Der Krieg, der alles ├Ąndern wird


Die Front
Die Hauptstreitmacht des Chaos wurde entfesselt, um die Zwergenfestung Dunkelbruch zu erobern. Die Niederlage der Zwerge schien lange unausweichlich, doch im letzten Moment haben sich andere alte V├Âlker daf├╝r entschieden, ihnen zur Unterst├╝tzung zu kommen. Also ├Ąnderte das Chaos seine Taktik ...
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Barlok Eisenhand
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#51

Beitragvon Barlok Eisenhand » So 12. Feb 2017, 12:39

Dieser elendige verr├╝ckte D├╝sterling hatte Nerven hier aufzutauchen und das dazu noch das Wort an ihn zu richten! Der Griff mit der Barlok seine Axt hielt wurde noch fester, sodass die Knochen bereits hervortraten sein Blick wurde h├Ąrter und er musste, sich beherschen nicht gleich auf ihn los zu st├╝rmen um ihn den gar aus zu machen.

Doch dann passierten mehrere Dinge, er bemerkte wie Tiere an ihnen vorbei rannten und in die Feste flohen. Am Himmel sah er dutzende V├Âgelschw├Ąrme panisch in Richtung S├╝den fliegen. Sie waren vor irgendwas auf der Flucht als er den Blick wieder auf Mard richtete sah er, an ihm vorbei Richtung Horizont er sah Staubwolken. Es waren die Resultate von einer Armee, einer Armee die es in dieser Gr├Â├če noch niemals zuvor gegeben hatte. Er machte Guhle aus Orks Hy├Ąnenreiter, es waren dutzende ja vielleicht sogar Tausende! Sie wurden von keinem geringeren als Tarkan angef├╝hrt. Barlok schimpfte sich einen Naren, die ganze Zeit hatten die Politiker der Zwerge sich in Sicherheit gew├Ąhnt und er hatte es langsam selbst geglaubt. Zumindestens h├Ątte er niemals gedacht das Tarkan jegliche Rassen die untereinander oft genug striten und sich bek├Ąmpften, jemals einigen w├╝rde, unter seinem Banner.

Die T├╝rme die errichtet wurden um die Feste zu alamieren schlugen die Glocken, doch es sah aus als w├╝rde diese Streitmacht sie einfach verschlingen und weiter ziehen Richtung Dunkelbruch. Tarkan stie├č eine Botschaft aus die wie eine Tatsache klang, in anbetracht der gr├╝├če dieser Armee war es nicht gerade undenkbar.

Der Blick des Generals richtete sich auf Mard, er wollte ihm antworten doch dann kam eine neue Gestalt in diese Szenerie, es war ein Goblin ein einzelnder Goblin mitten aus dem Nichts schien er gekommen zu sein, er bot seine Hilfe an. Er erinnerte sich was der letzte Goblin getan hatte der sich als "Hilfe" anbot. Doch diese ganzen Gedanken nahmen zu viel Zeit in Anspruch, der Genral hatte daf├╝r keine Zeit der Feind stand nicht nur vor der T├╝r, nein er schritt in raschen Schritten auf diese zu um sie einzurei├čen!

"Los hinein in die Feste!" er drehte sich um und rannte ├╝ber die Zugbr├╝cke hinein in die Feste, er ging davon aus das beide ihm folgten. Die Zugbr├╝cke wurde sofort hinauf gezogen und Offiziere kamen auf ihn zugerannt um Befehle entgegen zu nehmen. "Ich will jede Reserve aus dem Gebirge haben sofort!" einer der Offiziere rannte Richtung Zitadelle und man h├Ârte Rufh├Ârner erschallen jedes war, einem einzelnden Befehl zugeordnet. Es rannten ├╝berall Zwergenkrieger herum, doch was f├╝r manche aussah wie ein Durcheinander war strickt ge├╝bt worden. Jeder Zwerg kannte seinen Platz und jeder machte sich schnellstens daran diesen einzunehmen.

Barlok rannte auf die Mauer und sah sich um, der Goblin sowie Mard folgten ihm. Er sah diesen Moment in einer erstaunlichen Langsamkeit, er sah Zwerge die grimmig drein schauten viele waren jedoch noch jung. Man sah vielen die Nerv├Âsit├Ąt an und viele folgten dem Beispiel der ├Ąlteren Veteranen und schauten grimmig drein, dennoch erkannte es Barlok und er verurteilte sie daf├╝r nicht.

Die Trib├Âkre wurden herum geschwenkt und in Feuerstellung gebracht, sogar die riesigen Trib├Âke auf der Zitadelle die gewaltige Steinbr├Âcke werfen konnten waren gedreht und in Feuerposition gebracht worden. Er schaute jenseits der Mauer und sah das die Armee sich n├Ąherte bedrohlich n├Ąherte, es w├╝rde nicht mehr lange dauern dann w├╝rden sie die ersten Fallen ausl├Âsen dennoch w├╝rde es nicht reichen sie aufzuhalten. Die Zwerge auf den Mauern nahmen ihre Armbr├╝ste in die Hand und es wurden Beh├Ąlter mit Bolzen heran geschafft, diese Anzahl an Munition war unglaublich ├╝berall wurden ganze Munitionslager geschaffen damit die Katapulte ohne jegliche Pause unerm├╝dlich feuern konnten.

