[Chat-RPG] Ein unfreiwilliger Ausflug

Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
Das gem├Ą├čigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umk├Ąmpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urv├Âlker Asamuras, w├Ąhrend die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.
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Sinthara
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[Chat-RPG] Ein unfreiwilliger Ausflug

#1

Beitragvon Sinthara » Mi 4. Mai 2016, 10:58

Ein unfreiwilliger Ausflug



Charaktere:

Elosthriond Thalion - Lichtalb , Priester
Mard D├╝sterling - Kundschafter
Ashaki "Die Feuert├Ąnzerin" - Tamjid, T├Ąnzerin (Magierin)


_________________________________________________________

Es war dunkel, so dunkel das man kaum die hand vor Augen sehen konnte. Und es roch modrig. Unter ihnen war kalter feuchter Steinboden zu f├╝hlen, selbst an den W├Ąnden, Hier und da krochen aus Ritzen Moos. Viel Platz schien es auch nicht zu geben. Von einer Wand zur Anderen waren es vieleicht gesch├Ątze 3 Meter vieleicht auch vier
Keiner der Anwesenden wu├čte wie sie hier her gekommen waren noch wo sie waren. Es war k├╝hl aber nicht kalt und die Finsternis lie├čen keine Erkenntnisse wo ein Ausgang aus dieser Miesere zu finden war. und dann war da noch dieses unheimliche kratzende Ger├Ąusch....



Elosthriond Thalion
Elosthriond ├Âffnete die Augen. Was war geschehen? Wie?
Der Priester war verwirrt. Panisch ├╝berpr├╝fte er sein ├äu├čeres und musterte zun├Ąchst, ob seine Robe in geordneter Form war und keine unachtsamen Falten oder gar Dreckflecken abbekommen hatte.

Zu seinem ├ťbel stellte der Priester einen sch├Ąndlichen Dreckfleck am Kniegelenk fest, worauf der Priester kurz etwas erregt schien:
"Oh jeh, dieser Fleck. Das kann nicht wahr sein! Ich hoffe, das hat niemand gesehen", murmelte er. Er spuckte sich vorsichtig in die Hand und versuchte den Dreckfleck mit der Spucke wegzuwischen. Doch dieser war hartkn├Ąckig, wie ein Pickel am Popoloch des Rakshors.

Doch ehe er sich versah, h├Ârte er ein kratzendes Ger├Ąusch, welches immer n├Ąher kam. Erst jetzt nahm der Priester seine Umgebung wahr und war etwas ├╝berrascht. Eine unberuhigende K├Ąlte schien von den alten Ruinengem├Ąuern zu kommen...und dort wo K├Ąlte war, war nie etwas Gutes unterwegs. Einer der Grunds├Ątze aus der 2. Lehre des Orils. "*


Mard
"Leute!", kr├Ąhte Mard, um seine Furcht ob der befremdlichen Situation zu ├╝berspielen. "Ich wei├č nicht, wer von euch die Schuld hieran tr├Ągt! Aber derjenige wird daf├╝r bezahlen! H├Ârt ihr?" Er musterte die anderen. Ein Lichtalb, den seine Robe mehr interessierte als das gruslige Ger├Ąusch und eine leicht bekleidete Dame mit s├╝d├Âstlichem Aussehen. Als das kratzen sich n├Ąherte, wich er zur Wand zur├╝ck, w├Ąhrend er hektisch mit den H├Ąnden und dem Schweif hinter sich entlangtastete, in der Hoffnung, einen Ausgang zu finden. *


Ashaki
*irritiert blinzelte sie in die Dunkelheit. Wie war sie hier her gekommen und wo war sie? Kurz ├╝berpr├╝fte sie ihre Kleidung doch den G├Âttern sei Dank war kein Riss in ihrer Kleidung. Gerade noch hatte sie einen Auftritt gehabt und war in ihre Kammer gegangen und jetzt...

...jetzt sa├č sie irgendwo im nirgendwo. Rasch tastete sie an sich entlang und ergriff erleichtert ihr Katana. Soweit es die Dunkelheit zulie├č musterte sie die Beiden anderen Anwesenden. "Mir scheint mehr als ob keiner von uns wei├č wie wir hier her gekommen sind." Stellte sie mit leicht fragendem Unterton fest. R├╝ckw├Ąrts tastend strichen ihre Finger ├╝ber kalten feuchten Stein. Doch dann kam ihr eine Idee...

