfern. Massimo w├╝rde weder Komavan noch einen Almanen in Gefahr bringen, wenn er das nicht musste. Und f├╝r den Comte waren die Gargole genauso Almanen wie er selber. Nein die Armee w├╝rde es nie geben. Der Zwerg musste nehmen was sie ihm geben wollten, oder er musste seinen Kampf allein k├Ąmpfen.
Massimo war bereit zu helfen, aber nicht sein ganzes Volk und seine Glaubens und Kampfbr├╝der den Tod zu weihen f├╝r ein Volk, dass nur aus seine L├Âcher gekrochen kam, wenn es Hilfe brauchte. Sonst kannten die Zwerge auch niemanden. Daf├╝r konnte der einzelne Zwerg nichts, aber ihre F├╝hrung. Und das zeigte Massimo, dass die F├╝hrung der Zwerge schwach war. Almanen war das nicht, weil sie eine klare Grenze zogen wie weit sie helfen wollten.
Aber die Worte Magier und Meuchelmord brachten Massimo auf eine Idee. Gerade hatte er noch an seine ermordete Schwester gedacht. Und wer hatte sie und ihre Familie ermordet? Der Schwager. Und wen hatte er vor kurzen getroffen? Den Sohn des Schwagers der ebenfalls Magier war. Wenn jemand wusste, wie sie eine Geiselnahme begehen konnten, dann Davard. Seine Familie war Meister im Morden. Dann sollte Davard das mal f├╝r was gutes einsetzen. Massimo musste nur das gleiche durchziehen wie die Hohenfeldes nur ohne Tarkan umzubringen. Der Rakshaner musste gefesselt und weichgeklopft werden bis ihm die Augen nach hinten standen so wie dem Fisch. Massimo musste mit seinen Verwandten Davard magischen Kontakt aufnehmen. Er brauchte einen guten Plan und in der Taverne hatten sie sich verstanden. Falls Davard keinen Plan hatte, dachte sich Massimo selber einen aus.
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#12

Beitragvon Nalcarya Rumaril » Mi 30. Aug 2017, 10:56

Die Lichtalbin musste erstaunt dem Comte zustimmen. Falls es ihnen wirklich gelang, die Armee des Chaos zu infiltrieren und bis zu Tarkan vorzudringen und diesen als Geisel zu nehmen, dann w├Ąre es an den Rakshanern zu beweisen, wie weit ihre Loyalit├Ąt ihrem Anf├╝hrer gegen├╝ber reichte.

Aber um erst einmal in die N├Ąhe dieses Mannes zu kommen bedurfte es einiger Planung.

ÔÇ×Der Plan ist gut Massimo, wir nehmen Tarkan als Geisel und fordern den sofortigen R├╝ckzug der Chaos-Armee wie auch die Einhaltung des Friedens. Aber bevor es ├╝berhaupt so weit kommen kann, ben├Âtigen wir einen Plan wie wir ├╝berhaupt in die N├Ąhe Tarkans kommen. Als einfache Fu├čsoldaten werden wir nicht die M├Âglichkeit haben uns dem Anf├╝hrer der Chaos-Truppen zu n├Ąhern.

Wir k├Ânnten uns als ├ťberl├Ąufer melden, soweit ich wei├č sind Magier in der Armee gerne gesehen. Vielleicht w├Ąren wir damit schon einen Schritt weiter. Nat├╝rlich birgt dies gleichzeitig die Gefahr, dass wir anderen Magiern zugeteilt werden. Und sollten wir mit diesen per mentalen Gedankenaustausch kommunizieren m├╝ssen, dann wird unser Plan nicht sehr lange geheim bleiben.

Zu offenbaren das wir Magier sind, ist ein zweischneidiges Schwert.

Wir m├╝ssen genug Aufmerksamkeit erregen um interessant zu sein und in Tarkans N├Ąhe zu gelangen. Zeitgleich m├╝ssen wir in der Masse untergehen um uns frei bewegen zu k├Ânnen. Hast Du daf├╝r eine L├Âsung Massimo?ÔÇť,
fragte Nal.
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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#13

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » So 3. Sep 2017, 10:51

Massimo
 
dachte ├╝ber Nalcaryas Worte nach.
 
