Tanz der DĂ€mmerung

Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Vanaja
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#21

Beitragvon Vanaja » Mo 1. Feb 2016, 12:26

Immer tiefer flogen sie und dann tat sich vor ihnen langsam eine kleine Lichtung auf. Endlich, es wĂŒrde Zeit zu landen.
EIn Krachen hinter hier brachte sie dazu umzudrehen und dann sah sie nur die Fledermaus , welche offenbar gegen einen Ast geflogen war und nun drohte zu Boden zu stĂŒrzen.

Oh nein...

Im Sturzflug steuert sie Viktor an und ergriff ihn vorsichtig mit Klauen.
StĂŒck fĂŒr StĂŒck zog sie ihn nach oben um dann auf der Lichtung eine Landung zu vollfĂŒhren, welche nicht unbedingt sauber war, aber immerhin schmerzfreier als wenn sie ihn sich ĂŒberlassen hĂ€tte.
Rasch vollzog sie ihre RĂŒckwandlung und sah dann direkt in die Augen des Vampirs.
Viktor lag direkt ĂŒber ihm, und dazu war er noch genaus wenig bekleidet wie sie. Ihr Herz schien einen Moment schneller zu schlagen als er sich zu ihr beugte und seine Lippen sich den ihren beugte. Einerseits wollte sie ihn von sich stoßen, am besten ihn verprĂŒgeln, dafĂŒr das er es gewagt hatte ihr so nahe zu kommen.
Aber andererseits löste es ein ihr unbekanntes GefĂŒhl aus. Sie fĂŒhlte sich plötzlich so zittrig, so schwach.

Doch es blieb keine Zeit sich darĂŒber Gedanken zu machen. Kaiko hatte sich mal wieder in der Rolle des BeschĂŒtzers gesehen und den Vampir in sein n Hintern gebissen.

Rasch erhob sie sich und der kleine Drache nahm selbstzufrieden Platz auf ihren Schultern.
Zittern stand sie da, unbekleidet, und dann sah sie ihn. Der Tiefling nĂ€herte sich und zum ersten Mal verspĂŒrte sie wirklich Angst.
Auch Viktor schien es zu bemerken den er drehte sich um, und...was Vanaja durchaus ĂŒberraschte...stellte sich schĂŒtzend vor.

Rasch ging auf sie in eine verteidigende Haltung, Und da kam er...

Aus dem Unterholz brach auf lautlosen Pfoten der Dravac. Er war kÀftiger als sie ihn Erinnerung hatte, und eindeutig auch gewachsen.
Und er war eindeutig nicht in guter Stimmung. Sie spĂŒrte es, aber auch das er nur sein Rudel schĂŒtzen wollte.

Die Wandlerin versuchte mit ihm Blickkontakt aufzunehmen, Um zu verstehen ob er ihre Anwesenheit verstand, doch der Dravac war vollkommen auf den Tiefling fixiert, der schneller ein Ende fand als ihm lieb war und zerfleischte ihn regelrecht.

"Das ist ein Dravac "

antwortete sie Viktor leise.

"Und...er hasst Fremde in seinem Revier."

fĂŒgte sie noch an. Auf seine Frage wie sie wegkommen wußte sie hingegen keine Antwort.

Und da tauchte auch schon der Rest des Rudels auf. zwei Àltere Tiere waren dabei, Ein Weibchen und zwei Junge.
Der Dravac welcher eben noch sich am Fleisch des Tieflings gelabt hatte, ĂŒberließ ihn nun seinem Rudel und nĂ€herte sich Viktor und Vanaja.
Rasch stellte die Halbfarisin sich nun vor den Vampir um mit ihrem Geruch so vieleicht zu ĂŒberdecken das er ein Untoter war.

