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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 3. Jul 2016, 17:32 
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Volk: Rakshaner
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Das Chaos (1)
"Nun solange ihr nicht erwartet das ich nach bestandener Prüfung euch für den Rest meines Lebens folge, sehe ich kein Problem darin. Einheit hin oder her, ich lass mich nicht in Ketten legen. das wäre nur ein tristes Dasein und so wie die Welt sich ständig verändert so kann auch ich nicht ewig starr stehen. Ich bin wie ein Vogel. Zahm vermögen sie zu singen, aber nur freie wilde Vögel fliegen."

Nach einer kurzen Pause fügte Skalfaxa noch mit einem freundlichen Lächeln hinzu. "Ich hoffe , dafür habt ihr Verständnis."

"Oh, Skalfaxa", entgegnete Tarkan mit einem Schmunzeln, als sie seine Worte so ironisch wiederholte. "Ich weiß euren Sinn für Humor zu schätzen so wie euren Sinn für Freiheit. Ich glaube, in Eurem Herzen hat das Chaos höchstselbst einen Funken entzündet, den Ihr nun nähren könnt, um wie ein Flammenvogel empor zu steigen oder ersticken zu dunklem Rauch, der Euch die Sicht und den Atem nimmt, um auf ewig in Dunkelheit zu wandeln. Die Tore zum Chaos stehen euch offen. Nur den Wächter müsst Ihr noch überzeugen, euch einzulassen." Tarkan lobte sich gedanklich selbst für die gelungene Metapher und schenkte sich eine weitere Tasse Serbander Kellerkaffe ein. Skalfaxa hatte den ihren noch nicht ausgetrunken, aber er schenkte ihr trotzdem nach.

"Nun fragt ihr euch sicher, welche Aufgabe ich für euch habe. Vor einiger Zeit- inzwischen mag ein Monat ins Land gegangen sein - habe ich meinen persönlichen Kundschafter zur Festung Dunkelbruch entsandt. Er hätte längst wieder zurückkehren müssen. Ich bin in Sorge, dass ihm etwas zugestoßen sein könnte. Bitte seid so gut, und findet heraus, was aus ihm geworden ist. Und wenn ihr könnt, dann bringt ihn Heim. Es handelt sich um einen Düsterling namens Mard von den Nebelkatzen. Er ist nicht schwer zu erkennen. Er hat Augen wie der Himmel, aber ein Herz wie ein Abgrund. Er trägt mein persönliches Zeichen, einen Lendenschurz aus Zebrafell."

Er erhob sich unter leichtem Ächzen, weil ihm nach langem Sitzen immer die Knie schmerzten, und ging etwas steifbeinig zu einer aus Gras geflochteten großen Tasche, die an einer Zeltstange hing zwischen lauter anderen Taschen und allerlei Windspielen, Traumfängern und sonstigen Fetischen. Er wühlte darin und nahm den langen Lederstreifen eines Zebras heraus, den er Skalfaxa reichte.

"Nehmt dies. Es wird euch in gewissen Kreisen Schutz verheißen. Nehmt Ihr den Auftrag an, bleibt mir nur noch, euch viel Erfolg zu wünschen." Er lächelte freundlich und wartete, ob wie noch einen kessen Spruch äußern wollte, bevor sie sich verabschiedete.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Di 26. Jul 2016, 17:06 
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Volk: Goblin
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Skalfaxa erlaubte sich ein kesses Lächeln als sie ihm ein Schmunzeln entlockte, lauschte aber seinen folgenden Worten wieder etwas ernster.
Nachdem er geendet hatte nickte sie nur, ihr Blick wirkte etwas nachdenklich, dann griff sie zu ihrer Tasse und leerte sie, um des Anstandes willen. Ihr Meister hatte ihr stehts nahe gelegt das Anstand etwas ist was man gern sieht ganz egal in welchem Volke.

Das Lederstreifen des Zebrafells band sie um ihren Stab und nickte Tarkan zu. "Nun dann werde ich sehen was ich tun kann, was ich heraus finde über diesen Kundschafter.
Auf bald Tarrik, ich werde mich melden sobald ich Neuigkeiten habe, oder sie euch auf die Eine oder andere Weise zukommen lassen. "


"Ich hoffe ihr fürchte wirklich nichts."

fügte sie noch nachdenklich mit einem fast schon geheimnissvoll klingenden Tonfall hinzu bevor sie sich abwand und das Zelt verließ.

