Die Forschungsreise

Das gemäßigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkämpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, während die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gemäßigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkämpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, während die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
Benutzeravatar
Melissa Maturaleza
Abgeordnete f√ľr Kuchen
Beiträge: 31
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalbe

Top Charakterbogen

Re: Die Forschungsreise

#21

Beitragvon Melissa Maturaleza » Di 19. Apr 2016, 14:51

Noch nie hatte Melissa etwas so sehr bereut wie diese Worte gesagt zu haben, w√§hrend sie vor Schmerz zusammensackte und ihre Knochen knacken h√∂rte und sp√ľrte. Sie schrie schmerzerf√ľllt und brauchte einen Moment und atmete tief durch. Dann stand sie auf und ging z√ľgig weiter, um nicht noch einmal in den d√ľmpelnden Grobian hineinzustolpern, w√§hrend sie ihn stetig aus dem Blickwinkel beobachtete.

Sie hielt ihre Hand und versuchte an etwas Sch√∂nes zudenken, zuerst dachte sie an ihre Heimat und ihre Familie, doch Nostalgie w√ľrde sie hier nicht weiterbringen. Sie richtete ihre Gedanken auf den Ork und wie sie Rache nehmen w√ľrde. Noch w√ľsste sie nicht genau wie, aber auf jeden Fall sollte er auch den Geschmack des Schmerzes kennenlernen! Dem war sie sich sicher!

Während sie weiter voran trottete, stets an der Seite ihres kurzen Freundes, lässt sie unauffällig eine Efeuranke ihren Arm entlang wachsen, der sich fest um ihr Handgelänk schlängelte und ihn etwas fixierte. Leider wusste sie noch nichts von Heilmagie, aber wenigstens wollte sie nicht, dass ihr der Arm komisch schief zusammenwächst.

Die Sorge von Zeex schmeichelte sie und sie versuchte ihren Schmerz runter zuspielen und nickte leicht mit dem Kopf und l√§chelte ihn an. Sie hoffte, dass sie keine Last f√ľr ihn darstellen w√ľrde und gelobte, ab jetzt ihren Mund zuhalten.

Angekommen vor diesem komischen rotleuchtenden Geb√§ude wusste sie zuerst nicht, was das sein sollte, bis sie das Schild ‚ÄěFreudenhaus Liebestraum‚Äú las >> Au weier, also sowas kannte ich bis jetzt auch nur aus B√ľchern...<< und sie runzelte die Stirn.

‚ÄěGoblin Geschichte! Alles klar! Thermo‚Ķ was??? Scherz! Thermodynamik, ja‚Ķ ehm‚Ķ ok. Ich glaube das Wort hatte ich irgendwo schon mal gelesen‚Ķ‚Äú Nat√ľrlich ist ihr das Wort schon √∂fter in ihren B√ľchern √ľber den Weg gelaufen, jetzt musste sie nur noch aus ihrem Kopf ein paar Details dazu hervorkramen und kompetent wirken.
Sie wurde jedoch aus ihren Gedanken gerissen, als der andere Goblin die beiden hinein befahl.
0 x

Benutzeravatar
Knozzy
Böser Endgegner
Beiträge: 578
Gegebene Likes: 1
Auszeichnungen: 6
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Goblin
Steckbrief: Bild

Das Kaisho Abkommen Weltenbastler in Gold Chronist in Gold Die fleißige Feder in Bronze

Re: Die Forschungsreise

#22

Beitragvon Knozzy » Di 26. Apr 2016, 15:05

Als Kabit wieder zur√ľckkehrte wirkte er deutlich angespannter.
"Der Khan empfängt euch jetzt!", meinte er nur knapp. Doch an Kabits Körpersprache konnte man erkennen, dass Knozzy keine gute Laune hatte. Nakuga wartete nicht darauf, dass die beiden Gefangenen von alleine losgingen, sondern schubste Zeex und Melissa unsanft nach vorne. Er konnte das weinerliche Mädel nicht leiden und maulte: "Beweg dich, du Made!"

Als die Gruppe in das Geb√§ude √ľber die Verandatreppe gelangten sie zun√§chst in den Empfangsraum. Eine Art Lounge, wo einige h√ľbsche, leicht angekleidete Damen sa√üen und l√ľstern auf die beiden neuen G√§sten blickte, in der Hoffnung neue Kunden abzugreifen.
Nakuga blickte l√ľstern zur√ľck und dachte sich nur: Dich g√∂nne ich mir nachher.

