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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Di 19. Apr 2016, 14:51 
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Volk: Waldalbe
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Top Charakterbogen (1)
Noch nie hatte Melissa etwas so sehr bereut wie diese Worte gesagt zu haben, während sie vor Schmerz zusammensackte und ihre Knochen knacken hörte und spürte. Sie schrie schmerzerfüllt und brauchte einen Moment und atmete tief durch. Dann stand sie auf und ging zügig weiter, um nicht noch einmal in den dümpelnden Grobian hineinzustolpern, während sie ihn stetig aus dem Blickwinkel beobachtete.

Sie hielt ihre Hand und versuchte an etwas Schönes zudenken, zuerst dachte sie an ihre Heimat und ihre Familie, doch Nostalgie würde sie hier nicht weiterbringen. Sie richtete ihre Gedanken auf den Ork und wie sie Rache nehmen würde. Noch wüsste sie nicht genau wie, aber auf jeden Fall sollte er auch den Geschmack des Schmerzes kennenlernen! Dem war sie sich sicher!

Während sie weiter voran trottete, stets an der Seite ihres kurzen Freundes, lässt sie unauffällig eine Efeuranke ihren Arm entlang wachsen, der sich fest um ihr Handgelänk schlängelte und ihn etwas fixierte. Leider wusste sie noch nichts von Heilmagie, aber wenigstens wollte sie nicht, dass ihr der Arm komisch schief zusammenwächst.

Die Sorge von Zeex schmeichelte sie und sie versuchte ihren Schmerz runter zuspielen und nickte leicht mit dem Kopf und lächelte ihn an. Sie hoffte, dass sie keine Last für ihn darstellen würde und gelobte, ab jetzt ihren Mund zuhalten.

Angekommen vor diesem komischen rotleuchtenden Gebäude wusste sie zuerst nicht, was das sein sollte, bis sie das Schild „Freudenhaus Liebestraum“ las >> Au weier, also sowas kannte ich bis jetzt auch nur aus Büchern...<< und sie runzelte die Stirn.

„Goblin Geschichte! Alles klar! Thermo… was??? Scherz! Thermodynamik, ja… ehm… ok. Ich glaube das Wort hatte ich irgendwo schon mal gelesen…“ Natürlich ist ihr das Wort schon öfter in ihren Büchern über den Weg gelaufen, jetzt musste sie nur noch aus ihrem Kopf ein paar Details dazu hervorkramen und kompetent wirken.
Sie wurde jedoch aus ihren Gedanken gerissen, als der andere Goblin die beiden hinein befahl.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Di 26. Apr 2016, 15:05 
Böser Endgegner
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Volk: Goblin
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Weltenbastler in Silber (1) Chronist in Gold (1) Die fleißige Feder in Bronze (1) Schlüsselloch (1)
Als Kabit wieder zurückkehrte wirkte er deutlich angespannter.
"Der Khan empfängt euch jetzt!", meinte er nur knapp. Doch an Kabits Körpersprache konnte man erkennen, dass Knozzy keine gute Laune hatte. Nakuga wartete nicht darauf, dass die beiden Gefangenen von alleine losgingen, sondern schubste Zeex und Melissa unsanft nach vorne. Er konnte das weinerliche Mädel nicht leiden und maulte: "Beweg dich, du Made!"

Als die Gruppe in das Gebäude über die Verandatreppe gelangten sie zunächst in den Empfangsraum. Eine Art Lounge, wo einige hübsche, leicht angekleidete Damen saßen und lüstern auf die beiden neuen Gästen blickte, in der Hoffnung neue Kunden abzugreifen.
Nakuga blickte lüstern zurück und dachte sich nur: Dich gönne ich mir nachher.

Sie durchquerten die Lounge zu einer Holztür, die zum Keller führte.
Kabit schaute immer wieder zurück, um sicherzustellen, dass die beiden Gefangenen keine Anstalten machten, abzuhauen. Doch Nakuga hatte die beiden unter Kontrolle und zur Not kannte der Ork ein paar schmerzhafte Handgriffe.

