Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Gro├čherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzul├Âsen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Melville de la Cantillion
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Re: Das Land Ehveros

#51

Beitrag von Melville de la Cantillion » Fr 23. Feb 2018, 22:32

Melville de la Cantillion lie├č seinen Blick ├╝ber alle Anwesenden im dem gro├čen Verhandlungsraum schweifen. Mit allen Amts- und W├╝rdentr├Ągern war hier eine gewaltige, geballte Staatsmacht versammelt, einschlie├člich der Kronen, des Hoch- und Niederadels.

Melv folgte Jules Beispiel und bediente sich ebenfalls an den Getr├Ąnken. Zuerst reichte er Monique eines, dann Massimo und zuletzt nahm er eines f├╝r Maurice und sich selbst. Dabei warf seinem Bruder Maurice einen fragenden Blick zu, w├Ąhrend er erneut ├╝ber die Versammlung schaute.

"Dankesch├Ân", sagte Monique freundlich, nahm neben ihrem Mann Platz und lehnte sich an ihn an.

Maurice nippte an seinem Glas Fruchtschole und folgte dem Beispiel seines ├Ąlteren Bruders. Entgegen der Vermutung der meisten Anwesenden, schaute sich Maurice nicht die F├╝hrungs- und Verhandlungspers├Ânlichkeiten an, sondern die M├Ąnner und Frauen die unsichtbar agierten um den Versammelten das hiesige Treffen zu vers├╝├čen und so angenehm wie m├Âglich zu gestalten.

Jeder Adlige wusste, dass es die kleinen ungesehenen Leute waren, die tats├Ąchlich ein Ohr an der Macht hatten. Wer wusste ebenso viel ├╝ber die Staatsgesch├Ąfte wie Maximilien Rivenete de Souvagne selbst? Sein Leibdiener Fabien Lacomb und so wie immer stand er auch heute genau einen Schritt hinter seinem Herrn. Von den anderen Adligen weder wahrgenommen noch beachtet, aber der Mann h├Ârte alles, sah alles und wusste somit alles.

Die Bediensteten die Felipe von Ehveros zur Bewirtung seiner Ehreng├Ąste bei dieser ganz besonderen Versammlung einsetzte, waren garantiert von h├Âchster Leumundschaft. Ihre Reputation stand au├čer Frage, nur deshalb waren diese Personen anwesend und teilten dennoch das gleiche Schicksal wie alle Domestiken - sie waren unsichtbar. Und damit waren sie die idealen Spione oder sogar Assassinen.

So interessant f├╝r Maurice auch der Gastgeber mit seiner wundersch├Ânen Tochter, die Zwerge, die Adligen aus Ledwick oder auch der F├╝rst der Hohen Mark waren, ihnen durfte nicht seine Aufmerksamkeit gelten. Er behielt die Dienerschaft im Auge, tastete sie mental ab, ohne gewaltsam in irgendeinen Geist einzudringen. Als Himmelsauge war dies seine Aufgabe - Spione und Verr├Ąter vor dem Verrat zu entlarven und zu l├Ąutern.

"Danke", sagte er freundlich zu Melville und l├Ąchelte w├Ąhrend er trank.

`Keine besonderen Vorkommnisse bei den Schatten. Keine aggressiven oder feindlichen Gedankenmuster┬┤, teilte er mental Melville, Massimo und Jules mit.
`Danke. Bei mir ebenfalls keine besonderen Vorkommnisse bei den Sichtbaren. Anmerkung zur Sache - der Verstand des Tieflingsf├╝rsten der Hohen Mark ist permanent abgeschirmt durch eine mentale Mauer. Grund unbekannt, ich hab ihn mir gemarkert, falls sich in seinem Mentalbild etwas negativ verschieben sollte. Ansonsten gehe ich von pr├Ąfentivem Eigenschutz seinerseits aus┬┤, antwortete Jules auf gleichem Weg.

Melville und Maurice machten es sich ebenfalls auf einer der Sitzgelegenheiten gem├╝tlich und warteten gespannt auf den Beginn der Verhandlung.