Sie durchquerten die Lounge zu einer Holzt√ľr, die zum Keller f√ľhrte.
Kabit schaute immer wieder zur√ľck, um sicherzustellen, dass die beiden Gefangenen keine Anstalten machten, abzuhauen. Doch Nakuga hatte die beiden unter Kontrolle und zur Not kannte der Ork ein paar schmerzhafte Handgriffe.

Die alte Treppe knarzte und quietschte, als die Gruppe diese betrat, um zum Keller zu gelangen. Als sie unten ankamen standen sie vor einer verschlossenen Eisent√ľr, die von zwei Wachen besch√ľtzt wurde.
"Was wollt Ihr?", fragte die rechte Wache knapp. Ein stämmiger Ork, welcher den Namen Rruuarek trug.
"Wir wollen zum Khan. Ich bin Kabit und bringe Gäste mit," sagte er und deutete auf Zeexmix und Melissa.
Rruuarek zog nur die Augenbrauen hoch und drehte dann schweigend das Drehkreuz, und schob dann die Eisent√ľr zur Seite, sodass die Gruppe eintreten konnte.

Als die T√ľr wieder hinter ihnen schloss, h√∂rte die Gruppe eine Stimme, die von etwas weiter oben kam. Auf einem Thron sa√ü der f√ľrchterliche Khan Knozzy. Der ber√ľhmte Tieflingsschl√§chter und K√∂nig der Diebe. In jenem Augenblick konnte man den Khan noch nicht sehen, da der Raum bis auf eine kleine Lampe v√∂llig verdunkelt worden war.
"Du bist spät dran," durchbrach Knozzy das Schweigen.
"Meine Männer suchen dich schon seit Tagen in der Stadt", fuhr er fort, erhob sich mit diesen Worten von seinem Thron und ging ins Licht.
Knozzys trug wie immer seinen Zylinder. In der rechten Hand hielt er einen goldenen Zepter mit einem dicken Kristall auf dem Kopf, mit kunstvoll eingebauter Gravur, zu Ehren von Clawis. Der 1,55m riesige Goblin war fett und war gegenwärtig in einem weißen Pelz bekleidet.
Als er die Empore vom Thron herunterkam, konnte man aufgrund der Stille im Raum hören, wie sein Schmuck und sein Geldbeutel, welcher sich nah am Körper befand, klimperte.

Pathetisch stand er dort herausfordernd vor Zeexmix Fizzlegrinder eine lange Zeit, bis er l√§ssig eine Zigarre anz√ľndete und Kabit befahl ihm und seinen G√§sten etwas Schnaps einzugie√üen.
"Du schuldest mir Geld, Zeexmix Fizzlegrinder," sprach er lässig und paffte Zeexmix ins Gesicht. Er lachte.
"Die lächerliche Firma deines Vaters ist nahe der Insolvenz. Und was macht sein Sohn?", Knozzy schaute belustigt in die Runde und blickte alle Anwesenden nacheinander in die Augen.
"Der Sohn w√ľhlt im Dreck und macht seinem Namen alle Unehre!"

Kabit kam geschwind mit ein paar Schnapsgläsern und verteilte sie an die anwesenden Gäste.
"Man soll mich ja nicht einen schlechten Gastgeber nennen," sagte Knozzy und sp√ľlte etwas Whiskey in seinen Rachen. "Ach schon, besser!"
"Wie soll ich sagen," sagte Knozzy. "Ich k√∂nnte dich hier auf der Stelle verpr√ľgeln lassen und mir das Geld von dir holen, was die Firma deines Vaters mir schuldet. Sieh nur...!"
Knozzy holte einen Vertrag aus einer G√ľrteltasche hervor. "Die Unterschrift deines Vaters auf diesem Vertrag. Und wir wollen wohl doch nicht, dass die oberste Finanzbeh√∂rde von diesem Vetragsbruch erf√§hrt?," meinte er und aschte mit seiner Zigarre auf den Boden.

Ungeduldig stapfte Knozzy auf und ab.
"Doch ich bin Knozzy, der Tieflingsschl√§chter. K√∂nig der Diebe. Begr√ľnder und Khan der Emsok Clans. Ich bin der gro√üartigste Gesch√§ftmann in der Geschichte dieses Kontinents. Also kam mir eine Idee..."
"Du kannst deine Schuld mir gegen√ľber anders begleichen", er schaute l√ľstern zu Melissa r√ľber und grinste.
"Deine komischen Ausgrabungen. Ich habe so meine Kontakte. Ich wei√ü √ľber die Werthaltigkeit der technischen Anlagen. Sagen wir ich schlage euch folgenden Deal vor...", begann Knozzy zu erz√§hlen und begab sich mit diesen Worten wieder auf seinen Thron. Inzwischen hatte man einige Lichter im Raum angez√ľndet, sodass der Raum im hellen Licht erstrahlte und man auch Knozzys Thron sehen konnte.