Einer der Offiziere kam heran geeilt "die Reserven kommen aus dem Gebirge sie werden noch ihren Offizieren zugeteilt!" der General nickte ihm zu. Doch er erkannte das diese Feste eine Falle war, die Zwerge konnten nirgendwohin au├čer zur├╝ck ins Gebirge und w├╝rde diese Armee ihnen folgen w├Ąre das ganze Zwergenreich verloren. Der Offizier wollte gerade gehen doch Barlok hielt ihn an der Schulter fest. Der junge Zwerg schaute ihn an und sah in sein Gesicht, es war gelassen und er l├Ąchelte. "Wir m├╝ssen in anbetracht dieser Armee den Ausfall wagen um sie aufzuhalten!" die Augen des jungen Zwerges weiteten sich erschrocken. "Herr das w├╝rde, diese Formation nicht ├╝berleben, es musse einen anderen Weg geben! Wer soll diese..:..." doch Barlok unterbrach ihn ruhig.

"Ich werde sie anf├╝hren" er lie├č den Offizier los und stieg auf die Zinnen der Mauer. Er hielt sich an einer Standarte fest wo das Banner der Feste im Winde wehte. "Krieger Dunkebruchs h├Ârt mich an!" mehrere Zwerge unterbrachen ihre Vorbereitungen f├╝r ihn und schauten zu ihm empor. Im Hof waren mehrere Zwerge dabei sich zu positionieren, die Gesch├╝tzmanschaften hielten inne und schauten empor zum General. Die gesamte Feste schien inne zu halten f├╝r Barlok, er lie├č seinen Blick ├╝ber die gesamte Feste schweifen und schaute hinauf zu dem Gebirge und atmete tief ein und aus.

Er sp├╝rte das diese Schlacht seine letzte sein k├Ânnte, dennoch war er gl├╝cklich seinem Volke solange gut gedient zu haben. "Diese Streitmacht dort" er zeigte mit der Axt in die Richtung aus der Takans gewaltige Streitmacht im Anmarsch war. "Ist hier um uns alle zu vernichten" er zeigte auf das Gebirge das sich direkt hinter der Feste erstreckte. "Nicht nur uns, sondern jenseits dieses Gebirges wollen sie unsere heiligen Hallen sch├Ąnden! Sie wollen jede Frau jedes Kind und jeden Mann dort drinne t├Âten oder versklaven!". "Die einzigen die sie aufhalten k├Ânnen sind wir! Wir sind die letzte Hoffnung f├╝r unser Volk!" er erntete Beifall im Sinne von Stiefel die auf den Stein traten und Krieger die Ihre Waffen, gegen Schilde schlugen. "Ich frage euch seid ihr bereit alles zu tun! Seid ihr bereit euer Leben zu geben damit, es ein Morgen f├╝r unser Volk geben kann!" der Beifall wurde lauter und der Kampfesmut der Zwerge stieg und er merkte das die gesamte Feste bereit war ihm zu folgen, wenn n├Âtig sogar bis in den Tod.

"Da diese Streitmacht dort drau├čen gr├Â├čer ist als jede andere, will ich ihnen drau├čen entegegen treten! M├Âgen Zwergen├Ąxte, Schilde Schwerter und Zwergenkampfeslust als erstes begegnen, wenn sie hier hinein wollen! Dann m├╝ssen sie es sich sauer verdienen, folgt mir! Folgt mir f├╝r Ruhm! Folgt mir f├╝r Ehre doch folgt mir einzig und allein f├╝r unser Volk!!!".

Die Zwergen riefen im Einklang und aus vollen Kehlen "unser Volk! Unser Volk! Unser Volk!!!". Er stieg von den Zinnen und schaute seine Offiziere an "auf mein Zeichen, lasst ihr alles schie├čen was schie├čen kann!". Schnell stieg er die Stufen hinab und die Zugbr├╝cke wurde herunter gelassen, vor dem Tor bildete sich eine Reihe von Kriegern die ihm freiwillig folgten es waren, in der Mehrzahl Krieger die mehr Kampferfahrung hatten, es waren Veteranen die mit ihm unz├Ąhlige Schlachten gefochten hatten. Sie konnten es kaum erwarten einen Ehrenvollen Tod zu finden, sowie es dieser Armee dort drau├čen ordentlich zu zeigen. Unter ihnen waren aber auch j├╝ngere Krieger doch das Alter spielte keine Rolle, er drehte sich zu dem Goblin und Mard um "bleibt hier, oder folgt mir" er schaute den Goblin an und f├╝gte hinzu "ich h├Ątte gehofft die Goblins, w├╝rden uns eine Streitmacht schicken doch ein einzelnder kann das Schicksal von vielen ├Ąndern, daher danke ich euch das ihr hier seid um an unserer Seite in den Kampf zu ziehen".

Er f├╝hrte die Formation an die aus gut und ganzen 400 Zwergen bestand, sie formierten sich vor dem Wassergraben, in einer Art Keilformation. Ganz forn stand Barlok selbst die Zwerge rechts und links neben ihm waren ebenso entschlossen wie er, diese Position solange zu halten wie es n├Âtig war.

Nun konnte man die Streitmacht von Tarkan besser sehen jeden Moment w├╝rden, seine ersten Gefolgsleute die ersten Fallen ausl├Âsen. Barlok schaute hinauf zur Feste und sah das Gebirge wie es sich maj├Ąstetisch in die L├╝fte erhob. Dann erkannte er den Offizier auf der Mauer, dieser sah ihn an und wartete. Barlok hob seine Axt und der Offizier seine Hand, er richtete sie gen feindliche Streitmacht und rief "f├╝r unser Volk!" der Offizier schlug mit der Hand nach unten und rief ebenso "f├╝r unser Volk!".