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Khawa
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Re: Das Land Ehveros

#52

Beitrag von Khawa » Sa 24. Feb 2018, 09:57

Khawa erschrak. Jules schien auf einmal vor lauter Wut gleich zu platzen. Sogar der Uhu schien den pl├Âtzlichen Stimmungsumschwung seines Herrn zu imitieren und garstete in Khawas Richtung. Jules sah derart w├╝tend aus, dass Khawa sicherheitshalber einen Schritt zur├╝ckwich. Nicht, weil er glaubte, Jules w├╝rde ihm ├Âffentlich eine langen, sondern in der Hoffnung, dass der r├Ąumliche Abstand etwas zur Deeskalation beitragen w├╝rde. Im n├Ąchsten Augenblick musste Khawa jedoch feststellen, dass diese Aktion unn├Âtig gewesen war, denn Jules setzte sich - nicht ohne ihm noch einen verbalen R├╝ffel verpasst zu haben - auf einen der St├╝hle, der ein gutes St├╝ck von ihm entfernt war. Fortan tat er, als ob Khawa Luft sei.

Khawas Knie wurden weich. Die Verhandlung interessierte ihn nun noch weniger als zuvor. Er wollte nur noch, dass alles vorbei war, damit er mit Jules reden konnte. Was war denn auf einmal mit dem los? Khawa blickte hilflos auf die Schale mit dem Obst in seinen H├Ąnden. War es wegen der Orangen? Aber der Mann war doch keine Zicke, im Gegenteil. Der hatte sogar die fr├╝heren Kaffeeattacken, die nun ein ganz anderes Kaliber waren, lediglich mit etwas Gemotze ├╝ber sich ergehen lassen. Er war nie derart w├╝tend wegen solcher Kleinigkeiten geworden. Ferrau blickte gelangweilt in der Gegend herum und verlie├č sich offenbar darauf, dass die anderen beiden die Arbeit schon machen w├╝rden. Khawa dr├╝ckte ihm die Schale in die Hand.

"Mach dich gef├Ąlligst n├╝tzlich! Stell dich damit zu den Prinzen! So, dass sie beide rankommen!"

Nun wusste er allerdings selber nicht, was er machen sollte, um seine Unruhe niederzuk├Ąmpfen. Er stellte sich wieder zu seinem neuen Herrn Dreaux und hoffte, dass der ihn irgendwie herumscheuchen w├╝rde, weil er ein Getr├Ąnk wollte oder einen Stuhl, den Khawa ihm bringen und zurechtr├╝cken konnte. Er konzentrierte seine Handlungen wieder ganz auf seinen Herrn, doch immer wieder blickte er zu Jules her├╝ber, der betont wegsah.

"Ben├Âtigt Ihr noch etwas, Herr?", fragte er leise Dreaux, wohl wissend, dass die Frage diesen wahrscheinlich eher nervte. Aber das nahm er in Kauf, um etwas zu tun zu haben, was ihn von den Gedanken ablenkte.
"Guter Kaffee ist schwarz wie die Nacht, hei├č wie die Liebe und bitter wie das Leben."

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Caligo
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Re: Das Land Ehveros

#53

Beitrag von Caligo » Sa 24. Feb 2018, 11:07

Der Leibdiener des F├╝rsten von Alkena sp├╝rte die astralen F├╝hler, die ├╝ber den Schild glitten, den er um seinen Herrn errichtet hatte. Sie tasteten, doch sie unternahmen keinen Versuch, durchzubrechen. Viele waren es. Hier musste einiges an Geistmagiern anzutreffen sein. So wie der Leibdiener des Duc stand auch Caligo hinter seinem Herrn und blickte f├╝r diesen in die Runde.

`Die Delegagtion aus Lediwick ist soeben eingetroffen. Es sind die f├╝nf Counts O'Maes,O'Myan, O'Bright, O'Hought und O'Noughton. Tarkan ist inzwischen auch erschienen, er ist der Mann, der sich als letzter an den Tisch gesetzt hat. Er sieht krank aus. Soeben hantiert er mit dem P├Ąckchen eines Pulvers herum, dass er sich auf die Hand gibt und nun isst. Vielleicht Medizin.`

`Dann wird die Verhandlung bald beginnen. Gut. Noch was. Ich glaubte am Schild etwas zu sp├╝ren.`

`Ihr liegt richtig. Das sind almanische Geistmagier, vermutlich hochkar├Ątig. Momentan nicht aggressiv, nur beobachtend.`

`Verst├Ąrke den Schild.`

`Ganz wie Ihr w├╝nscht.` Caligo kam dem Wunsch seines Herrn nach, auch wenn ihn das in seinen sonstigen magischen Aktivit├Ąten sehr einschr├Ąnkte. Er musste sich voll auf die mentale Mauer konzentrieren.