"Sämtliche Erlöse eurer Ausgrabungen gehen an mich. Im Umkehrschluss gewähre ich eurem Vater einen erneuten Kredit, damit er die drohende Insolvenz verhindern kann und begleiche alle alten Schulden."
0 x
Ansprechpartner und Schirmherr f√ľr die V√∂lker und die Fraktion des Kaisho Abkommens und die Berggipfler

"Geld ist geprägte Freiheit".

Vielen Dank an Baxeda f√ľr das charmante Avatarbild!

Benutzeravatar
Ragosh
Zweitcharakter
Beiträge: 30
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Ork

Das Chaos

Re: Die Forschungsreise

#23

Beitragvon Ragosh » Di 3. Mai 2016, 19:37

Ragosh hatte schon viele L√§nder gesehen doch diese St√§dte hier im S√ľden waren ganz anders. Die Bewohner waren zahlreich ebenso z√ľgelos und ma√ülos obendrein, er hatte in gewisser Weise Urlaub f√ľr orkische Verh√§tnisse nat√ľrlich.

Er hatte sich mit dem bisschen Geld was er dabei gehabt hatte bei Wettk√§mpfen angemeldet, wie zum Beispiel Boxk√§mpfe oder Armdr√ľckturniere ganz im Grenzbereich des Gesetzes versteht sich. Da er ein Ork war wurde er wie es zu erwarten war dem typischen Bild eines solche gleich. Er saufte er raufte und k√§mpfte und daf√ľr bezahlt zu werden? Ein Ort den die G√∂tter h√∂chst pers√∂hnlich erschaffen haben mussten garkein Zweifel.

Orks gab es auch hier in den St√§dten sie schlugen sich als S√∂ldner durch oder arbeiteten f√ľr dunkle Gestalten. Er hatte ein oder zwei Auftr√§ge angenommen f√ľr einen gewissen Khan Knozzy und diese waren bei weitem nicht so langweilig wie er dachte. Er musste ein paar Leute zum reden bringen mal hier eine Nase brechen mal dort, f√ľr Ruhe sorgen er f√ľhlte sich recht wohl in seiner Haut.

Eines Tages kehrte er in das Laufhaus zur√ľck in dem er immer den Khan antreffen konnte und g√∂nnte sich eine kleine Nummer mit einer Menschendame. Diese Frauen waren verr√ľckt und kannten keine Grenzen, als er fertig war und sich sein wei√ües Hemd √ľber die Schulter warf ging er Richtung des Saals in dem der Khan f√ľr gew√∂hnlich seine Kunden oder Opfer emfping. Er kannte einen anderen Zugang und kahm auf einer Art empore heraus. Er konnte von oben herab sehen und beobachtete die Situation die sich ihm bot.

Es war wie zu erwarten der Khan schwang seine Reden und machte unmissverst√§ndlich klar wer in dieser Verhandlung das Sagen hatte. Er mochte ihn er war f√ľr einen Goblin recht kreativ wenn es darum ging, die F√§den so zu spannen das er bekahm was er wollte. Den alten Greis und das M√§dchen schaute er l√§chelnd an und dachte sich "oh man, ihr seid arm dran" auf dieser Art Empore konnte man ihn nicht sehen es sei den magische Kr√§fte w√§ren im Spiel von denen er √ľberhaupt nichts hielt.
0 x

Benutzeravatar
Zeexmix Fizzlegrinder
Professor
Beiträge: 814
Gegebene Likes: 1
Erhaltene Likes: 10
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Goblin

Das Kaisho Abkommen Schl√ľsselloch

Re: Die Forschungsreise

#24

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » Mi 11. Mai 2016, 09:14

In seeliger Ruhe hörte sich Zeex alle Worte von Knozzy an. Ruhe strahlte der alte Mann aus, aber was sollte er auch sonst tuhn? Ein alter gebrächlicher Goblin, der seine besten Tage schon hinter sich hatte, dazu eine Albin als Begleitung.

Nicht die besten Vorraussetzungen gegen ein Heer stemmiger Orks anzukommen. Aber das war auch nicht Zeex Art, hier bei Knozzy war mehr Taktik und Rafinesse gefragt als je zuvor, wenn beide hier lebend heraus kommen wollten.

Knozzy redete in einem f√ľr Zeex ewig langen Monolog, gern h√§tte er das ein oder andere erwiedert, doch lies ihm Knozzy keine Zeit daf√ľr.

Sicherlich 10 - 15 Minuten dauerte es, bis Zeex nun auch ein Wort sagen konnte.