Gleich darauf war es so als w├╝rde sich der Himmel mit unvorstellbaren Dingen f├╝llen, die aus Felsbrocken bestanden, ebenso aus einem ganzen Meer von Armbrustbolzen und gefolgt von Kr├╝gen die mit Petrolium gef├╝llt waren. Diese Flut von Kampfesger├Ąt flog in Richtung der feindlichen Streitmacht die von Tarkan selbst angef├╝hrt wurde.

Barlok erinnerte sich an seine eigenen Worte "jede Sekunde dezimieren wir unseren Feind, das ist der Schl├╝ssel!". "Wir werden sie aufhalten!" schrie Barlok und stieg in ein Kampfgesang ein der damit gef├╝llt war, dass sich jeder Krieger seine Waffe gegen den Brustpanzer schlug. Jedoch war dieses Ger├Ąusch gleichm├Ą├čig und hallte ├╝ber die Weite ferne noch ├╝ber den L├Ąrm hinweg zu Tarkan und seinem Gefolge.

Diese Schlacht w├╝rde alles ├Ąndern.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#52

Beitragvon Mard » So 12. Feb 2017, 13:54

Mard huschte flink dem Zwergengeneral hinterher, w├Ąhrend sein Ponycentaure ausb├╝chste und buckelnd davongaloppierte. Sie stiegen auf den Wehrgang. Fasziniert beobachtete er die herumhuschenden Krieger. Obwohl alles ein ziemliches Durcheinander war, schien dahinter irgendeine undurchschaubare Ordnung zu stecken, zumindest beschwerte sich keiner der der Zwerge ├╝ber mangelnde Befehle und bald waren die gigantischen Gesch├╝tze schussbereit. Staunend betrachtete Mard die gewaltigen Trib├Âcke, die umst├Ąndlich geladen wurden. So was h├Ątte er auch gern mal bedient! Er konnte es kaum erwarten, diese m├Ąchtigen Waffen im Einsatz zu sehen. Vor lauter Vorfreude biss er sich grinsend in den Zeigefinger.

Und dann geschah das Unfassbare - Barlok wagte mit einer Zwergenschar, die geradezu winzig anmutete im Gegensatz zum Heer seines Gegners, einen Ausfall! das w├╝rde ein Gemetzel werden! Mard fielen fast die Augen aus. Nur eine winzige Truppe zum Bedienen der Gesch├╝tze blieb zur├╝ck in der Feste. Mard sprang auf eine Zinne, um alles, was nun folgen w├╝rde, in seinen Details beobachten zu k├Ânnen.

Noch bevor die Truppen sich begegneten, rauschten die schweren Geschosse ├╝ber die K├Âpfe der Verteidiger hinweg. Die Trib├Âcke knarrten und krachten hinter ihnen, der Wehrgang erbebte. Der Himmel verdunkelte sich von der gewaltigen Menge an Geschossen. Unaufhaltsam rauschten sie auf die K├Ąmpfer des Chaos nieder. Die Truppen Tarkans hatten zwar den Vorteil, in keiner geordneten Marschformation vorzupreschen, so dasss sie den besonders gro├čen Geschossen ausweichen konnten, doch die schiere Menge dessen, was da auf sie zu geflogen kam, sorgte daf├╝r, dass seine Krieger reihenweise ausged├╝nnt wurden. Mard bedauerte, auf diese Entfernung nicht ihre Schreie h├Âren zu k├Ânnen.

Und dann kam das Beste - weil die Chaoskrieger alle nach oben geschaut hatten, merkten sie nicht, was unter ihnen lauerte. Als erstes traf es die Ghule, die hungrig und nahezu unsichtbar im Steppengras auf allen vieren vorangekrochen waren. Sie st├╝rzten in Fallgruben, die sich unter den Brandgeschossen in Flammenstra├čen verwandelten, vermutlich waren sie mit Teer oder etwas derartigem gef├╝llt. Die nachfolgenden Truppen konnten gr├Â├čtenteils ausweichen, da sie gewarnt worden waren, doch nicht allen gelang es, reichtzeitig zu stoppen oder zu wenden.

Mard geriet in Euphorie bei dem Anblick der brennenden und sich in Flammen w├Ąlzenden Wesen, die aus den Gruben gesprungen kamen und begann kreischend von Zinne zu Zinne zu springen und einen H├╝fttanz aufzuf├╝hren. Sein Blick wirkte irre und er sabberte, weil er den Mund gar nicht mehr zumachte vor lauter Schreien. Er schlug sich mit beiden F├Ąusten auf den Kopf und drehte sich wie eine Ballerina auf einem Fu├č im Kreis. Was f├╝r ein Tag!
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JEELEN
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#53

Beitragvon JEELEN » So 12. Feb 2017, 18:20

Jeelen folgte dem Zwerg, genau wie der D├╝sterling. Was er allerdings dann zu sehen bekam, lie├č ihm die Haare zu Berge stehen, h├Ątte er Haare gehabt. Typisch f├╝r Zwerge reagierte auch der General mit voller Konfrontation, anstatt mit List und T├╝cke. Von einem Zwerg bekam man die Axt mitten ins Gesicht geschlagen, aber keinen Dolch ins Kreuz gerammt.

So war scheinbar nicht nur Lydia und die Zwerge aus Schimmerstein, dass ganze Zwergenvolk schien unter Gr├Â├čenwahn zu leiden, vermutlich weil sie so klein waren. Goblins erging es nicht anders, aber sie wussten um ihre Schw├Ąchen. Ihre Schw├Ąchen glichen sie mit Hinterh├Ąltigkeit und Cleverness aus. Aber diese Zwerge hier, waren ein reines Selbstmordkommando.