Sich konzentrierend brachte sie eine kleine Flamme in ihrer Hand hervor welche sie etwa mittig in den offenbar sehr kleinen Raum schweben lie├č. Vieleicht w├╝rde das Licht dieser kleinen Flamme etwas offenbaren was ihnen bisher entgangen war. Doch den Griff ihres Schwertes lie├č sie fest umklammert, den auch ihr war das kratzende unheimliche Ger├Ąushc nicht entgangen. ***


Elosthriond Thalion
Elosthriond dachte nach. Als Lichtalb verf├╝gte er ├╝ber ein gutes Geh├Âr. Doch die Instinkte der Lichtalben waren inzwischen verk├╝mmert. Die Kenntnisse ├╝ber Natur, Tiere und Fabelwesen geh├Ârten schon l├Ąngst der Vergangenheit. Ihm blieb nichts anderes ├╝brig, als zu...

"Herr, ich bin dein Hirte. Du bist mein Licht und mein Heil.",
...als zu beten!

"Ich lege meine Schicksal in deine H├Ąnde. Ihr wart es, aus dem wurde und aus dem wird. Ich sehne mich nach einer Ber├╝hrung von Euch. Spricht nur ein Wort, so wird meine Seele gesund."

Nach diesem kurzen Sto├čgebet ging der Priester stur nach vorne und ├Âffnete die T├╝r, von wo das Ger├Ąusch herauskam. Kurz h├Ârte der Lichtalb absolute Stille, bis ihm ein Augenblick sp├Ąter ein kleines Tier angriff, welches vor Panik an der T├╝r gekratzt hatte.
Es war eine Art Ratte, allerdings mit ├╝berdimensioniert gro├čen Augen, die rot aufleuchteten.

Das Tier schien tollw├╝tig zu sein, und Spucke tropfte auf den Boden, als sich die Ratte im Raum umguckte. "Es hat die Tobsucht. Es ist von Rakshor zerfressen. Gebt mir den Stein, schnell!", sagte der Priester.*


Mard
Mard kreischte auf, als er das Wort Tobsucht h├Ârte. Keinesfalls wollte er gebissen werden und als sabernder Idiot enden, der unkontrolliert herumtobte! Und so z├Âgerte er auch nicht, dem Priester einen Stein zuzuwerfen. Doch in dem Moment, als der Stein sich auf dem H├Âhepunkt seiner Flugbahn befand, klappte der Fu├čboden des gesamten Raumes nach unten wie eine riesige Fallt├╝r und die drei (und die Ratte) rutschten in einem Affenzahn eine gigantische Rutsche hinab, die eine Vielzahl an Kurven hatte, so dass sie hin und her geschleudert wurden. Mard hatte sogar das Gef├╝hl, sie w├╝rden Loopings schlagen! *


Ashaki
*im Schein der Flamme vermochte man sich wenigstens etwas umzusehen. Doch anstatt diese Situation auszunutzen fing der Priester erstmal an zu beten. So sehr sie Priester durchaus zu sch├Ątzen wu├čte, um so mehr zweifelte sie gerade an der Intelligenz dieses Einen. Doch bevor sie selbst gerade zur Tat schreiten wollte, kam doch Bewegung in den Alb und er ├Âffnete eine T├╝r... Ausgerechnet die T├╝r von der das kratzen kam...war er verr├╝ckt. Doch dieses kratzen entpuppte sich als tollw├╝tige Ratte. Wenigstens schien die dritte Kreatur im Bunde jemand zu sein der schnell handelte, und dem Priester einen Stein zuwarf doch dann...

..wackelte pl├Âtzlich der Boden, ihre Flamme erlosch, und sie schaffte es noch ihr Schwert zu umklammern bevor sie alle in die schwarze Tiefe st├╝rzen. Wie eine endlos erscheinende Rutschbahn ging es immer tiefer, und das in einer unfassbaren Schnelligkeit. Ashaki war froh sich bisher nicht den Kopf gesto├čen zu haben. doch...

...so abrupt wie die Fahrt begonnen hat, endete sie auch, als die drei in kniehoses stinkendes Wasser fielen. Das quietschen der Ratte schien sich zu entfernen. Wenigstens das Tier hatte die Flucht gesucht, aber wo bei allen G├Âttern waren sie nun wieder gelandet. Es roch widerlich und irgendwas kaltes ber├╝hrte ihre Beine. rasch wisch sie zur├╝ck. Es stank als w├Ąren sie in einem Massengrab gelandet...oder mindestens in den Abfl├╝ssen einer Stadt. **


Elosthriond Thalion
Es war die H├Âlle auf Erden. Das wei├če Gewand des Priesters tr├╝bte sich in eine braune, s├╝lzige Farbe. Der bei├čend, bestialische Geruch stieg Elosthriond in die Nase und dem Priester wurde augenblicklich schlecht. Infiniatus zum Danke, konnte Elosthriond Thalion seine k├Ârperlichen Reaktionen noch unter Kontrolle halten. Doch sie mussten hier schnell raus. Wer wei├č, was hier f├╝r Gefahren und Tiere im Gew├Ąsser lauerten.