ÔÇ×Nein noch hab ich keine Idee, aber ich werde mit einen Verwandten sprechen. Er ist gleichzeitig ein Magier Kollege. Wir haben ihn vorhin in der Taverne getroffen. Er hat Ahnung von solchen Planungen. Vielleicht hilft er uns. Wenn nicht, dann werden wir uns selber was ausdenken m├╝ssen. Es schadet uns nicht, wenn wir mehrere Pl├Ąne ausarbeiten und nutzen k├Ânnen. Aber seine Familie ist in solchen Planungen sehr gut.ÔÇť
 
`Manchmal viel zu gut┬┤.
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#14

Beitragvon Nalcarya Rumaril » So 3. Sep 2017, 19:02

Nalcarya dachte an die Begegnung mit Massimos Verwandtem und dem Frostalben zur├╝ck. Sie war sich nicht sicher, ob der Magier gewillt sein w├╝rde, ihnen zu helfen. Am Ende des Gespr├Ąchs war er umg├Ąnglich gewesen, aber das hie├č noch lange nicht, dass er ein Einsehen f├╝r ihre ├ťberzeugungen hatte. Und ihre ├ťberzeugung sollte der Mann schlie├člich unterst├╝tzen.

"Nun ich muss ehrlich gestehen Massimo, ich wei├č nicht ob Dein Verwandter uns beistehen wird. Seine Werte scheinen nicht den unseren zu entsprechen. M├Âglicherweise t├Ąusche ich mich und er w├Ąre bereit uns zu helfen. Aber gehe nicht davon aus, dass dieser Mann zusagt oder sofort zusagt. Es wird ├ťberzeugungsarbeit kosten.

Mir scheint Du hast eine gro├če Familie von der einige Magier sind. Gibt es sonst weitere Verwandte, die Du um Beistand bitten k├Ânntest?",
fragte die Lichtalbin freundlich.
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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#15

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » Mo 4. Sep 2017, 11:04

Massimo
 
dachte ├╝ber Nalcaryas Worte nach. Was die Lichtalbin sagte, stimmte. Ob sein Verwandter ihnen helfen w├╝rde, wusste er nicht. Aber er hatte nicht nur einen Magier in der Familie. Seine Familie war gross und verzweigt. Der einzige Magier der Massimo einfiel und zu Verwandtschaft von Hohenfelde geh├Ârte war Wolfram von Wigberg und der war ein besonnener und friedlicher Mann. Wolfram war Kampfmagier so wie er selber. Ihn wollte Massimo zuerst fragen. Danach wollte er Dave fragen. Wenn ihn beide helfen w├╝rden, war das sehr gut.
Massimo wollte lieber mit Wolfram anfangen, da er friedlich war und mit ihm das schwatzen leichter sein w├╝rde. Der Comte setzte sich gerade auf sein Pferd und schaute nach Komvan. Sein Gargole war in der N├Ąhe. Er w├╝rde ihn besch├╝tzen.
 
ÔÇ×Komavan besch├╝tz mich. Ich werde mit zwei Magier gedanklich sprechen.ÔÇť
 
Massimo konzentrierte sich und rief nach Wolfram.
 