Gut, Jeelen hatte schon oft genug erlebt, dass gerade dieser unerschrockene Mut viele Angreifer abschreckte und in die Flucht schlug. Aber was da jenseits der Festungsmauern anr├╝ckte, war kein Verbund von Landstreichern, die auf gut Gl├╝ck etwas Gold abstauben wollten.

`Du musst zu den Zwergen gehen. Es geht um mehr als Dich oder mich, es geht um etwas H├Âheres┬┤, dass hatte seine Frau gesagt. Jedenfalls so etwas in der Art. Der Goblin war hin- und hergerissen zwischen Wut und Treue zu seiner Frau. Gut, offiziell waren sie nicht verheiratet, aber was spielte das schon f├╝r eine Rolle?

...Sie wollen jede Frau jedes Kind und jeden Mann dort drinnen t├Âten oder versklaven!". "Die einzigen die sie aufhalten k├Ânnen sind wir! Wir sind die letzte Hoffnung f├╝r unser Volk!" - rief der General donnernd seiner Armee entgegen und riss damit Jeelen aus seiner Gr├╝belei.

`Jede Frau, jedes Kind, jeder Mann - tot oder versklavt. Wenn es nicht hier endet wo dann?┬┤, dachte der Gr├╝ne und sch├╝ttelte dann schnell den Kopf, als er f├╝r Sekunden das Bild von Lydia vor Augen hatte, wie sie damals auf dem Stuhl sa├č von einem riesigen Kerl maltr├Ątiert wurde und Jozo wie aus dem Nichts erschien. Das waren nur zwei Leute, aber eine Armee w├╝rde ganz andere Dinge anstellen, wenn sie ins Landesinnere eindrangen und jeden in den Staub zwangen.

Pers├Ânlich hatte der Goblin eigentlich nichts gegen das Chaos einzuwenden. Eine lockere Herrschaft ohne gro├če Regeln, war nichts was ihn abschreckte. Allerdings schreckte ihn die Vorstellung ab, selbst Sklave zu werden, oder all seine Freunde und Lieben sterben oder in die Sklaverei gehend zu sehen.

Den Zwergen schien nichts an Heimlichkeit zu liegen, aber das was da drau├čen vor ihren Toren lauerte, das war keine Armee, das war eine V├Âlkerwanderung!

Der Goblin z├╝ckte seine Armbrust um sich zur Not selbst verteidigen zu k├Ânnen, als schlagartig der D├╝sterling neben ihm anfing einen Kriegstanz aufzuf├╝hren und sich johlend vor den Sch├Ądel zu h├Ąmmern.

`Die Wiedergeburt von Jozo... alles nur das nicht. Der h├Ątte hier gerade noch gefehlt┬┤, schoss es den Goblin durch den Kopf, w├Ąhrend sich der Himmel dunkel verf├Ąrbte, aber nicht von Gewitter- oder Regenwolken, sondern von Geschossen.

Die Schlacht hatte begonnen und er war mitten drin dabei.
Wie sollte er hier noch helfen?
Wie?
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Distel
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#54

Beitragvon Distel » So 12. M├Ąr 2017, 07:16

Distel buckelte, wieherte und machte, dass er davon kam, bevor es hier richtig krachte. Er konnte gerade noch die Festung verlassen, bevor das Tor sich hinter ihm schloss, er war der Letzte, den man hinaus lie├č. Das hier war nicht sein Krieg. Mard, der sich um sein Reittier betrogen sah, schickte ihm w├╝ste Verw├╝nschungen hinterher und w├╝nschte ihm den Tod. Distel war es egal, alles, was er wollte, war ein freies Leben zu f├╝hren und das m├Âglichst unversehrt. Zusammen mit einem desertierten Raktauren galoppierte er nach Westen, von wo man sagte, dass es dort noch sicher sei.

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Crize
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#55

Beitragvon Crize » Fr 24. M├Ąr 2017, 08:53

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Crize hatte keine Ahnung, was mit ihm geschah, aber er fand es lustig. Aksoy war gro├č genug, um den d├╝rren Rakshaner problemlos durch die L├╝fte zu tragen - und die Brandbomben noch dazu. Das ganze Geschwader bewegte sich in richtung S├╝den, zu den steil aufragenden Bergen. Crize konnte die Berge nicht leiden, aus dem einfachen Grund, dass dort die Steppe zu Ende war. Bald hatten sie die ersten H├╝gel hinter sich gelassen und die Spuren der Schlacht wurden immer deutlicher. Den Rauch der Br├Ąnde roch man bis hier oben, nur, dass die falschen Dinge brannten, n├Ąmlich ihre eigenen Leute. Aber das w├╝rde sich ja gleich ├Ąndern, es war kein Grund, schlechte Laune zu bekommen. Crize pfiff einen flotten Marsch. Unter ihnen tobte der Krieg.

Entz├╝ckt beobachtete Crize die herumkriechenden Ghule, die nicht einmal mehr versuchten, die Toten in ein sicheres Versteck zu ziehen sondern sie gleich an Ort und Stelle benagten. Es waren inzwischen so viele, dass man Stellenweise gar nicht mehr den Boden sah. Dabei gerieten sie in Konflikt mit den arbeitenden Nekromanten, die sie mit St├Âcken vertreiben lie├čen, da sie die Leichen selber brauchten. Aus den Rakshanern erschufen sie sinniger Weise noch mehr Ghule, aus den Zwergen willenlose Zombies. Die Zombies, die an diesem Tage nach Dunkelbruch geschickt wurden, hatten lauter Zahnabdr├╝cke und das eine oder andere Teil fehlte, meistens die Augen und die Lebern. ├ächzend und Jaulend wankten die toten Zwerge gegen ihre einstigen Br├╝der und attackierten sie. Die psycholoschie Wirkung war sicher interessant. Die Rakshaner hatten keinerlei Belagerungswaffen, doch auf psychologische Kriegsf├╝hrung verstanden sie sich.