Die alte Treppe knarzte und quietschte, als die Gruppe diese betrat, um zum Keller zu gelangen. Als sie unten ankamen standen sie vor einer verschlossenen Eisentür, die von zwei Wachen beschützt wurde.
"Was wollt Ihr?", fragte die rechte Wache knapp. Ein stämmiger Ork, welcher den Namen Rruuarek trug.
"Wir wollen zum Khan. Ich bin Kabit und bringe Gäste mit," sagte er und deutete auf Zeexmix und Melissa.
Rruuarek zog nur die Augenbrauen hoch und drehte dann schweigend das Drehkreuz, und schob dann die Eisentür zur Seite, sodass die Gruppe eintreten konnte.

Als die Tür wieder hinter ihnen schloss, hörte die Gruppe eine Stimme, die von etwas weiter oben kam. Auf einem Thron saß der fürchterliche Khan Knozzy. Der berühmte Tieflingsschlächter und König der Diebe. In jenem Augenblick konnte man den Khan noch nicht sehen, da der Raum bis auf eine kleine Lampe völlig verdunkelt worden war.
"Du bist spät dran," durchbrach Knozzy das Schweigen.
"Meine Männer suchen dich schon seit Tagen in der Stadt", fuhr er fort, erhob sich mit diesen Worten von seinem Thron und ging ins Licht.
Knozzys trug wie immer seinen Zylinder. In der rechten Hand hielt er einen goldenen Zepter mit einem dicken Kristall auf dem Kopf, mit kunstvoll eingebauter Gravur, zu Ehren von Clawis. Der 1,55m riesige Goblin war fett und war gegenwärtig in einem weißen Pelz bekleidet.
Als er die Empore vom Thron herunterkam, konnte man aufgrund der Stille im Raum hören, wie sein Schmuck und sein Geldbeutel, welcher sich nah am Körper befand, klimperte.

Pathetisch stand er dort herausfordernd vor Zeexmix Fizzlegrinder eine lange Zeit, bis er lässig eine Zigarre anzündete und Kabit befahl ihm und seinen Gästen etwas Schnaps einzugießen.
"Du schuldest mir Geld, Zeexmix Fizzlegrinder," sprach er lässig und paffte Zeexmix ins Gesicht. Er lachte.
"Die lächerliche Firma deines Vaters ist nahe der Insolvenz. Und was macht sein Sohn?", Knozzy schaute belustigt in die Runde und blickte alle Anwesenden nacheinander in die Augen.
"Der Sohn wühlt im Dreck und macht seinem Namen alle Unehre!"

Kabit kam geschwind mit ein paar Schnapsgläsern und verteilte sie an die anwesenden Gäste.
"Man soll mich ja nicht einen schlechten Gastgeber nennen," sagte Knozzy und spülte etwas Whiskey in seinen Rachen. "Ach schon, besser!"
"Wie soll ich sagen," sagte Knozzy. "Ich könnte dich hier auf der Stelle verprügeln lassen und mir das Geld von dir holen, was die Firma deines Vaters mir schuldet. Sieh nur...!"
Knozzy holte einen Vertrag aus einer Gürteltasche hervor. "Die Unterschrift deines Vaters auf diesem Vertrag. Und wir wollen wohl doch nicht, dass die oberste Finanzbehörde von diesem Vetragsbruch erfährt?," meinte er und aschte mit seiner Zigarre auf den Boden.

Ungeduldig stapfte Knozzy auf und ab.
"Doch ich bin Knozzy, der Tieflingsschlächter. König der Diebe. Begründer und Khan der Emsok Clans. Ich bin der großartigste Geschäftmann in der Geschichte dieses Kontinents. Also kam mir eine Idee..."
"Du kannst deine Schuld mir gegenüber anders begleichen", er schaute lüstern zu Melissa rüber und grinste.
"Deine komischen Ausgrabungen. Ich habe so meine Kontakte. Ich weiß über die Werthaltigkeit der technischen Anlagen. Sagen wir ich schlage euch folgenden Deal vor...", begann Knozzy zu erzählen und begab sich mit diesen Worten wieder auf seinen Thron. Inzwischen hatte man einige Lichter im Raum angezündet, sodass der Raum im hellen Licht erstrahlte und man auch Knozzys Thron sehen konnte.

