Die alten Hochkulturen sind gefallen. Sie hinterlie├čen Relikte, deren Erforschung noch in den Anf├Ąngen liegt und die Karten der Macht werden neu gemischt. Jedes Volk entwickelt seine eigenen Strategien. W├Ąhrend die Urv├Âlker auf Altbew├Ąhrtes setzen, treiben die Siedler den Fortschritt voran. Geheimb├╝nde sehen die Zukunft in der Magie. Auf welchem Weg wirst du deine Spuren hinterlassen? Ob Krieger, Gelehrter oder Magier oder welcher Berufung auch immer du sonst folgen wirst - ihr seid jene, welche die Geschichte Asamuras gemeinsam schreiben.

Das Ritual mit Folgen

So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
Der Norden
So erbarmungslos wie die Natur sind auch die Bewohner der n├Ârdlichen Reiche. Die dunklen Meere und die von Packeis starrenden K├╝sten werden beherrscht von den Norkara und Shezem. Den Nordwesten kontrollieren die Frostalben.
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Artok Petraniol
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Das Ritual mit Folgen

#1

Beitrag von Artok Petraniol » So 10. Jan 2016, 13:10

Er f├╝hrte sie auf eine Lichtung mitten im Wald es war eine kalte und wolkenlose Nacht. Der Mond schien hell und es war totenstill niemand ansonsten war in der N├Ąhe.

Die Novizin war mitlerweile nicht mehr so begeistert "ich glaube, es ist Novizen nicht gestattet sich hier aufzuhalten um diese Mondzeit" sie klang fast so als habe sie Angst. "Ich denke nicht das dieses Verbot nach dieser Nacht noch eine Rolle spielt" sagte er k├╝hl und bereits in Gedanken versunken, an die Gedanken an das kommende. Er zog einen Kreis mit seinem Stab und murmelte ein paar Formeln daraufhin leuchtete der Kreis einen Moment kurz auf. Das Gras verging und gleich darauf war die Erde schwarz versenkt zu sehen. "Herr was f├╝r ein Ritual.." doch weiter kahm sie nicht Artok packte sie und bef├Ârderte sie mit einem Schups direkt in den Kreis.

Sie landete hart auf dem Boden rappelte sich wieder auf und wollte den Kreis verlassen was ihr aber nicht gelang. Man sah es in ihren Augen die Panik die Angst der Schrecken! Sie began zu schreien doch es war als w├Ąre sie in einer magischen Barriere gefangen. Man h├Ârte sie nicht und ihre Versuche aus dem kreis heraus zu treten wurden ebenso vereitelt, indem die Barriere aufleuchtete wenn sie mit ihr in Ber├╝hrung kahm.

Es war perfekt einfach alles die Macht schien zum greifen nah. Artok schlug das Buch auf und began daraus vorzulesen gleich darauf weiteten sich die Augen seines Opfers und sie began wild gegen die Barriere zu schlagen. Sie musste h├Âlische Quallen erleiden sich wand sich hielt sich die Ohren zu und sank auf die Knie. Seine Beschw├Ârungsformeln wurden lauter und mit jeder Silbe die er vortrug wurde der Himmel dunkler und dunkler bald war es geschafft und das M├Ądchen w├Ąre f├╝r einen h├Âheren Zweck gestorben! Er konnte eine Macht f├╝hlen! Gleich war es soweit!

Sein Opfer durchfuhr ein starker Ruck und sie ging zu Boden und zuckte ein weiteres mal sehr stark und blieb regungslos liegen. Der Stab in Artoks H├Ąnden began zu strahlen in einem uheilvollem Schwarz es schien als w├╝rde die Macht des Rituals auf ihn ├╝bergehen.

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Malgorion-Oril
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Re: Das Ritual mit Folgen

#2

Beitrag von Malgorion-Oril » So 10. Jan 2016, 14:46

Die Dunkelheit legte sich wie ein Schleier ├╝ber die sterbende Frau. Die astrale Energie, die durch diesen Riss in der Astralwelt freigesetzt wurde, wurde wie durch einen Sog in den Stab des Magiers geleitet. Mehr und mehr vergr├Â├čerte sich diese Spalte in der Astralwelt und hinterlie├č eine klaffende Leere, umgeben von absoluter Dunkelheit. Grenzenlos breitete sich die Leere aus und verdeckte das komplette Blickfeld des Magiers in vollkommenen Schwarz.

Kein einziges Lichtlein leuchtete mehr. Keine Materie existierte mehr, und die Seele des Magiers schien in weite Ferne zu r├╝cken. Wie ein Echo h├Ârte Artok seine eigene Stimme und war gefangen in einer Illusion seines eigenen K├Ârpers. Einzig und allein existent war nur noch der Stab in seiner Hand, welche unaufh├Ârlich weiter astrale Energie in sich speiste.