`Wolfram h├Ârst du mich und erinnerst du dich an mich? Ich brauche deine Hilfe. Wir stehen vor eine grosse Aufgabe und du bist Kampfmagier wie ich. Ein Zwerg kam zu uns und ├╝berbrachte mir eine Botschaft. Die Botschaft lautet An alle V├Âlker der Fraktion der Ordnung: Vor den Toren Dunkelbruchs steht ein Feind, der gr├Â├čer ist, als wir es jemals f├╝r m├Âglich gehalten haben. Das Volk der Zwerge ruft unsere Verb├╝ndeten zur Hilfe. Wir ersuchen um Beistand. Sollte diese Nachricht zu sp├Ąt gekommen sein, um uns zu helfen, soll es eine Warnung an alle sein, die der Ordnung beiwohnen. Dem Scharlatan namens Tarkan ist es gelungen, s├Ąmtliche V├Âlker des Chaos zu einen, um sie gegen Dunkelbruch zu f├╝hren. Sollte dieses Vorhaben mit Erfolg gekr├Ânt sein, wird das Reich der Menschen sein n├Ąchstes Ziel sein - soviel sei gesagt. Wir m├╝ssen k├Ąmpfen und wir m├╝ssen es vereint tun, um zu ├╝berleben. Barlok Eisenhand.
Das ist die Botschaft, die mir der Zwerg gebracht hat. Ich reise nicht allein, sondern mit meinen treuen Gargole Komavan und mit einer Lichtalbin. Sie heisst Nalcarya und ist Magierin. Wir haben uns in eine Taverne kennengelernt, als ich einen Shezem l├Ąutern musste. Das ist jetzt nicht wichtig. Jedenfalls sind wir als Gruppe zusammengeblieben und waren gerade auf der Strasse unterwegs als uns die Nachricht erreichte. Ich bot den Zwergen meine Hilfe an.
Meine Idee war, dass wir die Armee nicht mit drei Leuten aufhalten k├Ânnen. Darum war mein Gedanke, dass wir uns bei Tarkan einschleichen, ihn als Geisel nehmen und die Armee erpressen abzuziehen und die Zwerge damit freizulassen. Der Zwergenbote fragte ob ich ein Mann des Glaubens w├Ąre, denn er hoffte dass wir eine Armee des Glaubens auf die Beine stellen. Das wird nicht passieren. Eine Armee muss aufgestellt werden, organisiert werden und sie muss verpflegt werden. Das kostet Zeit und die haben die Zwerge nicht. Aber wichtiger ist, dass das Leben von meinen Leuten mehr z├Ąhlt als das der Zwerge. Jeder Gargole und Almane der nicht durch das Chaos f├Ąllt, ist ein Sieg f├╝r uns. Ich bin nicht bereit, Almanen und Gargoles zu opfern f├╝r einen Krieg der nicht unser Krieg ist.
Was mich selber sehr ├Ąrgert ist, dass die Zwerge Anspr├╝che stellen. Bekommst du im Kampf eine Waffe gereicht, dann beschwere dich nicht, dass sie schmutzig ist. Die Zwerge beschweren sich aber. Sie wollen eine Armee die sie rettet. Sie wollen unsere Hilfe. Jetzt Wolfram, jetzt erinnern sich die Zwerge dass es eine Oberfl├Ąche gibt und dass es dort Bewohner gibt. Wann erinnern sie sich sonst? Sie kommen nur aus ihre L├Âcher gekrochen, wenn sie unsere Hilfe wollen. Ansonsten kennen die Zwerge die anderen Bewohner nicht. Sie bleiben lieber unter sich. Um f├╝r sie die Kohlen aus den Feuer zu holen, sind wir gut genug.
Ich bin bereit zu helfen, weil es in jeden Volk gute Leute gibt. Kleine Leute die unschuldig sind. Die Fehler machen ihre Anf├╝hrer. Und der Zwergenanf├╝hrer muss gewaltige Fehler gemacht haben. Laut der Info hat er eine Burg und die wird belagert. Wieso hat er seine Burg nicht belagerungssicher gemacht? Warum hat er nicht vorgeplant, Vorr├Ąte angeschafft und sich auf den Krieg vorbereitet? Alles Planfehler die einen Almanen nicht passieren w├╝rden. Eine Burg ist trotz Frieden immer noch eine Burg. Sie ist daf├╝r da, falls der Krieg ausbricht. Also muss sie genauso in Friedenzeiten in Zustand gehalten werden. Mich ├Ąrgert die faule und dreiste Art der Zwerge ihre kleinen Leute da zu verheissen und dann frech andere um Hilfe zu bitten. Und dann noch so zu schreiben, als h├Ątten sie dort nur f├╝r uns gestanden um die Welt vor dem Chaos zu retten. Sie haben versagt, dass haben die Zwerge. Sie haben sich auf ihre kleine dicken Hintern ausgeruht und gedacht in ihre Stollen und Burgen sind sie sicher. Aber das Chaos hat sie da genauso gefunden.
Jetzt ist die Not gross und jetzt schicken sie Boten aus die um Hilfe bitten. Als noch nichts verloren war, h├Ątten sie um Hilfe bitten k├Ânnen. Aber das wollten die Zwerge nicht. Sie waren eingebildet und eitel. Sie wollten sich den Ruhm zuschreiben, dass Chaos vor ihre Tore aufgehalten zu haben. Es kam anders. Sie wurden auf ihre Gr├Âsse zurechtgestutzt und die ist nicht hoch.
Jeder sagt wie unorganisiert die Chaostruppen sind. Wie kann es passieren, dass dann die k├Ąmpferischen Zwerge ├╝berrannt werden? Wie ich sagte, waren sie entweder sehr schlampig und nachl├Ąssig oder es ist eine Falle f├╝r alle die den Zwergen helfen wollen. Trotzdem bin ich ein Mann der L├Ąuterung. Der Anf├╝hrer der Zwerge hat Fehler gemacht, wenn es so ist. Aber daf├╝r werde ich keine Frauen, Kinder und Alte leiden lassen. Aber ich werde genauso wenig nur einen Almanen opfern oder ein Gargole f├╝r die Fehler von einem Zwerg!
Wolfram ich will dich nicht beleidigen, aber ich kenne deine Verwandten. Meinst du unser Plan kann gelingen? Hast du eine bessere Idee? Ich brauche deine Hilfe f├╝r einen Plan und am besten noch f├╝r einen zweiten Plan. Denk dran wir planen f├╝r die Unschuldigen und Wehrlosen, aber denk genauso daran, dass wir unser Leben f├╝r die Fremdlinge nicht wegwerfen wollen. Hast du eine Idee? Und bist du bereit mir zu helfen als Verwandter und als Kampfmagier?.┬┤
 
Massimo wartete auf die Antwort von Wolfram.
 
