Drakenstein

Das gemäßigte Klima bietet beste Bedingungen, aber ist es auch wert, umkämpft zu werden. Das Herzland ist die Heimat der Urvölker Asamuras, während die Invasoren des Chaos sich von der Steppe aus verbreiteten und die alten Kulturen bedrohen.

Das Herzland
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Mordin Schwarzbanner
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Drakenstein

#1

Beitragvon Mordin Schwarzbanner » Sa 25. Jun 2016, 19:49

Die Abendd√§mmerung setzte ein, die Schatten waren schon sehr lang geworden, doch auf dem gro√üen Marktplatz der Stadt waren zahlreiche Menschen versammelt, die alle wie gebannt auf eine Trib√ľhne sahen: den Henkersplatz.
Es wurde ein Mann hinauf gef√ľhrt. Nach seiner √§u√üerlichen Verfassung nach zu urteilen, hatte er schon bessere Tage gesehen.

Es war ein Mann, der wegen einem Mord zum Tode verurteilt wurde. Das Urteil wurde von Mordin Schwarzbanner gef√§llt. Dieser stand schon oben und wartete geduldig. Wie eine Statur stand er dort oben, das eine Auge blickte ins Leere und die Rune auf seiner Augenklappe wirkte durch den silbernen Schein irgendwie unwirklich und b√∂sartig. Der Mann wurde von zwei Gardisten der Stadtwache mit den H√§nden am Boden der h√∂lzernen Trib√ľhne festgemacht, sodass er den Kopf auf dem Holzstamm ablegen musste, er war praktisch fixiert worden. Die Menschen verfolgten dieses Spektakel √§u√üerst genau, doch das alles war Mordin egal. Er nahm sie nicht wahr, er sah nur den Mann an. Keine Reue lag in seinem Blick, nichts. Er schaute hinauf zu dem Zwerg.

Er lächelte diesen nur an und sagte etwas, etwas was Mordin nicht hörte, da die Menge tobte, während sein Name und seine Verbrechen vorgelesen wurden.
Der Zwerg war versunken in Gedanken und h√∂rte das Urteil, welches dem Volke noch einmal vorgetragen wurde, so, als w√§re es weit weg von ihm, als sei es eine Art Echo. Als der Redner, der das Gericht rep√§sentierte, mit seinem Vortrag fertig war, nickte er Mordin nur kurz zu und ging einen gro√üen Schritt zur√ľck.

Mordin erwachte aus einer Art Trance. Er schaute erst den Redner an, danach blickte er in die Menge. Es waren Menschen aus allen Schichten, es waren Bauern, Ritter, Kaufleute, M√§gde und sogar Kinder dabei. Zum Schlu√ü schaute er hinunter zu dem Mann, der seinen Blick wohl zu sp√ľren vermochte. Dieser grinste ihn an, es war ein Grinsen, das herausfordernd war. Eines, dass versuchte ihn zu verspotten. Doch Mordin Schwarzbanner lie√ü so etwas kalt. Er hob die Axt hoch und lie√ü sie niederfahren. Es knallte und der Mann dachte, es w√§re vorbei, doch Mordin hatte knapp vor seinem Kopf die Axt ins Holz geschlagen.
Der Mann blickte auf und sah nun das Gesicht des Zwerges dicht vor seinem. Er kniete quasi direkt neben dem Mann. "Du musst dir das so vorstellen, diese Axt ging in dieses Holz, wie das Messer in die Butter". Dieses mal grinste Mordin und es war ein Grinsen, dass diesem Mann nun höllische Angst machte. "Ob ich wohl dieses mal stark genug zuschlage, damit dein Kopf rollt?". Die Augen des Mannes weiteten sich und er wurde kreidebleich.

"Lassen wir es darauf ankommen", f√ľgte Mordin hinzu und erhob sich erneut. Der Redner, sowie die Gardisten wechselten Blicke untereinander, die aussagten, dass selbst sie Mordin in einer gewissen Art f√ľchteten.

Mordin erhob die Axt ein weiteres Mal und lie√ü sie erneut niederfahren. Dieses Mal traf er und der Kopf rollte auf die h√∂lzernde Trib√ľhne und w√§re fast von ihr herunter gefallen, doch Mordin hielt den Kopf am Haar fest und hob ihn hoch. Die Menge war sichtlich zufrieden und begann sich aufzul√∂sen. Mordin steckte den Kopf des Mannes auf einen Pfahl, der an der Trib√ľhne befestigt war. Dort waren auch noch andere Pf√§hle mit K√∂pfen von anderen Verurteilten. Er kassierte die √ľbliche Summe und machte sich davon.
Mordin kehrte in die Taverne "zum w√ľtenem Eber" ein und setzte sich in die letzte Ecke des Raumes. Er bestellte einen doppelten Brantwein und etwas zu essen. W√§hrend er sein Essen gen√ľ√ülich verspeiste trank er den Branntwein und bestellte gleich einen Humpen Schwarzbier direkt hinterher.