Doch pl├Âtzlich, nur f├╝r ein Augenblinzeln, konnte man den Sternenhimmel erkennen, der kurz aufleuchtete, ehe der Stab zerbrach. Die Eiskristalle implodierten und erzeugten eine Detonation, die durch den K├Ârper des Magiers fuhr und ihn vor Schmerzen aufschreien lie├č. Sein ganzer K├Ârper bebte innerlich, bl├Ąhte sich auf, und zog sich wieder zusammen. Knochen barsten auseinander und setzten sich wieder zusammen. Das Blut in den Adern kochte und die Augen weiteten sich, als ER wieder auftauchte.

Begleitet von einem h├Ąmischen Lachen stieg er aus der Leere der Astralwelt heraus. Ein nicht enden wollendes Lachen, welches die erb├Ąrmliche Existenz und die Macht des Magiers ins L├Ącherliche stellte, ert├Ânte eine gef├╝hlte Ewigkeit. Gefolgt von einem tiefen Einatmen und einem sehnsuchtsvollen Seufzen, der an eine alte Zeit erinnerte.

"Ichhhhhhhhh", zischte es von der Schattengestalt. Die Augen der Schattengestalt leuchteten in blau auf und bewegten sich auf den Magier zu. "Wer wagt es den Unnachgiebigen zu rufen?"
Ein Raunen ert├Ânte, von mehreren unterschiedlichen Schattengestalten, die pl├Âtzlich auftauchten und Artok schadenfroh auslachten.

"Zu lange war ich geb├Ąndigt. ENDLICH ist meine Kraft wieder frei!", schrie Malgorion mit voller Energie, so als ob er mehrere Jahrtausende geruht h├Ątte.
"Und Ihr?", Malgorion lachte, als er auf den Hexer zugeflogen kam und mit seinen Schattenkrallen ├╝ber sein Gesicht fuhr.
"Ihr dachtet Ihr k├Ânnt MICH ├╝berlisten?", fragte er ihn. Doch der Mund des Hexers war versiegelt. Malgorions Stimme war pl├Âtzlich weiter entfernt und breitete sich wie eine Druckwelle im ganzen Raum aus.
"MICH!!!!!!!!!!!!!!!!", schrie er w├╝tend und flog mit diesen Worten wieer auf den Hexer zu.

"Nicodemus machte einst den gleichen Fehler!", zischte er und flog durch Artoks K├Ârper hindurch.
"Schmerz ist mein Geschenk f├╝r euch. Ihr sollt leiden!", grinste er und ein Lachen ert├Ânte von den anderen Schattengestalten im Raum, die sich immer n├Ąher auf Artok zubewegten.

In einer flie├čenden Bewegung lie├č Malgorion aus seinen Schattenkrallen, eine schimmernde Klinge erscheinen, mit der er das Herz des Hexers durchbohrte.

"Stirb noch nicht, oh gro├čer Hexer!"
"Dachtest du wirklich, dass du den f├╝rchterlichen Malgorion ├╝berlisten k├Ânntest! DU NARR!", schrie er wutentbrannt und ein Beben ging durch die Leere.
"Ich...", grinste er geh├Ąssig, "habe meine Freude meinen Opfern bei ihrem Leiden zuzusehen. Sowie ich es bei Nicodemus tat, werde ich auch euch verfluchen. Ihr sollt auf ewiglich verdammt sein, dass zu sein, was ihr am meisten verabscheut: Eine Frau!"

Malgorion flog wieder an das andere Ohr des Hexers heran und fl├╝sterte.
"Euch gef├Ąllt das nicht, oh gro├čer Hexer?!"
"Los sprich!!!!!!", forderte ihn Malgorion heraus. Doch Artoks Lippen waren immer noch versiegelt. Malgorions Antwort war ein lautes Lachen.

Ein allerletztes Mal stach Malgorion nochmal auf den K├Ârper des Hexers ein.
"Ihr seid erb├Ąrmlich!," waren die letzten Worte Malgorions, ehe die Wolken der Dunkelheit aufbrachen.

Danach folgte das g├Ąhnende Delirium der Bewusstlosigkeit.
Artok erwachte, in der Gestalt als Frau, mit schweren Verletzungen, ohne Ausr├╝stung und nur einem einfachen Pelzmantel bekleidet, im hohen Norden auf dem Kontinent Thogrim, bei den Nimmerbergen.

Das dunkle Mal Malgorions auf der Hand und die schmerzvollen Stiche des Dunkelgottes waren die einzigen Beweise, dass Artok sich das Ganze nicht eingebildet hatte. Artok war nun auf ewig verdammt eine Frau zu sein: Es war Realit├Ąt geworden.
"Wo Licht ist, ist auch Schatten."

Malgorion spricht
Oril spricht

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