"Sämtliche Erlöse eurer Ausgrabungen gehen an mich. Im Umkehrschluss gewähre ich eurem Vater einen erneuten Kredit, damit er die drohende Insolvenz verhindern kann und begleiche alle alten Schulden."

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"Geld ist geprägte Freiheit".

"Meiner Meinung nach sollten Tieflinge nur bei einem Ereignis Gastgeber sein: Bei einer Invasion."


Vielen Dank an Baxeda für das charmante Avatarbild!
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Di 3. Mai 2016, 19:37 
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Volk: Ork
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Das Chaos (1)
Ragosh hatte schon viele Länder gesehen doch diese Städte hier im Süden waren ganz anders. Die Bewohner waren zahlreich ebenso zügelos und maßlos obendrein, er hatte in gewisser Weise Urlaub für orkische Verhätnisse natürlich.

Er hatte sich mit dem bisschen Geld was er dabei gehabt hatte bei Wettkämpfen angemeldet, wie zum Beispiel Boxkämpfe oder Armdrückturniere ganz im Grenzbereich des Gesetzes versteht sich. Da er ein Ork war wurde er wie es zu erwarten war dem typischen Bild eines solche gleich. Er saufte er raufte und kämpfte und dafür bezahlt zu werden? Ein Ort den die Götter höchst persöhnlich erschaffen haben mussten garkein Zweifel.

Orks gab es auch hier in den Städten sie schlugen sich als Söldner durch oder arbeiteten für dunkle Gestalten. Er hatte ein oder zwei Aufträge angenommen für einen gewissen Khan Knozzy und diese waren bei weitem nicht so langweilig wie er dachte. Er musste ein paar Leute zum reden bringen mal hier eine Nase brechen mal dort, für Ruhe sorgen er fühlte sich recht wohl in seiner Haut.

Eines Tages kehrte er in das Laufhaus zurück in dem er immer den Khan antreffen konnte und gönnte sich eine kleine Nummer mit einer Menschendame. Diese Frauen waren verrückt und kannten keine Grenzen, als er fertig war und sich sein weißes Hemd über die Schulter warf ging er Richtung des Saals in dem der Khan für gewöhnlich seine Kunden oder Opfer emfping. Er kannte einen anderen Zugang und kahm auf einer Art empore heraus. Er konnte von oben herab sehen und beobachtete die Situation die sich ihm bot.

Es war wie zu erwarten der Khan schwang seine Reden und machte unmissverständlich klar wer in dieser Verhandlung das Sagen hatte. Er mochte ihn er war für einen Goblin recht kreativ wenn es darum ging, die Fäden so zu spannen das er bekahm was er wollte. Den alten Greis und das Mädchen schaute er lächelnd an und dachte sich "oh man, ihr seid arm dran" auf dieser Art Empore konnte man ihn nicht sehen es sei den magische Kräfte wären im Spiel von denen er überhaupt nichts hielt.
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Mi 11. Mai 2016, 09:14 
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Volk: Goblin
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
In seeliger Ruhe hörte sich Zeex alle Worte von Knozzy an. Ruhe strahlte der alte Mann aus, aber was sollte er auch sonst tuhn? Ein alter gebrächlicher Goblin, der seine besten Tage schon hinter sich hatte, dazu eine Albin als Begleitung.

Nicht die besten Vorraussetzungen gegen ein Heer stemmiger Orks anzukommen. Aber das war auch nicht Zeex Art, hier bei Knozzy war mehr Taktik und Rafinesse gefragt als je zuvor, wenn beide hier lebend heraus kommen wollten.

Knozzy redete in einem für Zeex ewig langen Monolog, gern hätte er das ein oder andere erwiedert, doch lies ihm Knozzy keine Zeit dafür.

Sicherlich 10 - 15 Minuten dauerte es, bis Zeex nun auch ein Wort sagen konnte.