Eilig suchte sie Blickkontakt zu dem Dravac welcher noch immer nicht sehr freundlich aussah, auch Vanajas Haltung verriet die angespannte Situation. Doch dann hatte sie endlich Blickkontakt, Intensiv starrte sie direkt in die Augen des Alphatieres und trat dann fest mit einem fauchen einen Schritt vor worauf die Bestie stehen blieb.
Einen Moment lang hielten sie Blickkontakt, dann neigte Vanaja ihr Haupt vor dem Dravac.
Dieser starrte sie noch einen Moment an, legte den Kopf dann in den Nacken und jaulte einen Moment langezogen, bevor er sich abwand und zu seinem Rudel trat.

Tief durchatmend richtete sich Vanaja wieder auf und sah einen Moment zu dem Rudel bevor sie sich Viktor zuwand.

"Er akzeptiert unsere...nun ja meine Anwesenheit. Deine duldet er lediglich, aber das reicht. Er hat mir noch etwas geschuldet, diese Schuld ist nun beglichen. Aber wir sollten uns auf den Weg hinaus machen."

Erst jetzt , wo die Gefahr gebannt war, wurde ihr deutlich bewußt das sie nackt war. Das sie beide nackt waren. Und hier boten weder BĂ€ume noch BĂŒsche irgendetwas was man hĂ€tte zum Bedecken nutzen können.
Bevor noch auffiel das ihr das unangenehm war reckte sie das Kinn und deutet einfach in eine Richtung.

"Da lang"

Und schon ging sie einfach los ohne abzuwarten ob Viktor etwas dazu zu sagen hatte, außerdem sah sie entfernt schon ein helleres grĂŒn, was verhoeß das sich der Dunkelwald dort wieder lichtete.
Und es war genau die entgegen gesetzte Richtung als die aus der sie gekommen waren. Was somit auch die Warscheinlichkeit gen null laufen ließ , das die GefĂ€hrten des Tieflings sie finden wĂŒrden.

das hinter dem Dunkelwald sich nur ein kleines WaldstĂŒck auftat was dann in weiches Gras gefolgt von Sand ĂŒberging an dessen Ufern sich das Meer brach, wußte sie hingegen nicht.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#22