"Da!", kreischte Crize. "Die Trib├Âcke! Die sollen wir abfackeln!" Vor Aufregung sch├╝ttelte er Aksoys Hals, als wolle er ihn erw├╝rgen, doch da er als bekennender Faulpelz so gut wie keine Muskeln hatte, w├Ąhrend der Tiefling ein Bulle auf zwei Beinen war, hatte dies keinerlei Effekt. "Du musst den Befehl geben! Den BEFEEEEEEEEEEEEHL!" Vor lauter Vorfreude sch├╝ttelte er wieder Aksoys Hals.
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Das Chaos

Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#56

Beitragvon Aksoy » Sa 25. M├Ąr 2017, 18:44

Aksoys spitze Ohren zuckten nach hinten, als Crize anfing einen Marsch zu pfeifen. Von hier oben hatte man einen guten Blick auf das ganze Ausma├č der Zerst├Ârung, stellte der gro├če Tiefling fest. Allerdings hatten die Zwerge ganz sch├Ân unter den Anh├Ąngern des Chaos gew├╝tet. So klein diese Gesch├Âpfe auch waren, so fies schienen sie zu sein.

├ťberall krochen Ghule herum und versuchten einen Bissen Fleisch zu ergattern. Es waren viele, extrem viele, so war es kein Wunder dass die meisten wohl hungerten. Selbst die Zwerge wurden von den Magiern dort unten wiederbelebt. Die Unterschiede waren Aksoy nicht bekannt.

"Was ist mit Deinen Kollegen los? Warum beleben die diese verdammten Zwerge wieder?", fragte der Tiefling verwundert.

Auch wenn die Zwerge jetzt scheinbar gegen ihre einstigen Br├╝der in den Krieg zogen, wer wusste wie lange dies so blieb? Dass sie dazu gezwungen waren, davon wusste Aksoy nichts.

"Da", kreischte Crize pl├Âtzlich auf und Aksoy zuckte erschrocken zusammen.

Er schielte kurz nach dem Mann auf seinem R├╝cken und sch├╝ttelte belustigt den Kopf.

"Den Befehl geben alles klar", stimmte der gro├če Tiefling zu.

"Fackelt die Trib├Âcke ab!", br├╝llte Aksoy ohrenbet├Ąubend seinen M├Ąnnern entgegen.

Er selbst flog mit Crize auf dem R├╝cken direkt auf die Trib├Âcke zu und warf die beiden Brandbomben die er trug auf die Waffen ab.

Noch w├Ąhrend die Geschosse fielen, drehte Aksoy eine enge Schleife. Einerseits um sehen zu k├Ânnen, ob die Bomben getroffen hatten und andererseits um sich sofort auf den R├╝ckweg machen zu k├Ânnen um Nachschub zu holen.

"Treffer? Oder kein Treffer?", fragte er Crize ├╝ber die Schulter.
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Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#57

Beitragvon Barlok Eisenhand » Di 18. Apr 2017, 13:16

Es war alles getan, jeder Trumpf ausgespielt um es dem Gegner so schwer wie m├Âglich zu machen gegen Dunkelbruch zu ziehen. Dennoch hatte es Tarkan geschafft jeden Clan jedes Volk des Chaos zu einen unter seinem Banner, diese Armee diese Schlacht w├╝rde ein neues Zeitalter einl├Ąutern. In seinem Innern wusste Barlok Eisenhand das die Zwerge allein st├╝nden, doch war es die Gleichg├╝ltigkeit weniger die das Schicksal vieler entscheiden sollten. Voller Wehmut blickte er zur├╝ck auf das Gebirge was wie ein sch├╝tzender Br├╝der hinter der Festung aufragte, es war ein wahrlich sch├Âner Anblick.

Dieser Moment wurde jedoch durch ein Knallen, zerst├Ârt und er war wieder im hier und jetzt. Er blickte hinauf in den Himmel der sich mit allem f├╝llte was die Festung Dunkelbruch aufzubieten hatte. Es mussten tausende Geschosse sein, vom kleinen Armbrustbolzen bis hin zum gigantischen Felsen den die gro├čen Katapulte schleuderten. Die Formation die er gew├Ąhlt hatte f├╝r den Ausfall war im Keil angelegt worden er stand ganz vorne. Sein Blick ging den Geschossen nach, sie flogen ├╝ber ihre K├Âpfe hinweg und landeten in der Armee der Feinde.

Die Zerst├Ârung war grauenvoll, ebenso die Fallen wurden ausgel├Âst und f├╝r einen kleinen Moment sah es so aus als, w├╝rde die feindliche Armee in ihrem Vormarsch ins stocken geraten. Doch dem war nicht so und er wusste das, aus den Wolken des Rauchs den das Feuer mit sich brachte st├╝rmte die Armee weiter in Richtung Dunkelbruch. Sie waren nun bereits sehr nah, er konnte Orks erkennen Ghule und alles m├Âgliche an schrecklichen Gestalten. "Haltet stand! Wir m├╝ssen der Feste Zeit verschaffen!" sein Ruf wurde von lautem Beifal der Zwerge beantwortet die mit ihm hinaus gezogen waren. Es war ein Kampf der Unterschiede die Zahl der Zwerge vor der Feste belief sich auf knapp 200 in der Feste jedoch waren deutlich mehr, hinzu kamen noch die Reserven die aus dem Gebirge hinzukamen um die Feste zu verst├Ąrken.

