Die Forschungsreise

Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gemĂ€ĂŸigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkĂ€mpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, wĂ€hrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Die Forschungsreise

#1

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » Do 28. Jan 2016, 20:38

"Goblintaler? Meine Herr ihr Scherzt, was soll ich denn mit Goblintalern?", brĂŒskierte sich er sichtlich in die Jahre gekommene Mann und strich sich noch einmal durch seinen lĂ€nglichen weißen Bart. "Was mach ich nun mit ihnen? Verstehen sie mich nicht falsch, Krieg hin, Krieg her, wegen mir kann auch Frieden sein. Ich habe mit Politik nichts am Hut, Kunde bleibt Kunde, auch wenn es ein Goblin ist!"

Schnell glitt eine grĂŒnliche Hand aus dem schwarzen Umhang vor die Kapuze. "Pssst, bitte leise. Bewahren sie doch bitte Diskretion, nicht jeder möchte Goblins auf einem Markt mitten in der Handelsallianz sehen!"

Der alte Mann strich sich abermals ĂŒber seinen Bart und setzte lies sich in einen alten Holzstuhl fallen. Schnaufend beobachtete er das Markttreiben um sich herum. Überall war buntes Treiben. Nichts was es nicht zu kaufen gab, neben ihm ein Bergwychtl der stinkenden KĂ€se verkaufte, gegenĂŒber ein Junge, der gerade einige Töpferwaren beim Ball spielen beschĂ€digte, emsiges Markttreiben an jeder Ecke und dazwischen die fĂŒr jeden Markt bekannten Klatschweiber. Nochmals atmete der alte Mann tief durch.

"Verstehen sie mich nicht falsch Professor, ich habe den Auftrag gern fĂŒr sie angenommen und mit Verlaub. Diese alte Karte war nicht einfach zu beschaffen. Einige Kontakte und gefallen musste ich schon einfordern. Aber was tut man nicht fĂŒr eine zufriedene Kundschaft. Aber GeschĂ€ft ist GeschĂ€ft!"

"Aber natĂŒrlich, natĂŒrlich und an dieses möchte ich mich auch halten. 200 Goblinkronen, wie vereinbart!"

"200 Goblinkronen, nun jaaaa ... ich erinner mich ... teilweise ... Aber leider haben wir einige Probleme gehabt und der Preis der Karte ist gestiegen auf sagen wir ... 300 Handelstaler."

"300 Handelstaler?", durchfuhr den kleinen Goblin plörtzlich und fĂŒr einen Augenblick fielen ihm mehr Augen zu, als ihm lieb waren. Schnell blickte er sich noch einmal um und trat etwas nĂ€her an den Marktstand heran. "300? Das sind umgerechnet 3000 Goblinkronen, dass ist Wucher! Und warum plötzlich Handelstaler, wir sagten doch Goblinkronen!"

"Nicht Wucher, dass nennt man GeschÀft! Zum anderen, Goblinkronen kann man in der Handelsallianz immer schlechter ausgeben, nennen wir es einfach eine Erweiterung unseres Vertrages!", sprach der bÀrtige alte Mann und beugte sich etwas nach vorn. "Ich habe etwas was sie unbedingt brauchen und sie haben Geld, also?"

"Das ist doch unverschĂ€mt, dass sie den Preis noch einmal nach oben korrigieren war, mir durch aus bewusst, aber das ist der 15 fache Preis, der ausgemacht war. Sie sind ein elender BetrĂŒger!"

Plötzlich spĂŒrte der kleine Goblin Zeex zwei Gestalten hinter sich. Unbehagen durchstreifte ihn sofort.

"Gibt es hier irgendwelche Probleme?", donnerte augenblicklich eine starke MĂ€nnerstimme hinter ihm.

"Nun ja, eigentlich nicht Herr Hauptmann. Nur der Kunde möchte den angemessenen Preis nicht bezahlen, den wir ausgemacht hatten.", grinste der HĂ€ndler verschlagen zu Zeex herĂŒber.

Zeex lief der Schweiß von der Stirn, er wusste was es fĂŒr Ärger bedeuten konnte als Goblin in der Handelsallianz umherzuwandern. Aber hatte er doch keine Wahl, diese Karte brauchte er unbedingt, sie war immens wichtig fĂŒr seine Forschung, doch wie sollte er an diese kommen und gleichzeitig einen Bogen um die beiden Herren hinter sich machen?
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Re: Die Forschungsreise

#2

Beitragvon Melissa Maturaleza » Fr 29. Jan 2016, 18:36

Melissa’s Augen wurden groesser und groesser und sie kam aus dem Staunen garnicht mehr hinaus. Es war das erste Mal, dass sie auf diesem Markt war und das Angebot der vielen verschiedenen Waren und viel mehr noch die verschiedenen Leute sah. Sie ging an allerlei Staenden vorbei an denen Almanen Kleider begutachteten und Arashi die sich das Kaeseangebot eines Bergwychtl anschauten. Als ein Lichtalbe an ihr vorbei lief, nickte sie ihm mit einem breiten Laecheln zu, schliesslich sind sie ja irgendwie miteinander verwandt.