Beitragvon Viktor van Blutar » Di 1. MĂ€r 2016, 16:27

Nackt und etwas verwirrt trotte er hinter der Schönheit her. Er hasste es keinen Plan zu haben. Jedoch genoss er die Ruhe und die fast Einsamkeit. Sein Blick wanderte hoch zu den Kronen die immer lichter wurden desto weiter sie liefen. Die BlĂ€tter sĂ€uselten im Wind und sagten etwas in eine Sprache die er nicht verstand. Vögel zwitscherten, eine Eule schrie in der Ferne. Der Wind umspielte seinen Körper und streichelte ihn sacht. Dabei erfasste er jeden Teil seines Körpers. Fast hĂ€tte er seine Fragen vergessen doch dann schossen sie ihm wieder durch den Kopf. Wo waren sie und wie weit war die nĂ€chste Stadt. Wie lange war es noch Nacht? Wie lange wĂŒrde er ohne Nahrung auskommen. In seiner Zeit als Söldner und Soldat hatte er es mal bis zu einem Monat ausgehalten jedoch war er dem Wahnsinn sehr nah gekommen. Seine Truppe hatte ihn an einen Speer gefesselt. Sein Blick glitt nach vorne und musterte die Wandlerin. Sie war stark, aber wĂŒrde sie einen Untoten im Zaum halten können? Nein das könnte sie nicht dafĂŒr war sie zu jung und zu unerfahren. Ihr kleiner Freund wĂŒrde ihn wahrscheinlich angreifen und dies bitter bezahlen. Tierblut war zwar eine Option, aber keine Lösung. Die Wirkung verflog schnell und eine wirkliche SĂ€ttigung trat nicht ein. Ein Schmerz lies ihn zusammen fahren und fast hĂ€tte er auf geschrien. Eine alte knöcherige Wurzel ragte aus dem Boden und hatte seinem Fuß Widerstand geleistet. Nun Pulsierte sein Blut im Zeh und verursachte ein unangenehmes Pochen. Sein Blick wanderte von seinen Fuß nach vorne. Unweigerlich blieb er an Vanaja hĂ€ngen. Vielmehr auf ihren Beinen welche sich leicht und flink bewegten. Ihre Waden wahren gut durchtrainiert und zeugten von viel Bewegung. Weiter schlĂ€ngelte er sich rauf zu ihren Oberschenkeln. Das Alter hatte noch keine Spuren darauf hinterlassen. Gekonnt setze sie ihre HĂŒfte ein und schwang verfĂŒhrerisch mit ihrem GesĂ€ĂŸ. Er verweilte etwas lĂ€nger auf diesem und in seiner Fantasie spielte er verschiedene Möglichkeiten durch wie man diese Kurven nutzen konnte. Nur schweren Herzen löste er sich vom Anblick dieser Rundungen und betrachte den RĂŒcken welcher durchgestreckt war und dessen oberen Teil von den Haaren bedeckt wurde. Er ertappte sich bereits bei dem Gedanken wie seine Nase sanft ĂŒber die Haut strich und er mit ihr die Kuhle entlang fuhr. WĂ€rme stieg in seinen Kopf und er merkte das sich das Blut nicht nur in seinem Kopf breit macht. Schnell suchte er einen neuen Punkt den er betrachten konnte. Jetzt bemerkte er das die BĂ€ume jĂŒnger wurden. Die GrĂ¶ĂŸe nahm ab und auch die Dicke der StĂ€mme wurde dĂŒnner. Sein Blick ging in Richtung Himmel und mit erschrecken stellte er fest das sich das Himmelszelt Lila fĂ€rbte. Der Tag nahte. Dann aus der Ferne hörte er ein Rauschen. Leise, beruhigend und doch kam Panik in ihm auf. Er hatte das GerĂ€usch schon mal gehört, doch wusste er nicht wo oder was es war.

„Vanaja“ rief er und als sie sich umdrehte schaute er sofort zu Boden. Seine Augen hĂ€tten gerne ihren Körper gemustert doch das geziemte sich nicht und so sah er den dunkelbraunen Erdboden an als er sprach „Wohin fĂŒhrt ihr uns? Gibt es dort einen Unterstand den wir nutzen können um den Tag geschĂŒtzt vor Sonnenlicht zu verbringen? Die Sonne wird in wenigen Stunden aufgehen.“
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#23

Beitragvon Vanaja » Di 1. MĂ€r 2016, 18:52

Weich war der Boden unter ihren bloßen FĂŒĂŸen und geschickt wisch sie jedem Zweig, jeder Wurzel aus. Ja hier war sie Zuhause, sie kannte die WĂ€lder, wie Andere ihr Haus.
Inzwischen hatte sie fast vergessen das sie vollkommen nackt waren. Im Grunde gab es auch nichts schlimmes daran, immerhin war es natĂŒrlich. Aber sie war nicht allein. Und das wurde ihr spĂ€testens dann bewußt als die mĂ€nnliche Stimme hinter ihr erklang.

Sie drehte sich um und achtete darauf ihm direkt ins Gesicht zu blicken. Irgendwie war es vieleicht doch interessant was alles unterhalb dessen lag, aber sie wagte es nicht den Blick hinab zu lenken, außerdem was wĂŒrde er dann nur von ihr denken.

Unterstand...

Siedenheiß fiel ihr wieder ein das ihr Begleiter ja Untot war und im Angesicht der Sonne vergehen wĂŒrde, so wie der Tau auf den Wiesen.
Jetzt mußte sogar sie nachdenken. Ihre Stirn zog sich in Falten und ihr Blick war abwesend wĂ€hrend sie in ihren Erinnerungen und Gedanken durchstreifte bis es ihr wieder in den Sinn kam.

"Oh ja, gibt es."