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Jules de Mireault
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Re: Das Land Ehveros

#54

Beitrag von Jules de Mireault » Sa 24. Feb 2018, 11:44

W├Ąhrend Khawa Ferrau noch die Schale mit den Orangenst├╝cken in die Hand dr├╝ckte, kam der gro├če Uhu von Jules mit einem lautlosen Fl├╝gelschlag her├╝ber und setzte sich auf Khawas Schulter. Er sp├╝rte das Gewicht des Tieres, allen voran die scharfen Krallen, die ihn aber nicht verletzten. Gufo pickte auf Khawas Kopf, ehe er an seinem Ohr zupfte.
Ebenfalls alles ohne diesen zu verletzten.

Ferrau nahm die Schale entgegen und stellte sich so, dass sich Ciel und zu seinem Leidwesen auch Dreux daraus bedienen konnten. Dreux allerdings beachtete seinen alten Leibdiener nicht, sondern kraulte Gufo auf Khawas Schulter.

"Wusstest Du dass ich auch eine Eule habe? Eine Schneeeule", erkl├Ąrte Dreux Khawa leise und gut gelaunt.

Gufo schaute Khawa direkt in seine Augen und einen Augenblick sp├Ąter sp├╝rte Khawa die mentale Pr├Ąsenz von Jules in seinem Geist.

`Mhm... ich wollte Dir eigentlich b├Âse sein und Dich zur Bestrafung ignorieren. Aber ich kann Dir nicht mal f├╝nf Minuten die kalte Schulter zeigen. Zudem k├Ânnen wir beide so einen dussligen Streit nicht gebrauchen Khawa. Nicht jetzt in dieser wichtigen Situation und generell nicht. Mein Verhalten tut mir leid, aber bitte h├Âr auf mit Nathan zu flirten. Normalerweise reagiere ich nicht ├╝ber, aber dass ist was anderes... Du bist was anderes. Also h├Âr bitte auf und falls Du gar nicht flirten wolltest, tja dann h├Âr trotzdem damit auf B├Âhnchen. Du wei├čt was ich f├╝r Dich empfinde, falls nicht... das hier┬┤, ├╝bermittelte Jules, er strich einmal liebevoll mit seinen Seelenf├Ąden ├╝ber die von Khawa und ├╝bermittelte ihm all seine Gef├╝hle, ehe er z├Ąrtlich das Band l├Âste und sich wieder auf seine Arbeit konzentrierte.

Gufo machte es sich auf Khawas Schulter gem├╝tlich.
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Re: Das Land Ehveros

#55

Beitrag von Ricarda von Ehveros » Sa 24. Feb 2018, 17:49

Alle Staatsg├Ąste waren versammelt alle an einem Tisch zusammen gekommen um genau jetzt ├╝ber das Schicksal ihrer L├Ąnder zu entscheiden, ob im Frieden oder Krieg. Tarkan war eingetroffen er war rausgeputzt und schien dennoch geschw├Ącht, das war jedoch v├Âllig normal nach allem was er durchgemacht hatte, doch jeder normale Herscher h├Ątte ihn sofort als Geisel genommen oder gar get├Âtet doch dies war keine normale Situation daher war ├Ąu├čerste Vorsicht geboten. Selbst die Counts waren eingetroffen sie selbst hatten offenbar keinen neuen Herscher ausgerufen, alles schien g├╝nstig f├╝r Filipe sich jetzt ganz darauf zu konzentrieren das alles glatt ging. Er erhob sich und blickte sich um "ich hei├če euch herzlich willkommen in meinem Reich, es freut mich sehr zu sehen das alle der Einladung gefolgt sind" bei dem letzten Satz bedachte er die Zwerge sowie Tarkan und Tsaagan mit einem Kopfnicken.

"Wir alle haben das gleiche Ziel vor Augen, wir wollen den Frieden in unseren L├Ąndern wissen" sprach er gerade heraus. "Jeder der hier Anwesenden hat dazu beigetragen das dieser Krieg, statt gefunden hat manche mehr andere weniger" er st├╝tzte sich auf dem Kartentisch ab und seufzte. "Ich habe die M├Ąnner unter Rodrick in die Schlacht geschickt, weil ich dachte wir k├Ânnten den Krieg so beenden wie er begonnen hat". "Doch ich lag falsch, ebenso danke ich euch das ihr hier seid und genau das gleiche Ziel verfolgt und zwar den Frieden".