Sie war so gluecklich endlich hier zu sein und die Welt kennenzulernen. Sie hoffte nur, dass ihre Familie sie nicht allzu sehr vermissen wuerde. Ihre Ururoma hatte noch aus einer staubigen Kiste 5 Handelstaler rausgekramt, die sie irgendwann einmal irgendwo her bekommen hatte. Auch wenn Melissa soetwas noch nie gesehen hatte und nicht wusste was sie damit anfangen sollte.

Fasziniert blieb Melissa an einem Stand stehen, der alte Schriften und noch weitere alte Gegenstaende anbot. Sie kam nicht umhin teilweise das Gespraech zwischem dem weissbaertigen Verkaeufer un einem kurzen Mann mit schwarzer Kapuze zu hoeren und schnappte ein paar Worte auf „Professor“ .... „alte Karte“ ... „300 Handelstaler“ ... „GeschĂ€ft” ... „Wucher“ heraus.
>Dafuer sind die Dinger also gut!< Ueberlegte sie und fing an, Mitleid fuer den kurzen Herrn zu empfinden, denn 300 scheint doch recht viel zu sein. Sie spuerte Aerger aufkommen und war bereit fuer eine gute Tat! Sie entfernte sich kurz um einen Plan zu schmieden und als sie zwei Hauptmaenner auf den Stand zugehen sah, war es Zeit einzugreifen.

"Nun ja, eigentlich nicht Herr Hauptmann. Nur der Kunde möchte den angemessenen Preis nicht bezahlen, den wir ausgemacht hatten.",

In diesem Moment polterte Melissa gegen einen der Hauptmaenner und hielt sich an seinem Arm fest waehrend sie sich hastig und voellig aufgeloest quasselnd bei ihm entschuldigte „Es tut mir so Leid Herr Hauptmann!“ ... „Ich habe sie nicht gesehen Herr Hauptmann!“ ... „Ich war so fasziniert von... ehrm... den Toepfen dort drueben, Herr Hauptmann“ ... „dass ich garnicht auf meine Fuesse achtete, Herr Hauptmann“ Melissa machte torkelnd eine Drehung als sie versuchte aufzustehen und den Arm des Hauptmanns los lies, doch sie hielt die Balance nicht und krachte in den Stand des weissbaerigen Haendlers, der ebenfall umfiel „Oh nein!“, schrie sie „Es tut mir so Leid!“ ... „Ich bin so tollpatischig!“ Als sie versuchte aufzustehen stolperte sie ueber den Haendler und fiel erneut hin, diesmal direkt auf ihn drauf „Uh! Autsch!! Mein Herr!! Ich bin ja so schusselig!“ ... „Verzeihen sie mir viel Mal!“ Sie rappelte sich langsam wieder auf und klopfte mit ihren Haenden den Staub von den Klamotten des Haendlers, weahrend sie immer wieder „Enschuldigung!“ und „Verzeihung vielmals!“ murmelte.
Der Haendler schubste sie genervt beiseite "Schon gut! Mach, dass du fort kommst! Ich raeum das hier lieber allein auf!“ und Melissa nickte mit einem schuechternen Laecheln und drehte sich um.
Die Massen beobachteten, teils entgeistert und teils kopfschuettelnd, die Szene. Die zwei Hauptmaenner schienen ueber ihre Tollpatschigkeit nur zu lachen.
Melissa setzte schnell ihre ihre Kaputze auf und lief vorbei am kurzen Mann mit dem schwarzen Umhang, dem sie kurz ins Ohr fluesterte „Folgen Sie mir!“.

Und sie bog am naechsten Marktstand links ab, mit einem Laecheln im Gesicht und erfreut ueber ihr erstes Abenteuer.
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Re: Die Forschungsreise

#3

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » Sa 30. Jan 2016, 20:43

"Gibt es hier irgendwelche Probleme?"

Noch einmal hallte die eindingliche Stimme im Geiste durch den Kopf des Professors. Als er bemerkte, dass sich einer der HauptmĂ€nner etwas zu ihm herunter beugte, verschwand sein Gesicht noch weiter in der dunklen Kapuze und sein Gesicht neigte sich nach unten. Was hatte er sich nur dabei gedacht? Ein Goblin, mitten in Trux, einer der grĂ¶ĂŸten StĂ€dte der Handelsallianz, mit dem sich das Goblin Reich im Krieg befindet. Einige wenige Menschen, wie auch dem HĂ€ndler war es, dass er ein Goblin war. Die meisten Personen sehen mit ein wenig Geld und ein paar netten Worten ĂŒber dies und das hinweg, jedoch bezweifelte er, dass er bei den HauptmĂ€nnern mit ein paar Goblintalern etwas erreichen konnte. Was sollte er nur machen, eigentlich konnte ihm in diesem Moment nur ein Wunder retten!

>Bei Ainuwar, großer Gott der Zeit, ich bin nur ein kleiner Goblin mit großem Wissensdurst. Wenn du es fĂŒr möglich erachtest, bitte, hilf mir!<, ging Zeex gerade noch durch den Kopf, als er von einem unsanften Schlag in den RĂŒcken erwischt wurde. Ein Fausthieb oder gar ein Messer, sollten die Wachen so weit gehen, sein altes Leben hier enden? Doch nein, es war nur ein sanfter Stoß und plötzlich kam Aufregung in die Situation.