Noch n├Ąher, nun konnte er die genauen Gesichter seiner Feinde deutlich erkennen, manche fiehlen da die Festung immer weiter feuerte, dennoch kamen genug immer n├Ąher.

Dann war es soweit der Zusammensto├č war unvermeidlich, es war ein Ork der laut br├╝llend auf ihn zugerannt kahm. Er holte mit seinem Beil aus um Barlok den gar aus zu machen, dieser schlug seinerseits zu um den Schlag weiter zu leiten. Dieses Man├Âver gelang ihm auch. Der Ork hatte so viel Schwung mit in den Schlag gelegt das er an ihm vorbei stolperte und zu Boden ging, wo er dann von den Kriegern get├Âtet wurde. "Vorw├Ąrts!" rief Barlok Eisenhand und rannte los die tapferen Zwerge folgten ihm und riefen "Eisenhand! Eisenhand! Eisenhand!" dann geschah alles sehr schnell.

Es krachte es knallte und gleich darauf war die Formation im n├Ąchsten Moment hinf├Ąllig jeglicher ruhmreiche Gedanke war dahin, es ging nur darum sein Gegen├╝ber zu t├Âten. Barlok enthauptete gerade einen Guhl als er vor sich einen Zwerg sah, dieser war jedoch nicht g├Ąnzlich lebendig? Ein Arm fehlte ihm und seine Augen leuchteten hell gr├╝n auf, es war Magie!

Diese Erscheinungen waren kein Einzelfall, ├╝beral waren Zwerge mit Wiederg├Ąngern im Kampf verstrickt. Man sah den Kriegern das Entsetzen an und man konnte sie verstehen. "Haltet stand M├Ąnner! Es sind nicht mehr eure Br├╝" doch weiter kahm er nicht ein Ghul schlug ihm mit der Pranke sofern man das so nennen konnte gegen den Helm. Barlok taumelte und sah sich etwas benommen um, der Ghule setze erneut zum Aangriff an doch wurde er von einem Bolzen in den Kopf ausgeschaltet. Man k├Ânnte meinen Clawis selbst w├╝rde ihm das eine, oder andere mal das Leben retten.

Eisenhand schaute zur├╝ck zur Feste und sah wie Brands├Ątze ├╝ber Dunkelbruch abgeworfen wurden. Der Beschuss dieser Katapulte w├╝rde wohl aus bleiben. Dennoch erwischten viele Armbrustsch├╝tzen ihre Gegner in der Luft, das war alles ein Spiel gegen die Zwerge. "Herr sie erdr├╝cken uns!" h├Ârte er als w├╝rden diese Worte weiter, weg in einer Halle wiederhallen. "Herr!" die Stimme kahm n├Ąher "Herr!" jetzt war er wieder im hier und jetzt. Es war einer seiner Offiziere er war Blutbesudelt und sichtlich angeschlagen, er hatte Barlok am Arm gepackt und schaute ihm direkt in die Augen.

"Wir m├╝ssen hier weg! Sie erdr├╝cken uns in der Feste haben wir weitaus bessere M├Âglichkeiten!" diese Information war ihm nicht entgangen. Viele seiner Krieger die mit ihm hinaus gezogen waren, waren gefallen. "R├╝ckzug! Zieht euch zur├╝ck!" befahl Barlok, der Befehl wurde durch H├Ârner wiedergegeben. Die Zugbr├╝cke wurde hinunter gelassen und die Zwerge die sich noch retten konnten, rannten hinein in die Feste.

Barlok war hinten mit einer der letzten, er h├Ârte wie ihn ein paar Orks ergreifen wollten. Sie kahmen immer n├Ąher doch die Armbrustsch├╝tzen gaben ihm Deckungsfeuer und so erreichte er die Br├╝cke gerade noch rechtzeitig.

Das war nicht bei allen Zwergen so viele wurden Opfer, der Feinde und fiehlen sichtlich zum Erg├Âtzen der Feinde. "Sie haben die Katapulte zum Gro├čteil zerst├Ârt, der Vorrat an Bolzen ist angeschlagen dennoch nicht g├Ąnzlich verbraucht" wurde ihm berichtet.

Barlok schritt auf die Mauerwacht und blickte jenseits der Zinnen. Das Schlachtfeld hatte einen hohen Blutzoll verlangt, dennoch r├╝ckte Tarkans Armee weiter vor, die Zwerge schossen und schossen, jedoch waren die Katapulte au├čer Gefecht gesetzt. "Guter Schachzug Tarkan" dachte sich Barlok insgeheim, er blickte zu seinen Offizieren "sind alle Reserven eingetroffen?" ihm wurde zugenickt. "Alle sollen sich auf den Mauern bereit halten, f├╝r das vermutlich letzte Gefecht wir m├╝ssen und wir werden sie aufhalten!".