"Lieber Herr Khan Knozzy, fing Zeex an. Das ihre werte Belegschaft uns so lange suchte hat schon einen Grund. Ungern w√ľrde ich die Gastfreundschaft eurer el√ľstren Gesellschaft annehmen. Nichts desto trotz bin ich hier und m√∂chte nun einiges klar stellen, werter Khan. Es mag sein, dass mein Vater einige Schulden hatte, diese wurden jedoch von den Gewinnen der letzten Ausgrabung bezahlt. Goblinkrone um Goblinkrone. Ich selbst war damals dabei, als ihr den gro√üen Beutel voller Kronen in eure H√§nde nahmt. Des weitern muss ich euch √ľber das Ableben meines werten Herrn Vaters informieren. Hinzu kommt, dass Vert√§ge die einmal beglichen sind, ihre G√ľltigkeit verlieren und nicht auf angeh√∂rige √ľbetragen werden k√∂nnen. Noch etwas, da ihre Informationen Fehler enthalten. Ich bin ebenfalls nicht Besitzer der Firma, sondern nur Teilhaber. Mein ehrenwerter Cousin Zika leitet die Firma, wenn auch zugegeben durch wirtschaftliche Probleme mehr schlecht als Recht. Dies als Richtigstellung zu ihrem gut informierten Wissen.
Noch etwas, meine Ausgrabungen werden von mir selbst finanziert und ich streiche dann eben auch die Gewinne ein. Risiko und Gewinn liegen bei mir und bin einzig meiner Sch√ľlerin Rechenschaft schuldig, da sie bei den Ausgrabungen mein Handwerk erlernen und sp√§ter alles √ľbernehmen wird."
, knurz nickte sich Zeex innerlich zu, dass war gut eingefädelt, nun wusste der Khan das die junge Frau nicht irgendwer war. Hoffentlich brachte ihr das etwas Schutz.

Gerade wollte Zeex weiter reden, als er merkte, dass er zu sehr ausgeschweift war. Erst jetzt bemerkte er, dass er etwas zu spöttisch und herablassend mit dem Khan redete, genau das was er nicht machen wollte, doch brachte so ein gieriger Fettsack selbst den ruhigen und besonnenen Zeex aus der Ruhe.

Seine Worte hätten bedachter sein sollen. Viele Anwesenden grinsten und kicherten. Sogar einige Finger zeigten auf Knozzy.

Was hatte Zeex nur angerichtet? Der immer gut informierte Knozzy, hat Wissensl√ľcken die √ľber Jahre reichen und Zeex hat ihn vor aller Augen und Ohren l√§cherlich gemacht.

Das merkte auch Knozzy, der √ľber den Vortrag weniger am√ľsert schien.

"Pssst, Melissa!", tuschelte er heimlich zu seiner Begleitung.

"Ich habe mich verplappert. Keine Ahnung was jetzt passiert, wenn der Khan durch dreht, versuch einen g√ľnstigen Moment abzupassen und verschwinde, nimm auf mich keine R√ľcksicht! Verstehst du das?"
0 x
[Charakterbild wird nur √ľbergangsweise eingetragen.]

Benutzeravatar
Melissa Maturaleza
Abgeordnete f√ľr Kuchen
Beiträge: 31
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalbe

Top Charakterbogen

Re: Die Forschungsreise

#25

Beitragvon Melissa Maturaleza » Fr 27. Mai 2016, 07:43

Als Melissa den Raum betrat, in dem der besagte Kahn Knozzy sa√ü, f√ľhlte sie einerseits Ekel vor allen diesen komischen Leuten hier und diesem seltsamen Ort, andererseits musste sie ein Kichern unterdr√ľcken. Die ganze Situation war zu absurd. Vielleicht waren es auch die Schmerzen in ihrer Hand, die ihr den Kopf ein wenig durcheinander brachten.

Sie konnte sich nur schwer auf die Worte dieses Knozzys konzentrieren und war vielmehr damit besch√§ftigt, ihn ausgiebig zu analysieren. Sie verstand seine ganze Kleiderordnung nicht. Hut, Pelz, Gold. Viel zu schwer und zu klobig, damit kann man sich ja gar nicht schnell bewegen - und erst recht nicht wendig sein. Auch wenn sie wei√ü, dass Gold und Geld hier sehr wichtig sind, kann sie es nicht verstehen, dass dieser Kahn es am ganzen K√∂rper tr√§gt, es ist so sinnlos. Es w√ľrde ihm nicht helfen wenn er am verhungern w√§re oder fliehen m√ľsste.