„Es tut mir so Leid Herr Hauptmann!“ ... „Ich habe sie nicht gesehen Herr Hauptmann!“ ... „Ich war so fasziniert von... ehrm... den Toepfen dort drueben, Herr Hauptmann“ ... „dass ich garnicht auf meine Fuesse achtete, Herr Hauptmann“

Eine junge Dama platzte unverhofft in die kritische Situation und sorgte fĂŒr allerlei Wirbel. „Es tut mir so Leid!“ ... „Ich bin so tollpatischig!“

Ainuwar hatte ihn erhört, ein wahres Wunder. Eine bessere Gelegenheit konnte es nicht geben. Schnell packte Zexx seinen Geldbeutel wieder ein und lief so schnell es fĂŒr einen alten, tattrigen Goblin ging die Marktgasse herunter. Fast hĂ€tte ihn ein Pferdekarren ĂŒbersehen, aber gerade noch konnte der Kutscher ihm ausweichen und Zeex verschwand in einer Seitengasse, wo er promt mit einer alten Frau zusammenstieß. Kurz verrutschte seine Kapuze und unglĂ€ubig blickte die Frau ihn an, bevor sie einen markerschĂŒtternden Schrei von sich gab. "Ein Goblin, zu Hilfe, Wachen, ein Goblin!"

Es dauerte nur ein oder zwei Sekunden, schon hörte er von fernen das klappern, der WachenrĂŒstungen. "Entschuldigen sie die Unannehmlichkeiten werte Dame, ich wollte sie nicht umreisen. Einen schönen Tag noch!", sprach der Professor und lief eiligst weiter in die Gasse.

"Da ist der hin, der GrĂŒnling!"

Mit knapp ĂŒber 32 Jahren war der Goblin Zeex nicht mehr der JĂŒngste, das merkte er nur alt zu sehr, als seine Schritte immer langsamer wurden und er sich immer mehr an den Mauern da Gasse festhalten musste.

„Folgen Sie mir!“, hörte er plötzlich eine Stimme neben sich. Da alles besser war, als den Wachen in die Arme zu laufen, vertraute er der Person und folgte ihr in eine weitere Seitengasse, nur wenige Meter vor den Stadtwachen.
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Re: Die Forschungsreise

#4

Beitragvon Melissa Maturaleza » Di 2. Feb 2016, 23:05

Melissa lief noch ein paar Meter weiter und wurde schließlich langsamer bis sie anhielt. Sie drehte sich um und sah den kurzen Mann antrotten. >ein komischer kurzer Mann< kicherte sie in sich hinein und ĂŒberlegte, wie alt er wohl wĂ€re.
Als sie beim Stand mit Absicht ausversehen hingefallen ist, hat sie etwas grĂŒnliches vor der Kapuze hervorschimmern sehen und ihre sofortige Annahme war es, dass es sich um einen Goblin handelt. Wie aufregend! Ihr erstes Abenteuer! Und dann mit einem Goblin! Sie hatte noch nie einen in Echt gesehen und brennt darauf, ihm alle möglichen Fragen zu stellen. Wer weiß, vielleicht ist er sogar genauso alt wie sie! Das wĂ€re zu lustig! Vielleicht könnte sie mit ihm eine Weile durch die LĂ€nder ziehen? Vielleicht hat er Ă€hnliche Interessen? Eine alte Karte klingt ja schon mal vielversprechend. Außerdem sind Goblins normalerweise grĂŒn. Melissa liebt die Farbe grĂŒn – GrĂŒn wie die Natur... Die BlĂ€tter, GrĂ€ser,.... wie dem aus sei!

Vorsichtig zuppelt Melissa die alte Karte aus ihrem Ärmel und dreht sich noch ein Mal nach links und nacht rechts. Hier in dieser dunklen Gasse gibt es wirklich niemanden außer ihr. Und der kurze Mann, der langsam auf sie zu kommt. Man, er scheint es ja echt nicht eilig zu haben. Oder höre ich da ein schweres Atmen? Also doch ein wenig betagter? Wir werden sehen...

Melissa schaute genau auf die Karte. Im phalen Licht der Gasse konnte sie sie nicht genau erkennen. Doch sie war sicher, dass sie so eine Karte noch nicht davor gesehen hat. Sie hatte bereits viele Karten der Welt studiert und BĂŒcher ĂŒber bekannte Orte gelesen, aber diese hier schien anders zu sein.

>Das wird ein waschechtes Abenteuer< freute sich Melissa und konnte es garnicht erwarten, dem kurzen Mann endlich die Hand zu schĂŒtteln und drauf loszuplappern.
Hallo wehrter kurzer Mann. Ich bin die Melissa und ich glaube, das hier gehört ihnen? Und sie hielt ihm die Karte direkt vor die Nase mit einem breiten LÀcheln.
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Re: Die Forschungsreise

#5

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » Fr 5. Feb 2016, 16:58

Einige Meter hinter der Einbiegung in die dunkle Gasse blieb der völlig erschöpfte Goblin stehen. Keinen Meter hĂ€tte er mehr weiter gehen können. Schmerzen durchzogen seine Brust und nur schwer bekam er Luft. Zum GlĂŒck hatte er seinen treuen Wegbegleiter, einen verknöcherten KrĂŒckstock dabei, auf den er sich nun stĂŒtzte. Einen Moment schreckte er auf, als er das Geklapper von RĂŒstungen hörte, jedoch folgten sie der Hauptstraße, die grĂ¶ĂŸte Gefahr schien erst einmal vorĂŒber zu sein. Trotzdem war es nicht ratsam hier lĂ€nger zu verweilen.