Er war gespannt was nun als n├Ąchstes passieren w├╝rde.
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Tarkan
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Das Chaos

Re: Der Krieg der alles ├Ąndern wird

#58

Beitragvon Tarkan » Sa 10. Jun 2017, 21:10

Die Ebene vor Dunkelbruch war nicht nur ein Schlachtfeld, sie war ein wogender Sumpf aus Festungstr├╝mmern, Toten, Wiederauferweckten und noch lebenden Chaoskriegern, die sich wie z├Ąhe Wellen an den Mauern brachen, die Vorderen st├╝rzten in den dank der Explosion wasserleeren Festungsgraben und wurden von den Nachr├╝ckenden zertrampelt. Der Gestank nach Feuer, Blut und verbranntem Fleisch gemischt mit dem Verwesungsgeruch der ├Ąlteren Ghule war so intensiv, dass selbst Tarkan w├╝rgen musste und ausspuckte, obwohl er viele Schlachten geschlagen hatte. Die inzwischen Unmengen von Ghulen zwergischer, rakshanischer und orkischer Herkunft versuchten an den Mauern hochzukraxeln, von wo aus die Verteidiger sie mit Steinbrocken der zerst├Ârten Mauerteile bombardierten.

Der Kampf war hart, doch nach Tarkans Einsch├Ątzung auf Dauer f├╝r die Zwerge nicht zu gewinnen. So tapfer und verbissen die kleinen M├Ąnner k├Ąmpften - sie hatten weder die M├Âglichkeit, Nachschub zu erhalten, noch nennenswerte Reserven zu mobilisieren. Fragte sich nur, ob Barlok Eisenhand das genau so sah.

Und so gelangte bald ein gefl├╝gelter Bote vor die Mauer. Tarkan hatte einen der wenigen zum Chaos ├╝bergelaufenen Harpyren als Boten ausgew├Ąhlt, da er annahm, dass die Zwerge auf einen der Venthros vielleicht positiver reagieren w├╝rden, als wenn er einen verhassten Tiefling schickte. Ob er mit dieser Annahme richtig lag, w├╝rde sich zeigen. Wom├Âglich hassten sie ├ťberl├Ąufer noch mehr als jene, die von Geburt an dazu bestimmt waren, ihre Feinde zu sein.

Der Harpyr, ein schwarzgefiederter, unsagbar gerupft aussehender Kerl namens Nox, schwenkte eine gro├če wei├če Fahne, einem erbeuteten Laken an einem Lanzenschaft ohne Spitze und versuchte, in Rufweite von Barlok Eisenhand zu gelangen.

"Tarrik Tarkan schl├Ągt eine Unterredung mit Euch vor, General", br├╝llte er durch den Kampfesl├Ąrm und wich hektisch flatternd einigen Armbrustbolzen aus, die irgendwer trotz der wei├čen Fahne auf ihn feuerte. "Von Angesicht zu Angesicht, von Feldherr zu Feldherr!"
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Barlok Eisenhand
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#59

Beitragvon Barlok Eisenhand » Do 29. Jun 2017, 17:47

"Stellungen halten!" br├╝llte Barlok er stand auf der Mauer und parierte einen Schlag eines Orks mit seiner Axt, danach bef├Ârderte er seinen Feind mit einem Tritt ans Kinn wieder hinab. Dieser verschwand unter seines Gleichen und wurde vermutlich tot getrampelt. Es flogen Bolzen ja es regnete sogar Bolzen es wurde Petroleum eingesetzt das Wasser in dem Burggraben brannte, egal wo man hin sah es war ein tosendes Flammenmeer. Doch all ihre Bem├╝hungen waren f├╝r den Feind nichts weiter als ein Hindernis was er durch seine schiere ├ťberzahl einfach ├╝berwand.

Ein Soldat kam zu ihm "Herr wir k├Ânne...." ein Pfeil blieb in seinem Kopf stecken und beendete seinen Satz. Der Feind setzte nun auch Pfeile ein. Es musste ausgesehen haben als w├Ąre Dunkelbruch ein Fels im aufgew├╝hlten Meer, wo sich Welle um Welle brach. ├ťberall waren bereits Feinde auf der Mauer, es waren zwar vereinzelnde dennoch w├╝rde ihre Zahl mit der Zeit wachsen. Die Reserven waren aus dem Tor gekommen und auf sein Befehl war dieses versiegelt worden.

Aus dem Augenwinkel konnte er eine schnelle Bewegung ausmachen und zuckte mit dem Kopf zur├╝ck, es war eine Klaue von einem Ghoul. Es war eine widerw├Ąrtige Erscheinung, es war halb verwest und gierte nach seinem Fleisch. Mit der Axt den Klauen ausweichend sprang er von den Mauerzinnen zur├╝ck auf den Wehrgang. Sein Feind setzte ihm nach doch Barlok war im Umgang mit der Axt geschult und schlug zu, doch die Dauer des Kampfes hatten auch an seinen Kr├Ąften gezerrt. Noch ein Schlag und noch einer, der letzte galt seiner R├╝stung und prallte daran ab doch die Wucht lie├č ihn zur├╝ck taumeln. Dann setzte der Ghoul zum finalen Sprung an und stie├č sich ab, der General drehte sich und holte mit der Axt aus der Ghoul sprang gegen die Mauer und er schlug von oben herab direkt auf den Hals des Unget├╝ms.

Der Kopf rollte weg vom Torso und der Ghoul sackte leb und kraftlos zusammen, er blickte hinauf und sah eine Harpyie oder dergleichen, es war ein Verb├╝ndeter? Doch als dieser Bote sagte das Tarkan eine Unterredung w├╝nschte, von Feldherr zu Feldherr musste Barlok sich eingestehen das ein ehrenvoller Tod gut war, doch sich anzuh├Âren was dieser Schuft wollte war es ebenso.

