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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Fr 19. Feb 2016, 11:17 
Professor
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Volk: Goblin
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Beeindruckt staunte der Goblin, wie die Ranken am Fenster emporwuchsen, dass Zimmer in komplette Dunkelheit hüllte und einige Momente später wieder verschwanden. "Beeindruckend, Melissa, sehr beeindruckend. Als Goblin bin ich eher mit der Technik, anstatt mit Natur und Magie verbunden. Trotzdem bin ich wissensdurstig, macht es ihnen etwas aus, wenn ich ihnen ab und an ein paar Fragen stelle, vornehmlich zur Magie? Ich vermute im Übrigen auch, dass meine Vorfahren mit Magie experimentierten oder sogar Magier waren und damit ihre Techniken und Maschinen verbesserten. Sagen sie, wo wir einmal dabei sind, woher bringen sie das und warum sind sie eigentlich hier? Mein Wissen über Waldalben ist bescheiden jedoch, lebt ihr Waldalben nicht eher zurück gezogen oder ist dies ein Mythos?"

Einen Moment wartete der Goblin noch, bis er plötzlich etwas zusammen fuhr.

"Ach her je, jetzt tuh ich es schon wieder. Reden, reden, reden, fragen, fragen, fragen! Ich hoffe doch nicht, dass ich auf meine alten Tage noch grau und kauzig werde!", lachte der Goblin und holte zwei Pergamentschriftrollen, ein Fässchen Tinte und einen Federkiel aus einem Schieber im Schrank. Eiligst schrieb er etwas auf das erste Blatt und murmelte dabei vor sich hin.

"So, dann wäre hier nur noch der Vertrag, für das Abenteuer. Ich hoffe sie sind damit einverstanden. Füre ihre Hilfsarbeiten bezahle ich sie pro Tag, egal wie viel Arbeit anfällt. Ich hoffe zwei Kupferlinge sind genug, mehr kann ich mir leider nicht leisten!", sprach er und drehte ihr das Pergament zu.


VERTRAG

zwischen

Professor Zeexmix Fizzlegrinder

und

Melissa Maturaleza

Inhalt des Vertrages

Professor Zeexmix Fizzlegrinder bezahl Melissa Maturaleza pro Tag zwei
Kupferlinge für Forschungsarbeiten, Hilfsarbeiten und Tragearbeiten bei
ihrem Gemeinsamen Abenteuer in die unterirdischen Städte der alten
Goblins.

Für Überfälle, Wertverluste, Verletzungen, Krankheiten, Tod o.a. kann
leider keine Versicherung geschlossen werden.

Die Vertragsteilnehmer verpflichten sich dazu, die ihnen vertraglich
verordneten Aufgaben zu erfüllen, bis die Forschungsreise beendet
ist oder mit drei Wöchiger Voranmeldung, der Vertrag aufgehoben
werden soll.


Trux, 19. Februar 200 n.d.A.

Gez.: Professor Zeexmix Fizzlegrinder

Gez.:


"Ich hoffe das geht für sie so in Ordnung. Wenn sie Änderungen wünschen, sagen sie es nur!", schon war der Goblin mit dem zweiten Pergament zu gegen und machte einige Notizen.

"Das hatte ich schon ... ja das war bestellt ... kann nicht schaden das zu haben oder ...", schon sprang der kleine Kerl von seinem Stuhl auf und durchwühlte eiligst seinen Rucksack.

"Wo hab ich denn, wo war es denn, ah ja hier, alles da, nur schlecht aufgeräumt. Gut, gut! Autsch, mein Rücken! So was aber auch.", quengelte der Goblin, als er sich wieder hinsetzte.

"Da ist man erst 32 und schon fangen die ersten Alterungserscheinungen an, hoffentlich wird das im fortgeschrittenen Alter nicht noch schlimmer! So Melissa, ein paar Erledigungen haben wir aber noch zu machen, bevor wir starten, so fern sie immer noch wollen. Hier wäre eine Liste für sie. Seihen sie so lieb und holen sie alles auf der Liste, ja? Am Rucksack, rechts hängt ein kleiner Beutel, dass Geld darin sollte, reichen. Ich werde selber noch ein paar Erledigungen machen, treffen wir uns, sagen wir in vier Stunden wieder hier? Sie haben sich doch den Weg gemerkt? Ach ja, hier die Liste und seihen sie so nett und holen meine Schuhe vom Schuster Kajual ab, der hat seinen Laden am Markt. Wie gesagt, bitte in vier Stunden wieder da sein, Zeit kostet Zeit und kostet dazu noch Geld!"