"Lieber Herr Khan Knozzy, fing Zeex an. Das ihre werte Belegschaft uns so lange suchte hat schon einen Grund. Ungern würde ich die Gastfreundschaft eurer elüstren Gesellschaft annehmen. Nichts desto trotz bin ich hier und möchte nun einiges klar stellen, werter Khan. Es mag sein, dass mein Vater einige Schulden hatte, diese wurden jedoch von den Gewinnen der letzten Ausgrabung bezahlt. Goblinkrone um Goblinkrone. Ich selbst war damals dabei, als ihr den großen Beutel voller Kronen in eure Hände nahmt. Des weitern muss ich euch über das Ableben meines werten Herrn Vaters informieren. Hinzu kommt, dass Vertäge die einmal beglichen sind, ihre Gültigkeit verlieren und nicht auf angehörige übetragen werden können. Noch etwas, da ihre Informationen Fehler enthalten. Ich bin ebenfalls nicht Besitzer der Firma, sondern nur Teilhaber. Mein ehrenwerter Cousin Zika leitet die Firma, wenn auch zugegeben durch wirtschaftliche Probleme mehr schlecht als Recht. Dies als Richtigstellung zu ihrem gut informierten Wissen.
Noch etwas, meine Ausgrabungen werden von mir selbst finanziert und ich streiche dann eben auch die Gewinne ein. Risiko und Gewinn liegen bei mir und bin einzig meiner Schülerin Rechenschaft schuldig, da sie bei den Ausgrabungen mein Handwerk erlernen und später alles übernehmen wird."
, knurz nickte sich Zeex innerlich zu, dass war gut eingefädelt, nun wusste der Khan das die junge Frau nicht irgendwer war. Hoffentlich brachte ihr das etwas Schutz.

Gerade wollte Zeex weiter reden, als er merkte, dass er zu sehr ausgeschweift war. Erst jetzt bemerkte er, dass er etwas zu spöttisch und herablassend mit dem Khan redete, genau das was er nicht machen wollte, doch brachte so ein gieriger Fettsack selbst den ruhigen und besonnenen Zeex aus der Ruhe.

Seine Worte hätten bedachter sein sollen. Viele Anwesenden grinsten und kicherten. Sogar einige Finger zeigten auf Knozzy.

Was hatte Zeex nur angerichtet? Der immer gut informierte Knozzy, hat Wissenslücken die über Jahre reichen und Zeex hat ihn vor aller Augen und Ohren lächerlich gemacht.

Das merkte auch Knozzy, der über den Vortrag weniger amüsert schien.

"Pssst, Melissa!", tuschelte er heimlich zu seiner Begleitung.

"Ich habe mich verplappert. Keine Ahnung was jetzt passiert, wenn der Khan durch dreht, versuch einen günstigen Moment abzupassen und verschwinde, nimm auf mich keine Rücksicht! Verstehst du das?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Fr 27. Mai 2016, 07:43 
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Volk: Waldalbe
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Top Charakterbogen (1)
Als Melissa den Raum betrat, in dem der besagte Kahn Knozzy saß, fühlte sie einerseits Ekel vor allen diesen komischen Leuten hier und diesem seltsamen Ort, andererseits musste sie ein Kichern unterdrücken. Die ganze Situation war zu absurd. Vielleicht waren es auch die Schmerzen in ihrer Hand, die ihr den Kopf ein wenig durcheinander brachten.

Sie konnte sich nur schwer auf die Worte dieses Knozzys konzentrieren und war vielmehr damit beschäftigt, ihn ausgiebig zu analysieren. Sie verstand seine ganze Kleiderordnung nicht. Hut, Pelz, Gold. Viel zu schwer und zu klobig, damit kann man sich ja gar nicht schnell bewegen - und erst recht nicht wendig sein. Auch wenn sie weiß, dass Gold und Geld hier sehr wichtig sind, kann sie es nicht verstehen, dass dieser Kahn es am ganzen Körper trägt, es ist so sinnlos. Es würde ihm nicht helfen wenn er am verhungern wäre oder fliehen müsste.

