Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie√üen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf√§ngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W√§hrend die Urv√∂lker auf Altbew√§hrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb√ľnde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das Land Ehveros

Ehveros war das wohlhabendste Großherzogtum, hat aber im Krieg gegen das Chaos viele Truppen verloren. Ricarda von Ehveros versucht, ihren intriganten Vater auf dem Thron abzulösen. Die Friedensverhandlungen der am Krieg beteiligten Parteien finden momentan hier statt.
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Tarkan
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Das Chaos

Re: Das Land Ehveros

#11

Beitrag von Tarkan » Sa 17. Feb 2018, 17:51

Tarkan kam sich veralbert vor. Man f√ľhrte ihn in den Thronsaal, wo er nicht mal eine namentliche Erw√§hnung erfuhr, w√§hrend die beiden Gro√üherz√∂ge sich gut zu unterhalten schienen. Stattdessen betrachtete Felipe ihn wie Vieh. Tarkan erwiderte den Blick kalt. Er hatte keine Angst. Er war zu ersch√∂pft und hatte zu viel erlebt in den letzten Monaten, um noch welche zu empfinden. Er f√ľhlte sich ausgesprochen unwohl und beschloss schon aus Prinzip, irgendwo drau√üen im Freien zu √ľbernachten, wenn die Kerle ihn nicht hier haben wollten, um zu zeigen, dass sie ihn mal kreuzweise konnten und er nicht auf sie angewiesen war. Und sei es bei eisigstem Pisswetter. Er fragte sich, warum er √ľberhaupt angereist war. Nur um angeglotzt zu werden? Oder wollten sie wirklich noch mit ihm verhandeln?

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Tsaagan von Alkena
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Re: Das Land Ehveros

#12

Beitrag von Tsaagan von Alkena » Sa 17. Feb 2018, 18:13

Tsaagan wurde genau so wenig begr√ľ√üt wie Tarkan, sogar noch weniger, denn er wurde nicht einmal eines Blickes gew√ľrdigt. Er lie√ü sich schlecht gelaunt von seinem Leibdiener Caligo in sein Zimmer f√ľhren. Dort lie√ü er sich bettfertig machen, da er schlafen wollte, ehe die eigentlichen Verhandlungen begannen, um sich bestm√∂glich konzentrieren zu k√∂nnen. Caligo r√§umte derweil das Gep√§ck in die Schr√§nke und richtete alles her, was noch nicht von den Dienern des Hauses Ehveros hergerichtet worden war, ehe auch er sich ein wenig ausruhte, bis er seinen Herrn auf den Abend vorbereiten w√ľrde. Tsaagan sch√§umte im Bett derweile vor Wut vor sich hin. Er war ausgesprochen eitel und √§rgerte sich √ľber diese Behandlung.
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Dreux Gifford de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#13

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » Sa 17. Feb 2018, 23:30

Dreux bekam in dem engen Geheimraum der Kutsche regelrecht Panik. Das Neuro-Stym sorgte daf√ľr, dass er alles viel deutlicher als gew√∂hnlich wahrnahm. Vermutlich war der Platz gar nicht so eng, wie er gerade bef√ľrchtete, aber f√ľr ihn f√ľhlte es sich so an, als sollte er sich in einem Schuhkarton verstecken. Dreux konnte sich noch einigerma√üen zusammenrei√üen. Als er dann die sich entfernenden Schritt wahrnahm, kam er wie ein Springteufel aus seinem Versteck geschossen und schnappte nach Luft wie ein Ertrinkender.

Damit √ľbertrieb er es wohl, denn ihm wurde derma√üen schwindlig, dass er sich erstmal eine Zeit auf den R√ľcken hinlegen musste, damit sich der Innenraum der Kutsche nicht mehr um ihn drehte. Dreux rieb sich mit zittrigen Fingern seine schmerzende Stirn. Der Prinze fragte sich, wie viel Neuro-Stym er eigentlich zu sich genommen hatte.

Schlagartig kam ihm die N√§he von Ferrau gar nicht mehr so unangenehm vor. Dreux sehnte sich nach der helfenden Hand seines Leibdieners, oder eher gesagt nach der helfenden Hand eines Leibdiener. Jemandem dem er vertrauen und auf den er z√§hlen konnte. Wo war Du Trieux √ľberhaupt, jetzt wo er seine Hilfe ben√∂tigte?

Qu√§lend langsam zog sich Dreux in die H√∂he, verfluchte seinen nutzlosen Leibdiener und durchw√ľhlte die Kutsche nach etwas essbaren. Er hoffte sein Bruder w√ľrde ihn bald abholen. Mit etwas zu Essen in der Hand rollte er sich √§ngstlich zusammen.

"Nie wieder Neuro-Stym", schwor er sich selbst laut.