Den Blick kurz Richtung Himmel gewand beschleunigte sie ihre Schritte nun etwas, auf keinen Fall wollte sie mit ansehen wie er dahin schied im Licht des Tages.
Langsam erreichten sie nun auch die Grenze des Waldes, zwischen den letzten BĂ€umen war das Gras mit Sand durchmengt bis sich vor ihnen ein kleiner Strand auftat an dessen Ufer sich ruhig das Meer brach.
Doch die Wandlerin wande sich seitlich ab und lief weiter am Waldrand entlang bis man zwischen den BĂ€umen das Holz einer HĂŒtte erkennen konnte.

Jene war das Ziel welches Vanaja ansteuerte. Um nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, den jeden Moment wĂŒrde die Sonne am Horizont auftauchen, trat sie ein.

Die HĂŒtte war solide gebaut auf dicken Stangen die es ein wenig ĂŒber den Erdboden hielt, eine Treppe fĂŒhrte hinauf zu einer Art Terasse auf welcher eine Bank stand. Direkt unter einem Fenster.

Das innere war staubig und verriet das wohl ewig niemand mehr da war, aber es bot mehr Platz als man von außen annahm. Ein einfacher Tisch mit einer Eckbank und zwei StĂŒhlen , stand direkt neben dem Eingang.
Auf der Andere Seite war ein langes Regal was in einen Schrank endete. Neben diversen Werkzeugen fanden auch diverse Dosen und einfaches Geschirr seinen Platz.
Direkt neben dem Schrank war eine Wand gezogen, welche sich direkt um die Ecke zog und nur einen einfachen Eingang hÀtte, wie als wenn ein zweiter Raum dort wÀre.

In selbigen fanden sich dutzende felle, selbst die WĂ€nde waren zum teil damit behangen, und ergaben so eine gemĂŒtliceh SchlafstĂ€tte, sie war nur von der Zeit mit Staub bedeckt. Was vor allem Viktor beruhigen sollte, ist das selbst durch den dicken Vorhang ĂŒber den Eingang, kein Lichtstrahl drang

Zudem hatten die Fenster am Eingang noch solide FensterlĂ€den die man verschließen konnte.

Vanaja blieb im Hauptraum stehen, nachdem sie sich kurz umgesehen hatte und sah zu Viktor.

"Hier solltest du beruhigt schlafen können. Sie ist unbewohnt und standhafter als man vermutete. Bisher hat sie jedem Sturm getrotzt."

Mal abgesehen davon das sie leicht zwischen den BĂ€umen lag, welche somit auch etwas Schutz versprachen.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#24