Apropos fliehen, während Zeex nun seinen Teil der Rede hält schaut sie sich langsam im Raum um und versucht, ihre Schmerzen zu kontrollieren. Es musste doch hier einen Ausweg geben! Sie sah einen Empore auf die sie mit Hilfe des Efeus kletter könnte, doch was wäre mit ihrem kurzen Freund? Ob alle Wachen zum Kahn rennen würden, wenn sie den Beinklammerfluch an ihm versuchen würde? Dann könnten sie beide wegrennen. Vielleicht sollte sie Zeex auf die Schulter nehmen, um schneller fliehen zu können. Aber wie sie ihre Ideen drehte und wendete, dieser Ort verbirgt zu viele Risiken, dass irgendetwas schief gehen könnte.

Als ihre Augen sich wieder auf den Kahn richteten bemerkte sie sein noch grimmigeres Gesicht, das ihn noch widerlicher aussehen ließ. „Pssst, Melissa!“ hörte sie ihren kurzen Freund reden. Sie nickte ihm langsam zu, um keine Aufmerksamkeit auf sicha zu richten. Sie hatte es geahnt, dass er das von ihr verlangen würde, aber ehrlich gesagt dachte sie nicht eine Sekunde daran ohne ihn ab zu hauen.

Melissa entschied noch einen kurzen Moment abzuwarten, was der Kahn jetzt tun würde, sie würde dann einfach ganz spontan reagieren und das Beste draus machen müssen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Fr 10. Jun 2016, 19:30 
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Volk: Ork
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Das Chaos (1)
Ragosh sah wie der alte Greiß sich tapfer schlug und dem Khan mit Argumenten versuchte zu überzeugen. Es war wirklich klug vom alten, in irgendeiner Weise sich aus der Affäre ziehen zu wollen. Dem Ork wurde aus der Szenerie einmälig langweilig, er drehte seinen Kopf im Kreis und ließ dabei seinen Nacken knacken, das tat gut!

Dann nahm er Fünf bis Zehn Meter Anlauf und rannte auf das Geländer zu. Kurz bevor er dagegen gelaufen wäre, stoßte er sich ab und sprang hinüber. Er grunzte laut und johlend auf und landete direkt hinter dem Khan auf dem Boden. Er stützte sich ab und stand hinter dem Goblin auf den er um einiges überragte. Es muss ein guter Auftritt gewesen sein der sehr gut rüber kahm. Die Wachen des Khans waren direkt aufgeschreckt aber als sie sahen, wer er war entspannten sie sich wieder. Ragosh sprach kein Wort er schaute sich nur um und schaute, erst dem Greiß in die Augen danach der Elfe? Albin? Menschin? für ihn sahen sie alle gleich aus!

Der andere Ork grunzte verächtlich drein, er nahm dieses zur Kenntnis und schaute zurück. Man merkte wie sich die Spannung zwischen den beiden Orks immer mehr aufbaute, man konnte es förmlich riechen. Doch Ragosh beherschte sich wenn auch nur mit Mühe und Not, um den Khan nicht bloß zu stellen oder zu riskieren das, der ründliche Goblin vor Wut ganz rot werden würde. Er verschränkte die Arme und ließ die beiden, Fremden nicht aus den Augen und blieb direkt hinter, dem Khan stehen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: So 12. Jun 2016, 21:48 
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Volk: Goblin
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Minutenlang passiert nichts im Raum. Was war geschehen? Zeex wurde misstrauisch, wollte der Khan auf eine bessere Gelegenheit warten, um noch einige seiner ausschweifenden Sätze zu verkünden. Zeex grübelte und schaute zu Melissa herüber, diese schien auch ratlos.

Minuten vergingen und vergingen. Der Khan machte es wohl spannend. Dachte er, er könnte Zeex mit einem einfachen Ansehen in die Knie zwingen? Zugegeben, Zeex wurde von Minute zu Minute unruhiger. Was hatte der Khan nur vor? Wollte er Zeex so lange Ansehen, bis er um Gnade flehe? Wollte er ihn provozieren oder in den Wahnsinn treiben? Weitere Minuten verrannen, Zeex Kopf schwitzte. Er war ein Goblin der lieber in Höhlen herum kroch. Der Entdeckungen machte, hier und da einen kleinen Handel trieb aber derartige Aufregung war zu viel für ihn.

