[Zeltstadt Cara'Cor] Empfangszelt des Tarkan


Die Front
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Die Niederlage der Zwerge schien lange unausweichlich, doch im letzten Moment haben sich andere alte V├Âlker daf├╝r entschieden, ihnen zur Unterst├╝tzung zu kommen. Also ├Ąnderte das Chaos seine Taktik ...
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Tarkan
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Das Chaos

[Zeltstadt Cara'Cor] Empfangszelt des Tarkan

#1

Beitragvon Tarkan » Mi 3. Feb 2016, 13:09

Dem Reisenden fiel aus heiterem Himmel ein zusammengefaltetes Pergament vor die F├╝├če. Ungl├Ąubig blickte er nach oben und sah einen Schmutzgeier davonfliegen. Schmutzgeier? Hier in diesem Gebiet? Verwundert hob er das Pergament auf und faltete es auseinander.

Der Weg zum Chaos

Wie man nach Rakshanistan gelangt, fragst du mich? Wenn du
dort hin willst, hast du den Weg bereits gefunden.
Rakshanistan hat keine Grenzen und keinen Herrscher.
Es ist ein Traum, die gro├če Hoffnung, die unsere Schritte lenkt.
Es liegt ├╝berall dort, wo es weder Herren noch Sklaven gibt,
weder richtig noch falsch und wo jeder sein Leben
in die eigenen H├Ąnde nimmt, ohne die Fesseln von Gesetzen.

Chaos, mein Freund, Chaos ist der Schl├╝ssel,
um nach Rakshanistan zu gelangen!


Du suchst Anschluss an die Fraktion des Chaos?
Dann geh nach Cara'Cor und melde dich
bei Tarrik Tarkan!


.... und der Reisende beschloss, dem Ruf zu folgen.

Ankunft in Cara'Cor

Cara'Cor war die am besten ausgebaute Zeltstadt des dreigeteilten Reiches von Rakshanistan.
Umgeben wurde sie von einem schwarz geteerten Palisadenzaun, so dass man die Stadt mitunter auch scherzhaft 'Festung Cara'Cor' nannte.



Vor der Palisade - D├╝sterlinge, Tieflinge und Orks

Au├čerhalb der h├Âlzernen Mauer aus schwarzen, angespitzten Pf├Ąhlen befand sich das Lager der D├╝sterlinge, nur h├╝fthohe, schiefe und von Erde und Schlamm verkrustete Zelte, in denen es immer dunkel und k├╝hl war. Dazwischen hingen W├Ąscheleinen mit roh in Form gerissenen Lederst├╝cken und einige Kochstellen. S├Ąmtliche Vegetation war zertrampelt, herausgerissen oder zu Essen verarbeitet worden. Ein St├╝ck weiter fanden sich die Holz- und Schilfh├╝tten der Tieflinge und noch ein ganzes St├╝ck weit au├čerhalb, von hier aus einen Tagesmarsch entfernt, lebte eine verb├╝ndete Orkrotte. Da der Reisende den Zettel vorzuweisen hatte, winkte man ihn nur rasch durch.


Innerhalb der Palisade - Das Lager der Rakshaner

Im Inneren der Palisade sah es ordentlicher aus, zumindest f├╝r die Verh├Ąltnisse der Rakshaner. Ein almanischer Feldherr w├╝rde bei dem, was Rakshaner unter Ordnung verstanden, die H├Ąnde ├╝ber dem Kopf zusammengeschlagen haben. Die traditionellen Zelte aus dickem Leder standen kreuz und quer. Auch war es kein reines Milit├Ąrlager, sondern auch die Frauen und Kinder der rakshanischen Streitkr├Ąfte lebten an diesem Orte. Die feindlichen Almanen konnten ├╝ber so etwas nur den Kopf sch├╝tteln. Wie konnte man seine Frauen und Kinder mitten ins Kriegsgebiet mitnehmen? Die Rakshaner hingegen sahen es aus einem anderen Blickwinkel: "Ohne Frauen werden M├Ąnner bescheuert" lautet ein ber├╝hmtes Zitat Xtakakh Sturgandas, festgehalten im Chaoticum (Kapitel 3 ┬Ż - Sinnspr├╝che f├╝r jede Gelegenheit).


Das Viertel der Zebras

Die Zelte fanden sich in den unterschiedlichsten Farben, je nachdem, welchem Tier die Haut einmal geh├Ârt hatte. Die meisten bestanden aus braun getupften oder grau gestreiften Hy├Ąnenfellen. Mit dem einheitlichen Erscheinungsbild eines vorbildlichen almanischen Milit├Ąrlagers hatte dies nichts gemein. An der n├Ârdlichen Palisade befand sich eine gr├Â├čere Ansammlung von schwarz-wei├č-gestreiften Zelten, die man das Zebraviertel nannte. Auch die Bewohner, die dort ein und aus gingen, die angeh├Ârigen des Kriegstrupps der Zebras, trugen das markante Fell als Kleidung. Einer von ihnen war Tarkan.


Das Empfangszelt des Tarkan

Er sa├č im Inneren seines Arbeitszeltes auf dem fellbedeckten Boden und betrachtete sein Werk. Die einzelnen Pergamentseiten des Chaoticums hatte er aus dem Einband herausgetrennt und ├╝ber den Boden verteilt, um sie neu zu sortieren. Kaffee brodelte in einem bronzenen Mokkak├Ąnnchen, ein Beutest├╝ck aus dem Kampf gegen die Tamjid. Ohne richtig hinzusehen zog Tarkan das K├Ąnnchen von der kleinen Feuerstelle, w├Ąhrend er mit der anderen Hand die Pergamente hin und her schob. Seine Gedanken kreisten unaufh├Ârlich und schneller, als angenehm war. Er brauchte dringend ein T├Ąsschen Mokka, um sich besser konzentrieren zu k├Ânnen!
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