Es war ein Anblick, der alle anderen Besucher der Taverne abschreckte. Das passte Mordin gut in den Kram. Er machte seine Pfeife einsatzbereit, saß dort und schaute in das prasselnde Feuer, dass im Kamin loderte. Er blickte starr hinein und brabbelte leise vor sich hin. Die Rune auf seiner Augenklappe glänzte matt in dem Feuerschein und so wirkte er noch bösartiger als er ohnehin schon war.
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Nerinejh
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Re: Drakenstein

#2

Beitragvon Nerinejh » So 26. Jun 2016, 17:30

Nat√ľrlich wollte sie mehr √ľber sich herausfinden, nat√ľrlich wollte sie ihren tats√§chlichen Wurzeln auf den Grund gehen, aber musste Utarr das so beschleunigen ? Konnte er sie diese Entscheidung nicht selbst treffen lassen? Wahrscheinlich nicht, so wie ihr Ziehvater das Flammenherz kannte, w√ľrde sie eine solche Reise ewig vor sich herschieben und immer neue Gr√ľnde finden in Farsina zu bleiben. Nerinejh brummte sacht und strich eine alzu neugierige Haarstr√§hne zur√ľck unter die weite der Kapuze, w√§hrend sie weiter die Stra√üe entlang ging. Mit einem mulmigen Gef√ľhl erinnerte sich die Farisin an die schaukelnde Reise und ein erneuter Schauer √ľberlief die schlanke, verborgende Gestalt.

Er hatte sie auf ein Schiff verfrachtet...jedenfalls f√ľr eine kleinere √úberfahrt doch schon die kleinste Reise zu Wasser, war f√ľr die bodenliebende junge Frau ein Graus. Mit einem weiteren brummen, ballten sich die feingliedrigen Finger und sie konnte nicht fassen wie leichtgl√§ubig sie gewesen war. Diese "Aufgabe" war doch nur eine sch√§bige L√ľge gewesen, um sie von Zu Hause fort zu bekommen. Nerinejh musste einen Moment stehen bleiben und durchatmen, denn noch immer, auch noch 3 Tage nach Ankunft, war ihr manchesmal √ľbel vom Wasser. √úberhaupt war die ganze Reise ein Graus gewesen und noch immer zornig √ľber sich selbst, knurrte sie lauter als gewollt, so dass Nihlar sie warnend stupste. Die Kleindrachin war nicht immer zu sehen, eigentlich h√∂chst selten hier in der Stadt. Nerinejh wollte nicht wirklich auffallen und dennoch beschlich sie ein Gef√ľhl das sich dies irgendwann sicher √§ndern w√ľrde.

Das Flammenherz blieb dann abruppt stehen und blickte nach vorne...sie war lange gelaufen ohne darauf zu achten wohin und wie lange. Nur die Menge an Menschen und das gelegentliche anrempeln lie√ü sie wieder ins Hier und Jetzt zur√ľckkehren. Menschenmengen...etwas das sie nicht wirklich mochte, sich nie wohlf√ľhlen w√ľrde in jenen und doch befand sie sich in einer. Erstaunt lie√ü sie die versteckten Augen umherwandern um den Grund zu finden, warum zu solcher Stunde so viele Bewohner hier waren. Selbst Kinder tummelten sich auf dem Marktplatz herum und Nerinejh blinzelte √ľberrascht. Die sonderbaren Augen streiften weiter umher und der Henkersplatz legte sich in die glutroten Augen. Nerinejh seufzte leise und starrte nahezu wie gebannt auf jenen unheimlich wirkenden Ort.
Auf der einen Seite traf man sich hier, es gab Tavernen und Geschäfte hier, man plauderte und verhandelte und gleichsam traf man hier den Tot.

Es tobte das Leben, junges und altes , freudbares und leidsames....und gleichsam wurde hier Leben auf Befehl hin beendet. Nerinejh hatte davon gelesen, in B√ľchern und Schriften...es gab die Unterschiedlichsten Arten wie "hingerichtet" wurde und eine grausamer als die andere. Die Flammenseele sah sich um, sah die makabere Freude in den Augen der Schaulustigen und schauderte. W√ľrden sie auch so gespannt hinsehen, wenn es einen der Ihren treffen w√ľrde? Sie schob sich vorsichtig durch die Menge und erntete hier und da ein missmutiges brummen, hob entschuldigend die Finger. Sicher wollte sie niemandem die "gute Sicht" nehmen. Die Farisin schnaubte leicht und blickte erneut hinauf zum Hinrichtungsblock. Noch bevor sie den " Verurteilten" zu Gesicht bekam, blieben die ungew√∂hnlichen Augen auf dem Henker haften, denn seine Gestalt war dunkel, drohend und sicher nicht ...Nerinejh fiel kein passendes Wort ein, doch konnte sie auch nicht fortschauen. Die Stirn legte sich in leichte Falten und sie trat einige Schritte um weiter nach vorne zu kommen. Sie h√∂rte, w√§hrend sie noch immer den Henker anstarrte, den aufbrausenden Tumult ob dem Verurteilten, sie h√∂rte auch das man vorlas wessen er sich schuldig gemacht hatte, doch kam der tiefere Sinn nicht in der Flammenseele an. Festgezurrt und seinem, auf Pergament gebannten, Schicksal ausgeliefert
lag er, den Kopf auf dem Richtblock. Erst jetzt kam der Henker gedanklich zur√ľck, jedenfalls empfand die Seele so. Er war zuvor abwesend und starr gewesen. Der Blick ins Nirgendwo mit dem einen Auge....die Augenklappe mit der Rune drohend nahezu.