Draußen nahm sie eine Karte aus ihrer Tasche und studierte sie , nickte dann, verstaute sie wieder und durchquerte das Lager zielgerichtet. Ob es an ihrer aufrechten Haltung, den Stab in ihrer Hand oder dem Zebrafell an dem Stab lag, es schien als würde man ihr den einen oder anderen respektvollen Blick zu werfen.

Irgendwann hatte sie das Lager hinter sich gelassen und stand nun hinter einem Baum von welchem aus sie die Festung beobachtet welche sich vor ihren Augen erhob. Ein stolzes Bauwerk und definitv nicht einfach zu erreichen. Sie brauchte eine Idee. Die Frage war nur welche. Sicherlich falls eine scheiterte konnte sie noch etwas anderes ausprobieren, aber besser war ihre Idee würde funktionieren.

Ruhig nahm sie das Zebrafell von ihrem Stab ab und verstaut es gut und sehr sorgfältig. Dann stützte sie sich auf ihren Stab als wäre er eine Gehhilfe hastetet hinter den Bäumen hervor Richtung Feste.
Immer wieder sah sie sich um als würde sie verfolgt werden.

Aus den Augen eines dritten wirkte es wie eine wehrlose reisende Frau die mehr oder mindert auf der Flucht scheinte. Und ihr Ziel war die Festung ganz wie Jemand der in etwas eine sichere Behausung sah.
Doch vor was war sie auf der Flucht? Nun logisch betrachtet konnten es doch nur Jene sein welche auch Feinde der Zwerge und somit der Dunkelfeste waren. Immerhin befanden sie sich ja mehr oder minder im Krieg.

So hastete die vermeintlich Flüchtende auf das Tor zu, halb humpelnd auf ihren Stab gestützt bis sie vor dem ankam was offenbar das Tor war. Oben, schwer zu erreichen sah sie einen Zwerg der offenbar zur reinen Sicherheit die Armbrust auf sie gerichtet hielt.

"Bitte helft mir, lasst mich hinein...diese Wilden werden mich töten. Bitte gewehrt einer hilflosen Frau Zuflucht. Ich...ich kann mich auch nützlich machen."

Flehend erklang die Frauenstimme und der Blick welchen Skalfaxa hinauf warf unterstrich ihre Rolle der ängstlich gehetzten Frau. Sie sah wie der Zwerg einen Blick zur Seite warf vermutlich zu einem anderen Zwerg und seine Armbrust etwas senkte.

Es war ein hohes Risiko was sie einging, aber so herzlos hielt sie Zwerge nicht das sie eine unbewaffnete Frau einfach abschießen würden. Im schlimmsten Fall würde man sie somit vermutlich wegschicken. Doch hoffte sie auf Erfolg.
Rasch warf sie nochmal einen gehetzt und ängstlich wirkenden Blick hinter sich.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mi 27. Jul 2016, 17:02 
Haudegen
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Volk: Zwerg
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Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Währenddessen in der Feste Dunkelbruch:

"Heda! Komm ma her da unten steht jemand!" einer der Männer kahm heran geeilt. Er schaute ebenfalls herunter und sah eine Goblinfrau, es war komisch zu dieser Zeit eine Frau dieses Volkes und dazu noch alleine zu sehen. Während der General mit seinen Männern und dem Gefangenem auf der Mission waren, war es verboten Fremde in die Feste zu lassen.

Die Uhrzeit sprach ebenfalls nicht für die Dame, es war bereits Abend und die Händler der Zwerge waren in das Gebirge zurück gekehrt. Ebenso waren die Händler vor der Feste verschwunden so wie es, jeden Tag der Fall war. "Gib dem Offizier bescheid" einer der beiden, rannte los der andere hatte die Armbrust immer noch auf die Faru gerichtet und sprach kein Wort.