Gerade als Zeex etwas sagen wollte bemerkte er ein winzigstes Geräusch im sonst stillen Raum. Keiner der Anwesenden wagte es auch nur laut zu Atmen, aus Angst Knozzy zu belästigen. Das Geräusch wurde lauter. Zeex schlotterte und schaute sich um. Was passierte hier? Hatte Knozzy eine Waffe auf sie gerichtet, bereit jede Sekunde losgelassen zu werden. Das war zu viel für den alten Mann, er wankte und sackte etwas zusammen. Immer lauter wurde das Geräusch. Hier und da hörte man flüstern. Hinter vorgehaltener Hand wurde geredet.

"Psst, Melissa. Was ist das?", da fuhr Zeex zusammen, als er Knozzy noch einmal betrachtet. Ein Sabberfaden groß wie des Giblins Hand klaffte aus Knozzys Mund und nun konnte Zeex sehen, was unweigerlich geschehen war. Khan Knozzy war mitten im Gespräch mit offenen Augen eingeschlafen.

Zeex war erleichtert, der Khan plante nichts und auch war keine Waffe auf ihn gerichtet. Gerade wollte der alte Goblin durch Schnaufen, als es einen lauten dumpfen Knall gab. Nicht nur er war erschrocken, auch andere erschraken. Eiligst drehte sich Kabit zu dem Ork herum.

"Bist du verrückt? Willst du etwa den Khan wecken? Was denkst du was er, mit dir macht, wenn du ihm bei seinem Schlaf störst? Schnell, verschwindet alle, aber leise, weckt mir nicht den Khan! Du Ork, bring die beiden in den Kerker. Zelle 13 müsste frei sein, geh, aber leise!"

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Sa 18. Jun 2016, 10:49 
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Volk: Waldalbe
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Top Charakterbogen (1)
"Psst, Melissa. Was ist das?" hörte Melissa ihren kurzen Freund neben sich fragen und als sie ihn ebenso fragend anschauen wollte, bemerkte sie seinen Blick, der auf den Kahn gerichtet war. Sagenhaft! Ein Goblin, der mit offenen Augen schlafen kann... und dazu noch mitten im Gespräch eingeschlafen war. Melissa war zugleich erstaunt und angeekelt vom Bild des sabbernden Kahns.

Gedankenlos war sie fast drauf und dran aus reiner Neugierde einen Schritt auf Knozzy zuzumachen als sie plötzlich durch einen lauten dumpfen Knall in die Realität zurück geholt wurde. Noch ein Ork! Mindestens genauso hässlich und widerwärtig wie der andere!

Ein Aufruhr ging durch den Raum und sogleich wurden alle weggeschickt. Kabit forderte den Ork auf, Zeex und sie in ein Zelle zu bringen. Das war der Moment, dachte sie. Wenn es eine Fluchtmöglichkeit geben würde, so wäre diese wohl einer der sehr wenigen.

Schnell überblickte sie die Szene und auch wenn alle zur Ruhe ermahnt wurden, so gab es doch ein großes Getummel. Auf dem Weg zum Gang, durch den sie auch herein sind, flüsterte sie schnell zu ihrem kurzen Freund „Bbin gleich zurück!“ und im selben Moment setzte sie ihre Kapuze auf und drehte sich geschwind zur Seite und krümmte sich ein wenig, um sich kleiner zu machen. So kam sie einfach vorbei an den Wachen und den anderen komischen Leuten, die eilig versuchten aus dem Saal zukommen. Zum Glück war es recht dunkel hier drin und der Ork, der sie zur Zelle bringen sollte hatte anscheinend ihr Verschwinden noch nicht gemerkt.

Sie ging schnell aber leise in Richtung Empore von der der Ork gesprungen war. Ohne sich umzudrehen ließ sie eine Efeuranke hochwachsen, an der sie raufkletterte und die sogleich nach jeden ihrer Schritte wieder verschwand. Oben angelangt legte sie sich auf den Boden ganz nah am Rand und beobachtete sie Szene, sie erhaschte noch kurz einen Blick von ihren kurzen Freund und wartete, bis der Saal komplett leer war.