Apropos fliehen, w√§hrend Zeex nun seinen Teil der Rede h√§lt schaut sie sich langsam im Raum um und versucht, ihre Schmerzen zu kontrollieren. Es musste doch hier einen Ausweg geben! Sie sah einen Empore auf die sie mit Hilfe des Efeus kletter k√∂nnte, doch was w√§re mit ihrem kurzen Freund? Ob alle Wachen zum Kahn rennen w√ľrden, wenn sie den Beinklammerfluch an ihm versuchen w√ľrde? Dann k√∂nnten sie beide wegrennen. Vielleicht sollte sie Zeex auf die Schulter nehmen, um schneller fliehen zu k√∂nnen. Aber wie sie ihre Ideen drehte und wendete, dieser Ort verbirgt zu viele Risiken, dass irgendetwas schief gehen k√∂nnte.

Als ihre Augen sich wieder auf den Kahn richteten bemerkte sie sein noch grimmigeres Gesicht, das ihn noch widerlicher aussehen lie√ü. ‚ÄěPssst, Melissa!‚Äú h√∂rte sie ihren kurzen Freund reden. Sie nickte ihm langsam zu, um keine Aufmerksamkeit auf sicha zu richten. Sie hatte es geahnt, dass er das von ihr verlangen w√ľrde, aber ehrlich gesagt dachte sie nicht eine Sekunde daran ohne ihn ab zu hauen.

Melissa entschied noch einen kurzen Moment abzuwarten, was der Kahn jetzt tun w√ľrde, sie w√ľrde dann einfach ganz spontan reagieren und das Beste draus machen m√ľssen.
0 x

Benutzeravatar
Ragosh
Zweitcharakter
Beiträge: 30
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Ork

Das Chaos

Re: Die Forschungsreise

#26

Beitragvon Ragosh » Fr 10. Jun 2016, 19:30

Ragosh sah wie der alte Grei√ü sich tapfer schlug und dem Khan mit Argumenten versuchte zu √ľberzeugen. Es war wirklich klug vom alten, in irgendeiner Weise sich aus der Aff√§re ziehen zu wollen. Dem Ork wurde aus der Szenerie einm√§lig langweilig, er drehte seinen Kopf im Kreis und lie√ü dabei seinen Nacken knacken, das tat gut!

Dann nahm er F√ľnf bis Zehn Meter Anlauf und rannte auf das Gel√§nder zu. Kurz bevor er dagegen gelaufen w√§re, sto√üte er sich ab und sprang hin√ľber. Er grunzte laut und johlend auf und landete direkt hinter dem Khan auf dem Boden. Er st√ľtzte sich ab und stand hinter dem Goblin auf den er um einiges √ľberragte. Es muss ein guter Auftritt gewesen sein der sehr gut r√ľber kahm. Die Wachen des Khans waren direkt aufgeschreckt aber als sie sahen, wer er war entspannten sie sich wieder. Ragosh sprach kein Wort er schaute sich nur um und schaute, erst dem Grei√ü in die Augen danach der Elfe? Albin? Menschin? f√ľr ihn sahen sie alle gleich aus!

Der andere Ork grunzte ver√§chtlich drein, er nahm dieses zur Kenntnis und schaute zur√ľck. Man merkte wie sich die Spannung zwischen den beiden Orks immer mehr aufbaute, man konnte es f√∂rmlich riechen. Doch Ragosh beherschte sich wenn auch nur mit M√ľhe und Not, um den Khan nicht blo√ü zu stellen oder zu riskieren das, der r√ľndliche Goblin vor Wut ganz rot werden w√ľrde. Er verschr√§nkte die Arme und lie√ü die beiden, Fremden nicht aus den Augen und blieb direkt hinter, dem Khan stehen.
0 x

Benutzeravatar
Zeexmix Fizzlegrinder
Professor
Beiträge: 814
Gegebene Likes: 1
Erhaltene Likes: 10
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Goblin

Das Kaisho Abkommen Schl√ľsselloch

Re: Die Forschungsreise

#27

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » So 12. Jun 2016, 21:48

Minutenlang passiert nichts im Raum. Was war geschehen? Zeex wurde misstrauisch, wollte der Khan auf eine bessere Gelegenheit warten, um noch einige seiner ausschweifenden S√§tze zu verk√ľnden. Zeex gr√ľbelte und schaute zu Melissa her√ľber, diese schien auch ratlos.

Minuten vergingen und vergingen. Der Khan machte es wohl spannend. Dachte er, er k√∂nnte Zeex mit einem einfachen Ansehen in die Knie zwingen? Zugegeben, Zeex wurde von Minute zu Minute unruhiger. Was hatte der Khan nur vor? Wollte er Zeex so lange Ansehen, bis er um Gnade flehe? Wollte er ihn provozieren oder in den Wahnsinn treiben? Weitere Minuten verrannen, Zeex Kopf schwitzte. Er war ein Goblin der lieber in H√∂hlen herum kroch. Der Entdeckungen machte, hier und da einen kleinen Handel trieb aber derartige Aufregung war zu viel f√ľr ihn.