Nach kurzer Zeit kahm dann auch der Offizier, er war ein älterer Zwerg sein Bart und sein Haar hatten schon graue Ansätze. "Was ist hier los?!" sprach er rau und der andere Zwerg zeigte nur nach unten. Der Offizier blickte nach unten und er blickte misstrauisch nach unten. "Was willst du? Goblinweib?!" als sie ihm, ihre Lage schilderte hob er abwehrend die Hand. "Ich hab genug gehört!" sprach er, ebenso barsch wie zu den beiden Soldaten zuvor. "Zum einen, will und zum anderen darf ich euch nicht rein lassen!".

Dieser Offizier duldete keinen Wiederspruch "entfernt euch, von der Feste scherrt euch weg, es ist mir gleich ich habe meine Befehle!" mit diesem Spruch zum Abschluss entfernte er sich von der Mauer. "Ich will mehr Wachen auf der Mauer, zur jeder Zeit" einer der Soldaten sagte "es ist, eine Frau wa" der Offizier fuhr herum. Er blickte ihm direkt in die Augen "weißt du was sie wirklich ist?!" er wedelte mit der Hand in der Luft herum "willst du, der Eisenhand sagen das wir fremde! In Dunkelbruch herein lassen?! Ohne seine Zustimmung?!" darauf verstummten alle möglichen Einwände seitens der Soldaten.

Der Offizier ging wieder auf seinen Rundgang, der eine Zwerg blickte hinunter und ließ die Goblindame nicht aus den Augen. Mehr Zwerge kahmen wie befohlen auf den Wall, es war auch kein Wunder schließlich waren sie im Krieg! Jeder konnte dem Feind helfen, deswegen waren sie besonders vorsichtig gerade auch deswegen da, seid dem Aufbruch des General keine Neuigkeiten an die Feste heran gebracht wurde.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mi 27. Jul 2016, 17:50 
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Volk: Goblin
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"Sowas herzloses."

Erwiederte Skalfaxa, wande sich aber anstandslos ab und ging wieder zurück in das kleine Waldstück aus dem sie kam, und somit aus der Sichtweite der Feste. Sie wollte den Zwergen keinen Grund geben sie anzugreifen.
Aber nun hier unter den Bäumen hörte sie auch auf zu humpeln und sann grübelnd nach was sie weiter tun könnte, dabei durchstreifte sie den Wald und entdeckte dann etwas was ihre Aufmerksamkeit erregte.
Drei Türme ragten weit hinauf und ihre Bauart ließ eindeutig darauf schließen das sie zu den Zwergen gehörte.
Interessant war ebenso die Tatsache das eindeutig ein Weg zwischen den Türmen und der Feste führte.

Skalfaxa grinste als sie sich alles zusammen zählte. Natürlich würde es sowas wie Ablösung geben und diese würde vermutlich dann zur Feste gehen. Und damit direkt durch diese kleine Wäldchen.

Sofort machte sich Skalfaxa an die Arbeit und als der Abend dämmerte hörte sie bereits Schritte in der Ferne.
Zufrieden verbarg sie sich hinter einem Baum und sah zu wie die Zwerge näher kamen.
Es war eine Gruppe aus vier Zwergen die offenbar gut gelaunt waren. Zum Glück war sie sehr sorgfältig in der Ausführung gewesen, sonst hätte die Anzahl den Plan vereitelt.

Einen Moment später folgte ein AUfschrei aus vier Kehlen und es baumelte vier Zwerge kopfüber an einer Schlingfalle im Baum. Die Bärte verbargen ihr Gesicht und gestatteten ihnen nichtmal zu sehen was da eigentlich los war.

Skalfaxa kicherte, der Anblick war amüsant.

"Guten Abend die Herren."

Einer der Zwerge zog seine Axt und fuchtelte damit wild um sich als ihre Stimme erklang.

"Komm her du Weib du...ich zerschlag dich, cih zeig dir meinen Axthieb du.."


Skalfaxa seufzte. "Ich will dir nicht weh tun. Verrate mir wo euer Anführer ist. Der die Feste Dunkelbruch leitet. Versuch gar nicht erst Starrsinnig zu sein, ich habe viel Zeit. Und ihr wollt sicher zu eurem wohlverdienten Bier."


Doch die Zwerge waren sturköpfig und so verging einige Zeit bis Selbige langsam müde wurden, außerdem war es kopfüber hängen nun wirklich nicht angenehm.
So kam es das sie letzendlich doch die Information freigaben das der general in den Sumpf gezogen wäre.
Die Goblin nickte und wühlte in ihrem Rucksack aus selbigen zog sie einen großen Tierschädel. Selbigen zog sie sich über den Kopf so das ihr Gesicht halb verborgen war, nur ihre Augen schauten aus den leeren Höhlen des Schädels.