Er setzte sich und fuhr fort "mein Name ist beim Volk besudelt und das zu Recht, ich werde zu Gunsten meiner Tochter Ricarda abdanken und m├Âchte sie auf dem Thron wissen". Sein Blick lie├č er durch die Runde streifen und fuhr fort "doch daf├╝r habe ich, gewisse Forderungen die ich hier gerne vorbringen w├╝rde". Noch einmal tief durchatmend fuhr er fort "zum einem, m├Âchte ich ein B├╝ndnis mit all hier Anwesenden schlie├čen das immer Bestand haben wird, das jeder die Grenzen des anderen achtet und respektiert. Des weiteren muss die ├ťberflutung durch den gro├čen Fluss der umgeleitet wurde, wieder in seine normale Bahn gebracht werden und das von, jenen die ihn aus seinem nat├╝rlichen Flussbett gebracht haben" bei dieser Forderung schaute er Tsaagan und Tarkan gleicherma├čen an, da er nicht genau wusste wem er das zu verdanken hatte.

"Die Zwerge w├╝rde ich um eine bessere Zusammenarbeit bitten, in den Bereichen Milit├Ąr und Forschung ebenso w├╝rde ich die Handelsbeziehungen zwischen unseren Reichen, intensivieren" er nickte den Zwergen zu. "An die Counts aus Ledwick habe ich, die Forderung unsere Reiche zum Wohle des Volkes zusammen zu schlie├čen, meine Tochter w├╝rde dann ├╝ber ein gr├Â├čeres Ehveros herschen" nach einer kurzen Pause f├╝gte er hinzu "da die Counts hier alle versammelt sind, w├╝rde ich vorschlagen dadurch das dieses Reich gr├Â├čer w├Ąre als vorher, k├Ânnte man dar├╝ber sprechen einen Rat aus den Counts zu bilden der der K├Ânigin zur Seite stehen, um mit ihr zum Wohle des Volkes zu regieren".

Zu guter letzt schaute er den Duc an "euch w├╝rde ich sehr gerne, ebenso als B├╝ndnispartner meiner Tochter wissen, euer Land und euer Ruf eilt euch voraus gemeinsam k├Ânnt ihr vieles schaffen, gemeinsame Feinde abwehren und die V├Âlker k├Ânnten wachsen und gedeihen". Sein Blick verfinsterte sich etwas als er Tsaagan und Tarkan anschaute "an euch h├Ątte ich die Bitte" das Wort fiel ihm schwer "unsere Grenzen zu achten und daf├╝r Sorge zu tragen, das nicht irgendwelche Kleinkriege zwischen unseren Grenzen statt finden, ebenso eine Garantie das sich keine weitere Chaosarmee gen S├╝den aufmacht um die Hohe Mark als Br├╝ckenkopf zu benutzen um diese auszuweiten". Der Versuch nicht drohend zu klingen schlug etwas fehl "den ihr m├Âgt den Krieg, im Norden gewonnen haben doch seid gewarnt, wir wollen zwar keinen Krieg mehr doch sollte irgendwas in dieser Richtung sich noch einmal anbahnen und das hier im S├╝den, werdet ihr nicht so leichtes Spiel haben!".

Die Anstrengung seinen Zorn hinunter zu schlucken war ihm deutlich anzumerken, er schaute in die Runde und sagte ruhig "das sind meine Forderungen, was sagte ihr meine Herren?" die Luft war dick man konnte sie fast schon schneiden.

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Maximilien Rivenet de Souvagne
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Die flei├čige Feder in Bronze Rote Laterne

Re: Das Land Ehveros

#56

Beitrag von Maximilien Rivenet de Souvagne » Sa 24. Feb 2018, 18:11

Maximilien Rivenet de Souvagne h├Ârte sich genau an, was Felipe von Ehveros zu sagen hatte. Einiges klang durchaus erstrebenswert, anderes musste vor einer Zusage abgekl├Ąrt werden. Aber vorher galt es den bereits aktuellen, ausgehandelten Sachstand mitzuteilen.

Folglich ergriff der Duc das Wort.

"Unsere Person dankt Euch f├╝r die Einladung, sowie allen anderen Abgesandten f├╝r ihr Erscheinen. Ferner teilen wir Euren B├╝ndnisgedanken, ein B├╝ndnis zum Vorteil aller ist durchaus erstrebenswert. In der Gemeinsamkeit sollte St├Ąrke liegen, allerdings keine Aggression.