Gerade als Zeex etwas sagen wollte bemerkte er ein winzigstes Ger√§usch im sonst stillen Raum. Keiner der Anwesenden wagte es auch nur laut zu Atmen, aus Angst Knozzy zu bel√§stigen. Das Ger√§usch wurde lauter. Zeex schlotterte und schaute sich um. Was passierte hier? Hatte Knozzy eine Waffe auf sie gerichtet, bereit jede Sekunde losgelassen zu werden. Das war zu viel f√ľr den alten Mann, er wankte und sackte etwas zusammen. Immer lauter wurde das Ger√§usch. Hier und da h√∂rte man fl√ľstern. Hinter vorgehaltener Hand wurde geredet.

"Psst, Melissa. Was ist das?", da fuhr Zeex zusammen, als er Knozzy noch einmal betrachtet. Ein Sabberfaden groß wie des Giblins Hand klaffte aus Knozzys Mund und nun konnte Zeex sehen, was unweigerlich geschehen war. Khan Knozzy war mitten im Gespräch mit offenen Augen eingeschlafen.

Zeex war erleichtert, der Khan plante nichts und auch war keine Waffe auf ihn gerichtet. Gerade wollte der alte Goblin durch Schnaufen, als es einen lauten dumpfen Knall gab. Nicht nur er war erschrocken, auch andere erschraken. Eiligst drehte sich Kabit zu dem Ork herum.

"Bist du verr√ľckt? Willst du etwa den Khan wecken? Was denkst du was er, mit dir macht, wenn du ihm bei seinem Schlaf st√∂rst? Schnell, verschwindet alle, aber leise, weckt mir nicht den Khan! Du Ork, bring die beiden in den Kerker. Zelle 13 m√ľsste frei sein, geh, aber leise!"
0 x
[Charakterbild wird nur √ľbergangsweise eingetragen.]

Benutzeravatar
Melissa Maturaleza
Abgeordnete f√ľr Kuchen
Beiträge: 31
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Waldalbe

Top Charakterbogen

Re: Die Forschungsreise

#28

Beitragvon Melissa Maturaleza » Sa 18. Jun 2016, 10:49

"Psst, Melissa. Was ist das?" hörte Melissa ihren kurzen Freund neben sich fragen und als sie ihn ebenso fragend anschauen wollte, bemerkte sie seinen Blick, der auf den Kahn gerichtet war. Sagenhaft! Ein Goblin, der mit offenen Augen schlafen kann... und dazu noch mitten im Gespräch eingeschlafen war. Melissa war zugleich erstaunt und angeekelt vom Bild des sabbernden Kahns.

Gedankenlos war sie fast drauf und dran aus reiner Neugierde einen Schritt auf Knozzy zuzumachen als sie pl√∂tzlich durch einen lauten dumpfen Knall in die Realit√§t zur√ľck geholt wurde. Noch ein Ork! Mindestens genauso h√§sslich und widerw√§rtig wie der andere!

Ein Aufruhr ging durch den Raum und sogleich wurden alle weggeschickt. Kabit forderte den Ork auf, Zeex und sie in ein Zelle zu bringen. Das war der Moment, dachte sie. Wenn es eine Fluchtm√∂glichkeit geben w√ľrde, so w√§re diese wohl einer der sehr wenigen.

Schnell √ľberblickte sie die Szene und auch wenn alle zur Ruhe ermahnt wurden, so gab es doch ein gro√ües Getummel. Auf dem Weg zum Gang, durch den sie auch herein sind, fl√ľsterte sie schnell zu ihrem kurzen Freund ‚ÄěBbin gleich zur√ľck!‚Äú und im selben Moment setzte sie ihre Kapuze auf und drehte sich geschwind zur Seite und kr√ľmmte sich ein wenig, um sich kleiner zu machen. So kam sie einfach vorbei an den Wachen und den anderen komischen Leuten, die eilig versuchten aus dem Saal zukommen. Zum Gl√ľck war es recht dunkel hier drin und der Ork, der sie zur Zelle bringen sollte hatte anscheinend ihr Verschwinden noch nicht gemerkt.

Sie ging schnell aber leise in Richtung Empore von der der Ork gesprungen war. Ohne sich umzudrehen ließ sie eine Efeuranke hochwachsen, an der sie raufkletterte und die sogleich nach jeden ihrer Schritte wieder verschwand. Oben angelangt legte sie sich auf den Boden ganz nah am Rand und beobachtete sie Szene, sie erhaschte noch kurz einen Blick von ihren kurzen Freund und wartete, bis der Saal komplett leer war.