Einkaufsliste

:punkt: 6 Violen Standardgröße 200
:punkt: 1 Messhacke (blos keine aus Holz!)
:punkt: 2 Seile a 20 m mindestens 2 Daumen dick
:punkt: 1 Gürtel 1,24 m
:punkt: 3 Leib Brot
:punkt: 1 kg Trockenfisch
:punkt: 1 kg Trockenfleisch
:punkt: 2 Pelzdecken
:punkt: 200 g Brandblatt
:punkt: 300 g Staubwedel
:punkt: 300 g Gelber Lotus
:punkt: 200 g Gojenie

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: So 28. Feb 2016, 21:29 
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Volk: Waldalbe
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Top Charakterbogen (1)
Als Melissa das Pergament mit dem Titel „Vertrag“ sah, war sie zunächst ein wenig erstaunt, doch dann kicherte sie leise in sich hinein. Natürlich, das klingt typisch nach Goblin. Da muss wohl jedes Abenteuer, jede Freundschaft und jedes Trinkgelage oder was auch immer vertraglich geregelt sein. Ohne lange drüber nachzudenken nimmt sie die Feder in die Hand und setzt ihren Namen drunter. Sie wartet einen Moment, damit die Tinte trocknete und überreicht es dem Professort mit einer stolzen Geste.


VERTRAG

zwischen

Professor Zeexmix Fizzlegrinder

und

Melissa Maturaleza

Inhalt des Vertrages

Professor Zeexmix Fizzlegrinder bezahl Melissa Maturaleza pro Tag zwei
Kupferlinge für Forschungsarbeiten, Hilfsarbeiten und Tragearbeiten bei
ihrem Gemeinsamen Abenteuer in die unterirdischen Städte der alten
Goblins.

Für Überfälle, Wertverluste, Verletzungen, Krankheiten, Tod o.a. kann
leider keine Versicherung geschlossen werden.

Die Vertragsteilnehmer verpflichten sich dazu, die ihnen vertraglich
verordneten Aufgaben zu erfüllen, bis die Forschungsreise beendet
ist oder mit drei Wöchiger Voranmeldung, der Vertrag aufgehoben
werden soll.


Trux, 19. Februar 200 n.d.A.

Gez.: Professor Zeexmix Fizzlegrinder

Gez.: Melissa Maturaleza



Zwei Kupferlinge pro Tag ist immer noch mehr als sie bis jetzt verdient hat – nämlich gar nichts. Zum Einen, weil sie bis jetzt noch keiner richtigen Arbeit nachgegangen ist und zum Anderen, weil Waldalben gar keine Währung wie diese haben. Was sie sich wohl damit leisten könnte? Stoffe von fremden Völkern, um ihre Familie zubeieindrucken, oder interessante alte Bücher und andere Antiquitäten für daheim, oder Möbel, die einfach mal anders aussehen als das Gewohnte.

„Nun ja, sicherlich sind die Waldalben eher für ihre zurückhaltende Art gegenüber Fremden bekannt und bleiben am liebsten unter sich... aber was soll ich sagen! Ich schätze ab und an gibt es immer mal jemanden, der aus der Routine und der Heimat hinausbrechen muss. Gewiss werde ich eines Tages mit voller Sehnsucht und Stolz dorthin zurückkehren, doch im Moment ist sie mir nicht groß genug und ich merke, dass ich jetzt dort einfach nicht mein Glück finden werde... Verstehen sie was ich meine? Sie sehen, sie gehen ja nun auch zu den Orten ihrer Vorfahren zurück, die vermutlich auch widerum von irgendwoher dorthin gereist sind... – Verzeihung! Jetzt bin doch ich, die plappert“ Und sie lächelte in die Richtung des Professors, noch etwas nachdenklich für eine kurze Weile.

Sie beobachtete den kurzen Mann vergnügt, wie er von einer Ecke in die Andere sprang und Gegenstände hin und her räumte und vor sich hin murmelte. Plötzlich drückte er ihr ein Pergament in die Hand und sie laß sich die Liste die darauf stand mehrmals sorgfältig durch und mit leichter Sorge. Dank ihrer Bücher hatte sie zwar schon über alle diese Dinge irgendwie mal gelesen, aber in echt gesehen noch nicht... Aber sie würde es schon irgendwie alles bekommen.

> Staubwedel???? < Sie schüttelte den Kopf, leise in sich hineinkichernd, > Staubwischen könnte das Zimmer hier auch einmal gebrauchen < Aber sie schwieg und nahm das Geld neben dem Rucksack und ging direkt zur Tür „In vier Stunden sehen sie mich genau hier wieder!“ sagte sie mit stolzer Brust. So langsam ging es endlich los!