Zufrieden mit ihrer Tarnung zog sie ihre Kapuze über und zog an dem zweiten Seil ihrer Falle. Sofort schnellte ein Konstrukt aus Seilen und Tüchern hinauf und hob die Zwerge an. Zumindestens soweit das ihr Kopf nicht mehr ganz nach unten hing. Ob es ausreichte das sie sich selbst befreien Konnten war etwas fraglich.

"Hört auf zu protestieren. Wenn ich mit eurem General wieder komme pflücke ich euch vom Baum, wenn nicht....na man wird euch schon finden."

Damit ging sie einfach ohne auf die weiteren Proteste zu achten Richtung Sumpf. Unterwegs rastete sie um etwas zu schlafen und bald schon den Sumpf zu erreichen.
Doch sie ging nicht lange bis ihr der Geruch von Tot entgegenschlug. Hier hatte es einen Kampf gegeben.

Rasch zog sich die Goblin wieder zurück und traf ein paar Vorkehrungen bevor sie weiter ging, diesmal vorsichtiger. Das Bild was sich ihr bot war grauenvoll. Überall lagen Leichen. Tote Zwerge und tote....Was bei allen Göttern war das?
Es sah irgendwie aus wie ein riesiger Fisch.

Doch dann wurde Skalfaxa durch ein Stöhnen unterbrochen, als sie zur Seite blickte lag dort ein Zwerg, lebend aber offenbar verletzt. Er sah sie hilfesuchend und ängstlich zugleich an.
Was wohl daran lag das Skalfaxa noch immer den Tierschädel trug. Langsam trat sie näher und hockte sich neben den Verletzen.

"Scchht alles wird gut"

Sprach sie leise beruhigend und zeigte hier ihre liebevolle nette Goblin welche sie eigentlich auch war. Verbände und einen Wasserschlauch aus dem Rucksack ziehend machte sie sich daran die Wunden zu säubern und zu verbinden.

"HEY WAS MACHT IHR DA?!"

schallte es plötzlich lautstark hinter ihr, doch der Zwerg der im ersten Moment sie für mögliche Gefahr hielt und deshalb schrie um Andere zu alamieren sah dann das sie dem Verletzen half und trat nun ruhiger zu ihr.
Er murmelte was von Wache und hielt schützend Ausschau während Skalfaxa sich weiter um die Wunden des verletzen Zwerges kümmerte.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Mi 27. Jul 2016, 19:26 
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Volk: Düsterling
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Die Freien Völker (1)
Mard war wie im Trance. Das Blutvergießen hatte eine hypnotische und erregende Wirkung auf ihn. Mit breitem Grinsen und entrücktem Blick folgte er dem ungleichen Kampf von seiner Schilfhütte aus, während zwei Zwerge auf seine Sicherheit Acht gaben. Er hatte Lust, sie ins Wasser zu den Shezem zu schubsen, einfach so, und zu hören, wie sie dabei Plums! machten, ihre aufgerissenen Augen und die unbeantwortete Frage nach dem Warum zu sehen, bevor sie in einer Wolke von Blut untergingen. Aber er tat es nicht, obgleich seine Finger zuckten. Er brauchte das Wohlwollen des Generals. Und so begnügte er sich damit, sich den Anblick der sterbenden Zwerge und Shezem auf den Holzwegen und Plattformen einzuprägen. Von diesem Erlebnis würde er noch lange zehren können, wenn er einmal eine Motivation brauchte. Er wusste, wofür er kämpfte und dieser Tag würde ihn noch lange daran erinnern! Mard seufzte glücklich.

Es dauerte, ehe der General vollkommen abgekämpft und womöglich verwundet wieder hinauftrottete. Er nahm einen Schluck aus dem Flachmann und bat auch Mard einen an. "Nein, danke!", entgegnete der Düsterling. "Ich bin stolz auf meinen scharfen Verstand! Und scharf soll er bleiben! Wie eine Klinge im Fleisch der Welt! Oder ein Haizahn im Auge eines Zwergen! Ahahaha!"