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Re: Das Land Ehveros

#14

Beitrag von Khawa » So 18. Feb 2018, 08:15

Eine geraume Zeit sp√§ter, nachdem Dreaux zur√ľckgelassen worden war und Ciel sich in aller Akribie h√§uslich in seinem Quartier eingerichtet hatte, klopfte es endlich an der T√ľr der Kutsche.

"Junger Herr, ich soll Euch abholen", tönte Khawas warme Stimme.
"Guter Kaffee ist schwarz wie die Nacht, heiß wie die Liebe und bitter wie das Leben."

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Re: Das Land Ehveros

#15

Beitrag von Killian O'Noughton » So 18. Feb 2018, 10:17

Killian O'Noughton:

Killian schaffte es mit seiner kleinen Delegation trotz etwas versp√§teten Aufbruch noch fr√ľhzeitig an den Ort der Verhandlungen. Ihm wurde vom Personal dort recht schnell die Zimmer gezeigt und sie konnten sich bereits einrichten. Am n√§chsten morgen erkundeten sie die Burg als ein weiterer Tross ankam. Er war gro√ü und zur Verwunderung des ledwickischen Adligen waren auch Zwerge dabei.

‚ÄěIch wusste nicht das auch Zwerge eingeladen sind,‚Äú sagte Killian erstaunt.
Mit einem lächeln sagte sein Diener Alan zu ihm:
‚ÄěNun was ich von den anderen Bediensteten hier von der Burg geh√∂rt habe muss das der Tross aus Souvagne. Dort war der Zwergenk√∂nig wohl schon zu Vorverhandlungen.‚Äú
‚ÄěVerstehe, dann sind Sie gemeinsam her gekommen. Das erkl√§rt warum der Tross so gro√ü ist. Unserer ist l√§cherlich klein,‚Äú meinte Killian.
‚ÄěOb es nicht eine Eindruck von schw√§c....‚Äú
‚ÄěKeine Sorge, es war die richtige Entscheidung den Rest der Garde in der Heimat zu lassen,‚Äú Unterbrach ihn Alan mit einem freundschaftlichen Klaps auf die Schulter.

F√ľr Killian war Alan nicht nur sein Diener, sondern auch sein bester Freund. Die beiden kannten sich schon seit fr√ľhster Kindheit. Er nickte Alan zustimmend zu.
‚ÄěDu hast recht, ich sollte nicht st√§ndig an meinen Entscheidungen zweifeln. Danke.‚Äú
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Re: Das Land Ehveros

#16

Beitrag von Skaldor Dunkelerz » So 18. Feb 2018, 14:49

Als der K√∂nig sein Quartier bezog war Golir derjenige der es sich mit ihm teilte, der Rest der Krieger waren woanders untergebracht worden. Nachdem der K√∂nig sich hergerichtet hatte und etwas zu essen zu sich genommen hatte, schaute er aus dem Fenster und sprach nachdenklich. "Ob es wohl noch einmal zu einem Krieg kommen wird? Der jetzige hat uns so viel genommen ebenso haben wir so wenig gewonnen, wir m√ľssen in diesen Verhandlungen wirklich alles daran setzen unsere Interessen standhaft zu vertreten! Golir das ist alles was z√§hlt".

Der K√∂nig war in Sorge das diese Verhandlungen f√ľr das Zwergenvolk ebenso ein Schlag sein k√∂nnten wie der Krieg an sich, er kannte den Duc der offenbar in der Menschenwelt √ľberall angesehen und respektiert wurde. Doch √ľber diesen Filipe und seine Pl√§ne wusste er schlichtweg zu wenig um sagen zu k√∂nnen was dieser im Schilde f√ľhrte. Die Sonne hatte bereits den Mittag √ľberschritten und es w√ľrde nur noch wenige Stunden dauern, bis man die Anf√ľhrer der jeweiligen Fraktionen dazu bitten w√ľrde, sich an einen Tisch zu setzen um √ľber das Schicksal der V√∂lker zu verhandeln.

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Re: Das Land Ehveros

#17

Beitrag von Ricarda von Ehveros » So 18. Feb 2018, 15:09

Der F√ľrst sa√ü auf seinem Thron Rowald kam nachdem er die G√§ste gemeinsam mit einer ganzen Horde an Kammerdiener in ihre Quartiere gebracht hatte zur√ľck in den Thronsaal, so wie es ihm befohlen wurde. "Herr eure G√§ste sind, wie ihr angeordnet habt in ihre Quartiere gebracht worden, sie ruhen sich aus und nehmen Speis und Trank zu sich" nachdem er es ausgesprochen hatte verbeugte er sich. Als er sich entfernen wollte fragte ihn der F√ľrst "wo ist sie?!" der Verwalter des F√ľrsten blieb wie erstarrt stehen, er hatte offenbar gehofft das ihm diese Frage nicht gestellt werden w√ľrde. "Wir haben sie √ľberall suchen lassen mein F√ľrst, sie muss sich unter die Reiter der Eskorte geschlichen haben, ich sch√§tze" doch weiter kam er nicht der F√ľrst zeigte ihm mit einer Geste das er schweigen sollte. "Ich will keine Sch√§tzungen ich will Fakten, es ist wichtig das sie an meiner Seite ist ganz gleich wie sie √ľber meine Entscheidungen denkt!" sprach er sichtlich um Fassung ringend.