Schnell durchforstete Elosthriond sein Ged├Ąchtnis nach einer Regel und ein Gesetz des Infiniatus. Eine Sicherheit, ein Verhaltenskodex an der er sich richten konnte. Doch unter Stress fiel ihm nichts ein. Vielleicht gab es auch solch eine Regel nicht, stellte er sich kurz die Frage, doch verneinte diesen Gedanken darauf wieder schnell.

Elosthriond schien exzessiv nach einer logischen L├Âsung zu suchen, w├Ąhrend pl├Âtzlich ein Tier im Wasser auch seine Beine ber├╝hrte. "Lass das D├╝sterling", maulte er. Er konnte diesen kleinen Knirps nicht leiden. D├╝sterlinge waren die Brut Rakshors und dieser dabei auch noch verdammt unsympathisch aus. "Lass deine Sp├Ą├čchen, das ist nicht komisch!"*

Mard
Als kleinster und leichtester im Bunde war Mard bei ihrer unsanften Landung vollkommen untertaucht. Mit einem heftigen Atemzug schoss er wieder an die Oberfl├Ąche. Er hustete und w├╝rgte. "Schei├če", kr├Ąchzte er. "Schei├če!" Damit meinte er sowohl die Situation, als auch die Masse, in der sie sich befanden. Er gab sich einem intensiven Kotzen hin, um alles wieder aus seinem Mund zu bef├Ârdern, was da hineingelangt war. Dann sp├╝rte er auch noch ein Glibbern an seinem Bein. Der Priester schien das Selbe zu sp├╝ren, denn er beschuldigte Mard, ihn mit seinem Schweif zu ber├╝hren, um ihn zu ├Ąrgern. "Als ob ich DICH freiwillig angrabschen w├╝rde!", keifte er. Durch seine laute Stimme lockte er das, was sich da regte, end├╝ltig hervor.

Shezem! Ekelhafte Tiefsee-Schezem, die sich offenbar in einer Kl├Ąrgrube eingenistet hatten! Vor Schreck machte Mard einen Satz r├╝ckw├Ąrts und spritzte dabei unabsichtlich mit Schei├čwasser. *


Ashaki
*Diese Streitigkeiten zwischen den Beiden Anderen schenkte sie weniger beachtung, den die junge Tamjid begriff schnell das hier ein k├╝hler Kopf und klarer Geist von N├Âten waren. Und wenn diese zwei diesen schon nicht hatten, mu├čte sie ihn wenigstens behalten. Doch dann sp├╝rte sie wie sich mehr in dem Wasser regte und sie wich hastig zur├╝ck. unter ihren blo├čen F├╝├čen sp├╝rte sie eine Erhebung. welche sie rasch erklomm. ...

.. Wieder nutzte sie ihre Magie, doch diesmal so, wie sie Jene gern beim Tanzen nutze um ihr Puplikum zu verzaubern. Alles fing an mit einer Flamme welche zu einer Schlange heran wuchs. Geschickt lie├č die Feuert├Ąnzerin die lange Feuerliane durch den Raum schl├Ąngeln. Aber bei dem was sie erblickte , war sie nicht mehr sicher ob das eine gute Idee war. Im Wasser tummelten sich seltsame Kreaturen welche die drei unfreiwilligen G├Ąste lauernd betrachteten, und dazwischen schwammen.... Ihr stockte fast der Atem...zwei reglose K├Ârper die definitv tot waren und nicht mehr ganz vollst├Ąndig. Doch diese Shezem schienen angesichts des Feuers unsicher und verhielten sich erstmal zur├╝ck halten. Doch was sollten sie nun tun? **


Elosthriond Thalion
Elosthriond versuchte vergeblich den Spritzern des Schei├čwassers auszuweichen, doch erwischten ihm ein paar unangenehme Spritzer im Gesicht, worauf Elosthriond angewidert ins Wasser spukte.
Als Elosthriond sich daran machte seine Robe ausziehen, zusammenzuwringen und als Seil zu benutzen, um vom gef├Ąhrlichen Wasser zu entkommen, zog ihn pl├Âtzlich etwas in die Tiefe. Es ging alles so schnell, sodass Elosthriond sich nirgendwo festhalten konnte, was aber in dem Augenblick auch nicht viel gen├╝tzt h├Ątte.