"Was waren das für Dinger?", fragte Barlok.

"Shezem natürlich!", erwiderte Mard. Sein Blick wirkte gläsern, die Eindrücke pulsierten noch in seinem Kopf und noch immer hörte er das Stöhnen der Verwundeten. "Aber fragt mich nicht, was das für ein Klops da ist!" Der riesige weiße Leib des Kolosses tauchte unter und setzte seinen Weg nach Nordosten fort. Dass er dabei mit seiner Finne unter lautem Splittern etliche der Stege zerteilte, auf denen noch verwundete oder tote Zwerge und Shezem lagen, die nun in den Sumpf fielen, merkte er nichteinmal. "Diese Kerle kommen eigentlich aus dem Meer! Ich glaube, aus dem Norden! Sind die Freunde von den Frostalben! Aber die Fleischeslust zwingt sie zu dieser jährlichen Wanderung! Sie rammeln im Süden, wenn ihr wisst, was ich meine! Klar wisst ihr das! Ihr seid ein stattlicher Mann mit einem schicken Bart, in dem sich manch Zwergin beim Versuch, euch zu küssen, schon auf Nimmerwiedersehen verirrt hat! AHAHAHA! Sehen eure Arschhaare eigentlich genauso aus? Egal! Das finde ich heraus, wenn ich die Leichen da unten nach Schätzen durchwühle! Ich wusste gar nicht, dass die Shezem auch durch Flüsse und Sümpfe schwimmen! Wenn ich erst an der Macht bin, werde ich mir den größten und fettesten von ihnen aussuchen, vielleicht diesen Weißen da hinten, fädel ihm Zügel durchs Maul und werde auf seinem Rücken reiten! Mit Sporen aus Rakshanerspeichenknochen an den Fersen!"

Die Vorstellung, wie er sich so seinen Untertanen präsentierte, deren Männer vor Ehrfurcht auf die Knie fielen und deren Frauen in Tränen ausbrachen, nahm ihn so gefangen, dass er strauchelte und von einem seiner Bewacher aufgefangen musste, da er sonst gestürzt wäre. Er grinste noch immer, sein Blick ging ins Leere. Dass da unten ein Neuankömmling aufgetaucht war, bemerkte er nicht.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 12:21 
Haudegen
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Volk: Zwerg
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Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Barlok war einfach nur am Ende seiner Kräfte er war froh das dieses Massaker zu Ende und die Sieger die Zwerge waren. Sie hatten einen hohen Blutzoll gezahlt und wofür? Für Informationen eines Wahnsinnigen es war, an der Zeit sich aus diesem Sumpf zurück zu ziehen. Er schaute Mard an der auf sein Angebot wirres Zeug erzählte wie immer eigentlich, bis zu dem Punkt wo er sagte das er die Leichen seiner Männer plündern wollte?!

Männer waren gefallen es gab dutzende Verwundete und Mard hatte bisher sein Wort noch nicht gehalten! Der Gedulsfaden riss Barlok nun endgültig hätte man es mit einem Geräusch vergleichen müssen, dann wäre es ein Seil gewesen das mit dem Geräusch eines Peitschenhiebes nachgeben würde. Er schlug Mard direkt ins Gesicht, dieser purzelte die Stufen hinab und Barlok verlor sämtliche Fassung. "Du elendiger Mistkerl!" Er kahm die Stufen hinab gedonnert wie ein Sturm. "Ich habe den Teil meiner Abmachung erfüllt Clawis, möge mein Zeuge sein du wirst deinen ebenso erfüllen!". Zwei Zwerge bindeten Mards Hände auf den Rücken fest und zwangen ihn sich hin zu knien, der General wollte ihm keine Angst machen er, meinte es tot ernst. Er zog seine Axt und kämpfte um seine Fassung, er hielt ihm die Axt geradewegs an die Kehle. "Du redest, jetzt sofort!" doch die Szenerie wurde von einem lauten Ruf durchbrochen.