Beitragvon Viktor van Blutar » Mi 11. Mai 2016, 08:35

Der Schmerz auf seiner Haut ließ langsam nach. Sein Alter erlaubte es ihn wenigsten diese Schönheit zu genießen. Der Himmel wurde in ein Rotorange getaucht, die Wellen des Meeres schlugen sanft auf den Strand. Die unendliche Weite war faszinierend und beĂ€ngstigend zu gleich. FrĂŒher hatte er das Meer schon mal gesehen und war in TrĂ€nen der Freude, des Unglaubens und der totalen Zufriedenheit ausgebrochen. Nun aber den weiten Blauen Teppich zu sehen, wie er in den letzten Strahlen der Sonne aufleuchte und schlussendlich geschwĂ€rzt wurde, war ein Ereignis was ihn immer wieder erstaunte und bei den er die Verbrennungen auf seinen Körper gerne in Kauf nahm. Seine nackten FĂŒĂŸe krallten sich in den trockenen Sand, wie gerne wĂŒrde er den feuchten Sand spĂŒren doch wusste er das dies ihm Schmerzen bereiten wĂŒrde. Tief sog er die Luft ein welche so einzigartig war das niemand vermochte sie zu fangen und an anderem Ort zu versetzen. Die Ereignisse der letzten Tage gingen ihn durch den Kopf. Er wollte sich etwas beschaffen was sein Beruf aufgebessert hĂ€tte. In dieser Kneipe war er gewesen um den Kauf zu besiegeln. Doch statt einen Kaufvertrag zu bekommen, bekam er Ärger, welcher so ausartete das er nun wieder auf der Flucht war. Zum GlĂŒck war er nicht alleine, sondern hatte dieses junge MĂ€dchen bei sich. Sie war eine Gestaltwandlerin. Ein Panther und ein Falke. Doch noch etwas lag in ihr. Das einzige Übel war ihr Begleiter, dieser kleine, hinterlistige, zur ÜberbeihĂŒtung neigende, schuppige Drache. Er vertrug ja viel aber die kleine Bestie reizte es aus. Wobei wenn er recht ĂŒberlegt war die Kreatur auch ein Retter da sie ihn aus den Wahn gerissen hatte. Wann wĂŒrde seine Begleitung es merken das etwas mit ihm nicht stimmte. Außer das er ein Vampir war. WĂŒrde sie zum Opfer der Bestie werden die in ihm wohnte? Was machte er hier? Was waren das fĂŒr GefĂŒhle die in ihm waren und was bedeuteten sie? Wie sollte es mit ihm weitergehen? Eines war Fakt sie mussten in eine Stadt gelangen sich dort Waffen und Kleidung kaufen. Doch wo sollte diese Stadt sein. Fragen ĂŒber Fragen und Antworten waren rar.

Ein leichter Wind kam auf und streichelte sanft ĂŒber seine Haut. Der Mond war aufgegangen und spiegelte sich im Wasser. Vanaja schlief noch in der HĂŒtte welche sie aufgesucht hatten und nur bei ihrem Namen, schoss ihm ein Gedanke durch den Kopf. Liebe. So gleich schĂŒttelte er sich. Nein das konnte nicht sein. Seine Rasse war dazu nicht in der Lage, und wenn waren die Beziehungen rein zweckdienlicher Natur. Außerdem wusste er nicht was sie empfand, dafĂŒr war es auch zu frĂŒh. Doch konnte er nicht leugnen das ein gewisses Interesse bestand. Er drehte sich um und ging zu der HĂŒtte. Leise schlich er sich rein. Die Gestaltwandlerin lag auf einem provisorischen zusammen gezimmerten Bett. Die Decke die unter ihr schmiegte sich an ihren Körper. Er betrachte ihre Kurven. Ihre Haare verschleierten leicht ihr Gesicht und ließen es noch mysteriöser wirken. Wie gerne wĂŒrde er sich zu ihr legen und Sachen mit ihr machen die sie bestimmt noch nie gemacht hatte. Da hörte er ein Knurren von einen der Deckenbalken. Er musste nicht mal hochschauen um zu wissen das der kleine Giftzwerg sich dort oben eingenistete hatte und seine Herrin beobachtete. Schlief es auch mal? Das Knurren wurde lauter und er hĂ€tte alles darauf verwettet das dieses Ding Gedanken lesen konnte. Sein Blick fiel wieder auf Vanaja. Wie weckte man eine nackte, fremde Frau? Sollte er ihr sanft ĂŒber den Kopf streicheln? Nein zu intim. Sollte er ihren Namen sagen und hoffen das sie aufwacht? Oder doch ihr einen Kuss geben, wobei er wusste das ihr BeschĂŒtzer ihm dann den Kopf abreisen wĂŒrde. Sie wach rĂŒtteln? Ein alter Mann hatte mal zu ihm was gesagt „ Wer das Risiko nicht eingeht, dem entgeht die Freude!“. Sollte er wirklich wagen? Langsam trat er an das Bett heran. Das Knurren von oben wurde lauter und als er sich auf die Kante setzte, wurde aus dem Knurren ein Fauchen. Er wollte gerade die Haare aus Vanajas Gesicht streiche da ertönte ein Plong und in seiner Hand entstand ein stechender Schmerz. Der Schrei war nicht aufzuhalten und entfuhr ihm „AUA!“. An seiner Hand hing der Drache. Er hatte sich zwischen Daumen und Zeigefinger festgebissen und hatte nicht die Absicht ihn loszulassen. Nun versuchte er das Ding mit SchĂŒtteln ab zu bekommen doch gelang es ihm nicht, der Schmerz nahm weiter zu. Voller Zorn schrie er „Ich wollte sie doch nur wecken du
.“ weiter kam er nicht da eine verschlafene Stimme hinter ihm sagte „Was ist den hier los?“.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#25