Ein paar Augenblicke vergingen, bis das schlimmste SchwindelgefĂŒhl vorbei war, der Goblin sich wieder imstande fĂŒhlte zu sprechen.

"Vielen ... Dank ...", keuchte der Goblin vor sich hin. "Einen alten Mann so zu jagen, man könnte meinen, der Krieg wĂŒrde auch im inneren der Handelsallianz gefĂŒhrt. Dabei ... heißt es doch, dass die Handelsallianz eine vielschichtige Nation wĂ€re, auch Goblins leben hier. Nur gegen die Außenstehenden scheinen sie ... etwas zu haben, oder nur gegen mich. Seltsam, sogar ein weitlĂ€ufiger Vetter von mir lebt hier in der Stadt und hat gar keine Probleme, was haben nur alle gegen mich? ", versuchte der alte Goblin zu scherzen.

Hallo werter kurzer Mann. Ich bin die Melissa und ich glaube, das hier gehört ihnen?

Erst jetzt bemerkte Zeexmix, dass er mitten in der Straße einfach nur vor sich hinplapperte.

"Oh verzeiht, verzeiht! Ich bin aber auch ein unhöflicher alter Mann. Mein Name ist Professor Zeexmix Fizzlegrinder, freut mich ihre Bekanntschaft zu machen, FrÀulein Melissa."

Gerade als er seine Hand zur BegrĂŒĂŸung ausstreckte, bemerkte er das alte Pergament in der Hand der Frau. Groß wurden die Augen des Goblins und sein Mund öffnete sich einen Spalt. Fast sah es so aus, als wĂŒrde er keine Luft mehr bekommen, bis es plötzlich aus ihm heraus brach.

"Aber, aber ... das ist doch nicht möglich!", schaute der Professor verdutzt auf die Karte. "Aber ja, aber ja, mhhh ... nein, kein Zweifel, es ist die richtige Karte, die Karte des HÀndlers! Aber wie kommen sie zu dieser Karte junge Frau und wissen sie eigentlich, was sie da gerade in den HÀnden halten?"
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Re: Die Forschungsreise

#6

Beitragvon Melissa Maturaleza » Mi 10. Feb 2016, 21:03

Melissa schaute voller Freude auf den ĂŒberraschten kurzen Mann und konnte sich ein Kichern nicht unterdrĂŒcken. Er war einfach zu niedlich! Und sein verdutzter Blick! Tja – Waldalben sind zu viel mehr fĂ€hig als einfach nur in der Natur rumzutollen!

"Aber ja, aber ja, mhhh ... nein, kein Zweifel, es ist die richtige Karte, die Karte des HĂ€ndlers! Aber wie kommen sie zu dieser Karte junge Frau und wissen sie eigentlich, was sie da gerade in den HĂ€nden halten?"

Melissa schaute sich die Karte noch einmal kurz an und ĂŒberlegte, auf was der kurze Mann wohl hinauswollte. Eine Schatzkarte? Mit geheimen GĂ€ngen? Und alten Orten, an denen so einige Geschichten warten entdeckt zu werden?? Sie war Feuer und Flamme mit der Idee und blinzelte keck dem kurzen Mann zu: „Ein Abenteuer natĂŒrlich!“ und sie gluckste leise vor sich hin.

Dann verĂ€nderte sich ihr Blick plötzlich und sie beobachtete den Mann mit halbzugekniffenen Augen „Aber ich hoffe doch, sie nehmen mich mit! Ich finde schon, dass ich mich als Begleitung redlich qualifiziert habe!“ Ihre stimme klang ein wenig skeptisch aber noch immer behielt sie ein Grinsen auf ihren Lippen. Sie war sich sicher, dass der kurze Mann keine andere Wahl hatte, als ihre Hilfe anzunehmen.
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Re: Die Forschungsreise

#7

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » Do 11. Feb 2016, 11:45

„Ein Abenteuer natĂŒrlich!“

Etwas verdutzt betrachtete der alte Mann die Waldalbin. >Sie sieht darin ein Abenteuer? Interessant, interessant! Dem letzten Studenten, den ich eine alte Karte voller GĂ€ngen und mystischen Symbolen zeigte, die noch dazu etwas blutverschmiert war, rannte schreiend davon. Armer Junge, er lies sich wirklich etwas entgehen, aber der Abenteuergeist spricht schon fĂŒr sie. Jedoch ... ob der alte Knozzy mir die junge Frau zur Beobachtung geschickt hat? Vielleicht soll sie mich ja ĂŒberwachen? Hatte er dies nicht angedroht? Ja ja, der alte Knozzy, wie gern wĂŒrde er wohl erfahren, was in den Tiefen schlummert. SchĂ€tze, Maschinen die man verkaufen kann, Waffen, wer kann es wissen. Doch, nein, eine Albin wĂ€re glaube ich das Letzte, was er mir hinterher schicken wĂŒrde, um meine Geheimnisse zu ergrĂŒnden und mich aus zu spionieren. Wohl eher eine Diebesbande, die mich ausraubt, wĂ€re seine Kragenweite, obwohl sie meiner Nase nach die Karte gestohlen hat, aber das kann ich auch noch spĂ€ter klĂ€ren und ergrĂŒnden. Nein sie sicht nicht aus, als ob sie zu ihm gehört, eher schaut sie aus, als wĂ€re sie unerfahren und stolpert soeben in die Welt hinein, etwas GrĂŒn hinter den Ohren. Mhhh ...<

„Aber ich hoffe doch, sie nehmen mich mit! Ich finde schon, dass ich mich als Begleitung redlich qualifiziert habe!“

"Was, wie, wo? Verzeihung, ich höre nicht mehr so gut in meinem Alter.", erschrak der Goblin, als er aus seinen Gedanken gerissen wurde.