Jetzt hieß es den Kerker zu finden. Sie richtete sich langsam auf und ging vorsichtig aus dem Saal, den Gang entlang, während sie überlegte, wo man hier Gefangene unterbringen könnte und wie sie ihren kleinen Goblinfreund dort rausholen konnte. Keine Frage, Improvision ist gefragt, zum Glück ist das nicht unbedingt einer ihrer Schwächen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: So 19. Jun 2016, 11:13 
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Das Chaos (1)
Ragosh hatte nicht bemerkt das der Khan im stehen eingeschlafen war. Er blickte ernst drein als er angefahren wurde von einem seiner Speichellecker, dennoch war er im Inneren am lachen dieser kleine grüne Goblin war wahrlich, einer der sonderbarsten Geschöpfe die er jemals gesehen hatte. Ihm wurde aufgetragen die beiden in eine Zelle zu verfrachten, als er sich den alten Goblingreiß schnappte wie einen Welpen und davon schritt brach ein kleines Chaos aus.

Hier und da schritten schnell Leute durcheinander und Ragosh hatte es garnicht so leicht den Überblick zu behalten. Das kleine Mädchen war die ganze Zeit neben ihnen, er hatte es vorgezogen sie nicht hinter sich her zu schleifen, sondern vertraute darauf das sie ihm folgen würde um des Alten zur Liebe. Dieser strammpelte und protestierte, doch Ragosh ließ sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Er kahm an der Zelle an und setzte den Greiß vorsichtig ab, er wollte schließlich nicht das ihm etwas brechen würde. Als er sich umdrehte um das Mädchen hinein zu befördern war sie nicht da, er grunzte und schnaufte kurz, eigentlich hätte er es sich denken müssen. Kurz bevor er die Tür schließen wollte sah er zurück zum Goblin. "Du hast etwas von, einer Ausgrabung erzählt oder nicht?".

Ragosh war nicht dumm er war ein erfahrener Jäger und diese Mission klang nach Gefahr und nach Monstern oder dergleichen. Er grinste was den Blick auf seine Hauer frei gab, er hielt den Schlüssel in der Hand. "Warte ungefähr zehn Minuten ab, dann mach das du hier raus kommst" er warf dem Alten den Schlüssel zu. Dieser fing ihn auf und blickte ihn fragend an, der Ork schloss die Tür mit den Worten "wir treffen uns, an dem Osttor ich suche deine kleine Freundin". Dann fiehl die Tür ins Schloß und Ragosh rannte los.

Er schnüffelte und hatte ihren Geruch aufgenommen. Er rannte los und kahm bei der Empore zum stehen wo er, das kleine Mädchen sah. Doch sie war nicht allein! Der andere fette Ork war bei ihr und wollte, sie einsacken. Als er bemerkte das Ragosh nun ebenfalls der Szenerie beigetreten war, lächelte er. "Wir können sie uns teilen!" grunzte der fette freudig auf und drehte sich nun zu ihr herum. Er ging schnellen Schrittes auf sie zu, das Mädchen ließ einen Zauber wirken! Das war so typisch für die Milchgesichter!