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Fr 4. Mär 2016, 14:22 
Professor
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Volk: Goblin
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
"Drei Stunden und genau 58 Minuten, ich bin zwei Minuten zu zeitig, perfekt, perfekt! Genau zwei Minuten gespart. Da sieht man es einmal wieder, Goblins sind geborene Zeitgenies, sie wissen, wie lange etwas braucht und mit etwas Geschick spart man sich auch noch etwas dabei!", grinste der Goblin vor sich hin, als er nur noch wenige Meter von seinem übergangsweisen Wohnhaus entfernt war.

Ungern lief er durch die hinteren Gassen, egal ob mit Begleitung wie Melissa vor einigen Stunden oder wie jetzt gerade Mutterseelen allein. Schmale Gassen von nicht einmal zwei bis drei Metern breite, die noch dazu unheimlichen dunklen Winkel und Ecken. Irgendwie musste jedem die Idee kommen, dass der nächste Strolch nur im nächsten Schatten darauf wartete, hervorgesprungen zu kommen, um einen das Messer an die Kehle zu drücken. Ein Schauer lief dem Goblin über den Rücken und nur alt zu sehr freute er sich über die Gesellschaft auf seiner Reise und das er endlich aus der Stadt verschwinden könnte.

Das Matschen unter den Füßen des Goblins verstummte plötzlich, mit großen Augen betrachtete er das Haus seines Schwagers. Nach einem kurzen Zögern schritt er langsam näher und begutachtete die Tür. Sie stand halb offen, das Holz der Tür war sowohl an der Tür als auch am Rahmen gesplittert. In der Gasse war es seelenruhig, das entfernte Treiben der Leute vernahm man in den Seitengassen kaum. Auch im Haus schien alles ruhig zu sein. Mit seinem Krückstock schob der Goblin die Tür langsam etwas weiter auf. Ein Quietschen durchhallte die eisige Stille. Alles im Haus war still und dunkel. Der kleine Professor wusste nicht, wie ihm geschah, in solch eine Situation war er bisher nicht hereingestolpert. Zögerlich stand er in mitten der Tür und blickte sich um. Aus irgendeinem unerfindlichen Grund waren sämtliche Fensterläden geschlossen. Ein beklemmendes Gefühl durchzog den Forscher, als er den durch Lichtschlitzen spärlichen Raum betrachtete.

Einen Schritt vor dem anderen machte der Goblin in den Flur, schlich von Tür zu Tür und horchte, doch bis auf das ächzen der Tür vernahm er keinen Laut. Die meisten Räume waren leer, Goblins brauchten nur wenige Habseligkeiten und keinen überflüssigen Schnickschnack, da machte auch sein Schwager keine Ausnahme. Der Wohnbereich war vollkommen verwüstet. Die wenigen Schieber lagen auf dem Boden, Türen der Schränke standen offen und überall lagen Dinge seines Schwagers verstreut. Die Küche sah nicht besser aus, einzig ein loderndes Feuer auf dem Herd vermochten zu bezeugen, dass hier vor Kurzem jemand sein Essen zubereiten wollte.

Immer mehr machte sich in Zeex der Gedanke breit, dass sein Schwager ausgeraubt wurde. Doch wo war er und warum sollte man den alten Mann ausrauben? Ein Gedankenblitz huschte durch den Kopf des Forschers. Seinen Schwager, vielleicht war er das Ziel! Leisen Schrittes eilte der Goblin in die oberste Etage, hier waren die Einbrecher. Sämtliche Türen standen offen und seine Zimmertür war ebenso aufgebrochen, wie die Hintertür des Hauses. Vorsichtig schob er die Tür einen Spalt auf, der Raum war leer, keine Seele war hier, aber das Zimmer sah noch schlimmer aus, als das seines Schwagers. Die Schränke waren ausgeräumt, einer sogar umgekippt, seine Rucksäcke ausgeleert, sein Tintenfass verschüttet. Aber und aber Schriftrollen zierten den Boden. Sogar seine Bettdecke hatten die Einbrecher aufgeschlitzt. Hier und da lagen zerbrochene Violen. Bücher lagen halb aufgeschlagen herum. Überall zerrissene Zettel und Notizen.

"Was in aller Welt ist hier vorgefallen?", murmelte der Goblin vor sich her, als er plötzlich in der Stille Geräusche vernahm.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Fr 11. Mär 2016, 00:48 
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Top Charakterbogen (1)
Melissa verabschiedet sich hastig vom Schuster Kajual und läuft flink aus dem Laden. Sie hatte alles relativ problemlos besorgen können, doch war sie jetzt spät dran und schwerst bepackst. Sie eilte so schnell, aber unauffällig wie möglich in Richtung Haus und stolperte auf dem Weg in den Ein oder Anderen beinahe hinein. Zum Glück hatte sie sich perfekt gemerkt, wo es lang ging und sich nur einmal fast verlaufen.