Jetzt hie√ü es den Kerker zu finden. Sie richtete sich langsam auf und ging vorsichtig aus dem Saal, den Gang entlang, w√§hrend sie √ľberlegte, wo man hier Gefangene unterbringen k√∂nnte und wie sie ihren kleinen Goblinfreund dort rausholen konnte. Keine Frage, Improvision ist gefragt, zum Gl√ľck ist das nicht unbedingt einer ihrer Schw√§chen.
0 x

Benutzeravatar
Ragosh
Zweitcharakter
Beiträge: 30
Auszeichnungen: 1
Guthaben: Gesperrt
Volk: Ork

Das Chaos

Re: Die Forschungsreise

#29

Beitragvon Ragosh » So 19. Jun 2016, 11:13

Ragosh hatte nicht bemerkt das der Khan im stehen eingeschlafen war. Er blickte ernst drein als er angefahren wurde von einem seiner Speichellecker, dennoch war er im Inneren am lachen dieser kleine gr√ľne Goblin war wahrlich, einer der sonderbarsten Gesch√∂pfe die er jemals gesehen hatte. Ihm wurde aufgetragen die beiden in eine Zelle zu verfrachten, als er sich den alten Goblingrei√ü schnappte wie einen Welpen und davon schritt brach ein kleines Chaos aus.

Hier und da schritten schnell Leute durcheinander und Ragosh hatte es garnicht so leicht den √úberblick zu behalten. Das kleine M√§dchen war die ganze Zeit neben ihnen, er hatte es vorgezogen sie nicht hinter sich her zu schleifen, sondern vertraute darauf das sie ihm folgen w√ľrde um des Alten zur Liebe. Dieser strammpelte und protestierte, doch Ragosh lie√ü sich dadurch nicht aus der Ruhe bringen. Er kahm an der Zelle an und setzte den Grei√ü vorsichtig ab, er wollte schlie√ülich nicht das ihm etwas brechen w√ľrde. Als er sich umdrehte um das M√§dchen hinein zu bef√∂rdern war sie nicht da, er grunzte und schnaufte kurz, eigentlich h√§tte er es sich denken m√ľssen. Kurz bevor er die T√ľr schlie√üen wollte sah er zur√ľck zum Goblin. "Du hast etwas von, einer Ausgrabung erz√§hlt oder nicht?".

Ragosh war nicht dumm er war ein erfahrener J√§ger und diese Mission klang nach Gefahr und nach Monstern oder dergleichen. Er grinste was den Blick auf seine Hauer frei gab, er hielt den Schl√ľssel in der Hand. "Warte ungef√§hr zehn Minuten ab, dann mach das du hier raus kommst" er warf dem Alten den Schl√ľssel zu. Dieser fing ihn auf und blickte ihn fragend an, der Ork schloss die T√ľr mit den Worten "wir treffen uns, an dem Osttor ich suche deine kleine Freundin". Dann fiehl die T√ľr ins Schlo√ü und Ragosh rannte los.

Er schn√ľffelte und hatte ihren Geruch aufgenommen. Er rannte los und kahm bei der Empore zum stehen wo er, das kleine M√§dchen sah. Doch sie war nicht allein! Der andere fette Ork war bei ihr und wollte, sie einsacken. Als er bemerkte das Ragosh nun ebenfalls der Szenerie beigetreten war, l√§chelte er. "Wir k√∂nnen sie uns teilen!" grunzte der fette freudig auf und drehte sich nun zu ihr herum. Er ging schnellen Schrittes auf sie zu, das M√§dchen lie√ü einen Zauber wirken! Das war so typisch f√ľr die Milchgesichter!

Es kahmen Efeuranken aus wer wei√ü woher, die den fetten Ork festhielten. Dieser wurde w√ľtend und zog daran wie ein wilder, doch bevor er richtig laut werden konnte. Schlug ihm Ragosh mit der Faust auf den Hinterkopf was ihn au√üer gefecht setzte. Als der Ork zu Boden sackte schaute ihn das M√§dchen verwirrt an und machte anstallten einen neuen Zauber wirken zu wollen. Doch Ragosh erhob die H√§nde und kniete sich vor ihr hin. "Ich bin auf deiner Seite, der alte Goblin er wird sich mit uns am Osttor treffen". Er erkl√§rte ihr was er getan hatte und f√ľgte noch hinzu "wir m√ľssen uns beeilen, der Khan wird toben wenn er erf√§hrt das wir weg sind". Er erhob sich vorsichtig und langsam und drehte sich um. "Na los oder willst du gern warten, bis er wach wird?" er nickte zum anderen Ork. Nach diesen Worten rannte er in Richtung Ausgang, w√ľrde sie ihm folgen?
0 x