Nun denn, Stand der Vorverhandlungen bis dato.

Die bei uns zu Gast gewesenen Staatsoberh├Ąupter Zwergenk├Ânig Dunkelerz und F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark sind zu dem gemeinsamen Schluss gekommen, dass eine Beendigung der Kriegshandlungen anzustreben sei.

Wir denken, damit gehen hier alle Anwesenden konform, sonst h├Ątten wir uns hier nicht eingefunden.

Unsere Person diente bei den Vorverhandlungen in Beaufort als neutraler Vermittler. Ferner wurde von uns Hilfe zur Selbsthilfe in Form von Material f├╝r den Wiederaufbau, Nahrungsmitteln und der Hilfe durch Fachkr├Ąfte, wenn ein friedlicher Weg gew├Ąhlt w├╝rde, zugesichert.

Unter dieser Pr├Ąmisse selbstredend.

K├Ânig Skaldor Dunkelerz w├╝nscht eine Bannmeile um die Zwergenpforten, dem zugestimmt wurde. Auch hat er Hilfe beim Ausbau des Stra├čennetzes in der verw├╝steten Hohen Mark zugesichert.

Desweiteren hilft sein Volk bereits jetzt den almanischen Fl├╝chtlingen und den f├╝hrerlosen Soldaten der Kaisho-Truppen, wof├╝r wir ihm unseren Dank aussprechen.

F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark beansprucht im Namen des Chaos die ehemalige Hohe Mark, welche von den Chaostruppen erobert wurde. Folglich ist er nach Kriegsrecht rechtm├Ą├čiger Herrscher der Hohen Mark.

Auch ihm wurde ein Korridor zugesprochen, um seine beiden Reiche zu verbinden, welcher von der Hohen Mark aus an Souvagne vorbei um die Roten Berge herumf├╝hrt. Auch dieser Korridor soll von einer Bannmeile umgeben sein.

Da F├╝rst Tsaagan Lyridime von und zu Alkena-Hohe Mark nur f├╝r die Hohe Mark, jedoch nicht f├╝r das gesamte Chaos zu sprechen vermag, wurde ebenso Tarrik Tarkan an unseren Hof eingeladen um den Friedensverhandlungen beizuwohnen.

Der Tarrik folgte trotz schwerer angeschlagener Gesundheit unserer Einladung, wof├╝r wir ihm ebenfalls danken.

Ihr Gro├čherzog Felipe von Ehveros k├╝ndigte Eure Abdikation zugunsten Eurer Tochter Ricarda von Ehveros an, welche fortan die Geschicke Eures Gro├čherzogtums leiten soll. Eure Person lud alle Anwesenden zu gemeinsamen Verhandlungen an Euren Hof ein. Wir sind Eurer Einladung gerne gefolgt und haben uns hier eingefunden um ├╝ber eine friedliche Zukunft zu verhandeln.
Dies ist der Ist-Stand der Verhandlungslage",
erl├Ąuterte der Duc und machte eine kurze Pause.

"Direkt zu Eurer ersten Forderung, der Annektierung von Ledwick.
Bevor wir ├╝berhaupt ├╝ber Eure Annektierung von Ledwick verhandeln k├Ânnen Felipe, muss zweifelsfrei gekl├Ąrt sein, dass es keinen Thronerben gibt.

Ledwick d├╝rfte ebenso Erbmonarchie wie Souvagne oder Ehveros sein.

Das bedeutet, solange ein Nachkomme von Gro├čherzog Ethan O' Shian von Ledwick lebt, unabh├Ąngig vom derzeitigen Lebensalter dessen Stand oder sogar Geschlecht, geb├╝hrt dieser Person rechtlich der Thron.

Ein m├Ąnnlicher Nachfahre w├╝rde als Regent den Thron besteigen, ein weiblicher Nachfrage w├╝rde entweder selbst den Thron besteigen oder deren Gemahl. Sollte die erbberechtigte Person zu jung zur Regentschaft oder zur Verm├Ąhlung sein, w├╝rde eine Vertretung im Amt bis zur Vollj├Ąhrigkeit benannt werden m├╝ssen.

Ob eine Frau als Regentin den Thron von Ledwick selbst besteigen darf, entzieht sich unserer Kenntnis, da wir ├╝ber die Hausgesetze Ledwicks und deren Regularien nicht im Bilde sind.

Folglich ist folgendes zu kl├Ąren, bevor Ihr Ledwick Euer Eigen nennen d├╝rft.