Eigentlich hatte sie nun genug gesehen, es war nicht ihre Art ...sie wollte nicht und dennoch blieb sie wie angewurzelt stehen. Nicht nur das sie dar√ľber nachdachte, ob man es wirklich verdient hatte so zu sterben...und was einen dazu bewog jenes beruflich zu tun. Sie fragte sich was in jenem Zwerg vor ging, der dort oben stand und das Beil schwang. Ging √ľberhaupt etwas in einem vor, wenn man dies tagt√§glich tat ?
Nerinejh hörte das sirrende zischen der Klinge und das dumpfe aufschlagen auf Holz und sie weitete die Augen. Sicher nicht mit Absicht nicht nicht getroffen....es erhöhte die Furcht beim Verurteilten und als der Zwerg seine Axt ein weites mal hob, schob sich die Flammenseele durch die Menge.

Sie hatte genug gesehen.....
Sie lief noch einige Umwege ehe sie zur Taverne abbog um in ihr Zimmer zu gelangen. √úberh√∂rte die auffordernden Worte der Hinaustorkelnden und freute sich innerlich auf etwas warmes zu Essen und was zu trinken. Es war nicht der beste Ort f√ľr eine alleinstehende junge Frau und doch hatte sie die Wirtin in ihr Herz geschlossen. Genauso wie den brummigen Wirt ihren Ehemann. Beide hatten ein Augen auf die junge Frau und das schm√§lerte das nagende Heimweh ein wenig.
Lie√ü aber die noch schwelende Wut √ľber Utarrs Unterfangen nicht weniger werden. Nerinejh dr√ľckte die T√ľr auf und tauchte ein in eine Wolke aus Essens und Tabakduft, gemischt mit einer Nuance Schwei√ü und Dreck, sowie weiterer K√∂rperausd√ľnstungen. Obwohl ihr der Geruch nicht behagte und auch die meisten der G√§ste nicht wirklich geheuer waren, freute sich die junge Farisin ob dem winken der Wirtin und deren lautstarken Begr√ľ√üung, " Kleines, ich hatte schon Sorge...alles gut ja ? Komm setzt dich und leg ab...ich bring dir gleich etwas Essen und zu trinken" , damit walzte die Wirtin mit wehendem Rocksch√∂√üen durch die Taverne um die Rufe nach Bier, Met und anderen K√∂stlichkeiten zu stillen.
Nerinejh drehte sich langsam, an Geruch und wages Licht langsam gew√∂hnt, doch der sonst so gemochte Tisch im hinteren Eck war belegt und dies von keinem Unbekannten. Ein leises schnauben perlte √ľber die Lippen der Farisin und sie steuerte auf den Tisch nahe dem Kamin zu. W√§hrend sie darauf zu lief, tauchte die kleine Drachin Nihlar neben ihr auf, tapste zum Kamin um sich leise schnarchend dort zusammenzurollen.

Nerinejh l√∂ste den r√∂tlichen Umhang von den Schultern und befreite das feuerrote Haar unter dessen Kapuze. In weichen Wellen, als ob es flackern w√ľrde, fiel es bis zur H√ľfte und legte einen feurigen Schimmer um die junge Frau. Dem Kamin und der Bank immer n√§herkommend, knisterte der Kamin lauter....das Feuer bog sich seltsam und man bekam eine wohlige W√§rme zu sp√ľren, ging die Flammenseele an einem vorbei. Sie bekam das schon fast nicht mehr mit, lagen die feuerlebenden Augen doch auf jenem Zwerg den sie zuvor auf dem Richtplatz gesehen hatte.

Er hatte eine Pfeife in der Hand und starrte das Feuer an...welches irgendwie hei√üer brannte. Redete er da gerade mit sich ? Nerinejh setzte sich, legte die Briefe vor sich auf den Tisch und lehnte sich zun√§chst zur√ľck....durchatmen.
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Mordin Schwarzbanner
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Re: Drakenstein

#3

Beitragvon Mordin Schwarzbanner » Sa 2. Jul 2016, 15:00

Schreie unerträgliche Schreie das war es was er vernahm er sah seine Mutter immer noch vor sich. Wie sie versuchte seinen Vater zu wecken danach sah er den Meuchelmörder vor sich. Das Grauen was diese Erinnerung in ihm auslöste war grausam und raubte ihm fast den Verstand. Er schloß das eine Auge und murmelte weiter vor sich hin. Dann sah er seinen Bruder vor sich, das höhnische Lächeln und der Sturz in den vermeindlichen Tot.

Doch das war nicht eingetreten, er erinnerte sich das er lange unter Wasser gedr√ľckt w√ľrde und mit der Str√∂umung mitgerissen wurde. Er hielt jedoch eisern seine Axt fest und verlor unter Wasser das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kahm lag er an einem Ufer. Der Fluss verlief vom Zwergenk√∂nigreich in das Land der Menschen, ebenso diese fanden ihn auch in den B√§renbergen. Es waren Bauern die ihn fanden und die ihn aufnahmen. Er erinnerte sich das sie freundlich zu ihm waren ihn verarzteten und nach ungef√§hr 2 Monaten konnte er, weiter ziehen. Er hatte mit dem Gedanken gespielt zur√ľck zu kehren und seinen Bruder zur Rede zu stellen. Doch niemand w√ľrde ihm glauben, er w√ľrde eher in einer Zelle landen anstatt Gerechtigkeit f√ľr sich und seine unschuldige Familie zu bekommen.