"Nun ja, was soll ich sagen. Sie erscheinen mir etwas unerfahren zu sein, noch recht jung. Was soll ich sagen, im Alter liegt die Verantwortung und eine junge Frau, wie sie einfach in ein Abenteuer mitnehmen?", sprach er und dachte noch einen Augenblick lang nach.

"Jedoch muss ich sagen, ihr jugendlicher Abenteuergeist steckt sogar einen alten Mann an und Problemen können sie anscheinend auch entkommen. Nun denn, kommen sie, kommen sie, wir reden besser an einem anderen Ort weiter, ich habe hier in der Stadt nur wenige Freunde."

Eiligst rĂŒckte sich der alte Goblin seine schwarze Kapuze und stĂŒtzte sich auf seinen KrĂŒckstock. "Kommen sie, kommen sie, wir mĂŒssen nicht weit laufen.", rief der Goblin und gab der Albin ein Handzeichen mitzukommen.

Langsam durchstreifte Zeexmix die hinteren Gassen von Trux, immer darauf bedacht so wenig wie möglich gesehen zu werden. Kaum einer kannte die hinteren Gassen, die meisten Leute mieden diese auch, wer konnte es ihnen verdenken. Die Gassen waren eng und waren zumeist die AbladeflĂ€chen und MĂŒllplĂ€tze der HĂ€user. Hier und da standen ordentliche Kisten, fein sĂ€uberlich gestapelt. Der Geruch verriet unmissverstĂ€ndlich, dass die Kisten zu einem Gasthaus gehörten, einem Gasthaus, welches seinen Kunden keinen frischen Fisch servierte. Daneben stinkende Kisten voller MĂŒll, die schon seit Tagen, wenn nicht sogar seit Wochen nicht mehr gelehrt wurden.

Gerade bogen beide um eine weitere verschlammte Straße, als Zeexmix zusammenfuhr. "Eine Katze! Eine schwarze Katze! Schwarze Katze von links nach rechts bringt Pech. Keine gutes Ohmen, kein gutes Ohmen ... schnell, folge mir!"

Eiligst lief der kleine Mann den Rest der Gasse herunter. Schmerzen merkte er schon in seinen alten Beinen, aber es half nichts. Gebiss zusammenbeißen und durch. Erschöpft brachte der kleine Zeex die letzten 100 m hinter sich. Keuchend stand er vor einem alten grauen GebĂ€ude, welches sichtlich schon die besten Jahre hinter sich hatte. Überall klafften Risse in den WĂ€nden, hier und da sah man die HolzwĂŒrner in den Hölzernen WĂ€nden und an einem Fenster rechts neben der TĂŒr klaffte ein großes Loch in der Scheibe. Vermutlich von Kindern beim Spielen beschĂ€digt. Kurz kramte der Zwerg unter seinem Umhang und holte einen kleinen bronze farbenen SchlĂŒssel hervor.

"Keine Angst, kommen sie herein. Das Haus sieht von außen schlimmer aus, als es drinnen ist. Es gehört im Übrigen einen Schwager von mir. Ein netter Kerl, aber nehmen sie ihn seine Manieren nicht krumm, er ist schon fast 42, da funktioniert nicht mehr alles im Kopf wie es sein sollte, zudem ist er schmerhörig."

Die TĂŒr öffnete sich und ein spĂ€rlich eingerichteter Flur öffnete sich den blicken. Einzig ein langer roter und fransiger Teppich befand sich in ihm. Links und rechts zweigten einige TĂŒren ab, die jedoch geschlossen waren. Schnaufend stieg Zeex sofort einige Stufen, der Treppe gleich links neben der TĂŒr nach oben. Auf dem oberen Flur ging es gleich links durch eine TĂŒr. Der Raum war spĂ€rlich beleuchtet, die alten VorhĂ€nge am Fenster waren zu gezogen. Rechts von der TĂŒr stand ein kleines Bett mit großen Kissen und Decken, welche ordentlichst zusammengelegt wurden. In der Mitte des Raumes stand ein Tisch mit vier StĂŒhlen. Hinten links befand sich eine kleine Kochecke und rechts an der Wand ein großer Schrank. Alles in allem war der Raum sehr spĂ€rlich eingerichtet, typisch fĂŒr GoblinverhĂ€ltnisse. Allein der Schrank, der große Rucksack vor diesem und verschiedene GerĂ€te, Schriftrollen und ein TintenfĂ€sschen mit Feder auf dem Tisch vermochten zu ĂŒberzeugen, dass hier auch jemand wohnte.

