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Aus einem Brief des Diplomaten Ferdinand von Bergishöh

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzulösen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Zeexmix Fizzlegrinder
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Das Kaisho Abkommen SchlĂŒsselloch

Aus einem Brief des Diplomaten Ferdinand von Bergishöh

#1

Beitrag von Zeexmix Fizzlegrinder » Do 30. Nov 2017, 13:39

Tag 35 unserer Reise in das Gebiet der Orks

Werte Brunhilde,

seit mittlerweile ĂŒber vier Wochen durchstreift unser Tross die hĂŒgeligen Regionen des sogenannten Ork Gebietes. Wohlwollend blickte ich am Anfang unserer Reise auf dieses Volk. Mochte es nicht so hoch entwickelt sein wie wir und mögen hier, und da ein paar Manieren fehlen, möchte ich doch ĂŒber die letzten Tage ein ResĂŒmee ziehen.

Rein Landschaftlich wohnt dieses Volk wohl in einem Paradies, es wĂŒrde dir gefallen meine Liebste. Weite Landstriche, grĂŒne Wiesen, sanfte TĂ€ler, klare BĂ€che und Wald so weit das Auge reicht. All das wird abgelöst von den fĂŒr diese Regionen typischen sanften Bergen, die sich wie Wellen um ein Schiff herum durch die Landschaft ziehen.

Die Leute, nein die Barbaren, die hier leben, haben aber dies nicht verdient! Primitiv ist das diese Leute am ehesten beschreibt. Holz, gepaart mit Leder nennen sie HÀuser. Wilde Fressereien, ohne Messer und Gabel, nennen sie Essen. Kein Wein aus einem schönen Glas, nein aus Hörnern trinken sie ein, entschuldige Gesöff, was so riecht, als wÀre darin ein Tier verendet oder auch mehrere.

Das Schlimmste ist aber ihre Kriegslust, die bei vielen sehr stark ausgeprĂ€gt sind. Von Parcivals Anmerkungen und RatschlĂ€gen informiert, folgen wir exakt seiner Route. Die uns auf der Karte vermerkten Siedlungen sind recht human, fĂŒr Ork VerhĂ€ltnisse wohl gemerkt. Bieten wir dann aber edle Waren an, die wir mitbrachten, dazu fĂŒr sie nĂŒtzliche Informationen aus dem Umland ihrer Grenzen, sind sie zumindest ertragbar. Obwohl ich zugeben muss, dass ich den ein oder anderen Blick spĂŒrte, der eine Lust auf Kampf versprĂŒhte!

Ich fĂŒhle mich zwischen all diesen Muskelbergen recht unwohl. Alles riecht nach Moschus, Schweiß und anderen unliebsamen GerĂŒchen. Mittlerweile bedaure ich die Entscheidung mich fĂŒr diese diplomatische Mission freiwillig gemeldet zu haben. Mich deucht, mein junges Alter machte mich blind fĂŒr die Gefahren der wilden Orks.

Ich erfahre gerade, dass unser Halt beendet ist und die Reise weiter geht.

Mein innerster Wunsch ist, dass der Brief und der Bote dich unversehrt erreichen und ich bald folgen kann.


Dein Ferdinand von Bergishöh

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