Gerade als ihm das Bild seiner Frau und seiner Tochter in den Sinn kahm h√§tte er am liebsten laut, los geschrien. Doch passierte irgendwas anderes was ihn ins hier und jetzt zur√ľck holte. Als er das Auge √∂ffnete und das Feuer vor sich sah, kniff er das eine ihm verbliebene Auge misstrauisch zu. War das Feuer irgendwie w√§rmer geworden? Die Flammen verhielten sich eigenartig und irgendwas stimmte hier nicht. Die Wirtin tauchte vor ihm auf "darf es noch, etwas sein Herr Zwerg?" Mordin schaute hinauf zu ihr "Met, einen Krug Met" die Wirtin kannte ihn eine weile schon jedoch nur vom sehen und war mit seiner rauen Art bereits vertraut genug und nickte, die Bestellung nur ab.

Sie trug ebenfalls etwas zu Essen und zu trinken mit sich, schritt an ihm vorbei und brachte es jemanden. Sein Blick folgte ihr und blieb bei, der Person h√§ngen der diese Bestellung versprochen war. Es war eine Frau doch mit dieser Frau stimmte irgendwas nicht. Sie hatte Feuerrotes Haar es war l√§nger als das der meisten Frauen. Ebenso ging von ihr eine W√§rme aus die unnat√ľrlich wirkte, doch der absolute Gipfel waren die Augen die f√ľr Menschen ungew√∂hnlich wirkten. Er musste an die Schmiede denken den ihre Augen erinnerten an die Glut, in der Esse. Er zog an seiner Pfeife und schaute wieder nach vorn, die Flammen waren gr√∂√üer geworden garkein Zweifel doch, war kein Holz nachgelegt worden. Es war sicher eine Art Zauber doch was war das vor dem Kamin? Lag dort eine Katze? Er schaute genauer hin doch zuordnen konnte er es schlie√ülich doch nicht.

Als der Met dann kahm bezahlte er seine Rechnung und nahm ihn dankend an. Er legte seine Pfeife ab in eine Halterung die auf dem Tisch stand und drehte sich, zu der Frau um. "Auf die Gerechtigkeit!" er erhob den Krug und prostete ihr zu, ohne auf ihre Antwort zu warten trank er einen sehr großen Schluck. Während er trank drehte er sich wieder zum Feuer und trank immer weiter. Der Met lief ihm neben den Mundwinkel in kleine Rinsale in seinen Bart.

Als er ihn absetzte r√ľlpste er genussvoll und lauter als eigentlich gewollt. Ein paar M√§nner schauten her√ľber und grinsten, auch sie hoben kurz zur Annerkenung ihre Kr√ľge. Mordin wischte sich mit dem Bart den Mund ab und grinste, er sp√ľrte den Alkohol und nun auch sein Temperament in sich kochen. Er rechnete nicht mit einer Antwort der Frau zumindestens nicht sofort. Doch egal was sie war, sie war sicherlich eine Magierin oder so etwas. Davon hatte Mordin zwar geh√∂rt das es so etwas geben w√ľrde, in der gro√üen weiten Welt doch hielt er davon nicht viel.

Er stellte seinen Krug ab und nahm seine Pfeife daf√ľr auf. Die Axt die neben seinem Stuhl stand war voller zwergischer Runen die in dem Feuerschein gl√§nzten, er hielt seine eine Hand auf dem Ende des Axtstiels und schaute wieder in die Flammen und war dankbar das, die Wirkung des Alkohols sein Dasein in diesem Moment ertr√§glicher machte. Was w√ľrde wohl als n√§chstes passieren?
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Re: Drakenstein

#4

Beitragvon Nerinejh » Sa 9. Jul 2016, 15:36

Zun√§chst war der lodernde Blick ihrer Augen noch auf das Papier gerichtet, welches herausfordernd auf dem Tisch vor ihr lag und darauf wartete √ľbersetzt zu werden. Nerinejh war sich nicht immer im klaren dar√ľber, das sie eine besondere Beziehung zu Feuer hatte und achtete nicht immer darauf ihr Innerstes zu z√ľgeln. Dieser Umstand wiederum brachte sie schon sehr oft in Erkl√§rungsnot und in Zankereien. Es gab unter den vielen Menschen einige die mit ihr und dem was sie war nichts anfangen konnten und das lie√üen sie sie auch sp√ľren. Doch das Flammenherz ? Mit den Jahren hatte sie sich daran gew√∂hnt komisch angesehen zu werden, gerade wenn sie in Begleitung ihrer kleinen Drachendame war. Eine ihrer wohl tiefsten und noch immer vorherrschenden Eigenschaft war es, in wohl Jedem etwas gutes zu sehen, m√∂ge es noch so tief verborgen sein.

Dieser Gedanke war es, der ihren Blick wieder anhob und zum Zwerg lenkte und so kreuzten sich die Blicke f√ľr einen Moment, bis die Wirtin sich dazwischen schob. Nerinejh stieg der Duft von kr√§ftigem Eintopf in die Nase und w√ľrzigem Wein. Mit einem hungrigen L√§cheln sah das Feuerkind auf und rieb sich die H√§nde‚Ķ" mhhhh‚Ķ das duftet und genau das, was ich nun brauche", damit schob sie sich den Teller zurecht und griff nach dem L√∂ffel. " Lass es dir schmecken, Herzchen", und ohne weitere zu sagen, wogte die Wirtin durch die Reihen um die durstigen zu versorgen.