"Gestatten, mein kleines Quartier hier in Trux. Schön, nicht wahr? Kommen sie ruhig herein und fĂŒhlen sie sich wie zu Hause. Legen sie doch einmal die Karte auf den Tisch, Melissa. Sie möchten also gern bei meinem Abenteuer mitmachen? Nun sagen sie, waren sie schon auf Abenteuern und was erhoffen sie sich von der Reise? Wissen sie, eine tatkrĂ€ftige UnterstĂŒtzung wĂ€re gar nicht so verkehrt in meinem Alter. Doch muss ich wissen, wen ich da auf die Reise mitnehmen. Können sie eigentlich Karten lesen, schauen sie doch einmal auf die Karte, was sehen sie? Ohje ohje ohje, verzeihen sie, der alte Mann redet nur gern und viel. So viele Fragen auf einmal, ich bin Forscher mit Leib und Seele, drum bin ich an allem sehr wissbegierig! Möchten Sie einen Tee mit Schokolade, dazu etwas Schinken, eingerollt in Kohl, garniert mit Preiselbeersoße? Ich hatte noch kein FrĂŒhstĂŒck und hĂ€tte nichts gegen eine kleine Mahlzeit!"
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Re: Die Forschungsreise

#8

Beitragvon Melissa Maturaleza » Fr 12. Feb 2016, 21:26

"Nun ja, was soll ich sagen. Sie erscheinen mir etwas unerfahren zu sein, noch recht jung. Was soll ich sagen, im Alter liegt die Verantwortung und eine junge Frau, wie sie einfach in ein Abenteuer mitnehmen?"

Bei diesen Worten wollte Melissa schon fast anfangen zu protestieren und stemmte ihre FÀuste in die Seiten und ihre Stirn krÀuselte sich. Unerfahren?! Man kann auch mit jungen Jahren schon viel wissen und erlebt haben.... zugegeben, viel praktische Erfahrung habe ich noch nicht, aber irgendwann muss man ja mal anfangen! Jeder Experte war mal ein Lehrling und jeder kurze Mann auch mal das Kind seiner Mutter!
Doch der nÀchste Satz des Goblins besÀnftigte Melissa sofort und so schnell wie ihr LÀcheln verschwand kam es auch wieder zum vorschein: "Jedoch muss ich sagen, ihr jugendlicher Abenteuergeist steckt sogar einen alten Mann an und Problemen können sie anscheinend auch entkommen. Nun denn, kommen sie, kommen sie, wir reden besser an einem anderen Ort weiter, ich habe hier in der Stadt nur wenige Freunde."

Ohne ein weiteres Wort packte Melissa dir Karte wieder ein und folgte dem kurzen Mann durch die Gassen. Mit seinem KrĂŒckstock sah er so hilfebedĂŒrftig aus, dass sie ab und an nach vorne stolperte und kurz darauf war, ihm unter die Arme zugreifen. Aber vielleicht wĂŒrde ihn das nur verĂ€rgern und er wĂŒrde sie nicht mehr mitnehmen wollen... Sie hielt sich zurĂŒck und schaute indessen genauer auf ihre Umgebung, sie versuchte sich zu orientieren und sich den Weg zumerken, schließlich könnte es von Nutzen sein, wenn man mal fix die Flucht ergreifen mĂŒssten.
Melissa war noch ganz in ihren Gedanken vertieft als sie plötzlich fast in den kurzen Mann hineinfiel "Eine Katze! Eine schwarze Katze! Schwarze Katze von links nach rechts bringt Pech. Keine gutes Ohmen, kein gutes Ohmen ... schnell, folge mir!" Er lief davon und Melissa wusste garnicht wie ihr geschah... was ist denn bitteschön an einer sĂŒĂŸen Mietzekatze so schlimm? Sicherlich, schwarz ist keine schöne Farbe, aber Pech? Davon hatte sie ja noch nie gehört! Da wo sie herkommt verehrt man alle Tiere, egal welche Farbe und in welche Richtung sie laufen.

Doch sie wollte den kurzen Mann nicht verlieren, machte ein kurzes SchnurrgerÀusch in Richtung Katze wÀhrend sie ihr leicht zuwinkte und sie sich mit einem Zwinkern von ihr verabschiedete. Dann folgte Melissa dem Professor mit schnellen Schritten.
"Keine Angst, kommen sie herein. Das Haus sieht von außen schlimmer aus, als es drinnen ist. Es gehört im Übrigen einen Schwager von mir. Ein netter Kerl, aber nehmen sie ihn seine Manieren nicht krumm, er ist schon fast 42, da funktioniert nicht mehr alles im Kopf wie es sein sollte, zudem ist er schmerhörig."

Melissa war ein wenig irritiert von dem Zustand des GebĂ€udes und des Zimmers, oder viel mehr schockiert. In so einem unbehaglichen und unwohnlichen Raum hatte sie sich bis jetzt nocht nie befunden. > Hier fehlt das grĂŒn < war ihr erster Gedanke und sie ĂŒberlegte, ob sie einen kleinen Zauber anwenden könne, um wenigsten einen kleinen Efeu am Fenster lang ragen zulassen, oder ein paar fröhliche Sonnenblumen... "[...]So viele Fragen auf einmal, ich bin Forscher mit Leib und Seele, drum bin ich an allem sehr wissbegierig! Möchten Sie einen Tee mit Schokolade, dazu etwas Schinken, eingerollt in Kohl, garniert mit Preiselbeersoße? Ich hatte noch kein FrĂŒhstĂŒck und hĂ€tte nichts gegen eine kleine Mahlzeit!"
Melissa war noch immer in Gedanken mit dem Raum beschĂ€ftigt, dass sie garnicht merkte, wie viel der kurze Mann geplappert hatte. Hastig nickte sie einfach zu Allem ein ja und ĂŒberlegte, ob sie grad wirklich die Wörter „Schokolade“, „Schinken“ und „Preißelbeersoße“ in einem Satz gehört hatte.