Vor dem Eingang angekommen blieb sie abrupt stehen. Etwas kam ihr komisch vor. Der Professor würde nie die Tür so gedankenlos offen stehen lassen und bei genauerem Hinsehen, sah sie Spuren von Gewalt. Einen Moment lang blieb sie nachdenklich stehen, nicht wissend, was sie tun sollte.

Doch plötzlich durchfuhr sie der Gedanke, dass der Professort bestimmt schon wieder zurück gewesen sein musste, da sie mit Sicherheit zu spät war und er würde sich soetwas natürlich nicht leisten. Als sie am Eintreten war ging sie in Gedanken noch einmal ihre gelernten Zauber durch, bereit sie zu verwenden, wenn es sein musste.

Langsam und mit großer Vorsicht ging sie die Treppe hoch, zum Raum vom Professor. Als Albin konnte sie sich ohne Geäusche fortbewegen und sie lauschte aufmerksam. Sie hörte etwas, doch sie war sich noch nicht ganz sicher was es war. Um so höher sie die Treppe hinauf stieg, um so lauter wurde das Geräusch. Ihr Herz schlug so laut vor Anspannung, dass es fast ihre Ohren von innen betäubte.

Oben angekommen stellte sie fest, dass es das Geräusch der Atmung vom Goblin ist, der regungslos dazustehen schien. Zumindest körperlich schien es ihm gut zu gehen. Melissa entspannte sich ein wenig und ging zur Tür, bis sie fast direkt hinter him stand. Das Zimmer war ein einziges Chaos. Und obwohl es hier nicht viel gab, hat es jemand geschafft, den Raum so zuzurichten, das man kaum mehr eine freie Stelle am Boden sehen konnte.

Sie war sprachlos. Ihr tat der kurze Mann leid, aber sie wusste nicht, was sie sagen sollte. In solchen Momenten fehlten ihr immer die passenden Worte. Nach einem kurzen Moment räusperte sie sich und flüsterte von hinten in die Ohren des Goblin „Sind Sie unversehrt?“

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Fr 11. Mär 2016, 17:38 
Professor
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
„Sind Sie unversehrt?“, hörte der Goblin leise hinter sich reden. Melissa war wieder da, wie er an der Stimme vernehmen konnte.

"Noch geht es ihm gut würde ich sagen. Wie lange ist jedoch eine andere Frage!", sprach plötzlich eine kräftige und tiefe Stimme hinter der Albin. Zeex erschrak und rehte sich zu der Stimme, die er nun ganz und gar nicht erwartet hatte. Ein Ork stand hinter der Albin, groß und unförmig wie ein Kleiderschrank. Grinsend stand er kurz hinter der Tür, ein Nasenring und mehrere Ringe in seinem Linken Ohr untermalten das kantige und schon in die Jahre gekommene Gesicht. Seine ledernen Schuhe, die Stoffhose und das nur halb zugeknöpfte Hemd untermalten nur noch sein kröftige Statur. Unheimlich sah der Klatzkopf aus, wie er so dastand.

"Aber, aber Nakuga, welch Manieren hast du denn? So begrüsst man doch nicht alte Freunde, oder?"

Ein kleine Person betrat den Raum und ging an Melissa vorbei zu Zeex. Unschwer zu erkennen war, dass er ein Goblin war, jedoch war er selbst für Goblinverhältnisse zu klein. Zeex erkannte ihn sofort. Die dunkle grüne Haut, eine glatze, ein dunkles braunes Gewandt viel zu großes Gewandt mit Kaputze.

"Kabit Goldschrubber! Was führt dich zu mir?", sprach Zeex als er langsam einen umgeworfenen Stuhl an den Tisch rückte und sich setzte.

"Ach Zeexi, solltest du das nicht wissen?", sprach Kabit und machte eine ausladnde Handgeste, während er durch den Raum stolzierte.

"Das Geschäft natürlich mein Freund, was dachtest du denn? Profit mal Geschäft ist goeich Gewinn. Du als Goblin solltest das Wissen!"

Zeex schnaufte nur verächtlich, wusste er doch, was ihn erwarten würde.

"Wie ich sehe sind deine Forschungen gut vorran gekommen. Nur leider hast du vergessen uns in Kentniss zu setzen, wie weit... Das ist aber gar nicht nett, sicher war dies aber nur ein versehen, nicht war?"