 
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Komavan
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#16

Beitragvon Komavan » Mo 4. Sep 2017, 13:00

Wie auch immer die Entscheidung Massimos ausfallen w├╝rde - Komavan w├╝rde da sein. So, wie er auch jetzt da war. Bevor Massimo sich in Trance begab, ging Komavan zu dessen Pferd, legte seine leichte R├╝stung an und zog sein eigenes Schwert aus dem Waffengurt, den das Tier f├╝r ihn getragen hatte. Die schwere Waffe an seinem G├╝rtel st├Ârte ihn w├Ąhrend sie reisten, genau so wie sein Panzer, darum belie├č er beides meistens im Gep├Ąck, so lange sie kein gef├Ąhrliches Gebiet durchquerten. Jetzt hatte er beides angelegt, dazu nat├╝rlich auch Stiefel, die keine Sohle besa├čen, so dass seine Klauen herausschauen konnten, die F├╝├če aber dennoch von oben gut gesch├╝tzt waren.

Als Massimo schlie├člich seine Trance herbeif├╝hrte, trat Komavan dicht an ihn heran, zwischen ihn und die beiden Fremden. Er lie├č den Zweih├Ąnder gesenkt, w├Ąhrend er wartete, doch die Art, wie er ihn hielt, lie├č darauf schlie├čen, dass er die Waffe durchaus zu gebrauchen imstande war. Die Gargoyles bewachten ihre Burgen schlie├člich nicht nur mit den blo├čen H├Ąnden, auch wenn ihre Kampfkunst jener der Ritter nicht das Wasser reichen konnte.
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JEELEN
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#17

Beitragvon JEELEN » Mo 4. Sep 2017, 18:17

Wolfram

Der Naridier befand sich gerade in seinem Haus in Daijan, genauer gesagt in seinem Garten, und k├╝mmerte sich um seine Pflanzen. Seine Pflanzen versorgte Wolfram gr├Â├čtenteils selbst, da er dies nicht als Arbeit ansah, sondern dies als sein Hobby, ja sogar als eine Lebensphilosophie wertete.

Pflanzen waren einfache Lebewesen, die dennoch erstaunliche F├Ąhigkeiten hervorgebracht hatten. Von hochgiftig bis extrem heilsam war alles unter ihnen vertreten. Und nicht minder war ihre Sch├Ânheit.

Zudem waren Pflanzen dankbare und duldsame Gesch├Âpfe, wie man an seinem Garten sehen konnte. Margot sein Dienstm├Ądchen hingegen war der Auffassung, er h├Ątte den gr├╝nen Daumen. Vielleicht lag die Wahrheit irgendwo in der Mitte, aber eines war gewiss, Wolfram liebte seinen Garten und seine Pflanzen.

Gerade als er sich zur├╝ck ins Haus begab und dazu ├╝berging seine Zimmerpflanzen mit dem n├Âtigen Nass zu versorgen, meldete sich auf magischem Weg ein anderer Magier bei ihm. Wolfram verharrte und tastete einen Moment die Farben seines Gegen├╝bers ab.

Massimo.

Nat├╝rlich kannte er seinen weitl├Ąufigen Verwandten noch. Aber die Frage war wohl eher rhetorischer Natur. Der almanische Kampfmagier kam direkt zu Sache und bat ihn um Beistand. Die Informationen die der Comte dabei Wolfram gab, waren ziemlich umfangreich und komplex.

Aus diesem Grund stellte Wolfram die Gie├čkanne beiseite und hockte sich im Schneidersitz auf den Boden um seinem Verwandten seine ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken.

Scheinbar wurde Massimo von einem Boten der Zwerge abgefangen und ihm wurde ein Hilfegesuch ├╝berreicht. Die Nachricht klang sehr d├╝ster, jedenfalls f├╝r die betroffenen Zwerge. Absender der Botschaft war kein geringerer als Barlok Eisenhand.