Leben von Gro├čherzog Ethan O' Shian von Ledwick noch direkte Nachkommen, sprich hat der Mann Kinder die den Krieg ├╝berlebt haben?

Falls nicht, leben von Gro├čherzog Ethan O' Shian von Ledwick noch Kinder von Beifrauen?
Falls dem ebenfalls nicht so ist, leben von Ethan O' Shian von Ledwick noch uneheliche Kinder?

Sollte dies ebenfalls verneint werden, ist die Frage zu kl├Ąren, welches Ledwicker Adelshaus steht dem Haus von Ledwick, kurzum der Krone am n├Ąchsten?

Ein Beispiel an meiner Person.
Betr├Ąfe diese Aussonderung unsere Person, w├Ąre damit ist folgendes gemeint.

Der Erblinie folgend ist das n├Ąchststehende Adelshaus, das Geburtshaus meiner Mutter und nicht jenes meiner Erstfrau.

Das Geburtshaus meiner Mutter ist de Chevrette.
Folglich w├╝rde man keinen m├Ąnnlichen Nachfolger aus meiner direkter Linie finden, weder S├Âhne noch Br├╝der, w├Ąre der Rangh├Âchste de Cheverette Thronerbe.

Findet sich dort niemand, geht man eine Generation weiter zur├╝ck, sprich man nimmt die Generation unserer Gro├čeltern.

Die Gro├čmutter meiner Person war eine Geb├╝rtige Comtesse Neufville.
H├Ątte man keinen direkten Nachfahren von unserer Person gefunden, keinen Bruder und keinen m├Ąnnlichen Thronfolger aus dem Hause de Cheverette w├╝rde die Souvagnische Krone dem Hause Neufville zufallen.

So sind die souvagnischen Thron-Regularien und ├╝ber solche wird das Haus Ledwick ebenfalls verf├╝gen.

Wir haben also vor der Verhandlung ├╝ber die Krone Ledwicks festzustellen, ob von Gro├čherzog Ethan O' Shian von Ledwick noch Kinder leben oder Abk├Âmmlinge seiner Eltern leben - Geschwister.

Falls nicht, haben wir die Linie seiner Mutter und Gro├čmutter auf Thronerben zu ├╝berpr├╝fen. Sollte die komplette Linie keinen Thronerben mehr hervorbringen, kann ├╝ber Annektierung des Landes verhandelt werden.

Selbstverst├Ąndlich unter der Pr├Ąmisse, dass die hier anwesenden Hochadelsh├Ąuser f├╝r Ihr Land sprechen und somit als ein Notfallrat zur Aufrechterhaltung der Ledwicker Ordnung anzuerkennen sind. Ein Land darf nicht ohne Regierung sein, wie immer diese auch aussehen mag.

Dies nur zur allgemeinen Erl├Ąuterung. Bevor wir etwas aufteilen oder sich jemand aneignen m├Âchte, ist zu kl├Ąren, ob nicht noch eine andere Person rechtm├Ą├čig Besitzanspr├╝che darauf erhebt",
erkl├Ąrte Maximilien freundlich.
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"Der Edle verlangt alles von sich selbst. Der Primitive stellt nur Forderungen an andere."
"Eine Entscheidung f├╝r etwas ist auch immer eine Entscheidung gegen vieles andere."

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Re: Das Land Ehveros

#57

Beitrag von Killian O'Noughton » Sa 24. Feb 2018, 20:06

Wut stieg in Count O' Hought auf. Er stemmte seinen arme auf den Tisch und wollte sich aufrichten. Auch die anderen Counts aus Ledwick waren alles andere als begeistert von Felipes aussage. Doch bevor Count O' Hought etwas los br├╝llen konnte sprach der Duc von Souvagne. Der Count setzte sich wieder mit roten Kopf. Auch an Killian ging die aussage nicht spurlos vorbei. F├╝r einfach so unter die Kontrolle von Ehveros zu fallen war er nicht gekommen.
Nachdem der Duc die bisherigen Verhandlungsstand darlegte mit Zwergen und Chaos, fand er richtige Worte zu der Situation von Ledwick.
Die Counts nickten zustimmend und auch die rote Farbe schien aus dem Gesicht von O' Hought zu weichen.