Beitragvon Vanaja » Sa 11. Jun 2016, 01:13

Nachdem Viktor offensichtlich auf die Schlafecke verzichtet hatte, vermutlich wegen Kaiko hatte sie sich die Ecke zu eigen gemacht. Die Decken und Felle machten es zu einem weichen Lager. Eines wie sie schon lange nicht mehr hatte.
AnfĂ€nglich wollte sie nicht so recht schlafen, immerhin war da noch ein Vampir und wer weiß was er tat wenn sie schlief. Zumal auch Kaiko seinen Schlaf brauchte.
Doch letzendlich ĂŒbermannte sie die MĂŒdigkeit und sie fiel in einen ruhigen traumlosen Schlaf

Unterbewußt nahm sie ein Knurren und fauchen wahr und sie runzelte die Stirn. Warum mußte Kaiko so einen LĂ€rm veranstalten. Erst wollte sie es ignorieren doch dann mischte sich ein Schmerzenslaut und eine Stimme dazu.
Blinzelnd öffnete sie die Augen und betrachtete das Bild was sie ihr bot.
Viktor stand total dicht neben dem Schlafplatz und schĂŒttelte die Hand an welcher sich der Kleindrache festgebissen hatte.

"Was ist den hier los?"

Murrte sie und betrachtete einen Moment lang missbilligend die Beiden. Was hatte Viktor hier gewollt? Hatte er etwa doch seinen GelĂŒsten nachgeben wollen?
Misstrauen legte sich in ihren Blick und sie erhob sich langsam.

"Was willst du hier?"


Kaiko ließ nun von Viktor ab und hockte sich wieder auf den Balken, den Vampir feindselig musternd. Vanaja wartete nicht bis der, sich die Hand haltende Viktor , sich eine Antwort zurecht legte sondern schĂŒttelte nur den Kopf und ging aus der HĂŒtte hinaus.

Direkt schlug ihr eine salzige frische Brise vom Meer entgegen und oben ĂŒber ihr funkelten schon die ersten Sterne. Es wĂŒrde eine schöne klare Nacht werden, und dennoch war es nicht kalt sondern angenehm.

In der HĂŒtte starrte der Kleindrache Viktor noch einen Moment feinselig an, dann hob er stolz den Kopf und flog aus der HĂŒtte hinaus. die ersten FledermĂ€use stiegen auf und schienen den kleinen Drachen abzulenken welcher eifrig auf die Jagd ging und seinen Spaß dabei zu haben schien.

Vanaja trat ans Ufer wo die Wellen ihre Beine umspielten, und streckte ihr Gesicht dem Wind entgegen, welcher durch ihr dunkles Haar fuhr, welches offen ihr bis fast an den Hintern reichte. geschmĂŒckt von Perlen, Knochen und Falkenfedern.