...Vor den Toren Dunkelbruchs steht ein Feind, der gr├Â├čer ist, als wir es jemals f├╝r m├Âglich gehalten haben. Das Volk der Zwerge ruft unsere Verb├╝ndeten zur Hilfe. Wir Ersuchen um Beistand. Sollte diese Nachricht zu sp├Ąt gekommen sein, um uns zu helfen, soll es eine Warnung an alle sein, die der Ordnung beiwohnen. Dem Scharlatan namens Tarkan ist es gelungen, s├Ąmtliche V├Âlker des Chaos zu einen, um sie gegen Dunkelbruch zu f├╝hren. Sollte dieses Vorhaben mit Erfolg gekr├Ânt sein, wird das Reich der Menschen sein n├Ąchstes Ziel sein - so viel sei gesagt. Wir m├╝ssen k├Ąmpfen und wir m├╝ssen es vereint tun, um zu ├╝berleben. Barlok Eisenhand.

Die vereinten Chaosv├Âlker standen als geballte Armee vor den Toren Dunkelbruchs? Nun Massimo hatte eventuell nicht Unrecht, dass die Fehlplanung der Zwerge sie genau in jene ausweglose Situation gebracht hatten.

Aber Fehler beging jeder, nur wer nicht handelte - der nat├╝rlich nicht. Und deshalb jenen, die unverschuldet in Not geraten waren, die Hilfe zu verweigern, war nicht rechtens. Aber dies hatte Massimo scheinbar auch nicht vor. Der Comte war bereit den Zwergen zu helfen und ihnen beizustehen, nach seinen Spielregeln.

`Seid gegr├╝├čt Massimo, nat├╝rlich kenne ich Euch noch - Blut singt zu Blut. Allerdings bin ich etwas erstaunt von Euch zu h├Âren und ebenso erfreut. Nun ich werde versuchen Euch zu helfen.

Mit Eurem Einwand bez├╝glich der Zwerge und deren Verhalten habt Ihr Recht. Dennoch best├Ąrke ich Euch in Eurer Sicht, dass der Fehler eines Einzelnen nicht den Tod aller bedeuten darf.

Selbst wenn es Euch widerstreben sollte, Barlok oder den anderen Zwergenanf├╝hrern beizustehen, bedenkt, dass all jene die mit ihnen untergehen werden, nicht die Befehlsgewalt und nicht die Verantwortung trugen. Aber sie tragen die Konsequenzen f├╝r ihre Anf├╝hrer.

Also seht gro├čz├╝gig ├╝ber die Fehler dieser Anf├╝hrer hinweg und schaut auf all jene, die dort Eurer Hilfe bed├╝rfen. Ihr habt es bereits selbst erkannt, dass Ihr f├╝r die Unschuldigen den Zwergen beistehen m├Âchtet.

Nun wann die Zwerge um Hilfe bitten, obliegt den Zwergen selbst Massimo. So wie es Euch beliebt Hilfe zu gew├Ąhren oder abzulehnen. Nur seht es doch als M├Âglichkeit, die Br├╝cke der Freundschaft zum Volk der Zwerge aufzubauen. Sollte niemand den ersten Schritt wagen und dem anderen stets das alte Verhalten vorhalten, dann sind wir alle nur Verwalter der Vergangenheit. Und damit w├Ąre den Zwergen nicht geholfen. Euch allerdings auch nicht Massimo.

Mir entzieht sich momentan der Grund weshalb Ihr so ├╝ber diese Botschaft hadert mein Freund.
Ihr seid doch gewillt zu helfen, was schl├Ągt Euch denn dabei aufs Gem├╝t?

Dass man Euch nicht fr├╝her um Hilfe ersuchte? Nun vielleicht sahen die Zwerge selbst keine Veranlassung dazu, andere V├Âlker grundlos in Gefahr zu bringen. Unterstellt nicht gleich b├Âsartige oder herablassende Ansichten.

Euer Plan Tarkan als Geisel zu nehmen und so den Abzug seiner Armee zu erzwingen ist in der Theorie vielleicht praktikabel. In der Realit├Ąt ist der Plan nicht umsetzbar. Bedenkt, sollte die Armee des Chaos sich auf Eure Erpressung einlassen, seid Ihr im Gegenzug dazu gezwungen als Mann von Ehre, ebenso Euer Wort zu halten.

Dies bedeutet, die Armee w├╝rde abr├╝cken, sich zur├╝ckziehen. Ihr h├Ąttet daf├╝r Tarkan das Leben wie auch die Freiheit zu schenken. Sobald der Mann wieder auf freien Fu├č ist, h├Ąlt ihn nichts und niemand davon ab, mit seiner Armee zur├╝ckzukehren. Wie oft hattet Ihr vor, ihn als Geisel zu nehmen? Bis eine Seite der Sache ├╝berdr├╝ssig wird?