Verächtlich schaute Zeex den kleinen schmierigen Goblin an, wie er durch den Raum stolzierte. "Es sind meine Forschungen, ganz allein meine, die ich finanziere und dessen Erkentnisse unter meinem Namen veröffentlicht werden!"

"Aber sicher lieber lieber Zeex, natürlich sind das deine Forschungen und selbstverfreilich werden sie unter deinen Namen veröffentlicht. Nur mit den Finanzen... Schuldest du dem Khan nicht noch etwas?"

"Ich schulde dem Khan gar nichts, hörst du?", knurrte der alte Mann den kleinen Goblin an und winkte dabei mit dem Krückstock.

"Gar nichts? Ich erinnere mich, dass dir Khan 1200 Goblinkronen ausgelegt hat oder liege ich da falsch?"

"1200 Goblinkronen und die hat er auch zurück bekommen, jede einzelne Krone!"

"Richtig, aber was ist mit den Bemühungen und dem ausgefallenen Geld. Der Khan hatte für Wochen 1200 Kronen weniger! Ist er es dir nicht Wert einen kleinen Dank zu erhalten? Komm doch einfach mit und entrichte deinen Obulus!"

"In Form von Goblinkronen ..."

"... oder Informationen!", stieg der kleine Kaputzenträger sofort ein.

"Dachte ich es mir doch. Er ist immer noch hinter den alten Städten und deren Technik hinterher, sag es doch gleich!"

"Gerissen, sehr gerissen! Was dachtest du denn? Der Obolus ist nur ein kleiner Teil. Jedoch will der Khan auch Informationen. Dort unten lagern Schätze, unermässliche Schätze und als dein Khan hat er ein Anrecht darauf!"

"Einen Rakshor schuldet er mir! Einen alten Mann so ausnehmen zu wollen, pfui!"

"Ich habe dich freundlich gebeten, jedoch kann Nakuga auch gern nachhelfen!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Mi 16. Mär 2016, 22:10 
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Top Charakterbogen (1)
Mit unbehagen beobachtete Melissa die Situation und versuchte Ruhe zu bewahren. Auch als der Ork und ein weiterer Goblin hinter ihr auftauchten tat sie so, als könnte sie nichts aus der Fassung bringen. Ihr tat Zeex so leid! Aber sie war sich nicht sicher, was sie tun sollte. Eigentlich geht sie das auch gar nichts an, es ist eine Sache zwischen ihnen. Aber vielleicht würde damit die Reise auf dem Spiel stehen. Es war ihr so wichtig und vermutlich noch um einiges wichtiger für den kurzen Mann.

Sie überlegte verschiedene Strategien, während die beiden Goblins am Tisch miteinander redeten. Sie hatte verschiedene Dinge besorgt, vielleicht ist irgendetwas dabei, das behilflich sein könnte. Ein Staubwedel? – wohl eher nicht.... Ein Seil zum festbinden, aber der Ork würde sie vermutlich mit einer Hand zerquetschen bevor sie es schaffen würde auch nur um einen seiner Beine rum zusein. Vielleicht steht er auf Trockenfleisch und könnte ihn zumindest weg locken. Sie lächelte innerlich, als sie sich das Bild vorstellte.

> Konzentration, Melissa!!! < Schrie sie sich an in Gedanken, dies war kein Moment für Späße. Vielleicht könnte sie versuchen mit der Hilfe der Magie den Ork in Schach zu halten, während sie versuchen, die Sache mit dem anderen Goblin zu erklären. Immerhin hatte sie den Wurzelklemmen-Zauber genau für solche Momente im Schlaf gelernt. Sie könnte auch noch einmal den Trick mit dem Efeu machen, um so für eine Weile die beiden Eindringlinge in Schach halten, während sie sich aus den Staub machen. Vielleicht könnte sie den Gästen aber auch etwas zu Essen und Trinken anbieten, und dort drin ein wenig Efeu-Gift vermischen...

Doch bevor sie sich für irgendetwas entscheiden würde, müsste sie wissen inwiefern Zeex damit einverstanden wäre. Auf der Straße beim Händler ging alles gut, aber hier wäre es ein größeres Risiko, vor allem mit zwei Leuten gegen die sie sich wehren müssten.

Eigentlich sah sie keine andere Möglichkeit. Wie sollte diese Konversation gut ausgehen können? Melissa war zwar gut im Plappern, aber sie hatte das Gefühl, dass dieser Moment der genau der Falsche war für belanglose Worte.