Barlok wandte seinen Kopf herum und sah eine fremde Person, die an einem Verwundeten herum doktorte. "Sammelt unsere Männer wir machen uns auf den Rückweg" er blickte zu den beiden Zwergen, er blickte sie ernst an. "Die Verwundeten nehmen wir mit, auf die Bode die Toten lasst hier" es war herzlos doch, es waren zu viele um sie mit zu nehmen. Zudem würden sie dadurch eine leichte Beute werden und, das konnte er nicht riskieren. "Knebbelt ihn, bis wir in der Feste sind will ich keinen Muks, von ihm hören!" er blickte Mard noch einmal an und sagte düster "du kannst, dir während des Rückweges deine Worte, gut zurecht legen wenn ich keine Informationen bekomme, dann wirst du die Zelle die du letztes mal gesehen hast das, letzte sein was du jemals gesehen hast!".

Seine Männer sammelten die Verwundeten ein, manche wurden getragen und manche gestützt. Er schritt zu der Person die neben einem Zwerg, kniete und ihn versorgte. "Wer seid ihr?" Der Zwerg der nah an an der Szenerie stand und sie bewachte, erklärte ihm das es ein Heiler war. "Nehmt euren Tierschädel, herunter damit ich euer Gesicht sehen kann!" in diesem Sumpf würde ihn nichts mehr überraschen. Er wollte auf Nummer sicher gehen, zudem war ihre Haut grün demnach schloß er auf deinen Goblin.

"Herr die Verwundeten sind bereit zum Rückmarsch" der General nickte es nur ab der Heiler hatte dem Zwerg, einen Verband angelegt. Dadurch konnte er von der Wache gestützt gehen, die verbliebene Truppe marschierte langsam in Richtung Boote. Barlok und eine Hand voll Zwerge stand vor dem Heiler und wartete, auf dessen Reaktion.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 13:19 
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Volk: Goblin
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Skalfaxa hörte wie sich mehrere Leute näherten und auch die Ansprache von Barlok, dennoch ignorierte sie ihn vorerst und kümmerte sich erstmal darum, das die Wunde des Zwergen fertig versorgt wurde.
Erst als dieser sofort versorgt war und von einer Wache gestützt ging wande sich die Goblin an den Zwerg vor ihr.

DIe schwarzen Augen aus dem Tierschädel musterten Barlok von Kopf bis Fuß bevor sich die leicht grün bemalten Lippen zu einem Lächeln verzogen.

"Ihr seid also Eisenhand"

Stellte sie fest und setzte ihre Tiermaske ab. Darunter kam eine jung und freundlich wirkende Goblinfrau zum Vorschein.

"Wisst ihr, nachdem eure Wachen mir Schutz vor den Rakshanern nicht gewehrten, wanderte ich weiter auf der Suche nach Schutz vor dem Chaos...und siehe da wen ich fand.

Nun General vieleicht seht ihr das ganze ja ein wenig anders. Zudem würde ich mich auch erkenntlich zeigen und mich nützlich machen."



Sie deutete flüchtig auf die Stelle an welcher der verletzte Zwerg eben gelegen hatte.

"Das habt ihr zum Teil ja bereits gesehen. "


Skalfaxa putzte mit der freien Hand an ihrer Kleidung. Das die unteren Rändern vom Sumpf schmutzig waren konnte sie aber nicht ändern. Ansonsten wirkte nichts an ihr auffällig. Die Goblin wirkte ein wenig wie ein Zivilist. Eine unbescholtene Person welche unglücklicher Weise zwischen die Fronten geriet.

"Setzt mich bitte nicht weiter dieser Gefahr aus General Eisenhand, ich bitte euch. Auch wenn ich kein Zwerg bin, aber was soll ich machen? Für meine Herkunft kann ich nichts und ich kann sie nicht ändern."


Die junge Frau sah ihn nun bittenden an. Würde sich Barlok ihrer erbarmen? Hier draußen wäre sie doch wirklich nicht sicher oder? Das Chaos war unberechenbar, wer weiß was sie ihr antun würden. Einer so jungen Person.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: Sa 30. Jul 2016, 19:50 
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Volk: Zwerg
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Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Mitten im Sumpf unter dem ganzen Blut und den Leichen und den verfluchten Insekten war auf einmal eine Heilerin aufgetaucht? Einfach so? Barlok konnte seinen Augen nicht traun als unter der Maske, auf einmal eine Goblinfrau zum Vorschein kahm. Er hatte keine Vorurteile gegen Frauen, doch es war mekrwürdig ja sogar ein bisschen absurt einfach hier eine anzutreffen. Sie hatte den Soldaten verarztet und bot ihre Hilfe an, im Gegenzug wollte sie den Schutz der Zwerge.