Ich gehe auch stark davon aus, dass sich Tarkan das Gesicht seiner Entf├╝hrer sorgsam einpr├Ągen wird und sich vermutlich nicht ein zweites Mal als Geisel nehmen lassen wird.

Ich habe eine L├Âsung f├╝r das Problem der Zwerge. Die beste Schlacht ist jene die nicht geschlagen werden muss. Ihr f├╝hrt selbst an, dass Ihr beabsichtigt die Chaos-Armee mit ihren eigenen Waffen zu schlagen.

Nun, soweit mir bekannt ist, sind Rakshaner Verhandlungen gegen├╝ber nicht abgeneigt. Vielleicht sollte Barlok sich ein wei├čes Tuch suchen, dies an einen Stock binden und von den Zinnen schwenken - mit der Bitte um einer Unterredung mit Tarkan.

Vielleicht l├Ąsst sich dieser Disput mit Worten anstatt mit Waffen kl├Ąren. Sollte die Schlacht soweit vorgeschritten sein, dass es nur noch die Wahl gibt zwischen dem Schleifen der Burg und der totalen Vernichtung oder Kapitulation, sollte ein weiser Anf├╝hrer auch in der Lage sein zum Schutze und Wohle seiner Untertanen zu entscheiden. Dazu geh├Ârt auch seinen Stolz herunter zu schlucken, seinen Mut auszupacken und sich vor die feindliche Truppe zu wagen um wenigstens den wenigen ├ťberlebenden einen Abzug zu erm├Âglichen. Jedenfalls sollte dies seine Pr├Ąmisse sein.

Kurzum, falls Barlok nicht in der Lage ist Friedensverhandlungen zu f├╝hren, ├╝bernehmt Ihr dies. Sprecht mit Tarkan und sprecht auch mit dem Zwerg. Es gibt immer eine L├Âsung, sobald beide Seiten daran interessiert sind. Dazu bedarf es allerdings einer objektiven Sicht, die nicht durch Stolz verblendet ist.

Sollten Friedensverhandlungen abgelehnt werden, dann ist immer noch Zeit in letzter Konsequenz zum Schwerte zu greifen und mit den letzten Mannen in die letzte Schlacht zu ziehen. Aber solange man noch atmet, hat man auch Atem f├╝r Friedensverhandlungen Massimo┬┤,
├╝bermittelte Wolfram freundlich.
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#18

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » Di 5. Sep 2017, 20:10

Massimo
 
dachte ├╝ber Wolframs Worte nach.
 
`Wolfram so edel sind die Gedanke der Zwerge nicht. Die wollten nicht die Welt retten, sonst h├Ątten sie sofort bei der ersten Truppenbewegung der Chaosarmee s├Ąmtliche befreundete Nationen gewarnt. Habt ihr eine Warnung erhalten? Durch dein Stand h├Ąttest du davon erfahren. Die Zwerge wollte dass alleine kl├Ąren und haben versagt. Das ist passiert.
Freundschaft zu den Zwergen aufbauen ist das ├╝berhaupt m├Âglich? Wenn sie gerettet sind, werden sie zur├╝ck in ihre L├Âcher kriechen. Aber daf├╝r bin ich nicht unterwegs und darum gehts nicht. Um die Zwerge zu retten, muss ich mich nicht mit ihnen verbr├╝dern. Unrecht bleibt Unrecht auch wenn es einem Volk geschieht, dass ich nicht als Freund bezeichne.
Was mir auf Gem├╝t schl├Ągt ist, wie leichtfertig die Zwerge bereit sind andere in ihren Krieg zu schicken. Das macht mich w├╝tend. Reich den Zwergen den kleinen Finger und sie nehmen die ganze Hand. Stell dir vor, wir w├╝rden da mit einer Armee anr├╝cken. Da w├Ąre unsere Heimat schutzlos. Nat├╝rlich kann das ein Trick sein um das zu erreichen. Ich kann die Lage nicht einsch├Ątzen, ich war noch nicht vor Ort und ich hab die Belagerung nicht gesehen Wolfram.
Ich unterstelle den Zwerge keine b├Âse Absicht, ich unterstelle ihnen Gleichg├╝ltigkeit. Bitte rettet die letzten f├╝nf Zwerge, scheiss dabei auf die dreitausend Almanen die den Arsch zu machen. Das ist doch die ├ťbersetzung von dem Hilfeschreiben und das Ergebnis, wenn wir eine Armee schicken.
Und das bringt mich zur Weisglut. W├╝rde ein Zwerg so lange ├╝berlegen, ob er uns ├╝berhaupt hilft? Ich denke nicht. Und darum brauche ich deinen Rat. Mein Glauben verlangt dass ich helfe. Meine ├ťberzeugung verlangt es, dass ich dort nur den Unschuldigen helfe. Aber mein Gef├╝hl sagt mir gerade was ganz anders.
Die Geiselnahme endet nicht mit Tarkans Freilassung. Er bleibt am Leben, damit die Zwerge ein Druckmittel haben. Freigelassen wird er nicht mehr. Aber es stimmt, dann m├╝sste die Armee sich nicht zur├╝ckhalten, sie w├╝rden Tarkan einfach abschreiben.
Wenn man ehrlich ist, w├Ąre die Rettung mit der weissen Fahne drin. Sie m├╝ssten aufgeben und w├╝rden am Leben bleiben. Ich glaub nicht, dass die Rakshaner die Zwerge niedermetzeln w├╝rden, sollte die aufgeben. Aber dass war meine Frage Wolfram. Um was gehts den Zwergen wirklich? Um ihre einfache Rettung, um ihre Rettung ohne das Gesicht zu verlieren, um die Sicherheit der restlichen Welt, darum das Chaos aufzuhalten? Was wollen die Zwerge? Wenn es denen nur um ihre Rettung geht, dann sollten die wirklich ein Bettlaken schwenken. Es sind zu viele Dinge die sich widersprechen, ich werde aus den Zwergen nicht schlau.┬┤
 