"Auf die Gerechtigkeit", drang es √ľber die Tische zu ihr hin√ľber und Nerinjeh lie√ü den L√∂ffel sinken um zu sehen wer jenes gesagt hatte, als ein von Herzen kommendes r√ľlpsen sie grinsen lie√ü.
Anerkennendes Gemurmel und gehobene Kr√ľge waren die Folge und ein Schalk funkelnder Blick des Mannes. Nerinjeh nickte als sich die Blick erneut trafen und grinste erneut, " Wohl bekomms", erwiederte sie ihm und hob ihren eigenen Krug prostend in die H√∂he. Gleichsam glitt der zu gl√ľhende Blick √ľber ihn und sie √ľberlegte f√ľr einen Lidschlag‚Ķ.es war Nihlar die zwischen ihnen, hin und her linsend die Glieder streckte und herzhaft g√§hnte um dann schnuppernd in Richtung Zwerg zu tapsen.
Ob das so eine gute Idee war? Nerinejh ließ den Löffel wieder gen Tisch gleiten und schnaufte leise um sich vorsichtshalber eingreifen zu können….wenn den etwas geschehen sollte. "Nihlar…", zischte das Feuerherz leise doch hörbar zur ihrer Kleindrachin, doch diese ließ das unbeeindruckt und Neri rollte mit den Augen, " …wie war das mit Erziehung?"
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Re: Drakenstein

#5

Beitragvon Mordin Schwarzbanner » Sa 23. Jul 2016, 13:04

Wieder in Gedanken versunken blickte Mordin in die Flammen er redete wieder leise auf sich selbst ein. Es war leise genug das es kaum jemand h√∂rte doch er selbst h√∂rte es umso lauter, es waren Fl√ľche Vorw√ľrfe und sogar Entschuldigungen, vor allem aber war es die Rache die er sich selbst immer und immer wieder vorhielt. Die Rune auf seiner Augenklappe leuchtete in dem Feuerschein auf und verlieh diesem Zwerg etwas fremdes und unnat√ľrliches.

Das Treiben in der Taverne hatte deutlich zugenommen mehr Menschen waren dort eingekehrt doch das alles nahm Mordin garnicht wahr. Die Frau die rechts von ihm sa√ü zischte irgendwas doch auch das k√ľmmerte ihn nicht, er wurde wieder in das hier und jetzt geholt als er bemerkte das etwas auf ihn zukahm. Er blickte hinunter und sah einen kleinen Drachen?! Er glaubte seinem einen Auge kaum, es war ein kleiner Drache zumindestens sah es danach aus. Es h√§tte auch eine Echse sein k√∂nnen in diesem Gebiet war er kein Fachmann gewesen. Dennoch kannte sein Volk Drachen aus alten Legenden und Mythen. In diesen Geschichten jedoch waren sie riesig und nicht so klein wie eine Katze oder dergleichen. Dieses Wesen hatte keine Furcht vor ihm, es z√∂gerte nicht an dem Tisch der vor ihm stand hinauf zu klettern und ihn dann, auf dem Tisch stehend zu begutachten.

Da die Frau einen Namen nannte oder ihn besser zischte als alles andere, konnte man annehmen das diese Echse zu ihr geh√∂rte. Er drehte den Kopf herum und schaute sie an, er blickte sie direkt an "das ist ein ungew√∂hnliches Haustier". Zudem f√ľgte er d√ľster hinzu "und ihr seid eine ungew√∂hnliche Frau" aus seinem Ton lie√ü sich heraus h√∂ren das es nicht unbedingt ein Kompliment war. Zwerge hatten die Eigenschaft Dinge die sie nicht kannten, geschweige den nicht auf anhieb verstanden als unnat√ľrlich abzutun und dem im ersten Moment misstrauisch gegen√ľber zu stehen.

Das machte sie auf der Welt nicht gerade beliebt, doch so waren sie nunmal in diesem Fall bildete Mordin da keine Ausnahme. Er blickte wieder zur Echse bzw zum kleinen Drachen und legte den Kopf schief. Er hielt die Hand hin und der Drache schn√ľffelte daran, es schien so als w√ľrde er Mordin in keinster Weise sonderbar finden. Er √∂ffnete die Hand und der Drache kletterte darauf er f√ľhrte seine Hand vorsichtig zu der Frau und hielt ihr die Hand hin. Der Drache sprang auf ihren Tisch ab. "Ihr solltet vorsichtig sein, so ein Drache k√∂nnte euch gestohlen werden, sie sind selten daher vielleicht sogar etwas wert".

Eine Gruppe von M√§nnern die in der anderen Ecke der Taverne sa√üen schauten bereits verstohlen her√ľber, jedoch weniger wegen dem Drachen oder dem Zwerg es war mehr wegen der Frau. Ihre Erscheinung schien diese M√§nner zu faszinieren ebenso auch begehrenswert zu sein. Mordin schenkte den M√§nnern einen Blick der gen√ľgte um diese verstummen zu lassen, vorerst. "Wie macht ihr das, mit den Flammen?" er wollte wissen ob sein Verdacht sich als wahr herausstellte.
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Re: Drakenstein

#6

Beitragvon Nerinejh » So 24. Jul 2016, 16:52

Im ersten Moment bemerkte der Zwerg nicht, wie die Kleindrachin weiter n√§her kam, das Tischbein erklomm und sich einen Lidschlag lang, glubschend , setzte. Neugierig und betrachtend schn√ľffelte Nihlar in des Manne¬īs Richtung und zeigte das sie keine Vorurteile besa√ü.
Sie schon gar nicht, war sie eher nach sympathisch oder unsympathisch gestrickt. Im wahrsten Sinne des Wortes lief das bei ihr √ľber das riechen und Nerinejh musste innerlich schmunzeln. Der Zwerg schien in Nihlar¬īs Augen gut zu riechen und war ihr nicht unsympathisch. Obwohl das Flammenherz zum wiederholten Male an der Augenklappe und deren Rune h√§ngen blieb.