Melissa bewegte sich langsam in Richtung Blickwinkel von Zeex und überlegte sich, wie sie im am besten klar machen könnte, dass sie ein paar Ideen hat. Sie zeigte mit einer kaummerklichen Handbewegung in Richtung Fenster, während sie mit ihren Augen versuchte seine Aufmerksamkeit auf sich zu richten. Hoffentlich würde er merken, dass sie ihn an die Efeu-Ranken erinnern will und ihm klar machen, dass sie bereit zum Angriff wäre.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Mi 23. Mär 2016, 16:03 
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Was sollte Zeex nun machen? Ein alter Mann mit der Hilfe einer Waldalbin gegen einen Ork der so groß und Ehrfurcht gebietend, wie ein Schrank war? Wohl kaum! Zeex war noch nie ein Goblin, der auf Rohe Gewalt mit Gewalt antwortet, bisher war sein Geschick mit den Worten und einigen raffinessen immer genug, um sich aus jeder Bremsligen Lage zu befreien. Jedoch in einem kleinen Raum gefangen zu sein, der von einem stämmigen Ork bewacht wird, das war neu.

Die Sekunden nach dem der kleine Kapuzengoblin seinen letzten Satz sagte, schienen Zeex wie Stunden vor zu kommen. Immer wieder kreisten die Augen durch den Raum, um einen Ausweg zu sehen. Kurz kreuzten sich auch die Blicke von ihm und Melissa, sie schien auf etwas hin zu weißen. ">Das Fenster ... die Ranken ... keine schlechte Idee, aber was sollte uns etwas Dunkelheit nur bringen? Konnten die Orks nicht auch nachts gut sehen? Mhhh, irgendetwas sagt mir, das war so oder nicht? Vorausgesetzt nein, wäre es eine gute Chance für Verwirrung zu sorgen und zu entkommen. Jedoch, wenn ich mich Irre ... Wer weiß was der Ork mit uns anstellt und seine Kräfte möchte ich nicht zu spüren bekommen und Melissa sicher auch nicht. Nein, die Gefahr wäre zu groß, außerdem will uns der Khan lebend sehen. Vielleicht wäre es das Beste erst einmal zu kooperieren, eine Flucht kann man immer noch planen.<"

Zeex blickte zu Melissa, sacht fing er an den Kopf zu schütteln und zwinkerte ihr zu. Er hoffte, dass sie verstand, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt zur Flucht gekommen war.

"Nun gut!", schnaufte der alte Goblin Zeex, "Ich komme mit, bring uns zu deinem Khan!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Do 31. Mär 2016, 10:50 
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Volk: Waldalbe
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Top Charakterbogen (1)
"Ich komme mit, bring uns zu deinem Khan!" Nachdem Melissa die Worte hörte war sie zugegebenermaßen etwas enttäuscht, sie hatte sich schon seelisch und moralisch auf einen Kampf vorbereitet. Aber vielleicht war das auch gut so. Schließlich wusste Zeex viel besser, mit wem er es zu tun hatte, außerdem sah dieser Ork schon so aus, als wenn er jeglicher Gewalt nicht abgeneigt wäre.

Also machten sich alle vier auf dem Weg, zu erst der kleinste Goblin, dann ihr kurzer Freund und hinter ihr der Ork, zu dem sie ab uns zu mal kurzen über die Schulter blickt, um sicher zu gehen, dass er seinen Abstand hält. Als sie durch die Straßen liefen versuchte sie wieder sich den Weg zu merken, aber er war diesmal so lang und so verschachtelt, dass es diesmal keinen Sinn hatte.

Nach einer Weile des hinterhertrabens und Zeex beim Laufen mit seinem Stock zuguckend, holte sie langsam und kaum merklich zu seiner Höhe auf und als sie neben ihm lief fragte sie ihn flüsternd „Und was ist jetzt dein Plan? Uns ausrauben lassen von diesem komischen Kahn? Und dann? Meinst du, er lässt und überhaupt gehen?“ Ihr gingen tausende von Fragen durch den Kopf. Dies war in der Tat ein Abenteuer, wenn auch nicht genau so, wie sie es sich vorgestellt hatte.

Erneut blickte sie über die Schulter und der Ork hielt die selbe Distanz und den grimmigen Blick, aus irgendeinem Grund fand Melissa diesen Anblick amüsant „Hey du Ork! Wenn du weiter so grimmig guckst werden deine Stirnfalten bald über deine Augen ragen!“ Der Ork reagierte nicht und starrte weiter grimmig geradeaus. Und sie lachte, vielleicht eher aus Hilflosigkeit als alles andere. Auch Zeex Blick schien nicht aufgeheiter und sie zuckte mit den Schultern „Was soll ich machen? Ich bin halt eine Frohnatur! Es wird schon alles gut ausgehen!“ Und sie klopfte ihrem kleinen Freund kurz auf die Schulter während sie seufzte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Sa 2. Apr 2016, 18:40 
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Weltenbastler in Silber (1) Chronist in Gold (1) Die fleißige Feder in Bronze (1) Schlüsselloch (1)
"Schnauze da hinten!" , maulte Nakuga genervt. "Oder muss ich dir erst die Zunge abschneiden, damit du dein verschissenes Maul hälst? Deine verkackte Frohnatur kotzt mich an!"