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#19

Beitragvon JEELEN » Di 5. Sep 2017, 21:36

Wolfram

`Nein wir haben keine Warnung diesbez├╝glich erhalten, jedenfalls ist mir nichts zu Ohren gekommen. Nat├╝rlich k├Ânnte ich hier anf├╝hren, solange Leute damit besch├Ąftigt sind um das nackte ├ťberleben zu k├Ąmpfen, werden sie sich bestimmt nicht in Mu├če hinsetzen und ellenlange Briefe schreiben Massimo.

Aber der Logik geschuldet, genau jene Zeit w├╝rden sie sich dann doch nehmen. Zumindest einer der Ihren, damit sie genau jene Hilfe erhalten um die sie nun gebeten haben.

Massimo Du denkst zwei Schritte zu weit voraus. Wann haben denn die Zwerge Dir gegen├╝ber behauptet, dass sie vorhatten die Welt zu retten? Das hat weder Barlok geschrieben, noch irgendein Zwerg Dir gegen├╝ber behauptet. Das ist eine Vermutung Deinerseits, zusammengereimt aus dem Briefe Barloks und Deiner Wut.

Nat├╝rlich mag Dir die Bitte dreist eventuell sogar unverfroren erscheinen. Aber in Zeiten der gr├Â├čten Not, in Zeiten wo es wie ich bereits sagte um das nackte ├ťberleben geht, wer achtet da noch auf seine Contenance? Selbst Deine und meine Person achten darauf nicht auf dem Schlachtfeld, obwohl sie sonst einen Gro├čteil unseres Lebens ausmacht.

Was erwartest Du dann bittesch├Ân von Zwergen?

Es ist ein anderes Volk, mit ganz anderen Sitten, Vorstellungen und Gebr├Ąuchen. Was bei uns als unh├Âflich gilt, ist vielleicht bei Zwergen Gang und G├Ąbe.

Aus dem Grund lie├č die Botschaft als reine faktische Information! Unsere Burg wird belagert, bitte helft uns oder wir sterben. Sterben wir, wird das Chaos diese Grenze passieren und ebenfalls bei Euch einfallen.

Mehr steht dort nicht Massimo! Du verlierst Dich gerade in Deiner Entr├╝stung und ich vermute kein Zwerg k├Ânnte Deinen Gedankeng├Ąngen folgen weshalb Du derma├čen emp├Ârt bist. Zumal, der Vollst├Ąndigkeit halber nebenbei erw├Ąhnt, Du auch einfach die Bitte abschlagen kannst.

Du bist dem Volke der Zwerge nicht verpflichtet.
Du bist weder eines Zwerges Lehnsherr noch Schutzpatron.

Deine Misere erw├Ąchst nur aus Deinem Pflichtgef├╝hl den Unschuldigen gegen├╝ber, Deiner Emp├Ârung und einer Vermutung. Die Entscheidung ob und wie Du helfen sollst Massimo, kann ich Dir nicht abnehmen. Meine Person kann Dich nur beraten und meinen Rat habe ich Dir gegeben.