Seine Stimme und sein Blick trafen den Ihren und das Flammenherz senkte die ungewöhnlichen Augen nicht, sie nickte nur ganz sacht. Sie erkannte den gewissen Unterton in seiner Feststellung und Nihalejh lenkte die nun sanft blickenden Augen zu ihrer Drachin.
" Wir bilden ein ungew√∂hnliches Paar‚Ķverzeiht den allzu neugierigen Vorsto√ü meiner Kleinen", und mit jenen Worten lie√ü er den Arm auf dem Nihlar balancierte zu ihr wandern und das kleine Schuppentier sprang zu Nerinjeh zur√ľck. Sie strich ihr √ľber den Kopf und lenkte die Augen zur√ľck zu dem Zwerg, " ich h√∂re jenen Unterton nicht zum ersten Mal und werde ihn sicher nicht zum letzten Mal geh√∂rt und gesp√ľrt haben. Ich brauch mich nicht umzublicken um zu merken, das alle Blicke verstohlen zu mir gerichtet werden. Mal hier, mal da‚Ķes ist gleich. Ich bin ungew√∂hnlich‚Ķnun vielleicht f√ľr Euch und wahrscheinlich f√ľr den Gro√üteil der Menschen‚Ķ.Man sieht selten solche wie mich". Nerinjeh lie√ü den schmiede√§hnlichen Blick nicht von jenem des Zwerges.

Leise Stimmen in ihrem Kopf w√ľrden sie jetzt schon wieder verteufeln, denn die Feuerseele schien eine besondere Art einer Farisin zu sein, denn Andere aus ihrem Volk, w√ľrden sich in einem g√§nzlich anderen Ton mit dem Zwerg unterhalten. Doch Nerinjeh fiel auch hier ein wenig aus dem Rahmen des Herk√∂mmlichen. Vielleicht war es aber auch die schon vom ersten Blick herrschende Neugierde auf jenen Zwerg. Ein L√§cheln umspielte die Lippen der jungen Frau und ihr Blick huschte zu der kleinen Drachin die es sich auf Nerinejh¬īs Scho√ü bequem gemacht hatte. " Nihlar ? Oh die wird nicht gestohlen, sie hat gewisse F√§higkeiten" und der gl√ľhende Blick glitt wieder zur√ľck zu dem Zwerg.

Im Begriff gerade auf seine Frage hin zu antworten, kam ein wom√∂glich unbeabsichtigter Streit und ein strauchelnder Mann der Unterhaltung dazwischen. Nihlar entschwand mit einem leisen verpuffen und Nerinjeh wurde samt ihrem Stuhl nach vorne gesto√üen. Im Grunde nicht weiter schlimm, nichts ging zu Bruch und niemand kam wirklich zu schaden, doch die Feuerseele erschrak und das zeigte sich zum einem im Kamin und zum anderen an ihr wieder. Die Flammen schlugen deutlich h√∂her aus dem Kamin heraus und die N√§he der Farisin wurde schlagartig w√§rmer. Die Augen loderten wahrhaftig. Der arme T√∂lpel stolperte r√ľckw√§rts, die H√§nde entschuldigend erhoben, denn auch des Zwerges Blick richtete sich auf ihn. Nerinejh sp√ľrte urpl√∂tzlich alle Blick auf sich und ihr innerstes fing an zu lodern. Immer mehr erkannte die Feuerseele, das wenn sie es nicht endlich in den Griff bekam, sie eine Gefahr f√ľr jegliche Wesen in ihrer N√§he war. Eine Glocke ert√∂nte n√§he der Theke und der laute, einladende Ruf der Wirtin " Eine Runde geht aufs Haus"

Die Aussicht auf kostenlose Getränke und wenn nur auf eines, ließ die meisten von Nerinjeh ab. Sie johlten und gröhlten und das Flammenherz war froh um die Ablenkung und gen Zwerg gewandt sagte sie " ich bin eine Farisin….eine Feuerseele….Feuermagie ist mein Eigen." Doch vielleicht fiel es dem Zwerg auf? Ihr Ton und ihr Blick….sie verbarg etwas vor ihm…sie verbarg den Drachen….das Drachenmal und das sie selbst in ihrem Volk eine "Andere" war.
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Re: Drakenstein

#7

Beitragvon Mordin Schwarzbanner » So 24. Jul 2016, 19:58

Die junge Frau sprach gerade heraus nun das wirkte schonmal positiv. Der Drache machte es sich gerade auf dem Scho√ü der jungen Frau gem√ľtlich. "Schon gut, ich bin auch kein "gew√∂hnlicher" Anblick" erwiederte er mit einem leichtem L√§cheln. Doch gerade als er das ausgeprochen hatte, remmpelte ein betrunkener Mann sie an. Daraufhin passierten mehrere Dinge, eine Druckwelle der Hitze ging von der Dame aus und fegte den Zwerg sprichw√∂rtlich vom Stuhl. Die Flammen wurden so gro√ü und machten den Anschein nach ihr zu greifen sie tobten regelrecht.