WĂ€hrend sie die Karte auf dem Tisch ausbreitet, holt sie ebenso ihre BĂŒcher ĂŒber die Welt Asamura’s und eines ĂŒber ihre Rassen heraus und legte sie gut sichtbar neben die Karte. Melissa rĂ€usperte sich und wusste garnicht, wo sie mit ihrem VorstellungsgesprĂ€ch anfangen sollte: „Ich habe bereits viel ĂŒber die Welt gelesen und Karten studiert! Jedoch alles nur von der Gegenwart... diese Karte scheint mir Ă€lter... ich kann es nicht genau einschĂ€tzen....diese Symbole habe ich so auch noch nicht gesehen... sie scheinen nicht waldalbisch zu sein! Diesen Art von GĂ€ngen und Tunneln hier habe ich auch auf noch keiner anderen Karte gesehen.... ganz zu schweigen von diesem komischen roten Fleck hier oben... ist das etwas Blut?“ Sie beĂ€ugte den kurzen Mann von der Seite mit einer hochgezogenen und skeptischen Augenbraue > Aber nein! Er kann auf keinen Fall der Verursacher dieses Fleckes sein < sie fand diesen Gedanken so lustig, dass sie kurz kicherte und dann sofort wieder ihr Augenmerk auf die Karte richtete. Nach einem kurzen Moment kam sie zu einem Entschluss „Diese Karte ist mir fremd! Und was auch immer sie verborgen hĂ€lt und wo auch immer sie hinfĂŒhrt, ich bin mir sicher, dass diese Orte es wert sind erkundet und erforschet zuwerden!“ Sie atmete kurz tief ein und herob ihren Kopf mit vollem Tantendrang: „Wann kann es losgehen?“ Und sie lĂ€chelte hoch erfreut dem kurzen Mann zu.
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Re: Die Forschungsreise

#9

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » So 14. Feb 2016, 17:09

„Ich habe bereits viel ĂŒber die Welt gelesen und Karten studiert! Jedoch alles nur von der Gegenwart... diese Karte scheint mir Ă€lter... ich kann es nicht genau einschĂ€tzen....diese Symbole habe ich so auch noch nicht gesehen... sie scheinen nicht waldalbisch zu sein! Diesen Art von GĂ€ngen und Tunneln hier habe ich auch auf noch keiner anderen Karte gesehen.... ganz zu schweigen von diesem komischen roten Fleck hier oben... ist das etwas Blut?“

Vor allem die letzten Worte gingen dem kleinen Goblin immer wieder durch den Kopf, wĂ€hrend er seinen Umhang ablegte und eiligst einige Zutaten in seiner Kochecke zusammen rĂŒhrte. >Blicke verraten mehr als 1000 Worte. Vielleicht ist sie ja doch zu jung. Auf meine alten Tage, wĂ€re eine Hilfe nicht schlecht, aber erschrecken wird sie sich bestimmt.<

Minuten des Schweigens verstrichen, als der Goblin mit gerunzelter Stirn da Stand und das Essen zubereitete. "Verzeiht ĂŒbrigens die leichte Unordnung, ich habe nicht alle Tage Besuch. Vielleicht finden sich hier auch noch ein paar saubere Teller.", scherzte der Zwerg, als er im Tellerschrank kramte, und versuchte die unangenehme Stille zu ĂŒberbrĂŒcken.

Nur einen Augenblick spĂ€ter setzt er sich an den Tisch mit dem fĂŒr Goblin VerhĂ€ltnisse wohlriechenden Essen. "Bitte sehr, einmal Tee mit Schokolade, dazu zarten Schinken in eingerolltem Kohl, dazu Preiselbeersoße. Leider ist mir der Schinken ein wenig angebrannt, aber ich hoffe, es schmeckt trotzdem!"

Schon fing der Goblin an genĂŒsslich mit Messer und Gabel den Schinken und den Kohl zu zerkleinern, ehe er wieder inne hielt.

"Um ehrlich zu sein, sie hatten vorhin nicht ganz unrecht.", sprach er und schaute auf die Karte, die neben ihm lag.

"Es ist Blut, Blut meiner Ahnen, Blut von Dieben, von Mördern und vielen anderen. Vielleicht ist dies fĂŒr sie ein Schock, aber ich mache NĂ€gel mit Köpfen. Ich zögerte vorhin schon nicht ohne Grund, bei ihrer Frage, ob sie mich begleiten dĂŒrfen. Noch dazu...", rĂ€usperte sich.