Wie gesagt meine Person w├╝rde den Zwergen beistehen, aber genau wie Du w├╝rde ich keine Armee aufstellen. Ich w├╝rde zudem jedwede Kampfhandlung ablehnen. Du kennst einzig und allein die Sicht der Zwerge. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte, die Schuldigen sitzen oben in der F├╝hrungsriege. Gestorben sind auf beiden Seiten genug Unschuldige Leute. Weiteres Blutvergie├čen wird keinen Toten, gleichg├╝ltig auf welcher Seite zur├╝ck ins Leben rufen.

In meinen Augen ist die Belagerung und das Scheitern der Zwerge ein eindeutiges Zeichen. Und zwar daf├╝r von der sch├Ąrfsten Waffe Gebrauch zu machen, ├╝ber die unsereins verf├╝gt ÔÇô seinen Verstand!

Solltest es tats├Ąchlich Deine Absicht sein den Unschuldigen zu helfen, dann hilf ihnen auf beiden Seiten. Leite Friedensverhandlungen ein.

Deine Vermutung wird sich dann entweder als Irrtum heraus stellen oder Du h├Ąltst Deinen Beweis in H├Ąnden, dass Du richtig gelegen hast ÔÇô sollten die Zwerge Friedensverhandlungen ablehnen.

Mehr kann ich Dir nicht raten Massimo┬┤,
├╝bermittelte Wolfram.
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Comte Massimo de la Cantillion
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Re: Der L├Ąuterungskreuzug

#20

Beitragvon Comte Massimo de la Cantillion » So 10. Sep 2017, 09:46

Massimo

war froh dass er mit Wolfram gedanklich gesprochen hatte. Der Magier war klug und dachte in Ruhe nach. Ihre Sichtweisen waren sehr verschieden. Aber das machte den Rat von Wolfram noch wertvoller. Der andere Kampfmagier gab dem Comte eine neue Sicht auf die Lage der Zwerge.

`Danke f├╝r deinen Rat Wolfram, ich werde ihn befolgen und den Zwergen helfen. Wie du gesagt hast, ist es ein anderes Volk mit andere Ansichten und es gibt ├╝berall gute und schlechte. Es soll keiner f├╝r den Fehler seiner Anf├╝hrer bezahlen. Ich werde versuchen eine Friedensverhandlung durchzusetzen. Wenn das nicht geht, dann muss ich mir was ausdenken, dass wenigstens die Zwerge fliehen k├Ânnen. Wenn alles verloren ist bleibt nur noch die Flucht. Das wird sich vor Ort herausstellen, ob die Zwerge an einer Friedensverhandlung interessiert sind. Falls die gar kein Interesse daran haben, hoffe ich dass es einige wenige Zwerge gibt, die wir dann ├╝berhaupt noch retten k├Ânnen. Die Chaosarmee wird kurzen Prozess mit ihnen machen, sobald sie die Zwerge in die Finger bekommen.
Ich verstehe dass du mir die Entscheidung nicht abnehmen kannst Wolfram, aber du hast mir bei meine Entscheidung geholfen. Wir ziehen jetzt los nach Dunkelbruch. Es kann sein, dass ich nochmal deinen Rat brauche Wolfram. Ich hoffe wir bleiben in Kontakt, nicht nur wegen den Zwergen, sondern┬á ├╝berhaupt. Es war sch├Ân mit dir zu sprechen. Ich lasse von mir h├Âren, du von dir wenn du magst.┬┤

Der Comte wandte sich an Komavan und Nal.

"Ich habe mit meinen Verwandten gesprochen. Er r├Ąt uns dazu, den Zwergen zu helfen. Aber nicht mit dem Schwert, sondern wir sollen versuchen eine Friedensverhandlung zwischen den Zwergen und der Chaosarmee herzustellen. Das wird nicht leicht, aber es ist die einzige M├Âglichkeit wie die Zwerge diesen Angriff ├╝berleben. Wenn die Zwerge diesen Vorschlag abnehmen, dann k├Ânnen wir nur noch die ├ťberlebenden retten. Dazu m├╝ssen wir aber klug und geplant vorgehen. Denn noch wichtiger als die letzten Zwerge zu retten ist, dass du Komavan und du Nal und nat├╝rlich ich, das wir alle nicht in Gefahr geraten, verletzt werden oder fallen. Wir brechen auf."

Der Comte trieb sein Pferd an. Sein treuer Gargole w├╝rde ihm folgen.
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