Es kahmen Efeuranken aus wer weiß woher, die den fetten Ork festhielten. Dieser wurde wütend und zog daran wie ein wilder, doch bevor er richtig laut werden konnte. Schlug ihm Ragosh mit der Faust auf den Hinterkopf was ihn außer gefecht setzte. Als der Ork zu Boden sackte schaute ihn das Mädchen verwirrt an und machte anstallten einen neuen Zauber wirken zu wollen. Doch Ragosh erhob die Hände und kniete sich vor ihr hin. "Ich bin auf deiner Seite, der alte Goblin er wird sich mit uns am Osttor treffen". Er erklärte ihr was er getan hatte und fügte noch hinzu "wir müssen uns beeilen, der Khan wird toben wenn er erfährt das wir weg sind". Er erhob sich vorsichtig und langsam und drehte sich um. "Na los oder willst du gern warten, bis er wach wird?" er nickte zum anderen Ork. Nach diesen Worten rannte er in Richtung Ausgang, würde sie ihm folgen?
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 Betreff des Beitrags: Re: Die Forschungsreise
BeitragVerfasst: Do 7. Jul 2016, 21:02 
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Volk: Goblin
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Das Kaisho Abkommen (1) Schlüsselloch (1)
Die Tür knarzte genau so widerwertig, wie sie aussah. Geputzt hatte hier die letzte Zeit niemand. Ekelerregend roch es und so richtig wollte der alte Goblin nicht wissen, nach was es hier eigentlich roch. Glücklicherweise konnte sich im Getümmel seine Weggefährtin heimlich davon stehlen. Ein Vorteil der Jugend, wie er selbst in sich hinein schmunzeln musste. Flink, schnell, gelenkig und einfallsreich. Nun ja einfallsreich ist man im Alter auch, jedoch nicht wenn es im Flucht oder der gleichen geht.

Zwei Schritte machte der alte Goblin in die Zelle. Kalt war es, nass dazu. Bei seinem Alter hätte man ihn auch gleich ein Schwert zwischen die Schulterblätter rammen können. Ein wesentlich schneller und nicht so elendiger Tod, den den würde er bei diesen Bedingungen auf jeden Fall erfahren.

"Im Alter ist man es nicht gewohnt hier in solchen, nun ja Unterkünften zu verweilen. Können Sie mir nicht etwas weniger Kaltes und Nasses geben? Hier holt sich ein alter Mann wie ich doch den Tod und andere schlimme Krankheiten?!"

"Du hast etwas von, einer Ausgrabung erzählt oder nicht? Warte ungefähr zehn Minuten ab, dann mach das du hier raus kommst. Wir treffen uns, an dem Osttor ich suche deine kleine Freundin."

Noch ehe Zeex etwas sagen konnte, hielt er den Schlüssel in der Hand und der merkwürdige Ork war verschwunden.

Mit allem hatte er gerechnet. Tritte in den Rücken, bösartige Wörter, Goblinwitz, aber den Zellenschlüssel? Kannte er ihn vielleicht von eine seiner Forschungsreisen. Zumindest erinnerte er sich nicht an ihn, jedoch warum sollte er ihn sonst helfen? Oder war es ein perfider Plan von Knozzy, wollte er uns in eine Falle locken, den Ork als Spitzel unterschieben?

Nein, nein, so alt war der Goblin auch wieder nicht, dass er auf den ältesten Trick der Welt hereinfällt! Du bist gefangen und helfe dir, verraten dafür meinen Herren und das nur aus reiner Herzensgüte.

>Das würde ihm sicher so gefallen, aber nicht mit mir.<, dachte sich Zeex und brach sofort auf.

>Als erstes werde ich Melissa suchen, hoffentlich finde ich sie vor dem Ork. Danach werden wir genau das Gegenteil machen. Wir werden durch die Kanalisation verschwinden, nicht durch das Osttor. Bestimmt warten da nur noch weitere Schergen oder er ist wirklich ein Spitzel!<

Vorsichtig schlich Zeex durch die Gänge, als beinahe sein Herz stehen blieb. Unheimliche Geräusche Trangen durch die Gänge. Mit sachten Schritten schritt er weiter durch die dunklen Winkel. Immer lauter wurde das Geräusch, bis er abermals einen schlafenden Goblin vorfand.

>Unglaublich, ebenfalls bei der Arbeit eingeschlafen. Man siehe, die Angestellten lernen vom Herren nur das Beste!<

In einer unbequemen Haltung lümmelte ein Goblin gegen eine Leiter und war beim Aufhängen der Wäsche eingeschlafen. Gut für Zeex, der sich einen schwarzen Mantel samt Kapuze auslieh, nicht, ohne jedoch der Wäschereifachkraft einige Münzen hinzulegen, man wollte ja nicht stehlen.

Sachte entfernte sich der Goblin wieder und verschwand in den spärlich beleuchteten Gängen von Knozzys Festung.

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