Die alten Hochkulturen von Asamura sind gefallen. Sie hinterließen Relikte, deren Erforschung noch in den Anfängen liegt. Die überlebenden Völker beginnen zu ahnen, dass der Schlüssel zur Herrschaft über Asamura in den Relikten liegt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien in diesem Wettlauf. Während die Almanen auf Altbewährtes setzen, treiben die Naridier den Fortschritt voran. Die Geheimbünde der Schatten sehen in der Magie die mächtigste Waffe und für die Rakshaner ist Krieg die passende Antwort. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen?

Aus einem Brief des Diplomaten Ferdinand von Bergishöh

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Nach dem Tod der einzigen Kronerbin Ricarda von Ehveros steht dem Land eine unruhige Zeit bevor. Ihr greiser Vater, Großherzog Felipe, wird den Thron nicht mehr lange halten können.
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Zeexmix Fizzlegrinder

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Aus einem Brief des Diplomaten Ferdinand von Bergishöh

#1

Beitrag von Zeexmix Fizzlegrinder » Do 30. Nov 2017, 13:39

Tag 35 unserer Reise in das Gebiet der Orks

Werte Brunhilde,

seit mittlerweile über vier Wochen durchstreift unser Tross die hügeligen Regionen des sogenannten Ork Gebietes. Wohlwollend blickte ich am Anfang unserer Reise auf dieses Volk. Mochte es nicht so hoch entwickelt sein wie wir und mögen hier, und da ein paar Manieren fehlen, möchte ich doch über die letzten Tage ein Resümee ziehen.

Rein Landschaftlich wohnt dieses Volk wohl in einem Paradies, es würde dir gefallen meine Liebste. Weite Landstriche, grüne Wiesen, sanfte Täler, klare Bäche und Wald so weit das Auge reicht. All das wird abgelöst von den für diese Regionen typischen sanften Bergen, die sich wie Wellen um ein Schiff herum durch die Landschaft ziehen.

Die Leute, nein die Barbaren, die hier leben, haben aber dies nicht verdient! Primitiv ist das diese Leute am ehesten beschreibt. Holz, gepaart mit Leder nennen sie Häuser. Wilde Fressereien, ohne Messer und Gabel, nennen sie Essen. Kein Wein aus einem schönen Glas, nein aus Hörnern trinken sie ein, entschuldige Gesöff, was so riecht, als wäre darin ein Tier verendet oder auch mehrere.

Das Schlimmste ist aber ihre Kriegslust, die bei vielen sehr stark ausgeprägt sind. Von Parcivals Anmerkungen und Ratschlägen informiert, folgen wir exakt seiner Route. Die uns auf der Karte vermerkten Siedlungen sind recht human, für Ork Verhältnisse wohl gemerkt. Bieten wir dann aber edle Waren an, die wir mitbrachten, dazu für sie nützliche Informationen aus dem Umland ihrer Grenzen, sind sie zumindest ertragbar. Obwohl ich zugeben muss, dass ich den ein oder anderen Blick spürte, der eine Lust auf Kampf versprühte!

Ich fühle mich zwischen all diesen Muskelbergen recht unwohl. Alles riecht nach Moschus, Schweiß und anderen unliebsamen Gerüchen. Mittlerweile bedaure ich die Entscheidung mich für diese diplomatische Mission freiwillig gemeldet zu haben. Mich deucht, mein junges Alter machte mich blind für die Gefahren der wilden Orks.

Ich erfahre gerade, dass unser Halt beendet ist und die Reise weiter geht.

Mein innerster Wunsch ist, dass der Brief und der Bote dich unversehrt erreichen und ich bald folgen kann.


Dein Ferdinand von Bergishöh

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