Barlok war müde und abgekämpft er nickte ihr zu und bat ihr an, mit den Zwergen nach Dunkelbruch zurück zu kehren. Sie kehrten auch zurück ohne jeglichen Zwischenfall Clawis sei dank. Als der erste Turm sie sah, kahmen ihnen Krieger entgegen. Barlok wieß sie an die vereinbarten Zeichen der Feste zu senden, damit noch mehr Krieger ihnen entgegen kommen würden, damit die Verwundeten auf Tragen schneller in die Feste kahmen.

Als sie alle wieder in Dunkelbruch waren, ordnete er sofort an das man Mard in eine Zelle warf. Die Wachen taten es sogleich, eine der Baracken wurde zu einer Krankenstation umfunktioniert. Die Goblinfrau sagte er "ihr könnt hier helfen, hier werdet ihr sicher sein" danach ordnete er zwei Soldaten an, sie nicht aus den Augen zu lassen. Danach rief er die Offiziere zusammen um zu beraten, was diese Mission und der Tot von so vielen Kriegern gebracht hatte, so wie es aussah nichts. "Er wird reden, er war wie von Sinnen" sprach Barlok immer noch sichtlich erschöpft, einer der Offiziere sprach "ich werde die Schreiben, für die Familien aufsetzen" doch Barlok hob die Hand. "Ich werde das tun, es war meine Mission und mein Versagen das sie gefallen sind" er nahm die Schuld und lud sie sich auf seine Schultern.

Als die Offiziere gingen setzte er sich nachdem er sich gewaschen hatte, an seinen Schreibtisch. Die Ruhe kehrte zurück und es wurde bereits dunkel, er wollte mit dem schreiben anfangen doch es gelang ihm nicht auf anhieb. Er schlug vor Wut auf den Tisch und verschnaufte, danach schrieb er bis tief in die Nacht. Das war er seinen Kriegern schuldig, das war er jedem schuldig.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 31. Jul 2016, 12:06 
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Volk: Düsterling
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Die Freien Völker (1)
Mard lag vom Freudentaumel berauscht noch in den Armen des Zwergen, der offenbar gerade überlegte, ob er ihn wieder auf die Füße stellen oder zu Boden gleiten lassen sollte. Barlok ließ ihm keine Zeit, sich zu entscheiden, er schlug Mard mit der Faust ins Gesicht. Weiße Sterne explodierten vor seinen Augen und sein Körper versteifte sich, doch der Düsterling gab keinen Laut von sich.

"Du elendiger Mistkerl!", brüllte Barlok. "Ich habe den Teil meiner Abmachung erfüllt, Clawis, möge mein Zeuge sein. Du wirst deinen ebenso erfüllen!" Doch selbst wenn Mard es gekonnt hätte, er kam nicht mehr dazu, denn der General wurde in seinem Treiben unterbrochen, nahm die Axt von Mards Hals und stürmte hinaus.

Ein Zwerg stopfte dem benommenen Düsterling einen Stofffetzen in den Mund, so dass er kaum noch atmen konnte und band ihm ein Tuch darüber, das diesen hineindrückte und verhinderte, dass Mard ihn ausspuckte. An den Rückweg nach Dunkelbruch konnte er sich später nicht mehr erinnern. Noch immer geknebelt und gefesselt lag er auf dem blanken Steinboden seiner Zelle, eingerollt wie ein Fötus. Er hielt die Augen geschlossen. Er war gar nicht hier.

Sein Geist schien sich vom Körper getrennt zu haben und in einer schützenden, zeitlosen Zwischenwelt zuflucht gesucht zu haben. Die Geräusche von draußen schienen von sehr weit weg zu kommen und die Misshandlungen des Kerkermeisters, der ihn zwischendurch aufsuchte, erreichten ihn nicht. Es war wie damals, als die Tieflinge sein Rudel aus der Heimat jagten und sie zu den Rakshanern gekrochen kamen, die sie zu ihren Dienern machten im Tausch gegen Unterkunft und Brot. Und wie damals, als er verwundet am Wegesrand im Lager lag und die Füße an ihm vorübergingen, ohne dass jemand innehielt, wurde sein Herz zu Stein. Keine Gefühle, weder Angst noch Zorn, nichts. Nur ewiger Stein. Lange war es her.