ÔÇ×Ich Count O' Maes, danke euch Duc de Souvagne. Das ihr den anwesenden und vor allem Gro├čherzog Felipe von Ehveros die Lage genau geschildert habt...wie sie ist,ÔÇť der Blick des ├Ąlteren Count wanderte mit einem leicht ver├Ąchtlichen Blick zu Felipe.
Er fuhr fort:
ÔÇ×Da unser K├Ânig nicht auffindbar ist und wir f├╝nf erst seit kurzen aus diesem Grund gemeinsam als Vertretung fungieren um die Ordnung aufrecht zu erhalten und einen Erben zu finden. Konnten wir bisher noch keine Ergebnisse finden. Weil wir diese Verhandlungen alle als wichtig eingestuft haben sind wir ohne Erkenntnisse hier her aufgebrochen. Wir bitten deswegen noch um etwas mehr Zeit. Ein Boote sollte bald hier eintreffen der uns diese wichtige Antwort ├╝berbringt.ÔÇť
Count O' Maes neigte seinen Kopf leicht als er zu Ende gesprochen hatte.

Killian h├Ârte dem ganzen zu und gr├╝belte ├╝ber die Situation nebenher nach. Der Freund seines Vater O'Maes hatte ihm von der Suche den Abend zuvor erz├Ąhlt gehabt. Es w├╝rde dauern sich ├╝ber Kinder und vor allem unehelichen zu erkundigen. Auch die ├ťberpr├╝fung der ganzen Stammb├Ąume der Adligen w├Ąre zeitaufwendig. Meinte dieser zu ihm. Die ganzen Hauptverhandlungspunkte aber deswegen hinaus zu schieben hielt er nicht f├╝r richtig.
ÔÇ×Dann w├╝rde meine Wenigkeit Count O' Noughton den Vorschlag unterbreiten, dass wir die anderen Punkte zuerst Besprechen sollten. Bis eine Nachricht aus unserer Heimat Ledwick eintrifft,ÔÇť er schaute fragend in die runde am Tisch.
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Re: Das Land Ehveros

#58

Beitrag von Comte Massimo de la Cantillion » So 25. Feb 2018, 07:37

Massimo

legte Monique eine Hand um die H├╝fte. So konnte sie bequem sitzen, beim Anlehnen. Sein Bruder Maurice erstattete Bericht. Jules antwortete direkt. Es war alles in Ordnung. Gerade als sie mit der ├ťberpr├╝fungen fertig waren, begann die Verhandlung. Felipie schwatzte sofort los. Er danke dass alle gekommen waren. Er schwatzte aber gleich, dass alle am Krieg schuld waren. Schuld waren sicher nicht alle. Sein Land war unschuldig und w├Ąre fast mit in den Krieg gerissen worden durch den Mist den andere verbockt hatten. Das musste aber nicht klargestellt werden, denn jeder wusste wer tats├Ąchlich schuld war.
Die Forderungen von Felipe waren ganz sch├Ân dreist. Der wollte sich mal so eben ein Land einstreichen. Das war ganz sch├Ân praktisch, dass Grossherzog Roderich und Ledwick ├╝ber die Klinge gesprungen waren. Nur die Hohe Mark war erobert worden. Sonst h├Ątte Felipie sicher die Hohe Mark genauso aufgenommen. Damit die nicht ohne Grossherzog auskommen mussten. Mega-Ehveros in seiner Hand, dass war scheinbar sein Traum. Massimo schnaubte lautlos. Aber bevor Felipie seine gierigen Finger ausstrecken konnte, sprach sein Herr. Sein Herr erinnerte daran, dass Ledwick eigene Leute hatte, die den Thron besteigen konnten. Bevor Felipie seine Finger danach ausstreckte, musste das gekl├Ąrt werden. Die Herzoge aus Ledwick zogen die passenden Gesichter zu der Forderung. Massimo konnte sie gut verstehen. Sein Herr hatte gut gesprochen.