Nakuga blieb augenblicklich stehen und stellte sich Melissa in den Weg, in der Hoffnung, dass sie mit ihm zusammenprallen würde. Herausfordernd blickte er in ihre Augen. Alben waren ein widerliches Volk, stellte Nakuga fest. Genau in dem Moment stieß Melissa mit dem Ork zusammen, was Nakuga natürlich genau so gewollt hatte.

"Pass auf, wo du hingehst! Willst wohl ne Schlägerei?", forderte Nakuga sie angriffslustig heraus. Er war durch die Worte von Melissa gereizt worden und nach orkischer Kultur war ein Konflikt am besten mit Gewalt zu lösen. Man konnte regelrecht erkennen, wie das Adrenalin durch die Adern des Orks floss und er mehr Farbe im Gesicht bekam.

"Jetzt beruhigen wir uns alle wieder und gehen wieder weiter," befahl Kabit. "Das gilt auch für dich. Fräulein! Wir sind hier nicht auf dem Jahrmarkt. Deine Späßchen kannst du dir für zu Hause aufsparen. Hier gehts ums Geschäft. Der Khan ist ein vielbeschäftiger Mann und will nicht von so einem...", der Goblin suchte nach dem passenden Wort, ihm fiel aber nichts Besseres ein: ... "Nichts, aufgehalten werden."

Doch Kabit wusste, dass Worte allein nicht genügen würden. Mit einem für die beiden anderen Anwesenden kaum merklichen Kopfnicken machte er Nakuga deutlich, dass er handgreiflich werden sollte.
Dieser tat auch, wie ihm aufgetragen wurde. Die Reflexe des Orkleibwächters waren schneller, als man für einen Ork vermuten würde.
Mit einer einzigen Handbewegung verdrehte er Melissas Handgelenk, wodurch die Gelenke belastet wurden und das Mädchen vor Schmerz aufschrie.

Nakuga sparte sich ein Kommentar und grinste nur bösartig, während er den Druck auf den Hebelgriff deutlich erhöhte und das Mädchen dadurch in die Knie ging. Melissa war es aufgrund des perfekten Griffs nicht möglich, den Körper von der Kraftrichtung abzuwenden. Der kräftige Ork erhöhte immer weiter den Druck, bis man einen Knochen knacken hörte. Erst dann schritt Kabit wieder ein und kommandierte:
"Genug jetzt. Ich denke sie hat es verstanden und wird sich jetzt zu benehmen wissen."

Die Gruppe durchquerte schweigsam noch einige Gassen bis sie vor einem alten Backsteinhaus stehen blieben und Kabit verlautbaren ließ:
"Ihr wartet hier. Ich werde dem Khan Bescheid geben und euch dann hereinbringen," Das Backsteinhaus hatte eine schöne, überdachte Holzveranda auf der Vorderseite, farbiges Fensterglas und rote Fensterläden. Aber nicht nur die Fensterläden waren rot, auch die Eingangstür, die Vorhänge, Teppiche, die Wandfarbe und ein Teil des Mobiliars. Es handelte sich augenscheinlich um ein Freudenhaus, und tatsächlich bestätigte ein Schild diesen ersten Eindruck:

Freudenhaus Liebestraum - Noldil sei willkommen!


Über eine hölzerne Treppe ließ sich das Haus von vorne erreichen. Hinten befand sich jedoch auch ein Hintereingang, der direkt aus dem Keller in die Kanalisation der Stadt Trux führte.

Auf der halben Strecke zur Eingangstür blieb Kabit jedoch kurz stehen und drehte sich nochmal um:
"Ihr werdet unseren Khan gebührend mit seinem Titel anreden. Ihr dürft nur reden, wenn er es ausdrücklich erlaubt". Mit diesen Worten verschwand der Kleine in der Eingangstür.

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"Geld ist geprägte Freiheit".

"Meiner Meinung nach sollten Tieflinge nur bei einem Ereignis Gastgeber sein: Bei einer Invasion."