Benutzeravatar
Zeexmix Fizzlegrinder
Professor
Beiträge: 814
Gegebene Likes: 1
Erhaltene Likes: 10
Auszeichnungen: 2
Guthaben: Gesperrt
Tempel: Gesperrt
Volk: Goblin

Das Kaisho Abkommen Schl√ľsselloch

Re: Die Forschungsreise

#30

Beitragvon Zeexmix Fizzlegrinder » Do 7. Jul 2016, 21:02

Die T√ľr knarzte genau so widerwertig, wie sie aussah. Geputzt hatte hier die letzte Zeit niemand. Ekelerregend roch es und so richtig wollte der alte Goblin nicht wissen, nach was es hier eigentlich roch. Gl√ľcklicherweise konnte sich im Get√ľmmel seine Weggef√§hrtin heimlich davon stehlen. Ein Vorteil der Jugend, wie er selbst in sich hinein schmunzeln musste. Flink, schnell, gelenkig und einfallsreich. Nun ja einfallsreich ist man im Alter auch, jedoch nicht wenn es im Flucht oder der gleichen geht.

Zwei Schritte machte der alte Goblin in die Zelle. Kalt war es, nass dazu. Bei seinem Alter h√§tte man ihn auch gleich ein Schwert zwischen die Schulterbl√§tter rammen k√∂nnen. Ein wesentlich schneller und nicht so elendiger Tod, den den w√ľrde er bei diesen Bedingungen auf jeden Fall erfahren.

"Im Alter ist man es nicht gewohnt hier in solchen, nun ja Unterk√ľnften zu verweilen. K√∂nnen Sie mir nicht etwas weniger Kaltes und Nasses geben? Hier holt sich ein alter Mann wie ich doch den Tod und andere schlimme Krankheiten?!"

"Du hast etwas von, einer Ausgrabung erzählt oder nicht? Warte ungefähr zehn Minuten ab, dann mach das du hier raus kommst. Wir treffen uns, an dem Osttor ich suche deine kleine Freundin."

Noch ehe Zeex etwas sagen konnte, hielt er den Schl√ľssel in der Hand und der merkw√ľrdige Ork war verschwunden.

Mit allem hatte er gerechnet. Tritte in den R√ľcken, b√∂sartige W√∂rter, Goblinwitz, aber den Zellenschl√ľssel? Kannte er ihn vielleicht von eine seiner Forschungsreisen. Zumindest erinnerte er sich nicht an ihn, jedoch warum sollte er ihn sonst helfen? Oder war es ein perfider Plan von Knozzy, wollte er uns in eine Falle locken, den Ork als Spitzel unterschieben?

Nein, nein, so alt war der Goblin auch wieder nicht, dass er auf den √§ltesten Trick der Welt hereinf√§llt! Du bist gefangen und helfe dir, verraten daf√ľr meinen Herren und das nur aus reiner Herzensg√ľte.

>Das w√ľrde ihm sicher so gefallen, aber nicht mit mir.<, dachte sich Zeex und brach sofort auf.

>Als erstes werde ich Melissa suchen, hoffentlich finde ich sie vor dem Ork. Danach werden wir genau das Gegenteil machen. Wir werden durch die Kanalisation verschwinden, nicht durch das Osttor. Bestimmt warten da nur noch weitere Schergen oder er ist wirklich ein Spitzel!<

Vorsichtig schlich Zeex durch die Gänge, als beinahe sein Herz stehen blieb. Unheimliche Geräusche Trangen durch die Gänge. Mit sachten Schritten schritt er weiter durch die dunklen Winkel. Immer lauter wurde das Geräusch, bis er abermals einen schlafenden Goblin vorfand.

>Unglaublich, ebenfalls bei der Arbeit eingeschlafen. Man siehe, die Angestellten lernen vom Herren nur das Beste!<

In einer unbequemen Haltung l√ľmmelte ein Goblin gegen eine Leiter und war beim Aufh√§ngen der W√§sche eingeschlafen. Gut f√ľr Zeex, der sich einen schwarzen Mantel samt Kapuze auslieh, nicht, ohne jedoch der W√§schereifachkraft einige M√ľnzen hinzulegen, man wollte ja nicht stehlen.

Sachte entfernte sich der Goblin wieder und verschwand in den spärlich beleuchteten Gängen von Knozzys Festung.
0 x
[Charakterbild wird nur √ľbergangsweise eingetragen.]