FĂŒr den Moment vergaß die Halb-farisin einfach was geschehen war und genoß den Moment.
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Re: Tanz der DĂ€mmerung

#26

Beitragvon Viktor van Blutar » Do 18. Aug 2016, 09:36

Dieses kleine verdammte Biest. Wenn er nicht so Tierlieb wĂ€re wĂŒrde er es umbringen und den Kopf an die Wand hĂ€ngen. Aber er hatte schon lĂ€ngst dem sinnlosen töten abgeschworen. Die Wunden verheilten bereits. Trotzdem war es Ă€rgerlich denn jetzt dachte Vanaja er hĂ€tte böse Absichten. Dabei wollte er sie nur wecken und die weitere Vorgehensweise besprechen. Seine GefĂŒhle fĂŒr die Wandlerin waren unklar wenn es ĂŒberhaupt GefĂŒhle waren. Liebe hatte er schon seit Jahren nicht empfunden. Hatte er jemals das empfunden was die Menschen als Liebe beschrieben? Den Beischlaf mit einer Frau hatte er gehabt und es als schön empfunden. Sein neuer Beruf brachte ihm viele Gelegenheiten mit Frauen zu schlafen. Die Prostituierten mit denen er geschlafen hatte, waren dankbar fĂŒr seine Dienste.

Wie sollte er sich jetzt nur aus dieser Lage befreien. Sie waren fast, nein sie waren nackt. Es wĂŒrde nicht einfach werden, ihr verstĂ€ndlich zu machen das er keine bösen Absichten hatte. Das beste wĂŒrde sein sie trennten sich. Diese Reise dauerte schon zu lange und war zu verwirrend. Eine Gestaltwandlerin und noch etwas. Doch da waren diese GefĂŒhle in ihm und nur der Gedanke das MĂ€dchen alleine zu lassen versetzte ihm ein Stich, wie der einer Klinge, in sein Herz. Was fĂŒr seine Art untypisch war. Hatte diese Partnerschaft ĂŒberhaupt eine Zukunft? Der Drache wĂŒrde alles zu unternehmen um ihn von seiner Herrin fernzuhalten. Wie fast jeder auf dieser Erde, mochte er keine Untoten. Die Vielzahl von seiner Art benahm sich aber auch wie Monster. Löschten ganze Dörfer aus. Doch er war nicht so einer. Dieses Leben lag hinter ihm. Vielleicht sollte er es ihr sagen? Aber wer war sie das sie das Recht hatte seine Geschichte zu erfahren. Nur sehr wenigen vertraute er diese Geschichte an. Eine Handvoll von Personen kannten ihn wirklich. Doch es ihr nicht zu sagen wĂŒrde bedeuten sich von ihr zu trennen oder sie zu töten. Beides schien ihm keine Option zu sein.

Sein Blick wanderte durch die HĂŒtte und suchte nach etwas was er sich um die HĂŒfte schwingen konnte. Er fand eine Decke nahe der Feuerstelle und schwang diese um sich. Dann drehte er sich zur TĂŒr und ging auf sie zu. Als er sie öffnete strömte kĂŒhle Luft an sein Gesicht und umfing ihn. Vanaja stand am Strand und blickte auf das Meer. Ihr Körper war eine schöne Silhouette am Horizont. Ihre Haute leuchte Silber durch das Mondlicht. Der leichte Wind spielte mit ihren Haaren. Schönheit war ihr in die Wiege gelegt wurden dachte er sich. Leise und vorsichtig schlich er an sie heran. Ihr Duft empfing und benebelte seine Sinne. Als er an sie heran getreten war rĂ€usperte er sich. Vanaja erschrak und fuhr mit einem Fauchen herum. War er so gut oder hatte sie getrĂ€umt. „Beruhige dich ich bin es nur“ sagte er und im selbem Moment wurde ihm die NaivitĂ€t seiner Worte klar. Doch bevor sie antworten konnte sagte er „Bevor du dich aufregst und das hier in einem Streit endet, setze dich dich hin ich habe dir was zu erzĂ€hlen. Er setzte sich, doch sie machte keine Anstalten. Statt dessen sah er das Misstrauen in ihrem Gesicht. Ohne sie zu beachten begann er zu reden:
„Vor vielen Jahren oder sogar bereits Jahrhunderten, ich weiß es nicht mehr, wurde ich geboren als ein Mensch. Mein Vater war jedoch damals bereits ein Vampir. Wie du sicher weist können Vampire sich nicht Fortpflanzen auf natĂŒrlichen weg. Dies war auch meinem Vater klar und er hatte meine Mutter bis zu meiner Geburt verachtet. Doch als er mich sah, so sprachen die Bediensteten, war der Zorn und die KrĂ€nkung fĂŒr einen Moment verflogen. Zu mindesten bis ihm die Amme sagte das meine Mutter im Bett verblutet war. Er versuchte sie daraufhin zum Vampir zu machen, doch es gelang ihm nicht. Nach der Beerdigung musste sich ein Wandel bei ihm vollzogen haben. Die Alten Bediensteten sagte er war frĂŒher höflich, hilfsbereit und freundlich gewesen. So lernte ich meinen Vater aber nicht kennen. Die Jahre meiner Kindheit und Jugend waren geprĂ€gt Gewalt und dem Bild des Vampires was die Dörfler zu meist kennen. Eine Bestie die nur Mord und Lust empfindet. Je Ă€lter ich wurde desto mehr bezog er mich in seine Grausamkeiten mit ein. Und in dieser Zeit entstand etwas in mir was ich nicht erklĂ€ren kann. Ein Monster wenn man es so nennen kann was bei Situationen herauskommt welche ich nicht kontrollieren kann.