Der Zwerg sah vom Boden hinauf und sein eines Auge weitete sich, er erhob sich und wollte in dem Tummult zu seiner Axt greifen, wilde Fl√ľche entgingen seiner Zunge als sein Zorn durch den Klang der Lokalglocke unterbrochen wurde. Eine Runde aufs Haus? Die Wirtin hatte den Ernst der Lage begriffen und somit, etweilige Zusammenst√∂√üe verhindert. Der Zwerg blickte den Mann b√∂se an der sich dann verzog, murrend hob er den Stuhl wieder auf und r√ľckte ihn an seinen Tisch zurecht. Danach nahm er murmelnd wieder Platz, sie war eine was? Feuermagie war ihr Eigen? Das ergibt Sinn dennoch war es nicht alles, irgendwas an dieser Frau war trotz alledem komisch.

Die Neugier war in ihm geweckt, er r√§usperte sich "aha also das habe ich gerade gesehen, tu mir einen Gefallen und fackel den Laden hier nicht ab" die Wirtin brachte ein volles Bier an seinen Tisch. Er f√ľgte hinzu "ich mag den n√§mlich" er wusste nicht genau wieso dennoch war diese Frau interesannt. "Was genau wollt ihr beiden, in dieser Stadt?" das letzte Wort spuckte er eher aus. Wenn er erhlich war mochte er, den Gro√üteil der Menschen nicht doch es gab Ausnahmen, vielleicht sa√ü eine dieser Ausnahmen ja vor ihm?

Er trank einen gro√üen Schluck aus seinem Krug und setzte ihn ab, der alte Raubein gab sich einen Ruck. Vielleicht lag es auch am Alkohol oder an seiner Neugier, dennoch neigte er leicht den Kopf und sprach "ich bin Mordin" gleich darauf trank er noch einen gro√üen Schluck aus seinem Krug. Es war ihm irgendwie unangenehm sich vorzustellen, er nahm seine Pfeife und steckte sie erneut an. Er wartete verlegen auf die Antwort der Frau, der Tummult in der Taverne war vergessen und die Ruhe kehrte zur√ľck.
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Re: Drakenstein

#8

Beitragvon Nerinejh » Mo 1. Aug 2016, 17:28

So schnell der hei√üe Sturm auch um sie gefegt war‚Ķso schnell war er auch wieder verschwunden. Zum Gl√ľck, musste sie erneut feststellen und ein sachtes raunen perlte √ľber die Lippen, w√§hrend sie sich hastig vom Stuhl erhoben hatte, um nach dem Zwerg zu sehen. Gleich mehrere Dinge auf einmal geschahen in den wenigen Lidschl√§gen und innerlich mich sich hadernd, war Nerinejh froh, das sie nicht g√§nzlich au√üer Kontrolle geraten war.
Der Zwerg vom Stuhl gefegt und gleichsam drohend und fluchend auf die Beine gesprungen, die Hand schon an der Axt, war die Seele nahezu hörbar erleichtert, als die Glocke zur Hausrunde erklang.

Vor sich hin murmelnd und den Stuhl wieder ordentlich hinstellend, nahm Mordin wieder Platz und Nerinejh lie√ü sich ebenfalls auf ihren Stuhl fallen. Der Blick der glut√§hnlichen Augen war auf ihren Eintopf gerichtet, in dem sie verzagt herumr√ľhrte. Es √§hnelte so gar nicht ihrem so stolzen Volk, die von sich selbst so √ľberzeugt waren. Sie war definitiv anders gestrickt und erst als Mordin das Wort an sie richtete, hob sie die sonderbaren Augen.

Auch wenn es nicht zum Ernst der Lage passte, Nerinjeh kam nicht umhin, ein sachtes L√§cheln √ľber die Lippen zu schicken, war das Bild eines kokelnden Zwergenbartes , f√ľr den Moment ganz lustig. Doch Nerinejh hatte gen√ľgend B√ľcher gelesen um zu wissen, wie Zwerge √ľber ihren Bart dachten und so h√ľtete sie sich jenes vor dem Zwerg zu √§u√üern. Auf seine Frage hin schob sie die Papiere vor, die auf dem Tisch lagen. " Ich bin hier um jene Schriften zu √ľbersetzen‚Ķ.", doch das klang weniger freudsam als gedacht. Schon l√§ngst waren die Schriften √ľbersetzt und sie somit fertig‚Ķw√§re da nicht der Umstand mehr √ľber sich‚Ķund ihr seltsames Bild und ihre Eltern zu erfahren.
" Verzeiht den ‚ĶZwischenfall..ich gebe mir M√ľhe nichts und niemanden abzufackeln", sie wiegte den Kopf hin und her‚Ķ" Sehr erfreut ‚ĶMordin‚Ķich bin Nerinejh‚Ķoder auch Flammenherz ", sie sah Mordin offen an, nichts verschleierte den Blick der Farisin und sie l√§chelte.

" Ich hab euch schon zuvor gesehen‚Ķ", sprach sie weiter leise und sah ihn an. Nerinejh √ľberlegte ob sie da zur√ľckhaltendes Verhalten sp√ľrte auf seiner Seite und wundern w√ľrde sie es nicht. Sie hatte gerade eben eine Kostprobe von sich und ihren F√§higkeiten gezeigt, was w√ľrde geschehen wenn sie g√§nzlich die Kontrolle verlieren w√ľrde ?
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Re: Drakenstein

#9

Beitragvon Mordin Schwarzbanner » Do 4. Aug 2016, 19:07

Der Bart war am brennen! Mordin nahm den Krug und sch√ľttete sich das Bier direkt auf die betroffene Stelle. "Das ist gerade nochmal gut gegangen" sprach er sichtlich erleichtert, er schaute das M√§dchen an. Erkannte er dort ein L√§cheln? Na ja bei den Menschen konnte man das nie so genau sagen. Sie hatte ihn schon zuvor gesehen?