"Entschuldigung, Kohl im Hals! Noch dazu, fragte ich sie, nicht ohne Grund, ob sie Wissen was dies fĂŒr eine Karte ist und ob sie Vorkenntnisse in diesen und jeden Themen haben. Ohne Umschweife, diese Karte ist pures Gold Wert! FĂŒr viele jedenfalls, fĂŒr mich ist es auch pures Gold, jedoch im geschichtlichen Sinne. Sehen sie, die Karte ist ungefĂ€hr 350 - 450 Jahre alt und beruht auf Quellen, die mehr als 2500 - 3000 Jahre alt sind. Dies ist eine Karte von meinem Volk, welches zu jeder Zeit hier lebte. Damals sah es hier noch ganz anders aus, das Volk der Goblins war anders und ein Großteil unseres Volkes lebte in unterirdischen StĂ€dten. Die damalige Goblingesellschaft war nach meinen jahrelangen Forschungen zu urteilen bei weiten höher entwickelt, als die Goblins haute. Die Erfahrungen, das Wissen, die Maschinen und eventuell auch die ReichtĂŒmer, die in diesen Tiefen lauern, sind undenkbar und interessiert daran sind viele! Deshalb hab ich auch die ein oder anderen Probleme in der Stadt und nicht nur dunkle Gestalten wie Mafiaboss Knozzy sind genau deswegen hinter mir her. Sie sehen, Abenteuer gibt es genug zu bestehen, jedoch sind diese bei weiten gefĂ€hrlicher, als sie dies vielleicht denken."
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Re: Die Forschungsreise

#10

Beitragvon Melissa Maturaleza » Mo 15. Feb 2016, 23:23

"Bitte sehr, einmal Tee mit Schokolade, dazu zarten Schinken in eingerolltem Kohl, dazu Preiselbeersoße. Leider ist mir der Schinken ein wenig angebrannt, aber ich hoffe, es schmeckt trotzdem!"

Vorsichrig roch Melissa ĂŒber das Essen hindrĂŒber. Es sah auf jeden Fall sehr lecker aus und sie musste sich schon eingestehen, dass ihr das Wasser im Mund zusammen lief. Sie machte sich vorsichtig von allem ein wenig auf die Gabel und schob es langsam in den Mund. Eine merkwĂŒrdige Konstelation, aber doch sehr lecker! Soetwas hatte sie von einem Goblin nicht erwartet! Sie aß langsam und versuchte, jede Bissen so lange es nur ging zu genießen! Hoffentlich wĂŒrde es nicht das erste und letzte Mal sein, dass er soetwas vorzĂŒgliches kochte!

Ihre Gedanken wurden von den Worten des kurzen Mannes unterbrochen und sie versuchte ihm mit voller Konzentration zuzuhören wÀhrend sie weiterhin versuchter auf ihre erfreuten Geschmacksknospen zu achten.
" [...] Sie sehen, Abenteuer gibt es genug zu bestehen, jedoch sind diese bei weiten gefÀhrlicher, als sie dies vielleicht denken."

Plötzlich fĂŒhlte Melissa eine seltsame Traurigkeit in ihr aufsteigen. Sie war kein materieller Mensch und hatte schon von Banditen und dunklen Gestalten gehört, die fĂŒr weniger als Geld töten wĂŒrden. Die Geschichte, die der kurze Mann andeutete ĂŒber seine Vorfahren klang wie eine schmerzvolle Vergangenheit. Was war denn nur passiert, dass sich die Goblingeselltschaft so entwickelt hatte?
Da Melissa in einem gutbehĂŒteten Haus aufgewachsen war, mit allerlei Familie und Freunden um sie rum und es ihr nie and irgendetwas fehlte, hatte sie das GefĂŒhl, dass sie deshalbt um so mehr dem kurzen Mann helfen wollte. Sie wusste alles ĂŒber ihre Vergangenheit und die der Waldalben – und um ehrlich zu sein, war ihre Geschichte nicht die Spannenste. Sie hatte einerseits das GefĂŒhl, ihm helfen zu wollen, mehr ĂŒber seine Ahnen und wie sie gelebt haben, zu erfahren, aber andererseits endlich mal ein eigenes Abenteuer zu erleben, dass sie niederschreiben konnte um nach Hause zurĂŒck zukehren und es unter ihrem Volk verbreiten konnte.

Sie musste einfach mit ihm mitkommen. Es gab so viele gute GrĂŒnde.

„Die Gefahr schreckt mich nicht zurĂŒck! Ich sehe, ihnen ist ihr Anliegen wichtig und so ist das Meinige. Ich habe vielleicht keine praktische Kampferfahrung, doch ich behersche sehrwohl die Naturmagie – und Sie wissen ja nicht, was man damit alles anstellen kann!“

Sie lĂ€chelte ihn herausfordernd an und legte das Besteck beiseite. Sie hob ihren linken Arm und machte eine große Bewegung in Richtung Fenster. Sofort wuchs wie aus dem Nicht von unten am Fenster entlang nach oben eine Ranke mit Efeu, die binnen weniger Sekunden das ganze Fenster verdunkelte. Das Zimmer war schwarz wie die Nacht und man konnte nicht einmal seine eigene Hand vor Augen sehen.

Als Melissa nach einer kurzen Weile das GefĂŒhl hatte, dass ihre Einlage eindrucksvoll genug war, bewegte sie ihren Arm in die entgegengesetzte Richtung und das Efeu versschwand wieder im Boden und hinterließ keine Spuren.
Sie schaute den kurzen Mann lÀchelnd an und schwieg erwartungsvoll.
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