"Auf der Zugbr├╝cke!" spuckte er nur durch knirschende Z├Ąhne hervor. Der Bote verschwand und wich dabei erstaunlich geschickt weitere Bolzen aus. Barlok blickte ├╝ber die Zinnen und wartete ab was nun folgen w├╝rde.
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Re: Der Krieg, der alles ├Ąndern wird

#60

Beitragvon Tarkan » Do 13. Jul 2017, 06:46

Und tats├Ąchlich - wenig sp├Ąter kam Tarkan pers├Ânlich auf seiner gestreiften Riesenhy├Ąne herbeigeritten. Das Tier galoppierte nicht, sondern trottete gem├Ąchlich, die gro├čen Pfoten schlurften ger├Ąuschvoll ├╝ber die Zugbr├╝cke. Zum Zeichen seiner W├╝rde hatte er das Zebrafell mit den gro├čen Ohren wie eine Kapuze aufgesetzt, ein daran befestigter Hy├Ąnensch├Ądel bildete eine mit Blut bemalte Maske, durch deren zurechtgeschnitzte Augen├Âffnungen Tarkan blickte. Auf seinem Hinterhaupt war die M├Ąhne des Zebras mit den Schwungfedern eines Geiers verl├Ąngert, die auch die Panzerung seiner Schultern zierten. Tarkan blickte, w├Ąhrend er langsam n├Ąher ritt, vermummt, wie er es traditionell zu sein hatte, hinauf.

Es wurde still. Nur die Ger├Ąusche der F├╝├če, der trappelnden Hufe der zur├╝ckweichenden Raktauren und das Klappern kn├Âcherner Waffen und R├╝stungen waren noch zu h├Âren. Die Truppen wichen auf ein Handzeichen ihres Feldherren hin zur├╝ck, ohne sich jedoch ganz zu verziehen. Das Misstrauen war auf beiden Seiten der Schlachtlinie zu sp├╝ren. Barlok weigerte sich, seine Festung zu verlassen und Tarkan weigerte sich, seine Krieger allzu weit von seiner Seite weichen zu lassen. Das waren nat├╝rlich beste Vorraussetzungen f├╝r Verhandlungen. Noch au├čerhalb der Reichweite der Armbr├╝ste blieb er stehen. Sand wehte in langsamen Schlieren um die Pfoten seines Reittiers. Ein Luftmagier sorgte daf├╝r, dass der Wind Tarkans Worte deutlich vernehmbar bis hinauf zu den Zinnen trieb.

"General Barlok Eisenhand, Kommandant von Dunkelbruch", rief Tarkan zum Gru├če und hoffte, dass er keinen Titel vergessen hatte. Er selber hatte es nicht so mit Titeln, auch wenn insbesondere die Tieflinge dazu neigten, ihren Tarrik wegen jedes gewonnenen Scharm├╝tzels mit inoffiziellen Ehrenbezeichnungen zu ├╝berh├Ąufen. Dabei war er nicht einmal der einzige Tarrik, genau wie ein Zwergenheer mehr als nur einen Feldwebel hatte, gab es in einem Chaosheer etliche Tarrikes. Er war nur durch die Umst├Ąnde zu jenem geworden, der den Oberbefehl ├╝ber Zentralrakshanistan innehatte, ohne daf├╝r bef├Ârdert worden zu sein, aber wahrscheinlich w├╝rde er dieser B├╝rde ├╝ber kurz oder lang nicht entgehen k├Ânnen.

"Gern h├Ątte ich Euch in meinem pers├Ânlichen Empfangszelt empfangen bei einer Tasse besten Kaffees, aber wenn Ihr die Unterredung lieber auf diese Weise w├╝nscht, sei es so. Meine Krieger hatten es schwer, doch nun neigt sich die Schlacht dem Ende. Ist sie vorbei, wird der Sieger sich Gedanken machen m├╝ssen, wie er mit den verbliebenen Feinden verf├Ąhrt. Die ├╝bliche Verfahrensweise kennt Ihr so gut wie ich. General, Ihr habt tapfer und heldenhaft gek├Ąmpft und Euch meinen Respekt als Feldherr verdient. Es w├╝rde mich mit wenig Freude erf├╝llen, Euch nackt auf einen Pfahl gespie├čt zusammen mit Euren Offizieren und Eurer Familie neben meinem Zelt zur Schau stellen zu m├╝ssen. Stattdessen biete ich Euch eine ehrenhafte Kapitulation. ├ťbergebt mir Dunkelbruch und die Befehlsgewalt ├╝ber Eure Truppen und von jetzt an soll kein einziger Zwerg mehr sterben. Stattdessen gestatte ich Euch, Eure betr├Ąchtlichen kriegerischen und handwerklichen F├Ąhigkeiten in den Dienst des Chaos zu stellen. Ihr, Barlok, erhaltet eine namhafte Position und es soll Euch an nichts mangeln. Eurer Familie wird besonderer Schutz zuteil und ihr erhaltet einen Wohnsitz, der Eurer w├╝rdig ist. Lehnt ihr mein Angebot ab, wird Dunkelbruch nach seinem Fall gepl├╝ndert mit allen Konsequenzen f├╝r Euch und Eure Frauen und Kinder."

Vielleicht war es gar nicht so schlecht, dass sie nun nicht in einem Empfangszelt sa├čen, abgeschottet von der Au├čenwelt, sondern dass jeder einzelne Zwerg auf den Zinnen Tarkans Worte nun zu h├Âren vermochte. Und auch ihre Familien, die sich in dem Bauche der Festung verborgen hielten, w├╝rden bald von diesen Worten erfahren.
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