"Wo hast du mich den gesehen?" fragte er leicht misstrauisch, das war typisch f√ľr sein Volk erstmal misstrauisch nachfragen. Er leerte seinen Krug den er aufs Haus bekahm mit einem Zug, der Durst war wieder da. Kein Wunder es war auch ziemlich war, durch diesen Vorfall in dieser Taverne. "Was wollt ihr in Drakenstein?!" in irgendeiner Weise interessierte es ihn. Er lehnte sich etwas zur√ľck und bestellte noch einen Krug, dieses Menschenbier das war nicht so stark wie Zwergenbier deshalb musste er etwas mehr trinken, als normal doch das war ihm egal. Die Wirtin brachte es ihm sogleich, er zahlte schlie√ülich gut und von daher, war er ein guter Stammkunde geworden.

Die Pfeife angez√ľndet sah er schmauchend da und wartete, auf eine Antwort. Er betrachtete den kleinen Drachen, der auf ihrem Scho√ü sa√ü und schlief, ob er wohl noch wachsen w√ľrde? Er hatte geh√∂rt das, es welche geben w√ľrde auf denen man reiten k√∂nnte. Doch das waren sicherlich alles Legenden, sein Volk hatte mit Feuerschlangen in der Tiefe zu tun gehabt. Man sagte sich das diese Wesen ausgerottet worden sein, von den Zwergen. Mehrere Hundert Jahre hat man keine mehr davon gesehen, doch wer konnte schon sagen was sich in den Tiefen der Welt abspielte? Nur die G√∂tter oder wohl besser gesagt, der Gott Clawis. Doch dieser Gott hatte ihn g√§nzlich verlassen, in ihm kahmen wieder Bilder hoch.

Er kniff kurz die Augen zusammen und bannte sie aus seinem Kopf, er h√∂rte wieder die Schreie seiner Mutter! Der Krug stand noch nicht ganz, da nahm Mordin ihn vom Tisch und trank einen gro√üen Schluck daraus, dann noch einen und noch einen. Bis die Bilder wieder weit weg waren, er stellte ihn wieder ab und schaute erneut zu der Frau hin√ľber und war, gespannt auf ihre Antwort.
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Re: Drakenstein

#10

Beitragvon Nerinejh » Sa 13. Aug 2016, 18:24

Nerinjeh¬īs Gesichtsz√ľge schwenkten rasch von einem L√§cheln, zu einem v√∂llig unschuldigen Augenaufschlag und endeten in einem doch √ľberraschten blinzeln, als Mordin sich den halben Krug Bier in den kokelnden Bart kippte. Das rauchen somit l√∂schte und den Rest des Bieres austrank um sogleich einen neuen Krug zu bestellen.

Die Feuerseele nippte noch immer an ihrem ersten Krug und w√ľrde h√∂chstwahrscheinlich nicht mal jenen g√§nzlich leeren, doch wenn sie sich recht erinnerte, war das Bier der Menschen weniger stark und so war klar, das Herr Zwerg mehr davon brauchte. Kaum hatte Mordin der Wirtin gewunken, war diese auch schon im Anmarsch auf den Tisch und be√§ugte sie Beide mit unschl√ľssigem Blick. Sie h√ľtete sich etwas anzumerken, zahlte der Zwerg in der Tag sehr gut und so nahm sie nur das leere Geschirr von Neri mit und sah jene mit vorsichtigem Blick an. Sie w√ľrde mit Sicherheit ein wachendes Auge auf sie haben und ein beschwichtigendes L√§cheln schenkend, widmete sich die das Flammenherz wieder dem Zwerg zu, der sie etwas gefragt hatte.

F√ľr eine Moment sah sie Mordin einfach nur an, war ihr der doch misstrauische Ton sehr wohl aufgefallen und eine rote Haarstr√§hne aus dem Gesicht streichend, glitt ihr Blick in den Scho√ü zu ihrer kleinen Drachin. Sacht √ľber die Schuppen streichend, hoben sich die glutroten Augen wieder und sie legte den Kopf leicht schr√§g " Auf dem Richtplatz‚Ķhinter dem Richtblock", war ihre kurze und klare Antwort ohne jedoch die sonderbar tiefblickenden Augen von ihm zu nehmen. Etwas gefiel ihr nicht in seinem Auge‚Ķes war wie ein Schatten der sich √ľber ihn legte und durch den Rauch der Pfeife noch verst√§rkt wurde.
Er schien durch etwas abgelenkt, Gedanken ? Bilder? Das Bier ? Sie lehnte sich im Stuhl zur√ľck, trank einen kr√§ftigen Schluck Met und schob die Papiere wieder an " Ich √ľbersetzte jene Schriften‚Ķ.doch eigentlich "

Sie biss sich auf die Lippen und schwieg in der Hoffnung nicht wirklich etwas wie Neugierde in ihm ausgel√∂st zu haben. Sie kannte ihn gerade erst ein Paar Minuten und war kurz davor etwas preiszugeben, was nur die wenigsten von ihr wu√üten. Sie besa√ü eine Drachenzeichnung auf dem R√ľcken, in ihr lebte ein Drache‚Ķ.sie seufzte und sah Mordin zu, wie er seinen Krug nahezu hastig leerte.
Sie runzelte die Stirn….oder irrte sie sich ?
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