Als er nach 3 Minuten immer noch nicht aufgetaucht war, war die Lage eindeutig: Ertrunken im Schei├čwasser. In die Tiefe gezogen von den Shezem. F├╝r wen auch immer diese Tiere arbeiteten, sie waren gr├╝ndlich. Gr├╝ndlicher als die Ratte zuvor, die keine Bedrohung dargestellt hatte.
Auf der Wasseroberfl├Ąche gesellte sich nun neben den zwei anderen reglosen K├Ârpern, der K├Ârper des Priesters dazu. *


Mard
Der Priester war tot! Mard geriet in Panik. Irgendwie waren diese Mistkerle hier hereingekommen, also ging es auch irgendwo heraus! Er holte tief Luft, machte einen Hechtsprung und tauchte in das finstere Wasser. Er tastete im Dunkeln, griff in W├╝rstchen, in Leichenteile und weiches Shezemfleisch, bis er einen Gang fand. Er hatte die Wahl, durch diese Monster zu sterben oder zu ertrinken mit der Chance auf Freiheit und im Zweifelsfall wollte er lieber ersaufen, als gefressen zu werden.

Er folgte dem Gang, der bald nach oben f├╝hrte, bis er ein kreisrundes Licht erblickte. Luft! Er kam an die Oberfl├Ąche, kurz bevor er vor Luftmangel bewusstlos wurde. Dann stellte er fest, dass er aus einem dieser neumodischen Wasserklosetts herausschaute. Fluchend kletterte er aus der Sch├╝ssel. In der Ecke des Raumes stand jemand, zitternd und mit aufgerissenen Augen, erstarrt vor Angst. "Mahlzeit!", gr├╝├čte Mard und ging an ihm vorbei.

Er befand sich im S├╝ndentempel. Das war gut, denn hier gab es auch Waschgelegenheiten. Er lie├č sich die Dusche zeigen und unternahm eine ausgiebige Reinigung. Hinterher schmierte er frischen, besten Moorschlamm auf seine Haut, um sie zu pflegen und legte sich im Garten im schatten eines Baumes zur Ruh, um sich zu erholen. Wenn er wieder munter war, w├╝rde er etwas essen und dann seiner Wege ziehen. W├Ąre doch gelacht, wenn ein beschissenes Klo ihn umgebracht h├Ątte!


Ashaki
Die Ereignisse ├╝berschlugen sich, der Priester wurde in die Tiefe gezogen, nur um dann leblos wieder an der Oberfl├Ąche aufzutauchen und der kleine Gesell tauchte ab. Ein paar Shezem tauchten ab, wohl um die Verfolung aufzunehmen. Ob sie ihn erwischten daran verschwendete Ashaki keine Gedanken, nur folgen wollte sie ihm nicht, zur Not ging sie eben K├Ąmpfend unter.
Aber soweit sollte es gar nicht nicht kommen, hinter sich sp├╝rte sie einen Luftzug und bemerkte eine schmale L├╝cke hinter sich. Nun entweder bedeutete es Freiheit oder...nicht. Viel Schlimmer konnte es ja gar nicht mehr kommen.

Da die Aufmerksamkeit gerade von ihr weg war zw├Ąngte sie ihre schmale Gestalt durch die L├╝cke. Obwohl sie schlank und durch ihre Arbeit auch gelenkig war, passte sie nur gerade so hindurch, gerade rechtzeitig bevor diese Shezem ihre Flucht bemerkten. In letzter Aktion warf sie ihnen die Feuerschlange entgegen und rannte, sich auf ihre anderen Sinne verlassend den schmalen gang entlang...

...Fast w├Ąre sie vorbei gerannt, hinter sich h├Ârte sich schon unheilvolles zischen und platschen, doch da hatte sie diese Leiter entdeckt, flink erklomm sie selbige, verhedderte sich einmal fast in ihrem Rock und stie├č mit letzter Kraft den Deckel ├╝ber sich auf. Als sie den Kopf hinaus streckte starrte sie direkt in die erschrockenen Augen eines H├Ąndlers der gerade ein Pferd mit einem Karren an den z├╝geln hielt. Offenbar war sie direkt auf einer Stra├če herraus gekommen. Sie schenkte ihm ihr allerliebstes L├Ącheln und ergriff die Flucht...

...interessanter Weise fand sie sich bald vor dem Gasthaus wieder in welchem sie ihren Auftritt gehabt hatte. Wortlos st├╝rmte sie hinein zu ihrer Kammer hinauf wo sie hastig die T├╝r hinter sich zu schlo├č. Nun erstmal ein Bad...**
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