Die T√ľren wurden ge√∂ffnet und Ricarda schritt hinein in den Saal, sie hatte jedoch nun eine lederne R√ľstung an die typisch f√ľr sie war, wenn sie einen Ausritt unternahm. Doch ihren Vater konnte sie nicht t√§uschen "bevor du wieder los wetterst Vater, ich musste mir selber ein Bild unserer G√§ste machen" kam sie ihm zuvor und schritt festen Schrittes auf die Stufen zu die zum Thron f√ľhrten. "Ich muss sagen das ich nicht gedacht h√§tte das sie alle kommen, ebenso wenig denke ich das deine Entscheidungen die du in den Verhandlungen vertreten wirst nicht alle, ganz fair sind" f√ľgte sie entschlossen hinzu. Ihr Vater lachte laut auf und sie blieb stehen, ihr Blick war etwas fragend sie schaute zu Rowald der ebenso mit den Schultern zuckte. "Fair, pah! Das ich nicht lache du wirst viel zu tun haben Tochter, wenn ich fort bin der Duc der Zwergenk√∂nig und auch dieser Tarkan und alle anderen, sie werden dich untersch√§tzen nur weil du ein Weib bist! Was an dieser Situation ist bitte fair?! Der F√ľrst Rodrick war mein Freund und wo ist er jetzt?! Die Hohe Mark soll an Tarkan oder was wei√ü ich wen gehen?! Wo ist das fair?!" er redete sich in Rage und hielt letzten Endes inne um M√ľde auf dem Thron zusammen zu sacken. "Nein meine Tochter fair ist hier nichts, das einzige was du machen musst und das ist das wichtigste daran" er schluckte und rang um Fassung "du musst das Vertrauen des Volkes zur√ľck gewinnen, die Taten wieder gut machen und B√ľndnisse schlie√üen, egal in welcher Form". Ricarda stand wie angewurzelt da ihr Vater war immer ein starker Herscher gewesen doch dieser Krieg hatte, die L√§ndereien und die Menschen die dort lebten vieles genommen, diese Verhandlungen w√ľrden dar√ľber entscheiden ob es eine Zukunft ohne Krieg gab oder nicht.

"Heute Abend wirst du bei den Verhandlungen zugegen sein" entschied er doch f√ľgte im gleichen Atemzug hinzu "und du wirst dich zur√ľckhalten, noch bis du nicht Herrscherin √ľber dieses Land wer wei√ü ob, die Anwesenden √ľberhaupt zustimmen wenn sie meine Bedingungen h√∂ren". Seine Tochter nickte unsicher und gab somit ihr Einverst√§ndnis sie wollte gerade auf der Stelle kehrt machen, da gab Filipe Rowald Anordnung den gro√üen Raum im Westturm herzurichten damit die Verhandlungen dort stattfinden konnten. "Noch etwas Ricarda!" sie schaute √ľber die Schulter zur√ľck "du wirst wie eine F√ľrstin aussehen nicht wie eine Kriegerin, haben wir uns da verstanden?" sie rollte mit den Augen und schritt hinaus.

Als sie in ihren Gem√§chern angekommen war, warteten bereits Zofen auf sie die sie zurecht machen sollten, damit sie nicht den Anschein erwecken sollte eine Kriegerstochter zu sein sondern die zuk√ľnftige Herrscherin √ľber Ehveros. "Das ist meines Vaters ernst?!" sprach sie genervt als sie den Blick auf das Korsett richtete, steigerte das nicht unbedingt ihre Stimmung.