Eines Tages kam es das es dem Dorf was von meinem Vater regiert wurde zu viel wurde. Die Meute schloss sich zusammen und stĂŒrmte unser Haus. Doch sie waren nicht besser als mein Vater. Die Diener ermordeten sie, die MĂ€gde wurden vor ihrem Tot noch geschĂ€ndet. Blinde Wut trieb sie an. Ich sage nicht das ich es falsch empfunden habe was sie mit meinem Vater gemacht haben. Doch es war Falsch was sie mit den anderen gemacht haben. An diesen Tage floh ich vor den Menschen doch sie bekamen mich. Im Kerker gefangen warte ich auf mein Ende. Doch es kam anders. Eine Freundin meines Vaters befreite mich aus dem Kerker. Leider beinhaltet der Plan das ich zu einem Vampir wurde. Doch sie lehrte mich wie man zu einem halbwegs guten Vampir wird. Unsere Wege trennten sich jedoch. Ich zog weiter und heuerte bei der Armee an. Dort versuchte ich aus Monster Soldaten zu machen. Viele Male stand ich vor Gericht wegen Befehlsverweigerung oder wegen Mord an einem Kameraden. Wie viele male wurde der Strick um meinen Hals gelegt. Ich weiß es nicht mehr.

Es dauerte um zu erkennen das man aus Soldaten keine Heilige machen konnte. Ich beschloss als Söldner zu arbeiten. Meine MĂ€nner die unter mir dienten behandelten die Frauen mit Respekt und fielen sie nicht an wie Hunde eine verwundetes Reh. Doch da war noch das Töten. Es dauerte wieder lange bis ich begriff das es mich anwiderte Leben zu nehmen. Ich wendete mich ab und schwor bei den Göttern das ich kein Leben mehr nehmen wĂŒrde, wenn es nicht notwendig wĂ€re. Eines Abends ging ich durch eine Stadt. Ich hörte einen Schrei einer Frau und eilte ihr zur Hilfe. Sie wurde von einem Mann bedrĂ€ngt. Ich forderte ihn auf die HĂ€nde von ihr zu lassen. Er zog ein Messer und ging auf mich los. Ich wehrte mich und tötete ihn. Da erschien mir Noldil und bot mir an in seinem Tempel zu arbeiten. Das Angebot nahm ich an.

Du wirst dich Fragen warum ich dir das alles erzĂ€hle. Ich möchte das du verstehst das ich dir nie etwas antun wĂŒrde auch wen wir uns gerade erst kennen gelernt haben.“
Er holte tief Luft und schaute ihr dabei in die Augen und wartete auf eine Antwort von ihr...
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