Vielen Dank an Baxeda für das charmante Avatarbild!
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Di 12. Apr 2016, 14:28 
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Was sollten die beiden schon machen? Eine Albin und ein alter Goblin gegen eine Schrankwand aus Muskeln. Nein hier war Köpfchen gefragt und so schlimm würde es schon nicht werden, oder? Etwas besorgt war Zeex schon, immerhin ging es dieses mal nicht nur um ihn, sondern auch um Melissa. Gedankenversunken trottete Zeex vor sich her, lange sollte es nicht mehr bis zum Khan dauern, dachte er sich, als er plötzlich Melissas Stimme hörte.

„Und was ist jetzt dein Plan? Uns ausrauben lassen von diesem komischen Kahn? Und dann? Meinst du, er lässt und überhaupt gehen?“

"Mein Plan, gute Frage ... bisher habe ich offen gestanden noch keinen, warten wir erst einmal ab. Dies ist alle mal besser als sich mit den Grobianen anzulegen, zudem möchte ich nicht, dass dir etwas passiert. Ich bin alt, mein Leben ist ohnehin bald zu Ende, jedoch deines fängt gerade erst an. Pass auf dein Leben auf, Melissa! Aber Angst haben brauchst du nicht. Der Khan weiß genau, dass er uns lebend braucht, denn ohne uns, wird er das, was er möchte nie bekommen! Verzage also nicht, es wird alle gut!"

Etwas schienen die Worte Meliaa beruhigt zu haben, denn sofort hatte sie wieder Unsinn im Kopf.

„Hey du Ork! Wenn du weiter so grimmig guckst werden deine Stirnfalten bald über deine Augen ragen!“

Der Ork reagierte zum Glück nicht und starrte weiter grimmig geradeaus. Zeex schaute Melissa etwas verdutzt an. So richtig hatte sie das mit dem auf das Leben aufpassen eindeutig nicht verstanden.

„Was soll ich machen? Ich bin halt eine Frohnatur! Es wird schon alles gut ausgehen!“, sprach Melissa und klopfte Zeex kurz auf die Schulter während sie seufzte.

Etwas schmunzeln musste der Professor schon. Auch wenn sie das Leben noch nicht ganz verstand und das es schützenswert war. Mut hatte sie jedoch und das nicht zu wenig.

Doch es musste kommen wie es kommen musste. Nakuga empfand den Spaß doch nicht so spassig und bäumte sich vor Melissa auf. So schnell, dass der alte Goblin gar nicht reagieren konnte, hatte der Ork Melissa schon am Handgelenk gepackt.

"Hört doch auf, sie hat damit nichts zu tun. Wir haben uns nur zufällig heute getroffen. Ihr wollt mich haben, hört auf!", schreit der Professor verzweifelt, während er schon das knacken der Knochen hört. Hören tat aber keiner auf ihn. Wäre er nur einige Jahre jünger, ging dem alten Goblin durch den Kopf, doch in diesem Momant gab es den rettenden Befehl.

"Genug jetzt. Ich denke sie hat es verstanden und wird sich jetzt zu benehmen wissen."

Kabits Worte beenden den Spuk und die Truppe setzte ihren Marsch fort.

"Alles in Ordnung, Melissa? Hast du starke Schmerzen? Es tut mir schrecklich Leid, in was ich dich da hinein gezogen habe, dass wollte ich wirklich nicht!"

Nach einigen weiteren Minuten blieben sie an einem alten Backsteinhaus stehen, Kabit wollte den Khan von unserer Ankunft berichten. Kurz sah sich Zeex um, ´Freudenhaus Liebestraum - Noldil sei willkommen!´. Furchtbar, schüttelte Zeex den Kopf. Ein Freudenhaus, die unterste Schublade der Gesellschaft. Weiter hinein mussten sie, in das innere dieses ´Hauses´. Zeex Herz klopfte, Schritt für Schritt kam er dem Khan näher.

"Ihr werdet unseren Khan gebührend mit seinem Titel anreden. Ihr dürft nur reden, wenn er es ausdrücklich erlaubt", befahl Kabit und mit diesen Worten verschwand er in der Eingangstür.

"Melissa, psst ...", flüsterte der alte Goblin, "Bitte, sag nichts falsches, lass mich besser reden. Der Khan mag mich brauchen, jedoch bei dir sieht das anders aus. Halte dich bitte zurück, ich stelle dich als meine Assistentin in Ausbildung vor, Hauptfachgebiet alte Goblin Geschichte mit Ansatzweisem Interesse an Technik der Thermodynamik, merk dir das bitte. Ansonsten lass mich reden."

In diesem Moment hörte er Kabit schon wieder kommen. "Der Khan empfängt euch jetzt!"

Mit einem unguten Gefühl im Brauch durchschritt Zeex die Tür und hoffte das alles gut gehen würde und der Khan gute Laune hat.

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