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Das Chaos

Re: Das Land Ehveros

#59

Beitrag von Tarkan » So 25. Feb 2018, 13:43

"Ich h├Âre nichts als Forderungen von der Seite Felipes", knurrte Tarkan. Seine Augenlider waren dunkel und geschwollen, er konnte kaum ordentlich sehen vor lauter Ersch├Âpfung. "ICH brauche keinen Frieden. Ihr seid es, die einen wollen. Ich bin hier, weil ich ├╝ber Frieden nachdenke. Mein Volk lebt seit ├äonen im Krieg und vom Krieg. Wir sind der Krieg! Dass ich hier sitze und verhandle, sollte nicht mit Bittstellerei verwechselt werden. Nicht nur Euer Name ist besudelt, Felipe. Ich selbst gelte unter meinen Leuten als Weichei und Schlappschwanz mit meinen komischen Ideen von einem B├╝ndnis mit Nicht-Chaosv├Âlkern. Ich riskiere meinen Kopf und Kragen, indem ich allein hier sitze, w├Ąhrend Dschan vermutlich gerade in Rakshanistan sonst was ausbr├╝tet hinter meinem R├╝cken. Ich habe sehr viel zu verlieren, aber was habe ich zu gewinnen? Anstelle von Forderungen, wie w├Ąre es mal mit einem Angebot, Felipe? Gib mir einen Grund, ernsthaft mit euch allen hier ├╝ber Frieden zu verhandeln! Bietet mir etwas, das besser ist als das, was die Rakshaner zuvor hatten! Bietet mir etwas, womit ich meine Leute ├╝berzeugen kann, meinen Ideen zu folgen und mich nicht bei der Heimkehr wegen geistiger Umnachtung zu Ghulfutter zu verarbeiten!"

Der Duc de Souvagne war wie gewohnt besonnen, aber auch ausgesprochen zur├╝ckhaltend. Er gemahnte an die korrekte Erbfolge von Ledwick zu denken, doch zum globalen Krieg schwieg er sich noch aus. Der Mann war sehr vorsichtig. Andererseits hatte er mit dem Krieg auch nur indirekt zu tun und von Anfang an gesagt, dass er nur als neutraler Vermittler auftreten wollte.

Die Counts von Ledwick wirkten wenig erfreut ob der ganzen Situation. Nat├╝rlich, das Schicksal ihres Gro├čherzogtums stand auf Messers Schneide. Sie wussten weder, wie es weiter gehen soll, noch was geschehen sollte, w├╝rden sie unter Ehveros oder Souvagne fallen.

Tarkan wartete m├╝rrisch, ob Felipe doch noch dazu zu bewegen war, ein Angebot auszusprechen, was ├╝ber Forderungen hinaus ging.

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Re: Das Land Ehveros

#60

Beitrag von Khawa » So 25. Feb 2018, 14:57

Khawa sp├╝rte das Gewicht des Uhus auf seiner Schulter und rieb seine kleine Beule. Das Tier hatte ihn ganz offensichtlich im Namen seines Herrn bestraft f├╝r sein Fehlverhalten. Es hatte ihn gepickt und ihm am Ohr gezogen und nun verleierte es den Hals und starrte ihm mit seinen orangefarbenen Augen ins Gesicht. Khawa sp├╝rte Jules┬┤ mahnende Stimme in seinem Kopf und dann seine Seelenf├Ąden, die ├╝ber ihn strichen. Khawa wurde ganz anders. Er schloss die Augen und genoss das Gef├╝hl. Der Uhu setzte sich wieder normal hin. Jules wollte sich aus seinem Geist zur├╝ckziehen, um seiner Arbeit nachzugehen, doch Khawa hielt ihn egoistischer Weise, so gut er das konnte, in seinem Kopf fest. Es gab gen├╝gend andere Geistmagier hier, um aufzupassen, und diese Sache musste gekl├Ąrt werden.

`Tut mir leid, July, ich wollte nicht, dass Ihr sauer werdet ... Ihr k├Ânnt in meinem Kopf nachsehen. Ich liebe nur Euch. Und das nicht zu wenig! Da sind keine Geheimnisse vor Euch. Guckt rein, ihr d├╝rft alles lesen. Ich, ├Ąh, flirte schon seit acht Jahren ergebnislos mit Nathan. Das ist aber nur Spa├č, da soll gar nichts draus werden. Der ist nicht mein Typ, nicht mal ansatzweise. Aber guckt ihn Euch doch mal an, den armen Kerl. Der huscht hinter Ciel her wie ein Geist, der ist vollkommen unsichtbar, wenn er kein Pink tr├Ągt. Er hat keine Freunde, keine Interessen, nichts. Er lebt nur f├╝r Ciel und Ciel lebt nur f├╝r seine Arbeit. Nathan geht dabei unter. Er wird eines Tages sterben, ohne auch nur einen Tag gelebt zu haben. Ich versuche, ihn ein wenig aus der Reserve zu locken und mit ihm zu bl├Âdeln.`
"Guter Kaffee ist schwarz wie die Nacht, hei├č wie die Liebe und bitter wie das Leben."

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