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Minette de Thibodeau
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Re: Das Land Ehveros

#18

Beitrag von Minette de Thibodeau » So 18. Feb 2018, 17:13

Auch Minette de Thibodeau, die Beifrau des Duc und Mutter von Ciel, hatte sich h√§uslich in ihrem Zimmer eingerichtet, nat√ľrlich erst, nachdem sie sich vergewissert hatte, dass ihr Bube gut untergebracht war und es ihm an nichts mangelte. Auch ihre neue D√ľsterlingfrau war mit von der Partie und hatte eine eigene Kammer bekommen. Minette hatte jedoch nicht vor, sich allein in ihrem Bett zu langweilen. Da sie keine Regierungsaufgaben zu t√§tigen hatte, hatte sie eigentlich immer Freizeit, wenn man von ihren ehrenamtlichen T√§tigkeiten absah. Entsprechend ausgeruht und gut gelaunt war sie. Es gefiel ihr am Hof von Ehveros und der Stress, den die M√§nner sich wegen der Verhandlungen machten, k√ľmmerte sie nicht. Sie lie√ü sich von ihrer Zofe Thekla das √úberraschungsgewand anlegen, welches sie organisiert hatte, um ihrem Mann eine Freude zu bereiten. Damit er es nicht sofort sah und weil es unziemlich gewesen w√§re, so durch die G√§nge zu wandeln, bekam sie noch ihren Morgenmantel dar√ľbergezogen, ehe sie sich zum Gemach ihres Gatten f√ľhren lie√ü. Thekla klopfte, um den Besuch ihrer Herrin anzumelden.
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Monique de la Cantillion
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Re: Das Land Ehveros

#19

Beitrag von Monique de la Cantillion » So 18. Feb 2018, 19:12

Monique schmunzelte √ľber Komavans Begr√ľ√üung aber selbstverst√§ndlich so, dass Massimo es nicht mitbekam. Weder hatte sie vor ihren Mann zu kr√§nken noch w√ľtend zu machen.

"Hallo Komavan, sch√∂n dass Du uns gefolgt bist, dass freut mich sehr. Vermutlich bin ich schuld Komavan. Da ich noch niemanden so gut in der Familie kannte, habe ich Massimo f√ľr alles eingespannt, was mir so den lieben langen Tag eingefallen ist. Er musste mit mir zum Meer reisen, er musste mit mir einkaufen reiten, mir die D√∂rfer und St√§dte zeigen und was wei√ü ich nicht noch alles. Das hat er alles klaglos ertragen, also sei es ihm gestattet etwas vergesslich zu sein.

Zudem musste er sich damit befassen ein passendes Pferd nach meinem Wunsch zu finden und ein Sommerhaus. Und nebenbei planen wir ja auch noch Nachwuchs, also es war viel zu tun. Folge uns einfach, dann siehst Du wo wir wohnen. Am besten beziehst Du in dem Quartier Stellung. Nachher stiehlt Dich tags√ľber jemand.

Findet Ihr es hier nicht auch ein wenig "rustikal"? Fröhliche Farben fehlen hier, nun gut wir haben Winter, da darf man keine Blumenbouquettes erwarten, aber ein wenig farbenfrohe Bilder und etwas anderes als alte Karten. Ich persönlich glaube Felipe und dem Schloss fehlt einfach die dekorierende Hand einer Frau",
erklärte Monique freundlich und knuffte Massimo aus Spaß.

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Dreux Gifford de Souvagne
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Re: Das Land Ehveros

#20

Beitrag von Dreux Gifford de Souvagne » So 18. Feb 2018, 19:44

Dreux √∂ffnete die Kutsche von innen und ben√∂tigte daf√ľr einige Versuche, da seine H√§nde zu zittrig und fahrig waren. Seine Pupillen waren nicht weniger riesig als die von Ciel. Khawa starrte im Grunde in schwarze Augen. Abgeschlossen war die Kutsche nicht und der Schl√ľssel lag auf der Sitzbank. Entgegen seiner sonst so distanzierten und unwirschen Art, begr√ľ√üte er Khawa mit einer herzlichen Umarmung. Der Kronprinz hatte sich noch nie so gefreut Khawa zu sehen. Er hatte ihn aus den immer kleiner werdenden Schuhkarton befreit.

"Danke Khawa, Du hast keine Vorstellung davon wie es mir da drinnen ergangen ist.
Ciel und ich haben...
Wir haben uns...
Wir....

Also mein Bruder und ich haben etwas ehm... eingenommen und nun ist mir elendig zumute. Ciel sagte ich sollte in der Kutsche warten. Das habe ich auch getan, wie Du gesehen hast. Die Kutsche hat ein Geheimversteck, frage mich bitte nicht warum ich das in Anspruch genommen habe. Es gab keinen Grund dazu. Mein uns√§glicher Leibdiener hat sich danach verdr√ľckt, kurzum er hat aufgeschlossen, ist gegangen und hat mich alleine zur√ľckgelassen. Ich kann Dir nicht mal sagen, wo der Kerl hingegangen ist!

Bring mich zu meinem Bruder Khawa. Und falls Du es einrichten kannst, ich h√§tte gerne ein Bad und eine Rasur. Ciel hatte mir angeboten, dass Du mir aushelfen w√ľrdest, falls mein Leibdiener mal schw√§chelt",
erklärte Dreux diplomatisch.

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