Zwischen Traum und Wirklichkeit hing Mard und wartete, bis die Zeit vorbei sein würde - er würde sterben oder sich die Situation ändern. Irgendwann würde es vorbei sein.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der Krieg der alles ändern wird
BeitragVerfasst: So 31. Jul 2016, 18:05 
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Volk: Zwerg
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Auszeichnungen: 4

Die Ordnung (1) Chronist in Bronze (1) Herausragender RPG Beitrag (1) Schlüsselloch (1)
Der nächste Tag brach an und Barlok fühlte sich noch elendiger als am Tag davor. Er schritt hinunter in den Hof um nach den Verwundeten zu sehen, er sah auch die Goblinfrau die mit den Zwergenheilern gut zusammen arbeitete. Mit einem kurzem Nicken lobte er sie und ging danach wieder hinaus. Er ging Richtung Feste und wollte zum Kerker hinab schreiten als, er jemanden hämisch lachend sah der ihm entgegen kahm

"Dem haben wir es gegeben" lachte er und nickte seinem Kamerad zu. "Wo kommt ihr her?!" die beiden standen stramm und grüßten ihn. "Aus dem Kerker" die Augen von Barlok wurden kleiner da er sie misstrauisch musterte. "Was habt ihr dort unten zu suchen?" die beiden Soldaten schwiegen. "Redet!" dann gestanden sie es, den Düsterling geschlagen zu haben sie rechtfertigten es, damit das sie Kameraden verloren hatten und das nur wegen ihm. Barlok war sprachlos, wie konnte der Blick dieser Männer nur so eingeschränkt und auf sich bezogen sein? Doch war er, kein gutes Beispiel gewesen. Er ließ die Männer dort stehen und rannte an ihnen vorbei, er rannte die Stufen hinab in der Gewissheit einen Fehler gemacht zu haben.

Mard war zwar verrückt, dennoch hatten sie einen Pakt er hatte nach der Ankunft nichts befohlen, außer das sie ihn wegsperren sollten. Das ließ offenbar Spielraum für eigene Maßnahmen. Doch wenn, es immer so weiter gehen würde dann würde niemals Frieden geben und es, gab den Krieg nur um eines Tages Frieden zu erreichen. Sie hatten Mard diese Siedlung quasi geschenkt, es war zwar eine kleine Siedlung aber war es, nicht auch ein Stück in die richtige Richtung?

Er durfte unter seinem Kommando sowas nicht dulden! Eine Wache stand vor der Tür, er befiehl ihm sie sofort zu öffnen. Diese tat ihr wie ihr befohlen wurde, was er sah brach ihm das Herz. Mard war gefesselt und geknebbelt immer noch und er sah überhaupt nicht gut aus. Das war das Ergebnis seines Zorns das alles, war seine Schuld. Er zog ein Messer und befreite ihn von seinen Fesseln, er blickte ihm in die Augen. "Komm mit, wir haben zu reden" er wollte nicht das Mard die Schuldgefühle in seinen Worten vernahm. Als er ihm auf die Beine geholfen hatte stützte er ihn und brachte ihn hinauf in den Hof, als er dort angekommen war brachte er ihn höchst persöhnlich zu der Baracke in der das Lager für, die Verwundeten eingerichtet war.

Er suchte einen Heiler der Zwerge und die Goblinfrau, er sah sie an und sagte "bitte, ihr müsst ihn wieder auf die Beine bringen". Er schaute Mard an und verließ das Lazaret, er ließ sich die beiden Soldaten in sein Arbeitszimmer bringen. Wo er sie nach allen Regeln der Kunst, über ihr eigenmächtiges Handeln in Kenntnis setzte und das nicht gerade leise. Zwei Monate Wache, an einem der Türme war die Konsequenz sie durften, heute noch aufbrechen.

Zu guter letzt befahl er das, die Goblinfrau ebenso wie Mard unter Bewachung gestellt wurden. Sobald es Mard besser ginge, wollte er es wissen um danach direkt mit ihm, reden zu können damit er endlich das einlöste was versprochen war. Die Sieldung gegen Informationen.
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